AchiMIsSWG. VllGiMWtz 0»chdnM«>l, S«»w«», ^ ?GtWD>G ' Mtzow». WOMtUch VW zyk^ SufteUe» , « « » V»ch psß , » » . 5Iu»kmö^ «o«aMch . . . ewzei»»»M» VW Z H»,W OH>,» »»»» z^,. ,WW»' LLL!ASWJ.?»V >»I««t»«»«v>»M.«»tz»tz«W M HtMftAM »«cht »«OMWGM Wl iM »«»»WM >. U» 'HM Der Safchlng mit ihren vielen Unterhaltungen, Bällen und sonstigen Vergnügungen, sie ist nun wieder vinma^ vorbei. Mit ihr ist vieles gcschwun-hBN, was bei uns freilich beobachtet werden ßomite. Gehen wir die Zeit des Faschings durch, lassen wir sie vor unserem geistigen Auge vor^iziehen, wir können nicht umhin, «ine freudige Tatsache festzustellen, d>ie wohl bleibend bestehen sollte, auch ohne die Z^it der Faschingsherrlichkciten: die Einwacht! Die vergiftete RachkriegsatinosphSre, der «tembeklenlmende Nebel jener traurigen Giftgaszeit, sie legte sich über ganz Europa und hemmt, was uns allm so nottut — den Aufbau! Wie jedoch soll auf den wüsten Kriegstrümmern ausgebaut werden^ wenn ßeine Eintracht herrscht? Pen meisten Lesern dieset Zeilen sind so hißl» Gerölle ^nst bestandener Bauten noch GUß dfm Felde exinnerlich. Viele kannten to-^ tzemckstete Gegenden einst in vollster Hjlütf befindlicher Ortschastm. All dies ver-Gl^ch^e die vergessene, wohl besser gesagt, ltber Bord gewyrfene (^ntracht, die itnmer ftefor und tiefer sank, bis pe, unseren Augen DKnzlich «t^chwunden, am Meeresgrunde tznl^te, sch^nbar unerreichbar. Eyferne die freundlichen Leser die LiebenS Güchigieit haben, mit an unsere Grenzpfei, ßi« schreiten zn wollen, so entwickett sich uns, der BUck stbe^ di« Grenze reicht, eine Msetztilh^ lk^hrnehmung. Kampf, Streit, lssl^orteilvng und. Entwürdigung deS ß^chstm! Drohungen, Beschimpfungen und ynterdrückungen beobachten wir allerorten; tzevabmürdigung und Bemühjlngen zur AuS zottung des Nächsten sind an der Tagesordnung. Vermächtnisse unseligen Kriegsrau-schos. Was damit erreicht werden kann? — p^iß doch jeder: Haß zeugt tz^k; Gewalt wieder Gsvalt usf. Ob dies der menschl'ichen Entwicklung, seiner Gesundung auS so ties-kaurigen Zeiten zu Ruh und Frommen dient? Ob damit aufgebaut werden kann, was sich jetzt im Elend wälzt? Wer kann dies be^upten? Kehren wir jedoch wieder heim, lassen wir von diesen nltsetzlichen Beobachtungen nicht Einflüssen. Sie taugön zu nichts, denn größeres Elend zu schassen. Als wenn nicht ohnehi,; schon eine schwindelnde erreicht hätte. Leider hat der Mensch, ^oh sewer geistigen Entwicklung, vergess^'n, daran zu denken, daß seiner Erschafsung auf Wen gaciA andere Motive zugrunde lagen, denn die Quälung und Ausrottung des Mchsten. Kehren y?ir also wieder heim, schaffen wir uns die Hebevorrichtungen zur Bergung d« uns scheinbar total entschwundenen Eintracht. l^sassen wir neuerdings die zuvor erwähn trauliche Gemeinschaft dex Faschingszeit, wie erfreulich wirkte die gegenseitige Harmo «ip auf joden einzelnen von uns. Die Angst, vor dem Nächsten, der Haß urit seiner brG beklemmeudön Gewalt einer quälenden Haivd dmn Nächsten g-genirber, sie waren geschwun den. Gemeinischast und Brüderlichkeit fpiex ^en einen Höhepunkt, der aller Heizen froh gsnmt schlagen ließ. Ist dieses erlebende Ge fühl den geringen Kraftaufwa?;d zur Hebung der lkintracht n'icht Wext? Lohnt es sich nicht, Z«arlb»r. Donnerstag den Feber tS26. 3S — SS. Äoftrg? Sttlkmlscher Verlauf der knttigm SkuvMnMung. Au«laandersedungen zwischen Navli und den IroaNfchen SvderoUsten. Btograd, 17. Feber. Zn der Gkupschtina. sitzung wurde heute die Budgetdebatte fort-gesetzt. Die heutige Sitzung verlief Sutzerst ftttrmisch; es kam zwischen den kroatischen Föderalisten und Radis mehrmals zu heftigen Zusammenstößen. Als erster Redner sprach der Vertreter der kroatischen Föderalisten Dr. T r u m b i s. Er erAiirte vor allem, der Staat müsse aus ü föderalistischen Ländern gebildet werden. Vr kritisierte das Budget als zu hoch. Seine Rede unterbrach Radis öfters mit verschiedenen Zwischenrufen. Hieraus ergriff derUnterrichtSmi-i st e r das Wort, der den Zentralismus verteidigt« und belobte besonders die Serben, die mit großem Heroismus die Einheitlichkeit des Staates schusen, mährend die Kroaten ietzt ruhige Organifatore« seien. Bei diesen Worten kam es zu politischen Auseinandersetzungen zwischen Radis und Dr. B a-s a l a, der Radis einen politischen Esel nannte. Ferner sagte er aus, daß ewe Revi. ßo» der Berfaffung nicht nötig sei. (Großer Lönn und «elSchter.) Ferner sprach Radis über eine gemeinsa. me Ausammenarbeit zwischen den Serben, Kroaten und Vulgaren; um auf diese Weise könne ein starker nationaler Staat geschaffen und betonte abermals, daß es zu liberal sei, Auch erklärte er, daß die Politik der nationalen Verständigung durchgesllhrt werden müsse und daß die jugoslawische ^dee eine große Idee sei. Es wurden Zwis^nrüse laut: Früher nannten Sie die jugoflawische Idee einen großen Schwindel! Zwischen Radis und Trumbis kam es sodann zu einem stürmischen Konflikt, da Radis Trumbis vorwars, daß er schuld daran sei, daß wir Finme verloren haben. Trumbis rief sehr erregt, daß dies eine Lüge sei. Dr. 2anis: Radis ist der größte Si^ndler! — Dr. Wilder: Radis habe die größte Schuld an dem Verlust Fiumes. Er habe Fiume ver-Gedenkseier fiir die von Albanern ermor-nochmals zu heftigen Auseinandersetzungen. Als dl^nn Radis in gewöhnlichen Vegorader Straßenjargon die Anwesenden zu beschimp-sen begann, schlugen die oppositionellen Abgeordneten mit den Fäusten aus den Pulten nmher. Die Sitzung mußte wegen allzu großen Lärmes unterbrochen werden. Räch der Wiederausttahme der Sitzung setzte Radis seine Rede fort mld betonte, daß alles beseitigt wurde, was der Verständigung hinder-lich im Wege stand. Die Sitzung wurde fo-dann geschlossen. An der Tagesordnung der morgigen Sitzung steht: Antwort auf ver- »erden. Sodann besprach er das Preßgesetz! schiedene Interpellationen. Die orttchtsch vulqarNche EnNchadlgungSfrage. WKB. Sosia, 16. Feber. (Bulg. Prcßbü-ro.) Die bulgarische Regierung hat den Vorschlag Griechenlands angenommen, wonach die Regelung der Entschädigung, die Grie. chenland gemäß der Entscheidung des Völker bundeS sür die Grenzzwtschensälle bei Demir Kapi an Bulgarien zu zahlen hat, durch Abschlagszahlungen erfolgen soll. Auf Grund des zwischen beiden Regierungen erzielten Abkommens wird die erste Zahlung im Betrage von 15 Millionen Lewa in der vom Völkerbundrate sestgesetzten Frist ersolgen. Die andere Hiilste der Entschädigungssumme wird am 1. März des nLlWen Jahres ausbezahlt werden. Gedenkfeier für die von Albanern ermor-lttten Mitglieder de» Stammes Kuöi. Veograd, 16. Febc^. Wie aus Podgorica gemeldet.wird, fand gestern in Ä^uLi anläßlich dn Gedenkfeier sür drei von Albanern ermordete Angehörige des Knöi-Stammes eine Versammlung statt, der auch etwa 10M Vertreter der übrigen montenegrinischen Stämme beiwohnten. Es wurden mehrere Protestredey geilten, worauf die Anwcsen den ruhig auseinandergingen, um avznwar-ten, was der Staat anläßlich dieser Frevel an seinen Bürgern unternehmen werde. Seit drei Tagvn verstärkten die Albaner entlang der Grenze ihre Wachen. Ein erfundener Attentatsplan gegen Mussolini. Rom, 16. Feber. Der sascistische Arzt Dr. Careri aus Cosenza wurde heute verhaftet, weil er der Regierung Enthüllungen über einen Attentatsplan gegen Mussolini ge-»lacht hatte, die nur in seiner Phantasie bestanden. Der Arzt bezeichnet als Urheber dieses angeblichen Atte»ntatsplanes die sozialistischen Abgeordneten Manzini nnd Gallo sowie eine Reihe ihm u:ibequemer Gläubiger aus der Provinz Cosenza. Tatsächlich wurden auf die Angaben Dr. Careris hin Hausdurchsuchungen k^i den verdächtigten Perionen vorgenommen, die jedoch ganz ergebnislos verliefen und die Haltlosigkeit der böswilligen Verdächtigungen ergaben. Careri wurde in daSGefängniS eingeliefert. Zürich, 17. Feber. (^lvala.) Tchlußkniie: Btograd 9.12 , Paris 18.81, London Newyor? 519.25, Mailand 20.94, Prag 15.37^, Wien 73.05, Budapest 0.00725 Berlin 123.60, Brüsiel 23.60. Madrid 73.12. Wavschan 70, Bukarest 2.22/-, Sofia 3.75, Nthon 7.40. Zürich, 17. Feber. sAvala.) Paris ?07..'')0 bis 209.S0. London 276.18 bis 277.38, New York 56.672 bis 56.072, Wien 7.988 bis 8.028, Prag 168.18 bis 1W.18, Berlin 1351.90 bis 1355.90. Mailand 288.77 bis 229.97, Mich 1094 bis 1098, Ljubljana, 17. F<'ber. V?ais, getrocknet, franko LjuÄjana» Geld und Ware 151. Mais, oie Ve«l« rur Xrsft u. Zcliönkeft l^ulturx^roöküm über knkreich lebenden Italiener ausz-udehnen. Dabei gerät er nicht selten in Ä'onflikt mit der franzosischen Gesetzgebung, im besonderen mit dem Ber-einsgesetze, das jede fremde Einmischung in anerkannte Verbände untersagt. Bor einigen Wochen nun erhielten die fascistischen Führer in Paris ails Rom die Weriung, gegen den seit 1919 lxstehcndcn „Verband ehemaliger Frontsoldaten" vorzugehen. Es wurde in Rom selber ein Dreimännerkomitee ernannt, das aus direkten und persönlichen Beseht Mussolinis di-e Führung des Pariser Berbacides übcrnel)mcn der bisherige Vorstand wurde fi'lr abgesetzt erklärt. Run aber war der Verein nach französischem Gesetz gegründet, und dessen Statuten befinden sich bei der Pariser Polizeipräsettur hinterlegt. Artikel 20 dieser Satzungen verbietet jede politische Tätigkeit und jcid^ Gernei?^-schaft mit politischen Stellen; eine General-versannnlung in Paris bekräftigte ei^stisy-mlg den Willen, keinerlei Aenderung in den bisherigen Richtlinien eintreten zn wsien Nach deni französischen Gesetz bestand also der Verein zn vollem Recht weiter; die ^ei-sten aber gingen auf Weisung Roms zur Tai über, beschlagnahmten das bei der römischer Bank in Paris niedergelegte Vereinsvermö gen und besetzten das Sekretariat. Der ita^ lienische Konsul in Paris boeille sich, dev n enen Verband als rechtlich an die Stell« des alten tretend anzuerkennen, wihrent dassranzosische Gesetz die ganze At tion als organisierten Diebsdahl und Hauj^ friedensbruch betrachtet. Iu sra^nzSsisch« Linkskreisen werden Innenminister und P?-lizeipräfekt aufgefordert, auf diese unerhörte Einmischung des Diktators in eine rein sruA-höfische Angelegenheit uyd die Mißachtung d^'r französischen Gesehgebun^j eim gchüjren-de Antwort zu erteilvi^ tz«S»lV»ß t SkN»»ß» ItAMNier 39 Vom 18. Fc5er 1V26 Sln Mann, dir seiner eigm«« Frau nachsteigt! In Rom macht eine kleine Geschichte von sich, roden, die im „Boccaccio" stehen könnte, aber den Borzug hat, von heute und wahr zu sein. Ein Mailänder kaufmännischer Vertreter fuhr „in Geschäften" häufig nach der 5>luptstaidt; da aber diese Reisen sich in der ätzten Zeit ausfällig mehrten und immer länger dauerten, lo schöpfte die Signora Acrdacht und folgte ihrem Manne kurz entschlossen nach Rom, um „inkognito" seinen Ä^ndel dort zu überwachen. Mit einem dichten Schicicr über dem Gesichte mld in ungewohnter Kleidung durchstreifte sie Gassen und Plätze der Ewigen Stadt, um ihren V?ann auf verbotenen Wegen zu erwischen. Unverhofft traf sie ihn auch in der Via Con-dotti, der vornehmsten Geschäftsstraße im Kremdenviertel. Pochenden Herzens, in der Furcht» selbst erkannt zu uvrden, lief sie spornstreichs n^iter ulid wagte erst an der nächsten E6e, sich umzudrehen, um zu sehen, wohin ihr Mann sich gewandt hatte. Wie se-doch erstaunte sie und entrüstete sie sich, als sie sah, daß er ihr lächelnd auf dem Fuße gefolgt war und wie hypnotisiert ihre Beine anstarrte. Tie Mailänderin beschleunigte ihre Schritte ulld stieg atemlos die „Spanische Treppe" hinauf. Oöc'n a>n der Kirche angelangt, näh.'rte sich ihr Mann ihr unter dem Schutze der einbrechenden Dämmerung und forderte sie auf. ihm in ein 5^otel zu folgen. Die aufs hi^chste entrüstete Frau hob nun ihren Tchleier hoch und liest ein Paar kräftige Backpfi^ifen auf das Gesicht ihres ungetreuen Mannes niedergehen. Dann rannte sie in höchster Gemütsbewegung weiter. Der Mann glaubte, sie wollte die vom Pincio fteil abfallende Mauer, da-S sogenannte „muraglio-nc", erreichen, wo sich die romr'chen Selbstmörder herabzustürzen Vflegen, und rannte der Eilenden verzweifelt nach. Er rief sie mit .^loienamen, versprach ihr Umkehr und nunmi'hr ewige Treue, erreichte sie endlich, hielt sie fest und konnte sie so^veit beruhigen, daß sie einwilligte, nun unter c^csehlicher Flagge mit in sein .Hotel zu fahren. t. Ermäßigung der Posttartfe. Der Postminister Dr. S u P e r i n a plant die Ermäßigung der PM-, Telegraphen- und Tele-phonta^-en und -Gebühren und hofft, diesen Plan in kürzester Zeit auMbren zu können. t. 70. Geburtstag von Nikola Tesla. ?lni IV. Juli begeht einer der größten Erfinder fluf dem Gebiete der modernen Technik, Nicola Tesla, gebürtig ans Smilsana i>n der Lika süroatien), seinen 70. Geburtstag. t. Todesfall. In Vransko verschied vergan-»wnen Dienstag früh der dortige Notar und Bürgermeister .^"»err Frailz P r e s e L n i k. t. Auslösung des Gemewderates in Zagorje. Der (^meinderat in Zasiorje, der erst un-länstst einen Äo^inmuuisteu zum Bürgermeister envählte, wurde aufgelöst. Zuul Gercnten wurde .Herr L. K orbar ernamU. t. f«gOsw»ifcher «a»»erke. Auf Initiative der Gaswerke von Zagreb, Ljub-ljana un^ Marrbor wird am Lg., bezw. 21. d. M. w Zagr^ eine Zusammenkunst fugo-slawi:scher GaSfachleute l^hufs Gründung eines Vereines jugoslawischer GaSfachmän-ner stattfinden. Es hcrben bisher !4 Gaswerke und unter anderem auch ^s tzandelsmi-nifterimn die Teilnahme zugesagt. Slowenien wird durch drei Werke — Ljubljana, Maribor. Eelje — vertreten und wird über den Verlauf des Kongresses selbst seinerzeit noch berichtet werden. t. Sine originelle Gchumggelgesch-chte. A e m u n, 16. Feder. .Hier wurde eine große Schmuggelaffure aufgedeckt. Die beiüannte Glühlamponjfirma Tungsram hat hier ein großes V!viA?>zin, das die Erlaubnis besitzt, 'die Waren anstatt bei der Einfichr in den Staat, vor der Uebergabe an die Parteien zu verHollen. Einen Ählüssel besitzt ein Be» amter, den Meiten aber der Zollbeamte. Der Angestellte der Firma ließ sich jedoch das Duplikat des z^veiten Schlüssels geben und venvechselte die Schleifen der Säcke mit stärkeren Glschlia>n?pen gegen Schleifen der Säcke mit schwächeren Glühlampen. Diese Manipulationen dauerten schon zwei Jahre schenfälle. Das „Hotel Graf" mußte wieder und der Staat wur^e um große Summen geschädigt. Das Mag-azin n>urde jetzt versie» gelt und der Beamte der Firma verhaftet. Gegen 10 Zollbeamte in Zenmn wurde die Untersuchung eingeleitet. t. Eine vermieden« Eisenbahlkitastrophe. B e o g r a d, 16. Feber. Wie aus Soinibor gemeldet wird, wäre es in der vergangenen Nacht auf der Strecke Sonrbor-Vinkovci beinahe zu einer großen Etsenbahnkatastrophe gekommen. Um 1 Uhr nach Mitternacht fuhr zwischen den Staktonen Slieti Jvan-Buko-vaöki Sala8 dem einige Minuten vor der Zeit von der Stmtion Sveti Ikomotiven betrug nach dem Halten der Züge nur mehr vier Meter. RachrlMkn aus Marlbor. m. Dringende Vlusfordsrung. Jener Inserent, we^lcher das Zeugnis unter „Radfahrer 732" behoben hat, wird vom Inhaber desselben dringend aufgefordert, dassel^ so-svrt an die Bevwa'ltung des Blaittes zu re-tournieren, widrigenfalls die Strafanzeige erfo-lgt. m. SrmAsjigung der Lustbarkeitssteuer. Dom Stadtmagistrate wird verlautbart? Der Gemeinderalt hat in feiner Sitzung am 9. Feber l. I. beschlossen, die Lustbarkeits-keiner Bedingung diese Steuer bei Veranstaltungen nachgelassen, welche mit Tanz verHimden sinid. Die Vereine werden dacher aufmerksam gemacht, da-ß in solchen Fäll.'n steuer nn a-Ngoineinen auf l??S herabzusetzen. Mit Rücksicht darauf aber wird unter diesbezilgliche Gesuche z,vecklos siad. m. ^rpachtung des Uebersuhrrechtes. Am 5. März l. I. findet bei der Bczirkshaupt-Mannschaft in Maribor. linkes Drauufer. unl Il> Uhr vorinittags die öffentliche Lizitation des Uebersuhrrechtes in Zg. D u p l e k und in S l e m e n statt. Interessenten werden darauf aufmerksam gemacht. m. Kollaudierung des Fawer Elektrizitätswertes. Vom Obergespan in Maribor wird verlautbart: Die 5ioNaudierung der gesamten Wasseranlage des F^laer Elektrizitätswerkes, wÄchem die K^onzession seinerzeit von der Statthalterei in Graz der Firma Albert Bruß 6: (so. genleinsam imt Karl Scherbaum und der Leobener Maschinenfabriksaktienge-sellsckMt verliehen wurde, findet über Ansuchen des Unternehmens durck) den Oberge-span in Maribor am 22. März und nach Be-dars an den folgenden Tagen an Ort und M a r i b I r, 17. Feber. Stelle statt. Alle Interessenten werden darauf aufmerksaim gemacht, daß eventuelle Einsprüche spätestens bei der Verhandlung am angegebenen Tage zu erheben sind, widrigenfalls dieselben nicht mehr berüclsichtigt werden. m. Die Rapid « Redeute, die gestern im Götzsaale stattfand, war außerordentlich gut besucht und verlief in recht animierter Stimmung. Die große Anzahl der Masken, die erschienen war, schuf ein buntes Bild. Den Höhepunkt erreichte die Karnevalsstimmung in der lieblichen Bar. wo echte Barmusik den Tanzlustigen wie auch den Nichttänzern die Pulse noch höher schlagen ließ. Das fröhliche Treibon der Masken ilaute erst in t^n späten Morgenstuni>en ab. Dem großen moralischen Erfolge dürfte auch der finanzielle würdig zur Seite stehen, in erster Linie ein Verdienst des .Herrn O s e b i g, der die Vor bereitungen für die Veranstaltung leitete. Das Arrangement lag in den geschickten Händen des .Herrn K l i p p st ä t t e r. m. Der KaschingdienStl^g vertief dem alten Brauche gemäß sehr flott und fidel. Faist in jedem Gvlstih'tiuse galb es einen HauSball mit allen möglichen und unmöglichen Unterhaltungen, die sich überall eines zahlreickien Besuches erfreuten. Der Runbm^ dauerte bis in die späten Morgenstunden und gar manchem wurde t^s Heiingehen durch den reichlichen Genuß ivn Vier und Wein er-schlnert. Mt und jung uwllte sich noch a-m letzten Abend vor der Bußzeit austoben. Die Wirte hatten nichts dagegen, wohl aber grollte die Poli^iiei, die so manchem „ErmÄ-........ .... deten" aus die FüM helfen mußte. Freilich ligste Kleid schön; ein s ch ö n e r und k r ä f^ ging es mich nicht g«z>n^ ohne kleinere Zwi- tiger Körper verträgt jede Speise, wenn einmal herhalten und verschiedenen Lemen kostenlose Unterkunft gavähren. Der Kater ultacht sich heute deshalb auch in den verfchie-^oensten ^rmei^ bemerkbar. Der eine sucht ihn durch Besserungsgelübde, der andere durch Salzheringe zu vertreiben. Viele aSber trauern nach den versäumten Gelegenheiten. Der Füisching war Heuer ziemlich knapp bemessen und wer nicht rechtzeitig mittat, hat dias ??uchsch nicht verloren .... m. Zum Verbot des Faschingskabaretts der Freiwilligen Feuerwehr und deren Rettungsabteilung tn Maribor. Ich sehe mich genötigt, festzustellen, daß die gestrige Mitteilung oder, besser gesagt, die Richtigstellung unseres ersten Berichtes über t!ie Ereignisse vor der Faschingsunterhaltung der Freiwilligen Feuerwehr in Maribor von amtlicher Seite, und zwar in m e i-n e r A b w e s e n h^e i t erfolgte. Ich behalte mir vor, zu gegebener Zeit zu dieser Angelegc^'it noch Stellung zu nehmen. Udoßtaspet, Chefredakteur der „Marburger Zeitung". m. Das große MaSkenfeft deS hiesige» „Sokol", welches vergangenen Samstag in sämtlichen Räumen des „Ncrrodi dom" statt« fand, erfreute sich eines Rekordbesuches. U. «l. besuchten die Veranstaltung auch die Herren Obergespan Dr. P i r k m a y e r, Vizebür-germeiister Dr. L i p o l d und die Bezirkshauptleute Dr. Poljanec und Dr. I p a-v i e. Das fröhlichste Treiben entwickelte sich wie immer in der Bar, die im kleinen Saale eingerichtet und wirklich originell dekoriert war. Auch die Dekoration des Saales und der Pavillons, ein Werk der Herren C o-t i e und IeLovnik, war in jeder Hinsicht geschmackvoll. n, Die 10 Gebote einer gliiitlichen Ehe. In unserem Blatte vom 13. Dezember ISN brachten wir die preisgekrönten w Gebote einer glücklichen Ehe, aufgesteN von Frav Mary Wheeler. Von den jseuesten Kritikern werden dlese 10 Gebote als unzulänglich bezeichnet. insbesondere in der Anleitung, die jedem Grundgedanken solgt. So spricht daS 1. Gebot von schöner Kleidung auch nach der Trauung also nach der Jagd —, um dem Manne imnier liebreizend zu erscheinen. Daß 2. Gebot spricht von der guten Küche, welch« die Gesundheit bedingen soll. „Alles schön und recht, aber die Hauptsache fehlt", sage» nun die Kritiker. Was hilft ein schönes Kleid, wenn der Körpers wie ein Zahnstocher oder wie ein Luftballon aussieht? Was hilft die beste Küche, wenn der Magen und d^ übrige Maschinerie des Körpers infolge physischer Faulheit nicht imstande ist. die feinste» und leichtesten.Speisen zu verdauen? Ei-nen schönen, durch Leibesübungen gestSrk t e n Körper kleidet das einsachste und bil- 6- <70.. S/ov-nsIks ul/ss 7.. ioö AmmMM «O«a«»O« Will, Dencker. (Nachdruck verboten.) „Ich schieß' sie nieder!" schrie er Plötzlich. ^5mM>erg beugte sich zu ihm vor. „Deine Frau ist ein Meilb, August! Ein Weib ist schnell zu gewinnen! Es ist nun einmal das siZ^ache Geschlecht. Ihr tu' nichts, sonst tut's dir nachiher leid! Ich kenn' dich doch! Du hängst »mchl noch mächtig an Hr!" „Du »ooihl mich!" fuhr Barth !k^n anberen an. Er witterte jetzt illberaill Verrat. „Gern haben wir sie ja alle. Augilst," antwortete Sandberg ehrlich. „Mancher war «schvn in sie verschlissen, önL w.'ißt du selber! Sie Ha4 alle abfallen lassen! Dem Grünen gönnen wir sie alle nicht!- „Wissen denn noch mehr darum?" ,.Der alte Bertram hat unsere Freunde auf den Damm gebracht. Sie warten nur darauf, daß du zurückkommst. Alle wollen dir beistehen. Ich kvnn's dir ja sagen, August, der alte hat den Aessessor wie eine Kat.ze belauert. Ganz vernarrt ist er nach deinem tzmjse, wem, du nicht da bist!" Der starke Mann klammerte sich an eine lkchite Hofflmng. „Am Ende liat sich die Frie-de geirrt — und Bertram auch! In meinem Kavse lebt ja noK meine Schwägerin!" ! Fritz Sandberg lachte rauh. „Wir werden ja sehen!" Sie waren noch etiva eine halbe Stunde Weges von .Hellensee entferzit, als eln?s der vl>:: der^ rasendel, Fa'hrt erschöpften Pferde über ein Hindernis, einen Baumzweig oder einen Stein, stolperte. Es fiel und riß das andere Pferd mit sich nieder. August Barth iLbermannte blindwütiger Zorn. Er mißhandelte sonst Tiere nie und seine Pferde Pflegte er stets gilt. Jetzt schlug er unbarmherzig mit der Peitsche auf sie ein, so daß Fritz i^ndberg vor dem jähen Ausbruch seines Berserkergrimmes hevlnlich ein wen ig erschrak. „Du machst sie scheu," sagte er, vom Wagen herunterspringend, um den gestürzten Tieren aufzichelfen. Auch Barth sprang schwerwuchtend ab und es gelang ihren vereinten Kräften, das eine Pferd wieder aui die Beine zu bringen. Das andere hatte einen Fesselbrnch davongetragen. „Der Wallach ist erledigt," äußerte Sandberg betreten. „Schinder!" wt Barth das ungliickliche Tier ab, indem er es von der Deichsel absträngte. „Es kann doch nicht hier hiliflos liegen bleiben!" „Schlag' ihn meinethalb tot!" Der Rasende versetzte dem leidenden Geschöpf einen Fußtritt und brachte dann das Gefährt wieder in Stand. Aengstlich wiehernd sah sich das heilgebliebone Pferd nach dem anderen um. Barth fluchte roh. Abgründiges kam in dem Nachfahren rauher Ba^uornge-schlechter zun, Durchbruch, die Sprache der UlA^üchsigen häßlichen Leidenschaften des Menschen. Auch Fritz Eandberg u>ar nicht das überzeugte Mitglied eines Tier-schutzver-eines. Jeboch die Behandlung, die Barth jetzt seinem allen, treuen Stallgast zuteil wer den ließ, nlißfiel ihn, doch. „Wenn er seine Wut lieber a.n dem Asses-sor auslassen würde!" dachte er. „?Sas kann denn der arme Gaul dafür, daß ihn seine Frau betrügt!" Er beugte sich iiber das kranke Tier. „Zu retten ist der Wallach freilich nicht mehr, August!" „Schieß ihn tot und beeil dich, damit wir weiterkonlmen! Hier hast du meinen Revolver!" Sandberg nahin die Waffe mit eineni Gefühl des Unbehagens entgegen. Er hatte noch nie Mitleid mit einem leidenden Tier empfunden, das seine Jagdbeute geworden war. Nun iiberkam ihn angesichts des Geschöpfes, dem er den Gnadenschuß geben sollte, ein Mitleid in4t ihm. Er schalt sich einen Schwäch ling und vollzog rasch seinen Austrag. Bei dem K'nall bäun?te sich das angeschirrte Pferd in die Höhe, obwohl es Barth'vorsichtshalber eine Strecke weitergeführt hatte. Er bändigte eS mit Mühe und ba'nd eS an einen Baum sest. um Sandberg zu helfen, das tote Tier in den Straßengraben zu bejördern. Dann war auch dies schwere Werk getan, tlnd die Fahrt ging weiter. Vor den ersten Häusern des Dorfes Hellensee löste sich eine Gestalt aus dem Dunkel einer Scheunenniauor. „Ich bin's!" erllang de^ alten BertramS Stinlnie. „Nur gut, daß ich euch noch treffe! Ich dachte schon, ihr märet längst durch. Friede hat mich ausgehalto:?. Sie sii^rte und phantasierte wieder einmol. Jetzt schläft sie endlich ruhig." Er erstieg den Wagen und setzte sich neben Sandberg. „Wo sind die anderen?" fragte Sandberg leise. „Der lange Emil hat sich vor deinem Hause postiert, um aufzupassen, ob jemand daS .Haus verläßt. Die übrigen halten sich bei dem Schuhmacher Willner auf." „Gut!" nickte Sandberg. Der Schuhmacher Willner wohnte cmr tvenige Häuser von Franz Bergers Wohnung entfernt. Er zählte ebenfalls zu denen, die ab und zu gern auf Freijagd ausgingen. Augirst Barth ließ den Wagen in einer Straße halten, die in die Straße, in welcher sein Gasthaus lag, einmündete, und band das Pferd an einen ,^aun. Die letzte Wegstrecke legten die drei Männer zu Fnß zurück. Barth stürmte mit Riesenschritten voran. Der alte Bertram blieb erschöpft ftehen. „Was ,neinst dil, Sandberg, ob ich Friede doch einmal ins Krankenhaus bringe?" Al'ryetzuug folgt, b Zi«Mi«r K ?o« lS. Fe?« ISZS S»i «»»» W^, ieeNer st: nicht direkt vngeniehKar kst. Die Wege zu tteZer Kraft und Schönheit zeigt uns nwn der Kulturgroßfilm der „Ufa"-Ge'sellschaft in Berlin, welcher morgen Donnerstag i-m hiesigen Apollo-Mno zur Vorführung gelangt, ^der Mutter, jedem Vater, jedem Mädchen, jedem Jüngling jeder Frau mtd jedem Manne raten wir dringend an, im Interesse ihrer Gesundheit und Äörporbildung sich diesen einzigartigen Kulturgrobfilm anzusehen und die „Wege zur Liraft und Schönhe'it" sich dem Gedächtnisse gut einzuprägen, denn Kraft -und Schönheit bilden doch immer don Grund stein eines glücklichen Daseins, insbesondere aber den Grundstein eineS glücklichen Familienlebens. Frau May Wheeler ist als Frau gewi^ eine. seltene Philosophili und wealer Anschauungen — die Frau eines Medizindok tors, eines Turnlehrers oder eines Sportsmannes ist sie jedoch schlverlich, sonst hätte sie den Grundstein.alles Glückes: „Wege zur Kraft und Schönheit" (ohne Kleider!) in ihren 10 Geboten nicht übersehen oder zumindest mcht'so wenig berührt. Der Körper ist Wieblich m,d endlich d^e Hauptsache — das Kleid hingegen höchstens ein Hilfsinittel. um die Wirkung der Hauptsache noch ein wenig zu erhöhen. m. Der SetzerMold hat uns im 4. Aufsatz über die köinmende Aufführung der „Jahreszeiten" den Namen Silvester K k e r l eingeschmuggelt, der an anderer Stelle hätte erscheinen sollen. m. VetterVerkht. Maribor, am 17. Feber um 8 Uhr früh: Luftdruck 734, Barometer-stand 74!, Thermohtzgroskop —3, -Maximaltemperatur' -^-4, Mnimaltcmperatur -^2, Dunstdruck 6 Millimeter, Windrichtung SW, Bewölkung ganz, Niederschlag: Regen. ^ vqfH Bristol. Heute Mittwoch Heringschmaus- » Eafs Europa. Auf allgemeines Verlangen des P. T.'Publikums bleibt das Kabarett dn Mme. de Covffu noch b Tage hier. Von heute ab neues Programm. Ansang 22 Uhr. 1615 * Heute Mittwoch findet in der Beltta ka-varna ein Elite-Konzert und lustiger Hering ichmaus statt. Mitwirkende: die Herren U r- v a l e k, B r a t n z und R a z b e r g e r. In der Klub-Bar sensationelles Duo Donda et Charlotte Klein, Juristovska usw. Donnerstag nachmittags 5 Uhr-Tec mit Ballontanz. «K WM. p. Aus dem Klerus. Der hichge Propst Herr Iurkoviö wurde auf eigenes Ansuchet'. vom 'hosten des Dechants enthoben. Zum Verwalter des von Ptuj wurde Herr Zrnko, Pfarrer in Hajdina jbei Ptuj, ernannt. l p. Der heurige Karneval. In unserer Stadt nahm der!wrneva.l einen sehr bewegten Derlanf. Nicht weniger ails vier große Wastenseste wurden veranstaltet. Vevgan. tgenen E-a-msdaig fand die Nedoute des „So-kol", am Montag die Sportredoute und am DienSag die MaÄkenlfcste der Invaliden und joer UntevoifsiAiere statt. ip. BeamtenentlassungG« auf der gräslich iHerberfiein schen Dom^e „Öder»Pettau." Unter diesem Titel berichteten wir vor einigen Tagen, dasz fast alle Beamte der gräs-Sch HorHerstein'schen Doinäne „Qber-Pet-Dm" gMndigt wurden. Wie wir nun von Moißgebender Seite ersahren, hmidelt es sich mir um Herrn Dirolwr G u m p e r t. Herr Tireiktor. Gumpevt genießt als Fachmann einen hei^rraflenden Ruf und es ist daher begreiflich, . daß die Nachricht von seiner Kündigung in hiesigen Kreisen großes Aufsehen hervorgerufen hat. Es soll jedoch nickit «.isg.'fch!os»en seiil, Äaß die Künoigung zu-»ückgezogen wird. Ip. Eine Fachschul« für Flechtarbeiten. Wie vgrl>a^tet, .soil in Ptuj eine Fachschiile str Flechdar^beiten errichtet werden. p. Die Dominikanerkaserne wieder ver-kLuslich! Die Do!minikanerkaserne, die be-wnntlich im vorigen Jcchre von einem Beo-Gvader Konsortil^m angMich Mecks Errick)-«ng einer Text.ilfa'brik käulfliä) erivovben wurde, ist wieder verkauflich. p. Blutiger Fasching in unserer llmge- dung. Wie aRDrlich so wurde auch Heuer tn unserer lliirgesbung am Faschiiligsdienstag und -aim Vorlage viel gezecht und gerauft. Sieben Raufbolde wurden bereits den: hiesigen Gerichte eingeliefert. Bicher wurdon zwei schwere Verlekungen unsc» eine ganze Reilhe von leichte» Berlehungen gemtüdot. p. Eine VemauSftelluug lu Pius. Wir haben schon semerzeit auf die ?^wendigleit hingewiesen, auch in unserer Sdavt, dem Milttelpunkte des südsteirischen Weingeländes, einen Weinmartt, verenden mit einer Weinausstellung, nach dem Beispiele anderer Orte zu veranstalten. Nun soll sich die hiesige WeiNbaugenvssenischaft „Vinarra" entschlossen habcn, im Mai eine solche Ausstellung zu veranstalten. p. Lizenzierung der Zuchlstkere. Die Li-zenzindere auf den Artikel „Die 10 Gebote der glücklichen Ehe" rn unserem heutigen Blatte.) . Sine neuentdeckte Wllftenoase. Eine von der russischen Akadeinie der Msienschcften ausgcs'ndte Expedition, die von ^eem Asienforscher Fersmann gesührt wurde, ist bis in die Mitte der Aarakorum-FerÄnaml erzicihlt, daß die Expedition zu wüste in Jnnerasien vorgedrungen, nachdem seit Jahrhunderten keines „Fremdstämm-lings Fuß" diese Wüstenei enbetreten hatte, ihrer großen UeHerraschung zehn Kilometer nördlich von Gest Tepe beiwohnte Oasen gefunden habe, statt unbewohnter Sandflächen, die sie zu finiven erwartet hatte. Diese ^sen schienen von den Turtinanen oder Turkmenen venvandten Stämmen bewohnt zu sein. Bon der Existenz der Sowjetunion hätten sie keine Ahnnng und sie hielten noch heute an iihre alten Sitten und Gebräuche sowie an einer ganz b^'sonderen Lebensform fest. „Es gilbt" so berichtete FerSmann weiter, „in den der vermeinten Sandwüste von Kara5orum schr viele Pfade, die von Kamel-kavawanen begangen werden. Der Stämme, d^ie in den O-Tsen Wonnen, gdöt eS mehrere und jeder Mlt etiva fünfzehn bis zwanzig Zelte. Die Wüstenbewoihner befassen sich vor« nehinlich mit der Aufzucht von Rindvieh, Kainelen, .Hamnieln und Ziegen." Zweihundert Kilometer von Gest Äpe entdeckte die Erpedition reiche Schweiellager, in denen sich Spuren früherer Ausbeutungsar-beiten feststellen lies'M. Tic L-^ger selZst sind sehr reich und werden auf einen Wert von mehreren Millionen Pud geschäht. Eine Ai!!?i^e:ltung würlöe sich heute noch lohnen, un'd sie könnte nicht allzu schwer sein, da nmn auf befonderen Piiaden, die den Wüstenbewohnern bekannt sind, zu den Lagern gelangen könnte. Fer^^ntanns Karawane erregte bei den WüstewstÄmueil große Sensation, da, wie gesagt, schon seit Jahrhunderten von Jahren keine Menschen aus anderen Ländern in diese Wüsteneien gekommen sind. Die Sprache, die von den Bewohneri, der Kara^orumiwüste gesprochen wird, hat Aehnlich'keit mit den Turtmenensprachen. Schach. Ein nationales Schachmeisterturnier i> Ljubljana. Der Ljubljanaer Schachkluib begann mit einer Aktion für ein nationales Schachmeisterturnier in Ljubljana und gewann den Schachklub von M a r i b or Mr ein genieinsames Vorgeben. Das Wettspiel wird noch dieses Jahr stattfinden. Da die Teilnahme des Meisters Dr. B i d m a r gesichert ist und wchrscheinlich auch der Mei ster Boris K o st i der auf dem Heimwege begriffen ist. erscheinen dürste, wive> dieses spiel die erste große Veranstaltung dieser Art in unserem Staate sein. Dies wird dein, nach ein teilweiser Ersah des Match Dr Laster—^Dr. Vidnlar sein. Fils die Fsmienwtit. Die entSuftkrte Welbllch?»«. Das weibliche Schönheitsideal wird nie vollkommen seilt, wenn e-^ si5? jeder Wetb-lichikeit rn?äußcrt. Mit di'lem Ausspruch i.i. tet ein bekannter Muler im „Berliner d'-Uhr Watt" seine Antwort auf die Frage: „Sollen Dainten auch rauchen? ein. Wir haben uns damit abgefunden, daß die Frau auf alles verzichtet, was oinstmal als weibuch.' Schönheit galt. Man trägt kurze und es konn entzückend denüi^e aber die Ausdrückssor^n „kann", an die sich Bedingungen knüpfen. W!!l man gerecht rnd sackilich urt?«le.7. mnu nmn zugeben, dast mindestens die Hälfte aller BnbenlZv^'e als Mißgriff an^use-yen ist !lNl> lediglich den Wunsch ausdrückt, kuabenhaft zu wirken. Ich finde die jungen Mädchen mit ihren guten schlanken Figuren entzücken^x Troy aller Schlmrkhei>t dürfen sie ab r weiblich bleiben. Das ist ihre Aufgabe, die leider vie^'fach verkannt wird. Warum nun aber der Ausdruck des Männlichen durch eine Zigarette unterstrichen werden muß, bleibt mir schleierhast. Ein hübscher Mund mit weißen Zähnen war und wird stets als schön gefeiert werden. Wenn auch nicht die Zähne dunkler wer'^en, so ist der Zigarettenduft, der dem Munde mchaftct, nicht beriickend. Er zersti)tt den zauberischen Charine, jenes tragen. reizjvolle Fluidmn, auf das man mtr schweren Herzeus verzichtet. Man kann Mund und Zähue noch so sehr Pflegm, niemals ist das Aroma der Zigarette ganz zu entfernen. Dasfelbe gilt von den.Händen. Ich ziehe ein hübsches Mädel ohne die Untugend deS Zigar-ettenrauchens einer ebenso hübschen vor, die glaubt, mo-dern und schick zu sein, wenn sie den Glimmstengel nicht ausgehen läßt. Die spielerischen Dinge, die lange, bunte Zigarettenspitze unk ähnliches, die weibliche. Koketiterie doikumendieren sollen, können das Grnndübel nicht ausmerzen. Also, ihr hübschen, reizenden, jungen Mädchen, üverlegt doch einmal, da ihr doch weiter t,ichts in euren blon'öen oder braunen Wpfchen habt als den Wunsch, den Männern zu gefallen. Warunr schafftet ihr euch den sonst so viele nette Kleidchen, seidene Strüniipfe und zierliche Schuhe an? Auf der anderen Seite seid ihr wieder so unüber» legt, „forsche Kerle" zu spielen, die weiter nichts wollen, als selbständige, emanzipierte Frauen zu sein. In. den meisten Fällen seid ihr ja nur selständig, weil! ein bitteres ?li.'uß 'tailuntersteht, ihr sehr gern anfge'ben wiirdet, wenn seinand käme, der alle Sorgen von euch albnehmen möchte, unt sie selbst zu MtzNches und praktlsches h. Gegen Halsweh und Heiserkeit. Ist Erkältung die Beranlasiung von .Halc^weh, Katarvb, Schwipsen oder Husten, so ist das allerbeste ein starker Saweitee, 'öe!Ul man Hontg bis zulin Si'Mverdell zusej>t. Beim Schuupsen ni'imnt nvan täglich sechst- bis zwölisimal einen Eszlöffel voll, beini Husten ebensviviel llnd bei EMltung deS Halses gurgelt man täglich zivanM- bis dreissignl<^l damtit. Halsgeschmlre werdet: dnrcli das wiedecholte Verschlucken von Qilittenkern-schlei^m mit' Honig, soiluie mit fleißigen war-nleil llnüschlägen aim besten geheilt. h. Kops kühl, Füße warm! Der gesunde, kräftige Mensch mit gutcni Haarwuchs bedarf eigentlick) gar keiner !»topfbedectung. Am allerwenigsten sollte diese n'arnt sein. Für .>riAder tmd junge Leute sind im gemässigten ^tlima '>ie Pelznuii^cn z. B. ganz zu verwerfen. Arlthzeitiges Ausgeben der Kaare, Ltopf- gicht, Kopss6)merzen und viele andere Uedsi sind in vielen Fällen auf das Zuwarrnhalteu des Kopfes in den Jugendjahren zurückzuführen. Die Natur gab genügend Schutzmitt^ für da^Z Gehirn in der starken Knochendecke nnd den unzähligen Haaren. Eine zu war' me Kopfbedeckung hindert auch das Zustande-koulmen eines schönen, krästigen Haarwuchses. Aengstliche Mütter werden gut tnn, ihre ^iinder schon srühzeitig an kalte Waschungev des .^t^opfes zu gewi^huen. verewsnaGNtdtea m»d AnNwblsuna». v. Familienabend (Nachfeier) nnt Gesang, hninoristischen Borträgen und Tanz' ain Samstag, lcien 20. Fe^ier um 20 Uhr in sämtlichen Loikalitäten des Lilonsumvereines in der Nu»ka cesta 7! Hie.zll laidet seine P. T. Mitglieder und Freunde der Liederbnnd der Bäcker in 5v«aril»or höflichst ein. Eintritt jreil Nr. 31« «SS-K '»ZNLr»«r«»r srri»«tz^ »acherfchau. k. Pckleuberg macht a Orlowa" und die ^AAaIde>mrsche Dheatra-li?" der N^zchkriegsgeneratiM, von Franz Lehor über Verhiältnis von Librettv und Vw'ffk einer Operette. Dem ausklingen-den Fasching sind eine Reihe von Beitragen getzvldmet, eine Erinnerung von Wort und Bild an den Wiener Faschrny vor hundert Jahren, eine Betr^^chtung ülher die Tanzlust von einst und setzt von Grete Müller, ein Bildewogen von Carl Josef „Msenzliste ldes Faschings". Zum Problem der Heirats-vernnttlung äussert sich eine der erfolgreich, ftcn Mener Heiratsvermittlerinnen und im Minen der „alten Jungfern" Dorothy Müller (NM,t?ort), zur Hobutrg der Heivatslltist fchrcibt „Die Bühye" eine Konkurrenz aus. Else Stezchan berichtet in Wort und Bild icher den von indischen Dheosopihcn ausgeru-^nen „neuen Messias" pnd seine Apostel, Erich Walter Cgech schreibt über „Earnien in Favoriten", die ?öiener Talbvk0" vvit Friedrich Zrarin-thy und eine gespenstische K^rnevolsnovelle von Edgar Allan Poe. Die Filni-, ?Mde- u. Sportberichte, die reiche Ratselrnbri? und der graphologische Briefkasten vervoUtändi. »»»»»»» gen den Inhalt dieses SS Seiten swrken Heftes, dos mi^ «ehr als lW Photos ausgestattet ist. ,^Die Vüi^e dostet NHonatlich (vier Hche) ^ e«, 4«.(«0 UN«. !^nen, M Lei, RerchSmarf, 25 Lire, S0 Dinar und iist zu bezicl^ durch aille Zeitimgsverschleiße und Bttchhand-luitgen sowie direkt bei der Bevlvalwng, Wim 1., Mpplingerstrvße 32. Dsr k^anltWlrt. ! HViv »oN ck« »vss«k»It vvrckoa? OkilrotlvsM m«» oonit Ics-uim «usrochtb»? M svin, trotz IiÄrikjx«r ^uflclSr«»« in äev ver» «eirivZsoslt«!» Hlnseiiläxi^HN k'ook'sekri^-teiv. Vie^Uvjn,i<ült boi Okrvn, son^vin fssso »ia mjt am 1«««» Nals- iulu-t irinto? 6on Od?«n im Lei lsvdvvrepvn l^prvn sodie«!»« 6^« krvie I?«vlZ xle/llvlisoitilr Hinter 6HN Körper. eirn wn Odrkn clir «tste» vn'i.xeAvn vir^ vo^vi vivburßsblmAö Ac^moi'Ziva c!e>«! 1'iGros nur psvstvi^ert! vkir^Lii. Da« ^rrov «lN «isn Oiirsv kSu5l« ^i« Ilrssoka kür »illSrlei nnrIci«lU!kW,t älpr 1?ierv oe- ni^ av«o?« ! f»U« wt k. ^ W«v «he» che vck«t VvU ä«» KUMinok«» wt. Z. SvklWich^ VsUtzkrqn» Ä«r «ins »rnKiirt M0^ l^n wt, «o Ä« kioeib'dsiv!« un^ riipptjk. «tm« « entvie^ok» «ivi» voill 6or nMl tliis bÄNE ?ioit? tiit. MpPe« st»v«ch ^rii«^- dioit)«». VißB« k'eivivr ^üm>r^4 vspär«?. Hosil <^er Xörpsr «ied lkU't entviokeln, «o inuk 6iv ViMSrnos von «» rs^4HUuo« v«»»ib' rvi«^ Der vermeintliche Seifer am Bodensee. Der Professor der Technischen Hochschule Dr. Johann Mahr tejD der „Dayespost" ßu der Meldutzg ü^r einen vevmeintliichen GeiseHMiKrlhch am Bydensee mit: Ein Zu-sammenHang Wtt dsw ocPsn Gsiserqchiwo^ wen — chtzthmischen Ausbrüchen h«ißen Wassers >?««>»»» s«>»?«nHD »«link» vo^KlMNOW Klelntf Anzeiger. Verfcht»««» Schttlbmaschine« , Repaffatstr» »erkftatte Ant. Rud. Legat öc Co empfiehlt sich zur Ausfuhrung von Reparaturen und Reinigun-«n aller Büromaschinen. 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