MubacherZeitmH. .15 »»» Freitag am T8. Mai R8s8. Dic V.ndach>r l>'it»!,'i" crschlinl, „lii >'l!lZ,>>l!»»l>' ^^ Hm>>>- m" l,mt ocn Äcllagen im Comptoir ganzjährig ll st., h a l b j .i h r i a 5 si. 30 kr., „,it Kre»N't^r ganziäbii^ >!ft,. l, a ! l'j a I, ri ., !; ,l. ,5," o>,^ .'i^llil»,, i»',) H,i>l.' iiilft <> a ! l'j ä !,r>g !j<» lr. >n.l)r z>l cullichten. Mit der P o ft portofrei a a uijäi, rig. 'inter ,'kr.il,l'.i"l' »üp ^drü^t.-r '.'loressc l.> ft., k d I l'j ä s> r i g 7 ft. !'<» fr. — .^usc r t i o n sg c l'ii l, r jür .i,n' Z.'/ilten^ilc uocr ocn iit.nnn t'crsclbc», ist fur ciumaligt l5l!!,'!,,tt!l»a l'kr fiir ,u>.>,»>,!,,,.' ^ tr.. s,n' »r.i,»,llige .> kr. (^. 2>t. u. s. w. 3>l l>ics>,'» !^^'l!l»rc,l ui >iuch ocr ."nli'crtioil^st^nucl r>r !.', lr. ,'il>' >i,lc j>c»>'^ ,l,i!igc (5l!lschaltllng hili^n zu n'chncn. I,:sc'r'at. bis l2 Zcilc.. toNe» » ft. 45 lr. für » Mal. l ft. 2i» lr. fur H Mal >mo 55 kr. für l Mal (mit Inbegriff dcs I»ftrtion<,stä,»pels). ÄmllillM Theil. H^er Minister dcs Innern bat den Statthallerei» Konzipistcn Franz Sedlmaycr zum 5irciskommissär dritter Klasse für das Gebiet dcr serbischen Wojwod-schaft mit dem Temeser Banale lrnaunt. Der Illsti^miuistcr bat deu Stuhlrichtcramtsaklnar zn Szcnil). Johann. Ew a now ö ky. und den Bezirk, gcrichlsaktnar zl> Komorn, Friedrich Bl>ler, zu pro» uisorischen Gcrichlsadjuilklcn l'ei den» Komitatsgcrichle zn Nrnlra. dann dcn nicderostcrrcichischcn AnSkultan> ten. Dr. Wilhrlin Schrffcr, znin Bezirkgcrichts« Aktuar in Komorn ernannt. Der Illftizminister hat die Stuhlrichteramts' Akiuare. Iobanu Lall yak zn Waag'Ncustadll nnd Johann i?svald zn Z»yo Vl>rallya zu provifori« schen Gerichtsadjunkten desKomitatgerichteö zn Tyruau ernannt. Der Instizministrr bat dem nicderöstcrr.ichischsn Auskullanlcn. Adalbert v. Dnl'ovay. zum prov. Gerichts-Adjunkten iiu Eperieser Obcrlandesgcrichls-sprcngcl ernannt. 9lm 26. Mai 18!!8 wird in dcr k. k. Hof. und Staatödrnckcrri in Nien daö .X'XI. Llliek des Neichs» ^«sepl'llUtes cins^e^clicn und ucrsendct wcrocu. D.i>zs'll'e cnty^lt nnler Nr. 7U. Den Erlaß des Finanzministeriums vmu 1, Mai 1868 — gütig für aUe Grönländer, mit Anö> liahmc dcr Milita'rgrcnzc — dclreffend die Erwci' lernii^ des WlrlnngskvliseS dcr FinanHbchörreu in GttälMra fachen. Nr 7tt. Die Verordnung des Handelsministeriums vom 2. Mai 18ü8, — wirksam für alle Kronla'noer, dctrcffeuo d>e Versicherung dcr mit den Noydschiffen! nach au^lauolschen Hasen dcforo.lten Fayrposlscn» dnngsn ssl^en Leec,lfayrcii. Nr. 77. Die Verordnn»^ dc^ Iuslizministeriultts uom ii. Mai 18ii8. — wirliam für Oesterreich od uno! untor der Onus. Salzlnirg. Steicrmark, Kärnten, ! Krain. G>nz u»d O,adiola mit Tiiol uud Vorarl» , der^, Böhmen. Mähren. Oder» uiw Nieder.Schltsieu.! womit der H. ^4 rcr Ministlrialotroronnng oom 16. Novciulier I860 lheilmcisc al'^eänocrl wlro. Nr. 78. Den Erlaß des Flnanzmilusleriums uom 14. Mai 18.'!6, womit l'cstimmt wird. ratz die zn^lcich mit den Geschäften der S.imml»nqskasscn Iietranten Hanpi^ämler ll. blasse, zu ^öoi^^rän. Zn.iim. Teschen. Przeniysl. Tarnopol. Vllick. Cilii, Stryer, fnr die Znknnft die Vencnnnna.: Hammlnn^^küs^e uud zugllich Hanptzollamt II. Filassc, das a!s F<> nanzl'szirkskasse fnngirende Hauplzol^allit ll. Klasse z» ^asl1?au ader die Benennung: Finanzl'ezirksfcsse low zugleich Hauptzoliamt ll. 5iilissc zu fnliie» Hal's,». 3?r. 7!^. Dir Verorduuug des Instizministsriums l)om 1!). Mai 18K8. — wirksam für alle Kronläuder. mit Iluönahmc der Mililälgrenze. — wodurch der §. 249 dcs Strafgesetzes uom 27. Mai 1852 dahin erläutert wird, daß auf die Strafe dcr Abschaffung aus demjenigen Orte nicht erkannt werden kanu. zu welchem dcr zn Vcruridcilendc gesetzlich zuständig ist, Nr. 80. Dic Vcrordnung dcs Justizministeriums vom 23. Mai 1838. — gillig für alle Kronländcr. mit Ausnalnuc der Militärgrcnze — wodurch in Folge AUerl). Enlschlicßnng vom . Mai 18.';8 die gc> sehlichru Volschriflen ülnr den Anfangspunkt dcr Stiafzcit l'ei uerl'aslclen Peschuldigte» erläutert worden. Nien. 2-;. Mai 18tt8. "om f. k. Nedaklions-Burcau dcs Reichögcfti^dlattcs. 3Iichlal»lllichl'l TlMs. itaibach. 27. Mai. Wir müssen einmal wieder eincu übcrslchllichen Blick nach dem fernen Indieu wcrfcu; die »cncste Ucdcr> landpost fordert uns dazu auf. Die Pazisilation dcr großen Drillichen Bcsißung in Indiell schreitet nur lai-gsam uorwärts; die Nachrichten, welche neuerdings z» uns gelanglcu, zählcu zwar wieder einige Siege ocr englischen Trnppcu auf. das Ncbcrgcwicht eliro< päischcr Disziplin, Taktik und Energie macht sich lou» slant gegen die ungezügelten indlschcn Horden geltend, aber es kann nicht weggrlängnct werden, daß alle ole Siege und Anstrengnngcn noch zu keinem cnt> scheiocnden Erfolge geführt haben. Zwar wird in > England k.in Mensch liezwcifelu, daß das Werk der Pazisikatioil zu Slande gebracht wird. und auch im übrigen Enropa muß man im Interesse der Enltur solches wünschen j aber wann dcr Zeitpunkt cinircte» wlrd, wo daö neue Ncgicrnngs- uild Velwallungs» System sich einführen läüt. für welches jept im Par> l.nncnte so uicl oralorischc Lanzcn gcbrochcu weroen, durste auch rcr besonnenste britische Staatsmann ge> n.nl zu lestimmlu nicht deu Muth haben. War dcr Anfang dcr I»jurrcklion ein barbarisches Morden, Schänden und Schlachten Wehrloser, so ist sie jetzt ein Gucrillat'rieg geworden, dcsscn Ende nicht abzusehen. Die Aufständischen, auf den großcu Sam» melpläßen auscinanrerglsprlNgt l,ber nicht vlrilichtct, tra^ri: den Emzclklimpf n» Punkte, wohin ihnen zu folge» oil,' (5>,slander m'cht Kläflc arini^ besitze», uue» wenn jene anch an ciüigcn Orieu ivieo tl-zerspleugt werden, so sammelt sich dcr iüsnlrcklioneU!,' Stoff wieder wo anders. Ja, die Keckheit dieser GnrrMa. Bandln llnd ihrer Führer gcht so weit, 0aß sie. wie z. V. Nena Sayib gcthan habcn soll, einen Preis auf den Kopf ^ord Canning's seßcn. Mit den weiter nnd weiter in's Unbestinmnc sich verlierenden Aussichten auf eine baldige Pazisilalion , Inoiens steigern sich natürlich auch die Schwierig» kcilln der Briten. Schon bisher waren sie wcslMllch mit auf die Hilfe dcr Sikhs uud dec NipaNse» an- > gcwicscn, die theils durch ihre Ncligion. lbcils durch ^ nationale Fcinlschaft gegenüber deu Hindu'S uud Mohamcdancru eine Garantie für ihre Treue boten. Diese Erwarlung baben oie Leute de»n auch nicht gc> läuicht; abcr sie werden anch ihre Hilfe nicht umso»» > gelcinel babcn wollen und sis wcrocn die B>lohnun,, um so ungestümer foroern. als lbcn durch j ne ihieMilivir kuüg c>ge»d welcher Vcrdlü. dllng stcdl; sie winde sich wcuigstcns einigermaßen erkläicn lassen, wcnn anch nichi rcchtfcrligcn; denn über ihre nnbcoingte Verwerflichkeit steht hoffentlich i» der ganzen gesiltctcu Well daS Urtheil fest. — Die Aniwort Neapels auf die Entschärignngs» forderung Englands für die bc,dc» Mechünikcr ist, w,c wir bereits auf lclrgrapl'ischrm Wege crfnhrcn, in London eingelangt, sie lautet ausweichend und bestrci. tct, wie vorher zu schen war, d,c Ncchimäßigkeit dcr euglischeu Ansprüche. Glcichzcitig wirr, aus Marseille lelegrapbisch gemeldet, daß Neapel in auff^lcndcr Weise zum Kriege rüstet, die Küsten wcrdcn armirl. dic Ncaimcnicr vervollständigt, zwei neue Kavallerie. Ncg,meiner crcirt, 16 neue Fregatten gcbant. n. s. w,; auch ist es aufgefallen, daß zn einem an, Bord dcs englischen Dampfers „Centaur" veranstaltcttn Fcste kein einziger Neapolitaner geladen wurde. Sardinien otll'äll sich vor der Hand stillc; vielleicht wartet es noch auf eiuln offcncn Bruch Ncapelö mit England, lim dann auch mit seinen Forderungen entschieden her» umznlretcn. — Dic l'cidsn und „Algesiraö" sind in die Bai von Giavosa ciügelanfcn »nd haben im Hafcn St. Erocc Anker geworfen. Gravosa liegt bekanntlich cinc kleine halbe Stunde von Nagusa entfernt und ist einer der schönsten Häfen dcr Welt. Dic beiden Schiffe begrüßten die österrei« chischc Flagge mit den üblichen Salutschüssen, welche in gleicher Weise von den österreichischen Schiffen den Franzosen erwiedert wurden. Nach diesem gegensci« tigcn Austausche von Höflichkeiten legten die fremden Schiffe bei und die herkömmlichen Besuche und Gegen-besuche fanden Statt. Es lil-gl in der Nalur einer großen Regierung nnd speziell in dcr Natur Frankreichs, änöert sich dic „0. D. P.", daß mau einen falschen Schachzug nicht gern ill anffälliger Weise zurücknimmt, und daher ha> ben die Schiffe ihren Kurs fortgesetzt nnd es kommen ihnen möglicherweise noch andere nach. Dabei ist nichts gewouucn als eiue Neihe von Zeitnngsarlikclil uud telegraphischen Depeschen, und nichts vcrlorcu für Derjenigen, welche dcn schweren Verlust uicht in Rechnung bringen, den der schaffende Fleiß dcr fried» lich.'n Völker durch die fortwahrende Beunruhignug crlcioet. Was die Affaire bei Grahova betrifft, so bestä» ligcn die neuesten Nachrichten dcn großen Verlust, dcn die Türken erlitten. Abcr gleichzeitig sind sie voll haarsträubender Dctail^ über die empörenden Gral!» samkeiten, welche die Montenegriner an den gefangc» ncn oder vcrwnndcten Türken verübt haben. Wohl den armen Muselmännern, ecne» der Kopf abgeschnit« ten wurde; sie sind nicht die Bedauernswürdigsten! Viel tragischer ist das ^,'os Jener, denen Ohren nud Nase mid mldcrc unaussprechliche Theile dcö Körpers mit walirbaft kannibalischer Wuth abgeschnitten wnr« dl'ii. Daß solche Greuel innerhalb Europa's stallfm» e nagorzcn erklärlich fi,>den. we»» er von cinem dnich bauen Diück. dinch «rliliene Geiralitdat znrVerzweif' Illug geiriebsilen Volk^ verübt wororn. oder wcnn clwa ein langwieriger, crbim'lttr Kampf voraui>gc> gangen wäre. Kcins von beiden abcr war hier der Fall. Vcrrällicrisch baben sich die Montenegriner, nicht als Krieger, sondern als Mörder auf dic friedlich ab> ^ichcnden Türken gestürzt. O c st orroi ch. Wien, 23. Mai. Se. Majestät dcr Kaiser Ferdinand babcn zur Restaurirung dcr Saazer Deka» nalkirchc 400 fi. huldvollst gesveudct. Se. k. Hoheit dcr dnrchlanchtlgste Herr Erzberzog Grneralgonvcrnsiir Ferdinand Mar baben von V>ne-d!g ans anf telegraphischem Wege dcn Coitte Valma-rana in Mailand beauftragt, sich in Höchstseinem Na« men in die Wohnung des slit einigen Tagen schwer erkrankiin Schiiflstelttrs A!ess.>ndro Manzoili zu bc> qcl'eu und täglich telegraphische Meldnng über das Beflnden dcs ansgezcichnclcn Mannes nach Venedig abgcl'cn zn lasftn. Die „Gazz. di Milano« lhcilt übcr das Bcfindln dcs Patttnlcn einen bis zum 21. d. M. rcichenden Bericht seiiics Arztes. Dr. Pog^iaghi. mit. Ans demselben geht h.rvor, d.iß Manzoni seit tcm 16. an ei„ei- ^'nngcnentznndnng leidet. d!c beide ^nngcnfiügel befallen und bcr.ils zur Vornahme von 9 Aderläsil'n nnd w cdcrbolllr Anwendung von Blut-egeln grfübrt hat. Eist nach dem 9. Aderlässe will der behandelnde Arzt einige Besserung in dem Zustande des Kranlcn bemerkt haben. — Wie berichtet wird. l>at sich drr k. k, F.M.3. l Baron Mamnla, Kommandircnder in Dalmalien, in 47K den lchteu Tagen nach Mostar begeben, lim sich mit dem dortigen türkischen Gouverneur Hussein Pascha persönlich über die leßtcn Vorfälle und den Stand der Dinge zu besprechen. — Die Teplil)> Aussiger Eisenbahn ist am l9. d. M. feierlich cröff>itt worden. Wie man der „Boh." berichtet, wurde dieser Tag insbesondere dadurch gefeiert, daß den Armen der drei Bezirke Teplit), Karbii) llnd Aussig der Betrag von 600 ft. ausgefolgt ward. — Pesth, 22, Mai. Die biesige Lloydgesell. schaft beabsichligt für 18i!9 die Herausgabe eines Adrcsstubuch.s der Pl-sth-Ofner Handels» uud Ge< werbelreibenr-eu. Aerzte. Advokaten u. s. w. Später soll diese Sammlung, die znglcich mit einem Kalender verlinilden wir?, auch dic Adresse all.r Firiuc» n. s. w. in Ungar» mit aufnehmen. Deutschland. — S'-. Majestät dev König von Preußen hat seinen ersle» Leibarzt. Och,»Nach Profcssor Schö»lein. welcher unpäßlich ist und das Zimmer hütcn muß. in diesen T>'g durch emeu persöulichc» Besuch überrascht, indem dcr König beim Hereintrcte» frelindlich äußerte, daß, da Schönlein nicht zu ibm komme, er (der Kö> uig) wob! zn il'm kommen müsse. Danzig, 19. Mai. Der Ablauf der königl. Schraubenkorvflte „Ankona", von 28 Kanonen, ging hellte um dalli 12 Uhr bei schönem Wetter unter gro> ßcr Tbrilnal'Mi? der Bevölkerung glücklich von Statten. Se. k. Hohcit der Prinz.Admiral Adalbert sprach bei der Feier die Genugthuung ans, daß dieß Schiff nun» mehr als das erste, auf der königl. Werftc gcn>; er-l'ante vollendet sei, und knüpfte daran den Wunsch, „daß es beitragen möge, den Rubin d,s preußische» Vaterlandes ans allen Meeren zu verknndeu." Italienische Staate». Turin, 23. Mai. Das Gericht von Chambery bat die „Pr'iizessin" von Solms zu riner Geldstrafe von 700 Fr. vernrthcilt. N'lil sie unvorsichtiger Weise einen Bediente» mit einer Pistole verwundete. — An Bord des in Genua vor Auker liegen« den amcrikanischcn Schiffes „Marcy Adeline" sind vor einige» Tagen ciustliche Unordnuugen ausgebroche». Ein Theil der Mannschaft stauo gegen den ersten Lieutenant auf. der sie etwas strenge lier>a»delte. Die Rä'oelSfsiyrer wurden vcrl'aftel. Frankreich. Paris, 22. Mai. Die „Patrie" theilt jehl mit. daß der Prinz Napoleon uutcr dem Titel ciues „Lieu, tenants des Kaisers" a» die Spine der Verwaltung von Algerien gestellt werden soU. Wic man seruer mruimmt. solleu dem Prinzen ein Kriegsminister und ein Minister des Innern zur Seite stehen. Zu dem lcßtcrsn Posten soll der General Daumas anserseben scin. der bis j.-ßt Direktor der a/gerischeti Geschäfte im KriegSmüiisterium ist. Dll „Moniteur" bringt eine Mittheilling aus dem Ministerium des Auswärtigen, wonach im März der Zufinß von Reisenden in Panama so mächtig und der Prcis der Lebenömillcl, der ohnehin, noch durch Geldkrisis gesteigert, so enorm war. daß das sranzö» sischc Äonslilat sich in der Unmöglichkeit befand, allen Landülcnic» Beistand zu leisten. Die Regierung bringt dieß zur allgemeinen Kenntniß, damit, wer über Pa> liama reist, sich mit hinreichenden Gclomillel» vcrsicht. In Chl'>lon'snr>Saoue ist nach Vernehmung der Zeugin der Prozeß wegen des li. März bis znr Dar» legung der Staatsbehörde vorgerückt, welche die Ve» antworllichkeil für den Putsch einer iu Ch-Non gebil» deten geyeinieu Zweig« Gesellschaft der Marianne zu> schreibt. Großbritannien. P a rI a m cu t ö v e r h a n d l u n g c n vom l 8. Mai. (Schlnß.) Sir D. Norreys fragt, ob die Regierung be--stimlute Nachricht vom General'Gouverneur liabe. daß eine Proklamation wic die geschilderte erlassen wurde? Der Schahkanzlcr: Eine solche bestimmte Anzeige vom General-Gouverneur haben wir nicht empfangen, aber wir haben die gewisse Nachricht, daß sie erlassen worden ist. (Hört! hört!) Lord Palmcrston kann nicht unterlassen, auf die in der crslen Antwort des Schahkanzlcrs euthalteue Insinuation, «frühere Briefe" betreffend, zu entgegnen, daß seinem sehr ehrenwertbeu Freunde, dem gewesenen Präsidenten des Aufsichtmnts (V. Smith) kein Pri< uaischrcibcn von Lord Canning mil Erläuterung der Proklamation zngegangcn ist. (Hört! hört!) Wenn kein Brief der Art an die jetzige Regierung gelaugte, so ist auch keiner au meinen sehr ehrc»wcrthcn Freund gelangt. (Hört!) Der Schahkanzlcr hat durchaus keine „Insinuation" beabsichtigt, (Chcevs.) Hätte er eine Anschu!-diglllig anszusprcchen. so würde er sie direkt erheben, llicht msimlircu. Was er gesagt hat. ist Folgendes: In den eingelaufenen Briefen Lord Canning's befinden sich Stcllcli, in denen auf den Inhalt anderer Briefe angespielt scheint; Beziehung?» auf Dinge, über welche die Regierung keinerlei Bericht hat; diese Siclleu sind daher noihwenoig dlinkcl und niltcr diesen Umständen konnlc er (Schaßkauzlcr) die verlangte Auskunft nicht ertheile». (Hört! hört!) Auf eiue Frage voil Sir I. Shelley wiederholt der Schahkauzler. daß die Regierung von dem er< folglen Erlaß der Proklamation Kenntniß hat, aber daß Lord Canning über das Faktum keine amtliche Mittheilung gemacht habe. (Hört! hört!) Sir I. Pakington kann dem chrenwertheu Ba> ronet Näheres mittheilen. Vor wenigen Stunde» sah er einen am Montag Abend ans Lucknow eina/trof-fc„e» Offizier, der vor seiner Abreise mit Sir Colin! Camp^li sprach und dem Lchtercn seine Ansicht über ^ die angclominenc Proklamation mitthcille. (Hört! hört!)! Lord A. V. Tempest fragt, ob der gewesene Prä> sioent des Aufstchlamles etwas dagegege» hätte, jrne Stellen des Privalschreibcns von Lord Canning, die sich anf die Proklaination beziehen, vorzulegen? Mr, V. Smil!,' culgegnet. dc» Hauptinhalt habe er bereits augegsbeu nnd die Stellen seien zu un< 'richtig, als daß er sich hätte verpflichtet fühlen kön« ul-n. sie oer Rcgierliug zn schicke». (Hört! und O! O!) Sir I. Elpyinstoue erhebt sich (linier lauten :)tufen: „Zur Orduung!") um eine» Vorschlag zu machen. Damit die Ordnung uicht leide, stellt er oorhcr den Anlrag auf Vertaguug. Da ein hoch» stehender Offizier aus Lucknow sich in der Sladt be> ftndet, der bli mehreren Gelcgcuheitcn öffentlich er> klärt hat, daß er mit hochbetrautcn Personen in Oude »ild allch mit dem Oeneralgoumrncur seit dein Erlaß ?cr Proklamatioil mündlichen Verkchr gepfiogen, uud da dcrsclbc sich über den Eindruck geäußert hat, de» die Sache auf Lord Canning und Andere hcrvorgc« bracht hat, so wäre eö wüuschensiuertl,, daß die Auö> 'agen des tapfern Offiziers, wo möglich, dem Hause gegeben würden. (O! und Nein! nein!) Mr. Vcrnou Smith bält dieß für ein ganz zweck» lvioiiges Vorgct>cn. Warunl theile der chrsuwerthe Ot'iillenian. wenn er die Aussagen kcnut, dieselben licht selbst mit? — Die Vcnagungsmoliou wird wieder ^urückgcnommcu. Mr. Dillwyn fragt, ob scin Amenocmeut, falls 's zu einer selbstständigcn Motion erhoben würde, ^iuf den Beistand der Regierung rechnen könnte? (O! O!) Der Schayk^nzlcr sagt baranf, er habe vorerst über den Gcschäflögana ei>,e Eröffnung zu machen. Eine Wiederausua^mc der Dcvanc über oir Onoe. Frage werte heute Alnud nicht zeitig genug crsolgc>l können, da der ehrenwetthe »lud tapfere Admiral (Sir C. Napier), der eine Motion vorglmcrft hat, dilselbe nicht fahren lassen will; und es wäre eine Ungerecht ligklit gegen die Regierung, die Diskussioil am Enec einer langen Debatte vorzunehmen. (Holt!) Von eiucr Abstimmung könnte heule auch leine Rede sein. Er bitte daher das cbrenwcril'c Miiglicd für Sniray (L. King) sciue Donnerstags - Molioil gefälligst zu ver> schiebcu. daiuit die Cardivcll'Moiion wenigstens Ende der Wcche ihre Erledigung finde. Was die Motion Dillwyn betrifft, so enthalte sie nichts, was er uichi bereitwillig anuchmcn löuute. Mr. L. ^ing ist bereit, der Bitte des Schaß-kanzlcrs Gcl'ör zu gebcu. ^tapiiäu Viviau bcautragt am ^9. (Derby Ren» »eu) Ferie» zu hallen, daunt die ehreuwcrihcu Gentlemen Gelegenheit hätten, dem nationalen Wettspiel beizuwohnen, welches wichtig genug sei, um beinahe sür einen wcscullichcn Bestandtheil des englischc» Vcr-fassuugöllbcnö zu gelle». (Hcil.rkcit.) — Der Antrag wird genehmigt. Mr. Crawford erhebt sich zu einer Interpellation. Der eben ans Lucknow angelangte Oberst Franks soll vor einer Abreise aus Indien vernommen haben, daß Lord Canning, indem er die Ondc»Proklamation erließ, nur seinen aus London crhaltcucn Weisungen Gehorsam geleistet hat. (Chccrs.) Er wünschi vom gcwcscittn Präsidenten des Aufstchlamteö zu erfahren, ob dem so sel oder uicht? Mr. V. Smilt,: Die Frage ist so lächerlich, daß sie kaum einer Erwiedcruug bedarf. Meine Ant' wort ist i/doch: Mn. Die erste Andeutung über die Proklamation erhielt ich durch jcues Privatschreibeu, dessen Inliall ich dem Hause augcgcbcn habe. (Hört!) Sir I. Pakington ist eö dcm Oberst Franks schuldig, von ocr Interpellation Notiz zu nehmen. Oberst Franks, mit welchem er gcsttru eine lauge U»lerre> dung gcpflogcu und dcr mit schr chrenwerthcm Zart» gcfüyl gebeten hat. kcim's seiner WoNc gegen Lord Canning zu mißbrauchen, dessen Humanität und Liebcus« Würdigkeit er uicht genug rühmcu lauu. Oberst Franks erklärt, er habe aus seiucu Unterredungen Mit Lord Canning, so wie aus audcrc» Umständen den Schluß gezogen, daß die Proklamation uur in Folge von Weisungen ans London entstaube» sein könne, aber es wäre ein Irrthnm. zu glauben, das Lord Canning sclbst dergleichen gesagt habe. (Hört! hört!) Mr. Bland beanlrng! eine Bill. um das iu Ir> laud geltende und schr strenge Mordverschwörungs- geseh mit dem ln England bestehenden zu assimiliren, so daü daö Verbrechen in beiden Länder» mit Trans» portalio» bestraft würde — läßt sich aber zur Zurück» nähme seiner Motion bewegen. Sir C. Napier beantragt eine Adresse an die Königin, daß eine Uutersnchungö'Kommisslon über die Frage der Flottenbemannung eingesent werde. Er schildert die Wchrlosi.zleil England's, w',e gewöhnlich, mit den grellsten Farben (in wclchem Punkt ibm späler Sir I. Pakiugtou. der Mariucminister, eiüschieden widerspricht) uud behauptet, mau werde, wenn »icht eine regelmäßige Bemaunungsmttbode eingeführt wird, in Nothfällen w,eder zu», Malroseuprcsft» zurückkehren müssen. Er gibt dabei versch,ed,n? Mittel au. den Seeoieust anziehend uud lobucno zu machl-u. und er« klärt, daß eine steh.'nde Krleg^fiolte c,n nnabwl'is' liches Bedürfniß ist. Es entspinn! sich eine lange Besprechung, an w'.lchcr zwei Admirale (Duucombo und Walcotl). der Nliedcr Mr. Lindsay, Lord Palmcrston mw a»dere Mitglisder Tl)eil »ehiue». I» der Hauptsache sind alle Mitglieder mit dem Antragsteller eiuig. nnr daß mancl'e einen Sonderalisschuß einer k. Kommission vorziehen. Sir I. Paklugiou wünscht nnr, daß die Untersuchung auf die Bemanuungsfrage beschränkt bleibe nnd sich »icht auf die Werfleinrichtungen und das Aomirali-täisamt erstrecke. So amcudirt wird die Motion genehmigt. ^ In der OberhaussitMig überreicht Lord Lyud. hurst eine Petition der jüdische» Einwohner Loiidons nm politische Gleichberechtigung; sie ist mit 1-M) Unterschriften versehen; a» der ^pihc steht die des Ober«Rabbi»ers, da,,» die zlucicr Aldermen der City, ueu» Uiüversitälsgraduirte und einer großen Anzahl Barristers. Solicitors, Kaufleute ?c. Der Earl of Albemarle überreicht eiue mit 1300 Unterschriften versehene Petition aus Norlshirc um Wiedereinsetzung des Köo'gs von Oude alif den Thron seiner Väter, znglcich bemerkend, daß solche Pclilio« nen, nach der von den, Ministerium gegeu Lord Cau> uing befolgte,, Politik, künftig dem Premier oder e!< uem andern Kabinels'Mitglied uud nicht Privatgl>> deru des Hauses znr Besorgung übergebe» werden solllen. Lord Lyudhurst schlägt vor, Montag, ^l. M"l die vom andern Hause iu der amcudirle» Eid'^il! vorgenolnnieueu Atnoerungeu i» Erwägnug z" ziehen. Lord Derby wird nächsten Freitag dir Vertagung über Pfingsten bis Al. Mai beaulragl». P a v l a m c u t s. V e r h c, n 0 l li u a c » vo>» 20. unc> 2l. Mai. Im Oberhansc machte der Earl von Deiby am 29. d. M. unausaefordert folgende Mittheilung über Lord Canning's Proklamation i „Ich halte es sür meine Pflicht, dein Hanse a„zu. zeigen, dasi die Regierung heute Früh Depeschen ans Indien von bedeutender Wichtigkeit empfangen hat, welche lütter Anderem auch Vorstellungen Sir James Ontrain's i» Hinsicht auf Lord Canning's Proflama-tio», so wie dic Gründe dcö Letzteren zur Motil'irnng dieser Proklaination enthalten. Untcr gewöhnlichen Umständen würde ich es für zweifelhaft erachtcn, ob Papiere, in welchen politische Angelegcnheite» zwischen zwci hohen Kroubcainte» in Ostindien verhandelt wer» den, auf die Tafel de6 Hanseö zn lege» seicn; aber da dieselben scho» dc>» Direktorin!» der »stindische» Koin« pagnic mitgetheilt nnd da das Verfahre» Lord Canning's so viele» Erörterungen unterzöge» worden, glaube ich, dnsi es nngerecht gege» den edlen Lord wäre, wc»» die Gründe, welche er für scine Maßregel anführt, »icht mit seine» eige»e» Worten angcgcbc» N'nrden. Ich »rcrde sie daher morgen dein Hause vorlege». Sie werden so eben gedruckt." Lord Graiwille bemerk«c bicrauf, daß, wenn diese Papiere erst morgen vorgelegt würden uud das Haus sich darauf vertage. dieselbe» wenig nül/ fahrung zu briugcn. ol' Earl Granvillc, der vcrlrailte Irtund Lord Canning's, von dicscm Mülheilullgs» in Aezug auf dic Proklamation erlialtcu Habs. A,n dcu> ligen Tage mm sei iym folgender Brief Lord Gran. villr's zligegaugeu i „In Cririederung Ihrer meine seit dem Ministcr-wechscl stattgehabte Privatkorrespondenz mil Lord Canning betreffenden Fragen erlaube ich mir, Ihnen zu bemerken, daß ich bloß einen Brief von politischer Wichtigkeit erhalten habe. Ich empfing ihu am 19-April und las Lord Vllcnborough den größeren Theil desselben am folgenden Tage vor. Ich las ihn nicht ganz vor, aus Gründen, die ich öffentlich angegeben habe nnd die ich nicht zu wiederholen brauche; doch ließ ich nichts von wirklicher Bcdentnng aus. Jedes die Proklamation betreffende Wort ward verlesen, mit (Einschluß der Thatsache, daß General Ontram gegen ihre Strenge Einwand erhoben und daß Lord Canning in Folge davon der Proklamation einen Satz hinznge-' fügt habe, aus welchem klar heivorgehc, dnsi, wem, alrich ^r»,'»f!ot>N!«>n dc« Eigc>,tl,'ll»ill'chteS an Grund ;,„d Boden die allgemeine Strafe, doch die Nückerstat« ning der Lohn für Unterwerfung und gutes Betragen sein solle. In Vezug auf das Datum, wann ich den Inhalt des Briefes Lord Mcnborough mittheilte, war ich nicht sicher; doch hatte cr die Freundlichkeit, seinc Papiere einzusehen, und verlas mir ein Memorandum, welches das Datum genau angab, und in welchen» ee heißt, daß er mich dauou in Kenntniß setzte, er habe über die Sache an Lord Ca»»i»g geschrieben. Lord Ellcnborongh hat erklärt, die geheime Depesche sei am 18. geschrieben, vom 19. oatirt und am 20. April abgesandt worden, und er hat geäußert, keine Crklä-< rungell oder keine Ankündigung von C'rklarungen würden seine Ansichten über die Abfassung und Abscndung' seiner geheimeil Depesche geändert haben. Granuille. 1'. 5. Ich habe diesen Brief Lord Ellenborough vorgelegt, und er sagt, cr halte das, was ich an Sie geschrieben habe, für ganz richtig." Lord Palmerstou verliest hierauf cin ganz kurzes Schreiben Lord Elttudorough's, in welchem diese Er> klarung cuthaltcu ist. Mr. Bright fragt, ob die Miltbcilungcu. welche ^rrnou Smill) odcr Lord Palmrrston über die poli-llschen Angelegenheiten Indien? erhalteu häücu. sich auf die crn'ähuteu l'cidcu Briefe brfchiäuktcu? Lord Palnnrsto» culgsgucl, es scicu uier Bricfc 'Ulgegangcn. daiirt vom ^. Februar, vom 20. Fc-"Uar, vom 0. März und uom 17. Mä>z. Die Debaltc über dcu Antrag Cardwcll's wird wlcdrr alifgcuomuicu. Lord Godcrich spricht für dcu "»lrag. Er l>sha»p!cl, Lord Canning habc nichts Weiler gclhau. als die von ^ord Dall'ouste befolgte ^olilil forlgcscpt. Dir D^peschc Lord Ellcuborough's "Nisse ^ vcrdaiumeu; habc doch die Ncgicruug offen ^klärt, dab sie dcm Volke Iudicu's als Auiidolum ^gen die Proklainatiou Lord Canning's dicucu solle. Mr. Bright erklärt, es l'adc zwischell iym und ^m P>äsideuteu des indischen Koulrol'Vmcaur kcinc ^crabrcduiig liiusichllich d?r Cannmg'schcn Pr^klama^ ^ou slallgsfunde». Die Ncsolnnon, meint cr. lxngshc ^e Frage. Dic Proklamatioli wcrdc in Our? nicht ^"e polllische, sondcru cinc soziale Neuolulioll hcr-"^rufsu. Von der Vcrnichtimg ^cs Oige»!l)linn'cchlco w»rdc„ nicht lvcniger als 40 000 großc GvliM'cslper 'soffen wcvdcn. Die Proklamation saukt>o>i,rc dttsc slimmavischc Koufiolatioil uno oic Rc'c!u!ion yinwie-ocnuu sanliiouire die Proklamation. H>r I. Grada:n ^imrkl. ev sei kein Andängcr i^r glgeli,värllgs>l Regierung j im Gegcnllkll, >r sl.hc mit seinen Hympatyic» auf Scitcu dcr ltt'cr.ilcn Par-ici; es sei ihm daher sehr peinlich, daß cr nach reif lichcr Erwägung zu oem Enischlussc yalie gclaliglli lnüsseu, den Anlrag Cardiusll'6 nicht zu unterstützen. Die Veröffentlichung drr Depesche sci sciucs Hrachtcnc' eine Indiökretlon, aber nichts weiter; die ^cdrc vo» Dcr solidarischen Verantwortlichkeit cineö Miuistcriuin^ sci in dem vorliegenden Falle itt lächerlichem Oradc auf dic Spiße getrieben worden. Die Proklamation ^'ord Canumg's lnnsft cr für unpolitisch erachten; wcnu lnau ihm sage, dcr 'Anirag solle keinem polill^ schcil Pancizwccke dienen, so ycißc das, seiner ^ciäN' gläudigkeil rtwaö viel zumulhcu. S>r N. Vctycü wiift dcr Regierung Uudanlbav' üit für oic il,r vou ihrem Grgucr l)c>uicsene Langmulh vor. Die Veroffrmlichling dcr Dcpcsche müsse a!S cin nach rciftichcr Uel'erlegilng ntit Vorbedacht begangener All der gesammlen Regierung, nicht als dic Hand» lung ciueö eüizelile» Mlinstcrö. Lord Mcnborougli'6. bclrachlct wcrdcil. Die Fortsetzung dcr Dcbalte lulrd yicrilach vertagt. I» der Oberl'allösipnug am 2l. zeigt Lord Lucan an. daß cr am !il. Vial dir von Lord Lyndlnnst an gemcldclc Moiio», cie sich auf d>c Eirdill. Aincndc mculg brzikyt. durch t>ttgcgcllgcstl)lc Amell^clucuto bc-läiupscu wird. i'ord Derby slcM die Motion, dasi sich das Haus biü zum lil. Mai vertagen möge. Bei dicscr Gclo gcichcit fragt Loro 'Üinllo. ol) dic ucapolilauijchc 3is> gierung auf die Schadclicrsaysoidcrung fül dic Ma> schinistcn dcs „Cagliari" ci>,e Antwort crll'cüt habe? Lord Malmisdury sagt. daß linc Antwort von Ncapcl liugclaufcu uild allcrdiugö alö eiuc abschlä> gigc Allüvon rrschicncn sci; diesen Morgen jedoch kam line Depesche an. auö lvclcher hervorgeht, daß jenc '.Ünlwort Nl>r ein Gcgruraisouucmeul lind lnchi cilu kategorische Zulückwclsuug gcwcscn ist. Die Vcrta-guugs' Moiioil ivirc» gcnlhuugt. Im Uutclhause beschwert sich Mr. Clioc übcr ,iuc au sciner Pcrsoll dcgaugcuc Vcrlsyung dcr Pri-vilegieil ceö Hauses. (5r halte uclilich als Präsident eincö Com>t<"ü zu fungirc». wclchclli zuxi rivallsircnc'c Eisei'l'ahüprojcklc znr Entscheidung vorgelegt waren. Das cine Projrkt erhielt dcu Vorzug, woraus das 'Zlalt „Carlielc Eramiucr" ilm cigrunut^igcr Motive d'schllldigtc. Er ttcigl darauf au. daß Hlldson Scoit, dcr Dri,ekcr. und Washington Wilks. dcr Verleger deS gcuannicn Vlallcs, auf den 2^. Mai vor die Schililikc- drö H.il'fcs grladcn ircrocu. Die Moliou lviro geüshmlgl. ^'ord Pallnrrstou fragt dcn Schahka>,zlcr. oi.» i>ic dcm Hause uorgclrgtcn Aktrustückc mu eil>cr bcglei-ttudcu Depesche lamcu. und ob die Regierung die Cardwell'DcI.'attc dcuie zu Ende gefühlt scheu wolle? Das Haus slche auf dem Punkt, sich über Pfingsten zu vcnagen, uild die Erörterung einer so wichligeu Fragc auf riue Woche zu uerschiclttu, könne wohl lncht Wunsch dcr Regierung sciu. (Hört! hört!) Dcr Schopkanzler kaun die crstc Fmgc in dicseui Momcut nichl bcaiilworllU, hat abcr uichts gsgcn dic Vorlegung dcr lirglciieuden Depeschr, falls cine solche vorhanden sein sollte. Was die andere Frage betrifft, so sci wohl AlleS cinucrstandcn, dai) die Dcbatle deute Nacht zum Schluß gelangen soilc. Er l'cubsichiige. das Halis auzurcdeu und hoffc, daß man zllr Ab> stimmllug schreiten wird. Mr. Gladstone fragt (mit Veziehung auf deu vcr> lcscncu Vrisfauszug. welchen Mr. Vcr»on Smith für ganz unwichtig gehalten), ob dic Rcgierung vor ücm Abgang dcr Ellenboroligh'schcn Dcpcschc ^nnde baitc, daß Loid Canning dic seiner Proklamation drohenden Angriffe voraussah und deßhalb eine Ellauteluug m Aussicht stellie? Mr. d'Israeli autworlet (lliiter vielsachcu Cheers) vcruciueud. (Schluß folgt.) Türkei. Aus Vosu icn. 20. Mai. schreib! lnau dcr „Agramcr Zcitullg." Dic Vorfällc am 1A. uud 1^. d. M. ii, dcr Herzegowina — welchc bereits allgc-meiu dckaunt sind — haben diö jei)t gar leinen Eiu-fiuß auf dic Stimmung der christlicheu Vevöikciung in dcr Kraina ausgeübt. Sic wandelt insliuklmäßig auf der geschlichen Vahu liud ist ilicht voil dieser abzudriugcu, lrot) deu ciuzelncu Versuche», welche in dieser Vcziehung in neuester Zeit gemacht wurden. Um gerecht zu sein. muß mau bekennen, daß dic Zriedensluft. welche das Land durchweht, größtcu-theils iu den ersten gediegenen Verfügungen dcs ncucu Vczirs idrcil U>sprung hat. Ein Veziral-Ruudfchrcil'cu vom 18. v. M., uoil w.lchcm ich erst jetzt KlNütuiß erhielt, rrmahut die christliche Vcuölkc> rung zur Ruhe und Trcuc. verspucht dafür die da!» digstc Vcrbesieruug der Lage und jeue Reformen, die nothwendig sind uud allgemein gewünscht werden. Zugleich wird dcn Vcamlen ein humanes, gerechtes Be- nehmen auf das Schärfste eingeprägt. Seitdem de< mertt man auch allculhaweu ein glimpflicheres Vcl> filn'cu vou S:iteu dcr Veam'eu. was ciu Vcwris in^ daß dcr Vezir vollen Erust m »cheit will. Voit ocn Gruudl'l'rrcu (Spaja'.') ka,m ill.nl nicht dasselbe fagcu. Dicse bleibeu sich in iyler n^diti.'üelleu Vru« laiität gleich, und dieses i!l die ttrsalo. daß seit 4. o. M. wieder ncuc Emigrationen auf ösicrrcichischcs Glbict stattgefunden hal'cu. V>s jcpt sixd dic mcisteu am Cordonc dcs 1. uud 2. Banal > Greuzrcgimcutö vorgekommen. Eine militärische Besetzung dieses Landstriches durch großhcrrlichc Truppen. d>c zum Zwecke hätte, dcn Gesehen Achttiug zu verschaffen, wärc das ciuzige Mittcl, die Gculüthcr zu beruhigen. Elite Zeit sprach man auch viel davon uuo cs heiöt. daß zu diesem Zwcckc ill Bai'ialuka bereits Trllppeu konzcnmrt slaildcu; die wohlthätige Maßregel ist jcooch liuter« blieben und uuu '.,'ört mau uichls mehr in dieser An« gclegcuhcit. — Nach dem Kampfe am l!i. d. M. crhicllcu. wie cö lieißl. die Mouicuegriller de>l Bcfchl. die Tür» lcn nicht über dic iu Anspruch genommenc Grenze zu verfolge» ; Vucalouich abcr. jener türkische Uulelthau. der zu dcn Hauplanstiflcrn dcs Aufstaudes iu dcr Hir« zrg0!i.!iua gehört, achtele dieseu Befehl nicht, überschritt mit sciucr Schaar die Grenze, äscherte mehrere türki» sche Dörfer cin, und verlor dai'ti 1!>0 Mann. Dic iürkischcu Eiuwohuer von Trrbinje sollen iu Folge d.r Niedcrlagc ihrcr Glaubensdrüder gegen dcu Kom« maudantcn Hl>ssc>u Pascha so erliiltert sein, daß sich derselbe sammt dcm euglischcu Kousul nach Mostar rut« f^rucu mußte. Ostindien. — Das auswärtige Amt iu Loudou ver« öffeu!licht folgendes Telegramiu: „Alcraudrikn, 18. Mai. Der Dampfer «Nnbia" kam gcstcril Nachts aus Calcutta mit Daten vom 24. April iu Sucz au. Sir E. Lugard forcirte am 16. April die feindliche Brücke bci Azimghur uud am 17. ir,cb die veifolgende Streitmacht unter Brigadier Dou» glas die Rebellen aus dcr Stadt hinaus. Eine Stau» darte uud vicl Munition geuommcu. Nilser Verlust 10 Toolc uud 37 Vcrwuudetr. Kunst und Literatnr. — Das erste dcr Prcisstücke. „Die SabiucriU' ucu", giug am 20. o. am Münchner Hoftheatcr in Szcnc uud fand großen Beifall. — Dcr erste Abcud (2!j. Mai) dcs 30. nieder« rheinische» Musikfestes, das dießmal iu Fiölu augeyal« icu wuroc, ist sehr glälrzcuo lUisgrfallcu. Die Allf» fllhrung dcs Oratoriums „Saul", vou Ferdiuano HlUcr, war cine iu alle» Tlieileu vollendete. Dic Zuhörerschaft spendete »U'irnilschcn Beifall, iu welche» am Schlüsse dcs großcu Chores drr zwcitcu Abthei» lung Chor und Orchester mit Zuruf, Trompeten.' uud PaulcuschaU eiustimmlcu. Telegraphische Depeschen. Berlin, 20. Mai. Dcr gestrige „Staalsan« zeigcr" meldet amtlich die Ernennung des bisherigen Gesaudttu >u Stutlgart, von Scckeudorf, zuul Gc> sandle» iu München. Paris. 2li. Mai. Hcrr v. Scebach ist von Turin zurückgekommen. Heule soll die zweite Konfe» rcuzsltMlg statlfindeu. Paris, 27. Mai. Dic zwcilc Konferenzsißung in Belreff dcr Fürstcnll'ümcr ist gestern gehalten wor» den. Die „Patric" versichert, daß cin Theil des eugl. Geschwaders vor Malta nach dcm adrialischcn Meere abgesegelt lst. Turiu, 2i>. Mai. Gestcru Morgens ist der König, iu Begleiluug dcs Prinzcu vou Carignau. dcS Grafcu vo>» Cauour. dcs Generals Lamarmora lind dcö Komiuaudcurs Boua, mittelst Separalzugcs uach Aequi al'gclcist. woselbst dic Eiuweihuug der ueu cr< öffueleu Eisenbahnstiecke statlfand. Einer, in die Debatte über das Aulcil^geseh ab> gegebciicu Erklärung dcs Grafcu Cavour zu Folgr, hat dic Regierung dic l'cabsichliglc Verlegung des Sl-e.Arscn.ils in dcn Hafcu von Spczzia alifgegedeu. Es werden daselbst, mit Beuümmg deö für dic betrcf. feudcu Arbeitcu i,n vorigen Ialnc l'cwilligteu Krcdils von !0 Millionen, nur die z,l Vorwerfen von Genua bestimmten Bcfesliguugö < Arbeiten ausgeführt werdcu. Ocuua. 24. Mai. Das von Toulon ausgc« laufcne französische Ucbungs Geschwader hat in Sicht vor Nizza manövrirt titld stellrrlc lnlrauf gcgcu dic hycrischeu Iuseln. Rom. 21. Mai. Se. Heiligkeit der Papst ist gcslcrn vou Castel Gaudolfo hichcr .zurückgckchrt. Loudou. 27. Mai. Die Sprache der «Ti» mcs" liud dcr andcrn Vlättcr gcgcil Neapel läut ei« ueu baldigen Angriff gcgeu das Kabinet erwarten. Druck mw Verlag vou Iguaz v. Klcluuluyr H^ F. Bamverg iu Laidach. — Verautworllicher Redakteur: F-. Vulubcrft. ^nljana;ur Sai!lac!)el SeitunH. Vl» r sen b e r ich t «l!« dcm Äbcndl'lnüt der i'sterr- klNscrl. UUcncr IcilllNji. Wieu, ^<», Ilini, Mittng« I Uhr. Die Ctiüiünnili silr ^üdusiris-PlN'il'rc audauclüd »i^tt, dic Kmsr z,,„, ^hli, ^,irch dic Vü ^, s>«/ ^A '/, ft3''/,, AnlclM v. I, 1^5, l ^. lj. z« 5°/, '»^ '/, "5 Vomb. V.net, «lül.hcn zu 5 7, »7 '/.—!>?'/. Staatsschuldv,'r,'chnil'!lng.'n z» Z°,^ 82 '/,, 8': V, dctto „ ^'/."/. 72'/. "72'/. betto , ^"/, »>^'/. ^<^'> detto „ 3'/.. ^»'/. ^'/, detto „2'/.'^ ^l'/.—^l '/, detto ., l«/. ,ß>^__!<;'/, Gll^ggnihfr il'l'lig. m.Niickz. „ 5 °/, l>7------ Otbeül'iu'^'s d.ito d.ttl' ., 5"/« W------ PeM)cr dctto dclto ,. 4"/, W------ Mailäüder dctto dettl' „ ^"/. ft^'/, 95 Glu,!de»tl,-Ol'l!g. >.'l. Ocss. „ 5 "/„ 92'/. 9 l relto llü.i.nn „ ü°/, «l—kl '/, dcttli Tüüesch. A^»,, Kroat. und Slav, zu 5 "/« «« 7."«'» 7, bltlo "/« ^'^ ^6 Nans,,', Ol'ligaüooeu ^ii 2 '/, °/, »>^ ' »'^ '^, i,'ulterie- '.'liilche» v. I. !«!t5 :N2 3>4 delto „ l^<» >Ü»'.-t2l) dettu ., 1^5,^ z„ ^'/, ><»l»'/, >"!>'/, (lomu 3ie»7^ 88-89 »7, Pl'wl'itals Ol'lig. d.r Sta>il>,,(zis.lil'a!)u- Gejellsch.ist z» 275 Fl.nils Pr. S!».f >(!8 > 09 «ktis» der '.»i>ilio»aa»f 9«o 9 deito lOjährige 94'/,—i»4'/, ^ttto «jährige 9l -9l 7. bctto verlosdare 37 '/, —87 ^, «liien bcr Oefterr. ^vedit'^oft.Ul 229 7.-22!» 7 „ N, »st, Hsl>,'Mptl'Ges. N4-l,4'/ Plälnien» kost dtlto lU^«/__l<>4'/ l»7, Prioritats-Ol'ligationen der Wtstbah» 85 "85'/' ?Utien >cr vl^vdl'nl)!, lcscllsch!is< zu 500 Fra»fs 2«:; 2»'.3 '/^ „ „ Kaiseiiu-<§»it :«» p(it. (zinzahlung !00 -lOU 7, „ „ Güd-N^rddeutsche Bellundiiügsl), 90 7.^90 7. „ Theiß-Bahn «00-10» 7, ^ Voinl'.'Venct. Eisenbahn 240 -241 „ „ Kaiser Franz Iuses Olientl'ah» l82—^2 '/, „ Tri.stt», i,'ose l<1'/. —N^i „ „ Dona!!-Dampsschisssalutsl st2-10^ 7. ^ d.c> Vloyd 852 34'» „ dN' Pesther Ket!e»l'.'"rseNschnst «i'^tw „ „ Wicuer D.m>»'sn,,-0'chl!scha,! 72-74 „ „ PiesN', !ty>',i. ^is.ul'. >. Äiniss. li!^2<» dtlt« -^, s. m, Plil'iit, 2!) 30 Cslerh»^) 40 N, Vos« «2 82 ', Sal», 4« , 42 7,-^7. Palsfy 40 , 38'/. 38'/, »larv 4» „ 37'/,-37 7, St. <^>,lli« 40 „ 39 '/,—39 7. Windischgnik 20 ^ 2o 7,-25 7. Walbstnn 20 , 2? '.—^7 7. Hlgl,uich 10 , 14 X l" Telegraphischer Kurs-Nericht der SlluUöpapicrc uom 27. Mai l6ä8. Staatsschuldverschrl!l>u„g>!i . zu 5M, ft. in (l»)i. 82 1 l/,s, drtli) au« der ^atil'Ual'^uleihc zu 5 „ in (?!Ui. !<3 ! !/l<» Da»!,heu mit Verlo,!!,^ v. I. !85^, ,»r <<», 80 9/lU „ „ v>,'n^al!zlcu 80 ,3/,U „ „ „ Siel'cul'nrgcn k!< Va»l'?l!t>c» Pr. Stnlt . . , .' UN5 ,1, i,i (ö'M. Banl-Pscmdl'nese, 12n»,',l, pr. 100 si. zn 57« 9!» 7/^ ft, in (5M. Bai,f'Pfa»dl',icfe, ll ^ahre fur 100 fi. zu 5^., ü4 1 l/>« ft, i» ^M. ^ Vans'P^üt'l'liese, auf 10 Imhre für 100 si. 91 .j, i„ («M. Vanl'Pfaüdbriefc »nt Ännuilät .... 87 1/2 ,l. in CM. Höcumple'VIlticu von ililrdcr-iD^sterrcich fur 5U0 ,1.........ü?0 fi. iu CM. ANinl der östnr. .'i.ll'!! -'''lnstali für Handel u»d G.werl'e zu 20» st. pr, St. iili9 1/2 st. in HM, Attie» 5er l l,pviv. »ilnr, Slaatiüeise»! aliu- gesellschast zu 200 ft.. voll eingezahlt 2<»4 st. in <5^i, ,»it Raleuzahlung ....'. . — ft. in (ii^>i, Alticn der .»lais.r Fcroi>ni»ds<3irrdl'.,h» zu >l'00 st. 6M. . . . ,ii41 1/4 ft. in («M. Aktien der sudniurddeutschcu-VcchindlMgSl'al)!, z» "»" ft..........180 1,2 ft. in (5M, ?ttliln d.r österr. Douan-Dauipfschissfahrt zu i.00 ft. i. ,^. i» ^^i. ?ll!ien des Otstcrr. Lloid in Trieft . . 34^» si, jn O'M, ^'o„!o : Reutenscheine zu 42 ilire « . 1«2 "/4 ,l. in ^M. Pvännt,, ?^ose der östcrr. Kredit-Anstalt pr. 100 ft. öfterr, W......103 3/4 f!. iu (5M. Wechsel-Nms vom 28. M.n l858. «lnsseroa»,, für 100 Holland. Nthl. Gulo., 87 3/4 Vf. 2 Monat '.'lii^bilra,. !»>' 100 ft. ^iirr.. ^»ld. . N>5 Bf Nw Fraiisfint a. M.. für l20 st. si,dd. Vcr- einswähr. im 24 l/2 st, inis,, G„it> . in4 t. lr. f. vollw. Münz-Dufatcu, ?lgio . 8 1/8 Gold- und Silber-Kurse vom 26. Mni 1858. Geld. Ware. Naif. Münz-Dukaten ?lgio.....8 1/4 83/8 dto. Nand- t>to, „ .....^ 1/8 8 i/4 l ,»!«>'<:«» ^ .....7 l/4 __^ K. Kronen ..........!4,<0 __ ^^N'oleonsdV'r „ .....8.14 8,! 5 Ki'!N'^rain>1d'or ,...... 14.15 __ Hriedrich»)i''or ,......8.'<3 __ ^oni>?d'or „ .....^.^5 __ E,'gl. Sovlreigües „ ..... 10.17 — Russische I»!pe>iale ,, .....ß.ää 8,2N s'il'er-Agio .....^)5 10.^j l/4 „ Coupons ........10.', 1/4 10.» 1/2 Tli.iler P>e»stisch Currant ... 1.,l2 7, 1.33 7 A ,l z o i g e dc», hier attliekommcncn Fremden. Den 2? Ma< l>s Attach«», — Hr. Nilimgc,-, k. k, Setticus'Ratl), — Hr. Friese, k. k. Miin»^'!^! , Koiizipist, l,üd — Hr. Steii,!)»»:-. gci', k. k. Polizei-Ober-Kommissär, von Wien, — Hr. Dr. de Pelegriin , k. r'. Ol'ei ai^c, vcii ^c. Georgc». — Hl'. Negrell,, t. k. Profcsso» , m,d - Hl'. Dr. Pessina, Domherr, voi, Pllig. — Hr. Noülüam'th, k. k Beailtt.', vc» Tricst. —- Hr. Web^r, Gewertö direktor, voi, Pimvali. — Hr. Schlegel, GewerkS, direktor, u»d — Hr. D.'iti>i, ^livati/r, von Graz. — Hr. Boiwzola, H-uidelsma»», von M^nlaod. Z. i»2I. (!) Zunl Vcrkaufc wird angeboten: Eil! li»fc>» roll! Bahnhöfe i» ^^ibach llegeüdei!, im Men Bali^ustaüde befindliches H.nis mil 6 Z'mmei», um 2 100 si.; dann eine beharr., schii!del,flei>' ^c.l>d-Realität, eine halbe Stnnde r>o» i^ibach, mit 35 Joch, darunter üppigei Eicheli- n„d Fichten Wald nm 6500 sl, >m Ga»^'», oder palthicniveisc, gegen ko»ornal)le ^lih-lungsdcdingmsse, so ,v>e anch andeic Objekte jeder Grosie, durch daK loiizessw!». Geschatto Bine.nl deg Ich. ?lnt. Schuller ^i ^.nbach, Polau^-Vorstadt Nr. 28, -^ i>^». (l) Nr. 2708. O d i k t. Von dem k, k. l!a!idesgnlchte in Laibach wild kckatilil gemacht: Es sci ül>cl- Anslichcn dcs Karl G s o lg Gasparini, n ommisswnälft in Trirst, die angeblich in Verlust c^rathem', auf 5tam.'l, Johann Bralln, ?lwtsschl.cidsr ^ci dcm k. k. Haupt-^ollamtc in Trieft, z>,^ <,^,!l,jo!lo lautende, am l. Mai !^!4l in d>r B^l^ 4l:j verloste 2^ krainlsch ständische ordinär? Aerarial - Obligation Nr. «OttN, clllo l, Nouemb.'r »8U^, pr. lOll ft, nach rcklamalionsfttiem Ablaufe des Amortisi« rungstermine5, flir null mid nichtig erklärt worden. l!ail)ach den »5 Mai l^5,8. ^. 2U?7" V (2)^ ^ Nr. l y!>„, Ftundmachullg. Di»,' h»I)e k k Lan5csreg.iri.ung hat mit hohem Erlasse vom 27. November v. I. , Z 22«^,t, di>> /lbhaltunq zweier Viehma'ikte im Dorfe Schivörz, nämlich am 2». Juni und l7. August jeden Jahres, und wenn diese Taqe auf cincn Sonntag oder Feieltag fallen, am nächstfolgen« den Wochentage bewilligt, K. k, Bezirksamt Seiftnberq am :> Mä>; l658, Z. !)08. (2) namentlich die Wiener Zeitung, » Triester dto. » Desterr. dto. » Allgemeine dto., dann » Dst Deutsche-^ost, „ Fliegende Blätter und sind mit 1. Juni d. I. im Casmo-Kassch-hause mit beliebigen Abonnements zu haben U^ Zur Nachricht. °N2 - Da der beveils angezrisste gänzliehc Alisverkanf durch die NeichhaltilMt meines Modewaren - L"ssers l'is Grorgi nicht möglich wnv, — ich mm durch die Vrvmittlmna, meines Vrrkanf-^kalcS aber bis Ende August l>. I. länmen muß. so crlanbc ich mir noch auf die zmtseyung meines Ausverkaufes aufimrlsam zu m^chrn. da dir Preise moines sämmtlichen öagers bedeutend berab^cseht sind. Vcftndcrö cmpsehlcnslvctth sind: Mc Sorten M«»««^-«^!«'«<><»>« in Halb-Seide, Wollc und Hnll'-Wolle uoil '> ss, lns I!'» fi.. Halb» und Ganzwolicno Stoffe u^n i^> lr. bis ! ft. 4l) kr.. ^ß,zll»<»ii3», Vl«z»»«l»t und ^nel»»»«? von ^<^ kr. bis 1 fi. 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Bett» und Salou-Teppichc von 4!l kr. bis 40 fi., Wachsta,ftt nnd WachsleM« wanden, so wie auch noch eine Auswahl von transparenten gemallen «?t>2»«i«'l">ll<»'«l^<<»« von 1 »is ^st Das noch vorräibige ?