Imts zur Laibacher Zeitung. I'fl. 71. Kamftag dcn l». Juni 18/l6. Vubcruilll - Verlautbarungen. Z, 832. (3) Nr. 12N41. (5 u r r e n d c des k. k. il lyrischen Guderniums. — Erläuterung, des §. 33 der allgemeinen Gerichtsordnung betreffend die Rechtfertigung des Ausbleibens von einer Vcrhandlungä-Tagfahrt. — Seine k. k. Majestät haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 4. April 164U den §. 33 der allgemeinen Gerichtsordnung vom 1 Mai 1781 dahin zu erläutern geruhet, daß über die Rechtfertigung des Ausbleibens von einer Ver° handlungs-Tagfahrt eine Tagsatzung auf eine kurze Zeit anzuordneü, bei derselben beide Theile zu vernehmen, hierauf über das Begehren jedesmal durch Bescheid zu erkennen, und gegen ein Erkenntniß, durch welches das Ausbleiben von der Tagfahrt für gerechtfertigt erklart wird, keinem weitern Rechtszuge Statt zu geben sey. — Diese Allerhöchste Entschließung wird in Folge hohen Hofkanziei-Dccretes vom fl. jährlich, zu Theil werden sollte, eine Revidcntcnstellc 3. Classe, mit einer Besoldung von 4N0 fl. und einem Quartiergelde von 120 st. C. M. jährlich, zu besehen. — Diejenigen, im Staatsdienste befindlichen Individuen und Aerarial-Quicscenten, welche einen dieser Dienstposten zu erhalten wünschen, haben ihre, mit den Zeugnissen über die absoluirten technischen Studien, so wie mit den Documenten über ihre bisherige Geschäfts - Verwendung überhaupt und in technischen Rechnungsgeschäften insbesondere zu belegenden Gesuche im vorgeschriebenen Dienstwege längstens bis 3tt. Juni l. I. bei der k. k. General-Direction für die Staatseisenbahnen zu Wicn zu überreichen, zugleich aber anzugeben, ob, und im bejahenden Falle, in welchem Grade sie mit einem Beamten der General-Direction für die Staatseisendahnen verwandt oder verschwägert sind. — Von der k. k. General - Direction für die Staalscisenbahnen. Wien den 24. Mai 1846. ^. tt57. (2s Nr7i2324? Verlautbarung. Vom Bcgin,'e des 2. S»mcft»rs deö Venv^lluna.6-Jahres lk"/,,, sind nächste» hrnde krainis'i'e l,»o kärnloerische Elud.nc tenstlstungen wieder zu besitzen, und zw^r: ^ Krainiscbe Stiftungen. - ,) Die vom Jakob Altton Fanzoi nrichtcte Etiflung, 47« im dlvmili^cn Jahres - Ertrage von 35 fl. <5. M. — Diese ist beslinimc für ein^, .n-men Slude»tcn aus dem Bürger- oder Bauernstände in Krain. — Der Stiflungsgenuß ist auf keine ötudienabtheilung beschränkt. — Das Patronatsrecht wiri) vom Guberniuin ausgeübt. — 2) Die vom verstorbenen pens. Hauptmann « ?luditor, Benjamin IeUous'heg Odlen v.Fichteuan, errichtete F^m'lin - Stiftung, im derinaligen Jahres » (5rtraae 'oil 12 fi, C. M — Zum Genusse ders^lbeu lst berufen ein studierender Iü»c>liug aus d.r Familie des Stifters, wenn er sich auch erst >n der Normalschule befindet. — Bei niehreren sol' chen (5omperenten hat der Acrinste der Familie oder Ieitenverwan^te den Vorzug. —> Sollte eben kein Individuum aus der V^r-wandtschaft studiere,,, so kann indium Falle und in so lvniqe kein Anverwandter die Studien beqinnl, dieselde auch von einem armen, auS der Kle<6stadt Ncustadtl gebürtigen Slu-dierenden und unter >ncc> sten der Familie, elnuerständlich mir dem je-wciliqen Herrn Proosten oder Vorsteher des C^'pitelä zu Neustadt! zu. — Der Genuß ist aus keine Studien und keinen Ort beschränkt. — 3) Die vom Valentin Hozhevar errichtete Stiftung, im dermaligen Ertroge von 33 st. 54- kr. (Z. M., zu welcher ein ScuDlerendcr aus des Sciflers- Verwandtschaft, in (5'rmanq-lunq desselben sodann ein auö der ^'aidacher Borstadt Krakau sselnirtiger Studierender mit der Verrstiä'tunq berufen ist, in jedem Mo-nite zweimal zur Beichte zu g»t)en und alle Wochen 3 l). Messen beizuwohnen. — Dcr Genuß ist auf keine Studienadtheilunc, und Ort beschränkt. - DaS Prasentationsleck.t stlht dem hiesiqen f. b. Ordinariate zu. ...... 4) Bei der Mouceqnana'schen Stiftung der l. Platz, im dermaligen Jahres - Ertrage von 7 l-fi. 42 kr. C. M. — Zum Genosse dieser Stiftung sind berufen arinc Studierende in Laidach. — Das Aerleihungsreckt übt dieses Gudernium auS — 5) Die Daui?l O'nersa'.-sche Stiftung, im dernialigen IahllS - Ortrage von 29 si, C. M., zu welcher berufen sind vor Allen'u) Studierende aus des Stifters Verwandtschaft; bei deren Abgang sodann k) arme, zum Musiklernen taugliche Stuc-iercnc>< von der Stadt Mottling gebürtig;iü'd^en Ermanglung cndllck <:) arme Studierende von Hrain überhaupt. — Dcr Genuß dieser Stiftung lst auf keine Etudienabtheilung unl> Olt beschränkt. — Dc6 Präsentations, recht steht dem nächsten Verwandten des Stifters, dermale» der Frau Ioftpl)^ Pf.'sse-rer zu. — 6) Die vom Johann Markus Frccherrt^von RosjVci, Bischof zu Pedina. er-richlele Stiftung, im dermaligen Erlrage von 20 st 52 kr. (5. M., für einen studierenden Knaben ü^erhallpj, der diese jedoch „ur in den Gylnnasialstudien genießen ^kann. — Das Vcr, leihungsrccht Übt bei dem erfolgten Ausster« ben de Getreide - töollectur abzureiche», verbunden waren , d. l. dieser Jüngling muß entwrder in elnem der jetzt zurVorstadtpfarre s>c. Peter, Pfarr. Marienfeld, Vicariat Lipoglau, Vicariat Bresooih, iiocc>lie Nudnik, Localie Icschza gehörigen, oper auch iu einem jener Dörfer geboren seyu,.. »oelche zur')tachoürschaft St. Ulnch in Dobruine, zur Mchbarschaft St. Ulrich in S^vogle uud Bes. se,nza, zur Nachbarschaft Glinze, zur Nachbar«, schafc Witsch und Kosarie, zur Nachbarschaft St. Marti" zu PodflNi^ko und zur Nachbarschaft,Et. Christoph . wozu einzig Unt.rschischka jcnseics der Landstraße gerechnet wird, gehören. — Diese Stiftung kann nur bis zur Pollen« dung des 2. philosophischcn Jahrganges genossen weroen. — D^b Präsentationörecht steht dem hiesigen fürstdischösi. Ordinariate zu. — 8, Bei der Dr. Joseph Stroy'schen Stiftung der ote Platz, im dermaligen I^hreä - Ertrage von 105 fl. C. M., zu welcher berufen sind: u) Die nächsten studierenden Anverwandten des Stifters, und unter diesen jene, die slch durch gute Aufführung und guten Studien - Fmt-g^ng am meisten auszeichnen, in deren Er, manglul-g sodann vorzugsweise brave, gut stu« die,ende, aus Pirkendorf, dem Geburtsorle des Stifters gebürtige Jünglinge. Der Genuß ist auf keine Studienadtheilung und Ort de« schränkt. — Das Präfcntationsrlcht wird vom 477 hiesigen f. l). Ordinariate auö^'übt. — 9) Bei der Gregor To'ttinger'fchen Stiftung der 2te Platz, im Jahres - Ertrage von 5l) st- ^. M , welche destinnnt ist, für Stuoirrcnoe aus d.>n Pfarren Odcrlc>ibach, oder Billich^ratz, oder Veldes gebürtig. — Der G.nliß ist auf keine Studienadthlilung oder Ort b»>chrankt. -Daö Präsentatioilsreckt stcht dem B'l'^ficia-ten zu Kchönbruun im Oderlaibach.'r Bezirke zu. - 1^ Kärn tner'schv St's.rung. l0. Bei der Freiherr von Köll"'sch"' Stiftung der Nc Plaft. im dermalige» Iahrcs- Ecirage von 27 fl. 50 kr. (Z. M. ' Dle>e Stlfcung ist bestimmt, uor AUVr ^tlpt'ndli'li zu »rhallen wünschen, h^ben sür jcdis adgeson» dert, da, anf alterinalloe Gcsuä'e keine Nück-stckt acnoiumcn irerdc» wird. einzustreuen, und ihre dil'ßfallig^n, mit dem Taufschcün', dem?lrmut!)szclign>sse vom Jahre l5>j6, dann dem Impfungs' ul>d 0cn Schulzeuqnissl'n ooin 2ten Semester des Schuljahres '^V,ß,z und dem ltcn Semester deh Schuljahrs '"^/,8,e so wie im Falle, daß sle das Stipendium aus dcm Titel der Verwandtschaft in An-spruä) nchmcn wollen , mit dein lcgalcn Stamml)aun>e und andern weil^rs erforderlichenBeweisdocumensen belegten Gesuche und zlvar bezüglich jener .-»cl ^, 7 und 6, unmil-tell'ar l'ei dem hiesigen f. l'. Ordinariate, oc-züglich der üdriqen ader im Wege der betriff^,' den Studien- Directorate, langstcns diö En^e Iulü l. I. anhcr zu üuerreich.u. — Laitzach um 26. M lj ltt^6. ^> ^li)^ Z. 6^5. (6) Nr. l1876. V e r l ^ n t h a r ».« n g. M't Beginn des Schuljahrcs '^"/,«47 ist im k. k. (Zonl'icte zu Grotz dcr 6te Kal>.r Fndinand'fche Etiftungsplatz zu dssetzen, zu dlff^'n Erlangung nach dem H, 6 des a l). Otiftbritfes vom cll.Mai 16l3, unter mehreren üorigcnö gleich würdigen Competentln vorzugsweise gebürtige Kärntner berufen sind. — Wlr fonach ditftn zu erdalten wünscht, hat das mit d^m Taufscheine, dem Gesundheits-, dann dem Impfungs- oder Pocken«Zeuguiise, und endlich mit dcn Gänil < oder EslidlsNe Zeugnissen uon dcm 2t.n Semester des Schul-jal)r.s ^"/,8,5- ""^ dem Iten Bemister des Schuljahllh '"^/,8^ belegt., an das Glil^r-nium stilisirte G^uch bei dnn betreffenden Schlil . oder Studien Diresloratc zur weilern Vorlaae dis 10. Juli I«i6 cin^ibringi'n. — Von, k. f. illyr. Gul'NlUum, Laibach am 27. Mal ZVlss. l^ ^ Z. 853. (2) Nr. 1,35. L i c i t a t i 0 n s - E d i c t. Das k. k. Bergamt zu Idria in Kram bedarf für das künftige Militarjahr ^8^7 eine Parthie weißer, mit 'Alaun ausgearbeiteter Schaf-odcr Hammclfelle von 8ttllU Stücken, und ciner Parthic brauncr mit Gärbcrlohe, für keinen Fall aber mit Sumak ausgearbeiteter Felle von <40W Stücken. Die Vergebung dieser Lieferung wild in der Art festgesetzt, daß diejenigen, welche dieselben ganz oder zum Theile zu übernehmen gesonnen sind, dießfallä ihre schriftliche!, versiegelten Preis-osserte bis längstens 15. Juni I8-M, zwölf Uhr Mittags, an die k. k. Bergwerks - Produeten-Verschleiß - Direction in Wien in der 'Art einzusenden oder abzugeben haben, daß in demselben das Quantum, die Zeit, bis zu der sie solches zu liefern sich verpflichten, i:nd der Preis für dcn Fall der Lieferung eines Theiles, oder des ganzen Bedarfes genau anzugeben ist. Diejenigen Offerte, welche nach dem oben festgesetzten Termine anlangen, werden nicht mehr berücksichtiget. Mündliche Anbote finden bei dieser Versteigerung nicht Statt. Die Beding nisse der 3i citation '-"!''- ' > sind folgende: ''"'"Erstens: Jeder Osserent hat bei der Einsendung oder Abgabe seines schriftlichen Anbotes auch zugleich ein Reugeld von 3M> fl. C M. entweder bar bei der Verschleiß-Direction zu erlegen, oder sich mit dem Depositen-Scheine derjenigen Aerarial- Cassa auszuweisen, bei welcher er dieses Neugeld für Rechnung der Verschleiß-Direction erlegt hat. Nebrigens werden auch Anbote für kleinere Fell - Parthien angenommen, und denjenigen, welche keine Lieferung erstehen, das Reugeld von ölw si. oder dcr dießfällige Depositenschein gleich nach vollzogener Versteigerung ausgefolgt werden. Zweitens. Bleibt der Erstcher der Lieferung für die erstandene Menge sogleich, das k. k. ^78 Bergwerk in Idria aber erst nach dcr von Einer hochlöbl k. k. Hofkammer im Münz - und Bergwesen erfolgten Ratification verkindlich. Drittens. Zu dem Contract - Instrumente hat der Erstcher den classenmäßigen Stämpcl zu stellen. V ie'rren s. Von der erstandenen, im Gelde berechneten Fellen-Menge hat der Lieferant die Caution mit entfallenden 10 A bar zu erlegen, und daher den, auf das zurückbehaltene Vadium dießfalls noch zu ergänzenden Betrag bar zu ersetzen. Fünftens. Die Größe dcr, mit Alaun ausgearbeiteten weißen Bindfelle muß von der Art seyn, daß jedes dcr ganzen und nicht durchlöcheren Fälle, der Mitte nach gemessen, wenigr stens 22 (Zwanzig zivei) Wiener-Zoll Länge und Breitenmaß enthalte; Felle mit einem oder zwci öö'cheln müssen ein größeres Längen- oder Brci-tenmaß enthalten; Felle mit mehreren Lö'chcln, oder deren Haarseite Ritzen odcr Beschädigungen hat, wcrdcn nicht angenommen. — Große Felle werden angenommen, doch wird für selbe keine größere Vergütung, wenn sie auch zu einem doppelten Bunde geeignet wären, als für einfache geleistet. Kleine Felle, die das bedungene Mast nicht haben, oder steif und mit Fettflecken behaftet sind, werden als unbrauchbar zurückgewiesen; die braunen, mit (Härbcrlohe ausgearbeiteten Fälle müssen der Mitte nach wenigstens 28 (Acht und zwanzig) Wiener Zoll messen. Sech ste n s. Die Lieferung dcr Felle, wofür der Preis auf die vollständige Stellung derselben an Ort und Stelle nach Idria bemessen wird, hat ln fünf einmonatlichen Raten zu geschehen, so zwar, daß vom Anfang September 1846 angefangen, bis ilK-i. Jänner »847, jeden Monat ilttM (Ein tausend sechs hundert) Stück weiße Felle, und 8lw (Acht Hundert) Stück brauner Felle Loco Idria gestellt werden müssen, widri-gens das k. k. Bergamt Idria gleich nach Ablauf eines jeden dcr fünf Licferungs - Monate, wenn die bedungene Fell-Anzahl mit Ende des Monates zu Idria nicht eingetroffen seyn wird, wenn es auch nicht in Verlegenheit um Felle wäre, ohne weitere Einmahnung ermächtiget ist, sogleich auf Kosten und Gefahr des Kontrahenten die abgängigen Felle um was immer für einen Preis zu erkaufen, für diesen neuen Ankaus Fristen zu bestimmen, und einen vertrag auf Rechnung des contractbrüchigen Lieferanten neuerdings mit wem immer abzuschließen , und sich für a'llfällig Höhcrc Kosten, und für die sich etwa zum Nach- theile des Aerars ergebende Preis - Different an der Caution sowohl, als auch an dem übrigen Vermögen des Contrahenten zu erholen. Sollten abcr auch keine Preisdifferenzen dem Aerar zu ersetzen seyn, so verfällt die Caution dennoch, sobald der Contr^hent seine Contracts-Verbindlichkeiten in was immer für einem Puncte nicht erfüllt. Dem Lieferanten bleibt eS unbenommen, das Quantum der Felle auch früher einzuliefern. Siebentens. Der Contrahcnt ist verpflichtet, auch einen allfälligen Mehrbedarf an Fellen für das Contractjahr 1847 von höchstens 17 Percent dcs obigen einjährigen Quantums, binnen 2 Monaten nach der von dem k. k. Idria-ner Bergamte gemachten Bestellung, zu dem con-tractmäßigen Preise einzuliefern. Achtens. Die Felle werden zu Idria in Gegenwart der mit diesem Geschäfte beauftragten Beamten durch sachkundige untersucht, (wobei es dem Lieferanten frei steht, von seiner Seite Jemanden zur Uebcrgabe der Felle zu bevollmächtigen) die nicht qualitätmäßig befundenen werden zurückgewiesen und bleiben zur Disposition des Lieferanten liegen. Neuntens Nach jcdcr Lieferung wird gegen classenmäßig gcstämpelte Quittung der entfallende Geldbetrag sogleich ausgefolgt werden. Zehntens. Sollten zwei, oder mehrere ganz gleiche Offerte einlangen, wird das Los zu entscheiden haben, wem im Falle ihrcr Annahme die Lieferung zugesprochen werden wird. Vom k. k. illyrischen Oberbergamte und Berggerichte Klagcnfurt den 2. Juni 18Ul. Vermischte Vcrlnutlmrungcu. Z. 82«, (3) Nr. 347. Edict. Nachdem der unvekanm wo befindliche Ma-thiac, S.ttr.us^g von Lkuf.e, über die lKdicial - Vor. ruftlng vom 29.'Noveml',r 18^«, ^- 59<>, weder pe». sönlick erschienen ist, noch dieses Owlcht odcr dessen aufgtsiellm, (Kurator, Andrei Mod,z ron Neu-dori, von seinem Leben oder Amenlyallöoltc in Kenntniß gesetzt Hai, so wild er hicnnl gerichtlich als todt erklärt, und in Folge dcsftn zm Liquidation und Ab-hantlung seines Nachlass''6 die Tagsatzm'a, auf den 26, Imu I I., srüy 9 Uhr vor diesem ^crichtt. als Abhandluligblnst.mz, angeordnet, wovon zugleich die allsälliqen Vcrlaßanspr/cher zu dem (5ndc in Kenntniß gesetzt werden, daß sie ihre allsäliigcn Ansprüche aus'wasimmcr sür einem Nccdtsgrunde sie seyn mö° qen, hiebci so gewiß anzumelden und aus-utragcn h«bcn. widriqcnö sie sich dic daraus entstehenden Folgen selbst Veizumessen habe» , und der verlaß den sich Ilqinmi, enden E> den eingeaniwortct werden würde. Bezlrkc^ericht Schnecdcrg am 14. Fcvr. 1646- Vubernial- Verlaut sä run gen. ^ Z. 846. (3) u e b e r s i ch t s - Tabelle Nr. 12753. 3 der im Jahre 1845 in den 3 Landeskreisen vertheilten Zuchtstier - Prämien. D ^ Vertheilungs- N^a « e Wohnhaft lm ^ Beschreibung ^ Präm. Bemerkungen ^ Z des —-——--—-—-—-. ^ ^^ .^. '^ ^ <, ^ Station Stierzüchters Bezirke Orte ^ Zuchtstieres ^ »-„- Vertheilungs-Commission. ^ ^ si. ________ D Laibach Maria Vokauschek, Umgebung Kosarje 4 Semmclfarbig, mittelgroß 2'/, 50 Die geringe Concurenz von - ^ Witwe Laibach ohne besondere Kennzeichen, nur 6 Stieren dürfte dem Um- D Landes-Race. stände beigemessen werden, daß ^ ^ die Sprungtaxe auf 6 kr. fest- z gesetzt worden ist. .-> Stein Jacob Vaupetizh Münkendorf Rau 6 Vchwarzgrau von bedeu- 2'/,, 50 In dieser Station wurden tender Größe, Landes-Race, 8 Zuchtstiere vorgeführt. — mit I weißen Rückenband. Krainburg Joseph Fröhlich Lack Salilog 2N Lichtroth, mittelgroß, 2 50 In dieser Station wurden " Landes - Race. 8 Stiere vorgeführt. <-i Radmannsdorf Jacob Außenek Radmannsdors Wernach II Köstenbraun, mittelgroß, 2'/, 50 In dieser Station wurden Gmundner - Race. 6 Stiere vorgeführt. ^ Reifniz Anton Zwer Reifniz Brücket lb Weiß, mittelgroß, von 2 50 Es concurirtcn 6 Stier- ^ <- steyrischer Race. züchter. « t^. -, Tschernembl Alois Freiherr v. Gus- Gradatz Krupp — Schwarzbraun, mittelgroß, 2 50 In dieser Station concurirten sitsch, Herrschafts- mit einem Rückenbande. 7 Stiere. S Inhaber a> .l. , - ^ Wohnhast im -^ ^ ^, ., ^ ^ - c«« ^ Verthellungs- Name '__________^^ 3? Beschreibung ^ Pram, Bemerkungen '3 des ^ des 'c^ ^" der ^ Station Stierzüchters Bezirke Orte ^ ZZuchtstieres F____Vertheilungs-Commission. l ^ ^_____ ______^___________________ ^l ^ si I Nassenfuß Joseph Saitz Neudegg Feistritz 2-l Schwarzgrau, mittelgroß, 2 50 In dieser Station concurirten — steyrischer Race. 4 Stiere. " Neustadt! Joseph Opalk Gurkfeld Smednik 16 Äschgrau, mittelgrsß, hei- 2 zy In dieser Station concurwten r^. mischer Race. 7 Stiere. . ^ !^ <" St. Martin bei Anton Benegaglia Sittich Zerouz 10 Aschgrau, mittelgroß, stey- 2'^, 50 Wurde 1 einziger Stier Vor- ^ Littai Ganzhüoler. rischer Race. geführt. i _______________^___________________l_____________________________________________________ Oberlaibach Wurden 2 Stücke vorgeführt, die Prämien jedoch nicht vertheilt, weil die beiden vorgeführten Thiere außer dem Normal- Alter waren. ^ Adelsberg Wurden 3 Stück vorgeführt, die Prämien jedoch nicht vertheilt, weil der Eigenthümer des preiswürdig befundenen Thieres allen ' ^ aufhabenden Verpflichtungen nicht entsprechen zu können erklärte. " Prawald In dieser Station wurden ebenfalls 3 Stücke vorgeführt > und die Prämien aus demselben Grunde wie in Adelsberg nicht 5l vertheilt. Laibach am 19. Mai 1546^ l ^ l t i 461 H. 85». (1) Nr. 11,783. Gudernial - Verlautbarung. Ueber Veränderungen bei verliehenen Privilegien. — Zufolge eingelangten hohen Hofkanzleidecretes vom 1. l. M., Z. 14,702, hat die hohe k. k. allgemeine Hofkammer die in dem beigedruckten Verzeichnisse vorkommenden Privilegien zu verlangern befunden: Zuname und Datum u Zahl Dauer * 5M . d.'s Hoft^mm.l" Gegenstand dcs Privilegiums. d Nr. l28l. Edict. Vom gefertigten Bezirksgericht wi,d hiemit össcnilich tund gemacht: daß in der Execuli»nösache des Joseph Seidel, gegen «Zlisaoelh Woll, deih« von Äicustadll, ob dein Elstern schulriger 20 fi. 37 kr. c 5. c., mit Bescheid vom heurigen, in die exe« culive Fsilbielung des, dcr LeliiclN gehörigen, in Neu< stadll «>ib ^. Nr. 23l gelegenen, der Stadigült Neu-stadtl «ud ilicct. Nr. 137 dienstbaren, geiichllich auf 2!^^0 si. geschätzten Hauses sammt Garll, An. und Zllgclör gewilligel, und hiezu der 6. Juli, oer «. August u>ld dcr 7. Scplemder d. I., i'devmal v«i, 3 vls 6 Uhr Nachmlltagö, mit dcm Beisätze bestimmt worden sey, daß nur bei der drillen Licilation auch uincr dem Cchätzungtlpreise dieseb Reale an den Meistbietenden hintanqcgcbcn werden wird. . DicLchätzung, Bcdlng'n'sse und dcrCrlractkönnen hieranus eingesehen werden; j,dcr llicitant muß jedoch vor gemachtem Anbote als Vadium 22^>si. dem Licitacions » Kommissär bar ellegen. Bezirksgericht Rupeltshof "zu Nrustadtl den 28. April l846. Z. K60. (l) Nr. i20l. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Nadmannsdorf wird bekannt gemacht: Man habe auf Ansuchen der Ursula Thoman'fchln Erben, durch Herrn Är. (öro. bath, die mit Bescheide vom »6. Sep„mber »84«, I. 26l7, bewilligte, sodann aber mil Bescheid vom II. November ltt44, Z, 3-^73, sistilte erccniire Feil° bieiung dts, dem Andleaö Novak gehörigen, zu Srein» büchl «ul, (i, Nr. ü3 gelegenen, der Herrschaft Nad« mannsdors dienstbaren, auf l40 fi. erec^live geschätz» ten Hauses, sammc An- und Zugehör, wegen, aus dem Vergleiche vom 22. Aplil 183! schuldiger.ilifi. 2 kr. c. «. c. leassumirt, und zur Vornahme derselben die 3 Tagsatzungen auf den l5. Juli, auf den l7. August und «us den l7. September I. I., jetes-mal um 9 Uhr früh. im Orte der Realität, mit dem Beisätze angeordnet, daß dieselbe bei der ersten und zweiten Tagsatzung um den Schätzungswerts) ooerdar-über, bei der dritten Tagsatzung auch unter dem Schätzungswelthe Hinlangegeben werden wird. Das Schätzungsprotocoll, der l^lundbuch