' MX p?«l» oin 1 so S9.1»k?g»no t» »ilirtdoe vSottOnMel» «»«»ekIssSilot» Sokelktjsitung» V«>i»«lwng un6 gliok»l»t» 1^0okpotto 1S6 ^r«It»s. 6«, 14 lunk H92» tN«Os«t>O- ». i» ^I«ssld0fl .»«Hiö«»» «1.4 ö«nig»piBl,«: ^dko!,». man,«. « VIn. 2« 0!«. övrvk po«i^_____ S 0t», sgk ö» vdetg» HS Ot«. ffln7it»i«n>s S HIG t vtW Dänemark voran! Das sozialdemokratische Kabinett Stau-ning hat dem dänischen Reichstag eine Be-setzesvorlage, betreffend die vollständige Abrüstung des ^i^nigreiches Dänemark, unterbreitet. Damit hat dieses kleine Land den in der Weltgeschichte einzigdastehenden Schritt als erstes Staatswesen unternommen. In diesem Zusammenhange beschäftigt fich der bekannte englische Pazifist und arbeiterparteiliche Abgeori)ncte Kennwor-thy, Verfasser des Buches „Von kom.nen-den Kriegen", in einer der letzten Folgen der „Times" mit den Grundfragen unierer kulturellen Zukunft und kommt zu folgenden Schlußfolgerungen: Die Engländer hätten freilich noch alle Ursache, eine große Kriegsmarine zu unterhalten. Die Franzosen geben alljährlich Riesensummen für ihr Landhcer aus. Auch die deutsch-mglische Rivalität vor dem Arlege wurde so ausgelegt, als ob sich beide Mächte um die Zukunft ihres Se.'kjandels fürchteten. Aber gleichzeitig ' hatten diese beiden Mächte keine Angft vor der norwc-gifchen und niederländischen Flotte, wi?« wohl ihnen diese beiden kleinen Staaten sehr viele Warenäbnehmer in Südamiirika abspenstig mächten. Auch jetzt werde in eng^ tischen Kreisen sehr viel die Gefahr ^es tmmer' größeren Imports deutscher Waren w die englischen Kolonien diskutiert, väh-rend die englische Ware in Kanada ger^'ide an der schweizerischen Konkurrenz sehr niel zu leiden hat. Kleinstaaten also, die wenig oder gar nichts an Steuern fiir ihren Militarismns aufbringen, konkurrieren also erfolgreich auf Kosten ihrer mächtiq beivasf-neten Nachbarn. Diejenigen, die diese Ansicht gerne um-stoßen möchten, berufen sich allzugerne auf das Veisviel Nelgiens, welches trotz seiner ewigen Neutralitätserklärung ein Dpfer d>Z Weltkrieges geworden ist. „Not kennt kein Gebot!" erklärte Bethmann-HoNwcg, um die „strategisch-wichtige" Verlegung der gischen staatlichen Souveränität zu recht-artigen. Uber Deutschland mußte diese Erklärung teuer bezahlen! Jetzt weiß es jeder Deutsche, daß es viel besser gewesen wäre, alle franzl^sischen Grenzfestungeu zu belagern, als daß der „ehrende Waf^en--gang" in ein atlgeineines Strafgericht gegen den internationalen Verbrecher verwandelt wurde. Nun ist freilich Dänemark wegen seiner Lage ständig der Bedrohung durch Deutschland ausgesetzt. Deutschland ist trotz der Entwaffnung ein l^roßstaat geblieben. Die dänische Armee könnte einem Angriff der Deutschen nie standhalten. Dänemark wird nur durch die internationale Politik geschützt.^ In dieser Vergewisserung will sich Dänemark nun alle militärische,: Steuerlasten vom Halse schassen und lehnt die zweifelhafte Ehre, in Hinkunft mit anderen Sank-tionsstnaten bei der Bestrafung irgendeines vom Bi^lkerbund geächteten Verbrechers mitzuwirken, gerne ab. Der Schritt Dänemarks kann noch weittragende Folgen nach sich ziehen. Seinem Beispiel können freilich nicht alle folgen, auf deren Bodenreichtum ein gefräßiger Nachbar lauert. Altch andvre niest liche Kulturstaate«i, denen diese Mefahr nicht drvht, werden nacheinander die Militäraus-gaben abschütteln. Bewaffnet werden nur noch die Großmächte bleiben, die den Cha- Frankreichs Vorbehalte zum Poung-Vlan Slellukgnahme d«s Kabinetts erst nach Ziiickkehr Brwnds — Poineare ftndtart He« Pl«a «ein» ««umung, bevor die franzöftsche« vedingungen angenommen st«» RO. London, 13. '^nni. Nach einer Pariser Meldung des diplomatischen Vertreters des „Daily Telegraph" wird die französiscke Reaierilng erst noch erfolgter Riilkkehr BriandS au5 Madrid zum Noung-Plan Stellung nehmen. Den Plan studiert jetzt der Ministerpräsident Poincars, welcher im Namen der französischen Regierung noch eine Reihe »on ^Bedingungen stellen wird, die unbe'»ingt nn-zunehmen sind, bevor an eine Näumung des Rl^inlandes geschritten werden könne. Was die Gaarfrage betrifft, so s^ die ft«»> zösifch« Regierung der Ansicht, datz es sich hinsichtlich des SaargebieteS um »i«e Fra>e handelt, die mit der AheinlandrA»»M»ug ßn keinem Kausalverhiiltnis stünde «nb deshalt vollkommen getrennt einer Litsung bedittf. Vertrauenskrise im ZevNelwKonzern NüMriN bes Generaldirektors Dr. Ing. Svismann — Mei-nungsverschtedenhetken mik Dr. E«kener Der plötzliche Riicktritt d?s Generaldirektors der Zeppelin-Werste A. G., des Kom-merzialrates Dr. ^ng. S o l f m a n n hat in Äesigen Kreisen ein nicht geringes Aufsehen erregt. Die Krisis der Werftleitnng ist letzten Endes auf den mißglückten O^ean-slug zurtick^nkiil:ren. Solfmann, ein Mitar. beiter des lyrcifen Zeppelin und Schwiegersohn des Alumininmindttstriellen Berq, hatte in leftter Zeit eine Rei!?e von Meinungs, Verschiedenheiten mit Dr. Cckener, n»el6)er nicht nur bei der Wiederholung des Ozean- LM. B e r l i n, 13. Juni. fluges beharrte, sondern - in'? »l elt im-seqlnnfl mit dem „Graf Zeppelin'^ plau/e. Die Heat'st-Presse bot Dr. Vckener /.ur ''...ber nahm? d?s Nachrii^'^..........«ijr Amerika für die Weltreise W.tlW Dollar an, »oöh-rend die japanische Presse Dollar siir das Nachrichtenmonopol ans d?r FluM ecke ' Kalisorn'rn boten hatte. Dr. Solfmann fiikzlt? sich außerdem gekränkt, daß ni6;t er. s0l,dern Dr. Etkener zum Präsidenten der Zeppelin-? erf te A. G. gewählt wurde. Sotulich in Aaftlungs-tchwierigtetten Wegen Uebernahme des „Lloyd Trieft,no". ^ Cosulich-Aktien von 219 auf ikill Lire gesunken. LM. W i e n, i:^. Juni. Triefter Nachrichten zufol^ie ist der sulich-Konzern in ernstliche Zahlünisich^oie-rigkeiten geraten, die auf die Uebernahme des defi)j!tveichen „Llond Trk'stino" zi!:''lck-zufl'chren sind sowie auf die gleichieliige l5r hl^hung des Aktienkapitals. Der .'Konzern Vertrieb für ZUZ K5. I. SIK — Lankarjeva ul. 26. l)attc außerdeur auch eine Üleihc von ricuen 9uru''dampfern in den Verke^ir aesettt. die sich nicht bewährten. Costtlich-Ali^en >ind auf dem (Geldmärkte von 210 auf IM !'ire kierabgedrückt worden. Da« Verkehrsfluazkug Im Gchlafzimn er LM. N e w - I c r s e !), 13. ni. (Gestern nachmittags siel ein V^'r^cl'rs-flugzeug mit drei Jniassen ans das T.?ch der Villa des NegieriinqslioilUl'rneurs, di rch ln'ach den Dachstnhl und die Decke des ersten Stockwerkes und fiel in das innrer des (Gouverneurs, in dem sich gln 'li-cherweise niemand befand. Der ''Lilot i nd die beiden Passagiere erlitten schwere Verletzungen. Kur^e Nachrichten Graf Bethlen bei Doumerzui?. RO. V a r i s, !Z. Inn Der Präsident der Republik enipfing . u- le vormittags den ungarischen Minister^ a- sidenten (trafen Stesan B e i h l c ' in einer längeren Audienz. « LM. L u b l i n, l.'Z. Juni Am Dienstag erhielt die Polizei die a- o-nyme Mitteilung, daß sich an einen: gei s-sen Orte nahe der Stadt eine vergral le Kiste mit (^heimdokumenten befinde. >ie Polizei fand in Wirklichkeit an dir bezeichneten Stelle eine vergrabene ittste. Beim veffnen derselben entstand jedoch eine Explosion und zerriß auf der Stelle drei Polizeibeamte. In der ^iste befanden sich nLm lich Bomben, die beim gewaltsamen Oeffnen explodierten. Bösfenberichte Z ü ri ch, 13. Juni. Devisen: Be0ßr«ch 9.1275, Paris 20.3155, London 2S.19 ein Achtel, Newyork 519.85, Mailand S7.1SÜ0, Prag 15.38, Wien 73, Budapest l)0.SS, Berlin 1S3.M. Z a g r e b, 13. Juni. Devise«: Wien g01..30, Budapest 944.65, Berlin 1SSSL0, Mailand 293.579, London 27K.öV, Nevyork 56.9.^'), Paris 223.63, Prag 1ö8.l)3, Zürich 1W5.40. — Csfekten: KriegsentschÄigungß rente 395. L j u b l j a n a, 13. Juni. Devise»: Le» lin 1357, Budapest 993.15, Zürich 10SV.00. Wien K(^s>, London ?76.19, Nemnork Paris Prag 168.63. Trieft S97.A). Effekten ((^eld): Kredit Celje 165, LaiVache? Kredit l'.Z, Kreditanstalt 170, BevLe lIS, RuZe 275—285, ZeSir 105, Baugesellschaft 50. Dle Lacht der amerikonlschm Vrafldenten Die ehrwiirdiga Jacht der amerikanischen Präsideuteu wird versteigert. Sie ist unter dem Namen „May Flower" lveithin bekannt geworden. Hoover hat sich gleich nach seinen! Regierungsantritt für ihre Abschaffung ausgesprochen und dies aus Erspar-nisgrilnden. Die etwas überaltete Jacht kostete eine Viertelmillion Dollar jährlich an Unterhaltungs- und Reparatnrskosten. Die Jacht nmr ursprünglich einmal HilfS-schiff im amerikanisch-spanischen -bsit aller Sorge zu tragen haben. ^ l. iliiii-Mtl d«N>» pr«l»« Nsrldor leorozlc» cezta IG "..MaitSSre?' AekkMg" NünMe'r'lSs. M yr«sfSA,' ?eit 7^.^ J,/nk^:9SS. pattianv Demettius am Sterbelaaer Sine Doppeloperatio». — Bor der ltataftrophe. Beograd, 12. Juni. Ter Patriarch der serbisch-orthodoxen Sirc^, Demetrius, wurde heute nachmittags nchtMdes Schicksal ^ tei« ken^Mssen!^ '^Ov^^,'^ MK?*. frag^^ harmlos. ^^^^^eMÄlHte^slch ^mit- den:Veilchen zu „Ach, .Hannek, es war doch nur'so eine ,tmmme Fraye von mir. Du wirst doch nicht «ttoo denken, daß ich —" Johann nahm ein paar Blauveilchcn, roch mit Behagen daran und meinte: „Meine Lieblingsblumen. Was witzst du denn mit x den vielen Veilchen?" „Ich Hab' sie nur so gepflückt, Hannsl. Aber ich kann doch^^die'Vasen'in den Zimmern ^mitifüllen." -iK Emsing Mchten 'Lenthes kleine Hände die Stielender Blumen^zusckmmen. Dabei sie Iimmerfort' KlmlZ Holstens düster.-s Gesicht,^hörte'^seine^kailte, fast befehlende .Stimme:.? AJch haSezsti^g. nach'dey^Mllen Ihres .^verstorbenen Herrn Vaters 'zu handeln) .And werdie eS wn." ^ / ' Ganz, tief Isenkbe. Leanthe, den ^blÄnden Kopf^a-uf .die^ Blumen, .während ^Johanna Mll?^aSbZimmer7 verließ. - » * -s HKWs^H^^^steÄe - een" ganzen Tag ^ in dtzr.^ At^it., Äe^Äldbestellungen des Hol« sttnhofs^nn^ ai^^ Pu ddhoff.^ ließen. ihn. r.icht . '^Und' ^das. wyr gut'so Dex AnfM seinem "Innern' nHllte nickt Wr^iMhe kommen. Dagegen half am besten AvboÜ. Arbeit, soviel wie möglich. Mltter und Schwester sahen ihn nur bei den^gieMLinsoakten Mahlz^ten. Und da hat-ts er eS meist sehr eilig, so daß sie ihn auch nicht mit Fragen zu blästigen wagten. Frau Holsten batte soviel auf dem Her- zen. Sie hätte so gern mit Klaus gesprochen ltnd wagte es doch nicht. In ein paar Tage kam Christ. Sie wußte eS, warum er jetzt kam. / Uird Klaus? Frau .Holisten fühlte ein schleichen^ Angstgefühl in sich. Wenn Christ da war, !vaS sollte dapn-werden? " Sie konnte ihre Angst vor Helga kaum noch verlbergen, und sie entschloß sich, sich ihr gegenüber' einmal auszusprechen. i^l Helgas Augen oft^ ernst und fragend auf ihr ruhten, als warte'fie auf^daS Ver--trauen.der Mutter.. ...) - „Helga .^ ich filrchte michtdjesmal .t^'or Christs Heimkehr. Eigentlich hätte ich doch' allen Grund, mich zu freuen, weil er doch so anders geworden ist. Doch ich sehe in allen Ecken unseres alten, schönen Holstenho» fes ein sinsteres Gespenst lauern. Es nknnt sich ^ .Bruderzwist," sagte Frau Holsten^ '-und' sie'war ganz weiß im Gesicht. Helga ließ die StitZ^ere! sinken, blickte )aber dennoch aufmerksam auf die Kränze bLauer Vetgißmeinnicht, die . kunstvoll unter ihren fleißigen Händen entstanden »varon. ^nn fragte sie, und ihre Stimme klang ganz ruhig: ,^LiHbe Mama, siehst du als Grund zu diesem von dir befürchteten Zwist zwischen Christ und Klaus - Leanthe ivÄn WiG-schachk^ Fr^u Holsten blickte ganz entsetzt. ^ „ip, mein Gott, Helga, dann ist eS do< tkein Jrrwm von mir gewesen? Du ha das ylleS auch bemerkt?" ^ ..^H^lga legte die Stickerei vorsichtig zi ^sMlpen. Dann richtete sie de Blick ihr« hellen Augen groß auf das Gesicht de» M ^ter.' ^ ^Jch weiß nicht, Mama, waS du eiger liS) befürchtest. Wenn Klaus weiß, daß ! anthe Christ liebt, dann wird er sofort K rü'cktLeten, wird es sich nicht einmal merk lassen, daß er sie gleichfalls liebt. Einzig -allein die »kleine Leanthe wird dann zu ei Heiden haben zwischen den Brüdern." ' Frau Holsten ergriff Helgas Hand. >„Ja/Helga, das glaube ich auch, t Klaus so hanteln wird. Aber Christ? We er^ enttäuscht würde? Er ist so leidenschc Ach. Und wir wollen do chehrlich sein: ist döch nur'die Liebe M Leanthe, die ! umgewandelt hat. Im Falle einer Entt .schung Mrde er sich nur von neuem ^ lieren, und das wäre furchtbar." Helgas Stimme klang eisig, als sie sa „Mama, auch Christ ist ein Mann, muß in diesem Falle beiden Männern gemutet werden, sich mit einer Ent! schrtng abzufinden. Ich habe meinen bei Bvüder lieb, sehr lieb; doch ich sehe eZ n ein, warum immer Klaus derjenige se^ der zurücktreten muß. Christ Mrde ! Feuerprobe «i bestehen haben. ^ v II ' hi - F 1i> ne ük Nü ist Iis l'kr der nui Iuj lize ner ter S Ilessilna" ^ ' Sur Tagung des ..Weltbundes für ArauenMmmrecht und Raotsbargerllche Swumarbelt" WMUWWW? U ....... ^ !!l Verdilidun-g > mit der Feier des 25« jc'!^n«, Nestelicns des Bundes vimt 17.^23. Juni in Berlin stattfindet, bringen wir ein Bild der hervorragendistsn Fiihrerinnen des Wollbundes. Sitzend svon links): Franziska -Plaminkova (Tschechoislowakei), Frau Cor> bett-Ashby (England), Hoda Charaoni (Ae-ghpten), Gevmaine Malaterre-Z«llier' (Frank reich). Stehend (von links): Adele Gchreiber« Krieger (Deutschland), Emilie (Yourd (Schweiz), Dorothea v. Velsen (Deutschland), Jngeborg Wallin (Schweden), Rosa ManuS (Holland) „Miß unlverfe" Sie»» «»ldarbeN« (Wie«) z«r schöns»«« Fra« d«r ZveN gewiihll in (Vold eine Silberplakette. Der ziveite Preis von llXX) Dollar fällt an dit! Newyor« kerin Irene Ahlber. Auch die -ibrigen Preise wurden amerikanischen Verlre^errn-lien zugeslprochen. Heute abend findet ein Bankett zu Ehren der neugekcönten intiruationolen Schönheitskönigin statt, tct dem die Preise überreicht werden. An dem Wettbewirc nahmen Vertreterinnen aller Nationen :ei! In di^ engers K.m« kurrenz kam schliek^lich eine ('jruppo von elf jungen Mädchen. Der Vr^'ü wurde Fräulein Goldarbeit.'r, zvlc c'S -n dem Nr-teil der sisben Richter heißt, nicht nur ihrer Schönheit, sondern ausl) 'hrer vornehmen Erscheinung wegen ztter?a mt. Balveston (Texas), 12. Juni. Fräulein Liesl Goldarbeiter (Wien) ist gestern abends in dem internationalen Schönheitsbewcrb zur „Miß Univers" gekrönt worden. Von den sieben Richtern stimmten sechs für sie. (5s waren 11 '^on-' kurrentinnen, darunter Miß (England und ' N!iß Ainerika. Fräulein Goldarbeiter wird den Preis von 2000 Dollar erhalten. ' (^lv'eston, 12.'Juni. Zu 'dem gestri« ^gen'Schönheitswettbewerb wird''Äo'ch gemeldet: Während K'äule^n (Voldarbeiter yon den sieben abgegebenen Stimmen sechs "'erhielt, entfiel eine Stimme auf die Ve> treterin Rumänien?, . Fräulein Magda Demetres c' u. Fräulein GolXirbeiter erhielt außer dem Preis von 2000 Dollar Sin VaraditS der Fraum Das Damenregiment in vamford (England) 'c lL< cht n: e ^tt I ^ sa !Nt! bej z, (5s ist bekannt, daß bei den jüngst statt» gefundenen englischen Wahlen die Stimm?'» der Flappers eine wichtige, wahrscheinlich sogar ausschlaggebei^de Rolle gespielt haben Und die englische Männerwelt sieht mit Be sorgnis, daß die Frauen beginnen, sich ernst lich mit Politik zu befassen. Denn auch in England ^ind — wie fast ilberall in der Welt — die Frauen den Männern an Zahl überlegen. (^s steht also zu befürchten, daß die Frttuen mit sl)rer wachsenden Teilnahnie am öffentlichen Leben die Männer, öie sie säwn aus so vielen Stellungeir deS (Zrwerb^ lebens verdrängt haben, auch aus ihc.:.i, bisher privilegierten Stellungen ini St.'lat verdrängen werden. In einer englischen meinde ist ihnen dies auch schon gelungen. Lawford heißt der Ort und liegt in der Grafschaft (!^sse;--, der Anslpruch darauf er-heben kann, ein P a r a^>d i e s der Frauen genannt zu werden. Denn dort liegt alles in den ^Händen der Frauen. Keine öffentliche Stellung,^ kein wichtiges ^«lmt, überhaupt nichts, ^nichts, .hat man dort einem Mann überlassen. .Miß, May Spooner ist der Rechtsanumlt^des^'Städtchens'und'vcr sieht auch gleichzeittg'd'ct's Amt eine» Steuer einnchnle'. s. Miß^ Payne< ist.^ der ^Name der Postureisterin: und/es ^st selbstverständlich, daß das wichtige GeschSft^deStBriefaustra-genS keinem Manne »anvertraut «wurde, ,son-dern z>vei Frauen. An der'Schule lmrken nur Frc^lenan der.gcistigen^ Entwicklung der Jugend, und auch die Ausübung der Po«' lizeigewalt ^uht in den zarten Zünden einer Frau. Dort tverden also sogar Uebeltä« ter mit zarten Händen angefaßt. Wie nicht anders mißlich, sind auch der älteste und der jüngste Einwohner von Lawford weiblichen (Geschlechts; Miß Fro-stick mit 93 Jichren und Doroty, ein Iün-gerlein von einem halben Jahr. Miß Spoo. ner, die neben ihrer Tätigkeit als Rechtsanwalt und Steuereinnehmer auch noch das Bürgermeisteramt von Lawfovd verwaltet, ist stolz darauf, der mächtigste „Mann" in Lawford zu sein. Dem entsprechen natürlich auch ihre Ansichten über die Männer im allgemeinen und im besonderen; und wenn man dann nr'ch hört, wie sie die Zukunft der Frauen einschätzt, muß Mlln als Mann doch schon über eine ganze Portion Selbstsicherheit verfü^gen, wenn man sich nicht mit einenl Minderwertigkeitskomplex behaftet entfernen will. „Die Männer sind uberlebte (Größen", versichert Miß Apooner, und ihre Augeli leuchten siMaft auf. „Das Stimmrecht wird den seit jeher zwischen Männern u. Frauen gemachten Unterschied zugunsten der Frauen nienden. (?s gibt mehr Frauen als Männer in (England. Und wenn wir erst iin gan zen Land in der Majorität sein werden, wie wir es hier schon sind, dann bieten sich uns enorme Möglichkeiten."' Auf die Frage, ob sie im lernst !>aran glaube, daß einmal'der'Tag kommen >r>er-de, an dem die Frauen üiber (I^gland herrschen iverden, antwolrtete sie mit erhobener 'Stimme: . „SeV^tverständlich! Warum denn auch nicht?! Sobald'^die Franen ihr Stimmrecht erst dazu benüt»en, das Unterhaus mit Abgeordneten ihres Geschlechts zu bevölkern, dann »Verden sie auch die Macht in die Hände bekommen. Und ich bin überzeugt, die Frauen würden ihren Aufgaben in sehr geschickter Weise gerecht werden, und — sie würden ganze Arbeit machen." Die gleichen Ansichten vertritt auch die Postineisterin. Sie gibt ihnen nur einen etwas drastischeren Ausdruck: „Wenn wir Frauen imstande sind, La.o-ford zil verwalten, können wir auch andere Ausgaben erfüllen. Und die Männer sind nicht die einzigen Wesen mit Gehirn!" Daß unter dem Regime so energischer Ge-ttleindegewaltiger die Männer in La:vford nick't offeil zn revoltieren wagen, ist l-e« greiflich. Trohdenr gibt es dort drei aufrechte Männer — sie z/^hlen ziisanlnlen 180 Jahre -—, die durchaus niriit diiniit einverstanden sind, daß Frauen öffentliche Aemter bekleiden. Das aber gestehen sie nur l'anz leise, mit einem Augenzwinkern, i>as um Diskretion bittet: denn ^u Hause wagen sie überhaupt nur zu reden, »venu der „Herr des .Hauses" sie dazu anfsordert. Sine gastronomlstke Weltreise Die „soci^te d'acclimation" in Frankreich veranstaltet jedes Jahr ein si^ltsames (kssen, das man die gastronomische Weltreise nennt. Aus ganz Frankreich ??m.nen die Mitglieder dieser Gesellschaft zu einem dreistündigen (5sfen zusammen. Das Eigentümliche dieses Mahles ist nun, daß in ihm in stets neuer Zusammenstellung Gerichte nller Vi^lker der Erde vertreten sind. Freilich sorgt ein französischer Koch dafür, daß nur die für europäische l^aumen genießbaren in Frage kommen. Die di;Z-jährige gastronomische Weltreise sand am Sonntag, den 4. Juni in Paris statt. 'i00 Personen und zahlreiche l^äste sotvie die Presse nahmen an ihr teil. Das Menu war folgendermaßen zusammengestellt: (5hinesi-sche Wurst als Vorspeise, kalter spanischer Reis mit portugiesischen (5iern, indischer Bananensalat; äthiopisches Ochsenfleisch, wilder Lammbraten von der Insel Sohay mit sizilicinischen Tomaten, kalter Schlveine braten auf russische Art und eine ganze R^'i-he exotischer (^müse; als Dessert gab es schließlich ein brasilianische.) Gericht, das den schönen Namen sührt: „die Augen meiner Schwieisermutter", kirgisisches Kumis, welches gegorene Pferdemilch ist, und schließ lich kalifornische Früchte. (5in Pariser Berichterstatter bemerkt, daß die bleibendste (Erinnerung an diese gastronomische Weltreise die guten französischen Weine seien. Sin Kind lm Kampfe mit Einbrechern Bor dem Pariser Jugendgcrick)t ist vor einigen Tagen ein Prozeß verhandelt worden, der in der Seine-Ttadt großes Aufsehen erregt. Zwei jugendliche Einbrecher waren angeklagt, bei eineni (5inbruchs-versuch ein kleines ILjähriges Mädchen, das sich ihnen zur Wehr fetzte, ermordet zu haben. In einer Märznacht drangen zwei halblviichsige Burschen, «Gabriel Lehmann und Noel Merin, in den Kellerraum eines Zigarrengeschästes ein, wo sich das Warenlager der Firma befand. Der Inhaber des Ladens hörte verdächtiges Geräusch und ging mit seiner Fryu u. seiner Tochter in den Keller, wo er die Diebe über-raschte. Die jugendlichen Verbrecher schössen auf das (^1)epaar und verwundeten die Frau des Geschäftsinhabers dnrch einen Revolverschuß in dle Schulter. Die Tochter des Zigarrenhändlers, die kleine Makdeleine ^?e-delle, stürzte sich auf Gabriel Lehman, würgte ihn aiu .Hals und schleppte ik)n sogar auf die Strasse hinaus. Merin, der seinem Kameraden zur Hilfe geeilt war, befreite ihn aus den festen Avmen der jugendlichen .«c^eldin und schrie ihm zu: Schieß, sonst kann sie uns wiedererkennen! Leli-niann folgte der grausamen Anffordernng, richtete seinen Revolver gegen das kleine Mädchen und drückte ab. Ins Herz getroisfen, sank Madeleine tvt zu Boiden. Kurze Nachrichten t. Zum Rektor der Universitüt Ljubljana für . das komniende Unterrichtsjahr wurde der bekauute Strafrechtslehrer Dr. Method Dolenc gewählt. t. Wiederkehr des 2tt. Juni — Requiem in der Zagreber Kathedrale. Wie aus Za- grob berichtet wird, wird ,n der dortigen .^tathedrale ant 20. Juni, dem Todestage der Abgeordneten Dr. Gjnro VasariLek und Paul Radi<^, ein feierlich-L Regniem gelesen werden. t. Aulturbundkongreh in Barcelona. Anläßlich der kürzlich eröffneten Weltausstellung wird der diesjährige internationale Kongreß der Kulturbundbewegung (Generalsekretär: Karl Anton Prinz Rohan) vom 16. bis 19. Oktober in Barcelona tagen. Als Thema für diese internationale Aussprache, an der, wie in den vergangenen Jahren, auch diesmal hervorragende Persönlichkeiten des europaischen Geisteslebens teilnehmen werden, wurde: „Das Erziohnngsproblem in seiner sozialen Auswirkung". t. Sin Kind zehn Jahre im (Zchweintstal? eingesperrt. Le Mans, 12. Juni. Dle Wit»ve Langeviu, eine in ds? (legend vvn Le Maus sehr angeseh^-ne Lando'rt'.n, ist verhaftet worden, »mil sie ihre geistig zurück gebliebene Tochter seit zehn Jahren in einenr Schweinestall eingesperrt h7.tte^ DaS Kind war bis zum Skelett abgemagert. t. Der deutsche Seemann Paul Miiltee ertrunken. An der Küste »on Florida ist das Segelboot des deutschen Seemannes Paul Müller angetrieben worden. Bon Müller selbst sehlt jedeS Lebenszeichen. Müller war bekanntlich in seinem Boots von Deutlchland nach .^uba gesegelt, von wo er die Reise nach Florida fortsetzte, um sein Ziel Newyork zu erreichen. » Wenn auch die genauen Angaben .H'ew-dots, der die äußere Stadtmauer Babylons niit kn: angibt, etwas übertrie- ben sind, so ist die alte Weltstadt zu beiden Seiten des Euphrats in der Tat über 200 Quadratkilometer, d. h. mehr als Hospelt so groß gewesen als das heutige Berlin (ohne Vorstädte). König Fuad von Aegypten in Berlin z N. iA NN / . v''M 'S ^ . '> ^ "t- j . Nach de.m Gnladiner, 'das der Reichspräsi- l präsidentcnpalnis von Militärkapellen cin dent am Abend des 10. Juni dem königlichen Zapfenstreich ausqcsiihrt. Gast gab, wurde im Ehrenhof des Rei«^-j tzttuag, ven 14. Zt»^. /^«Zcale QAi^soFIc Tdeattrodend des Mannergesongverelnes Der „Marburger Männergesangvercin" in Maribor bringt unter Mitwirkung seines Damenchores am Mittwoch, den 19. d. ?)?. im Prunksaale der Brauerei „Union" die komi sche I^erette „Flotte Bursche" von Franz Luppe zur AuifüHrung. Außerdem wird als besonderer Abschluß des Abends die „Maul bronner-Fuge" von Richard Kißling, Gedicht von I. V. v. Scheffel sMännerchor) zum Dortrag gelangen. Die Äitung der lGcsm^. Jahre seit Absolvierung der Gteier-«Lttkschen Landes-Obft. u. Weinbauschule. Am 30. Juli d. I. werden es gerade 20 Icchre fein, seit dem 19 hoffnungsfreudige und ideale Jungpioniere unseres Wein« und Obstbaues die Damalige Steiermärkische LandeS-Ohft und Weinbauschule nach abgelegter Reifeprüifung verließen. Es sind dies gewesen: Franz Achtig, Misko Balon, Johann Bogovii5, Edwin Bouvier, Jos-^f Glaser, Johann Glonar, Boihumil Jira ek, Karl ^inach, Alois Kopfche, Alfons Langmann, Petovar, Leopold Schebot, Wilhelm kemlitsch, Frans ISenker, Karl SorLiL, Josef Sottler, Karl Trümmer, MiSko Zidan-ßek und Felix Zink. Fast alle Genannten sind heute als Wirtschaftsbeamte, Leiter von Wnzerfchulen, Großkellereien, Landwirte u. landwirtschaftliche Rechnungsbeamte tätig, Während drei (Bouvier, Kainach' und Lang-Mann) im Weltkriege fielen bezw. starben. Von den danmligen Lehrern sind einige bereits in kühler «Erde: Direktor Philli-^ek, Direktor Schmidt, Professor Brelich, fV, Mar ibor, 13. Juni. Fachlehrer Weingerl, Dr. Terö und Kellermeister Demonstrator Domajnko. Ihrer Gesundheit erfreuen sich noch immer Direktor Zweifler, Fachlehrer Bruders, Dr. Ehrhardt, Fachlehrer Ledineg, Verwalter BlaZeviL, Obstbauinstruktor Aplenc und der Gärtner Urbanek. Mögen diese Zeilen eine liebe Erinnerung allen genannten Absolventen nachrufen, wenn schon eine gesellige Zusammenkunft unmöglich sein sollte. — Josef S ottler, Rechnungsführer der Kreis-Obst- und Weinbauschule in Maribor. m. Ossene Stelle. An der Männerstrafanstalt in Maribor ist die Stelle eines Kon-trollors bezw. Adjunkten zu besetzen. Gesuche bis 23. d. an die Direktion der Strafanstalt. nt. Steuererleichterung sitr Selbft»erwal-tungskörper. Der König unterzeichnete ein Gesetz, womit alle von Kreis-, Bezirks- od. Gemeindeverwaltungen im In- oder Auslände für öffentliche Zwecke aufgenommenen Anleihen von der Entrichtung aller Taxen und Steuern befreit sind. Dieses Gesetz hat rückwirkende Kraft vom 1. Jänner 1V2Z. tn. Das städtische Phyfikat bleibt Samstag, den 15. d. M. wegen Reinigung der Amtsräume für den Parteienverkehr geschlossen. m. Fremdeuverkehr. Im Laufe des gestrigen Tages sind 79 Fremde, idarunter 19 Ausländer, in Wtaribor zugereist und itl vcrfchiedenen Herbergen abgestiegen. nr Die ArbeitSbörse in Maribor benötigt zum sofortigen Dienstantritt einen Eleltro-techntker für ein Bergwerk (selbständige Kraft für Hoch- und Tiefspannung) fo^lvie einen Eifendreher, ferner zwei Mineure für einen Steinbruch, zwei Schneider, vier Schlchmacher, zwei Spengler, einen Anstrci« cher, zwei Maurer, idrei Faßbinder, zwei gimmerleute, einen Zuckerbäcker für Cri-^venica, einen Gatteristen, einen Schmied u. einen Möbeltischler. m. Bezirksseuerwehrtag in Vtubenci. Wie wir bereits seinerzeit berichteten, findet am Sonntag, den 16. Juni in Studenci iin Bezirksfeuerwehrtag statt, dessen Seele die Feuerwehr der Staatsbahnwerkstätte und die Freiw. Feuerwehr Studenci sind-Bereit^ am Vormittag findet >der Bezirksfeuerwehrtag statt, der ein reichhaltiges Programm feuerwehrtcchnischen Inhaltes umfaßt.- cm Nachmittag schließt sich eine große Schau. Übung an, welcher sodann im großen Garten des Sokolski dom ein animiertes Volksfest folgt, bei dem es vielerlei Belustigungeu gibt und zu welchem jeder Freund und Gön ner der Feuerwehrsache höflichst geladen ist. Für einen guten Tropfen, frisches Union-Bier sowie reichhaltige Magenlabsal sorgt wie immer der rührige Festausschuß. IN. Einbruch. Im Laufe der vergangenen Nacht drangen bisher noch nicht eruierte Einbrecher in die Gemischtwarenhandlu^:g Bonöa in der Trtaska cesta 43 ein und ent« lvendeten einen-Geldbetrag von 150 Dinar sowie verschiedene Eßwaren im Gesamtwerte von 350 Dinar. Die Täter erbrachen auf der Hofseite ein Fenster, durch welches sie in das Geschäft gelangten. m. Spurlos verschwunden. Der Z4jährige Photogroiphenlehrlintz Foanz Berkl ist seit vorgestern abgängig. Alle Nachforschungen blieben Ibisher erfolglos. m. Unfall. Der 21jährige Spenglergehilfe Anton A. stürzte heute vormittags in Laj-ter8perk so unglücklich vom Rade, daß er ^ebei Rißwunden am linken Arm erlitt. Äem unvorsichtigen Fahrer leistete die Ret-tungsgesellschaft die erste Hilfe. Nt. Diebstahl. Ein bisher noch' unbekannter Langfinger entwendete gestern nachmittags dem hiesigen Kapetan Jovan C. eine silberne Taschenuhr. m. Berhastet wurde gestern eine gewisse Milka G. wegen Landstreicherei und Verdachtes der geheimen Prostitution. m. Telephon-Verzeichnisse sind in der Ver waltutig d?r „Mariborer Zeitung" zum Preise von 15 Dinar pro Stück erhältlich. Nt. Die Polizeichronik des gestrigen 5a-ges weist insgesaint 20 Anzeigen auf, davon 2 wegen Betruges, 2 weg. nächtlicher Ruhestörung, 1 wegen Lärmens, 1 tvegen Nichteinhaltens der Sperrstunde, 9 wegen Ueoer schreitung der Straßenverkehrsvorschriften, Z wegen Diebstahl sowie 1 Fund- und eine Verlustanzeige. m. v»ttee»ericht vom 13. Juni, 8 Uhr: Luftdruck 739, Feuchigkeitsmefser Barometerstand 736.5, Dmperatur -^23.5, Windrichtung NW, Bewölkung 0, Niederschlag o. Aus Seljt Mever ein Sewftmord Am Mittwoch, den 12. d. M. gegen S Uh? früh wurde der ungefähr 55 Jahre alte Arbiter GaberiZek aus Zabukovea bei Z^ec am Zaun beim Forsthof an der Reichs straße in Mvdlog bei Telje erhängt aufgefunden. GaberLek suchte noch am vorhergehenden Tag im benachbarte?! Dorfe Levee vergeblich eine Beschäftigung. Den Selbst-mord beging er offenbar wegen Armut und zwar in plötzlicher Sinnesverwirrung. Sein Bruder befindet sich in der Irrenanstalt. GaberSeks Leichnam wurde auf den Umgebungsfriedhof überführt. e. TadeAsäle. Am Dienstag, den U. d. starb in Celje (Herrengaffe 3) die 19jährige Schneidermeifterstochter Frl. Christine JoiSt, im Krankenhause aber die 68jShrige Stadtarme Maria Bengust. Friede ihrer Asche. c. Diebstahl. Dem Zimmermann Johann RazgorSek wurden am Dienstag, den N. d. zwischen 11 -und 12 Uhr während einer Arbeit in der Stadtmühle aus seinen Rvck 100 Dinar entwendet. c. Sine ehrliche Finderin. Die 26jährige Mathilde Mastnak aus LiSce fand am Diens tag, den 11. d. M. um X14 Uhr auf der Straße zwischen dem „Wvldhaus" und Lis^e ein Sparkassen, und ein Dienstbüchel, lautend auf den Namen Maria JSkraö. 370 Dinar Bargeld, welches fich im Sparkassenbüchel befand, fand die Finderin nicht mehr vor, was drei Zeugen bestätigten. --- Au« MI P. Trauung. Vergangenen Sonntag wurde in VaraZdin der dortige Kaufmannssohn Herr Hinko Nadasy mit Frl. Joscfine Ster aus Ptuj getraut. Als Trauz»?ugen fungierten die Atern des Brautpaares. Unsere herzlichsten Glückwünsche! tp. Volksbewegung im Mai. Im Monat Mai sind in Ptuj folgende Personen gestorben: Gertrud Kriwetz (73 Jahre alt), Katharina PeterSiö (54 Jahre), Andreas Podbrez nik <49 Jahre), Johann Siibler (70 Jahre), Jakob PeLnik (61 Jahre), Adele Kolar (24 Jahre). Ferner zählte man 3 Geburten und 5 Trauungen. P. Pserdepriimiierung. Nach Informationen seitens der hiesigen Bezirksvsrtrelung findet demnächst in Ptuj eine Pferdeprämi-ierung für den ganzen Bezirk statt. Zu diesem Zwecke hat die Bezirksvertretung bereits den Betrag von 2500 Dinar bewilligt. P. Große Feuerwehr-Tombola. Sonntag, den 7. Juli nachmittags veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr in Ptuj eine große Tombola, sür die wertvolle Gewinste ausgesetzt sind. Am Bormittag desselben Tages findet im Sadtpark ein Konzert mit Blumentag statt. Das Reinerträgnis der Veranstaltung fließt «dem Rettungsfond zu, wezhalb zu erwarten ist, daß sich die Bevölke-rung an diesen Veranstaltungen in möglichst großer Zahl beteiligen wird. ip. Gtadtkino. Samstag um 20 Uhr so-»vie Sonntag um 15.30, 1S.30 und 20.30 geht der den bolschewistischen Umsturz in Rußland -^handelnde Prachtfilm „Die Hölle der Liobe" über die Leinwand. In den Hauptrollen Olga Tschechow« und An-gelo Ferrari. frvlts«, l4. Zuul. I^jubijsnA 12.30 I?vprockuz^ier» te j^usiic. — 13: ?eitan?2be unck öör5el!-derieitte. ^ 13.30: l'axeznsclirickten. — 17: I^iacllmittaeskonxel-t. — 18: Vortrag. -- 18.30: Ususki-ÄuenZtulläe. ^ 19: I^ran-2ö5l5ck. ^ 19.30: Llo^enisclie I^iteratui'-Lesciiiclite. ?0: (Ze8Änx5kciN2ert. — 21: Xon^ei't. — dlacdricdtvn unä ^eit. aneade. — Seo«ru^lcaäemle. 19.45: Itslieoisek kür Voree8ckr!ttene. 20.10: StrauL-^bencl. — >^n5ckl!eöelic! ^dencllcon-ert. vra? 20: Konzert. — 21.40: Nettere Xlelolcunzt. — Vres.^ lau 20.15: Nallsmu8i1c5tun6e. — 21.15: cla8 Volk keuto äiclitet. 22: Zts-noxrspkie. — prsx 17.45: veutscliy Lenckun?. 20: Dvokslcs »I^equiem«^ — Oaventrv 19.45: Svmpkonlekon^ lert. 21.35: Kunter./^benck. — 23-Ian2mu5i1c. — Ltutteart 20: I.. Ubes vper »I.akme«. — 21.45: l^nter-^ k»ltuoL8mu5ik. — k'rankturt 19.10:, 8ten0xrsi)k!e. — 20: Opernilbertraeunx.i — 21: Stuttgarter Senäune. ^ 21.45: Un terks!tun?8kon-ert. — öriinn 17.40: Veut8ctiv Lenäune. — 19: prsxer Len-äunx. -^I.snxenbvre 17.45: Ve8per-kon-ert. — 19.15: enMckv vnterkisl-tun«^. — 20:1-ll8tleer ^bencl. — >^ll8ckli z-Lenck: I^acktmu8llc unck lan?. — g e Un 17: Vllter1i2ltune8lcon2ert^ --20:' ^uber8 Oper »Die Stumme von portie!< — j^ailanä 20.30: 8vmplionielcon7er?.' — 23: — ^üneken 19.35: Kon-2Lrt8tunZe. — N.40: I.. piranöellos 8?«-' ne »Oer ^ann mit cler vlumo 22.45: ^nterk2ltunL8lcoll2ert. Lu 6 ape 8 t 20.35: Konzert.»- >^n8eli!i.!! öenck: Äeeunermll8ilc. — >Varsekau 17.55: !^ae!im!ttae8lcoll2ert. 20L0: Kno Un^n-Kino. Bis Sonntag geh? d«r vorzüg-^ liche Filmschlager „Die verlauste Frau"^ lnit der entzückenden Dolores del R i o in der Hauptrolle über die Leinwand.^ Reizende Handlung und schöne Frauen.^ Eine Sehenswürdigkeit, die man nicht^ versäumen darf. Burg-Kino. Heute, Donnerstag, setzt dee große russische Ponümentalfilm „Wolga,' Wolga .. mit Adalbert von Schlet-^ tow in der Hauptrolle ein. Der Filn^ wird vom bekannten russischen Chor üeÄ Prof. Nedzelnieky begleitet. Vo^ jeder Vorstellung bringt der Tänzer ^ o-rottin original-russische Tänze...zurj Vorführung. Ab Montag gelangt 'zum letzten Mal der Lya Mara-Film „Mster christl" zur Aufführung. .. ^ ' Allerltl Studenten kuftn ihre Vrofefforen Es ist kein amerikanischer Reklametrick, sondern eine Verfügung des hohen Sowj-t-ministeriums für Unterricht und Volksbildung. Denn gewisse russische Professoren hatten das Unglück, schön vor dem glorreichen Umsturz in Rußland an den zaristischen Universitäten doziert zu Habens sie sind also lästige „Bourgeois", die man gerade solange Zwldet, als man sie braucht, während die Herren Studenten zwar-damals erst knapp den Windeln/entwachsen waren, heute aber als „Genössen" und Mit glieder der dritten Internationale einen höheren Typus Mensch darstellen. Das groteske Schicksal trifft rund 200 Professoren aller russischen Universitäten, die das 65. Lebensjahr erreicht haben. Sie werden vor einer Kommission von Studenten zu erschei-.nen und nachzuweisen'haben, was sie in den letzten Jahren zum Heile des Proletariats „Wissenschaftliches" geleistet haben. Jeder „Kandidat" soll serner im einzelnen nachweisen, warum er sich noch sür würdig hält, seinen Posten zu bekleiden. Die Studentenkommission entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit und endgültig, wer „bestanden" hat und wer „durchgefallen" ist. Der Minifter hat aber erklärt, daß diese Prüfung zur Entlassung einer großen An-zahl von Profefsoren Wren wird. Nun wissen beide Parteien Bescheid. Arme Profefsoren? Die Luft in den Bleikellern im Bremer Dom ist iso stark bleihaltig, daß Leichen sich ohne irgendwelche Einbalsamierung von selbst mumifizieren. Die Leichen, die zum Teil über 400 Jahre alt sind, sind fo zäh und leicht,, daß man sie aus. den'Särqsn nehmen, aufstellen und beliebig tranSv tieren kann r« s«'A>m? „«ar!»»??? VuMN-r IVI. >S«I« «kei^ Spsr^elzf D«e jugollawisch» TmnlsmanaMafl»-mtlfttksAast vor der Snlschtldung Der Zagreder „Saik" in Maritor jziv-div) einen übelrasch>!>>> glaiten ?>»z^ erringen. : llochet in Brünn. T.nn'sineltmcistl'r Cochet spielte gestern auf seinlir Cur ipa« fahrt auch iir Brünn, und zwar t^^cicn K o t t l i e b K.!, K:.'^ und sicien R nh -r e r 4:6 abx^ebrochen. Die Wettkämpfe um die jugoslawische Tennismannschaftsmeisterschaft, die Heuer zum ersten Mal zur Durchfli-Hrung gelangt, sind bis zur Vorschlußrunde gediehen, deren Austragung bekanntlich kommenden Sonntag in Maribor stattfiichet. Als Gegner dieses sensationellen Treffens qualifizierten sich nach denkwürdigen Kämpfen die noch «licl-versprechenden Mannschaften des „Kroatischen Akademischen Sportklubs" aus Zagreb und des heimischen Sportklubs „Rapid". Die Begegnung ist gleichzeitig das Finale der Zone A, welche bekanntlich die Kreise Ljub-ljana, Zagreb, Vavaidin, SuSak, Split und Maribor umfaßt. Der jugoslawische Tennisverband hat dieser Tage bereits die Aufstellung der „H a 8 k"M annschaft bekanntgegeben, derzusolge die Gast« durch die Damen Frl. Blaitoviö, Ujemirovska und Vuziua sowie durch die Herren Gl^ffer, Sreie und Karl Friedrich, Kukuljeviö, «rnis und Ing. Ma-lankec vertreten sein werden. Sämtliche stellen zweifellos 'die beste jugoslawische Klasse dar. Schaff er und Friedrich, unsere bekannten Davis-Cup-Spieler, absol- vierten in^ Laufe der FriLhsahrssaison bereits eine ganze Reihe von internationalen Wettkämpfen, bei welcher (Gelegenheit sie des öfteren mit außergewöhnlichein Erfolg ihre hohe Klysse nachweisen konnten. Desgleichen sind auch Aukuljevic und Ing. Malaneec Spieler von großem I^ornmt, die sich in den bisherigen Spielen t>urchwegs erfolgreich durchsstzen konnten. „Raipid" stellt diesmal sein ltärhstes Te« an:, welches sich aus unseren besten heimischen Tennisspielern zusanvmensetzen wird. Aufgestellt wurden bereits die Damen Frl. Hitzel und Frau Dr. Kraus sowie -die Herren DU» Blanke, Aarl Hitzel, Willy Leyrer und Sepp Holzinger. Die Chancen unserer Ver« treter sind durchaus nicht ungünstig, dies umso mehr als insbesondere die heimischen Damen kaum zu schlagen sind. Es liegt nun an den Herren, die zwei ausständigen Punkte herauszuholen. Die Gäste treffen bereits Samstag nach, mittags mit dom Schnellzug unter Fiihrung des Verbandskapi'täns Dr. H a d t i in Maribor ein, wo ihnen ein festlicher Empfang zuteil werden wird. Dos Sradladrsnnnen unserer „Sdelweißler" Für das große Frühjahrsradrennen des Radfahrerklubs „Edelweiß 1900", uxlches kommenden Sonntag auf der Trtazka cesta zum AuStrag kommt, herrscht bereits allseits das lebhafteste Interesse. Den eingelaufenen Nennungen zufolge ist mit spannenden Kämpfen zu rechnen. Insbesondere dürften sich die zurzeit besten Klubfahrer Naß und Pernek einen besonders harten Kampf liefern, welcher vor allem im Endsport einen sehenswerten Verlauf zu nehmen ver spricht. Aber auch in den übrigen Kategorien wird eS beachtenswerte Rennen^ aeben, ilte gewiß auch einem starken Interesse be-' gegnen werden. Während des Rsnnsns wird die bekannte Musikkapelle der Fü-ier-wshr aus Pekre ergöj^liche Weisen zunl Bortrag bringen. Start und Ziel befinden sich bekanntlich beint Kilometerstein in der Nähe des „Eichkatzelwirtes" ^Gasthaus Plohl). Der Beginn der Veranstaltung wurde für 14.30 festgesetzt. Jnt Falle schlechter Witterung findet das Ri^nnen kommenden Sonntag statt. Die Altherren „Rapids" und „Z^elez. niöarS" tragen kommenden Sonntag ai.-sic, Franz Stix, Boris Gorup, Io!e Slap-niöar, Marjan PavZiö, Karl Penteker '.ln5 Othmar Samuda. . : „Edelweiß IWtt". Die Rcnnausschuß-sitzung wird aus Freitag, den U. d. M. verlegt. Die Klubleitung. : Ein neuer Damenweltrekoed. Bei dem vom Kölner Ballspielklub .leranstaltcten Damensportfest vernwchte Frl. Heu.blcin (Barmen) ihre ain vergangenen Sonntag erreichte Leistung von 12.44 im li^ugelstoßen erneut verbessern, und zwar auf 12.ü Meter. Die Leistung''bedeutet einen neuen Weltrekord. : Einen Sperrwurf von «4.50 Meter erzielte Macke (Bockenem) beim I^urnec-sportfest in Hannover. Eine Aneckeilnung desselben als Rekord kommt wegen .'^."iclen-wind kaum in Frage. : Ein internationales Galopprenne»s ncr anstaltet kommenden Sonntag in Zagreb der dortige Iockeyklub. Als Neuhzlt gelangt ein Flachrennen über 1200 Metec für Damen zur Durchfühlllng. Das R-nne-, sendet auf der Rennbahn Preöko südlich des Dorfes BrapLe unweit Zagreb statt. : Die Prager „Slüvia" von „Wacker" geschlagen. Der Wi^aec Sportklub „Wacker" konnte gestern in Prag l.Scr ocn Meister der Tschechoslowakei „Slal»ia" m't K vis ^iillsr-. und Sösereenogsensekatt iür äie Dmeobun« von Assribor in frsm teilt äie betrübende I^ackrickt mit. clalZ ikr laneMrlser unä verälenter 0bmann. tterr Zoksnn KVKm Inäustrieller. lieute, äen 13. .luni 1929 um 3!^ Ukr krük' ver8ebieäen Ist. vag I^eickenbexänxnjZ 6e5 teuren Verbliebenen iinciet am 15. ^un! 1929 um 16 I^br vom IrauorbauZe. k''ram 64, 2U8 auk ^en öortlsen k^rieäbok 8tatt. 7709 Lbre seinem ^nxeäenlcent c!en 13. .luni 1929. t 0sf Dolkswlrtschaft X Die Agrarreform in Jugoslawien. Wie aus dem Ackcrbauministeriunl .verlautet, ist der Gesetzentwurf über die Agrarrefvrin fertiggestellt worden. Nach den darüber ver» lauteten Mitteilungen werden die unt^'r die Agrarrcforin fallenden Länd..'r.:i?n !ni: .^.0 Prozent des BerkehrSwertes einqelSsr. Die Abzahlung durch die Agrarinterejseiiten soll inncrlialb von zehn Iahren erfolgen. X Generalversammlung. Am 1.1. d. um 11 Uhr flirdet in Ljubljana die Generalver« sammlung der dortigen Mustermesse, r. Gen. 'nr. b. statt. X Monopoltaxensreie Anschaffung von Rophtadestillaten. Das Finanzministerium gestattete den Industrieunternehmungen die nwnopoltaxen'freie Anschaffung von Naphta-, »?atran. und Paraffinschieserdestillaten, deren spezifisches Gewicht bei 15 Grad CelsiuS bis 9.7W beträgt, falls diese Destillate zu industriellen Zersetzungszwecken verwendet werden. Die Destillate müssen vorher mit 505^; Pech c-der Terpentin denaturiert und dÄrsen nur unter Kontrolle der Finanzorgane verwendet werden. Unternehmungen, welche die diesbezügliche Genehmigung zu erlangen wiinschen, haben zwecks Anschaffung jeder Menge, die jedoch gemeinsam denaturiert und von der Raffinerie zu übernehmen ist, an die Monopolverwaltung (Verkaufeabteilung) in Beograd ein mit einen: 2.^)-Tinar Stempel versehene? Gesuch zu richten und denselben die Bestätigung über die Entrichtung der vorgeschriebenen Steuern für das laufende Vierteljahr sowie die Be-scheinis^ung der Handelskammer beizuschlse^ ßen, daß die Unternehmung protokolliert ist und die angesprochene Destillatinenge tatsächlich benötigt. Der Landwirt l. Zum Roggen- und Weizenschnitt. Etlva 3 bis 14 Tage nach denl Roggenschuitt wird mit denr Weizenschnitt begonnen. Auch beim Weizen wird die Gelbreiife abgewartet. Die Reife tritt beim Weizen zuerst bei den Körnern in der Mitte der Aehre ein. Sind die Aehren auf einen: Feldstück, das dem Durch-schnitrsstand des ganzen Ackers entspricht, in diesem Zustande, dann ist es Zeit zum EinHauen. Wenn die Witterung regnerisch ist wächst der Weizen leicht aus; zum Nach-trocknen wählt man Kreuzmandcl, noch sicherer Puppen. Fruwirth sagt in seinen! Werkchen „Die vier Hauptgetreidearten" (61. Schiolle-Bnndchen), daß man sich bei Weizen mit Durchschnittserträgen von 12 Meterzentnern vom Hektar nicht zufrieden geben soll. Auch in gebirgigen Gegenden sind bei entsprechender Bodenbearbeitung, Verwendung einer guten ISorte und richtiger Düngung vom Hektar 15 bis 20 Meterzentner und darüber W erzielen nnd auch auf bäuerlichen Getrieben anzustreben. Stickstoffdüngung nmß bei Weizen gegeben werden, außer nach Hülsenfrüchten und !?lee u. es eignet sich hiezu besonders Kalkstickstoff, den man schon einige Wochen vor der Saat gibt. Als Kaliphosphatidiüngung gebe nian auf das Joch durchschnittlich A»—im Silo-gramm 40^ Kalisalz und 150-2s)0 Kilo Euperphosphat (oder an Stelle von Super-phosphat I?0—150 Kilo Reiormphosphat). Als Stückstoffdüngung nimnit man am besten 20-50 Äilo Kalkstickstoff. Im zeitlichen Frühjahr vor Beginn des Wachstums gibt MÄN nochmals die gleiche Menge Kalkstick, stoff. l. Rechtzeitig« Wiesenmahd. Die Wiesen soll man zu einer Zeit mähen, da die meisten Gräser, Kräuter und Kleearten zu blühen be-ginnen. Zu dieser Zeit sind alle Ftttterpflan-zen am nährstoffreichsten, .^rtesten und verdaulichsten. Wartet man aus verschiedenen Gründen solange zu, bis die-Futterpflanzen verblüht haben und bereits Samen ansetzen dann bekommt nian .ven, das nicht viel mehr Nährwert als Stroh hat. Vielfach ist man der Ansicht, die Gräser müßten erst Samen bilden, damit dieselben ausfallen und die Wiese sich dann selbst besamen kann. Dies trifft aber nicht zu, weil sich die Gräser zu-meist durch '-tockausschlag vermehren und nur selten durch Sainen; die früh ausfallenden Samen sind auch nlinderwertig. Wer zu spät Nläht, dessen .?)eu verliert an Nährwert und Verdaulichkeit durchschnittlich 20 Prozent; die Eiweig- und Fettswffe sind zum größten Teil in die Samen gewandert. Nach dem Schnitte soll die Wiese abgeeggt werden und, wenn dies nicht schon im Herbst oder Frühjahr geschehen ist, eine Kaliphosphat-düngung durch 100 Kilo 40Kalisalz und 250 bis 300 Kilo Thomasmehl pro Joch erhalten. Bllcherfchau b. Das mitteleuropäische Bankwesen. (In dustrieverlag Späth u. Linde, Wien 1., Post gaste 7. Preis S. 8, Rmk. 5.) — Der Verfasser, Dr. .'(XlnS Puvbauni hat in instruktiver Weise die Besonderheiten des Bant-Wiesens in den einzelnen Staaten Mitteleuropas dargestellt; so zeigt er u. a., wie den Wiener Banken stückweise die Filialen.in den einzelnen Nachfolgestaaten abgetrennt wurden, wie es ihnen trotz Inflation und Verringerung des Staatsgebietes auf lin Fünftel des ursprünglichen Territ.oriums gelungen isr, ihre internationale Rolle, scl es in Mitteleuropa, sei es auch gegenüber dent tvestlichen Kapital, zu behaupten un!> vielfach auszubauen. Aber auch das polnische, jugoslawische und rumänische Bankwesen ist neben dem deutschen, ungarischen u. schweizerischen eingehend behandelt. b. Astronomie in allgemeiner DarstellunA von V. V. Stratonov, dem Begründer und ersten Leiter des Astrophysikalischen Haupt-Observatoriums Rußlands verfaßt. Professor Stratonov ist, abgesehen von seiner wissenschaftlichen Tätigkeit, ebenfalls ein be kannter russischer Popularisator der Astronomie. Ohne mathematischen Apparat, in einfacher und an vielen Stellen poetischer Sprache stellt der Verfasser die hauptsächlichsten und neuesten Forderungen ^der vielseitigen Entwicklung der Astronomie — besonders der Astrophysik — vor Itie Augen des Lesers. Der Verfasser teilte sein Wert für die Herausgabe in 12 einzelne Bücher; der Verlag aber läßt jedes Buch in Gestalt einer Reihe einzelner Lieferungen erscheinen, um seinen Erwerb jedermann zu erleichtern, da keine anderen Spezialkenntnisse nötig sind, als wie sie die Elementar« schule bietet. Einzel Heft'1.20 Mk. F. A. Brockhaus, Leipzig. Vis kirms Vieldaber ^ Lökm, Oelsabrik In I^ram Llbt tzekannt, äalZ ilir leildader. Herr '-f- Zoksnn vökm Kulistmüdlenbesltieei'. ^ 1 ) . OonnerZta;?. 6en 13. '.lun! vc)n5einem arbeitsroiclien lieben iür immer abberufen ^vuräe. Das I^elcbenbeeäneniL kin'clet ZAMstas. äen 15..'5uni 1929 um 16 i^br in k'ram 8tatt. 7711 .>Vjr 'werden ibm ein teueres!^n6enken bexvabren. . äen 13. ^un! 1929. MM' «ZmlM'M »» 7«. ivK »»ssssssssssssss»«'« Kleiner ^niei^eer V»»?TlMvT»lGV Z«de» U«Dftai t»eSloA ohne Khoti Papiere immer sp«tialhau» L. Th. chleßka S9. hotoapparat. Platten u. Film . K hota-eyer, Go-11b40 >wt»niWer ki. 8. l1. Vlock-«odell« 192S von l4.k00 Dtn aufwärts. Vertretung für LI»« ttenien I. Pergler, Maribor, MlwSta uliea 44. 7S22 Reo««»« SchSn u. biMg: Schönes Wohn hau», 3 große Zimmer, gr. Bor Haus, große Nebenräume, für Magazin oder Werkstätte, großer Aarten. Verkauf oder Pacht großes Parterrehaus, für Garagen geeignet. 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