Amtsblatt zur Laibachcr Zeitung. wr 164 Samstag den l7. Juli 1853 Z. 360. » (2) Nr. 8824 , Concurrcnz - Kundmachung zur Lieferung des Bedarfes an Buchdruckerarbel-ten und unbcdruckten Papiergattungcn für die k. k. steierm. illyrijche Finanz-Landes - DlrecNon^ und ihre Untcrbehördcn. Am 17.'August 1852 Vormittags um 9 Uhr wird in dem Amtsgebäude der k. k. stcierm. illyr. Finanz - Landes - Direction zu Gratz in der zweiten Sackgasse, Nr. 240. eine öffentliche Ad-1 minderungs-Versteigerung zur Sicherstcllung des Bedarfes: ^ An Vuchdruckereiarbeitcn, worunter die Druckardeiten mit den dazu erforderlichen Papieren verstanden werden. ! 15. An unbcdruckten Papiergattungen, für diese, k. k. Finanz-Landes-Direction und ihre Unterbehörden abgehalten werden. Der beiläufige einjährige Bedarf an Druckarbeiten ^V. dürfte sich auf: , 7 Rieß Druckpapier, Z 28 » Couvertpapier, 74 „ weißes Mittelconceptpapier, 43N » blaues Mittelconccptpapier, , 25U „ sogenanntes Johann-Kanzleipapicr, 579 » großes Kanzleipapier, 484 » blaues Großconceptpapier, 377 » Klein Medianpapier, IN8tt „ Groß-Medianpapier, 275 » Mittel. Regalpapier, j 223 » Groß - Regalpapier, II » Imperialpapier, 7 » Packpapier, erstrecken. An u n b e d r u ck t e m Papiere ll. aber, als Kanzlei- und Schrei bmat er i ale, wur- den in Einem Jahre beiläufig 65 Rieß blaues Mittelconceptpapier, ^ 111 » sogenanntes Johann-Kanzleipapier, 9 „ Großkanzleipapier, 2 » Kleinmedianpapicr, 8 >> Großmedianpapicr, , 4 ,) Mittelregalpapier, 4 » Packpapier, !4 « Postpapier, 4 » Fließpapier, bezogen. Dem Ersteher wird aber nicht dafür gebürgt, ^ daß auch in Hinkunft die gleiche Menge Buch' druckerarbeiten mit den dazu erforderlichen Pa-. piergattungcn, dann die gleiche Menge des als Kanzlei- und Schrcibmateriale bezeichneten Papiers werde bestellt und abgenommen werden. Dem Ersteher wird obliegen, die Bestellungen ohne Rücksicht, ob sie größer oder gelinger als der vorstehend ausgewiesene Bedarf ausfallen, auf der Grundlage der Lieferungsbedingungen zu erfüllen, und er ist nicht berechtiget, einen Ent-schä'digungs-Anspruch aus dem Titel des größeren oder geringeren Umfanges der Bestellungen des Bezuges zu erheben. Die Papier-Lieferung zu den ^V Buchdrucker-Arbeiten wild von der Lieferung der Letzteren nicht getrennt, somit die Lieferung der Buch-druckerarbeitcn und des dazu erforderlichen Papiers nur einem und demselben Unternehmer überlassen. Dagegen ist es nicht nothwendig) daß diesel auch der Ersteher der Lieferung des unbedruckten, als Schreibe - und Kanzleimateriale bezeichneten Papiers «nk L sey. Der Ersteher hat, nach Maßgabe der zergliederten Bestimmungen der von ihm einzusehenden Licitations- und Wertragsbedingnisse, die Bestellungen zu Gratz, Klagenfurt und Laibach, so wie es jedesmal gefordert wird, auszuführen, und an jenem dieser Orte, wo er nicht selbst den dau^ erndcn Wohnort hat, auf seine Gefahr und Kosten Bestellte zu benennen, mit denen die bestellende Behörde in unmittelbare Brrü'hrmig treten kaun. Der Abminderungs-Verhandlung werden die m den Lllitations - Bedingnissen detaillitten Druck. preise der k. k. Hof- und StaatsbuclMuckerei, ^ und bezüglich des Papiers die bisherigen hieror-! tigen Lieferungsprvise als Fiöcalpreise zum Grunde gelegt, und nebst den bel dieser Verhandlung zu machenden mündlichen Anboten werden auch schriftliche Lieferungs-Offerte angenommen. Zur mündlichen Verhandlung, wie auch als schriftlicher Offcrcnt wird Jedermann zugelassen, der nach den Landesgesetzcn zu einem Unternehmen dieser Art geeignet ist, nur muß jeder Lie-ferungslustige, in so fern er zur mündlichen ! Verhandlung erscheint, ein Reugeld (Vadium) mit Einhundert Gulden Conv. Münze in Barem der Licitations'Commission erlegen, oder über dessen Er lag sich mit dem Depositenschein einer k. k. Landcshauptcasse, oder k. k. Sammlungs-odcr Bezirkscasse ausweisen; jcdcs schriftliche Offert aber muß mit der Quittung über ein in solcher Art bestelltes Depositum belegt seyn. Der Ersteher hat die Erfüllung der eingegangenen Vertragsvcrbmdlichkeiten drnch eine mit zehn Percenten des Erstehungsbetrages zu leistende (Haution sicherzustellen ' Offerte müssen bestimmt und deutlich und ohne Beziehungen auf andere- Anbote abgefaßt scyn, den Anbot zergliedert in Ziffern und Buchstaben enthalten. Der Offerent hat darin zu erklären, daß er die Vcrtrags-Bedingungen kenne ! und sich denselben unterwerfe. Die Offerte sind von den Offerenten eigenhändig zu schre-iben, mit Vor» und Zunamen. Charakter und Wohnort zu unteischrciben, und in so fern der Offerent nicht in der Provinz ^ domicilirt, nn,ß die Unterschrist vorschriftmaßig legalisirt seyn. Die Eignung des Li.'ferungslustigen zur Ein-^ Haltung des Unternehmens, insofern solche nicht l schon a,»s dessen Stellung und Beschäftigung außer Zweifel »st, muß auf legale Art ausge^ wiesen werden. I Schriftliche Offerte müssen für jede der obigen beiden Unternehmungen getrennt abgefaßt und eingereicht werden. Offerte zur Lieferung der Buchdrockerardeiten sammt dem dazu erforderlichen Papiere sind zu I überschreiben: „Offs als Kanzlei-und Schreibmateriale nöthigen Papieres haben die Uedcrschrift zu erhalten: , Offert zur Lieferung des Bedarfes an unbe „druckten Papiergattungcn für die k. k. „stcier. illyrische Finanz - Landes - Direction." Derlei Offerte sind längstens bis I«. Aug, d. I. Mittags 12 Uhr im Präsidial - Bureau der k. k, steier. illyr. Finanz« Landes-Direction versiegelt einzureichen. — Offerte, deren Inhalt Zweifeln Raum gibt, welche nichl ganz deutlich und bestimmt abgefaßt sind, Berufungen auf andere Anbote, oder scldstgewählte Nebenbedingungen enthalten, denen irgend ein Erfordern^ mangelt, wie auch jene, welche nach Ablauf der zur Einreichung festgesetzten Frist eingebracht werden, bleiben unbe-rücksichtiget. Bei gleichen Anboten hat der bei der mündlichen Verhandlung verbliebene Mindestbietende vor dem schriftlichen Offerenten den Vorzug. Zwischen zwei ganz gleichen schliftlichen Of-fertcn entscheidet das Los. D,e schriftlichen Offerte werden nach geschlossener mündlicher Abminderungs-Verhandlung in Gegenwart aller Licitantcn eröffnet. Die Lieferung wird auf drei oder sechs nacheinander folgendcVerwaltungsjahr.', nämlich 1853, l854 und 1855, ndcr auch auf die Weilers folgenden Verwaltungöjahre 185ll, 1857 und 858 ausgedotVn, und die k. k. Finanz-Landes-Direction behalt sich das Recht vor, dcn Erfolg der Abmindcrungs - Verhandlung für die Dauer von drei oder von sechs VerwaltungS« jähren nach ihrer freien Wahl zu genehmige!,, je nachdem sie das Eine oder das Andere vor-thcllhafttr findet. Der mündliche Ersteher bleibt von dem Zeit. puncte der geschlossenen mündlichen Absteia/rung, der schriftliche Offerent von dem Zeitpuncte der Ucderreichung d»s OffeiteS für den Anbot verbindlich; die Verbindlichkeit der k. k. Finanz-Landes - Direction beginnt erst mit dem Zeitpuncte, in welchem dem Bestbictcr die Ratification des Anbotes bekannt gemacht wird, und sie ist in dieser Beziehung an die im allgemeinen bürgerlichen Gcschbuche sestgeschte Frist zur Annahme eines Versprechens nicht gebunden. Das Vadium des Erstehers wird zurückbehalten und in die zu leistende Caution einge« rechnet; die baren Vadien der anderen mündlichen Licitanten werden gleich nach geschlossencr Licitation zurückgestellt; die Flüssigmachung der dci Staatscassen erlegten Vadien, und des ctwa den schriftlichen Offerten beigelegten baren Geldes erfolgt gleichzeitig mit dem Beschlusse über d.n Erfolg der Verhandlung. Die zergliederten nähern Licitations - und Contractsbedingungen können in den gewöhnlichen Amtsstunden bei den k. k. Finanz-Landes-Direc-tions-Oeconomaten zu Gratz, Wien, Prag, Brunn, Lembcrg, Innsbruck, Trieft, Ofen, Agram, Temesvar und Hermannstadt, wie auch bei den k. k. Finanz-Prafccturen zu Mailand und Venedig, dann be« dcn k. k. Camera!-Bezirks-Ver« waltungcn in Etciermark, Kärntcn und Krain vorläufig eingesehen, und wrrdcn auch bei der Abminderungs - Vechandlung öffentlich verlesen wcrdt'm Von d.r k. k. steiermärkisch - illyrischen Finanz- Landes -Direction. Gratz am 2 Juli 1852. Z :i70. n (!) Nr. 297ll Concurs « Ausschreibung. Bei dem k. k, Oderlandesgenchte für Kärnten und Kram zu Klagcnfurt ist eine überzählige Aus-cultantenstclle mit einem jährlichen Adjutum von 3W st., in so lange die beiden bei der Grundentlastung angestellten Auscultantcn dort in Verwendung bleiben werden, und dem Volrückungs-rechte in die mit Adjuten von 35 August l. I. zu überreichen, und sich über die vollkommene Kennt-niß der Landessprache auszuweisen. K. k. Bezirkshauptmannschaft Radmannsdorf am 9. Juli 1852. _________ Z.^958. (l) 3lr. 2698. Edict zur Einberufung d«r Verlassenschafts. Gläubiger. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Oberlaibach haben alle Diejenigen, welche an die Verlassenschaft des, den 7. April l. I. verstorbenen ', Hüblers Martin Schitko, von Werd HauS-Nr. l, als Gläubi. aer eine Forderung zu stellen haben, zur Anmeldung und Daithuuilg derselben, den li. August lauf. Jahrs Früh 9 Uhr Hieramts zu erscheinen, oder bis dahin ihr Anmeldungsgesuch schriftlich zu überreichen, widrigens diesen Glaubigern an die Verlassenschaft, wenn sie durch die Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft wurde, kein weiterer Anspruch zustande, als insofern ihnen ein Pfandrecht gebührt. K.k. Bezirksgericht Oberlaibach an, 8. Juni »852 Z. 9lb. <,l) Nl. 937. Edict. Von dem k. t. Bezirksgerichte Radmannsdorf wird dem unbekannt wo befindlichen Lucas Tschopp und seinen allfälligen gleichfalls unbekannten Rechts» Nachfolgern hiemit bekannt gemacht: Es habe wider sie Ap^llonia Weste,, verehlichte Medved von Nodanin dieKlage^nli pl-»6». l7. Fe bluar »852, Z. 937, auf Anerkennung des Eigenthumes des. im Grundbuch« des vormaligen Gutes Pod-wein «,,N Rccif. Nr. 52, und Ulb. Nr. 36 vorkom^ menden Ackers v l)«lin, und um Gestatmng der Umschreibung auf Namen tcr Klägklin eingebracht, worüber die Tagsatzunq auf den 24. Eep tember d. I. Vo»mittag um 9 Uhr vor diesem Ge» lichte angeordnet wurde. Da der Aufenthalt des Geklagten und seiner anfälligen Rechtsnachfolger diesem Geiichte unbekannt ist, und weil sie vielleicht aus den k. k Eiblanden abwesend sind, so hat mm zu ihrer Vertheidigung und auf ihre Gefahr und Unkosten 5e„ H.rin Anton Freimiltel von Radmannsdorf als Kurator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden weldtn wild. Dessen wird Lucas Tsckopp und fe,ne allfäl-ligtn h^ergerichls unbekannten Rechtsnachfolger zu d. senzopf'fchen Kinder, Namens: Mina, Joseph, Mat! und Mina Eisenzopf hasten-den Erblheilsforderung pr. . . . l20 si. und des für Joseph Eisenzopf insbesondere intabulil-ten Rechtes auf den lrsotderlichen U teihali wahrend seiner Studienzeit und bis zur Sell?sterhal!u»gsfählg° kcit, aus dem Titel der Verjährung hieramts ange-bracht und um richteiliche Hilfe gebeten, worüber die Tagsahung auf den 23. October l. I. Vormittags um 9 Uhr mi! dem Anhange des §. 29 O. O. an. gcoidnet worden ist. Das Geucht, dem die Eristenz und der Aufenthalt odgedachler Tabularglaubiger und ihrer Rechtsnachfolger unbekannt ist, hat auf ihre Gefahr und Kosten den Herrn Michael Lackner von Gotlschee zu ih.em Curator aufgestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der allgemeinen Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden we.-den wird. Die Tabularglaudiger werden daher durch dieses Edict zu dem Ende erinnert, daß sie zu rechter Zeit selbst zu erscheinen, o?er dem bestellten Verlie-ter il)»e Rechtsbehelse mitzutheilen, oder sich einen andern Sachwalter zu bestcllen und diesem Genchie namhaft zu machen, und übtthaupt im oidnungs mäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, widri-gens sie dle aus ihrer Verabsäumung enlstehel.den Folgen sich selbst beizumessen haden werde,,. K. k. Beznksgerlcht Gotischer am l ä. Juni 1852, Z. 900. (2) Nr. 282h. E d i l t. Von dem glfe'tißten Veziiksgerichte wi»d hiemil bekannt gemacht: Es habe in der Ercculionssache des Herrn Joseph Tscherne von Gotlschee, gegen Joseph Wittine von Seele, die executive Feilbielung der, zum Verlasse des Letztem gehörigen, in Seele '«„!) Eonsc. Nr. 20 gelegenen und im dießgerlchtli' chen Grundbuchc unter Rccif. Nr. »99 volkommen-den '/l«Hube, im gerichtlichen Echätzungswerthe von 200 fl., wegen fchuldiqer 80 fi. sammt Zinscn und Ereculionskosten bewilliget, und zur Vornahme der.-selben die Tagsatzungen aus den l3. September, auf den l3. October und auf den 13. November l. I., jedesmal Voimiltags um 9 Uhr im Orte Seele mit dem Beifaye angeordnet, daß diese Realität nu. bei der dritten Tagsatzung unter dem Schätzungswerthe hintangegeben werde. Das Ecbätzungsprotocoll, der Grundbuchser» lract und die Licitationsbedingnisse erliegen Hieramts zur Einsicht. K. k. Bezirksgericht Goltschee am »2. Juni 1852. 3. 9l6. (2) Nr. 3202. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Feistritz wird bekannt gcdcbeo: Es habe über Ansuchen des Anton Zindarschizh von Feislri,', wider Joseph Schabcc von Derskouzhe, in die ercculive Nealfeildictung der, dem Lehtern ge» höligen, im Grundbnche Psem «ul> Urb. Nr. 8 vor» komültndc,! Halbhube, wegen dem Anton Znidar» schizb schuldigen »42 si. gewilligt!, und es seien zu den'n Vonahmc die T>»izsatzU"gen auf den l6. August, ltt. September und l6. Oclober l. I., ztdesmal Vor« mitiags vv>' 9 bis !2 Uhr in loco der Realität mit dem Beische angemdnet, daß diese Realität bei der dritten Fcilbielung auch unter der Schätzung dem Bestdielenden ^ugrlchlagcn werden wird. Das SchätzUl'.q5protocoll, der Grundbuckser-tract und die Licitaiionsbedingnisse können hiergerichls eingesehen werren. Feistuli am >6. Juni l852> 3- 908. (3) Nr. 36 l 9. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Egg wird bekannt gemacht: Es sei in der Executionssache dcs Herrn Anton Julius Bardo von Gurkfeld, wider Martin Gostitsch von Vier, die enculiue Feilbietung der im Freisasscn^rundbuche Kreutberg »„l. Satzbuch - Pag. 83 vorkommenden, auf I i00 fi geschätzten Realität nnd des auf 42 si. 25 kr. bewerthcten Mobilars, wegen aus dcm gelichtlichen Vergleiche vom 24. Apnl I8.',0, Nr. ,824, schuldiger 7l ft. 5den. Egq den 2 Juli l852. Z. 898. (3) Nr. 2467. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Gotischer wird dem Martin Flack von Tisfenreuther, und seinen unbekannten Rechtsnachfolgern bekannt gemacht. Lena Petschauer von Tiefcnrenther hade wider sie Kl>qe auf Zuerkennung des Eigenthums der ist» Dom. Grundbuche 'l'limc» 29 , !<'<,!. 99 vorkomme»' den, aus einem Wohngebäude, einer Stallung, ei« nem Getreidekasten und ans 4 Gatten bestehenden Kaischenrealität, aus dem Titel der Ersitzung Hieramts eingebracht, worüber zum mündlichen Verfahren die Tagsatzung auf den >7. September l. I., Vo«mit-tags um 9 Uhr mit dem Anhange des §. 29 G> O. angeordnet wurde. Nachdem dcr Aufenthalt der Geklagten diesem Gerichte nicht bekannt ist, so hat man ihnen auf lhre Gefahr und Kosten den Joseph Perz von Tie» fcnreuthcr als Curator aufgestellt, mit welchem ovi« ger Rechtsstreit nach der hicrländisch bestehenden Ge< richtsordnung verhandelt und durchgeführt werden wird. Dessen werden die Geklagten mit dem Beisatze erinnert, daß sie zur angeordneten Tagsatzung per-sönlich zu erscheinen, oder dem aufgestellten liurac tor ihre Behelfe an die Hand zu geben, oder einen andern Sachwalter aufzustellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, überhaupt im ordnungsmäßl-gen Wege einzuschreiten haben, widrigens sie dle Folgen ihrer Säumniß nur sich selbst beizumessen hätten. K. k. Bezirksgericht Gottschee am 18. Mai 1852. Z. 9ll. (3^ Nr. 3324. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Sittich wird bt' kannt gemacht: Es habe über Anlangen der Ursula Perstopetz von Jaworje, in die executive FeilblVtung der dew Michael Konzhina im vormaligen (grundbuche des Graf Lamberg'schen Eanonicatcs «,»l, Urb. Nr. ?6, Rectf. Nr. 73,vorkommenden, auf »400 fi. gerich^ lich geschätzten Realität sammt An- und Zugehol zu lk!:»viz«, wegen schuldiger l0U fi ^. «. <-. gl' williget, und hiezu 3 Termine, als: den I. a^ dcn 26. Juni d. I., den 2. auf den 26. Juli d.^> und den 3, auf den 2«. August d. I., jedesmal uw >0 Uhr Vormittag im Orte der Realität mit dew Anhange bestimmt, daß diese Realität biters Feilbietlmgstagsatzung auch unter dem S chätzungs werthe hintangegeden werden würde. Der Grundbuchsertract. das Schätzungsprotv' coll und die Licitationsdedinqnisse können zu l>^ gewöhnlichen Amtsstunden hier eingesehen werde ' Anmerkung. Zur ersten Feilbielungstag!"« zung ist kein Kauflustiger erschienen. K. k. Bezirksgericht Sittich am 27.Iuni l852.