^»Z 5. ^ M. M5 M V^W.. Lebensüberdruß. ^^ftmals wünsch' ich gar so sehr: Wenn es nur nichc Hente wär'i Heute quält's mich auf der Erden, Morgen kann's doch besser werden — Wenn es nur nicht Heute ivär'l , Oft auch wünsch' ich gar so sehr: Wenn eS nur nicht Morgen wär'! Heut' ist mir wohl viel genommen, Morgen kann's noch schlimmer kommen — Wenn es nur nicht Morgen wär'i Oft auch wünsch' ich gar so sehr: Wenn es nur Lein Gestern wär'.' Wollt' ihr heut' mir Freuden schenken, Muß ich stecs an's Gestirn denken — Wen» eö uur kcin Gestern war'! Vaterländisches. Die Freiherren und Grafen von Khisel. (Fortsetzung) Der Erbe seines Vermögens war sein einziger Suyn, Hans Khiscl, Freiherr auf Gonovitz und Kaltenbrunn, Ritter und Rath K. Ferdinands I., Maximilians II., Nudolphs II. und des Erzherzogs Karl aus dcr Steyermark. Seine politische Lauf» bahn begann er in seiner Vaterstadt Laibach, wo er im Jahre 1566 zuerst Landesvcrwcscr war, das Jahr darauf (1567) von dcr löbl. Landschaft schon zu ihrem Verordneten für die nächsten vier Jahre gewählt wurde. In diesem Amte hatte er sich das Vertrauen der löbl. Stände dergestalt erworben, daß er im Jahre 1571 mit zu den Landesabgeord-netcn berufen wurde, welche von diesem Herzog-chume an.den Hof des Erzherzogs Karl nach Grätz geschickt wurden, um dessen erlauchte Braut, die Prinzessinn Marie von Bayern zu beglückwünschen. Hier fand er Gelegenheit, sich so beliebt zu machen, daß der Erzherzog ihn für beständig an dcn Hof zog, ihm die ehrenvollsten Sendungen und die ausgezeichnetsten Würden und Staatsämter verlieh. So sandte er ihn im Jahre 1582 aus den Reichstag nach Negcnsburg, um als Abgeordneter des Erzherzogs dir deutschen Fürsten zur Reichshilfe wider den christlichen Erbfeind aufzufordern. Als ein Zeichen der Gnade und des besonderen Wohlwollens verlieh ihm der Erzherzog das Erbtruchseßamt m der gMrstettn Grafschaft Görz. Später bekleidete er die Stelle eines Hofkammerplä'sidenten der inner-österreichischen Erblande zu Grätz. Sein Tod er^ folgte im Jahre 1Z87. Von seinen drei Gemahlin-nen, Anna von Lichtenberg, Maria von Paradeiser und Lucia von Stadel, hatte er vier Söhne und zwei Töchter hinterlassen; erstere waren Veit, Georg, Johann Jacob und Karl; letztere, Anna Maria, die an dcn Freiherrn Adam vnn Eck, und Marie, die an Franz von Mufcon vermahlt waren. Veit von Khisel, der älteste der vier Brüder, widmete sich dem Kriegsstande. Die beste Schule für junge Krieger waren damals die Feldzüge der Spanier und Holländer in den Niederlanden, und es, galt für eine besondere Empfehlung, einige Zeit hier Kriegsdienste gethan zu haben. Veit folgte dem allgemeinen Nufe, und trat als guter Katholik zuerst unter die spanischen Fahnen. Nachdem er mehreren Schlachten und Feldzügen beigewohnt und sich hinlängliche Erfahrungen gesammelt hatte, kehrte er in sein Vaterland zurück. Erfahrene Kriegsmän. ner und tapfere Helden waren, auch hier willkommen, denn die Waffen ruheten an den südöstlichen Gränzen der österreichischen Erbländer nicht. In den österreichischen Diensten stieg er bis zur Würde eines Generals, und war mit Vertheidigung dcr neu erbauten Festung Carlstadt beauftragt. Als zu 18 Ende des sechzehnten Iahrhundertes, wegen dcr Räubereien der Uskoken. zwischen dem Hofe zu Grätz und der Republik Venedig ernstliche Zerwürfnisse ausgedrochen waren, wurde Vcit von Khisel als bevollmächtigter (öom.mssär zur Beilegung der Streitigkeiten nach Zengg abgesandt. Weit größeren Ruhm erwarb er sich durch ein siegreiches Tressen, welches er im Jahre 1605 dem Sefar Pascha auf dem Ostrositzer Felde bei St. Georg lieferte. Die meisten Türken deckten das Schlachtfeld, und Sefar Pascha konnte sein Leben nur in schimpflicher Flucht retten. Unter der ansehnlichen Beute befanden sich viele Gefangene, und darunter 20 vornehme Tür-ken, Pferde, Feldgeräthe und zwei Fahnen. Vier Jahre darauf überraschte den tapferen Helden der Tod; er starb unverehlicht im Jahre 1609. Georg Freiherr von Khisel, ein anderer Sohn Hans Khisels, kann mit gutem Fuge eine Zierde der krainischm Ritterschaft genannt werden, da seine seltene literarische Bildung, erhöht durch seine Nci^ sen in Italien, Frankreich und Deutschland, seinen libngen ritterlichen Tugenden einen größern Glanz gab. Seinem Vaterlande machte er sich zuerst als Schriftsteller bemerkbar, da er, durch den tragischen Tod des berühmten Herward von Auersperg im Innersten erschüttert, es unternahm, eine Lobrede auf den großen Helden der Mit- und Nachwelt zu überliefern. Das Buch, welches im Jahre 1575 zu Laibach erschien, gehört unter die Erstlinge typogra. phischer Erzeugnisse in Krain; was den Styl des-seiden betrifft, so ist die echt classische Latinität, so wie der 'hohe Flug der Begeisterung, der darin weht, gleich ausgezeichnet. Durch seine seltenen Kenntnisse empfahl er sich den Ständen dieses Her. zogthums auf das Rühmlichste, und es konnte auch nicht fehlen, daß diese seine Dienstleistungen zu verschiedenen Malen und in mancherlei Zweigen in Anspruch nahmen. Im Jahre 1590 ward er mit unter die kramischen Deputirten nach Grätz geschickt, um dem feierlichen Leichenbegängnisse des Erzher, zogs Karl beizuwohnen; beim Trauerzuge selbst hielt Georg von Khisel das Trauerroß. Noch im selben Jahre zum Verordneten der loblichen Stände gewählt, bekleidete er diese Würde durch volle fünf Jahre. Im Jahre 1592 wurde er zum Landesucr-weser und im darauffolgenden Jahre zum Landes-Verwalter in Krain ernannt. Als solcher rief er die krainischc Ritterschaft mit dem Aufgebote unter die Fahnen, alö Hissan Pascha von Bosnien mit 50,000 Mann über die Unna gesetzt hatte, und Miene machte, in Krain einzufallen. (Vcfchluß folgt.) Die zwei Wahnsinnigen. Ein besonderes Ercigniß kam unlängst in dem Irrenhause zu Lancaster vor. Ein Edelmann aus der Gegend von Middlclon wurde, von einer Geistes» krankhcit befallen, von dem Magistrate der Stadt einem Pfarrbeamten übergeben, um in das Irrenhaus abgeführt zu werden. Man redete dem Kran» ken zu, er solle eine Spazierfahrt machen. Auf dem Wege jedoch hatte der Wahnsinnige Argwohn geschöpft. Man war in Lancaster zu spät angekommen, um gleich den Kranken an seinen Bestimmungsort zu bringen; man stieg daher in einem Gasthofe ad. Des andern Morgens stand der Wahnsinnige sehr früh auf; geschah es nun aus Neugierde oder aus einem andern Grunde, er durchsuchte die Taschen des Beamten, welcher fest schlief. Wie erstaunte er, als er daselbst einen Magistratsbefehl traf, daß er eingesperrt werden sollte! Er nahm die Schrift, ging schnell in das Irrenhaus, ließ sich vor dem Infpcctor melden, und meldete ihm, er sey beauf-tragt, ihm einen unglücklichen Wahnsinnigen zu übergeben; er fügte hinzu: „Ich muß Ihnen jedoch im Voraus bemerken, daß sein Wahnsinn ganz besonderer Art ist; dieser Mensch hat die extravagan. testen Ideen; es darf Sie nicht wundern, wenn cr sagt, ich sey der Wahnsinnige, und daß er den Austrag habe, mich einsperren zu lassen." Er übergab sodann seinen Befehl, und entfernte sich, um den Wahnsinnigen zu holen. In dem Gasthofe an- , gekommen, weckte er den Beamten, mit dem Vorwürfe, daß er zu lange schlafe. Man frühstückte, und beschloß, eine Promenade zu machen. Der Beamte ergriff die Gelegenheit, und nahm seine Richtung zu dem Irrenhaus, und fein Gefährte, weit entfernt, ihn davon abzuhalten, äußerte vielmehr den Wunsch, das Innere zu besichtigen. Das wünschte eben sein Führer auch, welcher sich gratu» lirte, so leicht seine Mission erfüllen zu können. Sie kommen zur Thüre und weiden vom Inspector empfangen. Der Beamte greift in seine Taschen, sucht seine Ordre, erstaunt, sie nicht zu finden; während dieser Zeit hatte ihn sein Gefährte schon dem Inspector vorgestellt, und ihn an das erinnert, was er ihm des Morgens gesagt, indem er sprach: „Be-mächligen Sie sich seiner, scheren sie ihm den Kopf, 19 und ziehen Sie ihm die Zwangsjacke an." Zwei Männer siclen sodann über den Unglücklichen her, welcher vergebens gegen diese Gewalt Einsprache that, und behauptete, der Andere sey der Wahnsin-mge, und er fcin Führer. Man achtete nicht auf sein Geschrei, schleppte ihn sort, schor ihm den Kopf kahl, und zog ihm die Zwangsjacke an. Der Andere aber entfernte sich, ging ruhig in den Gasthof, bezahlte und kehrte sodann nach Middleton zurück, wo man nicht wenig erstaunt war, ihn wiederzusehen. Anfangs glauble man, er habe seinen Führer getödtet, und als man ihn fragte, was aus ihm geworden, antwortece er: „Ich habe ihn im Irrenhause zu Lan-caster gclassen. Man hat ihm den Kopf geschoren, und ihm die Zwangsjacke angelegt, er ist zum Binden wahnsinnig.» In der That hatte dcr Beamte fast den Verstand verloren; die üble Behandlung hatte ihn beinahe zum Wahnsinnigen gemacht. Endlich hellte sich die Sache auf, und nach einer Woche entließ man ihn. Er kam blaß, abgemagert, mehr einem entwischten Irren, als einem Menschen ahnlich, in seiner Heimath an. Die Chronik erzählt nicht, was aus dem wirklichen Wahnsinnigen geworden, ob er eingesperrt wurde, oder ob ihn die Freude, sich so schön gerächt zu haben, ihn wieder zu Verstand gebracht hat. Feuilleton. (Carnevalistischcs.) AlphonS Karr sagt in seinen Wespen: »Wenn ein Herr eine Dame um einen Tanz gebeten, und diese seine Bitte nicht gewähren kann, weil sie bereits ein Engagement hat, pflegt er sich an eine andere Dame zu wenden. Hiemit scheint er mir beiden Damen eine Grobheit zu sagen; der Ersten: »Mich führt der Zufall zu Ih' nen, nicht die Wahl, nicht etwa ein Vorzug, den ich Ihnen gäbe; tanze ich mit Ihnen nicht, gut, so tanze ich mit einer andern Dame!" —; der Zweiten: »Ich wähle Sie aus Mangel einer besseren; wäre die Dame, die ich früher bat, frei gcwcsen, so hätte ich nimmer an Sie bedacht; jene ist hübscher, anmuthvollcr, geistreicher als Sie!« Einige Herren wollen dieses vermeiden, und tanzen daher nicht, wenn die Dame ihrer ersten Wahl bereits cngagirt ist. Aber diesen kann es dann leicht begegn nen, daß sie die ganze Nacht nicht tanzen, so gro-sie Lust sie auch zum Tanzen haben mögen. In mehren Städten Südfrankrcichs hat man einen Ausweg gefunden. Jeder Herr wählt gleich beim Eintritt aus eincm Körbchen eine künstliche Blume, diese reicht er statt dcr Bitte um einen Tanz dcr Dame seiner Wahl, und die Dame trägt die Blume so lange am Gürtel, bis sie die versprochene Tour getanzt hat; ist diese zu Ende, so reicht sie ihrem Ertänzer die Blume wieder hin und er bietet sie einer andern Dame an. Auf diese Weise setzt man sich nicht dcr Gefahr aus, sich an eine bereits cngagirte Dame zu wenden, weil jede frei ist, welche keine Blume trägt." (Ansichten vom Tanzen.) Swift nennt das Tanzen »eine freiwillige Tollheit." Die Chinesen halten es für eine unnütze Anstrengung; denn als Commodore Anson zu Canton war, hielt die Mannschaft des „Centurien" an einem kleinen Fner-tage einen Ball; während sie aber tanzten, sagt ein Chinese, der der Operation zusah, leise zu einem aus der Gesellschaft: „Warum laßt ihr dieß Geschäft nicht von euren Bedienten verrichten?« (Der stolze Bettler.) Ein Bettler in der Gegend von Madrid forderte mit Anstand ein Al« mosen» Einer von den Vorübergehenden sagte zu ihm: Schämet ihr euch nicht, daß ihr eine so niederträchtige Hantierung treibet, da ihr doch arbeiten könnet? Der Bettler antwortete: „Mein Herr! ich ersuche sie um Geld, und nicht um ihren Rath," und hierauf kehrte er ihm den Rücken zu, mit aller Würde eines Castilianers. Siebentes Verzeichniß dcr seit 1. November 1839 eingegangenen Museums-Beiträge. 238. Herr v. Scio, Tanzmeister, einen Silberkreuzer Ein dto. I'erll. II., angeblich bei Pettau ausgeqrab^ und dem Museum neu. 239. Hen Iohannn S ch äbc r,.Handlungs'Commis, eine Broschüre in 8vo, über ein bei Adels-berg neuentdecktes Paläothcrium, von einem Freunde der Natur. Trieft 1821. Mit einem Holzstlch. 240. He.r Franz von Formcntini, steyermär-tisch.-ständischer Protcccllist in Giätz, sendet 17 Silbermünzen, welche bei Ausgiabunq eines Eichbaumes nächst St. Peter ausier Grätz m ic1.....Uom. Imp.; ^ver5: In .2nnl)l«6i, ^. 15-I-O.V.ein Sechser; ein Groschen in gleicher Präge. 2. Ein Sllbcrkrcuzcr !>.... v.(;. Nom. Imp.; ^.vei-5: Moneta in Q. . 1«67. 3. Ein Groschen, Wien, rri6. Imp.; äv.: ä.L.I.o.V. 1567. 20 4. Ein dto. Steyermark, ?ri. v. (^. I^om. Imp.; -Vvei-5: VlariLta in 6-. li»68. 5. Einen Sechser I^iic!. clto. . 1^69. 6. Einen dto. I'"l'i., sehr verwischt. 7. Einen Groschen I^i-i^. v. (^. I^oln.Imp. ^.vers: (?ic)55U5 n. O. 1. ^nno 1^69. 6. Einen dto. I>icl.....6i'N55U8 I^^l. 9. Einen dto. 1'rici. I). <^. Il.o»n. Imsi..... 10. Ein dto. !?. 1^. I.; ^.vors: ein?loler. 11. Ein Sechser Wiener-3?eustadt, l'ri. v. 12. Ein Kreuzer I^eondiai-cluz (üoines. 12. Emo sehr kleine Münze I^2cIi5l2UL?05l- llUMi.15 I. 1^. 1i». Wien W. II. ^. 15. Oesterreich W. ^. L. Wilhelm -t l906, Mit Albert ^ i^0t». 16. el, 17. zwei kleine Münzen 3iFl5mun6 Graf von Tyrol. VariInlcn 18. Ein Silberpfennig <^ui6c»l)2lclu5 1^., äalisl). 1662. H9. dto. Hlax. (^»nclolp^uz M. 6.. 1636. 20. dto. I>änx ^nt,on l'. ^. 1710. 21. I.^'0s>. ^.nlon 1^.. 1758. 22. ^Nlli«u3 ^. l?ll8. Alle dicse Münzen sind neu für das Museum und sehr erwünscht, verpflichten daher selbes zu besonderem Danke dem edlen Geber. 241. Herr MorizSamassa, die krainische Grammatik, v.rfasit zum Behuf der Relsenden, von ?. HIai-cm5 a 8. ^ittcinio?2^uunu. 8vo. Lai? bach 17 82. 2^l2. Herr Blasius Polla n z, absolvirtcr Physiker, ein Seepferdsischchen im Weingeiste. 243. Herr Carl Raunachcr, Chyrui'g in Altenmarkt, einen Protcus jener Gegend. >t44. Ein Ungenannter, I^uvu IcrainzkÄ kratilia na 1>.'jtu, 174». 245. Herr Joseph Nudcsch, Inhaber der Herrschaft Neifniz, eine für das Museum vidimirte Abschrift eines Kaufbriefes des Erzh. Carl v. Oesterreich an Mateo Maqelton ül,>cr eine halbe Hübe im Dorfe Potiökovz, dem Amte Strug dienstbar, ^8, xlil^liugI russisch, (am 24. Sept. unter Grosikahlenberg in der Save gefangen), der höchst selten in Krain sich sehen läßt, präparirte ihn und verehrte selben dem "Museum. Die äußerst gelungene, von jedem Kenner belobte Aufstellung dieses Fisches, ist ein ehrender Beweis der Fertigkeiten des Hrn. Custos, so wie seiner unermüdlichen Thätigkeit - für unser Museum. Eben dieser, mehrere Eremplare des kleinen Kicfenfuß, Hlonoaulus I?ul«x, einer Krebs- - art, aus der Viehtränke bei Raunach, dann mehrere Exemplare von Monoculuz ^pu5 und conckilormis von Wien, aus Hrn. Goldegg's Hand. Ebcn dieser, ein Exemplar dcs dichten, mit etwas Thon sehr fest gebundenen, Quarz-Sandsteines, der bei Iantschberg und im ganzen Stangenwalde das Haupt.-Gebirg bildet. Eben dieser, zwei Stück von Thon und M. I?. ^UF.....^,UZU5ti?. 9. Iinp. (^. M. ^ui-. ?rodu5 p. l'.^u^.; ^v.: ^6venlu8 ^,0. Oi. ^.u^. XXI. ^. 40. <Ünn5tl,iNili8^c»li. II. <^>.^. 6.; ^ V.: (üae- «37UN^ 1^051^1 c»!UN^ Vol. X. 11. I). ^l. Väler. . NU5 ?. I'. ^Vu^. NxerciUi5 ^3515. 14 ^onstan . . . .; ^X v.: I'el. ^emp. . . . ^88!5. 15. (!ui,8tl,n . . . .; ^ v.:.....^ssis. Ili. lD«n8>3ntinu5 ^?. I'. ^,ig.; ^,v. : (^!o- s>2 i^x«-'l'cilU5 ^,8515. 17. (Ünr>3t3i^ . . .; ^Vv.: (Gloria I^xerci- 18. (^un3tl»ntinl,5 ?. II'. ^ug. ; ^ v. : Vic- 19......t'ios I?. I'. ^u^.; ^v.- I^e^>2- ratio. 20. v. 5l. dnn....tiu5 ?. ^. ^liz. . . . Sicben Stück unleserliche. 255. Das Landes-Museum hat durch vortheilhaftcn Tausch von einem Gönner gegen Doubletten folgende, dem Museum neue Münzen erhalten: 1. Einen Zehner I^orcl. I. I). t^. ^,u5t. Imp. 1838 2. Ein 30 lr. Stück, <^2lolu5 IIII. val. O. 1808; /^v.: II!5p. ^«x. 3. Ein dto. (^i-olu5 IIII. 1796 i ^v.: Ilisp. et Ind. Kl'x. M«. 4. Ein 3 I^i-eg-Stück, I.u^. XIV. D. 6-. IV. et I^a. IVex 1710. 5. EiN Vicrrcl (^ownÄtc», I'Ililippui; IIII. I^ex 11>5p<.; ^v.-. Mülliulimi Oux. e. Ein XV kr. Stück, Fürstl. sächsische fci.' ne Landmünze 1693. 7. EiN dto. l^oNl ß ^UZU5t V. (^. (^. I^ill-Zt. 2U^U552U.; ^,v.'. Nun('5tL l)t Decent«'!' 169?. 8. Ein dto. Qcor^ W'IliLlm ei X. 1>. II. I.. W. D. H, U. N. 3. 1^,; ^ v. : 3uli veo (Gloria 169 l. 9. Einen Zwanziger, ri-16. Nus. Nerxo« xu Wurt. II. 'l. 1796. 10 Einen Zwölfcr, Vi-lllid. Onolxd. I'eii,. I^and ^Vlün2. 1756; ^v.: (^ur. Ouil. I^r. I). <^. I>l. v. 11. Einen Sechser, Julius sigis.v. (^. vux. Oo. ^Vlonl,!). Uo. I. Ileicjzlernb. 12. Einen Sechser, ^raneiscuZ III. Hlut. I^eg. ÜVIir. vux 1738; ^ v. : ^on aemuliltui-. 13. Einen Zehner, I^ucluvicus V1I1. V.O. I^^n^gl-. IIa88. 1763. 14. Einen Zehner, I'ill-stl. Walllelc I.2n6-NIüi,x; ^.v.: 120 I^ine I'eine I>l3ik. l?63. 15. Einen Zwölfer, Ll'.aden Ouriack I-.i»n6-inünx 1745. 16. Einen Fünfer, ^Igi-. I'keres l773. 17. Einen Groschen, ^ugustus D. O. vux. 3ax. 3. 1^. I......cliilNÄNtl. et I^lec). 18. Einen dto., v. 6. 1^. v. W.M. ; ^v.: 19. Einen dto., I?lillip. I^u. C. Uanau et v M .1...... 20. Einen dto., klieingi-as Daun. (^uratk.; ^v.: liucinllil,. II. K. ^. ^u^. I'. l'. v. 21. E>n dto., ?!,,! I^lieinl,. <^. 2. llan2u; ^ v.: Nacli clei^l 3c^llu88 . ^linc. Ke^. <Ün. 1667. 27. Ein 30 kr. Stück, Naim. ^ntoniuz V. <^. Np. 1?)8l. 8. 1;. I. ?.; ^v.: 1764. 28. 160 einu Mar1<. ^Vr. et I^lect. Col. Hlax. ?iicl. I). (^. 1764. 29. Einen Zehner, L. ^.. ?. 1773. 30. Einen Fünfer, tüliui-. ^riei-I^2n6mün2 1760; .^,v.: 240. 15ine I^eillL Mi,rlc. 31. Einen Groschen, I^eo^olll (^ui. v. (3-. ^.r. 0. /X.; ^.v.: 1^15. O!u. ^rin. I^e. (^2. Ilo. C03. 57. 32. Einen Gulden, Oi-ol. VI. v. (^. kam. Imp. ^.v.: IIiei-u8. Iltr. 8ic. 1733, <^. 60. 33. Ein zwei Guldenstück, Nmeric. ^«8. v. (^. ^. I^p. ^Viu^. 3. k. I. l». I. ^. c:. r I..; ^v.; X. Line 1?rctnc2ncl.'ll2riu8pel ßermaniam m. p. Dieses enthält die königl. Bestätigung des St. Georgs-Ordens, die Wahl dcr St. Ge-«rgen-Ritter, dic Bencdictions-Formula des Schwertes. Die Bestätigung dcs St. Georgen-Ordens vom Papste Alexander dem VI. Vorschrift für die Wahl-Commissäre und Candidaten. Antrittsrede des Hochmeisters Johann Sybenhirten. 18. Vidimirte päpstliche Consirmation dcs Papstes Alexander VI. <1<1. Nom den 17- April 1494, auf dem größten Pergamentmitanhangen-dem Siegel für die Georgen-Ritter-Bruderschaft. Das Kuratorium drücket seinen lebhaften Dank hiermit dem edlen Geber i>, der festen Ueberzeugung aus, daß das Landes-Mliseum ohne seiner werkthä» ligen Einwirkung nie entstanden, noch auf den ge» genwärtiqen blühenden Zustand gediehen wäre. 258. Herr Johann Castagna, Doctor der Philosophie und Medicin in Pisa, und mehrerer gelehrten Gesellschaften Mitglied, übersendet, als einen Beweis seiner besondern Hochachtung, den ersten Band der von ihm aus dem Deutschen in das Italienische übersetzten philosophischen Geschichte von ^uztus Ilec^er, welche so eben die Presse verlassen hat. Em Band in grosi 8vo., 504 Seiten stark. Florenz 1840. 259. Eben dieser übersendet: Franz Tantini, Professors an dcr Universität in Pisa, Uebcrsetzung aus dem Deutschen in das Italienische, der Grundsätze dcr klinischen Institutionen oder Einleitung in die pracnsche Klinik von Johann v. Hildcbrandt, 185 Seiten. Diesem sind beige, bunden verschiedene Beobachtungen in der prace tischen Medicin, mit einer Kuvfcrtafel. Beschreibung eines Albins. Geschichte eilns intermitiren-dcn Nervenfiebers. Überblick des dermaligen Zustandes von Deutschland in wissenschaftlicher Hinsicht. Beschreibung einer glücklich geheilten Brustwasscrsucht. Beschreibung eines 114 Jahre alten, noch im besten Gesundheitszustände lebenden Bewohners von Toscana. Lobrede auf den gelehrten Arzt Philipp Podesta. Mit zwei Tabellen. 260. Eben dieser: kc>l,8ll'i'j, Reminiscenz 06 eiln-ßl licl pl-olezzore Ii>gnce8co I'antini, in 8vo. Hamburg 1833, 278 Seiten. — Wi? überraschend ist es für den Krämer, wenn er ln diesem, für Toscana bestimmten, in Hamburg gedruckten Buche, Seite 120, Erinnerungen an Laibach und an Rosenbach findet, die, mit Anmuth und Wärme geschrieben, beweisen, daß dieser gelehrte, in Italien sehr geschätzte Arzt ein Kraincr war. Für das Landes Museum sind diese Zusendungen ehrend und schmeichelhaft, da sie den Vtweiß liefern, daß die dulchreisenden, das Museum besuchende« Fremden, von dessen innerem Werihe überzeugt, im Auslande ehrende Erwähnung desselben machen, und dadurch die Vl>anlassung geben, baß Ausländer die Werke ihrer Forschungen in selbem auch niederlegen »vollen. Mögen dech die Rraincr, die eine so großartige Aufslellulig zu Etande brachten, in ihrem Eifer nicht erkalten, und trotz den mannigfachen Echwierigkei» ten daS Museum kräftig zu unterstützen fortfahren. 261. Hcrr Ullmann, bürgl. Glashändler hier, übergibt drei französische, auf seine Person lautende Gewcrbs-Scheine pro 1811, 1812 und 1813; dann einen Licitations-Verbalprozesi eines Gewölbes dcs bürgl. Spitals in dcr Spi-talgassc vom 9. Sept. 1812, aus dcr französischen Occupations-Zeit. Das Eur^ltorium glaubt hier angemessen die Ve» wohl,cr Kraius zu bitten, alle aus der vierjährigen französischen Vesetzungs» Periode herrührenden Ge» lichtöncten, Kundmachungen, politische A»0lduun-gen, Beiträge zur Landes < und Tagsgeschichte Krams, dem Mnscum abtreten zu wollen, damit sie daselbst aufbewahrt, Materialien zu einer Geschichte Krams» und der in jener Epoche sich ergebenen Vorfallenhei» ten bilden können; denn so traurig jene Epoche war, so werden es unsere Nachkommen uns sehr verargen? wenn w>r auf sie keine Nachweisungen aus selber übertragen würden. 262. Herr Johann Lusch in, eine kupftrnc Medaille in Thalergrösie. Qi-eßorn^ XVI. Pont. Nax. ^n. II.; ^v.: ?i'io'. K2!. Inn. 1832. 5. 5e-lil« I^lUeran. ^055055. 263. Ein Ungenannter: 1. Ein drei Pfennig-Stück 1834; königlich sächsische Scheide-Münze.' 2. Königl. preußische Scheide - Münze, drei Pfennige 1831. I. IIn 8oltio lii Mantug ; ^v.: (^21-0!. Imp. vux. Ma . . . 3i. 264. Hcrr Johann Salokar, Curat-Beneficiat, in 'Gorizhzc: 1. Einen Conv. Gulden, Carl Fürst Primas der Rhein « Conföd.; ^v.: XX eine feine Mark. Rcgcnsburg 1809. Dem Museum ncu. 24 - 2. Ein XV Kreuzerstück. I>Iä. 8. N. Nc. I^2N. Ü255. Lp. W>2tl5; ^,V.: lro veo et Ncclnzia 1680. Ebenfalls neu. 3. Sieben kleine Silber- und 4 Kupfermünzen, nicht leserlich, angeblich in der Wehem gefunden. 4. Zwei Vracteate des Erzh. Albert. 5. Ein Bracteat Wilhelm et Albert (1404). 6. Ein detto Sigismund von Böhmen. 7. Ein dctto Bisthum Salzburg. 8. Ein Silberkreuzer der Grafen v. Tirol. 9. Ein detto Leopold Imp. 1701. 40. Ein detto 5igi5. 1'i-iln. D. (^. ^,rck. ^., ^v.: Dux. Lur. Coin. 'l^r. 11. Ein Silberkreuzcr v. (^. I^l-2n. I^u> «lov. Lp. In. ^2l-t.; ^,v.: verwischt. 12. Einseitiger baierischer Halbkreuzer 1624. 13. Drei Venedig^' Soldi und ein Rechen» Pfennig. 263. Herr Anton Hrovath, Verwalter in Weichsel und Scharfenstein: 1. Eine römische Silbermünze., Imp. (!«5. vomit. ^u°. l^crm. ?. ^VI. l. N. ?. V11I. ^v.: <Üo5. XIV. 1.u6. sa«c. I. I'. O. 2. Einen Groschen, MathiaS v. (^. 1^. I. 5. ^. K. H. «. Ilex.; ^Vv.: ^.l-cnicl. ^.uL. v. Lu. ciu. 'I^s. »6,9. 3. Einen Groschen, Fcrd. II. «627. 4. Einen Groschen, Ferd. III ,636. 5. Einen Groschen, IosephuS »710. 6. Eine unleserliche größere röm. Kupfermünze. 7. Einen Venetiancr Soldo. 266. Herr Franz Burger, Inhaber von Poganik, eine aus Pergament geschriebene Bulle Clemens XIII., mit einer unleserlichen Schrift. 267. Ein Ungenannter, ein Guldenstück, I^eap. v. l^. 15. Imp tüumes I^l'al 1703. 2. Einen Viertelthaler, I^op. O. <^. ^.rcl,. 3. Die kleine Münze, l'el-ci. ^Vu5t. Imp.; ^.v. : I^il^s ad ^.U5l,i-l2 prarätilH Vinci. XI V. »lnni l835. 4. Die nämliche, noch etwas kleiner. 5. I?U!-6il12Nclu5 I. v. (^. ^Vu5ll-lHL Impe- pei-2tor; ^v.'. In re^> keine Niicksicht fin- das Museum zn verdienen schei» uenj allein wer bedenkt, daß das Museum auf Jahrhunderte berechnet ist. der wird bald den Werth dieser Aufbewahrung einsehen. Diese Gegenstände verwirklichen die Vergangenheit, so wie die in Pompeji undHer« culanum ausgegrabenen Hansgeiäthe uns nach so vie» len Jahrhunderten den Haushalt der Alivortsrn ver» sinulichen, so werden auch unsere Nachkommen u»sere Bemühungen segnen, wodurch auf sie die Gegenstände unserer Mitwelt übertragen werden. 269. Herr Friedrich Kokell, k. k. Taramts-Offizial: 1. Zwei junge Salamander aus Kärnten, nicht ganz 2 Zoll lang; dem Museum neu. 2. Ein Exemplar der von ihm in Kärnten zuerst aufgefundenen und von ihm benannten Süßwasscr-Muschel, ^.nolionta i-OLtrall», sechs Zoll lang, 2V2 Zoll breite ein Cabinct-Stück. 3. Sechs Scück der von ihm aufgefundenen Schnecke, I^llineus acicula X.oli'. 5W/i>. l7.—I'^aviu^lkeu- o«iu8 M2^l>l>8. p. 5l5/". ^i9. Ein (^a!lienu5, ganz verwischt. Eine Scartmünze. 271. Herr Galle, Sohn, eine Brand-Aentc, ^ni»5 'lacjorna, nebst 30 kr. Von dem ständischen Museums - Curatorium. Laibach den 31. December 18W. W N 5? N 53 2Q T? 25 N 2 V«un 6m«r«tilt8 li«?u vielen 1'>6»lilln, 1^c>8-«!Nl8<:1l6l' Nli8l^) äis iln ^0Ml8cIil;n m^ slßi' Ottttl' noon lwllni'^n 6l!l l)680N<1V^IIN6N unä än/.i(i!l<)n6 wvra'Ll!, l^»83 cllil' iu üll<:rn ^»<'llt6^n X>nl8td!äUm-u nl«z Ua8«»änß'6r unä Ijutlo e»i'i 8«!u- «lu-vn-voll «i>vällnt6 Ilßl'i- l>ap6llln«i8tt!i- IiavnnVir vvünscusn 6om A66lirl6n Hßlin Uonvli-cianlftn ^iilc!N rocllt ol'^ißdi^on L6«n«n, <1on vr i)^i 8<;,!!«l' ^«l!i«K6N6N Mll8ll<^6NNtu'!88 uuä ^u- ?Iiu8!l»xti«cll«n I^iol>6 xur 'I'ttnlcnn»t, 9I8 80n5t/.-dlll'tti- l^nmponi8t 8«^l)nl, siann »18 tiwllli^6i' lil'- t'nll, N6I'lNlli U68t)UN(iN«I' I^oil«l' NN8tt,'ttI'6l«88e«N'«j-^«ll ()s,6l'N , N«li8l^ UN8«I «I- U680NtI«I'N ^.dlwn^', ill vollem N»88U v«l'lli«nl. / ^ Verleger: Ignaz Alois Edler v. Kleinmayr.