Nr. l?4. Donnerstag, 3l. Juli 1«90. W9. Ialirssang. Mibacher Zeitung. Lie «Lnibllchsr ZfÜu»«' lllchrlnl !Ü<,Iich mi! «I»s»nl,»,r drr 3on» »,!d ssfifrlage. Dir «bmin!Nl»«lo« bl-fmds! sich >'!il'!ay 2, t>i<> Mrdnlllon Bllwilwsnalss Ü4, »psrchNilüd!'!! drr Medarlw» »änlich vm, ><> I,iO <ü Nlir l'orüuünss« N»!s>ssf>,',> »i,!,! a,,,^,!!,!'!»!,'!, und Pl,i»»!c!iv!<- »ill« zlo-ucksss!«,!!! l)ut^.' wird i» imjV'lvm Rais<'ll^nise cille ^lX'lldonfoil?r l^'galn^'n i ^ )l>rc k. lind k. l)ol^'it dü' durchlauchtigste ^rau Erzlx'^^giu ^ Mario Valrrir wird in ^schl „lit 5^'incr f. und k. ^olx'it ^ d».'ni durchlauchtigste,, lxrrn Erzlx'rzog 5r<1NZ SalVator ; ocrnlählt, und nach d^ln ^5^rg-)dvll ini ^alzkalnn^rgut senden an dicftin Cago, dcr ^onncnglanz hineinträgt in die kaiserliche ,falnilie, Nlillionen ihre herzlichen Gluckwünsche. ,^ern in den L)ochalpen Gberösterreich^ wird dieses schöne Fest im engsten Familienkreise de5 21IIerhöchsten ^ofes gefeiert und doch, wie immer in teid u>ld Freud unseres erhabenen Herrscherhauses, begleitet l->on der innigsten Theilnahme aller Völker des weiten weiches, begleitet von den heißesten ^egens-wünschen aller in dem dynastischen Gefühle stets geeinten Stämme Oesterreichs llngarns. Elogen in das schöne Verg Idyll die (üfte dahintragen das Echo von dieseni herrlichen Ivunschruf, o«n dein begeisterten Zurufe, der da gilt dem hohen fürstlichen Brautpaare, ^u^örderst der hohen krallt selbst, deren ganzes bisheriges Mirken nlir gewidmet erschien der Bethätigung von Gutem und Edleni. «Melche stelle innner man in der Gesellschaft einnimmt, jederzeit kann man ein Mittel finden, Gutes zu thun; nur Egoisten finden keine Gelegenheit dazu. . . . Merden wir nicht das schlechte verantworten müssen, welches dadurch entsteht, dass wir nicht Gutes thun? . . . I^as muss ich thun, um jene zu beglücken, die zu meinem l)ause gehören? Ich möchte gnt und gerecht sein, nur glückliche Menschen um mich sehen und mit aller Araft dahin wirken, mein l)eim angenehm zu machen, damit man sich in demselben wohl fühle und gerne darin verweile.» Mit diesen Ihren eigenen Morten hat die Erzherzogin Marie Galerie sich tief eingeschrieben in die herzen der Völker, und diese Ihle N^orte sind gewiss geeignet, Ihr bis in die spätesten feiten ein dankerfülltes Gedenken zu bewahren. Ja, das ist jenes edle Aind, das einst von seinem NX'ihnachtsbaum statt der süs,en Dinge, die sonst das Rindesherz erfreuen, die Älbergulden im ^eidennetze herablangte, um sie in die ärmliche Rellerstube des Arbeiters, in die abgelegene 4)ütte des Dörflers gelangen zu lassen, ohne dass die beschenkten ahnten, von wo die Gabe stammte. Das ist das jugendlich erblühende Mädchen, das an jenem schrecklichen Decembermorgen, nachdem die Flammen des wiener )xingtheaterbrandes zum !)immel emporgelodert hatten, sich von Ihren kaiserlichen Eltern ein Maisenkind ausbat, das 5ie klua und liebevoll behütet. Das ist die Jungfrau, von der wir wissen, dass Äe aufkeimende Talente fördert, den geistigen Entwicklungsgang derselben Laidachci Feitung Nr. 174. 1434 31. Juli 1890. von dcr glanzumflosscnou Höhe Ihrer LcbcnsMnng aus überwacht und schützt, getreu dein hohen Sinne, der uns aus Ihren eigenen Worten entgcgenlenchtet. Wie aber die erhabene .ttaiserstochter, die heute als Brant am Altare steht, selbst Ihr größtes Genügen stets in der Uebung edler Thaten fand nnd findet, so war man auch. als die frohe .Uunde des geschlossenen Herzensbnndes mit dem Ihr gleichgesinnten Fürstensohne ans Habsburgs Stamme hinansgetönt in alle Länder, überall bestrebt, das zn thnn nnd zu üben, womit der Oesterreicher sein Kaiserhaus am schönsten zu ehren vermag, jene Huldigungen darzubringen, von denen er weiß, dass sie den kaiserlichen Eltern nnd dem ganzen erlauchten Hause am willkommensten sind, so wetteiferte man überall, die Feste der Verlobung nnd der Vermählung der Kaiserstochter dnrch zahlreiche Wohlthätig-keitsactc zn feiern. Und so streut denn die hohe Braut auch durch die vielen Ihren erhabenen Namen führenden milden Stif-tnngen ein wahres Füllhorn von Segen über alle Städte und Gane der Monarchie. Und auch sie alle, denen diese milden Stiftnngen zngnte kommen, sie alle werden dankbar empfinden, dass ein frohes Fest gefeiert wird im Hause Habsbnrg, dass im Zeicheu der Myrte die edelsten Früchte der Menschenliebe reifen. Und so erheben wir die Stimme, ob sie auch verhalle im Chorus von Millionen, uud erbitten mit so vielen Heimatsgenossen des Himmels reichste Gnade für ein Bündnis, das die Liebe schloss, auf dem der Segen der kaiserlichen Eltern rnht, das unserem Reiche eine fürstliche Braut erhält, die stets Gutes und Edles wirken nnd den Landcstöchtern als erhabenes Beispiel voranleuchten wird. Es ist ein Schönes um die Volkesstimme, nnd kaum eiu andermal war sie so innig in Lob nnd Preis nnd gnten Wünschen, als mm, wo es dem Hochzeitsfeste gilt nn Alpenland. Möge die liebliche Braut ahnungsreich empfinden, wie Sie geliebt wird. wie Sie bewnndert wird, wie Sie uns so menschlich nahe ist, wenn auch eine Fürstenkrone Ihr jugendliches Hanpt schmückt. Zur Vermählung der Erzherzogin Marie Valerie. Ischl, 28. Juli. Ihre Majestät die Kaiserin und die Erzherzogin Marie Valerie fuhren nachmittags in einer offenen Hofrquipage. welcher in einer zweiten Seine Majestät der Kaiser folgte, nach Ebensee, wo Se. Majestät der Kaiser und die Erzherzogin Marie Valerie promenierten, während Ihre Majestät die Kaiserin im Wagen verblieb. Die Allerhöchsten Herrschaften kehrten um 8 Uhr in die Kaiser-Villa zurück. Nachmittags kam Erzherzog Karl Salvator, der Vater des Bräutigams, mit Familie von Traunkirchen zu kurzem Besuche in der kaiserlichen Villa an. Das Geschenk der Kaiserin an die Erzherzogin Marie Valerie besteht, wie gemeldet, aus einem prachtvollen Collier. Das Geschenk Sr. Majestät des Kaisers ist ein Diadem aus Brillanten in Kronenform nebst einem Collier aus denselben Edelsteinen. Erzherzog Franz Salvator schenkte seiner Braut ein prachtvolles Brillant-armband. Diese drei Geschenke, über Millionen wert, ruhen in einer gemeinsamen Cassette. Als Erzherzogin Marie Valerie dieselbe zum erstenmal sah, bemerkte sie: «Ack», wie vielen armen Leuten könnte mit diese» Kostbarkeiten geholfen werden.» Dienstag vormittags empfängt die Erzherzogin Marie Valerie die beiden letzten Lehrerinnen, Fräulein Sturm und v. Oppenried, in Abschiedsaudienz. Die erstere wird der Erzherzogin als Andeute,! cine Maftpe von grünem Sammt überreichen, auf welcher sich in Medaillonform, von einem bronzenen Lorbecrkranz umgeben, das von Fräulein Sturm in Pastell gemalte Brustbild des Erzherzogs Franz Salvator, den Erzherzog in der Dragoner-Pelzjacke darstellend, befindet. Unterhalb des Medaillons befindet sich eine Guirlande aus gemalten Alpenrosen. Die Ernennung des bisherigen Oibonnanz - Osficiers des Erzherzogs Franz Salvator, Baron Lcderer, zum Kammeruorsteher ist heute erfolgt. Baronin Vecsey ist dem Hofstaat der Erzherzogin schon zugetheilt, die definitive Ernennung zur Obersthosmeisterin wird erst später stallfinden. Nach dem Dejeuner im Cursalon verfügt sich der ganze Hof in die Kaiser-Vllla, wo der Abschied der Neuvermählten erfolgt. Die sämmtlichen Mitglieder des Kaiser» Hauses geben dem jungen Paare zu Wagen das Geleite auf der Fahrt von Ifchl gegen Offensee. Mittwoch, halb 5 Uhr früh, findet die Generalprobe der Hofwagen statt. Sämmtliche Wagen mit diversen >I„sassen werden die ihnen vorgeschriebenen Touren zum Bahnhof, zu den Hotels, zur Kirche, zum Cursalon lc. machen. Die Ausschmückung der Kirche hat heule begonnen. Das reizende Iagdschlösschen, in welchem die Neuvermählten die erste Flitlerwoche verbringen werden, liegt von der zweitnächsten Station Steinkogl mehr als 2 Stunden entfernt im Gebirge. Vor dem Schlösschen liegt ein Gebirgssee mit herrlich umwaldeten Ufern. Das Schlösschen, welches erst vor zwei Jahren umgebaut wurde, besteht nur aus wenigen Wohnpiöcen, welche ganz den Charakter des schmucken Baues tragen, überall Iagdtrophäen an den Wänden, Spieße, Lanzen, Gewehre und Iagdbilder. Ischl, 29. Juli. In der Kaiser-Villa fand heule die Verabschiedung des Unterpersonals der Erzherzogin Marie Valerie statt. Die Dienerschaft nahm unter Thränen die Geschenke der Prinzessin entgegen. Erzherzogin Marie Valerie verabschiedete sich sodann in ihren Appartements von ihren beiden Lehrerinnen, den Fräulein Sturm und Oppenried, in herzlichster Weise. Leibarzt Widerhofer er» hielt von der Prinzefsin ein prächtiges Geschenk. Die Schuljugend, welche vom Kaiser die Erlaubnis erhielt, bei der kaiserlichen Villa und in der Kirche dem hohen Brautpaare Blumen zu streuen, hielt heute in den Schulen eine diesbezügliche Probe ab. Von der kaiserlichen Familie wird niemand den Theater»Vorstellungen beiwohnen, da die Hochzeitsfeier einen ganz intimen Charakter trägt. Für die morgige Höhenbeleuchtung werden großartige Vorkehrungen getroffen. Der Hof wird jedoch keine Rundfahrt unternehmen, sondern von der Kaiser Villa aus dem Schauspiele auf den umliegenden Höhen folgen. Für heute mittags wurde die Journalistik zu der Besichtigung des Cursalons unter Führung des Hofsecretärs von Löuen-stcin geladen. Der Fremdenzuzug ist enorm. Ischl. 30. Juli. Zahlreiche Häuser sind mit Blumen, Reisig und Flaggen festlich geschmückt. Vor der Kirche ist ein Portal in Gestalt eines improvisierten geltes errichtet und mit Orangenbäumen geschmückt. Der Hochaltar wird von tropischen Blumen überrag?, die Seitenalläre uon Blumen verdeckt und Palmen ringsum gruppiert. Im Curhause wird für das Dejeuner eine Tafel für 53 Personen aufgestellt. Das Service ist aus schwerem Gold, dasselb?, das bei der Monarchen-Entrevue in Kremsier verwendet wurde. Abends findet eine Theatervorstellung mit einem Festprolog statt. Aus den Berg-spitzen werde» Freudenfeuer angezündet werden. Politische Ueberficht. (Zur Lage in Böhnie n.) Im Prager «^l/ Klnb» gedachte vorgestern Obmann Dr. Mattuö d" Allerhöchsten Entschließung, mit welcher die böhniW Universität dnrch die Actimeruug der theologischen 3^ cultät ergänzt wurde, nnd erinnerte an a»dere in M' ster Zeit erfolgte nnd für das nationale Leben dec Böhmen günstige Entscheidungen. «Wir sind -^ W der Redner — für die Verstaatlichnug der an der w^ l'chsten nnd östlichsten Grenze gelegenen Gymnasien »' Taus nnd Ungarisch-Hradisch nnd für die Erricht ^ der böhmischen Akademie und der theologische» ^ cultät zn höchstem Danke Sr. Majestät dem K^'i" verpflichtet, nnter dessen Regierung ähnliche bö'hniW Institlltionen ins L>bcn gerufen wurden. Um el^> zweiten solchen Monarch.',, zu finden, müssten >^ weit in die Vergangenheil unserer Geschichte zlM' blicken. Ich bringe tnshalb Sr. Majestät unserem Ka>!" ein Släva! Die Versammellen fielen begeistert dreil"" in diesen Ruf ein. (Die Grazer Handelskammer) beschl^ sich bei der Rt'giernng wegen Verstaatlichnng dcs ^ sammten commerziellen Fachunterrichtes zn verwe»^ nnd den Abgeordneten der Kammer Grafen M^' brand zu ersuchen, dirsfalls zn w'rken. Ferner w»^ beschlossen, eine Eingabe der Triester Börsen-Deputats an die Regiernng betr.ffs der neuen deulfchcu Leua"^ Linie nachdrücklichst zn unterstützen. In den Staa^ Eisenbahnrath wnrden Präsident Kranz nnd als Elsaß' mann Director Rochlitzer wil derg wählt. (Landtags - Ersatzwahlen.) Die E^v' wahlei, in den böhmischen Landtag für den ms^ benen Abgeordneten Faber uud die zurückgetret"'^ Abqeordmt'en Pippich und Zeis finden im La«"' gemeinden-Wahlbeziike Mühlhausen am 4. und in ^ Städte Wahlbezirken Chrudim und Tabor am 5. ^ tembrr statt. « (Ungarische St aatsfin a nzen.) Wie ">" Budapest gemeldet wird. schreiten die Arbeiten zur F^ stellnng des nächstjährigen Budgets im Finanzm'"'^ »mm rasch vorwärts, nachdem die Ressorlbudgels ^ einzelnen Ministerin bereits fertig vorliegen. ^ 1891 r Voranschlage wird allenthalben ein umso g^ rcs Interesse entgegengebracht, als in cingeweN Kreisen bekannt ist. dass die Bilanz der' 1^7. Schlussrechnuugen sehr günstige Resultate zutage s^' derte. (Zur Situation.) Ein der «Pol. Corr.» ^ ihrem Ptteribnrgcr Korrespondenten zugehender M^ tritt der da uud dort in der europäische» Presse "' tauchenden Auffassung entgegen, als ob uon den« ^ vorstehenden Besuche des Kaisers Wilhelm II. in 3<"'' land wesentliche Aenderungen der gegenwärtigen "^, nationalen Lage. eine Verständigung zwischr« ^ Zarenreiche nnd Deutschland über einzelne der im "", dergrnnd der europäischen Politik steheudeu F^ oder gar bindende Abmachungen in der einen oder ^ deru Richtung zu erwarten wäreu. Man dürft ., durch die Stimmen einzelner russischer Blätter, n^" im Widersprüche zu der von ihnen früher auslM chmen Ueberzeugung, dass dem Kaiserbesuche keines litische Tragweite beizumessen sei, demselben in jü"^. Zeit line ungewöhnliche Bedeutung zu verleihen ^, suchen, nicht irreführen lassen. In den russischen ^ giermlgtzkreisen werde diese Anschammg bezüglich von der Monarchen-Begegnung in Peterhof zn el>^ Jemlteton. Einige Charalterzügc der Erzherzogin Marie Valerie. Von Charlotte Waclerow. Da ich durch viele Jahre die Ehre und Auszeichnung genossen habe. in beständigem verlranten Verkehre mit Ihrer kaiserl. Hoheit der Erzherzogin Marie Valerie zu steh>u. und da ich während dieser Z-it vielfach Gelegenheit faud. ihren besonders anziehenden und liebenswürdigen Charakter zn studieren, so entspreche ich umso bereitwilliger der Bitte, einen kleinen Beitrag zu liefern, welcher zur Verherrlichung des Festes ihrer Vermählung bestimmt ist. Ich wurde als englische L'hrerin für Ihre kaiserliche Hoheit im Mai 1874 berufeu und wirkte in dieser Stellung mehrere Jahre; dann wnrde ich zur Gouvernante ernannt, in welcher Eigenschaft ich bis zum Jahre 1887 thätig war. Die Erzherzogin war sechs Jahre alt. als sie nnter meiner Leitung das Studium der englischen Sprache fortsehte. Für diesen Gegenstand waren zwei Stunden täglich festgesetzt wurden. Per Unterlicht war zuerst Anschammgsllnterricht. dann stützte er sich auf Leseübungen, Gespräche und Unterhaltungen. Sväle'hin studierte die Erzherzogin Grammatik. Geschichte und Literatur. Völlig in den Geist der Sprache eindringend, offenbarte sie alsbald ri>, nch-tia/s Urtheil für die in Poesie uud Prosa enthaltenen Schönheiten. Die Lievlingsschriststeller meincr Schü lerin waren Shakespeare, Scott nnd Longfellow. Die Geschichte ül,te anfangs wenig Anziehungskraft auf Ihre kaiserl. Hoheit aus, späterhiu aber bevorzugte sie gerade dieses Studium. Sie zeigte große Veraulaguug. schuelle Auffassung, ein klares Urtheil und wahre's Interesse für die wichtigsten historifchen Charaktere. In frühem Alter schon entfaltete meine erlanchte Schülerin eiu ausgesprochenes Talent, Erzähluugeu zu verfassen, von welchen einige zur Wiedergabe wohl die Zeit uou Wochen erforderten, bis schließlich die Kinder ihrer Phantasie dadurch glücklich worden, dass alle ihre Wünsche in Eifüllung giengen Ich b. sitze a»ch mehieie Stegreifgedichte — nnd halte si>: sehr hoch — besonders ein Gedicht an meinen kleinen Lieblings-hlmd. Alle diese Gedichte sind in englischer Sprache oe> fasst; und dies war wahrhaftig keine leichte Aufgabe für eiu zehnjähriges Kind. Mit besondern Vergnügen erinnere ich mich der strahlenden, glückliche» Kindergesichter. welche täglich die Ankuuft der Erzherzogin erwarteten, wenn diese in der Umgebung Ischls — eines ihr sehr theuren O>tes — spazieren fuhr. Die Kleinen wurden auch in ihren Er-waituugeu nie getäuscht, da sie ein fröhliches Lächeln sicher erwarten dursten. Bonbons oder Geldstück^ wur-deu mit sichtlichem Entzücken den rosemvaugigeu Bauern-lindern zugeworfen, welch? mit Sehnsucht auf das Er« fcheiueu ihrer f^euhafteu Prinzessin wartetl'U. Ihre scharfe Unters tzeidliugsgibe entdeckte rasch jed n Versuch, ihre Freigebigkeit zu missb^auch» u; denn es kam nicht selteu vor. dass eines der Kleinen, welches schon seinen Theil erhalten hatte, auch noch den fiir ein anderes bestimmten Antheil erHaschen ^ ^> nnd deshalb einen Umweg machte, um dem Wage" s einer anderen Stelle wi'der zu begegnen und D ^ diese Art eiu zw ites Boubon zu sichern. Wen" ,^, diese Gabeu e> schöpft waren, pflegte sich Ihre la>^ liche Hoheit au mich oder au ihren Begleiter >»" ^l stück«: zu wend.n. welche dann znm großen 3"^/.^ Kinder ausgeworfen wurden. Bei einer solchen ^ ^^e heit. in Oöoöllö. hatte die Er^h rzogin einem A -„e ein Geldstück zugewoifcn; da es nun aber die ^ ,^ nicht finden konnte, so stand die Prinzessin zu ul>! ^,s großen Schrecken in höchster Erregnng im Wage" ^, nnd rief, auf die Stelle zeigend, wo die Mü"^ mit lauter Stimme: «Da! da!» . hje Wie die meisten Kinder liebte die Erzherzog'" ^ Puppen sehr u,,d pflegte sich mit ihnen stund"'!""^ unterhalten. Thiere aller Art bereiteten Ihrer la >^ lichen Hoh'it große Freude, und viele Liebling /^ nossen ihre Zuneigung in hohem Maße; eine ,,H schöne grane Angorakatze Namens Minet erfren" ihres besonderen Wohlgefallens. .. hF Ais sie noch ein kleines Kind war, war es a"p ^ rührend. Ihre kaiserliche Hoheit zu sehen. W^' ^ irgend einen besonderen Wunsch ausgedrückt h"Aae" nicht erfüllt werden konnte. Ihre schwarzen ^'^ füllten sich dann allmählich mit Thränen bl»'^e Ueberfließen und die Lippe» nebten vor ErreaU"9'^t sie aber schweigend zn uemeistern suchte: das A^isste einem weh vor zärtlich r Lirbe z l ihr. nnd man ^hlt schmerzlich bedauern, dass ihr Wunsch nicht s^ werden tonnte. Mdacher Zeitung Nr. 174. 1435 3l. Juli 1890. tenden Ergebnisse keineswegs getheilt. Man betont, oa s we se,t langem angekündigte Entrevue bestimmte Mltlsche Zweck«! überhanpt nicht verfolge, und be-Meltet, dass dieselbe in internationaler Beziehung einen Wer dle Befestigung der drr Friedmserhaltung giin-I'lgen Momente hinausreichenden Erfolg erzielen könne. (Die bulgarifchen Bischöfe in Mace« ooiilen.) Aus Constantinopel wird bestätigt, dass oer Sultan die Pforte ermächtigt habe, die Nestallnngs-dlplome für die bulgarischen Bischöfe in Macedonien Mlszustellen. Dieser E,folg erscheint jel^t für die -vulgären noch umso bedeutender, da Russland so außerordentliche Anstrengungen gemacht hatte, den Sultan "och in letzter Stunde von der Gewährul'a dieser Z«. gestandnisse abzuhalten. (Passwesen in Els a ß . Lothringen.) ^le 'Norddeutsche alla.enl.inc Zeitung, erfährt.'dass !" der Handhabung des Passwesrns in Elsaß-Lothringen l" oserne eme Erleichterung eingctrsten sei. als Fran« Mil. welche Familienfesten diesseits der Grenze bei. wohnen wollen. Anftnthaltsschnne ohne Pass für mehrere ^age bewilligt werden können. (Deportation nach Si bir i en.)AnsSantt -Petersburg meldst ein Telegramm des Pariser.Figaro», oa!« durch einen kaiserlichen Ukas die Deportation von ^lraslmgen nach Sibirien aufgehoben sei und dass die "erurthellten von nun an in Ackerbau - Colonicn. die m Naukasus gegsilndct werdeu. verschickt werden sollen, wo M ohne Gefängnishaft in freier Luft zu arbeiten (Der Krieg zwischen Guatemala und «an Salvador) ist eigentlich ein Kamps um die "orlMschast in Mittel-Amerika, wo am Ende vorigen ^ayres von den Bevollmächtigten der fünf miltelameri. amjchen Republiken ein .mittelamerikanischer Bund» "elkmvart worden war. welcher am 15,. September d.I. lret> s n^^ ^^ "^" Vundespräsidenten ins Leben f. .(Die Revolution i u Argen »inie n.) Eine r^l. . selche der argentinischen Regicrung be-^": Der Ausstand würde unterdrückt.'Der Präsi- r>n l,nd das uatiouale Cabiuet befinden sich im Pilais lall ""^"alen Regierung, von wo aus sie Vch-Hle er- "!,en Her Finanzminister wurde frcigelasftn. ^ ' Karl Peters) soll der «Kreuz-Z.itung. soll ^.'" ^" Reichtdienst übernommen werden. Er 'uai n, Berlin zur Verwendung kommen, sondern "' Deu sclMfr.ka iu Thätigkeit treten, lien «6 Amerika.) Armee nnd Flotte in Vrasi-dez nl'?"' ^^^ Vorbereitungen für den Empfang eini«. ^"o"s' welches die Negierung der Vrr« neu?n^l "w' Nordamerika's zur Vegrühung d?r sollen ^°)" ^" brasilianischen Republik entsendet. Es finden." ^" ^"^^ Mauzende Flstlichkeilen statt- Tagesneuigleiten. Mis^'^V! der Kaiser haben, wie das un-d'gten N^?^"" ""ldet. den durch Brand geschä-geruht. v""" "°" Stankoväu 400 ft. zu spenden un« «^«N?^ Ernte in O este rre ich.) Man meldet ^^ I»li zuf"l' ^" °sflclellen Saalenstandsb^richte vom ^ „ s>' is! ^i, bereits beendete Roggenernte in Von viawr^^ - , ,------^------ ^>» oem Charaltsi unqemein begabt. m«t manch reizen» ^^zellsqiit» ^ü^ geschmückt, beseelt von angeborener bung zu' ^c/ dem eifrigen Verlangen, ihre Umge-^lnnendkn »^" ""d zu beglücken: mit all diesen ge-natürlich ni^"^°^en reich ausgestaltet, lounte sie allen de>,ie,,- "eifehlen. Liebe und Ergebenheit bei Güte und li s ^' erwecken, welche ihre großmüthige einen Bor aN Zuneigung fühlten. Ich kann hier ?6chtia d?r , ^"h"en, welcher zeigen wird. wie sie strebte n"' "wähnte Z.lg war und wie eifrig Ich nieinp 3- ' ?'^ "" f" waren. Freude zu bereiten. Aufenthalt?« - ^b"nde Güte. welche sie während ihres lung d?r m/ü ^"don veranlasste, eine große Radie-^sk". da si.^:""F7 ' AWi fiir mich anfertigen zu ""in fiis ^ 5« .^'kbe und Verehrung einer Englän» s^ m 5^ schöne alte Gebäude kannte, dichte,, ,^ ^"" "'^ wundernchmen. dass alle sie immer in V^ ""' ^« kaiserliche Hoheit waren, b"len 5,pr, » ^ Erinnerung hegen uud dank- werden pK? '" ^^",, inbrünstigen Gebrten flehen "lkünftiap ^'^^^^ ""d Freude ihr auch in das dass wa« ' " '°^en- Ich bin vollständig überzeugt, ""er läsM^"!-^ °"H das Schicksal mit diesem Kinde V"tlTs im ^!"b"'°"' ^"ller ,'"d einls liebevollen ^vorragenden ^ n^^" "'^^ s'e M "nnnr ihrer 'hre sM ' ",^lluug würdig erweisen wird. indem Wird m, >?""bllche Natur sie' immer dahin führen ' un oie andern eher als an sich selbst zu denken. U"d «Mi!' Erzherzogin Marie Valerie geleisteten ausgezeichneten Dienste den Freiherrnstand, dem Landesschulinspecwr Dr. Karl Ferdinand Kummer in Anerkennung dess.n beim Unterrichte der Erzherzogin Marie Valerie erworbenen Verdienste den Orden der eisernen Krone dritter Classe, dem Pfarrer nnd Ehren - Domherrn in Ischl. Franz Weinmayer, den Orden der eisernen Krone dlitter Classe, dem Bürgermeister in Ischl. Franz Koch. das Rilterkren; des Franz - Joseph - Ordens und dem Ischler Gemeinderathe Seraphin Schleiring das goldene Verdieustkreuz mit der Krone. Ischl, 30. Juli. Der hente vormittags hier ein-getroffeue Bräutigam Erzherzog Franz Salvator begab sich sofort in die kaiserliche Villa. Im Laufe des Nach' mittags trafen weiters ein: E sehr huld< voll und nnteihielt sich einia/Minuten gnädigst mit demselben. Vei der hente abends stattgehabt n Theatervorstellung wnrd^ nach rinem sinnigen a/spmchenen Prologe die Volkshymne intoniert nnd vom ganzen Hause stehend angehört. Die Hymne entfesselte einen langanhalteuden Beifallssturm Abends fand p,ack waren mit weißrolhen Lampions und farbigen Glas' lämpchen beleuchtet, die Stadt selbst prachtvoll illumi' niert. In den Straßen, namentlich bi den Zugäuge» znr kaiserlichen Villa, war eine dichte, frohbewegte Menschenmenge angesammelt. Die Ordnnng war muster« haft. Das Wetter ist s.hr günstig. Gudapcst, 30. Juli. Äüs allen Theilen des La"' des laufen Berichte über schon heule veranstaltete Fest' lichteten anlässlich der Vermählung der Erzherzogin Marie Valerie ein. Die meisten Städte prangen scho» heute in Flagqelischmuck. Viele Orte sind beleuchtet; die Militärkapellen durchziehen n >ter klingendem Spiel die Straßen. Äcrlill, 30. Juli. Der «Norddeutschen allgemeinen Zeitnug. zufolge werden Prinz Heinrich nud Pr>»< Albert von Sachsen Altenburg den Kaiser nach Petersburg begleiten. Saint Cticnne, 30. Juli. Gestern abends saud i»> Schachte Pelissier eine fürchterlich» Explosion schlafender Welter statt, gerade in dem Augenblicke, als die Nach>' arbeiter eiufchre,». 120 Person n sind todt, 35 ve>-mundet. London, 30. Inli. Einem Telegramme des arge"' tinischen Finanzmiuisters zufolge ist die Negierung sieg' reich; die Aufständischen ergeben sich. Eine weitere De' pesche aus Vnenos-Ayres besagt: Der slnfsta"d ist infolge Munitiousmangels vollständig beendigt. Es wurde eine allgemeine Amnestie proclamiert. Buenos - Ayres, 30. Inli. Der Kampf zwische" Insurgenten nnd den Regierungs-Truppen hat wieder begounen, bisher ohne entscheidendes Resnltat. Dcr Congress trat nachmittags zusammen. Änltimorc, 30. Juli. E 3« 2 . N. j 736-4 25 2 Nord^Ost NMz bewUllt ^ U » Ab. 737 ll 1!1 <) i Ost halb bcwittlt Heilerrr Morgen, schwül, spälcr zunehmende Vr'lnml!'^' um halb 3 Uhr nennger Regen, gegen Abend lheilM'ise "»> heitrrlinq. Weltrrlcuchten. — Das Tagesmittel der Wärmc 2l'" ' um 2 0 über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic. Weiße Seidenstoffe von 60 kr. bis st n " p^r Meter — glalt und grmnstcrt (ca. 15)0 versch. Qual.) 77 uers, robcu« mid stückweise ftorlo nnd zullfr<'i das F"liril^ DrpM »«i-6 (l. u. l. Hoflieferant). Xürioll. Mm'" unlgc'iend. Briefe losten 1U tr. Porto. (5) 8—'' -Mlichri Hmullg Üir. 174. 1437 3l. Juli 1890. Eourse an der Wiener Börse vom 30. Juli 1899. ^«v ^ off.^ «lours^a^ Geld Wnr<> Etaats-AulchlN. >"/„ ewheltlichs Nf»° <>?, -'locrrentc . , «!»'5 59 ?^ ,'«.?o.7 "> ^°«'«l°'e . »5<> st, ,»2 si. ,.«3 ?^ "7> ,'?N,.,;?, ^,:^,!!^ l««^r L!aa«>l!,!l , , 100 fl. I7^..!i77_ "^m,.,^ddr,....,n/",'^ l^'!^ ^/<> Ocs!. Goldll'iiis, ftculitrei , ,,«. 7», ,,«,<,<, ^'!crr,N°!«„»,»c. slrucrttei , ,. " ^ -'" ^5, «chuldvlfsllirtibnnntn. lüwdelhbalm iü G, ftcuerslel ,,4 g, , ,s, ,,, Nnnz-Ill!epl,.^lll)» »n milder . ,,«^ i,«,?, ^rarlberg« valin m 3„b» ,',« ,.,, 4 , , i!b°d» ^«.,,. ..«. f.^Ü ^^ >.7° ?«?""" "° ' ' ' ' ""«5. .»,<>! ^^nb.,«n,,^.«.»u,S . ,75!«^ °' ^^.'°' cum.,1. Sliick. . , y7.«<, >8 4,, ° E!°c»«-cd!i8!,l, v.I, I87,. t°, Wc.»^!j...» ,.di.^b.l<«»ft. _!. !:. >°. -l>ram. ,,, b,^st,«.^ ,z« «„,„,,<> l^>„ Au " . ." üo ft.°,<> st ÜM.V .',''/„ „aliz,!cht...... W4 20 «'5 - 5°/„ mabr«che...... wv 50 -^'^ 5"/„ «raw und NiNlenland , . —>— — — ^"/„ nisdrrüsielrsicliisckl . . . im»>__ l<»9 7^ 5"/„ steirilchs......„....------- 5"/„ lrnalilchr > nd llavoxilch, , i„< z^ «15 b<> 5"/„ sirbrübülgüchf .... __-__ —- ü"/„ lrmrlsl ilk,»«! ... ^.-_ —>— s,"/„ «i^nliclil , , , 5Nz„ «9'«<> Andlie öfsrnll. Unlchcn. Tvna»^Ncg.-Lo!c 5"/« U»0 fi. - ,8i ?!> 128 '<" dlo, «Ii-.lcihe l8?« . . ,<>z 25 ,0« 2 , ?nl<>n der Ewd> «Kürz . . ,,n-- — - Kniehil! d, ^tal», tmewdt Wle»! ; — <4?.. Bor»»»!,«!! «>,>tl>i» vlllc^. ^°/n «9 50 .,.- ^sllliddrlesc (sül l<«> st.). Vol.l!»l. aNg. ÜN, 4"/„ , - I,s, dt°, » 4> ,"„ . . . 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T60, in elegantem Umschlag I geheftet fl. 1. | Das erhaljene Herrscliergeschlecht der Habsburger hal die Devisen, die i sich seine Mitglieder im Laufe der Jahrhunderte erwählt, stets wahr gemacht; j wie so oft ein sinnig erdachter Wahlspruch, ein geistreich gewähltes Motto ganze Generationen ritterlicher Familien zur Tugend und Tapferkeit angeeiferl hat, so scheinen die Sprüche, in denen sich die Lebensziele. die Hegierungs-piincipien der Habsburger ausprägten, vielfach mitbestimmend gewesen zu sein für die Hegierungsvveise und (lie Thaten der Fürsten aus diesem Hanse. Diese Devisen und Mo'.los führt das vorstehende Werk in interessanter Zusammenstellung vor. Vorräthig in lg. y. Kleinmayr & Fei Baiitags BickUlfliig in Laibacl. I5ei der unler/cichnctcn Firma sind (soweit der Vorrulh lci(-l)i) die Obligaliuncn der ÄsiM'iiiiTröi'llei i:inission 1NNO mit Coupons pr. l.Jänner und I.Juli zum jeweiligen Tagesjn'eise von circa ö. W. fl. 97 °/0 eiliältliclj. 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