^^ Dienstag, 2. November 1897.___________________Jahrgang 116. Abacher M Zeituna. f,>«,t^"' >—^ ^__________ ^^r^^lbjichfig^^^ltndu n a: «anMhrw fl, l». h°lMhr<8 fl, 7 50, Im llomptoir: ^^ ' «u 4 He,,'° A Für d!e Lusitllun» und Felertaae, Die «b«l»lftr»tion befindet sich Tongrrslpllltz Nt.». die «ebactlon Bahnhofzasse Nr. 15. Lprechstunben der Redaction von « b!« li Uhr oormitt»,». Unfranlieite Vriese »erben nicht »ngencmmcn, M»nu!crlple nicht zurückgestellt. , E„ ""sicher Theil. N^'EnMi k^lische Majestät haben mit ^A^H°upM'kßlMg vom 17. October d. I. ^N^enten" z «^'' ^'^uz Campitelli «°" in der Marl- °U"Mdiast... " gesetzmäßige Functions- "'»N zu ernennen geruht. Ctin ^——^ Ledebur m. p. >!^ ^"'ftät haben mit ^ ?" Pros ss'b"ng vom 24. October d. 9- dem >'2?"d i^ d"«^^^ Sprache und '« ^ 3 M" Phil°logi"an der U.!ioersilät "H"'^ Mit w "^ Dem ° ttio den Titel °^" geruh" ^^s'cht der Taxe allergnädigft ^Ce, ^ . '---------- «Ur Enlschli^lische Majestät haben mit ^° )" Saat«""» d°ln 20. October d. I. dem l'M l°lftei d°n ^".^iums in Gürz Heinrich ö" belleiheü ger b """ Schulralhes aller« z^i^ haben mit ^le7"he ds K'^ vom 25. October d. I. l^a ' °us ^ "! ". Gerichtshofes Friedrich ?t!?'"den dau^ ^ v°n ihm erbetenen ^h >z Een«.« ^"^^"b den Titel und "Auht. ^natsprasidenten allergnädigst zu h. tze. ^ -—^_^^G leispach m. p. wajeM haben mit !^>^^U ßun 23. October d. I. dem ?l! ?°N ihm'.,"^°n« m Altenmarlt an-^? ^""linnu "?/" ^«^ebu.g vom activen Istleistung '3 ""er vleljähr.gen und be-. . ^ ""nhen «2^"" Verdienstlreuz aller- k" ,?°u»,«.'"" wch»»n,«r°che im Pei,°nal. ^>?/M^^ie l»,chnun»«r.«ib«n..n ^«»»!>..^ N«^ ^"°"°l «u Rechnu»««' Der Iustizminister hat verseht: die GerichtsadMcten Rudolf Freiherrn von Farfoglia in B^je nach Gradisca und Doctor Emil Spira in Gradisca zum Landisgerichte in Trieft und zu Gerichtslldjunctkn ernannt: die Nuscultaliten Zacharias von Petris für Plfino und Silvius Tujach für Buje. Der Nckerbauminister hat den Forst'Inspeclions-Adjuncten Karl Schneider zum Forst-Infpections» Commissar ernannt. Der erste Präsident des l. l. Obersten Gerichtsund Cassalionshofes hat die bei diesem Gerichtshöfe erledigten Rathssecretars-AdjuncteN'Slellen den mit dem Titel und Cbaralter eines Rathssecretärs be-kleideten, derzeit im Secretariate des Obersten Gerichtsund Eassationthofts in aushilfsweiser Dienstleistung stehenden Gerichtfadjuncten Richard Dlabat und Johann Gebauer verliehen. Der Ministerpräsident als Leiter deS Ministeriums des Innern hat den Bezükshauptmann in Sesana PH. Dr. Andreas Grafen Schaffgotsch zum Winisterial'Secretär im Ministerium des Innern und den Ministerial«Vicesrcretär in diesem Ministerium Dr. Peter Laharnar zum Bezirlshauptmanne im Küstenlande ernannt. Der Nckcrbauminister hat auf Grund der Be« stimmungen des Landesgesetz>s für Istrien vom 8. September 1884 (L. G. Bl. Nr. 36) den Grund-besiher in Moschenizze Franz Slalamera und den Landtags-Abgeordneten und Gemeinde.Vorfteher in Pinguenle Dr. Matthäus Trinajstic sür die gesetzmäßige Functionsperiode in den Landesculturrath für die Marlarasschaft Istrien berufen. Nichtamtlicher Theil. Zur Lage in Griechenland. Man schreibt der «P.E.» aus Athen unterm 24 October: Im Vordergründe des Interesses stcht gegenwärtig hier die Frage, welche Form die in der nächsten Zrit durch eme Eommisson f.stzustellende internationale Controle der griechischen Finanzen annehmen wird. Man hat hier vorläufig noch keine Kenntnis von den Principien, die für die Arbeiten dieser Commission maßgebend sein werden, es wird jedoch in den Re» gierungslreisen die Zuversicht gehegt, dass hiebei der wenigstens für zwei Jahre vorauszusehenden Ver« ringerung der Staatseinnahmen Rechnung getragen werden wird. Die wirtschaftliche Lage in Thessalien wird nämlich noch lange eine derartige bleiben, dass diese Provinz nicht nur nicht tmftande sein wird, zur Erleichterung der Lasten der Staatsfinanzen beizutragen, sondern selbst gezwungen sein wird, die Unterstützung des Staates in Anspruch zu nehmen. Man kann sich leicht eine Vorstellung davon machen, wie drückend unter den gegenwärtigen Umständen die täglichen finanziellen Erfordernisse vom Staate empfunden werden. Der Finanzminister sah sich denn auch veranlasst, an die Behörden wiederholt nachdrückliche Weisungen zur Eintreibung der Steuern in vollem Umfange ergehen zu lassen. In der Erkenntnis, dass eine Reform der griechi» schen Verwaltung nicht nur ei>e unerlässlichs, sondern auch eine unaufschiebbare Aufgabe ist, hat die Regierung sich beeilt, eine aus Mitgliedern des Cassationshofes und aus Professoren der Athener Universität gebildete Commission einzusetzen, welche einen Entwurf für die Herstellung größerer Stabilität im administratw.'N Personale auszuarbeiten haben wird. Bisher herrschen nämlich in dieser Beziehung höchst bedauerliche Zu» stände Nicht nur jeder Ministerwechsel ist mit Massen. Veränderungen im Personale der Staatsämter verknüpft, sondern die Beamtenschaft ist auch dem Belieben der Deputierten preisgegeben, welche die Enthebung oder Versetzung von Beamten jederzeit ohne Mühe erlangen konnten. Wie in Bezug auf die meisten Mängel der griechifchen Verwaltung waren sich die bisherigen Regierungen auch in diesem Punkte über die Noth» wendigkeit einer Reform klar und mehr als einmal figurierte die Beseitigung des erwähnten Uebelstandes auf dem Programme der jeweiligen Eabinette; die angekündigten Verbesserungen blieben jedoch auf dem Papiere, sei es, weil der betreffende Minister, der sie ins Werk setzen sollte, auf halbem Mge stehen blieb, oder dafz er allzurasch aus seiner Stellung scheiden musste. Man darf somit auch diesmal die Reform der Administrative in der angedeuteten Richtung noch nicht als eine Thatfache ansehen, sondern man muss abwarten, ob das Cabinet Zaimis hierin eine glück« Heullleton. .> " die Taljen von uns Männern dt? V loy ""lcher d'e Cigarren sich ^^d^ Lasten und >^T nHHaus. s° ziehen sich wohl die ^'3^l «5'u gen?,^ 'hrrn müden Leib durch ?'cl< "'S« ü "'n!? ^l bauliches Arbeit«. >il^^i7 un K"'.z""den sich dort einen X?>V>l die N' '" der Ecke des Sofas X^tlu> passen l°'?""isse des Tages vor «>> "bt az' ,U«d stehe, welch hervor-^?9ln>N' si d /'»"mende Kraut auf den h'" ° »'^'sich Mit ,""en Züge gethan' be-^t>?N> lich d"" b? Wachen Dufte zu X^ 3°ll?n aus einer >^l > e,> und?'"det aus seinen Zügen, ein ^ ^'<3 ^wF °uf wie der Somienstrahl ^d ei> W h^°" lüht. der Mann ist ^ <°" ih3 K"e Se?" ", ""5 manchen fchlech-«>js>s unk abgewonnen, und wenn 0 >3 ?> gut <^. ""langte, er gäbe e5 Und noch ein anderes Bild. Auf einer weiten und beschwerlichen, einsamen Gebirgswanderung sind die Vlirräthe verbraucht; Hunger und Durst quälen, aber nichts ist mehr vorhanden, die Quälgeister zu be. ruhigen. Nur noch eine Cigarre gibt es Sie w>rd an-gesteckt und siehe: Hunger und Durst verschw.nden zwar nicht, aber das quälende Gefühl vergeht, den Körper ersüllt neue Spanntraft und da« Gefühl, du kannst die lour doch durchführen, gewinnt die Ober. Hand. Auch hier war es der Tabak, der diese hervor« ragende Wirkung ausübte. ,,.«..,.,. Unter solchen Umständen lohnt es sich doch, das Kräutlein ein wenig näher anzusehen, das diese psychi-schen Einflüsse auszuüben imstande ,st. Es gehört eben o wie die Kartoffel zur Familie der Solanaceen und ist in 30 bis 40 Arten, von denen die bekannteste Nicolinu» tHbaeum ist, verbreitet. Die Bekanntschaft mtt demselben wurde, ebenso wie mit der Kartoffel, in Amerika bald nach Entdeckung dieses Crdtheils gemacht. Dort rauchten die Indianer aus diese oder jene Art, und bei feierlichen Gelegen» beiten giena unter ihnen die sogenannte Friedenspfeife um. Die Colonisten lernten von ihnen das Rauchen aus Pfeifen und einige von diesen Colonisten, die mit dem Admiral Francis Drake nach England zurück kamen vielleicht auf demselben Schiffe, auf dem dicfer berühmte Seeheld die ersten Kartoffeln hsrüberbrachte. errealen im Mutterlande nicht geringes Aufsehen, als sie ihren Pfeifen mächtige Dampfwolken entlockten. Während nun die Kartoffel nur außerordentlich lang. sam und schwer Boden gewinnen konnte, breitete sich der Genus« des Tabals aus wie die Pest, >o belichten wenigstens die Chronisten a^s dem 16. und dem Be. ginn des 17. Jahrhunderts, und bald gehörte der Tabak zu den beftgehassten Dingen jener Zeit. König Jakob I. von England schrieb eine Schrift gegen das Rauchen, Papst Urban VIII. belegte die Raucher mit dem Bann, Sultan Murad IV. strafte das Rauchen gar mit dem Tode. Was half«! Im 30jährigen Kriege wurde schon recht viel geraucht, und welches europäische Land bis dahin die Bekanntschaft der Tabakspfeife noch nicht ge« macht hatte, das machte sie j?tzt durch des rauhen Krieges Horden. Aber nicht in Europa allein breitete sich das Tabakrauchen aus, nein, auch bei uncultivierlen Völkern, sobald sie mit seefahrenden rauchenden Na« tionen in Berührung kamen, gewann es an Boden und verdrängte die dort früher bekannten Reizmittel. Salonfähig aber wurde das Rauchen zu der Zeit noch lange nicht; in dieser Beziehung lief ihm eine andere Art der Benützung des Tabals, das Schnupfen, gar zu sehr den Rang ab. Dies letztere kam in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts zuerst bei den Spaniern in Aufnahme, und zwar gerade in den höchsten Kreisen am meisten. Ui'd nicht allein Männer flöhnten, fo kann man geradezu fagen, dieser Leiden« schuft ohne Maß und Ziel. auch Damen thäte, es, ja Übertrafen die Männer vielleicht darin. Aus dem preußischen Herrscherhaus«: sind zwei Mitglieder zu nennen, die da« Schnupfen mit Leidenschaft betrieben, die erste preußische Königin Charlotte und Friedrich der Große. Heute gehört es in Deutschland beinahe zu den Selten» heiten, einen Schnupfer zu sehen. Enragierte Schnupfn findet man überhaupt um noch unter den alten Leuten, der Jugend M «K nicht mehr ^QUhN2lMtz, Laibacher Ieiwng Nr. 250. 2244 kichere Hand, als die früheren Regierungen, bewähren wird. Es wurde schon wiederholt erwähnt, dass das Verhalten einer Anzahl von Officieren, die sich während des letzten Krieges Pflichtvergessenheit und Missbräuche zuschulden kommen ließen, zum Gegenstand einer Untersuchung gemacht werden soll. Dieses Vorgehen wurde schon unter dem Cabinet Rhallis angekündigt, dann hieß es jedoch, dass die Angelegenheit wahrscheinlich im Sande verlaufen werde, da bei einer rücksichtslosen Durchführung der geplanten Maßregel allzuviel Empfindlichkeiten verletzt werden müssten. Die öffentliche Meinung hat aber diese Untersuchung und die Ahndung aller begangenen Vergehen so dringend verlangt, dass die Angelegenheit nicht mehr so leicht beiseite geschoben werden konnte. Es hätte übrigens für den jetzigen Kriegsminister einer solchen Mahnung nicht bedurft, um ihn zum Festhalten der von der Regierung kundgegebenen Absicht zu veranlassen. Die nunmehr eingesfhte Unlersuchungscommission unter dem Vorsitze des Generals Mavromichalis wird keine leichte Arbeit haben, da die Zahl der beschuldigten Officiere bedauerlicherweise eine große ist. Es beginnen sich auch schon mannigfache Einflüsse zur Durch» kreuzung dieser Untersuchung geltend zu machen. Die Regierung wird sich aber hoffentlich vor Augen halten, dass diese Action durchgeführt werden muss, wenn nicht ihr Bestreben zur Hebung der Disciplin und des Pflichtgefühls in der Armee gleich zu Beginn in der öffentlichen Meinung discreditiert werden soll. Politische Uebersicht. Laib ach, 30. October. Das «Fremdenblatt» weist die von den oppositionellen Blättern ausgegebene Parole, dass durch die Ansehung der Berathung des Nusgleichs-Pro-visoriums auf die Tagesordnung der Abendsitzungen des Abgeordnetenhauses ein «Verfafsungsbruch» begangen worden sei, abermals mit Entschiedenheit zurück. Nicht jene, welche für die Staatsnothwendigleit vor« sorgen wollen, sondern jene, die derselben entgegen» wirken, begehen in Wahrheit einen Verfassungsbrllch. Wie die Sache jetzt gediehen ist und nach den ernsten Erklärungen, die auch von ungarischer Seite zu uns gedrungen, müsse jeder, dem die Politik mehr als na» tionaler Sport ist, ernsthaft wünschen, dass das Par« lament die an dasselbe herangetretene Kraftprobe glücklich überwinde und das Ausgleichsprovisorium durch alle Stadien parlamentarischer Berathung erfolgreich zu Ende führe. Nichts vergeben die Deutschen damit ihren Rechten und Ansprüchen, wenn sie dem Reiche geben, was des Reiches ist und das österreichische Parlament vor dem politischen Bankerotte bewahren, auf den die Obstruction mit allen Mitteln ausgeht. Sie bleiben in ungeschmälertem Besitze all ihrer nationalen Forderungen, und gewiss werde jede Regierung bestrebt sein, die Sprachenfrage in die Bahnen gesetzlicher Ordnung zu bringen. Aber sie müssen von der Idee ablassen, durch den Kampf gegen die Voraussetzungen der duali« stischen Reichsverfassung zu einem Erfolge zu gelangen, weil eine Methode dieser Art keiner Partei gestattet werden könne. Selbst wenn die Obstructionists siegen würden, so würden die meisten unter ihnen einen solchen Triumph nur bedauern. Er würde ihnen leine Freude bereiten, wenn sie die Wirkungen solch eines Erfolges überschauen würden. Im Laufe des Jahres wird dem «Illustr. Wiener Extrablatt» zufolge eine Regierungs« Vorlage, betreffend die in diesem Jahre gesetzlich sicher« zustellenden Localbahnen, dem Parlamente nicht mehr zugehen. Nachdem die im l tzten Localbahn» Programme sichergestellten Localbahnm noch nicht voll» ständig zur Durchführung gelangt sind, anderseits aber auch manche der für das nächste Gesch in Aus» sicht genommenen Project« noch nicht allseitig klargestellt erscheinen, bedeutet rs keinen Zeitverlust, wenn das neue Localbahngeseh erst im nächsten Früh jähre der legislativen Behandlung zugeführt werden wird. Wie aus Budapest gemeldet wird, hat der ungarische Finanzminister die vor einigen Monaten übernommenen fünf Millionen Gulden Salinenscheine, welche nunmehr abgelaufen sind, auf weitere drei Monate prolongiert. — Der österreichische Finanz minister wird voraussichtlich Ende dieses Monates abermals bei der österreichisch-ungarischen Bank einen größeren Goldbetrag erlegen und einen dieser Summe entsprechenden Betrag in Salinenscheinen aus dem Ver» lehre ziehen. Der «Pest er Lloyd» schreibt: Die Voraus« setzung der Fortdauer des Constitutionülismus in Oesterreich ist, dass dieser Constitutionalismus in seiner parlamentarischen Ausgestaltung nicht zu einer imminenten Gefahr für die Wehrfähigkeit der Monarchie werde; tritt eine solche Gefahr dennoch ein, so darf Ungarn nicht gleichgiltig bleiben, es muss aus eigener Kraft zu retten bemüht sein, was sich dieser Monarchie an Machtbürgschaften retten lässt. Das Ausgleichs-Provisorium wird trotz der heutigen lärmenden Auf» tritte voraussichtlich in den Hafen gesteuert werden; aber wenn die deutschen Parteien gut berathen sind, so werden sie weiter leinen «Wind machen». Ist dann erst einmal diese wichtigste aller Existenzfragen der Monarchie geborgen, dann müssen die Deutschen thun, was sie nicht lassen können. Wohl aber dürften wir verlangen, dass sie uns den Mitbesitz an dem Hause, das wir mit ihnen gemeinschaftlich bewohnen, nicht verkümmern. Gegen die Blättermeldungen von der Einberufung des deutschen Reichstages auf den 7. December und des Landtages auf den 11. Jänner erklärt die «Nordd. Nllgem. Ztg», es sei an maßgebender Stelle nichts bekannt, dass ein Beschluss hiefür bereits gefasst worden sei. — Nachdem der Bundesrath seine Plenarsitzungen wieder aufgenommen hat, wird der Entwurf der Militär«Strafprocessordnung demnächst zur Berathung und Beschlussfasslmg gelangen. Damit ist die Vorlage des Entwurfes an den Reichstag gesichert. Wie man aus Rom meldet, hat der neue ita» lienifche Vertreter in Abessynien, Hauptmann Eicco di Cola, die Reise nach Afrika angetreten. Die französische Kammer genehmigte die mit Japan abgeschlossene Handelsconvention und beschloss sodann den Antrag Goblet auf Wiederherstellung des Listenscrutiniums in Erwägung zu ziehen. Minister Barthou erklärte, die Regierung werde den Antrag bekämpfen, stimme jedoch zu, dass derselbe in Erwägung gezogen werde. Nach einem uns vorliegenden Gesammlergebnis der Wahlen im Großherzogthum Baden wird sich die zweite Kammer wie folgt zusammensetzen: 27 Nationalliberale, 21 vom Centrum, 5 Socialdemokraten, 5 Demokraten, 2 Conservative, ^ «" ' 1 Freisinniger. . ,..H deMnM,' Die Gerüchte über eine anM^lel"^ vorstehende längere Reise des Kon'g« ^«g U von Serbien ins Ausland, t»e ^. ^chl'^ Königs Milan zum Mitteg^". ^ieMZ Scheidung von der Königin Natalie «"" ^ s einer anderen Ehe sind, w,e von "m^^M versichert wird. vollkommen unbegrunom. ^M Weise von den Feinden Serbiens uno ^ W Dynastie ausgehende E. sindungen. ^ ^ M Belgrad meldet, ist es n'cht "A'«'^ hchH türkische Truppentürper an der serbischen "" ^M Grenze concentriert werden. ^,7 M'lel " . Meldungen aus km Grenzrayon Y» ^en '",'' tärische Bewegung in den g"«"« " ^h"^' qesunden. wozu auch leine Veranlag ^ ^ da die Ruhe an der Grenze u"geft^^ „„ überhaupt eine normale fei. 6>ne ' HMN " zugehende Meldung bezeichnet ^d^ Zmtze ° angeblich geplante Veränderungen "' ^aB diplomatischen Vertretungen Serbien» unbegründet. »<^.. ^<, meld^^l. Wie man aus das im Ministerium des Innern " H^tre^ betreffend die Errichtung von LanM > ^ ^ (ZenMwos) in den Weichselp^v^ sprünglichen, noch vom Z^ ^m ^ ^ n.erten Statut, an dem P/U " g«w,g. d" > Regime. Aenderungen behu s Nel""" men "° ,. pelenzen diefer Körperschaften "°^ Aschen v^ waren. In unterrichteten stadt werde die Statuts für alle europäische" P^ ^ite"" ^ als bevorstehend betrachtet. -7 «^ierMslH^g von ebendorl berichtet, dass ",^ ° OlM^ s^ Plan einer Umgestaltung der "ssM ^ „ « ventiliert werde. Es werde °" "" '^M n ^ Weiterung der GcMeinde.AutononM, ^ ^na, größeren Städten, im 3"^ ^ O ^r g'^l ökonom.schen und culturellen V^rh^n' l, §l^ Gemeindewesen geboten sei. E'" "" " ^ss- « dürfte dem Reichsrath in der n"^' ,< Begutachtung vorgelegt w-rdeN. ^gnstantl'' ^ Wie «Standaro. °us " Ä^ll^/°,e meldet, hat der Sultan die türk M" ^M "'B< für den defnntioen Frledensv"lraa ^^ zB Verhandlungen bls zum nachlten schlusse zu bringen. ^ Tagesneuigteittn^ ^ Vadeni.) Line Fülle "^ "^ ^„j b ^ Nanda Vadeni, die Tochter f^" ^.tgth" „°'< Mmswpcafidtn.m, ist ^'"'«HH " A> «ählün« m.t de« Grasen A°a«KA K.ne« "< > Wipplwg'tstrahe in W'«« t.«ften Stücke .st der 3°«" °" ^.. D»' f> Vlüutigam seiner V:aut ««"'d«" ^ ^ld, ^ll stehen au« Schildpatt. S't ft"° ^ ll^tt« fi D-e Vcillanten, die zu dlel"^ sH^ wendet wu.den, haben «ine int "N^ Kr°«^ stammen nämlich aus den s^nen^^^^ Erzählung aus den Tiroler Bergen von I. E. Maurer. (Schluss.) «Cs hatte ihr nur noch geschienen,» erzählte die Wirtin weiter, «als wäre der Liesl in dem Augenblick, als sie den Schrei auiftieß, ein Tuch über den Kopf geworfen worden. Rasch entschlossen eilte nun die Mariandl hinaus, der Unglücklichen zu helfen, aber es war schon zu spät. Alles ringsum war still, nichts mehr weder zu sehen, noch zu hören. ,Liesl!' rief sie. ,2iesl!< Keine Antwort ward ihr; nur die Felswände gaben da« Echo zurück. Jetzt wurde der Dirne aber denn doch bange. Wie sie nachher erzählte, hatte sie in ihrem ganzen Leben nie so viel Schrecken und Angst ausgestanden, wie in jener Nacht. Ihr war es, als wären ihr plötzlich Hände und Füße gebrochen. Am ganzen Leibe zitternd, gieng sie in die Hütte zurück und verriegelte die Thür. Beim kleinsten Geräusch, wenn der Wind übers Schindeldach hinfuhr, oder die Glut auf dem Herd in der Asche lnifterte, fuhr sie erschreckt auf. So verbrachte sie fchlaflos den Rest der Nacht.. Wieder machte die Erzählerin eine kleine Paufe, ehe sie fortfuhr: «Am nächsten Morgen giengen einige Holzknechte aus der Scharnitz ins Gleirschchal auf die Arbeit. ES war lange vor Tag; die Sterne fllmmelten noch am Himmel und ein Wchtes Roch dämmerte zuhinterst im ?^."^?" ^n,v"i°ch h„auf. Wie sie nun bei . n WÄHU^ "°"eilam«n. Wden ste vor dechlben "n «^d»^d U«2«n m^ z«raust«m Haar und z'd von ihrem Welschen, den die Teufel in einen Abgrund hinab« gestoßen hätten. Man glaubte sicher, sie würde sterben, und für das Mädel wär's auch das beste gerochn. Aber unser Herrgott halte ihr ein härteres Los be« schieden. Nach vielen Wochen konnte sie zwar wieder vom Krankenlager ausstehen, aber ihr Verstand war nicht mehr zurückgekehrt; sie blieb wahnsinnig. Seit jener Zeit lebt sie bei den zwei alten SägemUllers« leuten ,m Gleilschthal. welche sie aus Barmherzigkeit aufgenommen haben. Sie sind wohlhabend und linder» los, und die Sägemüllerin, die Sie heute gleichfalls bei der Kapelle drinnen gesehen haben, pflegt die arme Liesl, als ob sie ihre eigene Tochter wäre. Wo übrigens das Mädel in jener Nacht gewefen und was mit ihr vorgegangen ist, hat bisher kein Mensch erfahren. F agt i'mand sie danach, so fängt sie an zu weinen und redet verwolrenes Zeug, aus dem niemand klug werden kinn. Auch von Saitori, dem Oberaufscher, wusste lange Zeit kein Mensch, wo er hingekommen sei. Nach em er bcim Amte die Meldung gemacht, wn Schwärzer, wie er angab, aus Nothwchr erschossen zu haben, war's bestimmt, dass « um sein« Sicherheit willen versetzt werdet sollte. ^' ^^eNdK ,^ abends, mMe er noch einmal P ssa- ° M und kam nicht mehr z"ück. ^ d,e M s' Gendarmen und Förster durchM O„ .« ^ " jedoch erblieb herbst derben Jahres stleg '" ^n ^"'5/ Geis abhanden hinauf. Da fand er t«f u"t^^ hM „"A der Schnee das ganze 3°^/Schliß "" zu^ verweste Leiche. Sie trug "" ^StlM H < und Hände und Fähe """ " ^, d ^z gebunden. Die Fehen vom GU FinanK^> hiengen, ließen d.e Un.forM « ^^ ^g Es war der verschollene Overu , ^ Oc° haben die Schwärzer an lyln .j Gartl Rache genommen^- ^ / So berichtete d,e Watm den ch Bestimmtes an den Tag gel«""" .„<> dem sie geendet hatte. . «so l°"° M^ .Niemals,- "tgegneteste^ > l° F"'/ scheinen mag. Und letzt komm „ ^, mehr auf. Die GeschM 'st^ ^elt s"" wenn einmal die Liesl °"s df ,^K^ ohnehin lein Mensch mehr d" ^ V „ ^ Mit diesen Worten Nd <,u« ° «e ^ zählung, ein düstere« Schatz h ^ Aelple". < _ aeworde"' /d s"5>^ " E« war indessen ^ Frau Wirtin ür ihre M "Y „ ^ ^ dem sie mir noch freund^ " 2245 2. November 1897. M"h°ttl »kl" Urgroßvater be« Bräutigams ^"«"ßlr'lu., ?! ll"b die Vrlllanten der übrigen ^'^ss !^ N"ß" Ahnen der gräflichen ! 3 eltlGll« 'l """N Vracelet verwendet worden, ?"KA »""" Vestandtheil de« Vraulschmucke» 7«r«,t ,"^« überbrachte Gras Krafinsli seiner d °"' d« n »«. ? 3°m.liensch«uck ein Brillanten-?> u" V"^^"«k ausweist, dazu passende °W»en N.? Ai°a>» die glelchsall« mit groh>n >'^ "^ ^ «in Etui enthält ' «loch, ^«°'lsch»ucl in Goldfassung: Hal«. ","^tb,.'<^l ^"°' "nd Nr«cel«t von türl.«- ?'^"Win°unI"^°'"ck ft°»mt °u« d,«Go««er. 3° ^ «lit d7n. i!!"^ "" Ioh« 1«b6 vom Kaiser von ?!^. «r«, ^.^""'beer geklönten Großvater de« ^/"le der Nr°l?.""^ Kr°sin«li. gespendet. Außcr- >°? "" ln V^'l '«in« Vraut drei T«°ragbbrochen, «> Arm ° "" »ef°„t ist. Schließlich gehvren " ? 3°ssu„/ " "" verschiedenen Edelsteinen in ^" 'in si.1"" ^""'schmuck, der in seiner Ve-U"" d« Tma ^ ^""^kn repräsentiert. Der «"^.N^,"°"'chlnuck wurden in de« belannlen li,» "lin«li u«^. ?ll°" Padre ln Ro« hergestellt. >M?^N' gellte fich «l. .««e« Dlnerservlce ^ ?""l«all « . ^^""ur sür 24 Personen V^"be sH ""' Stanislaus Vadeni übersandte < ,"° «r "m"I„ "^l"r Silberteller. Grüfi« ''^"Toilet? ' "'bmete ihrer Tochter dle "'tz «Üchen "° °U« S.lver - Sp'egel, Leuchter. '!».?< "nb^"" ^ ^ "«d eine Re.seto.iet.e V.^l<,ss>,ng b'°^ !"ll"'^" slrma. die in Wien <^«'i>fi, »,.' ^ ^"etle ist mit S.lber > ^lt,^"°be.h Ty,z,iewicz sandte vier '">'?"' da« >.«" ^'b. «ras Anton Potocll ein ^«>°t. Die «4.3'"^ch Vaden.'fche Palais ln ^""ess "' <ür tt.,.3 "'""'" ^"" I"d»ftrieschule >" /°^. °° m ^«W"«° Vaden. rege« ^ ^b »cone ,! Fch.ldpatt mit G°ld«ono« '^!t?''",^ ' "n «auenschreiblisch, verschiedene >>,'l^°Net B«^7^"'^^'' "ne große «nzahl ^ ^»uckgegenftiinbe und Gobelins ,c ,c. ^'t ,.^le F, ^ >?>Ne^ «ordinal Nampolla ^I> «'ückwun 1"'" ^'"l" V°deni tele. , ^" 'llr b«7 ^ ^« P°ftft.« und drn apofto. "'5' »?'kth ^"«vermühlte Paar übermittelt. lrühere Unive.ft.ä.«. ^ ^' /slorben " ^"lsiano ist am 29.V.M. ^'^ ln Mähren /' " ^ ^M^n° ',7 ^""ls«n der land. > fich ??"ehen,H , dienende Institution der ä>d^°"der« .""««'« dem System Na.sselsen. >« "Wh»s^/« Aschen Reiche seit lange« >A . "new ",s^'t. ist auch in Mähren und ><" 2'«t^ Aufschwünge begriffen; 'tz^i >th^./°"bande der genannten Lassen ^ w> ft2"erichte für da« Jahr 1696 ^V^»t d.ps,. .Inanspruchnahme und die ?°. ^^^l" lar d°s Wob! de« «<,..„«. '^ E^e^iim^Ib^^^^^^ Dinge. 3'ch« c ^e°elt/n? sanken, bis endlich der l'tz»> N«^ Der nächste Morgen V u3 '^ an -in, ^ c lenem Ausflüge ver-^elp^r dies"? schönen Sommermorgen b^ L7" D "°l von Seefeld her. dem V hln burch H' Scharmh zuschlenderte. «.^ ^°n der n^U°sle fischen den netten '>"" Nelken und V" be« ""b lam endlich über die T'^°li ?^nete mir . ^> >en^ der. wie es «>t> den^" ^^rnhofe h«lam. Vier ^'> ^lücl ^«' "ber welchen anstatt des gebreitet war; ^i> tr "»er ^ « " Flitter der Jungfrauen- >iich.' »ieng d""burlche. der ein lMzerms !l'«i^ Z " VN« so" 6uge v°r°n; eine lange ^ «>l^. hinter d °m'^« Todtenbahre. ^ ö" d,' ^" der ein" ^^nzuge humpelte ein ^b^ H°"d einen Stecken, in fragte ich. auf ^l,'^ie ^ "'° Störung im G^bet. blickte sie ^ "''Nr ^"" Ihr sie vielleicht g^^^ ^ "". «Herr. gib ihr die ewige stände« in geräuschloser Arbeit wirkenden Institution a« besten behauptet und dargelegt. — (Aluminium «Münzen.) Aluminium» Münzen werden wahrscheinlich binnen kurzem in Nmerlla auf der Vildflgche erscheinen. Da» Mllnzcomiti hat über den Gegenstand schon Vericht erstattet, und der Congress in Washington wird dle Ausprägung solcher Münzen noch im Lause der nächsten Session ln Erwägung ziehen. Man glaubt, das« die Leichtigkeit de« «luminium« dasselbe als Esiah sür die bedeutend schwereren Kupfer-, Vronze- und N clelmünzen sehr bald oollslhümlich machen wirb. Da« Einzige, was man gegen seine Verwendung anführen wnnte. wäre die Möglichkeit, dass die Münzen Vetrügereien Vorschub leisten lohnten, da da« Aluminium de« Silber sehr ähnlich ist: d« Unterschied im Gewichte dürste aber Falschmünzern ein großes Hindernis sein. — (Ein tiefer See.) Ein liefer See in 3500 Meter Höhe wurde in diesem Jahre zum erstenmal von einer Gesellschaft von Geologen au« de« Otte Poitland im Staate O egon e,forscht. Der See liegt in de« sogenannten Cascabrn - Gebirge, in der Nahe eines der höchsten Punkte des letzteren und hat eine Länge von 19 Kllometer bei einer mittleren Vieite von fast sieben Kilometer. Er wurde vor etwa 40 Jahren von be« amerikanischen Gelogen Dutlon entdeckt, blieb aber seitdem gänzlich unbeachtet. Erst jcht hat er einen Namen erhalten und wirb «Mazama» Survey» genannt. Der See ist die Ausfüllung eine» alten vulcanischen Krater« und hat die sehr bedeutende Tlese von 300 bis 600 Meter, sein Wasser ist dunkelblau und so klar, das» man Gsgenftünde ln 30 Meter T,efe genau erkennen kann. Gi« j,ht hat «an nirgend« einen Abstus« des See« entdeckt und hat auch leine Spur von einer Quelle finden können, die den See spei«». E« bleibt also nur die Annahme übrig, dass er von de« geschmolzenen Schnee der ««liegenden Vergglpsel sein Wasser erhält. Da« Wasser zeigt fich von zahlreichen kleinen Schalthleren bevölkert. Merkwürdig find noch die Temperaturverhält» msse de« Seewassers. »n der Oberfläche beträgt ole lempeiatur IS Grad. in 170 Meter Tiese 4 Grab und ln 500 Mter Tiefe wiederum 8 Grad C lfiu«. D> l« in der Tiese wieder zunehmende Wär«e de« N^ss r« lässt vermuthen, dass der Vulcan, d.fsen Kralen der See ausfüllt, noch mcht völlig erloschen ift. — (Fabril«müßige Erzeugung von Ozon.) Theoretisch sollte man in der Lage sein, ein Kilo Ozon per elektrischer Pferdelraft zu erzeugen, wäh« rend man thatsächlich nur 10 bi« 12 Gram« erzielt, so das« die Herstellung de« Ozons bisher eine sehr lost. splelige war. Es tft nun dem bekannten Physiker Anbreoli gelungen, durch von ihm erfundene «pparale bi» zu 50 Gramm Ozon per Ellllricilüt«.Plerdelrllft zu erzielen, so das« fich hiernach die Koften sllr ein Kllo aus fl. 1 b0 belaufen würden. Wenn fich da« Verfahren sabrllsmäßig durchführen lässt, wird da« Ozon berusen sein, in unserer Iidustrie eine bedeutende Rolle zu spielen. Local- und Prouinzlal-Nachrichten. * Hüdmärkischer (krainisch-küstenländischerj Sängerbund. Das Gründungssest de« südmärlischen Sängerbundes, da« vorgestern stattfand, nah« einen ungestörten, äußerst gelungenen Verlauf. «m Samstag eröffnete ein Vlgrüßungsabend in der Cafino.Glaehalle die Festlichkeiten, zu de« die Vertreter der dem Vunde angchörlgen Gesangsverelne au» Kcaln und dem Küftenlanbe erschienen waren. Pen Abend füllten in angenehmer «bweckMng Vortrüge der Mufillapelle de« Laibacher Vicycle»ch auf Seine Majestät den Kaiser, in da« die ganze Versammlung »it freudiger, stürmischer Vegeifterung ein« stimmte, inde« die Musikkapelle die Voltthymne intonierte, die von den Anwesenden stehend angehört und «lt-gesungen wurde. Al« Wlegengeschenk widmeten die deutschen Frauen und Mädchen den Gesangvereinen des Rundes prächtige Fllhnenbänder, die Fsäuleln Marlha K^sbacher «it finnigen Ansprachen überreichte. Mit h,lle« Jubel wurden nun die weiteren Gesangs« und Mufiloorlrüge aufgenommen. Insbesondere sanden die wackeren »ßlinger und Do«schaler Sänger, die volllthümliche Kärntner« und Tirolerlieber ungexein charakteristisch vortrugen, nicht endenwollenben Veisall. — (Sonntagsruhe in den öffentlichen Tabaltrasllen der Gastgewerbe« Inhaber.) Da« l. k. Finanzministerium hat einer F>nanzlande«behülde eröffnet, dass Vaslhauslnhaber :c., welche öffentliche Tabaktrafiken besitzen, bezüglich des Verlaufe« der Tabalsabricate während der Sonntage an Gäste gleich den Hau«trafilanten. dagegen hinsichtlich de» Sonntagsoellchlelhes über dle Gass- gleich den anderen öffentlichen Tabaltrafilanten zu behandeln find. —o. * (Feierliche Eidesleistung der Lai. bacher Garnison.) Gestern sand u« 9 Uhr vormil« tag« i« groß?» Hofe der neuen Infanterielaserne der feierliche erhebende Act der Eidesleistung der i« Herbste zur Psgfenzdi.nftleiftung, beziehungsweise zur mililärifchen Ausbildung eingerückten Mannschaft sämmtlicher Ablh?i« lungen und Anstalten der hiesigen Garnison im Absein des Heirn Dioifionscommonoanten FML. von Hochs» mann, de« Herrn Generalmajors Sterzl. der Herren Stab«- und Oberoificiere statt. Ple Feier, zu welcher die ganze Garnison ausgerückt war, leitete ein vom hochlv. Pfarrer Maleniel celebrlelter Gottesdienst ein, nach demselben hielten zwei Hauptleule in deutscher und slove« nischer Sprache feierliche Anreden an die Mannschaft, in denen ihr die hohe Vedeutung der weihevollen Hand« lung in Erinnerung gebracht ward und die Krieger zu unverbrüchlicher Treue und Hingebung gegen Kaiser und Vaterland ermähnt wurden. Hieraus erfolgte lruppen« weise die Eibesabnahme und nach Schluss derselben die Defillerung sämmtlicher Truppen vor dem Herrn Di« visionär. — (gur Volksbewegung.) Im dritten heurigen Quartale wurden im politischen Vezlrle Adelsberg (41.47S Einwohner) 42 Ehen geschlossen und 36? Kinder geboren. Die gahl der Verstorbenen belief sich aus 333, welche fich nach de« Alter solgendermahen vertheilen: I« ersten Monate 88, i« ersten Jahre 108, bis zu b Jahren 1??, von b bis zu 1b Jahren 22, von Ib bis zu 30 Jahren 18. von 30 bis zu 50 Jahren 26, von 50 bis zu 70 Jahren 42, über 70 Jahre 48. Todesursachen waren: bei 17 angeborene Lebensschwäche. bei 6» Tuberculose. bei 16 Dlphlherltis, bei 14 Keuch« husten, bei 9 Typhus, bei 2b Dysenterie, bei 8 (Koici-a iniaiiwui, bei 1 Olioloi-ü nostra«, bei 7 Gehirn« schlagfluss, bei 7 organischer h?rzfehler, bei 6 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt find b Personen. Selbstmorde ereigneten fich 2, hingegen weder eln Mord noch ein Tobtschlag. —o. — (Ueber die Ernteergebnisse) i« politischen Vezirle Gurlfeld geht uns die Mittheilung zu, dass dieselben im allgemeinen als mittelgute, stellenweise, so z. V. im feuchten Neuringlhal und in den Inundations-gebieten der Gurl, lau« «iltel zu bezeichnen find. Vefriedlgenb erschien die Heuernte, welche, mit Au«nah«e der längere Jilt inundierten Striche, in Qualität und Quantität ausgezeichnet war. Diese« Ergebn«« äuß rt fich auch lm Preise, »elcher derzeit auf 1 st. 80 kr. per Metercentner steht, gegen 2 st. 50 lc. um dieselbe I it im Vorjahre. Dle Getrelbearlen find «illel, a« besten ift noch der Weizen ausgefallen, da da« Getreide stall in die Halme schos«, sehr lange» Stroh, aber schwach gefüllte «lehren lieferte. Die Preise, besonder« sür Weizen, find enor« gestiegen. Hafer ist mittelgut gerathen. Die Mals« ernte ift im allgemeinen gut bi« sehr gut, in den feuchten Niederungen jedoch schlecht «iltel. die Hlrseernle nur «ltlel gewesen. Der Vuchweizen ist gut gerathen, mit Ausnahme jener Gegenden des Ralschacher Gericht«, bezille», wo er durch Hagelschlag vernichtet wurde. Fisolen lieferten eine schwache Mltlelernte. Von Kartoffeln find nur die frühesten Sorten gut gerathen. Die Haupt« ernte ift schlecht zu nennen. D« Pm» fteht °u^ 2 st. bO ll. M 3 si. per Mekrcenwer MUüw 1 st. 50 k. Lmlach« Mun« Ni, 250, _____________________224«________________________________^5^^. bis 2 fl. i« Vorjahre zu gleicher Zeit. Die Rübenernte dürste höchsten« «lttelgut ausfallen. Das Obft ist voll« fiunbig »lssrathen. Vei« Weinbau beginnen sich die günstigen Folgen der in den letzten Jahren mit Elfer und Erfolg durchgeführten Neuanlagen «it amerikanischen Reben zu zeigen. Der Ertrag sowohl bei den noch vorhandenen tragbaren alten Reben als noch «ehr bei den schon vier- und mehrjährigen amerilanischen war reich und qialltativ befriedigend, obwohl lheilweise wegen Regenweter« Fäulnis an den Neeren auftrat. Der heurige Wein hat schon jtht einen Preis von 18 bis 22 fl. per Hektoliter und findet willige Abnehmer. Leider hat der Hagel stellenweise großen Schaden angerichtet, so insbesondere i« Gericht«l>ezirl« Nassenfuh, wo drei Viertel der Ernte, und im Gerichtsbezirle Ratschach, wo strich« wllse alles vernichtet wurde. Im Oerichlsbezirke Gurlfeld hat zwar auch heuer wieder gehagelt, jedoch nicht so v'r» derblich und wurdtn die Weingärten bei Arch und Senuse um ein Viertel bi» zur Hälfte des Ertrage» geschädigt. —o. — (Nove«ber»Aoancement.) Iu Lleute» nanls wurden ernannt in der Pionnier-Truppe: Nlsons Malaverh des 5. und Iofef Potorn des 15. Pionnier. Bataillon«. — (Sitzung des Laibacher Gemeinde» rathe«.) Der Laibacher Vemeinberath hält heute um 5 Uhr abend« im Turnsaale der I. städtischen Knaben« Volksschule in der Komensly«Gaff- seine ordentliche öffentliche Sitzung mit nachstehender Tagesordnung: I. Verichte des Präsidium«. II. Verlesung und V-ri« ficierung des Protokoll« über die letzte Sitzung. III. Ve. richt der Personal» und Rechtssection über den Erlas« de« l. l. Minist«!»«« des Innern, betreffend den R,cur« de« Vemeinderalhes gegen die Entscheidung der k. l. Landes» regierung für Krain, womit dessen Beschluss auf V?r» luftlgetllärung de« G meinderathsmanbate« de« Josef T'nl ausgehoben wurde. IV. Berichte der Finanzseclion : 1.) über die Zuschrift des Stadtmagiftrals, betreffend die vollzogene 32. Auslosung sür da« städtische Lolleri,darlehen; 2) über die guschtist des Stadtschulralhcs, betreffend die Unter« bringung der Volksschulen in den Gebäuden an der Vertaca; 3.) über den Antrag de« Tlaotmagiftra««, betreffend die Installation der elektrischen Veleuchtung im Vchweizethause; 4.) über die Zuschrlsl desselben, betreffend die Instandsetzung der Martlnsftraß^ b.) über den «ntrag de« Verwaltungsausschnsse« der städtisch?« Spar« cusse, betreffend die Vesti»mung de« Iin«fuß's für Darlehen anlässlich des Inkrafttretens der indlrecten Personalfteuern. V. Bericht der Nausection über R?curse in Vauangelegen» hsiten. VI. Bericht d?! Schulsection über Schulangelegenheiten. VII. Beicht der Sladtoerschönerungs.Scctlon, betreffend die Regulierung einiger öffentlichen Pläh-. VIII. Vellchte des Wasserleitung« «Director!»,»«. IX. Selbständiger Antrag de« GR. Dr. Vincenz Gcegorii, betllssenb die Festsetzung der Vaulinie an der R ssülftraß? und des Trottolr« daselbst. X. Bericht der Personal« und Recht«, section über Personalia. XI. Vericht der Finanzsectlon über Gewährung von Remunerationen und Vorschüssen. XIII Vericht der Regulierungs'Tcction über Ablösungen. — !W. Sollten nicht alle Gegenstände der Tage«« ordnung in dieser Slhung zur Erledigung gelangen, so werdin dieselben in o?r am Donnerstag den 4. November u« 5 Uhr nachmittag« stattfindenden Sitzung verhandelt »erden. * (Allerheiligen. Gräberschmückungs» lag.) Einer der finnigsten Feiertage ist der Gräber-lch«ückung«lag, welcher in derselben würdigen, pietätvollen Weise wie in den vergangenen Jahren gefeiert wurde. Dem Andenken unserer lieben Tobten gewidmet, ist er zu einem Tage der Erinnerung an alle geworden, welche vor un« die Schwelle de« fernen Landes überschritten haben, von welchem noch lein Wanderer zurückgekehrt ist. Und so pilgerten gestern Tausende aus den Fcledhof, um die Ruhestätten ihrer Angehörigen mit Vlu»en zu schmücken. Doch nicht allein der dahingeschiedene liebe Angehörige, sondern auch alle. die in den mühseligen und beladenen Tagen ihrer irdischen Pilgetschaft Kämpfer im edelsten und wahrsten Sinne de» Worte« waren, die i« Leben sür das Gute gestritten haben, auf »elche« Gebiete der Tultmarbeit es auch gewefen sein mag. sei es auf der Wahlftatt, in welcher die stolzen O'lftesschlachten zur Nuslragung kommen, sei e« in den bescheidensten, eng« umgrenzten Velhältnissen haben ein Unrecht an die dank» bare Erinnerung der Ueberlebenden. Van diesen Helm« gegangenen abgesehen birzt der dunkle Schos« der Ecoe so manchen lieben Nngehörigen. so manchen theueren Freund, das« e« un« drängt, zu ihren Ruhestätten hin« auszuwandern und ihre O aber »it den duftenden Zeichen der Erinnerung zu schmücken. Und neben den stolzen Grüften sind es vielleicht gerade die lleinln Hügel, unter denen diejenigen schlummern, die in der kurzen Spanne ihres Dasein« nicht gekämpsl haben, die lhatenlo« die ihnen knapp bemessenen Stunden durchspielt habt«, die Ruhe» stalten unserer lieben Kinder, denen sich oie zärtlichste Liebe zuwendet, an welchen die schmerzlichsten Thränen swh n. Ah„ .he« b««halb, well der Gcäbetschmückung«. «°« ^? «nd«n,en uns««« unvergeßlichen Familien» weihevolle Bedeutung. In traditioneller Nrt trugen g/ftern nach»ittag« die Vesangsverelne «Slavec» und «Ljubljana», den Manen ihrer dahingeschiedenen Sangesbrüder zu Ehren, weihevolle Trauerchöre vor. * (Deutsche» Theater.) Eamslag, 30. v. M., gieng vor sehr gut besuchtem Hause die reizende Operette von Strauß «Eine Nacht in Venedig» in Scene. Wegen Raummangel können wir der Auffühlung leine eingehendere Besprechung widmen und bemellen nur kurz, das« die Wiedergabe im ganzen und großen beifällig aufgenommen ward, die Ausstattung schmuck und sehenswert war. Die Leistung von Fräulein Iampach sank sehr getheilte Beurtheilung; der Künstlerin fehlt das Graziöse. Lelchtbewegliche in Darstellung und Gesang und da« find höchst wichtige Eigenschaften in der Operette. — (Slovenifche« Theater.) Vorgestern und gestern wurden die zwei Vollsftücke «Aturi Korporal» und «Niinar in lij6ßovü köi», ersteres vor einem ziemlich schwach, letztere« vor einem bis auf die Logen, die fast leer blieben, zahlreich besetztem Hause gegelien. Insoweit wir un« überzeugten, spielte man, einige Ver» stoße abgerechnet, brav, aber freilich vor jenem hyver-nalven Sonntagspublicum, das zwischen Scherz und Ernst nicht zu unterscheiden versteht und sich dementsprechend auch in seinen Velsallslundgebungen höchst naiv verhält. Vortrefflich glfiN un« die realistische Spltlweise, «it welcher Herr Inemann den alten Müller wiedergab. —Q— — (Au« der Theaterlanzlei.) Heute wild die zugkräftige Operette «Der Wunder! na be» von Taund zum vierten» und zugleich lltztcnmale in der Saison aufgeführt. Morgen gelangt zum erstenmale An» zengruber» «Lediger Hof» zur Darstellung. *(»u« demPollzelrapporte.) Vom 28. auf den 29. v. M. wurden zehn Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Vetteln«, drei wegen Exc>ss s, eine wegen Reversion, eine wegen Diebftahls eine« Gewehr«, eine wegen Herumstreifen«, eine wegen Unlerftanbslofigleit und eine wegen beabfichtigter Auswanderung nach Amerika v,r Erfüllung der Mllitälpfllcht. — Vom 29. auf den 30. v. M. wurden neunzehn Verhaftungen vorgenommen, und zwar zehn wegen Vetteln« von haus zu Hau«, vier wegen Exc»sses, zwei wegen Herumstreifen«, eine wegen Verbrechen« de« Dlebftahls, eine wegen Rauchen« auf der Gallerte de« Landestheater« und eine wegen Trunkenheit. — Die beim Johann Koiinina in der Maria Thertsien« Straß» bedienfttte Magd Nntonia R sail hat ihre« Dienftgeber und anderen Hauspersonen verschiedene Effecten im Werte von 12 st. entwendet. Antonla Rcinil wurde verhaftet und dem l. l. Landesgerlchte eingeliefert. — Vom 30. auf den 31. v. M. wurden fünf Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Trunkenheit, zwei wegen H:rumftreifen« und eine wegen Uebertrelung der Theateroronung (Rauchen auf der Gallerie). — Vom 31. Oclober auf den 1. November d. I. wurden drei Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen nächt< licher Ruhestörung und eine wegen Herumstreifen«. —r. — (Versuchter Mord.) Am 22.V.M. diängte der vor lurzem aus Amerika zurückgekehrte Acbeiter Donato V^rtolll au« St. Ojalo in Tirol, der feit vierzehn Tagen in Dragomel Aufenthalt genommen hat, seinen Schwager, den 27 Jahre alten, vtlheiraleten Vcfiher Michael Vergant au« Dcagomel, wegen Rückzahlung eines geliehenen Geldbeträge«. Nm selben Tage gegen 9 Uhr abends traf Vertolli den Vergant in Vorhuuse d?« Gastwirte« Slerbinc. Nl« Nertolli da« Gasthaus betrat, forderte ihn Vergant zum Trinen auf, welcher Einladung Verlolll auch folgte. Vald darauf verlllhen beide da« Gasthaus. Im Hofe angelangt, feuerte nun Beclolll auf Vergant zwei Revoloerfchüsse ab, die zum Glücke nicht trafen. Vertolli wurde durch, die Gendarmerie verhaftet und an das Vezirlsgericht Stein eingeliefert. —I. * (Tod durch Ersticken.) «m 27. v. M. abends hat b»:r 57jährige verwitwete Kalschler Nndrea» Pibernlt von Schmarza, politischer Bezirk Stein, den in seiner Wohnstube befindlichen Ojen ziemlich stark g,< heizt, mehrere. Kleidungsstücke auf demselben liegen ge» lassen und fich sodann zur Ruhe begeben. Als tags» darauf um 5 Uhr früh feine Tochter die Thür der mit Rauch gefüllten Wohnstube ihre« Vater« öffnete, fand fie denfelben neben seinem Vette auf de« Voden todt liegen. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. —r. * (Verbrannt.) Aus Rudolfswert meldet «an uns: Der zwöljjährige Kalschlers»Lohn Johann Konle au« Schwikz, Gemeinde Oelsenberg, weidete am 18. v. M. auf einer Hulwelde, etwa zehn Minuten von der Oll» schafl entftlnt, Vieh. Vei ihm war seine zweieinhalb Jahre alte Schwester Johanna. Vei diefer Gelegenheit machte Johann Konle Feuer an und entfernte fich später, seine Schwester allein zurücklassend. In dieser Ieit wurden die Kleider der letztelen von den Flammen ergriffen und fie brannten schon ziemlich ftarl, al« Johann ttonle zurückkehrte. Der Knabe lief in seiner Aufregung nach Haufe, um seine Mutter zu Hilfe zu ruft«, die Gchwefttl mit brennend«« Kleidern ihm nach. Da» Kind erlitt a» ganzen Kö per derartige Brandwunden, dns» e» schon nnch anderthalb Gtunden denjllhtn erlag. —r. * (Velm Dachdecken °°'« °. LaM«! 19. v. M. mittag« fiel, wie «°" "" P,ul B>°" theilt, der 18 Jahre alte Strohdachd"" ^lM l« au« Iellilenvrh, während er "lt °! « " ^h bl. Stalle« be« Vesiher« Matthäus 3ft"'. '"^ v»« M« schäfligt war, au« bisher unbekannter uc"^^^^ Se. Majchät der Kaiser aus demA ^ ^ unmittelbar darauf folgte Ihre « ^ Der Kaiser reichte Allerhöchftsemer ^ l ^ den Arm und schritt durch den HK ' ,'p.ge ^ Nahnhofgebäude. In geschlossener H^^stät tt^ Ihre Majestäten zur Hofturg. ?-. " .^. ^ Marschallsnniform, Ihre M^sM ^ hüchstwelche sehr gut H^ nisecostüm. schwarze Mmt,lle m,d s^a ^^H Begleitung Ihrer Majestäten U,^
    l Kaiser empfieng vormittags ^ ^„ de"" Präsidenten Grafen Badenl uno, ^, Varon Sterneck. ^ . ^,,) Vlinlft"^ ^, Wien, 1. November. (Or'S'^^ eing""> > Baron Banssy ist heute ftuh m K b" >l Wien. 1. November. (s<"s'^ ^desle'!'" der ganzen Monarchie die fele"^ ^ l^ griechischen Regierung .m ^ Hl.) ^^ Simla, 31. October, (^rlg ^ "z d^> nahm das Deftli von Arh° 9° in° "^z-ge)' lüfte auf engl.scher Se.te. D" 6 ^sch "^^ l' centrische« Arlilleriefeuer aus ^ ^^harl ^ trieben. Gegenwärtig "",9' «ab- „.^,«/ Truppm in das PirahgeW h"" (Oc'g' >Hi. Petersburg, 31. ?"^^z^n I^H Majestäten der Kai er «" ^ d^^ ^ H,!' sind mit ihren Kindern heu e "^^g.^" DI^' Petersburg. 1.^ l-" ^ Kaiserpaar hat in Earslo^ ^.) ^ genommen. November- ^>^ . Constantinopel, 1. Nove" ^ n ^-^ mittag« um halb 5 Uhr wu^^^^. Secunden andauerndes ^^-^ill)^ 22. Vorstellung. .» ^0»»^' ,,,,, Anfang halb 6 Uhr. —-^^L^eitung^r. 250. 2247 2. KobcuiSer 1897. „ ^_________________________________ _ __ ____. . ""Myung vom 30. October. Die!'. ^ U5 82 31 65. ---^^^^ 3 73 14 67 61. Alogische Veobachtunge^ in LllibachT" ^jH745 2 f? 'w. schwach beN----------" ^ ?44ß 3 t ^.schwach Nebel------------- ^?^H?45i ?? ONO. schwach Nebel 0 0 ^s^^^ Nebel_______ '».^ 7438 i ^i F^nwb'N Nebel / ^^?45'5 ' '—..^^ '"iiß'N ^ewöltt_______ R? tayezmitkl ^'^ ^ "^'« bewdllt , 0 0 ^'3'°!> l ?« I.I." Temperatur v°m Samstaq. Sonntag ^^^«>° ^'^'"""'''"" °'^ l!!i"''w's in^s^l^^"'' und LeichenbeMg- > >"ik l"'lderten W ! 5^""z über den herbei. » >>nb2rntenAnven,.«^""' l)iem,t allen nahn, W ^ilin. ^"» >lr T <^"'c^"""^n, V.lannlen W ^i L^ °m L ^..l ^°nzspe»den und die Be- W ?°?^ der PZ ^zan6N'ssr d^r hochwürdigen > >ii!>l luV""clscan^'. . ^ob. den ehrwürdigen W ^N^?Mder?i"''/'ud Herren Theologen, dem > Re V""'e llllcn ^^'^na. für den Trauer. W . ^sert^^" °^l diese oder jene Weise > ""b°ch a °" ? ^""o° ^dachten. W » ^ "'» I- November 18 H^^^^trauernden Hinterbliebenen. » MARASCHINO Ä I weltberühmten rajHi LIQUEUR 111 überall zu haben. §|llj|| f In kürzester Zeit verschwinden alle Unreinlichkeiten der Haut bei täglichem Gebrauche von Melousine- •$« v^)^ ><: Gesichtssalbe. Hygienisch-medicinische Seife dazu 35 kr. Allein -Depot: „Mariahilf'-Apotheke des M. Leustek Laibach, Resselstrasse Nr. 1 ne"taen d.er Irileiscls.lLa,-a.er-br-ü.clEe. Wirte und Private die gute Naturweine kaufen wollen, wenden sich an Herrn (4617) 12—5 Paolo Nponza in Rovlgno, Istrien, welcher volle Garantie für die Echtheit seiner Weine leistet. Weisser, sowie cMoscato Rosa», Terrano und weisser Istrianer werden gratis bemustert. Volksaasflabe: BreittoBs& HärteL Bibliothek der Classiker und modernen Meister der Musik. Diese in wenigen Jahren auf eine wertvolle Sammlung von über 1600 Bänden heranwachsende Ausgabe erfreut sich einer stets wachsenden Beliebtheit. 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W Es ist nns nicht möglich, allen geehrten Freunden, M allen lieben Verwandten und Vclanntrn des V?» W ewiglen persönlich zu dnnlrn; so sagen wir allem M und jedem ans diesem Wege unseren herzlichsten Dank, W Insbesonders danlen wir der hochgeehrlcn Geist» W lichfeit, in erster Linie dem hochgeehrtesten Herrn W Pfarrer Martin Malenötl, welcher dem theuren Vrr< W storbcnen in den letzten Augenblicken seines LebcnS W mit den innigsten und trostreichen Gebeten zur Erite W gestanden ist; den geehrten Herren Theologen für M den rührenden Oesang. den Spendern der zahlreichen M prachtvollen Kränze, dem Wbl, Turnverein «öokol», M der Ml. Fleischhauergenofsrnschaft, den geehrten M Schul' und Warmherzigen Schwestern, dem geehrten M Knabeiiasyl <^lllri»num» und dem geehrten Mädchen» M asyl Lichtenthurn; überhaupt danlen wir noch allen, M die den theuersten Verblichenen zur letzten Ruhe ge- W leitet haben. Acrgelt's Gott! W Laibach, den 31. October 1697. M Die trauernden Hinterbliebenen. Course an der Wiener Börse vom 3l). October 1897. «°«»«, ^nelln. T°ur«bl°t,. »l!1»l>,tl>bahn «X> n. ,«« V». "/« ab 13«/, ». ßt. ... ll6 6« ll? «> «Ksabttdbahn, 4 «. »WM. 4«/,..... 1LI,—1»0'«! Fr,tph.V.. ««. l»»4, »°/» »9 ?d lO0 ?l> «alizüche »arl.Üud»l,.«»hn, blveri« G»zl>l«i-bc B<«!«,btl««t Valm.»«. 1»84. . ««/»sdiv. «t.) «.,».,«» ft, «. »»'4'» l«i'ik Nng «oldrrme «»/, p« »«fi« l»l »0 l«— dt« Klo, p«l Nltt«, .... ,»,»!» «« -«l«, Nentl w »i«!N'n»zi,l., «»/„, ft'ulifrtl für»nnl»ronen«°«, S9 «U,100 - t°/° dt°, bt°. pn Ultimo . , 9» «0 lli« - bt°,Vt.»,«ll.«old,NOfi.,«'/."/, l»l l»0 ilttl— dlo, dl,. Ollb« lW fi., 4'/,°/. lov?d l0l-?l, dt«. «l»<>t«.0bl<,. lUn«, oilb) » I. «7» z°/,..... 19- «0 l« »« dt°,»>/,°/, Lch»nli»,»l.«bl .Oil. llX» »0 l0l 4^ dt«. Priün .«nl. ^ l«, «. ».«, l»!»— l« »« dt«. bt«. tz »o fi. ». «, ll>» — lbs - Th«, «°/» koatllche und slavonisch« , 9»— 99 "/« un,»r fi. «.».) . 97 60 9»ll< And,?« »ff.nu. Anl«h»n. Don»«.«,,,.«<,,. »«/».... l»» l>0 l«9 »« blo. .«nltlh» l»7« . . »09 «1 »1U i0 «"lehn, bcr Stadt «««, . . »0'l! d. Etadtaemelnbe W!»n lGllh.s «der Gold).... lN'l» «7'/° Prü«len.«nl. d, Vtabtg». «»«»<»ni»»,« 9» — 9» »0 ßs»»btrlt«»Hyp.<«nfi.4"/„ »«?» »s«> vest-ung. Van» veil. 4°/, . , l«l lo l0l — bl». blo, ol»j»br. .. ««/» . lOO-lO ,»,'— Epatc°N,.l.»st.»c>I.^'/.°/.,l'! »«»«, --- Ml »00 st )- »rrdlnai'.bs.Norbbalin »m, »8»« ,«) lXi ,0l-l,l» Oesterr. «°rd»,»b»»n . »l l0 ,,, - Sta»t«babn»°/^F««.bl)«P.Vt. «<> 90 «,7 9,. Vlldbahn »o/l, ^ 3««. <^«>p- St. l8U 70 181 7« vto. b°/> k «00 ft. P. »00 st- ,»N—1»«bU Un«..«alt,. «ahn - > - ' ll» l» l09 »v ««/, Unterlralnn »ahne» 99 b« l«X> — ,t,«ft tss» I.HtM.«».«°l' 4« ft, «M. ?» - ?9 4o W»lbft«e« VtÄll). «»,,loO-».V«ml «00 fi. «0°/.». l»3 »l »b, 7^ »anlver«»n, «n«r, l«> st . »« «» »» ?l» »»dcr.Mnst.,O«st.,»U0st.O.4<)°,, 4b4-4«l- «rdt..«nst. f, Hanb. u, », ISO fi. — — —'- dto. bt». p« UM»« V«ptbr. 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Uitftna« Vrauerei 1«) st. . . ,»8 »0 <,» x, Vl«nt»n^»<st.w«!en,l«,l. 3o« - »«? »n ««««n.»t<^anst..«ll,..inV»ß. " 80 st......... «!, .. <^,,. «r. öauatilMchaft »«.».. . ,«»3 ^ U.^ ßNlis»». »«uNchl Plätze...... 5« »u »« 9l» "°"b°"........ Il9 «l, »19 «> »«l«t»n. Dulalen........ z^7 z g^ »»'FlllNr».Gtüb^ 9»4 Deutsch, Ns!ch«b»nln»t« . . «»0 «j 8» Italienisch« Uanlnoten . . . 4b <0 4» »0 V«0t«^.«»l»«l . ... 1 »?^ ix?« I ^^S^us-Eröf f nung. | 8 u*ßh8obens7r7------------"----------------------------"------"---------"-----9ß W Jm*!1* W2 r*'8le «lbl dem P. T. Publicum bekannt, dass sie g* ffi W^L ' UJ1 neugebauten Godec'schen Hause, ein Juden.teig Nr. 4. oryqC)P (4697) 3-2 St. 18.152. Oklic. C. kr. za m. deleg. okrajno sodiftee v Ljubljani naznanja, da je "vsled tožbe «Mestne hranilnice Ijubljanske» (po dr. Tavèarju) proti AnL. Slerletu, posestniku iz Iškevasi, sedaj neznano kje v Ameriki, de praes. 17. avgusta 1897, štev. 18.152, tožencu Franceta Plafnarja, posestnika in župana v Iäkivasi 6t. 10, kuralorjem na èin po-slavilo in za ustno razpravo doloèa se dan na 12. novembra 1897, ob 9. uri dopoldne, tusodno. C, kr. za m. deleg. okrajno sodišèe v Ljubljani, dne" 8» oktobra 1897. (4491)3—3 St. 4117. Oklic. Neznano kje v Ameriki bivaju^emu Janezu Germu iz Zagorice St. 58 se nazuanja, da je Janez Rus iz Pnlipc fif. 3 proti njemu fožbo de praes. 30. septembra 1897, st. 4117, zavoljo dolžnih 95 gld. 25 kr. s. p. pri tem sodisèu vložil, vsled katere lozbe do-loèil se je dan v skrajSano razpravo na 5. novembra 1897, dopoldne ob 8. uri, pri tem sodifièu. Tožencu postavil se je za kura-torja na Cin Nace Virant iz Vel. Lafiiö, s katerim se bo slvar razpravljala, ako tožencc ne imenuje druzega za-stopnika. C. kr.okrajno sodi&Ce v Vel.LašiSah, dn6 30. sci>l«mbra 1897.