v TS. ZS»Hrtz»i»s «MMSlAMg (kß «He. SS7V» ««Wt« V«W»It»>g «ck N«rkck»I«Hl IMiMdW II,. «SO ,,»««» M.ch NU»Is»6MI« w »«0«K0.0,>»W»> >««» ?«!. «Wck kickiiiW Mtokpoew d»ttOg« U» Z I- tst ^ »? S 4 S H« '» ö«»ttd«r. ^W»et0»v» ',». ch ^V»5W«liurtg) >«iisipf«l>»! i^otA^ mon»«. N 0li^ ««t«!!»», ss Vi»». <»?«»> mstMl. » VK^ kü» <» ÜbetA» 3S VI» ewriiimmw«» < dt» S Vt» ^«»««krww «»ni»» «lok» ,»vUaI»k^ Mmmr seMil Zündstoff in Arabien Ltöilig Feisal, der Herrscher des Irak, ist Plöizlih in Bern t^estorben. Er hatkl? noch vlir wenigen Tagen in Bci,jdad, sl'iner.Haupt stadt, ans einer Tigris-Insel eine lange nächtliche Ansspraci^' mit denl englischen '^^^itschaster Sir Francis Hmnphrys über Schicksal der ^'lssyrer, un!> ist unmittel-!iar dnnaäi gegen (5uropa geflogen, um in !)er Lchwei,; seinen unterbrochenen (5rl)0' ! ingsurlaub fortzusetzen und gleickMtig in l'>l!ils die Interessen seines im vergangenen .'uihre den Vi^lkerbund aufgenommenLN ^'andes zu vertreten. (5s erschien ihm uniso ivichtiger, bei dieser ersten Gelegenheit den ^rnk persönlich im Kreise der Mtionen zu rt'pmscntieren, als sein Land diesmal Re-lieustand einer etlvaö peinlichen Auseinan-l^crsehiing sein sollte. Vor einigen Wochen sind tausen'd oder mehr Angehörige des alten Assyrerstaniines im Irak nietergemeizelt wor den. Dieser Ausbruch des mohaininedani-schen Fanatismus gegen die 6)ristlichen As-stirer wird auf den lLnfluf; radikaler Mitglieder der Fanttlie König Feisals, einige seiner Minister »lnd des ihm sehr nahestehen den Generals Bekir Eii»^ Bey zurÄckge-führt. England, unter dessen Protektorat der Irak lange stand und das sozusagen die Pn« tenroNe übernommen hatte, als das Land WU zunl souveränen Staat und Mitglied ^es Pölkerbundes geniacht wurde, fühlt sich nwralisch für die Echictsalc der Assyrer rer-antwortlich, da der ihm im Weltkriege verbündete Stamm auf seine Veranlassung im Iratgeliet angesiedelt wurde. Tie ganze Angelegenheit sollte setzt beim ,'insamincntritt des BölterbundsratS dort verhandelt werden, und England hatte sich bereits nnt ein Ztonipromlß bemüht. t>ein der ^tönig Feisal zugestiimnt h!aben soll. Es wurde im wesentliclicn in der Richtung gesucht, dlisi die Assyrer auf einem geschlossenen Ter» vitorillilt angesiedelt iverden sollten» während die Irakregierung sie bisher geflissentlich in kleinen Gruppen an verschiedenen ^^tellen des Landes verteilt hatte, offenbar in der?lbsicht, sie zu zerstreuen und i^durch zu schwachen. Es wird Feisal nicht leicht ae-niesen sein, gegeni'lber der dnrchans assyrer-feindlichen Etiulnlung in seiner Hauptstadt einer solchen Beilegung des Streites zuzu-stiilinicn. Immerhin wird er eingesehen haben, dasi das der einzige Weg war, um vor dcnt Foruni des BiilkerbundeS anigesicht? der ehr üblen Vorgänge. sÄr die er als ziemlich alsoluter Herrscher seines Landes die Verantwortung zu tragen hat, einiqemahen bestehen zu können. Sein Tod hat ihn nun der Notivendigkeit enthoben, die Vertretung seines Landes in Genf selbst zu sichren. Ob die Angelegenheit nun i'lberhaupt in der nächsten Zilulng des Völkerbundsrats verhandelt n>ei^en wird, ist zweifelhaft. Und noch zweifelhafter ist es. welchen ^ng die Dinge nach dein Ableben Feisals nunmehr int Irak selbst nehnten nx'rden. Es ist leicht Ml>glich, das, das von dem englischen Botschafter mühsanl erreichte Kompromist wieder zerbricht und das; die fanatische afsyrerfeiMiche ?trö' mnng in der Irakrvflierung wieder Oter« Wasser bekoinnit. England hat znrzeit im Nahen Ost?« noch andere Sorgen. Einer der wundei'ten Punkte seines Etappenweges nach Indien ist die " üdWi^v Arabiens. Stützpunk.t der britischen Kanya reift nach Varls Die ungarische Regierung will den Standpunkt Frankreichs in der Donaubeckenfrage erfahren / Paris: „Keine Revision des Trianon-Bertrages!" Pari s, l4. September. Wie aus einer osfiziellen Verlautbarung hervorgeht, wird der ungarische Außenminister Koloman von .ffantia am Freitag in Paris eintreffen, und niit den zuständigen französischen Stellen in Fühlung zu treten. Der „Petit Parisien" Witt bereits Wisselt, dak es sich im Zusammenhange mit der Ankunft des ungarischen Außenministers um wichtige Besprechungen hinsichtlick) der Frage der Reorganisierung des Donaubek-kenS handelt. Die ungarische Regierung niill auf jeden Fall noch vor dein Zusammentritt der englisch-französischen Konferenz am l8. d. M. erfahren, welchen Standpunkt Frankreich in den Donausragen einzunehinen gedenkt. Das Blatt erklärt, man dürfe sich keinen Illusionen hingeben, daß die Besprechungen über de,t Donauraum über die wirtschaftlichen Fragenbezirke hinausgehen könti ten. Vollkommen ausgeschlossen aber sei für Frait^kreich jeder Versuch in der >)iichtung einer Revision des Trianon-Vertrages. Das Blatt verweist auf die am 22. d. in Sinaia stattfindende .^tonferenz der Kleinen Entente, die sich ,nit den englisch-französi-schen Beratungen sowie mit der Frage einer etwaigen Rom-Reise des Außenministers Dr. BeneZ befassen werde. Dollfu» ist unvettt»dnNch Der Bundeskanzler lehnt die Aussithnung mit der nationalsozialistischen Emigration ab Wien, l t. Septenlber. Durä) Mittelspersonen hat die Einigra-tion der lPerreichischen NSDZlP in Mün-6ien der österreichischen Regierutlg Vorscl^lä-ge betreffend eilter Aussöhnung unterbreitet. Die Aktion ist jedoch nach den bisherli^cn Erniittlungen gescheitert, da Dollfusi jede wie intmer geartete Neuerrichtung der NSMlP in Oesterreich grundsätzlich nnd itt entschiedener Weise ablehnt. Trauer in Ljubllana L j u b l j a n 14. September. Die ganze Stadt steht noch immer nnter dem tiefen Eindruck des tragischen Todes jener acht Insassen des großen Verkehrsslng zeuges. welches an der llimfriedtingsmauer der Nervenheilanstalt in Studencc in Trünt-mer ging. Die Särge der Opfer sind von wahren Blunteitbergen bedeckt. Herrliche Kränze ließ der „Aeroput" uird die Stadt-gemeinde Ljubljana auf die Särge legen. Heute um II Ilhr wurden die Dlirge nlit des Piloten Nikitin i»nd des Mechanikers Trknlja nach Novisad Äb^'rfichrt. Aus Nnrn. berg traf der Malernteister Wilhelm Stein ein, um die ^Überführung des so tragisck) Ilms Leben gekommenen Gvorg König in seine Heimat zu bewerkstelligen. Nach seiner Darstellung erhielten die Eltern des König eine halbe Stunde vor der Hiobsbotschaft die Mtteilung, das; er mittels Flugzeuges »lach Su»ak reise, um die Reisezeit abzukürzen. Der »«nSnische ThronfÄger besucht seine Mutter. Bu? arest, ll. September. Kronprinz Michael von Nmnätlieil wird am 2V. d. eine Reise nach Zürich antreten, um seine dort lebende Mutter, Prinzessin Helene von Ariechenland, zu besuchen. Mysteriöses Verschwinden eines Historikers. Prag, 14. Septeniber. Der bekannte Historiker und eheinaliger Direktor des Mährischen Landesarchivs, Dr. B r e t h o l z, wird seit Mitt^vv vermißt. Dr. Bretholz verließ am genannten Tage seine Wohnung nnd ist seiti^m nicht wieder zurückgekehrt. RaubmoiH an einem Ehepaar d«t Bretiee BreSice, 14. September. In BukoZek bei GreZice wurde das Besitzer Ehepaar Anton und Maricr JvanSek Opfer eines gräßlichen Raublnordes. Frühmorgens kmncn einige Mäher zum einsam liegenden Hause des JvanLek und wollten den ^itzer sprechelt. Da im Hause alles still war, dran gen die Mäher durch eiue Hintertür in das Innere ein, wo sich ihllen ein graueneregen-der Anblick bot. Die beiden Eheleute lagen init gespaltenen Köpsen auf dem Boden. Die erd<'n. Das Ehepaar, dain der einzige Sohn kürzli6> starb, hatte kürzlich einen grösseren Betrag geerbt, auf welchen der Täter aus ging. Das Geld ist jedoch niittlerweile auf der Sparkasse angelegt worden. Frecher Einbruch in eine Vezirtthaupt« mannschast. Novo mesto, 14. Septenlber. Es bat den Anschein, das^ eine Bande abgefeimter Gauner wieder daniit befchäf tigt ist, ganz Unterkrailt dnrch verwegene Einbrüche im Atem zu halten. In der vergangenen Nacht brachen ntibekannte Täter in die Bezirkshauptmannschast ein, wo sie eine!i?asse anbohrten, in der sich jedoch nur einige Dinar befanden. Es handelt sich nm raffinierte Gaunern, da sie keine Spnren hinterließen. Die Seufzerbrücke von Sidney SYd n e y, 11?. September. Der Ätolz der anstralischen Ingenienr-kunst, die Nlit einem Anfwand vlii: Ii» Mill^ Pfund erbaute Riesenbrncke iiber den .'<>afcn von Sydllet), ist zn einer luabren Selif.^ev' brücke geworden. In den !?>> Monaten seit der Einweihung der Brücke haben niclit weniger als ZI Personen Selbst in i^n d vernlil, indeliOsie sich voin Brückengeländer 'iD in in die Tiefe stürzten. Zwei Selbstnmrdkandida-teil überlebten diesen Todessprnng. Bei dein Ban der Brücke, der acht Iabee gedanert hatte, waren Iii Arbeiter löllick? verunglückt, eilie große Atizahl hatte tcil7' schlvere, teils leichtere Verletzungen während der Arbeit erlitten. Vor Erbauung dieser Riesenbrncke nbl^' die sogenailnte „Gap", eilie inalerisctie pe an der Hafeneinfahrt, eine l'es>.iirdere '.?ln ziehungskraft auf Selbstinvrder ailS. Seit deul die Brücke steht, haben sich nur zwei Personell von der „Gav" ii» daS Meer gestürzt. Unter den Selbstiiiöideril der desbrücke von Stidney befand sich n. n. aiicli ein elllbciniger Malln, ferner eine N.'zsiihrisie Fran, die lliegen Lat>eildieb>läh!e bestraf! worden war, nnd die weis'.e Fran eines Ehil'esell, der ihr Manli ilntreii ciew'irden war. Ein t7jähriges Mädchen, das sich uie-gen nervöser Ueberreizllilg da-.^ Leb.^n neli-men lvosste, überlebte ohne schliinineren '^Verletzungen dcn Sprung in die Tiefe. Eii» Manll lunl'de nlit gebrochel,e>n Rückgrat -geborgen und geheilt. Nnl deil Selbstnlord-kandidaten kiinftighin ihr Vorlu?ben .zumindest zn erscljweren, ist jeht die Erböhnng des Brückengeländers allgeordnet inorden. Eine achtjährige Kindesrnllberin. In der kleinen englisch<'n Stadt Plastp^'-il lvnr ein vier Monate alter Zäiuiling an-.' dein .^tinderwagen gestohlen nxndeii, als die Mnttcr Einkäufe besorgte. Die nnlilückiich? Mutter »var ausser sich und lief ^;,tr Nach langeln Suchen entdeclle Nian in ein.r Strasse anl 51!ande der Stadt eii? achtjähriges Mädchen, das ein kleines ^tiiid ans deiii Avin schleppte, das niail als den aestl'hsenen Säna-lillg erkanlite. kleine Mät'chen erllärie de,l 'Polizeibeanlten nvinenc», das', eS S^tinder schrecklich gerli habe und eins znin Spielen mit nach Halls nehmen u>oslte. ,^ürich, 14. September. De vi seit. Pari5 London "^kemnork Mailand 27.23, Prag Wien 5, B<'rli,l Ljubljana, l4. Septeinber. Den i sei?. V<'rlin 1.'^7l^—l'-il.U'i. Newyork Paris . Prag 170.70, Trieft ' ^^rerr. Schilling (Privatcleariiig) 75» Orientpolitik ist hier Aden, das aber dauernd durch die Nachbarschaft des Ieinen beunruhigt wird. Der antokratische Beherrscher dieses reiMen Teiles der arabiscl>?n Halbinsel einnehtnendl'n iVebieteS, der I m a ln I a h j a, hat sich bisher c^llelt Bemühungen, iln, unter den Änflnß Englallds zu bringen, bcharrkich entzoaen. Seit 1904 bereits hat er sein auf rlicksichtslose eiserne Stren-ge gegründetes Regiinent ansrecht zu erhalten vermocht, hat den Kriegsausgang beilutzt, unl sich von der vorher aufrechterhaltenen Oberherrschaft der Türken völlig freizumachen llnd l?at sein Reich mit Hisse einer sehr achtbaren, von ihm gescs'asfeneii Kriegsmacht liacl) Nordeil uild Älden auS'. zudehneii geivußt. Die Greiizen gegen das Gebiet von Aden sind ilinstritten. Englalid, das dell offeneli Kainpf nrit denk Ilnaili sckMt, hat iviederl)olt Solldergesandtschasten zu ihm geschickt, um eine Vereinbarung ul»er die strittigen Fragen zn erreicheil. Stets vergeblich. ^r Imain hat die Gesandtschafteil kurzerl)and abfangen nltd a,ls dein Lailde weisen lassen. Der letzte derartige gescheiterte Versilch Englands, init ihin in Verbindung zu treten, liegt erst etlva eiileil Monat zltrnck. Dabei t'ersclninpst es in Lolid^'n be» ioliders star?, daß Inlain Iahsa sich für die Sciiuluilg! seiner TrnPPeninacht nnd seine sonstige Beratuilg italienisck'er iliid rnssische;-Pcrjöiillchkeiteii bedient, die er an seineil Hos gezogen hat, obwohl sein Lan^ sonst n'ir alle Nichtlnoballimedaiier liernietiicl) '.'erschlossen ist. Der Iniani Iahja ist nnii streben anch noni mit dem den Engländern verbündeten Wa habitellherricher I b nS a nd iii .??onfli!! gerateil. Auch nlit dessen an den Ielnen aii grellzeilden Land hat Iabia laiifeild aller Hand Streitigkeiteil, und als Ibn Sand an' Mekka Beauftragte zli Ialija saiidte. uni Vei haiidlnngen iliit ihin zii führen, settte de, Ilnain diese Gesandtübast gefangen. (>'s i'l erklärlich, daß die'er 'elbst niiter den railbe ren Sittel! Arabieiis lingeivöhnliclie Schrill die Gefahr eines offeileil ^ton'likts beranfbe schwört. Ibl' Saud beiniiht sich znx^r in» A»-' »Varsbsrer Nmmmr 246. Freitag, ben 15. ^eptemoer genblick noch, dieses Aeuherste zu vermeiden, und hat ein Schiedsgericht zur Beilegung der Streitigkeiten vorgeschlagen. Der Imam Iallja zeigt in seinem unbeschreiblichen üraft qefühl al»er wenig Neigung, auf l'olche niest-liche Methoden der Streitaustragung einzugehen, und es ist im Augenblick noi5^ gar nicht abzusehen, n?as aus diesem ^nk der b<'ii>c'n arabischen Potentaten entstehen kann, ^'ur England, dessen Orientpolitik schon niit Nucksicht auf Indien ein besonderes Sorgenkind ist, lrilüre es höM u:«rwünscht, wenn in den arabischen (^'renzgebieten des Noten Meeres ein ?kampf entbrennen würde, der wcihrschcinlich zuguitsten des Imam Icihsa au.-ginge. Eine Stäi-kung der Machtstellung .'sxrrschers von Jemen würde aber eine l^efak^r für Aden und damit fiir d!c englische s>errschaft i'iber die Meerenge von Bab el Mnndeb bedeuten. Wie stnrl der Immu sich im Augenblick fi'chlt. geht librigens daraus hervor, das^ er vlöhlich nnth seine italienische Nj'lckendeclu^.g abgeban! hat. 'Die italienische Vertretung in »einer .^^ouptstadt wttvde kaltgestellt, und der itnlieni'ck>e Arzt unter der Beschuldigung, einen Vergisiungönersuch nn Iumm vorii,'-neinnien zu hcibi'n. au'?gewiescn. ^tali-.'n. im 7ultl'resse de? Ausbiues seiner wirtschist-lichen Beziehungen zuui ?laheu Orient ans die Einslnsnnilnne nicht nur am '^.^ose de^ 7^umm, sondern auch in M'ekka bei ^bn^nnd grop^en ?^iert legt. luns; gleichzeitig iibrigenS ersuhreil, das^ anch dort d'e 'orqf^lüg ge-sni'lpften Beziehungen Pli^tzlich gelockert worden sind. 7^bn Znu'd l)at seinen» Pertrauten und glcichzeiiig ^^nm 'Führer der Gesandt schaft nach teuren den ^ülirer des se'ner' zeitii^en antiitalienisckvn Au^tandes in Tr'-polis erwohlt. 7ac' hat in Nom ver^t'»" und die ^elge ist eine Abkilhlung an' l" ^en 'Zeiten. Zo kouipli^iert die ""Problematik der ^uro--vcii'ckf^'n Pelitik ist. man sieljt, e.? kann auch heule noch die Kabineite E"ropaö n^^it nn-berilbrt lassen, wenn die Völker „hinten weit in der Türkei" nnseinanderschla.-"n oder anch nur anseinanderznichlagen drohen. Der Ostpakt der Skupschtina unterbreitet. B e o g r a d. l.'i. September. Anstenminister Dr. I e v t i ö hat dem Präsidiuni der Stupschtina den sogenannten Ostpakt i'lber die 'Z)efinition des Angreifers, abgeschlossen an, 1. Juni d. I. in London, zugehen lassen. Rücktritt des persischen Kabinetts. 7 c h e r a n, Iii. Sevtember. 7!ie Regierung ist zuriickgetreten. Die Ursachen der Demission sind bis zur Stunde mcht bekannt. Türkischer Staatsbesuch in Sofia. S l'» s i a, 1.'? Septenlber ^'as Progrumui des tiirkikchen Staatsbesuches in Sofia ist jetzt definitiv fertiggestellt. Der türkische Ministerpräsident I s m e t Pascha und Aus^enminister T ew f i k u s ch d i Ben treffen am d. M. in der bulgarischen 5iauptstadt ein. Die Politischen Besprechungen mit den Vertretern der bulgarischen Regierung werden etwa drei T^age in Anspruch nehmen. Die beiden tiir-kischen Staatsmänner Nierden über Trnovo und Barna in Begleiti»ng des Ministerpräsidenten Mu^^anov nach Stanlbul zuri'ickkeh-ren. Eine politische Jagd. Nom, September. Die Blätter berichten aus Budapest, das^ der österreichische Bnudeskanzler Dr. Doli-fu s; den ungarischen Ministerpräsidenten s^öutbös zu einer Jagd eingeladen habe, die anfangs Oktober in der Obersteiermark stattfinden würde. Die l'eiden Regierungschefs winden ihre Besprechungen innerhalb einer drei Tage wälnenden Jagd abwickeln Doppelhinrichtuny. P e r l i n, 12. September. 5^eutc früh wurden im .s'^of des Landge-lichtsgefängnisses von Torgan der Arbeiter Walter Lies und die Witwe Christine LieS, beide aus Brannsdors im Kreise Wittenberg, die dllrch rechtskräftige Urteil des Schwurgerichtes Torgau voni lii. September vorigen Jahres wegen genn'inselwfllichen Mordes an den» L.^andwirt Otto ^.^ies zum Tode verurteilt worden waren durch den Magde» bnrger Scharfrichter durch Entl)auptung hingerichtet. . . . Kleine Entente Konferenz in Slnala Voraussichtlicher Zusammentritt der Außenminister Dr. Jevtiö, Dr. Beneö und Titulescu im rumänischen Königsschloß Bukarest, 1Z. September. tschechofloilvakische Außenminister Dr. B e- In Zusammenhange mit den Nachrichten nes dortselbft erwartet werde. Seine Zu- über eine bevorstehende Zusammenkunft der stimnrung werde stündlich erwartet. Trifft Aukenmiuistcr Titulescu und Dr. Jev- Dr. BeneS zu jener Feier des rumänischen tiü in Sinaia anlas^lich der Feier des 55. Wnigshofes ein, dann wird die Konferenz Jahrestages der Errichtung des Königs- der Kleinen Entente aus praktischen Grün^ jchlosses PelesÄ) am 25. d. M. verlautet in den i,» Sinaia zusammentreten und nicht in gut unterrichteten Kreis^.n, daß auch der Genf. Forderung der Heimwehr Nach Auflösung des Wiener sozialdemokratischen Kemeinde-rates / Vor der angeblichen <5rnknnuna eines Negiernngs-kommissars im Wiener Raihaus Wien, September. Der Führer der österreichischen .^'^eim-wehren, Fürst Starhemberg, hielt bei der Feier vor dem Starhemberg Denkmal eiile Rede, in der er u. a. erklärte: „Der Bundeskanzler soll die grosze Aufgabe erfüllen und die Stadt Wien der Heimattreuen Bevölkeritng zurückgeben. Werfet — rief Starbemberg indem er aufs Rathaus zeigte — sie aus dem Rathans hinaus, dann wird auch der .s'ieimatschut^ dem .Kanzler die Treue mit Blut und i^^eben zn verteidigen wissen". In politischen wird die Tatsache vermerkt, das; die veichische Presse — mit Ausnahuie des .^ciima'schutzbiatteS „Oe- sterreichischer Morgen" — dies«. Forderung Starhc»nbergs nach Entfernung der Sozialdemokraten aus dem Rathaus nicht zum Abdruck gebracht hat. In politischen .^reisen erhält sich liartnäckig die Version aufrecht, das; der .^^eimatschutz den Bnndeskanzler erst dann tatkräftigst unterstützt haben werde, n'enn er eitergische Schritte gegen die „Au-itromarristen" unternommen habe. Es ist daher sehr glaubwürdig, dast die Auflösung des Wiener Gemeinderates, in welckem die Sozialdemokraten noch eine letzte aros;e .<^och bürg besitzen, schon demnächst erfolgen wird. In diesem Falke w^'rde die Reiieruna se'bst verständlich einen Negierungskommissär ernennen. chenland die Fortsetzung des einmal eingeschla genen Weges wünsche. Zwischen den türkischen und den griechischen Staatsmännern wurde vereinbart, daß der türkische Staatspräsident mit großer Suite schon in Bälde der griechischen Hauptstadt einen offiziellen Besuch abstatten wird. Japan auf neuen Wegen Aufgabe der parlamentarischen Regi^'rungs-form. - Geynkai und Minfeito mit den Plänen Eaitos einverstanden. Tokio, l3. September. Japan steht vor einschneidenden Umwälzungen, dcren Tragweite zur Stunde tioch gar nicht ermessen werden kann. In dein Äampf, der sich zwischen den „Zivilisten" und dem ^riegsminister Araki abgespielt hat, ist die Armee als Sieger hervorgeaangen. Die beiden grossen Parteien des Landes, die Seynkai und die Minseito, haben sich mit der 'Zwangslage abgesunden und alle Macht der Armee in die Hände gespielt. Die poli-ti'chen Parteien des Landes haben aus der bedrängten anßenpolitischen Lage Japans die erforderlichen >itonseguenzen gezogen. Der Ministerrat hat sich entschlossen, die pacla-»nentarisclic Regierung ganz aufzugeben. Japan ging auf diese Weile offen zu der Diktatur unter Leitung von .Heer und Marine über. Die japanische Presse rechtfertigt diesen schritt der Regiernng Saito mit dem .?)in-trvis auf die aus;enpolitische Sitnation. Alle Kraft, so älchern sich die Blätter, nrnsse dem '.'lusban der bewaffneten Macht zu Lande, zur See utld in d<.'r Luft dienstbar genincbt werden. Das könne aber nur geschehen, wenn die Regiernng an eine zentrale autoritäre Macht übergeht. Äniervlew mtt Bundeskanzler Dr. Dollsuß Paris, IN. Scptember. ,.L' I n t r a u s i a e a n t" veröffentlicht heute ein Intervi<'w seines Wiener .Korrespondenten mit dem österreichischen Bundeskanzler Dr D o ll s u ß, in der dieser n. a ausführte: ^ „Mein Lattd n'ünscht init aller Welt im Frieden zn leben. Oesterreich wünscht, daß niemand sich in seine inneren Angelegenheiten einlnischt. G-'^is; haben wir Feinde, aber wir habeil a' lele Freunde Ich habe in der letzten ^^,eit verschiedene Reisen lmternommen. Ich war in Londoli nnd in Paris und konnte überall feststellen, das; wir Frennde liaben und daß sich Oesterreich in der ganzen Welt großer Wertschätzung erfreut. Der .^tatholikentag war hiefür ein sprechender Beweis "t?n Anslande weiß nian beute, daß nnsere V>'sijik vernünftig ist Wir !n''»ssen den Frieden und unsere Politik verfolgt ausschließlich defensive Zwecke." Zur Wirtschas's'nae Oesterreichs erklärte Bundeskanzler Tr. Dollfuß u. a.: „Uuser Budget befindet sich im Gleichgewicht. doch sind wir bestrebt, tinsere Lage noch weiter zn bessern Wir sind entschiedene Gegner seder Inslal'on." Schließlich verwies Dr. DoNsnß darauf, de.ß die gegenwärtige ernste Situation anßer ordentliche militärische Maßnahinen ersor^ derlich gemacht habe. Deshalb sei das Bundesheer mit Einwilli'iung der Mächte von ailf M.s)s)0 Mann verstärkt worden. INN die Sicherheit und die Ordnnng des Landes anfrechtznerbalten. Eine Erhöhnng des .^triegsmaterial? sei mit der Erhöhung der Persoualstandes nicht verbunden gewesen. Grlechi'ch Mrkifcher Freundfchaftspaikt Die Nnterzelchnung in Ankara erfolgt. ^ Der Ghi'fi besucht demnächst Athen. A n k a r a, 13. September Geilern wurde hier der griechisch-türki-sche Freundscliasts- und Schiedsgerichtsvertrag seierlichster Weise unterzeichnet. Die beiden Staaten sichern sich in einem Annex des Vertrages ihre Grenzen, außerdem enthält der PaN eine Besti»nmung, wonach die beiden Staaten sich durch ihre Divloma tie gegenseitig ans internationalen ^Konferenzen vertreten lafsen. Bor der Unter>.eichnung des Paktes "mp-fing der Ghasi Mustapha .ff e m a l den griechischen Ministerpräsidenten T s a I-daris und in seiner Begleitling befindlichen Allßenminister. Bei dem zu Ehren der griechischen Minister gegebenen Bankett betonte der türkische Staatspräsident, die grie-chiick-türkische Freundschaft sei von dauernder Bedeutung, da sie die Identität der beiderseitigen Interessen darstelle. Der Zweck der griechisch-türkischen Freundschaft bestehe lediglich darin, die Äonsolidiernna des Friedens auf dem Balkan und im Mittelmeer-becken zu sicheril. Der griechische Ministerpräsident T s a l-d a r i erwiederte in seiner Rede, die soeben zwischen der Türkei und Griechenland geschaffenen vertraglichen Bindungen entsprächen durchwegs den Bestrebnngen der griechischen volitischen Kreise. Dieser Bertrag wurde seine Wirkuni; ans die Beziehnn gen der Ba'tanvölker unter sich gewis'. nicht verfehlen. Mit der l!n>l''"'i-^">„nn dieses Vertrages sei der Beweis gegeben Grie- Kampf gegen Hunger und «aite B e r l i n, !3. September. Die deuts^lje Oeffentlichkeit wird heute durch einen großangeleg^.en Plan überrascht, den Reichspropagandaininister Dr. G ö b-beles ausgearbeitet hat und der tief in das Privatleben eines jeden einzelnen Staats bürger eingreifen wird. Dr. Göbbeles hat heute diesen Plan mit dem Titel: „Kampf gegen H n n g e r undä l t e" iin Propagandaministerium in Anwesenheit des Reichskattzlers Hitler vor einem geladenen Kreis dargelegt. Darnach soll der erste Sonntag in jedem Monat der Winterhilfsaktion gewidmet sein. In großen Straßen- und .Haussammlungen werden die Mittel für die Durchführung des Planes beschafft. Der deutschen Oeffentlichkeit wird zur Pflicht gemacht, au diesen Sonntagen mittags lediglich ein Eintops-Gericht im Preise von höchstens Pfg. pro Person zu beziehen. DaS gleiche gilt auch für die Gaststätten, Hotels und Speisewagen der Eisenbahnen. Die dabei erzielten Gelder inüs sen ohne Abzng an die Hilfsaktion abgeführt werdeit. Die Angestellten und Beamten werdeu verpflichtet, gestaffelte Abzüge von ihren Löhnen und Gehältern zugunsten der Winterhilfsaktion auf sich zu nehmen. Beschäftigte Arbeiter haben monatlich den Ertrag einer Arbeitsstunde abzuliefcni. Inhaber von Bank- und Schcck-Konti haben monatlich einen bestimmten Betrag von ihrein .Konto abbuchen zu lassen. Ferner werden Wohlfahrts-Briefniarken herausgegeben und eine 50 Pfennig Straßenlotterie eingeführt. Die Lebensmittelsammlungen auf dem Lande haben möglichst in der Erntezeit zu erfolgen. Die Salnmlnngen bei den Lebensmittel-Großhandlungen und bei den kleinen Geschäftsleuten werden so dnrchge-führt, daß von den Geschäftsinhabern Menge nnd Art der zur Verfügung gestellten Waren in Santtnellisten eingetragen werden, auf Grund deren Bezugsscheine ausgegeben werden. In gleicher Weise soll bei der Brenn stoff- und Kleider-Beschaffung verfahren werden. Alle Vergnügungsstätten haben den Reinertrag eines Abends abzuliefern. Daß diese Aktion obligatorischen Eharak-ter hat, geht aus einem Kommentar de» «DAZ" hervor, in dem es u. a. heißt: Wenn anch kein staatlicher Zwang zur Mithilft ausgeübt wird, so ist der morattsche Zwang doch so stark, daß feder. der seine Mithilfe verweigert, sich damit selbst aus der Volksgemeinschaft ausschließt. Gattenmord im Krankenhaus B u d a p e st, 13. Septeiuler. Der Schuh ttiacher Johann Nemeth in Nagt,-.ffanisza hatte vor zivei Jahren ein l7jähriges Mädchen geheiratet, besudelte seine junge Frau jedoch so brutal, daß sie sich schließlich von ihm scheiden ließ. Frau Nemeth wurde über Befürwortung dnrch einen bekannten Arzt im städtischen Spital in Nagy-Kanisza als Laboratorinms-Praktikantin angestellt. Nemeth hatte sich ^eni Trunk ergeben uud verfolgte die junge Frau seit einiger Zeit mit 'einer Eifersucht und seinen Anträgen, wieder zn ihm zn ziehen. Als die Frau geängstigt bei Bekannten Schutz suchte und lnan die Polizei gegen den Zudringlichen in Anspruch nahm, schwor der Schuhmacher Rache. .^'^eute früh erschien er an der Anstalts-Pforte nnd verlanate eingelassen zu werden. Sein aukaeregteS Benehmen fiel anf nnd er wurde nicht eingelassen. Daraus entfernte er »ich, überkli'tterte aber an einer rerlteckten Stelle die limfassungsmaner des Spitals-ravons sich in den d«'.^ ^"itals. wo seine Frau beschäftigt mar n. lauerte ihr in eineiu der ^iorridore auf. Als Frau Ne-nieth abnunaslos des We^es kam. zog der Mann einen Revolver und stü' 't<' s, s, ank lie Die En»s"<'ie ssiis, ?n einen ^rankensaal ??e- .s',. nfins, ^,ns'snial. ' Blutend brach die Frau zusaininen. raffte ' ,-^eifirnrs" ?cilrirrisr-l^ sich jedorl) wieder «mf und ivantte in den benachbarten Saal. Die Ggene erregte ungeheu res Aufsehen. Der Patienten bemtchttßte ftchj eine Panik. Unter senden Hilferufen Ae» feil die schwerkranken, ihr^ Aistand« mchd achtend, aus die Zdorribore Indessm hatte der Vtitetich von dem uniMckli'^n Rtende Aigel durch die Eeni de» Mörder jedenfalls Zlkratzwunden im t^esick>t und an den Händen davongetragen haben inuß. Allem Anschein nach ist Irnl-gard Schlehe da« Opfer !e«es Unholds geworden, der in dieser Gegend in der legten Zeit schon mehrere Sittlichkeitsverbrechen verübt hat. Granate z»Wm iPk«e«den «»d«». Czernowitz, lS. September. Der Lantnvirt Blidariu in Darabanti bei Kischi-new hatte aus dem ?Seltkrieg als Andenken eine Granate mitgebracht, von der ihm ie-n,and sagte, da^ sie keine Ladung enthalte. Der 11 Jahre alte Sohn deS Bauern e,U-deckte, als er den Dachboden, wo der Bater die Granate verwlchrt hatte, nm ein Spielzeug durWdderte, auch daS !?riegSande,l-ken. Er woNte e? seinen drei il'ngeren Geschwistern. die im ??»of spielten, zeigen. Als er über die L-iter, die von außen an der Dachlulke lchnte, mit der Granate in den 5>änden, herabstieg, entglitt das l^schost plötzlich seinen Fingern, kollerte unter die drei kleinen im Hofe spielenden Kinder urd ^'^plodierte dort. Die Granate tötete die drei «indc^r aus der Stelle. Sie nnirden buchstäblich in Stücke aerissen. Als der 8snabe sab, was er angerichtet hatte, ivarf er l^ch tn einen Brunnen. Er wurde sÄ>och gerett^" „Wind^ oder Wasserinühle?" — AaHeemüjle/'^ Unlängst verzeichneten wir die Meldung, daß die Sendestation in Ljubljana sichUnt' 'schlössen hat, in der ntichsten Nähe von M ar i b or eine Relaisstation zu errichten, uin der gesamten Bevölkerung des nördlichen Teiles des Draubanats das Na-dioprogranlm zugänglich zu machen. Unsere Gegend liegt für Ljubljana iu der sogenannten toteil Zone, d. h. die vom Sender ausgestrahlten Wellen stoßen auf ihreni Wege auf ein .Hindernis, sodaß sie bei uns stark geschwächt angelangen. Die Folge davon ist, daß der Ljubljanaer Sender l»ur von den starken und deshalb teuren Apparatei: gut gehört wird. Die gewöhttlichen Empfänger geben nnr in den seltely'teu FäNeir das Pro» gramnl tlar wieder. Wird a^r in Maribor ein Relaissender erbaut, so wird er das gesamte Programm von Ljubljana vernlit-telil, sodaß unsere ganze Gegend der sich rasch eingebürgerten neuesten Kulturerrnn-genschast teilhaftig werden kann. Der Zwischensender, dessen Errichtung n,it großen Kosten verbunden ist, tvird jedoch nur dantl aufgestellt, wenn sich genügend Interes senten dafür meldet». Alle jene, die ein Interesse daran besitzen, daß Maribor eitieit Radiosender erhält, wollen sich bis spätestens Freitaz,de«lS. d. beim Psstamt ihre» VOh«»rtes melde«. Die Antneldung ist «Nverbindlich und schließlich tioch nicht die Verpflichtung in sich, daß der Iilter-efsent Radioabo,ment werden mliß. Es ist jedoch damit z»l rechnen, daß der Interessent früher oder später sich einen Empfänger oder zumindest einen Detektor anschassen wird, um die Darbietungen der Sender zu genießen und soinit der Fortschritte der Kultur teilhaft z,t werden. In einem llul kreise bis zu lü Kilometern, unter günsti getl Bedingungeit auch in größeren Eilt-sernungen, werden auch die Detektorbesit zer auf ihre Rechitung wniinen, da der Sen der vollkomtnen klar nnd laut hörbar sein wird. Interessent«?!^ erhalten von der Sen derleitnng unentgeltlich eitiell Detektor samt Kopfhörer zur Verfügung, der nach einsah rigem Abonnement in ihren dauernden Be sitz übergeht. Die Bevölkerung wird daraus ansmerk sani flenmcht, daß Maribor einen Mdiosender nur!^nl,it erhiilt, wenn sich siennt^ Interes^ senten dlifin nielden. Die Annieldnnj^en wer den ntlr noch morgen entgegengenoninien n. diene» ledifilich als Grundlage siU die dr wägung, ob daö ^^rojekt durchgeführt wer den soll oder nicht. Die Verhandlungen mit «jner hervorragenden Firma schreiten günstig vorwärts nnd werden in kiirzester Zeit abgeschlossen werden, falls das Interesse eine genügende Ziffer erreicht. Atnneldnngen köttnen mündlich, schriftlich oder auch telephonisch vorgenoinmen werden, ani Ma-riborer .Pauptpostantt i,l der Radio-Abteilung im zweiten Stockwerk, Telepohn 2273. Neueinteilung der Landgemewden Aiie wir bereits lnrz ern^hnteli, Irin^it das Amtsblatt fnr daS Draubanat die Nen-einteilnng der lv.rmeinden im Draubanat, an'^genoinmen die Städte Maribor, Ljnti-ljana, Eelje und Ptuj, da es sich in i>iefem Falle nnl Städte nrit eigenem Ztatnt handelt nnd die Bestimmungen über diese demnächst erscheinenden l^'etz über die stadtgemeindetl vorbehalten sind, nach folgenden bringen loir das Verzeichnis der neuen Gemeinden im nördlichen Teile deS Vnntbanats. Wenn neben der k^nneinde nichts angefiihrt ist, bedeutet dies, das, das bisherige Genieindegebiet uunerändert lieblichen ist. Die 'Sitze der Geineinden u>erden INI Cinvernehttien mit der Vevölkernn^ nachträglich festgesetzt iverden. »ezlr» Moribor - Ilnte« Drauufer (l8, bisher 95 «emeiitden.) 1. Cerkvenjak (bestehend aus den bisherigen Gemeinden, bzw. deren Teileil Aiidren-ci, Vrengova, Cogetitlci, elovee, ^tninni>?a, Ro?! Pvh); li. Uorena i7uU'ltNice, l^ioveiia. iiica, Selee, /.itarei, -''erin-" ljen^ak); 7. Uoi»aki ttr«"evinii. 3'.'. Peter): >i. Pesnira li>nadi.^ta. ^areiiinti. ^ta ni^n, Na Ranci, Pe-^iii^'-ki dvor ilNl> die .Hal>!?n>ini»>er i—«iti der Geineinde D^l'^re-nje>! Selnica a. d. Dran (Voe. .^an^eva gora, ^eUüca a. d. Dt^au, 10. Senarska (Ao<"olui, !)se?, Su. Trlje Zenarsla, jane, <;gornii Porci^I; ll. «v. Uri/; I.'. So. ttungota v 5li>v. (lor. (?podnji Por<"!<", -v. Trojica, ^v. i^'ennrt»; 17. Belka (Dra?.cn vrh, PloderSnita, ^rate, '-lielka^ 18. BolicZ-na lZf. G. Nadl>i»ec iliid >l^>. '^avrh, 5pi?d-nja Uird Zq-oriija 3podnj' nn!> Zgorii-ji 7.erja.vei, Raizehova, ^^markova, Loimanie). Bezirk Martbor — rechtes Dr«^'«user (15, bisher «Z Gemeinden). I. Fram sFram, Ie.^enea, Morse, Nance); ?. Hoce iBohova, P^hDric, Razvanje, Rogoza, Spodnje niid Zliornie ^xx-e, Sv. Miklav/.); Ielovec-Makole (De/no, Iell>vec-Makole, Pe<"le, Äopno, Sv. Ana, -tateiiberg); 4. Limbu!< (Blslriea. Linibn^, >Pekre, Brho>u dol); 5». Pobre/je lDc'-goSe, Pvbre7.ie, Tezno. ,^rkovci); .'. Pvdvettn ^Lel)en, ein Teil von Rdeci brec^, der zni» Schlt'Ibereich von Podvelka iind Lelien i^e-liört, der nördlick?e Teil von 7mii^^eviki vrl)!: 7. ^skava (Butovec, <:re?:njevec, l^nibernik. Ogljen^af, Po>ko?e. Spodnjn »lid /liiornj^i Polskava, PretreS, Brf>loga): Poljöan'' (Brezje, Hraste.uee, Ln^eöka vaS, Mv>dr'i^.. Pekel, Poljeaiie, Ztanovsto, Stildeniee. Vrholel: s>. Raöe (l^iorica, Orehonci vaS, dova. Railc, Zkoke, Slivnica, Zv. Marietn a. Dr.); IN. Ruse (Vistviea, ^lin>lnik); lt. Slovenska Bistrica-Nmgebnng lCi^nea, .^kovaea vaS, ^)>itoznoj, -vodnja und x^oriM Lo/iiicn, ^-.^avorje, ?vo^nia '^^l'ova vas, .^entovec, Tinje, /ablie); IN.Stu-denti lNadvanse, Stiideiiei)! 1 l. Sv. ^^ovrenc na Pohorju «Ciiixat, Nnmen eiii Tei! von Rde,"i breg, der in den 5chi>ll'ere!cli von Sv. ^'ovreile fallt, Refenjak, Sv. !?ovrl'n«'N 'W. Smartno na Pohorju i'stvjtinn. hajni, ^'olkle, OZelj, Sinrel"iio, .^martiio). Bei Herzleiden und Adernverkalkuug. Nciguna !^u Gehirnblntungen und Schlagansallen sichert das natürliche „Fran.,-Ioses".Bittern«iser leichten Stuhlaana ohne Airstrmgiina. W:ssen!ch»?it' licl)e Beobachtungen in den Kliniken kür KT.ink-hciten der Blutaesäfte liaben eracben. dnk Franz-^osef-Wasser namentlich älteren Leult'n sehr ersprießliche Dienste leistet. DtiZ „Franz-Joses" - Bitterwasser i't m Äpothekeii, Drogcrioil nnd Svezereihlindl'.in^ gen erhältlich. Bezirk PKU 28, bisher 11? Gemeinden. l. Breg s^reg, .vlijdiiia'»: ?. (5irtvvct (Cirtovci, Sv. Lovrene, 5^iloli)i Dornava iBoro^vci, .^'»lupoiiei, Mezal^vei, P^ninise. Slonii^: Drbentinci t^'erlinci, eni Teil von Sv. ?lildr^i/.1; MoriSniea Iiiin, (^asevei, '^kala vas, ^.^c'ilr^'tinci, kansri, Siv. Marjeta): n,n, !ik. PavI^ci, ZiN'niii lo^ci): 7. Ivanjkovei «'^^^alioirei, '-.'ltiiien MiMovei, Ruiie«", Velisaiie, Zerovii,ci. li '^^rebrovnik, n. ziv. die .'oan'i^ninn'nier —llii): Iursintt <'Polen?ak, Sv. Lovrene, Zaqorci, !^l'. Dm>nn'i<'^'. Kog l^Mrebci, ^tog, Vitcin, '^^odruiici): Koracice s'^ratone<'iee, Rlicinaiui, 5avci 'Sv. Toina?., ^Iiilearm»^'i>! II. Les- lovec (Skorii^njak. Sv. ^'lndm/, '^'<'Ii!^i nica, Veliti Okit'^: Maj^pcrk i:V!aj^v<'rk Sv. Bolfenk, I'l. l>'>. Sve.''.i)! I."'. Markovc' t'.!^likovci, Pvveiiei, 5tolnei. ?v. '^^.''tarko, kolxi): 1 l. OrmoL (Ornio/, .^>ardef^ l.'>. c^slnSevki (Polanci. Sv. !?e,iart, ''laniii ?lini1-. K'. Pobre/je isov je ?t0va ^1>odles)nik, 5edla?ek^ Sn Tloiiea, U'. l>'. ^liek^ni vrli, Strasnai l^. Ptuista gora ster dazn die Weilltrallb SyncopatorS ^ die 20 Wime-rinllen Mario GllidoS, lind die drei Wie-res — mehr kann das beste Barietee altf einmal nicht bieten! Glänzende Aufmachung, Hinreißeilde Musik ulld brillante Schlager schaffen fi'lr HallS Albers den Rahinen und die Stimlnuilg,' in der er sein prachtvolles Temperament.uilbeküninlert entfalten kann. Vit» und ^mor Zoologie. Der Kllckllck ist ein Bogel, der seinen eigenen Namen >zn rufen ilnstmlde ist. Jli dieser Hinsicht nnterscheidet er sich ganz besonders von der Haubenlerche. Mißverstanden. Die dreijährige Lotte sitzt altein an ilirein Tischchen und verzehrt ihr Abendbrot. Mit einlnal fängt sie an zn husten. Besorgt fragt Mailla al'S deln Nebenzilllnier: „.Hast dl, dich verschluckt, Mädi?" -- „Nein. Maina, ich bin llvch da," versicherte die Kleine Aus aller We« SchmiV^ntod im Mettengestrüpp. An den Ufern des toten Elbearms bei Lei: ineritz wuchert dichtes Klettengestrüpp, das den fortziehenden Schwalben zum Verhängnis lvird. Mehr als hundert Schwalben wurden in den Büschen verendet ailfgefun-den. Die Tiere hatte fich beim Niedrigflug wahrfcheinNch in den Kletten verfangen und konnten sich aus den mit Wider^aren ver» sehenen Pflanzen nicht mehr befreien, ss-daß sie elend umkommen mußten. Die Memoiren eines IMHrigen SindrecherS. Der 18jährige Robert PrKvou aus Bordeaux hatte fich »vegen schweren Raubes bor Gericht zu verantworten. Der jugendliche Verbrecher erzählte stolz, daß er schon 1« Borftrafen habe, darunter eine lvegen Mordversuchs. In seinem Besitz wurde ein Notizbuch gefunden, in dem er gewissenhast alle seine großen und kleinen Straftaten, die er seit seinem 12. Lebensjahr verübt hat, aufgezeichnet hat. Diese Notizen wollte er später für ein Buch „Die Memoiren eines qno-minenten Einbre^rS" benutzen. Pr^vou wurde zu einer längeren Gefängnisstrafe verurteilt. Er geigte keine «Spur von Reue oder Bedauern über seinen Lebenswandel, son-dem erklärte frech, daß er noch ungezählte „Taten" in seinem Notizbuch zu verewigen gedenke. «in SSugUng mit ia.000 Di«ar «ttnatsge. halt. Eine große FiluMsellfHaft in Hollywood hat als jünMen Star einen Säugling engagiert, der in dem letzten Ehevalier-Film mitwirkte und einen Sondererfolg einheimsen koimte. Das Filmwunderkind Baby Leroy ist noch nicht ein lZahr alt. Es erM monatlich lo.lXX) Dinar Gage, und wenn es nicht beschäftigt wird, 20lX) Din. Die Mutter dieses jüngsten GroWevdienerS der Welt ist besonders erfreut über die hohe Gage, da sie selbst völlig mittellos ist. Noch vor kur^r Zeit mußten Mutter und Kind von der HsilS-armee unterstützt werden und von Mnosen leben. «ene «emUzWwerfnche. Die deutsche Bienenzucht beschäftigt fich schon seit langem mit dem Problem, den Bienen die überaus honigreichen Blüten des Rotklees zugänglich zu machen. Die Bienen können nämlich mit ihrem kurzen Mssel nicht bis aus den Grund dieser Blüten ge« langen und daher die reiche .Honigtracht nicht ^luSnützen. Der Frankfurter Lchrer Contarski stellt gegemvärtig im Einverständnis mit der UntersychungSstelle sür Bienenkrankheiten an der Frankfurter Univechtät Versuche an, die die Züchwng einer Bienenart mit längerem Mssel zum Ziel haben. Durch die Erbauung größerer Zellen sollen größere Bienen herangezüchtet werden, die auch einen entsprechend längeren Riissel haben. Die interessanten Versuche werden von allen^Bienenzüchtern mit größtem Interesse verfolgt. Mr die Aüche h. Gefrorene Ora»Get«reme. Bon drei Orangen oder Mandarinen wird der Saft ausgepreßt und durch ein Sieb geseiht. Die Schalen lverden in Wasser il>eich gekocht und dann zerhackt. Drei Ack^el Schlagobers wiid steif geschlagen, dann der Orangc^aft nebst 8 bis 10 ?^kagramln fein gesiebten Staubzucker und den gehackten Schalen daruntor-gemischt. Eine Eiscromeform wird lnit die. ser Creme gefüllt, in salzenem Eis, das lnan feingestoßen l^t, eingegraben und 4 Stunden frierell gelassen. Bevor man die (5reme stürzt, llluß die Form gut luit kaltem Wasser abgespült sein, damit keill Salz aus die Eiscreme kommt. h. Gebackene Tomaten. Kleinere Tomaten »Verden abgezogen, leicht tiesalzen und entweder Paniert oder durch?lusbackteig gezogen und dann in tiefem Fett gebacken. Auf gefalteter Serviette mit ausgebackener Petersilie anrichten und recht heiß servieren. h. Falsches Schlagobers. Liter Wassev, 15 Stück Würfelzucker, etlvas Zitronensaft wird zuln Ä'ocheil gcbrack>t, unter fortlväh-rendem Richrell ein gehäufter Eßlöffel Weizengrieß eingerührt ulid .^ehii Minu^n gekocht. Bonl Feuer lveg stellt man ins kalte Wasser, rührt ein Päckchen ^Vanillezucker ein und schl«!gt eö. Ins es steif mir^^ Freitag, den IL. September 18ZZ. ^Mariborer Zeitung" Nummer 24S Wirtschaftliche Rundschau Das Abkommen M DeuMand Günstiger Pflaumm- und Eierabsatz / Verlängerung deS Bertragprovisoriums um vier Monate zu konkurrieren, die in den letzten Jahren unsere Ware stark verdrängt haben. Wr unsere Gegendetl ist von besonderer Wichtigkeit der Umstand, daß jetzt auch die Ausfuhr von Eiern nach ^utschland geregelt erscheint. Es gelang, ein Kontingent von 1L0 Waggons zu vereinbaren, die bis Ende des Jahres nach Deutschlaitd abrollen sollen. Für dieses Eierkontingent wird im September der Normalzoll von 80 Mark pro 1as »veniger befriedigend ist die Lage in den Färbereien und Druckereien, doch ist eine (^'schäftsbelebuilg au6) hier wahrzunel)men. Hauptsächlick) ar- beiten die Betriebe für den Export, vornehmlich nach dem ^lkan. X Reue AollerhShuuge« in Pole«. Nach Warschauer Meldungen werden am 11. Oktober in Polen neue Zollerhöhungen in Kraft treten, von denen hauptsächlich Luxusartikel betroffen werden. In Erwartung dieser Zollerhöhungen sind t>ie Preise für Luxusartikel im Preise bedeutend gestiegen. X Pfund und D»Iar finte« welter. Wien, 13. September. Im Laufe des heutigen Vormittags setzte sich die Abwärtsbewegung für Dollar und Pfund, die gestern nachmittag eingesetzt hatte, in überstnrzteni Maße fort. Das Pfund ging in Zürich wieder auf 16.5Z, der Dollar auf 3.61 zurück. In Paris ergab sich eine Abschwächung für das Pfund bis 81.50, für den Dollar bis 17.80. Während gestern vormittag die Tendenz noch sehr fest gewesen war, haben heute schon am frühen Morgen die Abgaben in großem Stil eingefetzt. Erholungen waren heute kaum zu verzeichnen. Die Grundtendenz fÄr beide Währungen ist im Augenblick weiter sehr schlvach; das Pfund ist dabei noch etwas widerstandsfähiger und die Dol-lar-Pfundrelation erhölite sich im Zusammenhang damit «uf 4.58. X NrbeitsverTebung. Bis 19. d. sind der Bauabteilung der Staatsbahndirektion in Ljnblifana schriftliche Angebote zur Übernahme der Anstre^icherarbeiten auf der Bahnbrücke bei K'otoriba vorzillegen. Aus Vitcinse —ik. Schiitzengesellschaft qcgriindet. wir vor kurzoin berichteten, wurde in unierent Markt die Gründung einer Sck^'lt-zengesellschaft ins Allge gefaßt. ''!^i der ^'onl 5P0«7 Die neue Nußballmelfter-fchaft Der Uliterverbund in Ljnbljana hat außer der Feslstellung der Anwärter um die Meislerschaft der ersten Kla »s e auch schou die Teruiine der Spiele bekantltgege-ben. In der Liste fehlt neilerdingS „Jlirija", dagegen erscheinen darin „.Hernies" (Ljub-ljana), „Celje", „Elan" (Novo mesto) und ,/^akovec". Aller!>ingZ haben „Eelje" nnd „Elen" noch zwei Onalisikatiousspiele auszutragen. Die Spiele werden in nachstehender Neihetlsolge ausgetragein l. Oktober: „Rapid"—„Maribor", „Eelje" oder „Elan"—„^elezniöar", „öakovec" —„.Hermes". 8. Oktober: .,eakovec"-„Rapid". „Ce-lje" oder „Elan"—„Maribor", „Zelezniöar" —„Hermes". lS. Oktober: „^elezniöar"—„Sakovec", „Eelie" oder „Elan"—„.HermeS". 22. Oktober: „i^elezniöar"—„Rapid", „Sa-kovec"—„Eelje" oder „Elan", „Hermes"— „Maribor". 29. Oktober: „Rapid" — „Eelje" oder „Elan". S. November: „Hermes"—„Rapid", „2e lezniöar"—„Maribor". 12. November: „Maribor"—„Sakovec". Die Spiele finden am Platze des erstgenannten Vereines statt. Gleichzeitig hat auch der hiesige MO. die Spiele der zw e i t e n K l a ss e ausgelost. Bekanntlich wird die Meisterschaft der zweiten .Klaffe im Territorium „Svoboda" (Maribor), „Mura" (Mur. Sobota) u. „Gra djanski" (> teika auf den Tschechoslowaken .Hecht, der in der Borschltißrnnde Hughes geschlagen hatte. .Hecht war seinem Gegner überlegen und siegte in drei glatten Sätzen 6:2, 2:6, 6:.^^. Im .Herrendoppel siegten .Hughes-Ba-warows gegen Matejka-Metaxa 9:7, 6:^, 2:6, 6:4. : Ambrofiana legt Protest ein? Wie das Wiener „Sporttagblatt" mitteilt, hat Atn-brosiana gegen die Gültigkeit des zweiten Schlußspieles des Mitrovacup, das bekannt lich in Wien einen 3:1 (1:y)-Sieg der Wiener Austria brachte, Protest eingelegt. Ans der Mailänder Mitteilung sei vorerst nicht ersichtlich, worauf sich die Einsprache stützt. Es kann sich aber wohl nur um die Behauptung drehen, daß Schiedsrichter Cejnar die Italiener in irgendeiner Weise benachteiligt hat. : Di» Protefte „Jugoflavija" und „Voj. vodina" zuriickgewiefen. Vom INS sind die Proteste der „Iugoslawia" und der „Vojvodina" gegen der mit „HaSk" in Zagreb ausgetragenen Spiele abgewiesen worden. Der INS u,achte sich den Standpunkt des Zagreber Unterverbandes zu eigen und veri-fl^^ierte mit Stimtnenntehrheit das Spiel „Hn8k"—„Iugoslavisa" tnit 6:0. das Spiel „HaSI"—„Vojvodina" mit 3:1 für „.Haök". BorbcreitungSausschuß diesbezüglich einberufenen Borbesprechung ivurde ein Komitee gewühlt, ivelches mit der Aufgabe bctrait ist, alle für die Gründung des Vereines nötigen Schritte einzuleiten sowie einen als Lchießstätte passenden Platz zu lvählen bzw. zu besorgen. Bisher haben 32 Mitglieder ihren Beitritt angemeldet. —ik. Gewerbliches. Das chemalige best^e-kannte .?>otel Tepey in Bitanie vas, ivelches seinerzeit von den Eheleuten Pikl im Kaufwege erworben wurde, wurde von diesen an das Ehepaar MeZko verpachtet, das die Gaistwirtschaft weiterführen wird. Desgleichen hat die bisherige (^stwirtin in Bitanje vas Frau Amalia Rnpnik ihre Gasthaus konzesiion zugunsten ihrer Schwiegert-zchter Frau Marie RuPnif übergeben, welche das Gastgewerbe fortführen wird. —ik. Aufgelaffener Sagebetrieb. Die zum Schlosse in Socka bei Bitanje gehörige Säge-anlage ist wegen Nichtrentabilität des Unternehmens vom Schlofchesitzer außer Betrieb gesetzt und abmontiert worden. — tk. Unser elektrische Lichtanlage erleidet jeden Abend zwischen 7 und 8 Uhr eine Licht einschränkung, welche den Lichtabnes?.'.?'"'n zu berechtigten Magen Anlaß gibt. Es ist ücher ut,verzeihlich, daß die eine oder andere Be-triebsanlage das Wasser absperrt, lun für den Betrieb derselbeir Wasser zu schaffen, andererseits aber hiedurch das Kraftw?rk in Mitleidenschaft gezogen wird. Sache und Pflicht der l>iesigen Marktgsmeinde als Konzessionärin iist es. daß diesen« sicher nicht berechtigten Borgehen ein Ende gemacht lvivd. Aus Vtul p. Aufregende Verfolgung eines Fahrrad» diebes. Bor einigen Tagen kam dem Besitzer Blasius Toplak aus Bukovei vor einem c^!asthause in Budina ein ?^hrrad .ivhan-de»l. Die Gendarmen Ivan öerina und Anton Bosner nahmen auf ihren Rädern die Versolgitng des Diebes auf, den fie nach alifregender nnd steNenweise auch gefährlicher Jagd alsbald einholen konnten Der Dieb ließ, als er die beiden Borfolger be-uierkte das Rad zurück und verschwand in einem Walde spurlos. Man hofft auch seiner alsbald habhaft zu werden. p. Roher Ueberfall. Als Sonnwg der 25-jährige Besitzer Max Fischer aus Hv. Rok mit seinem Waaen nach .Hause fuhr, fiel unweit von Ptujska gora ein Unbekannter über ihn her nnd bearbeitete ihn mit einer Feld-baue in brutalster Weise. ??ischer mußte inS .Krankenhaus überführt werden. p. Unfall. Die 53jährige Bekitzerm Mari« .'^alamnn aus Sv. Andra/ fügte sich mit einer Mistgabel am rechten Fuß eine klaf^ sende Verletzung bei, sodaß sie ins Knm-kenhatls gebracht werden mußte. Nadlo Freitag, l5. September. «jubijana, 12.0>5 Uhr Schallplatten. _ Radioorchester. ^ 90 Die .Hand- und d^ Geistesarbeit. ^ Ä>..'N Uebertragung aus Zagreb. __ Beograd, 12.05 Konzert. — 16.M Bolkslieöer. — 20.30 Uebertragung aits i^agreb. Men, !IL0 Berühmte Künstler. — 12 Mittagskonzert. ^ 15.20 Die hauswirtschaftliche und gewerbliche Schulung der MSdchett. — 16 Schall.platten. ^ 17. f.«; Konzertstunde. __ 19 Konzert. _ 20.20 Konzert. VreSla«, 20 Konzert. ^ 21.10 Komödie. — 12 Heitere Musik. ^ Strasburg, 10.15 Schallplatten. ^ 20 Presieschcm. — 30.30 Galakonzert. — Miihlacker, 21 Duriligefalleue Musik._ 22.40 Eine besinnliche Stunde. Leipzig, 18.20 Waldhorn-nmsik. ^ Bukarest, 19.40 Der Barbier von Sevilla. Oper. ^ Rom, 20 Schallplatten__ — 21.15 GemrschteS Konzert. __ 21.45 Ko« mödie. — 22.15 Gesangs- nnd Instrumentalmusik. ^ Aiirich, 19.20 Ungarische Musik. ^ 20.30 Konzert. __ Prag, Ä)..?0 Konzert. — Italienische Rordgruppe 20.30 Tytnphonie-tonzert. ^ 2l2 Leichte ^Icusit. ^ München, 20.20 Symphoniekonzert. — 2l1.i5 Stunde des Chorgesa,Ms. _ Budapest, 19.t-5 Or- ckx'sterkonzert. — 2l.l5 Zigeunerkapelle. _ 22.25 Klavierkon.zert. — Warschau, 20 Svm-photliekonzert. — 2l Weekend. _ Daventry, Militärlon.^ert. „ 20.10 Hövspiel. _ 22 <5^erenade. . 22.t'>0 Lltersiriirl^e Borlesung. — Deut^chlaudsender, Ä Tau^utusU. — Ä Meer uttd Land. ü^ummer 24S. Freitag, den Id. September 193?. V«rs>ek«rui^g»»umm« «in« Million (45. Fortsetzung.) Ztomlm von Lola Stein (Nachd«ick verboten.) ^ünf Tage erträgt sie diesen Zustand de? Slsleinseins mit denl unablässigen Wnrten auf ihn, über das sie selbst staunt. Denn jix'tttt er endlich konmit, geht er sogleich in sciu Zimmer. .Höchstens ein Paar belaNi^lose Worte mcrden Mischen ihnen gewechselt, ^^i^iartet sie daraus sli sehr? Oder hofft sie, es könnten einmal wieder Worte von "ltcr Her^zlichkeit nvrden? Anl sechsten Tage ihres Aiifendhaltes steht sie sehr früh auf, uin Roland zu sprechen. frühstückt, als sie die Terrasse betritt. Der Eee llaut im Morgensonnenschein. Die Berge leuchten. Roland springt ani, reicht ihr die Hand ntt.> rückt ihr eineu Stuhl zurecht. „^c> srüh schon, Jngeborg? Hattest dn leine gute Nacht?" Eciue '?vrnge klingt ihr wie Hohn. Er selbst uius', ihren müden, übermachten Augen wit d<'u geröteten Lidern ansehen, wie ihre buichte sind. „Ich ttlöchte hier fort", sagt sie leise und hcliüchtern. „7^ch vertrage die .Hitze schlecht." „^elbstverstnudlich. löuueu noch heute vorulittag sahreu. Es ist wirtlich reich li:^) spät für L?ugano." „Tu hattest dir für heute schon etwas vor-genommen?" „TaS ist nicht wichtig, wenn du andere ?iiünsche hast." l5r ist ritterlich nnd undurchdringlich wie stets. „'^^lui Bienvaldstättersee ist es jetzt srüh» liugSha't n>arm und schöu. ^ahreu wir also cinuial in der Richtung nach I^lüelen." Run beginnt n>ieder das schweigende ^^agen von Ort ^^u Ort. Das ^fressen der j^ilonieter unt rasender Äeschwindigkeir, das filr den stuiiumen Mann am «teuer zur !^'elieu'.'aufgabe zu sein scheint. Am Vicrwaldstättersee steht alles in Blüte. Aus dem üppigen Sommer Lugmlos kommen die bewen Menschen in einen neuen Frithling hinein. Sie machen in Weggis Station. Das Park Hotel mit seinem schattigen Garten am See liegt geschlitzt vor der Autostrahe. ?lbcr so sckM eS hier auch wieder ist, so herrliche alle Orte, die Ingeborg auf dieser „Hochz^tsreise" kennen lemt, sie sebnt sich fort. Nach .H!ause. Irgendwie wird sie sich dort geborgener si'chlen als in der Freinde, denkt sie. Obgleich sie nicht iveiß, lme ste ihre Zukunft gestalten soll. Am dritten Tsg in Weggis sagt sie, als chr Roland im karten begegnet: „Ich hcrte Post aus Hamburg. Onkel und Tante sind nach Knrlsbad ab^reist. Jnez und Franz bleiben noch eine Weile fort." „Heißt das, daß du jetzt nach Hauie test, Ingeborg?" „Ja, wenn es dir recht ist." „Mir ist es ganz gleich, wo ich bin. Ich hatte mir zwar einen längeren Urlaub von meinem alten Herrn erbeten, aber für ihu und das l^eschiift ist es nur gut. wenn ich früher znruckkomine. ?^iir mich selbst vielleicht auch. Dann wollen wir also nlorgen fahren? Oder schon heute?" „Morgeu ist mir sehr recht." „Mit dem Wagen, oder nlöchtest du lieber mit der Bahn reisen?" ..Lieber mit der Bahn." Ihr sind diese stummen rasenden Ehrten unheiinlich." ..Gut. Nehmen wir morgen den Nacht« expres^ von Luzern. Dann sind wir üler^ nlorgen zu Hause." „Zu .Hause", spricht sie ihm leise nach. Und ihr verhärmtes (Besicht entspannt sich ein wenig. I-! I mttlionent»ck suk S»I»»GN verbreitet. Kleiner /^nreizer /^niiÄgsn slncj S in öfisi- msfken beizulegen, äs snsonsten öle /^ömlnlsifstlon nickt In cisr i_gqs ist, s^es Zinskjaus i. «ladt-Aontrum !ie.>ttcht. Unt. „1. San" an die Berw. lILVb Zinei einfache kvm>vl. Veiten >i. T^ifcll>ett zu verlausen, to rcsta N>/1. Tür 1._l12W Schtasitiwan mit Plüschüberzuq Tin.. 6 Kleiderkästen, Äct. ten, Schlafzimmer. H-irtl)olA. reino Wclienkrede:!^^. Epeise.^immer. Biedermeier-Aei dcrklisten 2i'is>. 2 Speisekredenzen ?lnsr. ul. 8. 11247 Neues !^hrrad um den lialben Preis zu l><'rksiusc'u. 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So Hobe ich es auch sonst gehalten, seit ich mir für moin mütterliches Erbteil das Gut kaufte. Du kannst ganz ruhig scin, In-geborg. Bucheneck ist groß genug, um stch dort aus dem Wege zu gehen. I5i werde dich nicht mehr belästigen als jetzt auf der Reise. Es wird für dich zu ertragen sein." Sie möchte rufen, schreien? „Daß du dich nicht um mich kttnnnerst, ist ja gerade daS Unerträgliche! Daß du mich meidest, als ob nieine Nähe dir schrecklich lväre, ist ja das Furchtbarste, was es für mich gibt!" Aber ihr Mund zuckt uitd zittert nur. Es formt keine Worte. Sie kann sich ihm nicht ein ziveites Mal anbieten. „Wie sie leidet!" denkt der Mann. „Wie schrecklich ihr nnsere Ehe, selbst in diesen Grenzen, ist. Nun, ich »verde sie bald von mir befreien. Am nächsten Tag kotnmt die .?>'einifah.rt, die sich ähnlich wie die Neise nach Pari? gestaltet. Ingeborg liegt schlaflos in ihrem Bette, horcht auf das Rattert, der Räder und auf die tragische Melodie, die ihr verlassene) Herz singt: „Allein!" pocht es. „Aslein! Allein!" 8. Ztrankheit. Buchenert ist ein schönes Bisitz ani Zlellcr»» see. Es liegt inmitten voil 'Mtdern, denen Roland Moebius eineu großetl .^.eil verkaufen mnsite, als er die Million für Ingeborg Detlefsen brauchte. Sic weist es. Weiss, das; jedeit Tag Holzfäller komulell können, lvenn es dem ueuen Besitzer gefällt. Daß dann die alten, tvunder baren Buchen, die Roland so sehr liebt, abgesägt werden, ohne das; er es hindern kann. Ihr grösser Wunsch, seit sie auf deui l^ut lebt, ist, die Wälder zurückzukaufen, di.' Hn-pothek, nvit der Bucheneck jetzt belastet ist, wieder auslosen zu können. Alles da? ist für sie geschehen. Um ihr zu lielf?it, nin sie zu besitzen, hat Roland sich von seinen Wäldern getrennt. Sein Gut belastet. Seine Erb schast geopfert^ Noch ist die Firma „Gebriider Detlefsen" nicht ivieder so »veit, daß Jngeborg große Kapitalien aus dem Geschäft ziehen könnte. Noch lange wird daran nicht zn deliken sein. Wenn die Auflösung ihrer Ehe vollzogen sein wird — und ste kann nach Rolan-dZ Ber halten nicht ntehr daran zweifeln, daß er allen Ernstes die Scheiditng will — wird sie ihre alte Tätigkeit in? väterlicheit Büro wie-^ der aufnehmen, wird zurückkehren !n ihr Mädckieitzimtuer am Harvestehnderweg. Nnd wird für sich sehr bescheiden, sehr ansprnu,?-los lebeit, NM allmählich ihre Zchnlden bei Roland MoebiuS abtragen zu können. Denn nun betrachtet Ingeborg die Million als eine ihr nur geliehene Summe, die sie zu-rückge^n uniß. Die junge Frail hat nichts zu tnn auf B^!' ckieneck. Das Bcrwalterehepaar Üt tücht!.^ uud leitet den Betrieb musterhaft. Tie M.lmseN ist gläzend eingearbeitet uitd Kuechte und Mägde sind schon Jahre im 5^attse. Für Jngeborg gibt es feine Pflichten. Sie ist geimu so cinsani hier, :me sie eS in ihren Hotelziinmcrit an der Riviera uild in der Schweiz gclveseu ist. (Fortsetzung folgtl. Suche Stelle als Stubenniäd-che». Adr. Perm. _N220 Gas» u»d SSäfferleitunqsinstal'^ lateur sucht Stellung. Zrlonsta ul. ZiZ, Pobre/je, SäUamberger. N2:;4 Miidchen f«t 'ales sllcht Stelle. Uuter „8V^" an die Veno. 11219 ^5" Möbl. Zimmer an Stu>.'nten AN vormieten. Anfr. ^idovska ul. ZidauSek. NS4li Schön möl'I. Zimmer, souasei-tig, mit Badegeleql'nhcit, in nener Biilla an l>esscrc Äei!on sofort a dz ilgebel». Anfrzsn: Tomöii-ev drcvored. Dr. ^pav-Leva ul. _ 11243 Möbl. Zimmer, separiert. Stie-aeneins^ang, zu vermieten. Adr. Berw._11? i? Zwei Wohnungen init je .zn'ei Zinunern inid Zubeliör ',ll >.>cr-' mieten. Smoletova ul. 10. N23S Möbl. Zimmer zu vermieten. Tattentxlchova l>l. 2?. P» vermieten. Alefsandrovli c. 4.'). Stu denci. N1ZI Möbl., separ. reines Zimmer au 1—2 Persencn preiswert. 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Seinncr/ertülit «odvn Ll»viekorvKter. tlorr Sr«e«r ^elclier Vvsitrer ^!tt>vocll, cleil l.?. ^ei)tenit?er l9Z? uin -^.15 l^Iir nacl> Isn^Lm >iclivvei-on i.eiclen unä v»"?eln.'n mit clen 'I'rti5tunxen cler iil. l?cll>;i<>n. iin re Mttvrkel>(.'u veriielilollen i^t. l^eiLlien-Iil?LitnLni>i unverkelilieiiLU I^uilili^(!>!>.'liicclencn sinäet cuteniker um lö lllir vf»n l'ranei'liuuiie in :nii^ ukieli clom ^«»rti^en Ortii-sriLclliole «itutt. Div Iii !>oelonle^?'e xvirc! ain N». ^Lntelnlii.'i' UNI 7 lilir in der l^liirrliii'clie 7.n iiolekzeil >vcrclou. jNaribor. den 1.?. i^Lptemlier 1933. l>ie trauernden i'ulniliLU I IZ.31 >Va1cker. PKoniLnik in Vtorenoc. cd.I-«>I»»»»» »«t «», »»« <>«» v,»«»