Nummer 2K. ilsttdM, Den LI. September IS!>0. I. Jahrgang. Pettliuer Zeitung. Erscheint jeden t., ll und 21 de» MonatcS Prei» für Petta» mit Zustellung in» Hau«: Vierteljährig fl —72, halbjährig fl 1.H, ganzjährig fl 2 80; mit Postversendung! Vierteljährig fl -.82, halb,ährig fl I M, ganzjährig fl H.30. Einzelne R> rn ti kr Zchrisileituiig und Kerwaltung: Bürgergisse Dir. 14, Pettau Handschriften werde» nicht znrückgeftellt! nicht unlerserliflle Zuschrift.n werden »»r dann berücksichtig«, wenn selbe nicht gegen da» in der erst-» Äummer diese« Blatte» entwickelte Programm verstoßen Drr Verwalter August Heller übernimmt Ankündigungen im Manuleript oder zur Absasiung. smvie Au»tnnst und Vermittlung unter strengster Verlchwiegenhen. Ankündigungen werden billigst berechnet, gleichlautende Ankündigungen oder mit kleiner Abänderung halb- oder ganzjährig bedeutend billige» «annseripte jeder Art bittet man bis längsten» 27., 7. und 17. jede« Monate» einzusenden, damit der Druck für die nächste Stummer auch recht« zeitig erfolgen kann Der I V. österr. Wewerbetaq in Wien. Herr Fenzel. Obmann drr Schneidergenosseiischast und Genossen beriefen auf den 7. und 8. September b. I. einen allgemeinen Asterreichischen Gewertetflg ein, um bei selbem, sowie bei den vorhergegangenen und dem ständigen Wiener Ge-uosienschaftstage, durch Heranziehung von Gewerbegeuvsseu aus der diesseitige» Reichshälfte, da» linier begeietz vom lv.März >88'^ einer Revision zu unkerziehen, die Aushebung jener Punkte iu selbem, wecke bis n»n ob ihrer Unklarheit auf Im« Handtverk nachtheilig wirkten, anzustreben, neue ersprießlichere hinzuzufügen. Ein sast zu große» Elaborat wurde in Verhandlung gezogen, dessen gründliche Berathung in zwei Tagen eine Unmöglich» feit war Den bekannten Forderungen, als da sind: 1. Beseitigung der StrafhanSarbeit aus gewerblichem Gebiete. * 2. strenge Handhabung des Befähigungsnachweises, Trennung ber Handels von ber Gnvtrbekammer. 4. Abänderung der ^7 und 38 de« t«elverbe>,esetzes. wurden zahlreiche weitere abändernngSbedürstige ^ sowie neue Punkte angesagt, welche eine vorhergehende, gründliche Lurch-bcrathung erheischen, wenn solche nicht gegen die Möglichkeit der Durchführung verstoße«, anderseits aber auch vollkommen zweckentiprnliend ausgestattet, dem Hanblverle diene» solle». Dies ist jedoch beizur Durchberathung ausgestellte» Nummer» in 2', lagen unmöglich. Die Weitläufigkeit, welche diesem Programme anhaftete, war es. welche den Gegnern Anlass zur Kritik bot. welche auch iit einer, mitunter vorlauten Weise durch die bekannten Wiener Blätter zum Ausdrucke kam. ich nenne es insoserne vorlaut, weil gewisse Classen es durchaus nicht nöthig habe», über die Bestrebungen behufs iwcheilfcifterer Entwicklung eine» stände» herzufallen, dieselbe» mit Höh» z» begeifern. Eine unleugbare Thatsache ist e«, dass dem Hanbwerke durch die zügellose Gewerbefreiheit der Boden eine« gesunde» Fortbestehens entzogen wurde, dass sich dasselbe durch das tik« luerbegeiefc vom 15 Mär; 1883 in seiue» Erwartungen eben-falls getäuscht sieht, da darin für daS Handwerk Erreichbares vollkoimneu vermisst, durch einige P.,ragraphe das Handwerk in empsindlicher Weise sogar geschädigt wird Allein die Art und Weise, wie der österreichische ffle werbetag die Rechte des HandwertstandeS znr «Geltung zu bringen anstrebte, kann nicht vollkommen bezeichnet werden, da demselben nicht Zeit ivard. um so llm'angreicheS auch ganz zu bewältigen. anderseits im Wiener ferner bestaube Gegensätze zu Tage käme», welche wie ein MisSton zu dieser allgemeinen gewerblichen Kundgebung stimmten Abgesehen von den politiiche» Meiiiuiu^S-Verschiedenheiten l»at sich ei» großer Theil des Wiener Gewerbe« stände» auch a»s anderen, leider sehr beklage»»,vertan Gründe» fernegehalten. E» würde zu weit führen. Eingehende» hierüber zn schreibe» und ist eS mir auch ferne, Mritif zn üben, allein im Interesse meines Standes ist eS auch meine Pflicht, die Ursachen dieser Wahrnehmung nicht »»erörtert zu lasse» Ein an Talent reich au»geftiitteteter Mann steht an der Spitze des Wiener (Wewerbeftiinbes, es ist dies Herr Schneider. Er ist von unermüdlicher Arbeitslust, opferwillig bis zur äußersten Grenze de» Könnens. verfügt wie gesagt über großes Talent, Eigenschaften, die wir heute ob ihrer Seltenheit suchen müssen. Er ist aber auch zu viel Idealist, aber nicht im besten Sinne. An» diesem Grunde ist e» den Gegnern so viel leicht, ihn ersassen und hin- und herzerren zu können. Wäre Herr Schneider meine» Erachten» so vorsichtig, als talentirt. dann würde er jeder Partei zur Zierde gereichen. Mit einem Worte, Aus meiner Cadetten.zeit. Ein tjauöbaU und seine folgen. Saibante. ReSmini und Mikiilicz waren mir die liebsten unter meinen Kameraden, alle drei Italiener auch der letztere trotz seines slavischen Raine»«: wir steckte» immer bei einander, sei es »m uns eines gelungenen Streiches zu freuen, oder um einen neuen auSzuheckru. .Wißt ihr was-, sagte eine» lages Resmini, .ich bin da kürzlich in einer Familie bekannt geworden, sehr anständige» HanS, ein paar hübsche Töchter und sehr gute Ber pflegung! nächsten Sonntag geben sie einen Hau »ball, ich bin dazu geladen und dars ein paar Kamerad«',! mitbringen, also wenn e« Euch recht ist, so seid ihr hiermit auch eingel.i *m. Die einzige Bedingung ist. dass wir in Civil erichemen " Raturlich war e» uu» recht, «an» wäre e» uus . uch je eingefallen, eine «Gelegenheit zn versäume», eine Rächt außer halb unserer Betten zu verbringen, mit der schönsten Aussicht auf anderweitigen Unfug. So nwt es denn meine nächste Sorge, mir da» nöthige Civileostüm zu verschasse». Ich selbst besaß eine dunkle Hofe, die sich allensall» noch bei Kerzenlicht zeigen konnte, auch eine weiße Weste und ein Halstuch fanden sich vor. so blieb nur denn nur »och ein Rock und ein Hut zu beschaffen Den Rock lieh mir der gefällige Unterarzt unseres Bataillon», mit welchem sämmtliche Eadettnt ans gutem FujW standen und welcher uns ohne Bedenken ein Febrin intermitlen« lieftätigie, wenn uns der Katzenjammer plagte. Ten Hut lieh mir mein Freund (ami'riere in der Oateria zum Dionigi; unsere Freundschaft beruhte daraus, das« er mich fortwährend aus ber »reibe hatte und mir gegenüber eine Engelsgeduld bewies. Am Sonntage gegen Abend verließen wir einzeln die Kaserne, nachdem wir zuvor mit dem betreffenden lagskorporale der Sache fehlte die nöthige Ruhe und Überlegtheit. E« war übrigens gewiss sehr gut gemeint, nur zu viel auf einmal! Der Same ist »euerding« am 6-, 7. und 8. September in den Boden gelegt worden, ob er aber auch endlich keimen wird, ob die Früchte so vieler Opfer und Arbeit a::ch je reifen werden, da« sind Fragen, die man nicht mit Gewissheit bejahen kann. Und doch ist e» eine unaufschiebbare Nothwen-digkeit. dass n.an an maßgebender Stelle die gerechten An-spräche eines Standes würdiget, welcher einst d«e Zierde des Staates war. aus welchem große Männer hervorgingen, welcher treu zu Kaiser und Reich steht, jederzeit opferwillig in Ge-fahren deS Vaterlandes mit Gut und Blut beistand und noch iKUle unentwegt den gleichen Pfad wandelt, welcher daS Zechte Bürgertdum" für sich in Anspruch nimmt. Wenn man auch bemüht ist, von manchesterpolitischer Seite solche Bestrebungen als lächerlich hinzustellen und selben rückschrittliche Tendenzen unterschieben will. um. wie man sich gelinde ausdrückt: .Die lAtgensätze nicht in den Himmel wachse» zu lassen-, so bleibt eS doch eine ernste Thatsache dass man den Handwerksstand naturgemüss vergrößern, verstärken und erhalten muss. Ein ruhige« aber zielbewußtes Fortschreiten kann daher nur von Erfolg sein und um dieS zu erreiche», muss dem Geiverbeftande eindringlich zugerufen werden: „Seht r»ch «irr Führer gut an." Wir brauchen solche, welche nicht allzuscharf dreiiigehe». solche operative Eingriffe zieben oft den Tod nach sich. — wir brauche» solche, welche die Feder weise zu führen verstehen Scliärse im anständigen Tone, Mäßigung am rechten Ort. »vt'ises Vorgeht«, zähe» Ausl^arren, vorsichtiges Wahlen bei jeder MandatSvergebung, Unterstützung gewerblicher Blätter, gerade hierin können wir von den Arbeiter» lernen, denn diese halten ihre Presse fest und unterstützen sie, erhalten sie lebensfähig. Endlich, gründet GewerbSverbände. gründet solche, sie werden weit vortheilbaster sein, als die Gewerbetage, jene ver-rausche», diese tage» beständig, ziehen ein innige» Band um den Gewerbestand. dringen in die kleinste Hütte desselben, tagen alljährlich 2- bis 3 Mal. jedesmal an einein anderen Orte, da werden diese gewerblichen Fragen in stetem Augen-merk gehalten, da ist Zeit genug, dieselben auch gründlich durchzuberathen; diese geiverblichen Verbände führe» uns der eigenen Versichern»,, für unser Alter und für »rankhtiten näher, mit einem Worte, diese Verbände werden daS Einzige fern, was in der Zukunft heilsam in jeder Richtung auf unseren Stand, auf unsere socialen Verhältnisse einwirken wird. Es wird nicht nothwendig sein, den kostspielige» Lebens-Versicherungen beizutreten, »in für sich für den Krankheitsfall, für da« Alter u»d die Zeit der Erwerbsunfähigkeit, endlich für seine Nachkommen zu sorge», sondern diese Verbände mit der Devise: .Einer für Alle! Alle für Einen!" sollen dafür sorgen. Diese «Ynverbeverbände existieren in Deutschland in viel gefchlos- die Vereinbarung getroffen hatten. dajS er irnser Fehlen beim Verlesen nach dem Zapfenstreich nicht melden werde. Freund Iteppo hatte unS ein Zimmer zur Verfügnng gestellt, in welche» wir schon früher unjere Civil-»leidung in unauffälliger Weife hatten bringen lassen und hier vollzogen wir uusere Metamorphose. De» Cylinder keck auf« Ohr gedrückt, den Rockkragen in die Höhe geschlagen, weniger de» kühlen Abend« wegen, al« »in »»« vor neugierigen Blicken zu schützen, betraten wir die Straße, ei» oder der andere trällerte eine Arie au« eine? Oper der Stagione: e« begegneten un« mehrere Offiziere unsere« Regiment?«, die keine Ahnung hatten, we» die bürgerlichen Hüllen bargen ReSmini hatte sogar die Unverschämtheit, einen Offizinr seiner Kompagnie, mit ivelchem er zufällig in Berührung kam. ein scusi zuzurufen, welche« dieser höflich mit la nienle erwiderte und Saibante ließ sich vom Feldwebel »ryepelka, einem notorischen Feinde aller Codetten, Feuer für seine Virginia geben. So langten wir denn endlich bei dem Hause an, weiche« uns für die heutige Nacht gastlich seine Thore öffnete. Da senerer Ordnung als bei un» hier die obligatorischen Genoffen-schaften u»d bewähren sich anerkanntermaßen ausgezeichnet. Auch in Deutschböhmen und Schlesien haben diese Verbände in kurzer Zeit einen zielbewußten, reifen Handwerksstand groß-gezogen. DaS sah man ganz deutlich gerade bei diesem Wiener Gewerbetage, das« diese Männer unleugbar in allen Fragen unS weit voraus sind, dass an ihren Ansichten alle» tief begrün-bet und die Möglichkeit der Durchführung und die Haupt-fache derselben, da« .Wie" auch schon fertig, unanfechtbar ausgearbeitet erscheint. Da« ist der Gesammteindruck, den jeder Delegierte zu Nutz und Frommen seiner Wähler mit nachhause genommen hat: Gründet zumindest Kezirksverdände. E« waren drei heiße Tage der tt., 7. und 8. September in Wien, insbesondere für die. welche die Ehre hatten, in das Präsidium berufen zu werden; ein Hasten, um die Programm-punkte zu erledigen, ein Dränge», um die nöchiqe Kürze in den einzelnen Reden, welche oft sehr intereffante. wohlbegrün-dete Klagen enthielten, zu bezwecken. Der Schluss und die Abstimmung fand in der großen Sängerholle am Montag den 8. September vormittag« 10 Uhr statt. In Anwesenheit de» Vice Bürgermeister» vo» Wien. Hrn. Dr. Broschke, der Reich«-ra«h«ageordnetr» Vergani. Lueger, Ebenhoch und mehrerer Gemeideräthe der Stadt Wien, wurde» alle Programmpuiikte feierlichst verlesen und von den anwesenden Delegierten a»ge-nommen. Diese Delegierten vertraten 75.000 Handwerktreibend«. Der Gemeinderath von Wien lud am gleichen Tage Nachmittag si Uhr diese Delegierte» zum feierliche» Empfange in da« Rathhau«. Der Bau, von außen an und für sich ein Palast, versetzt den Besucher in Erstaunen. Alle Räume, mit Ausnahme der Kanzleien waren geöffnet. Diener in Parade mit Degen standen als Ehrenposten an den Thüren, wieder andere dienten als Wegweiser in den großen Räninen. Säle, angefüllt mit historischen Denkmäler» aller An. versetzen den Beschauer in längst vergangene Zeiten zurück und führen ihm manche geschichtliche Bekanntschaft bildlich oder in Natur vor Augen. Im großen EmpfangSsaale wurden die Delegierten vom Vice-Bürgermeister Herrn Dr. Borschke mit Händedruck empfan-gen und nach Durchschreiten deS großen imposanten Saale» gelangte man zum Büffet Daselbst wurden die lAäste in wahr-hast lucnlischer Weise bewirthet. Sacher hatte seine Delicatessen aufgespeichert, geschäftige Hände brachte» fast Überfliif» von Wein, Bier und den ausgesuchteste» Speise» auf die Tische. Hierauf hielt der Vice-Bürgermeister eine EmpsangSan-sprache, wodurch er die Delegierten von Rah und Fern im Namen der Stadt Wien begrüßte und denselben wünschte, das» deren Streben auch für sie lind ihre Sender erfüllt werde. Einige Dankrte-widerungen beschlossen diesen für den gesamm-ten Gewerbestand so ehrenden und denkwürdigen Empfang. Re»mini der Einzige war. welcher die Familie von früher her kannte, so übernahm er e». uns mit den Mitglieder» desselben bekannt zu machen und stellte uns, wie e» in Italien bei nur einigermaßen vertraulichen, Verkehr gebräuchlich ist, al» Signor Giovanni, Signor Alessandri und Signor Carlo vor. Wir wurden allerseits auf das freundlichste empfangen und fühlten uns bald wie zu Haufe. Die beiden Töchter des Hause«. Elena und Camilla. standen nicht mehr in der Blüte der ersten Jugend, beide aber wäre» voller Aufmerksamkeit für ihre Gäste und nahmen e« nicht übel, wenn man sich den Übrigen Damen mehr al» ihnen widmete. ES mochten wohl zehn bi» 12 Paare sein, die sich am Tanze und den Spielen beteiligten, die Herren, theil» Studenten, theil» bereit» Angestellte, waren durch >ehe»d» zuvorkommend; man wußte damals noch nicht« von dem nationalen Haffe, der später jeden gesellige» Verkehr unmöglich machte. Die Damen, theil« kaum den Kinderschuhen entwachsen, theil« im reiferen Alter waren ohne Ausnahme hübsch und liebenswürdig. Leider endete bor schönt Tag mit einem schrille» Mis« ton. Eine Deputation. gewählt an« der Vollversammlung »nd bestthend an« dem Präsidium deS G«,verbetage«. sollte Sr. Majestät dem «aiser die allerhöchste Huldigung im Name» der Versammlung darbringe», ivurde jedoch nicht vorgelassen. Au« lfi2 Orten Österreich« gelangten Zustimmung«-adressni ein. DelegieNe ivaren 1200 erschienen. Sollen die Auslegungen da Gegner de« Gewerbetage«. ivt'lche auch Gegner de« gesammten Neine» (bewerbe« sind, Haupt-sächlich also der große» und kleinen Wiener Judeublättrr, wie inmer geartet sei», mögen sie diese große gewerbliche Kundgebung nichtssagend nennen, so hat diese gewerbliche Ber einigung doch hiulSnglich gezeigt, das« ein solidarische« Ber« ständni« dem Gewerbestand vollkommen innewohnt, das« derselbe entschieden gewillt ist. auf dem Boden de« Gesetze« fortschrei-tend, dasjenige anzustreben, wozu er die vollste Berechtigung nicht nur hat. sondern sogar die heiligste Pflicht e« ihn auf« erle^» zn handeln, bevor e« zu spät ist und nicht durch ver« einleite» momentane« Wohlergehen veranlagt, die Hände in den Schos« zn legen, sondern treu an unserer Sache initzu-helfen, dem Ziele näher zu schreiten, zum Heile unserer Nach-kommen, zum Schutze unserer Kinder. AnguK Heller trimm I« b» IV ttUrwincn CrmMitytrii Otcitinbftaa t» »im (IMMI M« km D»»»ll«»tch«»ln> tot TOrroflatbrirr. tn Ximm. (Hütn K., 6<6«t> im» »UtKftmiidKT. trr tVjujfierfb». wr «aftwirtfcr Iri AlriMm Rtlrr »»» Mtfrr M •ntfttrtrvrlr* Pcxau Kolloser Zustände. Geschieht e« jedoch im Arrvrtnvege. wa« mehrseitig ge< bräuchlich, so ist da« Streben nur darnach gerichtet, im Tage recht viele Gruber und Klafter fertig zu bringen, um viel zu verdienen, ob die vergrubteu oder gesetzten Reben gedeihe« werden, darnach wird nicht gefragt. Wir haben oben gesagt. Dünger sei. birret an die Reben und Wurzeln gebracht, schädlich! Hören wir darüber nun einige Gewähr«männer. Schwarz! schreibt: In Betreff de« Düngen« herrscht in ©teiermarf fast überall der gleiche Schlendrian; ohne Unter« schied de« Boden« nimmt man ruhen oder nur halb verfaulten Dünger und umwickelt gleichsam die Weinstöcke damit. Die Schärfe de« unvergohrenen Dünger« frißt bei trockener Witterung Stöcke und Wurzeln an und eine Art Senge stellt sich an Laub und Früchten ein; bei nasser Witterung schimmeln die Wurzeln und gerathen m Fäulnis, sowie auch die Trauben. Von allen diesen kann sich jeder nach Belieben überzeugen, man darf nur im lausenden Jahre die aus diese Art gedüngten Stöcke beobachten, untersuchen oder ausgraben nnd man wird daS Gesagte bestätiget finden. Trummer sagt: Der Dünger soll nie unmittelbar auf die Wurzeln gelegt werden; je roher und »nverotteter derselbe ist. desto mehr Erde muss zwischen Wurzeln und den Dünger gebracht werden, damit der Dünger weder durch Fäulnis noch durch Schimmel d'e Wurzeln beschädige. Die Weinlanbe schreibt: Dünger mnss von der Rebe möglichst ferne untergebracht werden, indem die darin enthaltene» Ammoniaksalze auf Stock und Wurzel eine ätzende Wirkung äußern. die rrftr Haue ist die bekannteste, um darüber ein mehrere« zu sagen und diejenige Arbeit, welche der meisten Eontrole nn-terliegt. Einige nicht unwichtige Bemerkungen Schivarzel« wollen wir jedoch auführen: 1. An regnerischen Tagen, oder wenn die Erde »och dnrchnäs«t ist, darf man nicht hauen lassen, denn da« nasse Hauen hat gerne die Senge zur Folge. 2. Man mns« nicht zu viel Hauer aufnehmen, damit dieselben leichter zu übersehen sind. 3. Die Hauer dürfen nicht zu enge aneinander stehen, weil sie sonst leicht Stöcke abtreten »nd die Auge». we»n sie schon zu treiben ansangen, leicht abstoßen. 4. Die erste Haue mus« 10 bi« 12 Zoll (in steilen. lockeren Böden etwa« weniger, tief geschehen, die Erde ganz umgekehrt, nicht auf, sonder» zwischen die Weinstöcke geworfen werde»; auch soll man nicht zu große .«»ollen nehmen, weil sie leicht ans die Stöcke falle» und solche abschlage». Größere Erdschollen müsse» jederzeit zerschlagen werden. 5. Alle trockenen Schenkel und Auswüchse, soweit selbe beim Schnitt nicht entfernt wurde», werden mit einer Säge »veggenommen. die Thauwurzeln eine Spanne tief rein weggeschnitten. aber ja nicht iveggerissen. wie e« von den rohen, unverständigen Arbeitern gewöhnlich zu geschehen pflegt, weil jede gewaltsame Verletzung dem Weinstocke schädlich ist und «ra kheiter. nach sich zieht. Werden die Thauwurzeln au« Rachlässigkeit durch mehrere Jahre nicht iveggeschmtten. so nehmen sie in feuchten Sommern dermaßen überHand, daf« die unteren Hauptivurzeln nach und nach schwächer werden und endlich abstehen, was bei jüngeren Stöcken nur zu häufig der Fall ist. Untersucht man solche Weinstöcke, so sind die meisten ohne Hauptwurzeln, können sich kaum aufrecht erhalten, taugen nicht mehr zum Vergruben, treiben im Frühjahr gemeiniglich recht lebhaft und setzen viele Trauben an; allein mit der Blüte« zeit verlieren sich auch die Trauben. 6. Man mns« die Weinstöcke nicht zu sebr erschüttern und zn ties auSgraben, noch weniger aber die tieferen Wurzeln venvunden. Die Stöcke werden nach dem Berge auswärts gerich-tet und so mit Erde festgetreten. — Soweit SHwarzl. Wohl jenen Weingärten, welch« unter Aufsicht in dieser Weise beHauen werden, aber dreimal Wehe jenen, bei welchen dies ohne Eontrole oder gar im Accordwege geschieht. In eine tolle Jilgd artet die Arbeit aus, ans eine Schonung der Wein« stöcke, Entfernung von trockenen Schenkeln und Auswuchsen sowie Thauwurzeln wird wenig oder keine Rücksicht genommen, nur ein Ziel schwebt vor Augen, schnell fertig zu werden, um sich den möglichst hohen Taglohn herauszuschlagen. Dir Achlayr. Die Rebenstöcke an denselben sollen nur mit gut versaultem Dünger, und nicht unmittelbar, sondern etwa« oberhalb, noch besser mit Composterde gedüngt und reichlich Erde zugeführt werden. Beide« ist in der Kollo« AuS« „ahme Roher Dünger direct an die Stöcke, zu wenig Erde-zufuhr die Regel. der Lsgrnbant ist ein Geschäft, welche« hierorts zu einer Zeit, wenn die jungen Trieb« schon fingerlang sind, vor-genommen wird. I» andere» Gegeiide» werd«» die Böge» ge-bimden oder in die Erde gesteckt, so lange die Augen »och blind sinb und damit dem Zwecke, Hemmung de« zu rec,eu Säst-und Holztriebe«. Förderung deS Fruchtansatzes, gewiss besser entsprochen Doch lassen wir'« beim alten. Aber eine« anderen Umstände« wollen wir Erwähnung thun. Der Bögenband wird hier theil« im laglohn theil« im Gedinge, theil« auch al« zum Baude gehörig ohne separate Be« zahlung verrichtet Wir wurden durch andere Besitzer aufmerksam gemacht und beobachtete» auch selbst, das« Winzer in beiden letztere» Fallen, um seinerzeit beim Einbiegen und Binden Ar« beit zu ersparen, bei dem Schnitte schon weniger Bögen lassen, und was noch unerhörter ist. noch nachträglich abschneiden! Ans diese Art geht nicht nur die Frucht verloren, sondern der Stock ist noch dem SastanSlans preisgegeben! Wer also sicher sein will, das« ihm ähnliche« nicht passirt. lass« da« Bögenbinden im Taglohn besorgen, denn Herz und Gewissen für die Sache seiner Herren hat diese« Volk einmal nicht, davon überzeugen wir un« täglich, ja stündlich Dir zweite fjanr beginnt wenn die Triebe ungefähr eine Spanne lang, ziemlich fest sitze» und endet vor der Blüte. Dieselbe geschieht nur halb so ttef al« die erste, hat den Zweck, da« Erdreich zu lockern, vorhandene größere Schollen zu zerkleinern, da« Unkraut zu vertilgen Ans die jungen Triebe ,st zu achten, damit sie nicht abgestoßen werden Auf diese Arbeit, welche gewöhnlich im Gedinge verrichtet wird, verwendet da« Win^ervolk gerade so viel Sorgsalt. al« anf alle übrigen. Berücksichtigt da« wenige nicht, wa« zu be« rucksichtigeu wäre und sehnt sich am Ansänge schon an da« Ende — nämlich nach dem Lohne. Vas Abjntni obrr .^usbrrchrn der Sominrrtrirür. Tn- rüber schrei bi Schwärzt: Tiefe Arbeit. ,vel仫»ach der zweiten Haue und tuen» möglich vor der Weiublüte. od>r nach derselbe» vor den» Banbe vorgenvinme» »veide» soll, ist nach dem Rebenschnitte die wichtigste, darum sie auch nur vo» »er ständigen »nd erfahrenen Leute» verrichtet werde» soll: weil davon da» ganze künftige Gedeihen des Wei »galten» abhängt, indt'm man dadurch eine» Wa»dl»»g in bot beste» Stand setzet Gewöhnlich werden von deni Wi »zervolke alle jungen Triebe, welche keine Tra»be» habe», >i»barinl>er;ig und rück ' sichtSloS weggebroche» und bringt sich so meisteiitheils um eine» große» Tlieil der Hoffnung des künftige» Jahre». Wer gut zu schneiden versteht, wird auch verständig und zweckmäßig beim Ab>äte» zu illerke gehen. Die nämlichen Grund sätze die für den Rebenschnitt gelten, müssen auch beim Ab-jäte» berücksichtiget werde» » s w. Trumm er: Da» Abjäten der überflüssigen Reben ist eben so nützlich und nothivendig. als es imt Sachkenntnis und Aufmerksamkeit verrichtet werd«! mns». soll dal»er zu diesem Geschäfte niemand zugelassen werde», welcher mit beut Schnitte nicht wohl vertraut ist. Bei dieser Arbeit ist jede einzelne Rebe genau in Betracht zu nehme», »»d der Schnitt dabei stets vor Augen zu haben, damit ja nicht eine Rebe wegge »online» wird, ivelche, lvenn sie gleich keine Traube» hat, doch für das künftige Jahr zum Anschnitt eine» Zapfen» oder einer Bogenrebe dienen soll n. s. w. Die Weinlaube schreibt über das Ausbrechen der Stam»,triebe: Man hat dieselben nicht kurzer Ha»d wegzubreche», sondern man muss überlegen, ob nicht ein Schenkel oder Weinstock zu hoch geworden und im kommenden Jahre verjüngt werden muss n. s. w. Siehe Nr. 24 voi» ls> Juni l. I Wenn da» Abjäte» im Sinne obiger drei Citate nur vou ersahreneil Leute» zur gehörigen Zeit und in gehöriger Art vorgenommen wird, so gibt es dagegen nichts einzuwenden. Wann aber vom Winzervolte gejätet wird, von der Blütezeit an bis gegen den Herbst hinein, so lange überhaupt nicht fruchttragende Sommertriebe zu finden sind, vo» jnng und alt. ohne Verständnis, ohne Überlegung >»ir de» Schweine-futterS halber, dagegen ist eine Einsprache entschieden am Platze! Welcher Schaden mag wohl da gestiftet werde» ? — Es untre nur zu wünschen, dass vo» Seite der Besitzer im eigenen In-teresse dieser eminent wichtigen Arbeit mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden würde, als e» bisher der Fall gewesen zu sein scheint. Vermischte Nachrichten. (ControUsorrfammlni»!}. ! Die EontroUsversammlnng für die Stadt Peltau findet am 9. Oktober d. I statt. Zur heurigen EontrollSversammlnng haben alle Reservemäuuer, dauernd Beurlaubte und Ersatzreservisten mit ihren Militär-paßen, beziehungsweise UrlaubSdoenmenteu um 9 Uhr B o r-mittag pünktlich i» der kleinen Xaferne zu erscheinen. Bei der ContrvllSversammlung dieses Jahres habe» nicht zu erscheinen jene Reservemänner und Urlauber, welche heuer in activer Dienstleistung in der militärischen Ansbil-dnng oder bei der Waffenübnug gelvesen, dann jene Ersatzreservisten, ivelche im heurige» Jahre assentirt worden find Die Nachcontrolle findet am 10. November d. I beim k. u. k. ErgänzungS-BezirkScommando in Eilli statt. Bon der Controllsversammlung ungerechtfertigt Ausgebliebene werden nach Eilli einberufen und strenge bestraft werden. (/reiwilligt /kllrrwrhr.j Sonntag den 5 October veranstaltet die freiwillige Feuerwehr ein Äeinlcsesest. zu welche», schon jetzt die Borbereitungen getroffen werde,». «CurgäKr.j Neuerlich hat Pettau einen Zuzug von Ruhe- und Erholungsbedürftige« zn verzeichne» ; solche wurde» von Baden, Eilli von ärztlicher Seite nach Pettau geschickt, das sich bereits erfreulicher Weife wegen seine» milden, nebel- und windsreien Elimas eine» weiteren Rufe» erfreut. Alle Arten Bäder. Traubencureu können hier mit Ruhe »»d Erfolg gebraucht werden Leitxr könne» die Anforderuiigen der Gäste in Bezug auf Wohlittilgen »och nicht ganz befriedigt werden „nd ti das Bedürfnis nach einem praktische» Eurha»» i Pensionat) immer mehr in den Bordergrnnd. Zweifellos ist. das» durch die Errichtung einer folche» Anstalt ei»ein bisher fühlbaren Maiigel abgeholfen wiirde. Petta» ist gegenwärtig ii» Besitze einer tadellose» Badeanstalt, hat von ärztlicher Seite anerkannte, klimatische Borzüge, ist zur Traubeneur ganz außer-ordentlich geeignet, ein ruhiger Aufenthalt für Ruhe bedürftige. Der einzig- wunde Punkt ist der Mangel an geeigneter Unterkunft, dem die bereit» vollendeten, theils im Ban begrif. feile» Neubauten noch immer nicht ganz abzulesen in der Lage sind Sache des Bauvereine« wird es sei», diesem Bedürfnisse durch Errichtung einer obenenvähitten Anstalt baldigst abzuhelfen. Allen jenen aber, welche diesem Bereitte »och nicht durch ihren Beitrit ihre Unterstützung an^deihen ließen. mö,M al« echte Pettauer auch nicht säumen, diese» zn thun, beim eS ist nahezu Pflicht eines jeden Bemittelten, ein Unternehmen zu unterstützen, mit aller «rast zn fördern, welche« sich schon in so kurzer Zeit als lebenSsähig gezeigt; es hängt gewissermaßen bie Zukunft Pettau'S von dem Bestehen dieses BereiueS ab und ist Interesse hiefür umso wichtiger, alS eS andererseits zu befürchten steht, dass die bisherigen Anstrengungen deS thatkräftigen, opferwilligen BorstandeS mangels Unterstützung erlahmen und für immer erschlaffen werden. (Vom Volksfeste» sind Teller. Pippen. Körbe:c. zurück-geblieben, die rectitmäßige» Besitzer wolle» sich bei Hrn. Ornig melden (ßran>.) Bei dem am 8. September d I stattzefundenen. große» Brauduuglück in Sella bei Petta» brannte» die fämmt-liche» Einrichtungsstücke »nd das Bieh des Oberlehrers .Herrn Reisinger alldort ab. Der Bernnglückte steht nun mittellos mit Familie da. Eine Sammlung für denselben gelegentlich der Germanenverein»-Bersa»»mlu»g am 15. September ergab 13 fl. Herr Schulfink nimmt für den Bernnglückte,, weitere milde Spenden daukbarst entgegen. te,verbeverrins-Bersa»imlung statt. Ans der Tage», orduung ist ber Bericht be» vo» den Genossenschaften Dele-gierten über de» 4. allgemeine» österreichischen «^ewerbetag in Wien »nd der Antrag de« Bereinsansschnsse» aus Eonstituirung ein»'« südsteiriicheu Ge,verbe ^nosseiischaftsverbande». verbunden mit einer Kranketl- uub Altersversorgung für Handwerksmeister. E« wäre sehr erwünscht, lvenn biese Bersammlung von bei, Interessenten vollzählig besucht werden würde, da gewiß jeder-mann die Bestrebung dieses Bereine», we.cher die Förderung ber geiverbliche» StandeSinteressen so opferwillig verfolgt, aner-kennen muß. Insbesondere wäre es Pflicht, dass die leitenden Organe der Genosseuichafte» dabei ausnahmslos vertrete» wären. (JJrämiiruna ) Herr Fr-Bz Blaichitz. Fleischer i» Petta» uub Herr August «taiiiy. Fleischer rKRan». wurden gelegent-lich der Schweiiie Ausstellung in Graz für schöne Zuchtthiere prämiirt. Wochenmarktpreise in Pcilau im Teptembcr IS!Z0 Weizen................ 100 Ko. fl ttoru.............. » » o '• Mai».............. » » » ß*— Hafer -................• — «erste . ............pr. Ioo «o. fl. h.— Hirse.............» » » » " Buchweizen (.vSaiben).......* • » » 8-— ijjtr .............* 100 Stück „ 2 — Speck...........- - . 100 »o. . b4.— Schweineschmalz........• « > » » Rindschmalz ..........„ » _» • Laib Topseukäse........... l »stück , —.10 1 Ko. 100 Silke Milch..........per 1 Liter Süßer Rahm......... Saurer Rahm......... Fisolen, bunte..........pr. 100 Ko. . weiße......... . . runde......*, Wachtel......... Knoblauch.......... Junge Hühner.........pr. t Paar fl Rindfleis»........... Kalbfleisch........... o oooooooooooooooooo " ' u i; i * vi ^ GEWERBEVEREIN PETTAU. Ls y K Tv & JI* I S Die P. T. Mitglieder des Gewerbevereines von Pettau, sowie die verehrlichen Genossenschaften daselbst werden hiemit freundlichst eingeladen, zu der Montag den 22. September abends 8 Uhr in Knes' Restauration stattfindenden ausserortfentliohen (hewex!iererein5-^exlltmmIunA mit Hinwe«j aas die Wichtigkeit der Tagesordnung, möglichst zahlreich zu erscheinen. lQ -- Tagesordnung: 1. Verlesen des» letzten Versnmmlungsprotokolles. 2. Iteri Herrn August Heller. 8. Antrag der (.eitung zur «iründung eines südsteirischen Genossenschaft*-Verbandes mit Einbeziehung einer Meister-Kranken- und Altersversorgungskasse 4 Allfillliges. I'KTTAU, am 20. September 1890. Die Vereinsleitung. Am 1. October d. J. erscheint Xr. 1 des IV. Jahrganges Wiener Mode Dieses gegenwärtig schönste. reichh<iefte und beliebteste Mode-.lournal erscheint am 1 und 15. jeden Monates, kostet pr. (Quartal II. 1.50 und wird selbes ohne Preisaufschlag sofort nach Erscheinen ins Haus gestellt oder es erfolgt die Zustellung an meine geehrten Abonnenten direct per Post, ebenfalls ohne Erhöhung des Abonnements-Preises. Die prächtig ausgestalte Nummer 1 J(K3 als Probe-Nummer steht in der unterzeichneten Kuchhandlung zur Hinsicht kostenlos zur Verfügung. Abonnements auf dieses Blatt, wie auch auf alle anderen Mode-Zeltungen und Lieferungswerke etc. nimmt entgegen W. Blanke Buchhandlung in Pettau. <<»r»»»»»ntich»r MflaMrar unk H»ra»»,kh»r: Auflast Hrtlrr trnd »»» Willst» «lauft in P«»f«