AMvMll zur LMcher Zeitung. ^. 122 Donnerstag den 2. Juni 1853. g. 270 3 f,) Nr. ,52l/c:.c;. aä Nr. 5483. Concurs < Ausschreibung wegen Besetzung der Diensteöpost en bei den künftigen k, k. Krelsamtern in der Woiwodschaft Serbien und dem Temper Banate. Zur Besetzung der bei den künftigen Kreisämtern in der Woiwodschaft Serbien mit dem TweserBanate vorkommenden Dienstespossen, mit Ausnahme der Kreishauptleute ««d ersten K^e.s-Commissäre. wird der Concurs für folgende Stellen mit den angedeuteten Gehalten bis Ende ^»n> l853 ausgeschrieben, und zwar: ______ Dienstes -Kategorien diäten- ^ Anmerkung. Zweite Kreiscommissäre .... lX 9N« ' Dritte Kreiscommissäre .... s^ » Kreisärzte . ....... ^ <. I m!t > > <<'^ Kreis, Scccctäre mit ... ^ ^'W Registranten -...'. ' ' > ^ 50« Kanzlisten „! ' ' ' . - ^ll 3>^, , , - - ' ^ ^. .^,.^, erhalten die Amtökleidung i» Amtsdiener '"'^ ''..!! — '^l>U >»uU!,l!. Dicnersgehilfcn ....»' Die kompetenten haben ihre gehörig gestäm ^^ten und mit qestämpelten Documentcn Verse ^ncn Gesuche an die »k. k. Statthalterei in Te-?^vat" gelangen zu lasse», und zwar mittelst ^ ^gesetzten Behörde, wenn sie bereits einen //-/^chcn Dienst bekleiden, oder mittelst der po-Vche« Behörde, der sie unmittelbar unterstehen, /"" sie gegenwärtig »icht angestellt sind. Verglich der k. k. Militärs ist sich die (§ircular-Vcrordnung dcs k. t, Kliegsministeriums ddo. 3l. December I«5,2, Nr. 5(»5,e bisher geleisteten öffentlichen Dienste, oder die bibherige Priualbeschäftigung. Erstere sind >n chronologischer Oldnung nach ihrer Gattung >uit Angabe der damit uelknüpften Emolumenle ^»zugeben; rücksichtlich der Ander» ist letztere Angabe nicht erfordellich. Bei Besetzung der Dienelstellen haben ausgediente k. k. Militärs, besondels die in öffentlicher Versorgung stehenden Invalide» und Halbinvaliden den ersten Anspruch, wenn sie noch die physische Eignung für diese Dienste haben, und auch die sonstigen vorgeschriebenen Eigenschaften besitzen; <>) tadellose Moralität, ein correctes politisches Verhalten. Hierüber haben sich auch die Behörden, welche die Compctenz > Gesuche cinbe gleiten, klar und gewissenhaft auszusprcchen; l) sonstige sich allenfalls erworbene Verdienste. Außer diesen hat der Dienstsucher „och anzugeben: ^) seinen Stand, od ledig, velhenathet oder Witwer; in beiden lctztern Fällen ob, wieviele und wie alte Kinder er zu ernähren hat; !>) die etwaige Verwandtschaft oder Schwager« schaft wit einem der hicrlands angestellten po< litischen, Justiz^, Finanz» oder sonstigen öffentlichen Beamten; , >) o!) und wo er in den serbisch - banaler Landesgebiete ein unbewegliches Vermögen besitze oder einen Pacht inne habe. Im Falle ein Competent um mehrere Dienststellen verschiedener Kategorie cinschleitet, hat er für eine jede ein eigenes Gesuch einzureichen; die Documente braucht er aber nur einem einzigen beizuschließen, und hat sich in den andern nur. auf jenes zu beziehen. Diejenigen, welche auf Grund der früher beantragte» Organisüung im Jahre >»5! sich um Diensteüstellen bereits in Kompetenz gesetzt hatten, oder Jene, welche um eine Stelle lm der hieita»-dige» Slalthallerci auf Grund der (Zoncinsaus schreibung ddo. Temesvar am 29. August ll<»2 competilt haben, hak,n sich gegenwärtig um einen uder de» andern Dienst lediglich nur mit Beru fung auf ihre Gesuche anzumelden. Temesvar am l3. Mai >«5!j. Der t. t. Militär - u. Eioil - Guuuerneur F M. L. Johann Graf C o ro n i n > ° C r o n d e rg. 3. 257. u (3) Nr. lU«2. Kundmachung. In Folge einer Allerhöchsten Entschließung ^ 28 Ap.il »853 wird von den, k, k. Finanz-'"unAell'um daö auf der G>undlage der Lotto-^he bestehende 3vi> schenräumcn derlei Spiele von der k. l. Lotto- W Direction mit der Darstellung des jedesmaligen W Spielplancs angekündet und abgehalten werden. Die Bestimmung des wohlthätigen Zweckes, , welchem der Ertrag der Lotterie zuzuwenden ist, > , haben sich Se, k. k. apostolische Majestät von Fall zu Fall, nachdem der Reinertrag der abg?» haltenen Lotterie ermittelt sein wird, üb« den von dem einschlägigen Ministerien zu erstattenden Vorschlag vorzubehalten geluht. Der Ertrag der Lotterie, und der Zweck, dem > dieser Ertrag zugewendet wurdc, wird jedesmal ^ im Wege der Zeitungsblätter zur allgemeinen M Kenntniß gebracht werden. W Was in Fol,,e hohen Finanzministerial-Er» W lasses vom !.V Mai »853, Z. «U!3 F. M.. W hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. W Vom Präsidium der k. k. Fmanz'-LandcölDirec» D tio» für 2tciermark Karntcn und Krain. M Gratz am 2N, Mai 1^53. W ^ Laibach am 23, Mai IK53 W 3. 2«5. l> (.i) Nr. 3l(w. Kundmachung. Laut Concurs - Kundmachung der k. k. n, ö. Postdircction am ». Mai d. I,, Z, 248l, werden bei dem k. k. Postamte in Wien mehrere Aspiranten aufgenommen werd»n, denen nach Ablauf der Probezeit und abgelegten Elevcnprüfung die Erlangung einer Postelevenstelle mit dem Adjutum jährlicher 2W si, ü, M. geaen Leistung einer Caution von 3W fl. in Aussicht steht. Die nach der bestehenden Voischuft nachzuweisenden Eifordernisse sind: Das l6. Lebensjahr, eine gesunde Kölperbe-schassenheit u»d die mit gutem Erfolge zuiückge» leaten Stud,en an einem inländischen Oberqym^ nastum oder an einer Ober>ealschule, welchen Leh» anstalten auch die t. k, Militär, Academic in Wiener Neustadt, die t. k. Ingenieur -Academic, z dann die Handels- und nautische Academie in ^ Triest gleichgchalcen werden, W Die ^eweibei haben ihre documentirten Gc- ^^ s»che unter Nachweisung der allfälligen Sprach- j kenntnisse bei der genannten Post-Dirrtt,on ei»- I zubr>n„en, und da>i» zugleich anzureden, ob und ^^ .in welchem G>ade sie mit einem der Beamten 'HW des Wiener Postamtes verwandt oder verschwägert sind. K. k. Post - Direction für das Küstenland und Kram, Triest am 2». Mai 1853. ZTIÜT?^ (2) Nr. 3!«»?'. K u n d !N a ch u n g. Im Bereiche der Postdireclion in Hermann-statt, und zwar zunächst mit der Dienstleistung für das Postamt in Klausenburg, ist eine Ossi-zialsstelle letzter Classe, mit dem Iahrcsgehalte von 40« fl,, gegen Cautionslcisiung im Betraae von «A» fl. in Ellediguna. gekommen Die Bewerbet- haben ihre bießfälUgen, gehörig lnstruntcn Gesuche, untcr Nachweisung del g" l 302 schlichen Erfordernisse, dann der Sprachkenntnissr und bisherigen Dienstleistung im vorgeschlichenen Dienstwege längstens bis 3U Mai 1853 bei der obbenannten Posidirection einzudringen, und darin auch anzugeben, ob, und in welchem Grade sie mit cinem dortt'ezirkigen Postbeamten verwandt oder verschwägert sind. Allfällige Uebersctzungsbcwerdcr haben ihre gehörig motivnten Gesuche gleichfalls innerhalb des Concurstermincs auf gleiche Weise einzubringen, K. k Post-Dinctioi, für Küstenland und Krain. Triest am 24 Mai 1853, Z. 27». :> (l) B. Nr. 52U0 Concurs > Verlautbarung. Bei der k, k. Staatsduchhaltung in Laibach hat eine, in provisorischer Weise zu vermehrende Ingroffisten-Stelle M!t dem Gehalte v c?n 500 si., oder, im Falle der graduell»» Vorlückung, cin> solche mit dem Gehalte jährlicher 4W si., odci endlich eine Accessisten - Stelle mit dem G>h.ilt, von 35N fl., u»d eventuell mit jemm uon 3«l) fl., zur Besetzung zu gelangen, wo^ei auch auj auswältige Comvetenten der angemessene Bedacht genommen wird. Zur Bewerbung um eine oder andere der ob» erwähnten Dienstesstell.n wird daher der Eon-lurs bis 15. Juni 185» mit dem B.ifüqen hie-mit anberaumt, daß die an das hohe k. k, General Rechnungs ° Dircctorium in Wien zu richtenden Gesuche jener Bittwerver, welche bereits in einem öffentlichen Dienste stehen, durch ihre vorgesctzlc Behörde, die der übrigen Competent»« aber unmittelbar an diese Staatsbucl Haltung zu überreichen sind, u»0 daß sich dieselbe» über >hr Lebensalter, ihren Gesundheilsiustand, und üder den Besitz der land. südlichen Sprache legc.l auszuweisen, wie nicht minder auch m den G.suchm anzugeben haben werden, ob und in welchem Grade dieselben mit irgend einem Beamten der k. k. Ttaatsbuchhaltung verwandt oder verschwägert sind. Zur Erlangung einer Ingross stcn-Stelle haben sich welters die Bittwerbcr üler eine längere, ;um lvuchhaltungsdienste vorbereitende Dienstleistung in einem Amte mit vollgültigen Zeugnissen -über die seit den Studien zurückgelegte Laufbahn, dann üb^r ihre Befähigung und das Herhalten auszuweisen. Competent«!! um eine Acccssistensi.lle haben dagegen über die vollständig und mit gutem Erfolge zurückgelegten philoscphischen Studien, ober die dermaligen vier Jahrgänge des Obergymnasiums, tie sämmtlichen Semestral - Prüfungs-.Zeugnisse, oder das Zeugniß über die bestandene Mcituritäts-Pru'fung beizubringen; wobei bemerkt wird, daß bei sonst gleichen Eigenschaften jenen Bewcrb.r», welche über noch höhere Studien sich auszuweisen vermögen, der Vorzug vor den Uebri-gen ciügcräumt wird. Uebrigens hat sich auch jeder Bew.rber um eine Accessisten-Stelle bei der k. k, Staaläduch-Haltung einer vorläufigen — Aufgaben auö der Arithmetik und dem schriftlichen Aufsatze umfassenden — Prüfung zu unterziehen, von deren Erfolg die Anstellung bedingt dleibt. K. k, Staatsbuchhattung. L^ivach am 30. Mai ,853. Z. ??l. (!) Nr. 2U38. Edict. Von dem k. k. Landesgerichtc zu i,'aibach, als Concursinstanz, wird hiemit bekannt gemacht: Es scy über Ansuchm des Josef C. Czeike, Verwalters der William Molinc'fchen Con-cursmasse, in die Feilbietung der zu diefer Masse gchöiige» Gegenstände, als: a) zweier brauner Wagenpferde mit doppeltem Pferdegeschirr, — ii) zweier halbgedcckten Kaleschen mit Vordach, — und c) zweier Sticifwäge» — gewilliget, und zur Vornahme derselben die Tagsatzung auf den 15. I»ni d. I. Bormittags um 9 Uhr vor dem Fa-briksgcbäude mit dem Beisätze angeordnet worden, daß obige Gegenstände nur um oder über den inventarischcn Schatzungswerth hintangegcben werden. Laibach den 24. Mai 1855_________ Z. ?ÜI. (2, 3^73794. Edict. Nachdem bei der am 6, Mai l. I. in Folge Bescheides vom 3!, ^äimcr l. I., Z. 9<5, hielge» lichts vor sich gegangenen erste» Fcildietungstag' satzung in der Erecuüonssache dcs Anlon Ußn>k von M^lil>a>i, wegcn Fcildietung der, auf dcn bei Andreas Widmar von ^igann, aus dem Schuld» scheine ddo. 2^. December 1842, !ni!»l>. 13. April 1843 aushaftcnden Forderung der Maria Widmar, pl. 378 fi. I kr. kci>! Anbot erfolgte, werden die weitern Termine am 6. Juni und 6. Juli l. I> hiergcrichts vor sich gehen. K. k. Bezirksgericht Planina am « Mai !853- Z. 707. (3) Nr. 3808. Edict. zur Einberufung der Verlassenschafts' Gläubiger. Vor dem k, k, Bezirksgerichte Umgebung Laibachi haben alle Diejenigen, wclche an die Verlassensch.ift des, den 20. März !853 verstorbene,, Franz Komatar NealitätcndesitzcrZ und Wirthes zu Medno , als Gläu> diger eine Forderun», zu stellel, haben, zur Anmeldung und Darthiiung derselben den s,n Gläubiger!! a» die ' Verlassenschaft, wcnn sie durch die Bezahlung dll angemeldetln Forderungen erschöpft würde, kein we>' lerer Ansftrl,ch zustande, als insofcrne ihnen ein Pfandrecht gebührt, Laibach am 10. April 1853. Z, l!0. « (l2/ K. l. sMlcht Staats - WOHN. cü9 der Züge auf der südl. k. k. Staats Eisenbahn zwischen Mürzzuschlag und Kaibach, vom iä. Mai v. I., bis auf weitere Bestimmung. Abfahrt der Zuge in der Nichtuug von Mürzzuschlag nach Laibach. ^ Laibach nach Mürzzuschlag. ^ Abfahrt von! ^II^II Personen Abfahrtvo,' Personen 55^:,.,. ! derHtation ^^zull ^ H„g ^ ^er Station > Ag Po^tz«^ Stund. Miunt. Ttuud. Minut. Stund. Minnt Ttund. Mittl't' Mürzzuschlag 4. 45 Früd 3. — Nachm ' Laib ach 7. 30 Abends «. l5 F"b Gral; 8. 35 „ 6. 55 Abends! Cilli lt. 40 Nachts 12. 5 Mittag Marburg 10. 55 Vorm. 9. 27 „ Marburg ' 2. 57 „ 2. 40Nc,cli>"-, > Cilli l. 45Nachm. 12. 50 Nachts Gral? 6. 15 Morg, 5. 30 Abends ------- --------,. Bemerkung. Mit den Post- un5 Personenzügen werden Passagiere von und nach allen Stationen befördert. ^ .. Das Reisegepäck ist den äußern Stationen wenigstens /, Stlinde vor ^ Abgang oev H^ , übergeben, wenn es mit demselben Zuae befördert werden soll. Mit cen Lastzügen werden «>n ^ saglere beföroert.