poitnkns V Uotovllll 76. ?»Itzssy«»g Lk«ed«ü»» «,öel>»ll»liok «««t»«»,! tmii ckse ?«l»»t»GeX 8«krit»l»it«>U (?«t 2670) a. öaeli^rovItOkOj ^chl, 2024) I^»rjl»o?, ulio« 4. tt»»a>krip»« W«nl«» r-W-a!«?». — XvFr»,«» KSeirpsr,«» dM«»«. «tMN s7. ^prN ll»»er»teo- u. in ^,rit»or» ^urLiiev» u^. 4 (VervsItuaA). ^eA0G»pret««» ^ddoleo moaitl. 23 Din, »uitellva 24 Diu, ^urcti ?o»t rnovxl 22 Diu, kür ^uil»ii6 woaittieli 33 Diu. kÜoeelauniioer 150 un«! 2 Hin. pk«t» 0i» ? so Mmidarer Aeiwk »«. O. V. I >. mn - liuilm Untonssal 17. IV. S- Die Sicherheitsthese der Türkei Bor einem Zahre fanid Sie türkisch<^^ Regierung auch gerade in der Ostcrzeit Veranlassung, sich mit der Dardanellensrage zu beschäftigen. Damals nicht offiziell und wie diescs Mal in einer an ^n Völkerbund gerichteten Note, sondern zunächst in der Presse. Es stand siir den Mai in Rom eine Konferenz lievor. ans der die AbSnverung der Rustungsben Dardanellen gestatteten Truppenmach! auf 12.000 Mann nicht gesprochen werden Das ivi'lrde sich aber ändern, wenn Vulga-ricn wieder aukrttften dürfe und .mter Umständen in die 5^ge käme, im Kriss^Zlalle ein Trnvpenkontinae:^ von K00000 Mann aufzustellen. Ein Heer von solcher Stärke sei durchaus imstande, die von sedem wir?saim<'n militärischen Sni sei Bulgarien vom Meere abgeschnitten. In diesem ^llc werde auch Blrlgarien di-? Forderung erneuerll müssen, daß iliin der nn Bertrag von Neuilly zugebilligte, aber pra?-tisch niemals eingerällinte Zutritt zur ^l'.'gäi'! verwirklicht werde. Sofia, 16. April. DaS Organ des Au-ßenministeriums, „Mr" schreibt. in>denl <'s KrUifche Lage in Spanien P a r i s, 16. April. Der v n r" veröffentlicht die au'rfehellerreissl-'nde M^fricht. dafi eine russische Abordnung aus '^'.'ioZkali, dl«! mit den französischen K'onimnniitcn 'n Paris verhandelt habe, telegraphi^ch nach Spanien abberufen wurde und k'ereitA gestern nach Perpignan abgereist sei. Die 'panischen Kommunisten hätten mitget^ Zt daß am 19. April in Spanien „ssroiie Dinge" zu erlvarten seien. Pliris glall^it 'nai'. daß der Alarm zum allgemeinen kominnni^ stischen Ilmsturz in Spanien jeden Tag erwarten sei. Große Unterschlagungsasfäre in Wi-!«. Wien. 16. April. In Wien ist d<'r R?csi-nungsmt des Unterrichtslninisterittm?, Emil Toth, verhaftet worden. Der Mc"' schlössen, solange zu hnngcrii, bis Dir"!-tion auf die beabsichtigte Lohnsenkuni zichtet. Zürich, 16. ?lpril. D e v i s e n. Beo^ grad 7. Paris ?6.22!'^, London 1.'>.l6?.X Newyork Z<)6.75, Mailand 24.20. Berlin 1A.45,. Wien 5i?.70, Prag 12.69. U> zwar von diesem System der kollektiven Sicherheit nicht weniger gesprochen, aber es hat bisher in allen Fällen versagt Ulid ge' rade diejeirigen Mächte, die, in der Vergaii^ genheit ivie in der Gegenwart, seilie Wort-führer waren und silid, haben es sür richli',» befunden, sich die eigene Sicherheit dnrck Soldaten, ?^orts und Militärbündnisse, vol^ lig abseits von der kolleftiven I^ce, ^i^iier" zil lassen. Die süilgsben Bovgäii^e '>n Mittel- nreer, die iibrigens sicherlich noch nicht zuul Abschluß gelangt sind und die nach der Be-endigullg des italiemsch-abessinischell Konflikts eine vl^llige Nellgestaltunsi der Macht» Verhältnisse vor deii Toren d<'r Tiardanel-len erwarten lass-en, l)abeil die Tlirkei na-titrlich auch nacki-deliklich gemacht, zumal im Nückeii der Meerengen, an den Güsten de^^ I'ckiwarzen MeeieZ. >'e stärkst-e 'Iitäriiiarl)t Ciiropas sijzl, die «oivjetumon, die dal'ei vst, ani', auf marit-ilnem Gebiet ihre Start.' ganz ivesnitlich zu steigern. 'Nwn folgert in Ankara, daß der Mrt eines (harantievertrages, lvie er fiir die entfestigten Dardanellen abs^esMosst'n wur^e, aiigesichtS der militärischen Nüstun sien ri-ndunl erhebli6> geringer gewovdeil ist, znnial Mischen del, l^rantiestaaten ,icrade ini! Niicksickt auf die Mittelni.'evln'litif l'e-lrächt^lche 21tettlUll>g'>vmjchiedenI)etlell aus- .Maribaver Zerwng" Nummer 85 2 Freitag, den 17. April 1L6L. iietaiicht sind, die cS zweifelhaft crschcinen lassön, ob im g>egebcn<.'n Falle die (Garant'c .»ugunsten i»er Türkei wirtjam werden mür-'!>e. Es ist eine ditkere jikritik an dcn Politik schen 'Zchlagworten, niit denen Europa gefüttert wtrd, ivenn in der türkiichen Notc ausgeführt wird, die politischen ^irlsen hätten klar bewiesen, das; der gegenwärtige Me-chanismu-5 der kollektiven Garant'« sich allzu limgsan? in Bewegulvg setzt urrd daß ein ver spnteter Beschlutz in den meistei» Fällen gs-^'i^et ist, einer inte-rnationalen Aktion ihren Wert zu nehmen. Wenn die Türkei deni «legenüber neue Bcreinbomnssen verlangt, die die rechtliche Stellung der ?)?.eerengen in ^imie dlibe dem italienischen '^iotsckMfter in Lottdon, G r a n d l, eine Instruktioil zn gehen lassen, n^onach dieser beauftragt wird, von der englischen Regierung die ZuriiS-ziehung der Se^reitkräste aus dem Mttel-meer zu fordern, und zwar vor der Inangriffnahme von Friedensverhandlungen zwi schen Valien und Abejswien. Newy 0 r k, 15. April. Zahlreiche anie-rtkanis6>.' Blätter betonen die rasche Ver^-s6)lechternng der britisch-ibalienischen Vezie^ Hungen und sprechen die Befürchtung aus. daß ein solcher Konflikt zwischen England u. Italien geeignet sei, eine schwere nüernatio--nale Krise heraufzubeschwören. A S m a r a, 15. A!pril. Wie Neuter berichtet, haben die Italiener der hi?chsten Er Hebung der Halbinsel Gorgora deZ Tana« Sees, auf der sie die Trikolore hißten, den Nanien Monte Mussolini gegeben. Ter Fla^i genhissung auf dieser Höhe wohnte atlch Ge-nevalsekretär S tarace bei. Es dnrfte sich, wie Reuter erklärt, mn eine politische Mamfestlatiml htnideln, die den Beweis er- brittgen soll, daß die At«Liener nicht ntehr gcivivt sind, die llfer des Tana-Sees zu ver-. lassen. L 0 nd 0 n, 1ö. April. Die engl-ische Presse stellt sich ua6> wie vor auf d-cit Stand-Punkt, daß Verhandlungen mit Italien be^ züglich der Interessensphären um den Tana-See nicht mi)glich seien, da die Interessen EitglandS in^denl Vertrag mit Messinien vom Jahre 1!)02 festgelegt seien. Nack) diescln Bertrage habe England die Priorität in der Nutzung der Wässer de... Tana-Sees und des Blauen Mls. Für den Fall jedock), daß die italienischen Truppen Sabotage üben sollten durch Verlegung des Laufes des Blauen Nils und durch die damit erfolgte Schädigung der Sudan-Plantagen Englands, erhebt der „D ailn ExPre ß" die nachstehende Warnung an Italien: „Wenn die itaUenifchen Soldaten am Ufer de« Tana-Sees ste^n, stehen die englisehe« Matrose« am Eingang des Suez-«anals. Sollte die italienische «rmee versuchen, di« GewLsier des Tana-Sees abzuleiten, da»» wird die englische Flotte der italienischen Armee die RÄSkehr nach Jtalim abschneiden". Srüdling in der Ndeinvfal» Die Bolksstimmung zur Außenpolitik Aus Paris wird gemslidet: Das rccht'^ eaditale „Journal" veröffentlichte.im Samstag Teilergebnisse eiinLr außenpolit'-schsn Abstiulnlung mit recht interessant-in gebnissen, die das Blatt unter den Lesern vorgenpmmsli hat. Es wurden 70.000 Fr»-gebogenantwortcn ausgewertet, die ini „Journal" abgedmctt und von den Leiern ausgefüllt wieder an das Blatt zurüctges6)lckl lvord«n sind. Auf die Fragc': „Vlauben Sie. daß de:: Friede Europas von der d e u t s ch^^ ran- i) s i s ch e n A n n ä h c r u u g abhängt?" antworteten Leser Nl't jN. 1Ü.320 mit nein. Die Frage: „Glauben Sie. das; wir ein? B e r st ä n d i g u n g mit Deu'! ch-l and erveichen können?" wurden -ld.lOK Ja- und 19.972 Nein-Stimme»l abgegeben. Aus die Fvage: „Haben Sie Bertram,i in den F r a n k 0 - S 0 w s e t - P a l t?" Uefm nur 9324 Ja, dagegen 58.Sö2 Nein ein. Mißtrauen gegeniiber dem Völler-b u n d drückt sich in der Beantwortuilg der Frage: „Glauben Sie, daß dem Bi^l-kerbund ein« Tages gelingen wird, in Europa einen dauerhaften Friedei^ zu erreichen?" mit 21.7S8 Mn und nur 12.484 Ja aus. Vliitenpracht ani Haardter S6^lotz. (Scherl-Bilderdienst-^.)^.) Dil' '.'ltropolis init ihren herrlicku'ii Tenipelll, den ,'^eugen vollendeter tlassischer Blnitunst, isi dn'ii ^^iel all^r Vesuchl^i- C^riechenlands nnd nnrd gerade setzt in diesen Frichlings-tngen voll vielen Tnns^^'ndi^'il aus aller Ä^elt de»ttcht. sScherl-Bilderd>ienst-M.) Die Beratungen der weftUchen Generalstäbe Geheime und isolierte Besprechungen der Generalstäbe Englands, Belgiens und Frankreichs / Berbitteruug in Berlin L 0 n d 0 n. 15. April. Hente Uln l0.30 j wurde die Geschäftsordnung der gesamten l>ealitnlen die ^Besprechungen der ('General-1 Verl)nndlungen bestimmt. Zunächst ivurde stiibe Englands. Fninkreichs und Belgiens. ^ der ie erste, lur^^e Citzuns^ snnd in« Pulciis der Admiralität statt. In dieser ersten Schnng Wie Dessle befetzt wurde Marschall Badoglios 185. Heeresbericht / Nach Dessie ist Addis Abeba das kommende Ziel der Italiener 0 ul. l'> April. Dao Pr».1s<- nnd Pro-puMndnillin'sterium erlien h^'Ute den na'?^-stehendcil 185. .^>r:n sich danll gt-cien Züden ipiriicl. Die Stadt zät)lt <.^in- wohncr tlnd liegt Meter über dein Meeresspiegel. Dessie ist «ls ^notenvunlt von .ilarawanenstraszen ein imchtiger >>an-del'^platz, der den abessinischen 'Gliben und ')!orden vetcktndet. Ilm Dessie ltesindeli sich ^.^erge in eilier Höhe von -l lind aus^crdevl noch .^ll^'i kleinere S<'e.!. T:e Uui-gebnttg von Dessie zählt zn >en reichstell Teilen Hb^'ssinien'ö. Die Laild.vir'e ern:ul zlvei bis dreintal iin ^ahre, >.ntpr<'chend den Wetterverhältnissen, besondl, nicht gebunden ist, tveim es faktisch idnrch Besetzung) oder rechtlich (durch ?lb-tretltirg im Fri<^nsvertmg) in den Besitz des Sees gelaitgt. Der bisherige Verlali? des Krieges hat demnach einen Triumph )ta-liens über Englatid gebracht. Vüan kanli ulit Spannultg ern^ai'teil, ivas das Bi-itische R'.'im nun tnn wit'd. Der Tana-See liegt 1755 Meter über de>il Meer in eiller gletscherreichen .^l>6>gebirgs-laltdschaft. Er hat einen Flächeniichalt von 863<> Quadratkilometer (er ist V'/2Nlal so gros; wie Mitteleuropas grNs^ter See, der Platten-See) und ist an der seichtesten Stelle 72 Meter tief. Er ist also f<'rr Dampfschiffahrt sehr geeignet. Am Nordw^stnfer gibt cS vulkanische Olivlseii. io das^ er iit Hin ^nft vielleicht ein« Bodetltung al^ HeÄ-bad Freitag, den I7. April IVSc z Maribsrer Nummer KontroMerter Außenhandel Die btsderi« liberale Außenhandelspolitik weicht einem neuen Außendandels regime / steine Einschränkung ver Einfuhr! / Wer kauft, bei dem wird auch gekauft! erlangen kann, See gibt eS zahlreiche Inseln. Der Tana-See ist an Fischen ulÄ Fluhpferden r«ich, ist also ein sehr geeignetes und Fifchereirev^ In der R«>gen zeit steigt sein Wosser um lV, Meter und überschwemmt 600 Quadratkttometer d««' Umgebung. Er läßt, ähnlich wile der Nil, ci-nen fruchtbaren Schlamm zurück, weshalb die Umgebung des Tana-SeEß zu den frucht-blirsten Gegenden Ab^siinienS gehört. 0om TroaNer «IM Ruqzeug im Lande der Smas Es gibt kaum ein Land, das eine so rasche. '.'Wandlung in den Berkel?rsinitteln ^urr!^e-nda>cht hat, wie Peru. Das Wegenek Ses alten Reiches der Inkas ist in einem s^radezu katastrophalen Zustand, und es gcht Hundertc von Städten und Dörfern, die nech «'e nials ein Fahrzeug mik Rädern w ihr^'n Mauern erbli^t haben Tragtiere, und wo schi'fbare Gewässer Vorhand^ sind, das 5W. noe sind die einzigen VerbindungSmögl'.ch' kciten auf viele hunderte von ZNlomet.'rn. 'tV/eschäftSreis«n werden zu monatela:»gen qe-sälirlichen Erpeditionen M-'r Feljengebir^^e und kahle Hochebenen, in denen man nur aus den sicheren Tritt deS Ä^aul-iels c-nge-wiesen ist. Unter diesen Umstiinden t«nd Einrichtung von s^lugzeuqlinien Lins beg:i-starte Aufnahme. Während frkhex eine Reise von Maldcnado, der Hiauptstadt der Provinz Madre de DioS. unter ftünftW.'n Verhältnissen zwei bis drei Wl>^n ksfordsrte. leczt heute ein Flugzeug der auf dies-r Ztrek-tc eingerichteten Verkehrslinii» diesen We^ in noch nW drei Stunden ^urüc?. Die Retie ilach JquitoS von Lim» cmS srfo'^)er:l. unier Benutzung von Schiss. Mse.-z^ch,'. Maultie. l.n^ ^1'lai:gt mcn naZ. diesem .Hauptsitz d?? >umm'.uwin-71 ung mittels Flugzeug in e'*iom Tage fl l^t nach San Ramon, itintn': k,?'-.' daS ''l /chluftflugzeug noch a wid g lar'i't v-^u dort mittels e^neS n riten nach IquitoS. E» ist ie''.''lv-^dak die Benutzlmg des ^ de- dsutend teurer als diejenige' der lau^esüb^ !'.chen Verkehrsmittel ist. T.eAdcm nt >cr A >7ang zu den Luftlinien 'n.'ktti da .Zeitgewinn sowie die gesteigerte ?:?«!-r'l''' des Reifens im vis'/ach br- zns»l^ machen, ganz abgefe?)<:n vZn der An-nebmlichkeit der Reiseart. An der Vpitzc des Flugwesens von Peru steht ein Nordamerikaner. Tatain Grow, ein erprobter Marineflieger, der in der staatlichen Fliegerschule stu Ansson bereits 2S7 Peruaner 'm ^lieaen ausgebildet hat. Der Flugdienst, der au^r der Perfonenbefltrderung auch diejenige von Post und Wertpaketen umkaszt, hat sich b'S-her reibungslos abgewickelt, und UnfSll-sind sehr selten. Allerdings wird der Mi^-lichkeit einer Notlandung in menlchenli^ren öden Gebieten dadurch Nechnuxg getrau, daß ew mehrtägiger Borrat von SebenSinit teln und Wasser so-wie Wvi^fen an Vcrd de? Flugzeuges mitgefiihrt »verden, nm '»der t^entualitSt gewachsen zu fein. Das Gyackol «ines Myrtenkranzes. Es wird wahrscheinliä) nur sehr wenigen Bräuten, die im Schmuck t>es Myrthenkran^ zes an den Altar treten, bekannt ^»in, mit diesem Synrbol der christlichen Ehe-schließung Jahrtausende alt« heidnische Anschauungen verknüpft swd. Nach der griechischen Gage entstammt das Myrtl^^nbäum« chen einer jungen Griechin. Sie ivar ein besonderer Günstling der Gtittin ^«r W?iS-hei. Athene. Als daher bei jener die Liebe über die Weisheit fiegte, geriet die Göttin in Zorn und verwandelte sie zur Strafe in einen Baum. Die Myrthe ab^ bl!»b ''on ienem Tage «n «in Lieblingsbaum der Göttin der Liebe. Aphrodite, und dieser s.e-weiht. Die Stauden dieser Giitlin wurden auch oftmals von ihren Ver?kjr«rn Nlit Myr tenkränzen geschmückt. Bei den alten Aegyp tern war die Myrthe das S»imbol der St.rb li^keit. und ihre Blätter wurden beim Einbalsamieren der Toten mit verniendct. Die althcidnische Anlchauung wurs»e auch v:n der christlichen Kirche in 'e!tz nmßt'Z sich Jugoslawien für 50.) Millionen Tinar ausländische Devisen beschassen, um da5 Passivum der Handelsbilanz mit andi^rc^n Ländern bezahlen zu können, »llit denen Jugoslawien ^in Clearinga)k)mnien lieiaß. 3»Dck der Kontrolle und der Dirigierung der Ei»Mr ist. die Vezahlunz der jngofln. wischen eingefrorenen Cle«u^instsordernngen durch Erhöhung der Einfuhr aus den betreffenden Ländern zu ermögliche», da e.ne Bezahlung in Devisen als unmöglich angesehen wird. Jugoslawien will olso n»ch» Me Einfuhr einschränken, sondern sie nur lenken. denn es «erden wed«^ Quoten noch Kontingente noch Einfuhrbewilligungen, wie sie in anderen Ländern bestehen, eingcfiihrt. Die Einführung der Kontrolle und Dirigie-rung der Einfuhr hat einen rein d e f e n--s i'"v e n Charakter, indem man nicht zulassen konnte, daß 700 Millionen Dinay des Nationalkapitals im Auslände eingesrinen liegen und daß sich das Land um 500 Millionen Dinar anderswo verschuldet Es wird ein besonderer Ausschu,^ sü»- die ^iontrolle der Einfuhr bei der Nati.inall'^nk gebildet und es wird leine nc^e Einrichtung hiesilr gegründet. Die I^lontrolle soll Nüttels (Einführung von Devisonbewissigutti?': dnväi geführt iverden. Aufgabe dez! Ausschusses ist es. eine Warenliste festzustelleu, lür deren Einfuhr eine vorherige Teviscnbe o'siigun.g von selten der Nationalbank NDtwendi-i lein wird. Die Liste wird im voraus für eine kürzere oder längere Zeitspanne festgeset.-^t werden. Gleichfalls wird im voraus, und ^?wnr wahrscheinlich für eine Zeitspa^nie von dr?i Monaten, veri^'scntlicht werden, wie. viel nnd welche Devisen den Jniuorleul^-^n zur Verfügung stehen. Die Devisensummen werden auf Grund der Gestaltilng des Außenhandels mit den einzelnen LänSt'rii ^n't. gestellt werden. In dem Maße, i« dem d-e einzelnen Länder ihre Kiiuse in Jugoslawien erhöhen werden, wird auch Iugoslair^?^., bei thne» mehr kaufen, da es für diese i^änder Devisen zur Bersügung hoben wird. Das Ziel der Einführung der Emini)!« kontrolle besteht auch nicht darin, Inen Pro!z»etttigcingst.'n; er'.räg li:^ Lage zu schaffen und den Auf'.enhandel in jenen Schranken zu halten, die ü'in'ii ^l/'ch teil für Jugoslawien verhüten und liir die jugoslawische Währung keine bcdlu- ten, wie das bisher der Fall war. Da Jugoslawien die meisten ^^-^^rderung.'n gegenüber Deutschland drsiizk ^ in'^ M Millionen Din — ist es selbstverstünd-lich, daß in erster Linie die ^^infuhr ans dieiem Landi^ erhöht werden soll. Jugoslawien ist daran gelegen, diese ^»rdocunien in Waren bezahlen zu lassen, da eiiu' lnng in Devisen unmöglich ist. Vo,l maßgebender Seite ist schl'n w'e^<'r^ holt betont worden, daß tnan .n'd.'ii Ausgleich auf einem höheren und nich? au? einem niedrigeren Ttand wünscht, nnd dies ist auch mit Dentschland der Fall das Iii'-goslawien in Zagreb neue V7gsin''ti!^un^ei, für die Erhöhung der ittaoslawi'ch^n '^'lns-fuhr nach Deutschland zugcstaljd^'i: l)ar. daß der durch die Durchftihrnnq maßnahmen gegen Italien entstind''.'.0 lust M fast K0 v. .H. wottgeniackN .reiden N'ird Bisher wurde der genannte V^'rutit nur 35 v. H. wieder eingebracht, da lLniland Jugoslawien ueuc .Kontingente iui Werte von rund 100 Millionen Dinar, »lie Tl-liecho, slowakei solche inl Werte von rund d0 Mil" lionen Dinar und Frankreich sol s,-.' im We? te von rund 20 Millionen Dinar sci'Oirlich zu gestanden haben. Die neuen .slontimient^, die Jugoslawien von Deutschland err?i''i>!c. be-ziehen sich in erster Reihe >auf Vieh. dukte und Weizen. hört. Die alte Liebe war unverändö!! geblieben. Nach Jahrzehnten voller Abent.'ui'r und tvll'gischer Lebensschicksase fand ei sich mit der Jwanowna wieder zniammen. Tie Eheschließung zwischen beiden ist mit am'ri-kanischen Augen angesehen wirklich ein pH end. Kleine Scherze eines Theater-direNor« Bciul Tode des bekannten '^udapester Theaterdirektors Geza Sebestlieu tauchen eine Reihe von An.tdoten ans, die die ^tel lung dieses Mannes in der ungarischen Thea terwelt charakterisi-ereu. So erzählt inan siä) unter anderem, daß <^!eza einmal in seinen: Direktionszi'mmer vergeblich ans den angekündigten Besuch einer bekannten Prinu:-domm )varten mußte. Nach anderthalb Siun den erwiderte er auf eine erregte Frage seines Sekretärs sehr gelassen: „Fürchten Sie nichts — das ist eine Danie, d'e ^^u allei'! viel Zeit brau6)t. Sie hat vierzig Jahre gebraucht, unl zweiunddreißig zu wv'ideu." Als eines Abends in seinem Theater das Dl^but einer juugen Cängerin i,i der )1iolle der „Tosca" vollkouinien inis^gliic'.te, stür^^t.! er in der zweiten Pause in d'le Loge der Theaterkritiker: „Meiue Herren — di^'se Dame befindet si6i in einein schweren Irrtum. Sie glaubt, sie hätte den Srarpla, wäl, rend sie in Wahrheit mich uing-ebrachl l?at.' Unter seinem Bekanntenkreis leb! ein fast klassisch gewordener Ausspruch von ihin fort. Ms ^za nämlich bei der tirbernal)iln' des Stadttheaters von Mißaeschii^ken verfolgt wnrde und sich dennoch nicht dnrch alle leeren .Häuser entmutigen ließ, fragte ilin ein Frcuud, ivaruni er denn d'ese aussichtslose Sache nicht endlich aufgäbe. Lä.l>elnd antwortete der Direktor daraus: - .,5au, ich koimnle ulir vor wie der Fahrgast, der i>u Autotaxi Plötzlich n>ahrniuttnt, daß er seine Geldbörse verloren hat. Nun ist er g.zwuli' gen, so lauge kreuz und quer zu fahren, bis er von jemanden ein Darlehen l>efonnnt." Scheidungs-Ansichtskarte genügt nicht meljr! Jil? Son'set^>araldies der Ehosrln'idungen sind iu der legten Zeit eiinge .^X'in.inlngeu eingetix'ten, die weniger auf beliöldiich.' '.'In ovdnungeu jmikl^uführeii sind, .ils auf die Mhlands..Esfle Emigrantin Gn Lebensschicksal voller Romantik und sein happy end In Cannes hat stch in dcr Woche vor Oste^.K a t h e r i n a I w a n 0 w n a, die „erste. Emigrantin Rußlands", verheiratet. Damit hat «in an Abenteuern übi^rreiches Leben einen Ruhe verheißökto'ni Abschluß gefunden. Di« zahlreichen Emigranten, die nach dem Htmz des Zarentums Rußland verließen und sich nach der Riviera oi^r nach Frankreich begaben, wären übel daran qe- Ursprünglich war Kcitherina Jwanowna Ml gcholfen hätte. Sie legten ihr dafür den Vhvmtttel einer „ersten Emigrantin" bei, obwohl «ine derartige Bezeichnung zeitliäi insofern nicht zutraf, als Aathering jwanowna bereits im Sommer Z9l4 vor ^'lus-bruch des 5?rieges Nußland verlassen hatte. Ursprünglich war Zdavherina JwanD.'niä Tän-zerin. Bevor sie jedoch in das weltberühmte Ballett der Kaiserlichen Oper iil Petersburg aufgenommen wurde lMte sie lie-reits einige Abenteuer erlebt. Mit 17 Jahren war sie aus ihrem Elternhaus in der Krim mit einem jungen Offizier na 5, Petersburg durchgebrannt. Dort lernte sie ein Mitglied der Hofgesellschaft kennen, deul es durch seine Beziehungen zun: Zaren gelaug, die Jwanowna im Ballettkorps unterzubrNi gen. Ihr dritter Freund war ein arnier Musiker im Orchester der Liarserlichen Oper, dem sie ihre ganze Liebe schenkte, der sich aber auch damit abfinden mußte, daß seine Geliebte von den Großen des dan?aligen Rußland umschwärmt und vergöttert wurde. Di« Jwanowna vereinigte in sich alles, was für eine Tänzer-n erfvrderl'ch inar -'e besaß ebenso große musikalische wle tänzerische Begabung, verfügte ilber eine tadellos gewachsene Figur und lhre rotblonden Haare verliehen ihr obendrein e'nen besonderen Reiz. Sie erregte die Ausmerksomk''t des Großfürsten Nikolas Nikolaje witsch, der sie kurzerhand auf eines seiner Jaz^d'ililösser entführte. D«s Liebesverhältnis »u 0er iclw-nen Tänzerin ivar natürlich in der ganzen Petersburger HofgeseNschasj kein Ä.'heiiu-nis. Nur eine wukte es ui6)t. t^uittiu ldts Großfilvsten, die Großfiirstin Anastasia. Ni» kolaj Nikolajewitsch hatte aber .^i'ug Feinde, dle es sich angelegen lein ließen dcr GroßArstin die Augen zu ossnen. Und so erschien sie dentl im Fri'chjahr t'.Nl Tages unerwartet und überraschend i'.,. den, Jagdschloß ihres Gatten, in denl er mit de? Jwanowna lebte. Es kam zu einer außcror-deutlich erregten und heftigen Szene, bei der der Großfürst jedoch den Ki'trzereu i;cg. Katherina nlußte sofort mich Petersburg zu-rilck. Das letzte Ziel der GroßsArstin, die Vernichtung der verhaßten Nebenbuhlerin ivur de jedoch nicht erreicht. Dazu lMtte die Jwanowna !zu viele Freunde unter der sellschaft, die sich schützend um >char!i.'n. Schließlich ließ sich auch die '.Großfürstin überzeugen, daß eine friedliche' A'')icndung besser sei als ein ständiger ^tonslikt und Stan dal. Mit 5>ilfe von Mittelsmännern e^h'^lt !>iathlril»a Jiuano.wna 100.000 Pfund Atei-ling ausgezahlt, unter der eiilzigen Bedingung, daß sie sofort Rußland verlasse. Die Jwanowna sträubte sich erst ein ivenig. al^r da sie nicht nur eine schöne Tänzerin, sondern auch eine gut rechuende Frau war, ging sie auf den Vergleich ein. Sie nahnl die zlvei Million-n und die Fülle ihr'r kostbaren und wertvollen (beschenke, verließ Nuß land und übersiedelte an die Riviera, wo ^ie iu sicherer Geborgenheit alle Fährnisse di^s Krieges und der Geldentwertung überlebte. Trotz der wenig schönen Behandlung, sie sie in Rußland dnrch die Großfürstin erkuh-ren hatte, zeigte sie sich nicht rachsüchtig, ?cn-dern als 1917 und 1918 die große Flucht aus Rußland begauu, half sie ihren bedräng ten Landsleuten in jeder Hinsicht. Sie liat sich des Ehrentitels „erste Einigvantin" wirk lich würdig erwiesen. Uud was war nun eigentlich aus den, ar-MLil Musiker geworden, der einst ^u ihren Glanzzeiten an der Oper ihr Frennd gewe. seu war? Auch er hatte Rußland verlassen uiid war nach Aurerika geflüchtet. D.nr sslück te ihn? iui Oelgeschäft eiil großer ^^rsl^'lg, ..'^en er so klug auszunntzen verstand, ^aß er ?etl den reichsten Oelmagnaten Ämerttas AveÄag, Lm t7. AHM lSSS. groben Mgstänide, die sich bei d«: bisherigen Prsxis der Ehs'ci^idungen in dec Sowjet-'^i wn ergaben. Wer früher seines (5hepcrrt' ners überdrilsjl'g war, brauchte ihni nur einc Ansichtspostkarte schreiben, auf der kurz ver^ :ilerkt stanv, man sei des bisherigen Lobend Milde und wolle sich nun anderweitig um« jchauen. Dann konnte man in das nächste Äheidun^'öbüro gehen unld mit einem S^erzogin von Kent sind aus Beograd über ^jagr'-'l, nach Deuts6)land abgereist. Am Zagreber Bahnhof fand kein Empfang statt. i Ein Hirtenbrief gegen die Unmoral an der ?ldria. Die katholischen Bischöfe von /-jitienil. Zplit, ttrt, Hvar. Dubrovnik, Zens-Mvdru« und der apostolisiZie Administrator von Vtotor haben einen Hirtenbrief (.'rlassen, d«r sich gegen verschiedentliche Erscheinungen d<'r Unmoral an der Adria NK'ndet. i. Jahrestagung der Jugoflawisch-Veut. schcn Gesellschaft in Beograd. Mittwoch, t!isherigcr .^lonsenior, wird nul !-cnntag, den ll). d. feierlich in sein Amt t'lngesührt. Die ^estli6ike?ten beginnen schan am Sanislag. Unk l'.^ Uhr nuttags werden d^er Bischof der Z)eutsch-Evangelischcn Lan-deolirche Dr. Piiilipp Popp und der l^e-ueralsekrelär de^Z Gustav-Adolf-Bereines Dr. Bruno C») e i s; l e r aus ^^eipzig^ Ehrensenior von Bosnien, feierlich eingeholt und nnl den (kästen aus den -bosnischen C'iemein-den herzlich bcgrüfjt. Sprechen nxirden Senior .'!>anii>, nnd Senoriatsinspettor Dr. 5 te i n nl eindc zur Iahresversanunlung zusammen. Uni li Uhr C^nstav-Adolf-s^-eier in der ü^irche niil Anspra6?en von Bischof Dr. Popp und C^eneralsekretär Dr. Brnno (^'ifslcr aus Leipzig. i. Ein neuer Dynamitanfchlag in Graöa- ni. .l^ürzlich wnrde in Gratani eine Dyna-nkitpatrone vor d<'r Tiiie d?s Gasthauses Ztemn !^t o s znr Erosion gebracht. In der )cacht znni Iii. d. erplodierte eine zweite Dvnanutpat^one vor dem Gasthaus Bid Ielaeit^. Durch die Erplosk'n wurden die Fensterscheiben eingedrückt. Menschen sind glücllicherweise nick-t zn Schaden getonmien. l. Selbstmordversuch des Gro^grunt»be-sitzers A. Tundjcrjki. ^^n Rovisa^ l^ersuchte sich der i^jährige steinreiche Großgrundbe siker AleI^and<'r D u n d se r s k i durch einen Zchusi in die schlafe zu entleiben. Cr wurde in schw.'rvcrle>.;tem Zustand ins Äntereffante Ausgrabungen an der Staatsgrenze Ewe keltische befestigte Siedlung bei St. Jlj bloßgelegt / Eifriges Suchen beiderseits der Grenzlinie Wie schon unlängst k^rz erwähnt, ließ «die sich zwischen Ceröak bei St. Jlj und Bu''l'n. berg im benachbarten Oesterreich erstrecti^nbe Bodenerhl>huttg die Vermutung auflonim^n, daß sich hier in der vorgeschichtlich-^ Zeil-cpoche eine Siedlung befunden haben muf^ und daß das natürliche Bolln^rk durch Kunstbauten, «d. h. Wälle und Kchanz:n gegen ^'eindliche Angriffe verstärkt war. Die ^kannten ?lrchäologen Prof. V a » «ns Maribor und Universitätsprofessrr Dr. Wal ter S ch tn i d aus Graz gingen d 'r Sachs nach und fanden die Bermutmtg "llauf bestätigt. Dieser Tage wurden die <^^rcibungett aufgenommen, die bereits positiv»? Ersölqe zu verzeichnen haben. Inmitten der Rie^'lstellung. die d-e nicht un^deutende Bodcnerhebmr.g darstellt ü^gt ein erhöhter Naum, auf >dem von den '»Zelten eiM' Siedlmig erricht,-! worden war. unl die ciu hoher Wall gelegt wurde, der derselben sicherlich einen hinreich-^nden Schul) ge-gen' anstürineude Feinde g.'währ! haben muß. Im erhi>hteii Rau'n wui^dcn b sher die Ueberreste von vier Bauten blcs;-gelegt, die von der hohen Kiüturstufe zeugen SU der sich die Kelten im Laufe der Jahr-ltvnderte emporgeschwungen habe»! Die Bauten dürften aus der Zeit um 4l)0 bis 100 vor Christi stammen. In der von Stielfeld stieß man aui Ueberreste voil vor-geschichtlic^n Mühlen, >vas als Äetv^ 's da-kiir anzuse!^n ist, daß die Kelten zu.tl gen Teil Nomaden waren urrd daß sie sich bereits intensiv init dent Ackerbau öcsch^ftlg» ten. In den Gebäuden lvurdc verWedencs, kunstvoll ziselliertes Gerät vorgefunden, das in den Museen zu Gra^ und Mari^^r unter gebvwcht wird. Schöne Muster lveist dn' vor-gefundene Keramik auf. Die Arbeiten iverden eifrig fortge'eht. Die auf jugoslawischem Gebiet glnnachten .^unde iverden im Sinne der getroffenen Bere'n-barung im Mariborer Museuiu unterge, bracht, während die Oesterreickie». thrs auk ihrem Gebiet gefundenen Gegenstände dem Grazer Museum einverleiben ivcrden. FamMmvater flieht in dm Tvd Jit >der Kanzlei der Finanziontrolle ill Dravograd spielte sich Dienstag vornrittags ein tragisch's Geschehen ab. Gegen lO Uhr vormittags vernahnlen die anwesenden Finanzorgane plötzlich die Detonation eines Gewehrschusses. Sofort eilten sie herbei und failden den Leiter der jtontrolle Franz K a-p n n nlit durchschossener Schläfe vor. Di" Wirkung des Schusses n>ar furchtbar? das eine Auge des unglücklichen Mannes rann sofort aus. iväl>rend das andere völlig her-au^^trat. Man schaffte den Schwerverlelzten sofort ins rankenhaus >'acl> Slovcnl'gradec, do6) säieiut iede 5)ilfe ausgeschlossen zu sein, lleber das Motiv der Verzweiflu'igstat ist ni6)ts bekannt, doch dürfte es in den schwie-rigeit Berhältnissen, in den'-'n der Finanzer Nlit seiner fi'mfk!^'>psigen Familie lebte, zn su-cl>ei: sein. Habt Rücksicht! Sonderbar — ein Sat^ ans der Sonntags-numnier unseres BlatteS lebte in einem kleinen Ereignis des Nachnnttages ivirklichke^ts-nah auf: „Jene Glüttlichen., Bevorzugten sollen die bescheideneren, geringeren Freuden ilirer Mitmenschen achten nnd nicht unbeachtet oder nlutwillig zerstören, n>as spiter schnier oder gar nichl nnchr erseltt werden kann." Ein wundervoller Frühlmgsnachmittag! Fußgänger, Fahrräder, Autos streben ins Freie. Die Straße von Marrbor über Kam nica bis Bresternica (vermutlich auch weiter!) ist eine einzige Staubwolke. Es i.st schon ein mal so, daß wir hier zu Lande, was die Straßettvorhältnisse anbelangt, an beinahe letzter Stelle stehen . . . Darum: Wanderer, nioide die Landstraßen, suche Wald- und Wiesenwege, ivenn dn deinen Soniltag genießeil willst! Doa»mMao, den K». April nuten später zu gebackenen Kitz oder Spanferkel und Aein gelommen, so hätte es sicher nicht schlechter geschmeckt, und zwei Mensc^n wäre viell^cht ihre Freude erhailten geblichen . . . Mar. v. Besten. kenhaus gebracht. Als Motiv aal' er in einem schreiben seitie i'lrankhcit an. die ihn so qnäle. i. Internationaler Polizisteniongreß in Beograd. Die Internationale .'itonunission der!>trinlinalpolizei, in der Staaten vertreten sind, N'ird in der Z'..'it oonl biv Mai in Bco-grad ihre Tagun.1 abhalten. i. Trauer für den ermordeten Abgeordnet ten Brkljacic. Iin kroatisch^'n Zilüftenlan^' wehen überall di<' schwarzen Fahilell znnl Zeichen der Bolt'strauer für d'.'n l'ei Gospi^ ermordeten Abgeordneten ^tarlo Brlls a-ö i e. Gedächtnisfei'^'rn fanden anch in Ogtl' lin, Erikvenica, Jvan1. rcl. ?7.Z0. im (Zsenijunitilluse.l In der Unlgebnng von Kamnica wairdert ein älteres Ehepaar über Hügel und Wiesen, freut fich über den herrliiZ^n Tag und über dt.n Hund, der frok) neben ihneil herspringt. Ein s6)öner deutscher Schäferhund -- reinrassig, jung, treu nnd klug, wie es diese Tiere sind. Als nlan, ans da>ldelt es sich nnl größere Reisen, und lleberwit'dung weiterer Entfernungen, nnl Geschäftsfahrten etc., dann ist es selbstverständlick), daß ein rasches Tentpo ein gehalten wird. In diesem Fall jedoch! Es nxlr Sonntag, und die vielen Wägen, die — ununterbrochen daherrassend _ die unglücklichen Passanten in eine gramveiße Wol ^ hüllten. Parkten doch schließlich vor den nnh<'n Gasthäusern. Gilt es nnr einem Ausflug, einer Fahrt zn „Schmaus und Trunk", kann nian N)ohl etwas Rücksicht auf feine Mitmensck)eli üben! Würe nian nun ü Mi- «rteU Gestern gegen 13 Uhr wurde im Prozeß gegen sechs Bauernburschen aus Skorba bei Ptuj, die angell«lgt waren, am Besitzer K u-re 2 Totschlag verübt zu haben, das Urteil ^ällt. Der FÜlrferse,lat qualifizlerte die nicht als Mord, sondern als Totschlag. Das Urteil lautete auf je s«hs Jahre schweren Kerker für Jakob R od o Ze k und Franz PetcrSiL und für Jichre schweren für Josef Z a j 8 e k. Pet^is wird außerdem noch die Strafe adzystven haben, zu der er vor zwei Jah«n bedwgt verurteilt worden ist. Die mi^geklagtmr Lmem G a l « n, Johann KlaneLek und Alois ZK u m e r wurden freigesprochen. RodoSek u»U> ZafSek legten Berufung gegen das Strafausmaß ein, PeteriiiL dage^ Berufung und Z^ifion. m. TodesfMe. ^ Altar von b2 Jahren ist gestern die MagazineurSwitwe Frau Aloisie F l e i s ch e r, geb. Stor gestorben. Jnt Allgemeinen t^ankenhauS verschied der 7-sährlge Hermann D i v j a k. R. i. p.! m. «»A b«« GwMMOtzft. Der technischi^ Beamte der Telegraphen» und Debwhon-sektion in Martbor Johann B e z l a t wurde in den Sdchest^ versetzt. u. Das Amtsttttt für daß Droulionat vüröffentlick^t in seiner Nummer 31 u a Sie. 'Verordnung i/ber die Gnrichtuno vZn Sek-t'cnen und Vr?ersekti«men im Ä-^ivI nminl-stexium. ni. Für das ,Llas«s VauW«ister-«edächt. niskovzert" (am 17. d. N. im Unionsmüe) bei lvolchetn vi>m Männergßsangverein unter Mtwirbung ersttlassiger Solokräfte Mo« zarts ,LieWiem" zur Ausfilhrung gebrach: wird, s)crrscht bei dem muistkliebenden und kmrstverstänÄgell Pit!^u>nl uidserer Stadt regstes Jivtcrefsc. Wir weisen ,u>chmals darauf l^in, daß der Reiitgewinn dieses Abeirds dom DenklMfond für weiland. König M-xander den Ersten zufließt. Der Beginn des Konzertes ist auf 20 llhr festgesetzt. Restl'ich? Karten bei HAfer u?ü» an der Abendkassa. ut. Di« Jnsewriicke Die Ar- lit^iten an dem noch unvollendeten Pfeiler der Jnselbrücke wurden dieser Tage avzc-schlossen. Nun wird auch das Holzgerlist ent fernt werden, das bis letzt den selzlenixn P^t.iler ersetzt hatte. IN. Fremdenverkehr. Kremdenznstr.,ni is.' int April rvpid an^en^achsou. In der ersten Hälfte des Monars wurden am hie--sigen Meldoanlt !1.^ F»emdlü angemeldet, hievon waren 40? Aw?l^itdcr.- m Sondera«tod«S nach Gv. Martw. Anläßlich der Sonntag, den W. d. in Sv. Martin bei Burberg stattfindenden Firmmtg wird das städtisc!^ Äutobusmrternehmen einen Sonderautobus abfertigen. Die Mfahrt erfolgt um 7 Uhr'vpm H^ptplatz und die Rückfahrt von Sv. N^rtin um 14 Uhr. m Bahnennachwuchs debütiert. In der heute, Dmmerswg, stattfindenden 'Aufführung von Stefai, Zweigs „Lamni des Ar-nren" werden fich uns drei junge Bühnenkünstler und znmr TuSi Rainer, Josef Borko und DaMo Pahor vorstellen, worauf nockMals aufmerksam gemacht wird. m. Kindliche Unsitte und ihre Folgen. Genug oft kann man beobachten, daß halbwüchsige Jungens eine besondere Freude daran haben, auf Fahrzeuge rückwärts hin» auszuklettern, unl dann nach kürzerer Schwarzfahrt wieder abzuspringen. Gestern abends mußte ein Schulknabe dieses ge^hr-liche Kinderspiel bitter bezahlen. Als der städtisck>e Antobus um 20 Uhr vom Hauptbahnhof wegfuhr, hielt sich an den rückwärts angebrachten Reserverädern der 9-jährige Bolksschüler Johann R o b i fest nnd ver-suchte lillf diese Weise einig« .^eit mitzufahren. An der spitzwlnkligetl A'hre bei der N«ttay, dm 17. April IM oberen "Auffahn zum Bahnhof verlor aber der Knabe das Gki«hgewicht und Mrzte kopfüber auf das Pflaster. Der Wagenlenkcr, d«r bis dahin den ^laben nicht bemerkt hatte, hielt sofort an und brachten diesen un-i>erzügl't«h zu dem in nachs^r Nähe woh-nen^n Banatsarzt Dr. TurSiL. Zum Glück enoies sich die Kopfverletzung, die der Kna-^ beim Sturz erlitten !^tte, als ungefähr-« Ii^ jugoslawischen Hochschülerv?rbanieZ i:: Malibor gehalten. IN. Di« Frage des Zwischense»derS in Maribor wird in <^iner denmä^t stattfiilden-« d«n Konferenz zwischen den beteiligten Stel» len endgiltig bereiniigt lvevden. Der begann-t« Raven derart schadhaft. das>, der ilhaufkeur ichon zuvor die Wehrleute enf diesen Uln» st-and aufmerksmn genmcht hatte. Von den n^'rletzten Wehrmttnnern verblieben nur Mei im Allgemeinen Z^'anl^^nhau.>. ln. H'^chherzige Spende. Die l)ie!fige Wein-großhandlung P f r i m e r ließ den Be-loohnern des städtischen Versorgungshauses eine ansehnliche Ostergvar der Keuschlerssohn Johann B 0 g la r mit Malerarbeiten ani Hanse des Besitzers Josef Hojsk besckMtigt. Hiebe: kanl es zwischen beiden zu einer ZNeinungs-verschiedenheit. die letzterer dadurch beschloß, daß er dem Burschen das Messer ill die Brust stieß. Boglar nlußte ins Krankenhaus nach Ptuj überführt n>erden. eeije c. 80. Geburtstag. Dieser Tage feierte in Celje Frau Helene Ldubiöta, geb. Fajgl, ihren 80. Geburtstag. Die Jubilarin ist diL Witwe dos inl Jahre 1i)31 hier verstorbenel! ^ellmeisters und ^l'omponisten Fral,'> Uil bivta. Frau ÄnbiM staninlt ans Lue.' ini oberen Sanntal. c. Leichenbegängnis. Am Osterinouta!^ fand in Bransko das Begräbnis des ini Lebensjahre verstorbenen Gutsbesi^ers <>>re-gor Musi statt, zu Hein sich außer den Ver-walldten eine ungewöhnlich große Anzahl von Freullden nnd Bekannten des Verstor^ benen eingefunden lMe. Die Eiiisecinuns; vollzog Univ.-Prof. Dr. Lukman aus Linb-ljana, ein Verwandter des Verstorbenen. c. Früher Spargel. Eiil Freund linsereö 'glattes s^eibt lins, daß er in seilleni Garten bei CÄje zu Qs^rn normal entwickelten Spargel erntete, ivas fid- diese Jahi^'szeit eine Ältenheit ist. c. Bor dem Richter. Der 41jährige Tiscl>ler gehilfe Fvanz 7vitni? in Mostar, der in Trebel bei BreSice ein kleines Anlvesen besitzt, lebt schon seilt längerer Zeit mit seiner sieben köpfigen ^nlilie in großem Elend. Druin versucht>e er, sein A>mves^ll mrzuzünden, ilni auf diese Weise die Versicherungssumme von 20.0lX) Dinar freizubekoimnen. Mit diesem Plmke betraute er den 33 Jahre alten Maurer Felix Ärvbk aus.'hlra» bei Kranj. HraZ setzte in der Nacht zuin 19. Jmtner mit Hilfe von Petroleum den Dachboden des ?,ittlik-s6>en .^'>auses ii> Brand. Das Fener wurde ober voll den ^SKachbazrn rechtzeitig benlerkt und gelöscht. Das K-reisgericht Celje verurteilte llnd '^vbi zu je sechs Monaten strengen Arrest und Aberkemvmg der Mr-gerli^n Ehrenrechte auf ein Jahr. e. Griltlicher Unfug. Mr haben wahrgenommen, daß Schulkinder mit Steinschleudern auf Vögel schießen. Das hat in Celje Ulch Umgebung leider derart zugenoinmen, daß wir uns nuil an Eltern und Lehrer wendell und sie bitteil, den Kindern dieses rohe Spiel strengstens zu untersagen. Steili schüfse ti^ten auch nicht sogleich, so daß die getroffenen Tiere oft tagelang qualvoll leiden. Die 'Schleuder sollte überhaupt verboten werden, dstchungsfeierlichkeiten in der ^kapuzinerkir-che wur!^ itl das .^us des verstorbenen Kirchendieilers Martin Tratnil auf deul Nikolaiberg von bisher unbekaillltei^ Täteril eillgebrochen. Tie entwendeten zwei Spar-kassen'bi'lei Schreibmas«l)lllen eil't-wendet. c. Fvrchware Wuttat. Nach den Aufeche-hungsfeierlichk'.'itcn in BUlnsko und denl daran sich ans6>lief;endell j'iblichen Wirtshaus besuch gerietell der 30jährige 5tnecht Geor«^ Lesmk und der Besitzerssohli Josef Ukma.l ans Loöica bei Vransko in Streit, wobei Ukman ein Messer zog und es deni wehrlosen Knecht zweinlal in den Hals stieß. Doktor Zerko leistete denl Schwerverletzten anl Tatort erste Hilfe und ordllete die sofortige Ueberführung ins ^trailkeilliaus (5eljc ail, Ivo der Knecht seiilen Verletzungen erlag. » Bei Menschen vorgerückten Alters, die mit unregelmäßigeil Eiltleerungen zil kämpfen haben bietet oft schon der tägliche, durch 8 Tage fortgefetzte Genuß von ctlva 3^4 Eßlöffeln llatürlichell „Franz«Josef"-Bll-terwassers die erwünschte Leibesöfsnnng und damit die bleibende Erleichterllng. Man ver lallge lvberall das echte „Franz-Josef"-Wasser! lüjn^ soe. vol. vsf. ?l>r. Z. br I'i IS5 s?. V. IPÄ. ik. Besij^wechsel. In letzter Zeit haben lnehrere Realitäten ihll? Eigentülner gelvech-selt. S'0 hat der Besisterssohn Franz K 0 v-Z e ans Paka das Haus ulid den angrenzenden Besitz des Schuhmachers ?l'llton Pernjak käuflich erworben. Der Grulrdbesitz der unlängst verstorbenell Besitzerin Katharina Tlivn ika r ist i» den Besitz des Hutillachermeisters Franz F rank übergogaIlgen. Die Gastwirtschaft des Be-sitzers August G r u 0 v n i k a.ii Lo!^-perk n>urde vom Holzhandler Albert F n h-r e r allgekauft. ik. Die Schwalben kommen. Anl Kar-sanlstag sind iil nnserein Talgebi-.'t die ersten Schwalbeil eingetroffen, nachdein t>e-reits vor einem Mollate die Stare eingezogen waren. je. Riichtticher Einbruch. In der Racket zum vergangencil Dienstag wurde ill die Mrkftiätte des Schneidermeisters Leopold R a z d'o v e k. von noch unbekanilten Täterll eiil schier ilnglallblich frecl^er Einbruch verübt. Den Tätern, die den Eillbruch sorgfältig vorbereitet hatten, fielen verschiedene Manufaktur- und Konfektionswaren in die Hände. Die Gendarnierie fahndet nach dell Elnbrecherll. Der Schaden, der gegen lO.OOO Dinar ausma6)t, ist teilweise durch Peillcherllng gedeckt. ie. Das letzte Wahrzeichen von Alt-Pre« oalje verschwunden. Dieser Tage lvnrde der Holle Schornstein des Walzll>erkes aln einstigen .Hochofeil ulngelegt. Der Sprellgnnq der Stützpfeiler lvcchllte ein<' gro^ Menschen-menge bei. Apothekmnachtdienst Donnerstag: Stadtapotheke sVöag. Milla-rik) und St. Anton-Apotheke r: „Der gütige Antonius" ?lb A. Sonntag, den 19. April inn lt) Uhr: „Prinzeß und der Hirte". Tics emnätzigte Prei se. Zuln letzten Mal. — Unl Ä) Uhr: „Zigeunerbaron"« Erinäs^igte Preise. Zunr letzten Mal. Burg-Tontino. Nur noührt. Die ställdig ausverkauften Vorsteltnngell gebeli den bestell Belveis si'ir die Güte uild Großartigkeit dieses Filille'^. Friedrich Uliner als Graf Egge nnd >>an>i Kiloteck als dessen Tochter sind dle Träge der Hauptrollen. Da jode Prolozlgiernilii llnnli^iich ist, ini^ge es nieinand versännlen, si6> dieses einzigartige Filmlverk ailzusehen^ Besorget Euch rechtzeitig die Ciatrittskartell! — Freitag Er'stalisfnhrnng des charman teil Husarenfillnes „Heihes Blut" llach der gleichlianrigen Operette. In den Hauptrollen die eiltzückende Marika Rökk, Paul Keinv llild Hans Stüwe. Czardas. Tokuyer, Liebe ulld Zigeilllernlustt! Ein schmissiger F^ilin. der wieder einmal alles lnitreißeil wird . Nnion-Tontino. Gis einschl. Freitag d. beste Lustspielschlager „Kleine Katharina", nnt der bezauberirdsten aller Lustspieldarstellerin-llen Fraliziska Gaal. „Die kleine Katharilla" macht lllls diesnlal mit etiler Gaal l^annt, wie wir sie nocl> lli6)t kennen. Dieser arine, bemitleideilslverte Knchentralnpel — daS ist keine der üblichell Lllstspielfigureil, soildern eill Mensch alls Fleisch und Blut, deffeil .«^rzenseinsalt uns la^lwn Nlacl>t. Nach allen Kri^ken ist „Die.Neille .Katharilla" der best-gelungcne Filin der beliebten .Wnstlerin. Als Partller der (^al erfreut der nenentdeckte .Hmls Holt durch seine erfrischeilide ?!atürlicsl keit. Zudcln eilr tvahres ?lufgebot von .Ko-nlikern, von deneil jeder ciilzelne seilien Mann stellt. Ernst Verelies, Otto Wallburg. Paul Morgan, Hans Olden nild Fritz Jin-hoff nxlrten lnit ausgezeichneten Leistungen auf. — Der Film ist uoit der nlelodiösen Brodszkys Musik und zülldenden Se-tana", der sich anf einer Tournee dnrch In-goslawien lx-findet. iiil Philharmoniesaal in Ljnblsana ein .Konzert. Donnerstag kon zertiert der E-Hor iil Krailj iilld Freitag ii' Maribor. ln. Reue Reduktionen im .Kohlentverk in Zagorje. Die Kohleilbergl'aligesellschaft Tr-bovlje hat den Beschluß gefaßt, im konnuen-den Monat die Betriebsdirektivn iil Zagorje nlld .KoSevje auszulassen. In Zagorje nnrd der Betrieb iin Revier s^isooec eiligestellt. In deil übrigell Revieren nnrd in, Mai nnr an elf Tagen gearl>eitet ll'erden. Anf diese Weise wird die Zahl der Be>iillte>lsck,aft nm etloa 400 verringert.. Die B<'völkerl»ng ist verznvifelt. lu. Totschlag. Ill Patx'Z bei Sevnica stieß der Zl-j^chrige Vesitu'rösohn Leopold Trb 0 vc iin Streit dein «isi-jährigen Be sitzer Lnkas L n » i 11 n eill Inilges Küchen niesscr in di<' ^)^rnst. Der Schlververletzt<' gab tagsdaranf seinen l^'ieist anf. Di'r Ta ter stellte sich selbst deil BeHorden. l,i. Ausschreitungen eines Tobslichtigen. In Sevniea geriet der arbeitslose Kellner Erich K 0 /. e l j wegell einer Kleiiligkeit der art ill Wllt. daß er alles zerschlug, lvas ibill linter die .'.^and geriet. Der T^>bsüchtige mußte in den .Gemeindeal'rest gesperrt »ver- „Mariborer Zetwng^ Nummer 88. FreUag, tien I7. April 1W6. den. Als er auch dort alle Scheiben ew-schlug und das Inventar demolierte, wanderte er in den GerichtSarreft, »0 er fewe zerstörende Tätigkeit fortsetzte. Da sich beim Burschen Anzeichen von Geistesstörung de« merkbar machten, wurde er gefesselt und nach der Irrenanstalt in Studenec bei Ljub-ljana üiberführt. H»ier wurde jedoch Aufnahme verweigert, da man in der Aufregung vergessen hatte, ein ärztliches Zeugnis beizubringen. Koielj kam nach Sevnica zurück, wo ihn wieder die Tobsucht packte. Tr lief mit einem Beil von Haus zu H«ms und demolierte alles, was er erreichte. — Schließlich wurde er wieder gefesselt und diesmal mit dem entsprechenden ärztlichen Zeugnis versehm nach Studenec gebracht, lvo er in der Zelle für Tobsilchtige untergebracht wurde. Da« Rovifader Schachtumier In der 7. Runde des Novisader Schachturniers siegten Kuliinski über PopoviL, TrifunoviL über Popoviö, Frydman über Vufoviö und Pelikan über NedeljkoviS. Remis verliefen die Partien Pirc : Bröder und Kostlö : OpoLenski, »vöhrend die Partie Schreiber : König unterbrochen wurde. Die noch aus der ersten Runde hängende Partie Kostitz : Schreiber endet« unentschieden. In der achten Runde verloren König gegen Pelikan, Kostiö gegen Trifunoviö, Bu-koviö gegen P i r e und KulÄnski gegen Brö der. Remis verliefen die Partien Frydman: Opoeenski und NedeljkoviL : TomiS. Die Partie ^reiber : Popoviö wurde unterbrochen. ' Stand nach der 8. Runde: P ire und TrifunoviS je 6 ein halb, Pelikan 6, Frydman 5 ein halb, Bröker 5, OpoSenski 4 ein halb, König 4 (1), Schreiber 3 ein halb (2), Kostiö 3 ein ^lb, Vukoviö, To-movik und Nedeljkoviö 3, Popoviö 1 ein halb (10 und Kuliinski 1 ein halb Punkte. Sine Pflanze, die von nichts lebt. Auf den Lavafeldern des Fujiyama l-bt eine Pfla,lze. die noch immer ein liislo^^i-sches Rätsel darstellt, weil man nicht weiß, wovon sie sich eigentlich ernährt. Es handelt sich um eine Abart des Knöterich, die ziemlich üppig auf dem Lovastaub wuchert und reichlich ihre kleinen Blüten treibt. Während der Lavaboden dort auf alle anderen Pflan-zennrtsn giftig zu wirken scheint, hat sich diese Pflanze vollkommen ihrem Nandort angepaßt, obwohl es rätselhast ist^ welche Nährstoffe sie diesem Boden ent>z.iehen kann. Auch die s^rcige der Wasserversorgung dieser ist ungeklärt. Dem Metfttrftdaftßflnole e««g»om Komnienden Sonntag werden wiederunl tie WettZämpfe um die Fußballmeisterschaft des MP weitergeKhct. In der Gruppe Nord sind nur meh^ zwei Spiels ausständig und zwar haben sowohl „2e!ezn,öar" als auch „Maribor" das Rückspiel gegen die „Athletiker" aus Velje «auszutragen. Die sonntägige BogeAnung sieht die „Athletiker" und „Elsenbahner" als Gegner. Obgleich „^lezni^" der Meistertitel nicht mehr KU nchmen ist, verspricht baS Tvefsen dennoch einen besonders spannenden ?^rlauf, dies umso mehr, als den Gästm noch iinmer der Wog in die Finalrunde offen steht. Die Oa-kovecer sowie der SEK. Mari bor halten Awar noch immer den Kveiten und dritten Tabellenplatz, doch können sich die „Athletiker" mit zwei gewonnenen Spielen dennoch den Weg nach vorne ebnen und sicher daS Finale ervei^j^. Die Konstellation in der Tabelle lautet zurzeit: 1. 2ell;zniöar 1l Punkte, 2. öakovec 9 Punkte, 3. Maribor 7 Punkte, 4. Athletiker 6 Punkte, 5. Rapid 3 Punkte. : Di« j«e»sla»isch» Hazenameisterschast wird Sonntag, den 19. d. in Brod zur Entscheidung gebracht. Die Gegnerinnen sind die Teams der dsrti^ „Viktoria" und d«r Ljubljanaer „Jlirija". : Jugoslawiens Tenniselite i« Athen. An den griechischen T^nnisineisterlchasten, die zurzeit in Athen vor sich qehen, beteiligen stch auch die besten juyoslnwischen Tennis--svieler. P u n L e e Mnz in der ersten Runde den Dänen Sp ? r linq 6:3, 6'1 urd rang dann auch d'M Franzosen G en-t:en ü^rraschend glatt m^t v:!). 6:1 weder. Pallada sties; auf den alten Griechen Z e r l e n d i, den er erst mit 1S:W, 3:S, 11:9 überwältigen konnte. Dagegen wurde KukulseviL vom Franzosen I 0 urn 0 u 5:7, 6:8 gyschllag^'n. Die jugoslawische Meisterin Frl. Hell^ K 0 v a L besiegte zunächst die Griechin Aspergan 6:3. 6:1. wu^e aber Von der Deutschen Horn 7:b. Z:6. 4:6 ausgeschaltet. Für den Sieger hat König Georg einen wertvollen Pokal izestiftet. : Perry verliort ««d siegt. Perry» Gast, spiel in Amsterdam endete mit einer überraschenden Niederlage des Engländers, der von Timmer 6 : 4, 6 : 3 geschlagen wurde. In einem Doppelspiel siegten Perry-Shayes gegen Ban Zmool-Hughan 8 : 6, 2 : 6, k : 1, 6 : 8, 8 ^ 7. Die zweite Begegnung Mischen Perry u»ch Timmer^ die im Haag stattfand, endete mit einem Sieg deS Engländers von 0 : 6, 7 : b, 6 : 4, 6 : 3. : UG«—Mexiko 5:0. Am Schlußtag siegte Grant gegen R»yeS 7 : 4, 13 : 11, 6 : 2 und Budgc gegen Hermandez 6 : 4, 6 : 1, 6 : 3, sodaß der Endstand 5 : 0 für USA lautet. : Pierre Sharlviitilto Herrn Ku5^sl:, einen I^ieblinx «Zes Xarälasls, ols lZeensr. ?orttl08 nslim einen Nenrn kieorst aut uklä ^rumis nukm e;; niit ?xvei /u ikteleder itd«- sicii über tierrn .Iu8ssc selbit. Dieser v»r ein euter feektor. katte »der A/itikö, Äek Lü«en selnen boiiÄn<1lxen unä queelcsilbrieen tZvlr-ner 2u iialten. I?Ä8onvercken, v/urde er dltrl?. Linon SuKerst vuelitieen LtoL parierte ä'^rtsxnau viveant. und sIs .Iu5»»c sicii sue äer Xu«k»II«8teiImiL surüek-rannte Mm cl'^^rtLenkin cZen l^eeen äurcli ävn t^eib. V'>^t»?nsn dstte nun Reodt. einem »einer (jeiSkrten »u Kelten. Lr Iiveo»nvto )^tkos Vllvk unä ttei mit einem Lev»lt!>vn 8prune Lakussee in äie?l»nke. »tlerxessi^en. Herr Q»r«1!»t! .Iet»t !>t äle Kelde ün mir!« »Vm äes tllmmols willen, töte ll,n mir nieiit!« rief ^tlio8. »lcl, Ilsbe nocl: ein Ulllln-elien nilt ilim /u rupien! ^ciili,? ilim äen vsjkSN »US öer lisiiä! ^ öo var's Lut!« Lsliussse aber, der einen anäsren I)eLe>i prxriklen kstte, vsnt kSmpk ton noeil veitof. Iiolcle vervuiide: Vitren. ,MariSo«r Zeituug" Rummer 88. Fiieitay, t»m April 1WK. Vhosvkattchlaae—das geeignetste Düngemittel für unsere Kultumi Die Bedeutung der neu entdeckten dalmatinischen Rohvbosvhate als Phosphorsänre / RoUtoff für unsere Landwirtschast strie mußte zimcts Deckmi^ Bedacsc-I an Rohphosphateu diese auS Vcrdafri!a (Algier^ Tunis, Marokko) einsühreu. bis vor einigelt Jahren mit der Entdeckung der daU lnattnis6)en Rohphosphatlager hicnu «.in bedeutender Umschwung eintrat. Es is, dah-r im Interesse unserer Volkswirt schuft iu begrüßen, daß wir in de« dalmatinilche» Phos phaten einen ebenso wichtigen als wertvollen Phssphorsänre-Rohftosf gefunden haben, der beretts jetzt in der Lage ist, v.e Einfuhr ausländischer Rohphosphate beträchtlich her-abzudrücken, deim die gegenwärtii^en tristen wirtschaftlichen Verhältnisse zmiupell alle Staaten, ihre ein^imischc,, R'ihstofse voll auszunutzen und sich von der Cinsuhr der Rohstoffe und Erzeugnisse möglichst lln-abhängig zu machen. Bor allem ist es aber für unsere Landwirtschaft von .il^os^t.'r Wichtigkeit. daß den phosphcrsäurearuien Bl>den vor allem billige sowie 100^« ig einheimische Phosphorsäure-Düngemittel zugeführt den ki>nnen. Ferner inuß man eS auch als eine wunderbare Fügung der Allmntter Natur ansehen, daß sie ihre Phosphlitr«^ich-tümer gerade in einer steinigen und fast getatlonslosen j^>a>rstgegend zu ihrer >>'hung anbietet, wodnrch dem dort leb^'nden 36iaf--hirten eine neue Erwerbsmi^lichkcit als Bergiverksknappe geschaffen wird. Im dalmatinisl^n Phosphatbergwerl, das sich beinl Dcrfe Ervemk (Genieindc Ki-stanje, Bezirk Benkovac) befindet, iv^rden izwei Arten von RohplMph'aten !i<^sörd-'.rt, u. zw. 1. hochprozentige weiße aus denen ein 19 4A6iges S u p o v h o S-h a t erzeugt wird. Z. Alunluiiiuil- und eifenhältige braune Phosphate, ans oenell ein neues Düngemittel, di^' sogen. h o P h a t s ch l a ck e hergestellt wird. Die P h r s P hntschla ck c. :v<'lcl)e 1 d—21 tvescimtphosphoril":u,e. ' zitroncnsäurelö»^1icher und V—lvais-r-löslicher Phosphorsäure, sowie Ueille ^;cd-n'.elMll enthält, ist infolge ihcrr ,^usamr mensetzung und des unerreicht billigen Preise« geradezu das auscrwählte Tiingemittel sllr a»e Kulturen mit länger dauernder Vegetationsperiode. In ihrer Wirkunq niipmt sie eine Mttelstelung zwischen Superphos vhat und Thomasmehl ein, und veeeün^t so die guten Eigenschaften beid-r Diingemittel. Nach zahlrei«^ Berichten von renommierten Landwirt»« wurden bei Düngung mit Phosphatschlacke geradezu verblUifende Srsolge an Wein- und Vi«jenknlturen im Draubanat erzielt. Im grossen Maßstib an-gel^te konrparative Düngungsverwch.' mit Phosphatschlacke wurden von der Landwirt-sckMlichen Versuchs- u. jrontrollstation ^es Savebanats (Zagreb) aus den ll^usterlzütcrn in Knlincvica unÄ ttunl-Ae- führt. Diesbezügliche Be-^ichte bezeug-^n, das. die Wasser- Plus zitronensälirelöslic:?? Ptio^-phorsäure der Phosphaischsafk? der wasser-lijslichen Phosphorsäurc de? Superph»^'-phats äquivalent ist. Wi? maj^gn) und Pchytin eine äu^rst bedeutsame Rolle i«l der lebenden Nawr. anorganische Teil der trockeneit t'erischen Knochensubstanz liesreht aus etwa 70^ und der Zahnschmelz sogar aus etwa 89^ phosphorsaurem Ztalt. Die Pflanze benötigt die Phosvhorjäure bereits im erst. Stadtuni ihrer Entwicklung. Die Assimilation der Phosphorsänre (bzw. ihrer wasserlijZlichen ÄUze) besteht darin, daß diese nach ihrer Ailfsavgung di»rch die Wurzeln iu den Manzenzellen entweder mit Glycerinsettsäuren, Zuckerarten und Inosit «sterifiziert.wird, oder aber mich N«u traliifierung nlit diversen organischen 'Zasen Nucleiirsäuren bildet, welche stch mit Proteinen als Nucleoproteide in großen Mole, külaggregaten vereinigen. Den größten Teil der assimilierten Phosphorsäure ver.vcildet die Pflanze zur Synthese ihrer (Stweißstosse in Form von Nu^leo- und Phosphorproteiden, welche hauptsächlich als Noservestoffe in ihren Salnen abgelagert iverden. Z?sc>u-ders die Samen verschiedener Hülsenfrüchte enthalten viel Phosporsäure in Form erwähnter Phosphor- und Nucleoprcleide. (5'terifiziert mit Glyzerinfettsäuren und (ZHolin bildet die Phosphorsäure die biologisch äußerst bedeutsamen Mopsphatlde lL<-citin), die sich im Pflanzenorganisinus über all dort vorfinden, wo sich lebeuswichtisie Funktionen abspielen. Alialoges gilt ouch für den phosphorsauren Ester des zyklischen Alkohols Inofit. dem b')lo'^:sch w:chti<^en Phytin. Bei den Getreidearten und Leguminosen befindet sich in den Samen ungefähr "i— mal mehr Phosphorsäur« als int Äroh. Di die Samen «juch mehr lSiwris^'toffe enthalten, ist es sehr wahrscheinlich, daß die Phosphorsäure — außer bei vorerwähnten Biosyn, thosen der Phosphor- und Nucl^oprcteide bei der Eerweißbildung auch dort beteiligt ist, wo sie nicht in das Eiweißniolekül eintritt. Diese Annalhme wird auch durch die Tatsache gestützt, daß das Verljältn:^^ z.vl. schen der Phosphorsäuve und Ken Eiweißstoffen ein ziemlich konstantes ist .n zn>. Sei Leguminosen in den Samen ! ? und 'n d?n Wurzeln sowie Kiu>llen '1:3—4. Aus obigem ist ersichtlich, jaß die Pslanze neben Stickstoff, Salk. tkaki fowk« anderen Mineralsubftanzen unbedingt P h o S-phorfäure zu ihrem AuNiau und Wachstum beniitigt. Leider besitzt unsere Acker- und Wiesenerde nicht sene Phosphor-silme«ensen. die zur Erteilung eines be, jriedigenben Srnteerfolges notwendig find, demi infolge hmchertsähriger Ecnten unserer Borfahren wurde die Ph5?vhorsäure dem Boden ständig entzogen, ddnn auch Stalldüngergaben waren und sind nicht imstande, den so entstandenen Mangel an Phorphorsäure zu beheben. Außer dent wel-mals l)errschenden Stalldüngermangel rst dies auch darauf zurückzuführen, daß infolge mangelha-fter Konservierung drc Qualität des Stalldüngers meist sehr schlecht O Zwecks Behebung d«s akuten Phosphorsäuremangels unseres Kulturbodens werden ihm seit dem Jahre 1845 künstliche Phos-phorsäure-Diingemittel wie Superphosphat. Doppelsuperphosphat, dann auch Ahomasmehl usw. in Kombination mit Stickstoff-diini^emitteln, Kall, und Klalksalzen zugx-sithrt. Unsere heimische Suzierphostzhali^tl^u. phat-es (oont Grünsullergemlcht) nu^ etwa 6.25S. Ein unangenehmer Geruch imch Buttersäure, wie er sich sehr oft l'ei natj^r. lichcr (?nstlagc-Cäuerilng benrerktbar inn:l't, wurde bei künstlicher Phosphorfänr^'-Züuer-ung mittels weißen dalmatiilischel SuperphosphciteK ni6)t nxlhrgenomillei. Wie eingangs erwähnt, ist die Phosz^'hor-säure für den Aufbau des tierisä).'« nismus. wo sic den Hauptbesta-ndteil der ^stsubstanzen nuSniacht. unentbehrlich. Außerdem befindet sie sich in deil bioloij'ich unumgänglich notivendigc'n Phosphor^ r enthält. Es ist dahLr für die (^ntlvicklu ig des Jungtieres sehr wichtig, das; dem Mutt^r-ticre Phosphorsänre s»wie kalkhaltig^' ^."iah-rung verabreicht »vird. Im Zusainnlenhange damit sei n-ir gestattet, die hervonagendeil Erfolg.' zu er-tvähnen, welche von modernen und stveSsa-men Landwirten unseres Draubanats .auf dein Gebiete der ü)! i ch w i r t s ch a s t erzielt u>erden. Während der Zeit '.«.Zr Träch-tigkeit, sowie nach der Kalbung v''rn5reich. ten sie den Kühen nebst konzentr'-'itel». F'lt-terinitteln auch Zugaben, die aus den Nährpräparaten des Dr. Ztanko K o » a ^ i e aus Maribor bestnndeii. Die ^rmalinten Nährpräparate enthalten n. >1. liich vh0?-Phorsaure K^ltsalze, dic aus ''alni'?t'.nl>chen .^ohphosphateii hergestellt wiirdcn >^ilfola^ der Anivendung der Nährpräj..alate i'on Dr. Kovaöis ergeben sich d'l>''s.>rlu' ':lu1ze Milcherträge von i?—Lit?'' pro Tag Dem RitterglltSbesiher L>errn v. I il r k o-v i ti in Radvanje bei Maribor lei- ne Moiitasoner Külic sog^r dnrckschn'iltnche Rekorderträge von 18 Liter täglich. (5'ine Montafoiicr-.ftuh erreicht? >»inl^reiid Niger Wochen sogar eine 5Pit^en'^i^istung von fast "10 Liter Milch täglich. Die erwähiiten niilchwirtsis>asl^-chen ^^'r-folq^' sind durclaus verständlirn. .m'iiii uian siesi die Tatsache vergegenlvärtitjt. das; das MttNertier während d^'r T'.lich^'gkeit?^eil ''.u Bildling der Kiwchensudstan; ieines ^>l>ngen große Mengen an P^io?pl)l'rsättre Nild ^lalk benötigt. Wenn dein T'erc .uäli^ ri'nd dieser Zeit hinreichend^^ Mengen ''inden. daß auch die Mil5,s^'l'.uit'n cine a^n.z außerordentliche s«iu wird. ist für unserc Laiidwirtschutt r. »n ßer Bedeutung, daß wir in den nenentdeck-teil dalmatinischen Rohphosphciien .'lnu' bil ligen lieiinischeii PhosPhorsänr'''Nohstosf besitzen, der dem 'Pflaw^en- und Tierlelie;, so^ n?ie anch deni Menscheii selbst >,vgiitek^mint. Jng Volo K n o p. anloriiierter Zivilingenienr, i5?lj''. Generalversanimluilg ab, in der die Ber» teilung einer Divit>«nde voil 1V Prozelit, wie INI Borjahr, iit Vorschlag g«bTa6)t iver-den soll. Auch wird über die !Ärdoppeltnn^ des Aktienkapitals ans Millionen Dinar verhandelt werden. X Zwecks glatter Zollmanipulation bei der Warenausfuhr enlpfiehlt sich, der Sendung ein« genaue Spezifikation der (Hüter beiznschließen, da nach dein Devisenregle-nient die Zollorgane verpflichtet sind, sich davon zu überzeugen, ob di^' inl Valuten-sicherstellungsansweis enthaltenen Angaben stimnien. Die Leudung kann nnr dann glatt und rasch abgefertigt nierden. wenil derselben eiil genaues Verzeichnis der Güter bei-geschlofseti wird. X Die Propaganda-Verschlußnlarkc» für die 1V. Musteriiiesse in Ljubljana sint» bereits erschicilen und stehen, in geschniack-voller Ausführung in sloivenischer (Latein^ und Zyrillsch-rift), deutscher oder sranzöii-scher Sprache Interessenten kostenlos ^^nr Verfügung. Die Postverwaltung hat die Benützung dieser Propagandninarken gestattet. Interesseiiten ivollen diese Markeil von der Messeleituug anfordern uud die Sprache, in ivelcher der Tert gehalten werdeii soll. ai? fiihren. X Die brasilianische Baumwollernte. N^ch einer Miteilung de^z Ackerbaua^iates ivird oie Ernte voil brasilianischer -Lan'.iiivoll.: >n >'r Saison 19Äd-3tt schälMilgsw.'li:! die von 1.7^Z.0(X) Ballen erreichen. X Französische Kapitalsbetlilif.unz an jugoslawischer Oelausschließunq. ,^^nl Zusani-mensMllg init dein )üisteig^,l der Boh.tälig keit in Jugoslawiens Ot'lgeb'eten H.UX» '>n letzter Zeit aitch französische .^lap'taliit-'n .V.' lcrcsse beknndet. Für ihre Betellignn.' an der Ers6)ließnng der jugojlaw:iche!'. 1?^'luIr-kommen stellen sie die Bedinjiung, das; der «t>ti'at iin Wege seiner Unternchinilngeu oen Anknlif bc'trächtlicher i^elprodnküonsmlniien garantiel'en soll. Bvrsenberichte LjMjano, 15. d. D e v i ! e n. Berlin 17S8.78 Zürich 142^.32-1 l:n.29. London 215.45-^17.51, Nelvyork Scheck 4AW.2^".4.?W.b.-;, Paris 288.07-289 51. Pmg 190.«!—181.7.2; österr. S«r»iNing (Pri-vatclearnng) 9.14. engl. Pfnnd 259. de,itsche Elearingf^ckS 13.98. Zagreb, 15. d. S t a a t s :v e r t e. >^iegsschadon .^57.59—?V9. per Mai-Iunl 9. -Zv9, 4?6 Agvar 47--^, B^ln? W—9 956 dalmatinische Agra-7?i; Investitionsanleihe 89-^2'>9 7?^ Blair 72^7.-;. 8?6 Blair 81.25—0, '^?all^'-ilinlier ain einen -^lsch — nnd siel, ooin >>'r^>chla,i l,elro!!.'n lot IM. Ein gefangeiler Zteinadter, der unle^ l^l'achti.qallgesang bei eilieni .vol'^fäller unweit Avignon ailswilchs, ist niiii selbst ink Slande, zii sing.'n. Das selleiie Tier wir'» nial)rschciillich denl 7mrdin des Planre-z in Parl>5 übergeben werden. „Miß Alabaiila die s^>l. io gvseierl.' Sönhcitskö,ii>iin ')lew>)orts, die einen rei chen Bairkier geheiratet tjatte, uernble an.' Gram i'il'er ilne liäßlici>en .Üindev — Zwillinge, d. li. einbeinige, haart>t'd<'slle Mis;ge-bnrten Setl'stinord. schlafwandelnd «stürzle ein '^^^iener Ing.'^ nieur ali.^ 'dein oierten 5locl!l>er! eine'^ Mietchallses, laiigte aber nnteii iinoerte^: an, ii>eil sich sein Aachtl>enid ini-' e„l ?^ll schirnl anfblähte. Iii Loii'don lvranbte ein Verbrr<1>er einen Lebensinittelhändler. Ter 'Beraiibie zeichnete das (^sicht Ves Ränbers, nnd nach '19 Stii.i d..'il sas^ der Nänbt'r hiiiter den >chwedisct>e!? (iiardiiien. A-rbeiter iii Haguenaii, Elsaß, sandeii ei iie Krailate. Diese eii-thielt aber lein richii-gcs, sondern ein airderes Piilver: 299.9l^' Franken ii, Gold! B-l'i Adl-oo, Georgi, kain nian eiiK'i- llr ilxil'dtragödie aiif die 5pnr, die sich, inie l>e-rechilet wur'de, vor 29l>9 Iahren abgespielt lhalvii mußte. Man saiid iiel>en den Nestei' eiiier Sinnpfzvpresse ein uersteiiiertes ^"ro-kodil, das voil dem Sk^'lett e'iier ^liieseii schlaiige utiiwniiden ioar. >^ilrz vor d^ni ''Mitkriege gab es iioc!> 5.^x> „Rastelbiirder", hente nnr iioch il.iuher ziet>eii'de Sloiva-feii. Eiiie iilteressante Mtstellnng inaMe ein eitglischer Insekteilforscher i,l jsa'.ro. Uiii zn ernriltteln, nwchiii iiii'd ivie ilvit ^chniettii'-lingc flie^zen, keiiiizeichiiete er 1999 lrben^de F^rl'ter lind gab ihiien die Iveiheit. Eiiier d^ieser Echiiietterlinge ist darans von eiinein Schnler in Kapstadt eingefaitgen iiiid abg^'^ geben n'orden. Das kl.ine Tier hat also iian; AUj<« der LäiM iia>c!) i'lbcrj.l^nl Mariborer Zeiwng" Nummer Sk Zreitag, den I7. April ISSv ?üe ttie /lL«iKe h. llarfiolspeise. Tine größere, minder schöne Karsiolrose wird in Salzwasser nick)t zu weich gekocht, cvbtropsen gelassen und gehackt. In cincnl Abtri-eb von 5 Dekagramm Butter. 2 Eidottern und 1 Deziliter '^ahm wird festgeschbagener Schnee von 2 Ciliar, 1b Dekagramm gekochtes, gehacktes Telck)* fleisch, etwas salz und zuletzt der gehackte Karfiol eingemengt. Eine kleinere Bratpfanne wird Mt mit Butter ausgestrichen, nrit Bröseln, etiv-a-s Parmesan gemischt, ausgestreut und die Mischung hineingog^bc'n. I Deziliter Rahm wird mit 2 Ehlöffeln ge« rieb?nem Parmchankäse verrichrt, gl^ich-ilmßig über die Karfiolspeise g«stric^n, wel« cl)e in? Rohr Min. zu goldgelber Farbe überbacken, im Backgeschirr, mit alter Ter-nicttc umbunden, aufgetragen wird. h. Holländerschnkt^n. 20 Dekagramm Butter werden mit 20 Dekagramm ZvcÜer sehr gut abgetrieben, 2 ganze Eier und 1 Ei» dotier noch kurz mitgerührt, dann Lv Dcka-granlm doppelgriffiges Mehl und 9 Deka-gvanim geputzte, gekochte, abgetropfte, gehackte Rosinen glatt eingemengt. Me M^sse wird kleinfingerdick ehntellit«r Rum, etivas Zitrc-nenlsaft übertropft stehen gelassen. Inzwischen werden 6 Dekagramm Butter, 1 ganzes Ei und 2 Rippen im R.'hr erzveichter Schokolade zu schaumiger Creme gerührt, Liebe wandert übers Meer Roman von ^ritz Metzner Urliedcrrecl,t8!cliut?: Xutvirt» Verlsx tZ. m. b. kl.. kerlIii.>VIIm«r>ckmk. A? „Fräulein Nummer dreizehn. Sie müssen schneller bedienen. Was ist denn nur heute nrit Ihnen? Sie sind doch sonst sc schnell und gewandt?" Die Aufsichtsdanie sah Dietlind fragend ins (Besicht, so das, diese gliihend errötete. „Oder — ist Ihnen nicht wohl?" „Doch, danke sehr. Tntschuldigen Sie, ich loar eben ein iv-enig zerstreut." Tann lief Dietlind wieder durch die Reihen, bediente hier, kassierte dort ulid stand doch so stark unter dem Eindruck der Begegnung mit Margot, daß sie alles nur mechanisch erledigte. Endlich kam sie in einer freien Minute dazu, vom Büffet aus einen heimlichen Blick zu Margot hinüberzuiverfen. ^ie nlit dem Rücken zu ihr dasaß. Kein Zweifel, ts war die Schwester! Tiefschlvarz gekleidet. Ncch immer geschmackvoll elegant und doch em-faifzer und schlichter als sriiher. Wie kam sie nur hierher? Wer schickte sie? Der ^tieü Vater etwa? Das Mädchen zitterte »or innerer Erregung. Tie Nlusjte sich gewaltsam zusammen-nehn?en. Ab^r was l)alf es? Sie hätte sonst ctivaS darum c^ogeben, nicht wieder an Margots Tisch hingehen zu müssen. Und doch — hatte nicht deren Stimm« so wei.ch und versöhnlich ^.eklumien wie nie izuvor. Aber Dietlind war zu sehr von bitteren Erfahrungen erfilllt. -,ls das; nicht Mißtrauen >>0^ erste geivesen wäre, was in ihr anfsprang. Aetzt stand sie an Margots Ti-sch lind schlug die Augen nieder. „Dreißig Pfennig bit^e." mit der RumbrSselmasse gut vermengt. Die Tortenblätter werden erst mit etlvas Maril-lennvarmelade, dann mit der Creme bestri-chen, auseinandergesetzt. 1 bis 2 Stunden nrit leichtem Br'ettVe.nL:ir-tenbv»itr«r vercken verstön« älxt. 6aS »>v slek ktir KuptLi-Vitriol del 6er XmetIZstk.T «lruZ da, e. l?« l'e! anmelckon müssen. 3<»U vurok lldernailme viner ruki-^en. kleinen Lr-eueuiis bietet IcaukmSnniZck ike'?lläeten Herrn oäer vsmc- »n? »tonT. kllotvvnöi« /trlc» Oin. unter ?eu- eunx« SN ö!e Verv. 39-^^ ^olinuneon, ti»uptp!»trn>il»v, preiswert vorkiluklie!!. KLuker ^ckrelben unter »i^satsbel«-. 3V45 8odreidtl»oli. vüenerkctlrank mit Lv5»eln. 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Mitten auf der Straße umarmte sie Dietlind und drückte hre ^ränen^ nasse Wange an DietlindS Gesicht. „Ich habe lange nach dir gesucht. Mich trieb Sehnsucht, vor allem ab«r auch die Neue zu dir. Bleib be, mir, Dietlind! Nimm meine Freundschaft ernst! Ich habe seitdem viel gelitten." „Ich nmr dir niemals böse. Margot. ES war nur manchmal so schwer für m'.ch — auch für meine arme Mutter . . " „Wir wollen in den ?5rithling gehen. Dietlind. Ich muß dir viel «r.l^hl!5N Ist dir das recht? Ach, denke nicht, daß dir durch mich die .^imat mit all ihrem Ls:d und ihren Qualen wiederkonlmt. Ich habe sie selbst für alle Zeiten oerlassen und gehe niemals wieder zurück." Steif uitd feierlich stmlden die hohcn, kerzenübersäten Kastanien an der AUse. durch die die Mädchen schritten. Vo-n d^n Mosen herüber kam ein süßer Duit. Margot hatte ihren Arm unter d^n Dict-lindS geschoben und erzählte von der .Heimat. von ihrer Flucht, vcn des Vaters Verhaftung, von HerrmannS Tod . . . Bange Ahnung lvurd« in Dietlind zu fürchterlicher Gewißheit. „Ja, mein Vater ist zum Mörder an d>^ni deinen geworden. Bald wirst du es selbst hören, denn Franz Richter sucht t»ich seit Wochen. Du sollst heimkommen, Dietlind. Dir allein gehört der ,Wal!dkater'. Dir ilnd niemanden sonst. Du armes, liebes Kind! Weine nicht! Es ist ja lange, lan^ie her .. Aber doch, auch hier kommt wie nach jeder Schuld die Sühne. Sieh, ich war Herzogen, verhätschelt und hcchnä^^ gegen d^Ä). Zl'lber das Seid hat mir die Augen geöffnet. Ich bin eine ander« geworden. Ehe ich n-vch einmal einem Menschen aus Eigensuckn da) Leben verbittere, eher gehe ich zugrunde. Dietlind war stehenblieben. Ihr .Herz schlug hörbar laut. Mein Gott, ivaS für furchtbare Zusammenhänge hatten ihr Margots Erzählungen enthüllt. Hsrrmann wnßtc^ um den ^d ihres Baters? Er hatte da? Testament gefälscht? Nun war er tot?. Nnd — Herjurth war der Mörder ihres BaterS? Das arme Gehirn konnte die »chi^r unpäßlichen Mitteilungen kaum so schnell ver-arbeiten, wie Margot sie vorgebracht hatte. Dietlind schwankte und griff hal:suchettd nach Margots Arm. Aber auch Margi.: war nun, oa sie sich alles von der veil dn so gut bist wie ein Engel — und ivcil ich sell'rr so sehr schlecht war", entrang sich 'Margot. (^Lre>rI«icteH»r uvä kür ^ Reelelctiov verautvortiicii: — Druol^ «ier »^sriliorsl^a tislcarns« io Aleridor. veeevtvortiicti 8tanico DLI'LI^^. — öei6v i» l^sri^oi'. kür «leu klersusAeker u. cien l)rue!<^