Nr. 249. Montag, 31. Oktober 1904. 123. Jahrgang. Macher Mung. >0W« ü/x°"°'M,lel«: M!» Postverssübun«: „anziährin 3N li. halbiä!,rig l!^ X, Hm ko»tol: ganz» ^»^ 7"^!"«"» <' l<- Mr d!e Zuftell»«« in« Haus aanzjührig ^ ll, - Insertlonügebühr: ssilr llri»« .^ ^ ""' b>« z» 4 Zei!,ii b(> k, grüße» per Zeile l» l,; bei öfteren Wiederholungen per Zelle « k. Die «Lailiücher Zeitiinn» erlcheint täglich, mit Änenahme der Nunn und ifrieitllge. D!e «lvm!niftl»tion befindet sich ltongrekplllh Nr. i!, die Mcbnition Dalmatiiigassc Nr, 3, Lpllchftiolbri, der ^rdasliul, uui, « bie 10 Uhr vormittag». Unfrankierte Vliese werden nicht ungcnumme». Älanustriptr »icht zurückgestellt. Des h. Feiertages wegen erscheint die nächste ^^Nummer Mittwoch, den 2. November. Amtlicher Teil. >>acks?l"'" k' und l. Apostolische Majestät haben dias '^"'^' Allerhöchste Handschreibeu allergnä ^^crlassm geruht: ^hrer'm ^7 ^'' ^'"" " " <-' rber! Iu Genehnu'guug stei. ^, !- '"^^ gewähre Ich Meinen Fiuauzmini Mei,^' m"U"' '^'^" ^ li h m von B a lo e r k uud l^iov ^"'bauminister Dr. >tarl Freiherrii vou l'oin "s^^ ^ ^ ' ''^ Gliadeu die erbetcue Eiithebuug t)^ ^?s ' Gleichzeitig eriienne Ich den Direktor Scktionochef Dr. Mausuet tiits-P,. ^'. M^'iueui Fiuauzminister, dcn Uuiversi-^ ^ofcssor, Hofrat Dr. Anton Ritter von b'"a,id 3^" '^'l'U'ln Minister und den (trafen For-" u q ,loy zu Meincin Ackcrbaumiuister. wdöllö. am 2, ' .!"^"' besonders schwierigen Verhält ^>chr'», x" "^"^tlicheu Dienste geloidiuete, erfolg-stcn D^, ""^gezeichnete Tätigkeit Meinen wärm ^nnl aus. >ltnH."'' ^h Ihre Versetzung in den zeitlichen ^"tzen ^"^'^"ÜN^ bleibe Ich Ihnen in Gnaden ^ollo,mn2. ,». ^'ll ^^^5^ ^n'ihcrr, von N iovcinelli! In-^"n^ ^3^'"' ^itte »m Eiühebung voni Anüe '^V^^ue^baulinnisterö willfahre, spreche Ich Ihnen für Ihre Mir unter schwierigen Verhältnissen mit anfopfernngövoller Hingebung geleisteten Dienste Meine volle Anerkennung und Meinen Dank au5. Mdöllö, am 2. p. .''t o e r b e r »». i>. Lieber Dr. Ritter von Nanda! Ich ernenne Sie zu Meinem Minister. s^ödöllö, am 2<). Oktober 1904. Franz Joseph m. ^. K oerber in. i>. Lieber Graf V n a, u o l)! Ich ernenne Eie zu Meinem Ackerbauminister. (^ödöllö, am 2<>. Oktober NXU. Franz Joseph '". P- >t' oerb e r «», l'. Nach dem Amtsblattc zur .Wiener Ieitnng» vom 28, Ol-tober 190^ (3ir. 248) wurde die Weiterverbreitn«« folgender Preß. erzeugnisse verboten: Nr. 43 «Nen.VoloK«', ^.i»l)" vom 28. September 1904. Nr. 45 «zl«r»v»K/ Xl»j» vom 24. Oltober 1W4. Nichtamtlicher Ceil. Zwischcnfall in der Nordsee. Aud Loudou geht der „Pol. 5t'orr." nachstehende Mitieiluug zu: In deutlicherer Weise hätte die britische Admiralität nicht aller Welt vor Augen rücken können, welche ^treitmittel zur See sie iu kurzer Zeit zu versammeln vermag, als es auo Aulas; des beklagenswerten ^wischenfalles in der Nordsee geschehen ist. Alle großen Geschwader, welche in europäischeu Gewässern in ^rage kommen, siud für, eine gemeinsame Operation iu Verbindung gebracht. Die Heimatsflotte ist bereits von Cro^ marty iu südlicher Nichtung iu See gegaugeu. Das >ianalgeschwader befindet sich vor Gibraltar und das Mittelmeergeschwader, welches uuverweilt näher nach Gibraltar gezogen wird, befindet sich in einer (5ntfcruuug von weniger als zwei Tagen ^vahrtdauer. Der strategische Puukt liegt in der Ilmgegeud von Gibraltar, von dort kann die vereinigte britische flotte zu jeder Aktion übergehen oder das russische Geschwader begleiten. Die gewal tige konzentrierte Ttreitkraft seht sich aus folgenden Faktoren zusammen: 1.) Die Heimatsflotte: Kommandant en chef: Vize-Admiral Sir Arthur Wilson, « Schlachtschiffe: ,.^-mvreß of India", „Ermouth", „Revenge", „Noyal Oak", „Royal Sovereign", „Nussell", „Slviftsure" nud „Triumph"; 2 Panzerkreuzer: „Dido" nnd „Iuuo", 24 Torpedobootzerstörer und eiue Division >tanoueuboote', 2.) >iaualgeschwader: Vize-Admiral Lord Charles Veresford. ,^ Schlachtschiffe: „Cäsar", „Hannibal", „Illustrious", „Jupiter", „Magnifi cent", „Majestic", „Mars", „Victorious"' 4 ge-deckte Kreuzer: „Doris", „Endymiou", „Hermes", „Theseus". :i.! 12 homogene Schlachtschiffe erster Klasse: „Albemarle", „bulwark". „(5ornwallis", „Dun^ can", „Forlnidable", „Implacable", „Irresistible", „London", „Moutagll", „Prince of Wales", „Oueeu", „Veuerable"; 4 Panzerkreuzer: „Abu kit", „Bacchante", „Lancaster", „Suffolk"-, i; g^ deckte Kreuzer: „Furious", „Leander", „Pandora", „Pioneer", „Pyramus", „Venus"- 3 Torpedo >lauoueuboote; 27 Torpedoboot-Zerstörer. Die drei vereinigten Flotten bestehen aus 2« Schlachtschiffen, ll Panzerkreuzern, 12 gedecktei, >treuzeru, 5>1 Torpedobootzerstörern uud einer Flottille vou Torpedokauoueubooteu. Die Schlacht Feuilleton. Trost. Tlizze von Uyilipp Me^gerhoss. , 'lua,. ^ "t war nur zehn Zeilen von ihm mit "g! ./^ überflogen worden. Also heute Toten M' >vc>^s, ^' '"an den Leuten das immer wieder ^lbe ^, - >u doch längst wisseu. was sie alu eigeueu il?''U" al s7,l)"be.i---------das; die Erde ein 3l " crlit ,, ^-U"d 'u".>ll wohl diese Betrachtungen >?>!,.wi,. .^"luste, wozu diese Erinnerung an 0 !'l'0i n ^ >""s uuverschmerzbar ist'c' - Ob es ^telt w?/>!' ^'^' ^''' ''" sachem Ailgedeuleu auf '1v ^'n 3.,, f" niüsseuV -.. Die Glücklichen!! d!"'^'. imd !^"'r "'^flieht dem festgeschlosseneu ^ l>^ s^//' "h«.'bt sich laugsam vou dein Stuhle. !'" PlaV, .?. "'hreibtische steht. Eili uubehag '^cuif ^ ^^'baglich zoar soust die Morgew Q. ^ ift Z .'" Eopha i,n Erker. Ja.......soust . . . ^M'tt^',. '"I alter Mann. der da jcht zögernden Ä'ch dc,y s.^'n Teppich hin und wieder geht. 1 i '", di, ^Una'' Haar ziehen sich wohl silberne d^'"M/^?'""'" s'ud gebeugt uud das Haupt "«5 t,t. ' "ber „3 jst „i^^^.^ ^ ^^. ^^.^ die "l!^'''Ul«V^N"'.,ftlveise,, uuruhig die ^jimmer-h" ?l"chtnn ' 7''überall verfeinerten Lurus, über-V'^"t d /'"d Gcschnmck zeigt, nur keine ^ ^ !^ »nacht ?ch b"^ Einfachste so traut uud em- ^>'n d,s ^'"^ "lles leer — cr. der emz,ge ''lm ^H, weiten Näumen. " '^"' neben seinem Schreibtische steht ein zierlicher Nähtisch. Das Körbchen darauf eut hält eine unvollendete weibliche Arbeit, eine feine Stickerei. Es zieht ihn, diese zu berühren; aber wie er sie fast erreicht, zuckt die Haud zurück. Am zweiten Fenster hat ein kleines Schreib pult, mit einem Stühlchen davor, Plcch gefuuden. Es ist uoch gauz ueu, kaum benutzt. Und fast ebcuso ungebraucht sehen die Lesebücher, sehen die Schreib hefte aus, die iu peinlicher Ordnung aufgeschichtet liegen. Keine unruhig tappmden Kinderhände kra men darin herum. Aus den dicken, kleinen, tinten befleckten Fingerchen, die hier ihre ersten Versuche gemacht, ist die Feder längst gefallen Es fcheint, als ob der emsame Mann fich von diesem Plätzchen nicht trenneu taun. Er ist stehen ge blieben und starrt auf dao leere ^tühlcheu, in dem er im Geiste seinen lieben Jungen sieht, das her-^igsle Lockeuköpfchen, das es auf Erden gab. -Fast verzerrt sich seiu Gesicht zu emem Lächelu, da er des Jubels gedenkt, nut dem sein Hänscheu di> en Schreibtisch begrüs'.te, den chm Papa am ersieu Schultage als wohlgelungonc Überraschung auf baute. .....^ Am ersten — dem nur wemge, freilich alle von wahrer Glückseligkeit erfüllte, folgten. Dann brachte er sich den Keim der hitzigen Krankheit heim uud nun begann das Leid. Erst die Sorge, schwaulend und wiederkehrend, dauu die Angst, die tödliche Angst und dann die Qual des Vegreifens, das; es keine Nettimg gibt. ^, .^ ' Unwillkürlich wendet uch scm Schritt dem Nebenzimmer zu. Hier steht das leere Bettchen, vor dem in jenen Wochen er stunde um stunde, bei Tage und in der Nacht, in bitterster ^eelenpem gestanden, m .. < . ' I " 5 ' N^ < Und vor dem Vettcheu kniete ye, se^n Wclb, die arme Mutter. Selbst schou erfas'.t vou der an steckeuden tödlichen klrantyeil lounte yc nichts anoe res denken, liichts auderes empfinden, als den Schmerz des Galten, das Leiden des geliebten ein zigcn Kindes zu mildern. — Oh, sein Weib! Er hatte es damals ja kaum gewußt, wie glücklich er iu ihrem Besitze gewesen. Alle Tage hätte er es ihr danken müssen. Aber ob seiu Herz auch ungeteilt ihr uud dem >tinde gehörte, den Lippen waren die Liebesworte so ungewohnt. Ein elternloses, unter fremden Leuteu aufge wachsenes Kind. dessen Gemütsleben nie bcrücksich tigt, dessen Verlnngcu nach Liebe nie erfüllt wird, entwickelt sich oft zu eiucm Manne, der vor jeder Enthüllung seines Empfindens zurückweicht. Und sie hatte ihn trotzdem erkannt uud verstan deu, seiue Sabiue. Wie oft. wenn sie fich innig au ihu schmiegte, las er dies iu ihren Aligen, die stets so bewundernd und so selbstvergessen au ihm hin gen. — Waren ihre Gedanken nicht auch in ihre,, letzten Lebenstagen immer uur mit ihm beschäftigt? Aus jedem Worte, uoch so leise geflüstert, sprach das Bemühen, ihu zu stählen gegen das Leid, das das Geschick ihu, alitat. Während ihre Seele schon dem Himmel zustrebte, sorgte sie uoch um seiu Erdenl> beu, und hauchte ihm wiederholt mit angstvoller Dringlichkeit zu: „Bleibe nicht allein. Haus -bleibe uicht allem!" Ja, wie sollte er ihr dem, diesen letzten Wunsch erfüllen, wenn sie fortging und ihn allein lies', - so trostlos allein. Die Verzweiflung, die ihu erst gepackt, als er Weib und Kind begraben, war cincr dumpfen, stumpfen Stille in seinem Innern gewichen, die rr fast als uoch qnalwucr cmpscmd. Automatenhast lebte er dahin, aniomawchast besorgte er leine l^> schäftr. Als ob alles in ihm ertötet war, so suhlte "' cs . . . (Schluß folgt.). Laibacher Zeitung Nr. 249^____________________ 2230 31. Oktober 1904. schiffe der Heimatsflotte bestehen aus 4 rekonstruierten „Royal Sovereigns", 2 Schiffen der „Duncan"-Klasse und den beiden angekauften hochmodernen Chilenen. Das Kanalgeschivader besteht aus 8 Gliedern der ,,Majestic"-Klasse, von je 14.800 Tonnen Deplacement und einer aus je vier W-Zentimeter^ und je zwölf 15-Zentimeter-Geschützeu bestehenden Armierung. Sie sind wenn auch nicht besonders schnell, so doch immerhin von größerer (Geschwindigkeit, wie der Durchschnitt des Baltischen (Geschwaders. Die Mittelmeerflotte hat acht „Formidables" — eine verbesserte Klasse der „Majestic" — welche dieselbe Armierung, aber 15.000 Tonnen Deplacement und eine gleichartige (Geschwindigkeit von lk Hlioten besitzen. Die dritte Division der flotte besteht aus 4 „Duncans" von je 14.000 Tonnen Deplacement, aber 1!) knoten (Geschwindigkeit, und gleiche Armierung wie sie die „Formidables" besitzen. Es ist bereits gemeldet, daß auch das Paci-ficgeschwader einen Befehl znr Konzentriernng erhalten hat. Es besteht in der Hauptsache freilich nur aus A Kreuzern, aber die Ordre ist ein beredtes Zeugnis von der umfassenden Energie, welche die Admiralität entfaltet und von dem momentan wn> kcnden anerkennenswerten Zusammenarbeiten zwischen ihr und dem Auswärtigen Amt. Politische Uebersicht. Laibach, 29. Oktober. Das „Neue Deutsche Tagblatt" veröffentlicht eine Zuschrift des Vizepräsidenten des Abgeordnetenhauses, Professor August Kaiser über die E r -n e ueru n g de s K abinetts, in welcher namentlich der neue Ackerbauminister, Graf Buquoi, sehr sympathisch begrüßt, seine Ernennung als ein Zugeständnis gegenüber den agrarischen Bestrebungen aufgefaßt und die Hoffnung ausgesprochen wird. daß der Schritt, welcher den Ezechen gegenüber durch die Ernennung des Hofrates Doktor Randa znm Minister gemacht wurde, nicht der Anfang nationaler Zugeständnisse auf Kosten der Deutscholl sei. Die deutschen Parteien werden daher sehr wachsam sein müssen, sie werden sich aber anch klar werden müssen, daß nur in der möglichsten Einigkeit und in entschiedener Wahrung ihrer mit den staatlichen ja übereinstimmenden Interessen bei politisch tlngemVorgehen vielleicht heute mehr denn früher naheliegende (befahren für das Deutschtum und den Staat erfolgreich abgewehrt werden können. — Der Krakauer „Ezas" führt aus, die Re kunstruttion des Kabinetts zeige, daß die Stellung Dr. von Koerbers eine starke sei, da eine schwache oder erschütterte Regierung ein solches ErM'l'ment nicht unternehmen könnte. Da die Demission Dr. Rezeks eine natürliche Folge der czechischen Obstruktion gewesen, so sei die Ernennung Dr. bitter von Nandas zum mindesten ein Anzeichen, daß diese Obstruktion zu Eude gehe. Den Versicherungen, daß die Rekonstruktion des Kabinetts keinen Systemwechsel bedeute und auf keinen Pakt mit den Eze-chcn zurückzuführen fei, sei um so mehr Glauben zn schenken, als von einer Änderung des politischen Kurses der Negierung, so lange im Parlament keine organisierte Mehrheit bestehe, nicht die Rede sein könne. Die Demission Dr. Ritter von Böhms sei für das Kabinett ein schwerer Verlust, die Ernennung des Grafen Buquoy mit Genugtuung und Anerkennung zu begrüßen. Der allgemeine Eindruck der Rekonstruktion sei günstig. Der gricchisch-melchitische Patriarch, Msgr. Eyrill, welcher sich derzeit in Rom befindet, hat dein Papst Pins X. ein eigenhändiges Schreiben des Snltans A bduI H a m i d überbracht - dagegen wird in wohlinformicrten vatikanischen Kreisen bestimmt in Abrede gestellt, daß dieses Schreiben auf die Errichtung einer Nnntiatur in Konstantinopel und einer ottomanischen Gesandtschaft beim heiligen Stuhle Bezug habe, wie dies in eini gen Blättern irrig behauptet worden ist. Das Schreiben beschränkt sich auf die Beglückwünschung des Papstes zu seiner Thronbesteiguug. Überdies hat Msgr. Eyrill den Kardinälen Merry del Val lind Gotti die Insiguien des Großkordons des Os-manie-Ordens überbracht, welcher ihnen jüngst vom Sultan verliehen worden ist. Über die deutsche Aurcnpolitik in S ü d w e st a f ri ka sagt ein Aufsatz der „Zuid-afrikanischen Post": „Die Buren haben mit einer Handvoll Menschen und mit merkwürdig geringem Verluste an Menschenleben mehrere hunderttausend Quadratkilometer Land Südafrikas in Besitz genommen und jahrzehntelang gehalten. Diese Leute sollte man doch für geeignet halten, lim zu wissen, was in derVerteidigung und im Kriege gegen die Kaffern zu tun ist. In dem Kampfe mit den Eingeborenen ist der Bur der geborene Anführer, und es ist ungerecht und unklug, ihn unter den ersten besten Offizier zu stellen. Man sollte ihnen die Wahl ihrer eigenen Anführer überlassen und ihnen die größte Selbständigkeit gewähren. Ans diesen Gründen sind anch nur wenige Buren in den Dienst getreten. Die Entwicklung der Dinge dort hat anch in unwiderlegbarer Weise oargetan, daß man beim Ein geborenenkriege und ihrer Beherrschung nur der Burentaktik folgen und sich sicher auf Bnreneinsicht verlassen kann. Die Erhebung der Bondelzwarts, oer Abfall der Witbois war für die Deutschen er sichtlich eine Überraschung, während die Buren diese Ereignisse schon lange vorausgesehen hatten." ^ Tagesneuigleiten. — (Ein Vadezim m er aus (y o l o.) Man , lierichtct aus Petersburg, ^!. d.: Tie „Novoje Vremja" greift die Moskauer Millionäre wegen des Mangels an Opferwilligkeit in dem gegenwärtigen Kriege in der heftigsten Weise an. Tic Moskauer Millionäre, sagt sie, lrx'lchc den Reichtum von lM Rußland in ihren Händen konzentrieren, haben in dcn neun langen Monaten, die der setziac Mica wähn, im ganze» zirla sechs Millionen Rilbel sur Kri zn tun. Dafür habe einer dieser Millionäre cm" Tänzerin, die er verehrt, eine Nadewanne und "l 'ganze Einrichtung eines Badezimmern auS ssetmO' nem (Yolde z„»i (Heschente gemacht, während e» anderer seine Rennpferde in goldenem, mit TmM"^ ten geziertem Riemen- und Sattelzeug m>f der M"> bahn laufen ließ. 'l dem Gebiete des Trustwefens ist eine kapitalisM Vereinignng zur künstlichen Regulierung der GnM ' preise, eine Vereinignna, die sich diesmal ausim«»" weise nicht in Amerita, der Heimat so vieler seltsa»' ^nsammenschlüsse dieser Art, sondern in Austram gebildet hat. Wie nämlich das ..Sydney Äulk'tM mitteilt, hat ein Ring dortiger Leichenbestatter, l ^ sich schon früher in den Besitz eines ssriedhofes a«^ hatte, nimmehr sämtliche noch verfügbaren ^e^l gnngsplätze nnf dem allgemeinen ssricdhof in Sy angekauft und manipuliert gegenwärtig ""^,,"»,^ Regeln der Monopolknnst frisch und fröhlich "itt o Grabpreisen. Der Friedhoflorner hat s"'" ^",it rnnqen schon sehr hoch hinanfgetrieben und dürfte großem Nutzen „arbeiten". Jetzt fehlt, so demc-rlt ..Hranlfnrter Zeitung" dazu, in diesem Bilde m'"^ lichen Unternehmungsgeistes nur noch die lM'''"^l> Gestalt des ans diesem Trust hervorgehenden -" licmärs nnd Industriekapitäns: des Gräberlonw - (Eine rührende Hunoeaesch' /l' U wird dem „Reichsboten" aus dem Havellaude ve tet: Eil, Gutsbesitzer suhr ans Besuch zu "" . freunde. Unterwegs bemerkte er, daß seine ^ > , din Juno, die in wenigen Tagen werfen l^"' aesolgt war. Er nahm alsbald daS Tier aus dcn gen- abeilds. als die Heimtehr angetreten ^^„ mnßte man die Hündin zurücklassen. Am "^!,,,. Morgen wurde das Tier mit drei erst wem«? ^ ,.. den alten Jungen in der heimatlichen Hu>'^wl" , fnndeu: die Hündin war soeben erst mit dem br ^^ Jungen im Manl eingetroffen. Sie hatte al>o , über z,vei Meilen lanaen Weg in der Nacht f»'"^ zllrückgeleat nnd dabei jedesmal die Havel schwömmen. Der Gutsbesitzer schickte nun s"l" ^ Wagen, nm die weitere, übrigens noch sem-' ' starke ^incht'ommenschaft herbeizuholen. ^ (Ein gefnhrIiches SchausP io l) ^ Wunsch, eine Szene auf der Bühne recht reaMM" ,„ scheinen zn lafsen. hätte in dem Vari^thc-an ^, Manchester beinahe den Tod einer Artistin 3"r " " gehabt. In einer Pantomime, die „Die SclM" ^ heißt, winden sich lebende Schlangen um den H" ^> Artistin, nnd nm die Sache besonders aefahrum^ Das Majorat. Roman von Vwald August König. (41. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) „Ich habe die Akten und Familienstatuten nochmals studiert und ich wiederhole dir, wir kön neu nichts inachen," sagte Hermann, während er den Zucker in seiner Tasse zerrührte. „Du hast nur das einzige Recht, eine standesgemäße Wohnnng im Herrenhause und eine Iahresrente zu fordern nnd. so peinlich es dir auch sein mag, mit deinem Schwager znsammenzuwohnen —" „Nimmermehr!" fuhr sie leidenschaftlich anf. „Wohlan, reden wir nicht mehr davon; ich wollte dir nnr einen guten und wohlgemeinten Rat geben." „So sprich dich aus," sagte sie ungeduldig. „Den Rat, diese Wohnung zu fordern nnd zu beziehen uud damit deine Rechte zu wahren. Wir dürfen ja nun hoffen, daß Dagobert noch unter den bebenden weilt und zurückkehren wird —" „Wenn das nur bald geschähe!" „Es macht nichts aus, wenn es auch erst nach zwei Jahren geschieht! In dein Familienstatnt der Darboren findet sich ein seltsamer Passus. Wenn der Majoratsherr einen minderjährigen Erben erst nach Ablauf seines dreißigsten Lebensjahres das Majorat übergeben werden; es läßt sich mit Sicherheit erwarten, daß dein Schwager von diesen: Paragraphen den umfassendsten (Gebrauch inachen wird." „Und daran läßt sick nicht rütteln?" fragte die Baronin entrüstet. ..Gesetzlich nicht, denn der Landesherr hat die-^ .vamiiicmwtnt genehmigt. Man könnte nur ""f Erfolg dagegen pro- wnrdo.'daß Varon Kurt das Maimat sch ocht vcrwaltot und da^ Interesse der ssa,ml,e grobl'ch vorlcht habe. uni sich sN Vorteile zu verschaffen', dieser Vewei'5 wird aber schwer zu führen fein." „Welche Ungerechtigkeit! So würde Dago bert, wenn er jetzt heimkehrte, noch zwei Jahre un ter der Vormundschaft seines Onkels bleibenV" ! „Daran würde sich nichts ändern lassen," er widerte Hermann mit bedauerudem Achselzucken; „jede Majorats-Familie hat ihre von, Landesherrn sanktionierten (besetze, die sich auf gerichtlichem Wege nicht anfechten lassen. Ich würde Dagobert in diesem ^alle raten, wieder abzureisen und die beiden Jahre im Auslaude zu verbringen, die nö ligen (''k'ldmittel müßte Baron >lurt ja aus den (5in künsten des lautes hergeben, nach Ablauf dieser ^rist kann die Übergabe des Majorats nicht länger ^ verweigert werde»,, vorausgesetzt, daß Dagobert bis dahin seine Ehre von jeden, Flecken rein gehal ten hat." „Und ich würde ihm raten, hier zu bleiben uud den >lampf mit seinen, Vormunde aufzunehmen," sagte die Baronin mit wachsender Entrüstung. „Was würde dabei herauskommen, Adel gunde? Nur Ärger, nichts weiter. Dagobert ist auch eine leidenschaftliche Natur, er hat dieses uuglück' liche Temperament von dir geerbt, zwei harte Steine mahlen schlecht, eH könnte zwischen Onkel und Neffe zu einer.Katastrophe kommen, die das Lc ben Dagoberts für immer vergiftete. Ich habe oft und lange über das alles nachgedacht; ich sehe nnr einen Weg, auf dein eine Lösung dieses Familien zwistes möglich wäre, die alle befriedige», könnte. Baron Kurt hat eine schöne und liebenswürdige Tochter —" „Nicht weiter, Hermann!" unterbrach sie ihn mit zornblihenden Augen, „niemals würde ich dieser Lösung meine Austin,nning geben. Ich kenne die junge Dame nicht, aber ich hasse sie schon deshalb,' weil sie die Tochter des Mannes ist. der mich um ---- ---------------------------- ^,„ zwanzig Jahre meines Lebens betrogen ^ 'jftcl' lieber will ich das 5tind eines braven, lun""^ ten Bürgers als meine Schwiegertochter kennel,." . ,.,^!!, „Dagegen ließe sich ja auch nichts ^'' ^i,' wenn gegenseitige Liebe die beiden Hcrzcn ^> det. Ich habe diese Idee nur angeregt, woll als die glücklichste Lösung betrachte." . , ^^ „Und du weißt nicht einmal dabei, ol ^.< bert nicht schon verheiratet ist," sp"Uetl' )^'.." ,gl>" ten wir überdies seine Rückkehr ab. die M'M'l ^' meiner alten Dienerin haben nnr "N? '^„Dl'I Hoffnung il, meiner Seele geweckt, der ^ weiß, ob sie sich erfüllen wird." . Mr<^ Ein schwerer Senfzer folgte diesen ^ ^, der Advokat, der in Nachdenken ""1","" F achtete nicht auf diese Klage eines sorgenvou bekümmerten Mntterherzens. v mcht/ „Rittmeister von Schwind kommt cnm, ^ nahm sie nach einer Panse wieder das ^ '^„e' scheint schon vergessen zu haben, was ei weinseligen Laune dir gesagt hat." ^^ ^ Hermann blickte anf; langsam l"^'.^ ^l," Hand über seine Stirne, dann rückte er nu / seiner goldenen Brille. . s, jch ih>" „Habe ich dir denn nicht gesagt, oan ^.^ hellte vormittags begegnet sei?" f"w<-'"'" n!"" im ersten Augenblicke verlegen, dann a er lachend mit der Wahrheit heraus - . . .^ „o" „Er wird doch nicht fürchten, daß w) i seiner Rnhe gefährlich werden konnc. ,« „Je nnn. möglich wäre das "'"U')/^tc ^ „Wir sind beide zu alt geworbn, ' M >, das noch immer schöne Haupt lvll'g" , ^,n'ö^ wahr, ich habe ihn leidenschaftlich ten sind vorbei, sie können nicht w', ^ Wenn er jene Befürchtung ansgesp"" ^ sollte -" (F"^vu Laibacher Zeitung Nr. 249. 2231_______________________________________________31. Oktober 1904. "".», mar ausdrücklich ails den, Programm ange " ^». luelche Fi^,,a ^dic wilden Pythonschlangen" , .'^"t habe. Man hattc aber aus Versehen in Wirk '"it eu,e loilde Pythonschlange geliefert erhalten. . ° üu'il! d^aiin die Artistin zn drossln. Das Ge d''i> yl '" ^"besangst besindlichen Danie wurde von ' Pl'blituul als ganz vorzügliches Spiel betrach .,' '"'^,.^' erfreute sich eines gewaltigen Beifalls. ^ ' ^^l wurde einigen nnt den Schlangen ver Kam,? ^"^"'u klar, daß' es sich uni einen ernsten >nps auf ^^^ ,„^ ^ handelte, und sie tonnten ^ " "'"' schnell heruntergelassenen Vorhang, aber k' '"") goranlner Zeit, die unglückliche Altistin aus ^»Windungen der Schlang retten, a n 5 m ^ ^"^ " '^ '^ > ante Katzengeschi ch t e Wfn ^ '^ '^ ^ " ''^ berichtet der Franzose Pierre rr ^ , ^" ^"u soeben erschienenen Bnche. in welcheln M."^ ^tsahrnngen als Kriegslorrespondent fran ^^'" Blätter in der Mandschurei niedergelegt hat. Aan ^'" ^^''1"^' 'sl iliin von einer Dame, der es ttM?/ "'^ ^"^ "l^ur zu entkominen, wie folgt pff" wurden: Während eines Bombardements ,,^.'uc,ch i,^„,^. ^^^ ^,„sjer z„ s^,^ ^. ^ natürlich bcm N^^^^' ^^"" b^'' ^M wagte ich inich nie ans lleiiu?^'' ^"" ^'"' Auster ans blickte man ans ein ^n d<> ^'' "'^ ^^'"' slch ilnnler die gesamten .,' ^'^ ^'' ^'"l- höchst aniüsant, ihnen zuzusehen, irüininten sie den Nucken. ^chrect'" ^^ ""^ ""^ schienen ganz starr vor ^>' Äo^'l ^' '""' ^"" ^"'" ^'' ^^''s"l und Zischen dnchtc "i " "'^ ^ balzen, von denen jede offenbar sliirz^,. ^ ^"»lüdin pfanche sie so gefährlich an. ,^'sm 'ch aufeinander und fochten wie die Tiger, "»r r> , ^'"'" lie erschöpft innehielten, branchte zi, ,^^)' ^railntl' durch die Luft zu sauseu. u,n sie sills s.^!' w"^'N"en .«.lanipse anzusporue». Das ging 'lUlMchl!!"^' ^-' ^u' ^'«ehrzahl der Batzen siir den !,!li,^ ?., ^'Upsnnfähig U'ar oder das Bombarde->^r(>„ ^ ^'^'- "lb"' bei jeden, neuen Bombardenient t^> i^j^^! ^u> Batzen U'ieder znr Stelle, und oblvohl l>ttzi^, 'ü, " ^'lnsl genug war, mußten wir doch oft ^lNivn >"' ^'^' ^'"' '"t)en. ..Jetzt" setzt der '""lll'sclu- ,"" »^'"'iitvoll hinzn ..sind die Batzen ..^^'ch ich"» längst aufgegessen." ^lal- und Prouinzial-Nachrichten. "Ue Kunstausstellung im Kasino-Vereine. ^'N5^ ,^"sl, und doch lein Fremder niehr, tritt ^'"^ ",.?, >" ^"'"' Hngeubuud entgegen i Hei»,at-'wl'i h^i, . ^ ^'" "leisten fast fremd, schlössen sich ,""d lilt^ < Künstler seinen Werten an. Moderne ^'».'nl'^"^ ^'^' U^' ungeachtet des schlössen Ü"t> fii/ ."" lu friedlicher .Kulturarbeit geeiuigt -'^'" Kü,^ ^ ^"'denzen Vertreter gestellt hatten. ^"'Vrrni"? ^"'^"rragend genng ist. um im lriti-^' ^'N)M," s ^"" ^uten jeder »iichtnng znm Siege ^ drii > 's/ ^ '^' ^"c'uicknng von Gegensätzen, die. '"ttropoi ""'Wen -'l"sstelluugspril,zipiel, der >lunst. l ^'" dj.,.//^^ "'tsprechend. wohl selten gefnnden ,"rn 3^1 . ^'^ "ber gerade in dieser unmittel^ "'tttt. ^ '/"nnnderstellnng die seltene Gelegenheit ''? das n„ ""psgrl)N't ""' Kunst selbst zu betreten 'blucin l? , ^" "„mittelbarem Vergleiche zu selbst > ^ps"nn. ^""^' ^'s Interesses stehen wohl d,e "^ädch" ^ Hagenbuudes: ist er ja nicht nur ? "och , f/"u>i^'„ ""''«"' Jahre, wurde auch beuer den n. 7"lnn„ "l"' ^"^'U'ugen der Vorgang in der 3""N in , """""nt, dn ai,ch heuer diese Unlust-dw,?^ Nü/>> " ^"^' ^"t^'ten ist, die eine eiw S,5 dad .,i^?""a von Seite des Publiknms ver '" ?tt?Utschit 3 ,"" '" Alfred Coß.nann nnd Mar lchr, ^^ Ig, . ^'tnnnte Meister findet, sondern auch ^'r »tnk """" ""ell formvollendeten BeHerr ^^ällt b,i """ lenuen lerut. altt^^erl,.'^'^""" " "nch heuer die verblüff ^' 'o find,! , ""^ ^""lieit seiner Nadelsührung ^om,"^Ung ^""'' "nn bei ihn, auch jene breitere ^v ^n ^, ^ .^adel und Anwendung breiterer ^,^unlirli ""^lnen seiner Radierungen, wie Nrb.^ und Vl^?'-"^''^'^'" Veethovenstudie. eine ^ici. bei , ."' 'verleih,,,, die bei seinen sonstigen 5rck .'"N eini^. ^"uhcit und Musterhaftigkeit der ^s^ ^>son^/">as;„, ^,„,^ wurde, da blow iiir x'p"'>Vtn^i'//ei -"""ierimgen leicht lalt »virlt. ^" i '"'w f, .)"!'"' Schaffens sind die Er libris, ^l)^, ' ^r IN,' "ll'innrbeit auch vor allen, geschaf-"rr^" den s>''/'"b Charakterbilder und stellen "k"ük di,' ?'^"' anf;er der Veherrschnug sei^ "ufordorung oines kritische" Angcs siir meiljchliche Charattere. Da uns die Besitzer seiner Cr libris unbekannt sind, entzieht sich leider der, sagen wir, geistige Teil seines Schaffens der Beurteiluug und ist der Genus; seiner Werke nur ein halber und das ist schade, da die sichere technische Durchführung auf eine entsprechende Treffsicherheit feiner Gedankenarbeit schließen läßt. Im Gegensatze zu Cohmann steht M ax Sup -pantschil s ch. der sich, wie die reichlicheAnzahl w ner heuer ausgestellten Radierungen und Zeichnungen schließen läßt. in entschiedener Weise dieser Kunstgat' tuug zugewendet hat, deren mtensivc Ansübuug einen unverkennbaren Einfluß auf des Künstlers Auffassung und Art ausgeübt zu habeu schciut, emen Einslnß. dessen Tendenz ich mit einen. Abfalle von der Farbe bezeichnen könnte. Snvvantschitsch hat zu erst gemalt nnd dann begonnen zn radieren. Dies belnndeu seine Nadiernngen selbst. Er war und ist Impressionist nnd ist es anch mit der Radiernadel geblieben. Wir sinden bei ihm. nicht d,e mmntwse Feinheit d«?r Zeichnung, die liebevolle Behandlnng des Gegenständlichen selbst, wie bei (5oßmann -wenigstens nur auf Ausnahmen (Nr. !> und 11) -sondern die breite nnd wirkungsvolle Verwendnng t'ompatter Kontraste und Tonschattieruugeu. die das Theina der Modernen anch ans der ,<.inpservlatte nn schlagen die Stimmung. Er will nicht zeichnen, sondern malen, nnd die Erfahrungen, die er als Maler gesammelt, das feine Verständnis fur Ton inerte, die seine vorjährigen Arbeiten », Pastell und Öl bekundeten, ermögliche» ev nun anäs dem Rad,e rer. die zwei einzigen Farbentontraste der Radierung, schwarz uud weiß, zn ganzen Tonslalen zu steigern, die dem Beschaner das Zauberslmdum der Ölfarbe gerne vermifsen lassen. D>e alte Farbe laßt sich aller dings nicht so leichi abschütteln; das beweisen des .Uünstlers Versuche, sie immel uoch „, d,e Radieruug einzuschn.nggeln so die Anwendung des Pastell stifte" im vorjährigen „Abendl,ede" und d,e Anwen dnng ei»e>' farbigen Grnndstosses be, den heurigen >lir.he in Diirensteiu" n"d ..Zypressen". D,e Be.u.t ",,»g vo» blauer Seide bei letzterem ist ,a originell nnd bringt das oszillierende Mondl,cht ans den, Wege „nd den Asten zn gnter Geltung', immerhm sollte sich der.^iiinstler znm Hervorbringen emes geuwllten Esfettes nicht derartiger untünstlenscher. ,a banaler Nebeubehelse bedienen, da sie »nr aus emen hietmrch bedeckten Mangel im künstlerischen Können schließe» lassen könnten. .. „. ^. . . ^ Wie bereits bemerkt, hat d,e Nadierung bei des .«.iünstlers Malweise eine eigentümliche Umgestaltnng bewirkt ob zn dessen Vorteile, mag in Frage ge stellt werden Die Aktion, der gewiß ersolgreiche Über m„ig zn Schwarz und M-iß. war ein zu rascher, um eine Reaktion aus des Künstlers Farbenempsmdnng in seinenGeniälden bereits heute zu ausgereisterUlar lieit gestalten zu köunen. Das Arbeiten mit wemgen Farbtönen das ihm bei der Ratnerung geluugen, trug der Künstler auf seine Gemälde über, vergaß jedoch hiebei. daß man bei Gemälden vor alle», An sprüche an die Farbe stellt. Alle seine heuer ausge stellte,, Bilder, sei es Farbenze,chuuug, sei es Öl. zeigen einen dominierenden Grundton, der die Sinn mnng angibt und beherrscht, zu dessen Ergänznng jedoch so wenig andere Farbe genommen ,st, daß d,e Bilder wie z. B. das Ölgemälde ..Donau-Au", allzu flau wirken Bei seinen farbigen Zeichnungen ist die Wilkung eiue bessere, da sie in ihrer Art der Radie rung anch näher stehen, so beun braunen „An der Pegnitz" und grünen „Hochwasser", ^ehr gut und leck gezeichnet ist die farbige Zelchuuug ..Unterm ^ußbaum", wobei jedoch abermals d,e germge Dif serenzierung der allerdings nur ichuchternen Färb stiftverwendnng die perspektivische T,efc schinälert. ^n der farbigen Zeichnung „Fruhmorgen" hat der Künstler allerdings teilweise emen Anlauf zur träfti gereu Farbenver,vendnng geinacht, allerdings nur teilweife, weshalb die matte Farbe der Landschaft gegenüber den beißen Tönen des Himmels uud Waf^ serspiegels wieder unniotimert und flau erscheint. Sein bestes Ölgemälde ist der ..Pfarrhos", da es ihm hk>r gestattet ist, in der Anwendung der Farbe wieder inr Radierkuust zurückzukehren und unt zwe, Kontra^ sten in dunkel und licht die Stnnmuug zu gestalten, die uns bei seine» Radierungen besticht, (Fortsetzung folgt.) — (Personal nachlicht.) Gestern abends nm i/.tt Uhr ist der Hoch< ""d Deutschnieister des dentw'n Ritterordens G. d. K. der hochwurd'gst durchlauchtigste Herr Erzherzog V u g e u, Korpslom-in Begleitimg des Hosrates dieses Ordens. Mor,tz Edlen von Weittenhiller in Laibach emgetroifen nnd ,m Hotel „Elefant" abgestiegen. ^ (Personal Nachrichten.) Seme Majestät der Kaiser hat die Oberstwitncmtc Rudolf Rüdlinge r, Komniandanten des Landesgeudar-inerie-Kommandos in Laibach, und Lambert Kon^ s ch e g g, Kommandanten des Landesgendarmerie Kommandos in Innsbruck, zu Obersten ernannt. (A uszeich n u n g.) Auläßlich der im heu rigen Jahre abgehalteneu internationalen Ausstel-lung für Tpiritusverweriuug und Gärungsgelverbe hat Se. Majestät der Kaiser den» Chefarchitekten der Ausstellung Prof. Dr. Mar Fabiani das Ritterlrenz des Franz Iofcfs-Ordens verliehe»,. — (Vom Iustizdieuste.) Seine Exzellenz der Ministerpräsident als Leiter des Iustizininiste riums hat ernannt: zu Landesgerichtsräten die Ge-richtsselretäre: Johann Stepisch »egg in Mar° bürg und Anton Haider in Klagenfurt, beide für Klagenfurt, ferner zu Gerichtsfekretären die Gerichts-adjunkten Franz Iantfch in Klngenfnrt für Kla^ genfnrt und Dr. Karl K o l-e v a r i>, Marbnrg für Marbnrg; weiter versetzt die GerichtSadjnnlten Dok lor Anton Torggler in Pettau nach Marburg, .^iarl Matzner in Eberstein nach Arufels. Dr. Ludwig 5i rauß in Arnfels nach Voitsberg, Dr. Georg Raöil- in Goiiobitz nach Pettan und Ludwig Perscha in Kirchbach nach Arnfels. endlich ernannt zu Gerichtsadjunlten und Auskultanten: Dr. Stephan Ku schier für den Oberlandesgerichts-Tpreugel Graz, Alois 3 a m >» e r n für Eberstein, Dr. Edmund Stoschier für Xirchbach. Rudolf R öger fiir Go-»obitz. Dr. Franz Groß fiir Feldbach nnd Doktor Hubert Ritter vo» K arnitfch » igg für den Ober> landesgerichtS'Sprengel Graz. (Militärische s.) Verliehen wird in An-erkennung vorzüglicher Dienstleistung das Militär-verdienstkreuz den, Oberstleutnant des Generalstabs t'orps Othmar P a n e s ch. eingeteilt zur Truppen-dienstleislung beiin Infanterieregiinent Nr. i^7. Vom Reichslriegsminislerinm nmrde inittelst Dekretes be-lobt i» A»erte»n!i»g voi^iglicher Leistungen als Xommandnnt ei»er Einjährig Freiwilligen^Schule, der Hauptmann l, Xlasse ,Uarl Breindl des In sant^liereginients Nr. 17. Ernannt wurden zu Mili tärverpslegsaspirante»: die Reserve Unteroffiziere: Ignatz So«'»s des I»fa»terieregimento Nr. ii7 beim Militärverpflegsmagazi» in ,Uolozsvar lillnu-senburg) und Rudols Tmetnnn des Infanterie-regiments Nr. 7 beim Militärverpflegsmagazin in IaroSlau. Der Leutnant Heribert Rheins elder des Iiifanierieregimeiiis Nr. 7 wird mit Wartegebübr beurlaubt auf ein Jahr lUrlauboort Miinchen). — (Eidesleistung der Rekruten,) Morgen findet nm U Uhr vormittags im Hofe der Infnnterielaserne die feierliche Eidesleistung der Re truten und Ersatzreservisten statt, wozu sämtliche Truppen in Paradendjustierung ausrücken werden. Bei nngünstiger Witterung unterbleibt die Ausriil kung ii, der Hlnserne, es werden bloß die Rekruten nnd Ersatzreservisten zu einem nm k Uhr früh in der St. Peterstirche stattfindenden Gottesdienste ausrül-ten und die EideSabnahme erfolgt sodann in den Mannschaftsunteikünften. (Den Mi l i tä rm a ppi e rl, n g sn b t e i> lunge») wurden per 19M/^>^ folgende Winter stationen zugewiefen: 1. und 2. Mappieruugsabtei-lung Wien, !l. Trient, 4. und 5. Bogen. — (Bein, k. l. Verwaltungsgerichts Hofe) werden öffentliche mündliche Verhandluugen stattfinden: am >1. Noveniber: Mittags: Peter Emil Grassi in Lnibach wider die Erwerbsteuer-Laudek^ Xouiiuission fiir Kram wegen der allgemeinen Er> werbsteuer; au, l^. November: die TüdbahwGesell > schnft in Wien wider das k. l. Ackerbauministerinm nnd wider Anton Kobi und die Gemeinde Franzdors loegen einer Eintragung iu das Wasserbuch. - (Ehren a bcn d.) Wie bereits gemeldet, veranstalten die hiesigen slovenischen nationalen Ver-eine nnd Korporationen anläßlich des 7l). Geburts-tages des Herru Primarius und Vizebürgermeisters Dr. Karl Ritter Blciweis von Trsteni 5 li ani !'.. November um K Uhr abends einen Ehrenabend im großen Saale des „Narooui Dom". Hiebei wirlen der Männerchor der „Glnsbena Matira", Frau Marie Skala, Herr Ja» Ourednis und Fräulein Frida >t l e <"> sowie die Laibacher Vereiusfapelle ,n!t. Das Programm wnrde folge»der»iaßen festgesetzt: l.) Offenbach: „Orphens i» der Unterwelt". Oliver-tiire. '2.) Prolog gesprochen von Fräulein Frida Kl e<>. !i. i») Dr. Gustav Ipavec: ..Savsla", Männer chor- l») Anton Nedved: ..Pod otnom". Mäiinerchor mit Tenorsolo. 1.) Donizetti: Arie aus der Oper „Lucia von Lammermoor", vorgetragen von Frau Marie Skala. 5,.» B, Smetanä: ..Die verknuste Brant". Potpourri. <>.:,) P. I. s'aikovslii'. Arie des Onjegin ans der Oper ,.Oniea.in"- U) V. Parma-Arie des Urh aus der Oper ..Urh aros celisti". ne-sungen von Herrn Jan Onredml. 7.) Anton Hai' ^ ..Hercegovsta". Mmmerchor. 8.) Dr. Anton Dv, > Slavischer Tanz Nr. k. Eintritt srei. Laibacher Zeitung Nr. 249. 2232 31. Oktober 1904 — (Von der Kriegsmarin c.) Mit 1. November werden befördert: zum Admiral: Vizeadmiral Franz Freiherr von MinutilIo, zu Linienschiffs-leutnanten erster Klasse: die Linienschiffslcutnante zweiter Klasse Alfons Wilfan, Rudolf Freiherr von Schönberger und Paul Luctman n, zum Nrtillerie»Ingenieur erster Klasse: der Ingenieur zweiter Klasse Adalbert Gertscher. - (Dekorierung.) Am hiesigen I. Staats' gymnasium erfolgte gestern vormittags 11 Uhr durch den Herrn Landesschnlinspcltor Franz Hubad die Dekoricrung des Herrn Prof. Thomas Zupan mit den: Ritterkreuze des Franz Josefs-Ordcns. Ein näherer Bericht über die schöne Feier folgt Raum-mangels halber in der nächsten Nummer. — (Seelen in e s s e.) Die Laibacher freiwillige Feuerwehr- und Rettungsgesellschaft beteiligt sich morgen um 8 Uhr früh in der Domtirche an der heil. Messe, die für die verstorbenen Vereinsmit-glieder Herr Professor Dr. Michael Opela der nach den» verstorbenen Herrn Prof. Gnjezda die Stelle des Vereinsgeistlichcn übernahm, zelebrieren wird. — (Verein der Ärzte in Krain.) Die nächste ordentliche Monatsvcrfammlung findet Don^ nerstag, den 3. November um tt Uhr abends im Landcsspitale statt. Tagesordnung: l.) Mitteilungen des Präsidiums. 2.) Therapie der Magen- und Darmneurosen und der Enteroptose. Dr. A. H o -mail. 3.) Diskussion über die „Enteroptose". 4.) Eventualia. — (M il i t är t o n z c r t.) Morgen findet in der Kasino-Restauration ein Militärlonzert statt. Anfang « Uhr. Eintritt M I>. (Von der Erdbebenwarte.) Gestern nachmittags um 3 Uhr 2k Min. erfolgten auf allen Instrumenten Aufzeichnungen eines Bebens von einem neuen Herde. Der Marimalausschlag betrug sechs Millimeter auf der Vertilallomponcnte, Die Herddistanz wird auf 30 Kilometer geschätzt. Richtung von Nordost nach Tüdwest. — Von einzelnen Per» sonen wurden auch in Laibach die Ausläufer dieses Bebens verspürt. 1l. " (Durch den Schwiegervater s ch w e r verletzt.) Gestern abends lam der lilijährige Arbeiter I. B. samt der Familie seines Schwiegersohnes I. L., wohnhaft Unterlrainerstraße, in ziemlich an geheitcrtem Zustande nach Hause. Der Schwieger solin, ein bekannter Erzedent und Trunkenbold, ging nochmals ans dem Hanse nnd lehrte später total betrunken zurück. Infolgedessen entstand zwischen Schwiegervater nnd Schwiegersohn ein Streit, der damit endete, daß ersterer seinen Schwiegersohn mit einem Messer an der linken Halsseite schwer verletzte. Tie herbeigernfenei, Sicherheitswachinänner brachten den Schwerverletzten auf die Magiftratswachstnbe, wo er nach Anlegung eines Notvcrbandes seitens des Polizeiarztes Dr. Illner mit dem Rettungswagen ins Spital überführt wnrde. ' (Durch einen epileptischen Anfall getötet.) Der beim Kranthändler <''rne in Hra dehkydorf bedienstete 3> St. Christoph überführt. * (Nusfifche Flüchtlinge.) Diesertage passierten mit Postzng auf der Fahrt nach Triest unsere Stadt 80 von 20 bis 21 Jahre alte russische Juden, die sich aus Furcht vor dem Kriege auf der Flucht nach Amerika befanden. * (Ei n h u n g ri g e r D i cb.) Gestern abends schlich sich ein, jedenfalls sehr hnngriger Dieb in die Küche des Gastwirtes Franz Ambro/i^ an der starl-städterstraßc ein, und entwendete drei auf dem Sparherde gelegene Kalbs- und Schweinsbraten. ' (Eine Geldtasche mit 250 X liegen gelassen.) Samstag nachmittags hat eine Dame in, Gebände des l. k. Hauptpostamtes eine Geldtasche mit 250 X liegen gelassen. ^ (Zu r V olks bewcg n n g.) Im politischen ^lrlr Wortfeld (53.1W Einwohner) fanden in, ^. n^'"""^' ^ ^' ^" Trauungen statt. Die Zahl darm"^ "ne ^>" Verstorbenen^!, Mer Vml^ bw'^7(!'^"" "' "' ^ Jahren. Ein ! ,70 Jahren 51 Person^^^^^^^^ ^ 4 angeborene LebensichwaHe, oe« ^ ?cnuertnloic, be» 9 Lungenentzündung, bei 6 Diphtherie, bei 5 Scharlach, bei 4 Ileotyphus, bei !) Gehirnschlagflnß, bei 4 bösartige Neubildungen, bei 15!) sonstige natürliche Todesnrsachcn, bei 1 l zufällige tödliche Beschädigun gen s? infolge Ertrinkens, 2 infolge Absturzes, 1 infolge Brandwunde!, und 1 infolge Blitzschlages) nnd bei 1 Mord und Totschlag. —k— ^ (Selbstmord eines Stndentcn.) Wie kürzlich gemeldet, war der Schüler der VIII. Gymnasialllasse in Nudolfswcrt Alois Wan-dot seit dem 12. d. M. abgängig. Vorgestern vormit tags bemerkte nun der Knecht des Mühlenbesitzers Herrn Franz Seidel in Rndolfswert in der nnniittel baren Nähe des Radwerkes eine angeschwemmte Leiche Sie wurde sofort als die des vermißten Studenten Wandot agnosziert, ans Ufer nnd von dort in die Totenkammer nach Rndolfswcrt gebracht. An der Leiche wurden keine Anzeichen einer Gewalttat wahrgenommen, nnd es steht anßer Zweifel, daß der Arme, der ein fleißiger Student war, in einem An falle von Trübsinn in den Tod gegangen ist. (Glcichenfc st.) Am 2<). d. M. nachmittags fand bei den, Toppelhaufe der Frau Josefine K o s nnd der Frau Marie K o 5 clj an der Elifabethstraße das Dachgleichenfest statt. Die an dem von der hie' sigen Firma Tön nies ansgeführten Bane be schäftigten Arbeiter (Ktt an der Zahl) wurden hiebei von den beiden Hauseigentümern,nen bewirtet. Den Schluß des Festes bildete eil, gemütliches Zusammen sein am Büffet in der Bauhütte, bei dem die Familien 5tos nnd Ko/.elj, die Herren Chefs der Baufirma, Herr Gustav und Herr Emil Tönnies sowie einige geladene Gäste versammelt waren und wobei in den ausgebrachten Toasten die Anerkennung für die ebenso folide wie emsige Bauführung wiederholt zn lebhaftem Allsdrucke lam. - (B r a n d.) Am 25. d. M. vormittags brannte das Wirtschaftsgebäude und die Harje des Ignaz Gospodariü in Prapre»"-e und die mit Fnttervorräten gefüllte Harfe des Josef 5lorelc in Prapre<'e ab. Der Schaden des Gospodarn- beträgt 3500 l<. die Ver sichernngssumme 1l^!<» l<, jener des Xorelc >200 I< und die Versicherungssumme 200 i<. — >, lK o m m i s s i o n e l l e Verhandlun gen.) Behnfs Erteilnng des Beniitzungs >/^!0 Uhr stattfinde!,. Beiden Ver^ Handlungen wird ei» Staatstechniker anluohilen. — (K o l l au d i cr u >l g der R l, d o l f s w e r te r W af ser le i t n n g.) Die Kollaudierungsver' hl-.ildlnng, betreffend die dnrchgeführte Wasserleitnng für die Stadt Rndolsswert und die Unigebung, be ziehungsweise die Verhandlung, betreffend die Fest stellung der Entschädigung an die Mühlenbesitzer a>» Tchwerenbache wurde auf del, i). November lllld nach Maßgabe des Erfordernisses eventuell alls die darauf folgenden Tage ansgeschrieben. Die Kommission tritt in Stopi'5 znsammen. Für den Fall ansgesprochen ungünstiger Witterung wird die bezügliche Verhandlnng verlegt werden. Sämtlichen Interessenten steht es natürlich frei, an dieser Verhandlung teilznnehmen. (Errichtung eines E l c l t r iz i t ä t s wertes.) Die Trifailer Kohlenwertsgesellschaft beabsichtigt bei ihren, Unternehmen in Sagor ein Elektrizitätswelk aufznführen. Mit dem Baue, beziehungsweise mit der Errichtung der Anlage wurden der Stadtbanmcister Franz Derwnschel in Marburg nnd die Siemens-Schuckert-Werte in Wien betraut. 5 -ill. (Leichen fund.) Am 27. d. M. wurde in der Nähe von Trifail im Saveflufse die Leiche einer unbekannten Frauensperson aufgefunden. In der To ten, der die linke Hand fehlte und die bereits bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet war, wurde von den An° gehörigen die seit 9. März d. I. aus Sagor abgängige Schncidersgattin Karoline kuütar agnoszicrt. Sie hinterließ ihrem Ehegatten sechs unmündige Kin der und soll in einem Irrsinnsanfalle den Tod im Saveflusse gesucht und gefnndcn haben. ik. - (Aufgegriffen.) Wie seinerzeit initge teilt, war der 37 Jahre alte. schwachsinnige Joses Mirtl'5 ans Hof bei Teisenberg seit 3. d. M. abgängig. Er wurde nun durch dcu Gendarmerieposten Groß lllpp ansfindig gemacht und in die Hcimatsgemeinde überstellt. — (Hundekont u m a z.) Wegen weiteren Wutfällen bei Hnnden nnd einer Glatze in Zalliei^lo, Gemeinde Arch, wurde die über die Gemeinde Nassen fuß und einige Orte der Gemeinde Savenstein und St. Kantian verfügte Hundekontumaz über die zMzc Gemeinde St. Kantian, dann die Ortschaften Grin^ lje, Hudenje, Merschetschendorf, Hrvakti Brod, Z"' meüt'o nnd s'isti Breg der Gemeinde Arch verhmW' — (Eine Schwindlerin.) I" """""'. treibt sich seit geraumer Zeit eine im gesetzten M^ befindliche FranenSperson herum, die angibt, ""'-^lrain, nnd zwar ans Stein zu stammen und Hm'M' sitzerin zn sein. Die genannte Frauensperson, dk' !" Soete nennt, entlockt unter diesen VorspiegeluMu Geldbeträge in verschiede>,e,l Kreisen nnd wird o^'' halb von den Behörden wegen Betruges verfolffi' i Journalistisches.) Die WmM' ^' chenschrist „Die Zeit" hat mit Nr. 52l! vom "'- "''^ zn erscheinen aufgehört. Am 3. November begnn't " von Dr. Alfred Freiherrn von Verger und » ' i-ungsrat Dr. ,^lall Gloßli begrüildete neue WoG' , schrift „österreichische Rulldschan" in, Verlage."" Konegen zn erscheinen. Illii»!«:» »»or». i« der Zonittirche. Dienstag den 1. November (Älle^ heiligen) Pontifilalamt um 10 Uhr: Insttinn"'!« Ln^ienmesse von Dr. Fr. Witt, ^radnale 'l'lM^ l>l»n!!nnl!l und Offertorium .I>l«<<»l>>>!> llluin^' Antoil Foerfler. In dev Ktadtpfarrüirche St. Zak^b. Dienstag, den >. November (M"^ ligeil-Fest) um i, Uhr Hochamt: >!i»«n iu '""'"^. ll.'liwc >ll»li!l<' Vli-^inl« i>, <)>«< oi-um iniinliU' voil Mol,^^^^ Theater, Kunst und Literatur. " lDeutsche Bühne.) Die merkwu''^ Verpslanzllng der Slovalei aus Wiener Vode»' ^,, Veniuickung von slavischen nnd Wieiler Melod,^' Idealisiernng der Possellsigilr des gntmntig"' ^ .^,, der zum Heldeil der Handlung gestempelt ll'U'"' ^^ ein bnntes, zwischen Posse nnd Operette sclMN' .^„ Gebilde, das nicht ohne Humor nnd Geschick "'w ^> ist. Die hübsche Mnsil Lehars, die sich '" ^^',' „», sogar zu seineler Eharnkteiistit enlporschnn»l1' ,„ sich spater ourchgeheilds ill hüpfenden Tanzn)!) ^, zn ergehen, schiueichelt sich behaglich dein vl)l deshalb übt „der Rastelbinder" noch N^vmtme ^ kraft allf alle Operettenslennde al>s, ^ ^ ^ oas sehr gut besuchte Haus und die s"l)lw^„d sangliche Stimmung bekundete. Die Aufsühr»"M ^, an Wert dein Werke nicht nach; iie war ,l)"^ vorbereitet nnd der ninsikalische Teil wnn^ ^^ Xapellnieisler. Herrn F r a il l, mit Verstandn-' ^> großem Eiser wirksam zur Geltung ncbwai.^^ Schwierigleiten, die der Kinderchor sowie "ic ^, schell Leistniigen der lleiileil Brautleute bu't^',,^i,i oen gliicklich überlmmden, die beiden Kinder, n,,^' W atzet nnd die tleine A n >l a, welche dm'"' ^F Angebinde ansgezeichnet wurden, hielten !' ^,„ brav nnd fanoen hiebei an ihren Mudoelierl,' ^^> Loren ,-. l,»d Fräulein O t t, kräftige ^tn« -^ Possenfigl.r des Psefserlorn charalteristcri ,^„i 3 chille» ohne Allfdril,glichkeit mit vel) ^ ^z,, Hillnur, der anf die Lachmnsleln die erwi'M"^ ^ kllng ausübte; auch ward er dem a^'sanM ,^l weit gerechter als sein Vorgänger. Herr ^^,,zle>' dürste den slovakischen Korporal zu sc'l>n'N ,^, OF slnilgen zählen, da er schauspielerisch "'^'''.^aft? schale fällt. Er sang seine Walzer mit der ^" ^sol' „es hübschen Organes und erntete IcblM^ B>' Ter jngendlicheGesangstomiler, H.V^" r a u ^ ^,s, .'in frisches Talent als Sänger und ^"'""11,^ <. >r trilg seine Gesangsnnnilnern ""t ^/ ^lt»el', I>nmorvolle»! Ansdruck vor; eine ^''^'^,itic'?!,'. liatte er an Fränlein Loibne r, die >d" ^ »tschiede,l „lehr anf die Oper als Op^M '^ Se 'S fehlt ihr die graziöse Geschmeidig"" ^, g> , vandl'lngSsähigleit der OperettenMbrei -^ ^ ,^ lein Willen und Eifer ließ es faulem ">^ ^ iehlen, nnd das anerkannte auch d"s ^''" Oe'v köstliche politische Kannegießer des V^ ^^gy >, ülle r, ein Kabinettstück, stand noch vo ^' , )er in heiterer Erinnerung, die ""gc>'^ ^igtt '^ j vnrde. Die Regie des Herrn S","" ^ ^B , hrer Allfgabe gewachsen, nnd so W'M ssn'i^ M Ende. Die herrliche Vollsoper '^^'^"des ion Weber erfrente gestern ,nit 'h"»'-^ u"t" ss vieder eine recht ansehnliche Besuäi^z« ' , ^,„c'!^ ^ 'ullstverstä.loige.l Leitung des H"'''^^heiw' i,l-^ r a li l kamen die unvergänglich"' ^ ' ^iid' Meisterwerkes, den Verhältnissen enM' ^mbacher Zeitung Nr. 249.__________________ 2233 ____________________________ 31. Oktober 1904. " ""l ^ltmin. und ^s bci!U!l)tt'li sich dir Mitwir ""l »iit aller HinMx' um d.is ^^iulic». Mnnchcd >U'u V> l^'brcichl. l,ii,lR'lN'n tauchte» wicd^'r blickn' ^^ ^,, !^'' ^»f. doch Nwlk'u U'ir uicht iirausciun'r als ^ -' ^udlilii!» s^'in, dn? iX'ii Hcrr^'u .^l r o c i» r r und ^,'6 Wwir d^'u Dauu'i, ^i^udry uud Wcr ,^l du'l^n und wnruu'u Vrifall M'ndc'w. ^lncrlcn ^,,' '" auch onvälmt. das; sich .m> ^ ^"»Pi, uuscrrr Ä»l^i»!ia f^Iaend, zu vc^ ^ Wuiwn, loid^v foliitru wcdrr dir Solisten noch drr „ . ^"'U'n Il'tl'ntionl'n. — Dio Vorswllunn zrich lmM^?"^' ^ ""^ ^ H"l,ril drr bochU'ürdi^st-durch tt. " 'lVtt' Hl'w Er,M>rMi E » ^ c » niit Hlichstsrincr "«-Zuwart aus, ' ,,. Gelegrammc kb k. K. Nlegraphen-Korrespondenz-ßuieaus. Der rusftsch.japanischc Oricg. klart^'^?^ '^'^ TllM'r. Ein spanischer Miuistcr er A'üti' ^,^ud lial'e die spanische Neziierun^ drin dur ^"^ ^' ^t'nächiianul-! ersncht. das; die iu Vi^o !Nuw ^ '^ liebende russische Flotte bis zur Aeendi-,^ "." Untersuchung über deu Vorfall u, der Nord. ^^j^"^'lbsl derbleibe» dürfe, Bevor die spanische ü>»li /''^ ^'^'^' ^usliluiunnli erteilte, nah»! sie Füli sich ^>' ^!" Vertreter» der frenideu Mächte, welche l,^,^. '^'',""c,'rstauden ertlärten. Die Erniächtinll»^ b^in^i.!' ^'^"^i nur auf die neneuwärtia, in Vi^o "''^"" Kriegsschiffe. l'otc", "^' ^ ^ " '' N' '^^ Oktober. Ter „Negiernugs >nsl^?"^ntlicht nachstellendes Telegraunn des Mi schc» '^ ^ "lüstern, (^rafe» Lainsdorfs, au dcn russi batikt ^!^''' '" ^'"dou, Gi-asen Äenckendorss, d^i^,^^ ^arsloje Selo uoiu ^. d. M.: ..Vou ll'll^'» is'/"^^ ^^'"'^' "l^'''' '""'' '" ^''' '^'ordsee vorge '">, fi,,!,./" ""^' "'öglichst helle Äeleuchtuug .zu rüf-luit a„f ^^' ""^''' ^"uarch nützlich, diese Äugelten t^r,i^^ ^'"^lage der Haager.Uouveution einer in ^'lifim ^ " ^ntersnchnng^toinniissio» '^n?s ^' 'U^'raeben. ^'lnf Allerhöchsten Befehl ^i„„ ^u-e^r^.ll^i^ al,fgrfordert, diesesMittel ,',ur schliß' ^'^' Frage der englischen Negierung dorzu ^»,^^ ^ulschcf^',. f^l-^f Benclendorss erN'iderte an tchi», ",' ^ngei „Ich „.achte ^iord ^'anodoN'ne Ä'c'it ^''Ww >' ^"^ '"'' ^'"^' ""-' ^"-5toie Telo znge ^^ ^^^'granini Eurer Erzellenz. Die englische in ^, ,">'»,>>t den Vorschlag an, den Vorfall ^;, , '^N'dsee seineni ganzen Umfange nach Ü^ im,^ !^' H^ager .Convention norgesehe^ 'l^i^,.^'"^!onale» ,^,,m'iMm, ',,,, P>I!,n,,g z» ^'Mch^"' "^ ^tlober. Der .Uoniniandallt deo l''rr d,,',^'"'zers „Lancaster" ist hente vorinittag^ ^'»?tij,, ^'"l!">. lonserierte mit Admiral Nordest ""^>^>, , .'"^^ um « Uhr abends Nneder ab, Fünf »ch'l» ^"llN' 2chiff^> ln'il^en in der Nähe der Ties H°u- und Handelsvertrag mit Deutschland. ^l»!k5^'.'"' 'Tttober, In Augelegeuheit des Ab-!>n^ trnt ^ ?^^ ""ö Hnndelc'vertrages mit Tentsch ^'Nst^.^ ^'^'^» vormittags unter dein Vorsitze des '^'Nz z^^' "lns;ern eine gemeinsame Minislerlo» ,'"''^'Nte, !""'' '"""" l'U' beiderseitigen Minister "unisle' c Pudels-, der Finanz- uud der Äckei^ '"l»»l'„ ^ souiie der Botschafter T^echeulii teil t!^" V^' ""'ferenz nnlerzog die in Betracht lom !,^ ^ten I. '^'„gsinnterien, insbesondere die in '">!sn!„^^"lU'n aufgearbeiteten Vorschläge der ge d' "^'»V.^ ""^ Hcindelslonferenz einer ein l^"""»e,i "'""'lullg nnd fanie im gege»feitige»l.'i» '"^'" >»it ^' '^'^ ^"rtsetznng der Vertragsverhand ^'utschlm,d esforderlichen Beschlüsse, ^ Deutsch-Südwestafrika. ^^'"dhl,t"' ''!'' ^llober, General Trotha meldet l'oi« ^^oi,i.,' "' ^'"' Nlitrigen: 'A»! ^<>. d. vertrieb R> ^°" 3ta , ^''' ''>l'^'ilnng Krüger die Wit ^,''i "„^^ '"- Ter ^'ind lies; Mei Tote somie i>> > ^Ae^ ^"''"^ >>" der Station Bibern lvnr ^>'i ^""^- Tie Patrouille Stefse» trieb ^l?"'U'n. „,, ^"" Nmntsac. ,<»<»<> ^tii^ Kleinvieh >l"d'^"z ist ,.,,/"' 'vurde erschossen. Die Station ^.^^Uch^» , ''^"d'^t uud von zehu Ansiedlern s^^uill^'.''Ä'M. An, 2!'.. wnrde ein Wagen der Kl '''^'in 5i^., "" vier Ttunden von Nomtsas über-^'ite ^.. ^ und zwei Eingeborene sind ans nn Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Kram für die Zeit vom 1«. bis 28. Oktober l904. Es herrscht: der Rotz im Bezirk Loitsch in der Gemeinde Oberlaibach (' «eh.); die Tchweinepest im Aezirle Gottschee in drn <«euieinden Mosel (1 <«l'l).), Nesseltal (I (^eh.)i im Beziite Tscheiileml'l in der Gemeinde Mottling (I Geh.). Erloschen ist: der Schweinerotlaus im Nezlrle Ourtfcld in den Gemeinden Rlltschach (1 Geh), Gurtfeld lli Geh.); im Vezirle itiaindulg in den Gemeinden Zirtlach (^ Geh), Höslein (1 Geh.): im Vl'zirle Littai in der Gemeinde St. Veit (1 Geh.); im Be. ziite Etcin in der Gemeinde Moriiutsch (I Geh); die Wut im Bezirle Gurlfeld in der Gemeinde Arch (1 Geh.); im Vezirte Nndolsswert in den Gemeinden Hönigstein 1 Geh.), Sagrac (1 Geh.l. K. l. Landesregierung für Krain. Laibach. am 28. Oktober 1!)04. Angekommene Fremde. Hotel Msllnt. Am 30, Oktober. Seine l. u.t. Hoheit der hochwürdigst, durchlauchtigste Herr Erzherzog Eugen. Innsbruck, — Baronin Sllllorio, Private; Pogatschnit. Beamter; Chanlonni, «fm., Trieft. — Baron Baillou, Privat, Stein. Graf Pacr, Pnval, Gürz. — Leowe, gecheimer Nat. ilailsruhe, — Grachovrc, Privat, Agram.— ^lolnlj. Private, Kraiubulg. — v. Giersberg, Direktor. Berlin. - Pirc, Hircklorswitwe, Idria. - Beer. ^ngcnilnr, Podderdo, ^ Gllü'iljch, Kemenil. Me,, Graz, -Thvnwald, «fm. Hamburg. — Obcrndorfcr, >tf>,i., Nürnberg, — Neumann, Nfm,, Budapest. — Stmehll,. Kfm,, ^!inz. -Eppingcr, .^jm., Stcinamanger. — Noth, Ingenieur; Äeber. Architekt'. Porjes, Nrumann, Hieve!, «arlmanu. Thieberg, Baurr, Schmuck. Langras, Sallmeier, Printschal. Nimchin. Lieblich, Wrugrof, Fuchs, Paradis, Puschinjal, Grundl, Sieiner, Bremer, Waldct, «lein f. Fran, Lamm, Iellincl, Hollei, Äflte., Wien. Hotcl Stadt Wien. Am ^«. Oktober. Dr, Mihaljruic. Privat. Spalato. — Ioanuvch. Beamter. Görz. — «unz, Fabrikant. Dornbiru, — Grofsi, Ingenieur; Thiem, Privat. Muran. - Frelstnger. Meliert, «fite., Tru-st. — Dillmanu, Franlenbusch. weisende, Prag, - Hausrli, Anzrlini. Trostli, Neich. ^aulniann. Deutsch, Noieuball, Wirth. Fuchs, Elz. Brandl, Einrrl, Eichruwald, Geiringri Salzrr. Rubin, Steinbach, Mendl, Reisende; v.Herieu ried, Privatier. Wien. - Iergitsch, Plauh. ilslle,, Magensurt. - voulslahil. ilful., Füllh (Bayern), — Iellcnel, Wclllich. Ncisendr, Brüun. - - «ramer. «f'N-. S», Florian, — Bauer. Orgelbauer, Taifach. Telch. Hendl, Reisende; Peret. Salz> l'urg Füljl. Eohal)l,. Me.. Graz, Mauhrimsi. Ehingcr, .Nflte,, München, - 5trrnreich, Private. Graz, Schryb. jlfm,. Florenz. - Trtel. Wfm.. St. Marein. - Ambrosioni, Trieft. — Baron Wamwld. Hoftscnbach. Verstorbene. A in 2 l> Oltobr r, Maria Istla, Taglöhnerin, 74 I . Radrhlli/.raße 11. Altersschwäche. A n, 2 7. Otiober. Maria Dachs, Stadtarme. 77 I . Iapeljgasse 2, Auszehrung. Im Zivilspiialei Am 2«, Oktober. Anton Mozina, .18 I., Arbeiter, Nm ^i 7. Oktober. Maria Nalovec. 44 I.. Wäscherin, AuSzehrnng. ______ _______________ l?H dH k^l dH^H l^l 55 5^ lilllinogebnuäe, 1. 5tock. Dritte liunlt^uzltellung NG>W bclibacli: eZGG liünltlsrl)un6 lkagsn'., V?lsn ^ baibacker tiünltlsr MMM^N kralnilctis liunltwsbeanltcilt. ^ Nllgemeln lugangllck von 10 bl5 5 Ukr. Cintlltt 80 Keller. c> e '/. 1(1 Uhr. 1!). VorsteNung Ungerader Tag. Mittwoch, den 2. November Her Rastelbinder Operette in drei Alten von F. Lrhar, Vvnozlryung vom ^n. ^ilooer 1^04. Linz: «5 77 5,9 2l 31 Trifsi: 4« 12 21 7 1, Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehohe N)« 2 m, Witll, Luftdruck 7^6 O m,». «<, ^ U Äi, , 736 « 1 l 0 S. schwach bewölkt 9 » Ab. ! 738 4 9 0 NO. schwach teilw. heiter ^ 7 U. F. 73U-U > 4 U "windstill Nebel 30. 2 . N. ! 738 8 ,3 7 SO. schwach heiter 10 9 » Ab. 7W 8 10 8 SO. schwach bewölkt 31.j 7 U, F."! 740 2^7 b NO. schwach , bewölkt s 0^ Das Tagesmiltel der Temperatur vom Samstag 9-8", vom Sonntag U ü", Normale 7'8«, bezw. 76". Verantwortlicher 3tedalt«ui: Anton Fun : el. ITTiSiTS kinder,- 11XXJMM MEHL fur&ÄÜ6LIN6E,REC0NVALESCEWTEN,/nAGEHKRANKE Zu Versuchszwecke halbe Dosen a 1 Krone.DJ Den P.T. Hebammen stehen Probedosen u. Broschüren gratis zur Verfügung im Central-Depot F. BERLYÄK MBBBB ^ ' " ' Weihburqq.i ¦ ¦ ¦ ¦ ^¦ / / BBBBJ (IW2) 4 1 Kasino-Restanration, p Dienstag, den 1. November Militäphonzert. Anfang 8 Uhr abends. Eintrittsgebühr 30 h. Um /.ahlreichen Zuspruch bittet hochachluujrsvoll (4801) Angus« S«l«»jf Rest aural eur. Die (3746; fi fldlep-flpotliehe in Laibach (Stadt) gegenüber der Schusterbrüoke : Bestand über 300 Jahre : Inhaber: Mr. Ph. Mardetsohläger, Chemiker h-ilt sicts .-im Lh^it all.- neuen Medikamente sowie alle in- und ansländisohe Spezialitäten, liefert an Spitäler nml ;\n die llccicu Ai/.ir im «-lofji-n «ovvie ,-in lri van, Verbandstoffe und »!i<- ohirurg. Krankenbedarfsartikel liilli^st und emj>finlili ihn-. ^t-.Hni/.licJi ^t--Rchützten k4. N^ dem oWene» Ku«M°te Die notlerten Kurse verstehen sich !u Kronenwährung, Die Notierung sämtlicher Nltien u»d der «Diversen Lose» versteht sich per Stücl. Allgemeine Staatsschuld, «eld ware «tinheitl. Rente in Noten Mal» November p, K. 4 2"/„. . , 999510015 inSilb.Iän.Iuli pr. K.4'2«/« 99'85 I0N05 „Not, Febr.-Äu«.pr.K.4'2"/„ 100>3« 1>X) 5«> .. „ April.'Olt.pi.K,4'2"/„ 100 30 100 50 1854er staatslosc 250 fl, 3'2«/„ —-- — — I86«er „ 500 fl. 4"/o 154 «o 1556» l»sfter „ IN« st, 4"/» Ib5 — 187 — 1864er „ 100 st. . . «67 - 271-— dto. „ 50 st. . . 267 — 271 — Dom, Pfandbr, H 120 fi. 5"/» . «9^35 294 35 Staatsschuld der im Keichs- rate vertretenen Königreiche und zander. i>Nerr. Goldrente, stsr., 1«0 fi., per Kasse.....4"/« 119 80 120'— dto. Rente in Kronenwähr., stfr., per Nasse.....4"/„ 99-90 100 1« dto.dtu. dto. per Ultimo . 4°/„ 9U su 100 i« Oesterr.Investition«-Rente,stfr,. per Kasse .... 3'/,°/« 9130 «150 Glfenb»hn.Etaat»schnld' verschreibnnge«. «tlisabethbahn in G., steuerfrei, zu 2N.N00 Kronen . . 4°/„ 1186U 119 60 Franz Josef < Bahn in Silber (div. St.) .... 5>//>/„ 127 60 128 60 Rudolfsbahn in Kronenwähr. steuerfrei (div. St,). . 4"/« S9 6« 100 50 Vorarlbergbahn in Kronenwähr. steuerfr., 400 Kronen . 4°/« 99?« 100 70 Zn Vtaatsschnlbverschreibun» gen »bgeftemp.Eisenb.'Nltle». Llisabethbahn 200 sl. KM. 5'/."/^ von 200 fl.......508 — 50»'" dto. Linz-Nudw, »00 fl. ö. W. S. »>/.»/„........465 50 467 50 dto. Ealzb.-Tlr.zon fl, ö. W. S. ^ 5°/„.........443 50 44550 5. «arl-Ludw.-N. 200 fl. KM. 5"/° von 200 fl......—' — — — «eld War« Vom Staate zur Zahlung übernommene Eisenb. Prior. Obligationen. Elijabcthbahn 600 u, 3000 M. 4"/n ab 10"/„...... 116-25 N? 25 «tlisabcthbahn, 400 u. 200« M. 4"/a......... 118 60 119 «0 Franz Iosef.-V., Em. 1884 (biv. St.) Silb., 4°/n..... 100 1<-101 io Valizlsche Karl Ludwig-Nahn (div, St.) Gilb. 4"/« . . . 99'85 100 85 Vorarlbergcr Vahn. Em. 1884 ! (dw. St.) Tilb. 4"/« . . . 99»<>^1«N90 ! Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ UN«. Goldrente per Kasse . Ii9 — 11!) 20 dto. dto. per Ultimo .... 119— 119 20 4"/„ dto. Rente in Kionenwähr., steuerfrei, per Kasic . . . 97'55 98-15 4"/„ dto. dto, dto, per Ultimo . 9?-»b 9815 Ung, St,°Eis.-«lnl. Gold 100 fl. —— —-— dto. dto. Silber 10« fl. . . . —'— —-— dt». Staats-Oblig. (Ung. 0stb. v. I. 1876....... -'— —'— dto. Sch»nlregal«Abl0s.>Oblia. - - —-- dto. Präm.M. k 1U0 'l. — 200 X 210 — 212 — bto. dto. k 50N-iIN0lc 2W —2,2 — Theitz-Ncg.-Lllst 4"/u . . . .1627516475 4"/n ungar. Grundentl.-Oblig. W 15 U!» lb 4"/„ lroat, und slavon. detto 98 50 — — Andere Vssenll. Anlehen. 5°/„Donllu-Rcg.»Anleihe 1878 . 10660 107 60 «lnlehen der Stadt Vörz . . —— —-— Unleyender Stadt Wien . . .10440 105-40 dto. dto. dtll. bto. (1894). . . . 97-85 ««»5 dtll. dto. (1898). . . . 99-65 1NU-N5 Nörsebau-Nnlehen, verlosb. 5"/« «9-25 100 — 4"/i, Kramer Landcl Anlehen . —-—> —-— «llelb Ware Pfandbrief« etc. Boblr, all«. öst.inüOI.verl.^/, 99'6« 10050 «.-«steri.iianbe«-Hyp.-Anst,4"/<> 99-90 i««-90 Oest.°ung. Ban! 4«>/^HHr. Verl. 4"/„......... 100-25 lUN-59 dto. dto. KNjHhr. verl. 4"/n 100-45 1Ui-!5 Sparlasse. 1. «st., 6UI., verl.4°/« 100 55 1«i 55 GisenbahN'Prioritätn« Gbligalillnen. sserbinandz-Nordbahl! Cm. 18»n 10075 101 75 Oesterr. Nordwestbahn . . , 10750 108 50 Staatsbahn....... 42>'l50 —-— Südbahn ll3"/nverz.I«nn.'Iuli 30? — 309 — dto. k5"/s,...... 125 15 126 15 Un«,-«allz. Nahn..... 110 25 11125 4"/, Untrrlrainer Vahnen . . —-— —-— Divers» Lose (per Etücl). Verzinsliche ^ose. »"/« Vodeniredlt-Losc Em. i»80 308 — 31« — 3"/„ ,. „ Vm. 1889 298- 309 — 4"/« Donau-Dampfsch. 10« sl. . —— — — 5"/„ Donau-Reaul.-Luse , . . 277 — 282 — Unverzinsliche llose. Vubap,°«asil fl. 20-75 21-7.'. Kreditlose 100 sl...... 480 — 49»-— Clary-Lose 40 sl. KM, , . . 156 — 167 — Ofruer Lose 4« fl..... 162— 173- Palfsl»'Lo!e 40 sl. KM. , . . 164- 174 — NotcnKieuz, Oest. Ves,, v, 10fl. 53 75 55-75 ,. ,, UN«. ,. „ 5fl, 28 8!! 29-«'^ Rudolf-Lose 10 fl..... 65-— ?<>-- Salm-Lose 40 sl...... 223 — 233 — Tt,-Venois-Lose 40 sl. . . . —- —-— Wiener Vomm.-Losc v. I. 1874 529 — 539-Eewinstsch. d. 3"/« Pr.-Vchuldv. b. Äodenlreditanst., 0fl.KM. »»0»- 2820- dto. dto. (lit. U) 200 fl. 1061' 106!j Donau-Dampfschissahrti!. Gesell. Oestcrr., 500 fl. KM. . . . «71 — 874- Duz Bodenbacher 5N Lemb.-Czcrnow,'Illssl,-Eisenb.- Gescllschast ^«0 fl. E. . . . 580 — 582 — Lloyd, Ocst,, Trieft, 5 fl. KM. 710 — 7,4-— Oesterr. Nordwestbal,» 20« sl. S. 428 — 430 — btll. dto. (lit. Il) 200 sl. L. 423>- 425 — Pra«-Dui.crEi>enb, lONsl.abgst. 205- 206 — Ntaatseisenbahn 200 sl. S. . . 6>;u-5N 6!>nMlt,Vcs. . 115— - — Danken. «nalo-Oest, Ban! 120 fl. . . 283-25 284-2!, Uanluerein, Wiener, 200 fl. . 545-75 549-?5 Nodlr, Anst,, Oest,, 20« sl. S. . 970- 972 — ltrbt.-Äust, f, Hand. u.G. 1N0sl. --— —-— dto, dto. per Ultimo . . N74 75 675 75 Kreditbank, Ällq.ung., 200 sl. . 765 78!! — Depositenbank, NN«,, 200 sl, . 441— 448-— «tslompte-Gcs., Ndrüst., 4«>N li 535— 53N— Giro- u. Kas>env., Wiener 200 sl. 44«-— 444 — Hhpothelb.. Oest,, »00s>.:!0"/„lt. 2!»,-—241- — Held «l»^ Länberbanl, llest., 200 sl. . . ^''^/"^^ Ocstcrr.-unaai. Banl. 600 fl. . l»^ i^',z Unionbanl 20« ,l..... b'^3«" Verlehrsbanl. «lll«. 14« sl. . l<57-»"« Industrie-Unter« nehmungen. Naussef.. «ll«. «st„ 10«, fl. . . 16»'-l?«'" Eghdier ltlseii' und Stahl-Ind. in Wien 100 fl..... 'I" ,7,^ Elsenbabnw.-Leiha..Eiste. in«fl. :??'"'^ „ElbemNhl". Papiers, u. V,-». l4N-"' Liesinner Vra„ere! 100 sl, . , ^.^^«i Montan («esellsch,. Orst,'lllpiue. "'2»"^, Prater Eisen Ind. Oes. 2U<» sl, 2""' U.^ Lalssll Tarj, Steinlohleu K'N fl. ^7« ,'«,^ „Lcblönlüülhl". Papiers. 200 fl. 284'-«°,^ ..Lteurcrm/'. Papiers, ». V «^ ^'" ^ ,,z.^ Trisallcr Kohlenw.-Oescll. 7» ,l. l"«-«?.^ Waffexf. W.,Oest.i»W«e»,K>nsl. b»» " "° Wagalln°Lcihllnst.,«ll«. W Pelt, .^.^. 400 li........ «^ " <^H0 Wiener «augesellsch«st 100 fl. . l«^"^ Wicncrberger Zleael'AltieN'Ves. »<<> ^ ° Devisen. Kurze Sichten, Amsterdam......- "«Z A?« Deutsche Vlähe...... ''',''; .^ggi Pa'Ä". ^. . ^ . ' ' "b" 5« St. Petersburg.....- ""'" Valuten. ^ ^ Dukaten........ l^,^ ,»-(>!, LoFranlen Stüclc..... ^'."^ >l?-?5 Dcutschl' Rrichsbanlnote» - - '" .^ «b'tt Italienische Äauluotcu . . - "'^ z»<,