~"l^____________ Douncrstllg, 12. September 1901. IahlMg 120. Wacher Zeitung. ^^ ' °'«,!» 4 »e^»'!" b't Zustellung «n« Hllu, ,°nz!»hll, » li - I»str»l,»»,»»»rl Für iltwl D«t «Laibach» Zeitung, erscheint tü«I!ch, m!t «««nähme der Tonn. und Feiertage Die «b«l»iftl»N,, befindet ft« «on,«l«pl»h «r. ll. die «tbnltlo» Dlllm°tiN'l,ss, »ir. ». Vprechftunben der «ebartlon v°n » b»» »0 Uh« »mnittag«. Nnfranlitlte Uriese werbe» nicht angenommen. Vtanulcripte nicht zurückgestellt. ^Amtlicher Cheil. '?^.^.t>""d k. Apostolische Majestät ^!M>,i, ' "' "bends von Budapest in Wien an- ^°GerV^/.'^''stolische Majestät haben mit 3i?t t"m N '^'"a vom 4. September d. I. int?°^ bttle?^ ""^ "dcntlichen Universität^ 8>tt, "' ^icdic,7 . "'s!"-orde>ltlichen Professor der 3"^"he H "'' ^ llniversität in Wien, Ne< lei» ""^ öos^v»,«V'Z,«'« »>'f die " richi^ U '"", Z,3ü2I/?.,, wird «K U°!>g^ t« . °"''"b°.,d° Wahl °m. zehn >'V^iWw»L5."" "»den, wogegen die > Q'°"dm d "K'!^°>)'b«ech.i«.en hienni. L "' »heb«, """«htigw bei», I, t Laude«. ^"'^«N, Sep.en.ber 1901, 3ü, den l. l. «andespläsidenten : 6"f"ffs,7tsch ^, ^ Mäblerliste für den Wahllörper des großen Grundbesitzes in Krain. 1.) Apfaltrern Otto, Freiherr von, senior — Neuthal, Milnkendorf. 2.) Apfaltrern Otto, Freiherr von, junior — Kreuz, Oberstein. 3.) Apfaltrern Arthnr, Freiherr von— Krupp, Frcithurn, Oedcngraz. 4.) Apfaltrern Richard, Freiherr von— Grünhof. 5.) A items Dr. Ignaz, Graf — Gilt Skopih. 6.) Aucrsperg Karl, Fürst, Herzog von Gottschee — Fideicommissherrschaften Gottschee,Töplitz, Ainödt, Pölland, Seisenberg, Weixclburg. 7.) Anersperg Erwin, Graf — Thurnamhart. 8.) Auersperg Leo, Graf — Auersperg init den, incorporierten Gute Nadlischek. 9.) Auersperg Erwin, Graf, und Auerspcrg Anna, Gräfin, geb. von Witzleben — Sonnegg (zu gleichen Theilen). 10.) Barbo Josef Anton, Graf — Kroisenbach. 11.) Baumgartn er Mary — Kaltenbrunn (besitzt die Hälfte, die andere Hälfte ist im Vesitze der ungarischen Staatsbürgerin Gräfin Iosefine Wenckheim). 12.) A erg Ludwig, Freiherr von — Nassenfuß, Mlhlhofen, Nassenfuß-Sagorih und Thurn unter Nassenfuß. 13.) Bisth um Laibach — Görtschach und Pfalz Laibach. 14.) Cistercienserstift Sittich — Sittich. 15.) Eodelli - Fahncnfeld Anton, Freiherr von — Thurn a. d. L. 16.) äodelli-Fahnenfeld Rosalie, Freun von — Weixelbach. 17.) Dulenc Bernhard —Rossencgg-Gilt bei St. Veit 18.) Dollcnz Eduard — Nussdorf. 19.) Domladisch Josef, Zujek Marie, Valnrcik Sophie, Stanger Fanny, Domladisch August — Iablanitz (erster zu '«/«>!>, zweite zll ">/z^, dritte zu "/„„ vierte zu "/„„ letzterer zu "/«,»). 20.) Dub Albert — Zobelsberg. 21.) Fahrer Michael — Grohdorf. 22.) Fichten au Antoinette von — Strug. 23.) Dc Fin Ferdinand, Freiherr von — D.-R.-O.« Commcudcn Mottling und Tschernembl.______ 24.) Fuchs Gilbert— Obergörtschach, Gilt Seeland. 25.) Gagern Beatrix, Freiin von — Mokrih. 26.) Galle Franz Freudenthal. 27.) Germ Karl -- Weinhof. 28.) Goriany Dr. Robert — Rupertshof. 29.) Goriany Victor und Maria — Peskeml (zu gleichen Theilen). 30.) Goriany Robert und Victor — Gorianz (zu gleichen Theilen). 31.) Gutmannsthal - Benvcnutti Nikolaus, Ritter von — Weixelsteiu und Hottemesch. 32.) Hofärar — Prestranek und Lipizza. 33.) Hohenwart-Gerlachstein Hugo, Graf — Raunach. 34.) Hotschewar Iosefine — Neudegg. 35.) Hren Franz — Ponowitsch. 36.) Jurea Franz — Adlershofen. 37.) Kauschegg Karl — Radelstein. 38.) Kersnil Äertha — Egg. 39.) Kosler I. ^ Comp. — Leopoldsruhe. 40.) Kottulinsly Adalbert, Graf, und Theodora Gräsin — Saveustein (zu gleichen Theilen). 41.) Krainische Industrie-Gesellschaft — Iauerburg. 42.) Kump Maria Anna — Gallcnfels. 43.) Langer Franz Anton, Ritter von Podgoro — Preisegg und Wcrschlin. 44.) Lant hi eri Karl, Graf — Wippach sammt Trilleg'scher Gilt und Graf Straff old o'sch er Gilt Slap. 45.) Lazarini Heinrich, Freiherr von — Flödnig. 46.) Lcnlh Felix von — Arch. Unterradelstein, 47.) Liechtenberg Leop., Freiherr von — Habbach. 48.) I^jucl8lcl», iiokoj il nick, i-^l^l^v^il^ /n- äruß», ?. nvoiuHmio xHvs/c, — Mottling. 49.) Margheri Sylvine, Gräfin, verwitwete Baronin Apfaltrern, und Margheri Rudolf, Graf — Altcnburg (zu gleichen Theilen). 50.) Margheri Floreuce, Kathinla und Nodriga, Gräfinnen — Würdl (zu gleichen Theileu). 51.) Mauer, Dr. Gustav — Ruckenstein und Erlachhof. 52.) Maurer Theresia — Nutzing. 53.) Mayer Karl — Lcutenburg. 54.) Mcrvcc Johann, Pfarrer — Pfarrgilt Sanct Nuprccht. Feuilleton. Aus k«»> t, "" «lovenischen Lyril." 3. ^>kl^ ^'lmperma... d^'^^^ler Saiten, ">ei„ v'N'to, ftH de, Sm,8^ Kraft. ^H°sf,n ^'^""lft. ^^'""T:^«m).on, ^K^r"-w«r., ^'^H^r?' . > ^, "«»^ ünnieidnr. Erstehen sollten alle die Gedanken, die ich begeistert in der Seele trug — das ^eben setzte meiner Mi'che Schranken und hemmte meines Geistes Höhenflug. Mein mein Geist, verwandt dein kühnen Aare, er beuzft sich nicht, obfchon ihm Unheil droht; mein Geist ist stolz, imd jM'rmmm erfahre: Sein Wahlsprnch lautet: Freiheit oder Tod! Und sei mir anch nie mchr dat' Glück beschieden, in Freiheit zn entfalten mmn> Kraft — lein Klagelaut entfahre mir hicnieden, di< nnch, mein ^eid, der Tod dahingerafft! Za, cs thnt lueh, zu traben solche Kette, lvcnn man sein eia'm'5 Ich verleugnen muso! Doch sn'o! Zur Ewigkeit, ob breit sein Aette, ob ei,q, strömt M>5 Erdenlrbenc' Fluss. Ein schlechter Mmm, der vor dem harten Schlage, wenn ih„ dao Glück verlassen, fei« erbebt: Errmigen wird dic Freiheit nicht durch Klage, del Muth ist'5, der mich einst zu ihr erhcbt. Und hab' ich keine Stütze im Gedrängt.', nmbrmi5t mich anch de5 ^ebrno Sturnwöflnt, seh' ich in meim's Glilckci' Todtcngnnge — es wmitet nimmcrmchr mein ^lannc^mnth. Ich blicke sest u,5 Dasein, ich vertraue mir selbst, da Wetter branson wild umher; ob siegend, ob besiegt, ob frei, ob Sclave: ^ch schirme, rotte iminc Mannröehr'! 4. 3>ie Eiche. Von Franz Pre siren. Der Eiche, die in Herbst» und Stnrmeswetter zu Boden sank, bleibt dennoch Kraft zn eigen, dcnn kommt deo Frühlings warmer Schein, so zeigen sich an den Aesten hie und da noch Blätter. Doch gibt es fiir die Eiche keinen Netter: Wenn wieder dann dw Waldoostürnn' schweisM, liegt sie mit siechen oder todten Zweigen, ein Nanb des Moders früher oder später. — So, feindlich Glück, trotzt deiner Mcicht vergcbmo 5er Arme, del, drin Wettcrjchwn., dein grimmer, stürzt anS der lichten Höhe seines Strebens. Ob früh, ob spät, ans Sterben a.cht'5 doch immor tcuitäalich trüber alinnnt dal> Licht de3' Lebonö, bie, aller Nahrung bar, erlischt sein Schimmer. 5. . ' Pie Sterne. Von Joses PllLliaruzzl.krilan. Hoch weitet sich der Himmclbbogen, in dinner ^erne hingezogen; dran blinken Ttcrne sonder Zah'l „nd lenchteil still herab zu Thal. Nicht sehe ich den Himmel prangen: dies ist mein Herz, vom Traum befangen, und jedes Sterlew da für sich ist ?m Go!»s>nse m,r an dichl —»-- Lalbach« Ieiwng Nr. 209. 1728 12. SeM^7< 55.) Muhr Adolf — Schloss Veldes und Propstei Inselwett. 56.) Pace Mathilde, Maria und Üudovica, Gräfinnen — Thurn-Gallenstein (jede zu V^)> 57.) Pelikan Wilhelm — Rothenbüchl-Gut, Rothen« büchl-Gilt. 58.) PovZe Franz — Wattenberg. 59.) Pugl Andreas und Marie — Neustein. 60.) Radl Thomas — Thurn und Smuk. 61.) Rechbach Friedrich, Freiherr von — Kreutberg. 62.) Rudesch, Dr. Theodor — Reifnitz. 63.) Rudesch Alfted, Franz und Flora, dann Müh leisen Marie — Hoflack und Dragomel (Alfted und Franz Rudesch und Maria Mühleisen je zu V«, Flora Rudesch zu «/°)> 64.) Rudez Josef — Fcistenberg. 65.) Rudej Karl — Volaute. 66.) Schmitt, Firma, offene Handelsgesellschaft; Vertreter Konrad Blaschka in Böhmisch-Aicha, Ratschach, Scharfenberg und Scharfenstein. 67.) Schwegel Josef, Freiherr von — Grimschitzhof mit der incorporierten Waldung Srednji Vrh. 68.) Smrelar Johann — Scherenbüchel. 69.) smid üulas — St. Peter, M. O. Commende. 70.) Smola Rudolf — Graben, Rudolfswetter Spitalsgilt. 71.) Souvan Ferdinand — Wolfsbüchel. 72.) Stars Felix — Gerlachstein. 73.) Stars Anton — Gut Mannsburg. 74.) Strahl Karl, Ritter von — Altlack. 75.) Terbuhoviö v. Schlachtschwert Marcus und Eugen, Edle von — Kleinlack (ersterer zu »/., letzterer zu '/.)- 76.) Thurn . Valsassina Johann Douglas, Friedrich, Josef, Vincenz, Franz, Alexander, Grafen — Radmannsdorf und Wallenburg (erstere drei zu V<, letztere drei zu je ^,) 77.) Thurn Wilhelmine, Gräfin — Luegg und Breitenau. 78.) Ulm Anton — Swur. 79.) Ulm Gabriele — Klingenfels. 80.) Urban tik Johann — Thurn unter Neuburg. 81.) Urbaniit Louise — Billichgraz. 82.) Warsberg Gustav, Freiherr von, Großcomthur des Deutschen Ritterordens — Commende Laibach. 83.) Vilhar Marie — Steinberg. 84.) Vid er gar Johann, Pfarrer — Pfarrhofgilt St. Veit. 85.) Windischgraetz Hugo, Fürst — Slatenegg, Haasberg, Loitsch, Luegg. 86.) Windischgraeh Hugo Weriand, Prinz — Wagensberg. 87.) Wurzbach-Tannenberg Bianca, Edle von — Landpreis. 88.) Wurzbach-Tannenberg, Dr.Alfons,Freiherr von — Ebensfeld, Schwarzenbach, Tannen-___________________ 89.) Wurzbach Edler von Tannenberg, Dr. Max — Höflein, Lichtenegg. 90.) Zois - Edelstein Egon, Freiherr von — Egg bei Krainburg. Nichtamtlicher Theil. Die ungarische Thronrede. Der Thronrede, mit welcher der ungarische Reichs-tag geschlossen wurde, widmen fast sämmtliche Wiener Blätter eingehende Betrachtungen. Das „Fremdenblatt" führt aus, dass in der Thronrede auch den Männern, die sich neuerdings uni das Mandat bewerben wollen, eine Directive, die richtigste, gegeben worden sei, „gegenseitige Billigkeit" walten zu lassen. Das Reich muss als einheitliche, achtunggebietende wirtschaftliche Potenz auftreten tonnen, wenn es im internationalen Wettbewerbe be^ stehen soll, und es darf den festen Zusammenhalt nicht aufgeben, wenn es nicht selbst jene Reformationen gefährden will, die seine beiden Theile gemeinsam und glücklich begonnen habe. Auch nach innen weise die Thronrede auf manche Aufgaben des künftigen Parlamentes hin, und lasse erkennen, dass eine ein» seitige Parteinahme für ein wirtschaftliches Special-programm ausgeschlossen sei. Im „Neuen Wiener Tagblatt" wird das Bild, welches die Thronrede von der Entwickelung und den Aussichten Ungarns entwirft, als ein Erfolg des Liberalismus dargestellt. Die politischen und wirtschaft' lichen Gesetze, welche die Thronrede mit Worten der Anerkennung begleitet, dürfen sich in die Reihe der culturell bedeutsamen legislatorischen Leistungen stellen. Das politische Ingenium des ungarischen Volles, das in so rapider Weise Versäumnisse einer unholden Vergangenheit wettgemacht hat, lasse er» warten, dass jenseits der Leitha, wenn der neu» gcwählte Reichstag wieder zusammentreten wird, die schönsten Traditionen der ungarischen Politik in Pracht dastehen werden. Ueberall werde auch der Passus der Thronrede über die auswärtige Lage mit Freude vernommen werden. Das „Wiener Tagblatt" schreibt: Da der nächste Rcichstag die Ausgleichsfrage zu erledigen hat, be» dürfe er fortschrittlicher, ruhig erwägender, dem Reichsgedanlen ergebener Männer. Die kommenden Wahlen werden sich in Uugarn nicht blos; unter dem Zeichen für oder wider das liberale Programm, son« dem auch unter der Parole: Ausgleich oder nicht! Vollziehen. Das „Vaterland" schreibt den Wandel, der nach der vorübergehenden Stockung im ungarischen Ab» geordnetenhause eintrat, der weisen Mäßigung des vielerfahrenen Trägers der Urone, des Wiederher-stellers der verfassungsmäßigen Lage in Ungarn, zu. Die erzielten Erfolge der im ganzen befriedigenden Reichstagsperiode seien nicht auf dao ^. ZuB des liberalen Regimes zu stellen, s"^"", ^D der unter der St. Stefans-Krone w"''"" ^'B der hohen Verehrung und dem alle^ "ui ,^>! Gewichte der kirchlich und geschichtM " ,Erone. . ^erM"'^ Die „Reichswehr" weist auf d,e "° ^i""< Parteigefüge in Ungarn hin. Diesen .> ^, l." müsse auch die Regierung werde gesteigerter patriotischer ^ümu)» . H,M' die großen und schweren Aufgaben zu l"" '„^ ^' gchört neben der Fördernng aller "Uw. , ^^ auf die Kräftigung der Gesamnünwiia ^,^ ^„,> sind, unfehlbar das Ziel, allen ^wol) ^ ^ p leithaniens ein zufriedenes Heim Zu ^jW^ Anschauungen zu respectieren, die den ^ s Stefanstrone und ihrer Länder entspnng ^.^ ^ Die „Deutsche Zeitung" M" /'^^hW,^ welche der Reichstag nicht gelöst lM ^ ^. ^ Crwähmmg dieser Thatsache in der ^) , ^, eine offene und gerechte Verurtheilung milden und vielerfahrcnen Regenten. Italien und Oesteneich-Ung"N^,^ Ein der „Pol. Corr." aus Rom lenkt die Aufmerksamkeit darauf, tmiv " ^, ^, Presse in der Angelegenheit des InsN " ^^,Si^'' Girolamo, so lebhaft auch ein groß"'^ ^,^ für die Ansprüche der Dalmatiner ^",^M "^ ^ Auseinandersetzung zwischen der Ua""'' ^ z>, ^ österreichisch.ungarischen Regierung ",^M", Misshelligteit zwischen den verbündeM --^ ^>'. , bauscht und in keiner Weise zum VoU" ^ ^., ^ fälle gegen das Wiener Cabinet "uonu^-^^Fl ein mit Befriedigung aufzunehnlend^ -^,^, ^ gegenwärtigen Verständnisses der os, ^, ^cr/".,, nung Italiens für die Zweckinäßlgw ' ^. be sichtnahme auf das enge Veryaltül'' ^„^ Staaten auch beim Auftauchen v^.f Mye,^ die einer Regelung bedürfen. V". Mc,'!"^, Symptome richtiger Würdigung ^"^"^B'",^ Beziehungen gehöre eine Kundgebung sMli'^i welche sich über die Tripelallianz nnt 1") >^. fH" Worten äußert, wie sie von diesem^ H lauiu zu vernehmen waren, ^a" ' ^^,l^ ninunt nälnlich gegen den von der „^ ApI ' i,! veröffentlichten Artikel eines italienN^' ^ d"!', Stellung, welcher die Behauptung "" ^bBs^ Italien eine starke und gegen den Dreibund bestehe. Die „"l" il gc!f,„, darauf, dass diese Stimmung zu """ ^ '''"'/ hat, als die Ansicht gehegt wnrde, da,v ^,^^ ^ Italien zll erhöhten Ausgaben N" ' .^.! ii"" ^ verpflichte und dass das Bilndesverytt f iil',, di' inuere Politik des Königreiches "'" <",B I^> liberaler Richtung ausübe. Beide Ein neues sloveuischeS Drama. Wie bereits gemeldet, ist in der ßiovaunli». lcuM liiaa von A. Gabrßöek in Görz das Drama „«u<1 ^rkdü" („Frucht der Sünde") erschienen, welches den Lehrer Engelbert Gangl zum Verfasser hat. Der Inhalt des Dramas ist in Mrze folgender: Frau Takeva, die vordem das Leben in vollen Iügen bis zur Neige genossen, lebt in einer Villa, dein einzigen Gute, das sie aus dem Schiffbruche des Lebens gerettet hat, mit ihrer Tochter Pauline. Die-selbe ist illegitim: unehelich ist auch der Jurist Franz Bregar, welcher jedoch keine Ahnung davon besitzt, dass Frau Takeba seine Mutter sei. Der Pfarrer Bregar, ein Bruder der Villenbesitzerin, ist kränklich, teitshalber in die Villa auf Sommerfrische gekommen. Es erscheinen nun auch zwei befreundete Professoren, Paul KlemenLiÜ und Josef Celina. Ersterer hat im Dorfe eine alte, kranke Mutter, allein da die Behau-sung derselben zu klein ist, als dass er dort wohnen könnte, mieten die Freunde zwei Zimmer in der Villa. Vor dem Eintreffen der beiden Professoren kommt es zwischen Frau TaZeva und ihrer Tochter Pauline zu einer stürmischen Auseinandersetzung, in deren Verlaufe erstere sogar die Hand gegen ihre Tochter erhebt. Sie hassen sich gegenseitig: die Mutter hasst ihre Tochter, weil ihr die Erinnerung an deren Vater einen Ekel verursacht, die Tochter wieder hasst ihre Mutter, weil sie in der Stadt, woselbst sie ihre Schul-büdung genossen, merkwürdige Details aus deren Vorleben erfahren hat. Das Gespräch, das die beiden führen, gehört nichi gerade zu dm schönsten; es fallen seitens der Mutte, Worte, wie: „Sag' mir dies noch einmal, und du erhältst einen Lohn, wie ihn eine solch schmutzige Ant, wort verdient," weiters seitens der Tochter: „Ick werde mich verkaufen, wie Sie sich verkauft haben" « ?i? Schande ihrer Mutter erzählt Pauline so ganz «nnn ^HllS auch dem Juristen Vregar, dm sie für ihren Cousin hält. . , Als die beiden Professoren eintreffen, befindet fich Pauline allein. Celina geht zur Frau Taßeva, um die beiden Zimmer zu mieten; Klemenöiö bleibt mit Pau» line allein. Und merkwürdigerweise fühlt Pauline leine Schell, dem fremden, niemals früher gesehenen Manne gegenüber sich in den schärfsten Ausdrücken über ihre Mutter auszulasten! Sie sagt unter anderein: „O, mein Gott, wie hasse ich dies Weib! Und für alles, was ich von ihr habe, will ich mich rächen, rächen!" Gleiches mit Gleichein! Schande gegen Schande! Sünde gegen Sünde! O, ich werde sie ver» nichten, wie sie mich vernichtet hat . . ." Worauf ihr Klemenöiö gerührt ohne Bedenken einen — Heirats» antrag macht, um Pauline „zu retten." Pauline ver-spricht ihm ewige Treue, was sie aber, als später ihr „Cousin" erscheint, durchaus nicht hindert, demselben ä" sagen: „Ich habe mich verkauft" und dann: „O, ^rcmz, ,ch werde dich mit aller Freiheit meiner Seele lleben!" — Bemerkt sei noch, dass Frau Ta8eva, als lhl dle Verlobung mitgetheilt wird, ihrem Bruder, dem Pfarrer, nahezu ohnmächtig in die Arme sinkt und mchts anderes zu sagen vermag als „Pauline! — Das,st — ist — fürchterlich," worauf sie sckMan-lend abgeht. — Zu Beginn des zweiten Actes sind Klemeni-i5 und Paulme bereits vermählt. Wie der Vorhang aufgeht, ^mm^"^ ^''^. "I' "Cousin" Franz in einnn A^ »' .-^" "" baulichen Mtt^.t6t<5. Franz A^ ./.'^ ?^ch habe dich so lieb, ich habe dich von in U, n Kleber, von Tag zu Tag bin ich verliebter inl^ ' ^ hast geheiratet!" - Pauline hierauf: m ^n? "?"' 5N habe geheiratet! Bin ich des^ 3^'" "ne andere? Ich h«be dich ja auch lieb, Franz. ve^'n M bw-?°5 "'b. Mrrchen, wenn ich auch lm.f ä/ ^ ' ^ beschließen, dass Franz nach Ab-W en s^« ^?z'" ?N mehr in Graz, sondern in Inzwischen hatte Professor ^" ' .„^'" ^ i!'^ dem zwischen Pauline und Franz l'e>nv^ ^" ,„ nisse erlangt; er kommt zn Pl"'lu^'^jtth^'l^ davon ihrem Manne, seinem Fn'nn^ ,^,,1^)''^" machen. Pauline: „Sagen Sie 's U)" ,Dt ^,„l habe genügend Macht, dass er nM ' jst ^- ,i, Mauben schellten wird! Im "bl-'g" ^ ^- -gleichgiltig, was immer geschehen ^ und lässt ihn stehen. . :hr ^r", , ss Nun kommen Frau Tatzeva "N" ^M' ">Fl° Pfarrer. Letzterer wissen, mit ihrer Tochter in Frieden /,fch;^^, zu leben. Frau Taiieva verneint "' ^di^ .i l'^ Einwurf des Pfarrers, dass sie ja ^" ^.,l, .',^/ gung zur Vermählung Paulinen" ^"d^',!'^ „Und das ärgert mich. Es ärgert "N"), ^ - ^ lich wäre. . ." Der inbetreff des Verhältnisses Misch"'" FM ,,!' line. Frau Taüeva steht erstarrt, " ^ ^.^ Sohn. Sie athmet kaum, sie verin""', ^ ^ ., „die Adern an der Schläfe hierauf: „Dieser arme Franz! gelogen! Dass seine Mutter bei >c "' ,F ^ ,' ben . . . und in den Tanfschew A . . > ^ Bregar . . . nicht Paulina g^"^ <-'- ^ ! wir gelogeu haben! Aber du woUl'' ^c"> ^ül>. hörte auf deine Bitte und log ^^,,,,, jc'!' ^ und zeigte Franz das Grab, in >"'^,,fch '" ,< schläft! . . . Mein Gott, das» del - ^e" ^I',, hässlich lügen kann! Aber Rattbuog', ^.M'-,F ^ Seele geflogen und zerhackten s" "^ j^'!'!^ bis zu dieseln Augenblicke . . - ^ ^' Fc'sj! wohl, müssel; wir Frailz mittheU ^ ei"' ^0' ,ü wer er ist . . ." Frau Tai^eva nu " f^ ,^,i> Mittheilung soll nicht gleich "'! ^lll^ „abends, wo luir nicht so ilcir die >' ,. ^ «glühenden Gesichter sehen lverdel. (Foitsebung folgi») ^ 717^^^209. _________________ 1729 12. September 1901. "^ 3lctio,."/ /" ^"^"^ >'t"licn übe voll-^HwvV"« beznglich der Gestaltung '!'"""3erad di.3 ^"''" '" letztereiu Puntte .'"'"O dMj "^"'l'fl'na de. Kabinettes Zanar- >'!"" "'''2'' '5" ^' innere Politik Italien. ?"^ V3?""tn^ der augedeuteten ^llt ^'"'b q^ V ^"' ^'wntni. sei dm- fruliere ',!' '""U dil' A 7./l"'!"' des erwähnten Ärtilel. ^ '"t drr >^ ""^ ^"- weitaus überwiegenden ^'^ndH'""^ ohne Au.nah.ne irgend-^-----.^^ftM beurtheilt. ^tische Uebersicht. ^ Ter ^ ,, ^ aibach , 11. September. ^ ^ liat znm gäuz- -^ " ncfiihrt ls,; ^^unnl'n ,')N'ischeu den beideu ^ 7,"^ut ch, u?/<"' "ldeutschen Organe, da. ^^-.H^tt", tjindigt diesen Vruch an 5? "lb^°r n , .^5' ^"'l^ da. au. dem Munde ^M «ine tön " ^.""nt, halte» wir für Gold; '"7' das ' ' w,r oe.n Abgeordneten Baiser ^>un', ^ ,.m>". An.lass,i.lM'., da. los. ^ '"o,iha>,s!! . ", b"'tiqc>l Volt.parteilern in, '^ ''""^' "'s>u,a der Sprachen^ 'Nil//' "ch'PN'cl,'^ "' Gleichberechtigung nwglich ^>' ^^T ""'oe gesetzliche ^„.„dlage sei im ^7"^^?^""^^'^ bereit, vorbanden, ^ w^"lt.n n I " ^u streben, das. die in jenem '^,, 'Un Grnndiätze auch praktisch verwirk ^s^^be.ner^ ,H ^^ich ^ ''^" Negiernng gar so sehr '^ ' böh.n clu^, s ^'.^' vMassuug.treue Mi-''ä ,'^andtam' ^^l'nndbesitzeo keine Ver^ h>ült,rmu , /'..^'" ^lortel der gesammten '»^'!..,"" ^mldtam. "''"'^ 'l"n'ch^ Ä'iajorität in >W?"W dmrü'n ^""' ""' demnthigeno ''>^ ^ivon^>,^^"' ,„. ..,.^^ l)^,e aber ln> ^'i>^te!,^^^binet.chef Ichritte ^!>7^upt>u r l, .?'''l^' llnrecht zn siilme», si>> !'''U'^ zn r '"b^ t"'l Wünschen oe Deul '^ "" M.ch^' und schaue ganzzu iiber-3er-s ^'"1"l berechtigte 'Aiisprüche !^^post'^' ^,ndtag Unrd, lme der ^>°t'' ?i' E 2 ?.'>' ,^ ci podi st r i a wieder ^rH"''t und ?"'' Hu'rm.f ioird der Land-"" ".^don. ^' wl!rde!l Nenlvahlell an.° ^'^/'os/.^5 in den nächste.i l^"»s^ 5' ^nisid /'"/"'', ^ren Schlns. in T> Hu d„^'""d. Ta, ausgedehnte Ge^ 3""N " den " ^' wo die Uebmuu'n statt^ """; ^", di. Q' pp'n nicht nnbedentende >Ä'Und di/ '' ^"' W der (5.u,e der Äl. 3"' H">t n a ^'". l'ichl'n Wali!nna.n ln. ^ "' »>,d ," Eten.p., ^ '"'M'o0er4^elände. den l' >'^' ^beH .,""W ^atürlichleii ans. <>isj/Ä7"^ den Händen de. H't ^^' ^>'l.r ^ "be.^.fiihren. Die ^lrniee '<^ ""d'^ <^ lw'" conunandiert wird, '^>^7 ^,it^^' "nt'r General Iea.. ^>u ""s^^ui,, ^',,„ "eocorp. miter General ^''^'''u W^K' unnas.t ,wei Dwi- <>' '. u. Vri^,^^ ^ ^.vallerie z,l zwei '" > ^'n ^'"ins3 ^ ^U'tillerie ,n zwei Ne- ?'w^o ./'NA de 'd'" und ein Genie- ^'- ' Zum t,,^ !a^'" unterstellten <>^ ,; ^'.,'lr>neecorp.' noch ein V "> 3lu^""llon,5 '""'rbataillon und ein ;>^"^ ^''U M /'""tw Corp. ein Iäger^ ^'^ ^ "och ", ^'' ''ch." "'l'''de, ^U''!'"n zu je sechs Ne. <>d t u" da. ' ^ "'"- - Connnandenr >!i""^aba^^u""^ s'wie die ''" ? "hH?" ^les ^ ^lswn nn.fassenden '^',>d !.^di,^.' T")' beiden Armee- ^ ' '^ '" N,.^7 "w"Wen znsall,u,en. ^ '^" Mi? dritte ^ns..'..',.,.'. Tibision zn zwei Vriqaden zu je zwei Regimentern nnd zloei ^nßarlillerie^alaillonen. Ta. H>. Corp., unter dem al. Schriftsteller bekannten General Lang-loi., hat nur ein solche. Bataillon. Die eine der beiden Caoallerie-Tivisionen ist unr an. zloei Brigaden zusammengestellt. — Zu der großen Parade bei Heim. sollen noch weitere Truppen au. Nemire» monl und Saint Ti6 herangezogen werden. TlMsllcuigteitm. — (Iubiläu lll.) Die iirolischc Äischofsstabt Ärizen a», Eisat begeht heuer das Iudilämii ihres tausendjährigen Acstanbes. (5s wurde die Abyaliuna. eines historischen Fest zugeb und anderer Festlichleiten beschlossen und dieselbe auf den 26. und 27. October anberaumt. — (Ein Aufrichlige r.) Auf einer Fahrt von Meilingen über die Große Scheidcgg nach dem Faulhorn fl.nd ich, so wird der „Franlf. ^jtg." von einem ihrer Leser geschrieben, beim Abstiege nach dein Grindclwalbe in der ersten Erfrischung5hü'lte „Alpenrose" in dem dort aufliegenden Touristenouche nachfolgende Verse: „Was thu' ich in den Alpen, warum fo weit hinaus? Was mir die Alpen bieten, hab' alles ich zu Haus. Im .Wetlerhorn' erblick' ich flugs meine eig'ne Frau und meine ält'stc Tochter, das "ist die Miimlisau'. Das ,Finstetaarhor»' aber die alte Tante ist, die sich an cis'ger .'»iälte mit jedem Gletscher misst. Das .Schreckhorn' in den Wollen, wo die Lawine tracht, das ist die Schwiegermutter, die ich ins Haus gebracht. Das ,Fa»lhorn' oin ich selber, das weiß ich nur zu gut, seitdem auf meiner Nase das /Alpenglühen' ruht. Was thu' ich in den Alpen, warum so weit hinaus? Was mir die Alpeil bieten, hab' alles ich zu Haus!" — (A us Maciiinleys S ch ul z e i t) erzählt man folgende Geschichte: MacNinley besuchte als Knabe eine 1w:n-n<'I (d. i. Volksschule) Zu iiiew-Iersey. Einsts mals nun hatte er sich eine von denjenigen Unarten zuschulde» lommen lassen, für welche eine Anzahl Schläge mit dem Lineal in die flache Hand festgesetzt waren. Mch ahnte er nicht das iiber ihm schwebende Strafgericht, spielte daher harmlos im Garten bis zum Beginne der Stunde und beschmutzte sich dabei die Hände in abscheulicher Weise. So eilte er auf seinen Plah. Doch taum hatte er denselben eingenom^ men, als ihn auch schon der Lehrer zu sich ans Pult rief, ilnn mit strengen Worten den begangenen Fehltritt vorhielt und drohend das Lineal schwang. Der Kleine warf während der Strafpredigt einen schnellen Vlick auf seine Hände, spuckte rasch in die Rechte und wischte sich, ehe er sie zur Züchtigung hinreichte, den größten Schmutz verstohlen an seiner Kutte ab, die liulc verbarg er auf seiucm Rücken. Der Lehrer besah sich die unsaubere Hand und sagte dann mit leichten» Spotte: »Hb're, Junge, wenn du imstande bist, in der ganzen Class.' ei»'' andere Hand aufzufinden, die noch schmutziger ist al^ diese, so sei dir für heute die Strafe erlassen." Qhnc ein Uor! zu sagen, nur mit einem halb demüthigen, halb schlauen Lächeln, das ihm heute noch eigen ist, zog Macitinlcy rasch di? verborgene Lintc hervor und zeigte fir dem Lehrer. Dieser tonnte nur mit Mühe das Lachen verbeißen, während die ganze Classe in Jauchzen ausbrach. „Gut", sagte der Lehrer dann, „du lannst dich aus deinen Platz begeben." Und trium phierend lehrte der künftige Präsident auf feinen Platz zurück. — (Die s ch n e I l st e n N e n n c r unter den » ! c r f ü ß i g e n Thieren) sind die Hunde. Nach einer Mttheilung in der englischen Zeitschrift „Field" durchlief ein Fuchshund Vier englische Meilen in 360 5 Secunden, legte also in der Secunde 18 nl zurück, während gleichzeitig ein berühmtes Rennpferd auf einer Strecke von zwei Meilen lc.um 16 in in der Secunde erreichte. Englische Hühnerhunde sollen 25 bis liO kin in der Stunde zurücklegen können, also 7 l'is 8 „l in der Secunde, diese Schnelligkeit aber 2 bib .-! Stunden auszuhalten vermögen. Englische Windhunde, die für den Rcnnsport gezogen werben, können 18 bis 2." ,n in derSccundc zurücklegen, welche die schnellsten Renn Pferde wohl taum überschreiten, ein Hase kommt bis zu 18 ,n in der Secunde. Sonach wären diese Windhunde die schnellsten Vierfüßler. Der Stammvater des Hundes, der Wolf, ist ebenfalls ein vortrefflicher und ausdauernder Läufer; verfolgt oder von Hunger getrieben, vermag er 80 bis 100 kin in einer Nacht zu durchlaufen, und einen er wachsenen Wolf auf der Flucht einzuholen, gilt für unmöglich. Nach Ha»es können die halbwilden Eskimohunde 15 k,n in der Stunde zurücklegen und dieser berühmte Polarfahrer hat selbst im Hundeschlitten 11 lo» in 28 Minuten zurückgelegt, was die Leistungen eines Renthieres weit übersteigt. Der Polarfuchs vermag auf dem Eise ebenfalls ungeheure Strecken zurückzulegen. Nansen traf aus seiner Eiswanderung am 26. April 18^5 bei Temperaturen von unter c!0 Grad (5. Kälte auf 85 Grad Nordbreile frische Fuchsahrten. mehrere 100 Kilometer vom nächsten fcsten Lande. Der Eisbär ist ein ebenso guter Fußgänger «M gewaltiger Schwimmer, nach Payer übertrifft ihn nur das Renthic'r an Schnelligkeit. Seine Wanderungen dehnen sich über ungeheure Gebiete aus; viele Meilen vom Lande lnifcrnt trifft man ihn schwimmend, und auf Eisschollen fährt er bis nach Island herab, der Geruch eines kleinen Stückchens angebrannten Speckes lockt ihn aus meilen-wcitcr Entfernung herbei. — (Der M order auf Urlau b.) William Hinshaw wurde in Belleville bei Michigan City, Indiana, zu lebenslänglicher Zwangsarbeit im Zuchthausc vcrurtheilt. wcil er seine Frau ermordet hat. Dicsertagc gab nun die Regierung des Staates Indiana den Befehl, 'den Mörder aus Ehrenwort für zehn Tage zu beurlauben, damit er seine tranken Eltern besuchen lönne. Ein Mörder auf Urlaub, und noch dazu aus Ehrenwort — so eiwas gehört wohl nur der «ncücn Welt" cm, — (Der sä ch si sch e, Eo m p a r a i i v.) A.: Härenst, mci Kntester, wissen Sie schon den Comberativ von Leipziger Bank? — Ä.: Nee. das weiß ich Sie wirklich nich. — A.: Des is Sie nämlich: „Margarine". Die Leipziger Banl is Sie nämlich labu t und Margarine is ta Butter. Local- und Promnzial-Nachrichten. — (Nachsicht oder Milderung von Gewerbe st l a f e u.) Das „Verordnungsblatt des t. l. Ministeriums des Innern" publiciert in seiner letzten Nummer einen an alle politischen Lanbesstellen gerichteten Erlass des genannten Ministeriums, betreffend den Vorgang bei Anmeldung handwerksmäßiger Gewerbe und Behandlung von Gesuchen um Nachsicht oder Milderung von Gewerbe-strafen. Der Erlafs lautet: Den Ministerien des Innern und des Handels ist zur Kenntnis gelangt, dass die an die Gcwcrbe-Behördeu erster Instanz einlangenden Anmeldungen handwerksmäßiger Gewerbe nicht immer sogleich in der Richtung einer Prüfung unterzogen werden, ob der Nachweis der Befähigung ordnungsmäßig erbracht sei. Hiedurch wird es ermöglicht, dass unlautere Elemente, denen die er-folderlicye Befähigung mangelt, zum Schaden der Handwerker ein handwertsmäßigeb Gewerbe oft durch längere Zeit unbeanstandet ausüben. Zur thunlichstcn Verhinderung von Umgehungen des Gesetzes finden die bctheiligten Ministerien anzuordnen, dasö die einlangenden Anmeldungen handwerksmäßiger Gewerbe ehestens, und zwar vor Einteilung von Erhebungen über das Vorliegen von Gewerbe-Ausschließnngsgründen und dergleichen zunächst in der Rich^ tung zu prüfen find. ob sich nicht schon aus dem Inhalte des Gesuches oder aus dessen Beilagen ein Mangel der geschlichen Voraussetzungen zum Antritte dc» bezüglichen Gewerbes ergibt und dass zutreffendenfalls sogleich mit der Untcrsagung des Beginnes oder der Fortsetzung des Gewerbes im Sinne des zweiten Absatzes des tz 1^! der Gewerbe-Ordnung vorzugehen sei. Ferner wird die t. l. Statt-halterei, beziehungsweise Landesregierung in Kenntnis ge-sctzt, dass die betheiligten Ministerien sich zu der Anschauung geeinigt haben, dass durch die allgemeinen Vorschriften der Ministerial-Verordnung vom l>1. Jänner 1860, mit welchen Bestimmungen über de» Recurs und das außerordentliche Strafmilderungs- und Nachsichtbrecht in den zur politischen Amtshandlung gehörigen Uebertretungen erlassen wurden, die Geltung der Epecialbestimmung des neunten Hauptstückes des kaiserlichen Patentes vom 20. December 1859 nicht berührt wird. Es kann insbesondere aus den Worten des zweiten Absatzes des tz 5 dieser Ministeiial-Veiordnung „innerhalb der gesetzlichen RecurSfrist" leine Einschränkung des den Landesstelle» eingeräumten Gnadenrechtes gefolgert weiden. Die l. t. Statthalterei, beziehungsweise Landes-rcgicrung wird daher über alle von amtswegen gestellten Anträge oder von den Parteien vorgebrachten Bitten um Milderung oder Nachsicht von Gewerbestrafen und Bewilligung der ratenwcisen Abstattung rechtskräftig auferlegter Geldstrafen oder um die Gewährung ähnlicher gnadrn-weisrn Begünstigungen im eigenen Wirkungskreise im Sinne des 8 14'^ der Gewerbe-Ordnung amtzuhandrln haben. In principiellen oder besonders schwierigen Fällen wird lehufs Ermöglichung der Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung die hierortige Weisung einzuholen sein. — (Ordentliche Sitzung des train ischen L a n b e s schul r a t h e s v o in 6. September 1901.) Nach Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden, Herrn l. l. Hofrath Dr. Phil. Andreas Grafen Schaffgotsch, theilt der Schriftführer die seit der letzten Sitzung im curren-ten Wege erledigten wichtigeren Geschäftsstücke mit, was zur Kenntnis genommen wird. — In Erledigung der Tagesordnung wurde der Oberlehrer Josef (''e r i n in Töplitz^ Sagor iiber eigenes Ansuchen in den dauernden Ruhestand versetzt. Ernannt wurden, und zwar: zum definitiven Oberlehrer an der dreiclafsigcn Volksschule in Grohlaschitz der definitive Lehrer an dieser Schule, Josef Pauc-ic'; zu definitiven Lehrern, beziehungsweise Lehrerinnen: der provisorische Lehrer an der vierclassigen Volksschule in Töplitz-Sagor Emil A dami 5 und der Aushilfslehrer an der ein-classigen Volksschule in Ambrus Anton Vidmar. beide auf ihren jetzigen Dienstpostcn, dann die Provisor. Lehrerinnen: Maria M e h I e in Wocheinerfeistritz an der zweiclassi-gen Voltöschule in St. Martin unter dem Großgallenberge; Pauline Rus in Grohdolina an der zweiclassigen Volksschule in l^trctljevcc; Johanna l^l e r j a n c in Sagor an der tnciclassigen Volksschule in Hl. Kreuz bei Thurn-Gallenstem; Amalia K obau in Altenmarlt bei Laas an der dreiclassi-gen Volksschule in Großdolina; der Lehrer an der Prwnt-vollsschule „Kolsti Dom" in Görz Johann Brbi-ai an der vierclassigen Volksschule in St. Veit bei Laibach und b,e Lehrerin an^der genannten Privatvollsschule IustmeE r-5 e n an der vierclassigen Volksschule in St. Veit be> SM.ch Im Compelenzwege übersetzt wurden die Oberlehrer ^atob Pretuar in Großdolina in gleicher Eigenschaft an die vierclassiqe Volksschule in Ratschach und I°scf/l ° !<"''' jcvec in Litlai als definitiver Lehrer an die II. städtische fünfclassiae Knabenvollsschulc in Laibach, ferner d,e defnn-tiven Lehrer Franz Mlalar in Trebelno an die funf-classigc Knabenvollsschule in Neifmtz und August Ienslo in Neul an die vierclassige Voltsschule in St. Martin bei Liltai sowie die definitive Lehrerin Francisco I a n t o v i ö in Sagor an die vierclassige Volksschule in Töplitz-Sagor. — Der im zeitlichen Ruhestande befindlichen Lehrerin Isabella Edlen von Födransperg wurde eine Lehrstelle an der zweiclassigen Volksschule in Lustthal verliehen und dic gegenseitige Versetzung der definitiven Lehrerinnen Anna Kaiser an der zweiclassigen Mädcheiwollbschule und Maria Schweiger an der fü'nsclassigen Vlnabenvolts' schule in Reifnitz verfügt. In mehreren. Voü so wie einen Mittelschullthrer betreffenden T ^ 'uilcn wurden Beschlüsse gefasst; dem Necurse emes Lehre.» loeyen L«!l°ch« Ieiwn« Nl, 209, 1730 12^P^^^ Nichtzuerlennung einer Dienstalterszulage wurde Folge gegeben. — Inbetreff einer Lehrstelle am I. Staatsgymnasium in Laibach wurde der Vesetzungsoorschlag beschlossen. Endlich wurde die Ermächtigung zur provisorischen Besetzung mehrerer Lehrstellen ertheilt. — (Aus der Sitzung besl. t. Stadtschulrathes vom 31. August.) Der l. l. Bezirls-schulinspector, Herr Director Franz Levec, referierte über die Inssiectionen der I. und II. städtischen Knabenvolls-schule, worauf betreffs der dortigen gewerblichen Vorbereitungsschulen die Unterrichtsdauer vom 1. October bis 30sten April beschlossen wurde. Wöchentlich wirb im Ausmaße von 6 Stunden, und zwar an Sonntagen von 9 bis 12 Uhr, an Dienstagen und Freitagen von 7 bis ^9 Uhr abends unterrichtet werden. Lehrgegenstände sind: Zeichnen, slovenische Sprache, Schreiben und Rechnen. — Sodann referierte Director Levec über die Inspection der zweiclassigen Volksschule auf dem Karolinengrunde; es wurden einige wichtige sanitäre Neuerungen beschlossen. Dem Oberlehrer Fr. (! r -nagoj wurde für die musterhafte Pflege des Schulgartens und der Lehrerin Francisca Pola v. Polafalva für ihren opferwilligen Unterricht in den Handarbeiten die An-erlennung ausgesprochen. Schließlich referierte Director Levec über die Inspection der städtischen slovenischen achtclassigen Mädchenvollsschule und der siebenclassigen Mädchenvolls-schule im Institute Lichtenthurn. — Um die ausgeschriebene Lehrstelle an der II. städtischen Knabenvollsschule sind 18 Gesuche eingelangt. Dem t. l. Landesschulrathe wurde ein Terno vorgeschlagen. Der t. k. Vezirlsschulinspector Prof. Albin Velar referierte über Currentien, die erledigt wurden. — Die feierliche Eröffnung der städtischen achtclassigen Mädchenvollsschule wurde für den 1. October, die Einschreibungen für den 28. und 29. September festgesetzt. — (Ernennung im Schuldienste.) Der provisorische Uebungsschullehrer an der hiesigen l. l. Lehrerbildungsanstalt, Johann Kr u l e c, wurde zum definitiven Uebungsschullehrer an dieser Anstalt ernannt. —o. — (Beim l. l. Verwaltungs-Gerichts-hofe) wird am 26. d. M. eine öffentliche Verhandlung über die Beschwerde des Johann Semeniö in Podraga über den ll'ainischen Lanbesausschuss wegen einer Bauführung stattfinden. — (Von der Taubstummen-Stiftungs-cnstalt.) Gestern weilten in unserer Stadt die Herren Dr. Albert Gehmann, Mitglied des n.-ö. Landesausschusses, Reichsrathsabgeordneter und Mitglied des n.-ö. Landesschulrathes, bann Johann Kraft, Director der n.-ö. Landes-Taubstummenanstalt in Wien. Die genannten Herren machten aus Anlass des beabsichtigten Baues einer neuen Landes-Taubstummenanstalt in Niederösterreich eine Studienreise, um die Bauanlagen und die inneren Einrichtungen einiger hervorragenden Taubstummenanstalten des In- und Auslandes zu studieren. Nach eingehender Besichtigung der hiesigen Taubstummen-Stiftungs-Anstalt äußerten sie sich, dass dieselbe in jeder Hinsicht musterhaft und dem Zwecke vollkommen entsprechend eingerichtet sei; insbesondere lobten sie die praktische Eintheilung der Institutslocalitäten, die Bade- und Garienaulage sowie die innere Einrichtung der Anstalt. Vor allem aber gefiel ihnen der überaus freundliche und wohnliche Eindruck, den die Anstalt, ohne Aufwand eines unnothwcndigen Luxus, auf sie gemacht hat. Die genannten Herren sind u. a. auch in Berlin, Hamburg, Frankfurt a. M., München usw. gewesen. — (Dienstliches.) Das Präsidium der l. l. Finanz-direction hat den Steueramtsadjunclen Arthur Sedlal do: seiner provisorischen Zutheilung zum l. l. Steueramte in Weichselburg abberufen und denselben dem l. l. Hauptsteueramte in Üaibach zur Dienstleistung zugewiesen. Der beim Hauptsteueramte in Laibach in Verwendung stehende Steueramtspraktilant Anton Nrilli wurde von amts-wegen und in gleicher Eigenschaft zum l. l. Steueramte in Weichselburg versetzt. —ik. — (Einen exotischen Gast), Monsignore Vincenz Carlassare, Missionsbischof in Hu-Pei (China), beherbergte vorgestern das hiesige Franciscanertloster. Monsignore Carlassare stammt aus Vicenza und wirlt bereits seit 30 Jahren in China. Er ist auf der Reise nach Venedig begriffen. — (Die Neujahrslalender in den Kaffeehäusern.) Die Wiener Kaffeehausgehilfen fassten den Beschluss, die Gehilfenvertretung habe für die Abschaffung der Kaffeehaus-Neujahrslalender einzutreten. — (Stimme aus dem Publicu m.) Die elektrische Tramway hat sich in Laibach schnell eingelebt und wird geradezu überraschend stark frequentiert. Auf einen Umstand mag indessen die Betriebsleitung aufmerksam gemacht werben. Die Sicherheitsgitter gelangen nämlich nui auf der Strecke Südbahnhof - Unterlrainer Bahnhof mehl als zehnmal zur Uebertragung. und werden die Passagier« hiebei von den Conducteuren geradezu gestoßen. Bei den sonst so modern eingerichteten Wagen ist dies gewiss eir Uebelstand, den aber die Betriebsleitung umso leichter beheber könnte, als in anderen Städten die Sicherheitsgitter auj einen Druck seitens des Conducteurs zusammenrutschen (Rouleaux-System in Budapest, Wien und Graz.) — (Sanitäres.), Im Verlaufe der letzteren Zei! ertränkten in der Ortschaft Suhorje. politischer Bezirk Adels-berg. 12 Personen an der Ruhr, welche bisher zwei Opfei forderte. Die Krankheit entstand durch den Genuss verdorbenen Wassers und unreifen Obstes; auch die Weiter-Verbreitung wird den gleichen Ursachen zugeschrieben. Di, hygienischen Verhältnisse dieser Ortschaft sind sehr un günstige, die Wasserversorgung eine minder gute, Wohnungel Und Gehöfte unrein. Zur Verhütung der weiteren Aus breitung wurden alle sanitäts-polizeilichen Maßregeln ein geleitet und die Bewohner auf den RemlichleiMnn auf merlsam gemacht; auch wurde die Assanierung der Ortschaf — (Truppendllrchzug.) Am 10. d. M. rückte eine Abtheilung der nach Vosnien marschierenden Husaren» Escadron des 6. Husaren-Regimentes als Quartiermacher in Rudolfswert ein, während die Escadron am folgenden Tage um 10 Uhr vormittags von Seisenberg cm-kam, um am 12. d. M. den Marsch über Landstraß fortzusetzen. Sowohl die Mannschaft als auch das Pferde-materiale ist sehr gut gehalten. —e— — (Mangelhafte Straßenbeleuchtung.) Gestern abends nach ^8 Uhr versagte die elektrische Beleuchtung und die ganze Wienerstrahe, die Vega-, Hilscher-und Einödgassc waren in tiefstes Dunkel gehüllt. Und dies bei dem gegenwärtig herrschenden elenden Wetter'. — (Krantenbewegung imKaiserFranz Josef-Kranke nhauseinGuilfelb.) Vom Monate Juli verblieben 10 männliche und 12 weibliche, zusammen 22 Personen. Im Monate August wurden 17 männliche und 6 weibliche, zusammen 23 Personen aufgenommen. Die Summe der behandelten Kranken betrug somit 27 männliche und 21 weidliche, zusammen 48 Personen. Hicvon wurden 17 männliche und 13 weibliche, zusammen 30 Personen als geheilt entlassen. Gestorben sind 2 männliche und 1 weibliche, zusammen 3 Personen. Der Krankenstand mit Ende August betrug 8 männliche und 7 weibliche, zusammen 15 Personen. Die Summe aller Verpflegstage war 618; die durchschnitt-liche Verpflegsdauer für einen Kranken 13 Tage. —e. — (Tobesfälle.) Am 9. d. M. starb in St. Lamprecht (Obcrsteiermarl) Herr Abt Othmar M urn it im 76. Lebensjahre. Der Verblichene war ein geborener Bischof-lacker. — In Wippach verschied gestern der Oberförster und Amtmeister der Herrschaft Wippach, Herr Gustav Schwi -clert, im 43. Lebensjahre. — (Reactivierung von Obst- und Weinbau curse n.) Ueber Anregung des lrainischen Landes-ausschusses ist die Reactivierung von Cursen über Obst- und Weinbau an der Lanbes-Ackerbauschule in Stauden für Vollsschullehrer in Aussicht genommen. Die an diesen Cursen theilnehmenden Lehrer werden behufs Bestreitung der mit dem Besuche des Curses verbundenen Auslagen mit angemessenen Unterstützungen bedacht werden. —ik. — (Die versunkene Glocke von Veldes.) Wie dem „Slovenec" gemeldet wird, wurde am verflossenen Dienstag im Veldeser See von zwei Matrosen aus Pola die der Sage nach versunkene Glocke gesucht. Die Matrosen hatten alle Taucherapparate mitgebracht und tauchten gegen 11 Uhr unter. Die Untersuchung, welche auch nachmittags fliigesetzt wurde, verlief ohne Resultat. Man fand nur wcichen Lehmboden und meterhohen Schlamm; in der Nähe der Insel gab es große mit Mooswert bewachsene Gräser, sc> dass das Fortbewegen auf dem Grunde nur schwer vor sich gieng. — (Wissenschaftliche Excursion.) Der Professor der Mineralogie und Geologie an der technischen Hochschule in Wien, Hofrath Franz Toula, hat mit einigen seiner Schüler Wien verlassen, um geologische Ex-cursionen in die Karawanlen zu unternehmen. Hiebei sollen auch die Tracen der Karawanlenbahn von Klagenfurt zur Dräu, im Nosenthale und vom Rosenbachgraben nach Ass-ling im Savethale in der Richtung der Aze des Zutunfts-tunnels begangen werden. — (Schadenfeuer.) Am 26. v. M. nachmittags brach in der Dreschtenne der Messnerei auf dem Iantsch-berge ein Feuer aus, welches die Tenne sammt mehreren Centnern Heu total einäscherte und einen Schaden von 2000 X verursachte. Das abgebrannte Object war um 400 X versichert. Das Feuer dürfte durch eine fremde Person, welche in der Dreschtenne übernachtete und Tabak geraucht haben dürfte, verursacht worden sein. —ik. — (Ertrunken.) Am 10. d. M. früh fiel der 22 Jahre alte, beim Franz Potix'nil in Birlendorf. Gerichts-bezirk Krainburg, bedienstete Johann Vatev beim Schleusenöffnen ins Wajser und ertrank. —1. — (Chinesische Privatcorrespondenz.) Von einem Leser unseres Blattes wird uns die Uebersetzung des Originalbriefes eines hohen Ministers in China an seinen Amtsgenossen zur Verfügung gestellt: „Das Wetter ist zu heiß. Ich denke, es geht Ihnen gut, es geht Ihnen besser als früher. Jetzt habe ich einen fürchterlichen Durchfall, außerdem wurde ich heute zur Audienz gerufen. Ich habe dort viel geschwitzt, dadurch wurde ich recht traurig. Ich be-chre mich. Ihnen mitzutheilen, der 21. Tag ist Ihr Diensttag in, der Kanzlei (Conferenz). Ich habe gehört, dass Seine Majestät der Kaiser Audienzen ertheilen wird. Schreiben Sie mir wann. Ich schreibe dies und grüße Sie, mein vierter Vruder . . ." * (Ueberfahren) wurde gestern vormittags auf dem Domplatze von einem Radfahrer die Frau Friderile Vaier. wohnhaft Slom^elgasse Rr. 4. Sie erlitt einen Beinbruch und musste mit dem Rettungswagen ins allgemeine Krankenhaus überführt werden. " (Vermiss t) wird der zehn Jahre alte Franz Km-lovic, vorher wohnhaft Unterlrainerstrahe 19. Der Knabe hat am 4. d. M. das Elternhaus verlassen. (Verloren) wurde in der Stadt ein silbernes Armband. Theater, Kunst und Literatur. Anaswsil.?G/iin^r^!'" "" " ^«" ist in Graz o<' ^" (^6it«1.jf,ki ?0vur!k.) Inhalt der 26. Nummer: 1.) Vor den Landlaqswahlen. 2.) Lehrer-^ ? ""^°^" kahlen. 3.) Jetzt ist's klar. 4.) Aer-f? «s. ^ ^. Vereinsmittheilungen. 6.) Literatur und schreib« ^M^lungtn. 8.) Amtliche Lehrstellen-Aus- Geschäftszeitung. ^ — (Viehmärlte.) Der am 9. dH^ik ^ bei Sittich abgehaltene Gesammtauftrieb von etwa 800 Stuct " ^ ^ ,', Gattung zu verzeichnen. Der Handel "a ,^,,^ der fremden Viehhändlern wurde» ^?"" e^ ^ Tirol und Steiermarl aufgetauft. D>e " '«^"/"l ziemlich hoch gehalten, namentlich "z'eUc .^ I«' s hafter Nachfrage fehr gute Preise. - "" „ )^ m St. Martin bei Litta, "ba/hai '^ ,^ , markt wurden über 500 Stück Vieh ""'Z ^"'^' ! Wesenheit fremder Viehhändler gestaltete M ^ M^, sehr lebhaft, und es wurde bei durchweg« « .^ ^' namhafter Absatz erzielt. Ein ziem'^ - ^ herrschte auch im heimischen Zwischenha""^^^ Telegramme Der Stapellauf des «Arpad.' ^ , Triest, 11. September. S. M> S^H^ ist heute vormittags auf der Werfte "» .M t<-onic-o tli<^ino zu San Marco W ^. l ßlM Stapel gelaufen. Als Taufpathin sung" Augusta.________^ Die Reise des Zaren. ^ Hela , 11. September. Nach 10 WH"/ '^, die „Standard" mit dem Zaren und „^>" ^"" / Großfürsten Alexis an Bord in SiA ^^jfse d'< , intonierten die Musikkapelle,! der deFscye" ^ gM , sche Vollshymne. Die Begleitschiffe gave" mi ab. Der Zar und sein Gefolge bega»e>' " ^z»^ „Hohenzollern", wo er vom deutschen '"" ^gettj^/ gtüßt wurde. Die Monarchen blieben n^fc!°' spräche auf demProincnadedeck. Auch »""'' ^l!M> der „Hohenzollern" verlief in angeregt" " ^ Z>M, Zar trank Äülow, Schlieffen, Eulenbulg ^js.^, deutsche Kaiser dem Großfürsten Ale^s, ^ ^yF^ dorf und Dr. Hirsch zu. Als sich b>e .H„„l^^ näherten, wurde die Tafel aufgehoben, ^''^^hr s men die Parade der Schiffe unter °"'HselY"^' Mannschaften ab. Hierauf ankerten b" > h^ Admirale und Commandeure erschienen aü , zollern" zur Defiliercour. . Pal^,,,,!< Paris. 11. September. Der h"^. ' lheik'" ^/ abgehalteneMinisterrath setzte die letztcn^'"s ,^c ^ Empfang des Kaisers von Russlcmd fe>t- ^ M ^ »nachte Mittheilung von der Illiterzeich!'"'"^,,^:'!" ^ in Peking. Der Regierung ist bisher leM^^^ü" die Möglichkeit eines Besuches des iMs"» zugekommen. MacKinley. ^ ^ 30 Min. über das Befinden des P"I ^ M ,s, ausgegebene Bulletin lautet: Der Z"'"'' ^. ^'.^ ist in allen wesentlichen Punkten "'"", ^eitag' ,,^ 100-6, Puls 114. Athmung 28. Als am ^ ^,,,c ^ Anschlage, die Operation ausgeführt ',"^ des ^ ,, ,i^ das5 die Kugel ein Stückchen von dem ^. ^, ^" ,^i mit sich gerissen hatte, welches gleich ">>' , ei't^,ß Schussöffnung saß. Es wurde s""^ ' I,s ßn -aber der Qeffcntlichleit zur Kenntnis a." ^nf^il" , d?n Wunsch hegen, ihre Berichte ganz ossr ^ bclH^ diese Trennung der oberen Wundranvci ,jc l'./' process etwas verschoben. Der Präs'de"l . ^.„ ^ ,^ um mit der Aufnahme der Wahrung "^. Vn>^< ginnen zu können. Er erhält reinen 3^! ^h,i"g ' „,iiü ^ wurde nach IMündiger ärztlicher Ae"^ ^ii^ Buffalo. 11. heute 6 Uhr früh hatte der Pläs'delU -" , gute Nacht. Puls 120. Temperatur 1""' ^ics«^ Newyort, 11. September. Der ^ v<> ^,"' „Newyorl Heralb" will erfahren have", ^ a> auf MacKinley die Folge eines Comp>" Personen betheiligt seien. London. 11. September. 2"v ^ ,„'' ^ Phiert von gestern: General Meihm" ' ,„^"^^ mandoL unter Van Conder und Dcla"^.^ s'^l^ bei Grootmarcen (?) Gefechte ">'d vc, ^chs ^c " einer starken Stellung. Der Feind lieu ^b" . Nethuen nahm 41 Buren gefangen A^ und Vorräthe. ^cpl""^"^^ M a gge r s fou t e i n, ^ - .--H „ü'l ^,„ ss Meldung.) Oberst Crabbe stieß heute l^,^ Bl^,i"'" zusammen. Letzterer und ein anderer ge„gk' mehrere verwundet und 37 Ma"" ^ ' --^^itunq Nr 209 1751 -------^cr^^____________________________ "31______________________ 12. September 1901. ^,«'« 9 C ^crjtorlicue. ''^^"stHe^^ "nna Millie, ssärberslochler, ^M>v? ^"'ü. Ü!. ^. I"H"N" Strnlelj. Taglöhner, 51 I.. ^P^m. ^ Ctefan Gerjol, Taglöhner, 58 I, »lls!t ' . . »! I^' Gutter pr. llss. . . 2 20 ..^'-Wr ' . . ^_ 3 7^ A" pr. Slü°^ '--^-. ? heisch . 120 .....-U'< "b ' . . ^. ^ " Cchweinefleisch . 1 30 .^ -^" ^" p' <1 - - - 450 . ^!^.,/ . -^ " ^ ^'^ ' » . . . 4 05 -^". H'"^ ' l 35 " ,7, '"eich.. . 5 50 - -^iiH.,. ' 1,20 I ""-'.r°th..»'r.H!N. ^4 - , z ''-^^^«ltt!, «u!!d7.,ck ?,,«<, ,,.M ^^^ Z«z> V« "e, Himmel» z LZ > '>^u,!t>< ., ^"'lchwach , Negen ,I8'1 ^H^^ unte l. ^ " !».1 - ' --- ,6efische ft j» bei >< Ita^Sl^'KasW Laib ach. II 1 ^^Jr'^8 *o^H** Gloria-Fußllodcn-Entail geruchlos, rasch trocknend und von höchstem Glanz. Fußböden mit Gloria lackiert können in drei Stunden benutzt werden. Zu haben bei Nriider lkberl, Delsarben-, Lack« und KivniH'Handlnng, Laibach. — Nach auswärts mit Nach. nähme. (929) 11—6 i Or. J. G. PO1*I»"* isl ein natürliches Mundwasser aus j| ¦ | m ¦¦¦ || p 1^ a || kostbaren Kräutern und Harzen, i\ IM iX I M r K I IM wirkt übcrrasohondgünstiggogenallu ^1 II fl I II kill ll Uidcn, Schmerzen, und zur luhal- , , ,, f,. . . „„_„ .„ tung (l«r Zähno und Mundlnihle, k.k.llos./ahnaral.WIEII, 13/6 « wei1 eB kei]1 i;hoilli8t..i, ,Ilit SUur,.,i Nur eclit mit blauer Ktikfitte, Wl verw(!tzles Mnndwaaser ist wie die franz. Golddruck mit meinor fei rniiinten dor Jetztzeit. 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Die Notlerunz e> «ttien und d«! «»wtlleii üol«» »„rNeb N« »er «tt>. «"" «"' «lnheltl. stente in Note« Mal» November p. «. 4 8«/». . . 98« 9s 6', ln««t.Febl..«u,.pi 28 4k „ „ «prll^)ct. pr.«.4 8"/« 88 L» W4t> »«4«> st. »»"/, l9i l>l» lW l>0 »«SO«« „ lU0 l. 4°/» ,40 8k> »41 — »8«0«l ,. l >»r l« A»lch>« ,ath» «ltt«t,«n A3«ig. »ich, «nb l»l. 0esterr.»«lbrente, stft.. lOUfl., per «lass».....4«/^ l»8 9i ll« lb »t». «ente w Klonemoihi.. stfr., p« «laff».....»°/° 95 5b 9» ?e bt«. dto. dto. pe« Mtl«, 4°/, »üb« 9o 70 0tsttrl.In»«ft<«»». »lllabethbahn ln V.. steuerfrei, »u 84.000 »ronen . . 4»/,,»« zo „5.50 »r»nz.I°»l.««hn »n «Lilbn (blv.st.).....»V//° l»ll «0 l»t »< »tuvolslbahn ln lttonenwiHi, steuerfrei (dw. Tt.) . .«'/<, 9» »0 9« »0 v««lber»b»yu in »rouenwHhl. ßluerfr.. «« »r.. . .4"/,, «- «- »l«,«b«thb«hn «» st.««. »'/<«/» V«N »00 st.......494'- 4»« - bt». 2lnz^»ud». »00 st.».«, l». 5'/.°/»........4«-4Ül'". bt«. 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S»l i0«it^b0 «r«bltbanl,«ll »lb - <«ro»pt«.«el., «brsfl., «X> >l. »03 - 50l — «U»»».»«ll»U»!.,MtU«, «00«. 480- 486- 0>^»tH»»».. <0«?.,«X>ll.»<>°°». l»4t>0l9H- U«nb«lba..l. 0H „ «^ ^ Unionbanl 80U l>. /'s, »"' b«l«»l,l«NNl, M«>. '"' n «""" " . " ,,^ in Wie» «0"s<^ ^'s,.'iM> ^!>' ..«ilhemuhl". P°p'"^,l . ^ ? >!.' Üieftnger Mauer,« »"" ' ^,,,, »Ü M«n!a.>.«e!ell,ch.. A? »au!' ?^»i°' sal°o.T»r<. «l,!nl°^" ^,', "^^ ^r.!°ll« «ohle««.H^ ou > '" , M '3 «a«,«n^llbanft,.«^ - ^ ,„ 400 «r. .^ ,'„,^ !l., '^»l" »ur,.^t" .^^ «mfit.oam - ' ^ AlÜA H.ut,ch. Pl«»t , '^." Uenbou , Pari« . , -3l Pel!"»,ur» Ducalen >-.',- „' 80-lfla,.c» H'üüt - : , , '„» / Itallenilchs