80. Jahrgang Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schrifüeitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68, 25-69, Maribor, Kopališka ul. 6. Nr. 82 Donnerstag, den 11. April 1940 worer Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.—, für das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert Bei Anträgen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. Pf@BS ©#18 1*50 ji m,ni 11 iiiiwiw Akue Sicherheitsmaßnahmen des niederländischen Kabinetts / 3n Doliänd herrscht Angst, weil man einen SrßMch-fmnW-iMcoen Glotz als Kompenjalion der Okkupation Dänemarks und Norwegens befürchtet / Einschränkung des Eisenbahnverkehrs aus militärischen Gründen ^histerdam, 10. April. (Avala.) Uavas meldet: Das holländische Kabi-ned ist gestern abends zu einer Sitzung žl’sammengetreten, in der neue militariste Sicherheitsmaßnahmen beschlossen Wurden. Die holländische Regierung hält tesge für überaus ernst. Wie Havas ^riahrt, ist in Holland das Bestreben gelend, den Krieg nicht zu erweitern, damit Land nicht in die Gefahrenzone kom-In gewissen holländischen Kreisen plrd die Befürchtung ausgesprochen, daß /ankreich und England zu Kriegsopera-0nen gegen Holland schreiten könnten, Uni auf diese Weise die von Deutschland c u,chgeführte Okkupation Norwegens Und Dänemarks zu kompensieren. Die Etliche Mitteilung über den Verlauf der Gestrigen Ministerratssitzung begründet diese Gerüchte, es wird jedoch erklärt, daß die niederländische Regierung gestern abends nur die allgemeine Lage überprüft hätte. Amsterdam, 10. April. (Avala.) Ir. holländischen Regierungskreisen ist mau im Hinblick auf die augenblickliche internationale Lage sehr pessimistisch gestimmt. Aus diesem Grunde wurden in der gestern abends abgehaltenen Kabinettssitzung die Bestimmungen einer Verordnung über gewisse außerordentliche Maß nahmen für jeden Eventualfall angenommen. Als eine dieser Maßnahmen ist die Einschränkung bzw. Einstellung fies privaten Personen- und Güterverkehrs auf den Bahnen anzusehen. Aus maßgeblichen Kreisen werden Informationen in bezug auf die weiter zu ergreifenden Maß nahmen militärischer Natur strengstens geheimgehalten, Amsterda m, 10. April. (Avala.) — Havas berichtet: Die Verwaltung der holländischen Staatsbahnen hat die Weisung getroffen, daß ab heute der Personenzugsverkehr auf sämtlichen Linien beträchtlich eingeschränkt wird, und zwar mit Rücksicht auf den Umstand, daß eine große Anzahl von Militärurlaubern aus Gründen des dringlichen Bedarfes in Ihre Garnisonen berufen wurde. Auch die Güterzüge wurden auf ein Minimum beschränkt, da die Waggons für Militärtransporte benötigt werden. London. 10. April. (Avala.) Havas meldet: In der gestrigen Sitzung des Ober-ti sten Kriegsrates der Alliierten ist nicht nur die nach der Invasion Deutschlands in Dänemark und Norwegen entstandene Situation geprüft worden, sondern es war den auch andere eventuelle Möglichkeiten deutscher künftiger Aktionen geprüft, die die Westmächte zwingen könnten, die erforderlichen Aktionen zu unternehmen. In London ist es allen klar, ebenso auch in Schweden, daß Deutschland in kürzester Zeit eine Aktion gegen Holland utiierneh-?r:en könnte, um durch einen neuen Streich an Zeit zu gewinnen und den Alliierten auch hier zuvorzukommen. Sicher ist, daß die französischen und englischen Minister bereits jene Maßnahmen getroffen haben, die einer solchen Eventualität entsprechen würden. Norwegen zu Verhgnb ml Der Verlauf der gestrigen Gtorihing-Sitzung - Ein dreigliedriges Komitee für öle Verhandlungen mit Deutschland vom norwe ! chen Parlament besia? i .Stockholm, 10. April. (Avala.) euter meldet: Wie die Norwegische eiegraphenagentur nach hier eingelangen Nachrichten meldet, ist Norwegen betet, mit Deutschland zu verhandeln. Das I^rwegjsctie Parlament trat in einem Dor-,e °ei Hamar zusammen, wo sich auch die Norwegische Regierung befindet. Das j^rthing stimmte einem Vorschlag der 'cgierung zu, wonach ein dreigliedriges -omitee für die Verhandlungen mit den putschen Militärbehörden eingesetzt wird. Ai Mitgliedern dieses Komitees wurden ehemaligen Minister Lykke und Molekel ernannt. Storthing-Präsident _ a m b r o teilte ferner mit, daß die Re-^‘"rung um die Ermächtigung vorstellig '•ev/orden sei. drei neue Minister ohne Geschäftsbereich ernennen zu dürfen und alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, die bis zur Einberufung der normalen Par lamentssession erforderlich sind. Er fügte noch die Bemerkung hinzu, daß das Stort-ihing Wohl aufgelöst werden könnte, viel notwendiger sei es jedoch, daß eine bestimmte Anzahl von Parlamentsmitgliedern in Form eines Ausschusses im Bedarfsfälle dringlich von der Regierung zu Rate gezogen werden könnte. Das Parlament nahm diesen Vorschlag Hambros an. Es wurde ein Sonderausschuß gebildet, in den je zwei Vertreter jeder Stothingoartei ernannt wurden. In diesem Ausschuß sind die Konservativen, die Liberalen, die Land wirte und die Sozialisten vertreten. Ministerpräsident Migardvold dankte den Abgeordneten für das der Regierung entgegengebrachte Vertrauen und forderte die Abgeordneten auf, nach der Rückkehr in ihre Heimatorte dem Volke Mut einzu-flössen. »Ich bin überzeugt«, sagte der Ministerpräsident, »daß das Volk von den gleichen Wünschen beseelt ist. wie wir selbst und das alles glücklich enden wird.« Storthingpräsident H a m b r o knüpfte an die Worte des Ministerpräsidenten an und sagte: »Wir hoffen und sind voll des Glaubens, daß die Zukunft unseres Landes nach der schweren Uebergangszeit für unsere Kinder gesichert sein wird. Gott segne Norwegen!« Alle Abgeordneten wiederholten die Worte Hambros, worauf die Sitzung nach der Absingung der norwegischen Hymne geschlossen wurde. Seegefechte I Englische Landungsversuche an der norwegischen Küste L°ndon, 10. April. (Avala). Havas erichtet: Nach noch unbestätigten Mit-2l‘Ungen, die in London zirkulieren, kam ? an drei Stellen zu einem Zusammen-l°ß zwischen der englischen und der ’-utschen Flotte. In Kreisen, die der bri-lSchen Admiralität nahestehen, werden ;lcht die geringsten Angaben darüber gelten. ob sich deutsche Flotteneinheiten ,0rdlich von Tronthjem oder Narvik bc-nden_ in englischen bevollmächtigten ).reisen wird darauf hingewdesen. daß es llr die Kriegsschiffe während des Ope. atlÖnsverlaufes schwer sei, Funksprüche '! geben da sie aut diese Weise dem Je3ner wertvolle Winke geben würfen. , L 0 n d o n 10. April. (Avala). Wie e_r a 11 y T e 1 e g r a p h« berichtet, e,ne große Anzahl englischer und •«•nzos scher F'ugzeuge nach Oslo geflo-Tn. Bald nach dein Einmarsch' der Deut-;cn.e$i in d e norwe : sehe Hauptstadt kam , n '>"< l.ufr zu einem Kampfe in dessen 'dam ein Flugzeug unbekannter Natio- nalität abgeschossen wurde. Gleichzeitig kam es über dem Flugplatz in der Nähe von Oslo zu einem Luftkampf zwischen norwegischen Flugzeugen und deutsche.) Luftstreitkräften. Der Berichterstatter des »Daily Expreß« meldet aus Stockholm, daß mehrere deutsche Kriegsschiffe durch britische Flotteneinheiten im Oslo-Fjord blockiert seien. Hierher sind Nachrichten eingetroffen, denen zufolge ein deutscher Kreuzer in den Gewässern bei Narvik versenkt wor en sei. Ein zweiter Kreuzer sei gestrandet. London, 10. April. (Avala.) Havas meldet: Im Verlaufe der vorigen Nacht kam es bei Tronthjem zu größeren Seekämpfen, in deren Verlaufe britische Flotteneinheiten versuchten, in den Hafen ein zudringen. London, 10. April. (Avala.) Havas ' erichtet: Britische Luftstreitkräfte unterahmen mehrere Angriffe auf deutsche freuzer im Bcrgenfjord. Ein deutscher Kreuzer wurde beschädigt. Die amtliche Mitteilung des britischen Luftfahrtministeriums besagt, daß alle Flugzeuge unbeschädigt zurückgekehrt seien. Stockchol m, 10. April. (Avala. — Reuter berichtet: Nach einer Meldung' aus Lisekil wurde gestern an der Westküste Schwedens der deutsche Dampfer »A masi s« von einem Tauchboot torpediert. London, 10. April. (Avalj). Reuter berichtet: Ein englisches Unterseeboot hat im Skagerrak an der Südküste Norwegens den deutschen Dampfer »R i o de Janeiro« (0600 Tonnen) versenkt. Es wird angenommen, daß dieser Dampfer für Truppentransportzwecke benützt wurde. 150 überlebende der Bemannung gingen im norwegischen Hafen Lilesan an Land. Man nimmt an, daß etwa 15C Leute ums Leben gekommen sind. Die Verletzten unter der Bemannung wurden ins Krankenhaus in Christiansund gebracht. Wie in London verlautet, war das Schiff mit Tanks, Flugzeugen, Minenwer- fern, Munition usw. beladen. Ebenso wird die Versenkung des deutschen Tankdamp fers »P o s e i d o n i a« gemeldet, der ebenfalls große Munitions- und Kriegsmaterialvorräte an Bord führte. Engli-scherscits wird' behauptet, daß außer den beiden genannten Schiffen noch zwÄ deutsche Schiffe versenkt worden seien, doch wisse man nicht um ihre Namen. Staunings Appell an das dänische Volk. Kopenhagen, 10. April. (Avala) R e u t e r meldet: Der dänische Reichs- tag trat gestern zu einer kurzen Sitzung zusammen, in der Ministerpräsident Stau, riing erklärte: »Wir bedauern den Tod guter Söhne Dänemarks, die morgens ihr Leben verloren haben. Unsere Herzen wünschen den Frieden.« In seiner weiteren Rede legte Stauning die Gründe auseinander, die zur Bildung einer neuen Regierung geführt hätten, in der alle Parteien vertreten wären. Das dänische Volk sei bereit, in allen seinen Parteien den Zusammenschluß zu finden. Der Reichstagspräsident erklärte sodann, daß das dänische Volk bereit sei, die Proklamation des Königs zu befolgen und' der Regierung in diesen verantwortungsvollen Tagen beizustehen. Jeder Däne müsse heute das Wohl des Vaterlandes vor Augen halten. Holland und die deutsche Aktion in Skandinavien. Amsterdam, 10. April. (Avala) DNB berichtet: In holländischen politi- schen Kreisen herrscht die' Auffassung vor, daß die blitzartig durchgeführte Aktion der deutschen Wehrmacht in Skandinavien für die Westmächte einen seht schweren Schlag darstelle, jedenfalls den schwersten im bisherigen Verlauf des Krieges. Diese Auffassung wird auch von der Presse geteilt. »Niewe Rotterdamsche Courant« schreibt, die Westmächte seien in diesem Falle übervorteilt worden. Die Tatsache, daß cfie Deutschen Stavanger, Trondhjem, Bergen und Narvik besetzen konnten, sei der beste Beweis dafür, daß die britisch-französische Flotte ihrer Aufgabe nicht gewachsen gewesen sei. BMe Zürich, 10. April. — Devisen: i-cograd 10, Paris 8.755, London 15.45, Newyork 446, Brüssel 75.90, Mailand 22.52. Amsterdam 236.725. Berlin 178.75. Sofia 5.50, Budapest 79.50, Athen 3.20« Bukarest 2.125, Istanbul 3.20. Dänemark und Norwegen von den deutschen Truppen besetzt ' Ms stoßen norwegischen Häfen In öeuischen Händen /• Nuch Nqil> |f im Norden besetzt / EngU ch-'ranzösi'che Fwffen verbände von Norwegen aus durch Lustf rettträfte angegriffen / Erne Erklärung des Nkichsaußenmmifters v. NibbemroP 2)fr Eindruck der deutschen tütton in der Wen Berlin, 10. April. Das Deutsche Nachrichtenbüro meldet: Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die militärischen Operationen für die vollständig* Besetzung Dänemarks u. der norwegischen Häfen sind am 9. April planmäßig abgeschlossen worden. Die Besetzung Dänemarks gab keinen Anlaß zu irgendwelchen Mißverständnissen. Die Besetzung der norwegischen Küste ging glatt vonstatten. Erwähnenswert ist lediglich der Widerstand im Oslo-Fjord. Dieser Widerstand wurde nachmittags und in den Abendstunden gebrochen. Dänemark war bis 18.15 Uhr bis auf ein kleines Stück vollkommen besetzt. Berlin, 10. April. Das Deutsche Nachrichtenbüro meldet: Gestern wurden alle wichtigen und durch Eisenbahnen mit dem norwegischen Innern verbundenen Hä fen wie Narvijk, Bergen, Trondhjem, Christiansund und Oslo besetzt. Wo sich etwa Widerstand zeigte, wurde er gebrochen. Den deutschen Luftstreitkräften gelang es, von der norwegischen Westküste aus star ke englisch-französische Flottenverbände erfolgreich qnzugreifen. Hiebei wurden zwei schwere Schlachtkreuzer getroffen. In Dänemark und in Norwegen herrscht überall Ruhe. Gestern nachmittags erfolgte ein neuer deutscher Luftangriff auf englisch- französisch» Flottenstreitkräfte. Nach einer Funkmeldung wurde ein Schlachtschiff durch drei Volltreffer schwer beschädigt. Ein Kriegsschiff brennt. Berlin, 10. April. (Avala.) DNB berichtet: Das Oberkommando der Wehrmacht teilt mit: Das Vorgehen der deutschen Truppen von Jütland gegen Norden und auf die Inseln zu ist gestern rasch vor sich gegangen. Die dänische Regierung hat ihren Truppen den Befehl gegeben, keinen Widerstand zu leisten. Die Einnahme der wichtigsten militärischen Stützpunkte in Norwegen ist so rasch vor sich gegangen. Hiebei wirkten erfolgreich das Landheer, die Flotte und die Luftwaffe zusammen. Deutsche Luftstreitkräfte halben die Landung auf den Flugplätzen in Jütland und Südnorwegen durch geführt. Berlin, 10. April. (Avala.) Das Deut sehe Nachrichtenbüro meldet: Der Kommandant der deutschen Truppen in Norwegen General v. Falkenhorst richtete an die norwegische Armee und an das norwegische Volk eine Proklamation, in der die bekannten Pläne Englands und Frankreichs bezüglich Dänemarks und Schwedens dargelegt werden. Deutschland' — heißt es im dem Aufruf — beschloß den englischen Angriff abzuwehren und mit seinen Waffen alle Maßnahmen zum Schutze Norwegens und Dänemarks zu. .Treffen. Die Neutralität der beiden Länder wird bis zum Kriegsende geschützt werden. Deutschland hat nicht die Absicht, einen Stützpunkt für seinen Kampf gegen England zu schaffen, es will nur nicht, daß Skandinavien Kriegsschauplatz wird. Aus diesem Grunde haben starke deutsche Streitkräfte die militärisch und strategisch wichtigen Punkte im Norwegen und Dänemark besetzt. Bezüglich dieser Fragen sind Verhandlungen der Reichsregierung mit der norwegischen Regierung im Gange. Das Ziel dieser Verhandlungen ist die Sicherung des Bestandes Norwegens in vollem Masse, ebenso die Erhaltung der norwegischen Wehrmacht und' der Freiheit und Unabhängigkeit Norwegens. So lange diese Verhandlungen nicht abgeschlossen sind, erwartet die deutsche Wehrmacht, daß die norwegische Wehr- j macht Einsicht üben und die Bevölkerung j begreifen wird, daß jeder aktive oder passive Widerstand nutzlos ist. Ein solcher Widerstand wäre nutzlos und würde sofort mit allen Mitteln gebrochen werden. In diesem Zusammenhänge werden alle norwegischen Behörden aufgefordert, unverzüglich mit den deutschen Kommandostellen in Verbindung zu treten. Das norweg:sche Volk hat die Pflicht, seiner Alltagsarbeit nachzu-hen und muß berlicksichvgen, daß die Ordnung und Ruhe aufrecht erhalten werden muß, die deutschen Streitkräfte übernehmen die Sorge, den/Staat vor einem Angriff Großbritanniens zu schützen. Einen ähnlichen Appell richtete der kommandierende General der deutschen Truppen in Dänemark, General Kautis. an das dänisehe Volk. Berlin, 10. April. (Avala). Das Deut, sehe Nachrichtenbüro meldet: Im Zusammenhänge mit den neuesten Vorgängen in Skandinavien gab Reichsaußenminister v. Ribbentrop vor den Vertretern der deutschen und der ausländischen Presse folgende Erklärung über den Standpunkt der deutschen Regierung ab: • »Der britisch-französische Angriff auf die norwegische Neutralität am 8. d. M. Berlin, 10. April. DNB meldet: Die deutsche Reichsregierung hat gestern durch ihren Gesandten in Stockholm eine •Anfrage an die schwedische Regierung gerichtet In dieser Anfrage wird die schwedische Regierung ersucht, ihren Standpunkt in bezug auf die deutsche Ak äion in Norwegen und Dänemark bekannt zugeben. Außenmirristeri G li n t h e r beantwortete noch im Laufe des gestrigen stellt die schwerste Neutralitätsverletzung dar, die man sich nur denken kann. Dieses Vorgehen zieht sich in unabsehbarer Reihe früherer englischer Neutralitätsverletzungen von der Bombardierung Kopenhagens im Jahre 1807 bis auf den heutigen Tag. Der Angriff Englands und Frank reichs auf d. Souveränität Norwegens hat Deutschland keinesfalls überrascht. Wie sie bereits aus der Note erfahren haben, die das Reich an Norwegen und Dänemark gerichtet hatte, streben England und Frankreich darnach, Deutschlands Erzzufuhren zu unterbinden und aus Skan dinavien einen neuen Kriegsschauplatz zu machen bzw. Deutschland von Norden her anzugreifen. Die Minenlegung in den norwegischen Territorialgewässern und die Versenkung von Patrouillenschiffen ohne vorherige Ankündigung ist erst der Anfang eines der Reichsregierung bekann ten englischen Planes. Nach Mitteilungen, die die Reichsregie-rung besitzt, hätte gleich darauf ein zwei ter Plan verwirklicht werden sollen. Der Plan setzte sich zusammen auf der Besetzung Dänemarks, Norwegens und Schwedens, da sie allein mit der Besetzung Norwegens die deutschen Erzzufuhren aus Schweden nicht unterbinden könnten. Von Südskandinavien aus sollte dann der Angriff gegen Deutschland erfolgen. Die deutschp Regierung erhielt Nachrichten, daß in gztnz Norwegen englische General Stabsoffiziere die Vorbereitungen für die Landung ihrer Truppen getroffen haben. Die deutsche Regierung war über diese Pläne genau informiert. Die übrige Welt kann jetzt, nach dem Angriff auf Norwegens Neutralität, den Zynismus und die Roheit ersehen, mit der England und Frankreich im friedlichen Norden einen neuen Kriegsschauplatz gegen Deutschland schaffen wollten. Erst jetzt kann man den Umfang dieses Vorgehens ermessen. Die englisch-französische Note, die am 8. April an Norwegen gerichtet wurde, verkündet ein neues internationales Gesetz wonach ein kriegführender Staat da= Recht besitzt, eine Aktion zu unternehmen, von der er überzeugt ist, daß sie in folge des rechtswidrigen Vorgehens des Gegners notwendig geworden ist. Wir Ir ben jetzt diese These angenommen. England hat Skandinavien Gewalt angifaVi und der Führer hat eine Antwort erteilt, wie sie auf eine derartige Rechtsverletzung notwendig ist. Die deutsche Wehrmacht wird schon dafür sorgen, daß in diesem Kriege kein Engländer oder Franzose dänischen oder norwegischen Boden betreten wird. Deutschland hat die skandinavischen Staaten und Völker dadurch vor der Vernichtung bewahrt und wird jetzt bis zum Kriegsende Garant für die wahre Neutralität des Nordens Sein. Ich bin überzeugt, daß dieser Schritt des ‘ Führers den alten und ruhmreichen Teil Europas vor dem sicheren Ruin gerettet hat, dem die Engländer und Franzosen gleichgiltig gegenüberstanden«. Tages die deutsche Anfrage. Die schwedische Regierung erklärt, daß sie entschlossen sei, an ihrer Neutralität striktest festzuhalten. Wie in der Antwort der schwedischen Regierung betont wird, wird Schweden keine wie immer gearteten Vorkehrungen und Maßnahmen treffen, die Deutschland als Erwiderung auf die deutsche Aktion in Skandinavien auszulegen vermöchte. zeilen eingehende Berichte über die deutsche Besetzung Dänemarks und Norwegens. Die Blätter meinen, daß diese Aktion als Erwiderung der englisch-französischen Maßnahmen unerläßlich gewesen sei. Deutschland habe der englischen Minenlegerei nicht ruhig zusehen können, da zu erwarten war, daß England und Frankreich im zweiten Vorstoß die Beset- • Kopenhagen, 10. April. Zwischen den deutschen und den dänischen Behörden sind Verhandlungen über den modus vivendi unter den neuen Umständen im Gange. Soviel man erfährt, haben die dänischen Behörden das Versprechen gegeben, die deutschen Weisungen genau zu befolgen, um Mißverständnisse und überflüssige Reibereien zu vermeiden. Die dänischen Rundfunksender begannen nach kurzer Pause mit der Sendung der ordent liehen Programme, die nur wenig geändert waren. Die Zeitungen erschienen mit kleiner Verspätung. Ansonsten herrscht in der ganzen Stadt Ruhe und Ordnung. In den Straßen patrouillieren deutsche Soldaten und nur dies weist darauf hin, daß solch bedeutsame Veränderungen eingetreten sind. Die Besetzung der dänischen Städte und Dörfer durch deutsche Truppen erfolgte bisher ohne Blutvergießen und Zusammenstöße. Gestern mittag erließ der König in seinem Namen und im Namen der Regierung eine Proklamation an das dänische Volk. Die Dänen werden aufgerufen, die Ruhe und Kaltblütigkeit zu bewahren. In der Proklamation heißt es, der Herrscher und die Regierung hätten sich gezwungen gesehen, die deutschen Bedingungen mit Protest anzunehmen, denn das sei der ein 'žige und beste Weg, d;c Interessen des zung Norwegens durchgeführt hätten. Deutschland sei seinen Feinden nur zuvor-gekommen und habe die skandinavische" Staaten rasch aus der Gefahr gerissen, Kriegsschauplatz zu werden. Moskau, 10. April. United Press berichtet: Der deutsche Botschafter von der Schullenburg hatte gestern nro' gens eine längere Aussprache mit Außen-kommissar M o 1 o t o w im Kreml. Di£ Sowjetpresse berichtet ausführlich über die Besetzung Norwegens und Dänemarks und meint ironisch, die Westmächte könnten jetzt Norwegen wenigstens einen Te>* jener Hilfe senden, die für Finnland zl’ spät gekommen sei. Deutschland habe anders gar nicht handeln können. Die »Pravda« wundert sich darüber, wo denn eigentlich die englische Flotte steckt. Djc Deutschen hätten doch norwegische Häfen besetzt, die viel weiter von Deutschland entfernt „eien als von England. Di® besetzten'Punkte lägen vor der Nase von Scapa Flow. Die »I s w e s t i j a« schreibt: »Jetzt ist der skandinavische Raum befriedet. Sowjetrußland hat Finnland befriedet, Deutschland hingegen das übrige Skandinavien. Jetzt können sich Deutschland und Sowjetrußland anderen Räumen widmen.« Das Blatt schleudert Angriff® gegen den englischen Imperialismus, den' in Skandinavien ein böser Schlag versetz worden sei. Amsterda m, 10. April. Havas berichtet: Die Besetzung norwegischer und dänischer Häfen durch die Deutschen ha-in Holland große Erregung ausgelöst. I" den Morgenstunden wurden die Ereignisse in Extraausgaben der Blätter vermitteln Die Telephonverbindungen mit Dänemar sind unterbrochen. Bern, 10. April. Die Schweizerische Telegraphenagentur berichtet: Die Berichte über die Besetzung Dänemarks u"« Schwedens durch deutsche Truppen ha‘ in der ganzen Schweiz tiefsten Eindruck gemacht. Die Schweizer Blätter beton« ^ die Notwendigkeit der inneren Geschlossenheit des Schweizer Volkes, da niemand wisse, was die Zukunft noch bringen kö"' dänischen Volkes zu schützen. Mit se'm^ und der Regierung Erlaubnis führe da deutsche Heer seinen Auftrag durch, om£ daß die dänische bewaffnete Macht derstand leiste. Berlin, 10. April. Die Reichsregn' rung hat gestern um 13.15 Uhr mitgd61 ’ daß die dänische Regierung den deu' sehen Gesandten in Kopenhagen verstav digt habe, sie erkenne unter den obrva tenden Umständen den deutschen Sch" ^ an und sei mit den Bedingungen des det sehen Memorandums einverstanden, werde sich den deutschen Militärbeho den gegenüber loyal verhalten. Der kanadische Ministerpräsident bestich* Roosevelt. Ottawa, 9. April. (Avala). Der ka nadische Ministerpräsident Macke z i e King wird sich demnächst na USA begeben und auf seiner Omchreis durch Washington dem Präsidenten sevelt einen Besuch "l*1"1Verstopfung,^regelwidrige Gärung8' vornän^e im D’^kdartn. schlechte Ver a ung sowie Koofschme-zen infolge Stun-verhaltunn werden durch das natür ic »Franz-Josef«-Bitterwasser — ein uia voll auf nüchternen Magen — rasch hohen Pee. S. hr 15 15. Schweden bleibt neutral EINE ANFRAGE DER REICKSREGIERUNG IN STOCKHOLM. _ AUSSENMINI-STER GÜNTHER BEANTWORTETE SOFORT DIE DEUTSCHE ANFRAGE. — KEINE MASSNAHMEN SCHWEDENS, DIE BERLIN ALS ERWIDERUNG AUF DIE DEUTSCHE AKTION IN DÄNEMARK UND NORWEGEN AUSLEGEN KÖNNTE. Rom, 10. April. Havas. Die römische Presse bringt unter riesigen Schlag- Dänemark AM sich unter den Schutz DeuIMcnds EINE PROKLAMATION DES DÄNISCHEN KÖNIGS AN DAS VOLK. donnerst; N 11. Ar.il 19-10. hang« Numne- H f&Laf W WM-i. ■t W 'tihi 'ÄUM W M ÜS @s? 5B .; < . in fc. » ML ü 1 ss^Wtz ^eynauö und DsZab-er *yr Gchung dös ObLksten KttefSraies nach .TonSon eeffoom / Gir?r (Srüläraiho der ~H L:iri?n London und Paris melden: Die enM.1:-sranzöstsche Gegenaktion bereits im Man e' ,;:a r i s, 10. April. Im Zusammenhänge !nu den Ereignissen im Norden Europas « rat gestern vormittags eiligst ein Kabi-Tutsrat im Elysee unter dem Vorsitz des iaatspräsidenten Lebrun zusammen. Die für gestern anberaumte Geheimsitzung ,e$ Senats mußte entfallen, da sich Mini 8 erpäsident Reynaud und Kriegsmini- * Cr Daladier nachmittags im Flug-■;euge zur Sitzung des Obersten Kriegs-■ates der Alliierten nach London begaben. London, 10. April. Reuter meldet: • er Oberste Kriegsrat trat gestern nachmittags zusammen, um die Lage nach ,.em deutschen Angriff auf Norwegen und änemark zu überprüfen. Es wurden über ®lnstimmende Beschlüsse über die erfor-erlichen Maßnahmen gefaßt. Unter den Schlüssen militärischen Charakters beenden sich auch solche diplomatischer a<;Ur, damit die neueste deutsche Aktion friert werde. » b’aris, 10. April. Havas berichtet: Ministerpräsident Paul R eyna u1 d überreichte gestern um 11 Uhr dem norwegischen Gesandten folgende Mitteilung der französischen Regierung: 1. Die französische Regierung war darüber informiert, daß der deutsche Gesandte in Oslo schon im Rahmen der gestern um 5 Uhr frühmorgens durchgcmhr ten Demarche die Unterstellung des norwegischen Staatsgebietes unter die deutsche Verwaltung gefordert habe und daß Deutschland im entgegengesetzten Falle jeden Widerstand brechen werde. Diese Forderung wurde von Norwegen sofort abgelehnt. Weitere Informationen der französischen Regierung beweisen, daß die deutschen Truppen für die Okkupation Norwegens schon vorher bereitgestellt waren. 2. Die deutsche Erklärung, daß Deutschlands Aktion nur die Antwort auf, die Maß nahmen Englands und Frankreichs sei, kann "niemanden Li her zeugen. Die deutschen Operationen müssen Schon längere Zeit vorher vorbereitet worden sein". Die französische Regierung beglückwünscht Norwegen zu seinem Entschluß, sich dem deutschen Angriff entgegenzustellen. 3. Die französische Regierung erklärt, daß sie angesichts des deutschen Angriffes auf Norwegen entschlossen ist, Norwegen alle Hilfe zu gewähren und im jetzigen Kriege gemeinsam mit Norwegen Vorgehen. 4. Alle erforderlichen Maßnahmen zur See und zu Lande sind bereits im Einvernehmen mit der britischen Regierung beschlossen worden. Die gleiche amtliche Mitteilung ist auch in London aus gegeben worden. London, 10. April. Im Laufe der vergangenen Nacht haben "starke Einheiten der englischen Heimatflotte ihre Stützpunkte verlassen und sind in der Richtung nach Norwegen ausgelaufen. Auch auf den englischen Luftstützpunkten ist es lebendig geworden. Man rechnet, daß 200 Der enMche Vrem-ermmWr über die Mg'e-i grefgtäi London, 10. April. In Oer gestrigen j ’izuhg des Unterhauses gab C h a m-e r 1 a i n einen Überblick übe: die jüng-en Ereignisse. Er führte a. a. aus: , »Der Plan dep deutschen Einmarsches 1,1 die skandinavischen Staaten datiert b'cht von heute, sondern vorn Beginn des Menwärtigen Kriege;. Deutschland hat )e' jeder Gelegenheit den Wunsch ge. ?e>gt Skandinavien zu beherrschen. Der !llck, den es auf Skandmavien übte, hchs von Tag zu Tag und erreichte nach dem finnisch-russischen Konflikt sri-?Ct1 Höhepunkt. Es ist bekannt, wie sehr esonders die skandinavische Schiffahrt ^runter litt, daß deutsch • Kriegsschiffe wandinavische Handelsschiffe versenkten >e Verbündeten konnten nicht mehr zürnen. daß Deutschland sich fremde Ge- wässer zunutze machte, und legten daher an bestimmten Stellen Minensperren an. Das hatte jedoch keine Unterbrechung des normalen Verkehrs an der norwegischen Küste zur Folge. Die Ausführungen in der heutigen deutschen Note sind reine Verleumdung.« Chamberlain wandte sich"'dann' deir heutigen Ereignissen zu. Als er erwähnte, daß der norwegische Außenminister die Forderungen Deutschlands abgelehnt habe. brachen üie Abgeordneten in Hochrufe auf Norwegen aus. Chamberlain berichtete ferner, daß die Kämpfe in Norwegen begonnen hätten. Oslo und Christiansund seien bombardiert worden. Einzelne Teile Norwegens seien von deutschen Land- und L.: dstreitkräften besetz: worden. Chamberlain fuhr fort: »Die deutsche Behauptung, daß die Aktion wegen der Anlegung von, Minensperren erfolgt sei, wird niemand auf der Welt glauben. Denn solche Unternehmungen erfordern eine lange Vorbereitung. Aus den Berichten, die wir haben, geht hervor,, daß die deutschen. Operationen be-"reits "im vollen Gang waren, bevor wir die Minen legten. Wir haben die norwegische Regierung verständigt, daß wir sie mit allen Mitteln unterstützen werden. Die Einheiten unserer Kriegsflotte befinden sich auf Fahrt. Es liegt nicht im Staatšinteresse, alle Maßnahmen aufzü-zählcn. Wir werden aber gemeinsam mit Fiar.kreieh alles unternehmen und ich zweifle nicht daran, daß dieser Angriff Deutschlands mit seiner Niederlage enaen wird.« meei irgm tlN BERICHT DES NORWEGISCHEN GENERALSTABES. — DIE DEUTSCHEN HABEN 1000 FLUGZEUGE EINGESETZT. O s 1 o, 10. April. Wie der norwegische») Ort und Stelle gebracht. Man rechnet, daß Jenera!stab berichtet, haben die Deut sehen neu Luft še zwei komplette Divisionen, mit de- dič deutsche Heeresleitung hiezu rund eintausend Flugzeuge benötigt hat. Es un Norden operiert wird, auf dem j handelt sich um einen in der Geschichte Wege nach Norwegen geworfen. Die- > der Kriege einzigartig dastehenden Fall, zwei Divisionen mit Maschinengewehr-leichten Geschützen und großen Men-n Munition wurden auf Flugzeugen an daß so große Truppenverbände auf dem Luftwege in die Operationen eingesetzt worden sind. j befindet sich nngebVch schon in Bulgaren, um ihre Funktionen an der Donau zu übernehmen. I Bukarest, 10. April. Das rumänische ; Propagandam i-n Plenum hat im Zusammen j hange mit der Affäre mit den englischen : Schleppern, die bei Oksrgiu aufgehalten wurden, folgendes Kummunifwee ausgege-j beit: »Die Zol'b. idirclen haben die Ware 1 auf dem Schlepper »Fermond« beschlagnahmt, da sie falsch deklariert war. E,; wurde auch ein Verfahren im Sinne des I Paragr. 23 des Donaustatuts eingeleitet. ! Rumänien wird die Verletzung seiner Neu Talität unter keinen Umständen dulden.« tt iTpOm' pGff'A Gad RSCHLAG DER DEUTSCHEN REGIERUNG AN DIE REGIERUNGEN UN-ARNS, JUGOSLAWIENS, BULGARIENS UND EUMÄLL''3. — DIE AFFÄRE MH DEN ENGLISCHEN SCHLEPPERN. .Budapest, 10. April. A 1 e d p •chsregierung hat den Regierungen Un- 'cirn5’ Jugoslawiens, Bulgariens und Ru man - - s s o c i a-Die deutsch» für Deut.-chlanu sei. Der deutsche V oreh lag bezüglich der Uebcrnahme der Po-Üzeigewalt auf der Donau ist schon zum I zweiten Male gestellt worden. Bei einer p" . 'ens den Vorschlag unterbreitet, der mderen Gelegenheit haben Ungarn, Jugo-zu c ‘Unrr Einer deutschen Flußpolizei zu-* Uaw;en und Rumänien den Vorschlag mit unmen, die von nur/an für den Schul.: -cw:-svn ED-mkrän1 egen abgelehnt. Bu da ri.erkehlis auf der Donau sorgen würde, miricn hat diese Forderung von allem An-le Donau eine lebenswichtige Arterie fang angenommen. D'e deutsche Polizei Astronom entdeckte sein Lieblingskind wieder Der Direktor der Sternwarte Ucle bei Brüssel, Professor Dalporte, hat unlängst auf photographischem Wege den Klem-planeten"»Amor« wiederaufgefunden, den I er selbst vor acht Jahren entdeckt hat. 1 | Jupiter, Venus, Saturn Merkur, Uranus, Mars, Neptun und Pluto das sind die strahlenden großen Planeten denen sich das Hauptaugenmerk der Astronomen zu : wendet. Die mit bloßem Auge sichtbaren ■ | Planeten waren schon in Altertum be-1 kannt. Uranus wurde 1781. Neptun 1846 1 and Pluto 1930 entdeckt Neben diesen Himmelskörpern gibt es jedoch noch eine j | große Anzahl viel kleinerer »Herumtrei- j , englische Flugzeuge in unbekannter Rich-! tung gestartet sind. London,' 10. April. ..News Chr >-I niclbemcrkl in einem Kon-na i-t zu den gestrigen Ereignissen folgernde I ..Der .Kampf luil begonnen. Die Uh i-I nen und die großen Völker mu:-. ;c n ; sich jetzt entscheiden, ob sie auf die j Seite der Frcilieit oder der Thyrranis ; treten wollen.“ Lolidon, 10. April. Wie ..F.xchnn* e i Telegraph“ borichlel. haben die Be-I gierungen Englands-, und Franlv-e'-vit; | beschlossen, Norwegen sofort zu i 111-i fe zu eilen. Diese Hilfe setzt-sich aus Flugzeugen. Kriegsschiffen und Land-liccrformationcjt aller Art zusammen. London. 10. April. Reuter berichtet: Infolge der neu entstandenen Lape wurde die für gestern anberaum ie Konferenz des Außenministers Lord Halifax mit den englischen Gesandten aus den Südoslh'indcrn auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. , ber« im Weltraum, die sogenannten Aster S-bi deri oder Planetoiden. Man kann ein ge von Ihnen "wohl noch mit unbewaffnetem j Auge erkennen, die meistert von ihnen aber i sind nur durch das Fernrohr unter Zuhlll'e I nähme her Photographie festzustellen, j Der erste Kleinplanet wurde bereits am ! 1. Jänner 1801 von Piazzi. in Palermo ent-| deckt, als man sich gerade anschickte, I die Lücke zwischen Mars und Jupiter nach weiteren Himmelskörpern zu untersuchen. Ein Jahr später würde ein zweiter Asteroid, die Pallas, 1804 die Juno und 1807 die Vesta aufgefunden. Dann klaffte eine größere zeitliche Lücke, bis 1845 ein Liebhaberastronom Hencke in Driescn einen sechsten Kleinplaneten, die Astrae, entdeckte. Seitdem nahm die Auffindung von Asteroiden ein bedeutend schnelleres Tempo an, so daß man schließ lieh sogar in Verlegenheit um die Auswahl geeigneter Namen kam. Man wählte daher u. a Serienbezeichnungen wie z. B. für die sechs der Acliollegruppe an gehörenden Kleinplaneten, die nach Helden des Trojanischen Krieges benannt wurden. Bis zum Jahre 1931 waren bereits ns-gesamt 1200 Kleinplaneten entdeckt, von denen manche nicht größer wie ein "gewichtiger Felsblock oder kleiner Berg sind'. Im letzten Jahrzehnt wurden mit Hilfe der HimtnelsnhiBographie noch v'ele weitere Asteroide entdeckt, die vielleicht Bruchstücke zertümmerter größerer Planeten sind. »Amor«, der uns jetzt wieder mit seinem Besuch beehrt, läuft in einer ElFpse, deren Achse zweimal so lang wie der Durchmesser der Erdbahn um die Sou ne ist. Er kann sich unserem Planeten bis auf 17 Millionen Kilometer nähern. Noch engere »Tuchfühlung« können die Kleinplaneten Apol’on und Adonis halten. Den Rekord auf diesem Gebiet schlägt jedoch der Kleinplanet »Hermes«, der im Jahre 1937 von Professor Reuimuth in Hei oe'herg entdeckt wurde und sich der Erde praktisch bis auf 300.000 Kilometer — also weniger wie die Mnn ’distanz — annähern kann. Bisher hat er es allerdings nur auf 650.000 Kilometer gebracht. Wiir de ein derartiger gewicht’ger Gesteinsklumpen auf die Erde herabfallen, so gäbe es ein noch größeres Erdbeben, a's es am 30 Juni 1908 von dem Riesenmeteor hervorgerufen wurde, der damals an der Tunguska in ,,, T v Fallort konnte ‘übrigens erst ' 027 einwandfrei festgesteFt werden. Durch den ungeheuren Himmelskörper wurden damals ganze Wälder dem Er 'hoden gleich "amacht und Renfierheröcn bis zur Unkenntlichkeit zerstampft. (Iniersti it/et iie rmtuberkiiiosenüg: Aus Stadt und Uurn&uu Maribor. Mittwoch. Den 10 2lpril 58. Zahresiaguncr der „Fösoplnsca44 DIE NORMALE UND GÜNSTIGE AUFWÄRTSENTWICKLUNG HÄLT NACH WIE VOR AN. DER ANSTALT Die P o s o j i ln i c a, r. Gen. m. b. H. in Maribor, die Besitzerin des imposanten Baues des Narodni dom in der Kocljeva ulica, hielt gestern abends ihre 58. Jahreshauptversammlung ab, um über das Ergebnis der vorjährigen Tätigkeit Rückschau zu halten und die Richtlinien für die weitere Betätigung aufzustellen. Die Posojilnica ist eines der ältesten Geldinstitute unserer Stadt und unbestritten auch eine der solidesten und bestfundierten Anstalten, die es dank der umsichtigen und' zielbewußten, dabei aber vorsichtigen u. der augenblicklichen Lage des Geldmarktes Rechnung tragenden Führung aus bescheidenen Anfängen (im Jahre 1882) zur gegenwärtigen Höhe gebracht hat. Unzählige Bauerngüter hat dieses Institut im Laufe ihres nun schon fast sechzigjährigen Bestandes vor dem Verfall und der Aufteilung gerettet, indem es ihnen durch Vor Streckung der erforderlichen Mittel unter günstigen Bedingungen und auf langjährige Abzahlung ermöglichte, ihren Verpflich tungen nachzukommen. Trotz der schweren• Perturbationen, denen der Geldmarkt insbesondere im vergangenen Herbst durch die Kriegsereignisse in Europa ausgesetzt war, konnte die Posojilnica die nach aufwärts gerichtete Linie einhalten. Die Zahl der G e n o s -senschaftlcrist um 130 auf 3224 angewachsen, sodaß sich die Höhe der A n -. t e k 1 e bereits auf 656.600 Dinar steigerte. Erfreulich ist der Stand' der verschiedenen Rücklage n, die sich im vergangenen Geschäftsjahr um rund 226.000 auf fast 12 Millionen Dinar erhöhten. Der Einlagenstand weist die beachtenswerte Höhe von 49,872,290 Dinar auf. Die Kreditgewährung mußte sich der Lage des Geldmarktes anpassen und wies der Dar-lehensstand Ende 1939 die stattliche Ziffer von 43,554.769 Dinar auf. Der Reingewinn war im Vorjahr etwas geringer als in den letzten Jahren, wo außerordentlich schöne Erfolge erzielt wurden. Es muß jedoch hervorgehoben werden, daß im vergangenen Jahr nahm-hafte Abschreibungen vorgenommen wurden. So werden an Bauernschulden 766.716 und an Wertpapieren, der Lage am jugoslawischen Geldmarkt Rechnung tragend, 156.875 Dinar abgesehrie-ben. Rechnet man noch andere Abschreibungen hinzu, iso stellen sich diese auf fast eine Million Dinar, eine Summe, die das Endergebnis der Bilanz naturgemäß beeinflussen muß. Immerhin stellt sich der Reingewinn auf fast 150.000 Dinar, ein Er- folg, der angesichts der schweren Zeit, die wir durchzumachen haben, umso mehr in die Waagschale fällt. Die Mittel der Posojilnica sind sicher angelegt. Außer dem schönen Bau des Narodni dom besitzt die Anstalt noch ein neues großes Wohnhaus in der Cvetlična ulica, den Großteil der ehemaligen Union-Brauerei im schönsten Teil von Maribor, an der Promenade in der Aleksandrova cesta, sowie mehrere Güter am Lande. In den Liegenschaften sind gegenwärtig etwa 6.7 Millionen Dinar angelegt. Für den Umfang der Betätigung spricht der Umstand, daß sich der Geldverkehr im Vorjahr auf fast eine Viertelmilliarde Dinar stellte. Nach vorgenommener Ergänzungswahl setzt sich nun die L e i t u n g aus folgenden Herren zusammen: Dr. Viktor Kac als Präses, Rechtsanwalt Dr. Leopold Boštjančič als Vizeobmann, Pro fessor Dr. Anton Dolar, Großkaufmann Rado Lenart, Kaufmann Franjo M a j e r, Rechtsanwalt Dr. Igor Rosina und Großkaufmann Miloš Oset als Ausschußmitglieder. — Aufsichtsausschuß: Direktor Mätiej Dolenc als Vorsitzender, Direktor Stanko Detela als dessen Stellvertreter, sowie Kaufmann Karl Jančič, Rechtsanwalt Dr. Franjo Hojnik, Direktor Zdenko P i p u š und Direktor Niko Vrabl als Mitglieder. Der geschäftsführende Direktor der Posojilni ca ist Herr J. Bratož. AlteNendtebe immer unverschämter Brückengeländer am Grenzbach zwischen Studenci u. Radvanje weg-geschlcppl. — Was alles geslohleln wird. lange Traverse abhanden, aus dem benachbarten Objekt wurde ein Am boß gestohlen, während in unmittelbarer Nähe mehrere für einen Neubau bestimmte Dachrinnen verschwanden. Den Höhepunkt erreichten diese Mit schier unglaublicher Dreistigkeit gehen in letzter Zeit noch immer nicht eruierte Alteisendiebe ihrem verbrecherischen Handwerk nach. Insbesondere an der Stadtperipherie ist vor ihnen keine Traverse, keine Dachrinne oder sonstiger Eisengegenstand mehr sicher, die sic mit gangster artiger Unverfrorenheit davonschleppen, um sic irgendwo in Geld zu verwandeln. Die meisten Diebstähle werden aus Studenci gemeldet, wo sie in den letzten Tagen aus mehreren Höfen verschiedene Eisengegenstände mit sich gehen ließen. So kam aus dem Hof des Besitzers Ulrich eine zwei Meter Umtriebe mit der Demontierung des Geländers von der neuen Brücke über den Bach, der die Grenze zwischen den Gemeinden Studenci und Radvanje bildet. Die Frechlinge demontierten das ganze Brückengeländer und schleppten es unbehelligt davon. Die Gendarmerie ist bereits energisch dabei, den frechen Langfingern endlich das Handwerk zu legen. Wetterbilanz des März DIE MAXIMALTEMPERATUR BETRUG — 14.9 GRAD MEHR NIEDERSCHLÄ FRÜHLINGSTAGE VOM Was die Temperatur betraf, war der heurige März wärmer als der vorjährige, dagegen aber niederschlagsreicher als der März des Vorjahres. Am wärmsten war es am 26. und 27. März, an wei chen Tagen die Quecksilbersäule bis auf 18.7 Grad im Schatten stieg, während die niedrigste Temperatur am 9. März mit —14.9 Grad vermerkt wurde. Die Durchschnittstemperatur betrug somit im März plus 2.8 Grad, im Jahre 1939 dagegen plus 2.6 Grad. Die durchschnittliche Maximaltemperatur wies plus 8.6, die Minimaltemperatur dagegen minus 3 Grad auf. Niederschläge wurden im März Die Erfordernisse der tim-gebungsgenreinde Kosak! DER VORANSCHLAG FÜR DAS LAUFENDE FINANZJAHR BEZIFFERT SICH AUF 750.000 DINAR. Der Gemeinderat der Umgebungsige-meinde Košaki hielt dieser Tage eine Sitzung, um den Voranschlag für das laufende jahr unter Dach zu bringen. Die Erfordernisse dieser großen Umgebungsgemeinde, die in ihrem südlichen Teile stark ut'banistischen Charakter trägt, stellen sich auf 570.000 Dinar. Die Ausgaben muß ten gegenüber dem Vorjahr um etwa 20.000 Dinar gesenkt werden. Eine starke Belastung stellen die Ausgaben für die soziale Fürsorge dar, die sich jetzt auf rund 97.000 Dinar stellen. Der Straßenfond mußte ebenfalls etwas erhöht werden und beläuft sich auf 47.000 Dinar. Da am Meljski hrib und in Vinski dol neue Straßenlampen angebracht werden, mußten die Ausgaben für die Straßenbeleuchtung um die Hälfte erhöht werden und beziffern sich jetzt auf 15.000 Dinar. Für den Schutz der Bevölkerung vor Fliegerangriffen im Ernstfall sind 10.000 Dinar vorgesehen. Der Voranschlag ist ins Gleichgewicht gebracht worden und beträgt in den Einnahmen der Gemeindezuschlag zu den direkten Steuern 70%, um 14% weniger als im Vorjahr. Der Zuschlag stellt sich auf rund 352.000 Dinar. Die Gemeindebetriebe und die öffentliche Waage werden voraussichtlich 29.000 und die verschiedenen Verbrauchssteuern 138.000 Dinar abwerfen. Der Voranschlag wurde nach eingehender Aussprache vollinhaltlich angenommen. +18.7, DIE MINIMALTEMPERATUR GE ALS IM VORJAHRE — DIE ERSTEN SCHNEE ÜBERRASCHT nur an 13 Tagen vermerkt, und zwar reg nete es an 9 Tagen, während es an den übrigen Tagen schneite. Die Niederschlagsmenge betrug 49.6 mm, an einem Niederschlagstag demnach 3.8 bzw. an einem Tag des Monats durchschnittlich 1.6 Millimeter. Im Vorjahre war die Niederschlagsmenge um die Hälfte geringer. Der Luftdruck erreichte sein Maximum mit 749 mm und sein Minimum mit 719.1 mm, so daß durchschnittlich 735.6 mm verzeichnet wurden. Die Luftfeuchtigkeit betrug maximal 100%, minimal 41%, so daß sie durchschnittlich 77% ausmachte. Der März war heuer auch sehr w i n-dig. Windstille Tage gab es nur 6. Am häufigsten wehten Südwinde. Die B e-w ö 1 k u n g betrug durchschnittlich acht Zehntel des Himmels. Eine N e b e 1 b i 1-d u n g wurde im März nur an zwei Tagen beobachtet, während man an fünf Ta gen nur von einem Nebeldunst sprechen konnte. Im allgemeinen herrschte im ersten Mo natsdrittel kühles und trockenes Wetter, im zweiten Drittel wurden die meisten Nie derschläge verzeichnet, während. es im dritten Monatsdrittel einige prachtvolle Frühlingstage gab, die jedoch am 28. März durch einen plötzlichen Schneefall zerstört wurden. den 12. d. statt. Aus-Partien. m. Todesfall. Im Alter von 69 Jahren ist gestern der Postangestellte i. R. Franz Prosnik gestorben. Friede seiner Asche! m Vor der wichtigsten Entscheidung in der Schachmeisterschaft. Das allseits mit größtem Interesse erwartete Treffen zwischen dem Mariborer Schachklub und dem Schachklub »Vidmar«, das d'e erste wichtige Entscheidung in der Schachmeisterschaft von Slowenien bringen wird, findet bereits am Freitag, um 20 L'hr im Cafe »Central« getragen werden insgesamt m. Repertciränderung im Mariborer Theater. Wegen Krankheitsfalles im Ensemble ist die Erstaufführung von »Anna Christie« verlegt worden. Am Donnerstag wird Benedettis Lustspiel »Dreißig Sekunden Liebe« gegeben. m. Aus dem Schwäbisch-deutsche« Kulturbund. Sämtliche Mitglieder der Ortsgruppe Maribor werden nochmals au! den Vortragsabend aufmerksam gemacht, der heute, Mittwoch, um 20.15 in der Gambrinushalle stattfinden wird. Sprecher des Abends ist Herr Dr. G o z a fl i-Das Thema lautet »Deutsche Volkswer-dung in der Geschichte«. Der Vortragsabend ist für Kulturbundmitglieder frei zugänglich. in. in zwei knappen Tagen begiuflt wieder der Trefferreigen der Glücksgöttin anläßlich der ersten Ziehung der 40. Spiel runde der Staatl. Klassenlotterie, die auch diesmal für die glücklichen Gewinner große und kleb ne Treffer im Gesamtbeträge von Millionen Dinar bereitgestellt hat. Wer noch kein Los besitzt oder wer sein Los noe'h nicht bezahlt hat, der eil6 in unsere Glücksstelle und Hauptkoh lektur Bankgeschäft Bezjak, Mari-hpr, Gosposka ulica 25, um sich rechtzeitig das Spielrecht, d. h. das Anrecht auf einen eventuellen Treffer, zu sichern. m. Aufnahme von Kandidaten in die Molori'liigschulen. Der Aeroklub des Königreiches Jugoslawien hat einen Konkurs zur Aufnahme einer größeren Anzahl von Kandidaten in die Motor-flugschulen ausgeschrieben. Die Kandidaten, die das 17. Lebensjahr vollendet haben müssen und nicht mehr als 26 Jahre alt sein dürfen, werden in den Motorflugschulen verschieden« bedeutende Begünstigungen genießen-Sie erhalten u. a. die freie Bahnfahrt, kostenlose Wohnung und Verpflegung, Begünstigungen beim Eintritt in den Staatsdienst und bei der Erfüllung ihrer ordentlichen Militärdienstpflicht und schließlich nach Beendigung der Schule eine besondere Anerkennung in Geld. Die Interessenten mögen sobald als möglich in den Räumen des Mariborer Aeroklubs, Aleksandrova cesta 12, in der Zeit von 17 bis halb 10 Uhr vorsprechen, wo nähere Informationen erteilt werden. m Das zehnte Todesopfer von Za-luka. Am Wehr des Kraftwerkes i« Ozalj wurde die Leiche eines Junge« aus der Kolpa geborgen, der vor Ostern ein Opfer des Felssturzes bei Zaluka an der Unterkrainer Bah« wurde. Es handelt sich um den 1" jährigen Marian Gorišek, Zögling der Schiffahrtsschule in Bakar, der zu seinen Eltern nach Tržič fuhr. Mit ihm hat sich die Zahl der geborgenen Leichen auf zehn erhöht. m. Vortrag über Slowenien in Rotterdam. Der bekannte holländisch6 Journalist Dr. J. B. la Failla, der i«1 Vorjahre als Gast der Fremdenverkehrsverbände von Slowenien und des „Putnik“ die größeren Städte und Heilbäder in Slowenien besucht hat, hie« am 19. März d. J. in Rotterdam einen Vortrag über Slowenien und zeigt« gleichzeitig eine Reihe von skioptischen Bildern aus Slowenien. Trotz der Kriegslage in Europa macht sich in Holland ein immer größeres Interesse für Jugoslawien bemerkbar und es wäre zu wünschen, daß auch bl diesem Jahre zahlreiche Holländer unser Land als Reiseziel auserwählen. m. Einen Lehrgang für Meisierprü" fungskandidalen wird die hiesige Geschäftsstelle des Gcw-erbeförderungs-amtes der Handelskammer am Mittwoch, den 10. d. um halb 20 Uhr in den Räumen der Handelsakademie am Zrinjskega trg 11 eröffnen. Die Vortragsreihe leitet der VoRsitzcnde der Meisterprüfungskommission und stellvertretende Bezirkshauptmann Doktor Mirko B r o 1 i li. m. Aus unglücklicher Liebe in den Tod. Unweit der Inselbadbrücke wurde gestern der 25-jährige Bahnarbei-ter Robert M. mit durchschnittener Der Familienschatz der Borom Moecon und Butler AUS DER GESCHICHTE DES »GRENZSCHLOSSES PISCHÄTZ« BEI BREŽICE chlagadcr am linken Handgelenk u. einer klaffenden Stichwirnde an der rust bewußtlos aufgefunden. Mit ei-^ern sofortigen operativen Eingriff sonnte dem Mann, der sich in selbstmörderischer Absicht die Verletzungen selbst beigefügt hatte, das Leben gebettet werden. Unglückliche Liebe soll das Motiv der Tat gewesen sein. Mit einem geringfügigen Risiko verschaffen Sic sich die Möglichkeit des Erwerbes eines großen Vermögens, wenn Sie noch heute oder morgen in unserer Glücksstelle und Hauptkol-lektur der Staatlichen Klassenlotterie Bankgeschäft Bezjak, Maribor, Gosposka ulica 25, ein neues Klassenlos ur die schon übermorgen stattfindende erste Ziehung der 40. Spielrunde kaufen. Daß mit Bezjak-Losen im Lau-!? der letzten Jahre schon beträchtliche Treffer gewonnen wurden, zeigt ihnen zum Teil das Inserat der Firma Bezjak auf der letzten Seite der heu-hgen Nummer. Wie bereits gestern berichtet wurde, hat S. K. H, Prinzregent Paul die aus dem Besitze der Barone M o s c o n auf Schloß »Pi sch ätz« bei Brežice stammende Kunst- und Antiquitätensammlung erworben und auf diese Weise für unser Land gerettet. Hiezu wird uns geschrieben: Von Brežice zwei Gehstunden entfernt, eingebettet im Grün der mächtigen Tannen- und Buchenwälder, liegt das uralte Grenzschloß »Pischätz«. Mit seinen meterdicken Mauern und dem 36 m hohen Wartturm ragt es trutzig in die von Weingärten übersäte freundliche Landschaft. Es ist eines der ältesten Schlösser der ehemaligen Untersteiermark, dieses »Haws Pischätz«, wie es bereits 1285 urkundlich genannt wird und die Edlen glei chen Namens waren die getreuesten Vasallen der Erzbischöfe von Salzburg, die bis gegen das Ende des 15. Jahrhunderts neben der kirchlichen auch die weltliche Herrschaft dortselbst innehatten. Während der vielen Bauernaufstände wurde dem Schlosse böse mitgespielt. Im Jahre 1661 stürmten die über eine drük-kende Steuer empörten Bauern das feste Haus, erschlugen den Besitzer samt seiner Frau und zerstörten das umfangreiche Gebäude bis auf die Grundmauern. Die Nachkommen des erschlagenen Barons Moscon, die nach dem Aussterben der Herren von Pischätz das Gut mit dem Schlosse übernahmen und auf diesem und brach sich dabei die rechte Hand. Eigentlich pflegen solche Zusammenstöße weit bösere Folgen zu haben und so kann sich der VerungPckte zu seinem Glück nur gratulieren. c. Die Maul- und Klauenseuche ist vorüber. Wie die Stadtgemeinde Celje verlautet, traten in der letzten Zeit keine neuen Fälle von Maul- und Klauenseuche auf, so daß für gewiß angesehen werden kann, daß neue Infektionen nicht mehr Vorkommen werden. Aus diesem Grunde beschloß nun die Gemeinde, ihre Verbote hinsichtlich der Vieheinfuhr usw. aufzuheben. c Kinonachrichten. Am 10. und 11. d. M. läuft im Kino Union der französische Spitzenfilm »Remontons les Champs Elysees« mit Lucien Baroux, Sacha Guitry und Jacqueline Delubas. — Ein Film in französischer Sprache. Aus PM p. Todesfall. In Rabl ječe va vas bei Ptuj verschied die Realitätenbesitzerin Maria Pencinger im Alter von 90 Jahren. — R. i. p.! p. Ehrung eines Wirtschaftsmannes. Der hiesige bekannte Großkaufmann Franz Lenart wurde in der kürzlich stattgefun denen Jahrestagung des hiesigen Handelsgremiums in würdigender Anerkennung seiner Verdienste auf dem Gebiete unserer Wirtschaft zum Ehrenobmann gewählt. p. Prater in Ptuj. Gestern ist in Ptuj der Vergnügungspark Michel eingefroren und hat mit seinen großen Karussell und anderen Attraktionen neben der »Mladika« Aufstellung genommen. p. Wieder zwei*Bluttaten. Unweit von Samušani wurde der 22jährige Winzerssohn Jakob Vinko von mehreren Burschen überfaPen und durch Messerstiche schwer verletzt. Das Opfer eines ähnlichen Ue-berfalles wurde in Sv. Lenart bei Velika Nedelja der 46jährige Besitzer Franz Frančič, der hiebei schwere Kopfverletzungen davontrug. Beide wurden ins hie rige Krankenhaus überführt. p. Fahraddiebstahl. Der Hausgehilfin Paula Poženel kam aus dem Keller ein Damenrad im Werte von 1000 Dinar abhanden. p. Ueberfälle und kein Ende. >„ Spo^ Pleterje am Dr mfeld wurde der Besitzer Josef Bračič von seinem Nachbar über- j über 500 Jahre saßen, bauten das Schloß in seiner heutigen Gestalt wieder neu auf. Der letzte Sprosse, der italienischem Adel entstammende Moscon, Baron Alfred Georg, ging im Jahre 1927, 81 Jahre alt, zu seinen Vätern ein. Baron Alfred B u t-1 e r, ein Enkelkind des letzten Moscon, übernahm das große Erbe. Doch er war den wirtschaftlichen Anforderungen der Zeit nicht gewachsen. Das Gut verfiel und kam schließlich unter den Hammer. Das Schloß selbst wurde von einem Geldinstitut gekauft, die vielen Kunstschätze aber, die es barg, wurden von der Ljubljanaer Antiquitätenhandlung »Tizian« erworben. Diese veranstaltete nun kürzlich im Kellersaale des Hotels Miklič in Ljubljana eine Schau dieser antiken Familienschätze aus vielen Jahrunderten. Neben den guten Gemälden der einstigen Herren von Schloß Pischätz lehnten alte Waffen. Ver schiedener Hausrat im Barock-, Rokoko-und Biedermeierstil stand umher, altes wertvolles Porzellan, antike Uhren, kunst voll geschliffenes Glas und edle Geräte aus der Schloßkapelle erzählten von einstiger Größe und Herrlichkeit auf diesem Edelsitze. Das Entzücken aller Besucher dieser seltenen Ausstellung bildete aber ein Schrank aus der Zeit Maria Theresias. Aus ungezählten Holzarten geschreinert und mit ungezählten Fächern und La den versehen, ist er das wahre Meisterwerk eines leider unbekannten italienischen Schreiners. E. D. O. fallen und mit einer Haue am Kopfe verletzt. — In Majski vrh wurde der Winzer Josef Klemenčič von einem betrunkenen Burschen angefallen und in rohester Welse mißhandelt. — Unweit von Pragersko wurden der Eisenbahner Rudolf Skok und dessen Gattin von mehreren betrunkenen Männern überfallen und verletzt. Bütkmdaut b. Langenscheidts Unterhaltungszeitschriften in Englisch, Französisch und Italienisch bringen hochinteressante, aufschlußreiche und belehrende, reichbebilderte Artikel über Land und Leute; daneben Novellen, die Humorseite und die Sei te für den Kaufmann. Das Verständnis wird durch am Rande jeder Seite gegebene Vokabelübersetzungen und Erläuterun gen erleichtert. Wer mit dem Begriff »Sprachunterricht« aus seiner Schulzeit her den Begriff des Büffelns, des Auswendiglernens verbindet, wird überrascht sein, in welch unterhaltender und lebendiger Form diese Frage in Langenscheidts Sprachzeitschriften gelöst ist. Preis jedes Heftes 35 Pfg., vierteljährlich RM 1.—. Bunte Anekdoten wiedererzählt von Olav S ö 1 m u n d. Girardi, der berühmte Wiener Schauspieler, war einmal bei einem hohen Hofbeamten zum Kaffee geladen, als plötzlich Kaiser Franz Joseph erschien. Die Anwesenheit des hohen Herrn machte Girardi verlegen, und der Kaiser wartete vergeblich auf einen der berühmten Einfälle des Künstlers. Schließlich fragte er ihn, warum er so schweigsam sei. »Schwe:gsam, Majestät?« entgegnete Girardi, »trinken Sie a mal Kaffee mit an Kaiser!« Ludwig Uhland war kein Freur.d der zu seiner Zeit bei den anderen Dichtern beliebten Neubildung von Worten. Im Kreise seiner Freunde witterte er eines Abende gegen diesen Unfug, wie er es nannte. Einer der Anwesenden war jedoch durchaus nicht der Meinung des D'chters und gab seiner eigenen Ansicht auch nachdrücklich Ausdruck. Dabei wies er darauf bin. daß Platen, den alle in der Runde schätzten das Wort »bediamet« geprägt habe. Um einen Streit zu vermeiden, wurde schließlich das Thema gewechselt. Als man zu vorgerückter Stunde fröh- Modimt REPERTOIRE. Mittwoch, den 10. April. Geschlossen. Donnerstag, den 11. April um 20 Uhr: »Dreißig Sekunden Liebe«. Abonnement A. Volksuniversität' Freitag, den 12. April spricht Svetozar Ilešič über politisch-geographische Probleme Südosteuropas. lou-Hma_______________________ - JCöaüLfllHWIMIM IWPMUUIhLllWMMETeb Esplanade-Tonkino. Die Premiere des neuesten deutschen Films »Schwester Angelika« mit Käthe Dorsch, Leni Maren-bach, Hans Söhnker und Paul Hartmann. Ein herrliches Liebesdrama gewaltigen Inhalts, das uns von der großen Liebe einer Pflegeschwester zu ihrem Chef erzählt. — Nächstes Programm: der mit Spannung erwartete größte und beste Film der Gegenwart »Juarez« mit Paul Muni und Betty Davis. Burg-Tonkino. Der köstlichste Lustspiel schlager der Saison »Hochzeitsreise zu Dritt«. Eine lustige Geschichte mit viel Humor, schönen Frauen und mitreißender Musik. In den Hauptrollen Maria Andergast, Paul Hörbiger, Theo Lingen, Johannes Riem an n und Grete Weiser. — Es folgt der neue Großfilm »Judith«, das erschütternde Lebeinsschicksal einer schönen Frau. Union-Tonkino. Der Großfilm »D! s weiße Sklavin« mit Vivian Ro~ nrance in ihrer besten Rolle und John Lodge als vollendeter türkischer Kavalier. Intime Haremszenen. Das Leben und Lieben hinter den Haremsgittern. Ein Inhalts voller und spannender Film aus dem Reiche der Frauen. — In Vorbereitung der epochale exotische Film in zwei Teilen: »Die Abenteuer des Tim Taylors« (I. Teil: Die Schrecken des Dschungels). Jscks-JesMS«Mr Donnerstag, 11. April: Ljubljana: 13.0: Volkslieder. 20.45 Sin. foniekonzert. 22.15 Fröhliche Klänge. — Beograd: 13.15 Unterhaltungskonzert. 14.30 Orgelkonzert. 18.30 Radioorchester. 20.45 Sinfoniekonzert der Königl. Garde. — Sofia: 18.05 Bulgarische Komponisten. 20 Vokalkonzert. 22 Tanzmusik. — Prag: 21.30 Klaviertrio. — London: 21.35 Bunte Musik. — Radio Paris: 19 Opern-iibertragung. — Rom: 21 »Fidelio«. -— Budapest: 19.25 Zigeunermusik. 23 Tanz musik. — Wien: 12 Konzert. 20.25 Hörspiel. — Stuttgart: 20.15 Leichte Musik. 22.30 Salonorchester. — München: 20.15 Aus Operetten und Filmen. CHpotftefennadjtDfeift Bis Freitag, den 12. April versehen die Mohren-Apotheke (Mr. Maver) in der Gosposka ulica 12, Tel. 28-12, und die Schutzengel-Apotheke (Mr. Vaupot) in der Aleksandrova cesta 33, Tel. 22-13, den Nachtdienst. Das Meiler Wettervorhersage für Donnerstag: Mäßige Winclc, geringe Bewölkung. lieh den Heimweg angetreten hatte, stolper te der, der das Wort »bediamet« angeführt hatte, mehrmals. Da lachte ihn Uhland vergnügt an und rief: »Du bist wohl — bediaduselt!« * Einer der bes+en Freunde Max Regers war der bekannte Schweizer Komponist Volkmar An ’reä. Emes Tages, als beide spazieren gingen, versuchte Andrea seinen Freund aufzuziehen und sagte zu ihm: »Wenn ich deine Musik höre, lieber Freund, werde :ch nie reger, sondern immer matter!« Reger sah oen Freund an und antwortete schlagfertig: »Und wenn ich deine hör, dann höre ich immer — andräk m. Beim Fundamentaushebcn verhüttet. Der 41-jährige Bauarbeiter ^eter Lešnik, der mit den Erdarbeiten für einen Neubau in der Krekova ulica beschäftigt war, wurde von berabstürzenden Erdmassen überrascht und verschüttet, wobei er einen Bruch der Wirbelsäule sowie sonstige schwofe Verletzungen erlitt. Man überführte lhn ins Krankenhaus. W. Schwerer Unfall eines Radfah-^rs. Am steil ansteigenden Berg knapp vor Slov. Bistrica versagte dem ^-jährigen Arbeiter Marko Mohorko die Bremse am Fahrrad, wobei er derart unglücklich zu Boden geschleudert wurde, daß er mit einer schweren Gehirnerschütterung sowie bedenklichen Kopfverletzungen bewußtlos liefen blieb. Man überführte ihn ins Krankenhaus. ni. Versuchen Sic Ihr Glück mit ei- Ufto „Putnik“-Los der Klassenlotterie, die schon am 12. d. mit den Ziehungen der 40, Spielrunde beginnt. — In der »Glücksburg“ des „Putnik“ finden Sie ^Gleicht Ihre glückbringende Nummer! w. Wetterbericht vom 10. April um " Uhr: Temperatur plus 7 Grad, Luft-Tüchtigkeit 77, Barometerstand 736 Millimeter, Windrichtung N-S. Gestrige Maximaltemperatur plus 11.7, heutige Minimaltemperatur plus 0.3 Grad. Ais Cegje c. Theatemachrichten. Das Mariborer Nationaltheater beschloß, seine Gast-sPiele in Celje noch im Monat Mai fortzusetzen, so daß der Saisonschluß erst mit dem Maiende zusammenfällt. Vorge-Sehen sind noch zwei Operettengastspiele *Md ein Sprechstück. Am Freitag, den 19. April kommt die italienische Komödie »Dreißig Sekunden Liebe« zur Aufführung. — Am Sonntag, den 5. Mai wird Nachmittags um 3 Uhr der unsterbliche f2igeunerbaron«, am Abend um 20 Uhr Danilo Gorinšeks neues Operettenwerk pAlles nur zum Spaß« gegeben werden, krwähnt sgi noch, daß trotz dieser Saison Verlängerung, ab 1. Mai der Theaterdinar v°n den Kinokassen nicht mehr einkas-Slert wird. c- Fröhliches Wochenende. Am Sams-den 13. d. M. wollen wir einmal die Woche fröhlich ausklingen lassen. Der fljeer Männergesangverein hat uns zu finem fröhlichen Wochenende eingeladen, er Abend beginnt um halb 9 Uhr und fin M im Kinosaale des Hotels Skoberne $tatt. Serviert wird gute fröhliche Musik unserer Operettenmei'sfer Lehar, Strauß asw.. deren ewig iunge Werke das flei-tge V=>reincorchester auffflhren wird. Und 'fern diese verheißende Ankündigung *"eht schon genügen soVte, so sei er ge W'1L daß Ihn an diesem Abend auch Ssl-Vatnr- ßier unr] orebratene Würsteln er-Xvarten. c. Motorrad gegen Auto Als der 30 |ah T alte Gemeindediener aus Teharie Io. iann Ribič am 8. d. M mit seinem Mo.' °rrad durch Vitanie fuhr, kam ihm ein • uto entgegen. R;bič stieß mit dem Auto zusammen, wurde zur Seite geschleudert ■naDecnoEnBDEDHDEoeDenanEoe □ □ BOBOBOBnBnBGBosoBnBnBOBOBniB Mariborer Zeitung« Nummer 82. i_/unIici öul li II. MiSMŠsMsŠŠA Äuaoflawkens Fleischverbrauch: 230 Millionen Kilo pro Fahr DIE GESTIEGENEN VIEHPREISE VERURSACHEN DEN INLÄNDISCHEN KONSUMENTEN MEHRAUSGABEN IM GES AMTBETRAGE VON ÜBER 700 MILLIONEN DINAR JÄHRLICH. — EINFÜHRUNG VON HÖCHTPREISEN? Beograd, 9. April. Bekanntlich ist das Viehschlachten bezw. das Schlachten von Rindern und Schweinen in Jugoslawien nicht in seiner Gesamtheit einer Kontrolle unterworfen und es ist daher nicht genau feststellbar, wieviel Rinder und Schweine alljährlich in Jugoslawien geschlachtet werden. Laut den Daten, worüber der »jugoslawische Kurier« verfügt, werden jährlich in Jugoslawien 750.000 Stück Rinder unter der Kontrolle der zuständigen Behörden geschlachtet. Ferner werden jährlich 3,6 Millionen Stück Schweine geschlachtet. Diese Mengen dienen zur Deckung des inländischen Bedarfs. Die geschlachteten Rinder liefern jährlich ungefähr- 116 Millionen Kg, die geschlachteten Schweine ungefähr 114 Millionen Kg Fleisch. In den letzten 6 Monaten sind die Preise sowohl für Rinder als auch für Schweine durchschnittlich um ungefähr 3 Dinar, per Kg Lebendgewicht gestiegen. Der gesamte inländische Fleischkonsum von Vieh, welches unter Kontrolle geschlachtet wird, beläuft sich also auf ungefähr 230 Millionen Kg jährlich. Da die Preise durchschnittlich um 3 Dinar per Kg Lebendgewicht gestiegen sind, erwächst demnach den inländischen Konsumenten eine Mehrausgabe von 700 Millionen Dinar jährlich bezw. fast 60 Millionen monatlich oder 2 Millionen täglich. Die jugoslawische Schweineausfuhr auf höchstens 16.000 Stück jährlich, auf 400.00 Stück, die Rind'eraus-f u h rauf höchstens 16.000 Stuck jährlich. Die Ausfuhr von Schweinen und Rindern macht also zusammen kaum 10% des kontrollierten inländischen Verbrauchs von Rindern und Schweinen aus. Die Behauptung, daß die Preise wegen der gesteigerten Ausfuhr gestiegen seien, ist völlig unrichtig. Es ist auch nicht richtig, daß die ausländischen Käufer erhöhte Preise bezahlen. Solche Preise werden nur auf dem Papier bezahlt, aber in Wirk lichkeit ist die Sachlage vollkommen anders. Deutschland zahlt höhere Preise nur unter der Bedingung einer Erhöhung des Kurses der Clearing-Mark. Frankreich bezahlt höhere Preise, um die Abzahlung der jugoslawischen Schulden zu beschleunigen, wobei der Franken zu einem günstigeren Kurse umgerechnet wird. Eng- land kauft ebenfalls nur unter der Bedingung, daß das englische Pfund zu einem günstigeren Kurse umgerechnet wird. Der beste Beweis für die Richtigkeit der oben gemachten Behauptungen ist der Umstand, daß in Italien von den maßgebenden Behörden dirigierte Preise für Rindfleisch auf den inländischen Märkten eingeführt worden sind. Die Pre:se, welche in Italien für das für den inländischen Verbrauch bestimmte Fleisch festgesetzt worden sind', sind um 10—15% niedriger als im April des vergangenen Jahres. Unter diesen Umständen ist es wohl sinnlos zu behaupten, daß Italien für die aus Jugoslawien eingeführten Rinder heuer höhere Preise bezahlt als im Vorjahre. Angesichts der Tatsache, daß die jugoslawischen Verbraucher monatlich 60 Millionen Dinar mehr für das von ihnen konsumierte Fleisch bezahlen müssen, erscheint cs dringend geboten, daß die maßgebenden Faktoren sobald als möglich dieser anormalen Situation ein Ende bereiten, u. zw. durch Einführung von Höchstpre’sen beim Verkauf von Vieh und tierischen Produkten, sowohl für die Ausfuhr als auch für den inländischer. Konsum. wurden. Halbmastochsen kosteten 5—6.50, Zuchtochsen 5.75—7, Schlachtstiere 4.50 —5.50, Mastschlachtkühe 4.50—5.75, Zuchtkühe 4.25—5.25, Beinlvieh 3—4, Melkkühe 4—6, trächtige Kühe 4—5, Jung vieh 5—7 und Kälber 5.50—6.50 Dinar pro Kilogr. Lebendgewicht. — Fleischpreise: Ochsen prima 10—12, sekunda 8—10, Stier-, Kuh- und Jungviehfleisch 6 —12, Kalbfleisch prima 10—12, sekunda 8—10, Schweinefleisch 10—14 Dinar pro Kilogramm. X Deutschland auf der Beograder Messe. Berlin, April. Die ausländischen Messen der neutralen Länder werden auch während des Krieges vbn deutscher Seite beschickt. Als nächste ausländische Messe wird die Beograder Frühjahrsmesse am 13. April eröffnet. Der großen Bedeutung Beograds als Mittelpunkt der Länder des Südostens Rechnung tragend, hat der Werberat der deutschen Wirtschaft im Herbst vorigen Jahres ein eigenes deutsches Haus gebaut, das mit seinen zwei mächtigen Ausstellungsräumen, seinem. Film- und Empfangssaal und sei-•ner Grundfläche von 3400 qm die größte ausländische Messehalle des gesamten Balkans ist. In ihr wird in diesem Frühjahr eine Uebersicht über die deutsche Maschinenindustrie gegeben unter beson-! ddrer Berücksichtigung der gerade fü: den Südosten in Betracht kommenden Erzeugnisse. Xußerdem werden auf der Beo grader Messe die deutsch" Automobilwirtschaft, Firmen der Textilindustrie und vor allem Konsumgüter herstcllende Unternehmen vertreten sein. Bör^brrlMe L j-uto 1 j a iva,, 9. April. Devisen: London 155.90—159.10 (im freien Verkehr 192.62 195.82,Paris 88.05—90.35 (108.84 —111.14), Newyork 4425—4485 (5480— 5520), Zürich 995—1005 (1228.18— 1238.18), Amsterdam 2348.50—2386.50 (2900.55—2938.55), Brüssel 756.50— 768.50; deutsche Clearingschecks 14.70— 14.90. Zagreb, 9. April. Staats werte: 2Vj°/o Kriegsschaden 439—0, 4°/o Agrar 51.50—0, 4*/o Nordagrar 50.50—51.50, 6°/o Begluk 77—0, 6°/o dalmat. Agrar 70.50 72, 6% Fortsobligationen 88—0, 7°/o Stabilisationsanleihe 95—0, 7°/n Investitionsanleihe 98—0, 7°/o Seligman 101 —0, 7°/o Blair 92.75—94, 8»/o Blair 100 —0; Nationalbank 7750—0, Priv. Agrarbank 193—200. X Viehmarkt, Marifoo r, 9. April. Aufgetrieben wurden 7 Pferde, 11 Stiere, 102 Ochsen, 280 Kühe und 12 Kälber, zusammen 412 Stüok, von denen 276 verkauft die iitfUe UM K u Mur- C + Ein Gastspiel in Ljubljana. Der ehemalige Ljubljanaer Schauspieler Zvonimir Rogoz, der mit großem Erfolge in Prag tätig ist, wird demnächst in Ljubljana in seiner Lieblingsrolle als Hamlet auf treten. + Eine slowakische Oper in Ljubljana. Im Ljubljanaer Opernhaus wird die Oper »Blaue Hose« des slowakischen Komponisten Gejza Dusik vorbereitet. Der Komponist wird wahrscheinlich der Erstaufführung beiwohnen. + Großer Erfolg des zweiten Hugo-Wolf-Abends in Wien. Auch der zweite Hugo-Wolf-Abend mit ausgewählten Liedern (darunter die Mihelangelo-Lieder) er langte unter der Leitung Hans D u h a n s einen großartigen Erfolg. + Jugoslawisches Gastspiel in Frank-fu.t. Der Direktor des Beograder Nationaltheaters M a t a š i č wird in Erwiderung des kürzlich in Beograd stattge-fundenen Gastspieles der Frankfurter Oper, in Fraknfurt eine »B u 11 e r f 1 y-Auffiihrung dirigieren. Die Titelrolle singt eine jugoslawische Künstlerin. + E:n Gemä’de Rafaells gefunden. In der Pfarrkirche von P a r i a n a in Italien wurde ein Bild mit der Inschrift »1500 Rafael lo pictus« entdeckt. Das Bild zeigt die Madonna mit dem Kind, die heilige Anna und mehrere Heilige. Es wurde vom Maler angefangen und von seinen Schülern nicht gerade glücklich vollendet. + Ungarische Maler in Beograd. Am 24. d. wird im Kunstpavillon »Cvijeta Zu zorič« in Beograd eine repräsentative Aus Stellung, ungarischer Maler eröffnet. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft S. K. H. des Prinzregenten Paul. | Es werden 17 zeitgenössische ungarische Maler ihre Werke zur Schau stellen. + Neue Tempelfunde bei Paestum. Die seit dem Jahre 1937 unternommenen Grabungen nahe bei Paestum, die schon damals die Auffindung der Reste des von Plinius erwähnten Tempels der Hera zur Folge hatten, haben kürzlich zu einer neuen Entdeckung von großer Bedeutung geführt. Man fand einen weiteren Tempel aus dem vierten vorchristlichen Jahrhundert, der sichtlich aus Teilen eines noch älteren Baues errichtet wurde. Besonderes Aufsehen erregten 30 gut erhaltene Me. topen mit Darstellungen der Herakles-Sage. + Internationaler Renaissance-Kongreß. Das Mitglied der Italienischen Akademie Giovani Papini, der Leiter oes Instituts zur Forschung der Renaissance, Hochzeit mit Umtausch-recht Die Schwiegermutter verlangt ein Eheexamen. — Seltsame Heiratssitten bei den Naturvölkern. »Wer das Geld hat, führt die Braut heim« könnte man in Umwandlung eines alten Sprichwortes hinsichlich der Eheschließung bei vielen Naturvölkern sagen. Es kommt nämlich nicht so sehr auf das Glück an, sondern auf den Preis, um den die Eltern ihr holdes Töchterlein aus dem Hause geben. Und längst ehe die neuzeitliche Wirtschaft das System der Ratenzahlungen schuf, das auch dem kleinen Mann die Anschaffung einer Ware ermöglichen sollte, gab es bei den Naturvölkern bereits den Brautkauf » auf Stottern«. Das heißt, der Bräutigam wurde erst dann endgiltiger und unwiderrufli- hat einen Arbeitsplan entworfen, nach dem eine große Sammelstelle von Lichtbildern errichtet wird, zwei Jahrespreise für Renaissance-Studien ausgeschrieben werden und ein internationaler Kongreß über die Renaissance in Italien abgehalten wird. 4- Meisterwerke in Reproduktionen. In Wien wird in Bälde eine Ausstellung »Wer ke der Meister« zu sehen sein. 500 Gemälde, Aquarelle und Graphiken aus nahezu allen Museen der Welt werden hier gezeigt. Prachtvolle Farbendrucke von Werken der europäischen Kunst eines Dürer, Rembrandt, Rubens und unzähliger anderer Meister werden dem.Publikum nicht nur zur Schau gestellt, sondern auch feil geboten. + Tagung der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. In Weimar wird am 22. und 23. d. eine Tagung der Shakespeare-Gesell schaff stattfinden. Ahßer der Vorträge über Shakespeare ist im Nationaltheater : eine Festaufführung von Shakespeares »Maß für Maß« vorgesehen. -j- Phidias behielt recht. Die berühmten Basreliefe am Parthenon in Athen mit den wunderbaren Pferdestudien von Phidias waren schon öfters Gegenstand wissenschaftlicher Debatten. Man warf Phi. dias vor, er hätte die Pferde in unnatürlichen Stellungen, die geradezu unmöglich se:en, dargestellt. Dieser Vorwurf haftete an dem Künstler;, bis die Photographie in »Zeitlupe« nicht ein Zeugnis eher Besitzer seiner Frau, wenn er die letzte Rate auf den Tisch des Hauses einer Schwiegereltern gelegt hatte. Vorher konnte man die Frau jederzeit, wenn er die übernommenen Verpflichtungen - nic'U einhielt, wieder abholen und einem anderen Freier verkaufen. Diese Härte ist bei verschiedenen primitiven Völkern daduren gemildert worden, daß der Ehemann seinerseits ein gewisses »Umtauschrecht« besaß, das heißt, daß er seine Frau, wenn sie sich als faul oder untauglich erwies, wieder zurückgeben konnte. Man stellt'-' ihm dann anheim, sich als Ersatz ein anderes Mädchen aus derselben Familie her auszusuchen. Aber nicht immer ist die Frau das »Han delsobjekt«. Häufig müssen bei den primitiven Völkern, besonders in Asien, die Eltern etwas bezahlen, wenn sie ihre Tochter unter die Haube bringen wollen-Das ist in erster Linie dort der Fall, w° die Frauen sehr in der Ueberzahl sind. Die letztere Sitte ist für das junge Paar begreiflicherweise weit vorteilhafter, weil die Mitgift ja zugleich eine wirtschaftliche Grundlage der Ehe bildet, während in den Gebieten, wo man die Ehefrau auf Raten kauft, ein junges Eheleben oft durch Not und Entbehrungen beeinträchtigt wird. Je älter in Indien ein unverheiratetes Mädchen ist, desto größer muß die Mitgift sein. Schon aus diesem Grunde sucht man das Mädchen so früh wie nur möglich unter die Ha"be zu bringen. Im Hindukusch ist die Eheschließung ’■ ne Angelegenheit der Väter. Der Vater des Bräutigams geht zum Vater der Braut und überreicht ihm einige Geschenke-Wird seine Gabe angenommen, so gilt die Ehe als geschlossen. Anders ist es bei Alaskaindianern, wo die Schwiegermutter die Hauptperson. ist. An sie hat sic» der junge Freier zu wenden, und er hm vor ihren Augen ein förmliches- »Ehccxa-men« abzulegen, das heißt, er muß eine Zeit lang im Hause der Schwiegermutter leben und arbeiten, und erst wenn er sich bei dieser Gelegenheit den Beifall der gestrengen alten Dame zuzieht, darf er das Mädchen seiner Wahf heiraten, wobei er bemerkenswerterweise den Familiennamen der Schwiegermutter annehmen muß- Auch in der Ehe hat in diesem Fall die Frau die Hosen an. Sie kann ihren Mann, wann immer es ihr gefällt, wieder verlassen und einen reicheren oder fleißigere» Mann heiraten. fitchenhrote in äayv-tifdier Grabkammer 4000 Jahre alte Speisereste erkennbar aufgefunden. In einer ägyptischen Grabkammer wurden Speisen und Getränke gefunden, deren Alter auf 4000 Jahre geschätzt wird. Die Menschen des Altertums und vorgeschichtlicher Zeiten pflegten ihren Jv- für Phidias’ Betrachtungsgabe ablegte. In Paramount erschien in letzter Zeit eine Sammlung von Pferdestudien, die sich um den Stellungen der Pferde auf dem Parthenon decken. Es bleibt nur noch uhauf-geklärt, wie es Phidias möglich war, m« freiem Auge das zu sehen, was erst jetz die Photokamera entdeckte. -J- Wer schrieb Shakespeares Verse-Hier handelt es sich nicht um die alte umstrittene Frage, ob Shakespeare der Autor seiner Dramen war, oder ob diese Werke vielleicht vom Philosophen Bacon odci wem anderen stammen. Hier handelt es sich um eine Frage, die bis jetzt noc i nicht erörtert war. Der deutsche Literatu historiker Sievers kam beim Studium des Rhythmus bei Shakespeare zur Feststellung, daß nur einige wenige von den Versen in Shakespeares Dramen von ihm selbst geschrieben wurden. D e meisten Verse schrieben seine Kollegen — Schauspieler seiner Gruppe, die mit ihm arbeiteten. Shakespeare habe — erklärt Sievers — in seinen Versen einen so ure ge-nen Rhythmus, den seine Nachahmer nicht nachmachen konnten. Obwohl Sie-| vers’ Feststellungen von der Literaturgc-1 schichte noch nicht angenommen wur en, hat man sich, den Berichten aus Deutschland zu Folge, entschlossen, einen »gereinigten« Shakespeare auf den Bühnen vorzuführen. Zunächst soll d’e kragödic »König Lea r« dargestellt werden häufig Speisen mit in das Grab zu seben, weil sie der Meinung waren, auch Tote nähme noch Nahrung zu sich. olche alten Gräberfunde werfen ein ebendiges Licht auf die Speisen und die Esskultur längst vergangener Zeiten, -inen besonders reichen und aufschlußreichen Fund machten die Archäologen, ®!s jetzt in Ägypten die Grabkammer eines Toten freigelegt wurde, der etwa ®n das Jahr 2000 v. Chr. gelebt haben dürfte. Nach der Ausstattung der Grabstätte zu schliessen, muß es sich bei dem toten um einen reichen Mann gehandelt laben, vielleicht um einen hohen Beamten oder einen Großkaufmann. Auf dem Boden der Grabkammer, zu beiden Seiten des prunkvollen Sarkophags aus Holz, in dem das Skelett noch tast vollständig erhalten war, standen e'ne beträchtliche Anzahl von Schalen “itd Krügen, allem Anschein nach ein ganzes Menü, so wie man es vor viertausend Jahren schätzte und wahrscheinlich alles besondere Leibgerichte des Toten. Interessant ist, daß man auch heute, nach Jahrtausenden, noch einen teil der Speisen ohne weiteres erken-nen konnte. Denn Knochen- und Gräten-reste, die sogleich daraufhin untersucht Wurden, deuteten auf Rinderbraten, auf Verschiedenes Geflügel, vor allem Tauben und Wachteln, und die noch erkennbaren Gräten lassen vermuten, daß dieser tote Ägypter auch für gut zubereitete Fische viel übrig hatte. Aber das ist noch nicht alles. Merkwürdige dreieckige Steine erwiesen sich bei näherer Untersuchung als Brote, die b’an damals im alten Ägypten in der ”orm flacher dreieckiger Kuchen buk — auch sie hatten die Jahrtausende überdauert. In verschiedenen Gefässen dagegen waren nur noch staubartige Reste 3u erkennen. Diese sind jetzt wissenschaftlichen Instituten zugeleitet worden ,und man hofft, mit Hilfe chemischer Untersuchungen auch die Art dieser Weisen noch zu ergründen. Man sorgte jedoch nicht nur für die Nahrung, sondern auch für Getränke, da-m'it der Tote sich erlauben könne. Die Lutverschlossenen Steinkrüge, die ebenfalls zu Seiten des Sarkophage« standen, Rheinen Wein, eine Art Bier und Fruchtsäfte enthalten zu haben. Viertausend Jahre sind über die Grabstätte des toten Ägypters hinwegge gan-Len. Es ist, ob der Inhalt der Amphoren Sport Das zweite Fußbalwerbg Am kommenden Sonntag wird der »Ra-pid«-Platz wiederum der Schauplatz eines entscheidenden Fußballmeisterschaftskampfes sein. Als Akteure treten diesmal »R a p i d« und »Železničar« auf, die gegenwärtig den zweiten und den dritten Tabellenplatz behaupten und so allen Anspruch auf die Teilnahme an den Ligaspielen von Slowenien erheben. Beide Mannschaften halten sich auch diesmal die Waagschale, sodaß wiederum der Kampf am grünen Rasen erst Klärung in der Fra- ge der neuen Ligamitgiieder bringen wird. »Rapid« und »železničar« errangen am vorigen Sonntag zwei bedeutsame Erfolge, die beiden Mannschaften auch für den sonntägigen Großkampf genug Chancen einräumen. Es nimmt daher nicht Wunder, daß man schon heute in allen interessierten Kreisen an den kommenden Ereignissen reg sten Anteil nimmt. Das Spiel beginnt um 15.30 Uhr, während im Vorspiel um 14 Uhr die beiden Ersatzmannschaften ihren Punk tekampf austragen. Jugoslawiens Lrotz-Lounteu-Otieifter Am kommenden Sonntag gelangt in Ljubljana die Staatsmeisterschaft im Croß-Country zur Entscheidung. Hauptakteure des Laufes, der über eine Strecke von 7500 Meter führt, sind die slowenischen und kroatischen Teilnehmer, die sich schon beiden Ausscheidungskämpfen für die Balkanmeisterschaften einen erbitterten Kampf geliefert hatten. Titelverteidiger unter den Mannschaften ist die Za-greber »Concordia«, die in Kotnik auch den aussichtsreichsten Meisterschaftsanwärter besitzt. Seit dem Jahre 1921. in dem der Kampf erstmalig ausgetragen wurde, errangen die Meisterschaft: 1021 Concordia, Zagreb 1922 HAŠK, Zagreb 1923 Jugoslavija, Beograd 1924 HAŠK, Zagreb 1925 Gradjanski, Zagreb 1926 Gradjanski, Zagreb 1927 Gradjanski, Zagreb 1928 HAŠK, Zagreb 1929 Ilirija, Ljubljana 1930 Ilirija, Ljubljana 1931 Annuliert 1932 Primorje, Ljubljana 1933 Primorje, Ljubljana 1934 1935 1936 1937 1938 1939 Ilirija, Ljubljana Ilirija, Ljubljana Primorje, Ljubljana Primorje, Ljubljana, Primorje, Ljubljana Concordia, Zagreb und Schalen eine Speisekarte aus vorgeschichtlichen Zeiten vor uns entrollte. Und merkwürdig: der Unterschied zu heute ist nicht einmal groß... 15 ©Wer nach ^ien Für den am 14. d. in Wien stattfindenden Fußballkampf zwischen Jugoslawien und Deutschland macht sich in allen Kreisen das lebhafteste Interesse bemerkbar. Verbandskapitän Ing. Simonovič hat bereits 15 Spieler namhaft gemacht, die Jugoslawiens Farben in Wien vertreten wer den. Es sind dies Nikolič, Valjarevič, Gli-šovič, Manola, Dragičevič, Lechner, Du-bac, Stojilkovič (alle BSK), Wölfl, Kokotov ič, Glaser (alle Gradjanski), Petrovič, Lovrič (beiae Jugoslavija), Brozovič (Gra djanski) und Vujadinovič (BSK). Die Mannschaft begleiten der Vorsitzende des Obersten Fußballverbandes Dr. Andreje-vič, der Obmann des Kroatischen Fußballverbandes Dr. Kraljevič und Verbandskapitän Ing. Simonovič. Auf Grund der obigen Spielerlfete dürfte die jugoslawische Fußballauswahl in folgender Aufstellung spielen: * Glaser Stojilkovič Dubac Manola Dragičevič Lechner Glišov-ič Valjarevič Petrovič Wölfl Nikolič : Punktekampf »Mar>jor«-»Mura« verlegt. Der für den 14. d. ausgeloste Meisterschaftskampf zwischen »Maribor« u. »Mura« wurde wegen des gleichzeitig stattfindenden Treffens »Rapid«-»Železničar« auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. : Die FfS-Tagung, die für den Monat Mai nach Budapest einberufen wurde, wird nicht stattfinden. : In Niš schlug die Beograder »Jugoslavija« den dortigen Eisenbahner-Sportklub mit 6:1. : Der Fußballkampf Norwegen-Holland, der für den 23. Mai vereinbart war, wurde wegen der gegenwärtigen kritischen Lage abgesagt. i DANKSAGUNG Für die uns zugekommenen Beweise warmer Anteilnahme anläßlich des schmerzlichen Verlustes, den wir durch den Tod unserer geliebten Mutter, Frau IRMA PITZ erlitten haben, sowie für die Kranz- und Blumenspenden und Beteiligung am Leichenbegängnisse, sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank. 2927 Familien Petz, Wemigg, Oder. ■ .w ELM :• H -. ■ Neueste Modelle stets lagernd i jeder Preislagen o 'o~oy Bogomir DIVJAK Ulica Kneza Kocja 4 Gedenket bei Kranzablösen. Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antituberhulosenliga in Maribor! — Spenden übernimmt auch die »Mariborer Zeitung« ieuMMtkem Jm tkasüt Roman Von Maea Mägander 4 Urheberrechtsschutz: Deutscher Roman-Verlag vorm. E. Unverricht, Bad Sachse/Südharz »Ich hab' dich geraubt! Jetzt gehörst du mir!« Christi war noch ganz benommen. Ihre Füße tanzten vorläufig ganz allein. Sie selber war noch gar nicht recht dabei. Eigentlich wurde sie durch diesen Walzer Setragen. Und das war schön. Rasch verlor sich das Paar im Gewühl. Albert Sommer stand mit einem wenig Seistreichen Gesicht da. Wc war denn Christi geblieben? Sie hatte doch eben n°ch hier neben ihm gestanden! Dann hatten sich plötzlich Masken dazwischen-gedrängt. Da hörte er die neckende Stimme seiner Schwester neben sich. »Na. Albert? Du machst ja ein dummes Gesicht! Ja, rasch muß man sein Glück ergreifen! Da tanzt Christi schon w eder lnit dem verdächtigen Bulgaren! Ich glaube, du bist ausgerutscht, Brüderlein!« »W0 ist Christi?« Albert faßte die Schwester fest bei der Hand. »Au. du tust mir ja weh! ich will dir einmal etwas sagen. Ich habe heute anderes zu tun. als auf Christi aufzupassen. Übrigens ist sie ja selber alt genug, um auf sich zu achten. Und wenn du sie wie-üerhaben willst, dann such’ sie dir gefäl-hgst selber, geliebtes Brüderlein. Aü:o!« I . Ärgerlich ging Albert Sommer zurück !n die Loge. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als von hier aus die tanzenden i aare zu beobachten Er mußte Christi wiederhaben. Christi schwebte indessen am Arm dires Tänzers im schönsten Walzer da-ln- Der konnte tanzen und' führen! Es War eine Freude so dähinzugeiten ein. Schöllt in die Walzermelodie und n die eise werbenden Worte, die an ihr Ohr drangen. »Schön bist du, Christi!« »Woher weißt du, daß ich Christi heiße?« »Weiß ich. Hab’ ich erraten. Hab’ ich gefühlt.« • «Schmarrn! Ich weiß genau, wolle• du meinen Namen kennst!« »So? Weißt du? Nun. woher denn?« »Ach geh! Verstell’ dich doch nicht so! Du wohnst doch bei mir!« Für einen kleinen Augenblick stutzte der Bulgare. Dann zog er Christi ein wc. n:g fester an sich. »Ich möchte bei dir wohnen! In deinem Herzen möcht’ ich wohnen.« Christi horchte auf. Komisch! Diese hochtrabenden Worte paßten so gar nicht zu dem Bilde, das sie sich von dem Mann gemacht hatte. Redensarten, in der ersten Stunde der Bekanntschaft. Sie sah seinen unverhüllten Mund an und erschrak. Das war n’cht der Mund, den s-e kannte. Dieser Mund, der die werbenden Worte sprach, war voll und sinnlich, nicht männlich hart gesch’ossen. Sie wollte sich aus der Tanzumarmung lösen. Aber ihr Partner hielt sie fest. »Nicht auf einmal ausreißen! Du gehörst jetzt m r.- Komm, wir trinken eine Flasche Sekt! Wir zwei ganz allein!« Er zog sie durch das Gewühl der tanzenden Masken zu einer der kleinen Logen, die aussahen wie alte Postkutschen. Im Hintergrund der Loge waren noch zwei Plätze frei. Das Pärchen im Vorder grund ließ sich :n seinem Liebesgeflüster nicht im geringsten stören. Sie hörten nur. was sie sich selber zu sagen hatten. »Nimm die Maske ab!« bettelte Christi. »Wenn du mir den ersten Kuß gegeben hast!« »Bei mir wird nicht so schnell geküßt!« »Wir kennen uns doch schon so lange!« »Ja, sehr lange! Seit drei Tagen! Und dabei weiß ich noch nicht einmal genau, ob du der bist, den ich meine!« »Warum soli ich es denn nicht sein?« »Deine Sprache ist anders und dein Mund ist anders.« »Und beides gefällt dir nicht?« »Nein'« sagte die Christi ehrlich. »Beides gefällt mir nicht.« »Und wie muß der Mann aussehen, der dir gefällt?« »Männ’ich, ernst, stark und gut.« »Und er muß ein Held sein, nicht wahr, kleines Mädchen?« »Ja, er muß ein Held sein. Aber ich glaube nicht so, wie du dir einen Helden vorstellst.« »Prost, Frau Christi! Auf das, was wir heben!« Die Gläser klangen aneinander wie Glocken. Es gab einen schönen, vollen Ton. So klingle ich mein neues Leben ein,-dachte Christi. Und der helle Klang gefiel ihr so gut, daß sie ihn wiederholte. Draußen tanzten sie jetzt eine »Fran. caise«, den Münchener Fasclrngs-Natio-naltanz. Da hielten es die tanz’ustigen Beine Christls nicht mehr aus länger sti’l zu sitzen. Sie stürzte sich mit ihrem Tänzer in das lustige Gewühl der durchein-ar ’erwirbe'nden Paare. Christi mochte diesen Tanz, der viel, '.e cht ein wenig altmodisch wag vieleicht auch ein wenig 'ändlich. jed’ 'falls aber münchnerisch. Es *ag so viel Lebens freude und Lebensb^jah-.r.g in dem lustigen Stil der auseinander und zueinan ler strebenden Paare. Albert Sommer tanzte in der gleichen ne:he. Er ließ eine Tänzenn stehen und -‘ürzte sich auf Christ!. »Wo b:st du geblfeben, Christi?« Stun-U n’ang suchen wir dich schon.« »Deine Tänzerin wartet, Albert!« lachte Christi. »Und heut’ ist doch Fasching! Da amüsiert sich jeder, wie ei mag und wie er kann!« Und Christi amüsierte sich, strahlend und lachend gab sie sich dem Fest hin. Als sie aber merkte, daß der Augenblick gekommen war, wo sie im Rausch der überschäumenden Freude vielle cht eine Dummheit gemacht hätte, da löste sie sich graziös und gewandt aus der Umarmung ihres bulgarischen Tänzers. Sie verschwand wie ein bunter Falter, der, tiotzdem er ins Licht geflogen war, die. Schönheit seiner Flügel sorgsam nutete. * Miß Mabel hatte sich sehr sorgfältig angezogen und zurechtgemacht. Nun war sie dabei, ihrem Gesicht mit der Puderquaste d e letzte Schönheit zu geben. Dann schaute sie in den Spiegel und ‘wer zufrieden. Das grüne Tuchkleid lag festgewickelt um ihre gertenschlanke Gestalt und hob das porzellanene Weiß des feinen Gesicht. Wie gut das Grün mit dem roten Haar harmon erte! Ja, Miß Mabel war sehr zufrieden mit- sich selbst! Das war sie übrigens immer. Der große Reichtum ihres Vaters schützte sie vor jeder Arbeitssorge und erlaubte ihr die Erfüllung aller Wünsche. Noch immer rief der Gong nicht zum gemeinsamen Essen. Und gerade heute konnte Miß Mabel die Stunde kaum erwarten. Nicht etwa um des Essens willen. Dem neuen Tischnachbarn galt das große Interesse. Rosa hatte ein sehr reiches Trinkgeld bekommen, und Miß Mabel hatte sich sogar herabge'assen, liebenswürd g zu scheinen, nur um zwei Gedecke nebeneinander zu wissen, das ihre und ’as des Grafen Prellwitz. In ihrem Zimmer stand Christi vor dem Spiegel und fand sich entsetzVch hausbacken in dem blauen Kleid mit dem weißen Spitzenkrägelchen, das den Hals umschloß. Atiduual-ln zwei Laaeu isl iiekutä I Leiste Zeis zum Mwk&ui eines neuen IKlassenloses das Ihnen Glück und Wohlstand bringen kann! Die erste Ziehung der 40. Spleirunde isndet schon am 12. 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