^H. Freitag, 2. September 1898. Jahrgang 117. Wacher M Mum. ^>Nt ^ /l, haih^f,^^, Poftversenbuny: ganzjährig fl. 15, halbjährig sl. 7 50. Im Comptoir: ^ Die «Laib. Zw.» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Vie «dminlftratlon befindet sich ^. ^'Millie hi« »1 .2 ^- 5 5u. Für die pustellung ins Hau« ganzjährig fl. 1. — InsertionSgebür: Für X Congressplah Nr, 2, die Medactton Äarncherzigergasse Nr. 15, Sprechstunden der Nedaction von 8 b!« 1l Uhr vor» » Zeilen ^5 lr,, größere per Zeile 6 lr,i be, öfteren Wiedevhvlungeil per Ze,le 3 lr. V mittags, Unfranlicrle Briefe werbe» »icht angenommen, Maimscripte nicht zurilclgestellt. ^ Amtlicher Theil. ^lei-Off^^Uluinister hat den bcrgbehördlicheil » ^an le A^^""" Schallamu n in Klagenfurt Kisten A^lunctcn und den bergbehürdlichen ^lei^^ander Verritti in Klagenfurt zum " ""l ernannt. Lss'^ bei 3^""'"lter h°t den Kanzlisten Johann l "nannt Vergdirection Idria zum Kanzlei- ^ 3 b«s Xl,i^V.,^ wurde in der k. l. Hof- und Staats. "Uo«?'lchen unk l> ^" rutl,enische,l und das XI.VII. Stück >3!^ ""d verse d^'"'^" Ausgabe des Neichsgesetzblaltes Nichtamtlicher Eheil. . Hie N ^^ ümere Lage. ütk ^idcll ^3"' kälter nehmen die Mittheilnngell ^cltt^'^M'N zum Ausgangspunkte ein-^^^^'"^chrechungen. ^3" bestchen ?blatt. ^^'", es könne kein Zweifel ^° 'He di/w ^ die unfeligcn parlamentarischen G^3 zu «!^")andlungsaufgabe der diesseitigen Tl"^ Ov,,,^ doppelt schwierigen machten. Es ze,'ter vrra, ^Ü. °"s' welche den Entschluss der H und einmal an das Pflicht- 3^>i ui>^ ?"rwtisl"us der Abgeordneten zu d«>hi. ..u° erörtert die Pflicht der Abgeordneten, M ^lgabe.zwölfter Stunde, die verantwortungs-'°M^ der AuÄ"^"' '"^^1 in die n.eritorische T^^'Oer ^,, ßleichsuorlagcn einzutreten und in M^"nd^,V"ng der durch ihn vertretenen "Men Neri. ^"^"sscn den vorgeschlagenen wirt-^n?e '3te,w^>öu berathen.» »U>UW ^.?^ Presse, dcduciert aus dem d"' Wunsch, verfaffungs-^ "^rüttd ^ Österreich herzustellen, sondern ''^'e (zinb.r..^ " ^"^rn lhren Ausgangspunkt „satten "^ ">""s des Reichsrathcs veranlassen. 3''^t da^m^"^m seien sür alle Fälle >^^sratb. ^!"" die Deutung, sie seien «gegen ^'^^gerichtet und inan müsse darauf gefasst sein, dass die Beendigung der Miuisterconferenzen «sich in politischen Folgerungen ausdrücken werde, die noch tiefer in das Fleisch unserer Rcichshälfte und der Gcsammtmonarchie einschneidcn werden, als die Sprachenverordnungen uud die durch sie hervorgerufene Verwirrung.» Das «Vaterland» interpretiert das Communique' dahin, dass der ganze Vadeni'sche Ausgleich sowohl seinem materiellen Inhalte nach wie nach der Form seiner Behandlung einer Revision unterzogen worden ei. Es sei jetzt eine andere Lösung der Ausglcichs-fragen vereinbart worden. Graf Thun habe somit seinen Zweck erreicht. Nun trete an die Obstructwns-parteien nochmals die ernsteste Erwägung heran, ob ie endlich der thatsächlich bestehenden Verfassung ihren Lauf laffen wollen oder nicht. Das endliche Resultat der Ministcrconferenzen könne in der weitaus überwiegenden Majorität der Bevölkerung nur einen günstigen, einen befreienden Eindruck machen. Die Regierungen seien einig, sie haben sich loyal verständigt und damit die größte Gefahr, die dem Reiche drohen konnte, gebannt. Dass die Völker so vor neuen, in ihren Wirkungen unberechenbaren Erschütterungen bewahrt wurden, verdanken sie in erster Linie der eisernen Geduld und bewunderungswürdig unermüdlichen Fürsorge ihres Monarchen. Das «Neue Wiener Tagblatt» meint, dass die Einberufung des Neichsrathes, die zu dem Zwecke erfolgt, damit das Parlament den Ausgleich verhandle, von rechtswcgen nichts anderes bedeuten dürfte, als das Bestehen der festen Absicht, dieses Parlament auch tagen und berathen zu lassen, und zwar auf Grundlagen, die folches Tagen und Berathen den deutschen Parteien möglich machen. Das «Wiener Tagblatt» stellt die Frage, ob sich das Abgeordnetenhaus der Größe des Augenblickes ebenbürtig zeigen werde, ob es die Nothwendigkeit empfinden werde, an das Reich und an seine Pflichten zu denken. Große Hoffnungen könne man leider nicht hegen. Die «Reichswehr» folgert aus den Mittheilungen, es werde sich als Schlufsresultat ergeben, dass das österreichische Parlament bei der Erneuerung des Ausgleiches thatsächlich übergangen werden wird. Das Parlament habe dieses Schicksal selbst heraufbeschworen. Aber es handle sich um die Voller, die einig sein sollten in Bezug auf den an Ungarn abzuliefernden Tribut. Hierüber müssten Czcchen und Deutsche eines Sinnes sein und diesen Befürchtungen gegenüber ergebe sich von felbst die Frage, ob die Sprachenverordnungen wirklich der einzige und der oberste Eardinalpunkt in dem Gesammtleben der Deutschen nnd Czechen seien, dass auch die Frage der wirtschaftlichen Existenz in den Hintergrund trete? Rufe nicht die Noth der Zeit nach einem, wenn anch noch so tnrzen Waffenstillstände in der Sprachenfrage, damit die Vertreter aller Völker und aller Parteien Oesterreichs umso wirksamer das Problem des Ausgleiches mit Ungarn im Sinne — Oesterreichs lösen könnten? Das Partei-Interesse, ein gesunder Egoismus und politische Klugheit sprächen dafür, dass das gefammte Abgeordnetenhaus die Ausglcichsvorlagen prüfe. Das «Illustr. Wiener Extrablatt» richtet an das Abgeordnetenhaus die Mahnung, in seiner Hand werde es liegen, die Entscheidung über die nächste Znkunft des Dualismus zu treffen, und nicht nur diefe formale, sondern auch die fchr materielle Entscheidung über die wirtschaftlichen Vor- und Nachtheile, die das künftige Verhältnis zu Ungarn bringen soll, zu treffen. Die deutschen Oppositions-Parteien stehen vor einem folgen-fchwercn Entschluss. Wenn die Berathung des Ausgleiches stattfinde, dann muffe Ungarn mit Oesterreich verhandeln, dann sei ein besserer Ausgleich möglich, ja sicher. Das «Neue Wiener Journal» legt die halbamtlichen Verlautbarungen in dem Sinne aus, dass die Drohungen gegen das österreichische Abgeordneten-Halls gerichtet seien. Die Drohungen werden aber nicht verfangen. Die «Ocsterrcichische Volkszeitung» versichert, es sei vergebens, die deutschen Abgeordneten zum Verlassen der Stellungen zu bewegen, die sie nothgcdrungen bezogen haben, wenn nicht zuvor das ihrem Volke zugefügte Unrecht gut gemacht, wenn nicht die Sprachenverordnungen aufgehoben sind. Die «Deutsche Zeitung» erklärt, es sei unschwer vorauszusehen, ob und in welcher Weise im Parlamente die Obstruction eingreifen werde, wenn es sich ausschließlich um die Ablehnung der Ausgleichsvorlagen handeln würde. Alles hänge davon ab, ob und welche Schritte die Regierung unternehmen werde, um die Verhandlungen zu ermöglichen. Nur die Vor- Feuilleton. ^ "n 3^ ^"^" Klingen. 'ö^l Fr^b ka" Luce hereingerauscht. ^>; wem" ^"' die Koketterie eines schönen lH tt h " auch oft allein bei den Mahlzeiten, üiti. " eine« > " s"ner alten Haushälterin das l>d ""s ^ öewlssen Decorums, das sie einiger-^ der ,^ f''""s brachte. An seinem Tische >V gedeck/"!!"" englischen Leinenzeug, mit — von ''»d in'Wvil V""!engehalten - geschmückt war, Ei. "NMe " l"" Frühstück, als Luce ihn 13<,Klebte d-, . "^?'"' W..I" ""Melle, s„ „ach .„och me ^^si/^ser H^^e. künstlerisch abgefeimte Ein-kk°Mt >r ZufM """:' Ein oder zweimal im Jahre, 3^/d>'u n H m"l ihrer Besuchstour oder ihren ^ !" kliI '"euil, "" 3""ls Thür vorüber-^< ?utrn Än. V ""d fitt bei ihm ein: Guteu ehu'^ce "nfachen Kameradschaft dieser 3.^ in ^ ""u sagt, ein «lieber Kerl», zu "" sie ' "b"' alle Vorurtheile erhaben, ^li»i^ nicht ?"^ durch einen Flirt beleidigen durch ein gewöhnliches i>i° ^^th^c'^r belebenden Ungezwungenheit den ^'lt)"-e I w?"!^keit gegeben hätte. ^Mttpl/ ltt auch verstanden und ihr '"t, wie einem guten Freunde ohne zu sehen, dass sie fast hübsch sei mit ihrem röthlichen Haare, dem sinnlichen und doch geistigen Ausdruck ihres rothen Mundes und ihren großen grauen Augen. «Setzen Sie sich, Fräulein», sagte er. «Nein, ich habe Eile, ich laufe gleich wieder davou.» Hüpfend bewegte sich Luce im Saale umher, die Dinge von ihren Plätzen nehmend, Bücher aufschlagend) anf einem Seroierbrett entdeckte sie Avi-üpfel, rund, rosig und weiß, in ihren Hüllen aus Seidenpapier. Naschhaft wie sie war, frug sie: «Ich darf einen haben, nicht wahr? — und ein Mefser dazu?» Sie öffnete die Laden und fuchte — Frevil fchaute ihr belustigt zu. «Da ist eines.» In dem höchsten Schubfach eines Schrankes entdeckte sie ein langes Mesfer, dessen ganz trübe Klinge und eingelegtes Heft aus Ebenholz es alterthümlich erscheinen ließ. «Bedienen Sie sich dieses Messers nicht, es hat eine traurige Geschichte.» Und Frevil nahm es ihr vorsichtig aus den Händen. «Sollte ein Verbrechen daran haften?» frug Luce tragifchen Tones. . «Wohl — fo was dergleichen, ich hätte damtt bald jemanden getodtet.» «O, erzählen Sie mir das, bitte!» «Dieses Messer bringt mich zu dem schrecklichen Bewusstsein, dass ich einmal todten wollte. Ihnen tann man das erzählen, meine liebe Luce, mein klemer, phantastischer Besuch, der plötzlich erscheint und wieder verschwindet wie ein warmer SunnenstM, dessen flüchtiges, köstliches Erscheinen den Frühling hereintrügt; Ihnen, die sich so günstig von anderen Frauen unterscheidet, welche sich nur für complicicrte Seelenzustände und für süße Intriguen begeistern. Damals zählte ich kaum 18 Jahre, ich war aus Deutschland entflohen, wo ich gefangen gefessen nach dem Kampfe bei Fröschweiler in jenem unseligen Kriege von 1870. Es wäre eine zu lange Geschichte, wollte ich Ihnen erzählen, wie ich mir aus Frankreich Geld uud Kleider verschafft hatte, um unertannt die Reife unternehmen zu tonnen. Die Gefchichte mit dem Messer spielt im Eisenbahnwagen, im Augenblicke, als ich mich der Schweizer Grenze näherte; ein Mann stieg in mein Coups und ließ mich nicht mehr aus den Augen; ich fürchtete mich vor diesem Blicke, schon fühlte ich mich verloren, verrathen, festgenommen, an die Wand gestellt, vor jene kleinen schwarzen Schlünde eines Executiv-Pelotons. Umso schlimmer. Ich war entschlossen, mich zu wehren; unbemerkt erfasste lch m meiner Tasche dieses Messer; es gelang nur, das,elbe zu öffnen, ich verbarg es im Aermel und während ich dein Manne tollkühn ins Gesicht sah, pfiff lch die Melodie ,^u är^)oau<. — ,Sie sind Franzose', rief cr aus! — Das Messer entfiel mir. — ,Ich bin em Flüchtling/ — ,Ich auch!' — ,Nur<, setzte er hinzu, Hätte ich nicht versucht, Sie zu todten, auch wenn Sie ein Feind gewesen wären, ich habe leine Waffen und bin verwundet/ Er zeigte mir feine in Fetzen gewickelte Hand, die er unter dem Mantel verborgen yatte. Muth, wir werden uns beide befreien/ Bevor wir in Basel anlangten, öffneten wir, aus die Gefahr hin, ums Leben zu kommen, die Wagenthür und sprangen hinaus, um den preußischen Soldaten zu entgehen, die den Vahnhos besetzt fetten. Laibacher Zeitung Nr. 199. 1600 2. SeptemW^ läge eines tauglichen Sprachengesetzes unter gleichzeitiger Aufhebung der Sprachenverordnungen könne hier helfen. Gleichzeitig muffe die Erlassung weiterer Verordnungen in der Sprachenfrage ausgeschlosfen werden, eine Abänderung des zu beschließenden Sprachengesetzes dürfe nur mit Zweidrittelmehrheit erfolgen können. Das sei das Mindestmaß der deutschen Forderungen, von welchen nicht abgegangen werden könne. Wenn in dieser Richtung feste Gewähr geboten sei, fo könne an die Verhandlung der Ausgleichs-vorlagen gegangen werden. Das «Deutsche Volksblatt, spricht die Hoffnung aus, dass die Drohung der Regierung nichts nützen werde, uud dass die Deutschen Oesterreichs auf die Einschüchterungsversuche die richtige Antwort finden werden. Politische Aeberftcht. Laibach, 1. September. Die«Budapester Correspondent meldet aus Wien,: Wie verlautet, wird die Einberufung des Reichsrathes in den nächsten Tagen, und zwar für den 19. oder 20. September, publiciert werden. Für eine der ersten Sitzungen des Reichsrathes dürfte die Wahl der Ouoteudeputation auf die Tagesordnung gesetzt werden. Da die Wahl der Delegationen für dieses Jahr nicht mehr erforderlich ist, dürfte diese Wahl erst im nächsten Jahre vorgenommen werden. Wie man der «P. C.» aus Rom meldet, wird im Vatican der Zwiespalt, der im Lager der französischen Katholiken in der Frage der Hebung des Unterrichtes in den französischen Kloster-schulen entstanden ist, lebhaft bedauert. Es heißt, dass der Papst iu die Angelegenheit durch eiue Kundgebung eingreifen dürfte, in der er die für die religiöse Erziehung uud Ausbildung der Mädchen in den Klosterschulen maßgebenden Grundsätze darlegen wird, und man meint, das er sich hiebei im Principe für die Ersprießlichkeit des Projcctes, wonach in Frankreich ein höheres Institut zur Heranbildung von Klosterlchrerinuen gegründet werden soll, aussprechcn dürfte. Nach einer der «P. C.» aus Rom zugeheudcn Meldung wird das Gerücht, dass sich in Angelegenheit der Erythräa neue Schwierigkeiten ergeben hätten, die theils Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Minister des Aeußeru Canevaro und dem Gouverneur der Colonie Martini, theils der Hal-tung des Köuigs Meuelik entsprungen wären, in Regierungskreisen entschieden bestritten. Bezüglich der künftigeil Verwaltnng der Erythräa herrsche zwischen Canevaro und Martini in allen wesentlichen Punkten volle Uebereinstimmung, und was Menelik betrifft, so beweist derselbe den Italienern seit geraumer Zeit ein Entgegenkommen, dass seinen lebhaften Wunsch, mit Italien aufrichtig freundschaftliche Veziehuugcn zu pflegen, bekundet. An gewissen Furderuugeu bezüglich der Abgrenzung der Erythräa halte er nur iu der , Besorgnis fest, andernfalls die Unzufriedenheit der Häupter mancher abefsynischer Gebiete zu wecken. Die belgische Presse beschäftigt fich eingehend mit den Colonisations- und Flottenplänen, die dem König Leopold zugeschrieben werden^ dieser soll ernstlich daran denken, zum Congo-Staate auch uoch eine Colonie in China zu erwerben. Die belgischen Blätter glauben, dass Frankreich und Russland die belgischen Bestrebungen unterstützen, wie sie dies schon bei der Uebertragung des Eisenbahnbaues Peking-Hankau gethan haben. Deutschland habe kcine Ursache, sich den chinesischen Colonisationsplänen des Königs Leopold zu widersetzen. Nur England sei der Sache wenig geneigt, doch sei der Congo-Staat für Großbritannien im Nil - Quelleugebiete ein viel zu wichtiger Factor, als dass es Belgien in China offen als Feind entgegentreten wollte. Vor einigen Tagen empfteng der König in Brüssel den chinesischen Botschafter in London Li-Fung-Loo, den früheren Secretär Li - Huug - Tschangs, welcher die Hauptstütze der belgischen Bestrebungen in China bildet. Gleichzeitig erörtert die regierungsfreundliche Presse in wohlwollender Weise die Flottenpläne des Königs; es handelt fich hiebei um die Schaffung einer Kriegsmarine, welche zur Vertheidigung der neuen Colonien dienen soll. Die «Times» schreiben, wenn Frankreich sich dem vorgeschlagcuen Abkommen gegen dasAnwachscn der Rüstungen nicht anschließe, müsse Deutsch laud fortfahren zu rüsten; so lange fich diese Mächte feindlich gegenüberstehe», sei es müßig, sich Gedanken über die Verwirklichung des Weltfriedens hinzugeben. Es sei nicht unmöglich, dass die That des Kaisers Nikolaus die Zweifel, welche neuerlich in Frankreich wegen der praktischen Vortheile des Bündnisses mit Russland auftauchen, offen zum Ausdrucke bringen könnte.. Das Reuter'sche Bureau meldet aus Washington: Die Note des Grafen Murawjew hat die ernste Aufmerksamkeit der amtlichen Kreise auf fich gezogen. Es herrscht der Eindruck, dass der Sieg der Vereiuigteu Staaten über Spanieu ein Factor ist, welcher zur Vorbereituug der Note beigetragen hat. In hiesigen officiellcn Kreisen betrachtet man den Plan des Kaisers Nikolaus zur gegenwärtigen Zeit als utopisch. Obgleich jede Aeußerung über die Hai-tung der Vereinigten Staaten gegenüber der vorgeschlagenen Conferenz nur einer Muthmaßung gleichkommt, solange die Einladung hier noch nicht eingetroffen ist, glaubt man doch, dass Amerika nicht geneigt sein wird, activ an den Aerathungeu theil-zuuehmen. Senator Mark Hanna hat sich über die Zukunft Cubas letztertage recht deutlich ausgesprochen. Es sei wirklich, sagte er, ziemlich gleich-giltig, ob die Cubaner imstande wären, eine stetige Regierung zu bewahren oder nicht. In weniger als zwanzig Jahren werde die ganze Insel amerikanischen Bürgern gehören. Dann würden die cubanischen Industrien mit anderer Energie betrieben werden. Die amerikanische Garnison Cubas werde wahrscheinlich 50.000 Mann beanspruchen. Aber dieses Opfer werde sich gut rentieren. Selbst weuu die Vereinigten Staaten dreihundert Millionen Dollars auf die Insel verwenden würden, so wäre das Geld uicht unuütz ausgegeben. Hanna schloss seine Bemerkungen mit dem liezeichnenden Satze: «Wir haben uns selbst und der Menschheit etwas Gutes gethan.» General Weylcr erklärte bei cinci"^ seiner Anhänger, dass er sich wieder/ ^> politischen Leben betheiligcn und eine uat'^^1^ betreiben werde. Er sei ein Anhänger der ^ ^' Dictatur, um auf diesem Wege dieM"^ Marine zu reorganisieren. Er sei nicht > A Wechsel des gegenwärtigen Regimes. .^?"h^ fügte hinzu, Spanien müsse bereit sein f"l ^.5 als England seine Besitzuug im Gebiete von ^ auszudehnen suchen sollte. Der Verlust der ^, wäre dem vorzuziehen, denn er messe dB keine Bedeutung bei. . . «5 Die «Times» melden aus Manilla-.^ ragende Kaufleute unterzeichneten eine De. ^, an Lord Salisbury, in welcher tm!^ wird, seinen Einfluss dagegen geltend zu ^^ Spanien die Souveränität auf den ^^ zurückgewinne. .F Nach einer der , Meldung spricht man in politischen KW! ,^ Eventualität der Auflösung der Ka"^< der Rückkehr des Königs, die bis ^ tz^,,, zu erwarteu sei. Mau soll nämlich an den w"p ^ Stelleu die Möglichkeit, mit der gcgenwlUW ^1 Vertretung die für die Erstarkung des ^ -^ erlässlichen Reformen ins Werk zu 5^,,^ zweifelhaft ansehen. Im Zusammenhange 0 ^ auch die Reconstruction des Ministerin^ ^ . behufs Blldung eines Coalitionscabwcts scheinlich bezeichnet. , . ^ Aus Saigun wird hiehcr gcmelv^l' König von Anam den letzten ^'! ,,^ fugniffe verlor, indem er auf das ^ ^ Generalgouverneurs die SteuerverwaltM ^ Civilliste iu die Hand der französiI ^ waltung übergab. Tagesueuigleitell. ^, — (Kaiserin Elisabeth.) Ms A"^ am Genfer See wird gemeldet: Kaiserin ^, z ist am 31. v. M. um 3 Uhr 20 Minuten ^ in Territet eingetroffen, von wo sie l'^. „ „ ' Extrazuge nach den» «Hotel Canx» bei <^ ^^ woselbst ein Aufenthalt von mchren'N absichtigt ist. Aü>^ - (Historischer Festzug.) ^,,M"1 den historischen Fcstzug, der am 25.Septenwel > .^ finden wird, hat in einer feiner letzten Oe

Rudolf von Habsburg, hoch zu Noß, uwg ^ Großen feiner Zeit, wird die erste histo"!^ ^„ !> öffnen, ihm folgen Albrecht 1. mit Agm's ^p', und Friedrich der Schöne mit seinem Feldher . r> mann. Diesem schließen sich, historisch S"^ ^ genten der damaligen Zeit, Otto der Fröy ^,. der Lahme, Rudolf der Stifter, Albrecht '" 5? Leopold III. an, die von den Würdentrage ^ staates begleitet sein werden. So Die Erschütterung durch den Spruug betäubte uns für einige Zeit. Eine Stunde fpätcr hat uns ein Schiffer über dm Rhein gebracht: wir waren außer Gefahr. Dieses Messer, Luce, erinnert mich an dies alles, es ist der Inbegriff all der erlittenen Todesängsten, der Reue wcgeu vorgesctzteu Tödtcns, aber auch der Wonne, nicht getödtet zu haben.» «Und dies hier, ist das auch eiu Mesfer?» Mit ihrem behandschuhten kleinen Finger wies sie auf eiu blitzendes, forgfältig in Stand gehaltenes Bajonnett, die dreischneidige Klinge ruhte auf dem cremefarbenen Gruude eines alten, mit purpurrothen Blumen gestickten Seidenstoffes, au der Wand mit goldenen Klammern festgemacht. «Das? Das ist ein Bajonnett aus Madagaskar; mit diesem Spielzeug habe ich manchen Schwarzen zu Boden gestreckt. Das ist etwas Schreckliches, wissen Sie, eiu treffliches Werkzeug, dessen sternförmige Ver-wunduugcn gewöhnlich todbringend sind.» Fre^vil rühmte sich feiner That, ein leichtes Noth des Stolzes färbte feine Wangen. Nachdenklich hatte Luce gehört. Eiue Weile blieb sie stumm, danu sagte sie langsam: «Die Klinge, welche viele gctödtet hat, nimmt den Ehrenplatz ein; die von Menschenblut uuberührt geblieben ist, wird abseits in einen alten Schrank gethan. Scheint es Ihnen nicht, mein Lieber, dass die Rollen verwechselt sind? Geben Sie doch das Messer allen Blicken preis, das Ihre Hände nicht verunreinigt hat, und verbergen Sie jenes Vajonnett, welches manche Brust durchbohrt, manches Herz gebrochen hat, Acich wie ein Verbrecher die stummen Zeugen seiner UnUM lx'rdirgl.» «Abcr Lu«! DaK war im Kriege!» «Sie hassten sie also recht sehr, diese Schwarzen, da Sie mit solchem Behagen das Werkzeug betrachten, welches jenen so viel Leiden bereitet hat?» «Nein, Luce, aber das ist eben der Krieg!» «In der That, das muss gar schön gewesen sein und Ihren Künstlerncrvcu wohlgethan haben, der Anblick dieser weiten Ebene, bedeckt mit zerspaltenen Leibern uud klaffenden Eingeweiden, die die glüheude Sonne versengt!» «Noch einmal, Luce, das ist der Krieg!» «Sie werden doch wenigstens zugeben, dafs der Krieg ein Fluch ist!» «Er ist etwas Entsetzliches, aber eine einmal hergebrachte Thatsache, gegen die sich nichts machen läfst. Wenn wir nicht todten, werden wir getödtet, da ist es beffer, wir todten felber.» «Das ist Wahnsinn! Hat eine einmal hergebrachte Sache das Recht fortzubestehen, auch wenn fie verbrecherisch ist? Sie, lieber Frwil, sind im Widersprüche mit sich selbst. Sie finden mein kleines Bravourstückcheu, dass ich Sie allein, als guter Kamerad, besucheu komme, ganz richtig; wohl darf ich's erhobenen Hauptes thun, aber es schlägt doch allen: Althergebrachten, alleu rückschrittlichen Vorurtheilen, allen eingeführten Dingen ins Gesicht, die so lange bestehen, dass ihre Antiquiertheit einen uudurchdring-lichen Panzer um sie geschlagen hat. Es geht mit den großen Handlungen wie mit den kleineu: Es bedarf bloß eines einzigen Muthigen, eines einzigen starken Willens, wenn er kühn und edel ist, um mit der Zerstörung einer weltlichen Conventionalität oder eines ungeheuerlichen Brauches deu Anfang zn machen. — Und jetzt adieu!» Ger-Ger. Zer Grantn vonr O^ Roman von Drmanos Ga«l»p ' (W. Fortsetzung.) ^ Was wir einander Nothwendiges ZU '. „A wird Hellmut vermitteln, dein wir ulibeot'^^ dürfen. Jeder Schein muss vorderhand ^ ,F> den. Ich kehre in das Haus meines Vat".^, leite von da aus deu Scheidungsvrocess ^ fO «Uud wenn der Process zu Ende, i^D' Engländer, «darf ich dann hoffen, die^/ , Hand für immer mein eigen zu nennen^ ^ «O. ja, hoffen dürfe» Sie das! ^H^lls,' lässt ja uicht zuschanden werden!' , sül'i «Aber vorerst muss ich Sie bitten, ""O» Frage nicht als Partei zu antworten- ^M^ mir — Hand aufs Herz! — auch als l^ ^ Fernstehender rathen, dieses gewaltsame unglückliche« Ehe herbeizuführen?» ., M. «Ob ich Ihnen das rathen würden B,, Umständen würde ich das than! /^ M sicherte Balmore eifrig. «Sie sind s^Msse"/ dig! Sie vergehen ja in diesen Vech^ j^' Stunde Ihres kostbaren Lebens dürfen ^ baren länger opfern!» . A Eliza nickte. . .5?/ «Sie mögen recht haben,» sagte 1'e, zM bin lange zu der Ueberzeugung getonum s jck z Ehejoch mich entwürdigt, und deshal"'" ,^ abschütteln. Ich werde heute abends n^ , schluss meinem Vater mittheilen l» . ^ Sie erhob sich. .^ ^/l Mit einem langen, beredten «W^F > vielsagenden und vielversprechenden H"" U ___________________________________l601____________________________ _________2. September 1898. ' " Auqe, ? "' ^^ ruhmvollen Herrscherhauses '»luitd ein Schauers vorübergehen. Der ganze >'>i '^"des zttjs.""^'""n festliches, farbenprächtiges und '^'! ^nkn l,!ft ?^"' Die beim Zuge in Verwendung ^" "ach V°" Trachten und Rüstungen werden werden ^" "" a^" Rathhaussaale ans- "Nslcn oft V"^^^' Sport.) Auf dem vou ^sg ^. begangenen Wege von Mauthen zum ^ i Mws. dpsi "^" ^3t das vielbesuchte .Eder- ^ ""tzliHp' ^ Eigenthümer einen seltsamen, aber ?^ei>, .',..^p°rt betreibt. Der «Eder-Wirt. ist Vipernfänger und obliegt dieser X dasz ^"2d zn seinem «Vergnügen». Ein Beweis h'> '!3^'s »ick>t -. Plockener Gegend die Giftschlangen ,illf'' i>^irt. ^^^"' s"'d, ist der Umstand, dass der ^ ö? Thiere . ?" "^^' als zweitausend dieser gefähr- G ^. dem w "^" hat. Die Touristen haben allen ^"' ^ zu sein'" ^' l'wc nützliche «Passion- sehr V l ^! "«he d^ ^ -^ " Berge.) Beim Edelweiß- »^le 26jah ?A des «Hühnerspiels, bei Gossensah ' k l°" V^„ Damenschneidern! Fräulein Gilmozzi 1 des UnfM ?l U"d todt geblieben. Der Schau- ' "cht g ^,/t eine sehr abschüssige, wenn auch °b ZuV'^' stelle. Fräulein Gilmozzi wagte ^ d"lor den ^ ' ^ begleitenden Gesellschaft zu weit 5i?'t>' ^,yä , "'^ kollerte, sich wiederholt über- r u»d Ol » ^ Schritte den Abhang hinunter. >liche """lurper waren förullich zerrissen. Die 3" lilnlvn, "^ """' schlichen Gesellschaft von ?"' t'on d /"'' l""s lungcn Leuten und vier "> ^ ! bühneM s"^^^"'' ^^dem die Gesellschaft ^^Aufsti/. ^^"lihüttc gefrühstückt hatte, setzten > 3t iahen «s^ul heiterster Stimmung fort, bis er ^3?^ " I" der Mhe von F'M de ^°"^"ubünden) stürzte ein junger Mann, ^wand.. !"'"°Ui. beini Edelweißsuchcn über eine V^'an' . ,""d fand hiebei den Tod. Er befand stch ^ ^°,ain 37 "^ der Mainefclder Alpe «Ics» und ^I^"^l ^lter» ^der nach Hause zurückkehren. ^'ßsträus^' "'" ^""de zu bereiten, suchte er ein ^" '"lltt^I..^" ^^"^"' glitt aber aus und fiel - " /" glückt ich er Schütze.) Aus ^»^ug^^Msten wird gemeldet: Vor einigen > ^^c>ld " ."'^ter in den nächst Bodenstadt ge- '^ ^ers "be e'i„ ^ ^ ""bwild zu schießen. Er hörte in ^ '>e "' °uf d.. '""lch und glaubte einen Fuchs zu " 'W^' fand .'7 """ Schuss abgab. Als er zur ^^ Juck? . ^" ^"'"l" Entsetzeil statt des ver- "^ U' s,^,. .dm zwölfjährigen Sohn seines ^We^^" ^lute todt vor. Der unglückliche ^k/M und'm?^ Ameisel,cier gesaminelt. In ^ !? - '^ Leick,. "'"gung bedeckte der unglückliche '^ü? zwei 5° "^ ^"^ ""d Laub und entfernte ch'hnaill a3 ' ^"dcn die Eltern des Kindes ^,c. Mtten I>^ nachdent sie ihn vergebens überall ^> "" unglückliche Schütze wurde sodann ^ ^^den^^I^^fähige Alter) ist be- ^ ^n st.u?^nen Länderil sehr verschieden. Nach >4 Hch 3)ian? I^lchw Aufstellungen können z. B. in '» ^" eine.. ^"" im Alter von 15, respective ^^t ^ Mann wenigstens 1«, die Frau - ?^^!^^'- In Frankreich und Velgien nmss der Mann ein Alter von 16 und die Frau ein solches von 14 Jahren erreicht haben, während der angehende spanische Gatte 14 und «sie» 12 Lenze gesehen haben soll. Das Gesetz bestimmt in Ungarn für den katholischen Mann ein Mindestalter von 14, für die Frau ein Alter von 12 Jahren, hingegen für den Protestanten ein solches von 18, beziehungsweise 15 Jahren. In Griechenland kann ein 14jähriger Jüngling eine 12jährige Geliebte heimführen. Ungleich empfindlicher ist man in Russland, wo der Mann nicht eher ans Heiraten denken darf, als bis er das 20. Lebensjahr zurückgelegt hat; die Frau kann dort erst mit 18 Jahren unter die Haube kommen. In der Schweiz ist den Männern von 14 und den Frauen von 12 Jahren zu heiraten gestattet. Eigenartige Vorschriften hat endlich die Türkei aufgestellt, insofern keine Heirat erfolgen darf, wenn nicht beide Theile nachweislich eine gesicherte Existenz und die erforderlichen Religionskenntnissc besitzen. — (Das europäische Militär nach der Elle gemessen.) Ein englischer Statistiker hat sich der, besonders in diesen Tagen, die der Welt die Botschaft des Zaren bescherten, sehr dankenswerten Mühe unterzogen, die Gesammtzahl der in Europa stationierten Truppeil in einer Weise rechnerisch zusammenzustellen, dass man ein ziemlich klares Bild von der enormen Grüße der Truppenzahl erhält. Wenn man sich nämlich alle Armeen des enropäischcn Festlandes Mann für Mann mit ihren Geschützen, Gepäck- und Munitionswagen und dergleichen hintereinander aufgestellt denkt, so würde eine stattliche Reihe von nicht weniger als 24 Meilen Länge entstehen. Denh man sich fernerhin diefe Reihe Tag und Nacht an einem bestimmten Punkte vorbeimarschieren, so würde nahezu ein Jahr vergehen, bis der letzte Mann den Punkt passiert hätte. — (Zur Aufsuchung Andreas.) Aus Tromsö wird vom 30. v. M. berichtet: Der Dampfer «Frithjoff», welcher beauftragt war, die Wellmann-Expcdition ins Polarcis zn führen, kehrte hicher zurück, nachdem er die Expedition beim Cap Tegetthoff an der Südfpitze der Halbinsel (Franz Josefs-Land) gelandet hatte. Auf dem Rückwege traf der «Frithjoff» die schwedische Nathorst-Expcdition auf König-Karl-Land bei bestem Wohlergehen. Die Nachforfchungeu nach Andrc'e waren ergebnislos. — (Der schwarze König.) Nachdem der König Karl XIV. Johann von Schweden nnd Norwegen gestorben war, erhielt der berühmte Chemiker Berzelius, dessen hnndertjähriges Geburtstagsjnbiläum vor kurzem in Stockholm gefeiert wurde, den Auftrag, die Leiche des Monarchen einzubalsamieren. Während er dieses Geschäft verrichtete, wnrde das Zimmer Tag und Nacht bewacht. Eines Nachts wurde des Herrn Bezelius College, Professor Gentele, durch heftiges Pochen an der Schlafzimmerthür geweckt. Als er öffnete, stürzte ihm der wachthabende Offkier leichenblafs entgegen und rief: «Der König ist schwarz! Der König ist schwarz!» Gentele gieng nun sofort ins Schloss und überzeugte sich vou der Richtigkeit der Behauptung des Wachthabenden. Er eilte ungesäumt zu Berzclius, und dieser stellte fest, dass die chemische Auflösung, welche man verwendet hatte, zu stark gewesen war und die Farbenverändcrung herbeigeführt hatte. Nach einigem Zögern meinte der Gelehrte: «Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als den König anzumalen.» So geschah es auch, und Karl XIV. lag gemalt auf dem Paradebette! — (Wo die Zeit nicht eilt.) In einem Stuttgarter Blatte ist diescrtage folgende Kundmachung erschienen: «Unsere Stadtuhrcn. Bei der im Juni d. I. erfolgten Neichstagswahl waren im Interesse des einheitlichen Schlusses sämmtlicher Wahllokale die Schlag- werke der städtischen und Thurmuhren auf dieselbe Zeit eingestellt worden. Das Zusammenschlagen der Uhren, an deni nnbegreiflicherweise seitdem festgehalten wurde, hat sich aber als sehr unzweckmäßig erwiesen, indem es, zumal in der Nähe mehrerer Kirchen oder bei starker Windrichtung, gar nicht möglich war, die Stundenschlage der einzelnen Uhren abzuzählen. Schon vom ersten Tage an sind darob Beschwerden laut geworden, welche dem Ge-mcinderath letzte Woche zu dem Beschluss Veranlassung gaben, die Schlagwerke wieder in die frühere Reihenfolge einstellen zu lassen. Im Laufe des gestrigen Vormittags ist dieser Beschluss nun zur Ausführung gekommen.» — (WievielRadfahrer gibt es auf der Welt?) Das ist eine Frage, auf welche der Ingenieur Ernesto Mancini in einem interessanten, im letzten Heft der «Nuova Antologia» veröffentlichten Artikel antwortet, «Es genügt daran zu erinnern,» fugt er, «dass man im Jahre 1894 die Zahl der Radfahrer in England auf rund 400.000 und in Amerika auf 500.000 veran-fchlagte. Die Steuer auf Fahrräder iu Frankreich brachte in demselben Jahre 1,982.000 Francs ein. Im Laufe des Jahres 1895 wurden 300.000 Fahrräder vertauft, während ein einziger Fabrikant, der nur Fahrradfättel anfertigte, deren 250.000 verkaufte. Die Zahl der Nadfahrer der ganzen Welt dürfte mit 10 Millionen nicht als zu niedrig angenommen sein. Besteigt von ihnen au einem Festtag nur die Hälfte das Rad und legt eine Entfernung von 20 Kilometer zurück, fo stellt ihre Ge-sammtleistung eine Strecke dar, welche 2500mal so lang als der Umfang der Erde ist. — (Eine Faust-Stube.) Zu den Sehenswürdigkeiten des Bades Kreuz nach ist jetzt eine Faust» Stube iu der Karlstrahe hinzugckommcu. In einem aus dem XII. Jahrhundert stammenden Hause derselben hat der durch Goethes Dichtung unsterblich gewordene Zauberer, Wahrsager und Todtenbeschwörer Johann Sa-bellicus Faust Aufangs des XV. Jahrhunderts als Rector des Sickingen'fchen Gymnasiums gewohnt. In seinem Studierzimmer, in dem sich nach der Sage der Pudel in Mephisto verwandelte, sind drei große Wandgemälde angebracht, deren erstes die Begegnung Fausts mit dem fahrenden Scholasten, deren zweites die Unterredung Fausts mit dem Erdgeistc, und deren drittes Faust in seiner Studierstube darstellt. Dem Zimmer ist durch altdeutsche Ausstattung ein zeitgemäßes Gepräge verliehen. — (Die Einwohner von Tarascon) scheinen doch geistvoller zu sein, als man von ihnen anzunehmen Pflegte. Vis jetzt glaubte man, die Mitbürger des gewaltigen Löwenjägers Tartarin hegten gegen Alfonse Daudet, der sie zwar weltberühmt, dafür aber auch unsterblich lächerlich gemacht hat, einen tiefen Groll. Daudet selbst hat diese Meinung bestärkt, als er erzählte, er fühle sich in der Heimat der Tarasker seines Lebens nicht sicher. Jetzt haben die Taraskcr durch einen edlen Zug diese Legeude für alle Zeiten zerstört: in ihrer Stadt wird ein Denkmal Daudets errichtet werden; der Mnuicipalrath hat die nöthige Summe bewilligt, die Präfectur hat dem Plane zugestimmt, unt) schon im nächsten Jahre wird das Kunstwerk auf Tarascons Hauptplatz prangen. Auf die Vorderseite des Denkmals kommt die Inschrift:«^. Du,uäot I'ara.geon r«L0nnki35unt», auf die Rückfeite aber das Wort des großen Schriftstellers, das den Taraskern in seinen Romanen am besten gefallen hat: «^out, lo inonäu, sn Trance, «8t un pou äe lurageoii». (In Frankreich ist jedermann ein wenig Tarasconese.) Äu^c sjH ""d Lebensansichten ziemlich eben- ^ e"te Eliza die Treppe hinab ^°t 'n auf ^ v». entlang bis zu dem an der Ecke !^' ' b'rect ,, -^'"^" Wagen, dessen Kiltscher sie ^ 6" lhrem Vater zu fahren. ^ ^ Zufall ist^^" ^ h» 2'"ickelun^ '^ oft ein Infceneur von selt-'^ i^^7''"f^'^n Tragödien nnd wunder-. "k ^ We«' ," Auhne des menfchlichen Lebens. ' ... ^u>lin zur ^"f Votho Sallen und feine 5" e .< viH Genüg, erfahren. .l M^ ^ Zuln k Borgens "n bedeutungsvolles 5 ^. lhtenl "'M a„sch„^^^, wirkendes Schreist Hiek "samen Freunde v. Lareusdal er- ^ ^.^i^^'Geschäftsmann/ defsen Fühl- 5 ck >>i ^ll NpM^". hatte in Erfahrung ge- ^ V. d,'''' dessen ein gewisser Baron Habemach ö" h",." lvede, 3^" Millionen betragende Erb- ha.ll s,' gegen^ ?b"' "och ein Testament hinter- / >n' ächten ^"Ug noch herrenlos sei. Die Äe- ^ t,„5 3ti^ H^n^h etwaigen erbberechtigten Ver- ^"e B?'e gutter des Grafen Satten aber . ^"G Haw,^ und nach deu Er- kundigungen, welche Larensdal eingezogen hatte, war es anzunehmen, dass der verstorbene Belgier ein älterer Bruder der Gräfin, der vor vielen Jahren wegen eines dummen Streiches von seiner Familie verstoßen und seitdem verschollen war, gewesen, und Graf Botho somit der rechtmäßige und, da die übrigen Familien-mitgliedcr unterdessen verstorben, zugleich der einzige Erbe des großen Vermögens sei. Die Nachricht versetzte den Grafen natürlich in ungeheure Aufregung. Gleich nach dem Empfang des Briefes erklärte er Hilda, er müsse unverzüglich in seine Heimat abreisen, um die erforderlichen Urkunden und Documente zu beschaffen. Die Bitte feiner jungen Frau, sie mitzunehmen, lehnte er kurz und bestimmt ab. Er werde in einigen Tagen wiederkommen; es sei unnöthiger Aufenthalt, wenn sie beide reisten, meinte er. Etwas verstimmt fügte Hilda sich feinem Wunsche. Sie hatten in einem großen Hotel in Innsbruck Wohnung genommen. Bekanntschaften hatten sie bis jetzt nicht gemacht. Hilda wusste, dass ihr die Zeit bls zur Rückkehr ihres Gatten sehr lang werden würde Sie begleitete ihn mittags nach dein Vahnhose. Graf Botho, ganz erfüllt in dem Gedanken an den ihm möglicherweife zufallenden Reichthum, nahm ziemlich flüchtig nnd zerstreut von seiner jungen Gemahlin Abschied. Hilda aber konnte sich der Thränen nicht erwehren, als der Zug davonbrauste und in wenigen Secunden ihren Blicken entschwunden war. Eine seltsame Empfindung bemächtigte sich ihrer — als ob die immer größer werdende Entfernung zwifchcn ihrem Gatten und ihr auch innerlich zwischen ihnen eine Klnft aufreihe, über die hinüber keine noch fo fchwanke Brücke mehr führte. Ein Gefühl der Oede und der Einsamkeit überkam sie, als sie in ihre stillen Hotelzimmer zurückkehrte. Nnd diese trübe, niedergeschlagene Stimmung verlor sich auch nicht während der folgenden Tage, fondern vertiefte sich nur noch. Eines Nachmittags unternahm sie allein einen Spaziergang in die herrliche, großartige Umgebung von Innsbruck, dicfer fchönsten aller Alpcnstä'dte. Sie hatte mit ihrem Manne zusammen schon viele der fchönsten Partien aufgesucht und kannte deshalb Weae und Stege genau. . Sie schlug den Weg in die Berge ein. Auf einer Bank, welche an einem fchiincn Aussichtspunkte angebracht war, machte sie Halt. um sich einige Minuten auszuruhen, bevor sie den Rückweg antrat. Es war ein wunderschöner, klarer Tag. Wollen-los, in tiefem Azurblau spannte sich das Himmelsgewölbe über den in träumerischen Duft versinkenden Bergen. Ein paradiesgleiches Panorama breitete sich zu ihren Füßen aus. (Fortsetzung folgt.) Laibacher gtitmg Nr. 199. ____________ 1602________________________________2. SepwnW^> Local- und ProvinM-Nachrichten. — (Studienreise.) Wie uns mitgetheilt wirb, hat das t. k. Ackerbaum inisterium dein technischen Leiter der Rcblausbekämpfungsarbeitcn in Krain, Herrn Bohuslav Stalitzky, behufs Vornahme einer Studienreise über die Weinbauverhältnisse in Steiermart und Niederösterreich und namentlich auch über die Ergebnisse der Cultur der veredelten Reben in Niederösterreich einen Urlaub und eine Reisctostenbeihilfe bewilligt. —o. — (W äffen Übungen,) Heute abends, trifft Generalinspector FZM. Prinz Windischgrätz in Laibach ein, um den morgen bei Gamling stattfindenden Uebungen der Landwehrregimeliter Nr. 4 und 5 beizuwohnen. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 21. bis 27. August kamen in Laibach 17 Kinder zur Welt, dagegen starben 18 Personen, und zwar an Tuberculose 3, Entzündung der Athmungsorgane 1, infolge Schlagfiusses 1 und an sonstigen Krankheiten 13 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 5 Ortsfremde und 8 Personen ans Anstalten. Infectwns-trankheiten wurden gemeldet: Scharlach 2 und Diph« theritis 1 Fall. — (Krankenversicherung.) Die nach dem Krantenversicherungs-Gesetze eingerichteten Krankencassen hatten zufolge des im Ministerium des Innern veröffentlichten Berichtes im Zeitraume 1890 bis 18UN für rund 6 21 Millionen Ertranknngs- (Entbindung» Fälle mit 105 53 Millionen Krantentagen und für circa 127.000 Sterbefälle aufzukommen, was zusammen einen Unter-stützungsaufwand von 86 39 Millionen Gulden erforderte. — (Ansichtskarten.) Welch ungeahnten Aufschwung in Oesterreich speciell während der letzten zwei Jahre das Sammeln von Ansichtskarten genommen hat, geht aus einer Zusammenstellung der PoMonomie-verwaltung hervor, die uns zur Verfügung gestellt wurde. Dieser Tabelle zufolge wurden im Jahre 1896 an Zweikreuzermarkcn verausgabt 64,300.300 Stück. Im darauffolgenden Jahre stieg der Bedarf an «Zweier-! marken» um mehr als 15 Millionen, es wurden ausgegeben 80,701.000 Stück. Eine abermalige, ganz beträchtliche Erhöhung weist das Jahr 1898 auf: im ersten Halbjahr gelangten 45,941.000 Stück zur Ans-gabe. Bei dem Umstände, dass ein gut Theil der Reisesaison in die zweite Hälfte des Jahres fällt, ist wohl mit Bestimmtheit anzunehmen, dass das Jahr 1898 abermals eine Vermehrung der Markcnausgabe um Millionen bringen wird. Wenn auch über die Verwendung ! der Zweitreuzermarken kein Nachweis möglich ist, so geht man wohl mit der Behauptung nicht fehl, dass die Steigerung des Martengebrauches fast ausschließlich dem neuen Sport des Ansichtskartensammelns zuzuschreiben ist, der unter solchen Umständen nun auch für den Staat eine wenn auch nicht beträchtliche Erhbhung der Einnahmen bedeutet. — (Prüfung für den for st technischen Staatsdienst.) Die alljährlich im Monat October beini Ackerbauministerium abzuhaltende Prüfung für den forsttechnischcn Staatsdienst beginnt im heurigen Jahre am 25. October. Die zu dieser Prüfung zugelassenen Candidaten haben sich am 24. October um 9 Uhr vormittags in» Bibliothetsaale des Ackcrbauministeriums der^ Prüfungscommisswn vorzustellen und mit dem Zulassungs-bescheide zu legitimiereu. — (Graf Ledochowskis Wetter-Pro-gnosen.) Die Wetterprognosen des populär gewordenen und vielcitierten heimischen Meteorologen Hauptmannes des Generalstabscorps Josef Grafen Ledochowski versprechen — von einzelnen Gewittern abgesehen — einen schönen September. Die lledochowski'schen Prognosen, die in allen Buchhandlungen erhältlich sind, haben vor anderen den jedenfalls entscheidenden Vorzug voraus, dass sie wirklich auf wissenschaftlicher Basis beruhen. — (Personalnachricht.) Der l. k. Hofrath und Oberpostdirector Herr Karl Potorny ist vom Urlaube zurückgekehrt und hat die Leitung der k. t. Post. und Tclegraphendirectinn in Trieft wieder üebernommen. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 30. auf den 31. v. M. wurden drei Verhaftungen vor-genommen, und zwar zwei wegen beschäftigungslosen Herumstreifens in der Stadt und eine wegen Excesses. — Vom 31. August auf deu 1. September wurden zwei Vcr-Haftungen vorgenommen, und zwar eiuc wegen nächtlicher Ruhestörung und eine wegen Trunkenheit und unanstän-digen Benehmens auf der Straße. —r. Neueste Nachrichten. Zur inneren Lage. (Original'Ielegramme.) Wien, 2. September. Die «Wiener Zeitung» veröffentlicht ein kaiserliches Patent vom ^.September, mittels de^en der Meichs rath ans den 2r». September einberufen wird. Berlin, I.September. Die ^ e^ gehalten, in welchem Ministerpräsident ^ ' el ^ Ueberblick über die äußere Politik gad, "^i^ zugsweise über das russische Circular, ""^tc lA allgemeinen Frieden, sprach. Sagasta ^> ...M^ Bericht über den Rücktransport der sp^>^ daten. Der Marineminister theilte ein T^? F' veras mit über die Freilassung der M» , spanischen Escadre. ^ legen. ^^ Corunna, 1. September. ". .W"/ «Isla du Bancy' ist heute mit 1730 jp^M' daten, darnnter 130 Officiere, von den -l .^ eingetroffen. Während der Hierherfahrt el 17 Todesfälle. ^ _____ - GersgvantMe. ^ Wien, 1. September. (Orig.-Tel.) .^F!' minister Eolcr v. Kriegyammer begab PH < zu den Corpsmanövern nach Südullgaru- ^l,< Auzias, 1. September. (Orig.-T"^Ml^ bereits alles zum Empfange Seiner -" M^> Kaisers gerüstet. Im festlich gejchm"^ ^ s erhebt sich ein Empfangszelt. Her l^r ^ lange Weg vom Bahnuofe in die ^- ^B,, Flaggenmasten umsäumt. Im Orte !" '.^ zts 5 Gebäude FlaMnjchmuct. Seine Majestät ^ wird in oer Präscctur absteigen, ^^. ^H geoäuden der Chef des Oenercustaoes Ü" 9^ von Beck mit 0er Manöuer-Oderlell"^^ nehmen wird; für morgen wird ein glM.M/ Lanolxvoltenmg erwartet. Das Mttcr lp " Ä^ Äudapcst, 1. September. (Orlg--^ ß^ Ziehung der ungarischen Rothell Kreuz^ >K Haupttreffer von 10.000 fl. auf Ser" " , 1000 fl. auf Serie 1345 Nr. 39. ^l ^ Tricst, 1. September. (Orig.-Tel.) ^, ? dampfer «Vindubona. lst am 31. «"' ^ Said nach Trieft abgegangen. W ^" s^ Z«ra, 1. September. (Orig.'Tel.) ^ po" Tagen haben sich in dem Erdvedellgevlr ., ^ die Erd,töße, darunter auch starle, wl^ ^',i Budapest, 1. September. ^"6-^^"/ Ziehung der ungarischen Domoau-Lojl' >". ^l auf Serie 2937 Nr. 2tt und 1^" ' >/ 2531 Nr. 1. ^-«^ _______________________._____'^^llil^' Meteorologische Veobachtungeu ill >^ Seehühe 30« 2 m. ^^-""^1 ---------^---------ü-------------------------O Z ? ^t tzL ^/ s ' Ab. 7421>13'4> N. ,,, 2 1° unter dem Normale. ^^^^Ä verantwortlicher Redacteur: Julius Oh»'^ >/ Ritter von Wislehlad^^^^ "'----------------------' '^^^h^^ Die W»l)»unn sauber und staubfrei i" slt^il' Pflicht ciuer jeden soisscndm Hausfrau. ^^^ ' ,ich >> dic zitemlMuna. des Fuhbudens; derjclbc lN"lS ^ü',, . Wasser von dem auyasteuden SchulUtzc bel^.^ l>i' l » und duzu ist es nothwendig, dass er lacliert > ^,> I lasierter Voden ist leicht zu waschen, '"^ H i St>^!j^ flit. 199. 1603 2. ©eptemBer 1898. H? h"isi '^"ungen lässt. Aber wieviel Unannehmlichkeit I ^"n>er l2 ^ Anstreichen, indem man das zu strei-M °"^ einnw ^ °^'f°n» leer stehen lassen muss und dann " "°chhtt cn, «s?" ^. dass Tische und Stühle und wir dt/' "O 31, ^°bcn anlleben. «"' '"kni, wi. l ^ ""^ wahrlich angenehme Sache bezeichnet '« und N , ^ d°ss es der ssirn.a Franz Christoph !«l?"'"ze>>^ ,'^ d« Fabriken) gelungen ist. einen Fuß-^ '> .''^ Hausfrau desselben bedienen kann, indem ecülu, ^" Änst^ "^'lgroß^n Zilnmers nur 3 bis 4 Gulden ?sj., ^ 'sl iährlich durchschnittlich nur einmal zu ^^^°.N^ii^^""^Ungarn liefert die Fabri! Prag > n," ^llib^ ü^'^^ zwei mittlere Zimmer. Auch ist das . "ojpme ^- H""l Anton Stacul zu haben, wo ." an die VUllClül Ulö 10. UüJllölIlUül lOaO. Administration dieser Zeitung. (3360) t ¦ Globoko užaljeni naznanjarao vsem sorodnikom, znancem in prijateljem ¦ ¦ prežalostno vest, da je naša preljubljena soproga, mati, stara mati, sestra, teta I I in tašèa, gospa I I Neža Jakopiè roj. Dolžan I I danes, dne 31. avgusta, ob 11. uri ponoèi v 70. letu njene dobe po dolgi in I ¦ muèni bolezni, prejemäi sv. zakramente za uinirajoèe, rairno v Gospodu zaspala. I I Truplo predrage rajnice bode v petek dne 2. septeuibra ob G. uri popoldne I I v hiäi žalosti na Mirji št. 4 blagoslovljeno in potern na pokopališèi pri bv. Kri- I ¦ atofu k veènemu poöitku položeno, I I Sv. maše zadusnice brale se bodo v raznih cerkvah. I I V Ljubljanl, dne 31. avgusta 1898. I I Franjo Jakopiè Josip Jakopiè I ¦ trgovoc in hišni posostnik Rihard JakopiÈ I I soprog. sinova. I I Terezija Debevc Mar j eta Juhn Hinko Debevo I I Marija Heron Apolonija Dolžan bia^ajnik ¦ I hceri. sestr-i. Miroslav Heron ¦ I ••.-.. pristav jažne železnice ¦ ¦ Vsi unuki m neèaki. zeta ¦ Course an der Wiener Börse vom 1. September 1898. N°« dem °Mellen Courm««?. ^,.,^'"""- «eld Wa„ ^' ^ st V>>ld war? »»« Ttaate zur Znylnng stbrrnommcuc (flsc»b.>Pli«l.- Ollllgalioncn. Ellsclbethdahn «00 u. 3000 Vt. ^, ^ 4»/„ ab lO°/„ «. Lt. ... "ü 50 iin ,o «lisabl'thlialin, 400 ». 2000 M. 200 M. 4"/' ..... "9'lw 123 «0 FranzIuIefÄ.. «im, 1884, 4"?. 9U'65 ^ns.^ «alizischc Karl < Lublvi«»Bah«, dwerse Stücke 4»/„ , . . . »!» 45 tuc» 4z Vnrarlbcrger Vahn. ltni. 1884, 4°/,(div,St,)S,, s. 1U« Ung. Goldrenle 4«/„ per Cass« l20 ?u 12a »n bt°. btl>. per Ultimo , . . . l!i0 ?U 12U'U!) dto. Rente in Kroücowähr,, 4"/« 4°/« dto, d!o, per UlUmu . , 9«üN 88 «n bt°,St,E, Äl,VoIdN>«iI,,4V,"/, li« ?u l20"?<> dto. bto, Silber 1N0 fl,, 4'/,°,, 100 - 100 «0 dto. Staat«0blig, (Ung, Oslb.) V, I. 187«, b°/<>..... 120 — l2l- dt<,.4l/,°/«SchllnliegaI-Al>!, Obl. 10a — in« - bto, Präm,.Anl, k 100 fl. «, W. 1U1-— ,»8 - bto. dto. k bO fl. ». W. iü0 50 l«^üU lhciß-Re«..LoIt <°/. l«0 hl. . ,4050 14125 tzrundtnU.'Vbllgatione» ß«de« öffenll. Anlthn». D«nau<«««.'Lo,<>. . . , l»o - 13l — dt,. »Unlclhe 18?» . . i«9 20 ! 10-50 «»leben b«r Stadt Gö« . . 112— — — «nle«n b. tztadtgnncixbe Wien 105 4!> 1U« 40 Nnleden b. Etadtgcmeinde Wie» (Sllbei ober Volt») .... 125 __ 125 ?u Prinlien Aul. b. Gtadtgm.W«« 174 _ 175. _ v»r,tb»u>«»lehe«, verlosb. b"/. ,<^,^ ^,,^ «»,. »»5« »«bt^Uul«»«» . y8 50 89-50 Veld Ware Vfandbritft (für 100 fl.). Vodcr. allg,öst,, l. Em. i^o 5« i^l 50 dtu. dto. «"/«, Il.Vm. 11775 ,18,50 N-üstcir, lla» or« Hyp,-Anst. 4°/, ^ .^ , ,0 l TieditbanI, Nllg. un«., 200N. , »9K-—»!>5'5ll Dcposttenbanl, All«,, 200 fl. . 222?n 2l5 — 7l 50 178 5)0 «eld ware Attien von ßlansport« Anternthlnnngen (per Stück). «lussig-Tepl. Gisenb. 300 fl, . 1«ia 162« Väh«, «urbbahn 15« fl. . . 2Ü1-— 2«i-ü« Aliichtichrabsr lkls. 500 fl, CM, 172? 1732 dti>, btu, (lit, U) 200 fl. . «»25 72 75 Ferdinands Nurbb. lWUsl. CM. 3395' l»400' Le» Südbnlin 2<«> fl, S.....78-— ?«>50 Sübiwrdd, Verb'V. 200 fl, «M, 207-25 208-25 Tramway Ges.Wi,,i?0fl.e,W. 20 rltäts Aclieu 10» fl. . . , nz bo 114-50 Un« Mlz, Eisenl>,200fl. Silber »12 — »14-— Nng Wtstb,(Äaab GrazMOfl.S. 210-75 21175 Wltner LecalbahneN'»ct.-Ves. —>— — — Industrit'Actien (per Stüct), Nanaef., «llg. öft,, 1W si. . . 1,0 5« ,12 50 «tgybier ltlfen° und Stahl'Ind. in Wien 100 fl..... gz.. 84 _ EiIenblll»nw,Ltil,g,, Erste, «0fl. 137— i3«-»0 „ltlbeinilhl", Papiers, n, V.G 91 — s»— Litfina.er Brauerei l<>0 fl. , . 15« 25 157 — Vlontan'Eesellsch., Oest.-alp!,ie ,«4 40 1Ü4 9>i Prager LiscnInb, Gcs, 200 ft. 731-^7^-^ Ealllo-Tarj, Steinluhlen K« fl, y20 — 622 — „Echl5«lmühl", Papiers, 2,w fl. 2i3>—«15 — „Vtlyrmn,", Papiers, u. V ^». 175 75 176-50 Veld Ware Trifailer Kolileuw, ^>s, 70 sl. l68'— i?o — WllflenI,>G,.cesl,!nWiei!,!0»fl. 200- »02 ,.. «Aaagoii'Lcilianst,, Ällg., inPest, 80 fl......... 64? - t-,!,!).- Wr, Ballgesellschaft 100 ft, . . 104'- in« — Uienerberger Ziegel'Ucrien-Ves. »25 — üx?>— Diverft Loft (per Gtllck), «udaprst'Nllsilica (Vombau) — — ->— «reditlose l»n fl...... 190 — 200 — «lary-Lusl 40 sl. CM. . . «1 — ««-— 4°/„Donll!i'Dampffch. 100fl,«M, 1S5— l?5-— Vfener Lose 4« fl..... S2 »t> «3-25 Palffy'Lose 40 fl, CM, , . . S5'?b ««-75 «otlien Kreuz, Oest, Ees,v,,10fl. 19-S0 20S0 «othen fireuz. U»n, Ges, v.,bsl. —— — — '«udolph-Uose U> fl..... 27— 28 — 'Galm llose 40 sl, CM, . . . 81-50 »2 bo kt..O!!noe>,t!ch« Plütz«...... 58 82, 5t«-92, London........ 120 05 120 25 War!« ........ 47l>?z 47 «0 «t. V«ter«b«,..... —— — - Daluttn. Oucaten........ 5-68 57,, «0>Franl-^V!llcle..... s-»8 9-54 Teutsche Äeichebanlnotn» . . l>»-82, 58-90 Italienische Uanlnoten . . . 44 ^ 44 3b O«pin.!»tub»I . . . i . , 127^1.'7^ / ^0^e *i ^^^i^B • sap i3J8uu3Ja jap ui uaqTjq nz 'a-iBManiBfj A, b& ^ Pabricat 6"9 (86?e) (oaAonijg) . ^^^^^ Uj9M^UBJa-U8J99qZJBMqOS ^! ^!^'Un!!^^^3 ^"naw ^u8U8t, nurcien böi äsr Kraini.^li6n 8,^1-. ^ " ^ 247^"............. 375.043 N. 65 k.-. > l^it, ' ^Wr6886nt6li........ 584.494 . 15 . ^ ^l'^mdkl- 1898. t^63) Ein Koststudent Untergymnasial- oder Unterrealschüler aus gutem Hause, wird bei einer deutschen Familie in ganze Verpflegung aufgenommen. Anträge an die Administration dieser Zeitung. (3337) 3—2 Die allbekannt vorzüglichen Toilette - Artikel: Edelweisß-Cröme (gegen Sommersprossen), Edelweiss- u. Alpenblttten-Puder, Waldvellohen-Parfum, Tiroler Tannenduft, AlpenblUten-Kölnerwassor u. dergl. vom emer. Apotheker Otto Klement in Innsbruck sind bei G. Karlnger, Lalbacb stets vorr&Uiig. (2469) 5 Zwei Kleinere Stielten aus guter Familie werden in Kost und Pflege genommen. Umgangssprache deutsch. Adresse erliegt in der Administration dieser Zeitung. ____________(3347) 3- 1 (3267) ~" jjyöO/96 1. Oklic, Vsled proönje se s tusod. odlokom z dnö 19. novetnbra 1897, St. 6829, s pravico ponovJjenja ustavJjena ix-vršilna prodaja Jožef TreJcevega xem-Ijiäca vlüz. ät. 72 kat. obsiine Tupaliè zopet ponovi ter se odredi v to svrho narok na dn6 2 8. septembra in na 29. oktobra 1898, ob 9. uri dopoldne, pri tem sodišèu, 8 prejšnjhn prislavkom. C. kr. okrajno sodišèe v Kranii. odd. II., dne U. julija 1898. siiiisssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssl