Laibacher Zeitung Nr. l«6. fi. >,, l»I»j, fi. 5.^ F«i» bit iiustellun, ln« H«>» halbj. 50 lr, Vt<» dsl Post ,an,j. st. 15. halbj. fi, 7 bn. Montag, 23. Juli. «877. Amtlicher Theil. Se. f. und l. Apostolische Majestät haben mit nllerhllchstem Handschreiben vo»n 11. Juli d. I. dem «l.dh^ucr und ordentlichen Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien Karl Kundmann an« nnlaß der Vollendung des Tegetlhoff-Monumentes den ^rden der eisernen Krone dritter Klasse mit Nachsicht «r Ta^in allergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom !1. Juli d. I. den "itern der l. l. Kunsterzglrßerei in Wien Franz Pvn^ ninger und Joseph Röhlich aus Anlaß der Pollen dung des Tegetthofs-MonumentcS den kaiserlichen Raths» "lel mit Nachsicht der Taxen allergnädigst zu verleihen »eruht. Se. t. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. Juni d. I. dem Mnanzwach-Oberaufseher Adolf Brauner für die von H" mit tigener Lebensgefahr vollbrachte Rettung zweier Menschenleben vom Fcuertode das silberne Verdlenstlreuz allergnadigst zu verleihen geruht. Der Handelsmlnister hat den Postkonlrollor Joseph Simonis in Trieft zum Ober.Postloulrollor daselbst Nichtamtlicher Theil. Dem Sieger von Lijsa. Freitag den 20. d. wurde zu Pola. der Kriegs« Hafenstadt der Monarchie. daS Denkmal Wllhelm Te. ?lUhoffs mit großer Feierlichkeit enthüllt. Erhebt stch das Monument auch nicht vor unseren Augen, son-dern im Nngeftchte des Meeres, das Tegetthoffs Element und der Schauplatz seiner Thaten gewesen, so steht doch »N.5» b« lelblt vor unserem geistigen Auge. und unser «"heil folgte der Feier in der alten Seestadt, die ihre monumentalen Erinnerungen an die römische Cüsarenzell um ein Denlmal zu Ehren eines Helden der jüngsten Vergangenheit bereicherte. Unter den Heldennamen. denen ganz Oesterreich "n weihevolles Gedächtnis bewahrt, glänzt jener des «dmlrals Tegetthoff in den ersten Reihen. Vor «uem verdankt er diesen Glanz d nis des Sieges verstünde. Und dann kam das Jahr 18ft6, und schon war eS natürlich, daß nur Tc< getlhoff den Befehl über die Flotte übernehmen könne. Mit vollem Vertrauen begrüßte die Marine ihren Füh> rer und sie blickte ruhig den kommenden Ereignissen entgegen. Auf der Rhede von Fasana, ln jenen langen Tagen hochgespannter Erwartung zeigte sieh immer mehr das Führertalent des Admirale. Nicht nur verstand er e«, mit jeglicher Slunde in unermübelem Eifer die Schlag' ferligleit der Flolle zu mehren, fondern von ihm aus ward auch jener herrliche, unerschrockene, hlngcbungsoolle Geist genährt, der damals allüberall zu ftnden, wo die österreichische Flagge auf dem Gaffel eine« Kriegsschiffes wehte. Und dann erschien die an Zahl und Kraft über-legen« Flotte Persano'« in den Gewässern »on ^issa, unk schwere Gefahr drohte der Küste. Da zauberte Tegetthoff nicht. Als ganzer Mann wußte er, baß jetzt nicht Zelt zu halbcn Maßregln, zu fürstchtigem Klügeln und ver> anlworlung«scheuem Bedenken, sondern daß man ftch ganz und voll einsetzen müsse. )m Bewußtsein, alles gethan zu haben, was zur Vorbereitung überhaupt geschehen konnte, führte er feine Flolle dem Feinde entgegen und rang dem Überraschten Geg«er den Sieg ab. Tegetlhoss selbst hatte damal« den festen Willen zu siegen, er halte diefen Willen Offizieren und Mannschaften einzuflößen verstanden, und wenn er auch nicht weaen de« rafchen Beginnes der Schlacht Zeit fand, das schon vorbereitete Signal ..Muh Sieg von Nssa werben" auf seinem Flag, genschisse zu hissen, so beseelte doch diese Ueberzeugung die ganze Flotte m,d sie rechtfertigte die stolze Erwar-tung ihres Admirals. Freudig nahm man in ganz Oesterreich die Botschaft von jenem Siege auf. e« war ein Sonnenstrahl in trüben Tagen, und wie der Sieg von pissa die Reihe der Kämpfe jenes Jahre» abschloß, so gab er auch der Hoffnung Raum. baß die Kraft der schwergeprüften Monarchie nicht erloschen und darum der Ausblick in eine bessere Zukunft gestattet sel. Darin lag die weitere, die moralische Bedeutung von ?issa und deshalb gewann Teyetlhosss Name erhöhle Sympathie. Und nicht nur al« Sieger allein ward un« der Mann wcrth; er hat uns auch durch sein Beispiel ge-zeigt, was Energie des Wollens und Muth' de« Han-deln« vermögen; er hat uns bewiesen, daß die rechten Männer ln Oesterreich auch Tüchtiges vollbringen können, wenn man sie zu finden weiß und gewähren, läßt, und an seinem Wirken erprobte sich abermals die Wahrheit des Satze«, baß ein tüchtiger Mann oft genügt, um weithin Richtung und Signatur zu geben. Der Admiral ist todt, aber ln der kaiserlichen Marine lebt heule noch mehr ale die bloße Erinnerung an lhn. es lebt noch der Oelst fort, den Teaellhoss in ihr wachgerufen und den er ihr al« da« Vermächtnis hinterließ, welche« sie zu wahren hat. Auf weithin sichtbarer Höhe — su schließt die „Tr. Ztg." ihren vorstehenden Fest-Partikel — wird da« neue Denkmal in allen Tagen de« Friedens zur raftlos.n Arbeit und pflichttreuer Thätig-lelt mahnen, die Flotte aber. wenn sie dereinst wieder zum Kampfe au« ihrem Hafen auszieht, »lrb eingedenk sein, daß sie bei der Wiederle.hr ihren einstigen Ehef nur mit frischen Siegeslorbeeren begrüßen darf. Und sie wirb solche Erwartung erfüllen, so lange der Geist Tegetlhoss« in ihrem Herzen lebendig fortlebt. Vom Kriegsschauplatze. Eine Unterredung mit General bimmermann, (criginal - »orrejpondenz der ,.r«i>«cher seit«»«.") Ischilitdlch,. 15. In'i. Der Ort. von wo diese Zeilen an Sie gelangen, gab wol bis jetzt wenig Veranlassung zu Erörterungen, und ich selbst hätte mich dafür nicht besonders interessiert, wenn nicht die Nothwendigkeit mich gezwungen Hütte, dieses Nest zufällig zu besuchen. Ich wollte nämlich General Zimmermann um jeden Preis besuchen oder vielmehr ihn aufsuchen, damit ich mir für die nächsten Tage einigermaßen einen eigenen Operationsplan zu» sammenstellen kann. Nun ist aber ein derariiges Vor-haben im Kriege nicht immer ausführbar, und oft, wenn man fchon seiner Sache so ziemlich sicher zu sein scheint, treffen Zwischcnfälle ein, die alle guten Absichten wieder über den Haufen werfen. Da ich mich aber nicht so ohne welters vom Augenblicke beeinflussen lasse und diesmal entschlossen war, meinen Mann auch im Monde Feuilleton. Ver Coloradokäfer. s.«n.^n/.«."""b von Pretls.Eagnodo ist kürzlich von re z. 7^°" ""5 Mühlheim am Rhein mit einem «lchen Material für die angeordnete Velehrun« über das twn^ Kartoffel- (Eolorado.) Käfer«, die Präven. dl, .^"!^" "eg", eine Elnschleppung desselben und '« zweckmäßlgtn Verlilaungsmaßregeln im Falle seine« ^orlommen« nach Wien zurückgekommen. Die freundliche r,«^'I b"""' "eiche dte preußischen Vehörden dem öster-im n3l" ?""'«"" .' ' l" einem Sack amerikanischen Malse« funden w"^l°rad°. "er Kartoffelkäfer ge. der lckw.? ^' "°5l"e die deutsche Gesandtschaft bei «un^r'l! ^!" Ndgenossenschoft e« für geboten, dem Wach«««,,.?. '°'°"'8t «nzelge davon zu machen und zur denn an^ A" diesen steind aufzurufen. Es wurde »" »ä.r '>" ^°" ("ei Vremen) ew geller derart« York to««,. ^ .b"' "oyddampfer „Neckar", von New dl" nun n. ' t'"0eschleppt. und selbstverständlich wur. wnasi,n "^" ""schieden" Regierungen Europa'« die Waren «n.^"^'"" «"" Umfuhr amerikanischer "«geordnet. "new. »^!"3 "«uerding« ln Mühlhelm bei Köln auf ""loff«lflldt. oae einem Metzger gehörte, der ge- räucherten Speck au« Nordamerika bezieht, ein Colorado» ober Kartoffelkäfer gefunden wurde, der. wie man an-nahm, durch dle Verpackung des Specke« mit herüber' gekommen fein müsse und seinen Weg dahin gesunden habe, wo er für ganz Europa gefahrbringend werden könne, hat sich die Nufmerlsamkeil der Lanowirlhschaft diesem Feinde speziell zugewandt. Zunächst wurde nach erwiesener Thatsache, daß t« wirklich der amerikanische Kartoffelkäfer fei, die sofortige «bsperrung der Flüche und c!ne genaue Unlersuchn„g veranlaßt. Der von die» sem Insekt befallene Acker hat fünf Hektar im Umfange und ist ganz und gar mit Kartoffeln bestellt. Der Kä> fer wurde dort in großer Anzahl und mit Ausschluß der Puppe in allen 3tadlen der Entwickelung vorgefunden. Die hochgelben Eier hafteten a»f der unteren Seite der Vlülter. während sich die Larven auf der oberen Vlattseite vorfanden, letztere wurden ln oerschlldenen Größen, vom Umfang einer llelnen Wicke bi« zur M5ße einer Kaffeebohne, wahrgenommen und die Ve> obachtung gemacht, daß die auf derselben Staude fressen« den Larvm immer von gleichlr Größe waren. Käfer »ur» den l,i gerlnger Anzahl gefunden, und fchlenen sie noch nicht flugreif zu scin. Infolge dieser bedrohlichen Anzeichen ist am 27sten Juni vom preußischen landwirlhichllftlichrn Ministerium aus eine Kommission zur Ergreifung geeigneter Maß» regeln dahin entsandt worden. Der al« Enlomologe be kannte Professor Dr. Oer stacker von Greif«wald stand an der Spitze derselben. Dle „Ta^espresst" en«. nimmt dir Gerftäcker'schen Schrift Über den Colorado läfer einiqe historische und naturgeschlchtliche Angaben, um die Ausmerlsamleit der Landbewohner ganz speziell auf diesen fteind zu lenken und lhnen ein wachsame« Auge für ihre Kartoffelfelder anzuralhen. Der Eolorabv' oder Kartoffelkäfer wurde zuerst im Jahre 1823 ln der Gegend des Felfengeblrges («ocky- Mountain«) aufgefunden und »lt dem wissenschaftlichen Namen: ()drv»s>mo1u (Ijol-.vridol-») cl^cmNu^t» belegt. Von seiner Vernichtung«wuth der Karlosselpflanze halte man noch leine Ahnung, da er sich auf einem wildwachsenden Nachtschallen aufhielt. Al« sich aber feln Appetit bi« zur Kartoffel verstieg und man Schädigungen wahrnahm, hielten die ^andwirthe Nordamerika« da« Thier, das sie auf ihren Feldern fanden, für eine Wanze und nannten sie „^olorsao-bu^, I'otHlo-dux", bl« durch die andouernden Verheerungen der Kartoffelfelder fte eine« Vesseren belehrt wurden und die entsetzliche Gefahr erkannten. Seit lünaer denn sechzehn Jahren hat dieser Käfer nun im Verein mil seiner ^arve sein Zer-slörung«werk Über die au«gedehnlestcn Kartoffelfelder fortgesetzt und ist im ununterbrochenen Borrücken gegen die atlantische Küste der Vereinigten Vlaalen begriffen. Für den Nichllenner hat er nichts besonder« Auffallende« und kann leicht flll ein harmlose« europäische« Insekt gehalten werden, daher ist eine nähere Schilderung diese« Verbrecher« nöthig. Er ist !> bis 11 Millimeter lang, von ovalem Umriß, gewölbtem Rücken, unbehaartem, etwa« glänzendem Körper und von rolhgelber Grundfarbe. Von schwarzer Färbung sind die fünf verdickten Endglieder der Fühlhörner, am Kopf die Augen und ein herzförmiger Slirn-fteck, am Haleschilde außer dem Vorder- und Hinter-rande ellf Fleckchen, deren mittelfter größer, in For« einer römischen V ist. Aus der Vauchselle hat el zahlreiche, in Ouerreihen angeordnete Punkte und Flecken, an den Veinen die Kniee und die oiergliedriaen Füße. Die lichtgelb gefärbten Flügeldecken zeigen zusammengenommen eilf schwarze ?äng«ftrelfen. deren mittelster die Naht einnimmt, der drille „nb vierte sind nach hinten verbunden, der am Nuhenrand der schmälfte. (Schluß f°l,l) 136ft zu suchen (ich bitte damit nicht etwa den Halbmond zu meinen), so machte ich meinen Entschluß sofort zur That und ließ mir meinen armen Braun vorführen, der nun auch schon seit zwei Tagen nicht abgesattelt wurde und. die schöllen Tage, die er in Bulgarien verlebt, nicht zu den angenehmsten Erinnerungen zählen dürfte. Eine mir von einem Generalstabsoffizier in zuvorkommendster Weise angebotene Begleitung von zwei Kosaken glaubte ich schon deshalb nicht ablehnen zu müssen, da die Um« gebung durch die vielen herumstreichenden Baschi-Vozuls nicht besonders gesichert ist. Meinen Gaul zwischen den Schenkeln, die Scheda'sche Karte in der Hand und eine Zigarre im Munde, ritt ich in der Richtung gegen Tschernawoda der Donau ent« lang mit meinen beiden SteppensLhnen lustig weiter in die endlose Staubwüste und gab mich, da mir nichts besonderes vorkam, allerhand Gedanken hin. Alle Jugend-erinnerungen, die Tage von Palestro und Tolferino, die Echneefeider Iütlands und die lieblichen Höhenzüge um Eustozza tauchten wieder vor mir auf, und während meine beiden Kosaken, denen ich von Zeit zu Zeit einen Schluck aus meiner Feldflasche gab, ihre schwermüthigen Melodien in die schöne Abendluft hinauöträllerten, weckten mich von Zeit zu Zeit die plätschernden Wellen der schönen Donau aus meinen Träumereien und gaben mich der augenblicklichen Situation wieder. Berührten doch die Wellen vor wenigen Stunden noch die Ufer der Heimat, wo ein liebes Weib mit den Kindern in banger Aorge den Nachrichten lauscht, die von hier eintreffen, und wenn ich auch meine damalige Waffe gegen den friedlichen Bleistift vertauscht habe, so bin ich deshalb noch lange nicht assecuriert, daß mir eines schönen Tages auch etwas Menschliches passieren kann. Derartige Ge« danken lenkten dann jedesmal einen prüfenden Blick auf meinen Revolver, der ruhig an meiner Seile hing. Wir ritten nahezu drei Stunden im scharfen Tempo vor« wärts, als wir in der Ferne in schwachen, aber allmälig sich schärfer abzeichnenden Linien eines Dorfes ansichtig wurden, welches wir nach einer halben Stunde auch erreichten. Es war Tschilirdsche, gegenwärtig von einem Infanterie» und einem Kosalenregimente mit drei Batterien besetzt. Etwas weiter nach vorwärts stehen die am weitesten gegen Tschernawoda vorgeschobenen Truppen des 14. Armeecorps. Mehr über hierortigc Stellungen zu verrathen, wage ich nicht, denn die Russen verstehen in dieser Richtung wenig Spaß, und kann ich ihnen vom militärischen Standpunkte es auch durchaus nicht verargen, denn diese Gründe hat jede Armee. General Zimmer mann war noch nicht ein« getroffen, wurde aber noch diesen Abend erwartet. Ein. mal hier, war es da« Klügste, zu warten. Um 11 Uhr nachts endlich verständigte man mich und ich unternahm es, trotz der vorgerückten Abendstunde, den alten Herrn, der jedoch, nebenbei gesagt, die Liebenswürdigkeit selbst ist, noch einen Besuch zu machen. So viel ich von ihm erfahren konnte, erwartet er zwar keine Offensivbewegung der Türken, die hinler dem Trajanswalle start verschanzt sind, aber er verhehlt es auch nicht, daß sein Armeccorps in einer Stellung ist, die dcr Schwierigkeiten so viele aufweist, daß die um« sichtigste Leitung dazu gehört, nicht von der Donau verdrängt und in der rechten Flanke überflügelt zu werden, was zu einer fürchterlichen Katastrophe führen könnte, da im Rücken außer Vabadagh und Tullscha leine Truppen stehen und die einzige Verbindung mit dcm Festlande über die Brücke bei Ghelschet besteht, die, wenn es der Monitorfiolte gelingt, vorzudringen, jeden Augenblick zerstört werden kann, denn die in Braila in den Batterien gestandenen Kanonen wurden von dort entfernt, so daß von dieser Seite d«n Türken keine ernst« lichc Gefahr droht. Jedenfalls gab dies Veranlassung, die Schiffahrt in der Donau noch durch eine neue Versenkung der sogenannten selbstthätigen Fisch «Torpedos unmöglich zu machen, und eine zu deren Füllung mit com-primierter ^uft bestimmte Stabil-Dampfmaschine wurde speziell auS Fiume bezogen und ist seit gestern in Hirsova in Betrieb geseht worden. In Hlrsova selbst ist die Besatzung eine sehr ge. ringe. Außer einer Batterie und emim halben Batall» lon ist keine Truppe dort. Alles hat sich in der Front gegenüber Küstendsche, Medschidie und Tschernawoda con» cenlriert. Dlc Stellung bei Meoschldie ist noch dadurch elne fchwer zugängliche, da tin großer Teich, der das Thal vor der Stadt vollkommen füllt, durch Oeffnung der Gchleußen bei Tschernawoda Überflutet und dadurch der Vormarsch auf die Trajanslinie vollkommen unprat» tikabel gemacht werden kann. Der bei Kllia auf den Sand gefahrene türkische Monitor wurde gestern durch zwei Kanonenboote flott gemacht und durch die Sulina»Münduna aus dem feindlichen Bereiche geschasst, trotzdem die beiden russi» schen Kanonenboote „Wladimir" und „öivadia" die« zu verhindern suchten. Die Truppen leiden fürchterlich infolge der sich immer mehr steigernden Hitze. Alle größeren Gebäude Braila« wurden in Spitäler verwandelt und in der Nähe oe« Bahnhofes außerdem ein Zellspital aufgestellt, welche« filr 500 Mann Velagsraum bietet. Außerdem wird der Wassermangel immer fühlbarer, da die lür« len beim Rückzüge alle Brunnen verschüttet haben. Das Vrod, welches die Mannschaft erhält, ist ungenießbar, schlecht ausgebacken uno oft mit fingerdicker Schimmel« lrufte bedeckt. ^ Ich verabschiedete mich vom Eorpslommandanten, , um mit anbrechendem Morgen nach Hlrsova zu reilen und meinen Courier mit der Post abzuferlige». Rumänische Zustände. ' flehende« Allerhöchst,« Handlullett an mich zu erlassen: „ültbel Freiherr von Pöcll D,e ruhmvollen Lrmnerungen °n Vleil"" Vize.Admiral w,lhelm von Tegelthofj der Mit« und ytachw»" aufzubewahren, habe ich demselben da« heule, am Jahrestage bet Seeschl°cht von i.'iss». zu Pol» enthüllte Monument errichtet. 3nsprache, welche d« Burg,lm«jstfr I Nidel erwiderte, mbem er den Punsch nach Einigung ,m Mo,! z»tlv,re>ne anesprach und ulle» Milwirlenbeu, nameullich aber! der Fannlic Schwarz sUr dle Errichtung d«« Monnmente« ,or dem M°zarlb,au«chen, dantte. Der Chor s«»g hierauf eine Mo, zarl'sche «inmpostlion. Schließlich «rsolgle die VtfichligilNg deö! Häuschen« und die Einschreibung in da« Mozailalbum. Al« l «fit unltlschliebcu sich Frau Oomperz. Vellelheim und Herr Dessoff. VrasUnbrassu schlckle s^lne Pholographie Uhr bmöthigt wurde, »us der Studlhutte. wo sie über» nachtet hallen, tobte tolle« Netter di« gegen den Morgen, dann wurde die Aussicht während des Aus und «lbstiea.es rein uud nur aus der höchsten Sp'tze hüllte sie Nebel ein. Der eisige Wind, welch« hier bli-s, brachte ert der Viirgermeister die Gemcindcralbe Regali l» Berichte der Personal, und Rechts. Section. »an, ^ ^' ^- ^ltter v. Kalten egger referiert 3,"^ der vereinigten Gectionen über die angcsuchlc N..?!!"^ ^^ BrquarlierungsverlragcS bezüglich der der Ac " ^as«ne und beantragt, da die Verwendung 2m,<< ">,chal> Kaserne 3" cinem anderen als dem jetzigen der tk Interessen der Stadtgemeinde schädigen würde, U<^l",t,nderalh "olle beschließen, es sei die von Sophir "n» im Gesuche vom 20. November v. I. lnbetreff der Nnschafschen Käfern« in der Tirnau wegen Auf-lafsuna der Widmung zu Vequartierungszwccken der Stadtgemeinde gestellte Vitte abzuweisen. GR. Horal: Mir find die Verhältnisse Kiefer Kaserne genau belannt. Das Gebäude ist mit ewem Darlehen von 50,00) sl. belastet und die Einlunftr der Kaserne find nicht hinreichend, die Interessen für daß Kapital und die nothwendige Erhaltung des Gebäudes abzuwerfen. Die Ursache davon liegt wol zumeist in dem geringen Vklage der Kaserne. Ich bin daher der Nn-schauung und beantrage, es folle die Gemeinde, da die Besitzerin die Absicht hat, das Gebäude an das hohe Nrrar zu verkaufen, sich dahin aussprcchen, daß sie chr tabularlsch sichergestelltes Recht, dieses Gebäude stets zu Vequartierungszweckm der Gemeinde zu benutzen, in dtm Falle auflasse, als der Verkauf an daS hohe Aerar per» fect geworden ist. GR. Dr. Nhazhizh: Ich lann mich dlr «n. schauung meines Herrn Vorredner« nicht anfchliehen und glaube, ole Gemtinde folle ei» ihr grunobüchlich gewähr» leistete« Recht nicht preisgeben. Sollte da« h. »erar das Gebäude wirtlich an sich bringen wollen, so steht es dem Otmeinderathe >»ch immer frei, sein Nochl aufzugeben oder nicht. Ich unterstütze daher den Gertion««mtr»g. Referent tegorie provisorisch zu besehen, vird dem Herrn Vllr. germeister überlassen. GR. Rcgali: Ich glaube, es wäre bei dcr Ver» lelhuna dieser Stelle auch auf den V» brUck war fur Ve. l. u»d l. Hoheit nebst Verleitung e»n Diner »il I« Vebttlcn bestellt, — (Nbxarsch.) Heute um b Uhr morgen« verli.hen zwei V » tleritn ^e« hier g«n«sonierendtn 12. Ärlillerie-Uegi. »enles Laibach. «ld trat« ihren Marsch zn den Schießübungen nach Pettau an. — («lerztlicher ver»in.j Der hiesige Verein der «erzle in «ra«n hiill l! b e r m o r g e n den 25. d. M. ei»» »ußerorblnlliche Veneral»trl»ml»lung «»b. — Zwell derselben ist die Veilrill«erll!lrnng in den österreichischen »crz,t'vertin«oerbl«d, respective eine die«bszugl,Hc Slalnten. anberung, uud evmlnllle Wahl ein«« Deleg'elten. Ve> del Wichtig!»« der TaDeeolbtiung wird vorautsichtlich ohnehin eine reg« Theilnahme »»nseile der Verein»«itgl!tt>er plahgreisen, dessen» >lnge»ch!et ersuch! »n« bie Verein«ltit»ng, daraus ausmerliam zu mach««, d«ß luut 8 20 der Statuten zu solchen Beschlublofsuugen mindestens d,e Vegenwarl von 12 Mitgliedern eijorbtllich >fi. — < Selhßm ordvels nch ei ,ier ^ r » u.) Die sril zwei M»n«len «» den >e»ei»en H»nbl»ng»agenlen. nunmehr,gen «äckermeifter iu cll ausgesUhrlen Pro» ducl,»uen der belde» lil«»»», uruer denen nameullich da« Hut» und da« tlacl glgebe»e Vlallenspiel alle >nerlennung verdlenrn. Herr Hollum prasenlilrl sich »I« Athlet im Versen „no «us» sangen massiver Kanonenlugeln. Den Schluß blldel solgende», seiner Origmalilät halber sehen«werlh? Kunststück: Line Kanone, vor deren Mllubung «n nner Entselnung von ciie» lO Schrillen stch Herr Hollum ausstellt, »ird vor den «lugen de« Pudlilum« mit euur schwachen PlUverl«duug m>d elner Kugel geladen, sodann abgeieuert und die »»« dem Rohre enlstiegcnbc Kugel von Herrn Holtum mit beiden Hlnden unlicrsehrl »usgesongeu. Ein zweite«» mal »iln»l der «lhiel da« gll»benc Geschützrohr aus seine rechte Schulter und dirigiert die in dieser Stellung lolgksenerle Kugel m eine gezenüberNehend« Vrellerwano, welche hiebei zertrümmert wird. — Die bilherigen Vorstellungen, bei denen auch e»n llelnel Mustlchor spielt, waren nur »ühig besucht. — (Ungarische « « l i, , « Il« p«ll e.) Die bei ihren beiden gut besuchten Nbendlonzellen im Kasinogallen stet« mit grohew Velsalle ausgezeichnete ungarische National» lapelle Muncz» Lajo« lieiabsch«dele sich gestcru volmil-lag» von 10 bis 1!i Uhr in einbend« spielte die ilapell, noch in Schreiner» Vierhalle »n der St. Pelet«ftl«he. — lüiedertasel ) Vom schönsten Weller bezllnftiget, hielt die philharmonisch« Hesellschast dorgefiern abends im rciH becolierteu und beleuchteten Kaflnogallel, ihre siatulenmüßige diesiührlge Sommerlieberlasel ab. Wie alljährlich gestaltete fich dieselbe auch heuer zu einem re«zen den Vartenseste, de» durch deu außerordeiUlich zahlreichen vesuch Men« unserer Damenwelt em erhdhleS iluftre verliehen wurde und das die gegen «<»(>Pevwnen zählende Geselljchas! daber «ch bis Mitternacht in aniunerlrster und heiterster Stimmung ver' l«mmell hielt D«O bis aus eine Viummer durchwegs aue No> viliilen bestehende, «emie/leich sür ein: Varlenliebertasel etwas start seriös gefärbte Oeiangöprvgramm wurde von »in^s,m fieschmalloolle styl wurden die Herren: Jakob susnit, Pfarrcooperalor und Katechet in Tschernembl, als «looperator zu St. Lorenz «n der Ttmeniz; Balenliu Orehel, Pfar»cooperator zu St. Lorenz an der Temeniz, »l« solcher nach Tschemfchenil; Johann Vrence, Pforrcooperalor in Tschemschenil, nach «verdo bei Poopelsch ; va« lentin Peinil, Psarrcoopetator iu Beldo, noch Mannsburg; Joses Merjasec, Pfarrcooperator in Ischcrmoschniz, al« tor und lkatechet nach Tschernemdl; Nikolaus 5r>zaj, Pfarr« administrator in Dragatufch, wurde einstweilen al« «iooperator daselbst belassen. — ( troffen. Ein Vl»h schlug iu da« von sclnem Wohuhause glück» licherweifc etwa« »bseil« gelegene W,rthschafl«gebäude, in welchem in ienei Nacht acht Knechte uud Arbeiter schliefen, ein und setzte dasselbe in Vrand, sa daß es nut Inbegriff der gesammten darin befindlich gewesenen, aus zahlreichen Wagen, Pflllgen und anderen Gerillhjchasten bestandenen Meierrüftung sowie dem grüßten Theile de« Vlthstande« und sämmtlichen Heuourrälhen — an 600 Zentner — eingeäschert wurde. Vei dem blitzschnellen Umsichgreifen d«« Feuer« war an eme Rettung de« Inventar« nicht zu denken. Trotzdem der vesitzer — während die Übrigen Knechte da« Vagni« nicht mehr unternehmen wollten — sich noch in da« breunendc Slallgebilude wagte unt» daselbst mit Oefähidung seine« eigenen Lebens alle Thiere loskoppelte, gelang c« ihm doch nur, einen kleinen Theil derselben herauszubringen, indeß die übrigen, im ganzen 8 Pferde, 2 Ochsen und 21 Schweine, verbrannten. Der durch den Viand angerichtete Schade wird auf 5« b i« 6000 uptm»nn von Haa« , wobei Sr. Majestät der entsprechende Dank und ein viel» stimmige« dreimaliges Hoch ausgebracht wurde. Darauf folgte da« Festessen in der gewerlschaftlichen Restauration. Der reich« geschmückte Saal lud freundlich die Väste eln. Eine sehr gut bestellte Tafel sowie reichliche Libaliouen köstlichen Medoc» und Champagners erhielten die Versammlung bi« spät abend« in der angenehmsten Stimmung, »bends wurde unter der Leitung be« Herrn v. Vurger ein brillante« Feuerwerk abgebrannt und eln Kränzchen abgehalten, welche» bi« morgens früh dauerte und diese angenehme Feier in würdiger Weise schloß. Neueste Post. (Original'Telegramme der «Laib. Zeitung.") Petersburg, 22. Juli. Offiziell: Die Russen schlugen am 17. Juli 1500 Türken bei Leloi und be« sehten Lovac. Nach früherem heftigen Kampfe am 17ten Juli besetzte das Orloff'sche Regiment am 19. Juli den Gchipta.Paß; die Türken flohen kampflos westwärts, 3 Fahnen und 8 Kanonen zurücklassend. General Gurko hatte bereits am 17. Juli Kazanlil und das Dorf Schipla besetzt. KsNftanttNsPel, 22. Juli. Osman Pascha schlug am 20. Juli den Angriff der Russen auf Plevno zurück. — Mulhlar Pascha warf die Russen bei deren Angriff auf seinen rechten Flügel bei Khediller zurück und schob sein Lager anderthalb Stunden vorwärts. — Mehemed All ist nach Tchumla abgereist. Vularest. 20. Juli. (N. fr. Pr.) Die finanzielle Situation Rumäniens ist eine trostlose. Die Soldaten bekommen leine Nahrung. Die Bevölkerung beginnt die Regierung für das allgemeine Elend verantwortlich zu machen. Die offizielle Ziffer der russischen Ausgaben für den Monat Juni allein beträgt 435 Millionen Francs. Mehr als hundertfimfzig Dörfer sind in Vul-garien niedergebrannt. Die türkische Bevölkerung zieht sich allerorten gänzlich zurück. Der russische Generalstab fürchtet eine plötzliche Ueberraschung des von Tscherna» woda auf Gilistria marschierenden Eorps durch über legene feindliche Streitlräfte. Vularest, 21. Juli. Zwel russische Dlolfionen verstärkten die Avantgarde bei Ieni Saghra und besetzten nach einem glänzenden Gefechte da« türkische Lager. Die Position des Großfürsten Nikolaus in Tirnovo wurde durch eingetroffene Verstärkungen gesichert. Fünf in Nl< lopolis erbeutete Fahnen sind hiehergebracht worden. Schumla,20. Iuli.(N.fr. Pr.) Die Vertreter von zwanzig bedeutenden deutschen, französischen und englischen Journalen haben heute eln Protokoll über alle an den Türken von Russen und Vulgären verübten Grausamteiten ver« faßt und als Augenzeugen hier in Echumla unterzeichnet. Das Protokoll ist bestimmt, durch die türtischen Vertreter allen Journalen mitgetheilt zu werden. Konstantlnopel, 21. Juli. (Neue freie Presse). ^Offiziell. I Osman Pascha, Kommandant von Wlddln, telegrafiert von Pleono, daß infolge eines heftigen sieben« stündigen Kampfes der geschlagene Feind, nachdem er große Verluste erlitten, den Rückzug angetreten hat. «m nächsten Tage, Freitag, griffen die Russen neuerdings in mehreren Eolonnen die kaiserlichen Truppen an. Der Feind, nicht imstande, dem kraftvollen Elan unserer Truppen zu widerstehen, ergriff eiligst und in größter Un> ordnung die Flucht. 2r erlitt ungeheure Verluste. Eine große Anzahl von Waffen und eine bedeutende Menge Munition nebst orel Artillerie.Fuhrwerlen blieb in den Händen unserer Arm«. Telegrafischer Wechselkurs vom 21. Iuls Papier, «ente 62 6«. — Silber, Rente 67 60. — sold« Nente 74 80. — 1860er Slaat«,«nlehen 114—. — «anl-«ctln> 798—. - Kreblt-Iüctlm 154 60. — London 123 90. — Silber 108 90. - «. l. Mllnz. Dukaten 5 91. - Napoleon«»»'« 9 «9. - 100 «elchsmarl 6085. «len, 21. Juli. Zwei Uhr nachmittag«, lSchlußlurle.) ltredltactien 154 60. I860« Lose 114—, 1854er V°sl!.'l3 25, österreichische «ent, in Papier 62 60. Gla»t«b»hn 240-50, stord-bahn 186 50, 20.Franke»ftü8b—>— «orn ^ (neu) 6 20 7 13 Vier pr. Stllck - iz - ^ «erste „ „ 4 55 5 33 Milch pr. Liter 7------» Hafer ^ (alt) 3 90 4 7 > «mdslelsch pr.Kilo - 52------> Halbfruchl ^ -------7 20 Kalbfleisch „ -5«------- Heiden „ 8 20 7 73 Schweinefleisch „ - 60----- >irse ^ h N6 5 60 Vchllpfenfleisch „ . 30 - ^ Kuluruh » 6 20 6 45 Hllhndel pr. Slllck — 40 -- Erdäpfel 100 Kilo--------------- Tauben „ - 16 - - Linsen Hektoliter 11----------- Heu 100 Kilo Speck, frisch „ - 74------- Nein.roth..100Lit.-------24 ^ — geräuchert ^ — 78------- — weißer. „ -.^ 20^ Angekommene Fremde. «m 21. Juli. Hstel 2ta>t Wien. Schillinqtl, Koblih, Aarems, Wlieim, Kullc,, «tnsstl, «flle.; Wasserburger, Minifteiial.yeamtensqattln, und Singer, «eis., Wien. — «izzo, Venedic,. — Tscbenck, Hptm., Mrz. — lKlitz, Vraumeister. Malbüla.. — Kmeth, »leifniz. — Schleimer. Lommis. Warschau. —'Baron Apfal-lrern. »utöbes., Kreuz. - kavlil'. llieut. ^aibacb. Leeb, Pforzheim. - Skaria, Postmeister, Kiaindurg. hstel Elelant. Mayer, Villach, — Meiner, Singer, Kslte.. und Heller Kharlotle, Wien. — Dimmer. Trieft. — Mllller, Prag. — Ioancich und Marin, Schiffstapitäne, Russin. " Vidic, Kfm., Äudolfsweith. Hotel Europa. Madame Klauser, Wien. — Schiavani, ?«/ aenieur. Trie«. - Schuft«, «jergoireltor, tmaicr, Lilli. — KrUgel. Nefersdorf, — «auscher, Vuchbinder, Wien. — Sacber, Lappersdoif. tottoziehungen vom 21. Juli: Wien: 52 85 53 2N 5. Graz: 72 24 28 33 9. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. 7 UM«. 736.«4,-^l7, SW. schwach heiter 21. 2 „ N. 7»6.„ ^>24« WLW.schw. halbheiter 0oa 9 ,. »b. 737« >I8., ! windstill > heiter 7U. Mg. 738.» 4-16.» O. schwach! heiter 22, 2 „ N 737.«« >25., SW.schwach fast heiter 0oa 9 « «b.! 736.« ^-20.« windstill ! heiler Den 21. herrlicher Morgen: tag«llber heiler, außer rinzel« nen Haufenwollen; Nbendroth, monl»h,llt Nacht. Den 29. dit gleichen Wittcrungsverhilltiiisse wle gsstelil. Das vorgefilig? Tagt«-mittet d« Wärme l' l9 9", da« gestrige ^. 211", beziehung«' weise u« 04' und 15" Über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Otlomar Vamber» 33l)l!(Nl)kt'!^^. Vle», 20. Juli. (l Uhr.) Die vörse »ar in bester Stimmung, «ei lebhaslen Umsätzen stiegen fast sämmtliche in Verkehr gezogene Effecten. Papierrent«........6270 629) SUberrente........b?90 6» - »«ldrente.........7480 7b- Lose. IN«........»33 - 234-^ ' 1»4........109 — 10s 50 _ I8s0........l14L0 1l475 . 19S0 Eiluftel) .... l22- 12250 I 1884 ........ 1»« 25 183 75 Un,. Prämien.»»!......75— 75 50 Kredit»!..........161 25 Ibi 7ü «ubols«.L.........13 85 13 50 Prllmienanlthen der «t,dt Vien 3175 92-D^nau,«tgnli«rnng««L«lt . . 104 25 104 75 Domänen'Psaabbneft . . . . 14150 14250 Otsterreichische Schahscheinl. . 100^ 100 »5 Uug. Eisenbahn.««!.....9850 99- Ung. Schahbon« »«» I. 1874 10« — 103 -»nlehen d. Stadtgememd« Wien » V. V.........96 Sb 9s 80 Grnnd«tl««n». V»h«en..........108— —'— Niederofterreich.......10»-— — — «aliz,en..........S4«5 85- - »«ld «V«e «ltbenbürgt«.......73 75 74 50 lemeser V«n»l......7625 76 50 Ung«rn..........7625 76 7b Uetie« v«» v«»le». »uglo.llsterr. V»l..... 71— 7125 «redltanfialt........ 155 30 15850 Depositenbank....... 124 - 125 - Kreditanstalt, nng«r..... 146 50 146 75 ««lompts.Nnstalt...... 680— 685 — N«tioual°aut....... 810 - 812 — Oesterr. Vanlgesellsch«ft . . . — — -— Unlonbanl ........ 5125 k»l 75 Vnlehrsbanl ....... 80»- h(zk»0 «iener Vanlverein..... 5» 25 5875 «ctl« dem 3r«»sH Valizische «arl.Ludwlg.Vahn . 226 75 227— Kaschau-Oderberger Vahn . . 90 9050 Le»b«a'««n»,»itzer «ahn . 121 50 122 - lloyd«sesellsch........850 — 853 — Oefterr. Nordwtstbahu .... 11050 III — «nbolf«.Vahn.......III 8» 11175 «t London, kurze Sicht . . . . 183 «0 l^>" London, lange Sicht .... 1?89.> l"„^ Pari« ..........4315 49»0 Gelösorte». »«ld »»«" Dukaten .... 5 st 92 lr. 5 st. 93 ll. Nllp°leon«d'»r . . 9 ^ 87 , 9 ^ «« " Deutsche «eich«. banlnoten ...60, 80 .60» 90" «ilbergnlben. . 109,20 «109,30 - »rainische Grnn»tntl«ftnng«.0bli,,tl««t!» Privatnotiernn« : «eld90—, Vare — ^« ßl