Nr. IM. Freitag, 7. Juni 1889. 108. Jahrgang. Mibacher Zeitung. Dlt „Üailxlch« glltnu»" «lscheinl «lallch mit «»»nahm« b« Gonu» und y«ie«a«e Vi« »b»i»»ft,l,<»« bessnbtt N, 10 t>!« 12 Uhl vvlmittag«,— Nnsrauli«rtlPrl« ,^"icht Dr. Max Eugen Vnrckhard das verl?""ä des Franz-Ioseph-Ordens allergnädigst zu ""Yen geruht. »llp ^' l- und k. Apostolische Majestät haben mit NeND" Entschlicßuug vom 1. Juni d. I. den ^"Mauptmann in Ca'podistria Alois Ritter Bo-tz/.° l>ou Thurnberg und Inngenegg zum z,,"Mereirathe "U Küsteulande mit der Bestimmung »'?""9 ber Bezirkshauptmaullschaft in Görz aller« "'ml zu ernennen geruht. Taaffe m.,». ^ ^er Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums Wrai Ü5'" bat dcu Stalthaltcrei-Secretär Friedrich >^"lanllt. Nichtamtlicher Hheil. ^'e Vcliimftluull des falschen Vichlthanes. Von Josef K r h. II. obe„ "^t komme ich z>lr Besprechung des Verstäubens h^"aefilhrter Mischllngen ans die Reben. So Vav Weinbauer wird sich diese Arbeit uudurch-^theil ^^Ueu. So arg ist es aber nicht. Im Ge-^rlen ^^ leder. der diese Arbeit in seinem Wein-^lUlw Ü"^ °" 'Nl Nachstehenden auKgeführtcu An °"e n..'' Verstäubunasavparat, deren es jetzt schon M>, "")l der verschiedensten Systeme gibt. Wir ' Vers.'' ?"flosscnem Jahre, in welchem wir znerst !?°>n,np ""N ^^ ^^en geqen den Mehlthau vor->^I" habe,, sim Versuchsweingarten der Wein- banschule in Marburg), eine Pumpe aus Conegliano (diese Pumpe liefert Spenglermeister Hoinig in Mar-burg), welche in Marburg auf rund 14 bis 15 fl. zu stehen kommt, ferner eine Pumpe, welche aus Görz stammt und absolut unbrauchbar ist. welche ich nur so nebenbei erwähne, dann einen Apparat «System All-wciler'. welcher unter allen nns bekauuten Pumpen am besten arbeitet und verhältnismäßig am wenigsten Vestäubuugsflüssigkeit braucht und ganz vorzüglich verstäubt, unter der Voraussetzung, dass die Verstau' buugsslüssigkeit nicht suspeudierte.' gröbere Körper enthält nnd möglichst rein ist, in Verwendung gebracht. Leider ist dieser Apparat etwas theuer, welch hoher Preis zum Theile den hohen Zollsätzen, die auf solche Eiufuhrsarlikel grlegt werden, entstammen mag. Der Apparat kommt nämlich auf 27 bis 80 fl. zu stehen. Dieser Apparat, den ich als Praktiker, so weit ich mich coc" bis hente über diesen Gegenstand uuter« richten konnte, als den empfehlenswertesten bezeichnen muss. ist im Original erhältlich bei der Eisenhandlnng von Halbärth in Marbnrg a. D. Alle diese Bestäubn ugs Verrichtungen bestehen im wesentlichen aus einer Blechbuttc (am dauerhaftesten dürfte eine solche aus Ziukblech seiu). eiuem Pumpwerk mit Windkessel, welche Vorrichtung, wie bei dem Apparate aus Conegliano, in der Flüssigkeit in der Butte selbst augebracht ist. Der Nachtheil, den die zuletzt erwähnte Pumpe hat. ist nur der. dass das Pumpwerk, welches während seiner ganzen Verwendungszeit mit der betreffenden Flüssigkeit fortwährend in Berührung steht, infolge dessen nach kürzerer oder läugcrcr Zeit durch die Einwirkung der scharfen Aestäubungsflüssigkeit leidet, je nachdem das Material beschaffen ist, alls welchem es gefertigt ist. Die Allweiler'sche Pumpe hat diese Nachtheile nicht, weil sowohl das Pumpwerk als auch der Windkessel außerhalb der Butte sich befinden und mit der Bestäubungsflüssigkeit in gar keine Berührung kommen. Nun kommen wir auf den Verstäuber zu sprechen. Bei diesen Butten ist. wie bei den meisten für diesen Zwrck, am uutcrcn Rande des Gefäßes ein Loch mit einem Ausatz zur Befestigung eines entsprechend langen Gummischlauchcs, an dessen freiem Ende der eigentliche Verstänber angebracht wird. Es ist eine Unzahl von Verstäubern erfunden worden, doch lann ich ver» sichern, dass mir der Verstäuber der Allwciler'schen Spritze nach meinen bis heute gemachten Erfahrungen noch die besten Leistuugen geliefert hat. abgesehen von dem Vortheil der Ersparung von Verstäubungsflüssig- keit. die ich oben hervorgehoben habe. In der Regel wird mit der rechten Hand der Verstäubungsschlauch gehalten nnd der Verstäuber reguliert und mit der linken Hand das Pumpwerk in Thätigkeit versetzt. Vor einigen Jahren war man noch der Ansicht, dass die Blätter der Rebe auf der Unterseite bestäubt werden sollen. Die Pilzsporen des Mehlthaues fallen und machen sich hauptsächlich auf der Oberfläche der Rebenblätter ansässig, wo sie dann bei günstiger Witterung zu keimen anfangen, durch die Blatt-substanz wachsen uud an der Unterseite der Blätter jene oben genannten Pilzröschen bilden, welche zur Reife gelangen, Samen bilden uud diesen in Form von Sporen abschnurren. Diese Sporen oder Samen des Mehlthaupilzes sind sehr klein und nur durch das Mikroskop sichtbar. Es ist wohl einleuchtend, dass diese Sporen vom Winde sowie vom Regen aus andere Rebenpflanzen übertragen werden und auf diese Weise recht aus» giebig für die Verbreitung des Rebenmehlthaues von der sonst lieben Mutter Natur gesorgt wird. Wie aus den vorerwähnten Ausführungen ersichtlich, ist für die Vermehrung und Verbreitung dieses Schmarotzers während der Vegetationsperiode der Rebe reichlich gesorgt. Da nun die Samen oder Sporen des Rebeumehlthaues gegen Kälte und Trockenheit sehr empfindlich sind und bei trockener, warmer Sommerluft sowie bei niedriger Temperatur zugrunde gehen, so wäre eine Erhaltung der Gattung des Pilzes behufs Fortpflanzung fürs nächste Jahr fast unmöglich. Doch auch für diesen Fall hat Mutter Natur gesorgt. Gegen den Herbst bildet sich im Blattgewebe eine eigenthümliche Art von Sporen (nennen wir sie Ueber-winterungssporen), welche in den abgefallenen Vlät« tern überwintern und im nächsten Sommer filr die Verbreitung des Pilzes sorgen. Nun wird doch jedermann einsehen, von welcher Wichtigkeit es für den Besitzer eines von der Perono-spora befallenen Weingartens ist, wenn irgend möglich, nach der Lese die Herbsthaue auszuführen, bei welcher Gelegenheit sämmtliches abgefallene Reblaub nuter-gchackt wird. Ebeuso vortheilhaft ist es. die Gipfel-triebe gleich nach der Arbeit des Gipfelns entweder neu zu verfütteru ober zu trocknen und so wie das Rebholz, welches sich beim Schnitt ergibt, zu verbrennen. Es wird durch diese Vorkehrungen zwar nicht die Vernichtung aller der Ueberwinteruugs-sporen erzielt, doch dieselben sehr vermindert und dadurch die Vermehrung und Verbreitung des Pilzes Feuilleton. <>. " llwße Goldlchmiedctllnst-AllsstcNllllg H... in Wien. !" d?m^ ichon das allgemein menschliche Interesse /Me WMte,, Edelmetall, das der Altmeister '"gelt..., V"ng seiuem blonden Gretchen mit den "l borten: Nach Goldc drängt, i„. Am Golde hängt ll« "' Vl> i. Doch alles... l>. den c - lkgt. "Nein den massenhaften Besuch rr-M ^esid 1"l ^"chen die Bewohner der Reichshallpt-Ä"'''deu V°bt Wien und die zahlreichen daselbst ?^tztl^r mden "" vornehm-prächtigen Palais by'" dei, ?9 auf dem Neuen Markte abstatten, um ^..^tsten c,,5'^"' Prunkgemächern Sr. Durchlaucht <> Ih er ^lf Joses zu Schwarzeuberg über Au->»„ ""ich plH'lchlaucht der Frau Fürstiu Pauline ^, z>l iesi^.'"te große Goldschmiedekunst - Ausstel-^ z„5' Mgen, so treten noch zwei hervorragende ^es ^n?"9 und Rechtfertigllng fo zahlreichen ^ '"Wal l. -"'2 Schwarzrnberg hinzn! '^s/'"srres f-"'^Ige ^ vielseitig anregenden Wir-'''k^"chisckp. «^'^ bahren unermüdlich thätigeu ^ ^"ze n?.^us">ms. uud feiucr Nachbllduugeu V?ct und " ^nderu immer mehr geläuterte Kunst-''"""itii,« "s das all>,neiue, in Oesterreich fo '^'sühl. sindtt doch besagte große Gold schnnedrkunst-Ausstcllung zum Besten der Armen Wiens und der Vororte statt. So werden denn auch die letzte« Wochen dieser ganz eigenthümlichen und epochalen Exposition sich des eifrigsten ,md regsten Zuspruches vou Seite der Einheimischen nnd Fremden erfreuen, und es werden namentlich die so zahlreichen Vergnüguugs-rcisendcn, die in den Pfiugstfeiertagen die Tour uach der Kaiferstadt au der schönen blaueu Donau uehmeu. nicht verfehlen, ihre Schritte in das Palais Schwarzen-berg zu lenken. . Diesen Besuchern Wiens und semer momentan so überaus anziehenden Sehenswürdigkeit gelten die nach« folgenden Zeilen, die einen wohl nur schwachen, übersichtlichen Begriff zu bietru vermögen von all der Pracht und Herrlichkeit, die in dieser Ausstellung dem stauneuden Auge sich darstellt. In nahezu 1000 Num-mern. deren erste aber allein cine Collection von 4000 Piecen umfasst, präsentieren sich, distinguiert einfach in der Form, edel, gediegen in dem Wesen ihrer Aufstellung, Kostbarkeit an Kostbarkeit drs Matermles nnd der Technik, des inneren und äußeren Wertes, m historischer Bedeutung und in moderner Erscheinung! Die Kunstsammluugeu einzelner durchlauchtigster Mitglieder des Allerhöchsten Kaiserhauses, die Samm. luug'en Ihrer t. l. Hoheiten der Herren Erzherzoge Karl Ludwig. Franz Ferdinand von Oesterreich Este und des Herrn Erzherzogs Albrecht, der sogenannte «Welfenschatz. Sr. königlichen Hoheit des Herzogs von Cumberland, die Sammlungen des Herzogs Adolf von Nassau, des Fürsteu und 'der Fürstin Egou Thuru< Taxis, der Fürstin Pauline Mcttcruich. des Fürsten Adolf Josef Schwarzenberg. Karl Fürsten zu Traut-maustorff, Nikolaus Fürste» Eßterhazy. Edmund Grafen Zichy. Johann Grafen Wilczet, Emanuel Grafen Andrässy, Nathaniel Baron Rothschild u. a. haben das Schönste und Beste an Werken der Goldschmiede« kunst zu dem belehrenden und anregenden Zwecke dieser Ausstellung beigesteuert, und daran schloss sich eine fast uuabsehbare Reihe vou wertvollsten und gediegen-sten Piecen gleichen Genres aus den Familieuschatzen und dem Einzelbesitze anderer Mitglieder der österreichisch-ungarischen hohen Aristokratie — darunter auch mehrere Piecen aus dem Besitze unseres heimatlichen hervorragenden Kunstkenners und Kuustfreundes. des gewiegten Archäologen Sr. Durchlaucht Ernst Prinzen zu Wiudisch-Graetz -- aus dem Besitze vo» Kirchen-fürsten, Domen. Klöstern und Stiften, alls dem Besitze bekannter passionierter Sammler uud Amateurs von Kunstschähen in Oesterreich-Ungarn, so aus dem Besitze des Deutschen Ritter-Ordens, des Bischofs Bubic, der Dome zu St. Stefan und St. Polten, der Hofpfarre zu St. Augustin in Wien. der Stifte zu den Schotten iil Wien, Klosterneuburg, Melk. Seitenstetten u. s. w., der Herren Dr. Figdor. M. Hekscher. Dr. Wacha, Bos-kowitz, der Fraueu Ida von Tarnoczy und Hermann, Fräulein Gabriele Przibram u. a. m., wer nennt all die Namen?! Wir wollen — doppelt angeregt durch die Er< iunerung an die reizenden Notizbücher aus Gold und Elfenbein, das eine mit Miniaturmalerei des Itt. Jahr-s'uudcrts, aus dem Besitze Sr. lais. Hoheit des Herrn Erzherzogs Karl Ludwig — es versuchen.. unseren ruidllchct Zeitung 3tt. 130. 1116 7. Juni M^ für den nächsten Sommer wesentlich beschränkt. Im Vorhergehenden wurde gesagt, dass man vor kurzem noch der Ansicht war, die Rrbblätter müsslen auf der unteren Blaltfläche bestäubt werden, wo die bereits angewickelten Pilzrüschen sich befinden. Jedoch ist man neuerer Zeit durch die Erfahrung dahin gelaugt, dass es vortheilhafler und bedeutend wirksamer ist, die Bestäubung der Blätter hauptsächlich auf der oberen Blaltfläche anzubringen, und muss für diesen Fall die Bestäubung so früh und zu einer Zeit stattfinden, zn welcher noch die Keinumg der Ueberuiintcrungssporeu, welche durch Winde und Regen anf die Blattoberflächen vertragen wurden und sich dort festgesetzt haben, noch nicht erfolgt ist. Wird diese Arbeit zur rechten Zeit und sorgfältig ausgeführt, so ist dinander iu Fühlung, und soll die Absicht bestehen, ein bäuerliches Central-Wahlcomitc für Landtags- und Reichsrathswahlen zu grüudeu. (Der permanente St rafgesctz « Aus« schuss) arbeitet unermüdlich und rasch an der Fertigstellung des Strafgesetzes. Nachdem die dem Ausschusse nicht angehörenden Abgeordneten von dem ihnen zustehenden Rechte, Abänderungsanträge zu stellen, nur sehr spärlichen Gebrauch macheu, so erwartet man, mit dieser Arbeit in drei bis vier Wochen fertig zu werden. Iu der vorgestrigen Sitzung wurden die ersten fünf Hauptstücke des besonderen Theiles des Gesetzentwurfes zu Ende geführt. Im fünften Hauptstücke befindet sich der § 133. welcher nach der Regierungsvorlage die Berichterstattnug über Gerichtsverhandlungen vor Schluss des Veweisversahrcns bei ber Haupt Verhandlung untersagt uud mit Strafe bedroht. Der Aubschuss hat diese Bestimmuug beseitigt uud auf Antrag des Abgeordneten Dr. Kopp mit allen gegen eine Stimme eine Fassung des H 133 angenommen, welche in diesen» Punkte den gegenwärtigen Stand der Gesetzgebung aufrechthält. Der Ausschuss lehnte weiters nach lebhafter Debatte über Antrag der Linken den neuen Paragraphen ab, wonach auch derjenige, welcher den Glauben an Gott zu zerstöreu sucht odl'r dcr Religion Verachtung bezeigt, mit Zuchthaus oder Gefängnis bis zu drei Jahren bestraft wird. Dagegen nahm die Majorität des Ausschusses den Antrag Pi-ninskl's an, wonach der schärfere Strafsatz vou Zuchthaus oder Gefängnis bis zu drei Iahreu bei Ver-Übung eines Unfuges an gottesdienstlichen Gegenständen oder Orten zu verhängen ist. (Der oberste Sanitätsrath) hielt vorgestern eine Sitzung, welche der Vorsitzende mit einem warmen Nachrnfe für das verstorbene Mitglied Hofrath Prof. Vreisky eröffnete. Sodann theilte derselbe mit, dass der Herr Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums des Innern den Central-Gewerbe-Inspector Dr. Miqerka und die Herren Apotheker v. Waldheiln, Dr. Hellmann und Dr. Schlusser eingeladen hat, an den Berathungen des Fachrathes, welche gewerbliche, beziehungsweise Apotheker-Angelegenheiten betreffen, als außerordentliche Mitglieder theilzunehmen. (Ungarn.) Das nngarische Abgeordnetenhaus nahm mit überwiegender Majorität das Finanzgesetz für das Jahr 1889 an, worauf die Vorlage über die Finanzverwaltungs Reform verhandelt wurde. Nequicolar-Deputationen einigten sich betreffs au zwischen Ungarn und Kroatien schwebenden 3"9 .', (Kaiser - Entrevue.) Die «Nationals« kündigt die Ankunft des Kaiser-Königs Franz I^'. Berlin für den 13. oder 14. August an. D«NB'NiM wird drei bis vier Tage dauern. Se. Majestät w " Kaiser Wilhelm zu denHerbstmanöuern in Mähren "" 5N den Jagden in Steiermark einladen. , ^,. (Der Trinkspruch des Fürsten Nikola wird von der rnssilchen Presst >""! verständlich viel besprochen. Die «St. Pet"b"^, Vjedomosti» erblicken in den Worten des T"""/.^,, kurze Zusammenfass'lng der gegenwärtigen p^' U,,< Lage Russlands in Europa und einen dentl'chel' P> weis auf dm festen Eutschluss seines F"hrers. ' keiner Macht, außer Montenegro, irgend welche ^' nisse einzugehen. Der einzige Staat, der bleseu iu seiner natürlichen Interpretation nicht au^ M ' beziehen habe. sei Frankreich. Sobald dieses Lano' eine solide uud starke Regierung erhalte, werde der Fürst von Moutmegro einen VundesgelwM > Freund hinsichtlich Russlands gefunden habe"' "^ dahin wird aber der Petcrhofer Toast, so MM' . ' St. Peterburgslija Vjedomosli>, als eine heilige WM ^ erscheinen, von der sich, wie von jeder WMl)»,., manche heuchlerische Gesiunung in Europa ge j' fühlen wird.—Der «Grazdanin. ist der festen ur zeuguug, dafs in dem Vündnisfe zwischen Molne" ^ und Nusslaud die künftigen Schicksale der ^' Halbinsel ruhen. Nicht ohne Grund versichere/"'^ land vor der ganzen Welt, dass Montenegro jem ^ ziger treuer Freund in Europa sei. Es werde oe ^ kommen, wo dieser durch die Vorsehung berufe" .^, zige Freund Russlands seine Frenndschast v«^ werde, und dieser Tag sei nicht mehr fern. A. ,^,i Eindruck dieser Toast im Auslande he"""^. würde, ließe sich noch gar nicht absehen, am ^„ sten würde sich aber der Contrast in Celinje m" zu erkennen geben. , t^lMittl (Frankreich.) In der fra''zösische" K^ , erklärte Minister Spullcr im Laufe der Verhano' ^ über das Budget des Ministeriums des AeMer^ ^ die Regierung eine Politik des Friedens und o ^ rechtigteit verfolge. Die Ausstellung werde " ^. gesammten Welt bewundert. Diese P^" " „'<"' keineswegs die Größe des frühereu 3""""^' ^ muffe jedoch anerkennen, dass die AussteM»'» ^ Pfand des Friedens uud eiu Beweis der ttrui modernen uud republikauischeu Fraulreich >^ ^ei') (Sequestration der serbische" ^"'^ Das radicale Organ «Odjek» führt in emem ^» betreffend die Uebernahme der serbischen komme, welche in den serbischen Bahnen 'Y^M angelegt haben, da insolge der Vereinfachung ,»ett» wa'ltungs-Apparates der'Bahnen, der gcwme',^e Manipulatiou und des geregelteren Aelneve«^ ^,< nunmehr platzgreifen werden, eine bedeut ^ geruug der Einnahmen der serbischen VaM MB warten sei. Das Blatt tritt weiters der "'^ dc> enlgegen, als ob die Lösung des Vertrages ^ französischen Betriebsgesellschaft einen Mang" ^) pathien fei tens der serbischen Regierung I"r" bekundlN würde. freundlichen Lesern aus dem emkarra» 66 riode3«6 auf das Hervorstechendste anfmerksam zu machen, obwohl wir von vornherein uns des Ansehens begeben, als ob wir selbst in dieser Beschränkung nur annäherud einer Vollständigkeit zusteuern könnten. Welche Fülle von Gegenständen des verfeinertsten Luxus und der raffiniertesten Laune, des noblen Hausgebrauches uud des vornehmsten öffentlichen Auftnteus bei hohen fürstlichen Festen kommt uns da blendend entgegen, und alls dieser Fülle der Erscheinungen tauchen ab und zu iu Bild und Widmung historische Denkmäler auf! Und ein solches ist es, das vor allem unser heimatliches Interesse fesselt. Es ist ein Pokal auf Untersatz alls Silber, mit gothisierenden Ornamenten und Email« wavpm, den das Land Krain im Jahre 1853 dem Wiener Bürger Ettenreich zum Geschenke dargebracht «znr Anerkennung der entscheidenden Mitwirkung bei der Lebensrettung» Sr. Majestät unseres allergnädigsten Kaisers Franz Josef l. Dieser Pokal wurde 1855 vom Wiener Künstler Herrn Preleuthner gefertigt, und erscheint von Herrn Hans Prelcuthner unter Nr. 44 zur Ausstellung gebracht. Ein historisches Denkmal ist auch das hervorragend schöne Wertstück, das Armband aus Gold, die einzelnen Glieder mit Smaragden besetzt, das in der Mitte ein Porträtmedaillon trägt mit dem Bildnisse weiland der erlanchten Mutter unseres Monarchen, der Fran Erzherzogin Sophie, gemalt von Da^finger. aus dem Besitze der Markgräsin Gabriele Pallavicini. Gestalten der Geschichte führen uns ferner vor: ein dem Deutschen Ordensschatze gehörender Pokal mit grlnebenen Darstelluugen alls dem Leben Kaiser Karl V., am Fuße die Schlacht von Tuuis, am Deckel dessen Brustbild; eine Kanne weist unter anderen Brustbildern anch das des in der Schlacht bei Mohacz gebliebenen Königs Ludwig von Ungarn, des Schwagers Karl V. und Gemahls der trefflichen Schwester des Kaisers, der berühmten Maria von Ungarn; jene Ehrenkette mit angehängter Münze trägt die Porträts Kaiser Ferdinands I. und Maximilians, der Auhenker alls Gold eine Medaille mit dem Bilde Erzherzogs Karl II. vou Steiermark, des Regenten von Innerösterreich im Zeitalter der Reformation; ein Service alls Gold — Besitzer Adolf Herzog von Nafsau — lässt uns im Fond der Schalen die Bildnisse Kaiser Leopold I. und Kaiser Josef l. erblicken, während wir das des Kaisers Karl Vl. auf dem Medaillon eiucr reich mit Brillanten geschmückten Guadenlette finden, die 1735 an Stefan Freiherrn von Orc^y verliehen wurden (Aussteller Beia Baron Orczy); ein reizendes Miniatur-Porträt der Gemahl,u Karl VI., der Mutter der Kaiserin Maria Theresia, der so schönen Kaiserin Elisabeth Chri-! stine, trägt ein AnHenker mit emaillierter Krone aus! dem Besitze des Fürsten Ferdinand Kinsky; das Miniaturbildnis Kaiser Josef II. fchmückt eine dem Stifte Herzogenburg gehörige achteckige Dose vou Gold mit blauem Email; eine Taschenuhr aus Gold, vou Perlen umrahmt, bringt den in Graumalerei ausgeführten Kopf des Marfchall Laudon, dessen im Volksliede fortlebende Eroberung Belgrads eben hener den WO. Jahrestag zählt; an Napoleon I. erinnert eine Snite von Piece,,, darunter besonders bemerkenswert dessen Reise-Speise-l service aus dem Besitze der Gräfin Fanny VombeN^ und die Taschennhr mit signraler Darstellung iu Laud j schaft, Geschenk der franz. Armee in Italien au Na poleon 1797. aus der Sammlung desNalh"'^ D Rothschild; eine Dose mit der DarstelllMg .^ a zuges der Verbüudetm in Paris erinnert s" ^M den ehemaligen Besitzer dieses Wertstückes, ^-Mer^ Radetzly; der Churfürst von (1l)07). er blickt uns von einem Medaillon e» ^iue' Frau Fürstin Pauline Metternich ""s dU l^)^'. schätze allsgestellt, eine vom Fürsten Adolf H^ <,.,s ° zenberg ausgestellte süperbe französische "^Heil"^ ,l-ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, eine "'"rzierl,' s Kette voll Gold. in Diamanten und E"a" ^Dli ", innert durch das Monogramm ill A «M ^ rothem Emailgrund an den Fürsten Adam ^,c> Schwarzenberg, der im Hofleben der g"^ ^ge^ Königin Maria Theresia eine so al""^ hie^ spielt; eine Reiterstatnette des 1652 gegen ^Fv gefallenen Grafen Ladislans EßterhazY. "' hst «' „h ger Arbeit des 17. Iahrhuuderts, brach" M'^ ! andern Schönen Fürst Nikolaus EfMli^^^ ' Nikolaus Fürst Palffy den mit emaillierten, - ^ ^) ^ teten Verzierungen (Wappen, Trophäe" ^iel^ legten goldene,, Pokal (Prager Arbelt) ^ ^ Hfl seinem Ähnherrn Baron Niklas Palffy ^ftilhe''^,! eroberung der Festung Raab aus der ^ ^ ',F"> von den Ständen Oesterreichs 159« ge,p .,,,,.>i' ,.,, — nnd so könnte man die historische" ^ M' die da aus allen Vitrinen uns «lchl'"/> i, quellen, ins Unendliche fortsetzen! M" zF ! Von fascinierender Wirkung auf °^ vo F < aber die Vitrine mit den Inwelen. "!' ,s,'ch "'„>' l nnd Farben, in das der fchauende S"'' ^ild" kann, nebenbei eine Schönheit und itum Malbücher Zeitung Nr. 130._________________________________1117_________________________ _____ 7. ^„„i ,^. . (In der rumänischen Kammer) appel- '" k gelegentlich der Vudgetbcrathung der Minister- pwjldent Catargiu an den Patriotismus aller Partei- Men. dass sie das Budget annehmen, Carp er- ",'°rrte. die konstitutionelle Partei werde für das Budget Minen, im Falle die Finanzgesetze früher zur Ab ?Nlung gebracht werden. Nachdem die Regierung ss damit einverstanden erklärte, wurde die Budget- Debatte fortgesetzt. ^ (Aus Haiti) kommt die Nachricht, dass Go "Ml Hippie, nachdem er Legilimc bei Port-au-ss« geschlagen, zum provisorischen Präsidenten der "!"!" ausgerufen wurde. Tagesneuigleiten. . Se. Majestät der Kaiser haben, wie die ^llgrufurter Zeitung, meldet, der Gemeinde Emers-^! Mr die durch Brand geschädigten Inwohner m "'chrlhofen 5^)0 fl. zu spenden ger.cht. . ^ (Vom Hofe.) Se. Majestät der Kaiser n"wt sich am 11. Juni znm Besuche des Prinzen ^"pold und der Prinzessin Gisela auf mehrere M nach München. Vorgestern mittags machte der ^>er dem Prinz-Regenten Luitpold.von Vaiern ^ halbstündige Abschiedsvisite. Der Prinz-Regent . "e um « Uhr 15) Minuten abends nach München h — (Ein Duellprocess.) Die Schwurgerichts-Handlung grgen den Gutsbesitzer Emerich von Gyujto, ^Mr am 1. März bei dem in der nächsten Nähe seines «le« Christinenhof durchgeführten Zweikampse den von ."" geforoerten Gewerlen Hngo Poglaycn erschossen ' ' ftndet am 17. Juni vor dem Cillier Gerichtshofe „," bem Vorsitze des Hofrathes Heinricher statt. H, «nllägrr wird der dermalige Leiter der dortigen ^amvaltschaft Trenz. als Vertheidiger Dr. Kosjek d«r. "i fungieren. Zur Verhandlung sind neun Zeugen, by, "er die Secundanten, Marine-^Officiere Miccislav oenten Olafen Taäffe. der Minister Ritter von 6al°Nwz,^ A^s Falkenhayn, Ritter von b^ y ll. der Statthalter Graf Baden» und Ritter "oh °kbl, des Üandmarschalls Grasen Johann Tar< Nl>« ^ ' statt. Vormittage langten zwei Separalzüge ^ll>^°."" und Lemberg an. Graf Taaffe legte einen ^Ilen "'^ ^" Aufschrift: «Dem verehrten Freunde und Äe^?' "ieder. Außerdem kamen Kränze von den ^linis Ministerraths-Präsidiums und vom Aclerbau- — (Das Mädchen mit der schönen Hand.) Man schreibt aus Paris: Blanche Dupuis, ein armes Porticr-Töchlerlein, posierte in den Ateliers für Hände. Thatsächlich ist die Hand des Mädchens das denkbar Schönste und Edelste, was die Natur jemals geschaffen! weiß, klein, mit rosigen Fingern und Grübchen. Vor kurzem kam ein junger englischer Lord nach Paris, um Zeichenunterricht zu nehmen; er engagierte für Hand-studien auch Fräulein Blanche, die Stunde zu zwei Francs, allein die Geschichte sollte ihm doch theurer zu stehen kommen, denn er verliebte sich leidenschaftlich erst in die Hände, dann in das ganze Modell, Blanche war aber zum Bedauern des Lords unzugänglich, und so blieb ihm nichts anderes übrig, als sie zu heiraten. Vor wenigen Tagen fand in Paris die Hochzeit statt, und die Braut, die in, übrigen durchaus nicht hübsch ist, trug,! um die Schönheit, die ihr zum Glück verholfen, zur Geltung zu bringen, bei der Ceremonie — keine Handschuhe. — (Große Go ldschmiedekunst-Ausstellung.) Die große Goldschmiedelunst-Ansslellung im Pa-. lais Schwarzenbcrg in Wien bleibt nur noch 10 Tage geöffnet, und wird mit der Rücksendung der Objecte an deren Besitzer schon am 17. d. M. begonnen. Der Eintrittspreis bleibt bis zum Schlüsse der Ausstellung! 50 kr. — (Cardinal G a n g l b a u e r.) Vorgestern mittags erlitt der Fürst-Erzbischof von Wien. Cardinal! Ganglbauer, einen Schlaganfall und wurde nachmittags mit den Sterbesacramenten versehen. Professor Nothnagel erklärte, es sei dasAeußerste zu besorgen.' Der Cardinal erlitt eine Gchirnaffection. Sein Zustand ist hoffnungslos. — (Die Pfeife als Mörder.) Der beste und treueste Freund der alten Pensionisten, die Tabaks' pfeife, hat in der Ausnahme einmal ihren eigenen Herrn gelobtet. In Rosenberg — so wird von dort geschrieben — klopfte der pensionierte Finanzwach-Oberaufseher Io-' Harm Schneider jüngst des Abends vor dem Schlafengehen die brennende Pfeife in den Spucknapf aus, woselbst sich Sägespäne befanden. Der alte Mann schlief gleich daraus ein, die Sägespäne aber glimmten fort, und es entwickelte sich in dem Zimmer sehr viel Kohlenoxydgas. Am Morgen wurde Johann Schneider bewusstlos aufgefunden. Die jetzt angewendete ärztliche Hilfe kam zu fpät. Der Unglückliche verschied nach anderthalb Tagen. — (Gesunde Gegend.) Die Psarrgemeinde von Moschenize, zwei Stunden von Abbazia entfernt, zählt 2400 Seelen. Von biefen haben 110 Personen ein Alter von 70 bis «0, AN Personen zwischen 80 bis 90 und drei Personen ein Alter von über !10 Jahren. Ferner gibt es dort 13 Ehepaare, die seit 50 bis llb Jahren ehelich verbunden sind. Seil Menschengrdcnlcn hat es in Moschenize keine epidemische Krankheit gegeben. — (Der Einfluss des Klimas auf die Farbe der Früchte.) In der amerikanifchen pomo< logischen Gesellschaft wurde darauf hingewiesen, dass sich die Zunahme des Farbenreichlhums, die man bei Blumen und manchen Thieren findet, wenn man aus nördlichen Breiten nach südlichen fortschreitet, auch auf das Obst erstreckt; im Süden sollen sich Sorten mit intensiverer Färbung bewährt haben und im Norden solche mit blas« serer, und machen sich diese Farbenuntcrschieoe besonders zwischrn dem 28. und 35. und zwischen dem 42. und 49. Breitengrade bemerkbar. ______________ — (Ein Tunnel unter der Elbe.) Nach einer Mittheilung des «Schiff» tritt man jetzt in Hamburg der Frage näher, einen Tunnel unter dem Vette des Elbestromes anzulegen, weil sich die jetzigen Dampf» fähreinrichtungen im Freihasengebiet als völlig ungenügend erwiesen haben. In dcn Frühstunden sind wochentäglich meist an 4000 Arbeiter mit Dampfern nach dem jenseitigen Ufer zu befördern, doch reichen bei diesem Andränge die vorhandenen Fahrzeuge nicht aus. Im Falle der Ausführung des Tunnels würde derselbe in solchem Umfange hergestellt werden, dass er einen Verkehr für Fußgänger, Pferdebahnen und Wagen in bequemer und kostenfreier Weise gestattet. — (Vom Blitze erschlagen.) Bei einem der letzten Gewitter flüchtete der 60jährigc Vaso Vulo-savljevic aus Mitlevsa in Kroatien unter einen Baum, in den kurz darauf der Blitz einschlug. Vukosav' ljevic, vom Blitze ebenfalls getroffen, blieb todt auf dem Platze liegen. Die linke Seite des Mannes war vom Kopfe bis zur Sohle förmlich verbrannt. Der elektrische Funke gieng durch die Opanke des Verunglückten in die Erde. Die Opanke war wie mit Nadeln durchstochen, — (Londoner Krystallpala st.) Am Pfingstmontag wird das 35jährige Bestehen des ttrustallpalastes in London gefeiert. Seit seinem Bestände ist der Palast von nahezu 70 Millionen Personen besichtigt worden. — (Die New Yorker Leichenschaujury) in Sachen des Todes des Gedankenlesers Irving Bishop hat dcn Wahrspruch abgegeben, dass Bishops Tob Lethargie zuzuschreiben sei und dass die Aerzte, während sie in gutem Glauben handelten, in der Vornahme der Autopsie etwas vorschnell waren. Die Aerzte wurden auf freien Fuß gefetzt. — (Seidene Zeuge zu waschen.) Seidene Zeuge und Tücher wäscht man am besten in Theewafser und spült sie dann in Nrantwein rein aus, worin etwas Zucker aufgelöst ist, und bügelt sie noch feucht. Z„m Bügeln bedient man sich eines nur halbwarmen Stahles und legt Papier zwischen Bügeleisen und Zeug. — (Ein Fanatiker.) Vor einigen Tagen kam in die Großwardeiner Synagoge ein Jude aus der Nu« kowina, der seither, ohne Speise und Trank zu sich zu nehmen, fortwährend betet. Niemand vermag ihn in seiner Andacht zu stören, und wenn man ihn auffordert, den Tempel zu verlassen, legt er sich platt auf die Erde und rührt sich nicht. Viele Neugierige staunen den fremden Mann und dessen unermüdliche Andacht an. — (Das gelbe Fieber in Brasilien) Meldungen aus Rio Janeiro zufolge ist angeblich das gelbe Fieber in ganz Brasilien erloschen, auch soll ein wirksamer Impfstoff gegen das Fieber entdeckt worden fein. — (Kindermund.) Die kleine Paula ist Gast bri der Großmama und hat fichs trefflich schmecken lassen, als noch ein großer Milchrahmstrudel aufgesetzt wird. Jetzt ruft sie mit einem Seufzer: «Großmama, ich wollt', ich wät' ein Zwilling!» Die Vlellerschwemmung in Pennsylvanien. Ein Pittsburger Telegramm des «Nrwyorl Herald» entwirft folgende Schilderung von der entsetzlichen Kata« strophe, welche die Stadt Johnstown in Pennsylvanien am 31. Mai betroffen hat: «Die dürftigen Details, so» weit dieselben vorliegen, deuten an, dass eine Stadt von 25.000 Einwohnern thatsächlich aufgehört hat, zu be» stehen. Ein acht Meilen langer und drei Meilen breiter ch' 3 bietend, die mit Bewunderung für die Meister beri^" "w erfüllt, die dem funkeluden Edelstein die l>, s "wen Formen zum Diadem. Bandeau, zur Schleife der w' a" geben verstanden und verstehen, und aus kochen ^ ^r Diademe, Colliers. Chatous. Nadeln. Allerli« Meisen. Ohrachänac u. s. w.. die in dieser ^hH" wraf Emanucl Andrassy, Marie Gräfin ^lauk ^Punzessiil Leopold Croy, Herzog von Cum-» '«^laf Bossi Fedrigotti. Graf Franz Erdödy. Min m! Khevcnhüller, Gräfin Eugenic Kmsly. Achtens.-ll'e Kinsky, Fürst Johann von und zu ^ettet f""'Fürstin Paniine Metteruich. Fürst Richard ?^M«?: Fürst Alfred Montenuovo. Markgraf Alexan-^lll, H ""i. Prinzessin Marie Renß. Marie Altgräfin k Eckw "°"in Sofie SchloisinM. Fürst Adolf Josef >l AAzenberg. Fürst Egon Thurn und Taxis uud >der ' N zu Trautmanstorff aufgestellt haben, erregen Mles ?« agend ^^.^ Inter, sse die zwel So-ss^°ks Herzogs von Cumberland, der größere l be au«V"l 1U58 den Namen Cumberland führend, ^. G«... r" besitze der Königin Karoline von Enlist Md . K" Georg II. stammend (18. Jahrh.), nnd d'lN'e Vließ in Brillanten, ein Geschenk der Km- H"d ^l^"esia an Fürsten Kaunitz.ausgestellt von H Mrstei. Metternich. Service," ^ Interesse bietet die große Collection Adern, ^, der Silberlammer Sr. kaiserl. Hoheit! A ^Herzogs Albrecht aus dcn Jahren 1779.« V'gt alk ^"" Piece fast schöner nnd kunstvoller ^elfr,,^ die andere, ein gleiches der sogeuannte ^n!?'l Sr. löuigl. Hoheit des Herzogs von "' >ast allein einen Salon füllend, darunter riesige Spiegel, Tische, Stühle. Vruunengefäß, Feuer-Hunde u. s. w.. alles aus Silber mit getriebenen Ornamenten, mit reichen figuralen Darstellungen. Wappen. Kronen n. a. m. An modernen Arbeiten stellt uns eine Serie von Rennpreisen schöne und zumeist vorzüglich gelungene Werk.: vor Nugeu. aus denen wir den Kladruber Ehreuprcis Sr. Majestät des Kaisers von 1870. Gruppe vou Silber: Pferd im Kampfe nut zwei Bestien. Besitzer Nathaniel Aaron Rothschild, und den Rennpokal in Form einer Kauue von Silber mit Kindcrbacchanal in getriebenem Relief, der Henkel von Laubwerk, als Deckelbckrönuug ein sitzender Satyr. Besitzer Karl Fürst zu Trautmanstorff. besonders hervorheben möchten. Zahlreich ist der ungarische Maguatenschmuck au Aiarettcu für Reiherfedern, an Säbeln. Commaudo-stäben (Buzogoily). Gürtelschuallen und Oürtelschllcßeu. Spangen. Steigbügeln u. a. m. vertreten, darunter die kostbarsten Stücke mit Diamanten und Perlen bescht nnd nicht wenige von orientalischer Provemenz. Und nnn das Heer voll diversen Einzelheiten und icdc derselben von Bedeutung, durch innern Mrt und äußere Form: in erster Linie die zahlreichen kirchlichen Gerath-schaften, complete Kirchenservice, Monstranzen Kelche. Ciboricn, Weihbrunnkessel. Einbände vou Messbuchern n. s. w., dann zu weltlichem Gebrauche: Schmuckgarnl-turen. Standuhren — darunter von speciellem Inter-csse für nns die kleine Stauduhr vou Gold (18. Jahrhundert) mit getriebenen Blmnenornamenten ans dem Besitze des Prinzen Erlist zu Windlsch Graetz - von Tuchen- und Damemchren - unter denen wieder mir Damenuhr aus Gold. emailliert, mit Perlenlranz beseht (18. Jahrhundert), gleichfalls aus dem Besitze des Prinzen zu Wiudisch-Graetz — zahllose Dosen. Äou-bonniiren. Fächer. Pendeloques, AnHenker und andere Nippes, Etuis, Nestelhaken, Schiffchen zum Aufspulen und so vieles andere unsere forschenden Blicke dahin und dorthin abzuziehen sich bemüht. Die vielen, virlen hochwcrtvollen. einzeln alisgestellten Ringe aller Formen könnte man schier ütnrseheu. hat man sich doch schon gleich beim Betreten der fürstlichen Räume an der ersten eutgegenfehendeu Vitrine mit der Samm« lung der 4000 Ringe verfchiedrner Herkunft und Ent. stehuugszcit (mit den Aernsteinringen der Prähistorie beginnend) aus dem Besitze der Frau Ida von Tar-noczy ein Bild der Entwicklung dieses so beliebten Luxusgegenstandes aller Zeiten und Völker zu formen vermocht! Bei diesen Ringen, die der Ankommende als erstes Expositionsobject begrüßt, nimmt der uur recht ungerue aus dem Palais Schwarzenberg Scheidende Abschied von all der Pracht und Herrlichkeit, und kann nur dem aus einem Kreise hochsinniger und erlauchter Kunstkenner und Kunstfreunde gebildeten Comitc — Pläsident Karl Fürs. zu Trautmanstorff — lebhaftesten Dauk sagru für das in allen Theilen so ausnehmend gelungene Unternehmen im allgemeinen, für das mit so unendlich viel Geschmack und Chick durchgeführte Arrangemeilt in, besondern, nur lebhaftesten Dank sagen siir die vielfältige Anregung und Belehrnug. siir den hohen uud vollen Kunstgenuss, der ihm hier geworden! v. li^ Laibllcher Heilung Nr lW. 1118 ?. Juni 1389. Damm eines Bergsees barst nachmittags um 4 Uhr, und die ganze furchtbare Wassermassc elgoss sich den Bergrücken hinab. Der See ist die Stätte eines alten Wasserbeckens, welches den Pennsylvania-Canal speiste. Er ist das Eigenthum einer Anzahl reicher Leute in Piltsburg, welche einen Fischerei- und Jagd-Club bildeten, und er hieß früher der Conemaugh-See, Er liegt 200 bis 300 Fuß oberhalb des Niveaus von Johnstown und stellenweise hat er eine Tiefe von 100 Fuß, Er enthielt mehr Wasser als irgend ein natürliches oder künstliches Necken in de>i Vereinigten Staaten. Der See wurde von einem 110 Fuß hohen. 700 bis 1000 Fuß breiten und am unter,, Ende 90 Fuß dicken Damm in Schach gehalten. Der reißende Strom halte 18 Meilen zurückgelegt und war 40 Fuß tief, als er sich über Johnstown ergoss. Auf seiner Wanderung nach Johnstown fegte er die Stadt South-Fork mit 500 Häusern und 2000 Einwohnern. Mineral Point mit 800 Einwohnern, Conemaugh mit 2500 und Wood-vale mit 2000 Menschen weg. Als er in das Thal hin^ abgelängte, klammerten stch Hunderte von Menschen an Bäume, auf denen sie bei der ersten Kunde von der nahenden Flut eine Zuflucht gesucht hatten. Die Bäume wurden entwurzelt und mit ihrer menschlichen Fracht weggeführt. Johnstown ist eine volksreiche Stadt. Urplötzlich wurden Häufer und Fabriken mit ihren Insassen in einem riesigen Chaos den wüthenden Strom hinab-getrieben. Binnen einer halben Stunde ragten nur zwei Dächer in der Stadt aus dem Wasser empor. Die Trum« mer geriethen in Brand, und die schwimmenden Flammen erleuchteten das verödete Thal. Die von den Gewässern fortgetriebenen Häuser thilrmten sich an der Iohnstown-Vrücke in einer drei Viertelmeilen langen und vierzig Fuß hohen Masse auf. Diese Masse war in Brand gerathen, und was die Fluten verschonten, fiel den Flammen zum Opfer. Dutzende von Häusern, die Dächer mit Menschen beseht, fuhren pfeilfchnell den Flufs hinab. In Caketown, einem Dorfe von mehreren hundert Einwohnern, stehen die Häuser gänzlich unter Wasser. Eine große Menge Gebäude in Vlairsville ist überschwemmt, und in der Nachbarschaft von Sang-Hollow ist kaum ein Gebäude sichtbar. Alle Telegraphendrähte und fast alle Brücken sind zerstört. Die bis jetzt eingegangenen Nachrichten kommen von den Flüchtlingen, welche die Flucht ergriffen, ehe die Brücken eiustürzten. In der Stadt Johnstown find nur zwei hundert Häuser stehen geblieben. Das Wasser ist in den Hauptstraßen noch dreißig Fuß tief. Die Gasröhren platzten und steckten die zertrümmerten Gebäude in Brand, neues Entsetzen verbreitend. Es ist unmöglich, die Plötz» lichleit, mit welcher die Katastrophe hereinbrach, zu schildern. In Conemaugh wurde wenige Minuten vor dem Eindringen der Gewässer ein warnendes Geräusch vernommen, aber es wurde irgend einer meteorologischen Störung zugeschrieben. Viele der Unglücklichen wurden in die Mitte des Stromes geschleudert, ehe sie sich umdrehen konnten. In Ninioeh sollen 75 Personen verbrannt sein.» Dem Reuter'schen Bureau wird aus Newyorl unterm 2. d. M. per Kabel gemeldet: «Mit Johnstown ist die Verbindung nunmehr wieder hergestellt, und die von dort eingegangenen Berichte schildern die Katastrophe als eine entsetzliche. Das Conemaugh-Thal ist gänzlich ver» ödet, Districte, wo am Freitag Malereien, Pachthöfe, Fa» bnlen, Dörfer und Städte mit Tausenden von Einwohnern standen, find jetzt Einöden, und die Häuser bilden Trümmerhaufen. Nach ungefähren Schätzungen follen 25.000 Menschen umgekommen sein. Die Befürchtung, dass die Cambrill'Eisenwerle, welche 7000 Arbeitern Be< schäftigung gaben, das Schicksal anderer Gebäude in der allgemeinen Verheerung theilen würden, hat sich verwirk» licht, und viele der Insassen sind umgekommen.» — Ein anderer Bericht lautet: General«Adjulant Hastings, wel» cher sich gegenwärtig in Vertretung des Gouverneurs von Pennsulvanien auf dem Schauplätze des Unglückes befindet, hat 2000 Särge für Johnstown bestellt. Leichen findet man nicht nur im Alleghany-Flusse, sondern auch den Ohio-Fluss hinab bis Pittsburg. Ueberall an den Usern liegen die Häusertrümmer. Die energischesten Maßregeln zur Abhilfe der Noth sind ergriffen worden. Während der Sonntagsnacht giengen schwerbeladene Hilssziige nach Conemaugh. Arbeiter marschierten voran, welche die Bahn frei machten. Am 2. Juni langten sie an der Stelle an, wo Johnstown früher gestanden hatte. Nur sieben Gebäude stehen noch, das Lagerhaus der Cam-brm-Gesellschaft, die Morrell°Bibliothek und das Schulhaus. Auch in Philadelphia begannen bereits die Sammlungen zur Unterstützung der Nothleidenden. Die Gouverneure von Penn sylvan ien und Ohio haben Tausende von Zellen gesendet, damit die Obdachlosen nicht unter freiem Himmel zu schlafen brauchen. Das Reservoir bei Süd-Forl, welches die Katastrophe herbeiführte, gehörte dem Fischerei'Clttb von Pittsburg. Dieser hatte ein Clublocal u,,d Häuser am User des Reservoirs gebaut und das Bassin vergrößert. Das Seltsamste an dem Unglücke, welches die Stadt Johnstown betroffen hat, ist jedoch der Umstand, dass das Bersten des Reservoirs nicht un-erwarlet kam. Seit länger als einem Jahre hatte man den Damm desselben für unsicher gehalten, und von Zeit zu Zeit war er leck gewesen. Local- und Promnzml-Nachrichten. — (Landtagswahlen.) Die Wahlen der Wahlmänner für die bevorstehenden Landtagswahlen nehmen in den Landgemeinden einen ruhigen Verlauf; nur in solchen Wahlbezirken, wo mehrere Caiididatcn sich gegenüberstehen, gestaltet sich die Agitation etwas lebhafter, so insbesondere im Bezirke Umgebung Laibach und in den Landgemeinden des Wahlbezirkes Krainburg - Bischoflack; es handelt sich jedoch auch hier mehr um persönliche als principielle Differenzen, Wir werden in der morgigen Nummer unseren Lesern die Liste der Candidate» mittheilen, so weil uns selbe bisher bekannt geworden. — (Aus dem Collegium Aloy s ia n u m.) Wie angekündigt, fand vma/stcrn abends im Collegium Aloysianum cinc Akademie der Institutszöglinge statt, welcher ein zahlreiches distinguiertes Publirum beiwohnte; wir bemerkten u. a. den Herrn Landkspläsideuten Baron Winkler, Ihre Excellenzen den Fürstbischof Dr. Missia und FML. Ritter von Keil. GM. Schilhawsky, Landesschulinspector Smolej, die Landesausschüsse lais. Rath Murnil und Dr. Vosnjat sowie zahlreiche Mitglieder des Clerus. Unter der tüchtigen Leitung des Herrn Fo erster wurde» die Chöre «Oesterreichisches Lied» sowie Foersters «Vvneo Voämllovin in na njo^li xio/onili v««ni^» exact zum Vortrage gebracht. Beide Chöre sowie auch die Zither- und Clavierpiecen sanden lebhaften Beifall feitens des Auditoriums. Die dramatische Vorstellung, welche vielversprechend begonnen wurde, konnte leider nicht zu Ende geführt werden, weil nach Schluss des dritten Actes ein kleiner Unfall mit einer Petroleumlampe eine Slörnng verursachte. Es blieb jedoch — Gott sei Dank! beim bloßen Schrecken, und wurde dabei weder ein Zuschauer noch ein Darsteller auch nicht im geringsten beschädigt. — («UaticH 81ovon8kll.») In Anwesenheit von circa 50 Mitgliedern fand vorgestern nachmittags die 24. Generalversammlung des literarischen Vereines «^-tica 8wvon3llH» statt. Nach dem usuellen Bericht über die Thätigkeit des Vereines im abgelaufenen Vereinsjahre wurde zur Wahl des Ausschusses geschritten; es wurden 291 giltige Stimmen abgegeben und erscheinen gewählt die Herren: Peter Grasselli, I. Navratil, Simon Rutar und Lucas Svetec mit je 291 Stimmen; Andreas Praprotnik und Anton Iupancic mit je 290 Stimmen; Johann Vavru und Felix Stegnar mit je 289 Stimmen; ferner Josef Ouman mit 287 Stimmen und Dr. I. Lefar mit 285 Stimmen. — (Ein wertvolles Lehrmittel.) Aus Gurlfeld wird uns berichtet: Die hiesige Bürgerschule hat von der bekannten Schulfreundin und Wohlthäterin, der Gutsbesitzerin Frau Iosefine Hotschcwar, ein sehr wertvolles Lehrmittel erhalten. Es sind dies 4 Reliefkarten, welche die Hauptgruppeu der Jütischen Alpen darstellen, insbesondere die Mangart- und Triglaugruppe, den Wocheiner-See, die Triglav- und Weißenselser-Seen und die Trenta mit der Kongrupfte im Görzischen. Das Re» lief, aufgestellt auf einem Tische und mit Glasdeckel versehen, eine Originalarbeit des Photographen Ler get» porer in Veldes, ist eine kostbare Bereicherung der Lehrmittel der hiesigen Bürgerschule. Deshalb wird der Günnerin von der Direction der Anstalt der gebürende Dank ausgesprochen. — (Panik im Circus.) Während des vorgestrigen Orcans entstand eine furchtbare Panik im Circus Richter in Agram, wo eben der Director ein Schul« Pferd vorführte. Ein Windstoß hob die Zeltdecke in die Luft, die Sparren krachten, das Publicum begann unter Schreien und Wehklagen zu flüchten, beim Ausgange entstand eine Stockung der Menge. Ein wirrer Knäuel von Menschen wälzte sich auf den, Boden. Polizeicommissär Stanisavljevic, welcher die Menge zur Besonnenheit ermähnte, wurde ebenfalls zu Boden gerissen. Als die Panik den Gipfelpunkt erreichte, brach der Mittelpfosten entzwei, das große Zeltdach fiel zu Boden und bedeckte das Publicum, die Künstler, die Musikanten und die Pferde. Die Künstler stoben in ihren phantastischen Costümen auseinander, die Pferde wurden scheu und liefen weg. Unter den Trümmern wurden mehrere Meufchen hervorgezogen, doch ist glücklicherweise der Verlust eines Menschenlebens nicht zu beklagen. Viele Personen erlitten jedoch Verletzungen. — (Ernte-Aussichten in Unterkrai n.) Wie dem «Slovenec» aus dem Gurlfelder Bezirke berichtet wird, steht dortselbst eine ziemlich gute Ernte zu erwarten; die Wiesen sowohl wie die verschiedenen Getreide-Arten gedeihen recht gut, dagegen lässt das Obst sehr viel zu wünschen übrig. Uuch die Weingärten lassen in jenen Gegenden, wo die Reblaus ihr Zerstörung^ wert noch nicht vollendet hat, ein reiches Erträgnis hoffen. — (Militär-Curhaus in Abbazia.) Da« neuerbaute, von der SildbahuGesrNschast dem «Weißen Kreuze» übergebene Militär»Curhaus in Abbazia bleibt entgegen den ursprünglichen Bestimmungen vom 15, In»i bis 15. August geschlossen. Vom halben August bis halben October (Serbädersaisou) werden Freiftlähs, vorwiegend für nervenkranke Ofsiciere, in der Dauer von vier Wochen vergeben. WähxmK de» Mmlelperiode jindrn dann daselbst Lungenkranke Pflege. Die Dauer einer Eurpenob ist normal sechs Wochen, kann aber über ärztlichen " trag bis zu drei Monaten bewilligt werden. . — (Zucht stiere.) Bei der vor eiuigen Tagen' Krainburg seitens der l. k. stattgehabten Veräußerung von Zuchtsticren Mi» Rasse haben folgende Besitzer Käufe abgeschlossen: Joy" Koslcr aus Laibach, Andreas Iurtela aus Mv", Johann Eggen berger aus Gürtschach n"d A. <) gant aus St. Gemmen. Die Stiere, welche vm, de»' ^ sellschast um 800 sl. angekauft worden waren, wlno um W0 fl. hintangegebrn. . .^,„ — (Ernennung.) Der Lehrer an der stemM Laudesbürgcrschule zu Fürstenfeld Herr Karl VlN" wurde zum Bezirks. Schuliufpector für die SchulM» RMersl'urg, Leibnitz, Arufels, Wildon und Mure« nannt. ^ — (Der Schutzengel der Kinder.)^ zehnjähriges Kind Namens Georgine Mlach " . ^ gestern von einem Fenster des ersten Slockes in del del Rivo in Trieft auf das Straftenpslaster, erlitt l^ außer leichten Hautabschürfungen an der Brust u» deu Füßen leine Verletzung. ___. — (Katechismus drs neuen Wehrsseseb^ von Dr, L. Vera., Verlag Moriz Perl es, Wien, >- «A^ aassr Nr. 4.) Die Wichtigleit und Tragweite des «"'"' ^« gesehrs für jeden österreichischen Staatsbürger wurde "°" ^«>s Seiten wiederholt auerlcmnt; es muss daher als e>n vc! ^ Verdienst der rührigen Verlagsbuchhandlung von ^oniH^, l rs in Wien auerlannt werbrn. dass kurze Zeit ""A '^M des sanctionierten Gesetzes dem Publicum eine Broschüre » ^, wird, in welcher dasselbe möglichst populär dargestellt wir-^ 41 Titelu und 212 Fragen uud Antworte,, bespricht ^.^ das 71 Paragraphe uud U Punlte der Uebergangs Vest'»''"''^ enthaltende Gesch. wobei möglichst der Wortlaut des " > ,^, selbst benutzt wurde. Die Darstellung ist llar, und «"'" «^ auf deu mäßiqen Preis lion M lr. dürfte der Wchrge,^ ^ chismus, welcher auch als Auhaug zum drillen 7^ ^„n Dr. Berg'scheu «Haus Aduocat» bemW werden lann, M höchst willloiuluen sein. ^^^ Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher o ^ Wien, N. Juni. Das über das Befinden des ^ Gehirnreizung erkrankten Cardinals Ganglbaner ) ^ ausgegebene Bulletin lautet: Allgemeiner ö", „ etwas besser. Unruhe vermindert, das Unvermog". sprechen, besteht unverändert foit. .„ ^D Berlin, 6. Juni. Der Vundesrath "He"" " ^ den Beschlüssen des Reichstages zn dem Gesetzen»' .^ betreffend die Invalidität«, und Altersversicherung., Zustimmung. .,_ von Paris, 6. Juni. Der General-Oonverne"^ Indo-China. Mr. Richaud. ist auf seiner Nuclre^ ^, Frankreich bei der Fahrt von Singapore na^ lombo am 31. Mai an der Cholera gestorben. „, Vtassaual), l). Juni. Die Italiener besetzte" und hissten die italienische Flagge. «elft«itne. ,, <,««,»"' Den 4. Juni. Franz Pozniö, Schmied, b? ^, strafte 42 (Sftitalsfilialc), Zcllgewcbsentzüudung. ?0 »>" D c u 5. I u n i. Katharina Martiuc, Stator- , Ra!l)t,ausplatz .'!, Tubereulose. „«.„«- ^^Ü D e u ll. Juni. Auua M>si. Wnndarzlens W"'" ' „n" Voduit (Uasse 4, Marasmus. — Iohauu Noual. Ha"» Tischlermeister, 75 I., Petersstrafte 74. Schüigfl"!^^-^ Lottozichuug vom 5. Juni. Prag: 7s 30 1 83Ü3^^. ----------1---------^ü------1------------------------ ?"ß Z zß W ß «..... >..^."F ^ÜMg^M-H 24 4 "Ö7MW W a^ <;, 2.N. 73N 1 26 0 O. mtlßig c' . U.M. 7:,?'5 ,9 4 O. mäßig ! /1' her HM'"' Tagsüber heiter, windig. Das TageS"«»" ^^ Al'A", um 5, 4« über dem Normale. __^^ ^ «erantwurtlicher «sdacteur: I. Nagl^^^ ..ii^m_^m--------— 7 ^Seid^ Schwarze, weiße und farblge^ ^) damnste von fl.1-40 l'is si.?75p""lct"^,i d«s ' versendet robeu uud stückweise porw "" /) Ml ssabnls Depot tt. II<,nn<,1..„>« l5t- «> ^ 7 ' MN) ">< Muster umgehend. Nriefr lostru 10 lr. Porto^^^^ Masistad , : 7l)lXX>. Preis per Äwtt b<> //' '" . ,. aus «eiuwaud «espaunt »<> "^ ,^„ si, 14» 40 14!» 70 >»«0 55 1NN75 «,,^""""s«reil.unnen. ^N^''°> ste>'erlrel . »24 »a 125,- »?^b>iV ?u^'' l" Ellber . 11>z^H ^l°rl 4V,. . . ,,850 H» 5« ^»i,M N°h>, Em, ,884 . W', l»8 50 ^3^"'^ ' ' - Uw.'',''W2-55 °, ^'"'«>>l,12!»fi,0,W,V, 1<2'70,43!!0 ° ^a,zN""'Ü<"' . , 1l><, 15 100 40 ' «^« " «bI,Oli, Kwfl. W »0 100 10 '!, ^ «>'l, i^ 1W N, i», W. «4» I4l!bl> ^s»l. , <» l"st,»,W. ,41-!W,4L-. Veld Via« Grundtntl.-Oblilllltionen (für 100 si, llM.), 5°/„ glllizische..... IUb'30 IUmd «!ls!c,!lll»d , , —'—------- I>"/,. »kderoslrrreichKlyr , . . »09 «, Iiu »5 5"/„ stclrllchc...... >N4'75 - - b"/„ slvallichc >!«d jlllvonische . 105 — W l,n Andere iifseutl. Anlchen. Dona» !«r«. Loir 5"/,, 100 si, . 184— 124 l,0 dl°. Nnleilie I«7« . . 108,— ------ «niche» drr Vtadt V«r, . . ill'— —'- Nnlehen b, Stadtgcmeindf W«cn I0l> 20 IN«' — Pram.-«!,!, b, Gladtgem. Men 147'-- 147'5» Äör!.-»l'!„! Anlevcii vnlo«, b"/„ »?--..... Pfandbriefe (fur »0» ft,). Vodriirr. allg, üst, 4"/s, O, . . 119'—II» 5!» dlo, » 4'/,"/» , , . 100 «0 01 b^ dto. » 4"/o . . . N8'70 »!!«<> d»°, Prilni, Tchilldverschr. 3"/„ »09 75 110 »5, 0ch, Hypolhelsiibaxl 10j. 5l>"/., lu»'— — - v»'st, »ng, Valil verl, 4'/,"/» . 1NILK 1^1 7:. dr!!o » 4"/.. . . 1U0'5<» K'l'U» dc«o 5<»M,i, » 4"/„ . . 100'5!» 0»-I" Prioritiits-Ollliglltionen (sill 100 si,), ssrrdiimud« Nordbah» « 3N 10« 90 Staatsbah».......^. .^ ,!<7 — Sildl'ahii i^ 3",„..... »47-147 50, » i» 5"/„..... 1I»>50 IL<> Ung.'galiz, Nahn..... 101«? I»l «0 Diverse Lose (per Sliicl) lllan, U°,e 40 si, ,!''.' "?. «2'. 4"/,, Duoaii Daiilpjsch, <<>« si, . ____»3« - Llllbachn' P,äü>, Aüleli. 20 si, zz-zu ii«! 50 Osener L°l»> 40 si, .... ^,^ si, . , , , 4,,h", ""<> Winbisch Mäh Lojr ^0 si 5«_ 5^. Vew.-Lcl,,d. 3"/, Prä,». Schuld versch t>, Vubencreditauftalt . ,7-— ,»-— Vaul. Nclitll (ftrr LUicl), Annli! vest. Vaxl 200 si, <;o<^ G, iz? 50 18«,- Vanlverei», Wiener »00 si 1l>9 Li 10!» 75 Äd>,cr. Anst. «st. 200 si, C, 4l>"/„ ««z-öl» 2!»» ^ Eldl.Änsl. f. Hand. 11. G, ,- - »0«'50 llrebitlmnl, Nllq, nnz,, 200 si, . 3>4 2!» 314 «.» Deposürnbanl, ÄNss, ^»<> si, 1«« — ,«»- . lt^ellülp!!» GeI,,Nd,'üs!, 5M» st 5<«8 — 54ü — Vlro u, llaslenv . «Uirner 20l)si, »02 — 202'5.(, Hypolhelenb., üst. 20» st. »5»/ E. «?-— —'-^ <»ell» W»r» Ländcrlianl, öst.200fl. G. . . 237 «0 237 «0 Oesterr, llngnr, Aanl «00 fl. . 3:»« - ^8 - Ullil'lllmnl 200 si...... 238'- 2il^ 30 Verlehröbanl, Nllg. 140 si. . . 15».- 159 50 Actien von Trausport-llutcrnrhmungen. (per Slück), «Ilil-echt Aal,« 200 si. Silber . — — 5« 25 «lsuld sslüinaü. Bahn 200fl. ö. 804 2s> 205L5 Vöhm, Norbbahn 1!»0 si. . . . 221 50 2?2,.'<»0 si. CM, . . . 402 — 404'- Dran Ei». (A, Dl>, 7j,)200fl.l3. 20250 203 - Dnx Audcnb. Eis. Ä. 200 si. <3.-------..— sscrdlnanb« Norbb. 100l»si.CM. 2!3 86»« Wal, Carl Lnblu.-V. 200 st, llM. 2'>s>-- - 2» üi 50 Rudolph Äahn 200 fl. Silber .---------------- Elaalseisenbahii 200 fl. Silber 243 75 ^44 — Suobah» 200 si. Silber . . . >2i 75 123 — Sno Nurdd.Verb. A,200si.CM. 172 - 172 bu Tramway Ges..Wr.,170st.K.W. 233'— »33 25 » neue Mr., PrioritHts- Nttien 100 si...... 5» 50 »l,»; ^ WV 50 Wl>!ttlln Gr!>ll,, österr,.alpine 7i - 7140 Präger Gik'n Iub Oes. 200 fi 3«li . »e« .. Salgo'Tarj, Slrinlohlen «0 fi. !»0b — 30'50 Wr. Äaugesellschaft 100 si, . .---------------- WienerbergerZiegel Ältirn «bes. <ü?»b»-»8, London........ llv - »il»30 Pari«......... 47 30 »7 35 Valuten. Ducalen........ 5 0!< 5<»5 Druische Nelchsbanlnoten . . b« »?, b«Zj!2. Papier Nnbel...... l 23,„ »24 Italienische «aolnotfli (»«» U ) «? <» 4? w