^M 33. »844. Kai bach er Zeitung. Dinstag den 23. April. I l l y r i e n. üaibach am 20. April 184^. Die höchst er» fteuliche Wiederkehr dcs eingetretenen glorreichen Geburtsfestes Sr. k. k. apostol. Maj. Kaiftr Fer< din and I. gab hen Bewohnern dieser treu bewähr» ten Haupstabt den erwünschten Anlaß, diesen ftstll» chen Tag durch Aeußerungen jener innigen Gefühle der Liebe, Anhänglichkeit und kindlichen Verehrung für den väterlichen Monarchen zu feiern / von dcn Ihre Herzen unwandelbar durchdrungen sind. Be« reitS am 18., als dem Vortage, war Mittags bei dem h-chwürdigsten Fm stblschof große Tafel, bei wel« cher auf das höchste Wohl deS theuern Landesfürsten und des ganzen allerduichlauchtigsten Erzhauscs unter dem Donner der Kanonen Toaste ausgebracht nnuden. ?lm Morgen des Festtages selbst aber verkündet« der Donner der Kanonen am Kastelberge, und ein poN der hiesigen R.-gimcnts . Musikbande ausae« führter Ncvcille, dic hohe Bedeutung des allen Vö'l« fern Oesterreichs theuren Tages. Um 10 Uhl- h,,lt der hochwürdigstc H^r Fürstbischof ,n der hiesigen Domkirche ein feierliches Hochamt, bei dessen ge, wohnlichen Hauptabtheilungen cin Bataillon dcS vaterländischen Regiments, P^,,z Hohcnlohe, Lan« ^.-nburg, die übl.chen Gewchrsalven gab, die vom Donner der Kanonen am Kastclberge begleitet wur. dcn. Sämmtliche Civil, und Miliiärautoritättn, die Herren Stände, der hohe Adel, die Stiftsdomcn, der Stadtmagistrat, dle Ncpräscntanteu der ^ül-ge^schaft, so wie eine große Menge Andächtige auS aNm Volksclass^n wohnten dem solennen Hochamte bei, und vereinten Mit dcM andächt.gen Gebete ihres obersten Veclenhirten ihr heiß.'s Flehen, um des HinnmlS icichsttn Segen für ihren gclicbttn Herrn und Heir-scher zu erbitten. Eine glänzende Abendgesellschaft bei Sr. Excellenz dcm Herrn LandcSMvmum' beschloß die Rtihe der Festlichkeiten des TageS, der zur Freude und zum Helle deS Vaterlandes noch oftmals wiederkehren Möge! Nachrichten aus Pola vom lt. Apnl, im ,Ou80i-vnloi'o '4'rk'lillun*, melden: Gestern, um 3 Uhr Nachmittags, ist nach einer glücklichen Fahrt von achthalb Stund.n, das der Ges.llschaft dcs cstcri-. Llopd gehörige Dampfboot „lui^oruti-i^« ^'^lit.ti'l«", von Malamocco kommend, unter de,- Contrc. Admi.-ral5< Flagge in dem hiesigen Hafcn cingl laufen. ?ln Bord dc«s.'lben befand sich Se. kaiserl. Hoheit der dui'chlouchligste Erzherzog Fiiedrich im Vereine mit den fünf Echueu Sr. k. k. Hoheit dcs durchlauchtigsten Hei > Erzherzogs V>ce. Königs deS lom-bardisch« v^netianischen Königreiches, und mit einem ausgezeichneten Gefolge, Höchstwelche erlauchte Per« sonen eigens gekommen waren, um die römlschcn Alterthümer, den Hafen und die Fcssungsweike die-scr Stadt zu besichtigen. Von den Land, und See-Batterien begrüßt, sticgcn die hohen Gäste ans Land, nahmen die Kachedralkirche und das Castell in Augenschein, und bethätigten ihre archäologischen Kenntnisse dei Bewunderung dcs Amphitheaters, deS Bogens der Scrgier, und des Tempels des Augu» sius. Nach erfolgter Wiedcreinschlffung auf der S.Hede, wo der durchlauchtigste Herr Erzherzog Friedrich die daselbst ankernden drei k. k. Kri.gösch'ffe besichc tiget, und in der Ausführung von Manövern geübt hatte, verfügten sich die Herrn, Erzherzoge zur Beoh. achtung der Hafenbefesti^ungen, und nach empfan. gcner Aufwartung aller OrtSbehörden, kchrten S,e an Bord deS Dampfschisses zurück, wclcheS heute v^l-z vor 6 Uhr Morgens tie Ank.r lichtete, um die lstrian.sche Küste entlang biS Parenzo zu lavircn, und dann am' Abende noch Venedig wieder zu er«' re,ch.'N. 222 Mit Allerhöchstem CabinetSschreiben vsm 21. Februar 1842 geruhten Se. Majestät anzuordnen, daß Sammlungen für die katholischen M'sslonen in Jerusalem, welche in einigen Provinzen derMonar« ch,e bereits im Gange waren, auf die katholischen Diö'cesen der gesammten Monarchie in der Alt aus« gedehnt werden, daß die Gläubigen jährlich an ei° nem Sonntage in der Fasten, oder wo es die Diö« cesan» Vorsteher dienlicher finden, am Ch«rfre,t«ge zu Beiträgen für diese Missionen aufgefordert werben. In Folge dieseS Allerhöchsten Befehle« sind nun im Jahre 1843 35,345 fl. 3^, kr. E. M. emge« gangen, weiche zum obigen Zwecke verwendet wer» den. (W. Z.) Schweiz. Graubünden. Am 5. Vpr«l wurde von mehreren Männern »m Auftrage der Gemeinde Felöverg beim Felsenbruch e»n Augenschein eingenommen. Der« selbe ergad, daß der zwe,te derjenigen Drähte, die >m letzten Herbst zur Beobachtung der Fclscnbewe» ßung gespannt worden waren, ebenfalls zerrissen war (den andern fand man schon früher entzwei); auch aus den andern Zeichen ergab sich die traurige Wahr» nehmung, daß die Hauptmasse sett circa 10 Wo< ch,n abermals um 2'/^ Zoll abwärtS gewichen ist. Daß die Catastrophe in rascher Entwicklung sich be« sinbec, beweisen auch die fortwährenden Ablösungen am Fuße deS zerklüfteten Felsens, so wie »m In« nern deS Bruches. Dieser Tage rollten w»eder e»n» zelne Felsstücke bis in d«e zwischen dcm Dorf und dem Fuß deS Calanda's befindliche Edenc. In Folge dieser bedrohlichen Anzeichen haben sich am 8. April 1l0 Felsberger neuerdings für ttebersiedlung auf Churerboden ausgesprochen, falls für sie auch nur c>n>germaßen annehmbare Bedingungen festgestellt würden. (W. Z.) 3 t a l i e n. Rom, 9. April. In den Vormittagsstunden dcS letzten FreüagS fuhren der Großhcrzog von Mecklenburgs Schwerin und der Erbprinz von Lippe nach dem Vatican und verabschiedeten sich ,n emcr feierlichen Zusammenkunft bei Sr. HelUgteit. Sie verweilten indeß dahier bis zum Ende der geistlichen und weltlichen Osterfeier, welche letztere >n zarler Rücksicht auf die anwesenden Fürsten in der G>ran-dola der EngelSburg mit ungewöhnlicher Pracht und seltenem Glanz? vollzogen ward. Dieselbctt begaben sich diesen Morgen nach Neapel zurück, um sich für »dre Relse «ach dem Osten ohne Aufschub einzuschlf.-fcn. ^_ Der Erbprinz von Scl>u<,rzburg» RUdolstadt .st vor einigen Tagen angekommen, «nd alsbald in einer feierlichen Audienz vom Papste mit vieler Aus» zeichnung empfangen worden. Der Prinz gedenkt für längere Zeir h,er zu verbleiben. — Von München ist dem k. bayerischen Gesandten am päpstlichen Hofe, Grafen Spaur, so eben d«e ehrende Weisung geworden, der Vermählungsfeicr dcs Prinzen Luit» pold in Florenz alS Mltrepräsentant Sr. Maj. de< Königs Ludwig zu ass,stiren. Graf Spaur wird ohne Verzug nach dem Ort seiner Bestimmung abgehen. __ Im großen Saale deS Palazzo del Duca Caffa» rclll auf dem Capltol feierte gestern die deutsche Musik einen hicr ebenso seltenen alS glänzenden Triumph. Professor Landsberg aus BreSlau hatt« d»eß Musikfest, daS letzte der Saison, seit mehreren Wochen m,r jener Liebe und Beharrlichkeit vorberei» tet, der t gelungen, den Melsterweisen un» sereS Vaterlandes aucp >n Rom Anerkennung und Werthschätzung zu gewmnen. ES genüge zu wissen, daß in der «rsten Hälfte dn der Natur vorherrschenden göttlichen Ordnung und seiner darauf beruhenden Pflichten und Rechte zu leiten, und somit nach und nach dcn Lta,,opuntung vom 8. April: Heute Vormittag nach 10 Uhr hat» ten die Bewohner CarlSruheS d,e Freude, dcn er» stenElsenbahnzug dem Oderlande zu aus dem Bahn« Hof absahicn zu sehen. ES fand nämlich d»e erste Probefahrt auf der Strecke zwischen hler und Na» statt Statt, wobei Locomotive und Tender sowohl, als auch dle drei angehängten Wagen erster, zwei» ter und dritter Classe mu FatMn »n der badi» schtn LandeSfarbe geschmückt waren. Außer den In« genicuren, Erbauern der Bahn, und den Mitgliedern der Ober-Direction deS Wasser» und Stra« ßcnbaues nahmen an dxscr Fahrt u. A. Theil: Von Seiten des großherzogllchen Ministeriums des In« nern die HH. Director Eichrodt und M>n»ssei,al» rath von Marschall, und von Seiten der großherzogfl-chen Dircltion der Posten und Eisenbahnen die HH. Director von Mollenbec und Oberpostmeister von Klcudgen. Zahllose Massen von Zuschauern hat. ten sich längs des WegcS, besonders an allen Sta'-tlonspiätzen aufgestellt, UM den längst ersehnten An» blick zu genießen, und an verschiedenen Orten em< pfingen den Zug Pöllcrsalven. In Rastatt angckom' men, begaben sich die oben genannten Herren zur nun vollendeten Elftnbahnblücke über die Murg, die ,hl'e vollste Anerkennung f^nd, sowohl waS die Tuch. tlgkeit als Schönheit der Arbeit betr.fft; sie soll e.n wahres Meisterstück der Baukunst seyn. Später folgte e,N frohl'cheS Mahl im Gasthause zur Post in Ra» statt, woran auch viele Bewohner der Stadt TlM nahmen. Abends 6 Uhr wurde d.e Rückfahrt ange. treten «nb M 28 Minuten, gle.ch der H.nfahrt ohne den NNNdestcn Ur.f.ll lbewcrtstclligt. Das Il> theil der Herren Techniker über den Befund iyrcr Sendung soll, w,e man hört. cin in jeder Bezic-bung sehr günstiges seyn. -_ I^f dcr bad.schcn Ei-s'-nbahn wurden im Monat März zusammen 59,d7 Personen beförderet. Die Einnahme betrug an Pcr. soncntaren 22,785 fi- 26 kr., an Uebergewichts/ Equipagen», Güter» )c. TranSporttaxcn II72 a' 13 kr., an Vichtransport.Tax.n 255 si. 31 5/ Cumma 24,413 fl. 10 kr. (W. Z ) Frankreich. Algier, 5. Apr,l. Der Heerzug auf DeN'ß scheint gegen dcn 1Z. oder 20 d. M. vor sich gehen zu sollen. Gestern sind 1200 junge Soldaten auf der Dampffregatte L'Asmodee angekommen, sie wer«-den den Dienst hi«l versthen, so daß die übrigen Truppen inS Feld rück.'N tonnen. Von Oran sind uns mit dem letzten Dampfboot 200 spanische Flücht-llnge aus Carthagena zugeführt worden,, darunter ein Gcnerallieutcnant, zwei Generalmajors, mehrere overofflzier,, der Präsident der aufständischen Junta. D»ese Pconunc»ados hatten lieber daS Vaterland verlassen alS sich d,n Truppen der Königinn, die ihnen eine Capitulation anboten, anvertrauen wol» len. Malschall Bugeaub beschäftigt sich jetzt nebenbei m,t der Bekämpfung der reißenden Thiere deS Fei« des. Nicht nur hat er Preise auf Erlegung de,sel» bcn auSgssctzt, sondern da sich, vier LieueS von Al» gier, del der Rasutha, der ehemaligen Besitzung des Fürsten Mir, zum großen Schrecken der europäischen Arbeiter, zwei Löwen zeigten, so wurde ein großes Treibjagen veranstaltet, das unglücklicherweise von einer Person geleitet werden sollte, die von dcr edlen We,rmannslllnst nichts vcr/iand. Am ver» abredeten Tage fanden sich nun zwar gegen 5l10 Iagdlicbhabcr auf dem Sammelplatz ein, aber das HU durchstreifende Revier war eine mit Gesträuch bewachsene morastige Strecke gegen den Flub Che. m,s zu, und als man am Rand der Sümpfe an. langte, riefen die Reiter den Fußgängern zu, sie möchten vorangehen. Einige kecke Buschfeger wagten sich dann auch hinein, da sie aber niemand folgen sahen, so machten sie sich wieber auf die Terra Fir» ma zurück; Mittlerweile war Essenszeit gekommen und die Löwen wurden in Ruhe gelassen, da die meisten eS zufrieden waren, daheim sagcn zu kön° nen, sie seyen auf dcr Löwenjagd gewcscn. (Allg. Z.) Spanien. PariS, 13. April. Mit der gestcrn aus Ma. drid angelangten Botschafter Estasfctte erbiclt unser Cabinet die «Mtliche Anzeige, daß die Königinn Mane Christine im EilN'crständNlß mit dem Infantcn Don Francisco die Vermählung der Komginn Isabelle Mit dcm Herzog von Cadiz entschieden hat. Das Bcilager wird im Laufe des nächsten^ Sommers Statt finden und duich «ine allgemeine politische Amnestie verherrlicht werden. (Allg. Z,) V 0 r t " g n l. Lissabon. 3. Apr,l. Emer telegraphischen Nachlicht aus Oporto zufolge hat das Bombarde. menl der Festung Almeida am 30. Mäij b.-gcnnm. 224 Wenn das wahr ist, so muß der Ort wohl bald fallen, denn das Bclagerungscorps ist über 4Wl) Mann stark, und, wie versichert wird, durchaus trcu« gesinnt gegen die Negierung. Der spamsche Gouver« neur von Ciudad Nodrigo in der jenseitigen Gränz-provinz Salamanca, General Manso, hat eine Proclamation erlabn, welch.', so lange die Insurgenten in Almelba Widerstand leisten, jeden Verkehr von dieser Provinz Mit Portugal, ausgenommen über Val de !» Mula, bei Straft verbietet. (Allg.Z.) Großbritannien. Nach Berichtn aus Dublin vom 7. April ist die Zahl der dort au) den Provinzen zur Einschiffung angelangten Auswanderer größer, als zur nämlichen Zeit im vorigen Jahre, wo viele tausend Bauern durch die nichtige Hoffnung, im Jahre 1844 ein eigenes Parlament zu haben, bewogen wurden, ,n der Heimat!) ,^u bleiben und ihren Ueber-siedlungsolanen vorläufig zu entsagen. Die große Masse der Auswanderer gehört übrigens keineswegs den ärmsten Classen an; es sind vielmehr zahlreiche Leule aus dein wohlhabenden Pächterstaude darun« tcr, welche sich den Bedrückungen der Agenten lhrer auswärtS wohnenden Gutsherren entziehen wollen. In Cork sind ebenfalls viele Auswanderer einge» troffen. Die Anwälte O'Tonnells und d«r übrigen an» geklagten Ncpealer wollten am 12. April, also drei Tage vor Eröffnung der Osterce«AdlN»ral Kanaris im Namen deS Königs dem ehrwürdigen Präsidenten des Congresses, Panllutzo Notaros, einem Greise von 107 Jahren, die Grobkrluz.Insignicn des Erlöser' Ordens. Ihre Majestäten,, welche um,I Uhr Nachmittags unter dem Donner der Kanonen und dem lauten Vivat-rufe,, des Volkes und der Truppen dcn Pallast vcr» lassen hatten, und im Pallaste der National «Ver» sammlung von einer Deputation derselben smpfan« gey wurden,, waren bei der Annäherung eines sa feierlichen Actes sichtbar ergriffen. Eine Salve von 101 Kanonenschüssen verkündigte den Einwohnern die Vollziehung der EideS-Leistungs «Ceremonie, nach welcher der Kö'lng in kurzen Worten den Congrel) für aufgelöst erklärte. Abends waren die Mauern der AkropoliS und die Häuser der Stadt festlich beleuchtet und zur Stunde des Zapfenstreiches verfügte sich die gesummte Bevölkerung vor das königl. Schloß, wo ein Fackelzug ausgeführt wurde. An dem nämlichen Tage wurden einige Beförderungen ,'n der Armee vorgenommen, darunter jene von 16 Ob«s' sten zu General-Majoren, llnter diesen befinden sich Kalergis, Makryanni, Kosta, Nota BotzoriS und Mankauris. Uederdicß ward Kalergis zum Ad-jutanrcn deS Königs ernannt. (W. Z.) V? a v t i. Nach dcn neuesten Nachrichten au5 Hayti V0M 23. Februar war bereis ;w»schen dem neuen Präsidenren und dcm National <« Congrcsse Zwiespalt ausgcbrochen. Di.e ^eue Constitution soll unter denl Einfluß von täglichen Drehungen des Generals He, rard gegen die Mitglieder der Versammlung zu Stande gekommen seyn. Jetzt erkennt Heraid, daß der vollziehenden Gewalt durch die Beschränkungen, welche die dcmokratlsche Verfassung derselben aufer« legt, gänzlich" d>c Hände gebunden sind, und daß er daher d>e Verwaltung mcht mit der nöthigen Fe. stigkeit, wie sie die Umstände erheischen, führen kann. Anderer Seits scheint die National" ^ersamm^ lung zur Vertheidigung »hrer Vorrechte eucschlossen. Der Kampf zwischen beiden, bisher iw Geheimen geführt, ist offen ausgebrochcn. Nach Berichten aus Cap Haytien vg,« K. März schreibt sich die schon erwähnte Meuterei un. ter dem Militär dah.'r, daß in der neuen Const,tn-tion das Mllllär »veniger als bisher begünstigt ist. Dle ÄiliUtcrcr ermordeten den Maire und sechs an» dere G^ne'ndebeaMte deS Städtchens Petite Reivie» ,-e, in, Westen, in der Nähe von St. Marc. Der Pläsiocnt begünstigt unter der Hand di« Meuterer. (W. Z.) Vereinigte Htaatcn von Osrdamerika. Das Schlff Hottinguer, daß die Ueberfshrt itl 13 Tagen gemacht, bringt Berlchce aus New^Y^k vom 22. Mär«. Die Frage üdcr tne Einverleibung von Texas nahm das höchst.' Interesse in Anspruch. Dle Gegner prophezeiten Kll.g mit Mexico, Ein» schreiten Frankreichs und Englands, regneten übrl^ gens auf eine Verwerfung des Vertrags lM Senat» Im Public««, schienen d»c Stimmen für U"d gegen sich das Gleichgewicht zu halten. (Allg. Z.) Verleger: Ignaz Alois Edler v. Kleittmayr. Anhanq zur FawacherSeitmlH. ^aurs vom l3. April l8N Actie., derlssaiser ^rdina.ds ).°r0bal)n /u 50« ft. E. M......569 fl. in C. M. In Trieft am 20. April 1tt44: ^2. 80. 30. 12. 3 l. Die nächste Ziehung wird am 4. Mai 1854 in Trieft gehalton werden. «Aetreld Durchschnitts Dreist ln Laibacb am 2a. Aplil »tt^^. Marktprelsc. Cin Wiener Meyen Weihc,, . 2 ft Ha /4 ". __ — Kukuruy . . "- " — " ^_ — Halbflucht . — " I°" " ^_ __ Korn . . . ' " 5o^ ^ ^ ^_ G,rsse . . . — » ^ , ^. ^. Hnsc . . . » « » /4 » ^. — Heiden . . —. « — ^ ^ ._ Hase» . - » -- ,» -»- 5?ermlschte tz7er!aulbaruulzcn Z. 560. (,) Nr. 242 Edict. Von der gefertigten Bezirköodngkeit wird dcr zur Militärstellunq beruftuc, paßloä abwc- stnde Michael Kopatsch von Flddnig, ^>al«s- Nr. 6 gebürtig, aufgcfordcrr, sich entweder hiö fllin 26. d. M. in diele Amlskanzlci zil stcl' len, oder längstciö binnen 4 Monaten Hieramts 'U melden, widrigcnö dcrftlbe alö ein Rckruti- llMöstüchtling behandelt werden würde. Bezlttsod^igkeit Flödmg am 13.April 1844. Z. 55o. (3) tz 2 . ^'- ^^' wird hicrnntoftcnlch kund gemacht: Es Hoden ^e je'", "clcke auf den Nachlaß de^ zu Tsch„ n mb ^ans Nr. «am 2 . Februar 0. I .". si ?bencn Peter KapeUe, «us was umner füciin^^m Rechtötittl Ansprüche z.hab^ glaube.., s.lch« bei der hiezu auf de» 2. Mal d. I. um cj Uh: Bor-millags angeordneten Iagsa!^ul'g, bei Vcrmcidl'.ng (Z. Laib. Zeitung v. 23. April 1844.) der Folgen deb §. L»H b. G. B., vor diesem Ne. zillsaellchte anzumelden u >d zu liquidil»^. Vez. Gericht Knlpp am «0. April »844. Z7"544^(3) ^ In einer angenehmen Lage, '/4 Stunde von der Stadt entfernt, ist von Gcorgi d. I. an, eine Wohnung im ersten Stock, bestehend auü 2 Zimmlrn, einer Küche, einer Speisekammer und einem Keller zn vcrmiethen, wobei auch beliebig die Bcln'ihnna. emes Blumengartens angeboten wird. F^ner sind im 2. Stock desselben Gcbä„dcs zwci Znnmer für cinzclne Personen zu vermiethen, denen auch das in der Nähe stehende Douch-Bad zur Benützung off<>n stehl. Daö Nähere ist zu erfahren bcim Haus-Eigenthümer, wohnhaft an der Schusterdrücke Nr. 168, im l. Stock. S tr 0 h h ü t e jeder Art werden von der Gefertigten geputzt und modermsirt, wie auch alle Gattungen von Damelchüten und Häubchen gegen sehr billige Preise verfertiget. Therese Zurhaless, wohnhaft in der Herrna^ssc Nc. 209, im ». Stocke. Haus Verpachtung. Das vormalige k. k. Zollamtshaus alif der Radna in Krain, gegenüber des Marktes» Lichtenwald, tst auf mehrere Iahrc in Pacht zu überlassen. — Dttsts Haus besteht aus einem Stockwerke mit vier geräumigen Zimmern, mit dcr Aussicht auf den Save- Strom, hat ein Vorhaus, eine schöne gewölbte Küche, wozu noch ein Keller, elne Stallung, eine Holzlcge und ein Garten beigegeben wcrdcn. Da sclbeS an dem Save-Trcppclwege nächst dcr Lichten« waldcr Ueberfuhr und an der Straff nach Vaibach und (Mi sich befindet, so ist es zu jeder wie immer gearteten Speculanou geeignet. Pachtlustige wollen sich daycr bei dem gefcr-Ugten Eigellthümer wegen der wcitern Beding-uissc persönlich oder durch franklrte Briefe beanfragen. Lichtcnwalo am in. /lprll ,8/,^, Franz Schucklitsch.. — 226 — 5 Z. 555. (1) E d i c t. " Nr. 465. Von dem k. k. Bezirkscommiffanatc Auersvcrg werden nachstehende militärpstichtige Individuen, alö: ^___^ ^ d e s M l l i t ä r p f l i ch t i g e^n I Nam. I N ° h n ° r t ^ P f a r r ZS «n.mvlung 1 Michel Suppanzhi^h Kompolle 55 Gutcnfeld l823 2 Jacob Babizh P,'dgora lO detto lL2l 3 Johann Skoda Sdl'nskavas i0 detto „ ^ Anto,: Franzl Ponique v detto i, 5 Kaspar Haji Mcdvedza ^ St. Kanzian „ permit allfgeforderf, binnen 4 Monaten Hieramts zu erscheinen, und sich über ihre Abwesenheit zu rechtfertigen, ividrigcns sie «lä Nckrulirungöfl'jchclmgc nach den bestehenden Vorschriften behandelt werden. — K. K. Bezirkscommifsal'^t Auersperg am 13. April 1844. Z. 536. (3) E d i c t a l « E i t a t i o ii. Voll dcm k. k. Bczissscomunssarlate Pvem zl, Feistny ^.'rdcn liachliehen^c, vom H^us« abaicle'ide mllitcilvssicl)!»^? Isidilnduen, als: ^ Tauf- lind Zuname Wohnort . P f » r r ^^ Anmerkung. 3«____________________________________^________________H ____ ^^ 2 ^orenj Schem Iln»imon Slautz dclto 66 detlo „ ' "' 6 Anton Hcen bestehenden Vorschriften bchan, dclt weldcn wll'dcp. K. K. Bezilkscommiffa'iat P^em zu Felstr«tz am 3a. März ,644. Z. 568. (l) Wohnungen zu vermicthen. Im Hause Nr. 22 in Hühnerdorf, genannt „zu.!« grünen Berge", ist eine schöne Wohnung, bestehend im ersten. Stocke au6 5 Zimmern, Küche und Speisekammer, nebst2 Dach-zkmmrn und 1 Keller; dann im Hause Nr. 16 cin Zimmcr, nebst Küche und Keller, von Georgi d. I. angefangen g^en billizen Zins zu .verbiethen. — Mh.'re' ?cuötllnft darüber ertheilt vl>. Or«l. .-- Laibach am 18. Aplil 18t4. 3- ü6i. (1) ' Haus-Verkauf. InUnttrkärtttcN/KlagenfurterKrcises, lM Markte Kappcl, ist das Haus .nl> Nr. ,66 sammr realem Fleischhauer-Gewerbe und dazu gehöriger Schlachtbank täglich aus freierHand zu verkaufen Das Nabere erfahrt man beim Eigenthümer selbst. — 227 — Z. 569. (l) V a d - A i! z e i g e. Mineralbäder züTöplitz nächst Neustadtl, Unterkrain, in Illyrien. Unterzeichneter gibt.sich die Ehre bekannt zu machen, daß die Badezeit der Mineral-Was-serPleNe,, mit t. Mai anfangt und selbe in mehreren Touren bis in den späten Herbst fortdauern wird. -> '.^ Die Eurzeit eines jeden Kranken ist gewöhnlich auf 3 Wochen bestimmt. Die Lage deS Badeortes Töplitz in »iner malerischen Gegend deS gesegneten Unterkrain, die drei schönen Bade Bassins, insbesondere aber das großartige Heinrichs, oder Fürstenbad, so wie die bequemen Wohnzimmer, und der zur Echo-lung im Freien für die p. 1'. Badegäste angelegte Park entsprechen allen Foderuna/n, die man an eine derlei Curanstalt zu stellen berechtiget ist. Die Heilkräfte dieser feit vielen Jahren rühmlichst bekannten wundervollen Warmquelle, welche von 26 bis 29 Graden Naturwärme belebt wird, sind hinlänglich und allgemein bekannt, und führen durch ihre eigenthümliche Heilkraft bei zweckmäßigem Gebrauch dcs Va-des so ^-wundervolle Erfolge herbei, daß gewiß wenige dieses Bad verlassen werdcu, ohne von ihren mannigfaltigen Leiden ganzlich, oder doch größtentheils befreit zu seyn. Zur ärztlichen Hilfeleistung ist sowohl cin Civil-, als auch für Atilitar-Personen ein Mi« litär, Oberarzt angestellt; in wichtigen Fättm kalm der Krcisphysiker von Neustadt!, '/, Post von Töplitz entfernt, bcigcholt werden. " ^- Von Seite dcs Unterzeichneten wird bestens gesorgt, die ?. 1'. Badegäste mit cincr Auswahl gesunder, geschmackvoll zugerichteter Speisen, guter echter Weine, und schneller zuvorkommender Bedienung zufrieden zu stellen. Tariff der verschiedenen Preise durch die Bade-Saison. Für ein Zimmer, nach Verhältniß der Möblirung, ohne Einbeziehung dcä Bettes, täglich .««... . 20 fr b,3 1 N „ das Baden im Furstendade täglich . " « " " ^^ "' „ „ ,. „ Karlsbade „ ' ' ' ' ' 3 " „ „ „ „ Iosephsbade „ '.....^' ^'^das ^" "'^ das Baden im Iosephsbade unentgeltlich bewilliget. ' ^'" VadeHe" w"d^lt"^ '°" "" ""^' ^m Badhause wohnenden "" 3^^ ^^Person an der ^üe ä'i^e 'mit 6 bis ^ gut " ' ., M'ttagmahl für Domcstiquen.......^" ^ Abendmahl an der ersten Tasel .'.'/'','' 20" ss " fs.'sk « . Tafelweine die Maß 16 24 3"> kr ' ' " liche Indiridllen bediene"'^ ""'^" besonders auf ihrem Zimmer'durch mannliche oder weih- Badeort 2°P,.tz nichst Nn,st«d,l in Untnkrai. i« M°,,°t April l8'.». Bade-Pächter. — 222 — 3 '9!. ('2) Kundmachung. Um jedem weitern Unfug treffend entgegenzukommen, finde ich mich veranlaßt, hlemlt öffentlich anzuzeigen, oaß lch bereits seit einer Reihe von Jahren der Besitzer verv ormals herrschaftlichen Weinberge in Voslau bin, und daher dle allgemein renomirten, aus wirklichen Burg u n der- und Oporto-Trauben erzeugten weisseil und rothen Vöslauer Weine in ihrer orginell guten Qualität nur einzig und allein von mir zu beziehen sind. Gleichzeitig mache lch meine Herren Committenten zu, bevorstehenden Frühjahrsbeziehungen auf meine groß-assortirten Lager aller Jahrgänge der besten österreichischen Gebirgs- und Landweine ob Nußdorf, Grinzing, Mail-derg und HaugSdorf aufmerksam. Von dein gegenwärtig gesuchten 1641er und 1842er Jahrgang besagter Weine liegen allein über 8000 Elmer reln ausgebaut zum Versandt bereit In rothen, weißen ungarischen Weinen und Ausbrüchen halte ich stets von allen Sorten aus den anerkannt besten Gebirgen bedeutende Lager an mehreren Platzen in Ungarn selbst, so auch in Wien (letztere mit Inbegriff des österreichischen Eingangszolles.) Ferners führe ich lm Tranfito und verzollt ob Wien eben so großes S 0 rtimentdcr gangbarsten Rhein-, Mosel-, Bordeaux-, Burgunder« «nd Spanischer Weine, und biethe mit meiner Bedienung, durch die in gleichem Verhältniß zu obigen Weinen, mir möglichen größten Ankaufe, sowohl in den Preisen als in Qualität, jedem directen Bezug die Spitze! So auch besorge ich in sämmtlichen k. k. österreichischen Staaten den