^ 297. DommM« anl 29. Dezemlier 1864. Die „Laibachcr Zeitung" erscheint, mit AuSnahiuc der Sonn- und Feiertage, ttiglich, und lostet sammt den Veilagen im Comptoir ganzjährig n fl., halb-jöhrtg 6 fl. 50 kr., mit tlreuzband im Comptoir gllNfj. 12 fl., haloj. 6 fl. Filr dic Zustellung in's Han« sind halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und gedruckter Adresse lü fl., haibj. ? si. b« kr. sustNionsgebUhr für ewe ssarmonb - Spalienzeilt ober dm Nmlin derselbm, ist filr lmalige Einschale tung 6 kr., filr 2malige 8 lr., für Zmali^e 30 lr. u. s. w. Zn diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 kr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzn zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen kosten I si. 90 kr. Wr 5 Mal, I fi. 40 kr. ftlr » Mal und »0 kr. für l Mal lmit Inbegriff de« Insertionsftnnpel«). Amtlicher Theil. 3>c. k. t. Apostolische Majestät habcu mit Villen höchster Entschließung vom U'>. Dezember d. I. dcn Doktor dcr Rcchle Einst v. Plcucr zum unbcsol-dctcn Gcsandtschastsaltach^ allcrguädigst zu crncnncn geruht. tzc. f. k. Apostolische Majestät haben ,,iit Aller-höchster Entschließung vom 17. Dezember d. I. dem Franz Grafen von M era,', Bauralh Esscuwein, Major Nittcr v. Frank und Andere» dic Vcwilli-gnng zur Gründnng cincs stcicrinärkischcn Vereines znr Vcfördcrnng der Knnstindustric zit ertheilen uud dic Statuten demselben nllclgnädigst zu genehmigen geruht. Der Minister des kaiserlichen Hauses und des Acußcrn hat eine bei dem Ministerium des kaiserlichen Hauses und dcs Acußcrn erledigte Hof- und Miui< stcrialwn;!pistcnstcllc dem bisherigen Osfizialcn dieses Ministeriums Philipp Ncttel verliehen. Das Präsidium der Obcrstcu Rcchuungskontrols« lichörde hat cine bei der Direktion für administrative Statistik m Erledigung gckommcuc Hostouzivislcnstcllc dein dortigen Rcuidcutcn Gustav Schimmer verliehen. Die Oberste Rechnnnaskonlrolsbchörde hat zwei im vereinigten Pcrsonalstande der mährischen Staats-buchhallung und des schlcsischcn Staatsbnchhaltnngö-Rechnnngsdepartcmcnts in Erledigung gekommene Rech-uun^sralhsstcllen den Ncchuungsoffizialcn dieser Staats, vuchhaltnug Adolf Wcllucr und Eduard Wildt vcrlichcu, Uchtamtlichcr Theil. H»aibach, 28. Dezember. Die vou der „Gazclta di Roma" vcröfscnllichlc Eueyllika, wclchc wir u» dem lönlicn, daß sic dic Prinzipien von I78l) oder Grilüdsätzc dcr Kailt'schcn Schule ül'cr dic Ncligiou innerhalb dcr Grenzen dcr rcincn Vernunft zu den ihrigen mache; abcr dcut Zuge dcr Geschichte und dcr Gewalt dcr Thatsachen kaun kcinc weltliche und kcinc geistliche Regierung widerstehen. Ist dieser einmal so beschaffen, wie dcr Drang uud die Noth. wcndigkcit dcr Gewissensfreiheit und dcr religiösen Gleichberechtigung in dcr Neuzeit, so ist dagegen zu sprechen vcrloruc Mühe und Arbeit. Die päpstliche Gncyklika. Die vom ß. d. M. datirtc Encyllika des Papstes rnft den 5lirchci!vorstchcrn, au die sie gerichtet ist, die bisherigen Bemühungen des römischen Stuhles, uud namentlich des gegenwärtigen Inhabers desselben, für das Seelenheil dcr Glänbigcn in'S Gedächtniß zurück, lind führt insbcsondcrc mehrere Rundschreiben und Allokutioncn ans früheren Jahren an, in denen die hauptsächlichsten Irrthümer, wclchc diese« Seelenheil in nnscrcn Tagen gefährden, nnscinaudcrgcsetzt uud verurthcilt werden. Dicsc Irrthümer, sagt dic Eneyk-lita, zielen vorzugsweise darauf ab, dcn Einfluß der lalholischcu itirchc uicht bloß auf dic Einzelnen, son< dcrn auch auf die Völker, Staaten m,d Souveräne zn vernichten. So gebe es nicht Wenige, wclchc dcn Ornndsatz dcs „Naturalismus" auf dcu Staat in Auwcndnng zn blingcn uud zu behaupten wagen, daß im Slaatc zwischen dcn wahren ,„,d dcn falschen Religionen kein Unterschied zu machen und Diejenigen, wclchc dic katholische Rcligion verletzen, nicht weiter zu bestrafen seicu, als dics die öffentliche Ruhe rr< fordert. Die Gewissens' und Knllussrciheit wird von dcr Eueyklika als „Freiheit dev Bcldammniß" bezeich« »et, und die freche Verkündigung des durch die sogc« nannte ösfeuNichc Meinung llmdgegclicnc,, Vollswil» lens als obersten Gesetzes als ciuc zum rohcstcn Materialismus führende Berirrnng. ?lus ihr ent» spriugl daun dcr Haft gegen dic religiösen Körper-,chasten, dic Vcttelordcn, die Feiertage „. s. w. Man wolle aber die Religion uicht bloß nus der burger» lichen Gesellschaft und dem Staale, smidern auch aus dcn Familienkmscn verdrängen, und predige zu diesem Vchiifc Socialismus und Kommunismus. Nicht minder vclweifiich "nd lluvcrschämt ist daS Treiben Derer, wclchc dic höchste iiirchcnautorilät der Eivil« antorität zn unterwerfen streben uud die Gilligkeit dcr Beschlüsse dcr rrslcicn von der Genehmigung der letzteren abhängig machen — als ob die Kirchengewalt nicht durch göttliche Einsetzung von der bürgerlichen ganz verschieden uud unabhängig uud dem Papste nicht vollc und höchste Gewalt, die allgemeine Kirche zu weiden, zn beherrschen und zu regieren, vou Gott verliehen wäre. Allen diesen höchst verabscheuend werthen Irrthümern und Ketzereien gegenüber hält es der Papst für scinc Pflicht, sciue Stimme neuerdings ertönen zu lassen, fordert vor Allem zn gcmciusamcil Gebeten auf und fchleudcrt bei diesem Anlasse sein Anathcm gegcn Die, welche vom Satan getrieben die Gottheit Ehristi zu leugnen wagen. Endlich wendet cr sich an die Würdenträger dcr Kirche, spendet ihrem Eifer warmes Lob, crmahut sie zur beharrlichen uud ausdauernden Vclhätignng desselben uud schließt mit dcr Verkündigung eines vollständigen Ablasses in der Form ciucS Jubiläums für das Jahr 1865, das jedoch nur einen Monat dauern soll. Die achtzig Sätze, welche in einer der Eucyllila angehängten, in 10 Paragraphc abgetheilten Beilage l^vliMlk) zusammengefaßt sind, cuthalten uutcr Andcrm Vcrdammungbscnlcnzcn gcgcn Icne, die dev alten scholastischen Methode Zweckmäßigkeit für den Fortschritt dcr Wisscnschast.cn absprechen; ferner werden darin die kirchlichen Immunitäten, die abgesonderte Gerichtsbarkeit in Eivil- und Kriminalsachen für Priester nlö unantastbar hingestellt, daS Exequatur, die Äerufuttg »vcgen Mißbrattchs der kirchlichen Gewalt, dcr Widerstand gcgcn dic Konkordate vcrnrthcilt. Ein gleiches Schicksal trifft Jene, wclchc den Bischöfen die Uclicrwachnng des Unterrichts auch der Laien entziehen, dic Seminare n. s. w. dcr Obcrauf» sicht dcr bürgerlichen Gewalt untcrwcifcn wollen n. dgl, Das Patronalsrccht und das Präscutationsrccht der Ncgirrnugcu vctrcsfs kirchlicher Gcncficien wird ebenfalls verworfen und gegen dcu Grundsatz dcr Nichl-intcrvcnlion, gegen jede Gcllcndmachung von Volls-rcchtcn gegenüber dcn Fürsten feierlich proteslirt. Die Ehcgcsehgcblmg in ihrem vollen Umfange gebührt der Kirche, dic Katholiken dürfen die Frage, vb dic politische nnd zeitliche Gewalt dcr Päpste, mit ihrer geistlichen und kirchlichen vereinbar, nicht einmal in Erörterung ziehen, ebensowenig wie die Möglichkeit, daß die Kirche, nach Beseitigung dcr weltlichen Gewalt, größerer Freiheit genießen könnte. Diejenigen, welche dic katholische Religion nicht akS einzige und ausschließliche Staatsrrligion anerkennen wollen, unterliegen ebenfalls dem Anathcm, nicht minder als Icnc, die dcn Nichlkatholilen öffentliche NcligionKüvnng einräumen odcr überhaupt freie Mciuuugsäußcruull zugestehen wollen. Dcr ^». Satz endlich spricht über Jene das BeroammungSurtheil aus, wclchc vorgeben oder behaupten, daß dcr römische Papst sich mit dem Fortschritte, dem Liberalismus uud dcr modernen Eivlllsation versöhnen nnd ciucn Vergleich eingehen könne nnd müsst. (Derselbe lautet wörtlich: limnliinik 1'oiM'cx r»0t,c>«t, :io s^lxt, oMt,i civiliwty uotw rsoon^lilu-ß . Die Koni» mission stellt den Antrag, „den Gesetzentwurf in dcr von dcm Abgeordnetenhause gewühlten Fassung auzu-nehmen." Das Gcsctz wird ohne Debatte angeuom-men und auch joglcich in dritter Lesung zum Beschlusse erHoden. Berichterstatter Freiherr v. Rueskäfer liest hierauf den Bericht übcr den Gesetzentwurf wegen Erhöhung dcr Restitution des Zolles und dcr Ver-braucheausgabcn bci dcr Huckerausfuhr. Die Kommission beantragt, „cs werde dem Be» schlussc des Abgeordnetenhauses beigelrelen." Fürst Salm koustalirt dcn allgemeinen Noth< stand, der schon so weit gediehen sei, daß sich ein Theil der Bevölkerung des Gcbranchcs des Zuckers enthalte. Er wünsche, daß nicht nur für dcn Noth« stand der Zuckcrfabrilantcn, sondern auch für den allgemeinen Nothstaud Etwas geschehe. Er wolle nicht gegen dcn vorliegenoeu Gcsctzcutwurf fprcchcu, aber er hältc cs für besser gchaltcu, wenn mau die Vc» zehrungsstcucr herabgesetzt hältc. Dlc VcrzchruugS» sleucr für Zucker sei zu hoch, denn die Steuer sei beinah: fo hoch, wie dcr Zuckcrwerth. Er sei dcr Regierung jedenfalls daulbar, daß sie dcn Versuch zur Abhilfe macht. Fiuanzministcr u. Plcner bemerkt, daß die Regiernng sich keinesfalls Illusionen hingegeben und durchaus uicht geglaubt habe, mit dieser in Rede stehenden Maßregel dem allgemeinen Nothstände ab» zuhclfcn. Sie wollte damit eben nur der Zucker« iuduslric zu Hilfe kommen. Was die Bemerkung des Vorredners bezüglich des unrichtigen Verhältnisses, welches dcr gegenwärtigen Vcstcncrung zu Grunde liege, betrifft, bemerkt dcr Minister, daß in Preußen das Verhältniß 11:1 angenommen werde. In Preu-ßcn sei wohl die Rübe zuckcrrcichcr, aber cbcndcßhalb werde in Oesterreich das Verhältniß von 12'/, zu 1 angenommen. Frcih. v. Baumgartncr befürwortet den Gesetzentwurf und bemerkt, daß bei einer Enquete, wel-cher er präsidirlc, die FM'ikalltcn sich für das Verhältniß von 12 l, zu 1 ausgesprochen haben. Er verwahrt sich dagegen, daß aus dcm hcntigen Be« schlusse Kouscqucnzcn für die Zukunft geschlossen wer» den, wcßhalb die Erhöhuug dcr Slcucrrcstitution auch nur auf'die Dauer eines Jahres bewilliget wird. Dcr Gesctzcutwurf wird hierauf augcuommcn und in dritter ^csuug zum Beschluß erhoben. Dcr Präsident dcr Staatsschulden - Kommission, Fürst Eollorcdo, hat iu ei »er Zuschrift mitge-theilt, daß bci dcr gcmäß dcs Statutes dcr Staatsschulden ^ Kontrolc- Kommission vorgenommenen Aus-losuug eines Mitgliedes derselben das l'oos auf deu IHl. Hcß gefallen sei, wcßhalb er nun um die Vornahme cincr Neuwahl ersuche. Die Wahl wird sogleich vorgenommen. Es werden 53 Stimmzettel abgcgrbc». FM. Hcß wird mit '16 Stimmen wiedergewählt. Dlc nächste Sitzung ist unbestimmt. Oesterreich. Wien, 25. Dezember. Vom hiesigen Landes-Militärgerichte wird bclaunt gemacht, es sci dic Frau FM^.'Mtwe Cornelia Freun v. Eynatlcu wcgcu Verschweuduug uutcr Kuratel gesetzt uud der Hcrr Hof« und Gerlchts-Advolat Dr. ^cbastia» Ncimistcr als Kurator aufgestellt worden. Wien, 26. Dezember. Die Berichte dcr Mit« glicder dcö Finanzausschusses laufen der Reihe nach ein. So haben die Aligcordnctc» von Bachofcn, von Wurzbach u. s. w. ihre Referate bcrcilö zum Drucke befördern lassen; Freitag Hut auch Hofrath Dr. Ta° schct das scinc ^Staatsmiuislcr^uui, politische Vcrwal-tuug) überreicht. Es ist uicht wcuigcr als zwciuud-zwauzig Bogen start. Die Abstriche, welche Dr. Ta< schct beantragt, sind sehr bedeutend; uutcr Anderm soll auch dcr „Disposiliuussouo fur allgemeine Zwecke" für das Jahr 1^65) uicht wieder bewilligt wcrdeu. Dieser Foul» wurde für die uicrzchumonallichc Fiuauz« Periode 1^64 mit 5>25.(H» fl. bewilligt, für die zwölf Monate des Jahres 1805 sind 50^.000 fl., also 50.O.X) fl. mehr als im Vorjahre, beantragt. Man darf daranf gespannt scm, wie sich dcr Fmanzaus« schuß und das AbgcordilelcuhauS gegenüber dcm Antrage dcS Dr. Tasche! verhalle» werden. Trieft, 22. Dezember. Die Schicßproben in Pola sind nun vollendet. Sie habcu für's Erste das cutschiedcne Ucbcrgcwicht der gezogenen Geschütze von großem Kaliber tonstatirt und zugleich dargcthau, daß das jetzige Panzcrjystcm dcn Wirluugeu jener beschütze nicht widcrstchcu l^»n uud daher ciu audcrcs System crprvbt und angenommen werden müsse. Die bci dcn Expcrimcntcu in Pola angewendeten neuen Geschütze warfen 4<> uud l OOpfündigc Geschosse, welche alle Panzerplatten durchlöcherte!« oder zersplitterten. Dicse Geschosse siud auö so festem nud widcrstauds« fähigem Material, daß sic dnrch die Panzerplatten durchschlagen, ohnc selbst eine Vcrletzuug zu erleiden; ein Resultat, welches die ausländischen Versuche äh»° lichcr Art nicht crzielc» touutcu. Durch dcn bci uns erreichten Erfolg ist abcr die Möglichkeit hergestellt, auch mit Sprengladung oerschcnc Hohlgeschossc in daS Il'nere dcr Panzerschiffe zn treiben uud dort zer< störende Wirkungen yrrvorzudringeu. Ich crfahrc fcr' ncr, daß dicsc Grschossc die gleichzeitig versuchten ausländischen Projektile aus Hartguß« und Gußstahl wcit übertroffcn haben, und dicß gereicht unserer inläudi-schcn Industrie gewiß zur Ehre. — Dem Vernehme» nach überbringt dcr l. l. Gcncralkousul Schrciucr, dcr nculich übcr Trieft nach Alcxandricn zurückgekehrt ist, dem Vizctönig vou Egyptcn das Großkreuz des östcrrcichischcu Leopold-Ordens. Dicsc dem Regenten jenes wichtigen LandcS verliehene Auszeichnung wird gewiß beitragen, uuscrc kommerziellen Beziehungen mit demselben zn fördern. Pest, 24. Dezember. Nic die „Debatte" meldet, soll an die l. k. Militärgerichte in Ungarn dic Weisung ergangen sein, die in der Schwebe befindlichen Prozesse bis zum Monat Februar wo möglich zu Ende zu führen, wcil dann die Uebcrtragung der noch unerledigten au die Zivilgcrichtc vor sich gehen soll. Ausland. Wie aus Berlin gemeldet wird, wurde dcr österreichische Zoll bevollmächtigte Freiherr v. Hock von !dem preußische» Miuistcrprnsidcntrr Hrrrn v. ^iomarck lmo dem Handclelmimster Hcrru v. ^tzcoplitz anf das ZuuorfcüNülcndstc cinpfange», und die Besprechungen nicht bloß mit dirsru Rcgicrnngsmitgllcdcrn, sondern auch mit dcn zollpolitischcn Fachmäuucru, Dclbrück, Pommcr-Eschc, Philippsborn scheinen in dcm österreichischen Bevollmächtigten dic zuversichtliche Erwar-tuug rcgc gemacht zu habcu, dcr Abschluß ciucs Handelsvertrages zwischen Oesterreich und dcm Zollvereine werde das Resultat seiner Berliner Mission sein. AuS Turin wird geschrieben, daß in dcn Kreisen dcr Altiousparlci eifrig die Nachricht lolporlirt wird, cS sci am 13. d. Mls. auf Eliprcra cine Art Kriegslalh gehalten wordcn, nm dic Operationspläne zu dcr nächsten Frcischaarcucxpedition definitiv fcslz»-sctzcn. Äiau behauptet sogar mit Bestimmtheit, daß Garibaldi sich au die Spitze dcs Unternehmens stellen werde. Aus Vtailand erfahren wir, daß dort Eigarren-lrawallc ähnlicher Art wie jcnc, welche seinerzeit die Emlcituug zur Vicvoluliou gcgeu Oesterreich bildeten, au dcr Tagesordnung si»d. Die Raucher picmontc-sischcr Cigarren werden auf dcr Slraßc iusultirt, die Eigarrcu wcrdcn ihncu aus dcm Mundc gcschlngcu, sic selbst mit Vitriol bcgosseu. Dic nächste Vcr-anlassuug dieser anlipiemolltcsischcu Straßeudenio»-slrationcn bildet die Erhöhung dcr Tabalprcisc, wclchc die ilalicuischc ^liegicruug mit Zlistimmuug dcs Par-lanlculs verfügt hat, um sich auö dcr äußcrslcu Fiuauzlalaiuilät zu rcttcu, Mailand kümmert sich jedoch um die schlechten italienischen Finanzen blutwenig; cs dcmoustrirt gcgcn die lhcurcu Eigarrcu uud gcgeu die Regierung, welche sie uerthcucrt hat. Es raucht lieber aus Oesterreich eingeschmuggelte Vir-giuias, welche cs besser uud billiger als dic picinon« tcstschcn fiildct. Es sollen bereits bcdcutciidc Parlicil geschmuggelter österreichischer Eigarrcu saisirt wordcu scin. Mailand ist die Stadt dcr Froudcurs; cs frondirt jetzt gcgcil Picmont, wie cs frühcr grgcu Oesterreich froudirt hat. Die mailäudischc Prcssc verschweigt dicsc Straßcuszcucn gänzlich. Pariö, 24. Dczcmdcr. Dic. ^)iachrichl von dcr bcvo»stcl)clldel, ^nsammeutlllift mclircrcr diplomatischell Vcrtrctcr Fraiillcichö i>u Auslande wird offiziös dc-mcntirt. Die Gesandtcn Aencdclti uud Barou Talleyrand weilen unr in Paris, um ihrc Vo>bcreilui,gcn zur Installation auf ihrcu ncucu Posten zu machcu. Dcr Herzog vou Grammout und Fürst ^atour d'Auucrgne befinden sich wcdcr in Pans, noch sind sie dahin bcrufcu. Hicmit cutfallcn anch alle Gerüchte, dic dicfc Zufammculuuft in Verbindung mit dcr Ncn-jahrörcdc dcs Kaisers bringe» wollten. Ucbcr dic lctzlcu Erciguissc vom uorda»nerika« uischen Kriegsschauplatz incldcn iltichmondcr Blätter, daß Sherman nahe bci Savaunah uud zwar ^in cincr Entfernung von wcuigcr als süuf Meilen davou steht. Man wciß uicht, ob er angreifen wird, odcr vorderhand bis an dic Küste gchcu wird. Die Feuilleton. Bilder aus Mexiko. (Schluß.) Von jeher liebte der Mexikaner Klcidcrpracht, und so wcrdcn heute noch die Kinder, so zu sagen, systematisch zur Putzsucht erzogen, indem man sie — namentlich die kleinen Mädchen — schon im Alter von zwei oder drei Jahren nach allen Ansprüchen der Mode kleidet. Glänzendes Geschmeide ist die höchste Freude dcr Frauen aller Klassen. Vorzügliche Auf« mcrtsamkeit verwenden die Mexikanerinnen, vornehm u»,d gering, schön und häßlich, auf die Nettigkeit ihrer Fußbcdcckung. Die llciucn Füße dcr Wohlhabenden sind mit weißscidenen, zuweilen auch hcllrosa'farbigcn Slrümpfc» und mit gleichfalls hellfarbenen, äußerst zierliche» Schuhen bekleidet. Seltener erblickt man schwarze Slicfelchen. Gm,z besondere Sorgfalt verwenden die Kreolen auf ihrc Wäsche; sie haltcu auf feines uud reines Weißzeug. Eclbst in unserem Deutschland sind die Küustc dls Wcißnühcue>, Slickens, Waschcus u. f. w. nich: zu größerer Volllommcuheit gcdichcu als iu Mexiko, uirgcnds aber auch ist die Wäsche kostspieliger als dort. Uebcrhaupt licbl dcr Kreole dcu ^u> fus; er hält gcru glänzende Equipa.^'n, prächtige Reitpferde, galonirte Diener. — Eines jcdoch bleibt ihm frcmd: trauliche Behaglichkeit im Ha»sc und echter Koiufort. Trctcu wir ein iu bic Wohnung eines wohlhabcudcu Viexikaners! I Hier, das Hauptgcmach dcr Wohnung: dcr! Salon! Er liegt nach dcr Straße zu uud ist mil dcm besten Hausgcräthe aufgeputzt: Mahagoui-Möbcl, Spiegel, Ecltischchcn mit Blumcnvaseu, Heiligenbilder in silbernen Nischcu uud Oelgcmäldc in vergol-detcu Rahmen. Die cine um etliche Zoll erhöhte Seite des Saales ist mit »ieocreu Divaus urrschcn; Stühle genug sind dcu übrigen Seiten cutlang aufgestellt. Statt der Teppiche bemerkt man fein uud künstlich gcflochtcue Matten auö Palmblättcrn. Die Wände siud gegipst und mit Arabesken bemalt, gleichfalls die Dccle. Ncbeuau das viel einfacher ausgestattete Wohu-zimmer. Seme Feuslcr, gleich dcncu im austoßcudcn Saale, gehen bis zur Erde. Stickereien uud Gebetbücher, wie uicht minder dcr offcu daliegende frau-zösische Roman, finden sich vielleicht auch in den WohnlMgsräumcn. Wcnigcr heimisch muthct uns au das silberne Kohlenbecken mit glimmcudcm Feuer, sowie die Päclchm Papicr^Zigarrcu gleich zur Seite; denn bei uns ist eS, Gott sei Dank, noch nicht Sitte, daß die Damen dcS Hauses sich in den Dampf ihrer Zigarritos hüllen. Die Thür dort ist halb geöffnet l Werfen wir einen Blick in daS Innere jenes Schlafzimmers! Auf dcm großen Bette, mit wolloamaslciicr Ucbcrdcctc und Kissen von wrlßgcsticktcm Moussclin, sitzt die Frau des Hauses, im Begriffe, eine Tassc Ehololadc als Früh-stück zu schlürfen. Aus einem andern Zimmer, gc-radc gegenüber, schallt munteres dachen. Daselbst wirthschaften die Töchter dcs Hauses; ebcu siud sie in dcm höchst wichtige» Geschäfte der Toilette begriffen, wobei — ländlich, sittlich — lustig die Zi- ! garrc gedampft wird. Eine dcr jungen Daiucn ruht uachlässig auf ciucr Malle uud läßt sich gähnend von dcr Jungfer daS lange, schwarze Haar frisircn. Ein rcchtcr Ordnuugssiu» hcrrscht iu diesem Gcmachc gar nicht. Auf dcm Bodc» licgcu Slrümpfc umhcr, au dcn Stühlcu hängc» Krcpplüchcr und seidene Röclc. Das galizc Gcmach bildcl dcu lcbclidigslcu Gcgcusatz zu unseren rciulichcu, wohlgcorduclcu, dculschcn Mädchcustlllicu. Der Sitte dcS Rauchens, uou dcr wir soeben gesprochcu, wild iu Äicxiko vo» Mäuucr» und Frauen iu cilicm lluifaiigc gehuldigt, wouou wir iu Deutschland kaum ciucu Begriff habcu. — Bcgcguc» wir auf dcr Slraßc einem Freunde, bci wclchcm wir cincu Augenblick slchc» bleiben, so dürfen wir nicht vcrsäumcu, ihln eine Zigarre auzubiclcu. Trctc» wir in ciu Haus, m» ciucu Besuch zu machcu, so folgt sicherlich ein gleiches Anerbieten, uud zwar uumitlclbar nach dcu Erkundigungen übcr Bcfindcn u. s. w-Selbst die auwcsv'udcn juugen Damcu uchmeu kciucu Anstand , ihre Zigarrcndoscu hcruorzuholcu uud lapfcl' milzudampfcn. Begeben wir uu« in ciuc Tcr<»lia/ fo tüuucu wir gewiß sciu, dort im Zigarrcnncl'cl verweilen zu müssc», denn alle Wclt raucht. Für das Theater, dcu Ball versieht mau sich mit Zigarre", wcil cS dcr Anstand erfordert, daß mau dcn bcfrcn'l' dctcu Hcrrcn uud Damcu die cdlcu „Puros" aubicll'. Hat mau irgcud ciu Geschäft abzumachcu, so wnd zweifellos eine Zigarre augczüudcl, cl>c man zum Abschlüsse kommt, dcuu rauchcud sp"cht, ubcrlcgi, handelt uud dcukt es sich am besten, kurz: mau ta" uirgeudS hiugchcu. nichts thu», ohne zum Rauchc« ausocfordcrt zu wcrdcu, und da cö für uüpassmd o'", 5 «87 letzten Nachrichten lneldcn, daß das Korps Sherman's in Schlachtordnung steht und daß cs cine große ton-fodcrirlc Macht vor sich hat. Einem Gerüchte zufolge, welches dcr Bestätigung bedarf, hätte Sherman die Konfödcrirtcn bei Bloogiuingdale, fünfzehn Meilen vou Savannah, geschlagen. Die Division Warrens dcr Armee Grants hat die Eiscubahn von Wiloon auf eine Strecke von 15) Meilen zerstört. Konfödc« rirte ^tachrichtcn fageu, daß Beanrcgard gegen das Fort Pillow mmschirt und daß Brcckcnrioge inanöu-rirt, nm sich mit den» Korps Hoods zn vereinigen. Die Botschaft des Gouverneurs vou Virgiuicn ist dcr Bewaffnung der Sflaocn günstig. Die Repräsentanten. Kammer hat beschlossen, England die Aufhe« dung des Pc> tragS der Gegenseitigkeit, dcr mit Canada besteht, auzuzcigcu. Lokal- und PromnMl-Vachnchtcn. Laibach, 2^». Dezember. Heute Morgen um 8 Uhr fand daS feierliche Todtcnamt für wcilaud Se. Durchlaucht den Herrn Erzherzog Ludwig Joseph in dcr Domlirche Statt. Es fuugirtc dabci dcr hochwürdigste Herr Domprobst Kos; die philharmouischc Gesellschaft brachte Ehcrnbiui'S großes Requiem zur Aufführung. Außer der Generalität und dem f. k. Offizicrlorps wohnten Lc. Exzellenz dcr Herr Statthalter Freiherr v. Schloißnigg mit dem Greminm der Landes, rcgicrung, dauu dcr Hcrr Bürgermeister mit dcm Gemeinderalhe dem kirchlichen Alte bei. — Wie „Tempo" meldet, wurde das Gesuch um Errichtung eines ucnen Triestcr Turnvereins von dcr l. l. Slallhaltcrci ablehnend beschicdcu. — Die Äeainleu der vcischiedenen Branchen zn Klageusmt gcdenlcu über Znschrist dcs allgcmciuen österreichischen Bcanttenvercincs zn Wicu in dcr Glan-stadt eine Filiale zu gründen. Zn diesem Zwecke findet im Laufe dieser Woche daselbst eine Borbc« sprcchuug Stall, von deren Ergebnissen die Verwirk-lichnng oder Aufgcbuug dcs Planes abhäugt. — Dcr^Eorrcspoudcnt für Untcislcicrmark" wird vom neuen Jahre an »utcr dcm Titel: „Marbnrgcr Eorrcspoüdcnt" crschciueu. — Bei dcm nculichcn Eiscnbahu'lluglttcksfallc unweit dcr Station Pößuitz hat auch der Ngramcr Buchdrucker und Redakteur dcr „Naroduc Novine", Dr. Ljudcuit Gaj, eine solche Verletzung unter dcm linken Auge erhallen, daß er nur dcr durch zwölf Stundcn fortgesetzten Anwendung von Eismnsä'iäqcu die Rettung dcö Angcs zu vcldautcu hat. Vermischte Nachrichten. Bekanntlich hält sich iu dcr k. k. Hofburg eine große Anzahl Tauben anf, die eigentlich Nic< maudcm angchörig, sich schon seit Jahren daselbst nähren lind anf den Dachböden ihre Nester bancn. Se. Hoheit dcr verstorbene Hcrr Erzherzog Lndwig war ein besonderer Liebhaber dieser Tauben und hatte es sich znr Gewohnheit gemacht, dieselben täglich zwi> scheu 10 nnd 1l Uhr Bormillags vou sciucm Fenster ans eigenhändig zn füttern, daher diese Tauben, durch die jahrelange Gewohnheit zutraulich gemacht, sich läqlich nm die licstimmte Stnndc vor den Fenstern eine angebotene Zigarre abzulchucn--------müsscu wir inilrauchcn. Das Lcbcn dcr Frauen in ihren Gcmächcru hat einige Verwandtschaft mit dcm dcr Orientalinnen. Die M^itcincrin versteht es sehr gut, mit dcr Nadel umzugehen. Sie kann wcbcn und sticken, auch ein Lied singen, sonst aber steht es herzlich schlecht mit dcr Pflege des geistigen Elementes. Die wahre Bit» dung dcs Herzens uud Verstandes wird iu den heißen Klimalcn übcrhanpt nur bei Wcnigcn gcfuudcu — von Wcnigcn gesucht. Ein achtnngswcrlher Zng dcs Krcolcn ist dic außerordentliche Verehrung dcr Kinder für ihre Eltcru. Es lmmnt nie vor, dah letzteren geringschätzend bc< gcguct wird, »ud dicse gntc Sitte wird nicht nur im Paläste, soudcru auch i» dcr mmslcu Hülle hoch in Ehrl-u gehalten. Von zartcr Iugeud an werden die Kinder, wcnu sic von dcn Ellcrn gcrnfcn werden, niemals fragen: „WaS ist?" odcr „Was soll ich?", . wie man es bei uns wohl hie und da hört, sondern slcls: „Was befehlen Sie, Hcrr Vater, Frau Mut« tcl?" Die Kinder stehe» auf, sobald Vater odcr Mutter ius Zimmer lrctcn, sie vermeiden cs sorgsam, ihnen dcn Rücken zuzuwenden. Einc reiche Nalur, ciu heilerer Himmel, ein niildcs Kliiua haben übrigens dcn Kreolen verwöhnt nnd verweichlicht. Er erwirbt mit Leichtigkeit, avcl tbcn so lcicht läßt er das Erworbene durch die Fiugcr glcik'ü. Er dcull: „Laßt uns dcn Augenblick geiiic. ßcu; für die Zukunft wird Gott sorgcu." Sr. Hoheit einfandcn. Am Todestage dcs Hcrrn Erzherzogs tamcu sie wie gewöhnlich, und als Niemand ihrer achtete, drangen sie gewaltsam gegen die Fenster und schlugen und pickten so lauge an die Scheiben, bis sie endlich bemerkt nnd wieder gefüttert wurden. Nachdem die Tauben aber bei ihrem E» schcincn am folgenden Tage gänzlich unbeachtet lilie-bcn, flogen sie wieder hinweg und sind seit der Stunde nicht wieder zum Fcxslcr ihres ehemaligen Wohlthu» tcrö gekommen. — Ein Pester Advokat hat dnrch sein ohne Auf« ficht gelassenes fünfjähriges Töchlcrchcn einen em-pfiudlichcu Verlust erlitten. Der Postbote überbrachte nämlich ciucu Brief, iu welchem 7000 sl. culhallcn waren, und welchen iu Abwesenheit des Advokaten dessen Gattin übernahm. Sie öffnete dcn Brief uud legte die sieben Tanscudcr-Banlnotcn auf den Schreib^ tisch ihres Gatten. Später bemächtigte sich in einem unbewachten Augenblicke daS erwähnte fünfjährige Mädchen dcr Banknoten, die cS für Bilder ansah, mit denen cs einige Zeit laug spielte. DaS Ende dieses Kinderspieles war aber, daß das Mädchen drei Tausender-Banknoten in dcn Ofen warf, und sich am Verbrennen der „Bilder" ergötzte. — AnS dem Wcimar'schcn Städtchen Miinchcu-bcrusdorf meldet man: Der Turnverein dafelbst pflegt während der Wiutcrmonatc theatralische Aor» stclluugeu zu geben. Iu dcr uächstcn Zeit beabsichtigt er „Die sieben Mädchen in Uniform" zur Aufführung zn bringen nnd halte am II. d. M. einc Probe veranstaltet, zu welcher sieben Gewehre geliehen worden waren, von dcncn cincs scharf geladen gewcfru ist. DicseS Gcwchr legt ein junger Mcmn ans Klein-bcrusdorf, nicht ahnend, daß dasselbe geladen, an, uud schießt cs, um durch daS Platzen deS aufgesetzten Zündhütchens dic anwesenden Mitspielerinnen zn erschrecken, anf feinen ihm gegenüberstehenden Bruder ab. Dcr Schuß dringt diesem durch die Stirn in den Kopf, der Getroffene ist angcnblicklich todt. — Auf dcm Rückmärsche aus dcu Hcrzogthi^ mcrn hatte das 7. Brandcllburg'schc Infanterie»Regiment Nr. 60 Quartier in Spandau crhaltcn uud warcu auch bei ciucm Schuhmachcrmeistcr einige Mann cinquartirt, mit denen sich dessen Lehrling viel zn schaffen machte. Als das Regiment Spandan vcr-ließ, kam dcr Lehrling in das Zimmer, in dem sich die Emcmarticruug befunden hatte, und da er iu dem» fclbcn noch cin Paar Sticfcln vorfand, fo setzte cr vorauö, daß diese einem Soldaten angehören mußte» und eilte mit diesen dem Regimentc nach, holte dasselbe auch ciu und warf, da er die ihm bekannten Soldaten nicht culdcckcu tovutc, dic Stiefel mit dcn Ti^l^tc» a«f eine», Pa.) Weizen pr. Mctzcn fi. 4.— ; Korn fi. 2.60; Gerste fi. -.— ; Hafer fl. 1.40; Halbfrucht fl. 3.-; Heiden fl. 2.40; Hirse fl. —.— ; Kukurutz fi. 2.50; Erdäpfcl fl. 1.s>5- Linsen fl. 4.80; Erbsen fl. 4.10; Fisolen fi. 4.20-'RindS. schmalz pr. Pfund tr. 43; Schweineschmalz kr. 40; Speck, frisch kr. 30; delto geräuchert kr. 35; Butter lr. 40; Eier pr. Stück kr. 1j; Milch pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfund kr. 19; Kalbfleisch lr. 2«; Schweinefleisch lr. 20; Schöpsenfleisch kr. —; Hahn-del pr. Stück lr. 20; Tanbcu sr. —; Heu pr. Ztr. fl. 2.— , Stroh fi. !.._; Holz hartes, pr. Klafter fl. 6.20. dctto wcichcs fl. —.— ; Wein, rother, pr. Eimcr fl. 4.50, dctto weißer fl. 3.50 (neuer). Vcrmüwortlichcr Redakteur: Issnaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Namberg in Laibach. 5 588 3ül!kll!)ll!^!. S:5llt5l,ld Waal In 5sserr Wäliriiüg . zu 5"/, 6^10 «6 6'» detto rüchahldcir . '.„ 97- 9?,.'." dctto rückzahlbar von 1864 80.80 80.9l> Eilbtl-Alulch.n vim 18 ?t«t«Anl, mit ^ün -(lonp. dttiomlt Mal'lssoup. . „ 5 „ 7l7l> 71 9t. dltto......., 4<,. U2 2^ »'2 75) Vlit Verlos, v. 1.1339.....154 5.N 155).- .. „ „ .. 1654..... 90,25 9<».5l, „ „ „ „ i860 zu 500 >^. 94 10 94 2. „ „ .. I8Ü0 „ 100,. 97.15 97.^5 .. ,. .. 1864 ......82. «2.20 >t!ol!en. Nieber-Oeli.rrtich . . zu 5*/. 83..V) 90.50 Ober-Oesterreich . . „ 5„ 89.7ä 90.25 Valzburg . . . . „ b„ 90.75 91.25 Böhmen . . . . „ 5„ 93.— 93.56 3t.icrm.,.ssärnt. u. Krain, zu 5'/« 90.-- 9^.-''ialiren .... „ d ,, 91. - 9^ - - ZHl.sien......5 ,. 89.— 90.— Ungarn.....,. 5' „ 73-l'O "cj 7.'» temescr-Äanat . . „ 5 „ 72 25 72,7.> Kroatien uno T!a?onit» ,, 5 „ 75. - 75 7"> i^ali^ien....., 5 ., 72.75 .3'?5 Ziidlndurgcn . . . ,/5,. '< 1 Üü ?l.75 '^ull'wiila .... „5.. 7225 72 .,0 „ m. r. H.r!., H. Ferd.-ili^sb. ,.1000fl. C. M.184').-18>7 Staals<^is.-Ocs. zu2»«) s». <5M. oder 500 5r.....201 90 20^i. Kais. Mis.» Aahn zu 200 «. CM. 13<.- - 131.50 Zud.'nordd.Ätrb-Ä^oo ., „ 118.^.0 118.-.0 Süd. Staats-, lomdardisch »vene» tianisch, un» central italienische Eis. 200 fl. ü. W. 500 Fr. 230.50 237.50 O.'.l. ,stülI-p»nr,.-V.z. 2',s» !.VM.22''.50 225.75 O>!'l.Dr:!.-D.!!»li!!ch.-^ls. Z-i»' 4.^.-- 4.^. O>»^r>.ich. ^l.yd ü! Tl,.ü Z" 2^8.— 230.-. W'.». 3a>i'rf,!!.-'.'lllg.500fl.o.)ü 400— 4!<'.- ^>'!,l K.ll.ni-rücke . . . , <:52, 355.— Z^lü». Wllü'.,im ,»'. 200 fl. . Il;,'»' I<;l75 T.'xlßd.K'NlÄf !/„ ,u ^^)»1.(>. M. m. 140 si. l70'7.) (iiilzahlullq l47.- -.- 'VfnnVl'Vicfe (fur 100 ^., '.'l>it!oN!il, I0j br^, r. ?. l,an'>>u-' 1857^» . 5'/. 102.- 102.50 (5. 2>i', ) v.rlrHlae 5 „ 9,j.75 9l. N,il!^iialb. auf ö. W v> rl?^l,. 5 .. 89 ^0 89. U!!.',arischt ^cd>!^.ssr,dit-'A»sialt ,,', 0'/, p(ft.....82.25 8'.'.?5 Vose l>r. Ttilck.1 Krcd.-?lnstalt füi Hand»! u. Vtw. zu 100 sl. ^ft. W. . . . 120 Ztadt.,em. Ösen ., 40 „ ü. W. 25.50 2<>..- Tfterhazy „ 40 .. G.M. 102.- 10 l, Salm ,. 40 „ „ ,. 3!.— 31.50 Palfs,, zu 40 il, CÄ?. . 27.75 '^.'» (5l> l? „ 40 .. .. , ^.50 27. - Lt. (Ä.„,,'i< ^ /lo ^ ^ ^,7 .',o ^ ^ Wil!^!!l1,.>,>ih ..2«'»,. ,. 17. -!7.5') W.»!?!!.!!! , 30 .. .. ^ ^-!..'5 I«.75 K.q!r,'l,1, .. 10 .. ,. . l^.— 14.50 .il.l.^o's^t^l,'!!? 10.....1^ , Ili 25 W e ch s e l. 3 Vil'n.ite. V.ld Waare '^ii^^l'urq fsir 100 9. süvd. W. 97.10 97 3<» ,^l ,tt?urt,r 100 Mart'^aill'o 8»! 75 87.— ^i!pl?!! für 10 'pf. stciliiig . !15.:.<0 11s».3s! Paris, fs>> 100 ,5l,'nss . . . 45.^0 45.90 (?our^ oer (»illdsvr.e». Gr!b Waare K. Ml'ln^Dusatin 5» st. 47 tr. 5 ss. 48 Nlr ssrcncn . . . 15 „ 95 „ 15 „ 9sl NaprleoilSd'or . 9 „ 27 „ 9 " 28 Nuss. Imp.ria!«. 9 „ 50 „ 9 „ 52 " V,rein6lhal»r . 1 ., 72j„ I „ 73 Silber . . 115 „ ... ., 115 , 25 „ I. Verzeich niß derjenigen H^. ^. Wohlthater, welche sich durch Lösung der Enthl'bungskarttn von den Neujahrs-, Namens- und Geburts-tags-Gratulatiouen zu befreien wünschen. (Die mit einem Stern Bezeichneten haben auch die Karten zur Enthebung von den Namens- und Geburtstags-Gratulatione» g löset.) ' H?ri M.illil, Schllkle. Spil^lö.Vlr-lvalttl slilnmt Fcimilir. * Frali Nosalie Eger s.imi»! Tochlcr. " bcrr N. N. Flau Marie Grundner. * Hcir Thomaö Glanlschlngg. k. k. j»l>. Vezilköh.nlptl,,ali!l s. Familie. ' ^ Iol'ainl .^rlischoriß s. Familie. ' Domherr I. V. No^ak. Seininaro'Di« rcktor. ' Regierilngöralh Vezdek sammt Familie. * Htll Naimlllid Zhllbn-, k. f. Kleiste. lichtsraly s^mmt Familie. ' n ^lto Zhliber. k. k. Negiermigs. Offizin! sammt Familie. ' , Aitton Zdubel, f. ?. Hallplnmlm samilit Frau. ' , Josef i.'c6koyiz, k. k. Nechinlngs« Offizial niit Familie. ' . Franz Snidcrzdizh, k. k. Nech< Mliigöralli mit Frau. ' ^ Dr. Iichami Zholier. ^ Naimnlid Schrey, k. l. StaatS bllä'haülüisss Official m Gra^. ^ Fmll Iossfioe Freilll vc»!! Grimschiß, HofralbsMilwe. " Herr Anton ^eitner, k. k. pens. Vc- zirks'^ommissar sammt gam!l,c, * , Karl Galle sammt Frau. ' , Jakob Frierich samiut Familie. ' , Karl Friorich sammt Hr.ni. " Herr '!l. Urschi^l) in l'all'ach, St. P.- leröuorNadt Nr U»,^ " « A Naimo. ° « Stefan Talizbcr sammi Fmnlie. ' « I. N, Khan» sammt F.ümlie. " ^ I. Weillich sammt Gemalin. ' » Josef Zhuder. Rechnung^ach s Fa milts. ' ^ Dr. And. Zhcbaschek. Profsss^i der Theologie. ' « Vellaucrh Kasl)., f, l'. ^aii^er. " « Pogazhar Martin > fl'nstdlschöft. " « Pavzhar Anlon j Hof»KapIä»s. " « Hauptmann Manzolii. Frau Katharina 5taprcy. Herr Iobann Kaplcß, Slaalsaüwallc! Slibstilnt. ' Frau Marie Vaml'cr^. Buchhändler'- Witwe sammt Kindern. " Herr Igll, Ec>l. u. Kleillmal)r samim Tochler. ' « I. Irkizb. k. k Notar i>» Gu>l. feld sammt Fran. ^ « Franz Pirker, Spediteur samml Gemallll. " « Il?bann Gajo, Korrespondent s Gemali». * ^ LandlSgerichlsrath Vrolich sammi Familie. ' « Karl Fischer Edler u. Wiloensle. k. k. Major. ' Hcrr Anton Hamassa. , Ail'ert SaMlissa nud Frau. > " n Fran^ Plesche nno Frail in Tnrsl, ' « Fclir Naöpi ,l»o Fran in Wien. » I,N'^^ 2eeman. " Freiin v. Hochs. gll». Frciii, u. Gall. ^ (ilconore Fleii» u. Ga>i, Süfisoaine. " Freiherr Mac N,vln O Nclln sanittil Familie. Ü>an Ma^alena Gnnzler. Hausdrsiz» zlm,. ^ Hcrr Wilhllm von Nöder. l, k. Ve. zirkö - Vorsteyrr sammt Fran in Sl.in. ^ Andreas P^lllin. jnbilirtcr Vice« Slaal^linchl.'allir sammt Oaltin. « Ioslf Ä. von Ricl'Icr s. Familic. ' „ Ne^nlgs. k. l, ^.ini'tafll'Dircflor in i.'ail'acl>, ' »> Nickaro Ianeschiß. Soarkossa. Amls.Vorsttl'cr jamnu Familie. ' Fainilic Preg!. ' Herr Naim. Pir,)!. Soarkassa Kassier. ' « Vistor Pre^l. Handlnnq^agent. * Frau Marie Greuel und Sohn, " Herr V. Snini^ sammt Familie. ' « Dr. And. ^lschin. l. l. Bandes. Gerichts» Präsldlnl sammt Gc» maliü Tl'rrlsc, ^cl». 3indcsch. " Hcrr Analst m,d Fr, Cl'arlolle Iäll,»,;. Herr Aolo» i!a'schan. ^ran Mascha», ^el>, von Priebelin^. " Herr Valenlin ^o^es, l. k, ^inlsg. Gcrichls N.ith sammt Gallin. " n A,üon >Nriv>per »nil Fran. " „ I^'scf .«llc'p.r mit F.nmli.'. ^ , Ic'ilf Vi»c. Kri^per mit Fian. * „ Mallin Ioanetizl». Landes.Pnch. l'allrr. * Domberr Ioscf Pans^ler. ^ Herr Nicharo Graf Annspcr^. " (5omlcssc Marie Alirr^oer^. ' Herr Emannel Matanschss. k. l Ol'cr« i.'ande^enäilö'Ralh s. Fannlie. ' « Alolö R.^!>l, jül'il. Rechnn,',^. Natl) der kärülüfrische» Staals» l'nchballnng sammt G^.üi". ' Frau Anna Vroschck. l. k. Ca,i:l>a!' nnd KrieqS Z.ihlmeifters Wilwe. ,* Herr Professor Dr. Valliüa s, Fl.ni. " » Mich.iel K.isttlip k, k. ^illiolhc. tiir stimmt ss.in'ilif. ," Urslil!iisr<(5l)»^c!!! >» ^'achach. " Herr Michael Polozluok. Älichl'.'atsr dcr Nrsnlinerinen In ^ail'.ich. " « Math, Hozl'cvar, Mäochenhanpl« schnI'Kalechl't in Laidach. „ Anton Poil-zhnlk. Pfarrcr iu Planina, n Johann Kouazhi^h. Stadlpfarrer lind Dechant in Irria, telegraphische Ejfekten- und Wechsel-Kurse an der l. l. öffentlichen Börse in Wien Den 28. Dizeml'tr 5'/. MctasliqulS 7ü.— 1860-er Anl.ihe 93 7» b'/« ?lal.-?lnlch. 80-- Silder . . . »14.75 Banfattie» . 770. Londen . . 114 95 5reditakti,n . 17.^.10 «. l. Dulaten 5 4«7.« Ircmden-Hn^eige vcnl 27. Dezember. Ttavt Wien. Tie Herrn»: Daslciv, Rschnimgssontlolor, v sseistrih. — Tovjaf, i:,cr5ehä>,d!lr. v. Klageulurl, — (ilsuer, Bsjirl^'Äejiiütt, ven «^ü!t,chse. Elephant. Die Hcrrcn: Wcli von Unterdrauburg. — ^llrr, Handelsmann, von Pcttau — Icriuann, Güsblsiher, vcn ^ahrüsiliil. — Ne»h, Ferst gl?Mtter, vl'N Haa^ber^. Baierischer Hof. Die Herren: «ih, Handelsmann, v. Graz — Lanz, Handelsmann, ven Linz. Mohren. H«?l <3i>,l. Ficischcr. vc!' Plst. Ich s'al-, Ihr Anathcm-Mundwasser „»prüft l-.,^v ellNlch!c»sn»»!th bnundl«. ! Vi.ii. den 2i.'. 7^"l!''r 18»>>. ' Pros. ollnoh^. ^Pvr'. t.r f. k. Klinil ;u Wie», l, stchs, ! Hcsratli :c. (1('ö-12) (2377—10) Nur noch bis Übermorgen zurIichungam Z.Znllerk.I, gesetzlich gestempelt, verkauft u4ss. ^2434-2)" Rr^ 3853. Einleitung Amortisirung. Von dem k. l. Ve;irksai!,l, Lack. als Oeliclll. »rill» betaintt qcmacht n»d l>cn unbffaunl wo licfiiidlichcl' n.'ä'be« »i!^s7i'. :!l!t> dlrrn gl'iä'fall^ unl'll,,»,,!?!, Nscklsuackfolqern erinnlN. l-ab nder Ansacken rcs Itts.f Dclcnz '.'o„ Lc>m ??r. 9 lim lin^iIslleiidcAmor' üNrnna. der alif dcr ihm ^l)ö'ii>i.sn, im G>»!,ol)nche H,r,schaft ^'ack>ul, Url'.'Nr. !)34 voilomnnndr» Hilde ^ll ^'om Nr. '.) fti! li. April 1807 1'afifndcü Saß-poll als «V>oe Vcr^cich 11. Aplil 1807 zwischen ihm »no jcinsm Valcr Nrb.ni wcgen lcliln^läl'^lichsi' Uülsrl'alleS" all, )lne, welche ans irgend ein^in Nlchlo^ gründe Ansurnchs daranf zl« haben ver< meinen, anfgefordeit iVsldcn, solche liiüütn Einem Iadre. scchs Wochen ll n o drei Tagen. '.'om Ta^e der EinschliM,!^ dicses (^^llll!. so gewiö bcl tlcscm Gcrichle cinznniclt'en und alls^lsnl'ren. n'i>r'a/»s nach Ver« lauf dieser i^rist anf weilcres Anlangl» dicse Saßvost sc!l)en l>clv>lli^el wcrden wnrde. Znr Walirnü^ d