(Organ der verfasiungspartei in JElrain. ====- DdvnnemenlV'Beorngttisse: AnsertisnL-Pretse: #r. 845 VLN)j»drty: Allr Vait>a fonnte sre ii&er eine bominitenbe Stcllung ver fugi n. rocnn fie eintm roitHidjfn Jntercsie fiir bas Land dutch-drunacn von ciner flar ersahten politischen Idee oeleitct unb in ben Zielen, bie fie anstrcbt, geeinigt tare Wir habcn aber gezciot, bah fie r,ur in bet StoijOTS S-S-" «mi9 i[l, m iibriaen Fragen aber ofme Verstandnih unb Mb,m, «« «U-n «ch,°ng-n d„ «mdr°,- - w flcElt Der Regionalisnius in srinen klein-S"en Formen 'st -n biefer Majoritat glanzend entroicfelt • bcr Vcrtrrter bcr sublichen Bezirke hi,tet ftir rejne Lmibsleute im Norben einzutrcten unb Sr Slbacorbnetc l'lickt unocrroanfrt nur auf feinen Innften Wal'lkreis unb richtet stch tu semen. Bet-JX* in nlien Fraaen rnehr obev wcniger nur nad) £ “I'"*”' D°d-- tW° zul»mm°»,,h«n°dc- n„u,R „,it dem etaatc m Frage steht. D-eskM be-icfcrdnften ©csichtefreise entsprechend gibt fid, bie Mirksamkeit ber herrfchenben Majoritat fr u i l Ir t u n. biniaes aus der Vergangenheit des V,n fl Laibacher Theaters. 10-15 3*,,, im a«ler6«m «->»»«> «w*m - »" ffi?Mube aestellt roerben, so roar eS bed) etn recht £ “richer unb htibfcher Musenttmpel, ber m seiner sckmackvollen 2lučftattung unb feinem gefanunten, StiCigcn Ansehen ben SInforbctungcn einer Pro-Lnlftabt burchaus geniigtc; auch roaS bie Grohen-"‘"Lliniffe anbetrifft, beivcihrten fich biefelben als nollkommen auSreichenbc unb roenn man beztiglich bet Entivicklung ber Stabt unb beS TheaterbcsucheS ft* nicht eines iibertriebcnen CptimifimuS^ schulbig machen roill, muh man zugeben, bafi ber FassungS-laum unseres Ieibev zu ©runde gcgangcnen fclbftftanbig nur burch Mahregeln fund, bie ben : nationalen Aspirationen jeber unb auch ber unge= I fundeften Richtung Rechnung tragen, im ubrigen aber jeichnet fich diese Partei unb ihre Mirksamkeit burch ben Mangel an Jdeen, burch ihre Unthcitig-k it unb die Unfruchtbarkcit auf dem Gebiete der administrativen Reformen unb babuvd) aus, dah ste bem Ginfluffe frember Etromungen unb nur ju ost bem Drucke bcr pkrsonlichen Juteresfen iviberstanbs-los nachzugeben gczroungcn ist. Bcrocgte Debatten rourden ivahrenb der letzten Session liber ben Normalschulsond unb iiber bie Vcrrocnbung ber grohen Auslageu geslihrt, bie bem Sanbe bie Erhaltung ber Bolkssck)»len bercitet. Die 5D!inoritat ist eine Freuubin ber Bolksschule unb ste bliett mit Stolz auf biefe ©djopfung ber liberalen Partei in Desterrcich; aber ihr liegt baran, bafs biefe Schulen and) bem Zwecke entfprechen, sur ben ste gefchaffen rourben, unb bah bie Aufgabe ber Schule in ihrer Neinheit erhnltcn unb nidjt burd) Tenbenzen gefalscht roerbe, roclche std) in bebenklicher Weise auf bicfem Gebiete funbgeben. Die Schule sell bcr Bilbung bes Volkes unb nicht bessen Ver-hetzung bienen. Die Resultate, roclche unfere Sd)ulcn aufroeifen, entsprechen von Iahr zu Jahr roeniger ben berechtigten Erivartungen. Die SDiinoritat erbrachte ben Beweis bafiir unb ivies auf bie junehmenbe Verrohung in geivisscn ©djulerfreifen unb auf ben bebauerlidjen Ntickgang bcr Cultur hin, ben man nicht m c hr iiberschen kann; fiir bas Lanb miihten fid) barnuš bie traurigften Folgen ergeben. Das Theaters voraussichtlich noch fiir roeitere fitnfjig unb vielleicht fiir noch mehr Jahre geniigt htitte. Wie das Laibadier Theater burch biefe Sieno-uiiungen fich Enbe bcr Vierziger-Jahre in seiner auherlichen Gestalt sehr verschonert hatte, so bot es in derselhen Zeit auch treffliche Sciftungen naheju auf allen Gebicten ber theatralifchen Darstellung. Der verbienstvollen Direetoren Thomo und Funk, bie damals unfere Biihne leiteten, rourbe sck)on gebacht. Auch Gaste von Bebeutung traten bamals hausig auf; unter ben beruhmteften erroahnen roir bie Schouspieler Kunst unb Lowe. Letzterer trat in bcr Saison 1848—49 als G a st in „(Sorrcggio", „Garrick", „Hamlet" unb „Ficsc»" auf unb rourbe mit Blumen, Kranzen unb ijSebichtcn iibersthuttet Das Jahr 1850 bradjte Frau Schuselka-Briining als Gast. So anerkennenswerth ubrigens bie Leistungen unferer Biihne in biefer Periobe, roie a ud) in mancher anberen Saison, bis in unfere Tage hinein u aren, fo mannigfaltige unb eble ©eniifse von Zeit zu Zeit gcbotcii rourben, so lafet stch d od) nicht verfennen, dah die Sage der Laibacher, roie iiber-haupt aller Provinzbiihnen, scit ben letzten Deeeimicn her cine immer fdjroierigcre rourbe. Strenge genommen, schlicht freitid) bie beste unb fruchtbarfte Zeit ber Provinzbiihnen, in welcher fie ciitcn ivirklichen unb ivar Wasscr auf die Miihle ber Nationalen unb es biirfte noch Jebermann erinnerlich sein, in roeld)er Weise bet biesem Anlafse auch Baron Winkler fiir bie nationals Sachc eintreten zu follen gcgtaubt Hat! Die Minoritat mag roohl gerousjt Habcn, bah ihre Stimme in biefer Bersainmlung ungehort verhallen unb nur ben Hohn bet Gegner roachrufen roerbe; ste crfiillte aber ihre Pflid)t, roenn ste vor bem Sanbe unb not ber Zu-kunft Verroahrnng einlegte gegen ben unermehlichen Schaben, ben bie gegenroiirtige Wirthschaft auf culturellcm Gebiete anrichtet, um ber Vetantwot-tung bafiir nor bcr kommenben Generation er.thoben zu fein. Moge man in fpateren Zeiten bie Ausfiille bes offieieflen Lanbesblattes unb ber verbiinbeten nationalen Hetzblatter nachlefen, um zu begreifen, mit roetchen Elementen unb Wibrigkeiten bie alten, beroahrten frainifchen Patrioten zu kampfen hatten, als ste fiir bie vilalsten Jnteressen bes Lanbes, un-beirrt burch Spott unb Hohn, mannhaft, roenn auch ohne Erfolg, eintraten! Ebenso auostdftslos roaren bie Kampfe bet Minorilcit in bcr Frage ber „Glasbena matica" unb bes bramatisthen Bereines. In beiben Fragen vertrat bie Minoritat ben Stanbpunkt, fiir biefe Vereine biefelben Subventionen zu beroitligen, bie fie bisher genofsen hatten unb beren Ausmah ohnehin schon bisher von ber nationalen Partei festgefetzt roorben roar; bie Leistungen biefer Vereine rourben mit taetooller 9iad)fid)t nicht in Frage gestellt. Alles bas aber geniigte bem nationalen Moloch nicht, bie Subventionen rourben in vollkoinmen uberfliiffiger felbftftanbigen Einfluh auf bie Entivicklung ber Kunst ausiibtcn, schon mit bem Beginne bet Zivanziget-Jahre ab, inbem von ba an bie immer zahlrcid)er auftaudjenbeit unb mit munificenten Mitteln aus-gestatteten Hoftheatet bie besten Kraste an stch zogen unb fiir bie Richtung des Gefchmackes fast allein ausfchlaggebenb rourben. Allcin tange nad)her Hat trotzbem, roie oben angebcutet, unfere Laibacher gleid) anberen kleinen Biihne n noch verhaltnihmahig glčinzenbe Tage gchabt, bis in ber neueftm Zeit bie Bermchntng ber auf ber Biihne gcpflegten Gat-tungen, bie Anspriiche bcr Autotcn, roie ber bat-ftellenben Kiinstler. bie Slnforberungen bes PublifumS nit Jnfcenefetzung unb Ausstattung in einem Mahe zugenommen habcn, bah fteinere Provinzbiihnen unmoglich mehr nad) jeber Richtung Gutes leiften unb alle Genres pflegen konnen, ivcshalb man vicl-mehr ganz bcfriebigt fein muh, roenn mit ben verhaltnihmahig in jeder Beziehung bcfcheibcnen Mitteln, bie hicr in Betracht fommen konnen, auf einem mit Verstandnih unb Umficht abgcgvcnzten Gebiete dra-matifcher Thdtigkeit Erspriehlid)cs gclcistet rourbe. Hicrmit stub wir in unferen fkizzenhaften Bj trachtungen bcrcits bcr Gegenroart nahe* beren thcatralifdje Leistungen cin groher PublifumS noch aus eigener Anfchauung ii| Weiss namhaft erhoht, auf das bedrangte Budget wurde weiter nicht Riicksicht genontmen — das Vaterland war gerettet! In allen oiesen Fragen — es zahlt dazu sympiomatisch auch die Verweigerung dec Erhohung der Subvention fur die Holzfachschule in Gottschee und fur das Gymnasium daselbst, wahrend solche Erhohungen fiir das Gymnasium in Krainburg und fur nationals Vereine anstandslos bewilligt wurden — legten die Abgeordneten der Majoritat die vollste Uebereinstimmung an den Tag. Sie manifestirten ihre Energie und Uebereinstimmung auch in der neuerlichen Behandlung des Statutes der Stadt Laibach, die burin bestand, dah sie die im Mini-sterium beliebten Correcturen an dem grohen, im Dorigcit Jahre beschlossenen 2Berfe demuthig in's Slovenische iibersetzten und mit Enthusiasmus alle wie ein Mann dafur ftimmten, was ihnen besonders dadurch erleichtert wurde, dah die liberate Partei die Theilnahme an biefer Degradirung der Landes-hauptstadt verweigerte. Zahlt man zu diesen Fragen die cndlose Reihe der kleinen Subventionen von 10 fl. aufwarts, bcren Besprechung so ziemlich die Halfte der Landtagsverhandlungen in Anspruch nahm, ohne dah auch nur eine biefer Petitioner! eine ernste Beachtung verbient hatte — bie Erlebigung offer biefer fleinlichen Geschafte konnte anstanbslos bent Landesausschusse uberlassen roerbcn — so ist damit bie Darstellung der Leistungen erfchopft, auf welche bie nationale Majoritat, als auf ihr Werk hin-weisen kann. Oder wird man im nationalen Lager vielleicht auf die Einrichtung der Weinbauschule in Stauden, wofur erst jetzt geeignete Weingarten und — Equi-pagen acquirirt roerden, als auf eine besonders gelungene Leistung hinweisen wollen? Man fagt, bie Weinbauschule hatte von Slap nach Stauden fibertmgen roerden miisfen, weil — nun roeil bas Rubolsswerther Gymnasium in der Nahe von Stauden gelegen sei. Wirb man biese Weinbauschule spater vielleicht in bie Umgebung von Laibach iiber-tragen unb ben Golove mit Reben bepflanzen rnussen, sobalb in Laibach bie zukunftige Universitat michtet feiit wirb? Wir benfen, bie Schopfung in Stauden roerden die Herren leider affzubald lieber mit dent Schweigen des stiffen Beileides ubergehen; es gibt ja Dinge, bei denen man sich vielleicht doch noch weniger geirrt haben konnte, als in biefer Frage. Statt mit Weinbau, wird man sich dort nachstens nur mit der Forstfaatfchule, statt mit der rung hat, so dah es wohl ziemlich riberflussig ware, auch fiir biese letzte Periode des Laibacher Theaters noch roeitere Details anzufuhren. Es sei nur noch gestattet, bie Namen der Directoren unserer Buhne aus ben letzten zwanzig Jahren hier anzu-reihen; wir ftnb uberzeugt, bah bei Nennung der-felben gleich roie in uns so auch bei vielen unserer theaterfreuiiDlichen Leser cine ganze Neihe von Erinnerungen an theatralische Vorkommnisse unb Genusse roieber ouftiuichcn wirb, Erinnerungen an niaiiches Mangelhaftc unb Unvofffommene, aber auch (in unglcich viel inehr Vortreffliches unb An-tegenbes, was innerhalb biefer Zeit auf der Laibacher Btihne dem Publikum auf dem Felde der bramatifchen Kunst ini roeiteften Sinne geboten murde. Seit bent Jahre 1866 bis zur Catastrophe voin 17. Februar d. I. halte unfer Theater foU gende Direcliomn: In der Saifon 1866—67, 1867—1868 und 1868 -69 : ZSllner; in der Saifon 1869 — 70: cin Consortium von neun Herren, an dessen Spitze Josef Schigou stanb; in der Saison 1870 — 71 : Ludwig Konderla unb Lafontaine; in der Saifon 1871 — 72 : Johann Ritter von Weseeky'Wahlburg; beliebten Reblaus vielleicht zur Abwschslung mit dem Borkenkafer befassen! Und was zur Forderung der Viehzucht geschehen ist, wovon der H:rr LandeShauptmann in seiner Schluhrede so viel zu crzahlen ivuhte: glaubt Venn er selbst auch nur eineit Augenblick baran, dah burch bie befcheidcne, der Landwirthfchastsgefellschaft zu diesem Zweck.: bewiffigte S.ibvention irgend etwas erreicht roerden kann, was eine besondere Beachtung verbiente? — roomit wir ubrigens bent vielvermogenden Einflnfle des Herrn Landeshaupt-mannes als Prasidenten der gedachten Gesellschaft nicht nahe tretcn wollen. Auch die paar hundert Gulden, bie fur ben Thiercirzt in Radmannsdors ausgeworfen sinb, werben keine Wunber leisten; es inoge uns biesen Zweifel der Herr Lanbeshaupt-ntann uerzeihen, selbst roenn es sich um seine V iter-stadt handelt! — Wenn solche Dinge in dem Schluhberichte als die hervorragendsten Leistungen des Landtages in bet letzten Session angefiihrt werben, bctittt wirb, furchten wir, bas Urtheil, welches bas Lanb iiber ben Werth biefer Leistungen fallen roirb, nicht giinftig tauten; bann wiro bie nationale Majoritat, welche nur bas Berdienft sol-cher unb ahnlicher Leistungen aufweifeit kann, vor dem Nichterstuhle des vorurtheilsfreien Beobachters einen fchroeren Stand haben. Die nationals Majoritat hat, wird man fagen fonnen, den Verfuch uttternommen, die Gottfcheer zu flovenisicen, sie hat durch die Glasbena matica unb ben bramatifchen Berein Culturbestrebungen nach ihrsm Gefchmacke oor/tefpielt ober vorgespiegelt, babei aber bie Volks: fchute groblich vernachlassigt unb auherbem hat sie Subvcntionen unb Remunerationcn fiir verschiebene Zwecke unb auch fiir bie Ueberfetzung von ein paar Bitchern bewilligt, bie vielleicht bess r uniibersetzt geblieben waren; aber fiir bie echte Bilbung unb fur bie Hebung bes Wohlstanbes im Lanbe hat sie nichts gethan, fiir die B.friedigung der dringendsten Bebiirfnisic der Beviilkerung auf materieHein Gcbiete hat fie feiit Verstanbnih an den Tag gelegt; die Branntiveinpest, die Signatur der jungsten Aera, wtithet ungefchroacht fort unb vergiftet den Geist unb beit Korper ber jiingern ©enereration! VII. Wir kommen junt Schlusie. Durch ben Ritck-blicf auf bie Thatigfeit bes train. Lanbtages in ber abgelaufenen Session waren wir bestrebt, bie Stel-lung zu kennzeichnen, welche bie einzelnen Parteien in ber Saison 1872—73, 1873 —74 unb 1874 — 75: Kotzian, genannt Kotsky; in ber Saifon 1 s75 — 76: Julius Schwabs; in ber Saifon 1876 — 77 unb 1877 — 78: Julius Fritfche; in ber Saifon 1878—79 unb 1879—80 : Emil Ludwig; in der Saifon 1880—81 : Emanuel Urban; in der Saifon 1881—82: Emanuel Urban unb Alexanber Monbheim Schreiner; in ber Saifon 1883—84 unb 1884—85: Alexanber Monbheim Schreiner; in ber Saison 1885—86: Emanuel Westen; in bet Saifon 1886—87: Julius Schulz. — Indent roir biefe Reminiscenzen aus ber Ge-fchichte bes Laibacher Theaters fchliehen, fonnen wir nicht anbers, als roie zum Beginne berfelben noch-mals mit allein Nachdrucke auf die Wichtigkeit eincr stabilen Biihne nicht nur stir das fociale Leben, fonbetit in Wahrheit fiir die Bedeutung der Stadt iiberhaupt hinzuweifen; die Verpflichtung aller be-rufenen offenttichen Factoren im Einvetnehmen mit ben intereffiiten Kteisen des Publikums mit aller Energie und allen Mitteln auf die balbige Wieder-erstehung unsereS Theaters hinzuwirkeu, ergidt sich in uo Civ ut Mahe von selbst. Dah die deutsche Biihne bieses V'rtretungskiirp^rs der R-'zierunz gegsnubrr einnehmen. Obwohl bie ucrfasfungstreue u id liberate Minoritat in ihrer potitifchen Opposition gegen bas herrschenbe System unmtiuegt fefthalt unb unsrschA-terlich fiir alls unabrodSlichen Postulate bet Einheit unb M.tcht bes Staates und gegen alliit sooeralisti-schen Lelleitaten eintritt, teiht si; doch beceitwilligst und uneigenniitzig ihre volle Unterftutzung aller jenen Bestrebungen der R-gierunz, die in rein sachlichen oder roirlhsch.tftlichcn Fcagen die Fordrrung der Jit-terefsen des Ltndes und seiner Bwiilkerung be--zwecken. In ben roichtigften Angelegenheiten dieser Art ist di.' Regierung in Krain gerabezu auf bie ILiterftiitzuitg uttb M.twirknng ber Minoritat aitge-roiefen. Selbst die Antiage des Lanbesprajtbeitteit Bicon Winkler fittben, scheint es, in bicsem Kreisi eine gerechtere und vorurtheilsfreiere Beurtheilung, als bei ber befreunbeteit Majoritat, bie sich z>»« in schbnen R.bensarten ergeht, ihrem gefittnungS-verwandten Protector aber im entscheidenben Ml>-mente nur allzugern ihre Unterftutzung versasi. Die Minoritat befiimpft offen unb freimuthig, was fie nicht billigen kann; die Majoritat erstitbt vor bet Macht in unterthanigster Devotion, racht sich aber fur biefe ihr auferlegte Unterroiirftgfeit butch Ranke unb Schwanke aller Art hinter dem Rilcken ihrei Freundes. Vielleicht licgt das in ber Natur bei Menschen — unb nicht allen Menschen ist uon bet Natur ber gteiche Chataktet vertiehen. Die Minoritat bes krain. Landtages bescheidet sich bamit, ihre Pslicht nach beftent Wissen unb Gewissen ganz unb ohne Riicksicht auf perfonliche Vortheile, aber auch ohne jedes Haschen nach Popularitcit unb ohite jede publicistische Reclame zu crfiillen; sie treibt biefe ihre Bescheibenheit, nach unserer Ansicht, sogar ju writ, weil es nur baburch zu ertlareit unb zu ver- , ftchen ist, bag ihre erfolgreiche Thcitigkeit fowohl im Sande, als auch auherhalb desselben viel zu rornig befannt wird. Wenn aber die Minoritat vielleicht durch zu grohc Zuriickhaltung siindigt, so bringt bie Majoritat das Fchlende im Itebcnn.thc herein. Da< ofsicielle Organ ber Lanbesregienmg, sowie bte tibrigeit nationalen Blattter pofaunen bie fteinflen Erfolge ber ©efetzgeber im Reboutcnfaale mit fotchem Nachdrucke in die Welt hiimuS unb ver-steheit babei bie Dinge so zu weitben unb zu brehen, bah bas Volk zulctzt nicht barnach fragt, raem biese Erfolge zu verbanken sinb, sonbern die« selben ohne weitere Prusung Denjenigen zuschrewt, bie fie oerkunbigen. Es gibt in Krain noch itnmer in Krain ficherlich nicht weniger als irgenbroo anbers eine Sultutmifsion zu vollzichen hat, bah sie cut cmincntcs Scbtirfnih der gcbilbetcn Kreise ohne Riidtsicht auf bie Nationalist zu erfiitlen bcjlimmt ist, scheint uns eine so cinlcuchtenbe unb ausge1 ntachlc Sache zu fcin, dah bieselbe eincr meiteren Begrunbung nicht bebarf. sJiur die engherzigste Auf* faffung unb cine schon fast absichtlichc Voreinge-nommenheit konntcn sich biefer (Srkcnntnih ucvfchlichen; mo aber biese vothanben sinb, ba rcichlcn ohnehm bie triftigstett Gtiinde nicht auS, um eincr bcffereit Einsicht Bahn zu brechcn. Wir bchaltcn uns vor, betnnachst eitnnat mit ben Vorfchlagcn hervorzuttetcn, roie nach unserer Ansicht bie fo wichtige unb unauf-fchiebbarc Angctcgenhcit der Wieberaufrichtung unfer^ Laibacher Theaters mogtichft rasch und crfolgreich cincin gcbeihlichen Enbe zugefiihrt werben konnte. (Sinftwcilcn jedoch wollen wir Irotz maitcher nnange-nehnten Etfahtuitg nit ber Erroartung sesthalten, dast biefe Frage allcrotts einev einigerniahen ru9l8®* unb unbefangciteit Auffaffmig begegneit, dah i moglich feiit roerbc, non berfelben die P^^el ei fchaft feme z» halteit unb sic zu eincr Lbfung itt bcingen, roie sic im Jnteresse der Stadt unb a «r intcUigeittcii Kreise berfetben dringcnb 8e 0 crscheinl. »iele Senic, die einen betrctzten Portier fiir einen (general haltcn! Dazu kommt es, batz die jiationalen Abgeotdneten mit ihren Wahlern auf den ver-schiedensten Wegen cimn lebhaften Verkehr unter-halten unb vor benfclbcn, ba sich dieser Verkelir bet Control- der Oeffentlichkeit entzicht, sich bet grohten Heldenthaten beruhmen diirsen, ohne besotgen zu musien, rviderlkflt zu roerben. Em slovcnischet Ab-aeordrieter, der sich bamit begniigt, bei jeder pafietiden obet unpasscnden ©elegenheit gegen bas Deutschthvm loszu-iehen, Hat cs im Uebrigen mit bet Erfullung bet Pflichten seines Mandates gar leicht. Et kann darauf zahlen, dah ihrn bet „Notob" oder sonst cin aefalliges Organ in bet billigsten Weise zu Diensten Lehen roirb, urn seinen Mitbritgetn unb det Nach-roelt zu vetkiindigcn, mit ivelchet Bravour er seine volitischen Gegner in dieser oder jener groge iiber-rounben und 'roclchc unstetblichen Detdienste er sich ffir die Nation erroorben Hat. Ob er etmas leiftet oder richt, darauf kommt es nicht an; gute Lungen, um Živio und dergteichcn zu sdireien, unb — berbe Soufte um Beisall zu klotschen zc. — haben ost auch Werth! Die Auguten in det eigenen Pattei Iadjetn bariiber und roisfen sehr rooht, datz imaesdhr bas Gegentheil bavon ivahr ist, was in diesen Blattetn gedruckt roirb; ober Niemand iriberlegt biese Berichte, theils, roeil man sie nicht liest und dann auch, wenn man sie liest, ost nicht versteht, u«b theils, roeil — eine Krahe bet andern nicht bie Auaen aushackt. Die deutsche Joutnalistik schenkt w rlonenischkn Publicistik immer roeniger Beachtung, unb so kommt es, bah man bem Volke, ivelches ben Dingen nicht nuf ben Grund sehen kann, bie tin-olaublichsten Dinge ungesttast austischcn bars. Diese Rufitinbe unb nicht tim rocnigstcn auch bie Zutiick-kal unct unseter Parteigcnossen im Lanbtage hciben L čifiimml, it« S«I-l» -m w.ni, j.. liiftra, ber bie Derhandlungen unseres Landtages dcckt. Mir habcn vcrsucht barzulegen, ivelcher Antheil an b«n Ersolge in ben einzelnen jur Vethandlung ge-iLnUn Kronen der einen und anberen Pattei gc-Dc.bei muhten roir uns auf bie Mittheilungen McČranfen, bie roir nicht ohne Muhe liber ben dieser Pethanblungen aus ben oevfd icbensten n„,aelt ju sammeln im Stanbe roaten. Zu ben L„.6«m!id,f.iten d°r Sritung iil Immiton, 9 b. zahlt auch d,e besondete Raschhe.t, mit Wlchn die stenogtaphischen ProtofoIIe ber Lanbtaasvethanblungen veroffcntlicht roerden: ge- robbnlid) finbet diese Publifntton erst mehrere Monate nack Schluh bes Landtages flott, so bas; W j,as Materiale so gut roie unbrottrfibar ist, mil sich W"#f», imb in ben betheiligten Kreisen cin llrthetl feftSt Hat. das fchroet zu činbern ist. Mir habcn 's J. unferen Jnfomiationen iiber bie Bot gauge im Lanbtage gcroifsmhafter Sorgfalt unb in ber SCarleaung ' berselben ber gvojjten Object,v,tiit be; fleifiiat Die Thatsachen allein sollten sprechen; L,!' petsonlicher Natur ivollten roir, so rocit als * rS oon bet Seitc lassen. Viclleicht haben roir 2 ben einen ober ben anberen ©egenftanb nicht mit iener Aussiihrlichkcit erortevt, die er nerbient. cJnžbdonbctS sinb roir tmS beroufjt, bem Lanbcs- s-lbst nicht bie gcbuhrenbe Neachtung geschenkt m Lben • nicht, roeil ber Sanbtag biefc gethan Hat, Lh«n roeil diese Arage eine griihere Beachtung lerdient als sie gefunbcn Hat. Auf diese Fragc **en roir 'vohl noch gelegentlich zuriicf, um zu u-iaen mi« sehr die Majoritnt biese roidtigfte alter Lanbesangelegenheiten mrnadjlaffigt obet nicht ver- teht unjete Aufgabe beftanb batin, bie Vcrhand' lunacn kritifch zu belcuchtcn, unb bnbei stellt c8 sich unroibcrlcglich hetnt.6, bas? man sehr irrt, rocnn man alaubt, ber ktainische Landtag Habe jenes Jbcal »erwirHicht, das als die sogenannte Versiihnung der Parteien aufgestellt roirb. Die politische AuSsohnung ber Parteien im krainischen Landtage ist bisher leiber nicht ertcicht rootben; biefelben stehen si d) in ihren politischen Ziclen schroffer dern je gegeniiber. Die liberate Minoriiat tragt nicht bie Schuld batan. Der He.h bet Nationalen gegen alles Deutsd)C unb gegen ben cinheitlichen Staatsgedanken ist starker denn je; auf ber ©ebenftasel fiir Anastasius ©riin roirb biese Thatsache in unciuelbschlichen Zugen cereroigt! Wcnn trotzbem bie Thatigkeit bes krainischen Landtages nicht ganz fruchttos geblieben ist, so ist bietz mir ber Haltung bet Minoritat unb ben echt patriotischen ©esimmngen unb Bestrebungen ihrev Mitglieber zu verbanken. Wir haben es sur unsere publicistische Pslicht gehalten, bieh eintnol offen unb klat zu constatiren unb burch Thatsachen zu bc-roeisen. Wit haben bieh gethan, damit das Land etsabre, in roetchem Lager seine roahten unb vet-tahlichen Freunde zu suchen sinb. Das Regime bet hohlen Phtasen unb ber gejchdftigen, abet unpto-buctiren SBichtigthuerei, bie Hettschast ber beivuhten unb unberoujjten Tauschungcn bauert lang; unsere Fteunbe mogen aber barum ben Muth unb bas SSertrauen in eine bessere Zukunft nidjt fmfen lassen; cs gilt, enischlossen unb unermublid) auszuhatren in bam Karopse gegen Voturtheile, Vetblenbung unb . Chi dura vince. ^richsralhs-Srief. (Crig.-EorrtfVonbcng bc8 „Laib. Wochenblvtt".) Wien, 16. Mdrz. Die Entscheibung in ber Bankftage, bie in ben letzten Tagen ben Reichstath seht intensiv bc-schastigte, ist heute gesallen: bie Ncgictungs- unb Ausschuhvotlagc ist —nicht unnerdnbert an-genommen rootben. In ber letzten Stunbe unb ganz unerroartet ist bie Votla ge burd; bie Sinke gegen die Ncgicrung und ihte Pattei babutd) zum Falle gebradjt rootben, bas; ber Anttag ber Mino- ritat: ben reineti ©eivinnantheil ber Bank von 7 auf G Percent zu rebuciren, mit 118 gegen 114 Stimmen angenommen rombe. Fotniell stellte biesen Anttag bet Abg. Detschalta, tljatsddjtich hatte bie Ib e e aber schon vor ihm Dr. Herbst angeregt unb uertreten. Dieser Bcsd)lus; uberraschte alle Welt; Niemanb roar baraus gefaht, nadjbem sich auf ber Rechien keine cinzige Etimme bnftir »ernehmen lieh unb baljer alle Welt beredjtigt roav anzunehmen, bas Cabinet Habe nad) bem schroeren Conslicte iiber brn Notentext alle gefdhrlichen Klippen gliicklich um-fchifft. Wie gvrcdjt unb billig bet gefahte Beschluh auch ist, obrooht man eigentlid) bon einem ernstlichen Parlamente tnum etroaS Anberes erroarten konnte, als bah es einen solchcn, lebiglid) im Jnteresse bes StaateS gelegenen Anttag annehmen miihte, roar bazu bod, gar keine Aussicht »orhanben, roenn nidjt bie Bcgucmlichkeit ber Abgeorbneten ber Majorilat ber guten ©ad;e biennial zum Siege verholfen hatte. Die Minoritat fcheint, mas bas Fruhaufstehen an-belangt, biehmal bei Winbthorst in bie Schulc gegangen zu sein. Die llhr iiber bem Plotze bes Prasibenben ist vor Schrcckcn iiber bie unerroartete Niebevlage ber Majoritdt unb ber Ncgierung stehen geblieben! Obrooht sich bie Rcgierung iiber biesen Z>visd)cn-sall kein graves Haar ivachsen zu lassen braucht, — ich meine ben ©rasen Taasfe, bessen gldnzenb schroarze Ghtvelure trotz seines 20juhrigcn Minister; jubildums noch alien Mahnungcn bes Alters trotzt, — ist bieses Nesutiat boch seht unbequcm. Man hatte mit ©idjerheit barauf gerechnet, iiber biese Stage mit Ungarn nicht meht oerhanbeln zu miissen, ja man hatte als bas schtagenbste Argument in ber hitzigen Debatte iiber ben Notentcxt gerabe ben Um-stand besonbets oerroetthet, bah bie gan»e Tcxtftage zu unbebcutenb sei, um ihretroegen bas tasche Zu-stanbetommen bes AuSgteidjeS aud) nur um bie aller- kiirzeste Zcit zu verzogetn: unb jetzt roirb man doch mit Ungarn vethandcln unb kann ben eigenen Frcun-ben nicht meht biesen Vorroanb als Entschulbigung vorhalten, roarum man ihren Herzensrounsch nicht crfutlte. Das ist boch tvirklich recht fatal unb roo soll man tasch einen anbern Vorroanb hernehmen, roenn man nicht bie Wahrheit eingeftehen barf, bah man bie Eprachenfrage Hertn von Tisza gegeniiber nicht in Angriff zu nehmen roage. Nun, bie Rechte roirb wochl ein Einsehen haben unb sich bamit trosten, bah bem Staate, Dank bet Opposition, roieber einmal ohne ihr Zuthun ein htibscher Nntzen zugeroenbet roirb. Datz bie Rcgictung ihren Vortheit ber Bank gegeniiber, ben bas Votum bet Opposition ihr znroenbet, nidjt uiigeniitzt voriiber-gehen lassen, sondern oerroerthen roill, scheint aus ber Erkldrung bes 9iegierung§oertreter§ zum Schlusse ber Debatte hervotzugehen, ber das ©djroeigen ber Negietung in bet Debatte iiber ben § 112 dadtttch motroiren zu sollen geglaubt Hat, batz bie Negietung ihte Position ber Bank gegeniiber burch keinerlei (šrktarung zu ©unsten bes angefochtenen Patagta-phen abfchroddjen roollte. Es roirb also das Hettm-haus roahrscheinlid) schon iiber eine geroitz ohne Widtigkcit mit Ungarn zu cereinbarenbe neue For-mutirung dieses ArtifelS im Sinne des heuttgen Be-sd)lusses zu berathen haben, statt ben often Satz ber ©eroinnbetheiligung bes Staates von iiber 7% hinaus roieber herzustellen. Unb bie Bank roitb wohl auch keine Echroierigkeiten mnchen, roenn sie bebenkt, botz in Deutschland biese ©reitze schon bet 4 xf: % anfangt unb batz schon vor 10 Jahten 6% bc-sd)tossen roaten, roo ber Zinsfith so viet hoher ftanb, als jetzt. (Sinem geroiffenhafteit Abgeorbneten aber kann man eine berartige Bcgiinstigung ber Stctionare einer Bank, roie bie Negierungšoorlage sie ftiputirt, un-moglid; zumuthen! Frcikich, mit Ungarn roirb jetzt cerhanbeft roerben, aber nicht iiber ben Notentext! Dieses Geftthl ntiiszie bie Hetren ber Majorilat boch sehr ernstlich verstimmen, roenn bie Dinge bei uns iiber-haupt ernst genommen roitrben. Was roar bag fiir ein Ansturm gegen bie Negietung unter ber Fiih-rung Gtegr's! Von ber Opposition haben bie Minister faum je folche unangenehme Dinge gehort, als aus bem 9)tunbe ihtet Freunbe. Unb ivelche Gestdnbnisse rourbcn ba gemad;t! Wir haben in ber Sd,ulfrage, in ber Petroleunmngelegenheit unb in so uieten anberen unb ben roid;tigsten Angelegen-heiten gegen unfere Ueberzcugung geftiinmt — das gestchen nun bie Hetren von ber Nechten unb schamen sid) nicht einmal bieses ©estdnbnisses. Unb ber Finanzminister Dunajeivski, der ber Opposition in ber schatfsten Weise ba6 kiihne Wort in's ©esicht gesd)leubert hatte, bie Negietung roerbe ohne biese beutsche Opposition zn tegieren uerstehen unb ben Ausgteich zu Stanbe bringen, berfelbe Minister, ber noch in ber Petroleumfvage, nur um dieses sein Princip zu rettcn, den einzig uentiinftigen unb ben Ungarn cntfpred;enben Suctz'schcn Antrag schroff abroieS, ohne bis heute etivas Besseres ober auch nur Annehmbares an bie Stelle setzen zu konneit, — gestern nuchte et sich an dieses sein Wort in einer Weise erinnent lassen, bie er schiverlich je vergesseit roirb : nut bie Opposition rettete ihn a us bem broheitben Vetbetben in ber Frage bes Noten-textes ! Diese geftvige Abstimmung allein rotirbe einen. langeit Bericht umsomehr verdienen, das; begreiflicher Weise bie ber Negietung befreunbeten Organe iiber biesen schroeren Tag unb seine ©eschichte rasd; hin-roegzukoinmen bemiiht siitb. Viclleicht ist es aber boch gut, hier ivcnigstens noch zu constatiren, bah die nationalen Abgeorbneten aus Ktain mit ben 6zed;en geftiinmt haben, — nut ihr Fuhrer, Graf Hohcn-ivart, hatte sein Fahnlein tut Stiche gelassen, — unb Herr Tonkli, ber sich ebensalls als Fiihter der Slovencu geriren mochte, fanb es angezeigt, sich 'ver Abstimmung zu enthalten, ivahrscheinlich beshalb, roeil er als ein von der Regierung bestellter Vet-waltungsrath des Lloyd es mit biesen feinen Pflichten nicht vereinbar finben kanu, je eine anbere als bie Ansichl ber Regierung zu vertreten. Wie sich nad) d e in Ausgange ber Bankvebatte der Ausgleich gestalten mirb, ist schiver abzusehen: verzogert roirb bie ©ache jebenfalls unb bas ist bebauerlich. PolMsche Wochenubersicht. Die officiose „Montags-Revue" bezeichnet bie neveste po lit if ch c Situation als eine frieb= liche unb conflatirt, bah bent zwischen Oesterreich, Deutschland unb $talien bestehenbeu guten Einver-nehmen keinerlei aggcessiver Charakter gegen irgenb einen anberen Saat innewohne. Beziiglich ber b u 1» gar is ch e n Frage sei eine russische Intervention vorlausig ausgeschlossen. Ruhlanb fclbft Habe ben Grohmachten eine gemeinsame biplomitische Action in bit sev Frage vorgeschlagen unb sei bet Ansicht, dah tS in erster Reihe Sache ber T u r k e i als Suzeranstaat sei, in Bulgarien normale Zustanbe zu schaffen. Der Minoritatsantrag Trojan, betreffenb ben mehrsprachigen Banknotentext, rourbe mit 193 gegen 82 Stimnten abgelehnt- Ju Berlin verlautet, bah ber Bcsuch bes Čaren in Berlin zum neunzigsten Geburtstage des Kaisers Wilhelm befinitio beschlossen sei. Die Neise soll von Petersburg aus angetceten iverben, wahrscheinlich heute; bie Ruckreise uber Subeurop.i zu Schiff nach ber Krim erfolgen. Ja Petersburg ivurde, roie ber Wiener (Eorreiponbcnt ber „Times" ersdhrt, eine V e r-schrvorung entbedft, welche ben Sturz ber auto-kratischen Herrschaft unb die Einsetzung einer consti-tutioncllcn Regierung bezroeckte. Die Nihilisteu haben mit bcm jiingsten Gomplote nichts zu thun. Die Ber-fchroovci seien zumeist hochgefteUte Pirsonlichfeiten unb grohe Grunbbesitzer. Die Eriuorbung ves C^ren war uicht geplant. Der (Sar solite nur ivahlen zroi-schen ber Geivahrung einer Versassung unb ber Abdankung. WochenChrollik. Seine Majestat der K a i s e r ist geftern aus Budapest nach Wien zuriickgekehrt. — Jhre Majestat bie Kaiser in roirb sich Enbe b. M. zu einer breiroochentlichen Gur in bas Herkulesbab bei Mehabia begeben. Zur am 22. b. M. stattsinbenben Feier bes 90. Geburtstages bes Kaisers Wilhelm iverben 85 Mitglieder souveraner Hanser in Berlin einireffen. In Petersburg war wieber cin Attentat a us ben Čaren geplant, bas aber gliicf- licheriveise vereitelt rourbe. Dasselbe hdtte anldhlich des Besuches des Ttauergottesdienstes fur ben vcr-ftorfkiicn Caren Alexander II. burch bie kaiserliche Familie zur Ausfiihrung kommen sollen. Ueber ben Hergaug verlautet btshcr Folgenbes: Die Herrschaften fuhren am 14. b. M, vom Trauergottesbienste in der Feltnngskirche kominenv, zuriick nach dein Anitsch-kow-P ilais, alS in ber Nahe bes lehteren ein Jnbividuum eine Dynamit-Bombe, ivelche bie Form eincs grohen Lesebuches hnttc unb an einer Schnur Befest:gt war, unter ben W'gen schleuberte. Durch das Anziehen ber Schnur sollte baS Spreiiggeschosi exploviren. Dem Altentaler war aber bei bent Wurfe die Schnur au8 ber Hanb gefallen, bem-gem ah fcine Explosion ber schr stark gelabciteit Bombs erfolgte. Der Mensch rourbe sosort, nebst eincin Senoffen, roelcher cine zroeite 'Bombe, bie roie eine Uinhangtasche aussah, an bcr Seite trug, ctgtiffen. Ueber bie Petsonlichkeiten ber Attentater | verlautet nur, bah sie im bem Stabttheile aus ber Petersburger Seite wohnten. Man fanb in ihrent Quartier tnehrere gelabene Sprenggeschosse unb Dynainit. Ueber hunbert toeitere Verhaftungen sollen Dorgenornnten roorben sein. Der papstliche Nuntius am Wiener Hofe, Erz-bischof Seraf V a n nu t e I l i, rourbe zum Cardinal crnannt. Fur bas in Wien zu crrichtenbe R adetzky-Denkmal sinb bis 13. d. M. 216.908 fl. eingegangen. Der Afrika-Reisenbe Professor De. Lenz roirb Enbe b. M. seine Ruckreise nach Europa antreten In Tuffer unb Lichtenroals einerseits unb andererseits in Jtalien und Subfrankreich rourben am 11. b. M. in ber britten Nachinittagsstunbe neuerliche Evbstohe roahrgenommen. An ben Ufern bes Bodensees roerben roieber Ausgrabungen von Pfahlbautcn oorgenommen. In ben Stationen Bobmann und Sipplingen rourben schone Funde gemacht, barunter gut erhaltene Thon-gefiihe, Steinbeile mit G.'weihha'ibhaben, Fenet-steinpfeile, Pfriemen, Rabeln, Beilchen unb Hammer aus Horn unb Geiveih, Werkzeuge aus Holz, ferner Schinuckgegenstanbe aus Thon unb Bronze u. bgl. Saljmuevfammlung -cs Vereines ber Krainifchen Sparkaffe. D ie Krainische Sparkasse hictt vor-gestcrn am 17. b. M. ihre tegelmdhige Jahresver-sammlung ab. Als neuernatrnter Regierungscoinrnissar roar Herr Rechnungsrath Pfeifer anrocscnb. Auf ber Tagesorbnung stanv zundchst dcn 33 e r i ch t uber die Gebahrung und ber Rechnungs-abschluh pro 1886. Dem bczuglichen Vortrage bes Bereinsprdsidenten Herrn Alexander Dreo ent-nehrncn roir bie folgenben Daten: Das Verroaltungs-Vermogen hat sich im Jahre 1886 vermehrt um . . fl. 1,175.580 17 unb betragt .................fl. 23,385.283 90 Uebertrag fl 23,224.609*70 14. in Baarsch.ift am 31. December 1886 .... fl. 160.674'2Q bahet zusammen fl. 23,385.283 9V Im Jahre 1886 rouvben auf Real-Hypotheken darge- liehen....................fl. 202.690’— Im Jahre 1886 zuruckgezahlt fl. 640.858'69 Im Pfandamte rourben 1886 eingelegt: 22.518 Pfanver im Betrage von....................fl. 96-301 - 23.598 Pfander ausgefolgt im Betrage von fl. 99.256'— Der R-'chn'.mzs-Abfchluh pro 1886 ergibt ben Verlust von fl. 5159'8, roelcher aus bcm Reserve-fonbe gebedt rourbe. Der Credit-Berein zahttc mit Sch lutz bes Jahres 1886 174 Theilnehmer mit Dem be-willigten Erebit von ... fl. 453.100'— DerZicherstellungS-Fonb betrdgtfl. 45.310' — Der Refervcfonb bctragt zuzug-lich bes laut Beschluh ber ©e-neral-Bersammlung bes frainifchen Sparkasse-Vereines v. 10. Juni 1886 mit bernselben vereinigten bisherigen Special-Reserve-Fonbes per fl. 15.575 — . . . fl. 25.352 50 Escomptirt rouvben 914 Wechsel im Betrage von . . . fl. 1,149.059 — Riickgezahlt rouiDen 910 Wechscl im Betrage ooit ... fl. 1,134 949 — Der Gewinn betragt fl. 2698 35, wovo» 40% mit fl. 1.079 34 fiir bie Sparkasse entfallen. Im Jahre 1886 rourben fur wo hlthaiige unb gemeinniitzige Z >vccke bewilligt ...................fl. 26.640.— Abschreibungen an ben eigenthiimlichen Gebdusen fl. 30.09210 Be itrag fiir bie Bau- kosten b.Rubolf inuins fl. 16.138'6S fl. 72.870*79 Das G esa in mt - Vermogen befteht: 1. In ben auf Real-Hyp atheken ftatutenmahig versich. Schulb- jcheinen.....................fl. 9,130.403 22 2. in benhievon falligen Zinfen fl. 100.100-28 3. in Darlehen auf Golb- unb Silberiniinzen.... fl. 63.056 — 4. in hieuon falligen Zinfen fl. 466 — 5. in Darlehen an bad mit bet SparkassevereintePfanbamt fl. 81.830.53 6. in escomptirten SBechfeln fl. 488.990'— 7. in ©tnatSpapiercn, verschie-benenGrunbentlastungs-Obli-gationen, sichergcstellt. Pfanb-briefen, Actien der osterr.-ungar. Bank nebst bem Penflonsfond, nach bem Course vom 31. Dec. 1886 fl. 8,421.739 21 8. in den hieuon bis 31. December 1886 falligen unbe- hobencn Zinsen fl. 52.837 39 9. in bem Guthabkn bei Geld- Jn lituteit............fl- 3,880.670'84 10. in Darlehen an ben Credit- Bcrein bcr Sparkasse . fl. 283.101 03 11. in Dienst-Cautionen, Stif-tungsfonben unb verschicve- ncn Depositen .... fl- 44.688*61 12. in Realitaten fl. 668.345*33 13. in Borschuh-Guthaben, Jn-ventars - ©egenstanben unb K.mzlei-Gerathschaften . fl. 8.381-76 Furtrag fl. 23,224.609 70 Hiezu cin ilUcrtcMtiogen Bcilage. 130.701-24 1,679.385-96 1.810.08^20 63 7.811*84 41.963.92 D er Reingcwi nn pro 1886-betragt. . . fl. Hiezu der pro 1885 ausgewicscnc Rescrvcfond nach Abzug ber zur Errichtung von Arbeitet-Wohnungen geroibmeten fl. 50.000 ..................fL_ Deinnach betragt bet Rese rvesonb p;o 1886 fl SDct Svccial-Rescrvcfonb pro 1885 betrug . . . fl. Hiezu bcr C o u r s g e iv i nn pro 1886 Jst- _____________________________ Der Special-Reservefonb pro 1886 .............fl. 679.775'7b Det G e s a in in t - R c s e t v c- fonb pro 1886 betragt . fl. 2,489.862*96 Ji, Folge bcr bedeutcnbcit Einlagen roar bte Direction im Jahre 1886 veranlaht, namhaftc Betrage soliben Bank-Jnstitutcn gegen indpige unb furze Ktinbigung nnzuvevtrnuen, um bet aUtalu-gen, bebeutenben Riickzahlungen soglcich bavttber oet-fugeit zu konnen. Jit bcr General-Bersammlung vom vcntber 1886 rourbe die 6 r tit a & i g u n 8 ° e x Zinsen auf Hyp othefi- n mit 4'/,% Jahr vom 1. Jannct diefeS JahrrS befch n ^ Obglcich dutch diese Etinahigung ber ein8 tuinn bedeutend vennindert roirb, i|t biesclbe sur e Sparkasse-Berein crspvichlich, da nun Hypo' ^ nicht gektinbigt roerben, unb ^tcits u ‘ Suntmen nits gute Hypothekcn bargeltehcit Beilage zu Nr. 345 deS „i!aibacher Wochenblattes^. Der Geschaftsverkehr roar im Jahre 1886 lebhaft: In derSpaikasse 52.662 Par- teien mit................ In dem Pfandamte 46.116 Parteien mit . . In dem Credit-Vereine 1824 Parteien mit . . 100.602 Parteien mit fl. 15.784.412-32 fl. 238.562-28 fl. 2,475.470-66 “fl. 18,498 445-26 Correspondenz-Stucke find eingelaufen 11.401, melche sammtlich erledigt rourden. Das Ministerium des Jnnern Hat den Recur-sen der Sparkasse, bctreffend die in der ©e-neral-Versammlung vom 2. Juni 1885 bewilligte Unterstiitzung der dom deutschen Schul-»erein gegrundeten deutsch en Knaben- V o l k s s ch u l e, und die W i d m u n g von fl. 50.000 ouS dem Neservefonde an den Ve rein zur Erricht ung von A r b ei t e r - W oh n u n gen, Folge g eg eb en. Am Schlusse des Vortrages forderte der President die Versammlung auf, sich zum Zeichen der Trauer uber das Hinscheiden des fruheren verdienst-vollen Vereinsprasidenten Herrn V. Seunig und der Mitglieder Josef Supan und Baron Karl Wurzbach von den Sitzen zu erheben. roclcher Aufforderung einmuthig Folge geleistet ivird; dann dankte er fiir die vcrtrauensvolle Unterstiitzung der Direction und sprach noch seinerseits den Dank den Mitaliedern der Direction, den Censoren des Eredit-vereines und dem Beamtenkorper fiir die hingebende und erspriehliche Thatigkeit aus. Der Bericht des Biasidenten wurde von der Versammlung einhellig und aenehmigend zur Kenntnih genommen. Hierauf votirte L-tztere uber semen Antrag den Dank dem mittlertveile in Pension getretenen fruheren Amts-director Herrn kaiserlichen Nath Nlchard Jane-s-bitz fur dcssen lange und vorziigliche Dienstleistung. Knkin erstattete der derzeitige Amtsdirector Herr O S up P an den Bericht uber den Voranschlag 1887 der glcichfalls angenommen »vurde. ^ <^m weiteren Verlaufe votirte die Versamm- lu„a roie alljahrlich -ine grohe Reihe von B e i-trLaen sur roohlthatige und ge m e, n- »iitzige und Mr das hiesige Armeninstitut Unterstutzung bediirstiger der Gynmasien in: Laibach..................... Krainburg................... Gottschee................... Nudolfsiverth .... j,et k. k. Realschule in Laibach Lehierbildungsschule „ " 1. stadt. Volksschule F lir Anschaffung der Lehrmittel an den Polksschulen Krains • a) dem Schulpfennig . . „ Narodna šola . . Betheilung der Schulrequisiten arin. Madchen der hiesig. Ursuliner- schule ' ' . ' ' ' dto. dto. in Bischofliick . . . " die evangelische Schule in La.bach " unterstutzung armer Schuljugend an der Knabcnvolksschulc m Nudolfsiverth.................... bto. Mavchenschule in Nudolfsiverth " Unterstutzung diirf tiger Schuler der hiesigen Hufbeschlags-Anstalt . Unterstutzung armer Schiilerinnen der hies, stadt. Mcidchenschule. Unterstutzung durst. Candidatinnen und Schiilerinnen an der Leh-rerinbildungsanstalt «... Schuler fl. 2500 200 50 100 100 200 100 150 250 200 200 200 100 350 100 50 100 100 Fur Unterstutzung der Schulerinnen an der Mcidchenschule in Gottschee fl. 50 „ Unterstutzung der die oberen Classen der Burgerschule in Gurkfeld besuchenden kram. Schuler „ 50 „ Unterstutzung der die Schule am Moorgrunde besuch. Schuler „ 50 „ Unterstutzung armer Schuler der deutschen Knabcnvolksschule des deutschen Schulvereines . . „ 100 „ Unterstutzung armer Schuler der stadt. deutschen Knabenschule „ 50 „ Unterstiitzung armer Schulerinnen der stadt. deutsch. Madchenvolks- schule..................................„ 50 Der Ortsgruppe Laibach des deutschen Schulvereines als Unterstutzung fur den deutschen Kindergarten . . . „ 150 Fur Unterstutzung der die geiverbliche Vorbereitungsschule an der I. und II. stadt. Knabcnvolksschule besuchenden Lehrjungen zur Anschaffung der Schreib- und Zeichenrequisiten (sur jede Schule 50 fl.) zusammen . . „ 100 Fiir Unterstutzung der Musikschule der philhavmon. Gesellschaft .... „ 600 Fur Unterstutzung des Vereines „Glasbena matica".....................................„ 200 Fiir die Erhaltung der hiesigen Klein- kinderbewahranstalt • . . r . „ 200 Dem hiesigen Kranken-Unterstiitzungs- und Versorgungsvereine .... „ 200 Der hiesigen frenvilligen Feuerroehr als Beitrag zum Vereinsfondc ... „ 500 Fiir die Erhaltung des hiesigen Elisa- beih-Kinbctfpttaleš...........................„ 200 Fur die Unterstiitzungsbedurftigen aus dem Civilspitale entlassener Reconva- lescenten.....................................„ 200 Der Armenhaus-Jnspection Laibach als Beitrag zur Anschaffung von Leibes- und Bettivasche...............................„ 100 Fur den Grazer Freitisch mit Hinweis auf armere Universitatsstudirende aus Kram .....................................„ 100 Fiir die Arbeiter-Kranken- und Jnva-lidencasse ........ „ 100 Dem Unterstutzungsvereine der Buch-drucker, Steindrucker u. Lithographen in K ra in....................................„ 50 Dem katholischen Gesellenvereine: a) als gewvhnliche Unterstiitzung . „ 200 b) als Beitrag zum Baue des Ver-einshauses...................................„ 500 Der Vorstehung des St. Josef-Spitales fiir Untcrstutzu>ig des Siechenhause? „ 200 Dem Vincenz-Verein fiir Unterstutzung des Knabenasyls...............................„ 200 Demselben sur das Knabenivaisenhaus „ 500 Fur die Unterstutzung des Madchen- ivaisenhauses.................................„ 200 Fiir die Unterstiitzung der Vincenz-Con- serenz zum heil. Jakob .... „ 100 dto. dto- zum heil. Nicolaus ... „ 100 Dem Verein der Aerzte in Krain als Beitrag zur Loschner'schen Stistung sur Witiven u. Waisen von Aerzten „ 300 Dem krainisch. Landesmuseum zur Fort- setzrmg der prahistor. Nachgrabungen „ 300 Dem patriotischen Frauen-Hilssvereine sur Krain zur Unterstutzung der Invaliden, Militarivitwen und Maisen, eventuell sur die zu treffenden Vor-bereitungen und Vorkehrungen im KriegSsalle...................................„ 300 Dem patriotisch. Landes-HilsSvereine dto. „ 300 Dem Ziveigvereine Laibach der Gescll- schaft des osterr. roeihen Kreuzes als Subvention .................................fl. 100 Beitrag zum Neservefonde des hiesigen Spar- und Vorschuhvereines . . „ 100 Als Subvention der Fachschule fiir Holzindustrie in Gottschee ... „ 500 Fur Unterstutzung des krainisch. Tische- reivereines . . . . i . . . „ 50 Dem Vereine der Damen der christlich. Liebe vom heil. Bincenz von Paula: a) als Beitrag zur Unterstutzung armer Familien 200 fl.; b) zur Erhaltung des Madchenasiils 200 fl.; c) der Arbeitsfchule fur (trme, der Schule entroachfene Madchen 200 fl.; d) fiir die Erhaltung des Dienstbotenasyls 50 fl., zusammen „ 650 Dem Laibacher Handels-Kranken- und Pensionsvereine...............................„ 300 Dem k. k. Landesschulrathe als Beitrag zu Volksschulbauten unter der Bedin-gung einer gleichen Beitragsleistung aus dem Landessonde pro 1887 . „ 6000 Dem Fraul. Foderl zur Unterstiitzung der Jndustrieschule......................„ 100 Dem Volkskiichenvereine als Beitrag zur Studentcnverpflegung .... „ 100 Der Section Krain des d. ost. Alpen- vereins fiir locale Zivecke ... „ 300 Dem krain. Landeslehrervereine tu Laibach als Unterstiitzung..........................„ 100 Dem Herrn Franz Schumi als Unterstutzung behuss Herausgabe der Ge- schichtsquellen Krains........................„ 100 An das Comit6 des Seehospizes in Grado, respective dem Elisabeth-Kin-derspitale fiir die ev. Unterbringung eines oder ziveier fcrophuloser Kinder aus Krain in diesem Seehospize Dem Psarramte St. Jakob in Laibach als Beitrag zu den Kosten der Re-novirung der Jakobskirche ... Dem hiesigen Arbeiterbildungsvereine . , Dem Schulausschusse der gewerblichen Fortbildungsschule in Gottschee als Beitrag zur Beschaffung der Lehr- und Lernmittel................................ Dem Schulausschusse der gewerblichen Fortbildungsschule in Krainburg als Beitrag zur Beschaffung der Lehr- und Lernmittel................................ Dem Schulausschusse der gewerblichen Fortbildungsschule in ©tein als Beitrag zur Beschaffung der Lehr- und Lernmittel..............................., Der Frau Helene Scaria in Krainburg als Subvention fiir den von ihr errichteten deutschen Kindergarten in Krainburg....................., . , Dem Asylvereine der Wiener Univer-sitat als Beitrag zur Aussiihrung des Baues deS Asylhauses ... , Dem katholischen Gesellenvereine in Nudolfsiverth fiir Vereinszivecke . , Dem kath. Gesellenvereine in St. Veit ob Laibach Beitrag zum Baufonde des Vereinshauses........................, Dem krain. Landes-Comitv sur den VI. internationalen Congres; fiir Hygiene und Demographic ... , Dem krain.-kiistenlandischen Forstvereine u Dem Deutschen Schulvereine als Subvention fiir die Erhaltung der deutschen Knabcnvolksschule in Laibach der Hochstbetrag per..........................„ 4300 und zur Anschaffung der Einrichtungs- 100 100 50 50 50 400 100 50 stticke unb Lehtmittel fiir bie event. zu eroffnenbe IV. Claffe .... fl- 500 Fur bie Klcinfinbetbcroahtanstalt in Laibach fiir bie Weihnachtsfeier. , Fiir bas Damen-Comit^ in bet Čitalnica If 200 zur Bekleibung armer Schulkinber . it 250 Fiir bie Weihnachtsfeier im deutschen Kindergarten II 250 Fiir die Feuerroehr in Vctd bei Obet- laibach II 50 Fur die Feuerroehr in St. Beit bei Sittich If 50 Fiir vie Feuerroehr in Krainburg , . II 100 „ „ „ „ Bizovik . ft 50 Fiir das Radetzky-Denkmal .... ft 500 Fiir die Gemeindevotstehung in Planina jum Ausbaue des Choletaspitales in Rakck If 100 Fiit die Ottsgruppe Nemnarltl des Deutschen Schulvcteines zut Beschaf- fung bet Eintichtungsstiicke bcs bcut- fchen Kinbergartens in Neumarltl M 100 Fiir ben Verbanb bet Hilfsbcarnten bet ijfterr. Eifenbahnen ff 50 Fiir ben Gymnasialprofcfsor Joh. Vrhovec zum Behufe bet Hcrausgabe bcs Werkcs: Die Topographic Alt* Laibachs n 100 Fiir bie auhergerotihnliche Subvention des Theaters n 500 Fiir die Unterstiitzung des Theaterper- fonals it 200 Total-Summa . ft. 28.550 Der nachstc Gegenstand der Tagesordnung war die Berichterstattung in Ansehung der Su bven-tionirung der Knabenvolksschule des deutschen Kindergartens. Nach don An-trage des Referenten Dr. Suppan wurden hiesur Hochstbetrcige zur Anschaffung von Einrichtung und Lehrmitteln per 500 ft. und als Subvention an den Deutschen Schulverein per 4300 fl. pro 1887 bewilligt. — Der letzte Gegenstand der Tagesordnung, moruber ebenfalls Dr. Suppan referirte, war der Bericht iiber den Vorgang im Falle der Einberufung des Landsturmes. Die ge-stellten, in der Hauptsache dahin zielenden Antrage: sich an die Landesregierung um Einrichtung der Freimachung der erforderlichen Zahl von Bemnten zu wenden und roenn cine solche nicht bewilligt wurde, eventuell den Dienst dutch Suspendirung der Einlagen-Annahme zu vereinfachen — wahrend die Auszahlung aller Betrage selbstverstandlich unter allen Umstanden fortgesetzt wurde — werden genehmigt. Provny- und Locai-Nllchrichten. — (K a i s e r l i ch e S p e n d e.) Der Kaiser Hat der Gemeinde U n t e r i d r i a zum Schulhaus-baue eine Unterstiitzung von 200 fl. aus seiner Privatcasse bewilligt. — (Personalna chrichten.) Furstbischos Dr. Missia ist von den Wiener Bischossconserenzen wieder hieher zuruckgekehrt. — Der Herr General-major Johann Groller von Mildcnsee, Commandant der 56. Jnfanterie-Brigade in Laibach, wurde zum Commandanten der 82. Jnfanterie-Truppendivision erncinnt. — Herr Oberstaatsanwalt Dr. Leitmaier aus Graz besuchte in voriger Woche die Manner-Strafanstalt am Kastellberge in Laibach. — DaS HandelSininisterium bestiitigte die Wiederwahl des Herrn Josef Kuschar zum Pra-sidenten und die Wahl des Herrn Michael P a k i č zum Viceprasidenten der Handels- und Gewerbe-kammer in Krain siir das Jahr 1887. — Der Obetin des Ursulinenklosters in Bischoflack M. Benedict« be Renaldy wurde das goldene Verdienstkreuz mit bet Krone vetliehen. — Zu Notaren wurben emannt bie Notariats-Concipisten: Hett Kasimir Br a t k owitsch fur Treffen, Herr Nikolaus L entschek fur Gtohlaschitz und Herr Victor Rodina fur Seisenberg. — (S t er 6 ef a It.) Am 9. d. M. verfchied hier nach kurzem Leiden Frau Marianne Freiin Zois v. Ed el stein, geb. Engert, im 64. Lebens-jahre. Die Seiche wurde am 11. in Laibach einge-fegnet und dann nach dem Ortsfriedhofe zu Predahi bei Schloh Egg ob Ktainburg uberfuhtt und dort in ber Familiengruft beigesetzt. Die Verstor-bene war eine dutch vortteffliche Charakter- und Hetzenseigenschaften ausgezeichnete Dame, die sich bei allen ihren Fteunben unb Bekannten ber groh-ten Hochachtung unb Verehtung erfreute. — Am 16. b. M. ist nach langerem Leiben in der Bliithe der Jahre der Turn wart des Laibachet beutschen Turnveteines Hett Josef Pock vom Tobe hingetafft wotben. In ihm vetliett bet SSerein nicht nut ben beften Turner, als melcher er, bei vetschiebenen Gelegenheiten am 2Bettturnen be-theiligt, erfte Preife davongetragen hat, fonbern auch einen geroiffenljaften, fleihigen Vorturner, ber noch in ben letzten Tagen Dor feinein Tobe mit unge-meiner Willensktaft fein Leiben nieberfatnpfenb, auf dem Tutnplatze thatig war. Gesiimungstllchtig unb treu bewahrt, im geselligen Perfehte allgemein be-liebt, hat er bei Allen, bie ihn kannten, ein ehrenbeS Andenken hinterlassen. — (Welche Wundercur) die Versoh-nungsara an den Slovenen vollbracht, zeigen bie Geistesbliithcn, welche auf bern journalistischen Ge-biete biefer „Nation" erspriehen. Da etscheint unter Anberen ein slovenisches, sogenanntes Witzblatt, welches sich, wie „Sl. Nat." mit Befriebigung zu melben roeih, bainit befasten wird, „ubelbekannte" Mitglieber ber beittfchliberolen Partei in Krain in den Koth zu ziehen. Dieses Unternehmen, wohl aus die Mitatbeitetschaft von Gassenjungen fundirt, roirb sich zweifelsohne in slovenischen Kreifen gtohct An-erfcnnung erfreuen, benn nichts ist einfacher unb billiger, als bas Geschirnpfe auf bie politischen ©egner, namentlich bann, roenn man von den eigenen Parteifuhrern nichts Niihmensiverthcs zu oertunben weih. Abet kann man sich iiber biefe Erziehungs-resultate einev Methobe wundern, welche in ben letzten Jahten in Krain ihren journalistischen Schiver-punkt ja ebeit aus Verunglimpfung ber Deutsch-liberalen gelegt hat? Den slovenischen Witzbolbcn abet, welche ihte Geistesptobucte auf ben Kehricht^ wagen zu Mattie btingen wollen, wiinfchen wit viel SSergntigen zu biesem ihrein sauberen Hanbwerke, bas ihnen aus ben Agitationsgeldern, welche ben Slovene« in ihren literatischen unb hunmnitiiren Fonben zur Vetfiigung ftehen, wohl fehr gut bezahlt werden wirb, roas fur gewifse catili-narische Existenzen ja wohl bie Hauptsache blcibt. — (Die Nei chs tathswahl im La » d-g e m e i n b e n b e z i t! e Kl a g c n fu r t - V o I k c r-nicirft) fiel so aus, roie von vorhinein zu crivarten ftanb. Nachbcnt eine ganz cxccptioncllc Pression, roie sic bad votige Mai butch bie Canbidatut eincS Hanbelsministcts scitens ber national clerifalcn Agi-tatorcn gciibt rourbe, diehmal ausgeschlosscn roar, siegte bie libetale Pmtci roiebet mit einet iiber-ivaltigendcn Majotitat. Jhr Canbibat, Hett Peter Lax, rourbe in Klagcnsntt einftimmig unb in Vol-fernmrft mit allen gegen 8 Stimmcn geroahlt. Die Kcinitner Slovenen rocrben sich frcucn, nicht nut bcs Barons Pino lebig, fonbern auch — hoffentlich fiir immer — von einem Bertreter im Genre unse-rer hiefigen slovenischen Abgeorbneten los zu fein, roie man ihnen cincn Moment lung — bis die voll-stiinbigc Aussichtslosigkcit bcs Beginnens ber natio-nal= clerifalcn Hctzcr flat rourbe — eine svlchc in ber Person des ptov. Hauptschullchtcts von Klcin- matjer in Gotz hatte octtoyitcn wollen. Det ganze Hctgang bei ber Wahl unb vor 21 Cent das Reful-tat fclbst cntlockt unferen hiefigen nationalen Slattern roahrhaft roehmiithige Klagen. Sic hatten ge-hofft, bah bie Wahl Pino's, ber sich momentan als Gefalligkeitsslovenc gerirte, nut ber Slnfang roeiterer Erfolge unb ber Uebetgang zur Wahl cigentlicher slovcnischet Ultras nach Art unseter Petvaken fein roerbe; biefe Illusion ist nun butch bas jungstc Wahltcsultai gtiindlich unb wahtschcinlich fiir fehr langc Zcit zerftort roorben. Wann roerben sich. un-sere hiefigen slovenischen Fiihtet enblich cinmal jut Einsicht bequemen, bah in Karnten sur ihte vet-hetzenben Agitationen nun einmal fein Boben ist, bah die Katntnct Slovenen mit ihren beutschen Landsleuten in Nuhe leben wollen unb bah fte Mannes gcnug sinb, sich die aufdringtichen Einmischun-gen der fratnischen Petvaken in ihte Landesangelc-genheiten ein fiir allc Mai vom Lcibc zu halten. Wic bei fo manchct anberen ©elegenheit fonnen wit ouch anlahlich biefer Wahl nur mit cinern gcwisscn Neibe aus unset glucklichctcs Nachbnrlcmb bltcken. Wie schabe, bah es bie tnahgebenben Ktcise bei tins zu Lanbe so gat nicht zu locken schcint, in na-tionaler unb sprachlicher Beziehung bei uns glcich friebliche, georbnete unb entivicklungssahige Zustanbe hcrzustcllcn, wie sich beren Karnten zu erfreuen hat! — (D i c V e r f a m nt I u n g ber L o gcn-befitzer) jut Besptechung iiber bie in Folgc bcs Thcatcrbtanbcs einjuleitenben Schrittc faiib am vorigcn Sonntag ftatt. Dct Dbinann bcs Thcatcr-coinitč’s, Hett faiferlichet Nath Mahr, erftattete iiber bie Wirksamkeit besfelbcn im Allgcmeincn unb speeiell iiber bie Action anlahlich bet jiingften Kota-strophe ben Bericht. Dem Gomit6 rourbe fiir seine Miiheroaltung ber Dank ber Bcrfammlung ausge-fptochcn. Sobann ging biefclbe jut Betathung iiber, roelche Schrittc bie Logenbesitzer zur Wahrung ihret Ncchtc in Absicht auf die Wieberhctstellung bcs Theaters, eventuell bic zu oetlangcnbe Entfchabigung zu thun hatten. Die Dcbattc hieruber beroegte sich oorerft auf jutibifchem Gcbictc. Herr Dr. Suppan roarf einen kurzcn Niickblick auf bas ©ntftehcn bcs Innbfchnftlichen Theaters unb auf bie Genesis bet Beziehungcn ber Logenbesitzer zu biefem Landcs-inftitute. Nebnct tarn zu ber Schluhfolgetung, dah die Logenbesitzer berechtigt feien, do it ber Lanbes« uerroaltung, roelche ben frainifchen Theatetsonb ver-roalte, bie Wieberherftctlung bcs Theaters unb ihter Logcn, roenn abet biefclbe abgelehnt iviirdc, die vollc Entfchabigung bed WctlhcS bet Logcn in An-fptuch zu nchmen. Die Dcbattc iiber biefe Fragc, . an ivclcher sich auch bie Hetten Dr. Suppantschitsch, Deschmann, Joh. Baumgartner, Graf Alfons Auersperg, Dr. v. Schrei) unb Baton Wurzbach bctheiligten, roar eine fehr lebhafte und es routde bcschlossm, an den frainifchen Lanbcsausschuh in biefer Siichtung mit bem Etsuchen heranzutretcn, sich fiir ben Wiedet-aufbau bcs Theaters, unb zroat an bet nSmlichen Stellc, wo baSfclbe bishct gcftaiiben, ju entfchciden. Zur Fiihrung ber Berhanblung mit bem Lanbes- ausschusse rourbe, nachbcm cinige Mitglicbct bcs be-ftonbcncii Thcatcrcoinito's cine Ncuwahl in bassclbc nicht annahinen, ein ncueS Somite, bcstchenb aus ( den Hcrrcn Graf Alfons Auersperg, Manner, < Baumgartner, Baton Wurzbach und Dr. v. Schtcy, - ^ gciviihlt, welches (Somite nach Einholmig det nothigen Ennachtigimgen feitcnS bet Logcnbcsiher bie rociteren Schrittc einlciten roirb. Wit konncn noch bcifiigcn, bah nach cinct bet Vetsammlung gemachtcii Mit-theilung bet Wiener ©tabtbauincifter Jung, roelchet bic Schabcnabfchatzung vorzunehmen hatte, bic Reconstruction bcs Theaters gegen Ucbctlaffung ber Entschadigungssumme unb gegen Bcrgiitung bcs fiir bie ben zeitgemahen Anforberungcn cnlfprechenbe Abaptirung uothroenbigen Mchtaufroanbes ju iiber« nchmen unb bis jum Hcrbste 1887 ju oollenben fich bereit erklart Hat. Set rcchtzcitigem Einschreiten t,nb Zusammengreifen aller mahgebenden Factoren schienc es also nicht unmozlich zu feta, die Laibachet Theaterfrage in nicht zu ferner Zeit unb mil nicht ju grohen Opfern einer befriedigenden Losung zu- iufiiljrcrt. (goncerte.) Das Concc rt des Herrn Alfred Grunfelv, der etfreuticherroeise ouch heuer tein B.rsprechen, Laibach zu bcsuchen, gehalten hat, land am 12 b. M. statt. In bem Programme maren vertretsn: Menbelssohn (Praludium unb fcuqe E-moll unb Duett aus ben Liebern ohne ®otte) Mozart (Phantasie in C-moll), Beethoven (Andante aus bet Sonate op. 28), Brahms TCanriecio'), Schumann (Phantasie in C-dur op 17), tj&opin (Nocturno C-moll op. 48 Nr. 1), Mosz-toraSti inti einent Intermezzo unb der Concertgeber tdbft mit einer Barcarole unb Mazurka Nr. 4. Hier die Vorzuge bes glanzenden Virtuosen neuer-titfi iu besprech-n, fdjeint uns uberfliissig; mit bem 'Soiredjte des Recensenten. tibcrall Mangel zu ent-decke,, wollen mir abet gestehen, dah uns schien, vls h'atte Herr Griinfeld diehmal, rocnigftenS im SeJtie bes Abends, mit irgenb einer Verstimmung ju fdmufen gehabt. batch roelche das Spiel ei,tiger-bceintriichligt muvbe. Di-tear auch etwas nonchalant behandelt; Mozarts ^omvosilionen beansprnchen nach unferer Anschauung, ^,nn f0 saaen burfen, cine grohere Pebanterie der Wiedetgabe. Hingeristen hat uns barauf Capriccio, sowohl die Composition, als oinne von einer graztosen Schalkhasttgke.t, betnahe coauett roirb fpdter wieder mtt jenem Ernste, We bes GeisteS behctnbelt, bie wir an L . s .'jfjurall berounbern. Nun stand Herr Grtin- ^auptcte fie his zum Schlusie bes Concertes m riner fortivahrenden Stetgerung setner ttnglaubltche.t t-ckniscken Fertigkeiten, bte bod, tn letnem Augen-E tmedloS flbermuchern. Das Publikum war. v,. forrnlich berauscht von Entziicken unb fine Griinfeld bclohnte ben frenetischen, nicht .vollenden Beifall wieber unb tmeber mtt Wen (einem Walzet Chopin's, einer von Gtun-fefo bearbeiteten Transcription enter LtSzNchen ' Rbapsodie unb ctner SohengriivXann-- ST Wnntasic), Hexcnstucklein seiner verbluffenbcn laUfeI%2 Dad ©runfelb^oncert bleibt jebes-@W in UN,-,-- mufv bie 'vama habe wahr gesprochen, bte uns rnrml:rt, Griinfeld komme gern nach Laibach, er ^ ^ cv0hr, ja alle Jahre wteberkehre,,. d°-L-h--.> undL-h. > Bilbungsanstalt, beren wir be- ’.'Ucrmdhnen Gelegcnhcit hatten, fmbct hcute A 7 ii()t im Turnsaale der Anstalt statt. £ $roaran„n w.ist folgenbe Numntern aus: ffhSrp aus bem unvollenbeten Otatonum .,Chrt-L" mit Clavierbegleitung. (NachgelasseneS Werk.) S '^oli rocrhcn gefungen von P. Suma, F. Rus,, Š%?anccti, 3- G.uirn; Clavierbegleitnng - I. Fur- V 2. F. Hermann: a) „L>arabande ; ,an- . Violin-Ensemble mit Clavierbeglei- V Gorjup. - 3. F. Abt: »Rothkappchen". » fcjr„§ von ncun, bttrch ©eclat,tation verbunbe- ? S i In fur ;wei Soprane unb Alt; Soli Jnb Chore mit Clavierbegleitung. Soli: L. Mood, ^ ©a „iebt A. Schubert, P. Suwa; Reclamation: I Srtei-; Clavierbegleitung: E. Sittig. -f-9, Dvorak: ..Zwei slavische Tanze" stir Cla-vier Hanben. z.veite ©eric; vvrgetragen von unb (S. Sitlifl. - S. >fkranz slavischer Nolksltcver" fur gemischtcn Chor unb Clavierbegleitung; Clavierbegleitung: L. Moos. — Das britte Concert ber philha rmon. Gesellscha ft finbet morgen Sonnt ag ben 20. Marz d. I. um 7 Uhr Abends mit folgendem Programme statt: 1. Rob. Vvlkmann: Serenade (Nr. 3, D-moll) fiir Streichorchester. — 2. a) Fred. Chopin: Polonaise (Cis-moll); d) Ferd. Hiller: Etude; c) Rob. Schumann: Novellette (F-dur), fur bas Pianoforte, vorgetragen von Fraulein Bogu-mila Šuman. — 3. Ar nolb Krug: Liebesnovelle, ein Idyll in vier Satzen, fiir Streichorchester: a) Erste Begegnung; b) Liebeswerben; c) Gestand-nih; d) Epilog (Trennung). — 4. a) Hermann Riedel: „Nun ist er hinaus" ; b) Franz Schubert: „Fruhlingsglaube", Steber fur eine Sopranstimme mit Clavierbegleitung, gefungen von Fraulein Josesine Valentin. — 5. I. S. B a ch: Concert fur Streichinstrumente in zwei Satzen (G-dur) in mehrfacher Befetzung. __ —t. ! — (C a s in o - V ere i n.) In ber Reihe der zahlreichen im Vereme in dieser Saison veranstal-teten Untcrhaltungen nimmt die Darstellung lebender Bilder, die ant vorigen Montag stattfand, einen ganz besonders heruorragenben Platz cin. Dieselbe roar in jeber Richtung cine uberaus gelungene unb gehorte roohl ziemlich zu vem Schonsten, was aus biesem Gebiete bisher in Laibad, vorge-fuhrt wurbe. Bei ber autzetotbentlichen Fulls anber-weitigen Stoffes, bet uns dietzmal kurz vor Schlust des Blattes zukam, mtisien wir uns die vetdiente eingehende Wiirdigung dieses genuhreichen Abends fiir daS nachste Mal vorbehalten, indent wir heute nur noch die Bilder anfiihren, bie zur Darstellung gelangten. Es waren folgenbe: 1. Der Zither-schlager, 2. Der Salon-Tiroler, nach Desregger, 3. Das Mabchen aus ber Frembe, nach R. Bey-sd)lag, 4. Der Damenarzt, nach F. Sottbevlanb, 5. Die Lautenschlagerin, nach Fritz Kaulbad), 6. Scene aus Goethe's Torquato Tafso, erster Act, dritter Austritt. — Am 16 d. M. sand die erste popular - wifsenschaftliche Borlesung statt. Herr Musikdirector Z o h r e r hielt cine „m u s i-kalische Pla ud e rei". Der Vortrag, bent die Zuhiirer bis zunt Schlusie ntit gespannter Aufmerk-samkeit solgten, sand ungetheilte Anerkennung unb am Schlusie ertonte langanhaltenber Beifall. Im Tone unb ber Darstellung in glucklichster Weise ben Charakter ber „Plauderei" sesthaltend, verstand cs Herr Zohret trotzdem, ben tnannigfnchen, interesanten Fragcn it us bent weiten Bereiche ber musifalif chen Kunst eine tiefer gehenbe unb sachnuinnische Be-handlung zu Theil werden zu lassen. Mnrkantc Details unb geistreiche Aper^us unterbrachen in allen Partien in fesselnber Weise bie breitere unb ernftere Darstellung bes Gegenstanbes, rooburch sich ber ganze Bortrag autzcrst abwechslungsvoll unb lebhast ge-staltete. Aus bem reichen Jnhalte ber Ausfuhrungen des Bortragenden kontten wir hier leider nur ein paar fnappe Andeutungen geben. So befprach Herr Zohret den eigenthtiinlichen Charakter der Musik unb ihr Berhaltnih zu ben tibtigen Kiinstcn, bas Concertivesen, gewisie ntoberne Abirrungen aus bem Gebiete ber Musik, roobci, roie cs bei einem Musiker von betn Ernste unb ber Begeisterung bes Portra-genden roohl nicht anbets erivartet iverben konnte, die herrschenbe Opetettenmanie cine ziemlich strenge Aburthcilung fanb; weiters crortertc er in lurzcn Ucbetblickcn bie Eiitwicklung bes Claviers, die Eigen-thumlidjkeiten bes musikalischen Unterrichtes, bie Schwierigkeiten bes mctlirhaft eingehenden StudiumS musikalis ber Wetke, die Gedachtnis;- und Kraft-leistttngen bertihmter Birtuosen unb noch cine Reihe attderer fammtlich hochst interesianter Fragcn tnuft-lalischen Charaltcrs. — Heute Abends 8 Uhr finbet in dot oberen (Safitto Socalitatcn (mit Aus-sd)tuss bcs grohen Sanies) wieber eine Soiree statt, roelche sich bicfjnutl besonders anziehenb gestalten biirste. Zum Beginne berselben roirb namlich Herr Eugen R a s pi aus Wien aus besonberer Gefalligleit eine Borlesung hatten, bei ber cine ober bie anbere ernste, hauptsachlich aber humoriftische Numtnern zum Bortmge gclangen werden. Ohne allzuviel von bent hochst interesanten Programme cerrathen zu wollen, erwahnett wir boch von ben in Aussicht genommenen Pieeen: Francois CoppSe's „Der Heine Kramer", Ghiavacci’s „DaS Ausziehen", Angelo's „Der Einlah vor'm Burg-theater" unb Just's „Allerlei Kunstenthusiasten". Herr Raspi, ber in ber liebenswiirbigsten unb uneigenntitzigsten Weise fein Erfcheinen zufagte, genieht fogar in Wien ben Ruf eines vortrefflichen Vorlesers; ber Casinoverein kann sich baher zu einer so steunblichen Bereitwilligkeit. auch in Laibach einen Vortrag zu halten, ttur grntuliren unb ben Mitgliebcnt fteht hieburch fiir heute ein besonders genutzreicher Abend in Aussicht. — Am nachsteit Wultrooch den 23. d. M, prcicise Halb acht Uhr Abends, roirb im Balconfaale ber zweite popu-lar-wifsenschaftliche Vortrag stattsinben; benselben roirb Herr Regierungsrath Dr. Keesbacher halten unb als Gcgenstanb fiir benselben wiihlte er: »Die Sprache ber 21 u g en". Man kennt bie ausgezeichnete Art Dr. Kecsbacher's in ber Behanb-lung solcher Themas; ohne Zroeifel roirb berfelbe auch bichmal tuieber ctroas Vortreffliches bieten. — (Die Bolloerfnmmlung ber hie-f t ft e It Frauenortsgruppe des Deu 1 fch en Sch ul v c r e i n c s) fand, roie wir fchon zu berichten Gclvgenheit hatten, am 8. b. M. im blauen Zimmer des Casino's in Gegenwart von 40 Damen statt. Nadjdvnt Frau Baronin Apsaltrern als Vor-fitzvnbe des Ausschusses die Erschienenen mit etncr roartncn Ansprache begriitzt hatte, trug Fraulein von Schret,, Schriftftthrer»Stellvcrlrct;rin, ben Thatig-keitsbericht vor. da die ichriftfithrerin des Vereines, Frau Maurer, am Erfcheinen oerhinbert roar. Dem-selben entnehmen wir, bah bie Zahl ber Milglieber bet ruhrigen Ortsgruppe im eben abgelattfencn Vcreinsjahre aberntals um 65 sich erhohte unb bem entsprechend auch die Einnahmen. Die hervorragenb-stcn Momente ber Thatigkeit ber Frauenortsgruppe roaren die Veranstaltung eines Wohlthatigkeitsfestes, sowie bie Betheilung vo:t 50 artnen Ktnbern bes bcutfchen Kindergartens gelegentlich des WeihnachtS-festes. Ersteres, das noch in Aller Erinnerung ist, sand am 6. November in ben oberen Casinorauin-lichkeitcn statt unb ber unerwartet fchone Erfolg besselben bleibt ein unbestreitbarcs Verbienst ber Frauenortsgrnppe. In bem Berichte roirb Allen, bte zum ©elingen bes unvergetzlichen Festes beitrugen, sowie ben Mitgliebern insgcsammt fiir bie jeberjett eifrige Mitivirfung ber gebuhrenbe Dank ausge-fptochen. Datnach legt bie Vereinscajsietin Frau Gbtz bett Gelbgebahrungsbericht vor, aus welchem eine r eine Einnahme von 466 29 Gulben zu ersehen ist. Beide Berichte wurben mit allscitigem Beifall anfgenommen. Frau Kastner stcllt barnach ben Aittrag, bie Wahl bet Vertreterinncn fur bie diehjahrigc Hauptversammlung betn Ausschusse zu iiberlasien; bcmsclben wurbe zugestimtnt. Bei bee hictauf vorgenommenen Neuwahl bcs AusfchusseS roufde ber abtretenbe Ausschuh mit E i n st i m mig-k e i t roiebergerodhlt. Wit betonen biese Thatsache insbeson&ere bcShalb, iveil baraus zu ersehen ist, bas; ber wiedcrgcwahlte Ausschuh das voile unb riickhaltlose Vcrtraucn ber Mitglieber besitzt. Nach-dem nun noch Frau Redder bem Ausschusse file seine ebenso opferfreubige, als erfolgreichc Miihe-waltung ben Dank ber Mitglieber ausgesprochen, schloh Frau Baronin Apfalirern bie Bcrsatnntlttitg, zuvot noch an die Mitgliedet die Bitte tid)tenb, die Lereinszivccke uncntwegt roie bisher giitigft for« bent zu wollen. — Wir lontten anldsilich bes vor-stehenden Berichtes nicht umhin, auch unscrerscits bet hiesigen Frauenortsgruppe dcs Deutschen Schul-vereines unsere volle unb freubige Anerkennung mil bcm Wunsche auszusprechen, datz der wiebergemahlte AuSschutz mit berselben Ruhrigkeit unb Einigkeit unb benselben Erfolgen wie bisher feiner eblen Aufgabe obliegen moge. — (D i e biehjahrige Vollversamm-lung ber Herrenortsgruppe des Deutschen Schulvereines) hat Freitag ben 18. b. M. stattgefunben. Wir berichten nachstens ringehenb liber ben Verlauf berselben. — (Pro c etz Diamant.) Am 14. b. M. fanb vor bem hiesigen Schwurgerichtshofe bie Schluh-verhanblung gegen Abraham (21 bo If) D i a-mant statt, ber am Abenbe des 17. Janner l. I. seiner Dienstgeberin Frau Katharine Eblen v. Gariboldi Wertheffecten verschiebener Art unb Pretivsen im Gesammtbetrage von 46.533 fl. 90 kr. gestohlen hatte. Nach ben Vorerhebungen, ber Anklageschrift unb bem Ergebnisse ber Schluhcerhandlung stellt s,ch ber Hergang bei Vollsuhrung bt§ Diebstahls, bei ber Entweichung unb Verhaftung des Diamant im Wrscntlichen so bar, rote berselbe von uns seiner-zeit („2ai6. Wochenblatt" Nr- 337 com 22. Janner d. I.) aussuhrlich geschiltert rourbe. Der Angeklagte, zu Topoltschan im 9ieutraer Cornitat geboren, is-raelitischer Religion, tebig, Sohn eincs Specerei-waarenhandlers, hat sich bereits als Kellner, Die-ner, Hausirer, Comrnis, Ausseher rc. herurnzetrieben; er rourbe roegen Diebstahls roiebetholt abgestraft unb nach ben Erhebungen ist berselbe schon seit Son gem als ein gefahrlicher Einbrecher ben Sicherheitsbehor-den bekannt. Der Angeklagte, ber zroischen zroei ©enbatmett mit aufgepflcmztem Bajonette Platz ge-nommen hatte, roar in ber Hauptsache com ersten Momente an geftanbig, im Uebrigen roar seine Ver-(lntroertung eine so ungehorige, manchmal fast sreche, bah ber Vorsitzenbe roiebetholt genothigt roar, benselben in strengster Weise zur Drbnung unb zum Anftanbe zu erwahnen; ein paar Mal versuchte ber Angeklagte roitzig zu warden, ober er gab sormlich unftnnige Antroorten, roelche bie Heiterkeit bed Auditoriums errocdten; aus einzelne Fragen cerrocigerte berselbe bie Auskunst unb verhielt sich einsach schwei-genb. Im Ganzen machte Diamant in jeder Nichtung einen hochst unsympathischen unb unguustigen Ein-bruck. Bei Frau v. Gariboldi hatte Diamant haupt-scichlich auf Grund ber salschen Angabe bie ©telle als Diener erhalten, bah er zroei Jahre bei Baron Riese in Neutra als Kammerdiener bebienftet geroc-sen sei unb bah fein Vater noch jctzt bort als Haus-intenbant fungire. Er etroies sich fur seine Stelle jedoch als coHtommen unfahig, so bah Frau con Gariboldi zu ihrer Nichte Frl. con Wurmb bereits am 17. Janner in italienifcher Sprache auherte, bah sir benselben noch an biesein Abenbe entlassen roetbe, rootauf Frl. v. Wurmb bat, ihn noch bis zum folgenben Tage zu behalten. Diese Acuhcrung hatte Diamant offenbar gehort unb verstanden unb so beschloh er, den Diebstahl noch sofort an deni betreffenben Abenb auszusuhren. Mit bem con ben ungarischen Gerichten gesuchten Diamant roill der Angeklagte nicht ibentifch fein. Wahrend der Unter-fuchungshaft enlpuppte sich Diamant auch als ein sehr arger -Simulant; er ging so roeit, Tobsucht-cnfalle zu simuliren; cinmal bebrohte er fogar den Untersuchungsrichler unb cetsuchte, ihm die Acten zu entroenben unb selbe zu zerreihen, ein anderes Mal gab er an, bie Scichen liur roegen cmgeblich fchlechter Behandlung gestohlen zu haben, um fie jpater seiner Dienstgeberin per Post zuriick zu senben; dann gab er sich auch sitv einen geheimen Agenten des Fiirsten von Battenberg aus, bcm er bas Ge-stohlene Habe' zukommen lassen roollen. Die Simulation einer Geistesstorung hatte stir Diamant ohnc Zroeifel ben Zroeck, hieburch vielleicht in eine Jrren-onftait zu kommen, um von bort leichter zu ent- roeichen. Die Gerichtscirzte erklarten jeboch, Spuren einer momentonen Geistesstorung an Diamant nicht roahrgcnommen zu haben, cielmehr stche auher Zwei-fel, boh er ein Simulant sei. Besondere Vorkomm-niffe, die auf ben Fall ein neues Licht geroorfen hatten ober irgenb bemerfensroetthe, neue Umftande ergaben sich bei ber Schluhcerhr.nbluitg nach feiner Richtung. Den Geschroorencn routden zroei Fragen zur Entscheidung vorgelegt; als etste: Ist Abraham Diamant fchuldig, am Abend des 17. Janner d. I. aus bem mfpenten Chiffonnier ber Frau Katharine con Gciribolbi ohne bereii Wissen unb Einroilligung um seines Vmtheiles roillen Werthpapiere unb Pre-tiosen im Betrage con mehr als 300 Gulden ent-roenbet zu haben, unb als zroeite: hat ber Angeklagte seine That im Zustande einer zeitroeiligen ©inneSstorung ceriibt ? Nach sehr kurzer Berathung rourbe con ben Geschroorenen bie erste Frage ein-ftimmig bejaht unb die zroeite einftimmig cerneint. Der ©erichtshof cerurtheilte fohin ben Angeflagten zu neunjtihrigcr schroerer Kerfeiftrafe, allmonatlich mit Fasten unb alljahrlich am 1 7. Janner mit Dunkelarrest unb hartem Lager verschaift. Diamant nahnt ben Urtheilsspruch ziemlich tuhig unb gteichgiltig auf unb behielt sich roegen Einbringung einer Beschroerde Bedenkzeit cor. — (Laibach er beutscher Turnverein.) Der con uns bereits erivahnte Famitienabenb, bie letzte in ber Reihe ber rointerlichen Untcrhaltungen bes Vereines, finbet he ut e um 8 Uhr Abenbs im Casino Glasfalon unter Mitroitfung ber Regiments# musif cape lie stalt. Zur Auffiihrung kommen Nach-stehenbe Piecen: 1. D rounbetfel’ge Friihlingszeit, Ehor con Franz 2l6t. 2. Waldabcndschein, Ehor mit ©oloquartett con E. Schmolzcr. 3. Humoristischer Vortrag. 4. a) Warm ber Monb schon fcheint, b) Mei Dianble, Chore im Kiivntncr Volkston con I. Gauby. 5. Couplets, corgetragen con einem SSeteinsmitgliede. 6. Heute ist heut, Ehor con W. v. Weinzierl. 7. Rauberterzett aus der Operette „Die Jungfrau con Dragant", mit Clacierbeglei-lung con Franz c. Suppe. 8. Bei uns z'Haus, Walzer fur Chor mit Clacierbegleitung con Joh. Strauh. — (Kroizda's SReft i tutionSfluid.) Bor Kurjem brachten roir eine Zuschrist bcs Herrn Em. Psiacky in Smyrna, in roelcher bie cortrefflichen Eigenschasten unb Wirkungen bes Kwizba'schen Resti-tutionsfluib fiir Pferde bie ruhmlichste Anerkennung fanben unb eiroahnten roir ferncr, bah dieses Pra-parat sich auch bereits im Orient Eingang cerschofft hat. Wie rafch dassclbe in biesein Lande bekannt ge-roorben, erhetlt daraus, dah uns fjente icieder einige Zuschristen aus Smyrna corliegen, con denen roir nur nachstehende ceroffentlichcn. Diefelbe Iantct: „Scit meheeren Jahten roivb bas k. k. pric. Resti-tutionefluid bcs Herrn Franz Joh. Kwizda, k. k. often, unb ton. ruman. Hoslieferanten unb Kreis-apothekers in Korneuburg, roelchcs mir burch Herrn R. Filipucci in Smyrna besorgt rourbe, auf ben Bcsitzungen meines Balers bei Pferden mit beson-dercm Erfolge angeroendet. Malcngik bei Smyrna, 15. April 1886. A. D. can Lennep." 3WE.:E • ee. Da Ilch mir noch Criite (Seleflt'iieit bet. Jhnin mtinut roitviiifien Dank fur Sbce Pillver. wrlche mid) wieder 311111 gesuiidksten 9)tenfchen machlen. auijuftrtdjeit, so tlfiif ich rs jktzt auf votlem Hrrren. Jch tin auch ftchtt, 6,1(1 id) flriinblidi gth'ilt iruvbt, Mi id) frit der (Stir, b. i. 3 voile Jahre — noch nir but flerittdflfii !>!achit,eit mtintr |e&t fo bltlhknden Gksunbheit kinpfunben Dal’f Jch hade Jhrk btmdl)vte (Sue nod) nikhreikn Pirsonen anemrfohlen; and) birseriihinrn biefelte unb bnnffii uiflitiaU fiii- bie ttioitfdie Hitfelnstimg. (VO:tU> Mil roivmfieiii Dank fltfltit ©if hochachlnngsvolt Jhr Bonner A n b r. K ra 11 f, Ailisiker. Herinainistabl. Pahnqiiffe !). it. 4. 85 . Ein kleineO Merk. lutlche« zur Borbereitnnq ber enivsehlenS-werlhen (jur binit, limb qegen Portovergulunq von 10 kr. von 3. I. F. Popp's Polillinik in Heide (Holstein) mfanbt. lilemimil brniielit niv miiziimemlen, oil lie Midi vorlier erl4iin«ll|t< *11 Imlien 1111b Ijicrju bicteii die nnd) Tanseiipcii jiililcnSen Dankschrciden, ivcldie i'ibcr dio Sluotlietcv It. ISramlt’N Srliwei*»>r-lilllei* veroffentlicht mcibrn. die be(te@elcgeiil)tit. ErhaiNich 5 Echachiel 70 kr. in ben Apothekkit. (2241) Briefkasten der Rcdactwn. Bcsclieidenc A nfrage# „Slov. Nnrob" antzert feincii llnmutl) bntiiber, ba6 sich bo* beuifdje Piibliknm Baibadi# uon bcm Coiicerte des čem Oi diiSek fern (jiclt. Die „Laibacher Zeilinig" bagegen berichiet, dub sich bei biefem Eoncrrte ein sehr biftinguirtei Publikum einfonb. Welches vo» bciben Bliitlkrn hat nun Recht? OT. T. Einlailiins'. Mit 1. April 1887 mirb nuf bn« „fitiliiiiljrr Wochkllblck" ein nenes Viertcljahr-Nbonnement eroffnet. Die Preist finb am Stopfe imferce BlaiteS ersichtlich. Ergebenste Administration Lcs „£nibad)cr Wochenblatt", (2‘281) Laiback, Herrengasse 1 2 (Eiiuirlriibi't. Her llrii'iiiiiiifiilifii’ jfiinlluerciii zahlle mit SLliih 1886 464 Siitfllieber. 3111 geiiannten Zohre will ben 3030 Aniheiisscheine — in Strain 77 — abgksetzt Uni» 3145 Prainien — 2038 fjnrtienbvncf(utber tmb 1107 Kupferftiche — au?flt(icl)tn Die Geldeiiiixihwen belie'en sich im zulcht obxe-[aufeiieii Vereinsjahre otif 16.025 fl ; die liusgkstelllen Ku„» gegeiistHnde reprciseiitiricn e:nen ®erlb von 106.000 fl. Sei ter uorjaljrigcit Veiloi'ung luurben 17 Oelgemiilde. 7 Albums 7 Chromolithographien 1111b 39 Knpforstiche, ziisammeii 70 Fe-miunfic auSgogeben. Der Serein hot sich veraulaht gcfunben, fiir bn6 gegeuwartige 22. BereinSjuhr zniei PendonIS zn femes uorjiihiitiftt Piiimicn auSzngeben, namlich einen Oelfakbenbrmk »Abenb mn ©ionbfee" nnch dem im S'esitze be? VereimS befinb-lichen Original uon A. Chmcila tn ®ien, 80:53 cm, tine fdione, fnfl icbcm rcfltrreidier befanntc €eelanbfdjnft mil bem gchaf*-I’crg im Hintergrunde, in den ivotmen, foltcn Tone,, einer svrnmerlichen Abendbeleuchtung tmb „DieHeit«kelir ber Sieger", bit Ikhte Arbeit beS KnpferstecherS F. Bimmetniniiii, nnd) bent betiihimeu, in ber Wntional-ffinlerie in Berlin befinblicheii Ori» 0m01 von Defregger, 1111 Sticije 55:40 cm. Beide Bilder werdem nichi nur den Besitzern dec Dorjohrigm Vviimieu „))ieir.t in btit tiofollen" unb „DnS letzte Mufgebot", fonbern nnd) nett eiu* trelenbeii Mitgiiebern cine sehr ongenrbme Erwcibuig (ein. Iebe bieser Prainien ist fiir einen Slnlfjeilfdein L 3 fl. soglcich zu erhnlten. ber nebsldeni nod) 011 btr ('’eivinnfloerlosutig IlieiT nimmt; aud) sic 1)1 die Wnhl u 11 ter 26 iilteren fra mien frei*. troriiber bas Progranim A nSkunft gibt. Am 29. Iuni d. 3* finbet bie Gewinnftverlosung slnlt, an mcldirr nur geznlnte-Aiiihcilschcine tlieilnehinen. Die Berlosung ist mil (Semimien aiv Oeigcmalbeu, Slqnarclleii, AlbnniK unb vorziiglicheu Ctichen iu Ralimen rcid) auSgeftailtt, bn auf jc 50 Antbeilscheiiie tm Sreffer bercchnet n ivb. Wen nber dai) (Sliick mit ciiicm Giwioir and) nicht bebenfen tviirbt, ber ift btn di bie wahrhast kunsllerisH auSgefiihite Piamie, die er in jedem Fa lie erliiilt, reidili* ent-fchiibigt, da beren Wcilh im Mitnftbnnbei den PrciS be< Antlikil» scheincS brei- bis oiermal iiberfliigt, daher ber slclerinaififdje. Kunstoercin in ©raj icbcm Snnftfrcmibe roiivmflcii# eiiu>fobIv» toirb. (2280) Herrn Restaurateur Ehrseld, Hotel „Elcfaiit". Fiir bie Sernnflaltiing mbdjciitlidjer, sehr ntitcrlinltcnber-Mt>sik-»rlbcnde, bei rod d:en fid) die Eleven bc8 tupjiotn Milildreapellmcistcrs Herrn N e 1» 1 a w a als exccllcute Ed uler beroahren unb grofien Beifall eintcii, finb roir Sbum ungtincii* bontbar. Nt clivcre Ihrcr Gaste : (2283) rii.-O.-B.--______ Witlcrunllsbulletin aus Vaibafi). B Siiitbriu in Willi-intttni aui II rfMicirt Thermoineler nach j Viitber* lliul iichlaa in . Milli 1 meter n Wi»erii»q«>^d«rakler ‘iaat#-mittrl : $a-ie< mittel 'Diari* mum •111 mini um - 11 T34'li 3 7 65 I 0 8 12 4 Moraennebet, Itiiltr $»8 avwechselnb Reg«n- 12 730 3 6*7 ‘Ml 2 5 08 Anhalteiibtr>>t,kel,neckch- 13 7185 1 3-1 90 3-5 13 S il'ornt. tnll't, regneris^» Nach»i.Wetterftur,.">q- 1 id)ir igchiucfnlt. _ 14 730 4 -43 — 15 - 5 5 31 0 Gchneefall anhatteub, KLlt»rudschl«g. 15 7295 — 30 OS — 60 150 Echneefall btii ganzea 1 ' Tag. 16 72fi!i — 3 5 45 - 45 10-2 Echnckqeslober ablrech-selnb. 17 7260 -10 50 — 50 50 Ablvechselnb Echnee, bie qanzr Sd.'neebecke 1 Llleter hoch. Apolhckc in Wien, Singrrflrahr llv. 15, ^.%!8rii goltleiieu R.eit‘lisapfel*< e A;M! (fC.PillATl vormalstTnl versal-Pillvn genannt, verdienen letzteren Bin*r61I*»&^“S * Illvllj Namon mlt vollstem Rechte, da ea in der That beinahe i e Krankhclt gibr, in welcher dieso 1*1 lien niclit echon tausendfach ihre wunderthatige Wir-k ntf bewahrt hatten- In don hartnackigaten Fallen, wo violo nndore Medicamonte vcrgebons ».Twpndet warden, iRt durch dieso Pillen unzahlige Male und naeh kurzor Zeit voile Gcnesung °f let 1 Svhachtel mit 1 5 1'iJlen 21 kr., 1 Kolle mil <> Schnchleln fl, 1,05, boi unfrau- kirLr Nachnohmeaendung fl. 1.10. Bei vorheriger Einsendung des Geldbetrages kostet sammt portofreier Zusendung? 3 Kolle Pillen 1 fl. 25 kr., 2 Rollen 2 fl. 30 kr., 3 Rollen 3 fl. 40 kr., 4 Rollen 4 fl. 40 kr., 5 Rollen 5 fl. 20 kr., 10 Rollen 9 fl. 20 kr. (Weniger als eine Rolle kann nicht versendet xverden.) Elno Uazahl Sclirclben eind eingelaufen, In denen eich die Consumenten dieser Pillen Ihre wiederorlangto Gencsung nach den verschiedenartigston und schworon Ivrankheiten bo-danken Jeder, der nur elnmal einen Versuch damit gemacht hat, einpflehlt dieses Mittel weiter. wir geben hier einige der vielen Dankschreiben wieder: "Ag I.eongang, am 15. Mai 1883. schaftigungen wieder nachkommen kann. Von CTtwhooehrter Herr! Ilire Pillen wirken dieser rneiner Danksagung bitte ich Lie fvnndcr, sie slnd nicht wie so vlele rndere.ngeprle.ene Mittel, sondern sie helfen WlrltVon den°zu Ostern" bestellten Pillen habe toeiftu^AlUnTabensio gJholfen, seihst Per-hrthnin Alter und mit verscbledenen aoncn von r . chen haben durch aie, wo nicht LeidenundOebre^en ^ ^,^«nde Be.se- die vollo ’ und wollen sie fortgebrauchen. rung erf daher mlr wieder flinf Rollon Ich »»ache Sie e„t|„g,r. ' 4^zt. Gyorgy, 16. Februar 1882. o^hrterHerH Nicht gonug kann ich moi-Geehrtor « au„prcchon f;ir ihre Pillen, nen innjge „ tea Hilfe wurde meine Frau, denn nachs , 0 lnng an Miserere gelitten welche schon ■ J1|utrl)]n|gUnge.p|iien hlovon ^t nnd wennglelch sie anch jotzt noch bis-geheilt un nehmen muaa, ao let ihre Ge- "°"dhel?!ch°n 80 welt wieder herge.tellt, dass "e mit jugon-lllehor Frl.che alien ihren lie- Wohlo aller Ijeidcnden Gebrauch zu machen und orauche gleiclizeitig wieder um Einsendung von zwei Rollen Pillen und zwei Stlick chineai-scher Seife. Mit besonderer Hochachtung er-gebnner Alois Novak, Obergartner. Euer Wohlgeboren! In der Vorauaaetzung, daaa alle Ihre Arzneien von gleicher Giite aein diirftcn, wie Ihr boriihmter Frostbal-a a m, dor In meiner Familie mehreren veralte-ten Froatbeulen ein raachea Ende bereitete, habe ich mich trotz meinea Miaatrauens gegen aoge-nannto Universalmittel entachlossen, zu Ihrcn Hlutreinigunge-Pillen zu groifon, um mit Ililio dieser kleinen Kugeln mein langjiihrigos Ha-morrhoidal-Leiden zu bombardiren. Ich nehmo nun durchaua kyinen Anatand, Ihnon zu ge-atchen, daaa mein altesLeiden nach vierwochent-lichem Gebrauche ganz und gar behobou 1st und ich iin Krciao meiner Bekannten dieae Pillen auf’s Eifrigste anempfehle. Ich habe auch nichta dagegen einzuwondon, wenn Sie von dieaen Zeilen offentlich — jedoch ohne Namenaferti. gung — Gebrauch machen wollen. Ilochachtungsvoll C. v. T. Wien, 20. Februar 1881. 1 M von .1. Perrliofer, eeit vielen Jahren an-* ... das slchvrstc Mittel gogim Fro.t-er.k/ ulr Art »owlo auch gegen aohr ver- ,Bide-, alter Art, »o .iMa Wunden ute. j—s Augen-Essenz Vi I iasche 1 fl. 50 kr. Tannocbinin-Pomade 7.*’: hofor, neit einer langen Kellio von Jahren als das beste unter allen llaarwuchsmitteln von Aerzten nnerkannt. Kino elegantauegcetattete groflsc Dose 2 fl. — __ i —— ,n Terla*»liche» Mittel Rropf'Baisam, gogen m&iiiiaiH. Libens^ssenz lpragrr Tro- on verdorbenen Hagen, •chlechte nftu) vfrdauung, UnterleibaVe.chwerden flier Ar', T*r.««lW.6. Hau.mlttel. I Fla-»n 20 kr. Universal-Pflasters^d'Vlbei Hieb- und Rtichwunden, Mi«artigen Geer hw lire n aller Art, auch alten, periodisch auflirechenden Geschwiiren an den FiiBflen, heim Fingerwurm, wunden und entziindeten Hriisten u. ahnlichon ]>eiden vielfaeh bowXhrt. 1 Tiegel f)0 kr. Soitiwegerichsaft “ .. n,,ui>mlltel gegen Kntarrh, llol-Mrt“it «r«,nDfl.u.ton etc. 1 Flaacl.chen 50kr. Universal-Reinigungssalz von A. W, Itulricli. Kin vorziiglichee Huus-mittel gegen alle Folgen gostorter Vordauung, als : Kopfweli, Scliwindel, Magenkrampf, Sod-brt*nnen, Hamorrhoidal-Leidcn, Verfltopfung etc. 1 Paket 1 fl. Amerikan. Gicht - Salbe, >wi alien gichtim;hen und rhou- LSSTtLL m„«nr.,i^en etc. etc. I aus r ill vcqetabilischeii Stoffen gcivottnen, tut Conservirung und Pflege der Haare, ge^cn Schuppeiibilduug und Ausfalleu der Haare, ftiirtt bit Stovfljout. fiiljrt der Hciarivurrel Nahruiig zu 11116 foibcrt bnDurdi, vorauSgcsetz!, dah noch Haar, miirzcln vorliaiideii, neueu, kraftigen Haarwuchs, inacht das Hanr geschmeidi«, gibt ihm fcine Nainrfnrbe, uevmcibct jedoch dns fettfllntijcudc AiiKsehen. PrciS per »rohe Flasche fl. 2.—, kleine Flasche fl. I.—. Nach Oilen, wo sich kein^DepoiS iefinben, erfolgt Nersandl gegen Nach. »ak,»e. Sniballnnc frri. Josephine Ifubner, norm. Ilillntayer, Wien, VII. l$ez., HernurilsiiNN« i\r. «« (ini ciflciicn {»niife). (2212) k. Ik. a.-u.ssclxl. priv. Restitutions Fluid (Waschwasser) fur Pferde, von Franz Job. Kwizda in Korncuburg, k. k. osterr. und konigl. rumanischer Hoflieferant fur Veterinar-Praparate — und Kreisapotheker. jlit der lioiidoner, Pariier, Wiener. ITIuneliener und Ham« burner Mednllle auHgezelelinet. Darscl'ic bicut lout laitfljabvifler Lrprobung z»r Stlirkung n 0 t itnb Wieberk>'8ftiginig nach grčami Strnpnifii, s 'wie nl# ITnteretiitzMiift-smlttel bei Behanbliing von auberen Schaden, Gicht, iRl)cuniflii6mu», Vcrriukimgen, Sieifheit der Sehneii 1111b Murkeln ic. I Flamehe 1 fl. 40 kr. E ch t * v b j i t () e 11: lidibaeli bei Gabr. rieeoll, »IpotI)., J. Swoboda, Apoth., W. Iflaier, Apoiheker J. v. TrnU«e*y, Slpott)., nub 011 etos bei II. 8j. Weneel; ftrtier in ben Sipotbercn sii HlweboflaU. Cllll, FrleeaeH, KereUo, Klaeen-furt, liralnbure- Nenmarhtl. Kudoll'swertU mib Vletrlng, Tar vie ,,nb Vlllaeb r en gros ill allen groberen Drognenhanblungen. Ceniral-Nrrstndungs-Drpot: Kreis-Apotheke Korneubnrg. Auherbem befinben sich fast in alien Siadlen unb Markten in ben Kronlanbcrn Depots, ivelche z.itivcisc bnrch die Provini-Jonrnale veriiffentlicht werden. Wa\\v jecfalli^cn Beaclitungr. Meim Aniraufe dieses H»raparates viltcn wir das F. ^uOfifittin, stets „K,vizda's Ke-lUlutionssiuid^ zu verlangen und darauf zu achten, datz der Kals der Dkasche mit einem rothen H^apierltreifeu verschlossen 1st, der met«, untensteheudcs Kaclimike und meine Schuhmarke tragi. (2m) 3&TU4'f/.AUTnan. Stine Agenten noch SKetstnbe. 3>or Nachahmern linfrrt# ffita-HifsementS roarnen wir ftrossle Ersparniss Princip : billig. xromxt, reell. $ie(e Ailerkeniiungtschrelbtn '. Hat Ied'rmann, der feinen in (Solonialteaaten, Delicateffen it. von un» bezieht. Kin Bersuch ubfrieugt ron der WorjugNchkelt int;rrcr$baert, roobtl riskirt 1st, da rolr nicht co„»c»irendc Waaren nnfltiiib#(o# »mtaiischcn otct das Geld znriiikgcbcn. @6 gibt fcinni ntSfttrtn illkkllitatsbeweis. o** T KaflTce-lngredienz, 4 Deka gentlqend fur 5 jtfl. .ftnfee gratis a 11 jetet Kaffee-Sendnnq, wodurch auch die billigstk Evrte grotzartig schmack- haft roirb. t> l>o*. lluiniiivr. ss., » 1 Dfd. 2 k«, mild gc». Cntlar. iifuen 4 Liter la. Jamaica-ltiini 4 „ feinst alt. Pale Cognac 5 Ho. f. I>lafjc»-Hering<- 5 . Fetthrriiige f., 40 @t. cn. .* „ A|»fel#in<*n * Itg. afr. lllocva, nurFl.—, 5 - 1‘erl-IIIovca. flarf, ciu^flifbifl „ w 5.10 5 i, Cuba, fcinfl, flrun, rrflfiiq . • 5.^0 ^ ttoldjava, hocharomatisch „ „ 6.20 ^ „ IN-rlkalTre. flrun, hochfkin .. „ fi.85 5 w nrah. .Hoefa, vcrpfl.. fbflft „ w A.bO Vl8i neueftkr Trnte, elegant vervackt. ^ Itg. t’ongo nur Fl. 2.^0 ■ „ Svufhong • h 6 * f. Taf«*lr4‘i«. vorz. kochtnd • w 1.15 ^ « Fa«*% ru%s. KriintnrdiiH'ii . • 1.70 •* n „ marin. 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Es tst ke»i Geheimmittel, sonbern ein strcng rccllcS, arztlich erprobtcs Pra-paraf, das mit Recht jebent Kranken als durchaus zulicrlasslg empsohleir werden faun. Der bestc Beweis bofiir, ba[i ber Anker-Pnin-Expeller vollcs ycrtraitcn verbient, liegt wol barin, blitz viele STranfe, nachdem fie anbere pomphast ange= priesene Hcilmittel versucht ha ben, bod) ivicbcr zum dltbcnnil)vterst off. moderiisteFar-ben, feiit .... ft. 5.80 2 10 Meter Utbcrjit-berftoff. feinst . . ft. 8,— 3 25 Meter fchwartes Tttch, rein SJBottt, couii'leteii@alontin* zng gebenb . . . ft. 7.75 3 25 Mtr. fchwarzeS Tuch. feinst . . . ft. 10,— 6 40 iBitr. Leinenzettg ober Samingarit, wafchecht. f. fchonst. SotnmtMlimift . ft. 3.— 1 Piqneigilet.fchonste Deffiti« . . . . ft. —-55 Stoffe jeber VI v I fiir Dameit. inAntel und 3ocffit. fur Kna-ben-Marderobe.fowie (tilt Sorten Tnch- it. Schafwoliwaaren bill igfl. Muster-Collection eutbaitenb all« U!et. 40 Sin., aui einen coinvletni Herren - 'Jltijtig, ronfd:echt . . fl 3. 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