Nr 75 Mittwoch, I. April 1903. 122. Jahrgang. MtlacherMZMng. ^lg z."^li°nöpi,lß. Mt Poslv!-lsc»bll1,g: naiizjilhriq li<> lv, lmldluhiig ic.lv. Im Kon« or: Miz« "<-,.,' nalbiadl-i« il X. il' di^ ^„sleNun^ ino Hau« ganzMi!« ^ «,. - Inftrtlousgtbühr: ssür N»inr Die «^aibnchtl- Zeitunss» rrscbrinl läalich, mil «iiVnalünc t>,r Sonn- und Frkrtage, Ti, Adminlftratt»« b^findr« stch ttonssrchplay Nr, ^!, di>- Mednttio» Dalmalinnasjs Nr. 6. Sprechstunden der RebaMl»» von « l>h» tO Uhr vorniillau«. llnfrniilil'itl' An,-sr w»'rd>'n nicht a^nrin'minon, Maiuillrü'lr nicht zurüclgestsll Nichtamtlicher Teil. Von der jnugczechischeu Partei. Wie«, :«). März. tratnar, ^l'en:ec, Tr. Panwi-ek. bkiw . "s' Dr. Podlipnt,. Tr. Schauer. Dr. Vejvar ^ Flinten- entschuldigt hatten ihr fernbleiben ^ "^ krankheitshalber und Tr. L. Tvorük, lvel-^ ^nn5 cmc Wnhlerversanunlung abhielt, l'nt» ^"'""" ^''^ Starda leitete die Beratung ckn g^. .^'!^ mit, der Hauptzweck der Sitzung sei, einen deyü» ^ " Angelegenheit der Einberufung des Lau ürrl ^^^'^'Ulännertageo der Partei zu fassen, ein d?5 "'^^',. welches die parlan:ei:tarische Kommission cni^ ^^^"llichen Klubs und die Vertrauensmänner Mpsn l "' "^^"' Melnik. Leitomischl und Polilka ^ haben. ^ür^^"^" bangte,, Zuschriften des Altstädter ^is^!. u'bs und des Redaktionsrates der „Narodni aimu ^" ^"lesuug. Redakteur Abg. Dr. Anyii er-^l ^. ^^ Zuschriften durch einige Mitteilungen. ,^l^.^.^ "griff als Referent der parlamentarischen llill? v"'"" ^ rcichsrätlichen Klubs das Wort und ^rciti " ^"^'"^, die Gründe und die Ergebnisse der >lbm> '^^^ derselben und des ganzen reichsrätlichen Än^"'"'^^"!lubs nnt. Erstellte zum Schlüsse den chzh^'.k" solle der Vertrauensmännertag der Partei ^rbei/!^" .^'^ ^"' Durchführung der vorbereitenden ^v ^ km .^l)„^^^. »iil^cscht werden, welches die ^Ne ^^^l,>n Anträge zu diesem Vertrauensmänner-'o^ ^^"l'beiten und dem Eretutivt'omitee vorlegen ^Nn.^^' ^'"' Verichte Dr. Herolds kanr es zu einer Vlai^" ^liatte, "" welcher sich die Abgeordneten Nnt^ ^^a^, Iaroä, Kaftan, Kramar, Panwöet', ^rte">"'^V^^^^^"^ beteiligten. Nach dem Schluß schrie/^!^>renten wurde zur Abstimmnng ge '^-^' ^ ^"'" Nefereiüen gestellten Anträge wur^ den einstinunig angenonlmen. Als Termin für die Abhaltung des Vertrauensmännertages wurde, der ^(!. April festgesetzt. In das Koniitee, welches für den Vertranensmännertag die vorbereitenden Arbeiten bcforgen und dessen Prograinm ausarbeiten soll, welch letzteres in der Plenalversnnunlung des Exekutiv-lonntees wird durchberalen luerden, wurden Dottor Klnrda als Obmann des Exet'ulivt'omitees, die Abge ordneten Tr, Herold, Dr. Pantuöek und Dr. Pod° lipny, sowie Tr. Tuma für die Redaktion der ,.Na rodni Listn" delegiert. Japan und Amerika. Man schreibt aus London: Unter den weitgerei sten japanischen Staatsmännern hat wohl t'einer mehr Einflus; auf die industriellen und Handellreiben den kreise Japans als der Präsident der vereinigten japanischen Handelskammern, Baron Shibusawa, der zu den hervorragendsten Leitern der modt-men wirtschaftlichen Entwickelung gehört. Er unternahm im vorigen Jahre eine Studienreise nach Europa über Amerika, worüber er zur ^jeit interessante Vorträge in Tokio hält. Insbesondere verdienen seine Ansichten betreffs dos zukünftigen Wettbewerbes auf wirtschaft lichem Gebiete zwischen Japan und Amerika Bench-lung. Er hatte dort eine Unterredung mit dem Prä> sidenten Roosevelt, die ihn aber nicht befriedigt zu haben scheint. Baron Shibusawa antwortete auf des Präsidenten schmeichelhafte Al'nsierungen nber die kriegerischen Tugenden der japanischen Truppen und die künstlerische Begabung des japanischen Voltes mit der Bemerkung, er hoffe, daß bei eineni späteren Wiedersehen mit dem Präsidenten dieser auch im stände sein werde, mit ihm über die Leistungsfähig keit der japanischen Industrie zu sprechen. Roosevelt sagte hierauf: „Wir werden hoffentlich fpäter auf un-s>.re heutige Unterredung zurückkommen, ich habe hcute aber abfichtlich die japanische Industrie nicht er» wähnt, da sie sich noch im Kindheitsstadinm befindet". Bezüglich der klonlurreuz Amerikas wies Shibusawa in seinen Vorträgen darauf hin, das; die enorme Assi^ miliernngskrast Amerikas im stände sei, die hetero--genen Elemente, welche die amerikanische Gesellschaft fortwährend in sich aufnimmt, zu. verwerten. Nie konnte Japan eine ähnliche .Eraft entwickeln, und wenn sich solche verschiedene Elenrmw in seinem Innern, zusmnmensänden, müßte Japan daran zugrunde gehen. Die Reichtümer des amerikcmisckieu Bodens, verbunden mit den fortschritten in der Industrie und eine unbegrenzte Lciftungsfähigkoit ma^ chen Amerika zu einem der gefährlichsten Konkurren^ ten der Zukunft, ^ju Haufe kann Amerika seine Massenproduktion nicht verwerien, es muß in den Welthandel eingreifen und wird bald in Ostasien sich im wirtschaftlichen Kampfe mit den japanisä)«! In-teressen befinden und suchen, diese, Gebiete zu erobern. Amerika mit seinem billigen Kapital, den vollkom mensten Maschinen, geschulten Arbeitskräften und seiner wohlseilen Massenproduktion ist ein gefährlicher Konkurrent für Japan, wo die Verhältnisse gerade umgekehrt liegen: ein hoher Zinsfuß, schlechte mrd wenige Maschinen, die Arbeiter nicht geschult und die Produttionskraft schwach. Wie soll dann Japan siegreich den .^lunpf bestehen? „Es »nag etwas Paradox tlingen, wenn ich behaupte", schloß Baron Shibusawu die Beschreibung seiner Eindrücke über Amerika, „ist aber doch nicht zu beweifeln, daß für Japan gerade Anu'rila, n clches uns zuerst der Zivilisation zugeführt hat, welches auf politischem Gebiete stets unser bester i' XniwI, <> ^pscw-^'^' ^"^ fürwahr, nirgends mehr als hier bracht. ?' ^ recht den Wul,sch zu leben und all die ^M /?^ Schönheit zu genießen, die Mutter Natur Ncl,^> ^^""'teile so verschwenderisch gespendet. Das ^"lral^ ' ^ Tyrrhenischen Meeres, das amphi->nit ^ '"' Nannte Neapel, der zauberisch schöne Golf ^ionto S ''^"osten Perspektiven des Vesuvs, des ^ ^nsei^^s.^"^^ und all der ander:, Küstenberge, lchnftt^" ^'npri. Iöchia lmd Procida — dies alles ^N'. ^, .^ vM! so linuergleichlicher Schönheit und ^c>r<^' , " ^"lt durch die blendenden Farben der ^llen^ ^'""i Luft, daß wir mit ganzer Seele den '^ll >,,!"' "'Nleifenden ;»leiz dieser Landschaft ver ?^Vol ^i,, ^ ^' "'^' '""-' ""-' vergessen läßt, daß ^lor^ uinstlerischer Beziehung Rom und auch ~ Doch birgt das Musco Na. > "llen, v "'""^' kostbareli Schatz a^Mkei' K'unst, > ^ lierrs!,^' ^'^'"chllgen Malereien aus Pompeji, Tuln (^ ' ^'"lniol1taluon und Bronzen und in '"nld^ ^"nniaggio einzelne wunderbar schöne Oe- Ti> ^^anV."^ >tircho von ^'^eapel ist der Dom, ein viele,, ?""^1cher Bau mit prachtvollen Altären und l'ensroorten Grabmälern. In dl-r ssbiesa Santa Chiara befindet fich das kostbare Grabmal der Bourboncn, die einst hier geherrscht, und in der Chiesa Carmine ruht Konradin, der unglückliche, letzte Sprosse der Hohenstaufen, unter einem ergreifend schönen Denkmale von Thorwaldsen. Die Chiesa San Francesco Paolo ist eine verkleinerte Wiedergabe des Pantheons in Ron:. Im Innern schen wir 32 herrliche korintische Säulen aus Marmor und einen kostbaren alten Altar ans Lapis Laznli. Vor dieser Kirche liegt die Piazza del Plebiscite mit einen: großartigen Springbrunnen und gegenüber der Palazzo reale mit seinen schönen Terrassen und Gärten sowie der wahr haft königlichen Pracht der inneren Einrichtung. In unmittelbarer Nähe des königlichen Palastes nnd mit diesem ourch eine Galerie verbunden, steht das Theater San Carlo, wohl eines der größten Theater Europas. Die innere Ausstattung sowohl der Bühne als anch des Zuschauerraumes ist glänzend, die Opernaufführungen dafelbst sind vortrefflich. Wir hörten dort „Manon" von G. Pnccini in ausgezeich neter Besetzung. Die frühere Eommerresidenz der Könige von Neapel „Capodimonte" ist heute Museum und Gemäldegalerie und b:rgt viel Schönes. Die das Schloß umgebenden Gärten entfalten die füdlich üppigste Vegetation und Blütenpracht. Die Via Ronia ist die belebteste Geschäftsstraße von Neapel: in der Via Santa Lucia entwickelt sich das Volksleben in einer den fremden geradezu verblüffenden Naivi tät und Ungeniertheit. — Die, Via Earacciola am Meeresstrande ist der Eorso für die vornehme Welt von Neapel. Es ist ein fesselndes Bild, welches w>r dort in den Abendstnnden sehen. In der angrenzenden o:l,s,i N^ilinale finden des Abends Konzerte statt. Dort lauscht man so gerne den süßen Klängen der Musik und hört zugleich das Raufchen des Meeres: die Dämmerung zaubert über alles goldige Töne mld der ganze Vlütenduft des Frühlings nimnrt uns in seinen Bann. Die herrlichste Aussicht über dm ganzen Golf von Neapel genießt man von Castello San Martino oder von, Camaldoli, schöner noch von der Höhe des Vesuvs dessen Besuch allerdings eine ermüdende Tages-Partie, aber entschieden zu den interessanteste:: Erinno rungen Neapels gehört. Nach den letzten Messungen hat der Vesuv jetzt eine Höhe von 1303 Meter; in der Mitte des Aschenkegols befindet sich der Krater mit seinen: unheimlichen Schlunde. In den letzten Wocheu gewährte der Vesuv einen großartigen Anblick. Tags» über überragte eine viele Hundert Meter hohe Aschen« wolle den Gipfel des Berges und breitet« sich in ihrer höchsten Höhe baumartig aus. Wenn des Nachts glühende Steine und jäh aufzuckende lveuergarben dieser Rauchwolken durchbrachen, war das Schauspiel unheimlich und erhaben schön zugleich. In Pozzuoli nnd Baja sieht man noch viele Neste des römischen Kaiserreiches und Spuren griechischer Tempel. Die herrlichsten Tempelruinen finde,: wir jcdoch in Paestum, einst die Rosenstadt genannt, heute ein verlassenes, ernstes Stück Land, nur von jenen besucht, die ein Auge besitzen für die stille Größe und Einfachheit griechisa>'r Architektur. Ganz besonders der Tempel Neptnns ist ein Beispiel herrlicher, abgeklärter und formstrenger Baukunst. Herkulanum liegt noch zum großen Teile unter der Erde, der Besuch desselben ist lange nicht so lohnend wie jener Pompejis, welches, zum größten Teile freigelegt, mit seinen antiken Vnuten, seinen Laibacher Zeitung Nr. 73. _______________ 616 1. April 1903. nach Neapel unternehmen werde, welches er auch gelegentlich seiner früheren römischen Reisen besucht hat, bestätigt sich nicht. Eine kaiserliche Verordnung vom 28. März bt> stimmt, daß die Neuwahl des deutschenReichs-tages am Dienstag, 16. Juni, vorzunehmen ist. Mt diesem Termine, den die „Noroo. Allg. Ztg." schon vor einigen Tagen bekanntgegeben hat, ist gleichzeitig den Behörden die Weisung ei-teilt worden, mit den Wahlvorbereiwngen ungesäumt vorzugehen. Die Festsetzung des Termines hat auch den vielen Erörterungen über die Dauer der Legislatur-Periooe ein Ende gemacht. Es ist kaum ein ernster Zweifel möglich — meint das genannte Blatt — das; die Legislatur-Periode mit dem Wahltage als dem Geburtstage des jedesmaligen Reichstages beginnt. Will man also nicht ein Vakumu schaffen, so darf der Wahl' ternnn niemals auf ein späteres Datum anberaumt werden, als der vorige war. Der Anberaumung der Wahl auf einen früheren Termin als der vorige würde, um zu vermeiden, das; eine Zeitlang zwei gewählte Reichstage vorhanden sind, die Auflösung des vorhandenen Reichstages zur Voraussetzung haben. Die verbündeten Regierungen, haben durch Anberaumung der Wahl auf txm 16. Juni den einfachsten unö natürlichsten Ausweg getroffen. — Zu den Ausgaben der kommenden Legislaturperiode im Reiche, zählen nach jenem Blatte dic Erneuerung der Handelsverträge, die Armeevorlage infolge ?lblaufes des Quiu-quennats, ein Gesetz über die Auslandsfloite und eine Vorlage über die ostafrikauische Zentralbahu - auch die, Reichßfinanzreform dürfte sich dazu gesellen. Aus Orleans wird gemeldet: Vischof Tourchet nannte rn einer Versammlung hervorragender Per-» sönlichkeiten die S ch l i e tz u n g derKongrega ° ti ausschulen eine hinterlistige Vergewaltigung des Gesetzes und fügte hinzu, er wäre glucklich, wenn er wegen dieser Bemerkung vor das Zuchtpolizei° gericht käme. Die Nachrichten, daß sich in verschiedeneu Teilen des ch i n e s i s ch e n Reiches ernste Aufstände vorbereiten, hält man, wie aus Paris geschrieben wird, in dortigen unterrichteten kreisen nicht für begründet oder zum mindesten für tendenziöse Ueber-treibungen einer Bewegung, die vielleicht absichtlich hervorgerufen oder ermutigt wird, um gegen die Ansprüche der Mächte, betreffend die Zahlung der Kriegsentschädigung Widerstand leisten zu tonnen. In den Südprovinzen .Gvangsi und Kloangrun scheint die Seeräuberei wieder zu blühen. Hieraus erklärt sich auch die vom Gouverneur dieser Provinzen an den Gouverneur des franzosisclftm Indo-China gerichtete Aufforderung, Truppen an die von den Räubern bedrohten Punkte zu entsenden. Die französischen Behörden werden aber dieser Auffordo» rung schwerlich nachkommen, da sie der Ansicht sind, rs gebe für die chinesische Regierung andere Mittel, um der Seeräuberei ein Ende zu setz«! als bewaff» netes Einschreiten, ^--------------- Tagesneuigleiten. — (Die Echne> l l igtc i t des Au t o i» o l> i < ü.) cine nette Zusammenstellung der verschiedenen Ansichten über die Schnelligkeit eines Autonwbils gibt der Sportsman Mr. Scott Montagu in einer englischen Zeitschrift. Dic Tabelle lautet wie folgt: Kilometer in der Stunde Private Ansicht des Moiorfahrers..... 24 Seine Meinung im Gespräche mit Freunden . . 40 Seine Ansicht vor Oericht........ 16 Private Ansicht des Schutzmannes..... 28 Ansicht des Schutzmanne» vor Gericht .... 50 Ansicht des Bauern, dessen Pferde durch den Motorwagen scheu gemacht wurden . . . 100 Verbürgte Fahigeschwiildigleit d»? Gefährtes . 32 Tatsächliches Tempo......... 20 — ((z ine am ü sa ni e Ge lchichte), deren Verlauf Schlüsse auf die Selb ständigle it der italienischen Theater-tritil zuläßt, erzählt die „Zeit". Ein junger Schriftsteller in Italien, dessen dramatische Arbeiten in den Theatern wenig Glück gehabt hatten, übersendete eines Tages dem eisten jugendlichen Helden der Compagnia Reiter, Herrn Carini, einen Einakter mit dem Tilel (^<> vul«,? (Was gilt's?) und schrieb dazu, es sei eine hochinteressante Arbeit Maxim Gor-lijö, mit Genehmigung des Autors ins Italienische übersetzt. Carini las es, war entzückt, und schon kurz darauf führte die Compagnia Reiter mit den üblichen Trompetenstößen der Nc-llame den neuen Gorlij in die italienische Vühnenliteratur ein. Der Erfolg war durchschlagend, das Publilum begeistert, die Kritik in allen Städten einmütig in der Vewunderung der russischen Arbeit, der feinen Milieuschilderung u. s. w. In analytischen Aufsätzen wurde der Zusammenhang Mischen dem Gebanleninhalte dieser Arbeit und den übrigen Werten Gorlijs ilargelegt, mit einer Schärfe, die nichts zu wünschen übrig ließ und vor der man sich beugen muhte. Nur einer war mit diesem Erfolge nicht zufrieden und das war der „Uebcrsctzcr!" Er begann zu brummen und zn murmeln, auf die Unselbständigkeit deZ Urteils in Italien Zn schimpfen und endlich tonnte er sich nicht halten und verriet im Freundes-kreise - die Konstalierung war ja nicht so schwer - daß Maxim Gorlij nie einen solchen Einakter geschrieben hatte, baß er, der durchgcfallenc italienische Autor, der Urheber des russischen Meisterwerkes mit der echt nordischen Milicuschil^ berung war. Das Geständnis t>attc natürlich große Wirsnng. aber eine nicht in allen Teilen erwartete, denn die Vompagnia Heiter fuhr nun fort, die Arbeit mit dem wahren Namen des Verfassers zu geben, allein die Kritik hatte umgeschlagen. Nun es lein Gorlij mehr war, fah man nur Fehler statt der Vorzüge, und es gab ein allgemeines Herunterreißen. — (Durch die Furcht geheilt) wurde ein seit Jahren gänzlich gelähmter Mann, der Nr. 948 in der ersten Avenue zu New Vorl wohnt. In diesem .hause brach letzthin Feuer aus. Während die «brigcn Hausbewohner die Flucht ergriffen, richtete die Feuerwehr ihr Augenmerk auf die Wohnung des Kranken, der den ganzen Tag im Lehnstuhlc zu verbringen pflegte und zwei Kinder hatte, welche unrettbar verloren schienen, da die Frau nicht zu Hause war. Da erschien Plötzlich der Kranle mit den beiden Kindern im Arm am Fenster, erklomm mit Mühe die Brüstung und ließ sich an der Nettungslcitcr, die von der Feuerwehr eiligst angestellt wurde, nicht ohne große Anstrengung herab, während zlvei Feuerwehrleute ihn stützten. Die Rettung war umso schwieriger, als der Mann infolge seiner langen Untätigkeit ein Gewicht von 1W Pfund erlangt hatte. Unten angekommen, war der Gelähmte vollkommen fähig, zu gehen. Die Furcht hatte ihn geheilt. — (DerVIuthund als AnlIägcr.) ?lus 3ttw Hort wirb berichtet: In Pile County. Indiana, wurde "N Hause einer Mrs. Willarb Catt, während sie und ihn' bei«" Schwesk'lii sangen und Klavier spielten, durchs Fenster a/ schössen. Mrs. Catt sank sterbend zu Vodcn. die Kugel lvar ihr ins Gehin gedrungen. Der Mörder entlam in der Duntel' heit. Am nächsten Tage wnrdc nach dem Mörder geM'' und ein Gcrichtsmarschall namens Sumpter nahm zu diesem Zwecke eincn Bluthund mit. Der Verdacht siel auf OilW° Catt. der von seiner Frau geschieden ist' aber Mr. Catt, st>" Vater und andere Verwandte beteiligten sich an der Streif Als der Bluthund ans den Schauplatz des Verbrechens g^ führt wurde, ging er auf cine Spur, die zum Hause der Catts führte. Als dieses erreicht war. lehrte der H""° wieder um und führte die Snchcnden, bis sie auf die vost Catt geführte Gesellschaft trafen. Jetzt blieb der AlutlM stehen und wollte auf Mr. Catt zuspringen, aber SuMP^ hielt ihn zurück. Beide Abteilungen wollten die Suche for'' setzen. Der Bluthund weigerte sich jedoch, weiter zu geh"' Er kreiste um Mr. Catt und wollte immer wieder zuspring"' Schließlich wurde Mr. Catt verhaftet und des Mordes «^ schuldigt. Bis jetzt Hai cr sich geweigert, irgendeine AusM zu machen. - („Die Seele des Elefanten") betitelt si^ ein interessanter Artikel von Mr. C. I. Cornish in ..^ Sphere". Der Verfasser hat sich mit bemerlenstvertem Mw und Erfolge dem Studium der Tierpsychologie gew'bw^ und cr ist mit dem Lcben der Tiere sehr genau bekannt. ÄM rin Elefant an ..gebrochenem Herzen" sterben kann, wie"" dem Elefanten „Jingo", der auf der Ueberfahrt nach """ rila jüngst starb, behauptet wird. glaubt Cornish aug" schcinlich- er schreibt: ..Elefanten sterben tatsächlich an N" vöscr Aufregung. Ein indisches Sprichwort sagt. ein 6« f?,,!t iMc ein doppeltes .Herz. Diese orientalische Ausdni^ wrisc bedeutet, daß er rin gemütvolles Geschöpf ist, und ^ gleich cr im allgemeinen diese Gcfühle streng zuriicldiang^ kann cr doch unterliegen, lvenn er den Nerven, dem Kumw oder der Furcht nachgibt, und der große Körper ist da' völlig abhängig von der geistia.cn Verfassung." Mr ^ ' des Elefanten ähmlt dem menschlichen Geist auch in anv" Hinsicht. Er ist ftüh entwickelt. Ein Elefant ist erst ^ 2« Jahren völlig ausgewachsen; aber ein kleiner Elefaw ^ Nvei Jahren ist ebenso iülrlligent im Vergleiche zu der " hirntraft dcs Erwachsenen wie cin kluges Kind von!" oder acht Jahren. Sie Harry Johnston.'der in Uganda ^ fantcn heimisch machen wollte, erhielt zu verschiedenenma ^ junge Elefanten, die erst ein halbes Jahr alt waren- ^ erste junge Tier war kaum vier Fuß hoch und nach / Tagen völlig zahm. Es erlaubte bald, daß man auf st^, Nucken ritt und hielt dies anscheinend für einen s" Scherz. Es trank aus einer Flasche, indem es sie M" Rüssel iil den Mund hineinsteckte, bis es die Milch ""^ tnuilen hatte, und es fand durch Korridore den Ms seines Herrn Wohnzimmer, wo es die verschiedenen t^^ stände mit dem Rüssel beroch und berührte, ohne Unord" zu machen oder Schaden anzurichten. — (Ein Diner zu Pferde.) Zur 6"M" eines Stalles, der für 800.000 X in New York gebaut "^ dcn ist. wirb der Chicagoer Millionär C. K. G. Vill"^^ neuartiges Diner geben, das zu Pferde serviert und a/g ^, werden soll. Das Diner wird für jedes Kuvert ^. ^ sten. Die 80 Gäste werden gestiefelt und gespornt >"" ^d Reitbelleidung tragen. In der Mitte des offenen H°!s von ein Roscnbeet angelegt werden, und ein breiler Streifen ^ grünem Rasen wird das Rosenbeet einfassen. Um be" ^ werden 36 Pferde, die besten aus Mr. Billings' Sta". ^Z gestellt. Weißscidene Schabracken mit dem Monogram" ^ Reiierklubs liegen auf den Pferden und Theatern und Tempeln, feinen Häufern und Villen, Thermen und Fontänen und seinem großen Forum so recht einen Einblick in das ehemalige rünn'sche Wohlleben und den, dort entfalteten Glanz und Neia> tum gewährt. Wohl der schönste Ausflug van Neapel ist der Besuch der Insel Capri. Das Dampfschiff bringt uns iu zwei Stunden dahin. Aus der Ferne erscheint die Insel mit ihren gegen die See schroff abfallenden -Mippen felsig und öde: doch N>enn wir näher kommen, schen wir die Fruchtbarkeit des Bodvns in den höher gelegenen reichen Mlturen der Oel- und Mandelbäume, Orangen- und Zitronenwälder. In kleinen Booten liegend, gelangt mau in die an der Nordserte gelegene blaue Grotte, die einem Märchenbilde gleicht. Während die Grotte selbst, die Feisenwände sowie der Meeresspiegel azurblau erscheinen, erhalten die Gegenstände im Wasser eine vollständige Silberfarbe, was geradezu zauberhaft wirtt. Der höchste Punkt von Capri ist der Monte Saliuo; man läßt fich meist durch Maultiere hinaustragen. Den Gipfel des Verges trönt eine Burgruine, nach Süden fallen die Felsen^ Nippen steil abloärts, von dort ließ Tiberio seine un° glücklichen Opfer ms Meer stürzen. Die Aussicht vom Monte Salino ist großartig schön, sowohl über den Golf von Neapel, als auch über den Golf von Sa« le.rno, bis zu den Ruinen von Paestum. Eine eigene l,läulicl>e Färbung durchstrahlt die Luft, ebenso er° icheinen die fln-nen Berge, tiefblau glänzt das Meer, heller blau leuchtet der Himmel — mau tonnte in der Tat glauben, ein Stück davon sei hier zu Erde ge> fallen . , . Von Capri fährt nian mit dem Dampfer in ^wm- Stunde nach Sorrento „La GentUe". Es hat '"" rnrzVlch^. ynw., aus l,ol,t»n jät, abstürzend??, und vom Meere unterspülten Turffelseu. Sorrent, wo T. Tassos Wiege stand und wohin er nach einen, Leben voll Nuhm und Qual geflüchtet, ist von blühenden Gärten und Orangeuhainen umgeben, ein Ort, ge-sä>affeu, um die Tage dort in 6 kollil. immer mehr lind mehr in den Hin tergrund trat, da sandte ich noch einen lchten rw »ißuoru!" prophetisch klingen... , Die rote socke. Kriminalroman von Ernst von Naldotv» (Fortsetzung.) Alle lauschten gespannt der Erzählung, W^ die, Waise iu einfachen, herzbewegenden ^^1^° trug, nachdem es ihr gelungen war, ihre SchuO heit zu bezwingen. , ^5 Vroni erzählte von ihrer Jugend und wie''/.,. der .Mosterschule getreten, in das Haus ihrer Spangenberg gekommen sei. ^ ^ß Errötend erwähnte sie ihrer Jugendliebe uN ^ sie sich den, Vetter Johannes verlobt hätte. ^ Liebesband habe dann die Vwtter a^wal^ .^» trennt, inoeu, sie ihr von der Heirat mit dein < und reichen Baron sprach. ' sla5 Eine Zwischensrage oe5 Präsidenten leM ^ daß die erste Erwähnung des reiäM 3^"^^,ab^ nach der Ermordung der Baronin Isabella staiw hatte. 5«sM Ferner gab Vroni wortgetreu das letzte ^H^ mit ihrer Mutter wieder, erzählte von ihrein - ^ halt im Hause des Barons Friedheim, den ^ ^ Mutter als künftigen karten bezeichnet li" , ,. ihrer plötzlichen Abreise in oas englische P"st" ^ Die Frage des Präsidenten, ob sie von ou.^ slament wisse, oder auch nnr eine Andeutung ^^a"! Mutler darüber vernommen habe, ^'l^' '^' schlichen lasse, daß diese sich im Besitze des T" dc^ befunden hätte, verneinte Vroni. Sie wM'" 'M es sich nm eil, wichtiges C>ieln'l'mtns handle, dcii wisserin ihre Mutwr geworden sei. . ^ M Wenn dasselbe verrateil Nmrde, verlöre ^> rcm ein großes Vermögen, liabc jene gesagt " ^ibacher Zeitung Nr. 73. __________ _________617______________________________ 1. April 1903. — - , ' ^" leben Gast vorn an die Sättel befestigt, «ulc 5 c '^"d wird ein Groom stehen, der das Tier an ».'ird I """'^" s" erinnern hat. Während des Diners haNe,. ' ^"^' e'ne Vaudevillevorslellung die Gäfte unter- "'^unb auch an Tischreden soll es nicht fehlen . . . ^lus I- k (Japanische M u ste r! e l lnerinn e n.) hat a„ "''^ ^richtet: Die Sanuli-Eisendahngesellschaft sollen ?"""et. baß alle Speisewagen Kellnerinnen haben str«na ?"?"'^ fünf Punkte müssen aber bei ihrer Auswahl 2 ttj^, ^llchtlgt werden: 1. Ein hübsches Aeuheres. "nd 5 ^^'^unss. 3. Gute Gesundheit. 4. Gutes Benehmen als dies ,5. ^sk Vergangenheit. Aber noch merkwürdiger nehmen — ^"!.ch"ften sind die Bestimmungen über ihr Ne-Ititckis^,^ aussen eine bestimmte Frisur tragen, die einem "Nleaen '^'" "^'^"' außerdem eine bestimmte Tracht "ehinen "^ !'^ ^'^ geradezu militärischer Disziplin be-^is' V> >le dürfen leine Trinkgelder nehmen und mit den ^''«nben nicht schwatze -< -«. 'ch'chie w? !" 3 weife l.) Anläßlich der Fälschungsge--3ia°^« c ' ^'°la ^s Königs Saitaphernes bringt der Nttor '"lüM^ ^^'"'' Reporter: Ich wünsche. Herr Di->., ^l'^"" Meinung über den Rubens ^u wissen, der sich ztg^^." Museum befindet. — Direktor: Mein Gott. im >°gen ^" Zeitpunkt ist es schwer, darüber etwas ^u fiir ni< ^"^^^rl hat »'inen subjeltivcn und einen ob-l>o,^ M-s ' - - Sagcn Sic dein Publikum, die Venus lerliat,.'V^' ^" Bildhauer auf drm Montmartre ange-^tter. ^ '°^ alsbald ihre Schönheit verlieren. - Ne->oc> ^^ "bitte mir Ihre persönliche Meinung. - Direk-^nsch^ ^ ^"'" solche. Sie wissen, daß in allen Museen ^ese bu?c ^'"' ^te nichts M berühren. Ich beabsichtige, bin ich !'?^"^ ä» ersetzen: Bitte nichts anzusehen. Dann ^ un'> -c ^ Neportcr: Aber wenn man Ihnen morgen IcgaNs^'.'elhaftcs Meisterwerk bringt, dessen Unterschrift T'hne,: '^' '""^n Sie es /.urüctweisen? — Direktor: Flieder d " ^^"bliä zu zögern. Auf den Nat dreier Mit-qelllufi ^."^^wic der Inschriften habe ich einen Stein baZ ^'/"' bem sich die Buchstaben T. und K. befanden, ^uptet. '""^ .^"^ bi: Zeit zerstört. Die Gelehrten be-^llluf si'.,^ '""" ^^ Testament Neros. Sechs Monate ^ule- T !^ ^ ^ "'^ Gewihheit heraus, die Inschrift be-^nqsiak '^ühcn! und stamme aus dem zweiten Regie- ^ttelto " 3c!ir Faures ... — Reporter: Indessen. Herr ^u>dC 's ' ^ Direktor: Weih ich. ob ich Direktor bin? scigf). 1," '!?>" Neporter? — Reporter (gibt ihm eine Ohr-Mäe,'>,. 'b^s. ist das eine Ohrfeige? — Direktor (achsel->^^V!slIeicht! sulal- und'PiVvinziälÄtächlichttlü ^ Laibacher Gemcinderat. dc>i> Vors ^3"^" Gemeinderat hielt gestern abends unter llche Ei^ Bürgermeisters Hribar eine auherordent- '^H?«?."?' an welcher 23 Gcmeinderätc teilnahmen, dic W:.,-s "gluing der Sitzung machte der Bürgermeister Kiiien 7<» .^' b"b Herr Albert Samassa am 11. d. M. Elfter !, burtstag begangen und dah auch der Bürger-^^t ^>,^'l^ ^ Stadtgcmeinde dem um die Hebung un-hübe ^" ^'^ hochverdienten Mitbürger beglückwünscht "5«—^rr Eamafsn >>^ für die Armen, stets offene Hände hc.be. hat auch bei diesem Anlasse für den stäbtisäM Armen' fond den namhaften Betrag von 2000 ii gewidmet. Der Bürgermeister sprach dem Spender namens der Armen den besten Dank aus. Die Mitteilung wurde vom Gemeinderate mit Bravorufen zur Kenntnis genormnen. Bor Uebergang Mr Tagesordnung brachte Gemeinderat Lu^et zwei Dringlichleitsanträge in Vcmangelegenheiten ein, und zwar die Naureturse der Herren Dr. Josef posier und Anton Äu«ar. Ueber den Relurs des Herrn Dr. Josef Kosler berichtete Gemeinderat Dr. Poiar. Bekanntlich beabsichtigt die hiesige „Narobna Tistarna" in der Knaffelgasse einen dreiftöcligen Neubau aufzuführen und hat zu diesem Zluecke bereits die behördliche Baubcwilligung erhalten. Da jedoch der projektierte Neubau um 1:23 «n über die im Sinne des § 37 der Bauordnung für die Landeshauptstadt Laibach zulässige Höhe hinausgeht, erhob der Nachbar Dr. Koslei hiegegen, Einwendungen. Dem Returse wurde selbstverständlich Folge gegeben. Gemeinderal Turk berichtete über den Rekurs des Postassistenlen Herrn Anton, Bu^ar gegen die magistratliche Entscheidung, womit ihm die Bewilligung zum Baue einer Villa an der Ziegelstraße unter der Bedingung erteilt wurde, bah er längs des Neubaues ein Trottoir herstellen und mit der Einfriedung seines Gartens in die Bau-linic einzurücken habe. Herr Bucar erhebt Einwendung gegen die sofortige Ausführung diefcr Bedingung, erklärt sich aber durch Ausstellung eines Reverses bereit, die gestellten Bcdin- ^ gungen seinerzeit, wenn einmal die Regulierung dieser Straße faltisch durchgefühlt werden sollte, zu erfüllen. Auch diesem Rekurse wurde über Antrag des Referenten Folge gegeben. Sodann referierte Gemeinderat 2 u 5 et über die Zuschrift des Bürgermeisters in Angelegenheit des Neubaues eines Amtsgebäubes für die städtische Sparkasse. Der Ge-mcinderai hatte sich über Antrag des Bürgermeisters Hri -bar bereits in seiner Sitzung vom 13. Februar 1902 dafür ausgesprochen, dah die Amtsräume der Spartasse nicht — wie beabsichtigt — im Mezzanin, sondern im Parterre situ-ierl werben sollen. Der Vcrwaltungsrat der städtischen Sparkasse hat sich diesem Antrage altomobierl und tatsächlich wurden die Pläne des Architekten von Vanca^. welche zur Ausführung angenommen wurden, in diesem Sinne aus-gearbeitet. In der letzten Zeit aber hat der Berwaltungsrai b?r städtischen Sparkasse seine Ansicht geändert und abermals beschlossen, die Bureaux der Sparkasse im ersten Stockwerk des Neubaues unterzubringen, das Parterre hingegen für GcschäftZlolale zu reservieren. Der Bürgermeister wendet sich in seiner Zuschrift gegen diese Absicht des Verwaliungörates der städtischen Sparkasse und weist daraus hin. dah heutzutage Gebäude für Geldinstitute überall derart aufgeführt werden, daß die Amtslotalitäten und insbesondere die Lokalitäten für den Partcicnvertehr sich stets im Erdgeschosse befinden. Ein bequemer Zugang sei bei Gelbinstituten ebenso wie bei Handelsfirmen eine Bedingung, von welcher nicht abgegangen werden bars. Die städtische Spactassc sollte daher im eigenen wohlverstandenen Interesse von der Absicht, die ztassenbureaur in das erste Stockwerk zu verlegen, ablassen, und Pflicht des Gemeinderates. dem im Sinne der Statuten di? oberste Aufsicht obliegt, sei es. sie hierauf aufmerksam zu machen. Speziell in Üaibach dürfe aber noch ein anderer Umstand nicht auher acht gelassen werden. In Laibach gibt es zwei tonturrierende Sparkassen: die Krainische und die städtische Sparkasse. Da die erstere, lvas den Reseroefvnd betrifft, der letzteren weit voraus ist. sollte die städtische Sparlasse den Unterschieb in den Reservefonds wenigstens durch bequemere und leichter zugängliche Amtsiotaliiäten auszugleichen suchen. Referent 7.u5ct erklärte, bah die Sektion der Ansicht des Bürgermeisters beipflichte und stellte schließlich den Antrag, der Verwaltungsrat der städtischen Sparkasse sei zu beauftragen, die Detailpläne für den Neubau derart abändern zu lassen, dah »oenigstens die Lokalitäten für den Parteiendertehr der Sparkasse im Erdgeschosse untergebracht werden. In der Debatte, die sich über den Antrag entspann, ergriff zunächst Gemeinderat Dr. Tavöar das Wort und gab der Befürchtung Ausdruck, daß die Angelegenheit leicht zu unnötigen Konflikten zwischen der Gemeinde und der Sparkasse führen könnte. Dies sei zu vermeiden. Auch sei der Umstand zu berücksichtigen, dah der an den rückwärtigen Spurkassetrall angrenzende Garten des Herrn Lenöe einmal verbaut werben könnte; in diesem Falle hätten die bezüglichen itassenräume nicht das nötige Licht, weshalb sich der Ver^ waltungsrai für die Verlegung sämtlicher Kassenbureaur ir. das erste Stockwerk entschloß. Im übrigen liegen dem Gcmeinderate die Pläne nicht vor und sind ihm auch die Gründe nicht authentisch bekannt, welche die Spartasse zur Verlegung der Bureaux veranlaßt haben. Gemeindcrat Dr. Triller gab der Meinung Ausdruck, dah die Angelegenheit für eine meritorische Verhandlung heute noch nicht reif sei. Der Verwaltungsrat der städtischeil Sparkasse sei daher zu beauftragen, daß er die Baupläne für das projetticrte Amtsgebäude dem Gemeinderatr vorlege und auch die Gründe anführe, welche ihn zur Ver^ kgung der Kassenbureaur bewogen haben. Gemeinderat v. Trntüczl) stellte den Antrag, baß dir Angelegenheit in einer gemeinsamen Beratung des Ge meinderates und der städtischen Sparkasse zum Austrage gebracht werde. Gemcinderat Prosenc pflichtete den Aus-führungen des Herrn Dr. Tavc-ar bei. während Gemeinderat Turk für dcn Antrag der Sektion eintrat. In längerer Ausführung wies dann Bürgermeister Hribar auf die Wichtigteil der in Verhandlung stehenden Frage hin und erklärte, daß von einem Konflikte zwischen der Gemeinde und der städtischen Sparlasse nicht die Rede sein könne, da ja beide an dem Aufblühen dieses Institutes interessiert seien. Die Situierung der Kassenbureaur erheische eingeliendes Studium und ernste Erwägung und Redner empfehle daher den Antrag des Gemeinderates Dr. Triller zur Annahme. Bei der Abstimmung wurde der Antrag des Gemeinde^ rates Dr. Triller mit großer Majorität angenommen. Gemeinderat 2u5ek berichtete hierauf über die Par^ Mieiung des Souvanschen Gartens an der Schellenburg-gasse. Der ganze Gartenlomplcr erscheint in drei Baublöcke abgeteilt, von welchen der mittlere vier Bauplätze ausweist. Der letzte Block ist für die Regulierung des Museumsplatzes erforderlich. Die Parzellierung wurde unter der Bedingung genehmigt, dah der zu Straßenzwecken erforderliche Grund im Sinne der Bauordnung der Stadtgemeinde unentgeltlich abgetreten werde. Nach Genehmigung der Dotationsrechnungen des zweiten städtischen Kindergartens und der städtischen höheren Mädchenschule begründete Gemeinberat K u b i c seinen selbständigen Antrag auf Einführung von Automobilen auf der Obcrkrainer Linie der Staatsbahncn. Die Automobile haben in erster Linie den Zweck, dem Lolalverlehrc zu dienen, und tonnen in beliebiger Anzahl in den Dienst gestellt »oerdrn, ohne die Fahrordnung zu stören. Der Personenverkehr auf der Oberkrainer Linie würbe durch die Einführung des Automobils mächtig gefördert werden. Gemeinderat Kubic stellte daher den Antrag, baß der Bürgermeister beauftragt werde, sich an das Eisenbahnministerium mit der Bitte um Einführung des Automobils auf der Strecke Laibach-Ahling zu wenden. Dieser Antrag wurde mit dem Zusatzantrage des Gemeinderates Xu^el angenommen, daß der Automobilviensl auch auf der Unterlrainer Nahn einzuführen wäre. Ueber Antrag des Vizebürgermcisters Dr. Ritter v. Blei weis sollen der krainische Landesausschuh sowie die Handels- und Gcwerbelammer eingeladen werden, sich diesem Schritte der Stadtgemeinbe anzuschließen. Sodann wurde die öffentliche Sitzung um V^8 Uhi abends geschlossen. r^che hl' ".^u dringst dcinmn künftigen Gatt«! omli ^trr,'?^"" "üt'" Sie. Vroni, habe sich dabei llar n^i ^^''' abdacht- erst später habe man ihr Kelt l nl ^' ^ cs sich um eine Erpressung gehcm-^M"- ' '"ill,in ein Unrecht auch von seilen ihrrr ^ ^aan^.„ ^.d^ sei. k-i>^ Ul,^? ^^ während dieser naiven Erzählung ^">,c^.. - ^u^lcheit lMj^ wiedergewonnen. Dieses '^i V ^'" ^'" ^' Wirtlichl'eit nichts weiter zu !^eiidn,n? ^ ^odizill war demnach entweder noch ^chtr >, "'borgen oder verloren gegangen. Tie Ge->l)n ül,h ^!' ^m entdeckten Verstecke war freilich für ^n^lfen !! '''""'aeneliin, aber tonnte mcm ihm etwa 'ich ^ ^ "NN er keil geheimen Weg benutzt hatte, um '^ct H,,^ "ndere Hau4 einzuschleichen. zu dem Er ^ ."^"ubmord zu begehen? '^w <^ , ""kr^ sich fürs ?rste darauf, mit ironi-tochler ? '"'" Absicht ,;» leugnen, sich mit der 't")ll>n , ,?^ Hcmsliältei-l'n ehelich verbinden zu '''"' was ^i "^ ^ ^""^ "l5 ein Liebesabenteuer Arm,' ? ^ ^"lich voll Entrüstung zurückwies. ^ä ^ 'l'" Aussage mit den Worten: ^uw a., "l" "icht an den Selbstmord, welchen ^oh?!.. l ^"tter begangen haben soll. Baron ^cniein/ i ^ su' ans dem Wege geschafft als die nn« "5 nl,^ l '" '""" verbrechen! Er, niemand an Tnr l "^"" ""lie Mutter vergiftet!" ^"bchen !!' ^' einer der Beisitzer dein schluchzenden ^ "n-1 >"? ^olizcispricht über den Leichenbefund ^' Nlw"^ ' "' allerdings deutlich hervorging, daß ^"N ein ^"o^rile Müller ihrem Leben durch den ^ start '^/^"^ Tokayer ein Ende gemacht hatte. ^5 l!<. "hant'ali versetzt gewesen war. ^ Vericht verlesen wcn. erbat Luci«m ^riedheim sich das Wort und schilderte nun mit der harmlosesten Miene von der Welt die Szene in seinem Speisezimmer, wie die Wirtschafterin sich dadurch beleidigt gefühlt habe. das; der Tiener Wenzel Grisczek querst von dein Tokayer zu losten erhalten hatte und er — Hriedheim— um die Frau zu versöhnen, ihr den Nest in der Flasche geschenkt hätte, nachdem er vor den Augen des Dieners sich noch ein Glas davon einge> gössen habe. „Und in diesem Tokayer hat die Miller sich den Tod getrunken, nachdem sie vorher alle Ausgänge des Ge.mo.H5es sorglich verriegelt hatte", schloß Lucian, der schon vorher in kurzen Worten des Diebstahls der Mnller gedacht, welche er mit einer Cntontung be» droht habe. „Das ist eine Lüge/' sagte Nroni weinend, ..meine Mutter war keine Diebin, und wmm auch die Ausgänge des Zimmer» verschlossen gesunden wirr' den, :ver weih, ob nicht da unten ein gleiches Versteck wie. oben sich befindet. Meine Mntter' ist ermordet wordeil, und ich ruhe nicht eher, als bis ich ihren schnöden Tod gerächt habe. Ve Arme, nicht einmal ein ehrliches Begräbnis hat man ihr gegönnt!" fügte die Waise mit vor Schluchze?! halberstickter Stzmme hinzu. Oberstaatsanwalt von Lcmgenburg erhob sich; er war sehr blaß und seine Stimme klang anfangs etn>as unsicher. al5 er sagte: ,Ich trage bei dem Hollen Gerichtshöfe darauf au, daß die Verhandlung über den Prozeß Landslron ver tagt und die Vc-rhaftuna d<-5 Vcironc' Luc.m, von ^se'^fov^ sielen diese Worte ..».^.- .4,.e rleiaekende Bewegung erregend. „Herr von Langenburg!" stammelte Lucian. einen Augenblick seine Aassnng verlierend. „Wir sind hier vor den Schranken des Gerichtes, und man llagt Sie des Mordes an!" erwiderte der Beamte kalt. Der Gerichtshof zog sich in das Beratungszimmer zurück, um gleich darauf wieder im Saale zu erscheinen. Dem Antrage des Staatsmuvaltes ward insofern t^olge gegeben, daß Baron Lucian von, Friedheun als stark belastet in Haft genommen wurde, um ihn ^u verhindern, in seinem Hause irgendwelck^' Veränoe-rungen vorzunehmen. Der Prozeß Landstron mdesfen sollte weiter ver handelt werden, sobald am nächsten Morgen das Ne sultat der Untersuchung im Hause Friedheim bekanni geworden sei. Die Genchtstommission und die Sack^ verständigen, so war es bestimmt, würden sich in der Frühe des Morgens ihrer Ausgabe unterziehen, damit die Verhandlung um !» Uhr wieder fortgesetzt wnden könne. Die Räumung des Saales vollzog sich sehr ge riwschvol! und unterdrückte Beifallsrufe ließen sich vernehmen. Ein Oerichtsdieuer näherte sich Luemn! „Bitte, mir ,zil folgen, mein Herr!" Friedheim tat es mit autgespielter Würde. Plötz lich aber überzogen sich seine Wangen mit Leichen färbe. Er tüh die Lippen wütend zusammen und niur melte, eine, Verwünschung. Es war ihm die, Erinne^ rung an eine kleine Vergeßlichkeit gekommen, di« er sich hatte zu schulden kommen lassen, (Fortsetzung folgt) Laibacher Zeitung Nr. 73. 618 1. April 1903. — (Personalnachrichten.) Seine Exzellenz der Herr Felbmarschall - Leutnant Edler von Chavanne, Kommandant der 28. Infantecie-Truppenbivision, ist mit seinem Generalstabschef, Herrn Major von Lau in gen, nach Laibach zurückgekehrt. — (Führung des Titels „Primararzt".) Das t. k. Ministerium des Innern hat über die Führung des Titels „Primararzt" seitens ordinierender Aerzte ail Privatlranleuanstalten nachstehendes eröffnet: Die Bezeichn uung „Primararzt" kommt üblicherweise jenen Aerzten zu, llxlche in einem Spitale größeren Kranlenabteillingrn vor-slchen. Wo daher diese Voraussetzung zutrifft, ist lein Anlaß gegeben, wider die Führung dieser Bezeichnung einzuschreiten, beziehungsweise dieselbe auf Grund des staatlichen Ober-aufsichtsrechtes über das gesamte Sanitätswrsen zu untersagen. — („Römische Stipendien.") In Gcmäßheit drs mit Erlaß des Ministers für Kultus und Unterricht vom 26. März 1901. Z. 628/U. M.. genehmigten Etatutes für das „luNtutu uusti'iuco
  • Ober-Töplitz. Franz Gorenc in Kerschborf, Franz Brulc i« Lnttrgeschieh und Anton Berus in Scidtnools gewählt. — (Aus der Sitzung des k. l. Bezirksschulrates in Littai.) In der jüngsten Sitzung des Bezirksschulrates in, Littai wurden zu Ortsfchulinspettoren auf die Dauer von drei fahren ernannt: für Heiligenkreuz der Pfarrer Andreas Petet, für Islat der Handelsmann Lambert Mally, für Heil. Berg der Pfarrer Anton Medved. für Kreßnitz der Gemeindevorsteher Johann Bratun in Kreß-nitzberg. für Kolovrat der Pfarrer Kaspar Vilman, für Höt-titsch der Pfarrer Matthias Abscc. für St. Lamprecht der Gemeindevorsteher Josef Nebeln in Le3e, für Littai der Pfarrer Varthelmä ZupaiK'^, für Mariatul der Pfarrer Wenzel Filler, für St. Martin bei Littai der Pfarrdechant Johann Alogar, für Preiganje der Gemeindevorsteher Io hann Gale in Trebeleu, für Sagor Josef Zimmermann. Kaufmann in Sagol, für Töplitz-Sagor der Handelsmann und Gemeindevorsteher Richard Michels in Sagor, für Watsch der Postmeister Franz Kolbe, für Grohgaber der Besitzer Josef Stepec in Biö. für Qbergurt der Postmeister Fortunat Tihle. für Politz der Pfarrer Andreas Pipan, für Sittich der Realitätenbesitzer Johann Konzilia in Oberdorf, für St. Veit bei Sittich der Distrittsarzt Dr. Rudolf Repw, für Weichselburg der Straßcnmeister Andreas Kurent, für Lalna der Pfarrer Ludwig Echiffrer. ferner für die Notschulen: in Primstau der Gemeindevorsteher Anton Lavri^ in Gradi^e. in Koäica der Pfarrer Johann Globelnit in Billichberg, in Billichberg der Pfarrer Anton Mebveb in Ko^icci. in Stangen und am Ianc-berge der Gemeindevorsteher Johann Gale in Trebeleu, in Iavorje der Pfarrer Franz Indof. — Die Notschulen in Sava und Heil. Alpe wurden vorläufig unbesetzt belassen. Bezüglich der Errichtung einer birettivlnäßigen Volksschule in Sava wurde der Beschluß gefaßt, dieselbe höheren Ortes zu beantragen. Einem Oberlehrer wurde die I. Dienstalterszulage zuerkannt. Das Gesuch einer Lehrerin um eine Gcldaushilfe wurde unter Befürwortung höheren Ortes vorgelegt. Weitcrs wurde für einen Notschullehrer die Erhöhung seiner bisherigen Remuneration beantragt und endlich wurden bezüglich einer weibliä)en Lehrkraft und eines Religionslehrers Beschlüsse in Disziplinarsachen gefaßt. —ik. " (Vortragsabend.) Gestern abends hielt im Katholisck)en Vereinshausc Herr Valjavec einen Voriiag i'der die Entstehung des Weltalls. Der Vortragende brachte in seinem Vortrage die Forschungen der Wissenschaft in Einklang mit den Lehren der heiligen Schrift. — Mit diesem Vortrage wurde dcr Zyklus der vom slovenischen christlichsozialen Verbände in der Wintersaison 1902/1W3 veranstalteten Vortrage abgeschlossen. - (Aus der Diözese.) Die unter dem Patronate des Neligionsfondes sichende Pfarre Retec-e wurde dem Pfarrer in Morobih. Herrn Jakob K o l a n, verliehen. —o. - (Assentierung in Treffen.) Von den am 30. März in Treffen der ambulanten Stellungslommission vorgeführten 124 Stellungspflichtigen wurden 34 für das k li. l. Heer und tt für die Ersatz-Reserve, zusammen 40 Stellungspflichtige (32-2 ^>) assentiert. Das Ergebnis ist eir> sehr günstiges, namentlich, wenn man in Betracht zieht, daß es unter den Siellungspflichtigen der 1. Altersklasse 5 vollkommen verkrüppelte Burschen gab, welche als znm „Löschen" klassifiziert werden mußten. —^— (Totsch I a g.) Am 24. März wurde bei einer vor dem Gasthause des Aogomir Perhauc in Wippach erfolgten Rauferei der Vesitzerssohn Anton Bajc aus Nanos vom Keuschler Josef Furlan derart in den Unterleib gestoßen, daß cr sich beim Falle eine Gehirnerschütterung zuzog, und derselben am selben Tage erlag. Der Täter wurde dein t. l. Bezirksgerichte in Wippach eingeliefert. —r. - (Schwer verletzt.) Man schreibt uns aus Vermarkt bei Radmannsdorf: Am verflossenen Sonntag nachts überfielen mehrere Burschen aus Nrezje und No5e einen Burschen aus Arezje und brachten ihm mit Holz-prügcln am Kopfe so schwere Wunden bei, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Die Täter wurden von der Gendarmerie am Montag früh ausgeforscht und dem Bezirksgerichte in Rabmannsdorf eingeliefert. " (Kuhdieb st a hl.) Am 29. v. M. nachts wurde dem Keuschlei Franz Golob in Presser aus seinem Stalle cine drei Jahre alte, trächtige Kuh im Werte von 180 X gestohlen. Das Tier hat am Rücken und am Schweife einrn weißen Streifen. '' (Scheue Pferde.) Gestern vormittags scheuten in der Gerichtsgasse die in einen Lastwagen eingespannten und vom Knechte Vlasius Kregar gelenkten Pferde des Besitzers Josef Turk und gingen durch. Der Wagen prallte an einer Straßenstange an und dadurch wurden die Pferde zum Stehen gebracht. — (SchonzeitfürWildarte n.) Im Monate April stehen nachfolgende Wildarten in Schonung: Männliches und weibliches Rot- und Damwild sowie Wildlälber, Gemsböcke, Gcmsgeißen und Gemslitze, Rehböcke, Rehgeihen und Rehlitze, Feld- und Alpenhasen, Auer- und Nirthennen, Fasanen. Hasel-, Schnee- und Steinhühner. Rebhühner und Wachteln. Waldschnepfen,, Stockenten, dann in der zweiten Hälfte des Monats Wildenten. Gänse. Sumpf, und Wasservögel. - (Ein Sondcrzug) mit «00 italienischen Arbeitern kam gestern nachts in Laibach an und fuhr nach kurzem Aufenthalte weiter. - (Verlorene Gegenstände.) Auf dem Wege vom Sübbahnhofe durch die Südbahnhof- und Wienerstraße wurde ein Geldtäschchen mit drei Stiick Zehntronen-Nolen und einigem Kleingelde verloreil. - (Nach Amerika.) Gestern nachts haben sich vom Südbahnhofe aus 110 Personen nach Amerika begeben. ' (Gefunden) wurden vor dem Eiidbahnhofe zehn Kilogramm Draht, Theater, Kunst und Literatur. — (,.S lova n.") Von diefer im Verlage D. H^ in Laibach erscheinenden, fehr vornehm ausgestatteten ^ natsschrift wurde soeben das 5. Heft ausgegeben. Es ew?" Gedichte von A. Aäkerc. M. P. Nata 'sa uild C-.^°. lar. weiters Beiträge von A. Bezen^el (Ied'^f und Pobrum-Kale). A. Sever (Heibstabenb), Dr. H" Tomin 5 et (Aölerc und Murn). Ivo 6 orl i (Ac "P" bus!), Iv. Franke (Slovrnische Kunst). Jos. Iera"." (Opfer des Goldes), Fr. N. (Viktor Parma) und M'5r>c" 1l. (Mythe von den Weingeistern). Hieran schließen sich" Rubriken Literatur. Theater und Musik. Technil. VtM" denes und Unsere Bilder. Das Heft bringt zwei voiM'^ ausgeführte Kunstbeilagtn. zehn Illustrationen "lib " Purträte. — (Ein Fund im Meer e.) Wie man aus Salon (Amphissa) meldet, wurde eine große, ziemlich gut "lMN Statue, einen Mann darstellend, von Fischern aus " Meere gezogen, Geschäftsleitung. — (Trifailer Kohlengewerlschaft.) ^ 20. März fand in Wien die Generalversammlung der ^ failcr Kohlengeweitschaft statt. Der Geschäftsbericht l^ statiert. baß die allgemein empfindliche industrielle ^ Piession naturgemäß auch den Kohlenabsah der OesellM' ungünstig beeinflußt hat. Gleichwohl sei die Verwaltung dcr Lage. auf ein zufriedenstellendes Resultat binzuwe^ Der Gesamtabsatz aus allen Kohlenwerlen der Gesell!^ erreicht die Höhe von 1-063 Millionen Tonnen (-^ "'"^ Tonnen ^. 4^ ^). Auf Grund von Lieferungsverttagc»' durch welche der größte Teil der diesjährigen Produktion oe rcits verschlossen erscheint, glaubt jedoch die Verwaltung ^ stimmt darauf rechnen zu können, diefen quantitativen «". fall im laufenden Jahre wettzumachen; anderseits nM A konstatiert werben, daß — entsprechend den Marttverya^ nissen — die Verlaufspreise einen mäßigen RiickgM?,.^ fahren haben, wodurch die (Gesellschaft immerhin eine s«? bare Einbuße erleide. Die von der Gesellschaft betriebe" Industrien (Zement-. Glas- und Zinlerzeugung) h^"^ Berichtsjahre ein etwas besseres Erträgnis abgeworfen. Reingewinn beträgt 1.885.874 K (— 227.000) 6- ./^ Divibendcncoupon (20 X gegen 24 X im Vorjahre) 'st 1. April fällig. -- In den Verwaltungsrat wurde der Stelle des verstorbenen Freiherrn v. Pereira kooptierte V Eduard Palmer neugewähli. ^> Telegramme des k. k. Teleglaphen-Kollespondenz-Knselllls' Reichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. ^. Wisn, 31. März. Die Interpellation der Abg. 2 "^ linger und Grabmayr. betreffend den ^^°.^ll' Rcichs-Kriegsminisleriums in Angelegenheit der Änt'f",, Liga, beantwortend, bemerkt der L a nbe s v e rte' ,. gungsministcr, der Erlaß richte sich auf leine 7^, gegen diese und gegen deren humanitäre Ziele, die Nich^ ^ ligung dcr Offiziere an der Liga dahin begründend, daß ^, dieselben das Militär - ehrenrätliche Verfahren allein w^ gebend sein müsse. Alle Angelegenheiten, welche die P^^. Geistes und der Dentungsweise in der Armee b"^>1 l-miissen ausschließlich dem Wirkungskreise der Heeres"^ tung überlassen bleiben. Der Minister verweist auf d" ^ Jahre 1901 erflossenen Weisungen zur Eindämmung ^ Duellwesens und betont, zwischen dem Erlasse und A^ treffenden Erklärung des Ministers bestehe keinerlei W' spruch. Ueber Antrag der Abg. Koß und TolllN« ^ wurde beschlossen, in der nächsten Sitzung die Debatte dic Antwort zu eröffnen. — Nächste Sitzung Freitag- Das neue Ministerium Danev. ^ Sofia. 31. März. Das neue Kabinett wurde "^ dcr Präsidentschaft Danevs gebildet. Alle bisherigen ^ > behalten ihre Portefeuilles mit Ausnahme des Genera^ ^ prilov. welcher durch den Obersten Sabov erseht lmrv-Session des Sobranje wurde bis 31. März alten Stu» länge rt. Aus Altserbien. ^. Belgrad. 31. März. Das Vlatt .Mampa" "" ,' es habe heute aus Mitrovica in Altserbien eine 4»^^ melbung erhalten, berzufolge Massen von Aldanes" Stadt Mitrovica bedrohen. Der Aufstand auf Haiti. ^ NewYort. 31. März. Nach einer Meldung aus ^ Haitien fand am letzten Samstag bei San Doming^' ^tz fecht statt, in welchem die Regierungstruppen 27 A .^n-4?. Verwundete, die Aufständisch 5 Tote und N ^"" ^a" dete verloren. Die Negierungslruppen stehen rings un Domingo. Man erwartet eine Schlacht. Erdbeben. .^gs Esseg. 31. März. Um 5 Uhr 17 Min. "^'"^'6 wurde in Djatovar ein drei Sekunden währender, s ^ heftiger Erdstoß in vertikaler Richtung wahrgenonnnl -wurde lein Schaden angerichtet. —------------ , ^^1 Agram. 31. März. Der heutige Tag ""'5mM kommen ruhig. Die verhafteten Studenten, der Sa)"' ^»-Rudi<: und der Arbeiterführer Sirovatta wurden fre>^ ^„c Da starler Regen niedergeht, werden für den Abt" Zusammenrottungen befürchtet. Laibacher Zeitung Nr. 73. 619 1. April 1903. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. H Am 30. März. Ster, Jurist; Koppel, Trautmann, »er. Seidl. Misis, Daniel. Schwarz. Klinger. Schuller. ^Mnstein, Armann, Verfzer, Rutter. Reisende; Gally, l. t. ^ ""chnungsrat; Unterkircher. Kfm., Wien. — Sander, Kfm., N,7°urg. - Schaffhuber, Kfm.. Domschale. — Pirner, Lehrer, Z^n. - Gablstt, Druckereibesitzer. Görz. — Goldberger, ^'",, Iagerndorf. — Föher, Kfm.. Gr.-Kanizsa. — Scholmayer. H°?^fter, Prestranek. - Goritschar. Kfm., Linz. - Dr. Murlo. tz°lM°r; Fiebinger. Reisender, Graz. — Perm«!, Pfarrer. H tt"°nhard. — Schusteritsch. P^tM. Mrichsbera- - Treulich. Cck« n ' ^"est. — KreulschnM. Reisenbrr. Innsbruck. — """tll, Nevident der österr. Slaatsbahn, s. Mutter. Wien. K°^" ^^ März. Vrunn. MiWr, Blau. Kflte.; Huber, ^"Nlant; ^8win, Schullrr. Naldmann. Göber, Reitmeyer. ^ende. Wen. -, Lustig. Reiftnder; Petel. Beamter, Graz. ^eiit ^' Rasender, Heilbronn. — Baron Formentini, k. u. l. ^"''ant, Niarbura. — Ctemitz. Kirschnrr, Reisende. Agram, s,^"es, yiydiäl. Reist-ndc. Praq. — Faubl. Reisende. Arnold« 8l°c/, ^" Klau«. Reisender, Trosingm. — Lenarsic, l, u. t. B^leuinant, Obi>rlail,ach. — Kern. Kfm., Trieft. — Fürst. Nzn^KalMann. Reisender, Vudap.st. — Dörnberg, Reisender, Ann!, ^ ^°ndy, Kfm., Chatelour. — Lauten, Hauebesitzer. Verstorbene. 59 «^" 28. März. Anna Lulejit, Kondulteursssattin. A Thevcsienstraße 11, ^>(!ii>0n>2 ventrieuli. 5g cv^" 29. März. Ernestine Reil. Ka„zleigshilf,'„sgattin, tlräw" ,^^ubrrftrah.' 1 . Pleuritis. — Margareta Zelrznitar. «/"' ^1 I Chröngllss«' 5. Ca^inom», p^r»,^,». 3iel,e "" 3N. März. Primus Lampret, Häuslicher, 73 I, Heber ?', ^"^nlreds. — Bernh'rd Plankar, Arbeiter, 70 I., ^, ^mpl^8t>mlt puln,., N^clrnp«. Jensons? ^'' März. Mar-a Bajec, Kondultcursgattin. 26 I.. sllh^ c,'^ 20. 8ep5!« pu^spel-all«. — L»opuld Pust, Zimmerers' ' >>, Schießstattgafse 15, 8crc>f>r!ulu8>8, Lrcincinti». Im Zivilspitale: ^bet^l", ^^ März. Maria Iazbec, Maurersgattin, 40 I.. ^Ml>8sl(.u.!(.Lei!8slll8t2t!8-!lilst8!i. ^^ ^ : 75.000. Preis per Blatt bU lr., in laschenfornw ^ auf Leinwand gespannt 80 lr. ^'Ileinmayr H Fed. Hambergs Kuchhandlun^ ^^^ in laibach. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. § N ZD M Wind ^V^« ff«Z 17^2 U.N. >?32 2> 4^! N. schwach > sieget I ^^ » » Ab. 7325 26__windstill bewölkt 1>7U.F. j^^ 3 0<"SW, schwach' heiter 1^22 7 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 4 9°, Normale: 6 6«. Auf den Vergen tief herab ist Schnee gefallen. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. Landestheater in Laibach. 106. Vorstellung. Gerader Tag. Deute Mittwoch, den 1. April zum drittenmale, bei gewöhnlichen Preisen: Wiener Frauen. Operette in drei Alten mit teilmelscr Vmühuna, eines fran» zösischen Stoffes von Ottolar Tann »Bergler und Emil Norini. Anfang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Krainischc Kunstwebeanstalt Sternwartgasse 2,11. Stock. — Ausstellung von Geweben der eigenen Anstalt. Geöffnet täglich vorm. von 8-12 und nachm. von 2- 5 Uhr. (198) Eintritt frei. 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März 1W3. ^ d«m offizeen KurMate Dle notierten Kurse verstehen sich in Klonenwähning, Pir Notiernna sämtliche,- «tti'l! »»d der «Diusr!<>!i Lusr» »ersteht sich ver Ttück. ^vemK"l w N«en Mal- "^lb IH„ «ug. pr.K, 4 ^/« io„ so w.) »0 ^""zander. "chl^^to, per'„i.< ' ' "/° 101-lN lN, Ellsabelbbalin, 400 u, 2000 M. 4°,o......... 1187b 120 ?b ssranz Iostf'V., «m, 1884 (biv. Nt) Vilb,, 4°/„..... 100 go ,oi «>> «alizische «ail Ludwig Nahn sbiv, Ot,)Kill> 4°/<> . . . 1Nl> 20 i"120 «orarlberger Ällhn. «tm. 1884 — -- dto, Schanlregal,'Nbl«s,-Obl»»0 TheihMeg,-Lose 4°/« , . , , - - -'- 4"/i> ungar. Vrundentl.-Oblig. 88 4n100 4i> 4°/n trollt, und Ilavon. detto 39 uü 'U0 2b Ander« üff»ntl. Hnlehen. »DonauMeg,-NnIeihe 1878 , 107'ü« w» b0 Nnleben der Stadt Görz , , 99 ?b l!X< 7b Anlehe» der Stadt Wie» , , , 105 — 106 ^ bto, dto. (Silber ob, Gold) 124-—125-- dtll, dto. lI894) ... W'<15 !()'» 05 dto. dto. ,1888). . . 100-30 lU! »0 Uörsebau-Änieheil, uerlosb, b°<> 10!1- 1007b 4°« ttralner Laodc? «lnlthen , 8» 7ü - - Geld War« Pfandbrief» «tl. «odlr.alla.öst w b0I.verl.4°/° 8» «0 100 H0 N.chsteri.L«nde»-Hnp.«Inst.4°/' 100 10 K>l 1« Orsl.-ung. Van» 40> ,jäl,l. verl 4"/«......... 101 10 1>,2 10 dto. dto. KOjähr. verl. 4°/„ 1011N l<>2 10 Sparlasse. 1.i>ft..»nI..verI.4°/i, 101 70 102-?l! VftnbahN'Priorität»» Obligationen. ^erdinandsMorbbabn i«rft zas» (per Stück). Verzinsliche Los«. 8°/o Vodenlrebit'Lose Em. »880 «68 — «74 - 8°/n ,, ,, Em. 1888 »U8-—«72 - 4°/, Donau-Dampfsch, 100 fl, , —'— - b°/° Dllnau-Regul.-Lose . . , 28U— «««-- Unverzinsliche llose. Äudap.-VasUica (Dombau) b sl. 18— «0- NTebitlose 100 - Notent^reuz, Oest. Ges.. v. 10fl. bü-- öö- UNg. „ „ 5ft. 26-80 «7 80 ^ubolf.Lose 10 fl......-- --- ? olm-Lose 40 fl...... «83 — »40 - i.t. KenmsLose 40 fl. . . . 2«0'—»10- Wiener C°mm,^Losc V. I. 1874 442— 448-Oewinstsch. d. 3"/°Pr.-Ochulbv. d. Vudentteditanft, «M.I»»» S8— ?«-«aibacher Lose..... 70— 7b — «eld Ware «ltlen. tzlanspull'^nter» nehmungeu, «ussigtepl. Eisenb. 500 sl. «500 LK10 Bau. u. Vetrieb«°VtI für städt. Vtrahenb. w Wien lit. 4 50 — —- dlo. dto, bto. lit. L 50 - —- Uöbm Nordbahn 150 fl, . 8«s - ,<<92 — «uichriehrader Vi!. 500 sl. KM. 2.izu 2540- btu. bto, (lit. U) 200 fl, 1010- 1015-Donllu Dllmvslchmayrtl Gesell. veftrrr,, !,<> b»«' sserbillllndi.Nordb ioanfl.NM. b48l) 5520. Lemb, Ezernow. Iassy-Eiseub.« Gesellsitlllft 200 sl. E, . . 578 — 583- Uloyd.oesl., Trieft, 500 fl.ttM. 7^5 — 7S5- vesterr, No'^westbal,!! 200 fl. T. 451 <»»- dto. dtll. (lit. «)200fl.E. 45175 452 75 PragDulerEisenb-iouflabaN, 2U0 — 201-50 Staatseisennahn 200 fl. N,. , 684 25 «85 lib Südbahn 200 fl, S..... 4675 4775 Lüdnordd. ««l,,5Ä, 2ND fl. CM. 405 o0 4U7 — TramwatiGes., NeueWr.Prio- rltäts-LIltim 100 fl. . . . 4?-— K8-- Ung.^allliz. Giscilb. 200 sl. Hllber 447 — 450 — Ung.Wcstb.(«aab-«raz)200sl.S. 452 — 457 — Wiener Lolalbahnen-Alt.Ves. . —— --- Aank»n. Nnglo-Vest. Van! 1»« fl. , . 2?» 75 »?4 75 Aantvercln, Wiener, 200 sl. , 496 75 4»? 75 Äodll.'Anst., Oest., 200 fl.O. . 859 — UU4 — itrdt.°Nnst.f Hand. u.V. inofl. -- - -— btu. dto. per Ultimo , , 6N8 2b «y,»-2b Krcdilbllul, All«, ung.. 20» sl. 747 - ?48 — Lepusilenba»», VIll«., . 873 — »?? — Xrifallcr ttohlemu..Gesell, 70 fl. 402 — 4N8 — Waffenf..«.,Oeft.inWien,iU0fl. »d3>- 354 — «za«g°n«Uelhranc«-Ltücke.....1» «K 19 0» Deutsche Reichsbanlnoten . . «17 117 20 Italienische Banlnoten . . . 85 45 »5 «2 Rubel '.'loten...... «ü2" «'bU" ') «-o«ettl*rHua»»«-lef«-u, Frlurltttt«n, Aktien, I ^^ ™ •'«., UrvUen und Vnluten. , Jf. C Mayer Ba.aa.lc- -u.3a.dL TÄ7"ecli.»l«r-O-«scla.a.ft Lalbac.h, Spitalicatuie. Privat-Depots (Safe-Deposit«) •va.aa.twr • 1 gr • xa. • xa. Vaisch.l'aia <3.ax Part«I-VorilniURi »in Bir-Elilifti In Cinio-Corrint- »at auf Blri-6*nU, ^ Zadr.L 61/11. jj^ki: J v «adružnem regislru te. ranJniSa «n Posojilnica ^ovana dni' Vasi vM ^adruga z neomejeno JJh öovoi, ,Zavezo: vCa CS' Dlh Èlan0v naèelstva ln Jakoba' žutJnika v Srednji a Arha, posestnika na Boh. Bistrici, in izbris izstopivših èlanov naèelstva Janeza Arha in Šte-fana Rozmana. G. kr. deželna kot trgovinska sod-nija v Ljubljani, odd. Ill dne 24. marca 1903. Geld-Darlehen reell, rasch und sicher besorgt Kapital-Kreditbureau flu. Rlha, Prag:, 606 — I. (1304) 3—1 Ein grosses, schönes, zwei Stock hohes Haus in einer der belebtesten Gassen Agramf, zirka 7*/a Prozent Erträgnis, iat «ofort ana freier Hand zu verkaufen. Näheres bei Peter Staneäic", Agram, Rainergasse Nr. 6, im Hofe rechts. (1312) 3-1 | (1284) ____Firm. 49/3____ firm. p. t. I—68/2. Izbris firme. Izbrisala se je v registru za firme posameznih trgovcev: Sedež firme: Kudolfovo. Besede firme: Jos. Medved. Obratni predmet: Trgovina z me-šanim blagom. Datum vpisa: 24. marca 1903. G. kr. okrožna kot trgovinska sod-nija v Hudoifovem, odd. I, dne 23. marca 1903.