Nr. 232. st. i>, h«lbj st. z »U. Nur ble ZuftlNu», ln« H«u« yalij. ll» lr. »t!t der Post zan,j. st. 1», h»lbl. st. ? bo. Mittwoch, 10. Oktober. I»<«lt«ls zunrhmende Heftigkeit des russisch.rumünlschen Ar. >Ucr!efeucrs gegen die Verfchanzungen der Türken; end> l'ch die Ergreifung der Offensive auf dem Kriegsschau. platze ix Armenien — diese und andere ähnliche Maß. nahmen sind untrügliche Kennzeichen, daß von der ober-slen Heeresleitung der Ruffel, beschlossen wurde, Plewna durch Vernichtung der Armee Osman Pascha's zu neh Wen und dcn zermalmenden Schlag demnächst zu führen. Verschiedene Motive tonnen zur Feststellung eines Krieg«. Plai'ts, welcher mit Bciseileluss»na oer am Schwarzen Kum stehenden lü^lischen Hauptmacht die bei Plewna kUlz^ichliehendt Alm.e Osman Pajcha's zum strategischen ^ojett a^ersche», die Veranlassung geboten haben. Die ^,"'ttiä>e der Russen in Bulgarien reichen trotz der zu^ch^ Ntrslüilungen, die sie in letzter Zeit an sich den >"i^ "^ ""d °"l 100.000 Mann geschützt wer. Wi^tt.'k "us, in den beiden Richtungen, gegen den A«r^<^ Plewna und gegen den Lomfluß mit ""^'Bchumla als Operationsobjelle, offensiv vor-i ge«u. H^^ Bewältigung einer so starken, von einem M'relchen, siegesblwußtcn Heere vertheidigten.Stellung, ««e e«, die von Plewna ist, bedürfen die Russen min. °e>w's die Appelle Uebermacht oder ungefähr 120,000 °>» 150.000 Mann. Erst dann, wenn ihre Streilmasfen tl«e olche numerische Ueberlegenheil erlangen, wird es °" Ovnle,tung vielleicht gelingen, die Armee Osman Vaicha'« völlig einzuichließen und zu isolieren, indem ^ch am linken Widufer zu verschanzende Positionen auf «"Höhen von Dubnil, beidersell« der Straße Plewna» ^opyia, und von Elropol.Usagi, zu beiden Selten der Fratze Plcwna.Widdin, bezogen, Kavallericcorps aber uvcr den Isler bis Rahowa, Orsilowo und Telegen Feuilleton. Ein Frauenleben. V»t,nr»mai, au« ciner TrMadt. Von Franz Vwal», (Forisehlmg,) Es war in der frühen Morgenstunde, als dem Dr. Wenig ein Herr angemeldet wurde, der ihn sofort Unter allen Umständen zu sprechen wünschte. Solche Besuche wann in der Anstalt nichts Ungewöhnliches; Dr. Wenig wünschte jedoch nicht, bei seinem Morgen» imdiß gestört zu werden. „Führen Sie den Herrn in das Empfangszimmer, mil der Bitte, mich zu erwarten", sagte er. Der Diener entfernte sich, den Befehl seines Herrn ""«zuführen, kehrte jedoch unmittelbar darauf in Be-Geltung eines Herrn zurück. . Erstaunt blickte der Doktor fcinrn Besuch au. aber °as elegante Ac„ßcre desselben bestimmte ihn, sich in °«s Unabänderliche zu fügen. ^lliit wem habe ich die Ehre?" Fest Klickte der junge Mann den Doktor an, als "antwortete: h3elix von Plöger." 3 , ^ ^glaubt, bei Nennung feines Namens werde dielr? m> "schrecken, und statt dessen nöthigte ihn pl«"8szim ^ "ut taller Höflichkeit, in das En„ als e^n s^^c um sich. Er halte sich diese Anstalt wünscht ?'es Haus ^^ ^ ^ ^ ^llM^.g. ^elchmack a>.« r ^ '" emcm großen, mit vielem ""Mstatteten Gemache. „Was verschafft mir die Ehre?" fragte Dr. Wenig. ..Ihnen ist mein Name bekannt!" enlgegnele Felix zuversichtlich. ..Ich habe nicht das Vergnügen," lautete die Antwort. Felix blickte erstaunt auf. Er glaubte einen vollständigen Einblick in die Verhältnisse diefes Hauses ge. than zu haben. „Den Baron von Plöger kennen Sie nicht?" „Nicht einmal den Namen, mein Herr — ich höre ihn zum erstenmale." „Unmöglich — Sie unterhalten mit meinem Vater einen Briefwechsel." „Ich glaube. Sie sind im Irrthum, mein Herr!" „Aber ich habe erst vor kurzer Zeit einen von seiner Hand geschriebenen, an Sie adressierten Brief gesehen." Der Doktor zuckle die Achseln. „Bitte, haben Sie doch die Güte, mir zu sagen, wo der Herr Baron von Plöger wohnt. Es ist möglich, daß mir der Name entfallen wäre." „In B... ". entgegmtc Felix. „Ah '." rief Dr. Wenig aus. «Sie geben zu, daß Sie meinen Vater kennen?" fragte Felix hastig. Der Doktor schüttelte mit dem Kopfe. „Nein. ich muß bei meiner anfänglichen Vehaup» tung beharren, ich kenne Ihren Herrn Vater nicht — ich stehe in V... überhaupt mit niemandem in Verbindung." Felix war entrüstet; seinen Groll unterdrückend, trat er mit entschlossener Geberde vor den Doktor hin: „Sei dem. wie es wolle, Ich bitte Sie in Ihrem eigenen Interesse, die Wahrheit zu reden, da ich mich andernfalls gezwungen sehe, Sie mit der Polizei zu be» helligen." „Mein Herr," unterbrach ihn dcr Dollor stolz, „ich Mlitz sie ersuche». Ihre Worte zu übcrl'gcn oder mich a»f der Stelle zu oel lassen. Thun Sie, was Sie wallen — ich weroe Ihnen gcw ß nicht hlndcrlich sein, dem, ich habe leine Polizei zu fürchlen. Mein Haus ist allerdings die Stätte des Unglücks, aber gewiß nicht die des Verbrechen««." Felix von Plüger trat betroffen ei« paar Schritte zurück. Sollte er sich getäuscht haben? Der Mann ha'.te keinen günstigen Eindruck auf ihn gemacht, aber da« hindcite nicht, daß er in diejem Augenblicke b^nuhe bere.-te. in solcher Nnse aufgetreten zu sein. Konnte er mcht im Irrthum gewesen sein? ..Herr Dollor, ich bin viclleich! zu weil gegangen, aber ich bin mcincr Sache gewiß. Bitte, sagen Sie mir. ob in der Zeit vom dreizehnten b<« zum zwciund« zwanzigsten des Monats ein j.mges, funszchi'jah^ige« Mädchen ihrer Vehaxdlung anoerlraul ist?" Ein höhnisches kacheln umspielte wenige Augln< blicke den Mund des DolwiS. Es schun, ale ob er sich besinne, aber vielleicht dachte er nur darüber nach, welche Antwort er zu geben habe. „Nein," sagte er dann entschieden, ..ich hab: über» Haupt augenblicklich gar lein junges Mädchen in meinem Hause. Entweder Sie irren sich m der Adresse oder man hat Sie geüuscht." „Nein, nein, ich täusche mich nicht!" rief ss< bittert. „Die Adress' lautete genau ans Ihre» N" , wir werden sehe", ob es die richtige ist oder '"ck,,. " erster Weg von hier fuhrt mich z»r A'"<"„,^ ^^, „Thun Sie das," ".lgegnetc ^«-- ^ s^ ein aber es entging Felix von Plogtr «,«', "? vorgeschoben werden können. Haben sich 60,000 bis 70,000 Russen auf dem linken Widufer und eine gleiche A»zahl auf dem rechten Widufcc vor Plewna forlifica-torlfch festgesetzt, wie es die Preußen 1870 vor Metz und Paris gethan hatten, dann können sie Plewn» auch ohne Anwendung der Suwaroff'schen Sturmtaltil von Ismail und Praga in ihre Gewalt bekommen. Mit der Führung eines vom Glück begünstigten Hauptjchlages auf Plewna würden sich die Russen gute Winterquartiere im westlichen Bulgarien erkämpfen, denn durch Äufstaffelung ihre« Heeres auf den Straßen Plewna. Sophia und Plewnll'Widdin, der Besetzung der Orte Rahowa, C'bar., Lom- und Nrzer.Palanla, Velograd» schil, C'prooec, Kutlooica, Berlooica, Praia ic. hüllen sie mchl allein guie Winterquartiere gewonnen, fondern auch die Verbindung mit Serbien und den slavischen Ballanlündern eröff"et und hierdurch die Möglichkeit erreicht, die Verpflegung an sich zu ziehen und die jerblfch bosnisch.htrzegowinischen Slreillräflc über den Winter militärisch zu organisieren, Widdin aber ein» zuschließen. So überwiegend auch der Vortheil der gänzlichen Niederwerfung des ollomanischen Heeres bei Plewna in jedem Anbetracht wäre, so unverkennbar groß würden auch die auf dem östlichen Operalionsfelde zu erkämpfen, den Resullale sein. Wenn man nämlich 70,000 bis 80,000 Russen in verschanzter Stellung vor Plenwa beließe und mit einer Hauptmacht von ungefähr 150.000 Mann gegen die am Schwarzen Lom lagernde türkische Hauptarm« von ungefähr 80,000 Mann die Offensive ergriffe, diese schlüge und nach Schumla würfe, so lünnle man bei starler Besetzung von Rusgrad über den Winter die beiden Festungen Sllistria und Ruslschul belagern und vielleicht auch nehmen, zu welchem Behufe die in der Dobrudscha operierenden Slreittrüftc mitwirken könnten. Nach einer am Schwarzen ^om gewonnenen Hauplfchlacht wären die Russen auch in der kage, unter Hurücklassung einer entsprechenden Macht daselbst nni ungefähr 120.000 Mann — einschließlich der Truppen im Schipla.Pah — in Rumelien von neuem em zubrechen. Diese Operation würde ohne Zweifel enl weder die Armee von Schumla oder die von Plewna zum Rückzüge hinler den Vallan und Vertheidigung der Hauptstadt zwingen. Mit der Ernennung Suleiman Pascha's zum Ge. neral 6ii cilbl der türlischel, Armee in Bulgarien ist die Zeit der strategischen Speculalionen, der lähmenden Manöver und der militärischen Spaziergünge oder Re» cognoecierungen vorüber. Suleiman Pascha ist ein Mann der kühnen Initiative, der durchgreifenden Erfolge, der rastlosen Thätigkeit, der großen und entscheidenden Unlernehmun- gen. Als Höchstlommandierender verschiedener Armeen hat der neue Gerdar Etrem die militärischen und politischen Verhältnisse seines Vaterlandes zu genau kennen aelernt, als daß er nicht wisse« sollte, dnß nur rasche Entschlüsse und entscheidende Schlüge, welche vor Ein, tritt des Winters noch gefaßt und geführt werden, unverhoffte und große Erfolge ergeben tonnen. In diesem Sinne wird er auch handeln und dadurch manche Eon» ception des russischen Generalstabes vom Grunde aus umstoßen. Äußer den zur Bekämpfung der Armee O<» man Pascha's bei Plewna erforderlichen 120.000 bi« 150,000 Mann müssen die Russen mindestens „och 100,000 Mann am ^om gegen die Armee Suleiman Pascha« und gegen die Festung Ruslschut, im ganzen also 250.000 Mann streitbar stehen haben, um sich der Angriffe ihrer beiden hartnäckigen Gegner, Osman und Suleiman Pascha, erwehren zu lönnen. Veijügen bic Russen aber auch in diesem Augenblicke über so un, geheure, schwer zu verpflegende und noch schwerer zu un< terbril gende StreNliüfte? Zeigt sich da mcht ein weiies Thätigttllsgebict sür die Initia'ioe der unternehmenden türkischen Heerführer? Das Schicksal, welches Mehcmed Ali Pasch» durch Enthebung vom ilrmee Oberkommando in Bul» ^arien und durch Einennung Suleiman Pascha's zu des» sen Nachfolger betroffen — fchreibl b:e „Mon. Rev.", der wir den vorstehenden Ärlllel entnehmen, — war lein ganz unoerdlenlts. Bei dem von dcr obersten Kriegs, leilm'g in Konstantinipel adoptierten Grundsatz, leine lürl'schc Arme« mehr zurückweichen zu lassen, sondern jcden einmal besetzten Terrainabschnilt m>l dem Auf« wand aller Kräfte und Mittel standhaft zu behaupten, überhaupt dem Feinde jeden Holl Booens blutig zu be» slreiltn, war die Stellung Mcyemed Ali Pajcha's nach dem schwer zu rech fertigenden Rackzug von Oaniza h'nter den Schwarzen 5tom unhaltbar geworden. W»rum >rat der ehemalige Oberbefehlshaber der türlijchen DonllU'Ü, mce nach dem Treffen bei Zcrlowna überhaupt die rück^ül^lge Bewegung an, weshalb verfolgle er nicht im raschen Fluge seine schönen Siege bei Kazelewo, Ab« lawa :c. und machte erst vor der feindlichen Hauptstel» lung bei Vjela an der Ianlra Halt? Hatte der Zusam« menstoß von Zerluwna, an denen nicht, wie anfänglich berichtet wurde, blos einige Bataillone lhcilgenommen, sondern die beiden Armcecorps Prinz Hassan und üch» med Ejub Pascha mit b:dcutenden Kräften mitgewirkt hatten, für das osmanische Heer eine nachtheiligcre Be« deulung gehabt, als eingestanden ward? Achmed Ejub sollle über Kazelewo, Orenbzit und Ozilowa, Prmz Hassan über Kopaze und Wodiza gegen die Stellung der Russen am Zerlowna'Bach concenlrisch vorgehen; erste-rer kam aus bisher unerklärten Ursachen auf da« 1916 Oefechtsfeld zu spcit, wurde deswegen ebenfalls vom Kommando enthoben und beim Rasgrader Eorps durch Fazli Pascha ersetzt. Der unverhoffte, schnelle Rückzug der Türten war keinesfalls nothwendig, denn die Eon-centrierung einer stärkeren russischen Macht zwischen Zer. niza und Valabanlar in der rechten Flanke Mehemed »ll Pascha's hülle seine durch Rustschul, RaSgrad und Schumla garantierte Bewegungs» und Operalionsfreiheil nicht im mindesten zu beeinträchtigen vermocht. Das Manifest der republikanischen Senatoren. Die Zahl der Wahlmanifeste in Frankreich ist abermals um eines vermehrt worden. Diesmal sind es die Vorstände der Linken des Senats, die die französischen Wähler apostrophieren. Ihr am 5. d. M. veröffentlichtes Manifest lantet: „Theure Mitbürger! Ihr seid auf den 14. Oktober einberufen, um eure Vertreter für das Abgeordne-tenhaus zu wählen. Wir haben hier das Unregelmäßige und Verfassungswidrige eines so spaten Termins mcht zu erörtern. Diese Frage werden o»e lunfllgm Kammern allein zu entscheiden haben. Unsere Pflicht ist es heute, an-gestchtö der gegen das letzte Abgeordnetenhaus erhobenen Anklagen euch aufs neue zu erklären, daß dasselbe maß« voll und von versöhnlichen Gesinnungen beseelt war. NlemalS hat es den berechtigten Elllslujz oes Senats bestritten, niemals den der executlven Gewalt gebarenden Theil von Autorität in Abrede gestellt; seine Abstimmungen beweisen es. Aber dem ihm ertheilten Auftrage treu, wollte es die Republik befestigen und die ul-tramontane Agitation, welche eine Gcfahr für unsere Staatseinrichtungen und für den öffentlichen Frieden geworden war, in Zaum halten, und dies sind die wahren und einzigen Beschwerden, um derentwillen man es aufgelöst hat. Indem die 3()3 also das Mißtrauensvotum gegen das Ministerium beschlossen, erfüllten sie nur ehrlich und patriotisch ihr Mandat, und dieses Mandat werdet ihr ihnen erneuern. In den übrigen Bezirken werdet ihr mit demselben Elfer und Einklang für die republikanischen Kandidaturen einstehen und der Erfolg derselben ist fast überall gesichert. Die Lage ist eine höchst ernste und Spaltung und Unthätig-teit wären gar nicht zu entschuldigen. Die Zukunft Frankreichs selbst steht auf dem Spiele. Ihr sollt ent< scheiden, ob seine Regierung fortan emc von klerikale»! und absolutistischen Einflüssen geleitete persönliche Gewalt sein soll, oder ob die Nation auch ferner sich durch die Bevollmächtigten ihrer Wahl selbst regieren will. In dem ersteren Falle sind die Errungenschaften von 1789, unsere theuersten Freiheiten, politische, bürgerliche Gewissensfreiheit, in Gefahr; das Land ist oaim dem Wettstreit der Monarchisten preisgegeben, die Ordnung im Innern auf lauge gestört, der Friede nach außen schwer bedroht. In dem zweiten Falle sind die republikanischen Einrichtungen definitiv gegründet, die wichtigen und rechtschaffenen Interessen gesichert, Ruhe und Vertrauen wiederhergestellt, der Friede befestigt, der Friede, welcher unter den gegenwärtigen Verhältnissen Europa's die Republik allein für Frankreich erhalten kann. Wzre da noch ein Zweifel, ein Schwanken möglich? »Man spricht euch von Radicalismus und Dema< gogie. Die einzigen Revolutionäre sind die Männer, welche, von der Umkehr zu einer umnöglichen Vergan» genheit träumend, auf die Gefahr, das Land in Noth wenig verfärbte — ohne Zweifel war Minnie in dem Hause. Aber was sollte er jetzt beginnen? Uebergab er dem Gerichte diese Angelegenheit, so würde das unoer-züglich zur Entdeckung der näheren Umstände des be« gangenen Verbrechens führen, Minnie würde befreit werden, aber sein Vater war — verloren! Kaum hatte Felix von Plöger Dr. WcnigS Haus verlassen, als derselbe zweimal hinter einander die Glocke zog. daß es schrill durch daS Haus klang. ES währte nicht lange, als Frau Job ins Zimmer trat. ..Frau Job/' sagte Dr. Wenig, sich zur Ruhe zwingend, „wie befindet sich die Patientin auf Numero Neun?" „Sie verhält sich sehr ruhig und hat noch uichts wieder von ihrem Herkommen u. s. w. geäußert. Ja, so ein kaltes Vad hilft oft besser, als alles Andere." „Hm!" meinte der Doktor. „Sie wissen, Frau Job, daß ich schwere Pflichten im Intereff: der leiden-den Menschheit zu erfüllen habe. Dieselben werden noch wesentlich dadurch erschwert, daß die Welt alle« mit Mißtrauen betrachtet und nicht da« geringste Verständnis für die Vehandlungsweise solcher Art von Kranken hat, wie sie in der Anstalt weilen. Wissen Sie das, Frau Job?" „Gewiß, Herr Dollor!" ..Jeder Mensch hat seine Feinde, auch ich," fuhr Dr. Wenig fort, „obwol ich leiner Fliege ein Leid zu» fügen machte! Frau Job, einige dieser meiner Feinde haben sich oereinbact, mich zu verdächtigen. Es kann nun sein, daß in den nächsten Tagen die Anstalt einer Untersuchung unterworfen würde, und deshalb müssen wir uns so bald als möglich darauf oolbereiten!" (Fortsetzung folgt.) und Verwirrung zu stürzen, dem natürlichen Strom der Ereignisse entgegenarbeiten möchten — ein so un» sinniges Unternehmen, daß der große Bürger, dessen Verlust Frankreich beweint, diese Männer noch kürzlich als Ruhestörer und Anarchisten bezeichnete. Die wahren Conservatlvcn sind im Gegentheil diejenigen, welche, nachdem sie sich einen durch die Macht der Verhältnisse herbeigeführten, durch eine feierlich angenommene Verfassung bestätigten, von der ungeheuren Mehrheit der Nation angenommenen Regime angeschlossen, dasselbe aus Achtung vor allen großen Prinzipien und gesellschaftlichen Interessen befestigen und aufrichtig und ehrlich geübt sehen wollen. Das ist auch euer Wille, theuere Mitbürger. Es ist die nämliche Sache, welche unsere Väter im Jahre 1830 siegreich vertheidigten, und ihr werdet euch von diesem denkwürdigen Beispiel beseelen lassen. Aber der Ausdruck eures Willens muh schlagend und unanfechtbar sein. Erscheint also vollzählig bei der Wahl, ohne euch onrch die Kniffe der Beamten des Augenblicks einschüchtern oder durch leere Drohungen beirren zu lassen. Der Senat vermag nichts ohne das Abgeordnetenhaus, und mau beleidigt ihn, wenn man nur annimmt, daß er verfassungswidrigen Maßregeln seinen Beistand leihen könnte. In deu freien Staaten gebürt das letzte Wort >em Lande, und sobald ihr gesprochen, muß euch auch gehorsamt werden. Paris, 4. Oktober 1877. Für das linke Centrum: Bertauld, Calmon, Gilbert- Boucher, Bernard, Rampon, Foucher de Careil, Dauphinot. Für die republikanische Linke: Arago, Le Royer, Duc» lerc, Herold, Lucet, Maleus, Mazeau, Salneuve. Für die republikanische Union: Peyrat, Victor Hugo, Ersmieux, Scheurer-Kestner." Die Mission Lrispi. Nächst den akademischen Erörterungen über die Wahrscheinlichkeit oder Möglichkeit einer erfolgreichen Friedensmediation und den Betrachtungen ülur die Wahlcampagne in Frankreich befassen sich die vorliegenden Blätter und Korrespondenzen noch immer eingehend mit der „Mission" Crispi. Aus dem Austausche gegenseitiger FreundschaflsvtrsiHerungen zwischen der deutschen und italienischen Presse wächst allmälig eine bittere Polemik zwischen den naiionauiberalen Journalen Deutschlands und den Organen der italienischen Con-sorteria heraus. Die französischen Blätter secunoie-ren, so weit ihnen die angestrengte Arbeit inlcnsioer Wahlagitation hiezu Muhe gönnt, in diesem Slreile. Die Controverse hat wenigstens das Eine Gute, daß sie die Bedeutung der Reise Crispi's richtigstellt und seine sogenannte Mission, die so viel Sraub aufgewirbelt und zu so kühnen Conjccturen Anlaß gegeben, auf das bescheidene Maß einer privaten InstruclionSreise zurück» führt, seine Aeußerungen aber als Kundgebung feiner subjektiven Ansicht, nicht aber der Anschauungen der Re-gieiung oarthut. Erispi hatte bekanntlich in Paris gegenüber Oambetta seine Sympaihien und die Sym-palhien seiner Partei für die Sache der französischen Rcpublitllner ausgesprochen. Die letzleren wußien dafür Sorge zu tragen, daß die Kundgebungen des Präsidenten der italienischen Abgeordnetenkammer bekannt wurden und das richtige Relief erhielten. In den französi-schen Regierungelreisen wurde hierauf fo nachdrücklich reagiert, daß General Cialdini sich veranlaßt sah, nach Rom zu eilen und eine formelle Desavouierung Erispl's oonfeite des italienischen Kabinetts zu verlangen. In Berlin, wo Crispi einen Gegenbesuch abstat. lele, als Erwiderung dcs Besuches, den früher Herr von Benningsen in Rom gemacht, wo er als Präsident des Reichstages gefeiert worden, hielt er bei dem ihm zu Ehren gegebenen Festessen die bekannte Tischrede. In derselben war von Freundschaft, Solidarität der Interessen Italiens und Deutschlands die Rede, selbstvcrstünd-lich nicht ohne den hergebrachten italienischen Phrasengang, hinter welchem der Südländer nur eine convenlio-nelle Formaliiät, deutsche Zuhörer aber die diplomatisch verschleierte Form positiver Bestrebungen erblicken moch» ten. ES entstand hieraus der bekannte Zeltungslärm über die deutsch.italienische Allianz, welcher in Frank-reich, nach dem was vorgegangen, sehr bemerkt wurde. Nun erfolgten neue Recriminationen und gaben Anlaß, daß die italienischen Regierungsorgane Erlspi insoweit desavouierten, als eben ein hervorragendes Parlaments-Mitglied desavouiert werden kann, da« als Privatmann seine Ansicht kundgibt, als einflußreicher Parteiführer in der bevorzugten Stellung eines Kammerpräsidenten eine Partei eines fremden Staates seiner und seiner Gesin-nungsgenosseu Sympathie versichert. Damit wäre die „Mission" Criepi abgethan gewesen, wenn nicht die italienischen Opposilionsblütter von der Consorleria aus der Affaire Kapital geschlagen, an derselben Uneinigkeit innerhalb der regierenden Partei nachzuweisen versucht hätten und wenn nicht zugleich gegen Crlsfti der Vor. wurf erhoben worden wäre, er intriguiere auf eigene Rechnung gegen Melegari, um dessen Nachfolger zu werden — diese Ausfälle der Consorteria, in welche sich manches böse Wort über die Politik Melegari'S ein-mischte, gibt nun wieder in Deutschland Anlaß zu Erwiderungen. Das Faclt dieser Conlroversen ist, daß erstens Crispi mit keiner offiziellen und kaum mit einer offiziösen Mission betraut war, und daß e»-, wenn letz-teres der Fall gewesen, diese nicht mit dem seinen Land«' leulen sonst angeborncn Talie vollzogen hat; und zwe' lens, daß vierzehn Tagt nach der „Mission" Crispi dtt internationalen Beziehungen zwischen den von ihm bt' suchten Staaten und Italien genau dieselben sind, nm sie vor seinem Ferienausfluge gewesen. Nur da« 2>^ wurde neuerdings constatlert, was früher ohnehin bekannt gewesen, daß man in Italien vor Frankreich sw auf der Hut und nicht frei von der Besorgnis »st, »^ könnte ein vollständiger Wahlsieg Mac Mahons dew Vatican einen für das Königreich gefährlichen ElnM auf die französische Politik sichern." Das Pariser Kabinett bestreitet diese InsinuatM allerdings sehr nachdrücklich. So hat bekanntlich Herr v. Fourtou soebm ein Rundschreiben an die Präses ten erlassen, in welchem er dieselben auffordert, den »>> der Provinz verbreiteten Gerüchten entgegenzutreten, als ob die Regierung klerikalen Einflüssen gehorche und eine den Frieden kompromittierende Politik befolge. Den" „perfide Angriffe" sollen fortan unterdrückt und den Gcneral-Procuratoren zur gerichtlichen Verfolgung "^ lanntgegeben werden. Politische Uebersicht. Laibach, 9. Oktober. Im Laufe dieser Woche werden beide Häuser ^ österreichischen Reichsraths versammelt sein. TM Herrenhaus, welches seit der Wiedereinberufung dcS Pa^ laments noch nicht getagt hat, wird Freilag zusainlne"' treten, um daS Gesetz, betreffend die Verstaatlichung ^ Eisenbahnen, durchzuberathen. Das Abgeordnete»^ beginnt heule die Verhandlung über da« Branntwe^ sleuergesetz, an welche sich die Berathung über das ZucW' steuergesetz anschließen wird. Die beiden, einen inlcgl't' renden Bestandtheil der AuSgleichSgesetze bildenden M' lagen dürften in circa vierzehn Tagen erledigt sein. . Im ungarischen Unierhauie theilte gestern^ Regierung in Angelegenheit der polizeilichen Ueber waches des Abgeordnelen Hclsy mit, daß eine solche von leinel Behörde veranlaßt wurde. Die m die Kisfaludygasse b^ orderten Dienslmänner der Polizei seien nur infolge eine« Mißverständnisses in Helsy'S Wohnung gekommen. D<" Haus beschloß nach einer längeren, lelihaflcn Dcbal" mit großer Majorität den von der Regierung beantrag ten Uebergang zur Tagesordnung. Der deutsche Reichskanzler Fürst Bismarck l!' gestern von Berlin nach Varzm abgereist. Die letzte Woche der Wahlbewegung in Fra"^ reich wird durch oas polillscheGlalibcnsbclenntlllS MN' delta's eröffnet. Wie in seiner vielociprochelic,' ^ll^ Reoe, welche ihm bekanntlich eine noch jchw.benoe gcri^l' liche Verfolgung eingeirageil, so schlitßl auch o>eS»nal t>el Ef-Diciulor seln Wahlmamfch mit der a» dc» 5»M' schaU-Prasideiuen geachteten Alternative: „Unterwerfe oder abirelen". W«c der Tclegiaf meldei, wuroe a"« wegen dltie« Mamfestes eine neue Anklage ge«t" O"^ bella beschlossen. Die Verbreitung oc« Mamscstcs i inhibieren, hat die Regierung mchl für gut befunoe"' Vorgestern fanden in Paris zahlreiche Wunlotr,alN>"' lungen statt, ohne daß ein bemelte„swerlher Zwiste»!" sich ereignete. Die ..Nordd. Kllg. Ztg." bestätigt, daß ein «lMi vertrag zwl,chm Italien und Deutschland "'" abgeschlossen sei. Ebenso gewiß sei es, daß die Verha"" lungen, welche etwa zwischen Italien und Deuüch" schweben, in leiner Weise eine friedenstörende Te"^ wol aber die Aufgabt haben würden, gegenseitig z"!"^ menzugehen, wenn sie nach den Wahlen in Fca""" sich einem klerikalen, also «ggresstven Frankreich 9^° überfinden sollten. . .t Die englischen Parlamentsmitglieder leg" l« der Reihe nach Rechenschaft vor ihren Wahl"" ^ Unter den gehaltenen Reden ist die dtS Generals!^ Sir Haroinge Gissard in Launceston zu ernM"^ deren Hauptlhema die Haltung Englands zur Krw" ^ Orient bildet. Sir Hardinge Giffaro bemerkte u anderem, es sei die erste Mcht englischer Staats""" h« die Interessen Englands zu berücksichtigen. 6>W" Interessen erheischten es, daß sich das Land dew gcu wärtigen Kriegt fernhalte, aber die« sei ein P" ^e dessen Lösung äußerst schwierig sei, insbesondere, d» , Politik der Isolierung für England ganz unuM"« l worden. Zum Schlüsse vertheidigte der General ^ die Regierung sehr warm gegen den Vorwurf, d"" ^e durch die Verwerfung des Berliner Memorandum^ Pforte zum Widerstände gegen die Mahnung«" ^,l Pa'S sowie zu den bulgarischen Metzeleien erM" habe. , z,„ Der König von Griechenland beMV ,,, Einvernehmen mit dem Ministerium die Kam"" ^s 22. Oktober einzuberufen. Der König wü'lM, „. Ministerium solle in seiner gegenwärtigen Zu»«" setzung unverändert die Geschäfte fortführen. . .sche" Die Verhandlungen zwischen der se.r''",^ Regierung und dem russischen Agenten P"'" m^, den beendet, und wurde rine serbisch-rusMe k" einlunft definitiv abgeschlossen. Am 7. Oltov" ,zc sich bereits sieben serbische Brigaden nach d" ^, in Marsch gesetzt. Nächstertage trifft in «"»> !9!7 Oberst vom russischen Generalftabe aus Gornl.Stu-den ein. Vom Kriegsschauplätze wird berichtet, daß die russisch.ru manischen ApprocheArbelten bei Plewna ^" d^ Leitung TottlebenS eifrig fortgesetzt werden. <"e Detuchierungcn von der Plewna-Armee zur Iantra-"rmee wurden durch Truppen, welche au« Rumlinien und Nußland nachgerückt kamen, reichlich ersetzt. Infolge ewes heftigen Sturmwctters sind die Donaubrücken bei ^tstowa und Nitopolis für Fuhrwerte seit zwei Tagen unpassierbar. — Die ..Neue Zelt" meldet aus Gorni. Nuden folgende Ernennungen: Gurlo wurde zum Kom« Mandanten der gesummten vor Plewna conrentriertm «avallerie; Slobeleff zum Kommandanten der 16. Di. Won; Dondetosf Korsaloff zum Kommandanten des ". Armeecorvs; Tottleben zum UdlatuS des Fürsten """; Imerelinslij zum Stabschef der russisch rumüni. m"V "" ernannt. Zatoff übernahm sein EorpSlom-?!« 2' ^ ^lt Nachricht über einen Winteraufcnthalt "e» >jaren in Kotrotscheni wird dementiert. Das Organ des türkischen Kriegsministeriums Zementiert das Gerücht, daß Achmed Ejub Pascha und Teemed Ali Pascha vor ein Kriegsgericht gestellt wer» °en sollen. Beide Generale werden im Gegentheile andere «ommanden erhalten. — Ueber die zukünftige Perwen. vung Mehemcd Ali Pascha's kursieren die verschiedensten Gerüchte. Nach der von dem „Msmorial Diplomatique' "erbreittten Version soll Mehemed All Kriegsminister und nach einer Konstantinopeler Meldung der «Agence vavas" Oberbefehlshaber der an den Grenzen M o n t e-"tgro'S koncentrierten Truppen werden. Hagesneuigkeiten. ^- (Eine Ehrengabe.) In einer Versammlung hervor ^gender Aürgcr dcr inneren Stadt Wien wurde dcr Äeschluß gefaßt, dem Herrn Bürgermeister Dr. Felder anläßlich seiner UN Dezember zu Ende gehenden neunjtil)rigen Amtsdauer eine kostbare Ehrengabe zu überreichen. An dcr Spihe des Comitüs, Elches sich zu dirsem Zwecke gebildet hat, stehen die Herren Vrauuniller, Klintosch, Manz, Artaria u. a. — (Ehescheidungen « n Wien) Da« neueste H,st der voi, „er t. t. statistischen Esntrallommifston herclu«gfgtbel>en »Statistischen Moiluteschlitl" tlithäll lnlrr.ssanle Daten Über die ln den Iohlln 1871 b>« 187« burcll gtllchlliche Scheidung ge« lilfte Ei,,« j„ W^,. Nach den Mlltl»ei!ungen de« fiädlisch.stalisti. 'chen «ureau llber die «ewegung der Gevüllcrung in Witu 1876 18?!^" ^ " ^°ndc«gcrichlc in Wien Ehen geschieden: im Jahre und 187- ^' ^^' ^^' ^ l874: 155, 1875: 205 bell f, ' ^^' ^" Untersuchung bezüglich der Allelsoerschieden-all ^ ^lchiedenen Ehegatten zeig», daß beinahe bei drei Vierteln er Fillle d« Wann tttler war al« b,e Frau. Die Chen, bei llchen eine zehniährigt Altersbiffcrenj herrschte, stillten ein ziem. 'u»ts ColilmgllU zu den jährlichen Scheidungen. In du, weiften UÜUeü »st h^ ^.^^ Sch,idung«bcwerberin. Die Initiative zur Scheidung ergr,ffm in den Jahren 1871-1876 bei je 100 Füllen ^" Mllnn w 21-^ ^e Frau in 496 und beide Theile in 284 «Me», Hiezu wild folgeude» bemcrlt: Dlese Eischrinung ift von beknberem Imerlsst. Ihre Urlache liegt gewiß nicht in guten °der schlimmen Lharalllleigeuschaflen de« Weibe« — nicht in Nuten, weil dem d«e V^chuffeuheit diese» Schrille« widerspricht, üblr „uch n,chl in fchlechun, weil alle jene Ziffern, die auf d,e Dimichllil irgend welchen Schluß zuließen, wie z. V. die über d>e Schtlduugsmsllchen, über l>»e Hilufiglctt t>e» „«erschulden«« ,c., lUgunften der Frau sprechen — die Ell.ilrung jener Erscheinung b!ld vielmehr in der natürlichen Inferloriläl der Stellung de« ^"libe« zum Manne einetftil« und »n der durch diese bedingte «Nd durch manche Umstände vergrdherltn Ubhllngigleit de«selden in socialer Veziehung zu suchen s«m. — (Da» Marmorhau« in derRolhenthurm-slraß«.) Man schrlibl der „N. fr. Pr." au« Wien: „Soeben schreitet ein Neubau in der Molheulhuruistrahe seiner Bulleudung "Ugsgln, welcher mit Recht den ihm vom Vollsmunbe jetzt schon ^gebtucn Nnmcn: „MarmorhauS" verdittit. Diese« Gebllude, selche« den schönsten Neubauten WienS zugezählt werden muß, H au Stelle des alt:n, baufällige» „Linderhaufss" in taum einem Jahre entstand?«, gehurt der Frau Iphigenie Herzogin be Castries Und ist das Wert der Architekten Fellner und Helmer, welche be« tonntlich vor Jahresfrist da« in seiner Nrt einzig dastehende "H'setne HauS" sllr die Gebrüder Thonet in der Kärntnerstraße ^schüfssn haben. In Wien wird im allgemeinen aus die äußere "Usstatlung der Privlltwohügebllude mehr verwendet, als in den A"stm anderen Vroßsttidten, doch wurde noch btl keinem Wiener ^tivmhllusblln solch bedeutender i!ufu« entfallet, wie eben hier. ^>r haben hier da« Parterre» und M,z,aningesch°ß au« dem '^ln i„ her üsterrclchischcn Monarchie voifindlichen Male« °I, dem polierten grauen Mauthauseuer Granit hergestellt,^ ^rend da« Gebälke darübcr sowie der Vallon sammt "uflradz in poliertem Olisignauomarmor ausgefllhr» sind.! ' «rchitti,ur der übrigen drei Stoswerle ist in poliertem ^""""«m°r, die Wandsillchcn daselbst in eiliem brlgischen ube,- ^ ^"Uestcllt. Eingezogene Erlundigungen ganen die i 9°d/°l i "^ ^'Ulläiung. daß die ssosten der beschriebenen F». tlten '!"^^^ exordilanle waren und jene einer reich a>,»g,stll». d,f ° ^^^'", F°<^Hbe um nicht sehr Vedeulende« Uderfchreilen, 2't'chlam ^l" ^"'" "^ °" Marmor nn? al« dllnne Veilleibunss, '^uren ^°"""°"' hcrgeflrllt isi, wa« insbesondere bei dem sehr ^ff'cit und ,"""'" «usfchlaggeb.nb wird, dc> bei gleichem ionium S?i"^" ^°Udit«t ein verlMnismUßia. sehr lleine« 'n «sordtllich ist. Trotz alledem wllre e« bi« vor nicht langer Zeit taum mllglich gewesen, diese de« Vebiwde zur vorzüglichsten Zierde dienende Granilverlleidung um einen für Privalbautcn entsprechend niedrigen Prei« herzustellen, da mun bie jetzt alle derartigen »rbeilen mittelst Handbetriebe« schas. sen mußte, wenn nicht die Firma Eduard Häuser in ihrem Gtein« metzgeschäsle eine spezielle Abtheilung sllr VianillnHeiten nach eng. lischem Muster für Dampfkraft mit Mafchinen.Tchneibe., Vchleif. und Pnlierw'rlstlitten eingerichtet hätte, welche jahrau« jahrein nur in diesem ebenso schönen al« harten und dauerhoften, jedoch äußerst schwierig zu bearbeitenden Material« belchllsligt sind. «u« diesen Wtrtstlltten werden »uher den fllr Vauten erforderlichen Oranitarbeiten jährlich Hundert! von Vrabmonumenten nach allen Theilen dcr Monarchie versendet. Die Marmorarbeiten der Stock-werke wurden von der Firm» Vebrllder Pfifter «us da» beste effeclulert. E« wäre zu wünschen, daß durch diese« schöne Vau» werk, welche« Wien zur gieide gereicht, der Steinbaulunft eine neue Nahn ervffnet würde, welche, einmal betreten und ratio« nell ausgenützt, e« für wichtigere Vauten ermöglichte, von den sonst üblichen, mit Kalkmörtel abgeputzten Falben Umgang zu nehmen. — (Post. Einrichtung«« für die Wahlperiode in Frankreich.» Von großem Interesse find, wie man der „9t. sl. Pr." au« Pari« schreibt, die getroffenen Vorkehrungen, um in der Wahlperiode den ganz außerordentlich gesteigerten Post« dienst bemUlligeu zu können. Der Marschall sch'ckt 13 Millionen Vliese an ebenso viele Wühler in Frankreich und verlangt, baß da« Manifest binnen oler loge» in den verstecktesten Winkel de« Lande« gelange. Die Regierung verfendet täglich ganze Ballen gedruckte» Papiere« an die Plilstcten. Agenten. Veiftlichen und Polizisten. Die Zeitungen aller Parteien veranstalten seit Wochen sllr die Prouin, verechnett billige Ausgaben und erreichen damit, daß durchschnittlich zweimal so viel Exemplare von Pari« sott-«ehen al« früher. Die Buchhändler versenden täglich hundert, lausende von Broschüren, Manisesten. Biographien, Karten uud Wahllisten. So wurde da, Manisefl von Thier« in Pari« in mehr als dreimulhuuberttausend und in ganz Frankreich in mehr al« elfmalhunberttausend Exemplaren verbreitet. Neben diefer von der Hauptstadt nach der Provinz strömenden Wahlliteratur und der allerding« weit geringeren, die au« der Provinz nach Pari« zuillckslcöml, gibt es auch noch einen überaus großen Ber-lehr von Departement zu Departement, von den Städten inner, halb eine« Departements zu den Dörfern und Weilern und von diesen wieder zurllck zu den Städte». E« war von ooruherem klar, dnß diesc jede Vorstellung übersteigende Masse von Post. stucken nur dann rasch und sich« expediert werden kann, wenn für den außergewöhnlichen Vedarf ein außergewöhnlicher Dienst etabliert wird. Man sührte da« Prlnz'p der Postambulanzen in weitester Ausdehnung ein, ließ aber die gewöhnliche Post. Administration vollkommen unverändert, so daß nach beendeter Wllhlbewegunll nur eine gew,sse Anzahl von Ambulanzen auf» zulassln sein wird. Sechsunduierzig ambulante Poftbmeaur ver« lassen täglich mit den Llscnbahnzugen Paris. Fünfzehn davon in der Zeit von 6 bi« 9 Uhr moigen«, die andern am Abend. In jedem dieser Vureaux arbeiten ein lhef, zwei Hllf«beamte, ein Diener und eine Persönlichkeit, der da« wichngfie «lml ob-liegt, nämlich da«, alle sür dle Eisenbahnroute mitgegebenen Poft-stücke zu sortieren. Diesem Beamten darf lein Dorf, lein Fl.-ckp«ckens. Die Zahl dieser Hllf«beamten wirb nach Vebars vermehrt. Ueber diesen Vedals emfcheidet die Anzahl der in die Ambulanz bi« zum Momente der Abfahrt de« Lisenbahnzuges gekommenen veutel. Da alle diese Einrichtungen den außergewöhnlichen Dienst belleffen, so bleiben die Bamleu, welche sonst die ambulante Post brsoigrn, bei ihrer Veschäftigung; ihnen liegt also ob, die recommaodierlcn Nriesc, die Geldpackele u. s. w. abzusertigen. Für die ambulanten Postbeamten haben d,e scst »nsälsigen schon läxgst einen bezelch. nenden Namen, den der „Zuaven", eingeführt, well sie wie diese ein unstetes Leben führen. Jeder Zuave Hal m den wenigen Tagen seil Veginn der Wahlbewegung durchschuittlich 16,000 Stück, d. h. Veutel und Packele, in Händen gehabt. Die Oberaufsicht über alle Zuaven führen acht spezielle Direktoren. fokales. Aus der Handels« und Gewerbelammer für Krain. lForts.) 18.) Mit Note vom 20. August 1877, Z 5747 theilt die l. l. Landesregierung der Kammer mit daß ^ das hohe l. l. Handelsministerium laut Erlasses' vom 14. August 1877, Z. 10,519, die IahreSrechnung der Kammer pro 1876 mit dem Ausgabenbetrage von 2801 st. 95'/, lr. genehmigend zur Kenntnis genom. men hat. Der Rechnungsabschluß für das Jahr 1876 stellt sich in den einzelnen Posten nachstehend dar: Einnahmen: Kassereft mit Ende des Jahres 1875 . 754 fl 67 kr ! Beiträge der Wahlberechtigten . . . 2942 94 Zinsen von fructificlerten Kammergeldern 32 " 11 " ^ Summe^T'3729 fl. 72?^ Ausgaben: Besoldungen und Löhnungen . . . 1550 fl. Remunerationen...... 2(X) „ „ Kanzlei.Erfordernisse......58 „ 64 „ Drucklosten........200 ., 28 ,. Bücher, Zeitungen und Buchbinder-Arbeiten ........59 „ 9 ., Beheizung und Beleuchtung ... 74 „ 56 „ Postporto und Telegramme ... 25 „ 65 „ Für statistische Zwecke.....284 „ 89 .. Reserve.........160 „ 84'/«« Für den Pensionsfond.....188 „ — „ Kasierest mit Ende des Jahres 1876 927 „ 76'/, „ Eumme . . 3729 fi. 72 kr. Vermögens» Nachweisung: Kasserest mit Ende des Jahres 1876 927 ft. 76'/, lr. Rückständige Kammerbeiträge . .^__363 «41 „ Summe . . 1291 fl. 17'/,"lr. Die Kammer nahm den Geschäftsbericht zur genehmigenden Kenntnis. 111. Der Obmann der ersten Section, Kammerrath Treun, tragt vor den Bericht betreffend einige Usan-cen beim Heu» und Strohvertaufe. Die t. l. Landesregierung hat mit Note vom 3ten August 1877, Z. 5305, nachstehenden Erlaß Sr. Erc. des Herrn Handelsministers vom 29. Juni 1877, Zahl 19,226, der Kammer zur Abgabe ihrer Wohlmeinung übermittelt: „Nachdem seit Einführung der metrischen Maß. und Gewichtsordnung von mehreren Seiten in Böhmen die Festsetzung eines einheitlichen MaßeS für den Ber-lehr mit Heu und Stroh als wünschcnswerth bezeichnet Worden war, hat sich die Statlhaltt'rel in Prag veranlaßt gesehen, dicssalls die marllberechtigten Gemeinden durch die Bezirlshauptmannschasten eiiwernrhmen zu lassen und die Gutachten des LandeSluiturrulheS und dcr Handels- und Oewerbelnmmer einzuholen. Das Ergebnis dieser Einvernehmungen, welche die in Reoe stehende Regelung des Verkehrs in den erwähnten Arti» leln als Bedürfnis ergeben, läßt sich in sagendem zusammenfassen : 1.) Heu und Stroh sei nach dem Gewichte ;u verlaufen ; 2.) solle eine Gewichtseinheit für die Notierungen im öffeittllchen Verkehre in den genannten Prodnlten fest» gestellt werden; als solche wurde mit wenig Ausnahmen der metrische Zentner bezeichnet; 3.) als Untrrabtheilung dieser Einheit solle der Bund statuiert werdrn, dessen Gewicht theüweise für beide Ar-tltrl mit 5 Kilo, lheilweise für Heu mit 5 Kilo, für Stroh mit 10 Wo proponiert wird, woneben für ge-pnßtcs Heu der Ballen k 50 Kilo als geeignete Ber-lehröcinheit bezeichnet wird. Der Verkehr mit Anwendung dieser Maße ift bereits auf mehreren großen Marktplätzen Böhmens usuell geworden. Der Statthaltcrei in Prag, welche diese Verhandlung hierorts mit der Bitte um Weisung bezüglich der weiteren Behandlung des Gegenstandes vorlegte, wurde hierüber eröffnet, daß zwar die Festsetzung einer Gewichtseinheit für den Handel mit Heu und Stroh und die Einbürgerung der erwähnten Usancen im öffentlichen Verkehre in hohem Grade wünschenswerth erschiene, daß jedoch hierauf im Verordnungswcgc nicht eingewirkt werden lünne, well die im Handel mit Heu und Stroh einzuführende Bund-Eintheilung in lcinem direkten Bezüge mit dem metrischen Maß- und Gewlchlssisteme steht und sich die vorgeschlagenen Bestimmungen lediglich als Handels-Usancen darstellen. Die SlaltiMerei in Prag wurde sonach angewiesen, lediglich im Wege der unterstehenden Behörden sowie der Handels- und Ge-werbetammer auf die thunlichste Verbreitung der erwähnten Usancen einzuwirlen. Hievon wird die l. l. Landesregierung zu dem Behufe in Kenntnis gesetzt, um im dortigen Berwaltilligs« gebiete in dieser Beziehung etwa einen analoglil Bor-gang mit den durch die obwaltenden Verhältnisse bedingten Modifikationen einzuhalten." (Fortsehuni, folgt.) — (Ueversrtzung.) Der Vezirl«richter vonMött« ling, Hlrr Tduard Hofsmonn, wurde in gleicher Eigenschaft noch Egg ob Podpctfch übers,tzt. — (Eei, iechef.) Der «3 e n i e ch e f des l. t. General« lommando'z in Gra,, H^rr Oberst Eolei von Hei mann, ift gestern in L n i b a ch ungelommen, — lD r. Wrelschlo.) Dem ^'andesschulinspeltor Herrn Dr. Mllthla« Wretschloin Wien wulde unter gleichjnligei «int-Hebung von den von ihm bisher im i.'anbesschulrathe von Nieder? üstcrilich versehenen Veschllsten bezüglich der Voltischulen und hehrer» bi!dung«" «", " 1918 ist, mit Ausnahme der »Lydia", welche von der neu engagierten Sängerin Fr. Sipel gegeben wird, und bt» Teneral« „Kan» lschuloff", den Herr Alberti gibt, in den Hauptparlien so zienilich die gleiche wie in der vorigen Saison. — (Vemlllde,«u«ftellung.) Wir erlauben un«, alle Kunstfreunde darauf aufmerksam zu machen, daß das von un« bereits wieberholt genannte Prachtgemälde von 2. Otto in München: „Die Huldigung Marie Antoinette»,« o. m Hof« zu Versailles," dessen Werth von Kunstkennern »uf 12.000 Marl geschützt wird, gestern in Laib ach eingelangt und von heute an im Fcftsaale des Oberrealschulgebäudes zur allgemeinen Besichtigung ausgestellt lst. Da« Vild ist täglich von 8 Uhr morgen« bi« 4 Uhr nachmittags gegen ein 2i>tl6e von 20 tr. und an Sonntagen gegen ein solches von 10 lr. per Person zu sehen. — (Unterlrainer Regional«Hornvieh schau in Rudolf« werth.) Für die m or g en den 11. d. M. in Rudolfswerth stattfindend, erste Unterlrainer Re« gional-Hornoiehsch au, welche auf dem daitigen Käsern» Platze abgehalten wird, wurde selten« der Lolaltc,mn»>ssion in Ru« dols«wtllh nachstehende« Pcogtamm ausgrglbeu: 8 Uhr früh. Uebernahme der ftlr die Ausstellung bestimmten Thlere durch die Lolallommisfion und Auftrieb derselben auf den Ausstellungs» platz. 9'/, Uhr früh: Empfang der Gäste durch das Feftcomll6 in den auf dem Uusstellungsplatze befindlichen Zelten. 10 Uhr früh: Einholung und feierlicher Empfang der Ausstellungsjury durch die Lolallommission; Ansprache des Obmannes der Lokal« lommission in deutscher und slovenisHer spräche und Ueber« gade des Uusftellungslataloges an das Preisgericht; lommissio» nelle Besichtigung und Beurtheilung der ausgestellten Thiere; feierliche Vertheilung von 26 Staalspreisen im Gesammtbetrage von 825 fl. Nach dem Schlüsse der Prämiierung: Verlauf von 12 Stück jungen Original'Stieren der Mariahofer und Mlirz« thaler «asse. — (Au« demSchwulgerichtssaale.) Die vom Schwurgerlchtshofe des hiesigen l. l. Landesgerichte« unter dem Vorsitze de« Landeegerichtsprästoenten Gerlscher und in Anwesen« heil der Votanlen Lande«gerichtöiäll)t Freiherr v. Rechbach und Ribitsch und de« Vertreter« der Stoat«behüll»e, Staatöanwall«, substitute« Schelina, vorgestern durchgesühile Strafoerhand. lung gegen den 19jilhrigen Josef Nüsenuacher au« strierten Familienblatte« »Die Heimat" enthält: Drei Käme» raden. Novelle von Nglasa von Tndere». ^Fortsetzung.) — In den Tod. Rente 66 70. — ^° Rente 74 25. — 1660er 3taat«.«nlehen 110-75. - «°nl'A"," 842. — Kredit, «ctien 125 75. — London 118 50. — LM 105 20. — K. l. Münz - Dukaten 5 66. — LO.Franlen-elll«" 948. — 100 Reichsmark 5850. Wien. 9. Oktober. 3 Uhr nachmittag«. (Schluß^ Kreditactien 21650, I860« Lose 11075. 1««4er V°se 1"^ österreichische »lenie m Papier 64 10, slaat«b»hn 27!'—, «°" badu 194—, 20 - gral,le»stul!e 9 50, ungarische Kredit»««" 199 75. üfterielchlsch? ssraiicubant — —. «flerreichische «ngl»^ 94 50. Lombarde» 70 50 lluionbanl 63—. »ustr°,°rien!a>^° Banl - —, Llllydactiei. 394—, auftro,oltomanilchs «anl ^'"' llirtische Lole 14 50. Kommunal. «nlehen 92 25, s«0pn^ — —. Oolorente 74 35. «achbvrse: 2U.Fr°nlenstucle 9 47. ^^^^ Handel und MkswiithschaftlWs, Uudolftlverih, 8. Oktober. Die Durchschnitts - P"^ stellten sich aus dem heutigen Markte, wie folgt: ^, fi. lr. ^!^ Weizen per Hektoliter 9 70, Eier pr. Stllck . . ^! « Korn ^ 7 40 Milch pr. Liter . ^ ^ Verfte ^ 6 80 Rindfleisch pr. Kilo ^ Z Hafer „ 2 90 !> Kalbfleisch pr. „ ^!I Halbftucht ^, — — Schweinefleisch „ -" >^ Heiden » — — Schöpsenfleisch „ — ?n Hirse , — — Hähndel pr. StUck . " ^ «uturutz „ 6 50 Tauben „ - Erdäpfel „ 4 — Heu pr. 100 Kilo . ^ ^ Linsen „ — — Stroh „ . ^ Erbsen „ — — Holz. harte«. pr.Kubil« ^ ,< F'solen „ - — Meter .... 2 ^ Nindsschmalzpr.Kilo —80 —weiche«, „ -^ ^ Schweineschmalz „ — 90 Wem.roth..prHeltolit. l< Specl, fnsch, „ — 88 — we>her „ 17 ^ speck, geräuchert „ — — Leins«men „ -^, Angekommene Fremde. «m 9. Ollober. _, . H«tel Gt«>t Wien. Doub, Fabrikant. Mainz. — Olel. »M' — ltoler v. Herman, l. t. Oberst uud Gemeche», 2^' Mojer, «fm.. Ooerlaibach. — Otter. Langenwanz! — ^' Gcdellmg, Memmlngen. — Frau ÄtalwslaoIly. — M" »utsbes, «illacb. holet Elefant, «razda. Lieut., Lambach. — Vlodoeml, Elsn"^ — LamuS, Mailnelapiläu. Pisino. — Debeuz, postme'stl" Stein. Engel, Photograph, Wie». — Kottml, MaMälen«'' Oberlaibach. — Mauri. «teuerelunehmei, sammt Faw»^ Kirchheim. — v. Pauzei. Privat, sammt Kamille, Tneft-Pollal. Lederhändler, !,ieumailtl. — siützler. Kfm.. Hlll»s"' — Vialner, Pfailer, Hleueibach. — Simon, Hopsellyän»"' Saaz. - Wester, Picar, Otaies. _,,^ Kaiser von Defterrelch. Heute (gerader Tag) zum etfleiimuie, gnn; neu: Hotel »^ delot. Bchwlinl in 3 «clen von Ehüsolull» unv 6<"° _______lDeiiljche Vearbellung de« Wiener Hiodllytuttr^)^-' 7Ü.ll»^ 728,7 ^. 4,, NW. schwach leicht bew. . 9. 2 .. N. 731.74 -^-10., NO. heftig ztheilw. heiter "" » ,, «b. 736,7u f- 6.6 NO. heftig j sternenhell gg, Aufheiterung, fnsch gefallener Schnee auf den OergtN'^», haltend windig. Nbeudroth. Da« Tage»mlttel de« WllrMt -s um 5 3' unter dem Normale. ___^^ Verantwortlicher Redacteur: Ott»m«r V»l»be ^^. 33l)^s(NV(^!H^. Wien, 8. Oktober. (1 Uhr.) Di« Vilrse war, s° «e»t t« sich um die TtMgleit der Speculation handelt, wenig animiert und demzufolge in vielen Positionen lUclg^^. P«pi«r«nte........ 63 90 6410 Vtlberrente........ 6665 6675 «»ldrent«......... 73 90 74 - ««ft, 18S9........ 815 - 817 — « 1854........ 106 2b 106 7b , I860........ 110 7b 111 - . I860 lWnftel) .... 11950 119 75 » 18tz4........ 182- 132 50 Un«. Prll«ien.»nl...... 79 50 80 — ««»«>»«.......... 1b, — 18150 Nudolst.«......... 18 25 1Z.50 Vrll«itna»l»hen der Stadt Wien 92 25 92'7b ^nan.«t9ulitrung«.«os, . .10350 108 ?b Domllnen.D^Hdhnlst . . 134... . __ Olfteiillchlsche Sch»hsch«ine. . 99 50 99 75 Ung. E!lendahn.«ni.....gl, ^ 9^25 Ung. Schahdan« v<»> I. i»?L 10» K0 103 ?b Unleh« d. Stadtgemtmde Wien i» V. «.........»S 25 86 50 Gr«ndeutlaftun«»-Vbll««ti<»e«. Vöhmen..........- — 103 — «iederöfterreich.......104 - 105 - «aliz,,,..........«b— l^5 7b »eld walt «itvenbürzen.......74— ?b- Temeser «anat......77 — 7775 Ungarn..........77 20 76 — Nctle» v i «atioualbaul .......9770 9790 Uug.«°dtnlltdit-Inftiwt(B..V.) 90 80 91 — Prisritäts-Dblisationen. «lisabelh'V. 1. Vm. ... 31 — 92 25 ß«d.«Nordb. in Silber . . 104 — l'»4 50 Fruu,-I°feph-«»l,n 86 50 86 75 »al. Karl.LndVig.V.. 1. «m. . »^ ^ V^. Oefterr, «ordVell.Vahn ^"^ «6^ Slebenbllrger Vahn.....66 2d ^50 StollUbahn 1. «V......^50 -7 ^hb" Sndbahn kg«/.......l^'^ 3"^ Vüddahn. Von«......^"" Veoise». ^.76 «us deutsche Pliltze..... M H»^ London, kurze Sicht..... j "A N^ London, lange Sicht .... 'H.'A 4?'" Pari« .......... " «eldsorte». '" . «st ^ ll' Dukaten .... bft «? lr. ^' 4g - Napol,on«d'»r . . 9 ^ 49 » Deutsche «eich«. ^ - A 5 banlnoten . . . 58„35 ' ^ »b " Silbergnlben . . 105 » 25 ^ ^ - »ramische »r«ndentl<,Nnn!l««0dl'« ^. ^ Priu°tn°«l,run, : «eld 9 »' -. «"" , 95^' .it 21550 bis 215-75. Anglo 92b« Nacktra»: Um l Uhr 20 Vlmuten notieren: Paplerrente 64 - bl« 64 w. Silberrenle 66H0 b„ 66 80. Voldrenle 74- bi, 74'lO Kre, «yndon N?40 Vl« 1186^. Napoleon« 948'/. bi< 9 49. Silber 10ö 25 bi« 105-50.