Nr. 22. Samstag, 27. Immer 1900. Jahrgang 119. Mbacher Zeitung. il»l.^ü/" ?"sV?: Mtt PoNverscilbu»«: «»iizjähri« 80 «, halbjährig ,5 «, Im Cumptoir: «»nz-^ns««.. U. b"N N K. Für die Husten»»« in» Han» l,a»z!2l,rin » K, - InsertionSgebür: ssiii sleinr "'>"»lt Kl« zu 4 Zellrn ÜU d, «lühe« per Zeile lü l»i bel östernl WicbtlhollMg!'» pc« Zr«s « l.. Die »Uaibacher Zeltun«. erichcin! lägüch, mit Uuinahme der sonn» und 3tlerta»e, Dit «v«l»lftlatl»n befinb sich !l»N8«s«pIllh Nr «, die «ed«c"i - . . 2 . llo . monatlich... I » S» « «b°«^us^llun«^^^ ^^^^H-^ßleinmayr se Fed. Hamberg. lW0 N 1^X"°zu, «Wienel geitun«. vom 25. Jänner ,,"M8nlsst verboten" ° Weiterverbreitun« folgender Press- ^ ^A. vom 15. Jänner 1900. 'nner 1900. " """ ^agblatt. (Abendausgabe) vom I6ten !^ir !I '^^" ^"' l°^°'- ^""l) v°« '6.I«nner Eh"ographi^ m"! ^^' vom 15. Jänner 1W0. ,el^?"z Schmäh" ^ "scönen Darstellung. 'kschll°sse Nr. t"standen un3 ^"^ bes nationalen Streites ein- ,'"enzen ein ^.^ ^"^ '" den Verständigungs. Con- ^"""ent iK '^'^ Kittel, um den Boden für die freiten V 3^°«dlung der Sprachenfragcn vor- ^^"^^ "° ,°le r.n« »>».. c.^z^^ Schichten deS olles ersehnte Arbeitsfähigkeit des Parlamentes ieder herzustellen. 2) Die christlich.socialc Vereinimg fordert die baldige Einberufung des Reichs-»thes, damit durch fofortige Berathung der wirt-haftlich unauffchicbbaren Reformen den berechtigten nteresfen der producierenden Stände endlich ent-»rochen werde. In diefer Verfammlung wurde darüber Be-hwerde geführt, dafs der Abg. Dr. Groß in einer lnterredung mit dem Ministerpräsidenten Dr. von derber die Entscheidung der Regierung zu Gunsten es Wahlrechtes der Einlommensteuerpflichtigen in Wien «gerufen habe. Es sei dies eine «unbefugte Einmen-ung» in eine Wiener Localfragc gewefen und kein Zeweis von deutscher Gemeinbürgschaft. In einem in en Abendblättern veröffentlichten Schreiben des Doctor 3roß an den Fürsten Alois Liechtenstein wer-en diese Vorwürfe als unbegründet zurückgewiesen. l)r. Groß erklärt, er habe lediglich dem Herrn Mi» listervräsidenten dargelegt, dass nach der Rechts-mschauung seiner Partei die Personal - Einkommen« teuerpflichtigen in die Gemcindewählerlisten auf« unehmen wären und dass dringend eine baldige Ent-cheidung^dieser Angelegenheit gewünscht werde, damit sich ventuell rechtzeitig die obersten Gerichtshöfe mit der Hrage befassen könnten. Das Recht, in einer so wich« «gen realpolitischen Frage vor der Oeffentlichkeit und zegenüber der Regierung Stellung zu nehmen, müsse uohl jeder der deutschen Gemeinbürgschaft ungehörigen Parteien gewahrt bleiben. Das «Vaterland» tritt abermals eindringlich für )ie Verständigungsaction ein und bestreitet es, dass )ie Differenzpunlte noch so groß seien, dass eine zinigung unmöglich wäre. Die Parteien und die öffentliche Meiinmg in beiden Lagern seien ein-mder im Verlaufe der letzten Jahre wesentlich näher zerückt. __________ Italien. Wie man aus Rom berichtet, hat in der öffentlichen Meinung Italiens eine Rede, die der Erzbischoj uon Capua, Cardinal Capecelatro, anlässlich der liröffnung des Schuljahres im dortigen Seminar hielt, und deren Wortlaut erst jetzt allgemein bekannt wird, einen ungewöhnlichen Eindruck hervorgerufen. Del ftirchcnfürst hat in dieser Ansprache in schwungvollen Worten das Gefühl der Vaterlandsliebe geschildert, das alle wahren italienischen Katholiken erfüllen müsse, und die Liebe zum Vaterland als eine religiöse unt moralische Pflicht grtennzcichnct. Diese Liebe erstreckt sich aus den schönen Boden, die Sprache, die Ge> schichte, die Ueberlieferungen und die Gesammtheit dei Volte«, das dieses Land bewohnt. Ebenso müsse sich aber diese Liebe auch mit Bezug auf die bürgerliche Verwaltung des Landes geltend machen. Im letzten Theile seiner Rede wies der Cardinal den Vorwurf, dass die italienischen Katholiken Feinde der Einheit Italiens seien, aufs schärfste zurück, und erklärte, das« die Katholiken diese Einheit in leiner Weise bekämpfen, sondern sie als ein wahres Gut ansehen. Bedauerlicherweise wehe jedoch in dem geeinigten Italien ein Hauch von Irreligiosität, welche nicht die geringste unter den Ursachen des Zwiespaltes und der Missstä'nde in diesem Lande sei. Der Friede zwischen Staat und Kirche müsse aber der Wunsch der Katholiken bleiben. Die Art dieses Friedens könne nur vom Papste entschieden werden, der die italienische Regierung wiederholt eingeladen hat und einladet, mit ihm über die dem Papstthum einzuräumende volle Freiheit zu unterhandeln. Papst Leo XIII., mit seinem großen Geiste und seinem großen Herzen, hege in seiner edlen Seele den heiligen Eifer des Friedens gegenüber allen Nationen; er, der Italiener ist und für Italien besondere Liebe h^gt, werde wissen, auch hier Frieden zu schaffen, und sich mit der italienischen Regierung m einer Weise, die heute noch niemand bestimmen könne, zu verständigen. Die italienische Regierung aber sollte sich von größter Verehrung für das Papstthum, von Verständnis für defsen Größe und Kraft, und insbesondere von großem Muth erfüllt zeigen. Der Cardinal schloss mit der Bitte zu Gott, dass bald die Stunde des so heiß herbeigesehnten Friedens schlagen mögc. Der «Popolo Romano» legt dieser Kundgebung umso größere Bedeutung bei, als der Cardinal Cape« cclatro eines der hervorragendsten Mitglieder des heiligen Collegiums lst, die Stellung des Protectors der apostolischen Bibliothek des Vaticans bekleidet und zu den intimen Freunden des Papstes gehört. Der Kirchenfürst habe vielleicht zum Theile Gedanken de« heiligen Vaters angedeutet. Wenn dem so wäre, s dann würde die Rede des Cardinals — wie das ' Blatt bemerkt — einige Hoffnungen für die Zukunft , eröffnen. 5 Politische Ueberficht. Laibach, 26. Jänner. Die «Deutsche Zeitung, begrüßt es zu. i stimmend, dass die Regierung durch ihre berufenster c Vertreter an Ort und Stelle in den Koh l en str i l < - eingreife. Es gebe sich darin kund. dass die Regierunc z chr Versprechen, in die Verwaltung den so noth. Feuilleton. " Philharmonische Gesellschaft, ""rtes Mitgliederconcert Erfreulich" Füi''"Naum der Concertmusik reiht sich lAb Blüd.n^A P^Mmmblatt an Programmblatt; ^"en H" "lll n.cht enden-, heißt es in einem Mertlnusi,'"" "" dem Aescherungsbaum der ^" zur » 3"^" "°ch manche Blüten, die in dieser "certe isl?5. ""6 kommen werden. Die Hahl der ?"Mern d "^"gms „Hl so groß, dass sie den b-die Bedin^ Ueberwuchern Luft und Lust, ""sllliebend,n ^l"?,.^ gedeihlichen Entwickelung, dem ? GegentUl/v.llcum den Athem rauben würden; ^""rtauff^,' "e P""sen zwischen den einzelnen l? lange genug, um die Zu-5'ungen d"^ für die Offen< '^r Schak>"^n Tonkunst empfänglich zu machen. V^dass unz^^F^Ulnentalmusik ist ja so unendlich AMschaftw s «^"lese. welche die Philharmonische senden biete» l"nf Concerten und fünf Kammermusik-3°"nigfache n^x ^"ben dünkt. Außerdem bedingen ^Mnlnme n,."' ' . bei der Zusammensetzung der v"ye« der 5n..,"'" ^' beengte Berücksichtigung der °" Tonlun,!. Wir begrüße,, V d.hn ».., Freuden, dass Mozart mtt der unsterblichen (5-molI-Symphonie zu Worte kam. Begeistert preist fie Robert Schumann als griechisch-schwebende Grazie; bei ver« schiedenen Gelegenheiten betont er, dass in ihr jede Note klares Gold, jeder Satz ein Schatz ist, dass uns Mozart in ihr gleich in vollen Zügen von reichem sprudelnden Leben kosten lässt. Das herrliche Werk wurde mit Innigkeit, leidenschaftlichem Schwünge und der schärfsten Rhythmik vorgetragen. Insbesondere brachte der ausgezeichnete Streicherchor durch den vollen, saftigen Ton, durch die klare Phrasierung die Symphonie entzückend zur Geltung. Einige Schwankungen der Hörner im Menuett abgerechnet, ordneten sich jedoch auch die Bläser discret dem Ganzen unter. Herr Musildirector Josef Zöhrer erwies in dem geistvollen Herausholen der Einzelheiten neuerlich seine vortrefflichen Eigenschaften als Dirigent. Wenn er gegen die Ausfassung conservativer Musiker das Tempo des Menuetts rascher nahm, als es die Ueberlieferung vorschreibt, so folgte er nur der zu billigenden Auffassung, dass demselben nach der pla. stischcn Abgeklärtheit des ^.näunto eine leidenschaftliche Bewegtheit als Uebergang zum Allegro n»»m des Finale angemessen sei. «Wir hören heutzutage schneller!» Mendelssohns phantasirreiche Ouvertüre «Meeresstille und glückliche Fahrt», in der sich so poetisch-schön die groß', tiesschlummcrnde Meerestiefe musikalisch gcheimmKwl! ausbreitet, mcislechasl m Handhabung oer Horm und der Mittel, übte durch die poesieoolle Ausführung einen eigenartigen Zauber aus, der sich ln herzlichen Beifall löste. Eine Wiederholung des Tripel-ConeerteS von Beethoven bildete die Mitte des Concertes. Bei der Verehrung, die wir dem unsterblichen Tondichter zollen, haben wir uns bei der ersten Aufführung dieses Werkes darauf beschränkt, es als interessant zu be« zeichnen. Die heilige Scheu vor den Manen des großen Meisters hat jedoch seinerzeit Hanslick nicht abgehalten, über die Schöpfung Beethovens ein sehr abfälliges Urtheil zu sprechen. In seinem Buche «Ans dem Concert-Saale» schreibt nämlich der gefürchtcte Musikkritiker über eine Aufführung des ersten Satzes im Jahre 1857: «So sehr wir gegen jede Lostrclmun.q und Zerstückelung zusammenhängetider Tonwerlc sind, diesmal war uns das Wegbleiben der längeren Hälfte des Concertes willkommen. Es thut zu weh, die Größten ihres Gleichen in schwachen Stunden zu ertappen. Bekanntlich ist das letzte und längste Stück dieses Concertes eine Polonaise zopfigster Art, die sich durch veraltetes Passagenwerk und einen wahren Missbrauch der Rondoform fortspinnt. Muss man schon im ersten Satze für den Mangel eines reichen, inneren Lebens dlc gefällige Würd.: äußerer Repräsentation hinnehmen so ver.mt man über da« Finale, vor welchem das lurze Andante nicht vicl mehr als eine überleitend«! Laibacher Zeitung Nr. 22. 168 27. Jänner M wendigen modernen Zug hineinzubringen, erfüllen wolle. Das «Neue Wiener Journal» erklärt, dass die Regierung die Gefahr, die im Kohlenstrike für die gesammte Bevölkerung liege, erkenne und gesonnen scheine, das Ihrige zu thun. Die Rede Lord Roseberrys über den Krieg in Südafrika und die Aufgaben Englands wird vom «Fremdenblatt» dahin commentiert, der Lord habe die Regierung nicht angegriffen und sei mit ihr darüber einig, dass vor allem England den Krieg stegreich zu Ende führen müsse. Er scheine an dem glücklichen Ausgange des Kampfes nicht zu zweifeln, wie sich dies aus der Vergleichung mit der Occupation Bosniens ergebe. Er erkenne aber auch, dass England wesentliche Reformen vornehmen müsse, um das britische Reichsideal zu verwirklichen. Das kürzlich verbreitete Gerücht, dass das Pro» oisorium auf Kreta in nächster Zeit abgeschlossen werden und die definitive Ernennung des Ober-commissärs Prinzen Georg zum Regenten der Insel erfolgen soll, ist nach einer Meldung aus Athen bloß den Wünschen gewisser griechischer Kreise ent« sprungen. Von diplomatischer Seite wird versichert, dass die Schutzmächte Kretas nicht daran denken, vor Ablauf des Trienniums, für welches Prinz Georg zum Obercommissär bestellt wurde, die kretische Frage, in welcher Form immer, wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Die elementarste politische Klugheit gebiete vielmehr, abzuwarten, dass normale Zustände und eine geordnete Verwaltung auf der Insel während dieses Zeitraumes tiefe Wurzeln schlagen, um erst dann über das Kreta zu gebende Regime neue Beschlüsse zu fassen, an welchen voraussichtlich nicht bloß die vier vezeichneten, sondern alle Mächte mitzuwirken haben werden. Nach einer Meldung aus Petersburg soll dort die Nachricht eingetroffen sein, dass sich Monsignore Tarnassi demnächst nach Buenos - Aires begeben werde, um die zwischen dem Vatican und Argentinien schwebenden Fragen der Regelung zuzuführen. Eine authentische Bestätigung dieser Mittheilung, welche das vollständige Fallenlassen der geplanten Petersburger Mission Msgr. Tarnassis bedeuten würde, liege nicht vor. Zur Frage des Nicaragua-Canals, deren Erörterung ill dec englischen, insbesondere aber in der amerikanischen Presse nach einigem Stillstande wieder etwas lebhafter geworden ist, wird aus London gemeldet, dass man in dortigen Kreisen ein Drängen der Washingtoner Regierung zur Regelung dieser Angelegenheit in nächster Zeit nicht voraussehe. Eine Urgenz im jetzigen Zeitpunkte lounte nur un-» freundlichen Gesinnungen und dem Entschlüsse entspringen, selbst vor einer Zuspitzung der bestehenden Meinungsverschiedenheiten nicht zurückzuschrecken; derartige Dispositionen seien aber in Washington durchaus nicht wahrzunehmen; es lasse sich vielmehr versichern, dass das Verhalten zwischen der Union und England an Freundlichkeit nichts eingebüßt hat und von der Stellung der öffentlichen Meinung in den Vereinigten Staaten zu der südafrikanischen Action Englands nicht beeinflusst wird. Bezeichnend dafür sei auch der Umstand, dass die ernsten Organe der amerikanischen Presse der Zuversicht auf eine Verständigung der beiden Mächte über den Nicaragua. Eanal in einiger Zeit Ausdruck geben. Angesichts dieser Sachlage komme der von manchen Blättern im Zusammenhange damit berührten Frage, ob und wie weit sich die Union mit den Regierungen der an dieser Frage mitinteressierten kleinen mittelamerikanischen Republiken ins Einvernehmen geseht hat, nur secundäre Bedeutung zu. Tagesneuigteiten. — (Ein fideler Selbstmörder.) Aus Salzburg wird geschrieben: Der vor wenigen Tagen aus Linz hier angekommene 21jährige Tischlergehllfe Karl Oober, welcher in der Schallmooser Hauptstraße ein Iimmerchen mietete und sich am vergangenen Samstag mit einem Revolverschusse entleibte, hat nachstehendes, in seinem Notizbuche vorgefundenes Schreiben hinterlassen: «Ich, Karl Gober, gebe hier an, warum ich den Selbstmord verübte: erstens weil ich kein Geld mehr habe, zweitens weil ich glaube, lange genug gelebt zu haben, ob ich heute oder morgen sterbe, das bleibt sich Wurst, je eher, desto besser. Wann dieses Buch gefunden wird, dann bin ich bereits im besseren Jenseits. Lustig gelebt, fröhlich gestorben, hat dem Teufel die Rechnung verdorben und wohl noch manchem anderen.» — (Eine gestohlene Statue.) In Madrid wurde am 16. d. M. aus dem Centrum der Stadt von einem sehr belebten Platze weg eine ganze Statue aus Erz, die des Marquis von Pontesas, gestohlen. Von wem und auf welche Art der Diebstahl ausgeführt wurde, darüber zerbricht sich die spanische Polizei den Kopf. Inzwischen ist die schöne Statue wohl schon in Nruch-metall verwandelt und verkauft worden. — (Er heißt P. H.) Unter den Stellungspflichtigen, welche sich diesertage bei der Mairie des ?. Arrondissements in Paris meldeten, befand sich auch ein junger Mann, der seinen Namen mit P. H. angab. Der Beamte vermuthete erst einen schlechten Scherz. Indessen erwies sich aus dem vorgelegten Geburtsscheine des Bürgermeisters von Derize, Departement Nievre, dass der Stellungspstichtige wirklich nicht anders hieß als P. H. Das kann für den guten P. h. eine lustige Militärbienstzeit werden. — (Der bekannten Schauspielerin Rijane) ist nach dem «Eri de Paris» ein raffiniert boshafter Streich gespielt worden. Als die Künstlerin neulich die Keffer öffnete, die ihr aus Monte Carlo nachgeschickt worden waren, wo sie die letzten Triumphe ihrer Rundreise gefeiert hatte, fand sie alle ihre Costüme und Kleider für die Rollen «Nuäamo äe I^n, Valsttv» und «^Häkmo 8»N3': Der prov. Vorsitzende Johann Bau Mg"« unterstützt diesen Antrag mit dem Zusähe, t»<^ Veldes, Rudolfswert und Oberlaibach eine teless Verbindung erlangen sollten. Beide Anträge werden angenommen. ^ XV. KR. Josef Kusar stellt den « Kammer wolle dem Diener für das Jahr " Aushilfe von 50 fl. bewilligen. . Der Antrag wird angenommen. ^lu XVI. KR. Franz Hren hebt hervor,? allgemein bekannt, die Postverhältnifse in Lalt^ besondere in entfernteren Stadtthcilen, sehr ^ ^» sind. Namentlich macht sich dieser Uebclstal^ vom Hauptpostamte ziemlich entfernten Vorstü? > fühlbar. Es erscheint gewiss befremdend, dass "'^ in unserer Landeshauptstadt nur dreimal täglich.j, Sammeltästchen ausgehoben werden, während l>l^ deren kleineren Städten, wie z. B. in Marburgs öfter täglich geschieht. Um die Beseitigung die>> Bestimmung hat, beinahe die Fassung. Jedenfalls ist die Stellung dieses fast lindlich unbedeutenden Wertes mitten zwischen der Eroica und der Rasumowsky'schen Trilogie ein eigenlhümliches Curiosum.» Bekanntlich hat sich Hanslick in späteren Jahren zu einer milderen Auffassung bequemt, und schon im Jahre 1864 begegnen wir einema bgedämpfteren Urtheile über das Tripel.Concert: «Der erste Sah beginnt mit einem wahrhaft monumentalen Thema und führt es breit und behaglich, mitunter großartig durch. Im Verlaufe wird der musikalische Aufschwung immer empfindlicher durch die unbequeme, an zahllose Aeußer-lichkclteil gcknüpfte Form eines solchen Drciconcertcs herabgedlückt. Das Finale hat nur einige schwungvolle Stellen, wie das Bolero-Motiv; das Meiste darin ist K la, moäsMusit, sehr umständlich, redselig und reichlich behängt mit veraltetem Flitter. Die gleiche Entstehungszcit und unmittelbare Nachbarschaft dieses sehr unerheblichen Concertes mit Beethovens groß« artigsten Schöpfungen, der Eroica, der 8onata upp»58ion»tH und der Rasumowsky'schen Quartetten-Trilogie erscheint wunderlich genug.» Wir glaubten diese zweifache Kritik Hanslicks den zahlreichen Eoncertbesuchern nicht vorenthalten zu sollen; sie werden wahrscheinlich der milderen und gerechteren Auffassung beipflichten. Der Empfindung, das« beim wiederholten Anhören dieses Werkes die den Streichern, insbesondere dem Eello aufgezwungenen, ungünstig gelegenen Pasjagen gerade nicht berückend Mrten. werden sie sich. jedoch gleich uns nicht ver« Wehen. "> ^ Von Brindisi nach Messina. Reise-Vrinnerungen von N. Peruiel. (Fortsetzung.) Beim 80. Kilometer liegt die Stadt Auffaloria, die gegenwärtig officiell den Namen Sibari führt. Seit der Einigung des italienischen Reiches ist die Negierung, entsprechend ihrer anerkennenswerten Fürsorge für die Aufdeckung und Ausgrabung der Reste des classischen Alterthums, bemüht, auch für die modernen, an Stelle der zerstörten griechischen und römischen Ansidelungen oder in deren Nähe gelegenen Städte die alten Namen wieder in Gebrauch zu nehmen. Sibari ist Ausgangspunkt für die Bahn nach Cosenza, wo der Westgothentönig Alarich (410 n. (ihr.) starb. Die Stadt wurde um das Jahr 720 v. Ehr. von Achäern und Trözenieru gegründet und hatte zur Zeit lhrer Blüte 25 Gemeinden unter ihrer Botmäßigkeit. Berüchtigt waren die Sybariten ob ihrer sprichwörtlich gewordenen Ueppigkeit. Die Stadt wurde 510 v. Chr. von den Erotoniaten zerstört. Die Sybariten hatten 300.000 Mann unter Telys ins Feld gestellt, während die Erotoniaten 100.000 Mann stark unter Milon, dem berühmten Athleten, ausgerückt waren. Milon ließ Melodien aufspielen, nach denen die Pferde der Sybariten zu tanzen pflegten, und so wurde die überfeine Eultur der Sybariten für diese die Quelle ihres Unglückes. Die Reste der Sybariten gründeten zwei Stunden Ochweges südwestlich vo» ihrer srllhrren Heimat, jenseit» de« Erathi« del den, heutigen Orte Terranuova, die Stadt «Thurii», die sie nach einer uahkH Quelle benannten. Im Jahre 443 sandte W Colon« dahin aus, und unter den An^ß befand sich auch der Historiker Herodot. ^ steht der Name des Gesetzgebers CharH Katane mit Thurii in Verbindung. Im A,i ließ Hannibal die Stadt plündern, weil Hsl> den Römern verbunden hatte. Im Jahre!" L die Römer dahin eine Eolonie ab, die d^ «Eopiae» bekam. Die Stadt gieng im M" ^ gründe, wann, ist unbekannt. — Nachde^, toniaten Sybaris zerstört hatten, führten ste ^ Erathis über die Ruinen. Deshalb erw^A 1888 begonnenen Ausgrabungen so unerg" Zl sie eingestellt werden mussten. — Das ue" ist eine unbedeutende Stadt. ,^ Das Meer schneidet in weitem H" M, Land und bildet einen Meerbusen, dessen ^ / und sumpfig und durch zahlreiche Fium^M erscheint. Wegen des im Erathisthale H^ü? Fiebers sind alle Ansiedlungen weit von den , oft zu 10 Kilometer, entfernt. ^ Bei Corigliano, einer rechts auf ^/ liegenden, von einer Burg gekrönten / 12.000 Einwohnern, wendet sich die 3M^ und berührt Rossano, das ebenfalls 8 K" ^ Bahnhöfe liegt und als Geburtsort des he"' durch seine Alabastcrbrüche berühmt ist. jhK In Sibari hatten wir längeren ^"1^ ich zu einer Stärkung in der Bahnrksta"^ ^ ? Es war wohl kein sybaritische« Mahl, 0"» ^1«M.u»«Nr,22,_________________________'«« 27,1«nner '»0«, «^^egraphendirection in Trieft und erhielt die Zu-w?r?pn ?'-^^"?^ler Angelegenheit Abhilfe geschaffen ae °ss "'". ^" ber That wurde bereits die Verfügung V« > ^ls Laibach zu Beginn des kommenden u? ^ Sammellästchen nach dem System Vttel erhält a!ck .3' .!"' ^'^' '" Bereiche der ganzen Stadt 2p. ^ ^'l^'" ^ und 10 Uhr aus dem Sammet-brt?n >° ^^"' "'^en sollen. Indem ich der ge-ey« n Kammer hievon Mittheilung mache, gebe ich der ^ diese Ver ilgung allseits, V m?m 7'^" ber Bewohnerschaft unserer Vor- 'lnd...^ Befriedigung aufgcnoinmen werde» wird. ?r!^^."?lomehr, ^ ^^^. - ^, . ' Nos^ ^^ 8 Uhr abends nicht abfertigen konnt?« Ä lV^"'^ !^" öur Hauptpost od?r auf den weiV^s^^^^^^^ ^ noch am selben Abende ander^^?"'^lse sei ^ ""r erlaubt, noch einer belann? ^"^egenhelt Erwähnung zu thun Wie V«X< "^" ln den Vorstädten und Vorotteu die da ^^^^ ^" gegen " Uhr vorn.ittags zugestellt schon nA^-°^ ln.t dem Zustellen in der Regel lemlicb ^."^ 5°uptpostamte begiunen und daher Dass di.3. n"^''. entfernteren Vorstädte gelangen. f"r den Handels- Echad n Ä ? nachtheckg und häufig mit materiellem ^reiflich. Zum Zwecke der die HaVs^ ^lle ich den Antrag, Poslver^ .Gewerbekannner wolle sich an die der KUl'g n" dem Ersuchen wenden, die Zahl slch di N,"' ^'b°ch derart zu vermehren, dass begebenVV °l°" '" die betreffenden Vorstädte ^ n über^ Zustellung beginnen kiwnten. ""« solche X."^'. bass tne löbliche PostVerwaltung Kilt Ka^ «"^' ^itte berücksichtigen wird. "«trag. ""terstützt wärmstens diesen Zulebt 1"-^ """'""Wellig angcnomn.cn wird. Klein doz NI "°lh der Vicepräsidcnt Anton Weßenwirdkses^'^"^ Mutigen Sitzung be. Schwelle eines °,.^.ss.""^ bald überschreiten wir die "l ihren Nnternekm.?^"^ ^ ""nsche den Herren ommende Jahr 1s?""^" Glück und Erfolg. Das blldet den SchluHin 7 ,besoM^^^ Wichtigkeit: es "'ch zum Schlu N ^^ Jahrhunderts. Möqe es d" Völker an 1^ s^ die Zwistigkeiten ^'N' Wohle uns.". -?^^'u '" brüderlicher Eintracht ^tcrlmchrsOest^^^""' «nd theuren Gcsammt-zudustric und «.w^""^'^en wnrden, damit Handel, ^ walte O,tt! ""be "'eder gesul.den und erstarken! ""tretn ^für"'?pin^« ^^ttet, dem Herrn Regierung«« Entgegenkommen den " "ög/?«" "^ »lclchzeitig die Bitte auszusprechen, ^' erhaUm 3?,"'.^ künftighin das gleiche Wohl-^ i uen. ^.^'«.^,„ h.^^ .^ .^^ 2MMH des "ahm. Alcker 5^- . ____-_________"^ 5" Wen. Im 7^' '"' ^"t und Wein war nichts '«. kalten selbtt f"'^"' l"ld die Vahnrestaurationen ""Masten i,,'^ ^"den. mittelmäßig- die Gast-^immten Ans?^ben entsprechen nicht einmal tief ^w'dm schr gerungen. Fremde besuchen diese ^"dschas bei^7,' ^ Einheimischen finden Gast-mi^Nt'mit ^"^«.^^ bringen sich ihren "'lNalstenN' °dr beschränken sich endlich auf den n"" in'ZFuWaud fur die Bedürfnisse ihres Leibes, ^'""Meid ick .'l^. "«« wenig und zumeist schlecht, k^uns jenmnd^n "^ bilden die Maccaroni. Bittet .""len, so be^tt /"^" Hell", um sich Brot zu ^' 'ch Ma^. - ^' Süditaliener u,u einin Soldo, k^t Sk X zu verschaffen. In Calatafimi. eine »^ nachmitt," "l)00 Einwohnern, fand ch um ^°ss, d? ,V ,? '^lbergo Garibaldi, leinen L^cht schliß ^"lperrt war und die Bewohner , .tolze N"' ^" """ anderen Albergo. das sich 8! glommen """!! ^^'" ^legte, war auch nichts ^"Mermt m'^ ^.'^ "einen Hunger be, einem ,, ^n Sjb«!i ?"^ Wtgekochten Eiern stillen musste. «""»" Calami be^g deu Zug eine qroße Schar ^'"e7 un ^n^ ^ lpa'^er in Catanzaro. Marina ^""ten/ ^ "°^^^°"öaro zu fahren. Es waren ^""psen psn^5^U"g bestand aus Kniehosen, .^' °h A 3"^^' und einer Binde um die Hüfte! ^'stisch erN ^""' "°"n dunkel gekleidet. Eharak-^""'N ZiN^ "ir die ellenlangen, gewirkte., ^N difZ " "W, .dle sie zuerst vom Hintcrlopfe ?"lck nack ?. hinziehen, dann umbiegen und wieder "°ps über k«« m I^en wenden, um deren langen spielen zu lassen. Mir war es l^'^ützen d^"^" Lebhaftigkeit der Jünglinge Knuten. Di, ^ Gleichgewicht auf dem Kopfe erhalten 5!'"ge Mon^o ""I" Jungen dauerten mich. Es war ^bejsinien 3N. ""^ ber Niederlage der Italiener in ü"b Necrut^. "?" ^'"lam, waren danials Truppen-"t nach M^nsPorte nach Neapel zu sehen, die von >en Leute l"^" e.'ugeschifft wurden. Wie viele dieser >""b wenn wen^" '^. Vaterland nicht wiedergesehen! ^" zu verzeichnen gewesen '^" davouj selbst hie nulitü, ijche Ehre! ^ayreswecy^els auch für die l. l. Regierung die Glückwünsche der Kammer entgegennehmen zu wollen. Der prov. Vorsitzende Johann Baumgartner dankte namens der Kammer dem Vicepräsidenten für die objective Leitung der Sitzungen uud für die in so liebenswürdiger Weise zum Ausdrucke gebrachten Wünsche, indem er hinzufügt, der Viceprä'sident möge anlässlich des Jahreswechsels die besten Glückwünsche der Kammer entgegennehmen und auch im neuen Jahre in bester Gesundheit für die von der Kammer vertretenen Interessen wirken. — (Entscheidung in Iagdpachtsachen.) Anlässlich eines diesbezüglichen Recurses hat das l. k. Acknbauministerium die Entscheidung getroffen, dass die Licitation einer Gemeindejagd in der Regel in Anwesenheit des Gemeindevorstehers stattzufinden hat und dass die politischen Behörden bei der Bestätigung des Licitationsactes auch die materiellen Interessen der Gemeindemitglieder nicht aus dem Auge zu lassen haben, ferner, dass eine Gemeindejagd auch unter dem Ausrufspreise hintangegeben werden kann. —0 — (Für Zollamts-Praltikanten.) Das l. k. Finanzministerium hat auf Grund des mit dem l. l. Ministerium für Cultus und Unterricht gepflogenen Einvernehmens eröffnet, dass die nautische Schule in Lussinpiccolo rücksichtlich der Verleihnng von Zollamts-Praktilantenstellen den Obergymnasien und Oberrealschulen als iiquiparierend anzusehen ist. —0. — (Staats-Subvention.) Das l. k. Ministerium des Innern hat zum Zwecke der Reconstruction der baufälligen Brücke über den Relafluss bei Ostrozno-brbo, politischer Bezirk Adelsberg, eine ill vier Jahresraten fällige Staatssubvention im Betrage von 4000 15 bewilligt. —0. — (Die elektrische Kleinbahn in Laibach.) Wie uns mitgetheilt wird, hat da« l. l. Eisenbahnministerium mit Erlass vom 22. b. M. der Actien-Gesellschaft Siemens 5 halsle in Wien auf Grund des mit den betheiligten Centralstellen gepflogenen Einvernehmens die Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für ein Netz von elektrisch zu betreibenden Kleinbahnen in Laibach und Umgebung auf die Dauer eines Jahres ertheilt. —c>. — (Im Kaiser Franz Iosef-Spitale der Barmherzigen Brüder in Vandia bei Rudolfs wert) wurden, wie wir dem uns gedruckt vorliegenden Berichte entnehmen, im verflossenen Jahre 1213 Kranke verpflegt, von welchen auf Krain 1(154 entfielen. Von den im Laufe des Jahres 18UU behandelten Kranken haben 840 die Anstalt in geheiltem, 22t) in gebessertem und 2? in ungeheiltem Zustande verlassen, 46 sind gestorben und mit Ende des Jahres verblieben noch 6b in Behandlung. Es gab somit 69"?4 M. Geheilte (oh»e Tuberculose und Altersschwäche 72 80 M.) und 18 87 pCt. Gebesserte. Nach Abzug von 7 heilbaren hat eine empfindliche Scharte erlitten, die bisher nicht ausgewetzt werden konnte! Von Capo Trionto, wo die Bahn den gleichnamigen Fluss übersetzt, führt diese zuerst in südöstlicher, dann in. südlicher Richtung bis zur I^unta dell' ^.lieo, beziehungsweise bis zur Stadt Cotrone, stets am Meere. Die Landschaft ist durchaus anziehend. Zur linken Hand das Meer, zur rechten Pflanzungen von Wm>, Oel, Südfrüchten, dahinten auf Hügeln die Ortschaften malerisch gelegen, im Hintergründe die Berghohen des Silagebirges. Das 8 bis 10 Kilometer von der Bahnstation entfernte Strongoli, zu dem nicht einmal cine gut fahrbare Straße führt, ist auf einer steil Fällen, welche wegen Ablehnung der vorgeschlagenen ärztlichen Behandlung ungeheilt das Spital verließen, wurden 1 64 pCt. ungeheilt entlassen. Gestorben sind nach Abzug von 9 sterbend überbrachten2 88 pCt. - Insbesondere in Ansehung des Umstanbes, dass die in Kram aufgebrachten Almosen, auch die vom Landtage bewilligte Subvention und die Unterstützungen von Seite der lrainischen Spar-cassc mit eingerechnet, diesmal die aufgelaufenen Kosten liicht deckten, weshalb Hilfe von auswärts gesucht werden musste, richtet die Vorstehung an die edelmüthige Bevölkerung Krains die Vitte, die Anstalt, die ja nur zum allgemeinen Wohle des Landes ihre Thätigkeit entfaltet, auch im heurigen Jahre nach jeder Richtung hin thatkräftig unterstützen zu wollen. — («Meine Erlebnisse in Elands-laagte») Unter diesem Titel beginnen wir am kommenden Dienstag im Feuilleton mit der Veröffentlichung eines Originalberichtes über das Gefecht bei Elandslaagte, in welchem bekanntlich Oberstlieutenant Schiel, der Commandant des deutschen Corps im Vurenheere gefangengenommen und Graf Zeppelin tödlich verwundet wurde. Der Bericht dürfte schon angesichts der Aufmerksamkeit, mit welcher man alle Vorgänge aus dem südafrikanischen Kriegsschauplätze verfolgt, lebhaft interessieren; er gewinnt aber doppelt an Interesse, weil der Verfasser desselben, Herr Egon Moschi, unser Landsmann ist und, dem deutschen Corps zugetheilt, das in dem Artikel geschilderte Gesechl von Elaudslaagte selbst mitgemacht hat. — (Sloven ischer Alpenvcrein.) Der gestrige Vortragsabend, welcher im kleinen Saale des «Narodni Dom» stattfand, wurde vom Vereinsobmanne, Herrn Prof. Orojen, mit einer Ansprache eröffnet, in welcher derselbe unter anderem hervorhob, dass dem Vereine in jüngster Zeit eine Filiale im Gailthale zugewachsen ist, der noch einige weitere in Kärnten folgen dürften. Hierauf schilderte Herr Notar Plantan seine Erlebnisse auf der Reise von Drontheim nach dem Nordcap. Der Vortragende besprach in sehr anschaulicher Weise, seine Ausführungen mit manch witzigen Bemerkungen würzend, die Fahrt aus dem Dampfer «Kong Harald», wobei zunächst die verschiedenen Fjords, sodann die Inselgruppe der Lofotten, die Stadt Tromsö, ferner die nördlichste Stadt Europas, Hammerfest und endlich das Nordcap selbst gebürende Besprechung und fesselnde Schilderung fanden. Naturgemäß verweilte Herr Notar Plantan am längsten bei der Schilderung des Nordcaps und dessen Mitternachtssonne und sprach in begeisterten Worten von der entzückenden Pracht, die die Reisegesellschaft dorl genossen. Auf der Rückfahrt begriffen, wurde der »Kong Harald» von einem heftigen Sturme, den der Vortragende in höchst lebensvoller Weise schilderte, überrascht. — Die Zuhörer spendeten Herrn Notar Plantan am Schlüsse seines Vortrages lebhasten Beifall. Zu bemerken wäre noch, dass der Vortrag durch eine Serie von Ansichten aus Norwegen erläutert wurde. Der vorgerückten Stunde halber wurde die Beendigung desselben (Fahrt Drontheim-Storlien, Schilderung der Städte Stockholm und Kopenhagen) auf einen der nächsten Abende verlegt. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der geit vom 14. bis 20. Jänner kamen in Laibach 19 Kinder zur Welt, hingegen starben 13 Personen, und zwar an Typhus I, Tuberculose 6 und an sonstigen Krankheiten 6 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 5 Ortsfremde und 6 Personen aus Anstalten. Von Infections-Krankheiten wurden gemeldet: Masern 6, Typhus 1, Rothlauf 2, Trachom 1 und Varicella 3 Fälle. — (Die Mollereigesellschaft in Vischof-lack) hat, wie bereits gemeldet, ihre Thätigkeit aufge-nommen. Die Zahl der Theilhaber ist vorläufig noch leine große, doch haben sich schon mehrere Besitzer aus der Stadt und der Umgebung zum Beitritte gemeldet, so dass binnen kurzer Zeit in die Molkerei täglich bei 1000 Liter Milch werden geliefert werden können. Das neue Mollerei-gebüude ist aus einem sehr gut gewählten Platze erbaut und besitzt in seinem unteren Theile geräumige, schöne und kühle Keller für den Käse. Die Entnahme der Milch erfolgt ebenerdig im Vorhause, wo auch ein ganz niedlicher Dampfenlwlckler fleht. Rechts vom Vorhause befindet sich der geräumige Arbeitsraum mit den erfor-derlichen Apparaten; links vom Arbeitsraume find der Eiskeller, der Vutterlühlraum und der Käsesalzraum untergebracht. Die Anordnung der Apparate ist derart handlich, dass man mit sehr geringer Mühe arbeiten lann. Besonders hervorzuheben wäre der Dampfturbinen-scvarator, der durch den Dampf aus dem oben erwähnten Dampfentwickler getrieben wird. Da der Molkerei leine Wasserleitung zugebote stand, musste in deren Nähe ein Brunnen gegraben werden, und wurde oberhalb deS Eiskellers ein Wasserreservoir angelegt. — Es wäre nur zu wünschen, dass die Erzeugnisse, die infolge der rationellen Behandlung von ausgezeichneter Güte sind, flotten Absatz fänden. Ueberhaupt dürfte sich nun der Handelsverkehr in Bischoflall heben, da den Theilhabern durch die Milch, welche bisher meist schlecht verwertet wurde, eine bedeutende Einnahmequelle eröffnet wird. —8_ — (Frequenz der gewerblichen An-stalten.) Zu Veginn des Wintersemesters 1899/1900 betrug die Totalsumme der Tchül.r an den österreichischen ! gewerblichen Anstalten 25.K5Y. Laibacher Zeitung Nr. 22. ! 70 27. Jänner 1900. — (Generalversammlung des «Pravnik».) Mittwoch, den 24. d. M.. hielt der hiesige slovenlsche Iuriftenverein seine 13. Jahresversammlung ab, bei welcher über die Thätigkeit im verflossenen Jahre durch den Vereinsprästdenten Herrn Landesgerichtsrath Doctor Ferjanclt, beziehungsweise den Vereinssecretär Herrn «dvocaten Dr. Plrc, berichtet wurde. Der Verein hatte fünf Abende veranstaltet, an welchen juribische Fragen zur praktischen Vesprechung gelangt waren; seine hauptsächlichste Arbeit hatte er jedoch in der Erhaltung des unter der Redaction des Herrn Advocate« Dr. Ma jar on trefflich geleiteten Fachblattes «slovsuskl ?ravnik» gefunden. Den Mitarbeitern Herren Dr. Defranceschi in Rudolfswert, welcher im Glatte höchst beachtenswerte, unter dem Richterstande und bei Aerzten viel bemerkte praktische Beispiele über die Nnwendung slovenischer Terminologie in gerichtsärztllchen Befundsprotolollen veröffentlicht hatte, dann dem Oberlandesgerichtsrathe bei der Oeneralprocuratur Olretic in Wien und dem Oberlandesgerichtsrathe Trnovec in Trieft wurde für deren vortreffliche Beiträge die Anerkennung der Versammlung ausgedrückt. Der Vericht des Vereinscassiers Herrn Notars Gogola verzeichnet einen befriedigenden llasseftand. Die Vercinslocalitäten sammt der Bibliothek befinden fich nunmehr in der Herrengasse Nr. 17 im gräflich Auersperg/schen Palais. Vel der Neuwahl er-schien der bisherige Nusschuss, bestehend aus den Herren Landesgerichtsrath Dr. Ferjanlii (Obmann), Advocat Dr. Majaron (Obmann-Stellvertreter), Adjunct Doctor Foerster (Secntar), Ndvocat Dr. Pirc (kassier). Ge» richtssecretär Kavtnil (Bibliothekar). Notar Gogola, Adjunct Mil tin ski und Landesgerichtsrath Polec (Nusschussmitglieder) wiedergewählt. — (Aus dem lrainischen Lehrervereine.) Der angekündigte Vortragsabend im lrainischen Lehrer» vereine fand Mittwoch, den 24. d. M., im «Inselzlmmer» des deutschen Caftnos statt. Derfelbe war sehr gut besucht und legte Zeugnis davon ab, dass fich die Mitglieder dieses Vereines für alles Wissenswerte, auf welchem Gebiete auch immer, lebhaft interessieren. Der Herr Vortragende, Dr. von Kovlitz, zeigte sich abermals nicht nur als Meister der Rede. sondern auch als ein Mann, der seine Zuhörer durch die Güte und Gediegenheit des Gebotenen zu fesseln weih. Nach einem geschichtlichen Rückblicke auf die Entwickelung und die Leistungen in der Mnemotechnik bei den einzelnen Völkern wurde das Tystem der eigenartigen Wissenschaft an einer Wandtafel eingehend erläutert und mit zahlreichen Beispielen belegt. Jeder Zuhörer musste die Ueberzeugung gewinnen, dass die Aneignung dieser im Grunde so einfachen Wissenschaft für jedermann von größtem Nutzen sei. Aber auch auf das Gebiet des Spiritismus führte Herr Dr. v. Koblih sein lauschendes Publicum und zeigte, auf welch einfache Weise mit Hilfe der Mnemotechnik geradezu verblüffende Experimente ausgeführt werden können, die von Unkundigen gemeiniglich als Wirkungen übernatürlicher Kräfte angesehen werden. Reicher, wohlverdienter Beifall ward dem Herrn Vortragenden für die gehabte Mühe. Möge er recht bald wieder mit einem Vortrage im Vereine er-scheinen. Nach dem Vortrage entwickelte sich eine sehr anregende Unterhaltung, in die Herr Dr, v. Koblih nochmals eingriff, und zwar durch ein sehr ansprechendes, von ihm selbst gedichtetes und meisterhaft vorgetragenes «Vurenlied.» --- (Der Vienenzuchtverein in Laibach) hielt vorgestern im »Mestni dom» seine diesjährige Generalversammlung ab, an welcher über hundert Mitglieder aus Krain, Steiermarl und dem Küstenlande Heilnahmen. Per Präsident des Vereine«, Herr Oberlehrer Crnagoj, eröffnete die Versammlung mit einer Ansprache und berichtete sodann über die Thätigkeit des Vereines im abgelaufenen Jahre. Die Thätigkeit bewegte sich aller-dings in bescheidenem Rahmen, da die Finanzen des Ver« eines, welche durch die vor zwei Jahren verübte De-fraudation eines Vereinsfunctionürs einen schweren Schlag erlitten hatten, noch nicht vollkommen saniert sind. Doch wird es voraussichtlich gelingen, im laufenden Jahre die Folgen der erwähnten Defraudalion vollends zu beseitigen. Die Redaction des Vereinsorgans war dem Herrn Oberlehrer Rojina anvertraut, der seiner Aufgabe in dankenswerter Weise nachgekommen ist. Den, trainischen Landtage wurde eine Petition unterbreitet, welche die Beseitigung verschiedener Uebelstände bei den Honig-Händlern und in der Folge die Veseitiguna. der Bienen-fäulnis bezweckt. Behufs Erwirkung von Begünstigungen für Vienentransporte auf Eisenbahnen hat der Verein beim l. l. Handelsministerium die nöthigen Schritte gethan. Die Vereinsstatuten wurden entsprechend abgeändert, um die Bildung von Filialen zu fördern. Gegenwärtig zählt der Verein 530 Mitglieder. Der Rechnungsabschluss weist 591 fl. 39 kr. Einnahmen und 855 st. 50 kr. Ausgaben, somit ein Deficit von 2S4 fl. 11 kr. aus. Dem Vereinspräsidenten wurde für seine aufopfernde Thätigkeit der Dank der Generalversammlung ausgesprochen. Hei den hierauf folgenden Wahlen wurde Herr Oberlehrer Crnagoj abermals einstimmig zum Präsidenten gewählt. In den Ausschuß wurden gewühlt die Herren: Heinrich Lilar. Anton Znidartii. Peter Pavlin. «aspar Bizzan. Michael »unovar. «nguft Puciha, und Iran; P,Un« al« « Hinblick auf das tiefe Niveau, in dem sich in den letzte" Jahren die meisten Operettentexte bewegt haben, gut, / gut als es eben die in das Operettenlleid gezwängte luM Possen-Niniche sein kann. Freilich stemmen sich die eiF streuten Musikstücke gegen die ausgelassen dahin stürin^ Handlung und das sogenannte musikalische Lustspiel erM Haltepunkte, die gleich Gewichten dasselbe beschwe^ Wer jedoch Empfänglichkeit für feineren Humor. wirM Pikanter« und für graciöse, geistvolle Musik hat, der °>i" an der Schöpfung Heubergers seine helle Freude ha^ Wie im «Opernball. zeigt sich Heuberger auch in «^ Excellenz, als feinfühliger, geistvoller Komponist, der d" Orchester meisterhaft behandelt, dessen Humor nie triv" wird. und der ebenso witzig wie effectvoll musikalisch < illustrieren versteht, denn er ist ein gründlicher Ke^ aller technischen Mittel der orchestralen Kunst. Es ist M die fich nicht nur ans Ohr. sondern auch an den G.ist wel^ sie gehört nicht zu jener abgeschmackten Mache, bei der " Zuhörer schon den nächsten Takt im voraus errathen la^ Wir werden auf das Werk und dessen Aufführung "" zurückkommen, denn es mufs öfters gehört werden, " alle seine musikalischen Schönheiten verfolgen zu ttl">e Wir bemerken vorderhand nur, bafs der Erfolg "« freundlicher war. die wunderhübschen feinen Musitst^l sehr gefielen und auch der Aufführung Lob gebürt. 3^ lein Hesse war eine graciös-übermüthige Niniche, 3" lew Rangl gefiel in der zweiten weiblichen Haupts gleichfalls, Herr Swoboda charakterisierte den gefopA Gatten von Niniche mit heiterer Wirkung. ^ Dietrich brachte seine Gesangsnummern effectvoll^ Geltung, sein Spiel war jedoch nicht von jener be"" lichen Heiterkeit getragen, die bei französischen Possen ^ erlässlich ist. Das gleiche gilt von Herrn Zähl< dessen Komik auch nicht überwältigend war. Wir emM bei der Wiederholung der reizvollen Operette mehr 2^ und jene sprudelnde Laune, die die Handlung H wirbeln macht. Das Orchester hat eine heikle und M^. rige Aufgabe, die es nicht einwandfrei löste. Es A ermüdet und matt, die Bläser waren nicht aus der v^ der Situation und auch die feine Ciselierarbeit tw wenig klar hervor. Jedenfalls wird die nächste MA ^ holung auch in orchestraler Hinsicht abgeklärter sei" .l ^ so der Erfolg allseitig gesichert werden. Das Theaters . gut besucht. ^ — (Der III. Kammermusik.Abends Philharmoniker) findet am 2. Februar statt^ ^ demselben wird Frau Steffi Hilden, ar ausH , mehrere Lieder zum Vortrage bringen. Die ge"A 3 Künstlerin entstammt einer kunstbegabten Wiener F^, b Musikalisch veranlagt, wurde sie ursprünglich zuH ,^ uistin bestimmt. Im Besitze außergewöhnlich '"^ F Stimmittel, widmete sie sich später jedoch gani ,s i>, Studium des Gesanges, und die berühmte ^ " Sängerin Materna wurde ihre Lehrerin. Der S""^ U werden hervorragende künstlerische Eigenschaften ^ ^ gerühmt. Eine prächtige äußere Erscheinung gesew N< wirksam zu ihren künstlerischen Vorzügen. i,l A — (Aus der deutschen Theaterlatti^ k Morgen nachmittags wird als Kindervorstellung ^ H deutend herabgesetzten Preisen das reizende, "'^ ^ dramatisierte Märchen «Sneewittchen. gegeben. ^" > U Nachmittagsvorstellungen in früheren Jahren g"^ f ^ wert fanden, kann ihre Wiederaufführung nur n" ^ ^ nugthuung begrüßt werden. — Montag findet das ^ ^ der beliebten Darstellerin Fräulein Perlingel ^ ^« Der weibliche Komiler der deutschen Bühne H<"F l«h, Publlcum durch seine urwüchsige Laune so oft e^ «l, dass ihm die Anerkennung in Gestalt eines vollen V^ ^ sicher sein kann. Der Faschlngsstimmung angeme^ ,^ langt nach dem hübschen Einacter «Neckers <^'^ ? ^"s""lneuz,ehe. Nach einer Meldung der die e '^'' '^ General Woodgate der Verwundung, "hielt. erl. "" "^ ^" Spionökup am 23. d. Deves^"^-?-.' ^ ^"""' Nach einer amtlichen dtt Npri'.^ .^"'""nscamp vo,n 20. d. M. belrug Mdte ?<. " ^ngländl-r am 11. d. M.: tt Ofsiciere "U"det, 31 ^rmiss^"' ^ ^""" ^' 142 ver- pnvater Qu il ""' '^'^'^ ^^""" berichten aus °us N^/ ^. 26. Jänner. Eine KabeldrahtMeldung ^rmecw"/" ."^" ^ie völlige Vernich^"" I)° ^"ndenwcnde. Des'be.ttschen Voll.« Vitte ll°lac, °«' Vciträae .„^ ^?"^^ ^r, N,, Ueber fr.iwilliae ^che^""ng. «"^ur NennNus der Autoxydation und Sauer-^er?^"derc Tl,iersr.«^^^"l) «rgen Maul. und Klauen-24 k ""' Nacillen und ^"' "ochennsche Erläuterungen über n°uer N d" Mru r's^^'"'"''» ''"«" Farbensinnes mit "" nw'Uekan^ l^ 1 44. - ssott. ^"^"'^uer s!.«,' d?r"Mi>z" Berechnung der Personal-E°»^,' 64 k. ^" ber BesolbnnMeuer von hühercn Dienst- >ch °^/er Wiener E^"^l°f' iNudolf/ Das neue °hlH^>2. ^"" Effeclenbörsr, 64 li, - Ideen von ' N^' ^ Vd Z" H ?'' ^"'".. Die Chemie de« Stein- ^ H^ ""d Pwris ^^'°^'°Urn. li «. - Heckelmann ^°che ?c°ff "" Fortbildunasmittel >Tr"1°ll''n(zjcb ^ die l.bendiae Umaanas- ^cun, i<^ ^lun « > «^ «cigllcheu Lebens erlernen wollen, ^ine K',Mün,/mnml^ r^ Nr"eb «. und G., Vadc-Nna Achat ZchX'^ 'i 4w. - gapp Arth.. ^60^'hari^ ^' ^"s.ichm Giften, li 1 60. -2 1 ün ^' Moders ^ '^'"^ zur ssiihlung deS Haushaltes, ^udi^^, Och "'-F"''"'^nnst im »eum Sttl, H«'ft l. N'" ^ s.^'- ^) « ^ Monatsschrift fnr den öffentlichen ^'kN in >>^'^. 1. Ä V^'."^ s"r dcn öffentlichen Uaudicnst. .e,Zr^^^ ' ^be«r7i^«,V^^^ c^, ,, .,leinmayr <5 verstorbene. Am !i3. Jänner. Wilhelm gorc, Mechaniler. 1« I., Tri» sterstraß^ 33. ,Tub rcnlole. Am 24. Jänner Anna Ivatii, Kochin, 73 I,, Po-lanastrahe 20. ^Li-^mu» sonili». Am 26, Jänner. Maria Podlrajsel. Stabtarme, 81 I., Karlstädterstraße 7. Herzfehler. Im Eivilspitale. Am 21. Jänner.. Urban Vrolih, Inwohner, 61 I., Lungenödem. — Maria Cepirlo, Nahnwächterstochter, 20 M., ^lroplli» inteßlinorum. Am 22. Jänner. Iulianna Iezersel, Tischlerstochter, 2«/. I., Tubcrculose. Mcteorulogijche Beobachtungen in Xaibach. Seehühe 306-2 in. Mittl. Luftdruck 73«-0 m,n. ^ 2U.N. 735 0 s^l N. start thellw. heiter " i) . Ab. 73741 3 4j N. schwach heiter ! 27 > , U. Mg. 784 4 , -2 b SW. schwach , heitei j 00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 4 7", No<» male: -2 0°. Verantwortlich« Nedacteu«: Nnton Fun let. Konniag den 28. Jänner M^ HltilHmittag^ - 'Darstellung. ^W «nfang halb 4 Nhr. Sneewittchen und die sieben Hwerge. Märchen in sechs Vildern von O. A. Görner. 69. VorsteNung, Ungerade, «bends halb 8 Uhr. Novität! gum erstenmale wieberholt: Novität! Ihre Excellenz. Operette in drei Acten nach Hennrqu in Millauds «Niniche» von Virtor Lion und H. von Waldbe rg. — Musil von Richard Heu- dergcr (Componist deö «Opcrnball»). Wo auch immer ausgestellt stets goldene Medaillen z,i erhalten, ist wol,l eine Auszeichnung, die zu den größten Seltenheiten gehört. Diesen Necord hat das belannte ,Ko8min-^lun<1«v»»!<^l» erreicht. Erwähnenswert ist dabei, dass in Paris und Vnlssrl uutcr besonderer Anerlennung des durch die E,fin. dung des ,lio»mm» auf d^n Gebiete der Mund» und Iah«> pflege erreichten Fortschritts die goldene Medaille zuerthcilt wurde. Iu der That bietet die vorzügliche Willung des «Xoslnin. alls die Zähne und der überaus erfrischende Wohlgeschmack dieses Mund» und Zahnwasscrs etwas Vollkommenes bei gleichzeitiger ViNi^leil. _________________(44b? ») Eine wichtige Neuheit für alle Eltern, fiir Vluta>mr und Bleichsüchtige sind Johann Hoffs Eisen-Malz.Präparate! Man lasse sich Prospect von der Firma Johann Hoff, Wien I. lommen. (50«3) 4-1 Einladung zu der Sonntag am 28. d. M. um 2 Uhr nachmittags In der Hafner'schen Bierhalle, Petersstrasse Nr. 41 stattfindenden behufs Gründung eines Pensionsfondes in Laibach für Handels- und Gewerbetreibende. Da es im Interesse eines jeden gelegen Bein muss, sich für das Alter versorgt zu wissen und dem in den meisten Fällen durch Arbeitsunfähigkeit eintretenden Elend vorzubeugen, bo hofft man mit Bestimmtheit, das ein jeder es als seine heilige Pflicht erachten wird, bei der Versammlung zu erscheinen. Laibach am 24. Jänner 1900. (346) Das Comite. Soeben beginnt zu erscheinen: Die österreichische Lxecutions~Ordnung in ihrer praktischen Anwendung. Dargestellt an Beispielen von Protokollen und Beschlüssen von (326) 4—2 Dr. Michael Heller uud Dr. Franz Trenkwalder. Complet in circa acht Lieferungen ä K 1 — Vorräthig und zu beziehen durch die Bu hhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed Bamberg Laibach, Congressplatz 2. Flaschenbier ^ a,, d,n Brauhanse Perles. Eine Kiste mit 26 Halbliterflaschen fh 2-— Bestellungen und EinzHverkauf: (3736) 19 Prežerengaaee 7 im Vorhause. Soeben erschienen: /ISkCrC, Jtovc poezije in Origlnal-€inbanö mit Goldschnitt X 4 postporto 20 h. (345) s-i 3g. v. Kleinmayr I fed. Jambergs Verlagsbuchhandlung in laibach. ©tofjcS Sag« »an pinseln für IWaler, Wnflrcidjer, SRourer Joroie für ben L>au$bebarf, wie Wöbelabfiauber k., hiOiqft bri Orüber ÜbexX, Saibad), ftranciöeanergaffe. 9laä) ausmärt* mit «Haefc» nab,me. (R9i>) 11 10 pJTONI'sfi Die Beachtung dieses Korkbrand-Zeichens, sowie der rothen Adler-Etiquette wird als Schutx empfohlen gegen die häufigen Fälschungen von I Mattont's teller Saugrftrm^ i In Luibach zu boiiflhen durch allo Apotheken, grösseren Speutrei-, Wein und DelicRteünnn-Handlurigen etc. (867) J M Die Adler-Apotheke 55 Laibach (Stadt), Jurèièplatz 9S (Mr. Ph. Mardetschlaeger. Apotheker und Chemiker) tyyjg erapflchlt: fnc frischen Leberthran, io Orig.-FJasch. von 35 kr. an; 3Q Mr ei.-Cognac, in Flasclien von 40 kr. an; 3Q all ¦ Medicinalweine, henonders China-Elsen-Malaga KX gec-n Schwäch« und Blutarmut, a t fl., 1-80 II.; kX Ong.-Franibrantweln, in Flaschen zu 40 u. 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November p. «I, 4-2"/„ . . . 99 75 9995 inNot,Febr,°«ug pr,V.4'2"/a »9 75 99 95 „Lilb.Iän.-Iulipr.C.4 2"/„ 99 45 99 «5 „ „ «pril-Oct. pr.C.4 2"/„ 99 45 89 85 1854er Ltaatilose 250 fl. 32"/„ 160 — 164 — 1860er .. 500 ss. 4"/« 13925 1402b INNOcr ,, 100 fl. 5"/n 159 25 160 25 1«/,"/„ 87 40 87 60 (kisenbahn.Etaatsschuldver' schrelbungen. Ellsabcthbahn i» V., steuerfrei, zu 24,000 Kronen . . 4"/„ — — —-— Franz-Josef-Vahn in Silber (div St.).....5'///» 123-80 124-40 Nudolfsdahn in Kconenwähr. steuerfrei (biu. St.) . . 4"/« 9?'?« 9850 Vorarlbergbahn in Kronenwähr. steuersr,, 4/7>^........113-115- dto. Salzb.«Iii. ll00 fl. ö. W.S. 5«/„.........11060 111 40 Hal..«arl-Lubw..V. »oazfl. CM. 5°/o von 200 fi......100-50 101 10 V»ld Ware Vom Vtaatt zur Zahlung übernommen« Elsenb.'Prlor.» Obligationen. «tlisabethbahn «00 u. 3000 Vl. 4°/« ab 10"/„...... « ^ -'" «llisabethbahn. 400 u. 2000 M. ^.^ ^ ^ ^V^^^'^"' W'30 8««0 Galizische Karl - Ludwig - «ahn, (div, St., Iilb. 4°/„ . . . 28-40 Ss»0 l8°rarlber«ei «ahn. «km. 1884, (biv. Et.) Zilb., 4"/„ . . . »' »0 S8 50 Staatsschuld^der Länder der ungarischen^Arane. 4°/„ ung. Golbrcule per Casse . s»-80 88 9k bto. bto. per Ultimo . . . . "''''" "«"ü 4"/„ dto. Rente in Kronenwähr., steuerfrei, per Cassa . . . 24-8» 95 05 4"/„ dto. dtü. bto per Ultimo . " »5 9^-05 Ung, St..- 142- 4'V» uugar. Orundentl.^llblig. »^ ^ "4" 4"/» lroat. und slavun. betto «^50 95-50 Andere üfsenll. Anlehen. 5«,« Donau-«e«..«nleihe 1878 . 107-50 10» 50 slnlehen der Stadt Oürz . . —'— ^ — Änlehen b. Stadt Wien . , , 104— 104 »0 dto. bto, (Silber^ob, Gold) 103-75 —-- dto. bto. (1884) .... 85-60 8620 dto. Kto. (1898) .... 9?-<» 9820 Vbrsebau.Vnleh en. verlosb. 5"/» 88 75 100 25 4°/, »rainer Lande«»«lnlehen . —— S«»5 «eld Ware Pfandbrief« etc. Vodcr. allg.est.in5UI,verl,4«,„ »U10 97 10 N,-0sterr,Lande«'Hyp.°Anst.4"/„ 98 20 99 20 Oeft.'ung, «anl 4U>/^ühr. verl, 4°/„......... 99 25 100 25 bto. dto. 50jahr. vcrl. 4"/« . 99-25 10025 Spaicasse, I.0sl.,6<)I.,vti>.4"/<, 9» 15 10015 EisenbllhN'Vriorität»' Gbligat,«nen. Ferbinands-Norbliahu 9940 100 — Oesteir. Nordwestbahn . . . !0? 40 108 — Ltaatsbahn....... 8?'9U 88'5,0 Lüdbahn ^u°/„verz.IHnn, »Juli 70 50 70 90 dto k 5"/a..... 100-50 10l — Ung-aallz, Aahn..... '106 — 106 80 4°/« Untertrainer Vahnen , , l 9850 100-- Diverse Kos» (per Slück). ««rzinsliche Uose. ! 3>/n Vodencrebit'Lllse ltm. 1880 «38 — 240 — 3»/, ,, „ ltm. 1889 ,234 50 L35 50 4°/„D«NllU.I>ampfIch. 100sl. . . »50—,360- 5"/„ Donau-Regul^llose . . . 258 — 2S0-- UnuerzlnSllche liosr. «udap.-Uasilica (Tombau) 5 fl. 13-50 14 40 Crebitlose 100 »l...... 395-— 39N — »lary.Lose 4«» fl. CM, . . . 128 50 129 5» Osener Lose 40 fl..... 131 — 134 — Palffy-Lllse 40 fl, CM. . . . 130 50 13150 NothenKreuz, Ocst.Ves.v..1Nsl. 42 60 4» NO ,, UNss. ,, ., 5fl. lNi 60 23-60 «udolph'Lose IN fl..... 59 - > «1-— Salm Lose 4» fl...... 173 — l?4 — Et,-O«nois-Los« 40 fl, . , . 174 — 176 — WaldsteiN'Uose 20 fl..... 178 — 184 — Vewinstsch. d. 3«/, Pr. d, Vodencreditanst., Hm. 1889 5050 52 50 Lalbach« Lose...... 5»- > 54 — Veld Ware Netten. Hran«porl'Unler« nelimungen. )lussl<,'Iepl. (iisenb, ü Strahenb. in Wien lit. X , !4u 50 144 — dto, dt«. d!o. lit. ll , , 1»»5<»13U — Whm. Äordbahn 150 fl, , , 15Ü5U 157 50 Äuschtiehrader ltls. 500 sl. CM. 3,9—!321 — dtll. btc>. (lit. I<) 200 fl, . »0» —>»09 — Dolillu »Dampfichiffahrls - Ms.. Oeslerr., 500 fl. CM, . , 7!i 10 72 »0 Dul-Äudenbacher 0 Praa-Duxerltijenb. l00fl. abgst. 94— 94 60 2taat«cilc»bahl! 200 fl. 2, , 133 50 132 70 Lüdbllhu 8l><> sl. S..... 25 25 25 50 Südnurdd. Verb.-Ä.2N'?'AÜ Oesterr,'uii«,ai. Äanl, 600 fl, . '»'^ ,' Uiiloiibaiil 20a »l..... !55-«°' «erlchrebanl. «llg., 140 sl. >«!"' Induflnt'Unter« nehmungen. Bauges,. Nlln. öst,, 100 fl. . . »? ^ linybier ltifen- und 3tahlfl. >7«""^ ..ltlbemulil", Papiers, », Ä.G. >"",ssi LicsiM'r Vrauerei 10» sl. . . ^?-^^ MmXau'Ocselllch,, Oest,.alpine l?^"!,^ Planer ltiseii ^»d,°Oes. 200 sl S0s"'^ Sala.u.Tarj. Slniilohlr,, 100 fl. »>0 ^ «s „Schlünlmühl". Papiers. 200 sl, ?l> °" ,„ ..Stenrerm ", Papiers, u. «.»«. H, Trlsailer «ohleiiw-^ci. 70 sl, 298°",^ Wafscnf, V.Oest.inWieu.lnofl, l«s ^ Waano» Lciha!!st,,Al!^,,!!lPest, ^ 400 nr........ M" ss Wr, Vaugesellschaft ,00 fl. , . »? b»Ä Wienerberner Zie«tl'«c>ien>Ves. «30"^ Devisen. »urz« Sichten, Amsterdam....... «0"'A>! Deutsche PlHH«...... U« ",<, Londo»........ "«^, Pari« ........0«". St. Petersbura .....^"" Valuten. Ducatcn........U'^ ^ 2U-ssranc«-S<ücle.....ls'",^ Deutsche >«eich«I)a»l»°te„ , , li»'"^ Italienische Vaulnoten , , , «s°" , «ub«l°3loten - .^». . . »^