Wim? »»,.7 ?»»ß>Wg. ^lEN W.?>mwr 7^ tir»c»,ÄiNt ^acnsnt,»on »«ok»m«« (mit )^u»n«dm« 6«r SoNktWsttung (!«!. 2V70>. Vsnßfsttung u. öuetutruokWVt (?«t. ^.2024> ^^doe, ,)Mötö«v» tt« 4. ^«nu«k?ipw WW^n «ivkt 5«Wn»tO»t. ^ ^nß»«u«n kAokpoich» d«lt»A>n. »nsvis^vn- u. »n ^»ikoi: ^urtiö«va u,. 4 tVsi'^situk^ . ^kol«n mon«tl. 22 Vin, 24 vtn. «lusc»' k'o»» monstl- 2S vin. fi!» «l>» mvNA^ttot« SV Vtn. 1 SO >m6 2 l^n. Absage an die Dollar-diplomatte Das neue amerikanische R«ttr«MKtsgefttz: eine Probe auf «e PräfidentschastSwahlen. —K— Die Session des amerikaiüschen Kongresses, die soeben «rSffnet worden P. ist die letzte in Prä-sident RooseveltS erst^ Amtsperio^e. Bon ihrem Mlauf wi»d eS mit abhängen, ob erne Wiederwahl de5 Prä sidenten und damit ein Aweiter WerjahrK-abschnitt für sein Regime möglich »vZrde. Verständlich, daß dies«r jährli«l) wie derkhrcnden Botschaft den gesamten g«gen wärtigen „Stand der Union" umreißt. Es ist ffe^vissermaßen ein Rechenschaftsb-?richt dem aber gleiclWitig ein Programm ^I^r die beginnende ParlamentS^riode eiNj>:fl^gt wird. Roosevelt stellte an die Spitze seiner Botschaft die Außenpolitik der Bereinigten Staat>.'il, und im Ralinien ihres Problem-kveises sein Bestreben, die Neutralität d'S Landes in den Wirrungen der Welt, die er offenbar als nicht ganz ungefährlich anseht, zu wahren. Gerade mit dem, was er darüber sÄgte, greift die Botschaft unmittelba: in die VorBnge ein. die die große europäische Politik beschäftigen. Die Frage d'-r CanftionZpolitit, die möglicherweise auk der am 30. Januar in Genf beginnendeil 7a» gunq ^s Völkerbundsrats wieder eine bedeutsame Rolle spielen wird, steht und fällt mit der Entscheidung, die daS auß-irhalb des Völkerbundes stehe,che Amerika trefft. Oel-sanktionen beispielsweise, wahrs'chcinUch das ienige Mittel, das Italiens Kriegsilhrllng binnen kürzester Zeit lahmlegen müßte, find slberhaupt nicht wirksam durchzuMren. wenn die amerikanischen Oelgesellschaften fortfahren, Italien zu beliefern, loie sie das in gewaltig ansteigendem Maße in den letzten Monaten getan haben. Namentlich in England verfolgt man deshalb die anierika« Nische .^ltnng und die Stellungnahme des Kongresses zu der twn Roosevelt prokla« mierten Neutralität mit lebhafter Npaii-?iung. Cch?n in der liergangenen Session deZ .Kongresses ist ein Nentralitätsgss«tz vt.raH-schiedet worden, das lich allerdings nur aus Wiifffen und andere Rüstungsmate? alien bezog. Es verbietet die Lieferung dies-r Dinge an kriessführende Parteien Merhanp!, im gegenwärtigen K^onfliktfall also sowoljl an Abessinien wie an Italien. Es war n'cht als eine Tankt'onsmaßnahme gegen den in l^^nf als „Angreifer" abgestenipelten Swat gedacht, sondern es entsprach der grunosätüi-ck?n Verurteilung des .Krieges ,ilS Mtttei internationaler Politik, wie sie belspührend<'n' Addis Abeba soN in Schutt gelegt werben... lov modernste Bomber für die italienische SÄdftont nach Ost-aftika verschifft / General Graziani will vorstoßen / Neue Mobilmachungsdekrete R o ni, 9. Jänner. Dieser Tage ««rden hundert modernste dreimotorige Bomber fiir die italienische EMr-lt nach OKafrila verschifft, da die JtaNe«er ei« grs^ Vombeuattion auf «ddi» «teba v»rbereiten. Die Italiener wot len die abeflinifche Hauptstadt durch einen «iichtißen Migerangriff in «chutt und Asche legen, NM die abessinisl^ vevUkernng »eiter einzuschüchtern. Bei dieser Gelegenheit sol. len auch Giftgase zur Anwendung gelangen, um einen größeren militärischen «rsolg sicherzustellen. Gleichzeitig beabfi«^igt General Graziani, der im Siide« über 8V.VV0 Mann verfügt, einen Vorstoß in der Richtung auf Addis Abeba sowie in der Richtung gegen OsterytrSa, um mit der Armee Va-dolgio die Verbindung herzustellen, die Malaie dem Gegner zu Überlasjen gewillt ist. Die italienische Heeresleitung ist überzeugt, daß diese Aktiv» gelingen wird. Statt Monbesflnsternis ^ Erbbeben Zwei heftige Erdstöße am gestrigen Abend ^ Gliicklicherweise kein größerer Schaden / Der Herd im Koralpengebiet M a r i b o r, 9. Jänner. In ganz Europa traf man gestern gegen Abend Anstalten, die Mondesfinsternis, die lkur alle Paar Jahr« einmal so deutlich zu sehen sei, wie die Astronomeu sagen, wie am 8. Jänner d. I. Leider wurde es nichts aus den Beobachtungen, auf die man sich schon sehr gefreut hatte. Dichte Wolken lagerten über Stadt und Land und Verlvehr« ten lede Aussicht. Der Mond blieb verborgen, und man konnte deshalb den Schatten unseres Planeten Erde an ihm nicht wahr-mhmen. Kurz bevor der Mond in sein« entscheidende Phase trat, nahm ein anderes Naturereignis die Aufmerksamkeit vieler Millionen gefangen: ein Erdbeben, so stark, daß die Häuser wankten, versetzte etwas vor halb sechs Uhr abends die Menschen in Angst und Erregung. Um 17.23 Uhr setzten nacheinander zwei Erdstöße ein, die von unterirdischem Grollen begleitet war. Das wellenförmige Beben dauerte mehrere Sekuilden und wurde vom Großteil der Bevölkerung verspürt. Jli den Wohnungen klirrte das Geschirr in den Kasten. Bilder wankten an den Minden und die Hängelampen began' nen bedenklich hin und her zu pendln. Stellenweise wurden sogar Möbel von ihren Plätzen gerilckt. In größter Angst stürzten die Leute ins Freie und warteten weitere Erdstöße ab, die glücklicherweise ausblieben. In Ljubljana verzeichnete der Seismograph des Meteorologischen Instituts der dortigen Unilievsität das Beben einige Sekunden nach 17.23 Uhr. Es wurden meh- rere Stöße registriert, doch konnten von der Bevölkerung nur zwei deutlich verspürt »Verden. Die Apparate des PHGkalischen Jn> stttuts in Graz verzeichneten eine Bebendauer von etwa 3 Minuten. Der Herd dürfte 7N bis 120 Kilometer von Graz entfernt liegen, »vahrscheinlich anl Fuße der Koralpe, wo das Beben am stärksten verspürt wurde und wo auch geringer Schaden angerichtet wurde. M u t a, 9. Jänner. Gegen 17.24 Uhr setzt« in der Gegend von Muta und Buzenica ein stäkrereS Erdbeben ein, das etwa 15 Sekunden dauerte und von unterirdischen! Dröhnen begleitet war. Das Beben erschreckte die Bevölkermlg derart, daß alle ins Freie stürzten. Vom Dach des Schulgebäudes in Buzenica stürzte der Schornstein auf die Erde. An mehreren Mauern entstanden Sprünge und Risse. Zahlreiches Geschirr fiel zu Boden. Der Slj^den ist «umdeutend. Da sich die Erdstöße nicht wiederholten, beruhigte sich die Bevölkerullg allmählich und kehrte in die Häuser zurück. Ätalien mobilisiert weiter R o m, 9. Jänner, .^oeute erschien in der „Gazetta Nfficiale" ein neues Mobilmachungsdekret, auf Grund desscll vorläufig alle Fliegerreserveoffiziere des Jahrganges 1907 und die Genietruppenangehörigen der Jahrgänge 1907 bis 1914 einberufen werden. Wie in hiesigen «ingeweihten Kreisen verlautet, steht die all- gemewe Mobilmachung sänltlicher Reservisten der Jahrgänge 1V08 bis 1914 unmittelbar bevor. Aus diesen Borbereitungen wSre zu schließen, daß die italienische Regierung neue Kraftanstrengungen in Ostafrika plant und d«n Krieg noch nicht vorzeitig durch Verhandlungen abbrechen will. Kein französischer Kots für Italien. P a r i s, 9. Jänner. Die französische Koksaussuhr nach Italien ist nach der Z^rhängung der Sanktionen ein gestellt worden. Darunter leidet besonders die Koksausfuhr im oberen Loire-Gebiet, da sich dieselbe aus monatlich 15.000 Tonnen belaufen hatte. Zur Herstellung dieser Koks« menge müssen etwa 35.000 Tonnen Kohl^' verarbeitet Werder,. Aian furchtet, daß Arbeiter dadurch brotlos we^en. Italienische Trnppenverschissungen ohne «nde. R o nl, 9. Immer. Am Dienstag ist die nach dem Pnstertal benannte Mpendiviston „Balle Pustcria" von Neapel mit dem Dmnpfer „Eonte Rc>sso" nach Ostafrika abgegangen. Der H^eneralst^ib der Division verließ mit dem ersten Schllb auf dem Dampfer „Conte Gi^auidc" Neapel. Die a.uS Alpenregiiki^entern gebildete Division zcihlt über 12.000 Mann. Kommunistische RevolutiOn in China 198« „geplant". Rio de Janeiro. 9 Jänner. Die brasilianische Poli.^i hat qeles^entli-li der Sällberung des Landes vön komnnnn^ stischen Elementen an-h den novdanlerikan'-schvn Staatsbürger Harn, Berger verhaftet, der. wie die Nachforschunsiei, ergn-ben. unmittelbar in« Auftrage der er Komintern gearbeitet Hot. Aus den k'>'i ihm vorgefundenen Papieivn gebt herviir. daß Berger mit wi-chtigen kommunistN'ckien Stellen in der ganzen Welt in ^iorbindu ig gestanden hat. Berger war an^s> der vi'n Moskau aus beistimmte Propaciandaleiter für die NeHersee. Berge? l)at seine ni Ehilna, Argenktinien und Uruguay legt. er hat auch bereits zugegeben, da,', i n' ILM eine k>ommunistische Nevl'l.ition 'n China geplant sei. Der Sttberpreis fällt ständia Der Silberpreis ist neuerlich wieder abgebröckelt, sodas; das Silber am Weltmarkt gegenwärtig zu etwa 700 Dinar pro Kilo sein gehandelt wird. In kaum Monaten ist der Preis um fast 480 Dinar pro Kilo zurückgegangen. Während die alten Silberkronen noch wenige Wochen zu 3.W Dinar pro Stütk gehandelt werden, besitzen dieselben fttzt einen Preis von kann' L.90 Dinar. Z ü r i ch, 9. Jänn?r. Devisen: Vee-sir.id 7, Paris 20.28, London ^le.'livrk 307.0'I5, Mailand sCl^'aring) Praa 12.74. Wien 57.A^. Verlin und nicht kriegführenden, ungehindert blzi-den müßten, und daß es ihnen fre'steh?', kriegführenden Mächten Waffen und waS ie sonst brauchen, M lieferil, wenn ihnen >aS geschäftlich erwiwscht erschiene. Der amerikanischen Regierung, aber oblag die Pflicht, sie in der Ausübung dieser Freiheit zu scWtzen. Daher die Forderung d?r „Frei, »eit der Meere". Man erinnert sich wxk». ,vel^,e Rolle dieses Arguluent in der o^'izie!. en Begründung des Eintrittes der Bere'-nigten Staaten in den Weltkrieg gespielt hat. Mit dieser Politif hat schon das erste Neu-ralitätSgesetz RooseveltS gebrochen. Ts ljibt der Regierung die Befugnis, die Waffen,uS-uhr an KT-iegfichrende zu verbieten. Dat>in. ter steht die von der Erfahrung clngo^ed.nte leberzeugung, daß auch eine wirtlc!^^tlisl)e Unterstü^ung ein«r kriegführenden Partei das Land leicht in den Krieg ^ierivickell» kann. Roosevelt will aber in Uebereinstim-mung mit der öffentli5ien Meinung die Ver einigtell Staaten auS der Gefahrenzone deS Krieges unter allen Undstänt^n si«raush«l-ten. Das bedeutet natürlich eine Adsag« an die Kriegsgewinnler. Man kann drüben die Fornlulierung hören, daß der Friede»' nur dadurch gasi^rt werden könne, das; man „den Profit Vom Kriege abhänge". Die Notwendigkeit, das zu tvn. wurde überdies mit den drlMen lwlichen moralischen Glanzesfet' ten versehen. Das elfte Nelitralitätsgeietz, das ganz nn» verkennbar unter dem Eindruck des ita?^«-nisch-abessinis.K'n Kri^z^auSbrukl>s zusta'nde kani. war als eim vorübergeliende Maßnah m-.' gedacht. InAwi'schen haben sich die Mng« dnrch die Sanktionspvlitik kompli^^iert Hin ter dem ofwfrifanilci)en Streit tauch: die Gefahr kriegerischer Bemncklungen z inscheu ouros^ischen Staaten auf. Dies« Aus-sich: liat drüben den Wunsch, jedes Hilleinzieh^-'. d'r Bereinigten Staaten in diese Koufl's^l.' zu verändern, noch verstärkt. Rooselvit der ihre Ware.i mU solchen Schifien zu l^rschicken. W<'nn sie tätell, dann müßten sie das Risiko selbst lau-fen. Die «merifaniscki^' Regiernnq lehnt«« es also wb, in Wahrnehmung des Grim'ilat'es Nu«««? V. ^ 10. Iiimier 1VSS. van der „Freiheit der Mere" hr?n T:k».tz zu übernehmen. Und d-r StaatZsekretär NoostveltS. Cvrdell Hull. deubete lchon vor einiger Zeit darauf hin, da^ di« umtusbleib» lichc und logische A^onleqvenz des Ne.l»rlill-tätsgesetzes lein müfs«, die Amerikaner auch davon abzuhalten, daß fi« den kri-gführen-den Staaten Oel, Bamnwolle und andere Ro-Hstoffe liefern. Roasevelt hat in j«iner Botschaft 7nmmOhr angekündigt, daß er vow Kongreß eme entsprechende Erweiterung des NeutcaUtZiAze-setzss fordern werde. Die Kriegführendeli sol len nicht nur keine Waffen und k^ine Munition von Amerika er^lten, sondern fir sollen auch dtrvan gehindert werden, die ame rikonischen Erzeugnisse über den normalen ^iedenSbÄ>arf hinaus zur Erleichterung ihrer Kriegführung zu benutzen. Das bedeutet Vollmachten für die Regierung, die A,jS-sichr an Rohstoffen und anderen Erz-uqn'.s-sen Nlich kriegführenden Ländern Au v?rbie^ ten oder zu begrenzen. Die „Period«: der Dollardiplomatie", die «s sich zur Au gäbe setzte, vor «allem den „Profit" zu schii^n. soll nach Roo^evelts Botschaft vorbei s«:in. . Die angekündigte Erweiterung des N«l-tralitötSgesetzes bedeutet ebensowenig wie die erste s^ssung ein Einschwenken aif die Sanktionslinie, wenn sie b^spielsweis» eim VerhSngung von Oelsankt^en gegen lien zunSW auch begünstigen »vü^. wickelt sich aus den Oelianktionen ein Krieg Italiens gegen die Smrktionsländer, dann würde sich aus dem erweiterten amerikanischen ReutralitätKi^esetz allerdings auch eine Lir^rsperve gegen diese Staaten Man sieht dem namentlich in Englano mit gemisckiten Gefühlen entgegen. Roosevelts Politif bezweckt die JscUsrvnH der Bereindgten Staaten von den eueopZ--schen Konflilten. und geht sebn Ne. streben darauf hina>uS, Ächt wieder ein ^^it-lich begrenztes, nur auf den einen akuten ?^ll zugeschnittenes Gese^ vom Kongreß zu erhalten, s ndern er will die außenpolitl-sche Linie der Bereinigten Staaten dauernd »eftlegen. Das wird im Kongreß vielleicht noch S^ierigkeiten hervorrufen. Die Bi?-AÜge Italiens und Abessimens zusamim^n-Mommen stellen nur einen kleinen Nruchteil der Lieferungen dar, die im Anne des «rweitürten Neutralitäts^etzes unterbun-den werden müßten, wenn es sich eines Ta-gegen die an einem neuen europäischen 5kricge beteiligten Mächte richten würde. Und die Mißstimmung gegen die Ei'rarisf« des Staates in die freie wirtschaftliche B?-tätiMng, w'l' sie im Zuge des Roosevelti'chen Aufbauprogrammes erfolgten, 'st ohneh'n im Wachsen. Die Gegner des Präsi^l^nten arbeiten mit der »Forderung, der Wrts^sMst nrüsse endlich „freie Bahn" gvqeiben werden. Hier besteht ein Auseinanderfallen des au-f;enpolitischen Ressentiments und des ternen amerikanischen Geschsfts^i^tes AusommentrM d«r ««pstWm» am 20. ÄSnner Beogr-ad, 3. ^^änner. Die Nnpschtina wird am 20. Iännc:.- und nicht, wie einio^ Blätter urjprÄNjilich be-»'chteten, am 1?. d. M. zuiammentr'teil Enttäuschtes Italien Feststellungen am Jahrestag der franzöfisch-englischen Einigung R o m, 8. Jänner. Die italienische Presse vechehlt sich am Jahrestag des Tvkommens zwischen Muffo-lini mrd Laval nicht im geringsten, daß daS italienisch-franzKfifche Freundschaftsverhältnis für Italien eine arge Enttäuschung bedeute. Aus den Blättern geht hervor, daß Mussolini felsenfest iwerzeugt gewelen sei, daß Italien seine Kolonien mit Hilfe Frankreichs leiicht erweitern und di<: abesiinische Expedition siegreich werde beendigen kSn-nen. Man habe in Rom nicht nur damit gerechnet, daß Frankreich der italienischen Regierung keine Schwierigkeiten bereiten werde, svln^rn mrch damit, daß es über den Jn- , tevessen Italiens in Suropa wachen würde. Frankreich habe am Tage des Vertrags-Musses Italien die Freiheit hinsichtlich der kolonialpolitifchcn Aktion zugebilligt, sei aber dann ebenfalls in den Kreis sener Staaten getreten, die Italien als An^ser proklamierten und wirtschaftlich einzukreisen begannen. Jt?n Bergar-k>eiter einen A-stündigen c^encralstreik. Der Generalstreik wurde von den Kommunisten zu Zusammerrstößen mit der Polizei benützt. A'N mehreren Stellen kant es zu Schies^ereien, wobei neun Personen getötet wurden. Den Eisenbahngesellsch^ften gelang es, den Ber« kchr eim'germaßen aufrecht zu erhalten, ob-zwar an tmrnchen Stellen Sabotageakte versucht wurden. Die Polizei hat Verhaftungen vorgenommen. Ve BeHöchen fa.hn-den eifrig^ m»ch de-n kom^iilnistrschen Nä'dels fichHeWs. WüWlWche MMelmeer-Sinheiten in der l«-goslawi^n Mria? S P l i t, 8. '^^änner Mc' in hi«tsi.gen eiugeweiihten Kreis'n ver« tcmtst,. werden IS Einheiten der enMchon Mitwlmserflotte Mitte Feber in mehreren Häfen Dalmatiens und des kroatischen Kü-stei^andes vor Anker gehsn. Ronsevelts Stern im Verblassen? Die «eitere Berha»dlung der NeiitralitätS bw. P a r i s, 8. Iänn-er. (TR.) Der diplomatische Berichterstatter des „O e u v r e" be faßt sich mit der )veiteren Entwicklung der Verhandlungen des amerikanischen Kongres ses über den Neutralitätsakt und schreibt u. a.: In sührendeit Londoner Kreisen hat man den Eindruck, daß der Stern N o o s e-velts derart im Verblassen ist, daß seine Wahlausstchten stark getrübt erscheinen. Man ist auch der Ansicht, daß di«trussischen «egie-rung gegen die eigenmächtige K'ündtgung der diplomatischen Beziehungen vvn ieitelr >r Regierung von Uruguat» ge-anqt am so. d. vor den Völkerbundrat. Die bezügliche Diskussion wird in Genf mit grvPer Sparmnng erwartet, da die füdamerlkan-schen Regierungen daraus eine Kampsfrage machen wollen und bereits mit dem Ausritt aus dem Völkerbund drot)en. w.^nn dem sowjetrufsischen Protest die Berccht -' zung zuerkannt werden soll. Die Sorte« aufgelöst »« »«. ZMr »«»ahl« «i Madrid.«. Jknuer. VtmtSprSisident Aleala Z a « b r a hat über Voi^chlag der Sdegierung die To-rt-S aufgelvistl Dl« Neuwahlen finden am IS. FS^ statt. Ueber Vorichkdg der Regierung unterl^eichnete der StaatSpräsN>e«t serner ein Dekret über die Rückerstattung aller verfassungSnräßiger Freiheiten, die im September 1SS4 aufigehoHen wurden Au-ch wurde der über Madrid, Barcelona und die Provinz Murien verhängte Belags' rungSzustand ausgehoben. Das abessinische Gibraltar Von Edward Hunter, Sonderkorrespondent des „International New Ssroicc". Dali« «omBd (Ervchrea-, S. Jänner. Jeder, der Lust hat, dem Mono einen Besuch aSMstatten, braucht nur hiehsr zu komme«. Der Bergrücken k«i Daliro Conaod l§«rkoren hat. Ich sende diesen Bericht aus dc-m Torfe Daliro Conaad, einer Ansiedlung aus wenigen Eingobovenenhütten, bvwchnr alten Leuten und Kinder. Die Männer sind Nor Mmaten im den Krieg gezogen. Die Fciswng, aus der ich soeben komm-, l,r so unein^mbar wie der Felsen von Gibraltar. Sie überblickt die weit« Mondlandichaft. Sie ist bestückt mit Feldgeschützen und ,no-dernstem Zielgevät. Scheinivevsern nud von dichten Stacheldrahtlinien umgeben Der Angreifer mühte, um k)eraus zu kommen, erst eine Bergwand von edlva 100 Meter .Hiche erklettern. Postenunter, stäitde sind wie Wachtürme in die Ms-g«^nge schnitten und mit Maichinen-gewchren versehen. Das „Offiz?örs!a.finl>" ist eine — Steinhütte mit gekalktt-n WSn-den und einem f^cheti Wellblechdach. Innere ist durch eine Petroleumlampe spärlich beleuchtet. Alle paar Minuten tan: eine neue Meldung. Befehle werden ^geben. Offiziere und Ordonnanzen kamen und gin-gen. Draußen wurden verdächtige Ab'.'ssi-nier die o^ mit altertümlichen Geiv':hien bewaffnet waren, zun, Verhl)r l^ebrncht. 5lss>ari machten Do^metichdienste. Die hier eingesetzte Schwar^'lhemdendivision lia! strcng sten Befehl, solchen Leuten nichts zu Leide tu«» pe entweder ssj^t »vieder Lrsttag, den W. Nkm«r kA». Markvorer Nimm»«? 7. freizulassen oder abei ui das Nesangenen-lager bei Adi Ugri Ku lchicken. Inzwischen ist das ArbettAorpS neber. Haft mit der Fertigstelkmg elnec Brücke über den Mareb-Muß besö^ttgt Ter U«^ ist je^t !o ausgetrocknet, ^ man ihn zu Fuß durchqueren bann vom Feind« werden die Arbeiter nicht bolMgt. Dagegen sah ich, sie «fmerlsma von «tner^rde Paviane von einem na^ Hügel aus beobachtet wurden, vor Zmmfen der Arbeiter nehmen t>ie Affen entsetzt ReihasS. u« aber nach einiger Z^t an einer andeiM Stelle, neugiertg hevmichhauenid, wtode? aufzutauchen. Desbons definitiv mtsgeschloff««. P a r i s, 8. Iänwer. Das Kassatio-nsgericht hat den RewrS von Paul DeSbonS gegen die Entscheidung des Schwuvcferichts in Mx en Proven^ be« züglich seines Msschlusses als Verteidiger im ASm^SmSrdevprozetz verworfen. Deutschland» ««tsProduttion im Iahte IW5 B e r l i n, 8. Jäimer. In V«mbe»burg an der Havel nmtde das t?eue große Opelwevk dieser Tage feieittch in Betrieb gesetzt. Wie aus einer Rede deS ReichSver^hrSminDerS Eltzvon Rübe n a ch ersichtlich ist, wurden ISN in Deutschland 240.000 Automobile gebaut. Davon entfallen allein auf die OpsKvevk« 100.000 Wagen. ZusammenstShe zwischen Fremde«lODio«Hre« und ausftiindischen StS«««. Lissabon, S. Ukmer. Wie „Diario de NotiziaS" auS Tanger berichtet, ist es südlich von Marrakeisch zu Ausammenstö>ß»en zwischen Fremde:Äegioi^ä-ren unid aufftändischen Stämmen gekommen. Reuer britischer Kre»zer in Dienst gestellt. London. 8. Jkmier. In DvvonSport ist der neu- britische Kreuzer „Apollo" in Dienst gestellt worden. Antibolschewistische ltundgebimg in Ns^r-dain« Rotterdam, 8. JäiLner. Auf Initiative des Jnternatlonalen Kirchenbundes zur Verteidigung gegen den WeltbolschvwiSmus wurde hier «ine Mpo-sante T^un^ eri^ffnet. Die Redner »vand-ten sich schärfftenS gegen dre Gottlolen-vrcpaganda und die Unterdrückung der Kirchen in der Sowjetunion. >er amerMnischkn MiM-ionSrin wissen wollen. Naturkunde. Der lleine Mllj geh: mit icinem Papa im Wald spazieren, da eMickt er auf einem Baum eine Lerche. „Ach, Papa", ruft er bedauernd, „schau d-n armen rleinen Bogel an, nicht einmal -in»n Käfig hat er." Literatur. Tin Schriftsteller geHt mit seiner Frau an einem .Entladen voroe.. <^flt-zückt bleibt sie stehen und ruft: „Sieh nur, Nlfted, dieser herrliche Hut. «r ist doch cw (^dicht!" — „Und wenn sö^n", stöhnte der S-christsteller, „iver ksuft beute noch Gedichte!" Der wirtschaftliche Verfall Oesterreichs Jeder vierte Oesterreicher lebt von einer Unterstützmg «»d ein Prozent des Volkes vom Betteln Die Beograider «Poli. tika" veröffentlicht einm ausführlichen Bericht aus Wien, in dem die tvauvige soziale Lage der österreichischen BevblVerung und das furchti^re Ueberhandnehmen des Bettelwesens, bedingt durch den steigenden wirtschaftlichen Verfall des Landes, aufgezeigt wird. In dem Bericht wri^ u. a. ausgeführt: Aus den Daten, die bei der Aussprache über den Haushaltsvoranschlag der Stadt Wien vorgebracht wurden, erfährt man, daß 4öv.v00 Personen in versvarteten Schwierigkeiten des Unternehmens. Der unbeteiligte Zuschauer ist geneigt, die Lage Italiens in Abessjnien mit Zurückhaltung anzus^n. Er verkennt keineswegs, daß dank der musterhaften Vorbereitungen Italiens die erstm Operationen planmäßig verlaufen find und zur Besetzung reir^linien abzuschneiden. ES wiÄ> für die Jtaliemr nicht einfach sein, das bisher Errungen« gegen die drohenden Umlstisstmgen zu behaupten. Und es ist nicht ausgeMossen, daß sie in den nächsten Tagen geMmngen sein können, unter Umständen Makale und sogar auch Aksum aufzugeben, um den Kopf halbwegs ungeprüft aus der Schlinge zu zie^n. Nie-Nlg genützt. Sie haben auf abessinischen den bei aller Anerkennung örtlicher Erfolge die Borbedingungen für die volle (sntsal-tung ihrer Kampfkraft nicht gefunden. So sieht sich die italienische Heeresleitung bei Beginn des zlveiten KriegSvierteljal)res vor nicht leichte Aufgaben gestellt. Biel Zeit sie zu lösen, bleibt ihr nicht. Die Regenzeit naht n,it Riesenschritten. Bis dahin gilt es zum mindesten, sich in Stellungen festzusetzen, in denen auch europäische Truppen bei gesicherte,,, Nachschub ihre Tiicken ilberstes)en können. Die Sanktionen drücken von Tal^ zu Tag nlehr. Es gilt das ab<'ssiniscs>e Unternehmen nrit Anstand zn l5nde bringen, ehe sie dem Mutterland die .^te!.'le zl>s6mn-ren. Die Kampfmoral der Messiuier wächst mit jeden,^ auch dem kleinsd.'n (5rsolg. die Kampfmoral der eigenen Tvlivpe nins; ans die Dauer unter der ständigen Bedrobnng ihrer Flanke,, und ihres Riickens, unter d:ni zermürbenden Eindruck des Kleinkrieges in einein europafremden ^'ande in einem mörd.' rischen Klima leiden. (!i^s gilt für Itallien den Sieg an sich zn reißen, ek^e die -Mle des moralischen Ne'bergewi^sTts zugunsten Abessinier sinkt Zehn Tage scheintot. In Etang du Nord auf den Magdalenen-inseln bei Ouebec starb ein 7ljähriger Fischer, wie man annahm, an einen, Herz-sc!^ag. Der Arzjt stellte ant 24. Dezeniber den Totenschein auS, nnd alle Vorbereitungen für die Beerdigung wurden getroffen. Die Verwandten und Freunds' des Verstorbenen stellten aber fest, daß die Totenstarre nicht eintrat, und sie verarüaßten deshalb, obnwbl ein z,veiter Arzt den Tod bescheinigte daß die Beerdigung aufgeschoben wnrde. Man hielt den, „Verstorbenen" einen Spiegel vor die Lippen, der von <^nem leisen Atemzug beschlng. Außerden, zeigte sich, das; FmiwE, b« 1v. Z^UMI^ Ulk. ViNt >»b«nd^ wn der viubljanaer Sender für unsere Veqend we. gen der Störungen durch Finnlono ahnehin kaum hörbar ist! Die Frage an das Winterwetter lu. Kriegsminister General Ävkoviö weilte dieser Tage auf Urlaub in Slowenien. Er besuchte u. a. auch die große Sprungschanze in Planica. Mittwoch traf er mit seiner Begleitung in Ljubbjana ein und besuchte daS Wi^lkenlratzercafc. Nachmittags kehrte der Minister nach Beograd zurück. lu. Promoviert ^rmrde an der Beograder Universität der .Hörer Josef D o l a n c jlum Doktor der gesamten Heilkunde. sil. Aus dem Landwi^schastsdienst. Der iirehrsährige Wanderlebrer füt das Molke-reiwesen in Slowenien Franz Pavlica wurde zum Bezirkslandwirtschaftsreferenten in ^marje Pri JelSah ernannt. lu. Aus der Gemeinde Trboje wurden die ?)örfer Voglje. Voklo, .Hrastje und Preba-i^evo ausgeschieden und der Gemeinde e n- II r zugeteilt. lu. Bühnenjubiläum. Das Mitglied des Ljubljanaer Schauspielensembles Josef l'»', r a d i 8 - D a n e » feiert am 17. d. sein «^li-jähriges Bühnemubilaum. Der Jubilar Nnrkte lange Jahve auch am Theater in Ma-1-ibor. ln. Das Krankenhaus in Ljubljana wurde im ver;ianflenen Jahr von 26.4^ Kranken lnm Wlv mehr als im vorvergangenen Jahr) ausgesucht, und zwar von 14.263 Männern und 12.174 Frauen. Todesfälle gab es im Spital 57.^, i^von 237 Frauen. lu. Das städtische Krankenhaus in Ljub' liana ist eine Frage, mit der stch die Stadt-gemeinde eingehend befaßt. Darüber wurde auch in der Donnerstagisitzung des SanitütS-ausschusseS verhandelt. ES wurde der Beschluß gefaßt, das Problem ehebaldigst zu tealisieren. TS wird an den Staatsärar herangetreten »Verden, die Summe beizusteuern, bie nötig ist, um die Abteilung für innere Krankheiten am Krankenhaus in Ljubljana entsprt.'ct>end au'^zubaueu. In diesem Sinne wird der AuSschus; auch an den Ausschuß sür die Errichtung eines Denkmals für tand Kön^g Nerander herantreten. lu. Von ewer Schotterlamine verschüttet. Bei Polhov gradee wurde der 35-^ährtge Arbeiter Joses Z d e 8 a r von einer Schotter- i^awine verschtittet, wobei er einen Bein- und Gewalt gegen einen Pfeiler gedrückt, daß er tiuen Arnchylch sowie jKwe« Verletzungen > aus der Stelle getötet wurde> 9n d«» letzten fvÜhlingShasten 5agen sind Ainterfportler scharemveise au» den Ve,gen zuvückgvk^rt. Rtt traurigen G« fichtlern konnte man s^ a-us den Zü^en llet-tern sehen, und wührend ihnen die ?onne warm auf den Mcken bram^, zoz-^n sie eine lebendige Kla^ geg«n das Schicksal — mit g!eschulterten Bretteln i>ber d?n Bahn hofplatz und strebten ihrer städtischen hausung zu. So aber wollte es die Tücke ^ Schick sals: kaum waren die enttäuschte«? Etiha serln männlichen und weiblichen wieder daheim — da rutschte Thermometer bM seine Quecksilbersäule hurtig biS unter den Nullpunkts leider nur zcitm'ise .?^nn man sich darijHer wundern, »v?n,l jetzt die Sportler mit ^Mvifielnden l^Hrbti;rn uml?srk7ehen? Wenn sie anklagende Blicke zum .Himmel, avf das Thennomeicr un'!» Barometer werfen? Werden sie wieder gefoppt? Udn nun stallen sie alle dt« große Fra.o< an das Mnterwetter: blei^bt es »«der blsil.! es nicht? Kann man es wagen noch einmal in die Berge zu Mren? Sollen jcn: die vorsichtig noch gewartet hatten ni^ nock' nicht zu Weihnachten gestartet ivocen. ic^t die Reise wagen? Der Jaunar 'ch'^^nt ^--es-mal wenig »nverläsiig und seinen alte,l Ruf der kältest^? Monat de? Jabres zu I^in, i'bcr den Hlrufen zu werfen. Mer aber lann es sich leisten, dauernd zwis^-s^en dem L'rter-sportplatz und der Stcrdt hin- utt!> herzn-gondeln? Die acht oder vierzehn Tag., die man stch für den Vnter freimachen laun, sind nur zu oft sest^logt. ist ein «.vlüfkS» sp^, die Reise in den Vinter. ?iiell''icht k«t man Wück und trifft Frost imi) n^>e:ße Berge an. Bielleicht aber macht uns Petrus auch einen Strich durck» die Re5iniln^'. emv' fängt uns mi-t Frühlingslükten, n't ivei-chem Fl>hn. der Wer die B-rge ger,^ und die ersten Frühlingsblumen aus Boden zaubert — und natürlich mit !??'l'ldle.>en Wegen, auf denen kein .^^nnd spa',:i'rv"'lc:i.'-fen ml^te. Unter^ssen hvt d«r Mensch Zeit, nach^ deutlich die Skier M betrachten und dl" 'NportauSrüstur^g wieder und tvicdcr zu i'iberholen. Alles ist aufs Beste im Ätand? Brettl und Skian^Mg schreien förnilich da' nach, endlich einmal in Tätigkeit traten zu dür^. Auch der Urlaub i'st festgelegt. Vi'le. die daH eriste Mal mit ihrer Winterr":'!^ e'n am ^opfe davontrug. Er mußte ins 5s^an-kenhaus überführt werden. l«. Kircheneinbruch. In die Mrche in Jz-lake bei Zagorje wurde nachts eingebrochen. Die Diebe suchten vergebens nach Meld, da der Opferstock leer wM!. Dei- Altar wurde nicht auSgenlubt. lu. Vom Kran getötet. Im Eisenwevk in Jefenice wurde der Arbeiter Emmerich I s-^ ra von einem eisernen Kran mit solcher MaSlo «lichten, unternchme« das VegniS ^m Iweit« Z^ale. Gollen »ir 'ehren — folbm vir nicht . . .? ViÄeicht sollte n^an eiu weni^ vorfii!^ sein und nicht ^eich V«i l Vrad un^ Null jubilieren! Noch iNl-««r Lann der Mmt«r s^lne Mucken zeigen. Tine Schwalbe Vrinigt noch nicht den Früh' linH, und einmal Reif bideut^ noch nicht de« kommend«! Schnee — auch im Tal. Lei vZsIea Lslle». uv6 l.edOrI«s^sn a»Ne»»t«»»«n tisidivvkt rer«lt 6»» V»t»r1teke „?>»«>«» »o»»»''. vltt«pv,»,«r öi« »>< 6>o Itllnitekv eitRilrea, 6»» »>ne I>«i»Uetz« 'rrlNllllnr i»t. veai» »ni»orr««» »ik »Sektsnioi» mit «tv»» kel». ««« ^»»«er »«misoiit. »tick. Vs mt». »»o. >«I. i>»r. L. dk. 15^1« «it Z5. V. ISZS. Radiokalamitäten Immer wieder erhält unsere Reaktion aus dem Les!erkreiS Beschwerden übvc Radio» störungen, die einem das Anhören der Darbietungen verleiden. Wie uns miti^eteilt «iÄ>, ist es ja wahr, daß sich die Pcstver-waltung bemüht, die vorg^rachten Beschwerden zu erledig und ^e Abonnenten zi^riedvnzul^llen, aber alle Mühe ist vergeblich, wenn die nötigen Mittel zur Auffindung der Störenfriede nicht zur Berfü-aS Ihrige dazu beizutragen, um den Alioniienten auch den (^^enuß der Darbietungen 'icherzn-bellcn. d. h. die mit dem Aufst3b?!rn van Störern betrauten Personen entspr?chend zu honorieren. In Marrbor ivaren micheinanser mch« rere Firmen vom Technikerverband 'n Ljub lsana mit dem Aufsuchen von Ztörquellen betraut, sie gn-kurrenz. Die UnternehmuTkg hatte m^t dem Auffinden der Störguellen nur Au?ll:gen, aber keinen Verdienst, weshalb es einlmch-tend ist, daß sie di? Übernonrmenc Aufgabe sri>hen .en. Man beschwen sick auch vielfach dagegen, das; die Na'diog<^llschaft in der "in.^gen Zeit, wo man in Maribor den Ljubljamzer. Der-ilVI-rldorski kolsctsr" der Staatsbeamten und Venflonlften Schon s^t einigen Jahren Pflegt die Konsumgenossenschaft der Staatsbeamten in Maribor eine Publikation herauszugeben, die zwar als Jähreskalender ersc^int, wobei jedoch hervorzuheben wSre, daß sie inhaltlich weit über das gewöhnte Niveau anderer Ahnlicher Jahrespublikationen hinausragt. Wie in früheren Jal^ren, zeichnet auch Heuer für den RedaktionSauSschuß d^ überaus agile und auch sonst w kulturelle« Organisationen wirkende Oberdirektör der hiesigen Män-nerstrafanstalt, Herr. .N. I. Brab l, für die Redaktion des genannten Jahrbuches. Der Redaktion gelang eS, eine Reihe von prominenten Mitarbeitern zu gewinnen, die durch ihre Beiträge den Kvlender umso le« isenswerter erstyeinen lassen. So beschäftigt stch der bekannte Ljublianaer Universitätsprofessor und Philosoph Dr. France B e-b e r an erster Stelle mit den „Psychologischen Grundlagen des nationalen Gedankens". Der Autor gibt darin, wie er selbst betont, nur eine grundsätzliche und rein« Analyse des völkischen und des nationalen Gedankens. Ganz besonderes Interesse erweckt die mit mehreren Illustrationen seht gut veranschaulichte Studie „AuS M-Groß-MarWor" von Banatsarchivar Fr. B a 8, der den Leser in daS Jahr 1350 zurückvcr-«setzt, in die Tage des ersten großen städti^ schen Boranschlages, der ersten Steuerbemes^ sungen in der neu zusammengelegten Dran^ stadt. Ba8 bä^t in seiner Abhandlung die alten Bestimmungen der Marktordnung und der Feuerwehrordnung neu aufleben, er verweist auf den ersten Versuch einer Untere nehmungsgründung durch die Stadtgemeinde, auf den Bau deS heutigen Theaters und schließlich ^och auf das damalige Gemeinde^ ftatut und die Wahlordnung. Die Ausführungen werden jeden Freund der lokalen Geschichte fesseln. Dr. Lsudevit P i v k o rchreibt über die Sokol-Bewegung vor dem .Kriege, während Janko Glaser eine Polemik zwischen dem Dichter Ivan Cankar und dem Redakteur des „8taierc", .Earl Lin-hart, vor der Vergessen^it bewahrt. Oberst i. R. Mario Grisold beschreibt die Kämpfe auf der .Wrntner Front 1919. (?i-ne Uebersicht des bulgarischen Genossen-schaftswefens stammt aus der Fcder von Jon k e d i v y. Milo8 t i b l a r sBeogradl behandelt in seiner Darstellung das Genossenschaftswesen in Finnland. Mit literarisch^ Beiträgen in Pro,sa und Versen sind außerdem noch Fran R o Cvetko B o-njavec und M. Z o r z u t reichlich vertreten. Rechenschaftsberichte und Rückblicke auf die genossenschaftliche Tätigkeit bilden den Abschluß des Kalender?, dessen Druck und Ausstattung die „M a r i b o r s k a t i s k a r n a" in sehr geschmackvoller Weis-besorgt hat. Blutige Abrechnung Das fick, in der DelavÄa ulica !n Po« breise befindliche H^uHchen der Wit^ve ?lla-rie Lepes war gestern abends der Schauplatz eines blutigen Geschehens. Anlas; hie-zu gab der Umstand, daß die Frau cS energisch Mehnte, daß chre Msährige Tochter Rosali« mit d^ 35,jährigen Friseur Martin Zdo-I!iek im gemeinsamen vaushalt le'ben würde. ZdolSek li«s^ sich d-shalb gestern gegen'üHer der ??rml zu schweren 'Tätlichkeiten verleiten, wo^i er die Frau mit solcher Wucht geg<',l die Wand schlug, daß sie beMißtloS zusanln^cnbrach. Tr'.ihdein ließ er von ihr nicht ab und be>irbeil>'te sie m»ch am Bvdon mtt den Uä«lsten Nur Mt FMWg, d« W. 1««. Mühe Mlang es den HauÄ>elvotz,»ern, d« brutale« Mam» M überwältigen. Die^rau, die hiebe, einen SchSdelbafiStruch davon-getvagen hatte, wurde ins ^tal über.ührt, während ZdolM festgenommen wurde. Der Fall mir^ gewiß noch et« geri^tiches Mch spiel haben. Der Feuerwehrgau Marwor ins Leben gerufen Madlmtr SsrdlnSek nimmt von Maribor Abschied! Heizt nimmt in „Blodnji ognsi", dem Spiel von Ivo Zorli, im hiesigen Theater der ehemalige Regifs^r und Schauspiels Herr Vladimir SkrbinSek vom Publikum der Draustaidt AbschiÄ». Skrbinöek ist bekanntlich Regisseur am Nationaltheater in Skoplje, wo er sich in kürzester Zeit eine her vorragenidc Geltung zu verschaffen wußte. Die Blatter „Skopski glasnik", „JuZni pre-gletz", „Bardar" und „Pravda" feiern in ihren Rezenswncn die Begabung und das starke Können SkrbinSeks, der !n zahlreichen Aufflihrunssen, wie z. B. in „Pygmalion", „Elga", „Sensationsprozeß" und „Lukrezia Norflia" sowohl als Regisseur, als auch als Darsteller große Erfolgs erzielte. Die Aufführung von „Lukvezia Borgia" wurde in der Skopljer Presse sogar als Markstein in der Geschichte d-eZ dortigen Theaters bezeichnet. Für den heutigen Abschiedsabend deS beliebten Künstlers macht sich in allen Pu-blikumKkreilsen das grö^ Ii^rcsse bemerkbar. Gwik lm MgMck An Mudenc.! ereignete sich gestern ««dch-mittags ei« schweres Unglück, das glück-ltchevwckss kein Mensehr Maribor und der Werkstättenwehr, die vorderhand dem Gau angehören. SMter werden auch die Umge-bungSwehven dem Gau beitreten, sobald die JnkoDporierung der Nachbargemeii^n duvch geführt sein wird. Nach Erledigung der Formalitäiten wurde zur Wahl des ersten Vorstandes des Mariborer Wehrgaues geschritten. Zum Präses wurde der Obmann der Mariborer Feuerwehr Direktor Bogdan PogaLnik gewählt, was von den Anwesenden beifällig aufgenommen wurde. Sein Stellvertreter ist der Kommandant der Werkstättenwehr Alfens K e f; l e r, Schriftfi'chrer Fran> .E r a m b e r q e r und Kassier Josef e r-n i ö; dem Berwalwngsausschus^ gehören ferner der Kommandant der Mariborer Wehr Franz N a m 8 a k, der frühere Kommandant Stadtrat Anton BenediLiö sowie Josef A l t und .H e i n r i ch K e ß-l e r an. Der Aufsichtöausschuß setzt sich aus Direktor Dr. Ianko K o v a L e c, Josef Blaii ^arl Bruiovnik, TH«f«kKt Dr. Joka Seku la und .Hugo Marusig Wsauime«. De« neue« Gau werde» i« den Sitzungen d«S Feuevwehrver-bandes Präses Direktor P o g a n i k und sein Tteklvertveter Alfons Geßler al5 Delegierte ve»t-«tM che« lSI und mchr als 4 Wochen ?S Per-slme«. m. De« ««rleßung»» erlege« ist heute vormittags die Eijlenbahnersgattin Therese A r a j n c aus Mosteöno bei Makole, die, wie berichtet, daS Opfer ihres gewalttätigen Bruders geworden ist. Die Leiche wird obduziert wer!^. m. Si» entmenschter Wegelagerer. Gestern frübmorgens wurde auf der Straße zwischen Kamnica und Bresternica die Wäscherin Ma^'ie S. von einem gewissen L. A. mit dem Messer in der Hand angehalten und in das nahe Gestrüpp geschleppt, wo er sich an der zu Tode ersckjitockenen Frau in gemeinster ?!l^iso verging. m. Folgenschw-rer Sturz über di« Treppe. In LimSuZ stürzte sie dortig<' Gastwirtin Antonie Gaube S^-rart unglücklich übcr nlehrsrs Stiegen, ^aß sie sich ^en rechten Arm brach und Verletzungen am Kopfe und an der Wirbelsäule zuzog. Di? Reitungs-abtei'luna üliersübrte sie ins ^r'?nkenhaiis. m. Z»»i Fahrräber geftol^en. In der IurLiSeva uliea wurd' gestern den» Kaufmann Franz Hvale > ein fast funkelnagelneues Fahrrad im Werte von 17W Dinar gestohlen Das Rad trägt die Eoidenznum-mer W7Z8. Ein zweites Rad kam oe,n Schlosser Alois B a vp ot i 8 vor einem Gasthomse in der Aleksandrova esita abhanden. m. Im ehrend«« Gedenlen an den verstorbenen P^mararzt Univ. Pro«. Dr. Edo 8 l a j m e r spendete die hiesige Filiale des Slow. Alpenveremes 2lX) Dinar für ^ie Antituberkulosenliga. Der Verstorbene war bekanntlich der Älter des Obmannes der Mariborer Alpenveveinsfiliale Jng Vladimir Aa-smer. Herzlichsten Dank! m. Gpeube. Für die arme Frau 'pendete ,.Ungenannt" 10 Dinar. Herzlichsten Dank! m. Wetterbericht vom 9. Jänner. 8 Uhr: Feuchtigkeitsmeffer 7, Baroineter'tand 741. ^^peratur 4.5, Windrichtung NS. Benwl-kung reiluseise, Niederschlag Nebel. Apotvelmnachtdimft Donnerstag' Minank und Alba-neiie. Freitag: Maver tmd Ava? Gchotisch J,l einem schotischen Dorfe stehen zwei Leute beisammen und sprechen über einen Dritten. „Und ich kann diT nur sagen, der Mensch ist der reinste Verschwender, der hat sich ein Barometer gekauft, dem genügt wohl sein Rheumatismus zun: Wettevmtzje^n nicht mshr." p Die «che Eitzu»g des städtische« »e-meinberaies in diesem Jahre sindet heute, Donnerstag, um 18 Uk^r statt. p. Bi^- ««d Vchvcineuiarv. Auf de« Biehmarkt am 7. d. wucke« 1yl> Och^e«, 174 Whe, N Stie«, 34 Jungochsen. 52 Kalbinnen, 3 Aalber, 196 Pferde und 19 Fohlen, zusammen 593 Nück, ansqetrieben. Ochsen notierten zu -.30—3.R. Kühe !— S.25, Stiere 2^?.S5. Jungochsi»?! 2—?.^ und Aalbinnen zu 2—43.50 Mnar pro ?tlo L^beni^^fewicht, Pfeife 200—3000 unid Fohlen 5700—-1^ Mnar Pro Stück B'rkliM wurden 13V Stück. — Auf den schm^ne-mavkt am 8. d. wurden 224 Stück zugeführt, wovon K2 vertust wurden. — lj biz 12 Wocken alte Iun^sch:veine wurden zu 60 _1.20 Dinar pro Stuck, Fleisck)!'chwk:ine vu 4.25—4.50, Mastsch-weiifH M 5—5.50 und Zuchtschweiine M 4.25— 4.50 Dinar Prc Kilo Lc-bendM?icht stshandelt. p. Ei« Gchadenfemr brach iA der Ncicht zum Dienstag im Wirtschaftsgebäude Besi^rs Josef Ko v a ? i L in Zg. Iablane cruS. Der Schsden oon 20.000 Dinar ist durch Bevstcherung gedeckt. P Beim Baumfällen verunglückt. Der 2stjährige Winzer Anton M a i e ö 5 o wurt^ ^im Baumfällen von einem Baum-swmm zu Boden geschleudert, ivobei er Frakturen am rechten Arm und Bein 'owte eine Zdopfverletzung erlitt. Mateöko imird? ins ^?ranenhaus überführt. v. Anstatt eines Kranzes auf das Grab ihres langjährigen An^estelltsn Franzi PlavLak spendete die ?^irma Paul Pirich 300 Dinar für die Antiduberkulosenliga. .l^zlichsten Dani?! ^ Letje e. St«e««u«g. An Stelle deS nach Sl«b-iljana versetzten Eisenbahnbeamte« Herrn KoZelj hat die königliche BanatSverwaltung den Gastwirt Ferdinand B e r g e r in Ce-lije zum Mtglied deS hiesigen Stadtrates ernannt. c. «u Erdstoß i« Uelje. Mittwoch, eine halbe Stunde vor 18 Uhr, ist in Eelje ein heftiger Stoß verspürt ivorden. Manche mochten meinen, es sei irgendwo i« Hause ein schwerer Gegenstand zu Boden gefallen, denn mit einem Beben hatte die Ersr^^inung keine sonderliche Aehnlichkeit. Auf dem Hauptplatze war die l,en des Smrekovec, der Mozirska Planina und der Mrzlica hinauf Tauwetter hervorriefen und an der Sann fi'üb lingsmäßig warme Witterung mit Tempe-mturen Wer IS Grad zur Folge hatten. Viel .Hoffnnng auf einen „richtigen" Winter diirfen wir wohl kaum noch hegeil. „N«G«Or gMvns" Zwmme? 7. O den 10. Nkm«r 1WS. Mim ew Jahr so warm begtime wie t«6, ist tm allgemeinen kmnn noch auf vi«l Arost und Schnee zu rechnen. Freilich ist daS letz-te Wort noch nicht gesprochen; etwa acht Tage lang b^teht noch eine schwache MSg lichkeit zu einem an^iebigen und dauer haften Wetterumschlag. L^n aber nicht spätestens biS zum lv. ISnner deutlich winterliche Witterung zum Durchbruch gekommen ist, haben wir von diesem Jahr nicht mehr viel „Winter" zu erwarten. e. Eine Mkerc-Bidliographie. Am 9. JSnn^r waren achtzig Jahr« seit der Geburt des größten slowenischen epischen Dichters Anton A « ? e r e, der in Rimske Toplie« bei Celje das Licht der Welt erblickte, vergangen. Der Geschichtsforscherverein in Maribor beabsichtigt, auS dissem Anlaß «i«e vollständige Mkerc-Bibliographie mit gegliederter Anführung der gesamten Korrespondenz d«S Dichters, seiner Publikationen und Handschriften sowie aller gedruckten unl handschriftlichen Literatur ilber Mkere her-RuSzugeb^. Um die Bibliographie so vollständig als möglich zu gestalten, wendet sich der genannt« Verein in Marwor an die Besitzer von ASkerc-Material mit der Bitte, ihm dieses Material zur Einsicht zu überlassen oder solche Mitteilungen zu machen, die sich für di« Zwecke der Bibliographie verwenden lassen. Die Zusendungen werden an die Bearbeiterin der Bibliographie: Prof. Mavla B o r 8 n i k, Celje, gimna-zija, erbeten. c. von der «tadtbibliothek. Die städtische LeihbMothek in Telje hat im abgelauftnen Jahre 28.079 Bücher entliehen. Davon waren Nl7 Bücher wissenschaftlicher Art. Ron den schöngeistigen Büchern waren 17.48V slowenischer und s«rbokroatisc!^r Sprach«, 9477 ab^ in deutscher Sprache geschxieben. e. Wichtiger Ter«i«. Bon der Gteuerver-waltung in Celje wird unS mitgeteilt, daß die gesetzlich festgesetzte Frist zur Gnreichung der Lohnbüchel am 31. Jänner abläuft. Wer fich vor Sieden bewahren' will, sende die Lohnbüchel seiner Angestellten sofort an die Steuerverwaltung ab, da bekanntlich die verspätete Einreichung mit empfindlicher Geli»strafe bedroht ist. c. Der Gchsteig an der Mariborska eesta in Gabevje befindet sich in einem jämmerlichen Zustand.. Teilweise ist er so schlecht, daß die Fußgeher «S vorziehen, auf dem 55ahrweg zu waten. Namentlich jener Teil, wo die Mkeröeva uliea w die Mariborska cefta mündet, ist ein Greuel. Wie kommt jener Fußweg der Mariborska eesta überhaupt zum Namen „GeWeig"? Weil man be- Iuooslow>«n erleiqM Sl«mpla-»efuch Me di« Bertretmlg der „Reichsbahn-zentval« ftbr den Deutschen Reiseverkehr" (IRDlB) in Beoyvaö mUteilt, hat di« V?-neraldirektion d«r jugoslawischen iklsenbah-nen beschlossen, sämtlichen Besuchern dzr IV. Olympischem Mnte^piele und der XI-Olympischen Spiele ÜV5S Ermäßigung für ^« Mckfahrt von Garmisch bzw. Beritn nach Jugoslawien zu gewähren. : Faßbaltreffe« Ju^oflawien-«riechen-lMtd in Athen. Das fällige Fußball-Anderspiel zwisch^ Jugoslawien urid Griechen--land findet Ende d. M. in Athen statt. Das Wettspiel verspricht «cht interessant zu werven. Dle jugoflalvis^ As wirb kein leichtes Feld hab^, denn die Griechen sind, wie eS die letzten Ergebnisse zeigen, auf »eignem Bo<>«n ew gefährlicher Gegner. Di« jugoslawchhe Auswahl wird bereits der neu« NervandSIapitän Stmis zusammenstellen. Wahrschetnl^ wir^ die Mannschaft des BSK mit 1—S Zagreber oder Spliter Spielern ergänzt werden. : Neml Siadte bewerben sich «m dte ivlympischen GMe 1940. Um die vly.npi-schen Spiele 1940. für die ursprünglich nur 5^pan «nd JtMen tn Betracht gezogen wurden, scheint ein heißer Kampf zu entbrennen, da nicht we^r als neun Städte den Ehrgeiz ha^, den großen Wettbewerb mneri^b hver Z^uern zu veranstalten, und zwar: Rom, Athen, Barcelona, Buenos Aires. Budapest. Dublin, Helsingfnrs, Dok^o und Lausanne. : Italien startet nicht w Aus gut informierter j^uelle wird mitge-terlt, daß Italien am diesjährigen Davis-Cup nicht teilnehmen werbe. Dieser Be- schluß soll seine BegviWdung in d«r Anwen. bung der Sanktionen gegen Italien haben, wie ja überhaupt Italien auS diesem d« an der Mehrzahl der auSländilchen KvnSurrenz n,cht teilnimmt. : Rmnönische Frzebe»sdeleglert« i« B«-bapeft. Eine rumänische Delegation, bestehend aus Meagu, BoteSeu, Oberst Da-Villa und Dr. Buteanu. bst in Budapest em-getroffen, um Verhandlungen A»oeÄS Abschlusses des Sportverkehrs zMschen Ungarn. uÄ Rumäniien zu führen. Man rechnet diesmal mit dem ^tandekommen «^ner endgültigen Yerstündi»on / .Muvtsn Si», IXI»rg»?«t« von p»rm«... Das Gesetz der Willf Tasel». Fr«uen, die Bärte tragen, sind durchaus nicht eine Erfindung von Sc^ubudenbesit-zern oder besoniders geschäsStüchtigen Wan-derzirkuSdivektoven, sonl^rn eine mitürl^che Erscheinung, die sogar häAskger vorkommt» als man glmtbt. ^on auf all^ ägyptischen Reliefen hat man Davstellnngen von Frauen mit Bärten gefunden. Di« Ausgrabungen im Lande der W^vaonen find ja für di? turgeschichte der Menschheit von jeher oon großer Bedeutung g««sen. Berühmt ^ werden ist in dieser Hins^ vor allem d«S Bild der K'iw!igin Hatso^ton, aus der 18. Dynastie von Dheiben, bie aus diesem Rel:«s fbets nur im Schmuck eines vollen, NGch der Mobe gestutzten Bartes erscheint. Im übrigen scheint die einen Bart tragende Fvau Mlch im alten Rom schon ^ine recht alltägliche Erscheimmg gewesen zu sein, denn eines der Gss^ der „tzwSlf Tafeln" verbietet den RSmerinuen «ÄvülSich, fich die Wangen «bMschaVen, ober e»tfteheno«n Flamn scnst irgenldwie zu bcheitigm. DicseS Geptz muß ^o^ s^r ftve,^ gehandhÄit wovt^ ^n, denn b^ vbmischen Da«e« haben sich gef^, was timnecht« «twaS heißm» will, hat die Erfahrung doch meilft gelehrt, daß eS die weibliche Viteilkeit in Dingen der Schönhe^ und der Mo^ selbst mit dem Teufel aufnimmt, vsn Dy«m->«en kMz z« fchw^gen. die Venus ist M Aiwisfen Zeiten u«^ «i«« VlM harMllt. w»rbW. DaS »M j uns schon gar nicht in den Koq?f gehen, beim für gewichnttch ist un» diese Göttin r»ohl ider Inbegriff alles Schiwen und Bezaubern-ben. Auf der Insel Cypern alber ist die Ve. mis im Altertum immer nur als bärtige Vöttin gestaltet unb verehrt worden. Bc-n Typern aus ist der Kult der BenuS im Bart sMer sogar nach Rom verpflanzt worden, und auch hier genoß die Göttin in dieser UNS unverständlichen Darstellung gro^S Ansehen. „Vsa «atm s««st mib gutmütig." Aus Mngeren, unS näherliegenben Epo« chen sind uns nicht weniger !^ispiele vun Frauen mit Bärten geschWlich überliefert woÄ>en. Da wäre zuni^t einm«! die im Jahre 1ö>ö0 M Lüttich ge^vene Frau Helc-ne Anonia zu nennen, die es zu ihr^ jZcit KU gr her Berühmtheit gebracht hat. Wie die zeitgenösstschen Chr.niken berichten, hat Frau Antonia einen wallenden Boll bart getragen, der so lang gewesen soll, b»ß er ihr ^inahe bis Mr Hüft« reichte. Aber trotzdem ist .^lene Antonia Zeit ihreS Lebens eine echte Frau geblieben, und oie Zahl ihrer Verehrer und Liebesabenteuer soll nicht gering gewesen sein. Der belgische Gelehrte Dr. Charut hat fich später einmal init diesem Fall der He« lene Antonia befaßt und hat sogar ewe um-silMAveich« Biogmphie über dies« Frau geschrieben. Jebenifalls zog er aus seinen ^''tu-d!on den Schluß, daß bärtiqe Frauen von Swb«r bch»iib>'»F guwiütig mtd vo» Shaval- ter besonders anstänldig sein müßten. Frau Helene Antonia wenigstens soll ein Muster an Sanftmut gewesen sein und außerdem Gefühl gehabt ^ben. Vielleicht ist d^es daS G^rmnis ihrer Ers^lge l«i den Männi»rn g«^en? Die ftolß» MarGRrettze »sn Pimna. Auch die Geschichte anderer Frauen, die einen Bart getragen haben, lehrt, saß fie dadurch ihr« AnzichungSkraft aus Männer nicht verloren haben. Dies mvg fich zum TeA damuS ««klären, daß der Barv.vl»chS erst in späteren Jahren in stärkerem Maße einifetzte. Außerdem P der Geschmack t» früheren Zeiten in dieser Beziehung bestimmt ein anderer gewesen als heute. D« Ehen dieser bärtigen Frauen find allerdings durch weg unglücklich gewesen, was wahv^Zinlich darauf zurückzuführen ist, daß nach dem Gesetz der sich anziehenden Gegensätze itt,w«r zwei Naturen zusanlmentamen, nicht zu» sammenpaßten. Diese Frauen gerieten meist an Männer, die keine Mänmr «aven, sondern SchwächliTrge und verweichlichte I^ig-linge. und dies konnte auf die Dauer nc-türttch nicht gut tun. Ue!^igens ist auch eine Schwester Kaijer Karls 5>., W!argar^ rlon Parma, eme Frau mit Bart gewesen. Die ^rzogin sull nach Berichten von Zeitgenossen so^r än-ßerst stvl^z mrf ihren bärtigen Schmuck geblickt haben, und eS gab kein fichereros Mit. tcl. sich ihre Gunst zu versa>!^n,^ der sie f(>st ernst und voll machte. Feeiteg, 10. Iilnner. Beograd 11 Schallplatt«n. Il.ZY Radioorch^ter. 13. IV Volkslieder. 16.20 Radioorchester. 18 JaK^musik. 18.30 Schallplat ten. 19.1S Nachricht. 19.80 Ztun^ der Nation. 20 Sinfonieorchester der Königlich. Garde. 22 Nachrichten. 22.20^23 Schall» platten. — L ju bl ja na 12. 1.^^.15. 18.20 Schallplatten. 19.30 Stunde der Nation. S0 Fvanzösisch« MusiL. 22 Nachrichten. 22.15 ^nzert aus einem Restaurant. — Wien 7.25 Schallplatten. 11.30 Stunde der Frau. IS Funkorchester. 14 Sihallplatten. 16.05 Franz Lehar (Schallplatten). 19.30 l^verot« tenschjager zu verp^i^ede-nen Zeiten. 21.20 BvaihmS-Konzert. 23.4d Tanzmusik. — B e r l i n 17 Musikalische Kleinkunst. 18 Leipzig. — B u d a p e st 1S.0V Schallplat-ten. 13L0 Zigeunermustk. 17.30 Valcnmu- fik. 19.30 Opernübertragung. _ L e i P- z i g 12 UnterlhaltungSkonzert. 15.15 DslkS tän^ und Lieder. 18.30 Lieder von Echu-bert und Hugo Wolf. 2.10 Operetten^ und Tonfilmschlager. — München12 Unter-haltungSton^. IS.Iö Deutsche Ddufiker. 17 Konzert. 20.10 FuMrettl. — Prag 18.10 Deutsche Sendung. — Warschau 12.40 MittagSkonzert. 1V.30 Schallvlntts'n M.40 Danßmusik. D« Waienhavs. Ein kleines Mädchen s^t vor einem großen Warenhaus, mit ei« ner Krone in der Hand, und weint. „Was hast du, mein Kind?" fragt mitleidig eine Danl«. — „Ich nröchte mir geme einen Luft ballon kau^n." — „Du hast doch Geld, geh hinein!" — „Ich »vage es nicht." — „Wa-rum denn," ^ „Ach, erst gestern hat mein Vater gesagt, daß die gro^n Waronhänser «lle Laute t»t «a^." d« lv«. 7 Gewinnung neuer Absatzgebiete Ersatz für den italienischen Absatzmartt / Englisches Verständnis für die Jugoslawien durch die Santtionen entstandenen Schäden / Verhandlungen mit Frankreich, Spanien und der Schweiz AiMhlich der Berlautbiarung des ItervabsK über i»ic V-erhsla« .^ien für seine schwere Lage in England, das «S auch Werst KU Berhandlunzen ein-ll^. Mit Rüc^cht auf die Struktur der Ein fuhr dieses SandeS sowie die Qualität unv Natur unserer Erzeugnisse waren unsere Wünsche gegenüber England schon im voraus begr^t. An einen Matz von We^ch-holz in England konnte mit Rücksicht auf die alten Beziehungen Englands zu den nor-drsichen Sta^n und die bessne Qualität ihres Holzes und schließlich auch mit Rücksicht auf die Pretse nicht gedacht werden, jugoslawisches Hartholz findet dagegen einen verhältnismäßig günstigen Absah in England. Es blieben noch gswifle Erzeugnisse der Bteh- und der Geflugelwirtschaft übrig, deren Tinfuhr nach England durch hohe Kontingentierung und starke Konkurrenz erschwert war. Es handelt sich hier vor allem um Baconspeck, S5i'mren. TrutHlühner und sonstiges Geflügel und schließlich Eier. Die jilgoslawischen Wünsche waren hauptsächlich darauf gerichtet, die hohen ZoNäpe zu ermäßigen und k«'friedigcnde Kont:ng<'n-te sicheWkstellen. Die Engländer sind diesen Wünschen hinstchtliK der Zollsätze nMtSn-dig und hiwstchtlich der Kontingente größten t^lS entgegengekommen. So haben iic d«n Zoll von 15 Penny auf 120 Stück Eier der bis fetzt unsere Eiereinfuhr nach Ens^l-and unm^lich machte, vollständig abgofchafft und dm Zoll auf Truthühner und AüMge^ von 3 auf 1 Penny vom Pfund herabzese^t, wodurch die Einfuhr dieser Produkt? für J-ugola^n wieder mi^glich geworden Hinsichtlich der Kontingente wurden solxirn-de Üei^reintoimnen getroffen: für Eier wur de Jugoslawien ein Monatskonting-'n: von 333 q, fÄr Truthühner von 2500. für Ge-flii^l von 833 und für Bsconspeck u. ken von 1280 q bewilligt. Der Wert dieser Begünstigungen kaim bei den gegenwärtigen Preisen auf 80 bis 100 Mill. Mnar im ^hr gesetzt werden. Telbstverständl'ch gel ten alle diese Begünstigungen nur für die Dauer der Sühnemaßnahmen und haben präferenziellen Charakter, d. h. sie gelten .ausMi«Nich sÄr Jugoslawien. .Iugolwwien wurde dadurch innn^'rkin die Mögliichteit geboten für <^ine sol'do Arbeit und für die Anklvüpftung von Be^^ieh« ungen mit England, durch die auch in Hinkunst der Mfatz unserer' Erzeugnisse in diese« Lande erleichtert wird. Die Berst-ndi-gung mit England trat am .T4. Dezember in ^licr A^^lle und ÄHÄHren, mit denen fie verö".nden sind, unausnützbar. Im übrigen sind die Verhandlungen mit Frankreich noch nicht beendet und werden noch fortgesetzt. Außerdem werden auch mit anderen Ländern, vor allem mit S p a n i e n und ullen-falls auch mit der S ch w e i z Verhandlungen eingeleitet werden. Diese Verhandlungen werden selbstverständlich in erster Neihc von der nieiteren Entwicklung der Tijhne-pMik abhängen, Die Bedeutung unserer Verhandlungen init England sow'e d^'r zukünftigen Verhandlungen mit Zpanicn darf nicht bloß in den erreichten Ergebnissen er^ k»Nckt werden, smidern vor allem dari^ daß Abkommen i^ber gegenseitige Hilfe 'nl Zusammenhange mit den Sühnemaßnahznen und ihre lot^ale Anwendung die geg?n'c!ti-qen wirtschaftlichen Beziel^ungen auck» für die Zukunft zu fördern geeignet sind. BSrsenberichte LjMjana, 8. d. D e v i s e il : Berlin 17S6.08-17W.9K, Zürich 14S4.32 bis 1431.2V, London 215.66—217.71, Newyork Scheck 4343.94-^380.25, Paris 289.25 Vis 290.69, Prag 181.4^-182.58; österr. Schilling fPrivatclearing) 9.10—9.20, Kompensationsmark 14. Zagreb, 8. d. Staatswerte: Krieasschaden 355—356, 7?e JnvestitionS-anleihe 76—78, 7<'/o Stabilisationsanleihe 76.50-0, 6?8 Aegluk 62—62.75, 6»/° dalmatinische Agrar 60..'i0—61.50, 7°/o Blair 70-71.57. 8?S Blair 80-80.75, Nationalbank 6320—6500, Agrarbank 3S8—231.50. Aoko-Gaumwolle wird auf Orund Provenienzen, und zwar der amerikan'lchen, argentinis^n und brasilianischen, b-"! Verwendung der billigsten dieser Sorten dem Liverpooler Marfte festgesetzt '»erden. Der neue Liverpooler BamnWolvertrag« In Liverpool wurde ein neuer Bert rag über den Handel mit Baumwolle abgeschlossen. der den Handel mit gereinigter ^umwalle ans Nord-, Mittel- nnd Südamerika, Nußland, Afrika nnd Anstvalien umwßt. Die l^rundthpe des Vertrages ist ^r ame-rikanifche Standard. Die jetzige Bn.g« ist «Middling" (Universum Standar*») Mt einer k^^erlcinge von mindestens 0.87.^> Jn-lbes, gltter Qualität. Die No4iernnq für X Mariborer He«- und Gtrichmarkt vom 5i. d. Zugeführt wurden 8 Wagen Heu. Gagen (»summet und 3 Wagen Str'.li^ Heu wu!^ zu 50 bis 60, Grummet zu 50 un^ Stroh zu 30 bis 35 Dinar pro MpterMt-ner ftchandelt. X Die Maridsrer Veidens«chriken sind von der unlängst vorgenommenen Erhöhung des Zolls auf die im AuÄand g!^-färbten Textilwaren von 60 Para ans Dinar pr? Meter schwer betroffen. In Jugoslawien besteht eine einzige Setd?nn»arcn-färberei. die aber mit Austrägen derart überhäuft ist, dasz sie fttr andere Unternehmungen nicht in Mträcht kommt. Wit? aus Beograd berichtet wird, dürften die eingeleiteten Schritte dahin einen Erfolg haben, daß der bisherige Zollsatz um ein Jphr verlängert wird. der Zwischenzeit sollten in Jugoslawien Seide,nvarenfärl'ereien ew-gerichtet werden. Wie eS heißt, trägt sich eine Wiener ?^?ürberel, in der bisher !>> hie-ftgen Äeidenfabrrlen ihre Waren färben lie^n, mit der Absicht, in Maribor einen Zweigbetrieb einzurichten. Am Ziillam^ liegen große Mengen aus dem Ausland wieder eingetroffener, gefärbter Seidenwa-ren, die die Eriken lvegen des 'mmenS hohen Zoll nicht übernommen bt^n, m der Evwcrrtung, daß die Zossevki^hnng ruckgängig gemacht wird. X Borbereitungen für die Revifion de» i Zolltarifs. Im Finanzministerium wuirden ^zwei Fachausschüsse eingescht, die sich mit der Ausarbeitung eines treuen Zollgesetzentwurfes und der Revision des Zolltarifs be-fafsen -werden. Allgemein hat sich die Ansicht durchgedrungen, dasz die gegenwärtigen Zollvorschriften, die größtenteils noch aus dem Jahre 1899 datieren, schon lang« nicht mehr den modernen Verhältnissen entspre-! chen und abgeändert werden müssen, .tzie-' b^ soll auch die Frage der Kontingentierung der Einfuhr angeschnitten werden. X Eine neue Lederfabrik. Der Nieder-garvg der Strohhutindm'trie in D o m i a l e hatte die SMießung der meisten Betriebe zur Folge. Die ioeltsäufigeig-betrieb einrichten will. Der diesbezügliche Lokalaugenschein ist für den 14. dS um 9.M Uhr anberaumt. X Die in Griechenland blockierte« jugo-slawlschv« Warenforderungen beliefeu stch zu Jahresende auf rund 4'4.7 Mllionen Dinar. Dazu kommt noch der Saldo der Konr-pensationsbons in der Höhe von 21.3 Millionen, sodaß un^ Griechenland insgesamt 66 Mllionen Dinar schuldet. X Feste Hopfenpreise im Ausland. Nach Zaazer Meldungen sind in der letzte,! Zeit am dortigen Hopfenmarkt wieder fe'ste VreiSteTidenzen zu beobachten. Erstkiasst«^ War« notiert gegenwärtig 1250 bis l.'ivv Kronen pro 50 kg. Aehnliche Meldungen kommen auch aus Deutschland, Frankreich. Belgien und den Vereinigten Staaten X Der Vrtschaftsrut des Balst»ab?mdc» trit am 10. d. in Beograd zusaminen. um wichtifl? Bes.chlüsse zu flössen, di? besonders Jugoslawien botreffen. Es hand.-lt sich vor allem um den Abschluß neuer HantielSlib-kommen zwischen d^ einzelnen stalten innerhalb des Bundes. X Neuerliche Frankabschmächung. Der französische Frank hat in delt letzten Tagen an den auswärtigen Börsen abermals eine Abschwäch'ung erfcchren. In Paris hat der Dollar abermals den oberen Goldpunkt erreicht, sodaß man mit einem netkkn Goldab-! ssns; rechnet. ! X Im Clearing mit der Schweiz wuch5 der jugoslawische Saldo zu Jahresende auf rund 140.000 Franken an. X Die Weltprodvttion vn ttunstseide für das Jahr 1935 wird auf 1087.65 Millionen 'ngl. Pfurvd (Pfund — 0.453 kg) gesktiätzt, während die gesamte Produktion 'm v^ahre ,0:^ 836.63 Mll. Pfund betrug. Am s^^rk. lten stieg die Produktion in Italien, Deutsch land, England, Japan, Amerika nnd !^rank reich an. X Vergrößerung des Welthandels im Z. Quartal l93S. Der Monatsbericht des Völ-ker^'undes weist für das 3. Quartal 1935 im Vergleich zur selben Periode 19Ai eine Vergrößenlng des Welthandels aus, und zwar wertmäßig um S.N/« tind n»?ngen-mäßig um 1.S1S. X Krise in der bulgarischen TextiUndu» strie. In Gabrovo, dem Zentrum der bulgarisch«^ Textilindustrie, '^ben 21 Tlirttl« sialbriiken mit 1. Jänner d. I. ihre Betriebe eingestellt. Es hatidelt sich um Fabriken von WMtviikotvge und Ban^ollerzelngntssen. X dennoch auf der Leipziger FriihjahrS«»effe. Die nlehrfach ausgi?spro-chene Vermutung, daß Italien auf Grund der Sankt^onSpolitik der Völkerbuitdstaaten von einer Beschickung der Leipziger Früh' jahrsmesse 1YS6 <1. bis 9. Mär») Abstand nehmen würde, hat sich nicht beivahrhei^tt. Wie das Leipziger Meßamt soeb<'n aus Mai-kmd er^rt, das amtliche italienischc' Exportförderungsinstrtut (Znstituto Nazis-nale Z^scifta per gli Seambi von l'Estero^ seinen Ausstellungsvertrag im gleichen Umfang ttne im Bori^r erneuert. Die italie-nist^ Ausstellung wird etwa 600 qm groß sein und im Ringmeßhaus untergebracht. Die Kollektivausstellung der italienischen Fir men 'mird Jndustrieerzeugnisse sowie La:Ä>es Produkte einschließlich Lebensmittel und Nol) stoffe enthalten. X Die ,,P«trol«mi^ellschaft", emeS der größten Handelsunternehmen in Ant-nievpen, hat um die Äonkursvcrhängung angesucht und außerdenl alle Angesiell^en enäassen. In seinem .^onkursgesuck) er-ivähnt das Unternehmen, daß es 'nfnjg.' der Sanktionsanwendungen gegen Italien in die schwierigste Sitwition geraten sandel5ab-teilung bei ^r britischen Botsch-af: in Tokio die statistischen Dateti über die Erpan-ston Ja^ns auf den Weltmärkten nunmehr geordnet habe. Mch diesen Angaben schreitet Japan besonders auf dem Textilmarkte fort. Es wurde festgestellt, daß die «lesaint«' Verstärkung der japanischen Ausifuhj^ >,on Dv^lprodukten 75?8 zum Nacht-il Cmi?« lands betrage. X Steigende Arbeitslosigkeit in der Tfche« ch»flo«»akei. Nach den vom Präger Arbeits« Ministerium provisorisch ermittelten Ziffern sind im T^zember in er Tschechoslolvaket 797.190 Ar!^itslose gegenüber 6'^.9i0 im November gezählt worden. Es e,.gibt s^ch sv^ mit eine Zunahme der Arbeitslosen nni 118.3S0 Personen, das ist inn 17.47^ Die Ziffer für ^zencker 1y35 ist um oder um 5.v^/o höher als die vom Dozeinder l9A4. X Weiterer »ückgaug der rumänischen Veuziupreise. Die mit der Einsührun^j ^er 38?oigen Nalutaprämie in Rumänie!: eingetretene Stagnation am Benzinmars hölr weiter an. In letzter Zeit sind namhafic träge lediglich für italienische R^hnunq ae-tätigt worden, obwohl dieses Land se'nc Ein fuhr aus Rumänien in Gold oder ^e-usen bar beMlen tnuß. Me anderen ^iaaten haben ihre Be^^üI? ^ast ganzlick) ein^esteNt. Die Notierungen ab ^konstanza lixisci' m?i tere starke RÄckgänge auf, und uiurde Leichtbenzin bei zirka 60 3chwerl»en'^sn Leuchtpetroleunl 27. Gasöl .ii^ 7»! ttn> Bunkeröl bei 14 bis 15 cnnl. Golds l''lliini pro Tonne gehandelt. X Die Erhöhung der Wütertarise der Deutschen Reichsbahn. Neichöverkebrc'Nli'ü-ster v. Elz-Rü'I)enach befaßte sich in einer Rede vor Pressevertretern mi! den anc^/kün' digte,! Erhöhungen der Gtütertarife. De: Minister teilte u. a. mit, daß im Per on^it verkehr an eine Tariferl)i.>liung nick't z^edain iverde^ Die Erhöhung gelte ausschli''s^!i-l; für die Güter- und Tiertarise. Dabei sell.'n, iim eine Verteuerung der LebenSlxtltnng für di.' minderbemittelte Bevölkerung zu verhindern, die Tarife für besonders michti;V<»Ii»i»iUeo. Z u?»6 Z ?im» mer. 5ofrt d«»Iok>?»r. uiiä mvbt. Ämmer. I^spiötiiiro. Qospmk» Z8. 227 unr. l?o- s! sinovs ?8. 91 >^Ilell Ver»^»nn, l t1ün>:ö!c»«tsn. 1 Wssedltssten. ^nziukruilLn: tlausmelstvrln, Lest» 55. 2!? l Suode Ärtai««l ^»lew« Alv dk sovy vinar aut Verzlc^^e« runespollcen. LlcdersteUun» un^ Xvteiwskme. I.^ater »vru Zadnik« »o «Ue Verv. Z08 >Velr«u k»uk dos neuen >Voln«5 vilÄ 6er alte >VeIn ijber clle t'ssss ru l>in 9.— per I^ite? ver» Icaukt. ?u verkkluien Itter» veise «vr^tklasÄicer >Velll» veln. roter >Vetn uoVlr »ueden ein 0»rI«liGa vop vill «oo.— un6 vin lZ.olW.— eexen «ute SleliersteUuNU una »oleke Ver^lnsunz auk 6iv 0»uer von 6 «ler b^o^ n»te. XntrR«o erbeten unter »Kein Metko«' »n Äe Verv. 164 I stlette» ftiRsvkGii. velvde» Äuck koeken Ir»nn. »nvdt Stelle. 6. v»um»n. ZlS ^»d»«on! SaIon«»raZiur. tioi» mit Sploiel u. viteksrka^ton-andau. Spelsertmmer. »lt> äeutsek, mit «roösa l^viler-spieeel l5.5X55. «rolle tiün» «eukr. 0lver5ss. ^är V'.'r^v. _^_ lm Zentrum cker ätsät vlr6 sekünes I^mer tmi: tt.?t: u. vlvsn) von I1e?rn m!t ri«vm 8odn otine V — mülrIickLt mit va Le5uc!>l. .>n-tr^se unter »A^oäern« an 6,e Verv._ 214 vesuedt Tvel-. evvnt. Vrel-tlmmeevolmai» i» Vjjia M 2 Personen »b 1. o^vr krlltier. Xneedote untvr »ln-«enteur 4V« »n äie Vyrv. 228 llBdr. KRA^oli»». »priedt »io-venisek. »erdtsed u 6outscli, mücktv dei Xinäe? «ler in einer Kttet^e unterkommen. Ottille k'erk. Ieäreuslra ul. 2a!/e. IVlsribvr. 224 Notelstudentr»« mit .Iab?re?> -euenlssen »uedt Stelle. Lr-dvten unter »1'üekti«« sn öte VervaitunT. 177 «vlik^vkr!K Ve» ?G«« >t»ck lttko«-»E«» »t«ok«>>, dei»» «»6 dr«i»»»a. iae« »I» S.Ke.t K«»6»v " 6«« ^u«««d«o voa ^lok k»t. V«»» 8!« ka— j» «1»«»«» liluredariaLt «t«r tr«t-5»u«r«tokk» ÄiGee «1»? k»il«»6«« 61« ?»«» u»6 uo6 6»» kl»at »u»6 OGM«d«. kr«««» m»6 ^uolr«« v«r»e1lvia-6««. Ol« vir6 volI»tR«1iS H>fi«6«^Wrß«»t»1It «o6 81« tü1»1«a «w d«d»^1t«k«» Vodl»«i». lliUw«r»uji«» v«r6«a 6«»«»»»«» «rv«1ol»t, 8i« »i» ßUiuiUek mit 6«r Vl^vr»«! ^«e»«1S»«a IlSkw«». U»ut»d» «vdariuoH«» i»«r6«» <«d«Ut. Lot»iw6uag v«r»odi»1a6«t. 8l» >r>»»«» «d»«» 8v1»«I» u« «ia« Gs«»« tk««m«r ltl«1««e t»»E«a i>d«e»U vo> ^otdsle«»» lr^t. I>«r?r«1» 1»t Uu»««>,t Meie Ziellei I Sodiidsteoperla tür telne ^r-delt v!r6 sofort »uke^nommen. K. VuIcaSinovIL. ^lok8l>n»1rov2 ce^ts 13. 2ZS Lin lustjxes Nuslk l'rlv V'ir6 Mr »tün6iL auieenommen. — l?e»taursnt »I'ri roZi«. 182 Kontoristin, pertelc^. seid-8tSn6j«e krostiseke ?(«>r7e-sponäentin virä tür Nanävls-unternekmen «esueilt. Vlierte unter »Krostlseli I9Z6« an 6tv Verv. . >1«^ ^»k Lraack b«»o»6vr«r V«rewk»rnux«n »>t Lr»OUsser» k»>m j«6er l.«»or 6>v»«s »NttG» «>»« Mn»reiel»e»6« S»ltk»t koäell «U« 8 o Iieutv. Svncken alG Il«I» LsU. 8v?vtee >oUi«vl6«v» vllv» _ VIII». 5 Ammer. V«^ilcsttis7t. lZarten. 16<).00V. Veud»«, Z >Volinnntren. Oartc.' 110.000 vin. — vesltr. 40 Jocb. ne ebene k'eläer. 2 «r. tlÄu-ser 26v.l^. I?api6bü v (Zo-sposlra ul. 28. ^sribor. 22K tl?oek eine KÄodin vlrd aui-genommen. I^estaurant »pri roZi«. 18Z Nerrliokes. luxuriöses VVoko. Ii»«» mit xrovem (iurlvn. OdstTartvn. ö»6ebas5.w8 mit allem Xomtort. /sntraltlel' «UN«, elektr. I.iekt. tunL. 15 5i1lnuten vom Z^en» trum A/laribor. lierrli.'be 1.a«e. vir6 vesen Ümsisälua? vor« kautt. öeviesen. kostet 6gs Hau» 1.109.^ vin, V'rkauk-I>rel8 ist aber 850.M> l»!nar. ^n>trLUo unter »1.u»urie«« an 6ie Verv. ^18 l Z» msvlik klal»»edu«ker aller (Zeläili-»tltute lrauien unsfnet das untere Fack) de« Schre'k'ti-sches. nimmt verschiedene Mappen und Kcis-setten heraus und holt von ganz hinten endlich die kleine, schön gearbeitet? Schmnck-ftstaitulle aus Mcnhol^ Gold, und Änarl leeinilagen hewor, S^chilk Ndeiotze gr. hört hat. ^»ttdruil lehnt btaß uich st«mn n«he» dem Echvei'ttisch. Gs wird gut tun, den une.-b^ei, Ring der toten Sybille neben den echten zu halten, den Arnulf ihr gebracht hat. To aufwühlend und schrecklich all diese Dinge auch swd, es wird sie doch beruhigen, den Ring, den fie heute am Finger der Tvttn auf dem GemSlde gesehen hat^ in der Hand M halten. Zu wissen, daß er es nlcht ist, den ihr Mann ihr brachte. Arnulf nimmt aus einer Lade einen kleinen Aasten und aus ihm einen Schlüssel. Dann Sffnet er die Schatulle. In einzelnen Fächern auf weißem Samt ruht das Geschmeide. das die schöne Sybille Udelode yi-tragen und das sie geliebt hat. Da ist der PierlenschmuS, von dem Arnulf vorhin sprach, da der gwße ASuamarin, mchrsee weniger wertvolle Ketten und Spang?n und Armreiifen. Und da der Vhering. Glatt und rund wie der. den Arnulf Gudrun li, wunderbarem Feuer, di« Arillanten. die dix-leuchtendgrünen Sinava^den infafsen^ sind sehr weiß. „Mr haben damals ?toch davon gesprochen, wie vollkommen die Nachbildnngtn stnd. Aber man hat ja oft davon gehört daß amerikanisch« ^llarprinq^essinnen und europäische Fürstinnen ihr« ivertvollsten »vlei-ne nicht tragen in der Furcht vor Diebstählen, und daß sie sich fa^lhafte Imitationen machen lassen, die jeder Menlsch sÄr echt hält. So unglaublich gut ist auch dieser schmuck gemacht, beinahe zu gut. Die Steine sind ganz ohne Flecke und Msse, aber man loeiß ja, daß kein Stein von jeher so o^t und so wunderbar täirschend imitiert nmrde, wie gerade der Smaragd. ES gibt historische Beispiele dafür, die ich dir e^n andermal er'« Mle." Gudrun antwortet nicht. Mit Vrennend-n Augen starrt sie auf die grünen Vteine. „Hier ist die Halskette, das sieW du, Gudrun." „Wo aber «st der Ring?" „Ja. wo ist der Ring?" Er liegt nicht in der Schatulle. Pie ist l»Vt vollkommen leer. Aber unter den anderm Schmuckstücken, die Arnulf noch einmal dutch jetzt durch seine jetzt leicht zitternden Finz-r gleiten läßt, ist er ebenfalls nicht. Der grüne, gleißend«, große Stein wäre auch un-m^lich kB übevsehen gewesen. „Das ist ein teuflischer Zufall, Gudrun! Ich verstehe es nicht! Aber ich g«^ dir noch einmal mein Ehrenwort, daß alles ko ist. wie ich es dir vochin enzä'hlie. Mehr kann ich ni'cht tun." „Du mußt doch damals gemerkt haben, daß der Ring fehlte." „Damals? Als ich die Perlon und d>e Ringe zurückerhielt? Nein, da habe ich die Sachen einfach weggeschlossen und überhaupt auf nichts weiter geachtet." „Du hast eben gesagt, du hättest — dem ersten Ä^nn deiner Frau den Brillant-schmuck dann zurückgesandt." „Das stimmt. Jch nahm die Brillanten aius der Schatulle, legte die Perlenkette, ^ie Ohrgehänge und die Ringe hinein und ver-sch!loß das GanM. Nie wiel^r habe' »ch «s abrührt." „Und du hast wirklich nicht gemerkt, daß der Smavagdring fehlte?" „Bestimmt nicht. Die Smaragden nahm ich doch nicht wichtig, ich achtete überYaM nicht auf fie, sah sie mir nicht an, da ich doch wußte, daß stc nichts wert waren." „Du hättest aber doch denken kdnnen. der — Mör^ hätte den Ring genommen." „Das konnte ich nicht denken. Denn von einem Raub nxlr ja die Sybille trug die ivcrtvolle Kette, die vhrge^ng?. den Ring mit der großen Perle unid Kwel andere Ringe. Alles »var unangetaste: vt,r. Händen, als ich sie fand. Außerdenl stand ihr Schreibtisch unverschlossen, wie eS 'o chre Art war. Eine nicht unbedeutende Tumnie lag lo-se darin, ganz vorn, beguem zu greifen. Nichts war berührt. Nein. Gudrun, ein Raubmord steht anders auS." „Aber du kannst nicht leugnen, sasz es mehr als seltsam ist, daß gerade der Tina-ragdring fehlt." „Das leugne ich auch nicht. Denn ez kriskt mich ebenso tief, vielleicht noch tiefer as dich. Dieser dumme unglaubliche Zufall drolit ia mir dein Vertrauen zu nehnien." „Wo kann der Ring geb^eben sein, Al-nulf?" „Wie soll ich das wissen? Jch sage dir immer wicdcr, er n?ar wertlcs. Wahrscheni« lich hat Sibylle ihn lange schon verlar^'n gel^t, sie hat aus ihre Sachen nicht ehr gut acht gegeben, auch wertvollere sind ihr oft abhanden gekommen. Aber 'üi ihren echten Schmuck bestand natürlich «inr Versicherung." „Die diese Smaragden nicht umfaßt^?" „Selt^werständlich nicht. Ich glanb? ich ha^ den Versicherungsschein noch unter meinen Papieren. Willst du Hn ^eh?n?" „Nein. Ich glaube dir das alles auch Nur ^ eS ist sehr seltsam." „.Gewiß. Vielleicht hat Si!byV>e den Ninri in einer ihrer sprunghafen Launen auch verschenkt. Verschenkt oder verloren. Dlis 'st di« einzige Erklärung, die ich geben kann. Daß sie nicht an ihm hing, beweist jii. I^af'. sie ihn außer dem «inen Mal ans dem "'t'all sipäiter n!ur der Wirkung ivcgen für Bild trug. Ihre wertvollen Steine liebte n«' sehr." Die beiden Menschen fahren «rschrecl: zu' sammen. denn an der Tiir hat es zeklopfl Es ^t die Köchin mit hochrotem Gericht. „.^rr Mclode hnt vorhin gesagt, 'n einer Bi» NiWßbD«»