Nr. 26. Donnerstag, 1. Februar 1906. 125. Jahrgang. Oaibllcher Mum. P»8n«Mtrn X, Im «milur : naxzjähria »L li, haldjälnil, ll li. ssüi dir ^»slsNun« lue Hau» f,>i„ziä!inn z! K Inst>tio»!t>nll!«h : ssii, llsiü!.' Iulcrall Dir »Lail'achsl Zrilunss' rrschriiu !is,Iich. nn> Äuinahn,, drr Lo>„'' »<»d stcislwge, H„ «ldm«nlsl,nst>nl!iol> i>m, l< l>ii :<> Uhr vol. wiKa^s, Uiisrnnlirrls Brirjr wrldci, nichl an8s»l>n>n>r!>, Äiin^lüliipls nicht ^uiuclgeftllll. ' DeS h. Feiertages wegen erscheint die nächste Nummer Samstag, den 3. Februar. Amtlicher Teil. Seme k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2(1. Jänner b. I. den Domherrn anl Metropolitan-Kapitel in Görz Dr. Franz Sedej zunl Fürst-Erzbischofe von Görz allcrgnädigst zu ernennen geruht. Vienerth m. p. Seine k. nnd k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung von, 27. Jänner d. I. den, Landtagsabgeordneten, Advokaten Dr. Hugo^Fux in Brunn den Adelstand mit Nachsicht dor ^are allergllädigst zu verleihen geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 27. Jänner d. I. dein Aieichsrats- nnd Landtagsabgeordneten, Großgrlindbesitzer Alfred von Skene in Pawlo Witz torfrei das Kommandeurkrenz des Leopold-Ordens. de,n Zweiten Vizepräsidenten des Abge ordnetenhanses des Neichsrates nnd Landeshanpt mann Stcllvei-treter ill Mähren, Advokaten Dr. Johann S^öel j,, OImüh das Konlturkreuz des Franz Josef-Ordens mit dem Steine und dem Landtagsabgeordneten, Advokaten Dr. Wenzel P e -r c k in Proßm'h sowie dein mährischen Landesamtsdirektor Dr. Konrad Sachsin Vrünn den Orden der Eisernen Krone dritter Klasse mit Nachsicht der Tare allergnädigst zu verleihen geruht. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 30. Jänner !«06 («r. 2A) wurde die Weitervelbreitung folgender Preß-«zeugnisse verboten: Nr. 1 .U!»s6 I's.md?» vom Monate Jänner 1906. 3lr. l> .<>k,»n» lisu. vom 8«. Iännei 1906. Abendausgabe Nr. 20 «Reichenberaer Zeitung» vom 23. Jänner 190«. «r. ? .Freigeist» vom 23. Jänner 190«. Nr. 2! «V«s«l«i i^i^av«; Nnvin?» vom 22. Jänner 1906. Die von der russischl'n soziaLifvolutioniren Partei ohne ««gäbe des Druckortes '903 no^f«i». von P. Polivanov Den 30, Jänner 1"0l' wurde in der l. l. Hof» und Staats-druckerei da? I.XXIX. und I.XXXII. Sliick der rumäliischru. das I^XXXVI. ötiick der iittlienischru und slovrmschen und das I.XXXVII. Slücl der rulhrnisAM slusqabe des Neichsgeschblattes vom Jahre IWb sowie das 1. und II. Stück der rulhemscheu, das III, Slücl der slovenisch-n und das IV. Stück der böhmischen Auslade des Reichsa,esehblattei« vom Jahre 1906 ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Teil. Reichsrat. Das „Neue Wiener Tassblatt" widmet dem zusammengetretenen Neichsratc eine Betrachtung, m welcher es vornehmlich darauf hinweist, daß dein AlMordnetenhanS knapp vor seinem Ende eine schicksalsschwere Entscheidnna., die Beratung nnd Äc-schlichfassnng über die Wahlreform, zufällt. Es sei zu lm'lnschen, das; das Hans seme Pflicht so hinge-bnngovoll, so überzeugt, so gewissenhaft erfüllt, das; die kommenden Jahre ihm herzlichen Dank wissen. Die Geschichte wird die gegenwärtige Volksvertretung das Wahlreforinparlamcnt nennen, und das ist eine Bezeichnung, die volle Hingabe an die gewaltige Anfgabe, rückhaltloses Aufgehen in die gewissenhafteste Erledigung gebieterisch verlangt Die „Zeit" stellt mit Befriedigung fest, daß die Wahlreform, noch bevor sie eingebracht wird/im österreichischen Parlament wieder normale Zustände hergestellt habe. Mit konzentrierter 5kraft werden die Abgeordnetar an dieses (Yesehgebungswerk schreiten, das wichtiger ist als ie eines znvor nicht nur politisch, sondern auch "ationalpolitisch 'da es in klaren Kiffern den wechselseitigru Stand der nationalen Kultur- und Machtverhältnisse präzisieren soll. Das „Deutsch Volksblatt" richtet an den Neichsrat die Mahnung, m erster 3ieihe sich mit dem Verhältnisse zu Ungarn zu beschäftigen. In dein dampfe zloischen der Klone und der ungarischen Opposition seien die Grnndlaa.cn des 1^;?cr AuS gleiches im Sinne der Vermehrung der Rechte Un-garn-5 geändert worden, folglich müssen auch die Pflichten Ungarns erhöht werden. Das sei so llar wie die Sonne und darnm ,ei für Österreich ein nener wirtschaftliäier Ausgleich „nt Unaarn. der diesen geänderten Verhältnissen nicht Rechnung trägt, unter keinen Umständen annehmbar. Eine wirkliche österreichische Volksvertretung brauche daran nicht erinnert zu werden. Das „Wiener Deutsche Tagblatt" fürchtet, dah sich die Anssichten der Wahlreform durch das Nichtzustandekommen der Landsmännin»nister verschlechtert haben. Man mute dein Abg','oroncten-hause in seillein letzten Lebensjahre die schwierigsten Aufgaben zn. Vielleicht vollbringt cd wider Erwarten wenigstens manches von dem. was ihm zugedacht ist nnd sichert sich auf diese Art ein besseres Andenken, als ihm sonst in Aussicht stünde. Die „Arbeiterzeitung" erklärt, alle Parteien des Abgeordnetenhauses müssen zu der Überzeugung kommen, daß die Wahlreform eine Ausgabe sei, die weder aufgeschoben noch aufgehoben werden könne. Die Wahlrefonn sichere den Bestand des Neiches, gebe seinem Parlamente Kraft und mache allen Nationen und Klassen die Wege der Entwicklung frei. Deshalb müsse der „stumpfe Widei°stand" der Einsichtslosen und Gehässigeil verstummen und die Wahlreform, von der die Ruhe in diesem Staate abhängt, die seine Entwicklung verbürgt. Gesch werden. Die zweite Haager Friedenskonferenz. Aus Petersburg wird gemeldet, daß die Naa> richten, wonach die russisä>e Regierung an die an^ deren Staaten bereits die Einladung zur Ernen-llung von Delegierten für die zweite Haagcr Frie-denHlonferenz gerichtet hätte, verfrüht seien. Der seit Monaten zwischen dem St. Petersburger und den anderen Kabinetten schwebende Meinungsaustausch über das den Beratungen der Konferenz zugrunde zu legende Programm scheme allerdings so weit gediehen zu seiu, daß diese Einladung in nächster Ieit erwartet werden dürfe. Eineil dcr Tie Mehrzahl des Raubgesindels entkam durch einen dei-stecktVil Audgang. Die Polizisten entschlossen suh jedoch, die Entflohenen energisch zu verfolgen. Sie lvazkn sich in den direkten unterirdischen Gana hinbin und gelangten durch diescn bald m, das Ufer rmes Teiin'-Kanals. Auch hier wollten sich die Apachä, Feuilleton. Eine Villa aus Eis und Schnee. Slizze von M, Aossak. (««chdl»< verboten,) Hoch oben im wildesten Teile von Ostsibirien, den auch die Kriegsfurie verschont hat, wohl zweihundert Werst von Nertschii^t entfernt, ersteht alljährlich zur Winterszeit eine wundersame Villa. Ihre zierlich aus Quadern gefügten Wände sind durchsichtig wie Glas. eine Menge von Erkern, Altaian, Balkons und Loggien beleben sie, alls der einen Seite strebt ein achteckiger Turm mit stol-zeu Zinneil hoch in die Luft und von ihren Fundamenten gehen lange viclverzweigtc (Galerien ails, die hier überdachte Säulengänge bildeil, dort sich Zu Rotunden zusammenschließen und an anderen Stellen wieder ill Einsiedeleieil, chinesische Pavillons llild griechisch Tempelel^en ausmünden. Zau-berhaft schön ist der Garten mit seinen Alleen uuo Aasn,piä^'„, seinen lauschigen Grotten, Voskettb uuo Pflanzengruppen, seinen Wasserfällen, Seen und Aachen, über- die luftige Brückchcn führen, nver Garten und Villa sind weiß und totenstill, ^"los steh; das Laub der Bäume m der klaren ^l''l"unt, reglos steht der Schwan au, dem Weihcr ü! - ."' ^ls' d" eben dnrchs Gebüsch zu brechen schemt und nur wenn ein Vogel flügelschlagcnd über Park und Villa streicht, kommt Leben in das starre Mo, aber- gleich daranf liegt es schweigend und weiß da. Und doch nicht weiß. Die Sonne, die grosse Täuscherin, Iaht es stundenweise in allen Farben des Regellbogens erglänzen, ste taucht es iu die zartesten nnd glühendsten Tmten, die an Prachl mit den, Gefieder des EisPapageis wetteifern, und zaubert Blumen aus Rubmen, Saphiren und Smaragden auf die verschnörkelten Beete und Schnüre bunter Perlen um die Nahmen von Feilster und Türen Doch die buntm Farben sind eitel Blendwerk: sowie die Sonne nach kurzem Besuch auf dcr Erde ihre Strahlen zurückzieht, heben Villa unü Garten sich wieder in reinem Weih von der blci' granen Kuppel des sibmschen WinlerhimmeiI ab. Eine Villa aus Schnee und Eis, erbaut von den .Händen eines ehemaligen Ve-rschickten zur Freude des Töchterleins seules Brotherrn! AIs Ivan W. dereinst "nt den, gelben Carreau-Ah auf dem Rücken, dein ^chen der Mörder, naai Sibirien kam. dachte er mcht, das; er dort lange bleiben würde, denn obgleich er als Mörder verurteilt worden, durfte er aus baldige Vegnadiauus, hoffen Es sprach eben sehr vreles zu seiner Entschuldigung und manche meinteir sogar, oah er direkt in Notwehr gehandelt hal^. Aber - weiß Gott, wie es zuging - die erwartete Begnadigung blieb aus, ein Jahr verging und wieder- und wieder und wieder eins uud Ivan arbeitete unmer noch zwangsweise bei einem der frnen Kommandos diesseits der Lana. Dabei verwilderte er. wurde mcnschcn-ssl>'u und energielos, so sehr, daß. als endlich eine umfänglichere Amnestie "folgte ln der auch er ein-begriffen war, er Kraft nnd Mnt verloren halte, in sein heiliges 3,'ußland zurückzukehren und da anzuknüpfen, wo er vor Jahren abgebrochen hatte. Er nahm das Gclo, welches er fich durch Fleih und gute Führung verdient hatte, kaufte dafür ein Paar hohe Faltenstiefel von jener widerstandsfähigen Art, die ein Menschenaller erhalteil, eineu Arm-jaik von Pelz, Pclzhandschuhe und ^Mütze, sowie eine feine Büchse mit Munition uud wanderte nach Nordosten. Für fast ein Jahr lang verschlaug ihn Mütterchen Taigü, nachts schlief er in irgend einer Inrtc, die für die Tai a/l wand er er «baut war, und kochte sich dort das Wild, das er geschossen, und am Tagc wanderte er. Nenn er einen Trupp Leute traf, die schürfen gingen, so tauschte er von ihnen gegen geschossene Vögel Brot und Branntwein ein. Am Ende aber wurde er doch dieses einsamen, ruhelosen Lebens müde und schloß sich heimkehrenden Bergleuten an, deren Herr ihn bereitwillig in seinen Dienst nahm. Seltsamerweise jedoch konnte er sich mit den Kameraden nicht verständigen, es war fast, als ob er den Gebrauch dcr Sprache verlernt hätte; er gehörte zu den besten Arbeitern, aber trotzdem er verhältnismäßig viel Gcld verdiente, bereitete er sich keinerlei Genuß davon, son« dern lebte in seinem eigenhändig erbauten Häuschen einsam wie der Dachs in seinem Bau. Das einzige, wofür er sich, abgesehen von seiner Arbeit und seiner Pfeife, interessierte, war das Töchterchen seines Prinzipals; das Kind mit seinen goldenen Locken und dem KleidciM aus chinesischer Seide muhte ihm wohl wie eine kleine Multergottes erscheinen, denn er widmete ihr eine förmlich anbetende Ver« ehrung und sann Tag und Nacht darüber nach, was er ihr wohl zu Liebe tun könnte. Dabei kam es Laibacher Zeitung Nr. 26. _______________ ________ 22 1. Februar 1906. Punkte der gepflogenen, Unterhandlungen bildete die Frage der Revision der Genfer Konvention vom Jahre 1864, welche von der ersten Haager Friedenskonferenz beschlossen worden ist. Es handelt sich um die Entscheidung, ob für die Durchführung der erwähnten Revision eine besondere Konferenz in der Schweiz veranstaltet werden so^l, oder ob es zweckmäßiger wäre, diese Angelegenheit in dem Rahmen der von der zweiten Haager Konferenz zu lösenden Aufgaben einzubcziehen. Es wurden im Verlaufe der Auseinandersetzung hierüber für jede dieser beiden Behandlungsweisen Argumente geltend gemacht. Falls man sich für die Abhaltung einer besonderen Konferenz für die Revision der Genfer Konvention entscheidet, so wird diese Versammlung der Haager Konferenz naturgemäß vorausgehen müssen, da verschiedene im Haag zu treffende Entscheidungen die Durchführung der bezeichneten Revision zur Voraussetzung haben. Politische Neberftcht. Laib ach, 31. Jänner. Die Blätter wiomen den: verstorbenen Könige Christian von Dänen: art Nekrologe, welche seinen hervorragenden Eigenschaften unü Hcrrschcrtugcnden volle Gerechtigkeit widerfahren lasfen. Das „Fremdenblatt" erinnert daran, daß Htönig Christian sä>on von Jugend auf mit der großen Politik verflochten war. Der schleswig-hol« steinsche Krieg habe in Dänemark eine schmerzliche Abneigung gegen Deutschland zurückgelassen, aber König Christian habe die Aussöhnung der beiden Länder wesentlich gefördert: er genoß in Deutjcl> laud dieselbe Verehrung wie überall. Sein Andenken wird in Ehren bleiben, bei seinem eigenen Volke und in der Fremde. Im Andenke,: unserer Generation aber wird er vor allem als der Patriarch unter den Regenten fortleben, als der alte König, zu dem eine weitverzweigte Familie hinaufblickte, deren Mitglieder eine halbe Welt regieren. — Ministerpräsident Dr. Freiherr von Gautsch fuhr sofort nach Eintreffen der Todesnachricht beim dänischen Gcsandtsäiaftspalais vor, um dein Gesandten, Grafen Ahlefeldt, sein Beileid auszusprechen. Der nun auf den Thron gelangende älteste Sohn des verblichenen Königs, Kronprinz Fried-r i ch, ist im Jahre 1843 zu Kopenhagen geboren, steht also im 6:>. Lebensjahre und ist seit dem Jahre 1869 mit Luise Prinzessin von Schweden, geboren 1851, vermählt. Dieser Ehe entstammen acht Kinder, Prinz Christian, vermählt mit Herzogin Alexandrine von Mecklenburg, Prinz Karl, vermählt mit Prinzessin Maud von Großbritannien, der König Hakon VII. von Norwegen geworden ist, Prinzessin Luise, verinählt mit dem österreichischungarischen Rittmeister Prinzen Friedrich von Schaumburg-Lippe, dei dein der nunmehrige König erst kürzlich in Ddenburg zu Besuch weilte, dann Prinz Harald, Prinzessin Ingeborg, vermählt mit dem Prinzen Karl von Schweden, Prinzessin Thyra, Prinz Günter und Prinzessin Dagmar. — König Frederik gab seine Thronbesteigung durch folgenden Aufruf bekannt: „Wir, Frederik vm., König voit Dänemark von GotteZgnaden, tun kuno und zu wissen, daß unser hochgeliebter Vater und König Christian IX. gestern durch einen schnellen, aber sanften und ruhigen Tod zu seinen Vätern einberufen worden ist. Wir haben darauf in Übereinstimmung mit den Gesetzen den Thron bestiegen. Indem wir sonnt den hohen, verantwortungsvollen Beruf übernehmen, zu welchen: der Allmächtige uns ausersehen hat, ist es unser Entschluß, unerschüttcr-nch an der Verfassung unseres Landes festzuhalten und unserem gesamten Volte Gerechtigkeit zu gewähren. Wenn das Volk dasselbe Vertrauen zu seinem Könige haben wird, wie wir zu unserem Volte, so wird uns Gott seine Gnade und seinen Segen schenken. Es ist unser Wille, daß alle öffentlichen Geschäfte ihren ungestörten Gang nehmen und daß die von unserem heißgeliebten Vater ernannten Beamten bis auf weiteres in ihrem Amte unter dem Volt ihnen abgelegten Eid verbleiben. Gegeben auf unserem Schlosse Amalienborg am 30. Jänner 1906. Frederik lt. m. p. Christensen m. p." Nach einer Meldung aus Rom ist in der italienischen Kammer ein sehr heftiger Kampf der oppositionellen Gruppen gegen das neugestaltete Kabinett Fortis vorauszusehen. Das Gerücht, daß für diesen Zweck eine Fusion zwischen mehreren Fraktionen der verfassungstreuen Opposition vollzogen werden dürfte, findet jedoch bisher leine Bestätigung. Es wird als wahrscheinlich angesehen, daß die Abstimmung über die ProgrammatijaM Erklärungen des Ministerpräsidenten am 3. o. M. stattfindet: werde. Der frauzö si sche M ari ne mi n! ste r Thomson erklärte dem Vertreter der „Daily Expreß", Japan habe das Signal zur vollkommenen Revolution im Marinewesen gegeben. Die praktischen Lehren der Schlacht von Tschushima seien von großen: Wert und erwiesen den Nutzen der schweren weittragende:: Geschütze und die absolute Notwendigkeit einer homogenen Flotte aus gleichen Einzelbestandteile::. Alle Schiffe, die Frantrelch baue, gehörte:: zu den drei Typen, die eine Diviston bilden, und die Reform bedinge einen einzigen Typus des große,: Kriegsschiffes. Frankreich müsse mit den: Fortschritt anderer Länder rechnen. Ena^ land, Japan und Rußland hätte:: sich die Lektion von Tschushima schon zu Herzen genommen und Deutschland rüste sich, zu folgen. Tagesnemgteiteu. — (Warum machen 60 Minuten eine Stund euno60SelundencineMi nute?) Die alt?n Vabylonier harten, wie Müller in der „Föderation. Horlog<>re" ausführt, em Zahlensystem, das auf der Zahl W aufgebaut war und mchr Teiler hat, als jedes andere. Die Astronomen teilten den Tag in 24 persische Meilen ein. Sie erhielten oi«?se ^inwilung. indem sie zur Ieit der Tag» und Nacht-gleiche den Weg, den ein guter Fußgänger in einem ganzen Tag? zurücklegte, also gemessen von Sonnenaufgang bis wieder Sonnenaufgang, in 24 Teile teilten. Jeder Teil entsprach der altversischen Meile, welche etwa 5 25 Kilometer betrug. Eine Meile wiederum wurde in 60 Stadim (unsere Minuten) eingeteilt, 24 Meilen betrugen demnach 1440 Stadien, was unserer heutigen Zeiteinteilung der Uhrm ent- spricht. Auch das Weamah trifft auf unsere heutigen Verhältnisse zu, da man für einen guten Fußgänger im Durchschnitte fünf Mometer in der Stunde r?ch-net. Die Griechen nahmen später das System ebenfalls an, welches durch das ganze Mittelalter hindurch be-nützt würd? und selbst die französische Revolution mit der Einführung ihres Det'adensystems überdauerte. Die Zifferblätter der Uhren sind die babylonischen, und lvenn es. wie in Italien und Belgien, solche mit 24 Stunde,: gibt. so kommt dies doch wieder auf das babylonische System zurück. — (Der Einfall ein ^ s Erpressers.) Tic Priorität, die Küa>nschabe (l'<'i-^z»Ii».il«ru. ti,-wutu.li») mit Erfolg in dei: Dienst dcir Erpressung gestellt zu haben, gebührt unstreitig .Herrn Ferdinand Kellner in Wien. Woran andare achtlos vorübergc gangen surd, was ihnen nicht im entferntesten eingefallen ist. das hat er zu Zwecken mi'chcloser G^d-crworbnis prompt erfaßt und eskompticrt. Andere sagen, das Geld liege auf der Straße, er aber ist darauf gekommen, daß es in Küch' und Keller h2Nlm« läuft. Und er ging hin und schrieb an so und so viele Bäckermeister Vriefe, in denen er ihnen mitteilte, er habe bei ihnen einen Laib Brot gekauft und alo er ihn anschnitt, darin — ein Insekt gefunden. Der Ekel darüber habe ihn in so heftiger Weise erfaßt, daß ?.r ernstlich erkrankt sei, seinem Veruf nicht nachgehen konnte und deshalb nicht nur durch den Verdienst entgang, sondern aiuh durch die Ausladen für Arz^ ueien materielle Einbußen erlitten habe. Schließlich erklärte er in den. Briefen, n sei gegen Geld und gute Worte be,r?it, von semor Absicht, die Sache an die große Glocke zu hängen, abzustehen. Und die Näcker« nn'ister kamen, einer nach dem anderen, in di? Woh-nung Kellners und der Anblick des bei ihnen gekauft ten Brotlaibes, in den Kellner eigenhändig so einen schwarzen Käfer hineinpraktiziert hatte, stimmte sie. einen wie dei: anderen, so weich, daß sie, halb gerührt über das Ungemach ihres i^undon, halb geängstigt um das Renommee ihrer Backstube, in die Tasche grif-fen und sich zu Geldbußen verstanden. Der originelle Erpressertrick nährte eine Zeit lang seinen Mann. die Bäckermeister zahlten und die Gehilfen und Lehr-jungen kriegten tüchtige Schelte. Und Kellner rech« netc damit, daß die Nackenneisk'T selbst doch das größte Interesse daran l>ätten, die Sache geheim zu halten, und er malte sich ein Zukunftsbild sorgenlosesten Da« seins aus. Die Wiener Bäckcrgeilosscnschaft ist groß und es dmlert immerhin einige Zeit, bis sie vollständig absolviert ist. Dann konnte er ja am Ende auf die Zuckerbäcker übergehen; und schließlich stand ihm ja nnt diesem Haupttrick die ganze Welt offen. Es kam aber anders. Die Sache redete sich doch herum und uun sitzt der originelle Erpresser hinter Schloß und Riegel. — (Apachen als Lebensretter.) In dem gefährlichen Kriege, den die Pariser Polizisten mit den Mordbanden der Apachen führen, crcign?te sich diesertage eine nicht alltäglich? Episode. Am Boulevard Richard-Lenoir wurden größere Erdarbei-tcn ausgeführt. In den ausaegrabenen Höhlen pflegte sich dos Nachts eine Bande zu versammeln, um neue Streiche zu besprechen. Ed?n waren die Apachen mrt ihren Genossinnen vollzählig zusammengekommen, als die Polizei sie überraschte. Eine wilde Flucht begann. ihm zum Bewußtsein, daß er einstmals eme Gewerbeschule besucht hatte und daß seine Lehrer sem Talent für Schnitzereien und Formereien priesen. Zu einer Ausstellung hatte er sogar einmal den Moskauer Kreml aus Kork geschnitzt. Kork hatte er hier nicht, aber Eis und Schnee gab's zur Winterszeit in Überfluß, daraus ließ«: sich prächtige Bauwerke aufführen, wie er das auch früher gelegentlich von Eisfesten oftmals gesehen. So baute er denn zum Weihnachtsfest für die blond« Lena Alexejevna unter den Taigätiefern, die hinter ihres Vaters großem Hause anfinge,: und bis zum Eismeer sich fortsehten, eine glitzernde Niärchnwilla. umgeben von einem Märchengarten. Alles war in verkleinertem Maßstabe gehalten, eben für ein Kind berechnet, aber doch groß genug, daß auch ein Erwachsener, wenn er seinen Nacken ein wenig beugte, in der durch alle Stockwerke gehenden Eingangshalle aufrecht stehen konnte. Alljährlich erstaird das traumhaft schone Haus im weißen schimmernden Garten und erst spHt in: Jahr, wenn die Pfingstsonne es beschien, fingen seine Mauern an, allmählich zu schwinden. Reichlich fünf Monate konnte Lena Alexejevna darin spielen und als kleine .Königin in ihren: Reich herrschen! Tas ist die Geschichte der Villa aus Eis und Schnee im wildesten Teile von Ostsibiricn. wo nicht eimnal die Kriegsfurie sich hin verirrt und Mut' terchen Taigk ihre Kinder vor der großen Welt da draußen beschützt und behütet! Harte Menschen. Roman von «lezande« «S«e». (6. Fortsetzung.) («achbrml v«lb«»«n.> Die alten Puseckers waren in seinen Kreisen wirk. lich nicht zu denken und sie blieben immer Lieschens Eltern. — Ihn überlief eine Gänsehaut. Dazu war er doch nicht angetan, in irgend einem Winkel, erdrückt von plebejischer Verwandtschaft, zu enden. Der Vater redet? jetzt wilder, es tlang Erich hohl. bei den: Brausen vor seinen Ohren. „Es muß sich da ein Auslveg finden lassen, du hast dich übereilt. Wenn man dann zur VesnmunZ konnnt — ich — ich habe auch einst aelämpft in der-iclbon Weis? — mein Fall lag schwerer, und ich muhte mich dennoch beugeil, ich mußte —" Der alte Herr hielt inne. Erich sah ihn ge° spannt an. Ihm dämmerte eine Erinnerung, als habe er einmal gehört, der Vater habe vor seiner Verheiratung in der Wrtwe seines Vetters eine Geliebte gehabt, eine Unebenbü'rtige an der er sehr gehangen. Da hatte er also auch sein Wort gebrochen, und nie° mand hatte es ihm verdacht, die Welt war darüber hinweggegangen, er hattc eine ehrenvolle Laufbahn hinter sich. Und doch hieß es als erste Regel im Ehre:,, kodexi Ein Manneswort soll unverbrüchlich sein und heilig. Ihm stieg ?s heiß und schwül herauf. „Ich ahne, Papa," sagte er lnse :n bänglichen: Flüsterton. ..du hast auch einmal eine große Liebe den Verhältnissen zum Opfer gebracht, hast —Hast du das nie später bereut? Ich meine — als ein Unrecht erkannt?" Des Gehsimrats Züge wurden Plötzlich asG fahl: sein Aussehen war derart, daß Erich herbei, sprang, um ihn zu stützen. Der Vater wehrte ib,n ab. „Solche Aufregungen bringen mich um," stöhnte er: «ich bin ihnen nicht mehr gewachsen: laß mich. sprich mir deiner Vlutter; tue, was du glaubst, tun zu müssen; ich bin alt, ich bin müde." Er lehnte sich zurück und schloß die Augen. Erich stand neben ihm, fassungslos, ratlos. Jedes Kraftgefühl schien ihm aus Körper und Geist gewichen zu sein. Es klopfte. Der Diener meldete, der Tee sei scr» viert. Draußen hörte Erich Schwester Ilses Stimme. Sie steckte den Kops zur Tür herein. Ihr Haar, auf welches das Gaslicht vom Korri-dor fiel, leuchtete wirNich wie flüssiges Feuer. Leichte Löckchen ringelten sich um die tvcihe Stirn. Ihre Augen von einem intensiv dunkle,: Nlau sprühten, als sie dem Bruder ms Gesicht sah. Er erschrak vor oom eigenartigen, schier dämonischen Ausdruck ü, ihren Zügen. „Sich da. Bruder Erich. Koimn, Papa, Mama wartot." Sie wollte dem Vater den Arm bieten, wie um ihn zu stützen, er richtete sich straffer auf, zu Zeiten liebte cr es nicht, lm'im man ihn an seine Schwäche und Gebrechlichkeit ninnertc, obgleich seine Klagen sie täglich betonten. Er schritt jetzt den beiden Geschwistern voran. Üaibachcr Zeitung Nr. 26. 2 ' I 1. Fcbmar 1900. nicht ergeben, sie sprangen vielmehr in den Kanal, um ans andere Ufer zu schwimmen. Ihr.'r Instruk« tion gehorck)end, stürzten sich auch die Polizisten ins Nasser. Sei es jedoch, dab sic weniger gute Schwimmer waren, sei es, daß die schwere Uniform und Vc> waffnung sie herabzog, zlvci Polizisten sanlen sofort und waren in (Yesahr zu ertrinken. Auf die Hilferuf.,' kehrten nun drei Apachen, die beinahe gerettet waren, um und zogen ihre Verfolger aus dein Wasser. Überzeugt, das; man ihre Aufopferung zu belohnen wissen werde, liehen fie fich hierauf ruhig verhaften, während ihre Genossen nnd deren Amazonen ein besser geschütz tcs Versteck aufsuchten. (Ein braves Mädche n.) Aus Newyorl wird berichtet: Durch ihre Geistesgegenwart hat ain letzten Dienstag ein sechzehnjähriges Mädchen zwei Expreßzüge der Northern Central Naillvay aus einer furchtbaren Gefahr gerettet. Mary McCall, die Tcxliter des Signalwärters in Clark Ferry cms den Abhängen der pennsylvanischcn Verge, erwachte des Morgens infolge eines Bergsturzes, der mit lautem Dröhnen nnd Poltern über die Schienen der Eisen bahn niederging. Ihr Vatcir war nicht zu Hanse, eiligst kleidete sie sich an, zündete eine Latmne an und eilte hinaus. Eine große Erdmasse, Vlöckc und niedergebrochcne Bäume lagen über beiden Geleisen, Die Nahn beschreibt an dieser Stelle ?ine scharfe Kurve, und wenn hier ein Zug entgleist wäre, fo müßte er über eine steile Klippe hinab in den unten vorbei' strömenden Susciuehanna stürzen. Das Mädchen wußte, das; zwei Züge fällig war?n, und stürzte nun durch die noch immer herrschende Dunkelheit, so schnell es ging, die Geleise entlang, dem heranbrausenden Eric-Schnellzug entgegen. Sie schwenkte mit aller Kraft die Laterne nnd brachte dadurch den Zug zum Stehen. Sie nahm sich laum Zeit zu den nötigen Er-klärung?n und eilte dann in die entgegengesetzte Rich tung, um auch den zweiten Schnellzug auszuhalten. Es gelang ihr, den Zng gerade noch 50 Fuß vor der Unglücksstelle zum Stehen zu bringen. Ein entsehli ches Unglück war durch ihre Unerschrockenheit abge wendet. . ,z» . -^ Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Geschäftsverkehr der Filiale der Hftelreichisch.nngarischeu Vank in Laibach im Iah« 1905. Den soeben veröffentlichten Rechnungeabschlüfsen der Öfter» reichisch-ungarischen Vaul für das Geschäftsjahr 1905 entnehmen wir folgende, die hiesige Filiale dieser Bank betreffende Daten: Tie Summe der Operationen betrug. . X 7,006.227 — und ist gegen da« Vorjahr mit ... » 6,092.501 — gröher um..........X 913.726- Das »ruttoerträgnis beziffert sich aus . X 37.869 97 und ist gegen das Vorjahr mit ... » 27.08303 größer um.......... X lN, 78694 Die Kosten der Verwaltung, Steuern und —^"—^"—"—^ sonstigen Auslagen betrugen .... X 35.048 7b und waren gegen das Vorjahr mit . . » 30.084 52 grüher um.......... X 496423 Es ergibt sich demnach ein «eingewi»» —"-^-—^^° per X 8«21 ^ während im Jahre 1904 t" Verlust per X 300, 49 ausgewiesen »urdc; seit dem Jahre 1898 hat die Filiale lm verflossenen Geschäftsjahr das erstemal einen Reinssrwinn auszuweisen. Ilse hatte des Bruders Arm genonnnen. Sie fab ihm fragend und spottlustig in die Augen. „Wie siehst du denn ans. heilte abend? Also du warst zuerst beim Papa. Kommt jetzt Mama an dir Reihe, da drücke ich mich beizeiten." Erich fühlte sich durch ihre Worte schwer gear» a«ri. Er hatte in ihr, der älteren Schwester, eine Vun «sgenossin crlvartet. Was sollte dieser Ton, der ja deutlich vorriet, dah sie um die gesehenen Dinge Wußte? «Sei ohne Sorgen, ich veranlasse ken« Familien-fzene," entgegnet? er schroff. "So — Bravo! Bist ein schneidiger Bursch." Das klang so höhnend, dah er brüsk seinen Arm aus dem ihren löste und etwas von „herzlosem Ge-lchopf" murmelte. Die Frau Gchemrrat, sehr groß und hager, auf l>!e allerdings der Ausdruck „Hopfenstange" paßte, 'land wartend am gedeckten Abendtisch. Ihr anä, wohl einst rötlich blond?s Haar war zu eitlem schönen l?inen Weiß verblichen, das sie hochtoupicrt, scliarf an^ der Stirn zurückgeftricl)en trug. Sie hatte vornehme, aber strenge Züge, und N>ar in ganz helle? Grau gc-kleidet, was im Verein mit dein weißen Haar und dem farblosen Teint eine sehr helle, matte, aber di-ltmgmcrte Erscheinung abgab. Heute abend jvar ihre Laune brillant, ein so frenndliches Lächeln umspielte die schmalen Lippen, sie l'rsllndigte sich sogar sehr gnädig, ob der etwas weiter ausgedehnte, Spazierhang de?n Gatten auch belomnnn sei. (Fortsetzung folgt.) Das Kassercvirement betrug..... X 96.822 000 - und hat gegen das Vorjahr mit. . . » 95,4b4.000- — zugenommen >>m........ X I 368.000 -- Im Jahre 190b wurden eslsmptiert: Platzwechsel 6^1 StückimVetragevon X 3,441,409 75 Rimessc,lwcchsel1924 .... . 3,008.12172 zusammen daher2b^5 » . » » X 6,449,531 54 gegen 1904 mit 2349 . » » » ^___5.469.857 70 mehr um 196 »»> ^ X 979.673 84 Nn ssslomptezinsen wurden eingehoben X 32.911 9k gegen das Vorjahr mit......» 84,75215 mehr um..........^______8 159 8^ Im iiombardgeschäfte betrug der Stand der aushaftenden Darlehen zu Ende des Jahres 1904.........ll 71.300 - Im Iadre I90b wurden neue Darlehen zugezählt, beziehungsweise fälllge Dar« lehcn prolongiert per......> 265500 — X 336.800-dagegen gelangten zur Rückzahlung, bezw. zur Prolongation........ 259.600- es verblieben demnach zu Ende des Jahre« 1905 noch aushaftenbe Darlehen ,m «e« trage von..........X 77,200 — d.i, gegen Ende des Jahres 1904 mehr um X 5.900- An DarlehenSzinse» wurden eingehoben k 3.435 II gegen das Vorjahr mit......»_______3 702 73 weniger um... ......^»»»«»»^^1»^ Der Nominalwert der für obige Darlehen verpfändeten Wertpapiere betrug. . . X 99.000 — derselbe hat sich gegen den Stand vom 31. Dezember 1904 mit...... 91.600- vergrößert um . - -......k 7.400 — »anlanwcisunaen wurden im Jahre 1905 ausaestcllt 19 Stück lm Vetrage von X 132.470 89 gegen 1904 mit^6 . ' » ._____^529^7? wcniger um 7 ' und .... X 45.058^8 I« GirogeschLfte betrug das Guthaben der Noutoinhaber am 31. Dezember 1904 X 1.129.78b 32 Im Jahre 1905 ginge» ein: durch bare Einzahlungen «19.926.364 64 » Verrechn.a.diversen» b,bI6.U1b 14 , Übertragungen am Platze ...» 2,477.000 kl > Übertragungen von llnd.ÄanlVlatzen » 33,063.382 57 . 61,980.662 66 X 68,110 447 W Dagegen wurden verausgabt: »—««^» durch dare Auszahlungen li 33,936,321 98 » eingelöste A lzeptcu. Domizile . .. 2.317.V58 99 » Übertragungen am .. Platze. .... 2,477.000 61 » Übertragungen auf andere Nanlplühe » 23.853.854 82 X 62.585136 40 Das Guthaben der Kontoinhaber betrug '----------------- demnach am 31. Dezember 1905 . . . ^ 525.31158 Am Giroverlehr beteiligten sich zu Ende -^»«»»»»»»^' des Jahres 1905 21 Teilnehmer. Der Gesamtumsatz im Giroverkehr betrug im Jahre 1905...... . . X 124,b6b.799 06 und war gegen das Vorzahr mtt . . 1^0,868.012 29 größer um........ . X 3,697.78677 Zu« ««««isfisnsweife« Inlasso wurdm " eingereicht 153 Stück Wechsel u.dgl. per x 107.766 90 gegen 1904 mit Itltl Stück Wechsel u. dgl. per........... 95,713 33 daher weniger um 13 Stück und mehr um X 1ii,U53 57 «n Provifionen für die Vesorgung des ^ Inlassos und für den lomm,sslonSwriscn Nn» und Verlauf wurden emgehoben . x 14« 78 gegen 1904 mit........ ^________94 41 mehr um.......... X 52 37 Hypothelardarleh«» waren mit Ende de, ' Jahres 1905, 5 Vt»ck m,t ... X 177.335 W ausständig. ^ c . Oberrefpizienten Ignaz Luiar zum Finanz-wach-K-ominissär zweiter Klasse ernannt. ' (Ttaats beitra g.) DaZ k. l. Ackerbau« ministerinin hat den Insassen der Ortschaft Döblitjch-ber^ im Vezirle Tscliernembl zur Herstellung zweier Wassnbchällcr im Tale Mrzla Traaa einen Staaits. b,'itmg voli 150 l< beivilligt und die Landesregierung ermächtigt, diesen Betrag flüssig zu mackien. ^ r. * (Körungskommission für Kr a in.) Die f. f. Landesregierung hat zu Mitgliedern der Körungslommission für die Funltionsperiode 1906, 1^07 nnd 19M den Nealitätenb?fiher nnd Industriellen Herrn Josef Üenaröiö in Oberlaibach und den k. k. Bezirko-Obertierarzt Herm Alois Paulin in Laibach, zum ersten Ersatzmann den Landtags« abgeordneten und Gmieindevorsteher in Grohlupp Herrn Franz Kokak und zum zweiten Ersatzmann den f. l. Bezirtstierarzt Herrn Josef Kutsch er a in Laibach ernannt, ^ r. — (Waffe n Übungen im Jahre 1906) Nachstehend verlantbar^'n wir einige Bestimmungen über die Durchführung der Waffenübungen im Henri, gen Jahre: Die Neferve-Offiziere und .Kadetten der Ieldartilleric-Truppenkörp3r der 3. Artilleriebrigade, die ihre Kriegseinteilung bei Gebirgsbatterien er-hielten, haben ihre Waffenübung bei den Instrultionö-kadors der Didisionsartillerieregiinenter Nr. 7 und '), jene der in Tnddalmatien dislozierten Infanterie» bataillone - insoferne sie nicht zu den gröheren Trup-pennbillmen dieser Bataillone im Herbst zur Waffen» iibung herangezogen warden — bei den übrigen Teilen ihrer Regimenter abzuleisten. Jene Reserve Offizieie und 'Kadetten der Feldartillerie, welch? die erste Waffenübung ableisten oder sie zu wiederholen haben, werden für die Monate April, Mai und Juni, jene. welche die zweite abzuleisten haben, derart einbe» rufen, dah sie mit Ende der Schil^ilbung^, in das nichtaktive Verhältnis rückgclangm und jene, welchc die dritte WaffenübunZ mitmachen, so einbnufen, daß fie an den Tchietzübungen sowie an den Übungcn mit vereinigten Wnffen teilnehmen können. Die Wafsenübung der bei den Tpezialformationen der Pionicrtrupp^ Eingeteilten beginnt mit l. August. Dieicnigc Mannschaft, welche sich im Militärterrito-rialberciä>e aufhält, in welchein ihr Truppcnkörpcr oder anch nur einer dessen TcUe dislozieit ist, hat die itbung bei diesem Truppenteile abzuleisten. Die Dnuci der Wafsenübungen für diejenigen Neservemänner. welche den Präsenzdienst als «Finjährig.Freiwillige des Soldatenstandes vollstreckt haben, wurde »nil 28 Tagen festgesetzt. Refervc-Nechnungsunteioffiziere lverden -mit Ausnahine von einzelnen Waffengattungen ohne Rücksicht auf den Aufenthalt, zum eigenen Stan» deskörper auf die Dauer von 21 Tagen einberuft.» und während dieser Zeit von einem Truppcnrech» nungsführer hauptfächlich in dem ihnen im Mobilifte« rnnasfalle zntommenden Dienste geschult. Der Zeitpunkt der Einberufung dieser Unteroffiziere ist dem Truppenlörper überlassen. Landwirte und bei der Landwirtschaft tätige Leute find — aufgenommen dic-jenigen, die zu den größeren Truppenübungen im Herbste herangezogen werden müssen — zur Waffen» übnng nnr zu einer solchen Zeit einzuberufen, zu welcher sic mit Rücksicht auf den Anbau und auf d« Ernte an, leichtesten entbehrlich sind. Zur Deckung der Abgänge im Präsenzstande foll zur Erntezeit nur solche Waffenübungspflichtige Mannschaft herangezo» gen werden, die den Reihen der landwirtschaftlichen Feldarbeiter nicht angehört. Jene nichtaktive Mann-fchaft, weiche erwiesenermaßen die Zustellung der Ein-berufung durch eigenes Verfchuldcn vereitelte, bezlp. durch eigenes Verfchuldcn nicht einrückte, hat dieje Waffenübung in der Dauer von vier Wochen nachzu« tragen, respektive ist zur nächsten Waffenübung in dex Dauer von vier Wochen heranzuziehen. Ansuchen, die erst im Jahre 1907 obliegende Waffenübung fchon heuer ableisten zu dürfen, werden den Rcferve-Of^ zieren und -Kadetten vom Standeslörpei. den Personen des Mannschaftsstandes vom Eraänzutlgsbezirss. kommando bewilligt. B.>i den im Reichöratc vertretenen Königreichen und Ländern ergänzung^zuständigen Infanterie.(Iäg?r.)Regimentern und Feldiagerbatail. onen find von der loaffenübnngspfliäKgen Mann» fchaft alle Ersatzreservisten und von den Rescrvemän» nern nur jene zur Wcrffenübung heranzuziehen, welche u) heuer die letzte Waffenübung abzuleisten hätten und erst eine oder noch keine mitgemacht haben, fer» ner d) die zu fpeziellen Diensten Bestimmten, wie Stabsführer. Fahrsoldaten, dann e) die nicht im Frontdienste Gestandenen (Musiler und dergl.), end» lich l!) die sonst militärisch MinderausgrbÜdeten. Die unter d) bis 6) bezeichneten Reservemänner sin5 iin Friihjahre, die unter a> angefichrten zu den gröheren Truppenübungen im Herbste zur Waffen» Übung einzuberufen. Laibacher Zeitung Nr. 26. ___________________________^22__________ 1. Februar 190U. — (Aus dem U n tc r richt s m in istc r iu m.) In der „Wiener Zeitung" wird vcrlautbart. daß Sel-tionschef Friedrich Stabler von Wolffere» grün in den dauernden Ruhestand getreten und Ministcrialrat Dr. Max Ritter Hussarck von He in lein zum Sektionschef im Ministerium für Kultus und Unterricht ernannt worden ist. Die Re» Visionsgruppe des S?ktion?chefs Dr. Ritter von Husja» ret werden die Departements für den katholischen Kultus, die Kultusbauten. für die Stiftungs-, Sti pcndien» und Pensions-Angelegenhciten sowie für di^ judiziellen Angelegcllbeitcn bUden. Gleichzeitig wurde der mit dem Titel und Clmraktcr ein?s Ministerial-ratcs bekleidete Sektionsrai Karl Purtschcr Frei Herr von Eschendurg zum Ministerialrate, dcr mit dem Titel und Charakter eines Scktionsratcs bekleidete Ministeria Isekretär Rudolf Ritter von Forster.Strcfflcur zum Scttionsratc ci> nannt. - (Vom Notariate.) Der Herr Leiter des Justizministeriums hat den Notar Herrn Franz ßtu -pica in Neumarktl nach St. Leonhard in Steicr-mark versetzt. '(Pflanzenschutz.) Die hiesig? t. k. Üandeö-stelle hat den politischen B^zirtsbehördcn. betreffend die Organisation de^ Pflanzenschutzdienstes cröffnci. daß sich die k. t. Landwirtschaftsgesellschaft in Lal-baäi als „Auskunftsstelle für Pflanzenschutz" angc-meldet hat. Gelegentlich dieser Anmeldung hat sich die k. k. Landwirtschaftsgcscllschaft bereit erklärt, w» fort nach Genchmigung der Anmeldung an die W^r bung dcr Berichterstatter schreiten, die Übersetzung der für di? Berichterstatter bestimmten Iragekarte.i veranlassen sowie überhaupt in Absicht auf die Durch, führung der Organisation des Pflanzenschntzdicnstcs in Kram mit der k. k. Pflanzenschutzstation in Wien in nähere Fühlung treten zu wollen. Die politischen Bezirksbehörden wurden angewiesen, die Bevölkerung neuerdings in geeigneter W?ise auf die Wichtigkeit des Pflanzenfchutzdienstes und dessen Organisation aufmerksam zu machen; für die Berichterstattung ge. «ignetc Persönlichkeiten, so insbesondere Forstleute. Verwalter landwirtschaftlicher Güter, Leiter von Reu-anlagen usw., sind zur Anmeldung als „Bericht, erstatter" anzueifern und sind die Namen dcr sich Meldenden bis zum Zeitpunkte der Bestellung eincr Auskunftsstcllc direkt der k. k. Pflanzenschutzstation in Wien (1!.. Trunnorstvaße 1) behufs Ausfolgung der Berichtcrstatterdiplomc, d2kanntzugeben. Von die sen, Erlasse sind insbesondere auch die Forsttochniter und die Bezirksförster in Kenntnis zu setzen. —r. — (Theaterzensurbeirat.) Der Herr Landesprä'sident hat an Stolle des nach Graz versetzten k. k. Oberlandesgerichtsrates Dr. Alois Fohil den k k. Gerichtssekretär Franz Milöinski zuin richterlichen Mitgliede dcr slovenischcn Sektion des bei der Landesregierung konstituierten Theaterzcnsur-beirates ernannt. — (K r a i n i s ch e I nd u st r ie g e sc l l s ch af t.) In der am H). Jänner abgebaltcl^en Sitzung des Verwaltungsrates d?r Krainischen Industriegesellschaft wurden die Herren Iulms Deutfch und studolf Paul-Schiff in den Verloaltungörnt kooptiert. — (Wettlaufen auf dem Tivoli-Eislaufplatze.) Heute nachm. 4 Uhr findet-aus dem Tivoli-Eislaufplatze das erste offizielle Wett-laufen in dieser Saison mit nachstehendem Programme statt: 1.) Damenwcttlaufen um die Vleistcrschaft von Üaibach 200 Meter. 2.) Herrenwettlaufen lim die Meisterschaft von Laibach 200 Meter. 3.) Kinderwelt laufen um die Meisterschaft von Laibach 200 Meter. 4.) Distanzwettlauwr 1 Kilometer. 5.) Wettlaufen mit Vorgabe, li.) HindernislveMaufen. — Einsatz 5>t) k, Preisverteilung Fveitag mittags im Pavillon. — (Tanzl r änzchen d^s „Merkur".) Die Mitglieder des Unterhaltungskomitees werden vom flovenischen kaufmännischen Vereine „Merkur" ersucht, heute als am Tage der Veranstaltung des TllnzkränHchcnI Punkt 8 Uhr abends im „Narodni Dom" zu erscheinen. Zur gleichen Zcit wird die Kasjc geöffnet werden. Das Kränzchen nimmt um halb '.i Uhr seinen Anfang. Der Neinertrag soll bekanntlich dem Fonde für den „Trgovsti Dom" zuflief;en. -Nach dem herrschendeii Interesse zu urteilen, dürfte dieses Kränzchen eine der schönsten Veranstaltungen in dieser Saison bilden. — (Besitzwechsel.) Die Baugründe dcs Frau-lein Rutar und des Herrn Posttontrollors Vidmar an der Rcsselstras^ roilrdeii vom Herrn Ivan Bonao käuflich erworben. Herr Bonaö wird im Frühjahre dort eine große neue 5wrtonagen- und Papicrwarcn^ fabrik erbauen. — (Von der Erdbebenwarte.) Gestern nachmittags 4 Ubr 49 Minitten 29 Sekunden Beginn cincr katastrophalen Fcrnbeben-Aufzeichnung. Um 7) Uhr 0 Minuten 18 Sekunden treffen die zweiten Vorläufergruppen ein, denen langperiodische Schwur gungen folgAi, von deilen vereinzelte mit einer Pc riode in der Dauer einer Minnte aufgetreten sind. Die Hanptbewogungsgruppe beguuit um 5 Uhr 21 Minuten in Form von 9 regelmäßigen Wellen, mit einer Periode von 1K Sekunden. Das Maximum wird um 5 Uhr 28 Minuten 40 Sekunden erreicht und beträgt 45 Millimeter. Die Bewegung erlischt nach 8 Uhr abends. Nach dein Habitus des Bebcn-bildes und der zeitlichen Aufeinanderfolge dcr charakteristischen Bcwegungsgruppeu zu schließen, dürste der Schauplatz der Katastrophe bei 12.lXX1 Kilsmctcr von Laidach entfernt liegen. War der Herd tatsächlich west-lich von Laibach gelegen, so fand die Katastrophe im Gebiete von Chile am AI. Jänner, um 10 Uhr 30 Minuten früh statt; wäre hingegen der Herd östlich gelegen, lvas auch nicht ausgeschlossen ist, dann ist das Bebencrcignis nach Mitternacht etwa im Gebiete der Sundainseln aufgetreten. — Obige Zeit» daten wurden unter Berücksichtigung der g?ograpl)i-Ichcn Lage und Fortpflanzungsgcschwmdigkcit dcl. Erdwellen ermittelt. Ii. — (DieMozartfeieroerPhilharmo-nischen Gesellschaft) hat nun bereits einen ziveiten Gönner, der auch zu ihren Ehrenmitgliedern gchört, bewogen, feinen Sympathien für die Gesell läiaft durch die Spende r>on 500 K. zugunsten des Lehrer-Pensionsfondes Ausdruck zu verleihen. ** (Vor trag.) Das Mitglied dcr deutschen Bühne Herr Hugo Lischt'a ivird morgen im großen Saale der TonlMle Gedichte von Sclnller, Halm, Uhland. Heine. Arndt und Goethe zum Vortrage drin gen. Dic künstlerischen EigensclMen des Vortragen-den bürgen für einen vollen Erfolg. Der Reinertrag ist dem deutsckien Kinder- und Fraucnhort, also cincm humanitären Zwecke gewidmet. Der Vortrag beginnt um 4 Uhr nachmittags. — (I in Panorama K o 5 >n o l a m a) an, Burgplatze Nr. 3 zu Laibach sind in dieser Woche Original-Glasstereogrammc aus Colombo, der Hauptstadt der Produktenreichen Insel Ceylon, ausgestclll. Di?se Ansichten sind besonders interessant, weil sie die Aodenbeschaffenhcit der großen Insel Ceylon, den üppigen Wuchs der Vegetation und den dortigen lebhaften Handelsverkehr veranschaulichen. Man lernt da die Trachten^ die Lebensweise und das Trci» den der Bewohner kennen, die ihren verschiedenartig gen Bcrufsgeschäften nachgehen, den Boden bearbeiten und die gewonnenen Produtte feilbieten. Ein zahlreicher Besuch dieser instnlktiven Nilderrcihe kann bestens empfohlen lverden. — (Frachtenverkehr nach Trieft.) Von heute an besteht in dcr Güteraufnahme nach Tricst keine Einschränkung mehr. * (Ein diebischer Diener.) Diesertage stand vor den Schranken ded Gerichtes der Dicn'l Ed. Grin, d^r seinem Dienstgeoer, Herrn Dr. Boä. alte goldene Münzen im Werte von 279 X entwendet hatte. Grm. kr den Diebstahl reumütig eingestand, erhielt eine dreimonatliche Korkerstrafe. — (Ein Tanzkvänzch?n der Gast-Wirte.) Die Genossenschaft dcr Gastwirt?, Kaffee-sieder usw. in Laibach veranstaltet Donnerstag, den 15. Februar in den Lokalitäten der Alten Schieß-statte ein TanzkränMn unter Mitwirkung der Laibacher Vereinskapelle. In den s-paraten Lokalitaten wird auch für die UnterlMung der Nichttänzer durch Vorträge des beliebten Schrammel-Qilartetts gcjorgt tverden. Die Restauration hat H^rr Restaurateur August Zasec übernommen. - Da der Reingewinn für dic Errichtung einer Genossenschafts-Krantcnkan'c oostimmt ist, so wird einer großen Beteiligung cnt-gcgengesehen. Die Einladungen g?langen diesertagc zur Versendung: sollte jemand aus Versehen nicht eingeladen werden, so wolle er sich beim Vereins-obmann, Herrn I. Tosti. Alter Markt Nr. 19, Gast-haus „Miramar", melden. -- (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Gurkfeld (53.189 Einwohner) wurden im Jahre 1905 328 Ehen geschlossen. Die Zahl dcr Geborenen belief sich auf 1845, jene dcr Nerstor-Venen auf 1089. Von dcr Geburt bis zu 5 Jahren starbell 319 Kinder: ein Alter bis zu 70 Jahren erreichten 289. voll iiber 70 Jahren 247 Personen. Todesursachen waren: Bei 23 angeborene Lebens-schwäche, böi 13« Tuberknlose, bei «2 Lungcncnl. zündung. bei 20 Diphtherie, bei 4 Keuchhusten, lxi 11 Scharlach, bei 1 Masern, bei 2 Ilcotyvhus. bei 14 Dysenterie, bei 2 Wundinfektionskrankheit, bei 2 an-dere Infektionskrankheiten (je 1 infolge von In-fluenza und Miliaria), bei 39 Gehirnschlagfluß, bei 2 organische Herzfehler, bei 14 bösartige Neubildun-gen, bei 735 sonstige natürliche Todesursachen. Verunglückt sind 17 Personen tt' ertrunken. 2 verbrannt. 5 durch Sturz. 2 überfahren. 1 durch Blitzschlag. 1 durch Erschießen). Weiters kamen 2 Selbstmorde und 2 Totschläge vor. —8" (Die Krainburgcr ^ itnlnica) veranstaltet Samstag, den 3. Februar, um halb 9 Uhr abends eine Unterhaltung mit Tanz. Der unterhalt-liche Teil setzt sich aus Gcsangs° und Musikvorträgen des (Ätalnicachores. beziehungsweise der 6irainburgcr Kapelle sowie aus ?,nem Theaterstücke CI>1<^l'il.m) zusammen. Eintrittsgebühr für Mitglieder frei. fur Nichtmitgliedcr 1 X. — (Preiserhöhung derSchnhware n.) Infolge d?r vorjährigen Tierseuchen in Australien ist ein großer Mangel an Ob^leder Angetreten, dcr sich noch durch den Umstand sehr fühlbar macht, daß Deutschland und ganz besonders Amerika in letzter Zeit den größten Teil des Nohleders auskauft. Aber auch an besserem Sohlenleder herrscht große Not. und zum allgemeinen Ledcrmangcl dürfte d?r russisch javanische Krieg nicht wenig beigetragen haben, da er enorme Massen an Leder für Schuhe. Pelze, Ta schcn, Ricmen :c. absorbierte. Die Folge von allcdcm ist, daß dic gegenwärtigen Ledcrpreisc eine bisher noch nie dagewesene Höh? erreichten. 3?achdenl ferner infolge der Lcbcnsmittcltcuernna, auch die Arb^nts-löhne gcstieIVN find, l)aben sich di« Herstellungskosten der Schnhwaren so bedeutend gesteigert, daß anch bci der fertigen Ware eine entsprechende Vei-t^ucrung eintreten muß. Mall wird sich also mit der Tatsache vertraut machen müssen, für Schuhlvaren, die gerade zu den notwendigsten Bedarfsartikeln zählen, dic bc> reits von dcn Schuhlvarenfabriken und Schuhmachern geforderten höheren Preise zu bezahlen. ^" (D ? r Verein „Na« a zvcza ) hält Sonntag, den 4. Februar, um 10 Uhr vormittags im kleinen Saalc des „Narodni Dom" scine konstituic-rcnoe Gcneralversaninllnng ab. (Der Wörthevscc) ist von Vcldcn bis .<>tlagenfilrt fahrbar. Theater, Kunst und Literatur. *' (Deutsche Bühne.) Gestern fand eine Wiederholung der Operette ..Frühlingsluft" statt. Das lustige Werk übt noch immer Zugtraft aus: das bewies der in Anbetracht der Karnevalszcit immerhin gute Besuch und der freundliche Erfolg der flotten Vorstellung. in der Zolnkirche. Freitag, den 2. Fcbrnar (Maria Neini» gung — Lichtmeß) Pontifikalamlt nm 10 Uhr: Dritte Instrumentalmesse von Bernhard Hahn. Gradualc Ku«,n«< <>pim,>« von Anton Foerster. Offntorium Niili,«^ c«t von Mor. Nrosig. Telegramme Reichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 31. Jänner. Zu Beginn der Sitzung führt der Leiter des Handelsministeriums Graf AnerZpcrgin Beantwortung verschiedener Intel» pellationcn alts: der Abbruch der osterrcichisch-s^bi' schen .Haildclbocrtra.isverhandllttiaen erfolgte au3 rein wirtschaftlichen, keinesw^s politifchen Gründen itlfolge der vorher streng geheimgehaltenen sogenann-ten serbisch bulgarisckien Zollunioli. welche das Prin zip der Differenzialbchandlung zu ungnnstcn frcnidcr Erzeugnisse ellthält, deren wesentliche Bcstimmungcn ui striltein Widerspruä^c mit dem McistbegünsligungK-systclll stehen und mit unserm Interessen unvcrein-barlich erscheinen. Da die serbische Regierung die von dem Minister des Unsern im Einvernehmen mit d?n b?iderseiti.icn Ncgierllngen verlangten beruhigcndcn Erklärungen in ausreichendeni Maße nicht gab, muk ten dic Zollv^rhaildlungcn unterbrochen und anch an läßlich der Vorkommnisse im Verkehr niit Serbien zu u,iZ unscre Vertragsrechte. zur vollen Geltung g> bracht llx>rden. Da sonach Serbien trotz unausgesetzt wohlwollcndcr Haltulig ^sterrcich-Ungarlis di? Situa tion durch die in dn' Schritte zu unternehmen, welche erforderlich find, um mit nils zu einer Verständigung zu gelangen. In fortgesetzter Verhandlung des N^rutcnkontingents widerlegt der Leiter des Iu st izm in i st e-riumö aktenmäßig deii vom Abg. Stcrnbcrg gegcn ihn erhobenm Vorwllrf der Fälschung. Nach dcm Laibacher Zeitung Nr. 2U. ' 22^ 1 Februar 190«. Iustizminister spricht Abg. Rese! gt auf dem Stand-Punkte, das; der Staat wehrlos sei, sondern sie sei sur die Nchrhafrmachuna. der Bevölkerung, doch nur insoweit, als es sich um den Schutz aeam ä'uhcre Fcindc handelt, Redner bezeichnet die Frage der Verkürzung der Dienstzeit als höchst aktuell und besaht sich eingehend mit der Art der Behandlung und Erziehung und mit der gegenwärtig iiblicl>en Strasbehandlung der Soldaten. In bezug aus die Gesundheitspflege oer Soldaten gescheht' sehr wenig. Redner urgiert di^ Vorlage der neuen Militärstrafprozes;ordnung und konstatiert, das; es bezüglich der Soldatenmitzhand» lungen wohl etlvas besser geworden sei, lvenn auch heute noch vielfach verwerfticl>e Fälle vorkoinmcn. Redner verlangt Erleichterungen siir die landwirt-säxlftliche Vevölkerulig bei den Wasfenübnngen und schlicszt mit der Erwartung, daß im Hinblicke aus die nene Zusalnnu'llsetnlng des Hauses das Vollswohl eine bessere und energischere Vertretung finden werd?. (Beifall bei den Sozialdemokratin.) Abg. Graf Dzieduszycli erklärt, daß die Polen st^ts für die Staatsnotlvendigkeit^n gestiinlnt haben; sie iverd^n c^ mut) jetzt tun ohne Rücksicht auf die sonstige politische Haltung des Polenklubo gegenüber d^r Regierung. Hierauf wurde die Debatte geschlossen. (Lebl>astc Prot^strufe seitens der Czlchisch-Nadilalen.) Abg. Fresse ruft gegen den Vizepräsidenten Kaiser-„Unverschämtheit!" und erhielt den Ordnungsruf. Zu Generalretmern wurden gewählt: Malil lontra und Kittinger pro. Das .Haus boendete die ersic Lesung der Nekrutenvorlage und überwies diescllx dem Wehrausschusse. Generalrcdn^ kontra Abg. M a ^ lik vertrat den Standpunkt der Alldeutschen und forderte die Deutscheil aus, g?Ien die Vorlage zu stim-men. Generalredner Pro Abg. Kittingcr trat für die Berücksichtigung der Angehörigen der Landwirt^ schaft bei der Ableistung der Militärpfliclit ein. Das Haus begann sodann di? zweite Lesung des Gesc^ entwurfes bezüglich der Versicloning der PrivatbealN' ten. - Nächste Sitzllng morgen. Hochschulstiftung. Wien, 31. Jänner. Der „Hochschulkorrespon-benz" zufolge widin^e tx»r kürzlich verstorbene Schü-ler Niüroths. Dr. Dmnenico Bcubieri. 8M.000 lv als Nillrvth Stiftung für bcdiirstige Schiller der zweiten chirurgiMn Klinik, di'ren Vorstand Billroth war. Die Stiftung ist durch das Profch'orenlollc'gium der medizinischen Fakultät auf drei Jahre zu je 20M k zu verteilen. Demonstrationen in Velgrad. Belgrad. ^1. Jänner. Heute vormittag sollte ein vom Exporteur Popovii- einberufenes Meeting wegen Stellungnahme geg?n den Zollkrieg stattfinden. Einc zalilr.'iche Menschenlnenge. darunter halbwüch-sige Burschen, demonstrierte jedoch vor dem Geschäfte lokale des Popoviö, das mit K'ot beworfen und dessen Iirmatafel hcrabgerissen wurde. Tatten l.'inen Anlas; lnohr, einzuschreiten. De-r Korrespondent Valug. üiö war später Gegenstand neuerlicher Demonstrationen llnd mußte infolge der drohenden Haltung d.r Mcna? in ein Hotel und von dort nach Scmlin flüchten. , Vrag. 81. Jänner. Bei der heute stattgefundenen AclchZratsergänzungslvahl für denStädtebezirl Kolin» ^odiobrad-Kauri:n all Sklle des Dr. Fort wurden ^<<>0 Stimmen abgegeben. Hievon erhielt der Kan mdat der Radikalen Staatsrertitler Dr. Sobutla 1^01. d^r s^ndidat der Inngczechen Dr. Bogumil Vaxa 857 und der sozialdemokratische.swndidat Dr. Ehonsier .>!>8 Stimmen. Es findet daher eine engere Wahl zwischen Dr. Sobotka und, Dr. Baxa statt. Belgrad, !N. Jänner. (Ans amtlicher serbl-scher Quelle.) Die Meldung mnes Wiener Blattes über die Abberufung des serbisäien Gesandten Dr. Vui^ aus Wien ist unbegründet. Auswciö übcr den Stand der Tierseuchen in Krain für die Ieit vom 1?. bis 28, Jänner 1906. E« herrscht: die Schweinepest im Nezirle Gottschee in der Gemeinde »om« pole <2 weh.); der 5lotl«us im Vezille Nudolfslvert in den Gemeinden »»s<:l»n» — Franz Pirc, Arbeiter, 60 I,, Nmpn^«,m» ,,„Im. — Anton Grad, Arbeiter. 63 I., Vitium onräi». — Franz Kotar, itnecht. 34 I.. I)«Iirium »lean. Im Siechenhause: Nm 29. Jänner. Varthlmä Subic. Arbeiter, ?3 I., Marasmus. ________________ Lottoziehung a« 31. Jänner 190«. Nrnnn: 89 65 51 21 22 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehohe 306 2 m. Mttl. Luftdruck 736 0 m.n. Z ff Z!-z Z^ »zjz z yj W t; °" «V«. i'ß K Z »"3 1^1________^________"" "^ü^l------734 ^ -0 3 VVO. schwäch vewvltt ^ 9 .Ab 738 0 -13 windstill teilw. bew, 1 7 U.F. ! 741 1! -1 9,'NO. schwach s heiter ,00 Das Tageemittel der gestrigen Temperatur -3 2°, Nor-male -1-7«. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Kaun Schweizer Seide! Verlangen Sie Illuster unserer Neuheiten in «chwarz, WeiQ odiT farfiip von K 1 16 bin 18 — p<»r Meter. Spezialität: Seidenstoffe für Gesellschafts-, Braut-, Ball- u. Strassen-Toiletten und für Blusen, Futter et«. Wir v«rka,.fon nur garantiert solide SMonstolTe direkt an Privat« «oll- und portofrol in die Wohnung. Schweizer * Co., Luzern O 17 (8(!hW«'l/) (4»«)18-1B ««irtnnBtnff-Excort — Königl. Hoflief. Heute I. offizielles Wettlaufen In dieser Saison am Tiwoli- Eislauf platze mit nachstehendem Renn-Programm: 1.) Damen-Wettlaufen um die M) 2—2 (Ycueialrepräjentanz für Operreich, Ungarn: W. Th. wunhert, HV««'», »., Dominilanerbaftei 3. Frelfag, 2. 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Die notierten Kurse verstehen sich ln Kronenwährung. Die Notierung sämtlicher Ultien und der „Diversen Lose" «ersteht sich per Gtück. «eld Ware Allgemeine Vta«ts< schnld. «nheitlich« «ente: 4»^ lonv. steuerfrei. Kronen (Vlai Nov.) per »äffe . , 10» »y 100 40 dett« (Jan-Juli) per l^assc 100 ob 100 25 »-««/„ ö. «3 Noten ^Feor..«lu«,) per ll^affe......iol 50 loi 70 4»»^ », V Vilbe« («lpril-o«.) per Kaffr ..... . lat 40 iai «o iesner Etaatllose 500 fl. 4«/« l«0 — 1K2 -,««0er „ 100 fl. 4°/, i»« — »9» -l»S4tl .. 100 fl. .. 289 75 291 75 «»«4« .. « fl. . . »88 »«0 - »V«..Vf»ndbl. ^ 1« fl. !i°/„ «9« 50 »94 50 Vt«tssch«ld d. i. «eich«. r«te vertretene» König» reiche »nd Länder. Öfterr. «oldrente, stfr.. »old per ltasse .... 4«/« 118 25 118 4b bflerr. Rente in Kronen», stfr.. Kr per Kasse. . , 4«/« 100 »0 10040 detto per Ultimo . . 4°/« 100 «0 10« 40 idst. Investition« '«ente. stfr.. Kr, per »afie - 3'/.°/° »1 ?« »19° Gisn>,»»»-zt,»t,sch»ld. ,«sch«>b»n>»». «»sabethbahn in «., fteuerfrei. zu 1"00" fl. . . . 4»/, 118 10 119 10 «i«nz Iolef-Vahl, in Silber (div. St.) . . . »'.'<"/« i«?-20i«8-L« »al. Karl Ludwig Vahn (biv, stücke) »ronen , . 4°/« 99 95 100 95 »udolsbahi, in KroNenwührung, steueisr. (div. St.» . 4"/« 100 — 100 95 V«arl°erger Vahn, steuerfrei, 40»! Kronen . . . 4°/» 100 10 101'— I« z<««l,sch»l»«rschl»,«. n»»»n>« Giftndohn.Pri»lil2t». Phllgatlo»«». Vöhm. Westbahn. E». »83b. 400 Kronen 4"/„. . . , 10» 35 101 35 Ellsabelhbahn 600 und «XX» Vl. 4 ab 10"/«......115 85 ,18 85 und »000 Vl. 4°/„........»18 25 11985 Franz Iossf-Vahn ->0 dttto (1898, . . . . 10040 10« 4«! detlo (i3cx>) . . . .100,1010^3,, detto cInv.-«.) 19«« . »9 !»ü „»„90 'Srlebau «lnleben verl°«b. K«/» 99 45 100 45 Vul«, Vl»p. «nl. 1889 »old .... 6"/, 119 li0 120 2« Vul«. Staat«.Hupothetar «lnl. ,8»2......««/«»19 75 120 75 »eld War« Pfandbriefe «. N°benlr.,alln,öst.in5<,I,ul.4»/u 9S85 100 35 Vöhm, Hupolhelenbaiil verl. 4"/„ 100— 100 80 5enlral-Äod.-»reb,.Nl.. österr.. 45I. verl. 4>/^>/o - - - 10« 50 —-. Zentral «od,-Kred. Vl., öfterr., 65 I. veil. 4"/« . , , . 100 10 I«1 10 Kreb,-Inst, .«slerr.. f. Vert..U„t. u öffentl.«lrb.tkat.^vl.4"/o 99»0 10090 Lanbesb, d, »ön, Galizlen »»d Lodom. 57'/, I. rillt,. 4"/., 99'»5 100 05 Mähr, Hypothelenb. oerl. 4"/« »965 100K5 «,.ös»crr.i!ande«.hyp,.«lnft.4''/, 100- 101- dett°inl>.2"/oVr. oerl.»'/,«/« 94 50 «5- betto»,.2chuldlch,verl. 3'/,"/« 9'.-« »5- b«tto Verl. 4"/« 9990 100 90 Osterr.ungar. Vanl 50 jähr. Verl. 4°/u». W..... 100 50 10150 bett« 4°/« Kr..... 100-75 101 75 Eparl. l.lft., e»I. Verl. 4«/» 101 - IN»- Eisenbahn-Prisritäts. Obligati»»en. /ferblnands-Norbbahn Em. 1U8S 100 35 10135 dettll ltm, 1NU4 100 L0 10150 Österr, «ordwestb. .00 sl. S, . 10?- 10« - -taatsbahn 50« Fr..... ^18 — 420 — -üdbahn k 3«/<> Iinner.Iuli 5«a Fr. (per Kt.) . . , !lik »0 318» Lüdbahn il 5»/,,..... i»4so z»5e» Diverse Lose (per Etück). z«rzw»llche Zose. 3«/» Vodenlredit.Loie Lm. 1880 ,96 50 3 5« detto Em, 1»89 299— 309 - 5"/u Donau. Negulierungs. L«se 100 fl, ». W..... 2ü5 — 272-50 Terb.Pl««»,.«lnl. v.iooFr.zv/, 100— 111- A»«erzi»,lich» ss«l«. Nubap .Vasillla lDombau) 5 fl. 2b»5 2725 Kreditlose l,« fl...... 47»- 48«'- Clary.Lost 40 «l. «. M. . . 14? 50 157l^1 Ösen« Lose 40 fl..... »64- 174- Palfsy.lloie 40 fl. KM. - - 173 - 182- Roten kTcuz. «st. «es. v.. 10fl. 5«— 54- Noten ttreuz. una. »es. v., 5 fl. »3 H0 35,30 Nudolf.ltose 10 fl...... 57 - «3 — Zalm.Lose 40 fl. ». Vl. . . 2U