VMW plBßM Mn 1'So ?S. ««n«»«, ciWttMMhWg (7«»««« ««Mvd« 2670) »«Mi« v»ö »Ivltckvok-Gl »hlMfd»« »l5. 20S4>: »V^MSoi^ «t. ch NIt»Ik,6»UI«» t« »»0O«MV. «Ilo» G 7«t. 2MO«. ckM»o— i^0«lrp«-w b«««g«» ßßr. 122 »!il>twfoek. 6an 17. 1T3S 1 ^donilOM«nt»-Knn»K»« If, l^»klt»<»r u». « S>«g»p»»l,». ^dkol—». mon«t!> Z3 vin. -»»t«!!«», 2< vin. ^ured ^»»1 ^on,tl. ZZ vt«» klt» <«» üdtig« mon«U ZS 0ik ^nttlnumme' ' di, ^ »in. ?«ks^c«coa?5 sortiz? uncl iiucli iiui' von ^ 0 8 p 0 8 ka u I i c it ZZ. Der bobvlonifche Turm '^ahrcnü sich R o r. s e v e l t »ul das Zustandett-.min.'n des Z o l l w a f f c u-st i l I st a >l d e s abheizt? und dle Pocke-vcitunqcn für di.? Wc.'twittschaftskonsercnz inl vollen Kaimc sind, hat Rumänien — uin llnr cill Beispiel dcr l)al»dcl!-politis6)i!n Äer-winunIcn unserer Zcit hcrauszugrcif^'n — ein j>iontjgentsiisti.'m verabschicki^t, wclchcö slch<'rlich noch t.'inlnal zur ^Pression'^kuriosa tiezäl^lt wcrdl.'n dürste. Uin allen j^-^rccht zu wcrd-^'n und allcn Konzessionen zu bieten, mv^cn bcispiclsn'cisc in dcr Automobil üt^.Ucht.' i)ie Kontingente so verteilt, das; ein !?and nur die PntnS, das andere wiederum nur c;cwisse Beitandteill) der Motoren fcrn kann, kur^^ und gut, dcr ruliiäniscl^ 'Importeur wird sich den Kopf darüber zu zerbrechen haben, wie ein Auto überhaupt aus« sehen wird, wenn cS im sinne der offiziell m Kontinssentieruna?b-estln?munl^en ftürfnieise cinMfi'chrt ist. Die d<'ntsche Regierung hat Unqarn unter ZoNdruct gestellt, weil, allem Anschein nach, di? pc>lttischcn Fragen eine wesentliche Rolle mitgespielt ha^n mochten bei der Crljöhung des Einfulirzollcs fiir ungarisches Schweinefett. In Budapest gab es in d<'r vorigen Wockie eine hi>ck)st un-crquicklickx Minderheitendebatte, in der d^er deutsche Mindersieitsal>geordn<.'te Dr. 7>ulius N l e y e r Gegenstand leidenschaftliäiec Angriffe von feiten der ungarischen Chauvinisten war. Es ist also nicht auZgiischllljsen, dak Berlin dl? Antwort auf zollpolitischem l^ebiet erteilt hat, da Ungarn auck) sonst iin Donaubecken eine Politik verfolgt, die daS Misifallen der heutigen Machthaber im Rei« che gefunden haben dürfte. Aus diesen und ähnlichen Erscheinungen geht unzweideutig hervor, daß die Weltwirts^ftskonferen^, die die Hoffnung für viele bedeutet und die die Skeptiker ncch mehr in ihrer Beharrlichkeit bestärkt, nicht gerade im Wichen wirtschaftspolitischer Entspannung vorbereitet wird. Es ist eine schwer widerlegbare Tatsache, da^ die Wirtkbaft de facto schon längst das Primat erobert hat im Verhältnis zur Po» litik, aber nach wie vor bemülion sich die Politiker, Staatsmänner und Diplomaten ?n aller .Herren Länder, den Zolltarif als Kampf Nüttel zur Wahrung deS Prestiges anzuwenden. Es wird noch immer an einander vor-ülvrgeredet, obwohl sich beispielsweise eine wenigstens 10 bis SO?» ige Senkung sämtli» tlxr Zolltarife in Europa sogar im Wege di-Plmnatischer Verhandlungen erzielen licb<', ohne den Weg zeitraubender, langatmiger nnd schwerfälliger internationaler Konferenzen betreten zu mlissen. Wiederum besteht d! ' s'^efnlir, da^ die W<.'ltwirtschaftskonferettz ^ctiitksal der Abrüstungskonferenz teilen »vird: das Bersickerll von Kardinalfragen und ilirer ^'ösung<'n in d<.>m Wust der Subkom-i'ussioncn nnd Sp<'zialkomitees, es ist wie-, denlnl zu besürcht^'n, das, man die Welt, die dsi, Hochdruck der Zinssätze in den stnntlichen und privaten S ch u l d v e r --P s l i ch t n n q e n nicht niehr auSzuhal-ten v<'rin.iq. inlt vlnt^^nischcn Einpsehlungen abspeist, mit d<)uen ^ie praklisckie Volks- "nd »vtaatswirtsä^ast ^n jedcm beteiligte« Lande Oefterreichffcher Vroteft in Berlin Deutscher Protest in Wien / Dollfuß verlangt Aufklärungen über Franks Münchner Rede l e u, ll). Mai. Das ^'orrbüro berichtet: Der österreichische Gesandte in Berlin, Jng. Tauschi tz, hat beittl Reichsausjennliilister Baron N e u-r a t h gegen die Beleidignugeil Protest erhoben, die der liayrische Justizminister Frank in seiner l^r^izer )Xede liegen die Re-gieruilg Dr. DoNfils; sich zuschulden komntcn habe lassen. Wie die „Politische Korrespon» denz" ttieldet, ist voil der österreichischen Regierung der Wunsch ausgesprochen worden, Frank möge Oesterreich so bald wie möglich verlassen. Wie ferner verlautet, hat der hiesige deutsche Gesandte Dr. Rieth beinr Bundeskanzler Dr. D o l l f u gegen die Art nnd Weise Protest erhoben, iit der die dentsä^cn Minister auf deui ??lugscld in Aspeui enip-fangen worden seien.' Der Bundeskanzler soll dem deuts6)cn t^csandten erklärt hal'en, er werde diesen Protest beantworten und klären, sobald er Äenugtullng für die vrin Minister Frank iii München inl Rundsunk verbreiteten Drohungen gegen die i'sterrei--chische Regierung erlangt haben werde. Aussprache DavlS-Boncour In Erwartung der Rede Hitlers / Gerüchte über Vertaaunn der Weltwirtschaftskonferenz Pari s, 1^. Mai. Zn der gestrigen Zusammenkunft zwischen Nornl-an Davis und Außenminister Paul« Boncour erfährt man, daß sick) die beiden ^laatsntänner geeinigt hätten, die künftij^n Älstionen in Genf von den bevorstehenden Ertlärungen..H itlerS im Reichstag atl^ängig zu nlachen. Die Möglichkeit eines genleinsmnen euglisch-sranzösisch-'unerikani-schen Vorgehens ist bei dieser v^el^q Länder, üie >!N tier .^konserenz teilnehmen, ein<' Berständienichaftllch bekämpften Rede u. a.: „Der Äri.-gSminlster einer freinden Macht l>at dieser Tags' von Tanktionen gesprochen, l^odächtnis der Aelt und dieser Ttal^it-ö-mä>nner scheint erstaunlich knrz. In ^^ansan-ne beglückwünschten sie uiich und sich selbst, ^aß ni^ 14 Iahren die Jrrtünier auf der siegerseite, daß nun endlich der Wahnsinn der Reparationen beseitigt sei und dag nlit dein Ende des Traums. Deiltschlan!'» merüe allej? zahlen, nun auck) der pht:nla!'tische Ge» danke ein seliges Ende gesunden l^ube, i'.ian könne Zahlungen niit niilitärischeil Z.^iiltio neu erpressen. Diesen, lilrie.ioiniiiister ist oi'ent'ar nicl>t bekannt, welche ^>ti»-!>krisi>. darin liegt, den Vl.'lkerbund zu ^antümien ailf^infordern gegen eine Macht, di»» nichts tnt als einen nmraliichen Kninpf g^'aen un» sittliche Verträge zu sühren, mähren!^ dieser gleictie Völkerbund e.^ nicht eiiun,^l fertig- brachte, irgent'c'ine Mn^nalpine -i«'i> i-Mächte zu i'r.^r<'ifcn. oie zu d< n griffen und Ärieg süIrrten, l^^v^enüb.,-Llüge werden mir f.^rtfahrcn niMl^. !-^n, alZ unser Recht aus 3icher!>eii inil.'r den Nationen zu s.irderu, d. h. di^ der anderen gemäss dein '^^cricüilser >7. nickits lindere'.'. Wir nierden .zei.-ien. dl'ii !>i?nuS niemiils olei ji',n'"'>^ u NM dein Willen zum .^irie.i. An) zisie-nius sei eine unläniv'eris'.l'e schauung ei ivins'si'n. 5tatt '''ü'. Lel'LN'5tan!pf tinfznpeit'chen, mol^ie j.>. dem gemis'eriim^en ^ep^/u'lie unter 'i" ' breiten. Die pazifisli'che so, al.? ob der einl'..i iinnatnrli-ii.'n ''e stm-lien sei. d^',- iin' d^'n, >> v 'F-'"!' --«e-f^Il<'n 'ei^ i''"n ''^.>.'iinn dii'.- fle^ii i''t, ii'l fiu' die ,'vriin Die (^-rs?altnn>i de-.' eininei, 'ili' okier .^usdividiie!!'n/' L 0 n !) n, 1 .. Tie i III e erkiliren -^ii ' c Rede Papen-/. seine Ai-'islil)ii.'iis,eii 5)erl''U'!'forderuiiti an «>>e iiesli'ine ' Ä^lt zn nx'Uen. .^I0isnilng aN'?ir>reü!e. da'^ te>i!e ii^ Zutuns!^ zil dl?n '-Zt^offezl greiüü fo seien derarli^!' flüssig NN.' .^ie '-.>^elian"Nni^i. d'." -'-p' gegen den'^'a;isi''!lnk>5 nicl l'-- iiül kr!'.'eris.l^ n Absichten gen'eiil l' «v. ?!>?!' r Porien'schen )ttede sei >?rieg, nnd d'.' Bewegung sei gi'iieii^riirtiq ki!e,x'r?'1-,i'i! sichten -lemidüiet. Deutschland steM ?>ie Äahlunaen Eine jensationellc Pariser ^^l^eldunq. a r i s. 1('. M'ii^ Nach zuverla'i'ig.'n Meldniil^eii an-lin will die deutsche .'jieich^'regil.'rnna süiit?!!-che '?lliöl!)i:d^al'>l!jNj',en. ioni«'!)! sraailii^lzc auch prine.te ^ordi^rnngeii, eiuji>^ileii. t'Z wird hier angc . lti. -'')<'Te ui i l n--l).Z8, ^'oadoii ')tclni)e.r? 1 lant^ '>.'rl?g Z'^^^!en '>7 .I^er lin i n bl s a n a, !>». Mai. D e n ise n. Berlin Zürkct, l10> . lllli..^."», ^^ondon —!!>'» '".iten'nerk Scheck l8!?l^l^.iri-.^ — -.'^'7. Prag I7t).W-'171.7ii. ^viesi '.-07. österr. i^chilling lVrinatelearing» 8SV. nichts anzufangen veruiag. In diesem Zu-santmenhange i^t die Taktif der Ainerikalter von Interesse, die gen^einsam mit den Engländern das Datum der W. E. E. auf den 13. Juni anberaumten, lvährend drei Tage später die sogenannte Juni-Rate d?r KriegZ-schnldverpflichtung einer Reihe von europäischen Ländern an die Vereinigten Staaten sällig ist. Ob bezahlt oder nicht bezahlt wird — für Frankreich ist die Frage der Deze-lliber-Rate auch noch nicht gelöst ---that iö the question! Jnzlvisr^n ist Doktor Schacht als Vertreter der Deutschen Reichsbank in den Ven'inigten Ztaaten zu Erklär-rnngen genötigt worden, die betveisen, wie sehr die großen Nationen zu verarinen beginnen. Vor S^-Z Jahren noch verfügte die Reichsbank über 750 Millionen Dollar w Gold nnd Devisen. Zeitdoni halien die deut-sä>eu Privatsckiuldncr Millionten Dollar ans auswärtige Schulden g^tillit. '.Viln zeigt aln'r der Reich'?bankaliSn>ei':, das', diese Reserve von Woche zu Voche rapid zuri'ictgeht. sollen noch im Mai die amei ifonüchen (iZloub'ger der deutsch<'n Wirls-l'^ft in P<'r-lin zusamlncnlouimen, uni sich über di' Schwierigkeiten des Transfers zn unterhalten, die in gleicher Wc'<' auch die anderei, !.^änder zu spüren bekunien. Die l)artnnrlige Weigerung der Amerikaner, in der j>irieg?-schuldeufrage zumiudcst ciuer teilweisen Streichung zuzustilninen, ist alles elrer al.^i geeignet, die Delegierten der Weltnnrtscs^a't'? lenserenz hossnungSbeschwert nM L.'oildon ziehen zu lassen, ^n dieser 5)iilsicht dürfte an der Themse manche Zeifenblasc zerplatzm. Daö die europiiische Wirtschaft einiierenN werden niusz, wenn die Welt ans längere Z.'-r ^kapitalbildung und ''lrbeitsbeschnsiunq trci bcn will, um auf diese Weise atic' ^'cn poZiti fchen Nöten befreit ^u merd.'n, ist inr ieder niann llar. Nntlar sind nur di.' !'..".indi'.i.> len Vorau---se!mn.i.nl für cin t^^e!!in>.'n der Monsterkonferenz. die, ein '^Ir'erl aennlser a" g?lsächsischee politisch.'r iisröne. unmöglicli über gewisse b'ruiid'öt'.' dn' „'.'ionomischen Rekonstrnktion" der und d.r ^ogiiie:! von Ottawa n'ird Iierniulo.il'nen tönnei' Vielleicht siitd die übrlg-'.'n ?lalionen nur al-.^oinparserie bestellt, e'^ fehlt Iii'v nicht oi' Verinuttingen, sedenialls N'ird e.- gnt tiii' die.'L'^ofsnung^n o>if ^'onsion nickt allzu I?o zu schraul'en. „?Nartdl>re» Nvmme? MilNvory, r^en tv. Mai ASniglicher Besuch inNovl N o V i, 1k>. Mai. Tie Sotoloereine aus Novi, Tenj und (5rikvenica veranstalteten gestern ein Defil^e vor I. M. der tt ö n i q i n und den könig. lichen P r i n r n. Die Königin, die gemein sam mit den Prinzen den Vorbeimarsch der Sokoln vom Balkon des Hotels „LisLanj" betrachtete, war Gegenstand stürmischer Ova-tionc»:. An den Vorbeimarsch der Sokoln jchloßen sich auch Bauern und Bürger en. Burgfriede in Danzig (^in ?lbtommen der NSDAP mit Bitlker-bundtcmmissär Rosting. D a n .1 i q, 15. Mai. Zm?sch<'n !^ominissäl.' Völker-bun'!!^e-^ st i n und dein Pcrtreicr der natlonal'^^^^ialistlschcil Piitt-ci Dr. Vausch-n i sl si illl.!> l^-'auk'iicr r st c r hat cinc Ulltcrrcdnnsi sicittg^'sundc'ii, in der u. a. zum '.'lu'?drtt>'k lain, das; die '.^l'ationalsozial'stische Deiitsä)^' Arl'eitcrparlci in Danziss auch im 7>nlle d'.'r Uoberinibiiie !>er Neqicrntt^i in ^or s^rei^'u ^tadl: 1. Vun'ch' nach ciueiii sreuiidsä'nftlitlv.'n (5iuvl?rttehiiil.'u mit Ix'seell sc'i iint' iliverseiis nlk'.> tun nisrdl', liNl Zichcrheit ^er Pcr'.'in Polni» scher ?taa!'iiiuit'h^iri-ikeit otvr Nationnlijät in Tan^iq souiie Poli^'.ciciq'^'niuiii Ul Tauziii .;!> jien'iilirl^isten' -V das? si^^ fc'st cut-sci, di^' bestl's'?ii:^<'u VertrlV.i^^ qenan .zu acli!cn nn,^ die darin euibalteni^n Rechte 'l'nlen.:! .)il n'lihr-c'n: .'i. das; sie dio voni Völker i'uu.d n Tanzic^ I^errschen absolute Nuk>e Aufammenkunft HM»r^ Dollfuß? T'oslfnf; »lihrt Pfingsten wieder nach :)iom. Wie in -nesilien "^^lätteri, niit>-seteilt nnrd, nx'lde ^^'-^nnde'^tlin^^ler l^r. D l I s u s; ';^'sinli>len nach reisen, nui persönlich !^>^'nsi'rdlil ^',n iinlerzeichnen. Da zur l^liirlien ^Zlit niich der deutsche Reichslanz^ ler xiiiler nacli Rolu reisen soll, sei eine saliunentllnft von Tollslis', und >>itler, nienn niich tn'e!äufi;i nieist i^eplaut, s,^' dnrchau!.^ nii's^lich. Der vslerreichisclie Biindl."Ztanzl.'r verlrilt den 5laudpllnll, das? er nnd das l'sterreichische Ävlt dein deutschen P^'lke dnrchau-5 srenndschastlif!) qelienüderstesjen, line '^.'lufsl^sjlnu^, die al'er teine'^n'ei^!^ eine Dilldnnti oder liar ?>ördernuq der national-sozialislischen Tendenzen iii Osterreich bc^ dtnite. viiropäische Nadio-ttonserenz. uzer u, Mai. .diente tu'liann ijier die europäische iitonfe-ren^ über >den 'liaoivverlehr. >^ie wird sich in l^cr >>anptsache uiil der Nenfestsetzun.^ nn^ der "^^^ellenlänt^en an die einzelnen ^^'änder lesassen. Es nnuden alle enropiiischen Länder sowie die anl Mittel-nn'er lielU'nden ^'än'!'<'r ^'l'ritav uni> Asiens eingeladen. Tie Tauer der 5?onfereuz Ist auf znx'i biv drei berechnet. Ta'> Arbeits proi^rauuu ist ne>ch nicht bereinigt und wird ^egen i>nt>e der feststeseju sein. Die 5^erl,aild!ungcn der Uvuserenz sind nicht öffentlich. Senfer DlSkuWnspaufe Amerika interveniert im AdrSilungskonfliN / HuN: Die AGA. haben den Der-sailler Vertrag nicht unterzeichnet / Italien lehnt SonNionen gegen Deuttchland ab / Än Erwartung der SrNärung der Neichsregierung Genf, lü. Mai. Die hiefien maßgeblichen «reise neigen der Ausfaff«ng zu, datz die Sitnatwn aus der Abrüsimigskonferenz schon bald eine völlige Klärung sinden merde durch wichtige Erklärungen der englischen nnd französischen dung nrit deul franzöi'ischcn Außcn-nlinister Paul Boncour. Es haiÄelt sich dar-uln, einen simneinsainen Punkt in der L?tl-Äoner, Pariser und Washingtoner Auff.is-sllng über die Haltung Deutschlands zu sinden, doch ist dies keincsivegs als Plati für eine gemeinsame Aktion ge^ien Deutschland aufzufassen, da nnm hofft, daß sich der Zwischenfall in Genf lverdc beilegen lassen. ?tor-lnan Davis erklärte Journalisten gegenüber ttmn nrüsse setzt die Rede Hitlers abwarten Aul Mittwoch fährt Davis imch Genf, doch »vird er vorher eine Unterredung uiit dein Ministerpräsideilten Dallidier absoilvieren. Nach Berichten auS Washington ist R o o-sevelt jetzt, da der Zolluiaffenslillsrand an-genl>ntn!en ist, fest cntschlossell, auch in der A b r ü st u n g s f r a g c zu intervenieren. Die amerikanische Diplomatie hat bereits besondere Instruktionen erhalten. Washington, 15. Mai. Einige Pressevertreter lieben den Staatssekretär H u l l über die Entwiälunc, der europäischen Lage uick» die Haltung der Ver-einisiten Staaten befragt, falls die ehemaligen Alliierten gegen Deutschland Sanktionen bv» schließen sollten. Der Staatssekretär gab -en Fragestellern folgei^e, kurze, aber unzmel' deulige Antwort: Die Vereinigten Staaken haben den Bersailler Vertrag nicht nnter-zeickMt. R o m, 15. Mai. Die Einschüchterungsversuche gegen Deutschland werden vonl Direktor des großen Turiner Blattes „Ztampa" entschieden ab-kielehnt. Ein Einmarsch französischer Trup« Pen in das ini Sounner 1i>30 geräumte biet und die Wiederbesehnng des Mainzer Brilckenkopses n^äre gleichbedeutenid mit einer Äriegsertläru!^ und Wiedereröffnung ter Feindseligkeiten mit allen ihren katastrophale,^ Folgen. Wenn die Ereignisse unglücklicherweise einen solcheit Weg nehn?en sollten, so wäre die Frage der Berantivortung ganz klar. Akan könne nicht verlangen, daß Hitler da nachgebe, wo Curtius, Brüning und von Papen mcht nachgegeben haben. Bielleicht sei setzt für die vier Awhmächte der letzte Augen bick zur Voniahnie eines gründlichen Kurswechsels gekvliwmen. Sin deutscher Kriegerfrieddos in Skoplje geweiht «l'M»! > i'jiL Unser V.It» j^idl einen Vlitt anf da'5 Ehren uial sür die deuts>t Mapleton lap,. Unser Aild von einer Straße der zer!stör»en Ätadt gibt eine Borstellung von der Geivalt des Uwvetters. Mittwoch, den N. Mai 1W8. S sich jetzt im Regen auf die Erde nieder. Wo er hinfällt, entstehen häßliche braune Flek-ken. Der Flieger ist so tief als möglich ge-kommen, aber schon haben ihn die Maschinengewehre aufs Korn genommen und er rast mit Riesengcschwindigkeit davon. Da steigen „unsere" Jagdapparate auf. Bombenalarm heißt es und es werden seind« liche Angriffe erwartet. Bald kommen auch fünf „Feinde". Es sind neuerlich leichte Ap^ parate, sie kanipsen jich durch die Abwehrzone durch. Answer dsn Maschinengewehren find auch die Abwehrgeschütze in Tätigkeit getreten. Aber weit kommen sie nicht. „Unsere" Jagdstaffel packt sie und jagt sie zurück. Sie waren auch nur Späher, denn die eigentli-chen Bombenmerfer kommen nackiher. Es sind drei, rechr ichwerfällig aussehende große Apparate. Es sieht fast auS, als ob sie in der Lust schwanken würden. Sic weichen jedoch geschickt dem starken Feuer auS, das ihnen den Angriff erschweren soll. Zeitweise steigen sie, so daß sie aus dem Auge verschwinden, dann kommen sie an einer ffanz anderen Stelle aus den Wolken, immer auf die „sieben Gemeinden" zustrebend. Die Artillerie hat viel Arbeit, die drei Bombardenre immer festzuhalten. Die „Unbeteiligten" sind längst nicht un-beteilij^t mehr. Sie betrachten das Schauspiel mit stockenden, Atenl. Auf einmal schiefzt der eine große Vombenwerfer vor. Er hat die Absperrlinie durchbrachen. Er kommt auf iZOO Meter herunter und schon fl^flen die „schweren Bomben" auf die ungeschützten Orte. Eine nach der anderen fallen sie auf, lassen breite grünc Flecken am Bvden und bilden dichte Wolken. Gas!! Allariil erklingt. Inzwischen ist auch schon der zweite und der dritte Feind durch die Msperrlinie getommen. Die Pomben fallen reÄtS und links. Auch von unserer Seite sind drei schwere ?c>mbenwerfer aufgestiegen. Sie haben Maschinengewehre an Bord und bekämpfen den ?^eind von oben. Da sind auch unsere Iagd-ssieqer. Sie machen waghalsige Viragen, sprudeln anH gros^'"^ herunter, fast treffen sie in der Luft mit dem Feind zusam-nren, aber in der lehten Sekunde richten sie sich nn?i''er auf, wenden scharf und aus zahlreichen Maschinengewehren trommelt eS gegen die „Feinde" Aber diese haben ihre Aufgabe erledigt. Gas liegt untel? auf allen Siedlungen und die schöneren Apparate erheben sich taumelnd und verschwinden ungestört durch die Fener-wand in die Nebelwand hinein. Noch eine kläffen die Ahwehrgesckiiitze, dann wird es rubig. Aber auf der Erde hat inzwischen eine lebhafte Tätigkeit begonnen. Da liegen Tote und Verwundete, Vergiftete und Verlej-^te und die '!er ziehen in ganzen (^irnppen anfs Terrain. Sie haben alle l^^asmasken und an6i die .^"^unde tragen solche Masken. Sie kämvsen sich durch das dichte Gas, das bier in Form eines .Nauches a5f dem Boden liegt. ,^eder hat eine oder mehrere Reservemasken bei sich, da kommen auch die Pyrith-gänfker in ihren gistdichten .cs jedoch sür die der Regierung nahe stehenden Verbände keine Geltung hätte. Das; diqse Politik des zweierlei Maß in dcn nationalsozialistischen Reihen noch größere Erbitterung schafft, ist tannl zu l'eziveiseln. Allem Anschein nach sind die Regierungskreise für den äußersten Fall fest «entschlossen, die SA uich SS aufzulösen. W i e n, 15. Mai. Nach einer Münchener Depesche der „Deutschösterreickiisch^n Tageszeitung" 'vird der deutsch«' Reichsjustizkommissar Dr. Frank, dessen Wiener Besuch die österreichische Bundesregierung lils „unerlvilnscht" bezeichnet hatte, n7orgen Dienstag auf dem baiirisch.;» Sender über den „freundlichen Enipfan-!? sprechen", den il>in die Behörden in ^^eiter-reich bereitet hätten. Der deuts^lie Gesandte Dr. R i « t h hatte heute eine einstündige Unterrodung mit Bundeskanzler Dr. D o l l f u ß und dem Generalsekretär für auswärtige Augelegen-^iten Dr. Peter. Diese Uirterredungen sollen dem diplomatischen Schritt gegolten hallen, den Dr. Frank in der Frage des „>den!kbar unerwünschten Besueties" angetün» digt hat. Linz, 15. Mai Zlvischen dem Führer der Großdeut'chen Partei, Prof. .^'erinann F o p p a, und dem Landesleiter der WDAP (.Hitlor-Beive-gung) Mfred P r o k s ch, ist folgendes Ab-kommen getroffen wor^n: „^m .Hinblick airf das gemeinsame pro. grammatisckie Ideengut — in nationaler Hinsicht rückhaltsloses Bekeinünis zu Großdeutschland, in sozialer Hinsicht Volksgemein schast statt .'atlassenkämpf — schließt sich die Großdeutsche Polk>^partei unter Wahrung ihrer Selbständigkeit der von der NSDAP ntit dem Deut'chösterreichischen .Heimatschuh sSteievniark^ abgeschlossenen Kampfgemeinschaft an. Der unbedingte Anschlnßlville an das heutige Deutschland ist ein Bekenntnis der Großdeutschon zum neuen Deutschland, dic;S aber schließt in sich die Anerkennung A^olf Hitler s lils des Führers des gesam ten deutscken Volkes. In erlyter deutsckier 'Schicksalsstunde tritt die nationale Einheits. front in den Kaiuvf gegen alle Feinde der deutschen Einheit, Freiheit und Greste, entschlossen, auszuharren nnd durchzuhalten bis zum Siege." SchützmgrSben in Veklng Der Reichswehrgeneral v. Geeckt: Organisator der chinesischen Armee / Die Stadt der Mitte in Abwehr London, 1ö. Mai. Wie aus Schanghai gemeldet wird, ist der ehsmalige Obcrkonnnandiere.'.de der Reichswehr General bon Seeckt dort eingetroffen. Bekanntlich hat er n'ogen verschiedener Mißhclligkeiten uiit der neuen deutschen Ncgierung Deutschland «erlassen und eineui Ruf des cl^imsisclxn Generilissimus Tschangkaischct Folge geleistet, die chinesisch. Streitkräfte durch vrganisatarisck>e und technische Mas^nahnK'n auf eine ^u bringen, di<' ihren stampf gegen die bicher ireit überlegenen japanischen Trnvpen au.-sichts-reicki ers6>eincn läßt. Ter deuti^x (^)eneral war bei seiner Ankunft (Gegenstand hoher Ehrungen. Peking, 15. Mai. Nach den letzten Meldungen hat die japanische Vorhut Fcngjun erreicht und einge-notumen. Die chinesischen Streitkräfte, die ü'berall dem Vorinarfch tterzweifelten Kiderstand entgegensetzen, ziehen in guter Ord-nuug zurück. Das (Gelände zwi'ch!n Zenlu und Tungschau, dem ang-eblich vorläufigen »^iel der Io^paner, wird eifrig in Vertei?ii-gungszuftand gesetzt. Auch in Pekiirg seilet werden Schützengräben aufgeworfen und <::tcicheidrahtverhaue errichtet. Die nach Peking führende Landstraße ist von flüchtenden Vauernfamilien dich^ bevölkert. Ist äle vollkommenste cröme! ckie l^Iencken«! vslk. erirlsckt rlen vin 5.> per luve. Weltzentrale fiir gestohlene Automobile ensationelle Entdeckung der norwegischen Polizei / Oslo als Lagerplatz nnd Absatzmarkt V e r I i n, 15. Mai. Dach Meldungen aus Oslo gelan,-; es der norwegischen Polizei, einer riesigen intcr--nationalen Orgi insation von Autodieben Norlvegen aus die Spur zu tomiuen. Es stell» te sich heraus, das; die norwegische Haupt« stadt seit langem von den Autodiebsbanden Deutschlands und der ülirigeti europäisck)ett Länder, aber auch aus Amerika als Zentral-lagerplatz und Absatznrarkt benutzt wurde. Eine riesige Automobilwerkstätte bei Oslo arbeitete schon seit längerer Zeit iin Auftrage der europäischen und amerikanischen Autodiebe. Die gestohlenen Wagen wurden als neue Automobile mit AukomobiltranS-portschiffen vom europäischen Kontinent und aus Amerika in geschlossenen Kisten nach Oslo gebracht, wo sie in der WerkstLtte, die einer Automobilfabrik gleicht, umgear!^itet und renoviert wurden, u.m dann auf den» skandinavischen Markt abgesetzt zu werden. Eine amelnlanische Gesells^st, die in Oolo gegründet wurde, befaßte sick) mit dem Verlauf der in aller Welt gestohlenen Wa-l?cn. Der Polizei gelang es festzustellen, daß aliein iiu letzten Jahre die internationalen Autouwbildielv Wagen für acht Millionen Dollar llach Oslo gebracht und abgesetzt haben. Die nonvegischen Autofirmen hatten keine Ahnung, daß sie gestohlene Wagen lauften und glaulNen, es handle sich um eine große internationale Börse für gebrauchte Autouiobile. Durch eitlStl Zufall baben di«' Zollbehörden die Kiste eines solchen Transportes geöffnet und dabei festgestellt, daß der Wagen von der Polizei eines europäischen Landes allen Polizeibehörden als gestohlen gemeldet worden war. Die Polizei hat jetzt in allen norwegischen Häfen die dort lagernden Transporte be-schlagnahint. Allein am Svtintag sind 30 gestohlene Automobile, darunter in Oslo zehn Luruswagen, die in Europa gestohlen worden waren, beschlagnahmt worden. Die Schätze der Xennis-mScenin Großes Aufsehen erregt in c»ie Versteigerung des licrühmt.'n zes der Lady Wawertree, deren «.'-iatre iul Feber dieses Jahres st^n-ti nni) il)r 'nr ungeheures Ver.nögt^n von üdcr Pfund Sterling hinterließ. Diese Hinterl^^s-senschaft ist jedoch nur ein Neiner Teil der Besitztümer des verstorbenen Lords. Er oermachte bei seineni Tode jedeui Mitglied '-si-ner Familie ausgedeynre l^üter, 3chlößer und Wertpapiere. Einen großen. Teil seines Vermögens erlzten seine Adoptivtochter u. sein Isijähriger l^roßnefre. Lady Wcivcrlreo hat sich ents6?losscn, ilne l>erlihniten "^unie-len zu verkaufen. Die Ladn liat sich große Verdienste un, die' Förderung des Tennissports in aller Ä^lt erworben. Auch die deutschen Tennismeister haben nlelir als .in mal ihre sreigiebige Gastfreundschaft genossen. Der jungen Tennismeisterin Eilln ?lusi sem hat sie die Wege zum Ritl^m geebnet. Zur Bersteigcritng der lostbareir Schätze !^r Tennismäcenin sind viele Auslänk>er nach England gereist. Das Prachtstück der Iuwelensamnilung isr eine Diamanten Tiara, die der Kaiserin IoscpbiltC geHort 1ia-ben soll. Viel bewundert Vierden auch eins .^'>alskette, die aus -ll) Schnüren verschi.'^en-farbiger Edelsteine besteht, und ll» Zigaret« tcnctuis, die in kostbarster Arl>eit aus >^old und Platin hergestellt und nlit ')inliinen u. Saphiren geschniüctt sind. Ausserdem befinden sich in der Sanimlung brillantenbeseiue Schirme, kostbare Rii^ge, Pv'rlenketten, e-icl-steinbesetzte Armbänder, eine Lorgnette aus Platin, wunderbar ziselierte und mit '^brillanten besetzte Brosr^'n lUld S'pangen. Di: :^ammlung enthält iin gailzen l<>7 nerichie-deite Stücke. Die Auktion, zu der sich die große Gesellschaft der britischen .viauvlitadt drängt, bildet die Sensation und das Tagesgespräch von ganz England. Leute, die an erZchwertem Ttuhlaan,, leide» und dabei von Mastdarmsckileim1iänwrrh!)i!>altnoten, I'/isteln gequält wcrven. nehmen ^^ur Darmreini^iinq früh und abends je etwa ein viertel Glas nat'?rli6'eS .,Ara«z»?^oIok"-Bitterivasser. Leitende Aerzte chi« rurgisch^-r Anstalten erklären dlis^ vl>r und Vverc^tionen ?^ci? Fran^^-^oses-??!issc'r nnt l'i'st.'m Erkolg angewendox wird. Dos „Fran.'.-Ios^f", Bitterwcisser ist iu allen Apollioten. Tro>^erien unv Cve'^ereihandlunacn erbältNch. Die Nahne von SMo Das Museum oon Sitka in Alaska ist um eine wertvolle Nelignie bereichert worden. Die Museumsverwaltung erwarb die alte, amerikanische Fahne, die im Jahre l8si7 bei der Uebergabe Alaskas an die Verenigten Staaten von Amerika in Sitka gehißt wurde. Alaska, das im ^ahre 171 l von Bering nnd ^irikov entdeckt wnrde, war bis zun: Iabr« 1^k>7 int Besitz der Nüssen, die die .'^lanptstadt dieses (Gebietes, den später in Sitka umge-taufen .^^afen Novo Arhangelsk, zum Mit« telpunkt des uun'angreichen PelzhandelS machten. Die Uebergabe dieses rnssischen (Gebietes an die N. S. A. kam den Bewohnern völlig überraschend. An einem tri'iben .^^'lerbst-tage, am 18. Oktober 1.^K7, erschienen plötzlich srenide Kriegsschiffe im Hafen, und S-^l-daten in einer den Einlvohnern von Sitka unbekanilten Ntiiforni kamen an Land Die Russen verließen neugierig ihre Webnuttgen nild diskutierten aufgeregt die Ursachen des Erscheinens fremden Militärs, .^urze Zeit später erschien ein Bataillon russischer Soldaten, an der Spive der .Kommandant Pe-!!nrov, das vor dein grossen Fahneinniist, an dein die rusiische ^Nationalflagge flatterte, Aufstellung nahm. Auf der anderen Seite niarschierten die fremden Seldaten ans. Der russische Befehlshaber ließ nun die Fahne einholen, indem er den herbeigeeilten Bürgern erklärte: „Ini?l'amen des.Kaisers aller Russen übergebe ich das (Gebiet von Alaska den Vereinigten Staaten." Darank wnrde die amerikanische Nationalflagge an dem Fahneninast emporgezogen. ?^ach der feierlichen Hissnng zogen sich die amerikanischen Soldaten aus ihre Schiffe zurück und verlie ßen sie erst wieder ani nächsten Tage, um sich mit der Bevölkerung, die sich inzwischen nkier das historische Ereignis beruhigt hatte, an-- Martdorer ^^eitung" Nuckmer 132. Mittwoch, 8en 17. 192.?^ zufreunden. Die Percnigten Staaten hatten Alaska für 7.L Millionen Dollar von Rußland erworben. Sln modemer Ädlku« In der ulährischcn Gemeinde Mo^tic ereig iicte sich ein aussehenerrogender Fall, der an 3chisl^rs ..Ztiranichc des Ibikus" erinnert. Por einigen Tagen war die Leiche des Bran-ereiarkieiters ^ran.z ^wnnmM gefunden nwrdcn, die furchtbare Verletzungen auf-wiccv Man glaubte ^Pierst, das; 5tonttmpka von einem Äuto überfahren worden sei. Aber die gerichtsärztliche Untersuchung der Leiche ivgci'i. das; der Tod durch Prügeln eingetreten sein nnch. Ter Verdacht richtete sich sofort gegen einen Arbeitskollegen des Verstorbenen, Adolf '^apletal. Aber es gelang nicht, süchlililtige Beweise zli erbringen. Am Grabe l)iel! ein freund des Verstorbenen die Trauerrede. Als er au!^fnhrte, das; sich der Mörder lnelleicht unter den Versanimelten befinde, das; er aber der verdienten Strafe nicht eiNgeln'n werde, brach einer der Anwesenden ol)nn?ärlitig znsaniuien. CS war Adolf Za-pletal. Auf die l^eudnrmeriewachc gebracht, gestand er deli Mord. Aln nächsten Tage wur de er in seiner '^elle in, Unterfuchungsge-flingnis erlinngt ausgefuuden. MMer und Kunkl Rationattdeater in Maribor Repertoire: Dienstag, den 1l>. Mai uni 20 Uhr: „Die Menschenfreunde." Ab. A. Erniäs^igte Preise. Znni leisten Mal in der Saison! Mittwoch, den 17. Mai: Geschlossen. Donnerstag, den Mai nnl 20 Uhr: „Der Seemann". Ab. B. Ermäßigte Preise. Lehle Schauspielvorstellung der Saison. Aino Burg-Tonkino. Ter ainüsante Lustspiel-schla^iec „Liebe, Scherz und Ernst" nach deu^ l'l'kannu'n 'liomW „Bumbnry" von '^slar '.'^'>ild<' luil (^eori^ Alrrander, Char1.'.lte An-ix'r nud >'>arald Paitls^'n in den .'>?'auptrollcu. In Porbereitiing die Schlocieroperette „Die Blume »on .Hawc:i" nnt Martha C'igertti, ^velislav Peli'noif, .<>ans ^idesser '.lnd Crwt Pi'rebi'ci. Musik von Paul Abrahan» Union-Tontino. Dienstag zum letztenmal a l i a p i n, der p!>änl^^l'ien>ilsre Sälliier der '^^'elt, al.^ „Don Ouichote" zu lwreu uu>!> >iu sehen. Neben deui überwältigenden l^^esang auo .^aljapins gottbegnadeter Ptissen auch herrli^^e Natnrbüder in den 'liahnieii die><'Ä grl)^ten ^ilniereig-niss-eS. Mittwoch tmnnit der Lustspiclichsager „Die Regimentstochter" mit Aiinii Ondra. Ties ist einer der besten Anny.Ondra-^-il-nle, sie spielt liier die Tochter eines schottischen Neginients, von ioelchem sie als .Bnd in eineni franziisischen Tors gesnnden und dniin vom gan^zen >^iesiinu'nl gros;ge^^ogen n'nrde. Ter ^ilni ist gan^z um Annt) Ondra fiiisgebant, die wieder in aller frische und ^'ebendigkeit das Publitnni begeistert. Tie .'liegie liat eo verstanden, den ersttlassigen i?eistnngen aller einzelnen Darsteller, den ninndcrscZ)vnen Anfnahmen vonl schottischen .^^ochland den entsprechenden Rahmen zu schaffen. Von konlischen Sitnationcn nnd flotten Militärmärschen ist der Film voll. Sebonkenwlitter Von Nolf Wend t. Liebe nährt sich von Ausrichtigkeit. Ein Kaufmann niit Mitleid, ist wie ein Arzt oline Mitleid . . . nnfähig. Bist du selbst glücklich, kannst du manches Menschen.'^>crz singen hören. Ans die Sonne frente ich nlich so sehr, das; ich anf den Schatten ganz vergast, den sie vernrsacht. Ist die Volksseele erkrankt, liegt au6) bald das ganze Volk darnieder. Viele Menschen sind nur die Sprossen der Leiter, an welcher der Tüchtige emporklimmt. Im .^^immel verliert sich die Last des Daseins . . . darnnl denk' ick) auf Urlaub ein (>'>ast des .Himmels zu sein. 5P0K7 Quer durch Martbor Der bereits traditionelle Staffettenlauf „Quer durch Maribor" um den Shell-Pokal g?ht Sonnlag, i>en 21. d. in Szene. De-m Lauf, defsen Veranstalter wieder der hiesige Leichtathletikausschub ist, kommt in erster Linie eine propag^lndistische Bodeuiung zu, weshalb der Start nicht nur verifizierten Athleten, sondern überhaupt allen Unteres-senten für die Lausdisziplin ermöglichr wurde. Eine Staffel setzt sich aus sieben Käufern zuscvnl-men. Als Laufstrecke wurde anch r)erer die Route „Maribor"^portplatz—T?g svo-tode gewählt und zwar in folyeriiien Etappen: Start vor dem „Mari>bor"-Sportplatz in der Koro^öeva ulica, eriste Uelbergabe bei der Lehrerbildungsanstalt (220 m). z^veite bei der Foii'tschule (280 m), dritte bei der Bczirkshaulptniannschaft (140 m), vierte am Zrinjskiga trg (400 m), fiwfte bei,n !5af sechste bein^ Mede-lMls Turad (500 n?). Ziel ani Trg svolbode. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt somit 1810 Meter. Die Jury setzt sich aus dem Oberschiedsrichter Dr. Jettmar, dein technischen Leiter und Starter Eugen Berganr, don? Schriftführer Fischer sowie aus d.7n Schiedsrichtern Beigott, Prof. Cestnik. Äram-berger, Rak nnd Smerdel zusammen. Die Preisverteilung wird unmittelbar nach denl Einlauf der Wettbeiverber mn Tr.i svob^de vorgenommen. Bekanntlich verteidigt den Pokal die ^.^kannlscha^t des Sportklubs „Rapid". Gelaufen wird nach dem Reglement des Ju-goslaiwischen Leichtathletik-Verbandes. Svlelordnung für die SußbalNveltmelfterschaft Jugoslawien kommt in der Ausscheidung mit Bulgarien zusammen. — Der Sieger spielt in Italien. Auf der letzten Sitzung deS INS wurde die Spielordnung für die Fußballweltmeisterschaft, die bekanntlich inl Jahre 1!)N4 in Italien stattfindet, verlost. Da sich zur Tcil-nahnie an den FuszballnieisterfchaftSspielen eine groste Anzahl von Auswahlniannschaf-ten angenleldet hat, sah nian sich gezwungen, Ansscheidnngsspiele zu veranstalten. An der Fuszballweltnieistcrschaft nehmen insgesanlt .i2 Auswahlmannschaften teil. Das Spielprogranlni lautet: Europazone: Oesterreich—Irland, Tschechoslowakei—Polen. Ungarn—Griechenland, Ingo s l a-N' i e n—B n l g a r i e n, Schweiz—Lu-xeniburg, Spanien—Portugal, Deutschland —.Holland, Fraukreich—Belgien, Schweden —Litauen, Rumänien-Türkei. Amerikazone: Argentinien-Peru, Brasilien—Chile, Ver. Staaten—Mexiko, .Haiti—^"uba. Afrika- und Asienzone: Aegypten—Palästina. Die Sieger aus diesen Spielen gelangen in die Entscheidung, die in Italien ausgetragen wird. Das Spiel Iugoslawieu-Bulgarien wird entweder in Beograd oder in Sofia zur AuStraginig gelangen. : Die Altherren „Rapids" werden darauf auslmerksmn g^'niacht, das; das Training aus Mittivoch und Freitag verlegt worden ist. Zuverlässiges l^-rscheinen ist nnliedingt not-^ wendig. : EK. Rapid. Die Spieler Baunmnn, Barloviö, Barbasch, Bröckl, Binder, <^rSe Hans, Fisckier, .Hril^ar, .Hardinka .^arl, Jan-Lek, Kurzniann- Ztorada, Langhaininer, L?Z-nik Josef, Löschnigg Matthias, Maröinko Alexan^^r und Franz, Mesaretz, Pischof, Podjaverdek Peter und Josef, Polsanei«:, Stiglic, Schtvarz, Werbnigg, Zorzini, .Äre':-ner 1 und 2 sowie Mühleisen haben sich lieu-te, Dienstag, bzw. Dontierstag, den l8. d. zuverlässig um 18 Uhr am Sportplatz einzufinden. Jeder Spieler hat eine Photographie mitzubringen, ^lls iomand kein Bild sitzt, wird er am Sportplatz photographiert werden. : Goalregen in Ptuj. Eine recht bunt zu-sainmengesetzte Mannschaft des SK. Selezni-Lar wurde Sonntag in Ptuj vom dortige^ Sportklub mit 10:4 geschlagen. Die besten Leute am Felde tvaren Fijan, F. und E. Urschitz, Stros und Kukovec. Bei den Eisen- bahlrern versagte der Torniann. Das Treffen leitete Schiedsrichter Samuda zur beidersl.'!« tigen Zufriedenheit. : Punöee in Italien. Fran,i Puni'vc, der bei den italienisc^n Tennismeisterschaften in Italien eine Reihe von hervorragenden Spielern zu schlagen v-crmochte, wurde im Senrifinale von Sertorio mit Schäffep 6:3, 7:5; Prenn - Salm gegen Kinzel -Eifferinann 6:3, 6:2. Im Finale der Damen fiegte die Amerikanerin Jacobs gegen Jedrzefowska nach erbitterte'«! Kampfe mit 8:6, 8:6. Jnl .herrenfinale stellen sich Prenn und Kinzel gegenüber. : Paolino schlug in Madrid den Belgier Pierre Ehalles nach Punkten und gewann damit den Titel eines Europcvmeisters in: Schlvergewicht. : Die Fragt des Schweizer RiicksplelS. Bekanntlich l>at der Schw^^rzer Fußball verband den'. 'U?oslal0l»l5en ?'^ustbailverband i-en schlag gemacht, das fällige Rückspiel Schiveiz — Jugoflawien am 24. September l. I. in Beograd abzuhalten. Der INS lvird auf seiner nächsten Sitzung darüber endgiiltig entscheiden. Man nimmt an, daß er dem Schlveizer Vorschlag zustimmen werde. : MilitSrturnier der «leine« «ntente. Von rumänischer Seite wurde ein FußbaN-turnier der Militärauswahlmannschaften der leinen Ententestaaten vorgeschlagen, ait dem sich auch Polen beteiligen wird. Das Turnier soll vom 1. bis 15. September l. I. in Bukarest stattfinden. : Sin MannschastSvorschlag für die Bal-küniade. Da die Spiele uin den Balkaneup bereits vor der Türe stehen, befaßt man sich in Sportkreisen lebhaft mit der Aufstellung der lugoslalvischen Auswahlelf. Die Zagre-l»er Sportler niachten eine Llufstellung bekannt, die die stärkste und erfolgreichste Auswahlelf Jugoslawiens darstellen soll. Laut dieses Vorschlages sähe diese Aufstellung folgend aus: Glaser, Bivec, .l^tovatli^, Arseni-jevie, (^ayer, Löw, Tirnanie, Baljare-vi«!, .s'^itrec, ?^ivkovie, Kokotoviö. Die griechische? Auswahlelf übt bereits ernst für die Bakkaniade. A^n 25. d. M. sieht sie eine ungarische Alnniteurausn>al?l zlvecks UebungS- spicles in Athen zn (^ast. "»««» Kafsier R o ni a r i n und Zeugwart 2 i v k o v i e, ferner Dr. Mrgole, Ürista-nie, Podbreznik und Vuga. Ter Aussichtsrat setzt sich aus den .'oerren Tr. Poznik, Dr. ^alaniun und Oberst'^eutnant 5'arac zusammen. In das (Ehrengericht wurden die .^>er-ren Dr. Senear, Bezirlsrichter Stefanciosa, Bürgernieister Ier^e, Dr. Brumen und Major Evctkoviä berufen. p. Im Tontino gelangt Mittwoch un^ Donnerstag, den 17. und 18. d. der bekannte Lnstspielschlager „Ein blonder Traum" mit Panl ?^')örbiger, Lilian .Hervel), Willy Fritsch und Willi Forst zur Aufführung. Au« Vlu! p. Wieder Einbrüche am Lande. In Pod-lo'/ verübten bislang unbekannte Täter einen Einbruch in das Wohnhaus des Besitzers Franz F i d e r ö e k, wobei sie verschiedene .Meidungsstücke ini Werte von 000 Dinar mit sich gehen ließen. Ein zweiter Einbruch wird aus Le-. April Hürde der 53jährige Arbeiter Josef L a v b i e in Dramlje voll einem Manne überfallen, der ihm mit einer Haue mit solcher Gewalt über den Kopf schlug, daß er ihm die Schädeldecke zertrüininerte. Lavbi6 wurde ins Allgemeine Krankenhaus überführt, wo er Sainstag, den 13. d. der schweren Verletzung erlegen ist, ohne während die fer Zeit das Bewußtfein erlangt zu haben. c. Rltn werden auch Hunde gestohlen. Ein unbekannter Täter hat vom 5^ofe des Gasthauses „Zum Engel" in der PreZerno-va ulica einen angekettetell eineinhalb Jahre alten Hund mit langen und grauen Fell entführt. Der .Hund hört auf den Namen „es Banats nach dem Bachern entsandt, u. zw. ohne Rücksicht darauf, in welcher Gemeinde die Kleinen zuständig sind. s?ür Rechnung des Iugend-RotkrmAes werden 26 Kinder in den Ferialkolonien en der Adria untergebracht. Die Kosten »Verden aus freiwilligm Beiträgen sow'e uus dem Ertrag der Tombola bestritten. In Betracht kommen solche Kinder, die eine Bürger- oder Mittelschule besuchen. 4. Aus dem Fond fitr den Gesundheitsschutz der Jugend werden die Kvsten für die Unterbringung von 15 Kindern am Bachern bestritten. A^ch hier finden nur Bürger-und Mittelschüler Aufnahme. Um eine leichtere Auswahl unter den in den Kolonien zu entsenden^n Mudern zu treffen, wird eine um 50^ höhere Zahl vorgeschlagen, d. h. A)t. Bon dieser Zahl entfallen: KiMlbenvolksschule I lv Kinder, II 8, III 30 und IV 18; MädchenvoUsschulv I IZ, II 29, III (Mädchenükungsschule) 18, IV Volksschule der Schnlschwestern 13; Knabenbürgersci^le 30; Mädchenbürgerschule I l8. II 13; Bürgerschule der Schul-schwesteril 8; klassisches Gymnasium ('mr !n den unteren vier Klassm) 5 und Neailzym-nasium 51 Kinder. Bon den zur Entsendung in die Kolonien vorgeschlagenen Kindern müssen l30 nach Maribor zuständig sein, wahrend fiir den Rest die Zuständi^eit nicht von Belang ist. Bon den Bolksschülern beiderlei Geschlechtes n^vden, soweit die Zuständigkeit nach Maribor in Betracht kommt, 60 nach dvnl Ba-cbern und 36 ans Meer, von den nbriM jeldoch 37 bezw. 19 n>o,niniert. Hiebe! werden Knaben und Mädchen gileichmäßig in Vorschlag gebracht. Bon den Bürcier- :.nd Mittelschülern werden je nach.der Zuständigkeit 60 bezw. 30 oder 36 bezw. w Kinder in Betracht gezogen fje zur Hälfte K:mben und Mädchen). Die Kinder iverden auf den Gelnndl^its-' zusband nnd die Konstitution genau untersucht n^ für die Berglnft »de? die See vorgeschlagen. Unter den nominierten Ain« ^rn wird dann die engere Wahl getroffen, da nicht mehr als 1V4 Schülc? berücksichtigt Mrden können. Interessenten habet» den in den Schulen aufliegenden Frageboi^en aus-zufütten und die Bermögensverhältnisse genau anzugeben. Bei der Auswahl werden die sozialen Verhältnisse der Elt'ern in Betracht gezogen. Vorrang haben jene Kinder, die in die Ferialkolonien bisher noch nicht entsandt worden find. Nicht nur mittellose, sondern es iverden auch solche Kinder aufgenommen, die den Unterhalt in den Kolonien bestreiten können. Die Aufnahme für die Kolonie am Bachern ist ink Sekretariat des VerL'tles für den Gesundheitsschutz der Jugend 'ni Banalkinderheim in der Stroßmajerjeva lü. 26 anzumelden. Die Verpflegung kostet 26 Din pro Tag und die ?^hrspesen samt der Gepäckbefövderung 11 Dinar. Der Wunsch, die Kinder in der Ferialkolonie des Jugend-Rotkreuzes am Meer (filr Knaben in KaZtel LuIZiL bei Split und für Mädchen in Bakarae bei SuSak) unterzubringen, ist Herrn Professor Fink (Lehrerbildungsanstalt) oder Herrn Fachlehrer Rav-ter ebendort vorzubringen. Die Verpflegs-kosten betragen für ein vierwöchiges Verweilen an der Adria 860 Dinar und die Fahrkosten in beiden Richtungen für Kastel Luksiö 104 und flir Bakarae 60 Dinar. Die Aufnahme in die Ferialkolonie in Martin»eica bei SuSak, die vom Staatlichen Hygieneinstitut in Zagreb erhalten wird, ist dem Gesundheitsheiln in der KoroSLeva ulica 3 anzumelden. Die Berpflegskosten belaufen sich für einen Monat auf 750 und der Fahrpreis für Hin» und Rlickfahrt auf 60 Dinar. Hier kommen auch mehr alS 14 Jahre alte Kinder in Betracht. Schließlich sei noch erwähnt, daß die Kinder am Bachern in drei Gruppen untergebracht werden, und zwar vom II. Juni bis 10. Juli, vom 11. Juli bis!). August und vom 10. August bis 8. September. Die Ferialkolonie in Kastel LukSiö dauert vom 3. Juli bis 1. August und in Bakarac vom 5. Juli bis 3. August. In MartinSLica ist der Juli nur für ^aben und der August nur für Mädchen sowie Volksschüler bestimmt. Aadrestagung der Baugmof-ftnschaft.^odorslt vom" Bei regenn Interesse hielt gestern nachmittags die Baugenossenschaft „Pohorski doan" unserer städtischen Beainten ihre dritte Jahreshauptversainnllung ab. Die Tätigkeit der Genossenschaft »veist auch h^'ver eine erfreuliche Bilanz auf, die ein Zeugnis ablegt für die Hebung des heimisc^n Fremdenverkehrs. Ter Versammlung, deren Borsitz der Obmann .Herr Oberbaurat Ing. Herne führte, wohnte auci) der Bize-oblnann der Mariborer Filiale des Slo^ve-nifchen Alpcnvereines, .Herr Jng. I e l e-n e c, bei, der den ?lnwesendeu den Gruß der Bachern-Bergsteigergemeittde ulieriliit-telte. Die einzelnen Reche:,schastsberichte erstatteten Obmann Jng. ^erne, Sekretär Go--rup, Kassier Nc»vsak, die Wirtschaftsaufseher BonLina und Bezlaj sowie Revisor Direktor Barle. Bei deil Wahlen wurde sast zur Gänze der bisherige Borstand ge»vählt, u. zw. Obmann Oberbaurat Jng. ^erne, Bizeob-mam, Brandner, Sekretär Gorup, Kassier Novsak, zu Wirtschaftsauffehern Geoinieter Voneina und Bezlaj, Zorzut, Knuderl, Ri-biö, Ivan und Konrad Pull. In den Aufsichtsrat wurden Magistratsdirektor Rodo-ßek, Direktor Barle, Jng, Baran, Kramber-ger und Frau GoluboviL berufen. m. Das Amtsblatt fitr das Draubanat t'eröffentlicht in seiner Nummer u. a. die Verordnnng über die Abänderungen und ErgäujMigeu des Gesetzes, betreffend d«^ Vermögen der Eisenbahnen, sowie Abänderungen und Ergänzungen des Reglements über den Bertrieb von Arzneien und Arz-ueispezialitäten. m. Lutkjer-Bortrag. Ani 10. Noveniber dieses Jahres werden es 450 Jahre sein, daß Martin Luther geboren wurde. Im Hinblick auf dieses Jubiläum wird Hert Senior I. B a r 0 n eineu Vortragsztiklus über „Luthers Bedeutung für unsere Gegenwart" halten. Der erste Bortrag wird Mittwoch, den 17. d. um 20 Uhr im evang. Gemeindesaale stattfinden. Jedermann ist willkommen. m. „Die GchützenlieSl". Wie bereits schon berichtet, veranstaltet der Männergesangverein am 20. d. einen Operettenabend. Nach der reichen Zahl wohlgelungener Veranstaltungen, die sämtlich auf hoher künstlerischer Stufe standen und wohl über das Niveau gewöhnlicher Dilettantenaufführungen hinausragten, soll nun „Die Schützenliesl" die Krone bilden. Die .Hauptrollen bestreiten wieder unsere besten und allseits beliebten Kräfte Frl. .Herta Spittau, Fr. Irmgard Wenzlick, Frl. Anni Ruhri, .Herr Dr. Karl Kieser, Dr. Ed. Buöar, Werner Bernhard, Fritz Sauritsch und ein auserlesener Chor des Bereines. Da erfahrungsgemäß Operettenaufführungen zu unseren bestbesuchtesten Veranstaltungen gehören, machen wir schon heute darauf aufmerksam, sich rechtzeitig die Sitze zu reservieren. m. einer «iesenanflage werden anläs;-lich dLs großen Sokolkongresses in Ljubljana zwei Broschüren vom Sokolverband herausgegeben. Mt der Jnseratenacquifition wurde auch geftem in Maribor begonnen, worauf wir hiemit aufmerksam machen. m. Zwischen Brezno und Nidnka wird nunmehr jeden Samstag und Sonntag der Kraftwagen verkehren, worauf insbesondere die Besucher des „iS e n j 0 r j e v d 0 m" auflnerksam gemacht lverden. m. Wichtig fiir Steuerträger. Jin Sinne des Steuergesetzes ist die äußerste Frist für die Entrichtung der zweiten Bierteljahrs-rate der Gebäude-, Erwerbs-, Renten-, Ge-sellschafts-, Pauschalumsatz- und Militär-steuer am 15. d. abgelaufen. Deshalb werden die Säumigen aufgefordert, die rückständigen Steuern binnen acht Tagen zu begleichen, widrigenfalls die zwangsweise Einhebung der fälligen Beträge angeordnet wird. m. Reichsversammlung der Handelsreisenden. An der demnächst in Zagreb stattfindenden 61. JahreSl^nPtversammlung des Jugoslawischen HandelSreisendenverbandeS wird auch Maribor vertreten sein. Die hiesige Ortsgruppe deS Handels- und Privatangeste lltenvereines „Merkur" hat in ihrer sonntägigen Sitzung Herrn Jng. Josef Rus als Delegierten sur diese Jahreshauptversammlung nominiert. m. Die Inhaber von Theaterblocks lverden darauf aufnierksaint gemacht, dah lMer nur mehr Awei Borstellungen stattfinden, für die die Blocks Gültigkeit haben n. zw. gelangt heute, Dienstag, Tehinels bekanntes Bühneniverk „Die Menschenfreunde" nnd Donnerstag, den M. d. die polnische KmnS-die „Der Seemann" zur Auffichruug. ttl. Der Berkaufstaden der städtischen ElektriMtsunternehmung siedelt in einigen Wochen aus seinen bisherigen ^liänmen in der Franöiskanska ulira nach der Aleksan-drova cesta über, wo er geräunligere Lokalitäteil beziehen wird. Der Grlind hiesiir ist vor allenl darin zu suchen, das; der Laden abseits von» großen Verkehr liegt. In den bisherigen Räumen in der Franöi8kanska ulica wird die Kanzlei der vereinigten Ge-,neindeunternchmungen untergebracht worden. Bekanntlich nnirde für diese Z^vecke bisher das Amtszimmer des Magistratsdi-rektors benützt, welches nun jetzt, nach der Ernennung des neuen Leiters der Genieinde ämter, nicht mehr srei ist. In der Franm-.^kanska ulica wird die Leitung der Geniein-dennternehmungen samt der Buchhaltung und der Kasse ihren Sitz haben. m. Der Drang nachAbenteuern hat den 20sährigen Franz Dan k 0 derart über-noimnen, daß er sich entschloß mit den, schlief^ lich an der Send aufgetauchten Drauboot „Santicum" die Fahrt ins Blaue mitzn-utache»^ Heute ei^ien seine Muttu bei der mit itU» T»»», «ok Wi«» >. Ur. «. iL ». Polizei und erstattete die Abgängigkeitsanzeige. Man hofft des jugendlichen Äusreissers liald habhaft zu werden. n?. Fahrraddikbstähle. Dem Fabriksarbei» ter Josef D i k a n 0 v i L kam gestern mittags in der TrSaSka cesta ein Fahrrad, Marke Dürrkopp Nr. 269949, im Werte von 1500 Dinar abhanden. Ein weiteres Rad wurde den? hiesigen Bäckermeister Ivm^ M isleI aus dein Keller gestohlen. Das Rad ist mit der Nummer 10.591 gekennzeichnet. m. Spielt nicht mit Schiehwaffen? In Zg. Tnplek hantierte ein Bauernibursche so unvorsichtig mit einem Revolver, daß sich dieser plötzlich entlud. Die Kugel traf den Winterssohn Anton öauperl in den linken Arnl. m. Oesfentlicher Dank. Die Freiwillige Feuerwehr in Studenci fühlt sich veranlaßt, .Herrn Jng. Frieda«, mechanische Werk^ stätte in Maribor, für die Präzise Ausdrehung des Blockzylinders am Feuerwehrauto, welches wieder in voller Bereitschaft steht und zur vollsten Zusriedenheit funktioniert, den herzlichsten Dank auszusprechen. Trotz der schweren Zeit gewährte Herr Jng. F r i e d a n der Wehr einen namhaften Nachlaß, »vas der Wehr in der jetzigen schweren Zeit ganz besonders zugute kommt. Das wirklich entgegenkommende Vorgehen der genannten Firma verdient volle und aufrichtige Anerkennung. m. Eercle fran^ais. Der Verein ist auS der Grajska ulica 5 in die GregorLieeva ulica 7 übersiedelt. Der Lesesaal wird wie bisher jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr offen sein. In diesen Stunden können Bücher aus der Bereinsbücherei entlehnt werden. Werdende Mütter müssen jsglichz Stichl-verHaltung durch Gebrauch des natürlich«! wAranz-J!oses"-Bittern>assers zu vermeiden trach. ten. Vorstände von Universitcjts-Frauenkliniken loben übereinstimmend daS echte Franz-Josef-Wasser. da es leicht einzunehmen ist und die mild öffnende Wirkunq in kurzer Zeit und ohne unangenehme Nebenerscheinungen sicher eintritt. Das „Franz.Josef"-Bitti.'rwasscr ist in' allen Apotbekcn Drogerien mrd Spezereihandlungen erhältlich. m. Wetterbericht von? 16. Mai, K Uhr: Feuchtigkeitsmesser 9, Baroineterstand 737, Temperatur ^10, Windrichtung NW, Bewölkung teiliveise, Niederschlag 0. 8etion in öer Kln^delt nmlZ ni3.n an via« r^'LLlmiitZlxo ^alnipileeo mit mplikntionen erflcben, sehr qut nusfallen. Ter 5tand der FriUMnmsesortcn ist mehr als qut. Derart cp'instil^c l^uichrichteil hatten in anderen Iahren .^nineist anqenehine Folgen, l'.vil sie ein^' voraussichtliche Erstarkunc^ der Au.?silhr behüteten, N'obei zu bonierken ist, das; nieite (^'biete Iiil^oslawiens die Gemüse-ttnd Obstzncht als pteinnahnicqneke Nachteten. In dieseni Jahre besteht die Gefahr, dasi wir weder Obst noch G<'mnsc aus-si'chren können. Schoir heute sind die Märkte in BeiZtirad, Znqreb und Ljubljana mit 7v r i'l h q e in ii s e i'll»erfttllt und das Angebot in viel zn czrvst für einen normalen Absatz nnd viel zu l^rost auch für einen er» hiihten >ionsum. (5s unlsagt hauptsächlich jene ^rilhsieinilsesortcn, deren Hanptabsatzge« biet bioher Oesterreich war und deren Ein-fnhr iekt c^esperrt worden ist. Diese (Einfuhrsperre ist das erste drohende isjeichen nnd dürften aller Boraussicht nach noch nieitere (Einfuhrverbote folgen. Es scheint, da^ Oesterreich den ^niport von Gemüse ans Int^oslawien i'iberhaupt verbieten will. In Anbetracht dessen, das; die Gemüse-ausfuhr eine sehr ansehnliche Summe in i'.nserer ^Handelsbilanz au^^umcht, können wir hier großen Zckaden erleiden. Aie nian erfährt, wurde die Tperre nicht nnr aus Pro-tektionistischen (^»ründcn verhängt, sont^rn hauptsächlich deshalb, nin den 5)andelsver' kehr zwisch^'n Oesrerreicl, uud Jugoslawien ans ein (^Ueichinas', M bringen, das heis^t, uin de» jugoslaunichen (lrport nach Oesterreich d^'iii iligaslaivischen Iwport aus Oe-s:<'rreich gleichzlistelleu. Ob diese ''Aktion bei Geiln'ise stehen bleiben wird, ist mehr als fraglich. Nach den erlial-teiien 7^nsoriilntlone>i ist anzunelinien, das; Oesterreich anch die (Einfuhr von O b st aus InliossaN'ien s^'rren wird. Den, Obstniarkte droht aber auch von anderer !?e!te s^esahr. Bisher war Deuts ch-l a n d der 5'^anptabnehmer unserer fri--schen und gedörrleil Obstsorten. Durch das ?vehleu eines !^>andelsvertrages hat jeder Obsterport nach diesem Lande voslkmuinen anfgePrt. Da Deutschland ertlärt l)at, neue ^^'^andelSvertrcige e>st nach der Weltnnrt-schaftkonferen^^ abzuschlies;en nnd auch nicht lx'reit ist, ein Provisorinin zn s6iaffen, ist vorauszusehen, daß wir in der diesjährigen Obstkanlpagne ohne den Hauptabnehmer da-steheil werden. Was das bedeutet, kann man evlnessen, wenn nian erfährt, das; Deutschland weitaus das größte Quantnnl unferer gesamten Obstproduktion aufgenommen hat. Sperrt nun auch O e st e r r e i ch seine Grenzen für unser Obst, dann ist die Wirtschaft Jugoslawiens, besonders aber die Wirtschaft des Draubanats, fatastrophal betroffen und kaim einen Schlag erhalten, von dom sie sich nur sehr schwer wird erholen können. In Anbetracht dieser Uinstände ergibt sich die Notwendigkeit, entlveder auf die rascheste Wiederherstellung des wirtschaftlichen Berhnltnifses mit Deutschland zu drängen, indem ntan es durch S;^rre des Importes zur Anbahnung neuer Verhandlungen zwingt, oder aber dringendst nach anderen, neuen Absatzgebieten Ausschau zu halten. Wir sind nicht in der Lage, die eigene Obsternte aufzubrauchen oder zu konservieren. Unser (5rport nach Frankreich und Italien ist kaunl nennenslvert, »veil bisher weder die Sortierung konvenierte, noch die Qualität egalisiert war. Heute ist es bereits zu j^ät, Egalisierexperimente durchzuKhreu. ^ute müsset, wir trachten, am Tage der Obstveife schon feste Abnehnier zu besitzen, diainit der Baner seinen Verpflichtungen, die eng nlit dein Verkauf der Obsternte l^erbunden sind, uachkotnnien kann. Schon bisher haben die Gemüsebauer Riesenschäden erlittet». An diesem Beispiel nius; gelernt werden. Unsere Obstbauer warten auf rascheste Hilfe. X Anhaltende Hausse auf dem Hopfenmarkt. Infolge der großen Nachfragen aus den Bereinigten Staaten ist an allen Hopfen lnärkten weitechin eine feste Pre^stendenz wahrzunehmen. In Saaz notiert gute Ware bereits 2N0 .fronen pro kg. :va? einer Parität von inehr als W Dinar pro Kilo entspricht. In kaum drei Wochen haben ^ie Sistierungen eine Steigerung von einem guten Viertel erfahren. Da die vc^rsuhriie (5rnte fast gänzlich verkauft ist,richtet si^) jetzt erhöhtes Augenmerk anf den Jahrgang I93I, der bereits Preise bis zu llW Kronen pro Ballen, d. i. 44.i)s) Dinar Pro Kilo, -'rzielt hat. Mter Hopfen hat sich soniit in drei Wochen in, Preise fast verdoppelt. — Aehn-lichc Plx?lÄesserungen werden in N ü r n-b e r g beobachtet, wo Hallertauer Hopfen bis zu Mark pro Ballen zu 50 kg o^r V8 Dinar pro Kilo gehandelt ivird Auch hier richtet sich infslqe ErschSpfens de? vorjährigen Vorrälte das Jnterefse iinmv'r n,chr dem Jahrgang 1031, wo bereits Preise bis zu 125 Mark pro Ballen oder 44 Dinar Pro Krlo erzielt lverden. X RadioauSpellung. Eine beson-dcve Abteilung der diesjährigen Muster iiesse in Ljubljana, die bekanntlich vom 3. bis IS. Juni abgehalten wird, ist dem Raidiowesen gewiidmet. Zur Ausstellung gelangen anerkannte Marken, wie Philips, Te'lefunken. Mtz, Siemes, Jngelen, Tungsram u. a., die Geräte vom g«wKhnlic!^n Detektor bis .^mn vollendetsten Apparat vorführen werden. Besonderes Augemnerk wird den Bedürfnissen des Rabivbastlers zugewendet ,Verden, damit auch dieser voll auf seine Rechnung kSNMtt. X SlearingvetlS«q»r«ng mit Griechenland. Die Giltigkeit des im vergangenen September zwischen Griechenland uud Jugoslawien abgeschlossenen Uebereinkoinmens über die Begleichung der gegenseitigen Warenschulden ist Montag abgelaufen, doch waren beide Staaten übereingekommen, daß ein neues Uebereinkrmtmen auf einer den Verhältnissen besser entsprechenden Basis getroffen werde. Nach den bisherigen Bestin,-mungen sind 65 X der jugoslawischen Ausfuhr vom griechischen Importeur in Devisen und der Rest in BonS zu begleichen, die zur Deckung der griechischen Ausfuhr nach Jugoslawien verlvendet werden. Diese Zah-lungsmodalität befriedigt weder den deinen no6) den anderen Staat, weshalb ein neues Abkommen abgeschlossen werden soll. X Das Verbot der Echweineelnsuhr nach Oesterreich hat die betroffenen Staaten, Jugoslawien, Rumänien und Polen —^ denn nur auf diese bezieht sich das Verbot — zu einem Protest in Wien veranlasjt. Der österreichisch« Gesandte in Beogmd erklärte, nach Mitteilungen seiner Regierung werde das Verbot nur vier Wochen dauern. Der Aus^ fall an Ware kijnne in den Sommermonaten wieder lvettgemacht werden. Diese Erklärung hat die jugoslawisckien Schlveinexporteure keineÄvegs befriedigt, da erfahrungsgemäß der Verbrauch dieses Artikels im Sominer stark nachläßt. Die Erregung ist umso größer, als sick) die österreichische Verfügung nur aus die drei erwähnten Staaten k^zieht, wogegen anderen, so besonders Ungarn, die Schw?i,le im Rahlnen des vereinbarten Kon tingents auch weiterhin nach Oesterreich lie-sern können In den betroffenen Staaten sollen Gegeilmaßnahmeil gegen die (5infllhr österreichischer Waren erwogen lverden. X Die Fauna ivird in der vom bis 12. Juni abzuhaltenden Musternresse in Ljub» Ijana reichlich vertreten sein. Ter Verein „^.iva'lca" trifft Vorbereitungen für die dritte Tierschau im Rahmen der Muster- Zeitünh^ Nummer 1ÄT Abenteuer im D-Zug Bon BernGracner. Henn) sieht flüchtig aus die große Bahn^ liofsnhr.- noch dreizehn Minuten b's zun, '^'lbgang deZ Mnnchener Zu.ies. EH ist ini-nierhin niöglich, daß Dita noch kon,n,t, sie hat es zwar nicht direkt vcrsproen. aber doch als wahrscheinlich hingestellt, nud nun wartet Henry init leiser lUnruhe nnd einem nin eine s?leinigkeit beschlennigten Herz-«schlag anf sie. lZr r'n!>in,elt ein bistchen den Bahnsteig Entlang, prüft die ^^ieiseleltiUe und die bc-leglen Brötchen, nimmt znr .vienntniS, das', der Stnitgarter 'jng nnt .">2 Minuten Ver. spätnng eintreffen wird, stndiert die ausgehängten Fahrpläne nnd ergötzt sich an den anfgl^schnappten Brocken rierlegener Abschied'?gesp röche. „Dn nlns^t noch tei Ren? anrnfen", sagt seniand, nnd .^^enrli fällt plötzlich ein, daß er eigentlich an6> noch einmal bei dem Zs'ossegcn Petersen hätte anrufen n?i'issen. „Ick) nvrde Dita darnm bitten", denkt er und wünscht sich schon ans diesen, l^trnnde, sie hier noch anftanchen zu sehen. Abgesehen davon, daß es doch sehr nett wäre,^ noch ein bißchen luiteinander plaudern zu können, über die Herrlichkeit seines dreiwöchentlichen Urlaubes, über die Wett^'r-aussichten ini allgemeinen und die Zchnee-verhältnisse in den Alpen in, besonderen. Daß er nach MünckM fährt, steht zumin-'dest sest, n'enn auch der n>eitere Verlauf der Reise noch in, Dunklen liegt. Er liebte eS, sich treiben zu lassen. Zwei ^ge lang ivar er auf Grund nachdri'lcklichcr Einpfehlungen feft entschlossen gewesen, ins Engadin . zu fahren, hatte sich dann u,it einer Reise nach Budapest bes6)äftigt und auch schon Schweden in (Erwägung gezogen. Aber dann ist ihn. Plötzlich wieder Bayern eingefallen, und daß er sich vor zwei Iah» ren in Garniisch ausgezeichnet amüsiert, und deshalb hat er kurz entschlossen eine ^hr-karte nach München gekaust. Von dort "uis N'ich er schon irgendwo hingelangen, vor-läusig steht er hier auf dem Anhall'er Bahnhof, hat einen angenehmen Fensterplatz belegt nnd niartet anf Dita. Aber vorläufig ist sie nirgends zu sehen, es sind nur noch zehn Minuten ln? zur Abfahrt, und .Henry koinmt sich ein ganz klein bissen vernachlässigt vor. Er schlendert Planlos hernin und steuert dann schließ lich anf die Buchhandlung zu, un, wenigstens noch ein paar Zeitnngen zn kaufen. Er springt geschickt zur Seite, '.veil ein Gepäckwagen ihn zu überfahren droht, und entdeckt plötzlich etwas, was ihn unruhig n,acht und von seinem vorgenon,ms,^cn Ziele ablenkt: etivas alarmierend Blondes, Hockibeiniges, das mit wehendein roten Schal den Perron entlangläuft und dann unschlüssig stehen bleibt. Es ist nicht Dita, nein, es ist etwas kleiner und nicht ganz so schlank, aber ein entzückendes Geschöpf. Und als er sich suchend umblickt ulvd schließlich auf den Wagen Nr. 8 zugeht — direkter Wagen nach Bozen ^ ist Henry sofort ent, schlössen, seinen n,ichsam erworbenen Fensterplatz aufzugeben und sich hier m:t dem bescheidensten Plätzchen zufriedenzugeben. Wenn der Zufall eineiu eine solche Reisegefährtin in den Wog wirst, dann muß lnan eben das seinige dazu tun. Und ^venn die Dame etwa nach Bo.zen sährt ^o -st Henry auch dazu bereit, sein ^ß ist in Ordnung. Mso wird es vielleicht wirklich Tirol, denkt er lächelnd und betrachtet entzückt die junge Dame, die auf Skiern bestiinint daS ivizendste Schneel>äschen abgeben wird, das ihin je begegnet ist. Und eS muß unvergleich lich sein, mit ihr über die Hänge dahinzn« fliegen, kühne Sprünge zu wagen, oder in der Sonne zu liegen, irgenwo anf «»lnem l^psel. „Bitte, NW finde ich eigentlich den Zug Mittwoch, den 17. Mai messe, die diesnral lesondcre Ueöerca'chun iei, zu bieten verspricht. Zur Au^stellun.s gelaib-gen alle Arten Äleintiere, voin (^!.'slüzcl. Kaninchen, Katzen usw. bis zn (^delpi'lztieren wie Biber, Nutria u. a., wob?: ai?ch ans die Vogel,velt nicht vergessen werden darf. Der Tierpark wird Exemplare umfassen, die dis-her noch nicht zur Ausstellung gela'.zat sind und die sicherlich allgemeine Be.rui'derung auslösen werden. Es ist Vorsorge getroffen, daß jeder Messebesucher auf seine Rechnung kommen wird. Radio Mittwoch, 17. Mai. L s u b l j a n a, 12.15 Uhr: Mittagsmu-sik. — 17.30: Kinderecke. — 16: Nachmit-tagskonzert. — w: Russisch. — 20.30: Ue-bertragung aus Wien. — 22.30: Abendmu-sik. — B e o g r a d, 20: Uebertragung aus Wien. — W i e n, 20: Brahms-Feier. ^ 22: Abendmusik. — H e i l s b e r g, 20.05: Orchesterkonzert. — 21.40: Lyrischer Abend. — 23: Nachtn,usik. — Breslau, 20.30: Konzert. — 22.50: Tanzmusik. — Poste Parisien, 20.-Z0: Konzert. -London-Regional, 20.15: Konzert. — 22.35: Tanzmusik. — M ü h l a ck e r, 20: K.n,^'rt. ^ 21: Abendveranstaltung. — 21.40: Bralhmsabend. — 22.45: Nachtn,usik. L e i P z i g, 20: Leichte Musik. — 2l.15: Hörspiel. — 22.40: Nachtmusik. — B u k a-r e st, 20.30: Uebertragung aus Wien. — Rom, 20.45: Giordanos Oper „Sibirien". — Z ü r i ch, 20: Konzert. — Langenberg, 20.30: Konzert. — 22.45: Nacht,nu-sik. — Prag, 20.40: Klavierkonzert. ^ 21.30: Abendlnusik. — Oberitalien, 20.30: Komödienaufführung. — 23: Tanzmusik. — M ün che n, 20: Mandolinen-konzcrt. — 20.45: Musikalisches Funkspiel. ^ 21.45: Kleinkunst. — 22.45: Nachtmusik. B u d a p e st, 20: Liszt-Abend. — 22.15: Zigeunermusik. — Warschau, 20: Uebertragung aus Wie«. ^ 22.15: Abendmu« sik. — 23: Tanzinusik. — Daventry-National, 20: Bunter Abend. — 21.40: Klaviervortrag. - 21.55: Wagner Over „Siegfried". 3. Akt. - 23.25, 21.30: Tanz-abend. — 23: Nachtmusik. Vettere Scke Beim Kaufmann. „Na. kleines Fräulein, was möchtest du denn heute kaufen? Bonbons?" — „Das haben Sie fein erraten, aber Mutter will, daß ich Seife bringe." Das Wunderkind. Nehuda Menuhin spielte einuial in einer voruehuien Gesellschaft, bei der anch ei« schon bejahrterer Geiger zugegeu niar, der offensichtlich anf Menuhin cifersiichljg ,var. „Wunderkinder Pflegen in, Alter nreilstenS furchtbar dumm zu sein", sagte er so laut, daß der Knabe ihn hören konnte. Darauf meinte Menuhin: „Sind Sie nicht selbst ein. inal ein Wunderkind gewesen?" nach Basel?" fragt sie und blickt Henry mit großen, braunen Augen an. „Nach Basel . . .?" staininelt er, und sieht einen schönen Trauin in Nichts zerrannen. Ist es denn erlaubt, sich so narren zu la'ien? (5ben noch die Illusion ein paar glncklick>er Ferientage mit einer entzückenden Frau und nun nichts inehr ^ allein — ohne eigentliches Ziel . . . Es dauert einige Zeit, bis er sich gesammelt hat. Der rote Schal leuchtet bereits an, «n^ deren Ende des Bahnsteiges, und Henry fällt nichts besseres ein. als ihm mit großen, ungestümen Schritten nachzusetzen. Er sieht^ wie die Stufen eines Waggons znm Ba'ele? Zug mit graziösen, Schwung erklettert werden, wie ein Fensterplatz belear wird, sehr sorgfältig mit Decke nnd buntem Kissen, wie ewe nnivahrscheinlich große Keksschachtel und Zeitungen im Netz verstaut ,Verden, wie in dem berabgelassenen Fenster ein anmutiges Gesicht erscheint nnd wie zwei große, braune Augen erstaunt, aber keinesfalls unfreundlich von seinem wiederholten Vorb<'i^iron,en'<'ren Noti:^ nehmen. Henry fül)lt, daß das ein Abenteuer sei, ivert, bestanden zu werden, und daß es eine Torheit wäre, eine hoffnungslose, nicht wieder gntzn'nachende Torheit, wenn er jetzt etwa da.vonfahren wollte, nach Miu»« Mittwoch, den D7. Mai ?SS3. „'.Nariborcr '.'Nimmr'r Isclinisctiss Das Dampfauto Der Omnibus von gestern und heute / Eine wichtige Neuerung im Personenverkehr Die Lokl'motivfabrik H e n s ch c l ^ S o h n in Kassel hat soeben ein Ä^mpfau-to konstruiert, das als Dainpfautobus her-aus,;ebraÄil werden soll. Damit ist an eine Tradition l^eknüpft worden, die hundert Jahre lang unterbrochen war. In der Sainmlung Lippcrhcide im Berliner .'»iunstgewerbeiimfeum ist ein lustiges Bild zu sehen. Auf schlechtem Landweg fährt ein vorn<.'hmer Omnibus, der niit „bcsserm Leuten" mit hohen Zylindern besetzt ist. Bewundernd steht „gewöhnliches" Publikum im Wege, und ein Hündchen l'^llt das seltsame Ungeheuer wütend an. Es ist ein Fahrzeug, das keine Pferde liraucht; ein mWtiger Dampflvagen snr schienenlosen Betrieb, der von denk rilhrigen Cook vor nunmehr IVO Jahren unterhalten wurde. Der llrahn von Lokoinolive und Dainps--wggen war ein von (5 u g n o t konstruiertes Gefährt. (5.^ lief auf drei Rädern, von denen das vordere zum Lenkeil diente, und nlit dein auch die ganze Antriebsmaschine-rie gedreht werden «ußte. Der nötige '^mpf wurde in einem großen Kochtopf erzeugt, und er wirkte dann über einen Zylinder auf die Vorderachse. Das erste Wagelchen konnte leider nur eine Biertelstunde laufen, weil dann der Kochtopf neu gefüllt werden inußte. Cugnot hat später auf Anregung des französischen Kriegsininisters Choiseul ein größeres Modell zum Transport von (beschützen gebaut. Es ließ sich aber mit seinem plumpen Vorderteil schwer lenken, und es bedurfte dazu ciusterst kräftiger Arme. Bei seiner ersten Reise nxlrf cS eine Mauer unl, blieb aber bei seimin soliden Bau selbst ziemlich unversehrt. Nach den Erfolgen T r e v i t h i k s, der die erste Lokomotive auf die Sl^enen gesetzt hat, und denen des bekannten Stephen s o n s hat sich dann in den zwan-,;iger und dreißiger Jahren des verflossc-nen Jahrhunderts der Ätmpfmnnibus wei-terent wickelt. Natürlich sand der Tainpfoninibus trotz seiner vorzüglichen Leistungen allch Feinde, und cs fehlte nicht an Leuten, die ihn z. B. für die stark belebten -Lra^n London'^ für ungeutein gefährll6) hielten. Eo wurde dann eine Kommission zusammengerufen, welche ein maßgel^nd^ Urteil üb?i' den Dampfbetrieb der ^asse abgeben :Me. Eingehend berichtet darüber Matscbos'. in seiner „Geschichte der Dampfmaschine'". Der B.^rich'. lautete ungemein günstig. Die Richter gaben nämlich der Ueberzeugung Ausdruck, „daß in der Berinendung der T«mpfkraft für den Borkehr auf der Lands^.'^nl? eine der wich-tigsten Verbesserungen zu sehen sei." Die K^nnission äußerte sich iiber Leistung und Bedeutung dieses Verkehrsmittels geradezu begeistert. Es könne ein Damz^s^vagen mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von Kilometern in der Stunde auf den Land st'raßen über t4 Reisende befördern. Ac-deutende Steigungen wurden leicht und sicher überwunden. Ri6ittg gebaute Danchf-wagen belästigten übristens das Publikum in keiner Weise, und auch Leben und Gesundheit der Reisenden seien durchaus ni6)t gefährdet. Ferner stelle sich der Betrieb mit Dampf billiger als der mit Pserden. Dieses lobende Urteil lvar inlmer noch vorsichtig gehalten. Tatsächlich hat Walter Ha nkock einen Riesendainipfwagen gebaut, der außer der mehrki^psigen Bedie-nungSinannschast 116 Personen befördern konnte, wobei fast 30 .^tilomcter in der Ttun de geschafft wurden. Ein anderer .Haniock-Wt,gen vermochte 20 Reisende auszunehmen und -1 angehängte Postkutsche» mit noch 30 weiteren Personen zn schleppen, wärend die Geschwindigkeit den 10 Kilometern des Gutachtens entsprach. Diese Leistungen waren auf die ausgezeiÄ)neten Dainpfmaschinen in den Wagen zuriickzuführen. Bei einer Lokomotive liegen die Zylinder, die ein treibenden Kolben beivegen, bekanntlich fest in ihren Lagern. Bei Hankock „oszillierten" sie, das heißt, sie pendelten beim Arbeiten hin und her, was gewisse technische Borteile hat. Dennoch ist vonl Jahre 1833 an, in deul wir dem Cookschen Ungetüm begegnet sind, der Danlpfonlnibns sclMell von der holperigen Straße verschwunden, verdrängt durch die iWmer mä6)tiger wertiende Konkurrenz der über glatte Schienen rasenden Lokomotive, Jetzt, nach hnndertjährigequ Schluin-mer soll der schienenlose Dampfbetrieb wie- der munter werden. Die Firnm Henschel ^ Sohn in jltassel hat einen neuen Dmnps-autobus konstruiert. Das neue Autouiobil unterscl)eidet sich in seinem äußeren Aussehen kaunl von deil gewöhnlichen Wagen, die mit Treibölen gefahren werden. Born unter der Haube vec-steclt sich der Ltessel zur Bereitung des Danip fes, der Äühlcr und natürlich auch die Anlage zum Hcizen. Die Daurpsmaschine hal ihren Platz unter dem Wagen gesunden, von wo aus sie auf die .Hinterräder einwirkt, u. es ist ein besonderer Vorzug, daß das leidige schalten bei ihrer Arbeit fortfällt. Interessant ist die Wasserversorgung. Tie nötige Menge Aasser braucht näm-lich nicht sehr groß zu sei», da sie t»urch Kondensation 'des Dampfes iulmer wieder erneuert wird. Nur niüssen voil Zeit zu Zeit natürlich die nnverineidlichen kleinen Abhänge durch neues Füllen ersetzt iverden. Als .Heizmaterial sollen vor allem Oele benützt lver-den, unter denen auch schtvere willkommen sind. Die Jngangsehullg der Dampfmaschine ist natürlich selbst bei größter Kälte leicht möglich. Es handelt sich ja nur darum, eineil Heizstoff anzuzünden, lvobei die Dourpera-tur keine Rolle spielt. In einer Minute steht der zunl Anfahren nötige Dampf bereit, u. der Wagen läßt sich bei seiner eigentü»n-lichen Einrichtung anch schnellstens ans hohe Geschwindigkeit bringen, was z. B. für das Ue!^'rholen vorausfahrender Wagen sehr wichtig ist. Ähließlich hofft nian, daß sich der Be-trieb mit Dampf verhältnisinäßig billig stellt, die hohen Ben^inkosten sallen n>eg. Näheres muß auch hier die Praxis ergeben. Ulld da die Bedienung des Wasens ziemlich einfach ist, nnrden gen>iß auch Neulinge mit ihm fertig iverden. Wie die ?Xode, tvandern auch technische Schöpfungen inl reislauf; es war alles fchon einmal dn. Die lesende Maschine Buchstaben verwandeln sich in Sprechlaute Der erste Bericht über „Gezeichnete Kompositionen" erschien lwr nichr als eineul Jahre in der Presse. Die Auswirkung di^- so ist von hier aus ois zum elektrischen Lesen der phonetischen .-christ kein allzu großer Schritt niehr. ser neuen Technik umr viel grösser, als man Die Losung der Aufgabe, Druckschrift in l ahllen kinnte. Und schon heute hat die „ge zeichnete .^tomposition", die nionmls in Mrk lichkeit, sondern direkt elektrisch erklingt, ei-neir festen Platz in: <^egiet der elektrischen Musik eroliert. Inzwischen tritt bereits ein neuer, ebenso epochennmchender Gedanke in den Brennpunkt des allgemeinen Interesses der Elek-tro-Aknstiker. Dr. Georg S ch u t k o w-s k i berichtet über die prinzipielle Lösung des alten Problems der „lesenden Maschine". Wenn er auch bisher nur die Umlvandlungen von Blindenschrift in Laute gezeigt hat, chen, wo kein Mensch auf ihn wartet . . . Als er ihr Abteil bettitt — ein wenig atemlos zwar, denn er hat sich beeilen iniis-sen, sein Gepäck aus dem en, groß, schmal, blond und mit wehen- >«»»» >prect;laute zu verwandeln, geht auck) wie-j der auf Photozelle, Elektroakustik und Optik! ^urn-'k. Der gedrurtte Te?t strht auf einem Filnpöand, das auf eine rotierende Tr^n-n^el gespannt ist. '^r Lichtstrahl tastet wie lieini Fernsehen dic» einzelnen Buchstaben all und entwirft auf der im Innern der Trom nu'l angeordneten Photo^zelle ein Bild des Buchstabes. Das „elektrische Auge" echält also je nach der Größe und Form des Buchstabes mehr oder weniger Licht. Da die Photozelle bekanntlich Lichtunterschiede in elektrische Spannungs- oder lStromschivan-kungen verwandelt, die den .HeNigkeitsschwan kuugen genau proportional sind, so wird ein hinter dem Verstärker angeordneter Lautsprecher entsprec^nde Töne von sick) geben. Das Kernstück der Erfindung ist die Ein-silhrung des Prinzips der „optischen ^tvn-gruenz". Unter .Kongruenz verstellt uian in der Gemnetrie die Decknngsgleichheit zweier Fignren. Erweitert man diesen Begrisf in die Optik hillein, so besagt er, daß die kongruente Mgur optisch aus die Originalfigur projiziert wird — und dann mit ihr zur Deckung konlmt, lvenn das Projektionsbild und die wirklich Vorhandelle Figur genau gleich sind. Elltlvirft der Lichtstrahl das Bild eines A auf einer vor der Photozelle an-geordlleten Glasplatte, auf der alle 24 Buch stal'elt des Alphabetes ausgezeichilet sind, so wird der Lichtstraljl gerade dann abgeblendet, wenn er tatsächlich genan das ?l aus der Buchswbenplatte trifft. Da sich nun der Buchft-abenfilin lairgsani dreht, tastet der Lichtstrahl so lange i>ie 24 Felder des Glas platte ab, bis <^n „oiptiscl)e Kongruenz" zwischen doin Filulbuchstaben und den« cllt-sprechenden Buchstaben der Glasplatte besteht. In diesoln Monlent bleibt die Photozelle ulcheNchtet, uild es konlmt zu eiller Stronländerung, deren Größe genau dein scsMarzen Flächenillhalt des Buchstadens entspricht. Es läßt sich elektrisch so einricki--en, datz gerade diese Stromänderull^ «in Klangg-.'ncn Laut A gleiÄ) ist. Tie Maschine lien ilutürlich gau^ l.^ni'cim wie ein ^kind in der ersten ^chiiltlasse'. sie buchstabiert >ozu>a..->!. Pv.u.',irl der direkten Uminaudlung von Druckschrist 'n opracl>e ist damit <^betisi> getiist wie das Priu zip der dirckt.-u lI.M'andlung von Zeichnungen in K'läng..? bei den „gczeichueteli" Kompositionen. Ausgabe der Techuiter wird es seill, aus diesen Anfängeil heraus den elektrischen Borleser zu cnlwi>>^eln, der vboneti-sch'^' Druckschrift in hörbare Laute, '^i>erte und Zätze umivandelt. Die neue englische Wunder-granaie Nach den spärlicheir Berict>ten, die übiK die Ergebnisse der Zchiei;vcrsuche, die zurzeit auf verschiedenen englischen Truvpen? Übungsplätzen unter Beobachtung grösser BopichtSlnaßregelll und weitgeliender Ab-sperrullgen mit der neuen Granate der 5ti.!s-fielder Firma HadsieldS geinacht werden, herauskomnien, scl>eint nian es tatsächlich mit einer liniwälzenden Erfindung .>u tull zn habell. Wenn uian den ^^cachrichlen Glauben schenken kann, hat die neue Wun-dcrgranate eine Dnrchschlagskraft, gege>i die es überhaupt leineil Zchntz mehr gibt. Die stärksten Panzerplatten, die bisher als un-venvundbar galten, solleil wie düllne Bretter durchschlagen ivorden seili, nnd zwar auf Elltfernungen von mehr als l.'i ^Ulonieter. Einzellieiten über du' liene Granate ^ sind ilatürlich nicht bekalnlt geworden, lind das englische Krieg^^ministeriunl nnrd sich auili hüten, das (^'heimnis preiszugeben. Mau hört ill den letzten Tagen, das', auch Versuche auf See fabelhafte Ergebnisse gebracht habell. Der Borteil der neuen Graim-te soll wrill best<'hell, das; ihre enorine Durcii schlagskraft nicht ilur l>ei schtveren Mlibern, soildern auch bei ganz leicht<'n Geschützen vorhanden ist. Die englische Presse beschränkt sich auf ge"-legentliche kleine Konmientare über die nenc? Granate. Nllr die ossilzielle Mitteilung des Leiters der Shesfielder Firma wurde in gro ßer Aufinachung gebracht, und all diese Meldung knüpften sich uiehr »der nieniger auS-sl'chrliche Kommentare i'lber die Bedeutung der neuen Erfindung. Welche Bedeutung der Tantlnasse insv?-sondere künftighin zukoumlt, ivenn sich die Meldungen über die Granate auch nur '.'i-nigerinaßen beuxchrheiten, ist irici^t abzusehen. In Fachkreisell verlautet, daß nian über ihre Wertschätzung geteilter Meinullg ist, da ihre jetzige.Hauptbedeutung ans ihrer schweren ^l^anzeruwi beruhi. SicherdeN im SabrbienV Kein Nebersahren von Signalen. Im Eisellbaiiinsicherullgsnx'sell gibt es ein praktisch noch ungelöstes Problenl: die selbsttätige Uebertragullie aus nlangelnden Sichtverhältnisson, oder aus Ullachtsamkeit vortoininell können, automatisch verhütet lverdeil sollen, ^^hlreiche Li?-sungsliersnche. bei deneil die Uebertragullg anf elektrisch-indnttiveln ".!öege, init .'^?>ilfe voll Lichtstrahlen uslv. vorgenonlinen ivird, haben bislang ivenig befriedigt, nM die er-sorderlict)en koniplizierten '''lpparate zieiiltich störuilgsallfällig und init hohen i'soshen pir Beschaffung nild Uilterhaltung verbimdei^ filld Bor wenigen Jalireil hat der österreichische Jllgenienr o f l e r eiire auf rein nie-challischer Grundlage, d. h. auf denl Anschlag zweier .Hebel, aus dellell der eiiie aill Sig-nallnaft, der aildere an der Lotonlotive angeordnet ist, bernheilde Lösung eiltwictelt. Diese Vorrichtung wilrde lmhrcnd des lier-slosseilen Winters erprobt. Dal^i lvlirdell uil-ter den verschiedensten, alkl, den nngüilstig-sten tliniatischen Berhältnissen, die der Will-tcr lnit sich bringt, Bersuchsfahrteil init Geschwindigkeiten bis zu 70 Stiuldenkilli-ille-tern ausgeführt. In alteil Fällen — es ivur-den insgesamt etwa Fahrteil unternom-inen — arbeitete die Borrichtung völlig ein« lvandfrei. Jin März d. I. ivlirt^'ii die Per-suche bei Wln init Gesct>ivindigleiten bis zi» 05, Stlmdeilliloineteril sortgesetzt; antl> lner war bei ruud .'»0 BersnrbSfahrten lein eiii-ziger Versager zn verzeichnen. Die Bersitcke werdeil nnit in der '5llnlx'i'> anf der Lötsck bergbahn, einer nntev iillgnnstigsten kliinati 'chen Verhältnj's'.'n lie'riebeuen (^'eliirasdolin^ sortgesetzt werdcu. ^s durste al^'r schon 'et;' „Mariborer Numnicr 132. Mittwoch, den 17. Mai 2933. fcjtltclieii, init d<'r !»tofterfthe?l autvma-^aiirspevit cine nicht nur zuoerläss!-qe, soiwern ^nict) l,i'öti<'r unerreicht billige Lö-junq Problem^ c^suirden worden ist. Schutz für den Itetter Eine neue Sldleinvorrich^g für Arbeiten in der TilDe. Die ^eucriveliv unrd hliufili^vor die Auf->ial'e !^osr<.'Ill, nn'^ '^^runncn, Schtichtcn und Taiik-7' Personen zll retten, die infolge ()in-anneil (>>ist(iasell VewuMin verloren Tie ?»i<'Ilnngsarbeiteii gestalten sil-I» liierl'li vielinch lilis'.erst schnnerig, da dN'Z >>ee(Uillissen de^^ ^eneviueliriiialuiec! dilrch die enli.'n Ciiisleigi'ffnnnqen selir l,eeinträch-tiii! !vird. tonliut, dns', der retteno<' ?.'eiicr>eeliriilaiiu durch dn>> ihm nni die Zürnst (iescl>>lnllte Seil oder durch den Net-luns>.!tiurr l'der durch da^^ 5jtzl>aud in seiner V'^eu'e;iilng nnd in 'einen Arbeiten stark I'e!i!iidert nnrd. Diese Uebelständc gaben Äer onlasslinii, eine ^^iiirrirlftltlig ^zu konstruieren, die dein ^»iettendeu ein freic>^, lingeliinderte'Z Artieiteii, ganz lx'sonder'^ i>n viasschlit^gerät, geiviiln'leistel. Tie '^i^irrichtuug l'esleht au'^ vier ^^nen, nliesII ^^'edergurt iint vier verstellbaren Brennifchlaufen, zwei Äteigbüqeln mit je ei-nein Rienren ^uin Festschnallen der lsteig-bii^l UNI die 'ZusWlenke, einem Querhebel .'>iolle. Der 'Schnupjen ist eine Entzündmu^ der Nasenschleimhaut, besonders im Bereich der sogenannten Nasenmu-scheln. Die Flüssigkeit, die abgesondert wird, ist manchmal sehr spärlich, nianchinal sehr reichlich, schleimig oder eitrig. Bor Eintritt des Schnupfens besteht häufig ein Kratzen und Kitzeln i,n Nasenrachenraum. Der Schnupfen kann entlvöder allein auftreten oder in Begleitung von Infektionskrankheiten. Bei Säuglingen b^teht die Gefahr, d? starke Schneuzen bei Schnuvfen .sl l^^fälir-lick), weil dadurch die Infetlienoteiin'' der Nase in die Nebenhöl^len eder in -getrieben werden. Das beste 'Viil^el Schnupfen sind Salizdlpräparate nn: ßem Lindenblütentee. Durch die ?ch'.r.!i'..'nr gelingt es, den Schnupfen cit^^ukülz.'ii. ausgefetzt, daß diese Prozedur bei'n ersten Beginn vorgenommen wird, ?'.'h^'^nd-lung der Nebenhöhlen ist ärztliche ii^^t wendig. Jedenfalls ist die ,^uful>r von W'ir me nodvendig, ent^veder lieis^» Breininschlä-ge oder Thermophor, Höhensonne, Snlnr usw. Es gibt Menschen, «die be'ond<'''S zu Schnupfen neigen, sie sollen si6> a^hiirten durch Sport, Schwimmen usro. und sollen staubige und rauchige Luft nach ?)löglick;keit meiden. Das neue Auto. Bater will wissen: „Wieviel ü^ilometer pro Liter Benzin?" — Mutter fragt: „Wie ist die Polsterung?" — Tic Tochter: „Klingt die Hupe gut?" — Der Sohn: „Wie schnell geht der Wagen?" — Und die Nackibarn: „Ja, können sick) das die Leute leisten?" LssckIvcktKivIlSvn ^Vs,I>iIi»> >V«i»sIuU, au-t, in v»>It. filll«,. «,uklt»n oki>« k!i»ip»iti. t tt«5us»»t^>sun? 'jurvl' «in «-ins»cli«» n»tur»«!miiL. V»r<«kr«n «ekeilt, «iurvk Iil'iitvtikit, (!Iiin/. ^nOiIcennunisDn, vi>I« !>>« -.oscirt «usltliikeixj« lZro-ieliürr »>»«- «««> ml« v«,!»?. v«r»»n>i r^litci'et xr>x«n 7'^ >0 ön«tm»rl»n z V. «tieo. 4NS Kleiner /^i»eiser /^nii-SIen nc' wer^'n aus si»tv Privalkojt ge^ iiriiiiiiu!'. 'i.! V '^^r Äiiluile iUle>z Möderl w-ro nl') eisicne.? abt^esiolieü. Äi>r. Müicl». vernicktet Vi^Rnzien iz«mt öi'ut! lliiWie usil. ^viittag- und Abendtisch im scincii Äi»riicri')>i'io nm .'W Tin nie'iicitlicil. Üe^ gen cnli. '.'Idiv. 'lZierw. Äe t»e Lastautoqelegenheits- transport von -.V'iril'i'r uact, Dravograb. Antrii^ie unter „Woche" an die "-3erir!. Äwt lSinloge der Mesllui I)ran!l>n-ca l'is Diu «n, den Meistbiettn'ieu siegen l'n^ ichrlften Hilter „Sparbuch" nn die Venv. _ NIE vG»t«N kasjerlclinxeo rivr (Zvlronvurt. 5584 Livt'ittm ^ttiek VIn 2.Zt> Ktiiek Hin ^^IleinvLi-ki'.nf sin- Zpezial - Taschnerwertstätte ! Misekosser, Aklentaschen, Ta-inen-, .'dcrrcn» und iktleingeld-kasckxn nsw. 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