iWfifÜf. PreismWWÖ Tl.JiHifäng erscheint wöchentlich siebenmal. SchrlftleKung (Tel. fnterurb. Nr. 2670) sowfc Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurciceva ul.4. BriefI. Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returniert na f itaa ö-ö Nr. 150 ‘*TilTttwo8h. den 6. ffiaf 1W1 Inseraten- u. Abonnements-Aftnahme In Marlbor: Jurciceva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatL 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatl. 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din Mliriborer mtvm Bukarester Beschlüsse Zugoflawien und Rumänien genehmigen Dr. Benes' Vorschläge, behalten sich aber in der Frage der Präferenzzölle sreie Hände vor Kinderschuh in aller Welt! Eine begrüßenswerte Forderung des Völkerbundes. Jeder Mensch auf der Welt kennt aus Zeitungsberichten jene schrecklichen Tragödien von Kindern, die von verantwortungslosen und entarteten Eltern auf namenlose Weise gequält und mißhandelt werden und die oft, um diesem Martyrium zu entgehen, zu Verzweiflungsschritten getrieben werden. Ungezählte Federn wurden bereits in Be-weapncstgesetzt, die gegen die Laxheit der Gesellschaft zu Felde zogen und die Allgemeinheit zur Verantwortung und zur tätigen Mithilfe gegen derartige Auswüchse des Kinderelends aufzurufen sich bemühten. Aber es ist mit derartigen Anrufen eine eigene Sache. Jeder einzelne liest voll tiefen Mitgefühls von irgendwelchen Kindertragödien. Steuer einzelne ist gleich dem Schreiber so ei-ttes Kampfartikels überzeugt, daß es Pflicht der Allgemeinheit ist, sich für die hilflosen Kinder einzusetzen. Vielleicht wird auch in soweit ein Erfolg herbeigeführt, als der Leser einmal in seiner eigenen Umwelt die Augen aufmacht, daß er manches sieht und Mißstände erfaßt, an denen er vorher achtlos borüberging. Aber es ist noch ein ungeheuer großer Schritt vom Sehen, vom Mitleid und von der Empörung über die Mißhandlung eines Kindes bis zu dem Augenblick, da man sich ^schließen würde, den Behörden unter eigener Namensnennung von dem Tun und ^reiben minderwertiger und bestialischer El-^rn oder Pflegeeltern Anzeige zu erstatten. diesem Punkte setzen fast immer Beden-,°n ein. Man fürchtet, die Gerüchte, die in Nachbarschaft über die Leiden eines Kin- i63 Umlauten, könnten übertrieben sein. Kin .Aussagen selbst ist bekanntlich nur sehr eaiugier Wert beizulegen. Darüber hinaus j' die Tatsache, daß ein etwaiger Prozeß al-j. 'i Unannehmlichkeiten mit sich bringen e nne, meist Anlaß genug, um von einem v ^Pichen tatkräftigen Vorgehen schließlich $ Abstand zu nehmen. '«> j üd darin liegt die Tragig des kindlichen st, !c)icte§. Diese Passivität der Allgemeinheit für!*' burc^ die so oft hilflose Kinder ihrem ^ wtbaren Geschick preisgegcben sind. Die vist^einheit, die Gesellschaft — wie lange iW eS no$ dauern, bis sich jeder darüber er r„T?retdeit wird, daß mit diesem Begriff pj U gemeint ist, daß ein Anruf, ein Ap-Ajttr-i-u die Menschlichkeit, an die soziale daß 1. unmittelbar an j e d e n ergeht, stimmend berechtigt ist, zu sagen: „Ich htuß .. EItt Verfasser bei, die Oeffentlichkeit ^ ß.,"f Augen offen halten. Oeffentlichkeit wir at(e«m itf)' das bist du selbst — das sind ^its'bspÄ^dht der Jugendämter, die sich 6c-währt Fi Zan^en Jahren außerordentlich de-Unb schon so manches Kind aus den3fbborjein ,*®’i-ieu einer gesunden Le-fetzen, tonVU^rte' ^ann immer erst da ein 3etg ge , en Behörden bereits ein Finger-Wielen ft* n ^purde. Demgegenüber aber ^zählte heute in allen Ländern un- der Oeff^„!^dertragödien ab, die niemals |en ®rtvämm bekannt werden. Aus die-jagenden heraus sollen in der jetzt 'Uternati„^r""dssitzung zur Förderung ?e.^e etto0Q °n“Ien Kinderschutzes Mittel u. pulsierten Ps^etben' um ben s^bst in den standen auf di^m^ harschenden Miß-abei ist z1. Gebiete zu steuern. absichtigt, letzten Endes eine B u k a r e st, 5. Mai. Mit immer größerer Spannung verfolgen die politischen und wirtschaftlichen Kreise die Konferenz der Außenminister der Kleinen Entente. Die rumänische Presse betont in Besprechung der Wichtigkeit der diesmaligen Konferenz die Interessen Rumäniens, die unbedingt gewahrt werden müßten. Tie Interessen Rumäniens und Jugoslawiens, die beide vorwiegend Agrarstaaten seien, seien identisch, dagegen weichen die Interessen der Tschechoslowakei, die vorwiegend industriell eingestellt sei, von denen der beiden anderen Mitglieder der Kleinen Entente nicht unwesentlich ab. Rumänien und Jugoslawien hätten seitens der deutschen Industrie, falls die deutsch-österreichische Zollunion zur Durchführung käme, nichts zu befürchten, wogegen sich die tschechoslowakische Industrie in einer peinlichen Lage befin- den und von vielen Absatzgebieten abgeschnitten würde. Trotzdem werde es sicherlich unschwer gelingen, zwischen den Stand punkten Rumäniens und Jugoslawiens einerseits und der Tschechoslowakei andrerseits ein Einvernehmen zu finden, da die drei Staaten der Kleinen Entente schon jahrelang einträchtig und solidarisch ihre Außenpolitik betreiben. Wie groß das Interesse der Öffentlichkeit nicht nur der Staaten der Kleinen Entente, sondern auch des Auslandes für diese Konferenz, die wichtigste in den letzten fünf Jahren, ist, ersieht man daraus, daß zahlreiche ausländische Berichterstatter in Bukarest anwesend sind und die Außen minister der drei Staaten mit Fragen bestürmen. Die Presse erhält keine Ausschlüsse, sondern wird darauf verwiesen, daß nach der heutigen Schließung der Beratungen ein offizielles Kommuniquee über die Ergebnisse der Konferenz veröffentlicht wird. B u k a r e st, 5. Mai. Nach Meldungen der heutigen Presse erbrachten die gestrigen Beratungen der drei Außenminister ein gänzliches Einver nehmen hinsichtlich des Standpunktes der Kleinen Entente gegenüber dem deutsch-österreichischen Zollprojekt. Jugoslawien und Rumänien nehmen die Vorschläge Dr. Benes* an, doch behalten sie sich sreie Hände hinsichtlich der Einführung der Präferenzzölle vor. Im Außenministerium fand gestern abends ein Bankett statt, in dessen Verlaus Dr. Benes, Dr. Marinkovie und Ghika das Wort ergriffen und die vollkommene Solidarität der Kleinen Entente betonten und die Ansichten verneinten, daß es hinsichtlich des deutsch-österreichischen Zollabkommens zu Unstimmigkeiten zwischen Rumänien, Jugoslawien und der der Tschechoslowakei kommen könnte. Zusammenkunft der Könige von Zugoflawien und Rumänien Auf Wunsch Seiner Majestät des Königs Alexander von Jugoslawien, mit seinem Schwager zusammenzukommen, reiste gestern Seine Majestät König Carol nach Trenkoo an der Donau ab, wo die Zusammenkunft beider Monarchen aus der kgl. Jacht „Dragor" stattsand. In Begleitung des Königs Alexander befanden sich Hof-minister Jeftich der rumänische Gesandte Uranescu, Admiral Wickerhauser und das B u k a r e st, 5. Mai. übrige Gefolge, während den König von Rumänien Ministerpräsident Jorga, Kriegsminister General Stesanescu, der jugoslawische Gesandte öolak-Antiö, der Generalsekretär des Außenministeriums Filaliti und die übrige Suite begleiteten. Die Zusammenkunft der beiden Souveräne hatte vollkommen privaten, familiären Charakter. Ein neuer Ozeanslug. T o k i o, 5. Mai. Der bekannte japanische Flieger I o-s ch i h a r a startete gestern frühmorgens zu einem Flug über den Stillen Ozean nach Amerika. Der Flug soll in Etappen erfolgen und nicht den direkten Weg nach Osten, sondern einen nach Norden ausbuchtenden Bogen beschreiben. Die erste Landung erfolgte auf den Aleuten. Das Wetter ist verhältnismäßig günstig. Die deutschen Industriellen in Beograd. B e o g r a d, 5. Mai. Auf ihrer Turnee durch Jugoslawien ist gestern die Gruppe der deutschen Industriellen hier eingetroffen, nachdem sie Ljubljana und Zagreb besucht hatte. Die Gäste wurden von Vertretern der Behörden und der Wirtschaftskreise herzlich empfangen. Im Laufe des Tages besichtigten sie verschiedene Unternehmungen und führten Besprechungen mit jugoslawischen Wirtschaftskreisen hinsichtlich der Vertiefung der gegenseitigen geschäftlichen Beziehungen. Die Gäste bleiben bis Donnerstag in Beograd, worauf die Reise nach Sarajevo fortgesetzt wird. Weinausstellung und Weinmarkt in Maribor 50%ige Fahrpreisermäßigung auf den Eisenbahnen. In den Tagen vom 9. bis 12. b. werden in Maribor die Jahreshauptversammlung des Mariborer Weinbauvereines für das Draubanat, der dritte Weinbaukongreß und die erste Weinausstellung des Draubanats, verbunden mit einem Weinmarkt, abgehab-ten. Alle Weinbautreibenden ohne Ausnahme werden eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Für die Ausstellung sind breits mehr als 500 verschiedene Weinsorten aus allen Weinbaugegenden des Draubanats vom gewöhnlichen Tischwein bis zu den feinsten Qualitätsweinen angemeldet. Zur Ausstellung gelangen auch drei Gruppen von typisierten Weinen dreier Jahrgänge, was für unsere Gegenden eine Neuerung darstellt. Es liegt im Interesse allen Weinbautreibenden, Gastwirte, Weinhändler und über-haNPt aller Liebhaber von Naturprodukten der Rebe, die erwähnten Veranstaltungen zu besuchen, insbesondere jedoch die erste Weinausstellung mit dem Weinmarkt zu besuchen, deren Protektorat der Banus Herr Dr. M a r u Z i L übernommen hat, der die Ausstellung Sonntag, den 10. d. um halb 12 Uhr eröffnen wird. Die Weinausstellung wird bis 12. d. geöffnet bleiben. Für die Teilnehmer an den Veranstaltungen gelten in der Zeit vom 6. Ms 16. d. bei Benützung aller Züge mit Ausnahme des Simplon-Orient-Expreß die halben Fahrpreise. Die hiezu nötigen Legitimationen sind beim Weinbauverein in Maribor und bei dessen Filialen sowie bei den Agenturen des Reisebüros „Puinik" zum Preise von 2 Dinar (auch in Briefmarken) erhältlich. Für die Ausstellungsartikel gilt der im Frachttarif vorgesehene Nachlaß. Börsenbericht Zürich, 5. Mai. Devisen: Beograd 9.135, Paris 20.29375, London 25.2425, Netoyork 519.0625, Mailand 27.18, Prag 15.375, Wien 73.05, Budapest 90.55, Berlin 123.62. L f u b l j a n a, 5. Mai. Devisen: Berlin 13.5375, Budaprst 991.53, Zürich 1095, Wien 799.90, London 276.41, Newyork 56.73, Paris 22.22, Prag 168.36, Triest 297.50. Oberaufsicht der Behörden über die gesundheitliche und moralische Entwicklung jedes Kindes durchzuführen. Es ist selbstverständlich, daß sich derartige Maßnahmen nur allmählich durchführen lassen. Man wird diesen neuen Plan vielleicht ähnlich organisieren, wie heute bereits unter der Kontrolle der sogenannten Mütterberatungsstellen die Entwicklung im Säuglingsalter überwacht wird. Sobald ein Kind geboren ist, soll es schon in der ersten Woche dem Gesundheitsamt vorgeführt werden, wonach die Eltern verpflichtet sind, in gewissen Zeitabständen ihre Kinder dem Jugendamt oder einem Ge sundheitsamt vorzustellen. Es ist festgestellt worden, daß schon allein in Orten, in denen sich der Besuch der Müt- terberatungsstellen weitgehend eingebürgert hat, die Säuglingssterblichken erheblich nach gelassen hat. Man hofft deshalb mit Recht, das durchschnittliche gesundheitliche Niveau der Kinder bedeutend heben zu können, sobald eine einheitliche Staatsaufsicht über die gesundheitliche Entwicklung im Kindesaltcr vorhanden ist. Auf diese Weise würde es nicht mehr möglich sein, daß verantwortungs lose Eltern ihre Kinder in jeder Weise ver-nachläßigen oder sie gar mißhandeln. Denn nicht allein die Entwicklung im Säuglingsalter ist von größter Wichtigkeit, mindestens ebenso groß ist die Bedeutung einer gesicher ten Entwicklung des kindlichen Organismus vom zweiten bis sechsten Lebensjahr, in jener Zeit, da noch nicht die Schule euren Teil der Verantwortung übernehmen kann und auf diese Weise gelegentlich in der Lage ist, Mißständen abzuhelfen. Durch diese ständige Kontrolle der Behörden wäre es auch ausgeschlossen, daß Kinder in jugendlichem Alter zu schwerer Arbeit ausgenützt werden, weil stets die Möglichkeit vorhanden ist, die Gründe einer körperlichen Ueberanstrengung oder Vernachläßigung zu untersuchen. Die beabsichtigte Durchführung eines groß zügigen Kinderschutzes ist zugleich ein Selbstschutz der Staaten, die auf diese Weise in bei Lage sind, einen gesunden und lebenstüchtigen Volksnachwuchs heranzuziehen. Das Schicksal eines jeden Volkes liegt in seiner Jugend. Darum ist Kinderschutz eine der wichtiasti-- Staatspflichterr, Terroristen vor Gericht Der Mord am Chefredakteur Toni Schlegel 23 Angeklagte Z a g r e b, 5. Mai. Box dem Kreisgericht in Zagreb begann gestern ein großer Prozeß gegen die Terroristenbande, die in den letzten Jahren eine Reihe von politischen und gemeinen Verbrechen in Kroatien begangen hatte und die sich „Jugendorganisation der kroatischen Rechtspartei" nannte. Das bekannteste Verbrechen, die diese Terroristen begangen haben, ist die Ermordung des Publizisten und Direktors der „No-vosti" Toni Schlegel am 22. März 1929, die H r a n i l o v i ü, der als das Haupt der Bande anzusehen ist, S o l d i n und der geflüchtete B a b i 6 begangen haben. Aus der Verfolgung Babiä' wurde am 30. Oktober 1929 der Detektiv T r e n s k i erschossen, während der Wachmann B l a g o v i 6 schwer verwundet wurde. Ein anderes Verbrechen stellen die Attentate gegen die Eisenbahnbrücke bei Brezo-vica und gegen die Gendarmeriekaserne in Zagreb sowie andere Anschläge dar. Die Terroristen unterhielten eine ständige Verbindung mit den bekannten Emigranten Dr. P a v e l i 6 und Peröer und erhielten vom letzteren Aufträge zur Durchführung von Verbrechen sowie Vom ben und andere Waffen. Auch wurden sie durch Petöcc vom Ausland mit Geld versehen. Für diesen Prozeß, in dem sich 23 Angeklagte zu verantworten haben, herrscht in der Oeffentlichkeit ungemein großes Interesse, da es sich ja um die Bande handelt, die politische Terrorakte ausgeführt und die Bevölkerung in Unruhe versetzt hat. Diese Leute waren schuld daran, daß die Behörden zu gewissen Vorsichtsmaßnahmen greifen mutzten, die der ruhigen Bevölkerung mehr oder weniger ungelegen kamen. Die Verhandlung dürste die ganze Woche dauern. Ten Vorsitz führt Dr. B u-b a n j, während als Verteidiger die Rechtsanwälte Dr. M a e e k, Dr. M i r-k o und Dr. Stjepan K o s u t t ö, Doktor R u r i ch Dr. P e r n a r, Doktor S ch o l z, Dr. H o r v a t u. a. fungieren. Auf der Anklagebank sitzen der 22jäh-rige Setzerlehrling Marko H r a n i l o-v i ü, der 22jährige Setzer Matthias Sol d i n, der 23jührige Landwirt Dragutin K r i L n j a k, der 43jährige Krankenhaus beamte Pavlc G l a d, der 53jährige Kauf mann Stjepan I a v o r, der 33jährige beschäftigungslose Anton H e r c e g, der 46jährige Handelsgehilfe Stjepan Hör- — politische Attentate v a t e k, der 39jährige Chauffeur Stjepan K o k L i n o v i 5, der 60jährige Gärtner Luka 6 o r d a 8 i ch der 39jährige Diener Stjepan N o v a c t ch der 32jährige Schmied Milan S i l a d i, der 32jährige Landwirt Anton V e z m a r o o i ch der 26jährige Landwirt Luka M a r k u l i n, der 47jährige Landwirt Stjepan M a r k u l i n, der 30jährige Landwirt Peter Mar k u l i n, der 26jährige Beamte Mile S t a r c e v i ch der 40jährige Privatbe- amte Gabriel K r u h a k, der 30jährige Arbeiter Janko K r u h a k, der 33jährige Inkassant MirkoK r u h a k, der 23jäh-rige Glaserer Mijo B z i k, die 23jährige Prioatbeamtin Maria H r a n i l o » i ch der 27jährige Schlosser Josip Knoble-h a r und der 30jährige Journalist Cvet ko tz t a h a n. Den ganzen gestrigen Tag fühlten die Aufnahme der Generalien der 23 Angeklagten sowie die Verlesung der 160 Schreibmaschinenseiten umfassenden An klageschrift aus. Die Verteidigung hatte zwar Schritte eingeleitet, um Dr. Bubanj vom Vorsitz des Senats zu entheben, doch wurde die Eingabe abgewiesen. Heute vor mittags begann das Verhör der Angeklagten. Herzbeutel und fand das Herz voll geronnenen Blutes. Die rechte Herzkammer wies einen ein Zentimeter tiefen Stich auf. Nun wurde das Herz vorgehoben und während der Herztätigkeit, die immer wieder Blutstrahlen mit jedem Schlage hervortrieb, vernäht. Vier Nähte schlossen das Herz und kurze Zeit später konnte der Mann wieder sprechen. Die normale Pulstätigkeit stellte sich allsbald ein. Die einzig dastehende Operation ist gelungen; der Mann ist gerettet, wenn nicht unwahrscheinlicherweise eine Komplikation auftritt. Ljaplfchew toieöer am Ruder Neuwahlen am 21. Juni Da alle Versuche Malinows, des Mandatars der Krone, ein Koalitionskabinett unter Ausschaltung des „Demokratitschewski Zgowor" zu bilden, gescheitert ist, blieb Königs Boris nichts anderes übrig, wollte man die Regierungskrise nicht noch weiterhin ungelöst lassen, als den bisherigen Ministerpräsidenten L j a pks ch e w aber- S o f i a, 5. Mai. mals mit der Kabinettsbildung zu betrauen. Dieser ging an die Arbeit und bildete in wenigen Stunden eine Regierung, die alle bisherigen Minister als Mitglieder aufweist. Die Regierung hielt sofort nach ihrer Beeidigung eine Sitzung ab, in welcher u. a. beschlossen wurde, die Neuwahlen für den 21. Juni auszuschreiben. Der verschwundene Landweg Asien—Amerika Tierwanderungen in Arabien und Mexiko Kleine, scheinbar unbedeutende Entdek-kungen führen manchmal zu sehr wichtigen, umwälzenden Ergebnissen. Diese alte Wahrheit fand vor kurzem eine interessante Bestätigung. Das amerikanische Carnegie-Institut entsandte eine Forschungsexpedition nach Neu-Mexiko, einer zwischen gewaltigen Bergketten liegenden Hochebene. Diese öde Gegend befindet sich an der südwestlichen Grenze der U.S.A., ist sehr wenig bewohnt, weist aber seltene Exemplare der Tier- u. Pflanzenwelt auf. In einem einsamen Berg tal stieß die Expedition auf zahlreiche versteinerte Spuren unbekannter Tiere. Die Zoologen der Expedition stellen bei der Untersuchung dieser Spuren mit Erstaunen fest, daß es sich zweifellos um Kamelspuren handelt. Das große Erstaunen der Gelehrten wird verständlich, wenn man sich daran erinnert, daß noch niemals seit der Zeit Christoph Kolumbus und bis auf den heutigen Tag Kamele in Amerika gesehen worden sind. Die ältesten von den rothäutigen Urbewohnern Amerikas stammenden, in Stein und Holz gemeißelten mannigfachen Abbildungen der amerikanischen Tierwelt, die in den verschiedensten Gegenden Amerikas gefunden und den amerikanischen Museen und wissenschaftlichen Institute zur Aufbewahrung übergeben worden sind, enthalten keine einzige Abbildung eines Kamels. Auch Skelette von Kamelen konnten bis jetzt nir gends in Amerika entdeckt werden. Es wurde infolgedessen von allen Naturforschern und Zoologen stets mit Sicherheit behauptet, daß Kamele nie den amerikanischen Kontinent bewohnten. Die neueste Entdeckung von Kamelspuren in Neu-Mexiko ist geeignet, diese Ansicht der Gelehrtenwelt über den Haufen zu werfen. Jetzt unterliegt es keinem Zweifel mehr, daß in vorhistorischer Zeit Kamele, wenn auch vielleicht nur in vereinzelten Exemplaren, durch die neumexikanische Hochebene wandelten, deren Klima und Naturbeschaffenheit eine gewisse Aehnlichkeit mit denen der Wüstengegenden der alten Welt aufweisen, in denen die Kamele zu Hause sind. Die Vermutung liegt nahe, daß die vorhistorischen Kamele Neumexikos nicht zu der angestammten amerikanischen Fauna gehörten, sondern aus einem anderen Erdteil eingewandert waren. Wir wissen ja, daß die se Wüstentiere seit uralten Zeiten in großen Mengen in Afrika und Asien verbreitet waren. Die Urheimat des „Wüstenschiffes" war Arabien. Von dort aus zogen die Kamele durch die Kontinente und erreichten endlich Amerika. Aber wie konnten sie nach Amerika gelangen, nach diesem Kontinent, der von Asien sowohl wie von Afrika durch ausgedehnte Wassergebiete abgetrennt ist! Es ist nur eine Erklärung möglich, nämlich, daß es in vorhistorischer Zeit eine Landbrücke zwischen der Alten und der neuen Welt geben mußte. Wo lag diese Brücke? Auf den ersten Blick scheint hier die berühmte Atlantis-Hypothese ihre glänzende Bestätigung zu finden. Diese Hypothese besteht bekanntlich darin, daß es in den vorhistorischen Zeitläuften einen Erdteil gab, der Atlantis, Afrika mit Amerika verband und später durch eine gewaltige Naturkatastrophe in den Fluten des Atlantischen Ozeans versank. Es wäre also anzunehmen, daß die Kamelgattung, deren unzweideutige Spuren jetzt in einem Bergtal von Neu-Mexiko entdeckt wurden, aus Arabien über die Wüsten Afrikas nach der Atlantis gelang te, um dort den weiteren Weg nach den subtropischen Gebiet Zentralamerikas einzuschlagen. Diese einleuchtende Theorie erscheint aber bei näherer Betrachtung nicht stichhaltig. Es konnte durch historische Forschungen nach gewiesen werden, daß die Kamele im alt-ägyptischen Reich nicht bekannt waren und erst in viel späterer Zeit, als Theben zum Mittelpunkt des neuen Reiches der Pharao- nen wurde, von arabischen Kaufleuten zum ersten Male nach Aegypten gebracht wor den sind. Atlantis, wenn sie jemals tatsäch lich existiert haben sollte, war aber in der Zeit, in der Theben zur Blüte gelangte, bereits längst versunken und vergessen. Dar aus ergibt sich, daß die Kamele unter kei nen Umständen auf dem westlichen Wege aus Afrika nach Amerika gelangen konn ten. Es bleibt nur eine zweite Möglichkeit: der östliche Weg, auf dem Asien von Amerika nur durch die verhältnismäßig schmale Be-rinastraße (etwa 90 km) getrennt wird. Höchstwahrscheinlich existierte vor vielen Jahrtausenden diese Wasserstraße nicht, und an ihrer Stelle wies die Erdkarte damals eine Landzunge auf, eine Brücke, die den Tieren den Uebergang nach Amerika ermöglichte. Diese Vermutung fand vor kurzem eine Bekräftigung, die als ausschlaggebend gelten kann. Doktor C o ll i n s von dem bekannten Smithsonian-Jnstitut in Amerika, der die Pflanzenwelt Alaskas untersuchte, begab sich nach einer kleinen, mitten in der Beringstrasse gelegenen Insel und fand dort versteinerte Spuren zweier winziger Pflanzengattungen. Er stellte fest, daß diese Pflan zen auch heute noch sowohl auf der Kamtschatka-Halbinsel, also im Norden Asiens, wie auch auf Alaska in Nordamerika wachsen. Es ist ohne weiteres klar, daß diese Pflanzen von einem Kontinent zum anderen auf dem Landwege gelangten, auf der Brülle, die später von den Wellen des Beringmeeres überschwemmt wurde. Die Spuren von Kamelen und von winzigen Pflanzen in zwei voneinander getrenn ten Erdteilen führten zu demselben Ergebnis: zur Feststellung der vorhistorischen Ver bundenheit von zwei großen Kontinenten. GenfalionMe Herzoperation W i e n, 4. Mai. In der zweiten Unfallstation (Klinik Prof. Hochenegg) des Allgemeinen Krankenhauses wurde gestern eine Operation am lebenden Herzen erfolgreich ausgeführt die in wissenschaftlichen Kreisen großes Aufsehen erregen wird. Ein etwa 55-jähriger. Mann stach sich nach einem Streit mit seiner Frau im Jähzorn mit einem Küchenmesser in die Brust. Die Rettungsgesellschaft brachte ihn nach 10 Minuten auf die Unfallstation, wo gerade Assistent Dr. Edmund Ebner Dienst machte. Dr. Ebner traf den Mann nahezu leblos an. Herztöne waren nicht mehr zu hören der Puls kaum vernehmbar. Dr. Ebner öffnete die Brust, sägte von der vierten und fünften Rippe je ein ungefähr 6 Zentimeter langes Stück ab und konnte, was eine besondere Schwierigkeit und zugleich eine chirurgische Meisterleistung darstellt, das Herz ohne Verletzung der Lunge und des Brustfelles bloslegen. Der Herzbeutel wies eine fünf Zentimeter tiefe Stichwunde auf. Dr. Ebner spaltete den Kritische Lage in Aegypten K a i r o, 4. Mai. In Beni Suef kam es gestern anläßlich der Ankunft des Führers der nationalen Wafd-Partei N a h a s P a s ch a zu schweren Ausschreitungen. Der Führer wurde von einer tausendköpfigen Menge empfangen, die ihm begeistert zujubelte. Die Polizei suchte die Menge zu zerstreuen, wurde jedoch von ihr mit Steinen angegriffen. Als sich die Wache in Bedrängnis sah. begann sie in die Menge zu schießen. Hiebei wurden 8 Personen getötet und 76 verletzt. Auch sieben Polizisten erlitten schwere Verwundungen. Die Regierung trat daraufhin zu einer Sitzung zusammen, um über die Lage zu beraten. Die Situation in Aegypten vershärft sich von Tag zu Tag und wird in England mit großer Beunruhigung verfolgt. Rumänische Wahlvorbereitungen Bukarest,!. Mai. Die Parteien und die Regierung beginnen ihre Programme für die Neuwahlen bekanntzugeben. Die Wahlkampagne wird sehr kurz sein, da die Wahlen in einem Monat bereits stattfinden. Das neue Parlament wird am 15. Juni zusammentreten. Die Regierung wird eine Wahlliste der Nation-nalen Einheit vorlegen, 60% der Mandate werden für die Vertreter der nichtpoimschen professionellen Organisationen und für 2« Anhänger der Regierung reserviert, mähend die restlichen 40% den Vertretern derjenigen Parteien zufallen sollen, die mir der Regierung ein Wahlabkommen abschließen, führenden Regiernngsanhängern. Anhängern der faschistischen Partei sowie persönlichen Freunden des Ministers Argetoianu reserviert werden. Die führenden Politiker des Regimes werden gleichzeitig in mehreren Bezirken kandidieren, sodaß abgesehen von ihrer Nominierung auch ihre Wahl als gesichert erscheint. Die nationale Bauernpartei hat mit den Sozialdemokraten Verhandlungen über den Abschluß eines Wahlabkommens eingeleitet. Auch die bessarabische Grupp* will mit den Sozialdemokraten zusammen^ gehen. Die liberale Gruppe Georg Bratia-nus dürfte mit der Regierung gehen, au>h Dr. Lupu dürfte sich der Regierungsmehrheit anschließen. Ungewiß ist die Haltung *>*/ liberalen Partei Duca, die zwar die 2M' lösung des Parlamentes begrüßte, bicstst* aber noch nicht entschied, ob sie mit der Sicherung Zusammengehen wird. Mädchenhandlern in die Hände gefallen Eine mysteriöse Entführung eines jung^ Mädchens im Flugzeug. Berlin,». Mai. _ In einer süddeutschen Stadt hat ein »lC' fettiger Betrüger ein kleines Vermögen * schwindelt und die minderjährige Tocht^ eines angesehenen Bürgers im Flugzeug * führt. Der Mann, der sich Kovalevsky nflffj tauchte vor einigen Wochen in der Sta auf und gab sich für einen Direktor holländischen Handelsgesellschaft aus. _ zählte, daß er ein Vermögen in der Hv von 100.000 Mark besitze. Es gelang zu mehreren angesehenen Familien Zu zu erlangen. Bald verlobte er sich ^ 19jährigen Lotte R. Während der bungszeit nahm er von den Verwandt Mädchens Darlehen in beträchtlicher auf, die sich schließlich auf 32.000 Mar liefen. Als ihm der Boden zu Wo bewog er seine Braut, mit ihm *ch* Hort flug nach Genf im Flugzeug zu wach*-- ;fr wurden die beiden auch gesehen. ^ ' Kodas Mädchen spurlos verschwunden. bie lizei hat nun festgestellt, daß F , 'unb sich in Begleitung Kovalevssys bestm , die er als seine Schwester ausoegewn seine Gattin ist Rund um Rogasfa Slatina ErsreullKe Regulierung«- und Moderniflerungsbestrebungen der Banalverwaltung Kürzlich hat der allseits tätige und vorbildlich wirkende Leiter der Kuranstalt Ro-ga&la Slatina, Herr Dr. Ster, in einem prägnanten, außerordentlich aufschlußreichen Exposee den gegenwärtigen Stand der von der Kuvdireklion gemeinsam mit der kgl. Banalverwaltung ins Auge gefaßten Moder nisterung und Regulierung dieser Perle der slowenischen Bäder dargestellt. Wie aus diesem Exposee hervovgeht, wurde der bekannte Architekt Pros. Pleonik (Ljubljana) zwecks Ausarbeitung eines großen Regulierungsprojektes gewonnen, welches jedoch mit Rücksicht aus die immensen Investitionskosten geeignet erscheint, einer allseitigen Prüfung unterzogen zu werden. Freilich wird in Bälde alles getan werden müssen, um dem geradezu exorbitanten Man gel an Wohnungen, Bäderobjekten usw. Ein halt zu gebieten. Die Erschließung neuerWasserleitungsquel- l e n (Sktbla gora) bedeutet ferner einen weiteren Punkt des großen Investitions-Programms, ebenso der Bau eines großen, modernen Zentralbades, ein neues Schwimm bad, zwei neue Hotels und ein neues Cafe, da das bisherige den gestellten Anforderungen nicht nachkommt. Ein großes Programm, für dessen Durchführung die Banalverwaltung neben der .Kurdirektion das größte Verständnis aufgebracht, hat. Dieses Programm soll bis zur nächsten Saison realisiert werben und dürften damit auch die hauptsächlichsten Schwierigkeiten, die sich der Entwicklung des Kurortes hindernd in den Weg gestellt hatten, ihre Beseitigung erfahren. In diesem Zusammenhänge muß aber noch auf die m a n g e l h a f t e n Zugsverbindungen zwischen Rogaska Slatina und Grobelno aufmerksam gemacht werden, die dem Bäderverkehr nicht gerade dienlich zu sein scheinen. Aus alldem ist ersichtlich, daß alle berufenen Faktoren — die Privatinitiative selbstverständlich einbezogen — eifrigst am Werke sind, den Kurort Rogasla Slatina, dessen herrliche Umgebung schon seinerzeit den hervorragenden Landschaftsmaler P e n z Lu einigen seiner besten Schöpfungen inspizierte, in jeglicher Hinsicht zu modernisieren. Es wäre aber gefehlt, wollte man hiebei nur Zentrum des Kurortes ins Auge fassen, °enn es muß nach dem bewährten Muster Ähnlicher Bäder in Deutschland, Oesterreich, et Schweiz usw. auch schon jetzt für die Räumliche Ausbreitung Sorge getragen werden. Man wird demnach auch die sWernächste Umgebung — sofern sie Anstaltszwecke in Betracht kommt und zum Verkaufe angeboten wird — käuflich Klassen müssen, um auf diese Weise eine der leigenden Frequentierung entsprechende ^ e r g r ö ß e r u n g der K u r o b s e k-€ zu erzielen. * Die ersten Buchenblatter sprießen ihr ^ktrges Grün, in den Vorgärten der jchmuk willen und Wohnhäuser werden allent-Em - ^'e eifrigsten Vorbereitungen zum *tn ,n'9e der Kurgäste getroffen. In etwa J-fc Minuten ist (auf sauberen Prome-(,eJ:toe9en) der I anina-Giprel seinen", den eine zweistöckige Warte visck ' ^telhafter Ausblick. In genieße-Freude schweift das Auge zuni östlich zeigenden Donati (883 Meter) auf dessen teuer r,'^0n °^en Römer ihre Leucht-daz .. ^sinen ließen. Aus der Ferne blinkt Gliche Loretto-Kirchlein, und im tenb stleichsam mächtigen Schutz gewäh-Escku^^"5 »Boö"-Massiv. Wolfram non als d en» 0200) soll in seinem „Parsifal" bitr« s. 9 Montsalmatsch mit der Grals-Haben m Mutigen Boe im Sinne gehabt Bachern v cinen Blick auf den fernen tische (gliM- ,®teiner Rlpen, auf die „kroa-i^sch einaeB.pH5 Un> schließlich auf den liebliche ixj. |teten Kurort, den mehrere idyl-Höhe, vmgeben. Dort die .Wiener ?d«ig bekli^^'sterkogel, ferner die viel zu Munj.-h-, che, unvergleichlich reizende Io kchen AttaBrZan2e'0 hrib), die einen herr-&in ^ nach allen Seiten hin ge- ckossert'beg % >Q 100.000 Ouadratmeter um-lfi der Vertm't0/ Siebes die Kurdirektion Reguii€lii ntlichung ihrer großzügigen " plane nicht aus ihrem Blick- feld verlieren sollte. Es gibt außerdem noch einige herrliche Aussichtspunkte, die den Kurgast immer und wieder heranlocken. Rogaska Slatina hat seinen Nachkriegsaufschwung der tatkräftigen Initiative der gegenwärtigen Direktion zu verdanken, nicht zu vergessen der öffentlichen Körperschaften (Kreis und Banat), die der Entwick- lung dieses wichtigen Fremdenverkehrszen-trums auch die erforderlichen materiellen Mittel zur Verfügung gestellt hatten und auch fürderhin das Menschenmöglichste zum Ausbau des Kurortes beitragen. Möge also die Kurdirektion den beschrittenen Weg mutig weitergehen, der Erfolg kann und wird nicht ausbleiben. x. Y. 1 palmira /elfe erfrischt die Haut seine erste geschiedene Frau Laura M. C. K e n n a erhalten. Dagegen sind die beiden Söhne aus der ersten Ehe nur mit je einem Dollar bedacht worden. Es ist anzunehmen, daß von dem Ausgang des Mordprozesses gegen die Schönheitskönigin die Durchführung des Erbfchaftsprozesses, die bereits jetzt angemeldet worden ist, ' abhängig gemacht wird. Die übrigen Erben möchten erreichen, daß die Mörderin des Milliardärs von der Erbschaft ausgeschlossen wird. Bei der bekannten Einstellung der französischen Geschworenen gegenüber schönen Frauen ist anzunehmen, daß die einstige Schönheitskönigin freigesprochen wird, es sei denn, daß sich im Verlaufe der Verhandlung neues Material ergibt, das ihre Tat in einem anderen Licht als bisher erscheinen läßt. Der Moröprozeß Der Schönheitskönigin Ein moderner amerikanischer Othello Mitte Mai beginnt vor dem Schwurgericht in Nizza der sensationelle Prozeß gegen Ka-roline Nixon-Nirdlinger, die gefeierte amerikanische Schönheitskönigin, die unter der Anklage steht, ihren Gemahl, den hundertfachen Dollarmillionär Nivdlinger erschossen zu haben. Karolinas sensationelle Lausbahn. Die blendend schöne Frau wurde 1905 in St. Louis in Amerika geboren und hieß mit ihrem Mädchennamen Karoline N o s H. Schon als Kind, erregte sie durch ihre Schönheit und Grazie allgemeines Aufsehen und mit 17 Jahren wurde sie zur „M i ß A m e-r i k a" auserkoren. Ihr Name, ihr Bild und ihre Lebensgeschichte gingen durch die gesamte amerikanische Presse. Ueberall, wo sich Miß Karolina zeigte, wurde sie bewundert, gefeiert und verehrt. 1923 begegnete die Schönheitskönigin in dem Badeorte Atlantic City dem Multimillionär Nixon-N.ird linger, dessen Vermögen auf etwa 725 Millionen Dollar, also rund 40 Milliarden Dinar, geschätzt wurde. Trotz des Altersunterschiedes von 30 Jahren und obwohl er bereits dreimal geschieden war, machte ihr der Milliardär einen Heiratsantrag. In den ersten glücklichen Jahren der Ehe schenkte Frau Karolina ihrem Manne zwei entzückende Kinder. Allmählich wurde aber das Verhältnis der Eheleute durch die wilde Eifersucht des Mannes getrübt, der seine Frau stets verdächtigte und geradezu unglaubliche Manöver durchführte, um.sie zu kontrollieren. In seinem Eifersuchtswahn quälte der Dollarkönig , seine schöne Frau so sehr, daß sie sich gezwungen sah, die Scheidungsklage einzureichen und durchzuführen. Auf seine flehentlichen Bitten ließ sich aber Frau Karolina überreden und heiratete Ni= xon-Nirdlinger zum zweiten Male. Das Ehe paar unternahm darauf eine Vergnügungsreise nach Nizza, wo sich die alten Eifersuchtsszenen in verstärktem Maße wiederholten. Der Milliardär pflegte seine Frau in Nizza als seine Tochter auszugeben, die unter seinem väterlichen Schutz stand und dementsprechend behandelt werden mußte. Eines Tages wurde Nixon-Nirdlinger, von zwei Reoolverkugeln durchbohrt, in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Das Ehemartyrium der Schönheitskönigin? Die Frau erklärte bei ihrer Verhaftung, in Notwehr gehandelt zu haben. Ihr tötender Mann hätte sie in einem Anfall wilder Eifersucht auf die Chaiselongue geworfen u. zu würgen begonnen. Um dem rasenden Othello zu entgehen, hätte sie nach ihrem Re volver gegriffen und zweimal blindlings ab-gefeuert. Die gerichtlich-medizinische Untersuchung der Leiche ergab, daß die von der Mörderin tatsächlich in liegender Position abgegeben worden sind. Die eine der beiden Kugeln hatte den Milliardär ins Herz getroffen und war in der Schultergegend wieder. ausgetreten. Die zweite Kugel durchbohrte den Kopf und hatte dieselbe Rich lang, da sie in der Decke des Zimmers stecken geblieben war. Die Richtung der Beiden Kugeln ist jedenfalls dafür der untrügliche Beweis, daß sie von der Täterin in liegender Stellung abgefeuert worden sind. Gleichfalls fanden die Behauptungen der Angeklagten auch dadurch eine Bestätigung, daß ihr Hals deutliche Spuren von Gewalt aufwies. Frau Karolina behauptet, sie habe bei dem Würgen^ den Atem verloren und in ihrer Verzweiflung habe sie nach dem Revolver gegriffen, der unter den Seidenkissen des Diwans versteckt lag. Aber dieser llmstand machte die Täterin wieder verdächtig, denn, so fragte der Staatsanwalt, weshalb hat die Täterin ohne Wissen ihres Mannes einen Revolver gekauft, der am Tage der Tat greif bar in der Nähe lag. Gegen diesen Vorwurf verteidigt sich die Beschuldigte mit der Erklärung, daß sie sich den Revolver zu ihrem Schutz gekauft habe, weil ihr Mann sie oft geschlagen hätte, so daß sie sogar mehrmals in der Nacht aus dem Hotel habe flüchten müssen. Die Beschuldigungen des Gatten haben sich übrigens als unbegründet erwiesen, da, wie in der Voruntersuchung festgestellt worden ist, Frau Karolina keine Beziehungen zu einem anderen Manne unterhalten hat. Die Schönheitskönigin weint ununterbrochen in ihrer Gefängniszelle und bebt vor Angst um ihr Schicksal. Sie wird von einem der bekanntesten Strafverteidiger Frankreichs, dem Advokaten B o n i f a c i o, verteidigt, der als „Liebesmordadvokat" große Popularität genießt und schon manche Täterin vor dem Schwerte der Justiz gerettet hat. Wie ein spannender Film wird das ganze Leben der jungen Frau, ihre bescheidenen Kinderjahre, die Zeit ihrer Schönheitstriumphe. ihre Ehe mit dem Milliardär und deren unheilvolle Entwicklung vorüberziehen. Der Prozeß verspricht zu einem der sensationellsten Ereignisse der französischen Gerichtschronik zu werden. Die großen amerikanischen Blätter und Pressekorrespondenzen entsenden nach Nizza ihre Sonderbericht erstattet. Bor kurzem wurde in Philadelphia das Testament des ermordeten Dollarkönigs eröffnet. Nixon-Nirdlinger vermachte seiner Frau Karolina rn Drittel seines Vermögens, etwa 13 Milliarden Dinar. 20% der Hinterlassenschaft entfallen auf die beiden Kinder aus seiner letzten Ete und 43% soll Eine 3IDmira!$iocf)ter von einem Schmied getraut Bor kurzem sprach ganz London über ein junges Liebespaar, das beschloß, trotz des strengen Verbotes der Eltern vor den Traualtar zu treten. Der Bräutigam war der 20jährige Charles P e ch e y, Sohn des Romanverfassers A. T. Pechey, und seine Herzensauserwählle war die 24jährige Elisabeth W e m y ß, Tochter des Vizeadmirals Edward Wemyß, eines der hervorragendsten und begabtesten englischen Marineoffiziere. Die Eltern der beiden jungen Leute meinten, der junge Pechey sei noch nicht alt genug, um zu heiraten. Der Schriftsteller bat seinen Sohn, mit der Trauung wenigstens bis zu feiner Volljährigkeit zu warten. Die Zeit bis März 1932 schien aber den Verliebten unerträglich lang zu sein, und sie entschlossen sich, sofort zu heiraten. Als sie die standesamtlichen Formalitäten erledigen wollten, erfuhren sie zu ihrer Neberrafchung, daß der Väter Pecheys gegen die beabsichtigte Eheschließung formellen Protest eingelegt hatte. Das junge Paar ließ sich durch diese neu entstandene Schwierigkeit keinesfalls verblüffen und begab sich in Begleitung von drei Zeugen nach G r e t n a Green. Der Schmied-von Grotna Green, einer kleinen Ortschaft in Schottland, besitzt feit uralter Zeit bas merkwürdige Privileg, heiratssüchtige Paare ohne Einwilligung der Behörden oder Eltern ohne jede Formalität vermählen zu dürfen. Der Schmied heißt R e n n i s o n. Er erzählte englischen Zeitungsreportern, daß das junge Paar Pechey-Wemyß um neun Uhr morgens in der Schmiede eintraf, als er gerade im Begriff war, sich eine Flasche Milch zu holen. Zuerst glaubte der Schmied, die eingetrof-sene Gesellschaft bestehe aus Touristen. Die Ankömmlinge blickten nämlich neugierig um sich und gingen an der Schmiede vorbei, ohne einzutreten. Nach längerem Zaudern erschien einer der Zeugen bei der Frau des Schmiedes und fragte sie, ob es nicht möglich wäre, eine Trauung in die Wege zu leiten. Die Frau ging zu ihrem Mann und unterrichtete ihn über diesen Vorfall. Rennison ließ die kleine Hochzeitsgesellschaft in die Schmiede kommen und stellte an die Brautleute die Frage, ob sie noch ledig seien. Nach bejahender Antwort ging die Trauung in üblicher Weise vonstalten. Das Brautpaar und die Zeugen bestiegen daraus sofort das Automobil und verschwanden in der Richtung nach der englischen Grenze Gin Buchstabe entscheidet über eine Millionenerbschaft Vor einiger Zeit starb plötzlich auf einer Jndienreise ein gewisser Claudius B o n-n e t. An seinem Sterbelager' befanden sich zwei Italiener, die den letzten Willen Bonnets zu fälschen verstanden, jo daß den richtigen Erben die Möglichkeit genommen wurde, in den Besitz der Millionenhinterlassenschaft zu kommen. Die betrügerischen Manipulationen der beiden Italiener kamen aber nach kurzer Zeit ans Tageslicht. Die französische Regierung beschlagnahmte das Vermögen des verstorbenen Bonnet. der französischer Staatsangehöriger war. Auf der Suche nach den Erben des roten französischen Millionärs stießen die Behörden auf unvorgehesene Schwierigkeiten. Als die Kunde von der Millionenerbschaft sich in Frankreich verbreitete, erhoben zahlreiche Vertreter von zwei französischen Geschlechtern Anspruch darauf und zwar die Bonnets und die Bonets, die sich voneinander nur durch ein zweites „n" in ihrem Familiennamen unterscheiden. Es erwies sich nnntlirfi daß der Verstorbene sich mal Bonnet und mal Sottet nannte. Eine genaue Untersuchung mußte eingeleitet werden, um die komplizierte Frage zu klären. Dabei wurde festgestellt, daß Claudius Bonnet alias Sottet am Ende des 19. Jahrhunderts aus Frankreich ausgewandert war. Er schrieb an seine französischen Verwandten selten Briefe. Jedenfalls war es bekannt, daß er in fremden Landen ein großes Vermögen sich verschafft und ein abenteuerliches Leben geführt hatte. Eine Zeitlang hielt er sich auf Madagaskar auf, wo er -sich, durch die Gunst des schwarzen Herrschers der dortigen Eingeborenen angefpornt, als Goldgräber betätigte. Er war zum Günstling des schwarzen Kö-nis geworden und erhielt die hohen Titel „Vahazabe" und „Ambonimahitra", Ä. H. der zweitmächtigste und der Hochstrahlende. Es wurde ihm die Ehre zuteil, mit dem Häuptling an einem Tisch zu speisen. Als die englischen Einflüsse auf Madagaskar die Oberhand zu nehmen drohten, kämpfte Bonnet an der Spitze der Eingeborenen gegen die von den Engländern vorgeschobenen Stämme. Mit knapper No-t entging er dem Tode in der Gefangenschaft und flüchtete nach Indien. Dort verbrachte er die letzten Jahre seines Lebens, die ihm, dank gelungener kaufmännischer Operationen, ein großes Vermögen einbrachten. In einigen Tagen wird in Lyon der sensationelle Prozeß der Bonnets contra Bo-nets beginnen, der die Entscheidung über das Schicksal der Millionenerbschaft bringen soll. Die französischen Behörden machten darauf aufmerksam, daß während des abenteuerlichen Lebens des Verstorbenen die Schreibart seines Namens wiederholt geändert werden konnte, sodaß nicht die Orthographie, sondern genaue genealogische Nachweise über das Los der Millionen entscheiden werden. Nadio Mittwoch, 6. Mai. Ljubljana 18 Uhr: Nachmittagskonzert. — 19: Literaturstunde. — 21: Walzerstunde. — Beograd 11.30: Schallplattenkonzert. — 20.30: Symphon-iekonzrrt. — Wien 13.10: Schallplattenkonzert. — 20: Vokalkonzert. — 21.40: Abendkonzert. — M ü h I a ck e r 13: Operettenmusik. — 15: Kinderstunde. — 21.15: Uebertragung aus Frankfurt. — T o u l o u s e 19: Orchesterkonzert. — 20.15: Tanzmusik. — 22.45: Militärmusik. — B u k a r e st 21: Cellosolo. — 22.15: Violinkonzert. — R o in 21.05: Vokalkonzert. — Prag 20.30: Violinkonzert. — 21: Populäres Konzert. — 22.15: Vortrag. — Mailand 19.05: Leichte Musik. — 20.45: Operetten von Offenbach. — Budapest 19.20: Ungarische Lieder. — 20.40: Kammermusikabend. ________ Warschau 20: Klaviervortrag. — 21: Konzert aus London. — 23.30: Tanzmusik. — Daventry 19.40: Konzertmusik. — 23.30: Tanzmusik. TNeater und Kunst Nationaltheater in Maribor Repertoire Dienstag, 5. Mai, 20 Uhr: „Pusztakavalier" Ab. A. Mittwoch, 7. Mai: Geschlossen. Donnerstag, 8. Mai, 20 Uhr: „Pusztakavalier". Ab. B- Kupone. Freitag, 9. Mai: Geschlossen. Samstag, 10. Mai: „Inkarnation". Zur. t.'tzicn Mal! Ermäßigte Preise. tu Akademie des „(Sei srancais" Die Akademie des „Cercle franqais", die vergangenen Sonntag abends im Saale der „Besna" stattfand, versammelte eine schöne Anzahl von Mitgliedern und Freunden der genannten Vereinigung. Auf der Bortragsfolge befanden sich musikalische Vorträge, eine Rezitation (H. Mayer) sowie ein kurzes Bühnenwerk Als Einleitung sangen Schüler der Oberrealschule drei französische Lieder mit Klavierbegleitung, darunter an erster Stelle die Marseillaise, die stehend angehört wurde. Das Auftreten der jungen Sängerschar hinterließ einen sehr guten Eindruck. Hierauf bekamen wir unsere junge und vielversprechende Violinkünstlerin Fräulein DernovZekzu hören. Sie spielte Kreislers „Rondino" und Schuberts „Biene" mit beachtenswerter künstlerischer Reife und Voll endung. Der Klavierpart war hier, sowie bei den Eingangschören, in Händen der Frau V r e ö k o. In ihr lernten wir eine Pianistin kennen, die eine besondere Beachtung verdient. Sie spielte Debussys Arabesken und als Zugabe einen Walzer von Chopin. Interpretation und technische Handhabung des Instrumentes waren geradezu ausgezeichnet. Wir wünschen die Künstlerin auch bei anderen Gelegenheiten zu hören. Sehr vorteilhaft führte sich -auch der O-pernsänger Herr A. I a r c ein und zwar mit seiner Arie aus „Carmen". Er besitzt einen ansprechenden lyrischen Tenor bei schöner Stimmschulung und sinngemäßen Vortrag. Als Zugabe sang er Ravniks „Baso-valec". Als Schlußnummer war die Komödie „Le Cuvier" auf der Vortragsfolge. Tie Auftretenden (Herr F u r r e r sowie die Damen K i m o v e c und P o l j a n e c) gaben in ihrem schönen Zusammenspiel Anlaß zu wahren Lachsalven. Dem künstlerischen Teil folgte ein animierter Teeabend mit Tanz. Die ganze Veranstaltung nahm einen vornehmen Verlauf. Neben den Veranstaltern machte sich die Anstaltsleiterin Frau R a-p o c für das schöne Gelingen der Veranstaltung besonders verdient. H. D. + Ein unbekanntes Flaubert - Manuskript entdeckt. Aus Paris wird berichtet: Seit zwei Tagen wird in Nizza der Nachlaß von Karoline Franklin Grout, der Nichte Gustav F l a u b e r t s, versteigert. Bei der Sichtung wurde ein bisher ganz unbekanntes Manuskript Flauberts entdeckt, das er im Alter von 21 Jahren geschrieben hat. Dieses Manuskript hat den Titel „Eindrücke und Betrachtungen" (Jmpressions et Reflec-tions) und es spricht, wie die Zeitungsmeldungen besagen, „rein nihilistische Ideen" aus. Das neu entdeckte Manuskript Flauberts wird in Paris im Hotel Drouot zur Versteigerung gelangen. breLje des Arbeiterradfahrer-Verbandcs aus der Strecke PobreLje — Sv. Martin und zurück. Es ist dies auf dieser zirka 28 Kilometer langen Strecke das erste Radrennen. * Zur Auffrischung des Blutes trinken Sie einige Tage hindurch frühmorgens ein Glas na tätliches „Franz-Josef"-Bitterwasser! Das von vielen Aerzten verordnele Franz-Joses-Wasser regelt die Darmtätigkeit, stärkt den Magen, verbessert das Blut, beruhigt die Nerven und schafft so allgemeines Wohlbefinden und klaren Kopf. Sport Prachtsieg des B. S. K. in Stambul. S t a m b u l, 4. Mat. Der Beograder Sportklub trat gestern hier zu einem Wettkampf gegen die Repräsentanz von Stambul an, den er nach einem überlegenen Spiel mit 6 : 2 für sich entscheiden konnte. Die Beograder lagen bereits in der Halbzeit mit 6 : 0 in Führung. : Frühlingsausfahrt der Radfahrer. Der Mariborer Radsahrerunterverband veranstal tet am S o n n t a g, den 10. d. eine gemein same F r ü h l i n g s a u s f a h r t seiner Mitglieder. Die Route führt diesmal über Kamnica und Bresternica nach LimbuZ und Pekre, woselbst im dortigen Gasthof TomZe eine Zusammenkunft vorgesehen ist, in deren Rahmen die Kapelle der Ortsfeuerwehr und der Gesangverein „Planinca" mit winken werden. Die Ausflügler werden in LimbuZ von der Musikkapelle empfangen und nach Pekre geleitet werden. Familienmitglieder ohne Räder begeben sich direkt oder mit dem Autobus, Linie 2. nach Pekre. Die Verbandsvereine werden ersucht, in recht stattlicher Anzahl an der Ausfahrt teilzunehmen. Die Abfahrt erfolgt um 14 Uhr vom Hauptplatz. Gäste herzlich willkommen! — Der zweite Fahrwart: B e l i s o n. : Der Mariborer Wintersport - Unterverband hält am Donnerstag, den 7. d. eine ordentliche Sitzung ab, worauf alle Ausschußmitglieder besonders aufmerksam gemacht werden. : Ein Radrennen veranstaltet nächsten S o n n t a g, den 10. d. die Ortsgruppe Po- Atoverlcaul! □□□□□□□□□□□□□□□□□□□ Leset und verbreitet die Zeitung' Wegen Uebersiedlung verkaufen wir unser ganzes reiches Lager von Krawatten zu 5397 äußerst niedrigsten Preisen! Eine solche Gelegenheit werdet Ihr nicht mehr haben; deshalb nützet sie aus und kaufet Krawatten auch für spätere Zeiten! Krawattenhandlung R. Peöenko, Vetrinjska 24 Aus Voljcane Po. Franz Härtner f. Nach kurzem schweren Leiden ist hier im Alter von 76 Jahren der weit über die Grenzen seiner engeren Heimat bekannte Großgrundbesitzer und Hotelier Herr Franz Härtner verschieden. Mit Herrn Härtner sank eine der markantesten Persönlichkeiten unseres Ortes ins Grab. Ob seines leutseligen und biederen We sens erfreute sich der Verblichene überall, wo man ihn kannte, der größten Wertschätzung. Das Leichenbegängnis fand unter Teilnahme einer großen Menschenmenge statt. Jung u. alt kam herbei, um dem toten Mitbürger das letzte Geleite zu geben. Am offenen Grabe hielt Herr H a j e k aus Graz einen tiefempfundenen Nachruf und endete mit dem Wunsche: Die Werke und Taten des Verstorbenen, die segensreiche Arbeit zu Nutz und Frommen der Armen und Bedürftigen, sie mögen in den Erben weiterleben, um so dem teuren Dahingeschiedenen das schönste Angedenken zu bewahren. Aus Vitanje ik. Volkszählungsergebnis. Die Volkszählung in unserem Markte zeitigte nachstehendes Ergebnis: Bewohnerzahl 517, hievon 256-männlichen und 261 weiblichen Geschlech tes. Von diesen bekannten sich 479 zur slowenischen, 36 zur deutschen und 2 Personen zur serbokroatischen Umgangssprache. Int Vergleich zur Bevölkerungszahl vor zehn Jahren hat sich die Zahl der Einwohner ins gesamt um 72 Personen vermehrt. An die V.T. Abonnenten! Wir ersuchen unsere P. T. Abonnenten, die Bezugsgebühr, soweit sie noch nicht beglichen sein sollte, sobald als möglich anzuweisen, um in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintreten zu lassen. Bei dieser Gelegenheit machen wir auch daraus aufmerksam, daß allen Säumigen, welche die Bezugsgebühr für die beiden letzten Monate noch nicht entrichtet haben, das Blatt eingestellt werden muß. Die Verwaltung d. „Mariborer Zeitung* r-es Harald Bernkovens blondes Modell Roman von Gert Nothberg. Copyright by Martin Fenchtwangcr, Halle a. d. Saale. 16. Fortsetzung. Bläulich-weiß sah das Gesicht aus den Kissen. Die fiebernden Augen hingen an Harald Bernkoven, streiften die dunklen, süß und schwer duftenden Rosen. „Du bist wieder gut, Harald? Du hast mich wieder lieb?" flüsterte der blasse Mund Da beugte sich Professor Bernkoven über die Kranke und küßte sie. „Du hast geträumt, Helge! Ich bleibe doch bei dir." Und Helge lag wochenlang, ohne daß die Aerzte zu sagen vermocht hätten, ob sie gesunden würde oder nicht. Manchmal schlief sie viele Stunden, dann wieder lag sie apathisch da, und Bernkoven fragte sich erschüttert: So leidet sie um mich? Aber kein noch so großes Mitleid konnte die alte Liebe mehr in seinem Herzen wecken. Für ihn gab es nur einen Weg eiserner Pflicht. Und diesen Weg würde er gehen, weil Helge um ihn hatte sterben wollen. Der Sommer verging. Wie eine welkende Blume lag Helge während dieses Sommers im Lohofsschen Park. In den letzten Wochen hakten die Aerzte eine zunehmende Besserung festgestellt. Bern koven verbrachte viele Stunden bei ihr, immer von quälender Reue erfüllt. Der Sanitätsrat meinte schließlich: „Heiraten Sie und reisen Sie mit Ihrer jungen Gattin längere Zeit fort; es wird das Beste sein. Sie muß hier heraus aus all dem Gewohnten, muß täglich Neues sehen, Eindrücke der allgewaltigen Natur empfangen." Und Bernkoven war auch damit einverstanden. So wurde die Hochzeit auf den sech sten November festgesetzt. Anschließend sollte dann die Abreise nach Arosa, Meran, im März ein Aufenthalt in Rom, von da die Weiterreise nach Kairo erfolgen. Helge lebte sichtlich auf. Sie wurde wieder lebhaft und gesprächig, war scheu und zärtlich gegen den Verlobten und entwarf Pläne für ihr Heim, das während ihrer Reise fertiggestellt werden sollte. Professor Bernkoven aber wußte, was ihn diese Stunden an Ueberwindung kosteten. Und noch etwas anderes kosteten sie ihm: Sein Selbstvertrauen in seine Kunst! Seit Wochen schaffte er nichts, kam keinen Schritt vorwärts. Seit er das Porträt der Sängerin vollendet, fehlte ihm jede Schaffensfreude Nun kam die Reise doch, die er sich vorgenommen hatte. Wenn auch alles anders sein würde, ganz, ganz anders. Nun, ein Menschenleben war schließlich mehr wert als alle Arbeit und Kunst zusammen. Er wollte vorläufig nichts anrühren, seine alte Schaffenskraft würde eines Tages schon wieder da sein. Der Herbst kam mit kaltem, unfreundlichem, regnerischem Wetter. Er vertiefte die trostlose Leere in Harald Bernkoven. An einem dieser stürmischen, kalten Abende ging er wieder am Strom entlang. Schwarz und aufgewühlt trieb das Wasser dahin. Ein paar Kähne fuhren noch hin und und her. Mau schien noch irgendeine Ladung zu löschen. Sonst war es einsam hier, ganz einsam. Bernkoven stand da u. blickte auf das Wasser. Plötzlich fröstelte es ihn leicht, und er schlug den Kragen seines Mantels hoch. Eigentlich hätte er im licht-durchfluteten Heim seiner Braut sein sollen. Doch wenn diese Stimmungen über ihn kamen, dann mußte er allein sein, mußte er allein mit sich fertig werden. Schon manches Mal’ hatte er gedacht: Wenn man dieses elende Leben von sich werfen könnte, man verlöre nichts. Aber das durfte er nicht! Weil er den Lohoffs gehörte! Weil das Schicksal ihm die Hände gebunden hatte! Und weil Helge um ihn hatte sterben wollen. Deshalb mußte er leben, mußte tun, ivas sie wollten. Langsam ging er weiter. Große Regentropfen schlugen ihm ins Gesicht, der Sturw heulte um ihn, und die Äeste der Bäum^ krachten aneinander. Den schmalen Weg zum Strome hinunter huschte eine lichte Gestalt. Am Ufer, unn>ei'‘ Bernkovens, stand die Gestalt still. Es sdst211 ein Kind zu sein. Vorsichtig ging der Man" näher. Das Mädchen lief den Abhang hinunter mit weit ausgöbreiteten Armen, silit hinein ins dunkle Wasser, lautlos, wie ein Spuk! Nur einen Augenblick stand Bernkoven wie erstarrt, dann lief er hinunter. Schon weit drüben trieb ein heller Fleck. Der Mantel flog ins raschelnde Lau -das der Sturm in den Ufern zu 8^0ß^ Haufen zusammengetrieben hatte. $rvfeli -Bernkoven stürzte sich in das eisige Wall ' schwamm mit Riesenkräften, wußte auf et -mal wieder, daß er einst deutscher Stro meister war und faßte die Lebensmüde dem Augenblick, als sie der Strudel hin terziehen wollte. ii; Einen Augenblick lang schwebte e schwerster Gefahr, dann überwand er I* ' j, zäher Energie, schwamm mit der Last dem Ufer zu. Dort hüllte er dw Gestalt in seinen Mantel, blickte uns ^ in das kalte, von nassem Blondhaar ^ gebene Gestalt, dachte: Wohin nun a sten? In ein Krankenhaus^och woch. ^ Lolcale C Dienstag, den 5. Mai Selbstmord in der Zelle Der „König der Fahrraddiebe" tot In einer einsamen Zelledes Gefangenenhauses des Maridorer Kreisgerichtes spielte sich heute nachts der letzte Akt eines bewegten Lebens ab. Knapp neben der streng bewachten Zelle des Raubmörders Mohorko fristete in einer Einzelzelle der gerade dieser Tage wegen Diebstahls von eiiner ganzen Reihe von Fahrrädern zu zwei Fahren verurteilte ehemalige Tischler Josef Hary sein Dasein. Wie noch erinnerlich, befaßte sich Hart) in den letzten Jahren ausschließlich mit Fahraddiebstählen, die er in großem Stil ausführte. So eignete er sich in verhältnismäßig kurzer Zeit etwa 30 Räder an, für die er nun zwei Jahre hinter de» Gittern zu büßen hätte. Hary war nach der Urteilsfällung sehr niedergeschlagen und kleinlaut. Heute nachts gegen 4 Uhr früh eryob er sich von seinem Schlaflager und ging lange in der Zelle aus und ab. Als man ihn fragte, was ihm zu-gestoßen fei. erwiderte er kurz, daß er nicht schlafen könne. Als die diensthabenden Aufseher nach einiger Zeit wieder Nachschau hielten, konnten sie durch das Guckloch Hary nicht mehr sehen, weshalb sie die Tür öffneten und in die Zelle traten Hary hang an einem zusammengedrehten Leintuch und gab kein Lebenszeichen mehr von sich. Als man ihn losgelöst hatte., konnte nur mehr der Tod festgestellt werden. Die Leiche wurde im Laufe des Vormittags von der Städtischen Bestattungsanstalt auf den Friedhof in Pobrezje überführt. Obligatorifcbc Schutzimpfung Der Kinder Für die Stadt Maribor wird das sche Physikat in den Tagen vom 5. bis 9 Mai in der Zeit von 9 bis 11 Uhr in den Amtsräumlichkeiten in der Francnkanska ulica 8 die Schutzimpfung gegen Masern vornehmen. In der genannten Zeit findet die Impfung unentgeltlich statt. Die Imp fung ist obligat für alle im Vorfahre gebo renen Kinder und für wenigstens drei Mo nate alte Kinder, die im laufenden Jahre geboren wurden. Die Eltern werden daraus aufmerksam gemacht, daß diese Nichteinhaltung dieser Vorschrift im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen geahndet wird. m. Georgiseier. Wie bei allen Völkern wird auch bei uns der Georgitag als Frühlingsbeginn gefeiert. Unsere Armee begeht diesen Tag mit einem großen Volksfest am Mittwoch, den 7. d. M. vormittags auf dem Exerzierplatz in Tezno. Die Bevölkerung wird eingeladen, an dieser Veranstaltung in möglichst großer Zahl teilzunehmen. Die städtische Autobusunternehmung wird ab halb 7 Uhr früh einen Pendelverkehr zwischen dem Hauptplatz und dem Exerzierplatz in Tezno einrichten. Das Militär rückt Um 6 Uhr früh vom Trg svobode aus, wo der Zug samt den Gästen seinen Anfang nimmt. Es empfiehlt sich, einen kleinen Imbiß mitzunehmen. m. Dr. .Kotoset in Maribor. In Begleitung einer größeren Gruppe von Agronomen weilte gestern der ehemalige Ministerpräsident und jetzige Professor der Beogra-der Universität Herr Dr. Anton K o r o-8 e c in Maribor, wo die Einrichtungen der Obst- und Weinbauschule sowie anderer genossenschaftlicher Institutionen besichtigt Ivurden. Mit dem Nachmittagsschnellzug reiste Dr. KoroLec nach Ljubljana weiter. m. Das Amtsblatt für das Draubanat veröffentlicht in seiner Nummer 29 das Finanzgesetz für das Jahr 1931/32, das Ge-'etz über die Anfechtung von Rechtshandlun 9en außerhalb des Konkurses und das Reg-iernent über die Impfung gegen Tcllwut. ut. Zum Muttertag. Im Rahmen des Mut ^rtages bringen die Schülerinnen der Mäd-Mnbürgerschule 1 das Jugendspiel „Dve Marioki" zur Aufführung. Während die Lei der Anstalt für die Einstudierung des Stückes Sorge tragen wird, wird der Slow, ovuuenverein die äußere Ausstattung in sei» ve Hand nehmen. Der Reingewinn der Veranstaltung ist für die Jugendferialkolonie in vvficht gestellt. nt. Zweiter Lehrkurs für autogenes Schwei llkn. Das Institut für Gewerbesörderung Bei er Handels-, Industrie- und Gewerbekam-ki/s Evnfsnet am 8. d. einen achttägigen Lehr rs für fortgeschrittene Metallarbeiter im [ °9enen Schweißverfahren. Die Interest m°gen sich unverzüglich bei der Be-uc pauptmannschaft Maribor, linkes Drau-tzf- ' Zimmer 26, oder anläßlich der Kurser-8‘ um 8 Uhr morgens in der ca mors ^ nmerc in der Taborska uli-fter hn co* ®ei bei Anmeldung haben Mei-L betrag von 100, Gehilfen 50 Dinar nicht m f I,‘ als 20 Teilnehmer werden zablrnirf!9Cl^0mmen- ®ie Interessenten mögen che komplizierte beschädigte Gegen- stände zur unentgeltlichen Schweißung mitnehmen. * Remarque, „Der Weg zurück" ist soeben als zweiter Teil des Kriegsbuches „Im Westen nichts Neues" in der Buchhandlung W. Heinz eingetroffen. 5481 m. Das Verzeichnis der Kulukpflichtigen ist vom Stadtmagistrat ausgearbeitet und liegt bis 17. d. M. in der städtischen Buchhaltung zur Einsicht auf Eventuelle Beschwerden sind in der Frist von 14 Tagen nach der Verlautbarung beim Stadtmagistrat vorzubringen. Die Beschwerden sind mit einem 20 Dinar-Stempel zu versehen. m. Volksbewegung. Im Laufe des vergangenen Monats wurden in Maribor insgesamt 92 K i n d e r, 49 Knaben und 43 Mädchen, geboren. Die Zahl der Todesfälle in dieser Zeit erreicht eine Höhe von 59, (29 Männer und 30 Frauen). Trauungen gab es 31. m. Trauungen. Dieser Tage wurden getraut: der Eisenbahnbeamte Franc Kocbek mit Frl. Marie Kosiö, der Steinmetz Vinzenz Vodusek mit Frl. Irma Perol, der Ma schinenschlosser Robert Ackermann mit Frl. Marie Lubez und der Webermeister Karl Ruppert mit Frl. Angela Herzog. Wir gratulieren! m. Erholungsheim auf Schloß Lindek. Der schon lang gehegte Plan, die stolze Feste Lindek in ein Erholungsheim umzugestalten, scheint nun seiner Verwirklichung entgegenzugehen. Dieser Tage wurde eine besondere Baugenossenschaft m. b. H. ins Leben gerufen. Der Anteil beträgt kaum 100 Dinar, außerdem bieten Bausteine zu 1000 Dinar eine äußerst günstige Verzinsung, welcher Betrag übrigens aus dem jeweiligen Reingewinn rückerstattet wird. Da sich in der Nähe warme Quellen befinden und die Zufahrt überhaupt keinen Schwierigkeiten begegnet, ist der Aufschwung der neuen Erholungsstätte schon im Vorhinein sichergestellt. Den Mitgliedern der Genossenschaft, die bei allen wichtigen Angelegenheiten mitzubestimmen haben werden, bietet sich nun die günstige Gelegenheit, in luftiger Höhe zwischen duftigen Wäldern von den Sorgen des Alltags auszuruhen. Anmeldungen werden im Blumenhaus D z a m o n j a, Gosposka ulica entgegengenommen. m. Der Gymnasialunterstützungsverein in Maribor hält am Mittwoch, den 6. d. M., um 16 Uhr im Konferenzzimmer des Gymnasiums seine ordentliche Hauptversamm lung ab. m. Lebensmüde. Gestern abends jagte sich der 21jährige, in Studenci beschäftigte Bäckergehilfe Alois S. in selbstmörderischer Absicht aus einem Revolver zwei Kugeln in die Brust. Der lebensgefährlich verletzte Bursche wurde von der sofort herbeigerufenen Rettungsabteilung ins Krankenhaus überführt m. Kaminfeuer in den Dajnko-Baracken, In den Dajnko-Baracken ist gestern abends ein Kaminfeuer ausgebrochen, welches aber zum Glück rasch gelöscht wurde, so daß die bereits ausgerückte Feuerwehr nicht mehr in Aktion zu treten brauchte. m. Die Zunge abgebissen. In Zg. Polska-va ereignete sich gestern ein schwerer Unfall. Der 9jährige Besitzerssohn Franz Gornik stürzte aus ziemlicher Höhe von einem Baum Beim Anprall erlitt er schwere Verletzungen am Kopfe und biß sich hiebei auch die Zunge weg. m. Gefundene Gegenstände. Im Laufe des vergangenen Monats wurden, in Maribor nachstehende Gegenstände gefunden und beim hiesigen Fundamt abgegeben: 1 Handtasche mit einem Geldbetrag, 1 silberne Armbanduhr, ein Geldbetrag, 1 Damenuhr, 1 silberne Halskette, l Handtasche, 1 Fahrradpumpe, 1 Henne, 1 Kanarienvogel, 2 Leintücher, 1 Wolfshündin, 1 Eisenbahnlegitimation, 1 Damenkleid und 1 Paar Handschuhe. m. Geisteskrank. Eine jüngere Frau, die von den Angehörigen ins Krankenhaus geführt wurde, attakierte gestern nachmittags am Hauptplatz eine Dame und riß ihr den Hut vom Kopf. Zum Glück konnte die Frau, die geisteskrank ist, rasch überwältigt und in Sicherheit gebracht werden. m. Wetterbericht vom 5. Mai 8 Uhr: Luftdruck 735, Feuchtigkeitsmesser —6, Barometerstand 736, Temperatur +20, Windrichtung NW., Bewölkung teilweise, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. * Im Cafe „Astoria" singt Mittwoch den 6. d. der Tenor H. Angelo I a r c, ehemaliges Mitglied der Oper. in Bratislava. Am Programm sind Werke von Wagner, La-jovic, Ravnik, Smetana u. a. m. Am Abend wirkt auch ein verstärktes Künstlerorchester mit. * Velika kavarna. Dienstag: Kabarettabend. — Mittwoch: Premiere und Pam-perl. Eine Groteske von Leo Werter. 5535 * Der Christliche Frauenverband in Maribor veranstaltet am S o n n t a g, den lO. Mai l. I. um 2. Uhr nachmittags (im Falle schlechter Witterung am 17. Mai) eine große Wohltätigkeitstombola am Trg svobode. Das P. T. Publikum wird gebeten, sich die Karten (zu Din 2.50) rechtzeitig zu besorgen. Verkauft werden sie bei allen Vorstandsmitgliedern, in der Cyrillus-Druckerei, Koroska u. Aleksandrova cesta, im Geschäfte der Frau Gajsek (unter der Velika kavarna) nnd im Geschäfte der Frau Penic (Vetrinjska ulica Nr. 6). Aus (Seife MüWnbranö Montag nachts gegen 2 Uhr früh verständigten durch den hellen Feuerschein aufmerk sam gewordene Passanten die Freiwillige Feuerwehr in Celje, daß in der Richtung gegen Medlog ein Brand ausgebrochen sei. Die Wehr rückte sofort aus und eilte in rasender Fahrt zur Brandstätte. Schon wäh rend der Fahrt ließen die Hellen Flammen die Umrisse der bekannten Jost-Mühle in Medlog erkennen. Der Dachstuhl glich indessen bereits einem Flammenmeer. Wenn auch die starke Ausbreitung des Feuers wenig Hoffnung auf Rettung der Objekte übrig ließ, so nahm die brave Wehr, der sich auch die Feuerwehren aus Levee, Gaberje, Lopata und Babno anschlossen, unentwegt die Lösch arbeiten auf. Nach mühevoller gemeinsamer Anstrengung gelang es, das Maschinenhaus samt den Einrichtungen vor größerem Unheil zu retten, ebenso blieben die benachbarten Objekte unversehrt. Die beiden Motorspritzen der Wehr aus Celje halten sich über aus gut bewährt. Immerhin ist dem Brand die gesamte Inneneinrichtung der Mühle sowie ein großer Teil der Mehlvorräte zum Opfer gefallen. Der Schaden ist sehr bedeutend und dürfte die Summe von 300.000 Dinar erreichen. Die Wehr rückte um 5 Uhr morgens wieder ein. Wie in Erfahrung gebracht wurde, wurde das Feuer von Nachbarleuten schon um 1.15 Uhr bemerkt, die die Burschen, die in der Mühle schliefen, rasch weckten und so ein größeres Unheil verhinderten. c. Auszeichnung. Herr Werner Stiger aus Celje, der Generalvertreter der Tatra-Automobile, erhielt auf der Autoschönheitskonkurrenz auf der Zagreber Messe den zweiten Preis für ein Tatra-Sportkabriolet. c. Todesfälle. Am Sonntag starb in Liste Nr. 1 Frau Domenika T o p l a k. .Eisen» bahnpensionistenSgattin, im Alter von 56 Jahren. Montaa nachmittag starb in der Eine „KaEZeemEhle” die allerdings nicht gerösteten Kaffee mahlt, sondern das Fruchtfleisch von den Kaffeekirschen entfernt. Solche Mühlen werden zuweilen noch dort gebraucht, wo kostbare und sorgsam zu behandelnde Hochgewächse aufzubereiten sind. Keine Mühe wird gescheut, um die wertvollsten Hochgewächse für den koffeinfreien Kaffee Hag zu erwerben. Vor der Röstung wird Kaffee Hag noch einmal in modernen Maschinen gesiebt und gewaschen. Dann wird ihm nach einem sinnreichen Verfahren das Koffein entzogen. Koffein hat mit dem Geschmack und Aroma des Kaffees nichts zu tun. wohl aber kann es wegen seiner erregenden Wirkung auf Herz. Nerven und Nieren für viele Menschen schädlich sein. Sie werden keinen wohlschmeckenderen Kaffee finden, als der koffeinfreie Kaffee Hag es ist. Dabei ist Kaffee Hag für jedermann garantiert unschädlich. Auch Kindern dürfen Sie ihn unbedenklich geben. Ueberzeugen Sie sich selbst! In allen guten Lebensmittelgeschäften ist Kaffee Hag zu haben: auch im Hotel und Kaffeehaus wird er serviert. Cankarjeva ulica Nr. 3 Frau Maria Po b-gorsek im Alter von 60 Jahren. Das Begräbnis findet morgen, Mittwoch, nachmittag um 16 Uhr von der Leichenhalle des städtischen Friedhofes aus statt. Friede ihrer Asche! c. Heiterer Frisch-Oslag-Abend. Samstag, den 16. Mai findet im Kinosaale des Hotels Skoberne ein heiterer Abend statt, an dem der bekannte Komponist Herr Prof. Hermann Frisch und sein bester Interpret Herr Toni O s l a g heitere Gesänge zum Vortrag 6nittgen werden. Ihre Mitwirkung haben auch die Konzertsängerin Fräulein Marion C l a r i c i und der bekannte Bariton Herr Leopold Florian zugesagt. c. Bevölkerungszisfer der Umgebungsgemeinde. Obwohl' das endgültige Ergebnis der Volkszählung noch nicht bekannt ist, steht fest, daß die Bevölkerungsziffer in der Umgebungsgemeinde sehr gestiegen ist. Insgesamt wohnen in der Umgebungsgemeinde 9544 Personen, während es bei der Volkszählung im Jahre 1921 nur 7351 gab. Dieser Zuwachs ist hauptsächlich auf die regere Bautätigkeit in der Umgebungsgemeinde zurückzuführen. c. Der Diebstahl in der Wohnung Doktor Sadniks aufgeklärt. Wir berichteten in der vergangenen Woche, daß aus der Wohnung des Zahnarztes Herrn Dr. Rudolf S a d-n i k am Sonntag, den 25. April Kleider, Wäsche und Wertsachen im Werte von 14 Tausend Dinar gestohlen wurden. Der Täterschaft verdächtigt wurde eine Bedienstete, die erst einige Tage früher ausgenommen worden war. Dr. Sadnik vermutete, daß sie ihren Weg nach Graz genommen haben könnte und verständigte sofort die dortige Polizei, die das Mädchen, die 23jährige Amalie P. aus Ptujska gora, ausfindig machte und arretierte. In ihrer Gesellschaft befand sich der 38jährige Maurergehilfe Joses R. aus Triest, der früher in Celje beschäftigt war. Auch R. wurde in polizeilichen Gewahr sam genommen. Ein Großteil der gestohlenen Sachen konnte zustande gebracht werden. c. Unfälle. Der 20jährige Student Franz K l a s i n c in Sv. Jurij ob juz. zel stürzte über die Treppe u. brach sich das rechte Bein. — Der 18jährige Johann V i d e ö n i k aus Stranice wurde von einem Zimmer-manne auf der Straße überfallen und mit einem Prügel derart zugerichtet, daß er schwere Verletzungen davontrug. Beide Verunglückten wurden ins Allgemeine Krankenhaus in Celje gebracht. Kino Burg-Tonkino: Der weltberühmte Komiker Vlasta B u r i a n im bekannten 100%= igen Tonfilmschlager „Er und seine Schwester". Anny O n d r a und Roda Roda als Partner. Union-Tonkino: Das 100%tge großartige Ton- und Sprechfilmereignis „Zwei Menschen" mit Gustav Fröhlich und Charlotte Susa. Wirtschaftliche Rundschau Zollkrieg - Zollgeplänkel Wir haben schon seit einiger Zeit in (Su= topa zwei Musterbeispiele von wirtschafts-seindlichen Maßnahmen zweier Staaten gegeneinander, offener Zollkrieg zwischen Polen und Deutschland einerseits, Tschechoslowakei und Ungarn andererseits. Solche Erscheinungen sind für den ganzen Kontinent ungesund, denn sie tragen irgendeinen Bazillus in den gesamten Wirtschaftsorganismus. Das Sprichwort „Des eineil Leid, des anderen Freud," hat hier nur scheinbar seine Giltigleit und man kann sich bald davon überzeugen, daß dies nicht der Fall ist. Es ist richtig, daß I u g o s l a w i e n ein klein wenig von der Spannung zwischen Ungarn und der Tschechoslowakei profitiert hat, da es naturgemäß für Importe von Agrarprodukten nach der Tschechoslowakei hcrangc-zogen werden mutzte, in Fällen, in denen es sonst, aus frachtli-chen oder sonstigen Gründen nicht zum Zuge gekommen wäre. Ebenso ist es richtig, daß ein Teil der österreichischen Industrie seine Beschäftigung dem polnisch-deutschen Zollkrieg zu verdanken hat, denn die betreffenden Waren kommen als Halbfabrikate aus Deutschland nach Oesterreich und werden hier verarbeitet, veredelt, fertiggestellt, nicht etwa wegen dieses Produktionsprozesses an und für sich, sondern, um dem Erzeugnis den Charakter österreichischer Ware zu verschaffen, dazu ist allerdings eine industrielle Werterhöhung von fünfzig Prozent erfor derlich, da das Produkt sonst weiterhin als deutsche Ware gilt. Andererseits sehen wir aber auch, daß Polen dem für seine bedeutende Schweineproduktion der Markt des sonstigen Hauptabnehmers, Deutschlands, verschlossen bleibt, gezwungen ist, auf anderen Märkten in schärfere Konkurrenz zu treten und Jugoslawien spürt auf dem Wiener Markt die erhöhte Konkurrenz Polens ganz empfindlich. Mögen auch da und dort einzelne Staaten vorübergehend aus Spannungen Vorteile ziehen können, bleiben derartige Ereignisse dennoch bedauerlich und bekämpfens wert, denn sie sind ungesund und stören das Gleichgewicht der Wirtschaft des ganzen Kontinents. Derartige Zollkriege, die durch Kündigung der Handelsverträge und Nichterneuerung derselben' entstehen, sind natürlich fast niemals rein wirtschaftspolitische Angelegenheiten, sondern stets unter dem deutlichen Einfluß politischer Spannungen stehend, meistens sind diese auch leicht erkenntlich, besonders in den beiden derzeit aktuellen, vorher genannten Fällen. Wie es aber im persönlichen Leben angenehmer ist, dem Gegner klar ins Auge blik-ken zu können, so auch im zwischenstaatlichen Leben und demgemäß sind Zollkriege noch nicht die unangenehmsten Erscheinungen und auch nicht die bedrohlichsten Gefahren des Warenaustausches, ärger noch sind gewisse administrative Erscheinungen einzelner Staaten, die in irgendeiner verstaubten, uralten Verordnung Fuß fassend, formell berechtigt, stärkere Drosselungen hervorrufen, als Zölle mit Schutzcharakter. In diesem Zusammenhang seien als Beispiele zwei Fälle genannt, die I u g o s l a w i e n direkt interessieren. Vor mehr als einem Jahr erschien beispielsweise eine Verordnung, die es den Importeuren nachOe st erreich zur Pflicht machte, Schlachtvieh nur samt den Innereien einzuführen, weil veterinärärztliche Erwägungen dies plötzlich verlangt haben sollen. Die wohl auch angestrebte Wirkung ist auch eiugetroffen, denn in den Sommermonaten war an einen Transport der geschlachteten Tiere in solchem Zustand nicht zir denken, die Innereien sind nämlich die am schnellsten und leichtesten dem Verderb ausgesetzten Teile. So eine Verfügung kommt für weiter gelegene Produktionsgebiete einem Einfuhrverbot gleich. In der letzten Woche ist in Oesterreich weiters eine Verfügung erflossen, die aus Polen nur die Einfuhr von Kälbern im Mindestgewicht von 50 Kilogramm gestattet, da Polen mit Ausnahme zweier Gegenden überhaupt keine Kälber besitzt, die solches Gewicht erreichen, ist die Wirkung gleichfalls klar. Solche Dinge sieht man nur im Einzelfall klar, bei theoretischer Erwägung verkennt man oft die Sachlage. Wenn wir nun noch die Gegenzüge der anderen Seite betrachten, so sehen wir, daß solche Maßnahmen überall dort, wo der betreffende, sich betroffen fühlende, Staat wirtschaftliche Macht besitzt, nur von kurzer Zeitdauer ist. Unter wirtschaftlicher Macht ist dabei nicht an absolute, allgemeine Bedeutung gedacht, sondern auf die Stellung zum anderen Staate im Besonderen. Oesterreich wollte den russischenEierimport durch ein Einfuhrverbot unterbinden und man hat gesehen, daß diese Verfügung nur drei Tage Lebensdauer besessen hat, weil eben Rußland, als Abnehmer und Besteller, durch die Androhung von Gegenmaßnahmen, also Repressalien, die Möglichkeit besessen hat, Oesterreich unter entsprechenden Druck zu setzen. Polen konnte beispielsweise die früher erwähnte und schwer empfundene Maßnahme nicht aus der Welt schaffen, da in Ermangelung von in die Wagschale fallenden Importen aus Oesterreich keine Möglichkeit für einen Gegendruck besteht. Solche Schritte wird es immer geben, hie und da um des Erfolges willen, meistens in der Absicht, irgend einer Wirtschaftsgruppe des Inlandes einen Dienst zu erweisen. Die Beispiele sind natürlich lange nicht alle Fälle der letzten Zeit und es gibt auch genügend andere, ähnliche Maßnahmen, die den Handelsverkehr beunruhigen und stören. Abhilfe dagegen gibt es eigentlich nur durch die Schaffung von Handelsverträgen, die einer ständigen Wirtschasts-konstellation entsprechen und nicht Forderungen und Zugeständnissen des Augenblicks. Nur wenn die Wirtschaftsbeziehungen auf beiderseitigem Interesse aufgebaut sind, nur wenn wirklich beide Staaten daran Interesse haben, daß die Wirtschaftsbeziehungen ihren Lauf nehmen, nur wenn ein Handelsvertrag auf solcher Basis aufgebaut ist, wird er mehr sein als ein Akt. Soviel bisher von dem zu erwartenden ö st e r r e i ch i s ch-j u g o s l a-wischenHandelsvertrag bekannt ist, wird er wirklich auf dieser Erkenntnis aufgebaut sein. Dr. H. K. X Zinsfutzermätzigung der Staatl. Hypothekenbank. Die Staatliche Hypothekenbank ermäßigt für ordentlich zahlende Schuldner den Zinsfuß für bestehende Hypothekar-Amor tisationsdarlehen auf 8 Prozent u. zw. ab erster Fälligkeit nach dem 15. d. M. Der Zins fuß für Wechsel-Hypothekardarlehen wird auf 7.50 Prozent ermäßigt; bei Kommunaldarlehen wird (Zinsfuß unverändert) von jeder Rate (Annuität) 1 Prozent vergütet. Für Darlehen, die ab 21. 3. d. I. erteilt werden, gelten 8 Prozent und — bei mehr als 50.000 Din — 30 Jahre (unter 50.000 Din 20 Jahre). Neue Wechseldarlehen 7.50 Prozent — 5 Jahre. XArbeitsvergebung. Die Adaptierungsarbeiten an drei Objekten der Wojwoda -MiZi'e - Kaserne in Maribor findet im Wege einer Offertalvevsteigerung am 20. d. in der Jngenieurabteilung des Draudivisions-kommandos in Ljubljana statt. Einzelheiten können in der erwähnten Abteilung in Erfahrung gebracht werden. X Stratzenbauvergebung. Beim Bezirksstraßenausschuß Maribor (Koroöka cesta 26) findet am 19. d. im Wege eines Versteigerungsangebotes die Vergebung der Bauarbeiten am dritten Teil der neuen Straße Sv. Peter — LoLane statt. Daselbst stehen auch die näheren Details Interessenten zur Verfügung. X Jugoslawischer Kreditorenschutzverein. Der Verein hat dieser Tage seine Generalversammlung abgehalten. Der Vorsitzende PeroZ berichtete über die Vorsprache einer Abordnung beim Justizminister, die auf die Mängel in der Anwendung des neuen Konkurs- und des Ausgleichsgesetzes aufmerksam s machte. Der Justizminister hat beschlossen, eine Enquete der Interessenten einzuberufen, um auf Grund praktisch-sachlicher Aenderun-gen entsprechende Maßnahmen treffen zu können. Bei den Wahlen wurden in den Ver waltungsrat und zu Schiedsrichtern alle bisherigen Funktionäre neugewählt. An Stelle des verstorbenen Ing. L. Ofner ist Industrieller Mavro Seßler in den Berwaltungs-rat gewählt worden. X Konkurse und Zwangsausgleichr. Der Verein der Industriellen und Großkaufleute in Ljubljana veröffentlicht für die Zeit vom 21. bis inil. 30.April a. c. folgende Statistik (die Nummern in den Klammern beziehen sich auf dieselbe Zeit des vergangenen Jahres): 1. Eröffnet« Konkurse: im Savebanat 2 (2), im Küstenlandbanat 1(0), im Drinabanat 0 (3), im Donaubanat 3 (3), im Moravabanat 0 (9). — 2. Eröffnete Zwangs ausgleiche außer Konkurs: im Draubanat 2.. im Savebanat 3, im Drinabanat 2, im Zetaabnat 1, im Donaubanat 9, Beograd, Zemun, Paneevo 1. — 3. Abgefertigte Konkurse: im Draubanat 2 (2), im Savebanat 3 (1), im Küstenland bannt 1 (0), im Drinabanat 1 (1). im Tonaubanat I (0), im Moravabanat (2), im Bardavbanat, 3 (1). — 4. Abgefertigte Zwangsausgleiche außer Konkurs: im Save- 1 u. im Donau bairat 2. Der Landwirt I. Die Lüftung der Getreideböden im Frühjahr ist sehr wichtig, weil dadurch dem Umsichgreifen der Schädlinge einigermaßen entgegengewirkt wird. Doch soll die Lüftung nur während der Nacht vorgenommen werden, vor allein dann, wenn die Nächte klar und kühl sind. Durch Luftzug und fleißiges Umschaufeln läßt sich viel Schaden abwehren. l. Die Kartoffeln sollen nach Möglichkeit nur mit Stallmist gedüngt werden. Immerhin läßt sich daneben auch Kunstdünger mit Erfolg anwenden, was dann eine Bolldün-gung ergibt. Am meisten benötigen die Kartoffeln Kali, das in Form von Kainit und 40%igem Kalisalz mindestens 14 Tage vo? dem Legen zu geben wäre. l. Die Vorbereitung des Viehs für die We? de ist sehr notwendig, weil dann viel weniger Uebergangskrankheiten Vorkommen. Bekanntlich erfolgt diese Vorbereitung in der Weise, daß man das für die Weide bestimmte Vieh am besten im Wege eines Auslaufes an die frische Luft gewöhnt und später, wenn Grünfutter vorhanden ist, dieses in steigenden Gaben dem Dürrfutter beimengt. Namentlich bei Kälbern ist diese Vorbereitung auf den Weidegang unerläßlich. I. Tie Aussaatstärke bei Sommcrweiz^ muß stets reichlich bemessen werden, da ©D1J1 in er weizen in der Regel sich schlecht bestvöt-Aus demselben Grund sollte man die Reihenentfernung in mäßigen Grenzen walten. l. Schlechtstehende Rotkleeschläge such'" manche Praktiker mit Erfolg dadurch zu verbessern/daß sie Schwedenklee (auch Bastardklee) mit Raigras einsäen. Dabei eggen m den Klee vor der Einsaat schwarz, und nach der Einsaat nochmals ein oder zwei @t1‘ genstriche. Hierauf ist er schwer anzuwalze"- Die p aufctyalumfatffteuer 2. Für den Umsatz bei der Einfuhr: a) Gleichzeitig mit der Entstehung der Ver-«klichtung zur Zahlung der Einfuhrabgaben. 5. Ueberwälzung der Steuer. 1. Während nach dem alten Umfatzsteuergesetz der Steuerzahler die bezahlte Steuer nicht seinem Käufer gesondert verrechnen konnte, steht dem Steuerpflichtigen nach dem neuen Pauschalsteuer-gesetz (ß 3, 2) das Recht zu, diese tatsächlich gezahlte Steuer auf den Käufer zu überwälzen, bezw. in der Faktura zu verrechnen. Er muß dies tun, wenn der Käufer ausdrücklich die gesonderte Einstellung in der Faktura verlangt. 2. In dieser Hinsicht bestehen indessen gewisse Beschränkungen, und zwar: a) Nur jener Steuerpflichtige hat das Recht, ausdrücklich und gesondert die Panschalsteuer zu überwälzen, der im Sinne des Pauschalsteuergesetzes verpflichtet ist, diese Steuer zu zahlen, somit jener, dem die Pflicht obliegt, die Steueranmeldung der Steuerbehörde zu unterbreiten. Dieses Recht hat demnach der Fabrikant, der seine Ware — soferne sie der Pauschaluinfatz-steuer unterliegt — in Verkehr gesetzt hat. Dieses Recht der gesonderten Verrechnung steht aber nicht dem Importeur zu, der die Steuer nicht gelegentlich eines getätigten Umsatzes oder auf Grund einer dem Käufer ausgestellten Faktura W"' sondern bei der Einfuhr, und das ausschließlich auf den Wert der Ware nach dem! Koster,preqe ohne Werterhöhunq (Verdienst und I vlefemecnen). , Der Importeur ist darauf angewiesen, die gezahlte Steuer in den Preis einzukalkulieren. Wesentlich ist, daß der Steuerpflichtige nur jenen Teil der Steuer überwälzen darf, den er erwiesenermaßen und ausdrücklich bezahlt hat. Der Importeur-Kaufmann verlauft indessen in der Regel die Ware nur zu dem um den Verdienst^ erhöhten Wert. Demnach müßte er den ausdrücklich gezahlten Teil der Steuer, der verhältnismäßig kleiner wäre als der ausgegebene faktische oder Verkaufswert der Ware, gesondert verrechnen. Abgesehen von den Unannehmlichkeiten, die ihm daraus im Konkurrenzkampf erwach sen würden (da sein Konkurrent den faktischen Einkaufspreis der Ware erfahren würde), dürste eine besondere Verrechnung auch schon deshalb nicht zugelassen werden, da nie genau festgestellt werden könnte, ob die Ware des Kaufmannes, die sich in seinem Laden befindet, tatsächlich ein« geführt oder im Jnlande gekauft wurde, lieber-dies mußte der Kaufmann für die gleiche Warengattung. je nachdem, ob sie einheimischen Ur sprunges ist oder aus dem Auslande eingeführt Wurde, zwei verschiedene Pauschalsteuersätze an-Wenden, Was jedenfalls zum Schaden seiner Geschäftsführung wäre. Der Käufer, der diese Ware Weiterverkauf, hat nur das Recht, die gezahlte Steuer in den Preis einzukalkulieren. ®) Nur derjenige Steuervflichtige hat das „?>}• . Pauschalsteuer zu überwälzen, der ver- pflichtet ist, ein Umsatzbuch zu führen. . Das R"cht der Ueberwälzung der Steuer ist 'm-rjev nicht auch für die allgemeine Umsatz- steuer festgelegt, oßischon zu erwarten märe, daß von nun an der Grundsatz der Steuerüberwälzung konsequent für alle Formen der Umsatzsteuer durchgeführt werden würde. VI- Die Führung der Umsatzbücher. Zur Zahlung der Steuer auf Grund der Umsatzbücher oder Geschäftsbücher sind verpflichtet: 1. Alle zur öffentlichen Rechnungslegung verpflichteten Unternehmungen; 2. alle Jndustrieunternehmuugen, ungeachtet ihrer Form (ob Aktiengesellschaften oder nicht) und des getätigten Umsatzes; 3. für den Umsatz gewisser Waren alle jene Unternehmungen, deren letztjähriger Umsatz mehr als 500.000 Dinar betrug (siehe Verordnung Art. 17, Abänderungen und Ergänzungen, ß 9 des P auschalum satzsteuergesetzes). Dieser Sonderfall liegt vor, wenn ein Unternehmen mit über 500.000 Dinar Umsatz neben Waren, für die die Pauschalsteuer bereits direkt oder indirekt gezahlt wurde, auch noch Ware aus Lager hält und anschafft, die nicht der Pauschal« steuer unterliegt, noch im Tarif vorgesehen ist, bezw. wenn für diese Ware der allgemeine Umsatzsteuersatz (l v. H.) vorgesehen ist. Auf diese Weise müssen alle Jndustrieunterneh-mungen eine Evidenz über den Umsatz der von ihnen selbst, sei es durch Verarbeitung oder Sie« arbeitung, erzeugten Ware führen, ohne Rücksicht auf die ,Höhe dieses Umsatzes, während generell alle Geschäfte, die sich mit dem Verkauf oan-schalsteuerpflichtiger Waren belasten, von der Führung eines Ümsatzbuches befreit sind, da sie mit Waren handeln, für die die Pauschalsteuer bereits bei der Einfuhr gezahlt wurde, oder mit Waren, für die die PanschalnmsrHsteiier schon früher eine andere, in der Verordnung vorgesehene P./rion entrichtet ' 1 1 . Im Sinne der Verordnung Slrt. 17 sind alle dings zur Zahlung der Steuer auf Grund v Umsatzbüchern alle Unternehmen verpflichte! L’ ren vorjähriger Umsatz mehr als 500,000 D-n« betrug, ungeachtet dessen, in welche Wirt>ÄP.sfl kategorie ein solches Unternehmen fällt. Indem'' braucht auch ein solches Unternehmen jene ®.'v nicht in Evidenz zu führe», für welche 0 ( «teuer bereits bei der Einfuhr oder von eis' anceren in der Verordnung bestimmten , entrichtet wurde. Der Manufaktnrwaren-, ^ lanterie- oder Kurzwarenhändler hat dentn,; ’ ■pferne er nicht Ware anschafft, auf Me .nl®, chon vorher die Steuer entrichtet wurde, kein fei Evidenz — führen. „ Soferne -6er ein solches Unternehmen 0" über 500.000 Dinar Umsatz) auch solche -1’ , auschafft, die der allgemeinen Umsatzsteuer . (erliegt oder überhaupt nicht unter die PauwbR steuer mit (gewisse Landesprodukte. Erzeug ^ von Goldarbeitern, Korbflechtereien), mul! ( für diesen Umsatz ungeachtet seiner Hohe Evidenz über den getätigten Umsatz fuhren- . Nicht verpflichtet zur Steuerzahlung auf Gru eines Umsatzbuckes sind Unternehmungen, vt vorjähriger Umsatz 500.000 Dinar oder ^ betrug, soferne sie nicht zur etsenOW .^^ nnngslegimg verpflichtet oder Ind,-str,eun-eru mungeu sind. . Ebenso entfallen vollkommen die . ym- für gen Umsatz mästen jedenfalls die be i or- n,errang der Ware erzielten Prei e eingetrog-v den. (Art. 6 der Verordnung.) . Fortsetzung i016“ Rätsel-Lck e Kreuzworträtsel Waagerecht: 3. Gradein° teilung, 6. Stadt am Euphrat, 8. Fußbekleidung, 9. englisches Bier, 12. französischer Opern komponist, 13. Haustier, 16. Frauenname, 18. Erdteil. Senkrecht: 1. Nebenfluß der Wolga, 2. Stadt in Südtirol, 4. Teil der Radioanlage, 5. Frauen gestalt einer Wagner-Oper. 7. Bühnenmerk, 10. Raubvogel, 11. eine Stadt in Schlesien, 14. Aggregatziwstand, 15. Fürwort, 16. Monat, 17. Nebenfluß des Nektars. Kreuzworträtsel 3 3 ‘ 6 7 y 10 | <3 IS ft N " zr 2' 22 Z3 Z* ZS Zf Wer trennt die Fische? m Ziehe vier gerade Linien so durch das Feld, daß jeder Fisch allein in einem Raume steht! Gedankentraining .Die ratlosen Kirchenbauer' Waagerecht: 1. Stadt in Württemberg, 4. Ferment, 7. Gesangsstück, 8. ausgestorbener Riesenvogel, 10. Berg in der Schweiz, 11. Unrecht, 12. phönizische Göttin, 14. Nebenfluß der Weichsel, 15. Fluß. in Afrika, 20. Hebemaschine, 21. dänischer Komponist, 23. Nebenfluß der Donau, 24. Zusammenbruch, 25. Fisch, 26. nordische Gottheit. Senkrecht: 1. schweizerischer Kanton, 2. Bund, 3. Stadt in Sachsen, 5. Liebesgott, 6. Pulver zum Schleifen von Diamanten, 7. Genre, 9. griechische Göttin, 11. Stadt in Alt-Griechenland, 13. Zeitbestimmung. 15. Sportgerät, 16. Mädchenname, 17. Roman von Zola, 18. Insekt, 19. arabische Bezeichnung für Sohn, 22. Artikel. Gin übermütiges Wortwik Elefant — Proportion — Turmuhr — Kalender — Herero — Page — Mittelmeer — Malvasier. In jedem der nachfolgenden Sätze ist eines der obigen Wörter einzufügen. Scheinbar nichts leichter als das. Aber diese Scherzaup gäbe hat ihre besonderen Tücken. Denn ljän fig wird es nötig sein, die Wörter anders auszusprechen, anders zu trennen und gebe gentlich auch anders zu schreiben. 1.) Als er keine — hatte, kehrte er heim. 2.) Und nun erzählt uns —, — — auf eurer Reise gesehen Hab! 3.) „Geh nicht auf den —, — enkelchen" warnte die Greisin besorgt. 4.) Meinem Pa — — lang es, ihn zu beruhigen. 5.) Er gehörte zu den Radi — Partei 6.) Er war schon spät, als ihn Ad — — —. 7.) Der Poststempel verrät, wo — — — biges Schreiben erhielt. 8.) Sie mußten — einen Dinar bezahlen. Mochen-j)reisfrage Auch Gewachsene dürfen nicht lügen! i 8 den oberen Teil des Durmes einer verbauten Kirche soll ein Kreuz eingelassen wen. Um das Kreuz besser transportiere vU £°nnen' ist es in fünf Einzelteile (sie-,uirtcre Abbildung) zerlegt worden. L, die einzelnen Teile hinaufgewunden da» ^'Merken die Arbeiter, daß der Plan, Wr „ die Zusammensetzung vor sich gehet, 3 öerloran gegangen ist. Können Sie r eitern sagen, wie die Teile zuiam-^esetzt werden müssen? Die zwölfjährige Dora ist eine Muster-schülevin, aber von einer Naschhaftigkeit, die sie schon oft verleitet hat, sich im Haushalt manches anzueignen, was ihr nicht zusteht. Eines Sonntags nachmittags werden viele Bekannte und Verwandte zum Nachmittagskaffee erwartet und der Tisch wird daher schon frühzeitig gedeckt. Ihn zieren zahlreiche Schüsseln mit knusperigem Gebäck, Tortenstücken und Konfekt. « Da es erst drei Uhr nachmittags ist, hält Doras Vater im Nebenzimmer seinen Nachmittagsschlaf ab. Als er auswacht und noch einmal einen Blick über die Tafel gleiten läßt, hat er den Eindruck, daß einige Schüsseln nicht mehr so gut gefüllt sind wie vorher. Natürlich hat er Dora im Verdacht und die arme Sünderin wird zur Verantwortung hereingmifen. Mit Entrüstung verteidigt sie ihre Unschuld. Sie gibt zwar zu, im Zimmer gewesen zu sein, will aber die aus dem Tisch sie henden Schüsseln nicht berührt und ganz gewiß nichts entwendet haben. Da klopft der Vater auf den Busch, indem er ihr die Untat auf den Kopf zusagt. „Da die Tür offen war", sagt er, „habe ich im Spiegel über meinem Waschtisch ganz genau gesehen, daß du wieder einmal gemopst hast. Du hast wohl geglaubt, daß ich schlafe und dachtest nicht, daß ich dich im Spiegel sehen könnte!" Aber Dora ist nicht auf den Mund gefallen. Geistesgegenwärtig weist sie dem $.:ter sogleich nach, daß er diesmal schrecklich „ge schwindelt" hat und so bleibt ihm zu seiner Beschämung nichts übrig, als einzugestehen, daß er wirklich nicht die Wahrheit sprach. Wie mag wohl der Beweis lauten, den die kluge Dora ihm vorhielt? * Die Auflösungen mögen uns bis spätestens Samstag übermittelt werden. Die richtigen Lösungen werden verlost und der Gewinner, wie gewöhnlich, mit einer Buchspende 6e dacht. Auflösung des letzten Wochenpreisrätjels Hauöwirtfchaftliches tl‘r «Spargel ist wieder Sa! Der Meineid. Die ganze Geschichte mit dem Einkauf und daher auch die angebliche Begegnung im Geschäft war zweifellos erfunden. Da sich die Tat Donnerstag, den 12. Juni 1930 zugetragen hatte, war der vorhergehende Montag der 9. Juni, mithin der Pfingstmontag des Jahres 1930. Am Pfingstmontag aber konnte Binder nicht ins Geschäft einfachen ge- hen, da an Sonn- und Feiertagen nachmtt tags die Geschäfte unbedingt geschlossen sind. Der Buchpreis fiel diesmal auf Julie P e r s o g l i a, Ptuj, PreLernova ul welcher das Buch per Post zugestellt werden wird. fchn, )Jm,^r,eirtben begrüßt es jede Haus-ett fer "König der Gemüse" auf ^echt "xip auftaucht; denn es ist mit Qttett und , 'kbteste aller unserer Gemüse-tirt ®i>arr,0ratm. ^et sein, wenn sie irgend-Seistertp o auf den Tisch bringt, die Bustimmuna aller Familienglie- der zu finden. Beim Einkauf des Spargels muß man darauf achten, daß er zart und weiß ist, er muß sich leicht brechen lassen und die Bruch stelle saftig aussehen. Wenn die Köpfchen tief rot oder blau sind, dann ist der Spargel nicht erstklassig. Es empfiehlt sich, den Spargel möglichst sofort zu verwenden. Ist man aus irgendeinem Grunde gezwungen, ihn einige Tage liegen zu lassen, so kann dies geschehen, indem man ihn ziemlich tief in die Erde an einem schattigen Orte ein- gräbt. Pro Person rechnet man 350 g bis 400 g. Beim Schälen fange man vom Kopf an. Und zwar dort ganz flach und nach dem Ende zu etwas tiefer greifend. Man muß ein recht scharfes Messer dazu haben. Das untere Ende schneidet man, falls es hart ist, ab. Dann bindet man die Spargel zu Bündeln mit einem Zwirnsfaden zusammen (etwa 15 Stück) und kocht sie in Salzwasser langsam gar, etwa % bis eine Stunde. Wenn der Spargel nicht sofort ausgegessen werden kann, läßt man ihn am Besten i Auflösungen aus der letzten Rätsel-Ecke Kreuzworträtsel: 5 Im a l e Ir !l t alIId i sjEd u T E mßMD ■Öl 1 E Z ÜlL 0 T@E R 1 : a t Ha z oHIt H R E uTSieiiK A 1 A RhL 1 Dil <6. R tHip e t e Ir Ht Geographisches Silbenrätsel: 1. Werre, 2. Engadin, 3. Rudelsburg, 4. Dortmund, 5. Empoli, 6. Marseille, 7. Allgäu, 8. Neuruppin, 9. Nahe, 10. Unterwalden, 1,1. Nishnij Nowgorod, 12. Dassel, 13. Dsungarei, 14. Ipswich, 15. Riesengebirge, 16. Wustrow, 17. Itzehoe, 18. Reval, 19. Darmstadt. „Wevde Mann und dir wird eng die unendliche Welt." Schiller: „Das Kind in der Wiege." Scherzaufgabe: Ein geschiedenes Ehepaar. Versteckrätsel: Schienen-Zoppelin. Kreuzworträtsel: Von oben nach untein 1. Reh, 2. Silo. 3. Ade, 4. Rom, 5. Türkis, 6. Altar, 8. Tod, 9. Eta, 10. Gong, 13. Nora, 14. Isar, 15. Tau, 16. Rohr, 18. Trug, 20. Ahn, 22. Granat, 24. Abel, 26. Topas, 29. Ham, 30. Eis, 32. Odin. 33. Fez, 34. M, 35. Alm, 37. Er, 38. Ar. — Von links nach rechts: 1. Rum, 2. Saphir, 5. Tee, 6. Aida, 7. Rot, 9. Elle, 11. Otto, 12. Bon, 15. Tenor, 17.Jst, 19. Raa, 21. Grog, 23. Sara, 25. Hut, 27. Ahr, 28. Rubin, 31. Ger. 38. Opal, 34. Adam, 36. See, 37. Elis, 38. Alt, 39. Zitrin, 40. Arm. Verwandlung: Göttin—Gattin. im Spargelwasser liegen. Er wird gereicht entweder als selbständige Zwischenspeise mit brauner Butter oder einer Sauce, oder als Beigabe zu Brathühnchen, Kotelett, Kalbsbraten, rohem Schinken und Rühreiern, oder auch als Mischgemüse, dann am besten mit Möhren. Spargelsuppe: 200 g Spargel werden in 1 Liter Wasser gargekocht. Dann herausgenommen und in kleine Stücke geschnitten. Die Spargelbrühe wird jetzt mit Mehl und Ei angequirlt, mit Fleischextrakt abgeschmeckt und 1 Stück Butter hineingetan. Dann kommen die Spargelstücke wieder hinein. Man kann auch zur Bereitung der Spargelsuppe Spargelschalen verwenden. Diese werden natürlich herausgenommen. Spargel gebacken: Der Spargel wird gewaschen, geschält, itt Stücke geschnitten, gargekocht und auf ein Sieb zum Abtropfen gelegt. Dann bereitet man aus Butter u. Mehl eine helle Schwitze und verdünnt sie mit Sahne und Spargelbrühe und schmeckt mit Muskatnuß ab. Dann kommen die Spargel wieder hinein. Aller wird in eine feuerfeste Porzellanschüs-"el getan, darüber Butter getan und Parmesankäse gestreut und im Wasserbade eine Viertelstunde lang abgebacken. Der Bratofen muß recht heiß sein. Wenn man die Speise noch feiner haben will, kann man auch Champignons und Kalbshirn dazwischen tun. Spargelsauce: Drei Eidotter und 1 Teelöffel Mehl werden mit Wasser glatt gerührt, Muskatblüte dazugegeben, unter ständigem Rühren heiß werden, aber nicht zum Kochen kommen las-"en. Dann vom Feuer genommen und 125 g Butter und einige Tropfen Zitronensaft hineingetan. Salat von weißen Bohnert. Weiße Bohnen werden verlesen, genxt« chen, mit Wasser bedeckt langsam weichgekocht. Daraus werden sie recht trocken abge-goßen, in eine Mischung von Essig, Salz und feingehackten Zwiebeln gebracht, worin man sie durchziehen läßt. Beim Anrichten gibt man das Del darüber, auch saurer Rahm schmeckt ganz gut dazu. JCteinec Auzeig.ec ^AAAAAAAAAAAAAAAAAA Verschiedenes fTTTTTTTTTTTVTTTVTT'l Fabriksunternehmen sucht Kegen Sicherstellung Kapital per Din 60.000 gegen gute Berzin suirg, bekommt auch Anstellung als Magazineur oder Kanzleikraft. Anträge unter „Fabriks unternehmen" an die Verw. 5513 Gasthaus, Wcinschank oder ühn liches wird auf Rechnung genommen. Anträge unter „Kau tion" an die Verw._________5508 Abbitte! Ich Leopold Kusma bitte hiemit Herrn Robert Wergles um Vergebung der über ihn geäußerten ehrenrührigen Worte. 5524 Kaufe Briefmarkensammlungen sowie alte Korrespondenzen aus den Jahren 1850 bis 1870 täglich von 17 bis 19 Uhr im Hotel „Mariborski dvor". Rim-mer 29. • 5446 von Uhren, Goldwaren, sowie Grammophonen bestens, raschest, billigst liMi urar Gosposka 15. 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Grundstücke, Bauten und alle Mobilien im Sinne der ausgeschriebenen Bedingungen. Die Pachtbedingungen sind im Oekonomat des Ministeriums für Sozialpolitik und Gesundheitswesen zum Preise von 50 Dinar erhältlich. O. B. 7122 vom 29. April 1931. Allgemeine Ab* teilung des Ministeriums für Sozialpolitik und Gesundheitswesen in Beograd. 5541 Staatliche Klassentotterie. , BERICHT der BANflNA POSLOVALNICA (Bankgeschäft’ B E Z J A K — MARIBOR — Gosposka ulica 25. — XXL Lotterie — V. Klasse — 7. Ziehungstag. Am 4. d. M. £e' winnen (Irrtümer Vorbehalten): 2 X Din 40.000.—: 26.261. 2 X Din 30.000.—: 97.897. 2 X Din 10.000.—: 338, 17.252. 25.991, 70.343, 72.651- 84.683. 2 X Din 4.000.—: 2647, 15.207, 25.834. 33.316, 36.409- 88.734, 89.723. ,, 2 X Din 2.000.—: 3527, 4530, 7297, 8843. 9781. 99-4. K,.f40, 13.185. 13.929, 16.597. 17.703. 19.061, 19.787. 20.09V- 24.680, 27.138, 35.878, 36.287, 37.412, 38.994, 39.561, 40.34'.- 42.334. 43.423, 47.979, 48.362. 52.118, 53.310, 53.375. 56.8h'- 58 702, 61.036, 62.182, 63.927, 71.116. 74.842. 76.194, 77.51g- 79.061, 80.827. 81.643, 84.089. 84.863. 87.104. 88,491. 89.44V- 95.261, 95.275, 95.310, 97.785, 98.438. Nächste Ziehung: 5. Mai 1931. Gebe allen Verwandten, Freunden und Bekannten Nachricht, daß mein unvergeßlicher Gatte, bezw. Vater. Großvater usw., Herr Stefan Serben i Steueramtsoberoffizial i. P. am 4. d. M. im 84. Lebensjahre entschlafen ist. Das Leichenbegängnis findet am Mut" woch, den 6. d. M. um J417 Uhr von de Leichenhalle in Pobrezje aus statt. M a r i b o r, den 5. Mai 1931. Julie Serban, Gattin. Stefi Kosak, Majors witwe, Tochter. Edgar. Hertha, cn 1931. $sQ®;':-5»eeeeeeeseeei Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »"nriborska tiskarria. in Marihor. — Für. den Herausgeber und den Druck verant- vortllch: Direktor DETELA. Beide wohnhaft in Maribor;