Macher Nr, 84, N. 'i, halb», st, 55», ssUl b!e Zustellung !n« Hau« ha!b>. 5<» tr. Mi» b« P«fi «an,<. sl, ° ledenl frühereu Finanziniuister. Eine ^Mll , ,« . ^?" "urde über ihn ausqeqossen. er Du Ab. w"' ^"^"e der Welt, ob das gerecht war. Schrift ciii^ "!"^'^ habe einige Stellen aus einer lieben '/'?"."' lMinistcr) im Jahre 1801 ge° ? Obachtm,..." berIncmiscquenz zu überführen und 'Kl jkl>2 "'. 7 lrage den Abg. Ncnwirlh, ob es ^häiidl,, " ^ üenominen hat, dafs er aus einem ^die3i.^'"^"^lli'er wurde? (Bravo! rechts.) ^"ilch o7der'^ '." ^^t'llung des Budgets zu sa>/ ^'l 'lur dei ^s ^/"r"^chu!s zn ängstlich war. das ^°g ül.s ^ !A lchreu. So z. V. ift heuer dcr .^ iln Nn^l" "^cn bereits um 2 Millionen höher 3" Pwmn. ^"' ^" Vorwurf, die Regierung habe "llobcr v <>"' .^ "ubcgrüildet. Das Expoft vom ^»l>,i Dip «^ "" klares, bestimintes Finanzpro, 3" ^»sicbt 5^"Ullg ist mit dem Vudgctausfchusse ^ hN,M das Oleichgewicht im Staatshalt ^igeu H'"" werdell muss. nud sie wird ihre dies-^Wichue?V"' .°"^ b"n vom Budgetausschuss ""ss gZ^ " ^g'ge fortsetzen. Die Einkommensteuer ^rden, P°'^ wandert, die Zuckersteuer reformiert ^" Hans z "^" Bemühungen aller Parteien des ^Mus,„ '""d es hoffentlich gelingen, das als ö Gle.ch ' K^'digkeit erkannt" Z?el der Herstellung ^ bitte d,"^^ ''" Staatshaushalte zu erreichen, "gehen jln w ,?"^ hohe Haus, in die Specialdebatte .,, ViiH "^^ Lebhafter Beifall rechts.) .j'cht dnV"lldent Gra Taaffe sagt: Die feste ^ WaliV'"ung geht dahin' in allen Ressorts »zvorlllll.,, ^ sparen und die entsprechenden ki she und !sl"" ^"' Parlamente, gestützt auf die der Bevölkerung, zu vereinbaren. k "icht V?- der Negierung, glaube ich. kann t!! als Unn^s leichtsinniges Gebaren gebrandluarlt ^ We,.. ""^^ bezeichnet werden. (Bravo! Unzukömmlichkeiten bei Hand' habung des Vereins« uud Pressgesehes und der Wahl« Vorschriften gesprochen worden ist. so glaube ich lediglich auf de« bchördlicheu Instanzen;ug hinweisen zu sollen; denn wahrlich, in Oesterreich kann man sich nicht beklagen, dass zu wenig Recursmöglichkeit geboten sei. (Heiterkeit.) Hervorheben muss ich aber. dass die Regierung in keiner Weise der Wahlfreiheit nahegetreten ist. (Bravo! rechts. Widerspruch links.) Die Regieruug ist weder indirect noch direct vergewaltigend vorgegangen; es wurden nur Compromisse geschlossen, nm gewissen Härten der Gesetzgebung zu begegnen. Was eine angebliche Corresponded zwischen Wien und Prag betrifft, so erkläre ich. dass von dieser Thalsache mir nichts bekannt ist. Bon der Beziehung zu einen, Artikel in auswärtigen Zeitungen ist der Regierung gleichfalls nichts bekannt, ja der« selbe steht sogar mit meiner politischen Ansicht im Widerspruch. Die in der Thronrede gestellten Aufgaben hat die Negierung größtentheils gelüst und erfüllt. Das Vollparlamcnt hat auf volkswirtschaftlichem Gebiete Ersprießliches geschaffen: Die Zolleinigung. die Arlberg. bahn. die Vicinalbahnen n. f. w. Möge dasselbe auch auf politischem Gebiete die Einigung erzielen. Die Möglichkeit ist vorhanden. Wenn auch mit Vorliebe die Schroffheit hervorgehoben wird, mit welcher die Parteien einander entgegenstehen, so tritt doch gegen den Willen einiger Wortführer die Nothwendigkeit hervor, eine Einignng zu erzielen. (Beifall rechts.) Denn diese Einigung ist eine Naturuothwendigkeit. Sollte aber die 3tegieru)lg zur Kenntnis kommen, dass sie ein Hindernis dieser Einignng bildet, so wird sie wissen, was ihre patriotische Pflicht ist. (Lebhafter Beifall rechts.) Die Debatte wird geschlossen. Zu General-rednern werden gewählt Dr. Herbst und Fürst Czar-turyski. Abg. Dr. Herbst bemerkt, die Regierung habe die Finanzlage nicht klar dargelegt, das Deficit nicht richtig angegeben. Der Ministerpräsident hat gesagt, die Regieruug sei zu Beginn der Session in einer schwierigen Lage gewesen, weil sie die Zusammensetzung des Hauses nicht kannte. Wer hätte diese Zu-sammeusetzung kennen sollen, wenn nicht derjenige, der diese Zusammensetzung herbeigeführt hat. Redner wendet sich gegen die Vorwürfe, dass das gegenwärtige Budget und Deficit eine Frucht des verfassungstreuen Regimes ist, und spricht sich weiters gegen die Bestrebungen nach Decentralisation aus. In allen europäischen Staaten äußert sich das Bestreben nach möglichster Centralisation und Einheit, weil dadurch die Kraft der Staaten bedingt ist. Redner sucht nun den Nachweis zu liefern, dass in den einzelnen Zweigen der Verwaltung keine entsprechenden Ersparungen zu erzielen seien- denn die Entlastung des Staates durch Abgabe von Verwaltungsgeschäften an die autonomen Orgalle sei bereits zur Grenze des Erträglichen ge« trieben. Mit der Steuerreform allein, fährt Redner fort. sei es nicht abgethan, es handelt sich auch um die Zunahme des Vollswohles, welches dadurch bedingt wc'de. dass die Steuern zunehmen, ohne erhöht werden zu müssen. Eine nothwendige Bedingung der Besserung der Verhältnisse ist es, dass uns gelinge, das Vertrauen der Bevölkerung zu den öffentlichen Zustäuden und vor allem in die Stabilität der ftaats» rechtlichen Verhältnisse zu gewinnen. Redner kommt auf die Beziehungen zwischen Oesterreich und Deutschland zu sprechen, dereu Intimität die alleinige Bürg» schaft der Aufrechterhaltung des Friedens biete. Redner wendet sich nun gegen den Mmisteipläsidenteu und beruft sich darauf, dass derselbe schon im Memorandum der Ministerminorität im Jahre 1869 sich für Aenderungen an der Veifassung ausgesprochen habe, um die Nationalen zur Theilnahme am Parlamentär», schen Leben, heranzuzieheu. eiu Staudpunkt, den der Ministerpräsident später nicht verlassen hat. Ebenso bedenklich sei die Haltung des Ministerpräsidenten gegenüber dem Vorgehen der böhmischen Bischöfe. Das lafse bedenkliche Eonsequenzen für die weitere Gestaltung der iuneren Verhältnisse erwarten. Unser Volk — schließt der Redner — hat nur den Wunsch, dass man mit den staatsrechtlichen Experimenten endlich aufhöre, dass nicht immer nnd immer, was dem Volke lieb geworden ist, in Frage gestellt werde. (Stürmischer Beifall links.) Abg. Fürst Ezartoryski. der Veneralredner der Rechten, wendet sich gegen den Vorwurf. welchen die Verfassmlgspcntel der jetzigen Regierung macht, dass diese das Versprechen der Thronrede nicht einlöst und wieder Schulden macht. Diesen Weg der Deckung des Deficits habe ja die Verfassungspartei der Regieruug vorgrzeichnet, indem sie seit den letzten Jahren nichts anderes gethan habe. als Schulden machen. Die Decentralisation werde die Verwaltung billiger machen. Es sei bedauerlich, wenn die innere Politik die äußere Politik bestimmt, aber noch bedauer-licher ist es. wenn sich die äußere Politik nach der inneren Politik richten muss. (Beifall rechts.) Nachdem die Abgeordneten Dr. Ruß u»d Neu« wirth einige thatsächliche Berichtigungen vorgebracht, wurde um 3 Uhr die Sitzung geschlossen. — Nächste Sitzung morgen. . Imilleton, Wtlichen Gesundheitsfragen der Stadt y Laibach. I. Hj» "!! ^' ^liedrich Kecsbacher. "sfe.ntliche Gesundheitspflege im allgemeinen. ., Iniview ' (Fortsetzung.) s^stemlich"«. der Magistrat feiner Pflicht, für rillt 3 leiten N?» ?"^ ^ s°rgen, nachkommt, das »^"e Fr.w" kel "örtert werden, für heute foll ch ""den. ob denn, angenom- ,U'. die Ge, " ""d Magistrat thun das Mög- ""' die N'" der Stadt zu" heben und zu >Ü^' Ja ^5. beantworten wir mit einem ent-das in del. Fragen der ^ steh^ euch?/ 7 der Spitze alfer Cultur-^ei>n.' 2 . '^?lich '"it seiuem Bei-5>s!i >gen vm ^ b^ Mechodc. dort. wo man 5«^. ein", ^^^'^l^'^tssterblichkeit eines ^N^ den Ursachen nach- K E." "I, zur Vl^ ^tenntnis derselben auch 7» ^ce?^ derselbeu zu kommen, ist s au sehr vielen Orten den ^< ^rrin1?"^..'""tlere.. Sterblichkeit erheb-^ssm "Usacte ^ Wahrend vor dem durch die 7l '" ^«n äls^.^^.^ ^ eiugeführte? veV- Sterblichkeit in " W.s3 Z"?'" "fischen Städten über '"'d Perfonen un Jahre betrug, ist es gelungen, sie auf 20, 24 und selbst weniger herunterzubringen. Angesichts dieser Thatsache kann der praktische Wert hygienischer Maßnahmen nicht mehr geleugnet, ja nicht mehr bezweifelt werden, und es gibt keine productivere Ausgabe, als die für öffeut-liche Gesuudheitszwecke bestimmte, denn ein Herabsetzen der Dnrchschnittsstcrblichkeit in Laibach um 4 per Mille — und dies ist das mindest Erreichbare — ergibt bei der rund angenommenen Bevölkerungsziffer per 30.000. dass jährlich 100 Menschen weniger sterben. Es ist keinem Zweifel mehr unte:worsen, dafs solche Resultate auch bei uns erzielt werden können, vorausgesetzt, dass man die Sache ernst nimmt, die nöthigen Verordnungen erlässt uud zur Handhabung derselben die nöthigen Organe schasst. Anstatt dessen aber belehrt uns der Stadtphysikcr in seiner Jahres« statistik darüber, dass die Sterblichkeit in Laibach in den letzten Jahren nicht nnr nicht abgenommen, sondern sogar zugenommen hat. Es sind in Laibach m den Jahren I860 bis l868 im ganzen N782 Menschen gestorben, in dem Novennium 1870 bis 1878 aber 8l,94. d. i. in den letzten neun Jahren 1612 Menschen mehr. das ergibt für jedes Jahr ein Sterblichkeitsplus von 201 3 Menschen. Die Sterblichkeit mmmt also in Laibach zu, es ist daher an uns, nach der englischen Methode, den Gründen hiefür nachzuforschen, und wenn diese eruiert sind, die Mittel zur Abhilfe zu erwägen und. wenn wohl erwogen, mit aller Energie auch durchzuführen. Mag auch ein Theil der Schnld dieser Sterb-lichkeltszunahme äußeren Gründen znfallen, z.B. der dem deulfch-französischen Kriege nachfolgenden Pocken, krankheit, der in ganz Mitteleuropa auftretenden Divh- theritis, so ist doch die Hauptschuld der Vernachlässi» glina. der hygienischen Vorsichten in unserer Stadt zuzuschreiben. Zwar hat ein Mitglied unseres Gemeinderathes bei emer Sitznng desselben im vorigen Jahre eine Nachahmung Englands für Laibach als nicht zulässig V..ärt, indem es meinte. London sei eine große Stadt, die also immerhin für ihre Gesundheit etwas thun müsse, während Laibach eigentlich gar keine Stadt, sondern nur das „gröhte Dorf in Kr a in" sei und daher für seine Gesundheit nichts zu thun brauche. Dieser Anschauung ist jedoch einfach die Thatsache entgegenzusetzen, dass England nicht nur für die Ge» sundheit seiner Großstädte, sondern auch für jene seiner Dörfer forgt, sowie dass jene Dörfer in ,Krain, auch die kleinsten nicht ausgenommen, die für die Reinhaltung derselben nicht besorgt sind, ganz exquisit die Herde dcr Epidemien sind. Beweis dessen die große Anzahl ansteckender Krankheiten auf dem Lande, insbesondere Typhus. Blattern, Scharlach u. s. w. Ja noch mehr, das eiuzelue Haus, welches die Reinlichkeit vernachlässigt, wird zum Herd der Epidemie. So konnte gerade in Laibach in zwei Häusern eine Hausepidemic anf sanitäre Uebelstände in denselben zurückgeführt werden. Das eine der Häuser war das Stnbenberg'sche Haus in der Burgstallgasse (der Stadt gehörig) und das zweite war das Haus Nr. 24 auf der Polana (ehemals ..zum Sträuhl" genannl). I" beiden Häusern gicng das ganze Jahr der Typhus nicht aus. Als über Anregung der Aerzte im Stuben, berg'schen Hause, wo das Hofnweau tiefer als das Straßenniveau war. tmher bei Regen U<-t'e'fll'tl,n.qr'l und Wasseistagnationen sta»tfa"den,^me Ech^ung de« Niveaus vorgenommen und »» «VNalchl -Hauje her 694 Vorgänge in Deutschland. Die Bundesraths-Reform, in welche die letzte Bismarck-Krisis ausgelaufen ist, wird ohne Verzug in Angriff genommen, und bereits gestern fand in Berlin eine Plenarsitzung des Bundesrathes statt, an der die meisten Vertreter der Bundesstaaten und insbefondere auch der württembergische Ministerpräsident Mittnacht, der nach der deutschen Reichshauptstadt gereist war, theilgenommen haben und in der über Antrag Baierns die Stempelpflichtigleit auch für Postanweisungsquittungen angenommen wurde. Ueber die Reformfrage selbst soll in dieser Sitzung nicht verhandelt worden sein, da man sich noch nicht klar darüber zu sein scheint, wie weit sich dieselbe erstrecken soll und ob es nicht genügen würde, vorläufig nur dem Unwesen der Substitutionen zu steuern. Nach Berliner Meldungen scheint es indes auch noch nicht festzustehen, ob die Einschränkung der Substitutionen durch einen Präsidialantrag oder auf einem andern Wege erfolgen werde. Die Bremer „Weser-Zeitung" bringt eine Mittheilung, die ein charakteristisches Licht auf die eigenthümliche Verwaltungsorganisation der oberen Reichs« hehörden wirft. Danach soll nämlich der Minister von Putttammer schon mehrere Monate, bevor er seine bekannte Verfügung wegen der neuen Orthographie erlassen hat, dem Reichskanzleramte von dieser seiner Absicht amtlich Kunde gegeben und um Zustimmung gebeten haben, und soll ihm solche in aller Form mit der Unterschrift des Ministers Hof« mann in Vertretung des Reichskanzlers ertheilt worden sein. Auch später, unmittelbar vor Erlass der betreffenden Verfügung, soll er deren Entwurf nochmals dem Reichslanzleramte eingereicht und von diesem wiederum in amtlicher Form die Erwiderung erhalten haben, dass man seitens des Reichskanzleramtes sein Vorgehen in allem Maße billige und seitens der Reichsbehörden sich demselben anschließen werde. Daraufhin sei dann der Erlass vom Cultusminister erfolgt und ebenso vom Marinedepartement und dem Reichsamte für das Innere die Anwendung der neuen Schreibweise angeordnet worden. Fürst Bismarck aber habe dann, als ihm die ersten Schriftstücke mit der neuen Orthographie zu Händen gekommen seien, ohne jede weitere Nachfrage sein bekanntes Verbot erlassen und erst hinterher erfahren, dass sein zuständiger Ver» treter vorher amtlich sich für die Reichölichörden mit dem Vorgehen des Cultusministers ausdrücklich einverstanden erklärt habe. Dass unter solchen Umständen das preußische Staatsministerium für den Cnllus-mimster solidarisch hat eintreten müssen und dass eine Zurückziehung der betreffenden Verfügung mindestens innerhalb des Schulressorts unmöglich war, liegt auf der Hand. Inbetreff des von den Sonntagsblättern Publi-cierten Briefwechfels Bismarck-Bühler über die Ubrüstungsfrage verdient noch ein zweiter Brief Bühlers an den Kanzler Erwähnung. Ersterer erklärt darin, schon die Anerkennung der Möglichkeit einer allgemeinen Entwaffnung gebe die Hoffnung auf ein Gelingen seiner Bestrebungen. Die Weisung Aismarcks an Bühler, seinen Vorschlag den Mächten vorzulegen, fei für den letzteren die Vollmacht sowie die Garantie, dass Fürst Bismarck, wenn die Mächte zustimmen, die Abrüstung unterstützen werde. Er beruft sich anf fympathische Aeußerungen der Königin von England Abfluss aus der Senkgrube, die bei Schlachtungen von Thieren von Blut überflutete und den Inhalt zutage über den Hof rinnen Ueß, in einen unterirdi« fchen Kanal geleitet wurde, hörte der Typhus in beiden Häusern auf. Diesen Thatsachen gegenüber bleibe man uns mit der Phrase, wir seien nicht in England, vom Leibe. Schädlichleiten schaden eben überall, im eigenen Hause so gut wie im Dorfe, im Marklfücken so gut wie in der Stadt, in Krain so gut wie in England, in Laibach so gut wie in London. Wenn also Laibach alles Menschenmögliche aufbietet, um die Stadt gesund zu machen, dann hat die Commune erst ihre Schuldigkeit gethan. Allein selbst da wird es noch Epidemien geben, nämlich die von außen her eingeschleppten. Alle Vorsichtsmaßregeln reichen eben nicht aus, um der Weiterverbreituna. von Epidemien entgegenzuarbeiten, insolange die Weiter-tragung des Infectionsgiftes durch den Luftk^is nicht hintanqehalten werden kann. Aber auch das ist gewiss, dass Epidemien in Städten, die hygienische Vorsichtsmaßregeln unterlassen, viel heftiger und länger dauern, als in gesund und rein gehaltenen Städten. Die Sache steht also nach dem Gesagten so.- der einzelne Mensch sorge für seine Gesundheit, die Eom-mune für die Gesundheit der Gemeinde, der Staat für die Gesundheit des Staates (staatliche Oberaussicht). Haben einmal alle Staaten diese Idee durchgeführt, dann wird es leichter sein, auch der Weitertragung von Epidemien von Staat zu Staat durch internationale Vorkehrungen entgegenzuarbeiten. (Fortsetzung solgt.) , und die Erklärung der österreichischen Regierung bei der letzten Wehrgeseh-Debatte, einer eventuellen Verständigung der Mächte über die Entwaffnung beitreten zu wollen. Mit Bezuglluf die Verhandlungen zwischen Deutschland und dem Vatican meldet man dem „Standard" aus Rom, dass von den ausgewiesenen deutschen Prälaten sich bisher nur der Erzbijchof von Köln bereit erklärt hätte, der Forderung der preußischen Regierung zu entsprechen und sich schriftlich an den deutschen Kaiser wegen Begnadigung und Wiedereinsetzung zu wenden. Die anderen Prälaten hätten dies abgelehnt. Infolge defsen seien neue Unterhandlungen eingeleitet worden, welche darauf abzielen, solche Bedingungen ausfindig zu machen, durch welche den ausgewiesenen Prälaten das Eingeständnis ihres Unrechtes — da sie thatsächlich nur den Befehlen ihrer Vorgesetzten ge» horchten — erspart werden würde. Bezüglich der Unterhandlungen des Vaticans mit Deutschland meldet der „Standard", dass es zwischen den Eardinälen Hohenlohe und Ledochowski zu einem Conflicte gekommen. Ersterer stimmt mit dem Papste in seiner Politik der Versöhnung und Ausgleichung überein; letzterer sieht es auf eine Fortdauer der Uneinigkeit und des Streites ab, indem er sich aufs entschiedenste weigert, die Maigesetze irgendwie anzuerkennen. Bekanntlich ist man in Berlin nicht geneigt, den Grafen Ledochowski, selbst wenn er schriftliche Abbitte leisten würde, zu rehabilitieren. — Die „Nordd. Allg.Ztg." veröffentlicht einen an den Nuntius Iucobini durch die Wiener Botschaft mitgetheilten Ministerialbeschluss vom 17. März, besagend, die preußische Regierung erblicke im päpstlichen Breve vom 24. Februar ein neues Zeichen friedlicher Gesinnung. Die Regierung hofft, dass der erneuten Erklärung über die versöhnlichen Absichten des Papstes auch praktische Folge gegeben werde; sie wird, sobald sie den thatsächlichen Beweis hiefür in Händen hat, von der Landesvertretung Vollmachten zu erlangen suchen, die ihr die Möglichkeit bieten, die von der römischen Kirche als härter empfundenen Vorschriften und Anordnungen zu mildern und zn besci-tigen, und gegenüber der katholischen Geistlichkeit cin entsprechendes Entgegenkommen von Seite des Staates bethätigen. _______ ________ __________ Der Ausfall der englische« Wahlen. Berichte aus England versichern übereinstimmend, dass Königin Victoria von dem Ausfall der englischen Wahlen auf das vollständigste überrascht wurde und dass sie, deren Scharfblick nicht in Zweifel gezogen werden kann, noch kurze Zeit vor der Wahl einer hochstehenden Persönlichkeit, welche auf die Möalich-teit cines Ministerwechsels infolge der Wahlergebnisse hinwies, cin solches Ereignis als ganz ausgeschlossen bezeichnete. Dass die Minister in einer so außerordentlichen Selbsttäuschung begriffen waren, ist noch am leichtesten verständlich. Merkwürdiger berührt, dass die officiellen Wahlagenten in London von der Sachlage gleichfalls absolut keine Ahnung hatten. Die „Times" lassen grundsätzlich lein Mittel unbenutzt, der öffentlichen Meinung den Puls zu fühlen, und sie gebieten über sehr ausgedehnte Mittel in dieser Richtung. „Ganz England" schreibt an die „Times", viele hundert Einsendungen gelangen täglich an das Blatt. Ein eigenes Bureau ist mit deren Sichtung beschäftigt, scheidet diejenigen aus, die nur einen individuellen Standpunkt vertreten, und reserviert zu weiterer Behandlung die „typischen" Schreiben, diejenigen, die von Correspon-denteu ausgehen, die nach ihrer Stellung und Persönlichkeit die Meinungen und Anschauungen einer Ve-völkerungsllasse, eines Berufes, einer Gegend vertreten. Dass dies Bureau der öffentlichen Meinung, wie es nicht zum zweitenmal in der Welt existiert, kein Wetter-zeichen des bevorstehenden Sturmes abgab, erscheint als ein Hinweis darauf, dass es nicht das alte be-kannte England war, das mit dem leitenden Blatt verwachsen ist. welches den Wahlen ihr charakteristisches Zeichen gegeben hat. Ein neues radicates England ist erstanden uud tritt in die Schranken. Es wird allen Ernstes versichert, dass der Botschafter des deutfchen Reiches in London, Graf Münster, auf dem Punkte ist, seine Demission zu geben. Als Grund dafür wird angegeben, dass er den Reichs-kanzler nicht auf den politischen Umschwung, der sich in England soeben vollzogen, vorbereitet und so alle die auf den Triumph der conservative» Partei basierten politischen Verechnungeu des Fürsten Bismarck umgestoßen oder gekreuzt habe. Bis jetzt haben fünf Mitglieder der Regierung ihre Sitze eingebüßt, nämlich Mr. Lowther, der Haupt-secretär für Irland; Mr. Salt, der parlamentarische Secretär des Localregierungsamtes; Lord Vjarmouth, der Controleur des Haushalts der Königin; Sir Graham Montgomery, Vice-Kämmerer, und Mr. Algernon Egerton, der erste Secretär der Admiralität. Die sieben Cabinetsmitglieder, die keiue Peers sind, nämlich Mr. Cross, Sir Michael Hicks-Beach, Oberst Stanley, Sir Stafford Northcote. Mr. Smith, Lord John Man-liers und Lord Sandon, sind indessen wieder gewählt worden. Einer Berechnung der „Times" zufolge wird die liberale Partei, ausfchließlich der Homeruler 340 Mit« glieder im neuen Hause zählen; die Homcruler ^ Schattierungen werden sich auf 00 b,s 6.' ">" Conseroativen kaum über 250 belaufen. D>e ^° ^, besitzen somit 25 bis 30 Stimmen mehr als oic ^ servativen und Homeruler zusammengenommen, werden sich thatsächlich in ganz der gleich"' ^" befinden, welche die gegenwärtige Regierung w Parlament eingenommen hat. „. ^sM Als Mr. Gladstone im Jahre 1^4'"^ des für die liberale Sache ungünstigen AuWM ^ Wahlen die Premierschaft niederlegen ""sste, ' er eines Tages, als er mit feiner Gattm "oi' ^ Spaziergange nach feiner Wohnung 5""^") ' ^ offener Straße vom Pöbel insultiert und "m^ zu seiner Sicherheit in das Haus eines ^ flüchten. Jetzt bereitet ihm London emeu ^H^ vor, der sich zu einer der großartigsten P° >^, Kundgebungen, die man kennt, zu gestalten "" ^l>ll> Man sagt, der Empfang werde die Ovation, "' ^ VeaconMd bei feiner Rückkehr vom AerM" ^ gresse bereitet wurde, gänzlich in den Statte!'! ^ Das Empfangscomitc, das fast ausschMl^ ^ Parlamentsmitgliedern besteht und dessen AM v ^ Mr. Pllmsoll 'ist, erhält von allen Seiten V" ^ tungen, von denen einige Zeugnis von dem ^. liberalen Staatsmann herrschenden EnthusM '" ^ legen. Ein Vewnnderer Gladstones erbietet M,^. r iesiges Bouquet, gebildet aus Blumen aller ^ ^ zu liefern, das der Gattin des Explem'"» ^, reicht werden soll. Ein anderer Liberaler w ^. eleganten Landau stellen, der Herr und «l" h„M stone vom Bahnhöfe abholen und nach deren ">^^ii in Harleystrcct führen soll. Nachdem ^ . ^ diesen Dienst geleistet, soll er "ach Mr. M«^, hel Stallnngcn gebracht und dott als „l'in ^'H,,,ett» Achtnng und Bewunderung für den ""saM " ^. Staatsmann" gelassen werden. Der T^ "^sM knnft Gladstones in London ist noch nicht M "^M sobald er aber bekannt ist, beabsichtigen dle^m ^ und Geschäftslente von Enstonroad und del" ^ auf der Route nach Harleystreet ihre E^„ del Fahnen, Bannern, Gnirlanden u. s. w. z" ^ ^ Gelegenheit zn schmücken, um den Einzug <""- ^ stones in London zu einem wahren Triumph gestallen. Vkrium lit, mut «ompor^^^^^ Hagesneuigkeiten. ^ — (Von dcr Wiener Uni vers'H^l Wiener Universität ward im vergangenen Wnue > ^ im ganzen von 3954 Hörern frequentiert; h>^ j^ 3258 als ordentliche. 087 als außerordentlich^ biert. Die grüßte Hürerzahl wies wie 9"v^ ^f! juridische Facultät. die geringste die theolog'I^^ie, auf die einzelnen Facultäten vertheilten sich ^hici»^ renden in folgender Weise: Juristen 1966, ^ ^te")' 823. Philosophen 971 (hievon 157 PH"" Oie"" Theologen 185. Welch' einen großen Ruf ""'".„s be»" medicinische Schule im Auslande hat, "hel" zF, Umstände, dass sie von 17 Amerikanern. 3^ ^ ßclde'" 21 Nüssen und 17 Serben besncht wurde,' « ^ studierten an derselben zwei Afrikaner «nd "" F< — (Graf Bela Szechenyi.) d«"? cF rische China-Neisende. über dessen Schicksal bett' ^ hel Befürchtungen laut wurden, befindet sich ^ ',« Alt'' Heimreise. Am 7. d. M. hat Graf ("eza ZM "" ^„,'" der 42 Tage unterwegs war, von SzechenYl "^ gi> welchem dieser ihm mittheilt, dass er die ^' <>i„M^ getreten habe und demnächst in Calcutta ^„M werde. Seine Reisegefährten Loczy u»d Kraute^ ^^ von ihm getrennt und dürften vor ihm '" gelangen. an.ltaus^, — (Oesterreich auf der We U" O lnng in Melbourne.) Die Angelegene „i""" theiligung Oesterreichs an dieser A,,ssteUU"^hl °" erwünschte» Fortgang. Täglich mehrt sich ^thc'l'< Industriellen, welche bei dem Comite ih" "/^ ,',! anmelden, und es kann schon jetzt ""M" ^ e dass die österreichische Abtheilung i«,^ zgild °^ noch weit großartigeres und vollständigere» ,^ ^ österreichischen Industrie liefern wird, "^„ey ^, Sidney bot. indem nicht nur die schon u« ^,l, ! , treten gewesenen Branchen reichhaltiger ""^lii'S ^ dern auch solche, die dort fehlten. z»r "'' " „M " bracht werden. Dies gilt ganz besonders " ^W",, Erzeugnissen dcr Kunstindustrie und vo" "' ^a"^ Weinen und Liquenrcn. Es sind. die ^,,,,clt>>>''^ lungen nicht mit Inbegriffen, gegen 2^ ^l ^ig eingelaufen, darunter nenestens z "- ,, ^i« ^ch< Wiener Knnsthandlnngen. der ClauierM" ^ z Bösendorfer, des erzherzoglich Albrech ^,,,,.'^, depots lc. Die Berichte des MssteM"'^. el' ^ Schönberger ans Sidney gestalten M ' ^ »cl ^ lich. Man kann die ganze Ansstellm'g ,^ M,^ betrachten, und die letzte Post brachte ^^^ o ^ Indnstrielle namhafte directe Aufträge. ^,ßel^sj Umständen kann an einem nicht ^ ^ ^„e ö ^t sondern auch materiellen Erfolge in ^c' hiese he-nicht gezweifelt werden, und Trwägu"^ ^,i>i!>l ^ dürften es gewesen sein. welche den H"" des " h»s stimmten, beim Neichsrathe eine Subue'm ^) p/ nehmenK zu beantragen, deren Betrag ( ' 695 fi!r die ^ "'^ b" Nothwendigkeit entheben wird, >veae ',. < ""s der Generalunkosten im Subscriptions-d°r Ä"°^ betreffend, hat sich d'lett .«I m??.^ bekanntlich bereit erklärt, ein Schiff lah iw! k °""" gehen zu lassen. Der Fracht-Quants ?^"s mit Rücksicht auf die erwarteten dtt imn N " Schwergut von 80 st. auf 50 fl. Gold »^."^ Kilo ermäßigt. Locales. Zur Expertise über den Laibacher Morast. Von Baurath Pototnit. Vla^f,""^treitbare Thatsache ist es, dass die welche ^s.' "'sle der beiden Hauptrecipieuten, Roia'i. "'"/ ^'d. die Hochwässer vom Laibacher ^, l,s ?'^ ^zuführen, dass die Ueberfchwem-sl"lde dT 3l ""^"' " ihrem gegenwärtigen Zu-bAvtll>,s.^ voraus etzung nicht entsprechen. Eine nH °be. welche dahe? im Interesse der Morast- ">"H"V^Uem ^' ldsen ist, lmrd sonach die vtthll n t - , "ser heute nicht entsprechenden Maß. ProM W ^""' ^°" ""int b'es die Bestimmung des l"e a-k/ "'ürde aber im vorliegenden Falle sehr ^N/?^.^" slch bloß auf die Bestimmung Vorort ''. beschränken wollte. Nach meiner uu-"«We In " 3"^t ist dieses Querprofil zur Auf-Vmbet'iäi^ ^"chwässer von der Einmündung des Handen ! «auals abwärts schon gegenwärtig vor-Mhrilt' ni>? ^"Ncht. welche allerdings nicht überall bch iu,P l tftndk,, , ^"'"sse der bestehenden Ufer auch nicht v°"dem^ , ' ^^ Sondierungen des Laibachflusses Kaual lll!^ ^ ""' "" "ls demselben der Gruber'jche t>N„Nl ^ "'^"' abwärts durch die Staot bis Kalteu-^'^n' nm- ^'^ ^"^ bcn eben gedachten Kanal ^ Quen!. s", Gütlich, dass bloß eine Erweiterung ^ wobl ^ "' """> sie auch ausführbar wäre, ^»schtcn w"!? leicht möglich ist — zu dem ge-rs sich „. ^'"ltate nicht führen würde, sondern dass ^Nichulm ^legenden Falle hauptsächlich um die !°ud. den ^°"erer Gefalle zu dem Behufe handeln! d'e beiden K^uässern ^e Möglichkeit zu bieten, in! ""' wodur^^"'^" vollständig einströmen zu tön-">!t dech,s.7^lurt die verderbliche Nückstauung und ^, In n,^ -Uiorastüberschwemunlnq behoben wird. lchng s/^^"n Maße und wo soll nun diese Ver-3", ^'V>^^ ^^^ ist das diese Vertiefung ^lNeudeN« ^^uckslchtigung des künftig durchzu-K das Q^'''^uantnms entsprechende Querprofil? ^adtaim ,?""'S"oicht der ganzen Action in den 6^' N,.,^^ ^ bm Grubcr'schen Kanal zu ver-?°tcn ^,,7 t burfteil. die Folgen in dem einen und. ^klich """' im»? Ist überhaupt eine dem Zwecke Agende«'V/ude Vertiefung zur Schaffung einer Munq dp« ' " ""d einer vollkommenen Er-^" übe bau!'^^"bte" Zweckes localer Verhältnisse ?'>gen tziH?"pt durchführvar. und werden die dies« «s'^er m ° ^" ?.^t einen Kostenaufwand erheischen, , " VerlM "!^'^"^ zu erreichenden Nutzen außer "VioH^^,stehen würde? Wird eine Senkung ?""stinen ,.?! "r^^ eventuell die Ueberschwemmungen k!.'3en Or ^ hiedurch. statt die Cultivierung der ^?die^ .^" "leichtern, dieselbe schädigen? Mich? »,w - """ speciellen Vedcichung nicht in 'f" lvenill "°c?""2 gezogen werden? Schon aus sm, "llichfl F"2°" "sieht man, welch' große Ver-?l^ Xe ^'.'.^ ""' halbwegs unrichtigen 5!ö-lllr sH"^"s llegen würde, und wie schwer es si« ^ ist l,i°< 9"l die richtige Autwort zu finden. !>>' olle. ' '^^ der Ort zu technischen Discus-'ei? zur A.,.' ""'ge wenige Bemerkungen dürften l^^er u Ag der ^ „jcht uninteressant l i^ladt ^/^h: ..Mau vertiefe den Fluss durch .It gegeb"°" durch den Gruber'schen Kanal", ist «^ °"f dens.ll, jedoch sogleich verlvickelter, wenn ^' Eine l. " den scientifisch.technischen Maßstab W ^bswia»...^^"üe Vertiefung würde abermals T.I°V^'Zweck nicht erreichen uud ganz die-H^'llcn I?"., wie alle bisler durchgeführten U ?'A /rrÄ"'' .""che ja alle denselben bisher O^ mN Wtk7'^ ^"^' 6me zn große ^^aben- aa,^^ kann nneder bedeutende Nach' ^o li?"°ste, ":w ^ ^ ^"' davon, dass sich hiedurch ^>'" du^"s sehr bedeuw'd steiqem würden! «'!!bigkeV "" alzugroh^s Gefalle die Fluss-^^»SeVP" ^..welche schon im Jahre 1834 im ^''^aßc "U'che tt) bis 12 Fuß betrugen -i» » und d3 ss" "'"eu, dass die Sicherheit >du s°r Uf^ ,,„d ^^z d^ was damit iRell?" «der m n i, »/fahrdet werden löm.te. "H "uss v ^l' künstln Bestilnmungen fest-k'i n ^"den wK" das Quantum jenes Was ers ^^^"Wässeru, ^? "'^t bloß behnfs der nt. l>3"n, H ch ^/"«'""ent. sondern bei jenen ^d '"'"'Nleicl 7z i^^euwartig den Morast über- "'"'s. S b?>^^ c"' K'chwässern abgeführt ^"dalo dieses Quantum bckannt lst. i gibt die Wissenschaft genügende Anhaltepunkte, um ^ hieraus die erforderlichen Factorrn zu ermitteln. Allein 'gerade die Eilnitteluug dieses Quaulums ist in unserem Falle aus Gründen der geognostischen Gestaltung Krams so schwierig, wie vielleicht nirgends sonst. Man ist hin und wieder der Ansicht, dass auch in unserm Falle die zu berücksichtigende Wassermenge durch die Multiplication der Summe der benetzten Flä« chen der gegenwärtigen Qnerprofile des Stadtarmes uud des Grnber'schen Kanals mit der zu messenden Geschwindigkeit gefunden werden kann. Ich bin nicht unbedingt dieser Anschauung. Ich lasse sogar die neueste Theorie der Uuzulässigkcil der Bestimmung der mitlern Geschwindigkeit durch einfache Schwimmer außeracht, obschoii auch hierin die Gefahr unrichtiger Re-sultate liegt, muss aber aufmerksam macheu, dass es sich in unserm Falle nicht bloß um jene Wasserquan« titäten handelt, welche schon gegenwärtig (biimen einer Secunde) abgeführt werden, sondern dass künftighin, wenn der beabsichtigte Zweck erreicht werden soll. hiezu noch jene Wassermasse kommen muss, welche bei Hoch-wässern am Moraste stagniert uud dort die Ueber-schwcmmung bildet. Diesc Staguierung soll cbeu lünf-tighiu nicht stattfinden, was offenbar nur dann ein» treffen wird, wenn jene Ueberschwemmungswässer gleichzeitig mit den Hochwässeru abfließen werden. Die benetzten Profilflääieu werden sonach nach der Vesci-tigung der Überschwemmungen größer sein als die gegenwärtigen, uud köunen sonach diese lehtern nicht als Factoreu für die Zukunft gelten. Das hier zu berücksichtigende Wasserquantum besteht aus der Summe zweier Factoren, und zwar aus den Regeliquantitäten des unmittelbaren Nlederichlags» qebietes und den natürlichen Zuflüssen der rund um dm Morast entspringeuden 52 Flüsfe, Bäche uud Quellen. Allerdings rectisicieren sich die letzteren nach Maßgabe der ersteren, ohne aber dass darum im Principe etwas geäudert wird. Was mm die Rrgrxquau' titäteu betrifft, so dürfte sich dcr Flächeninhalt des uumittelbareu Niederschlagsgcliirtes mit Znhilfe. uahme der Generalstabskarte so ziemlich annäheind bestimmen lassen, und da auch die Niederschlagsmengen nach einem zehnjährigen Durchschnitte bekannt smd (siehe meiue Denkschrift über den Laibachcr Morast), so scheint es, dass sich nach dieser Richtung leine weiteren Schwierigkeiten ergeben würden. Allein es drängt sich die Frage auf, ob wir es bei den bekannten geographischen Verhältnissen unseres Heimatlandes hier nicht auch mit einem mittelbaren Niederschlagsgebiete zu thun habcn, so dass hier das Loitschcr«, Planina« und Laserthal, und zwar nicht bloß mit Bezug auf die Poik und Unz, auf die natürlichen Zuflüsse auf den Morast iustufnciereu. Die Frage uu», besteht diese uuterirdische Influenz, uud wenu sie besteht, wie ist dieselbe iu Rechnung zu ziehen, ist eine äußerst kritische, deren Beantwortung unmöglich von einer einzelneu individuelle» Anschauung abhängig gemacht wer. den kann. ' Man ersieht aus diesen wenigen Andeutungen, an welche sich noch gar viele Fragen anschließen, die wir heute noch unbesprochen lassen, wie nothwendig es ist, dass unsere Morastangelegenheit nicht einseitig behandelt, sondern von einem Vereine vou Fachmännern reiflich erwogen und berathen werde, und dass souach die Expertise auch vou diesem Standpunkte aus unumgänglich nothwendig erscheint. — (Cidesablegung.) Per Herr Statthalter Ritter von Kallina hat vorgestern mittags in Wien in die Hände Sr. Majestät des Kaisers den Eid als Statt. Halter von Mähren abgelegt. — (In Audienz.) Der Polizeidirector von Serajewo, Herr Heinrich Ritter v. Alpi, wurde vorgestern in Wien von Sr. Majestät dem Kaiser in Audienz empfangen. — (Dreihundertjährige Jubelfeier des k. k. Hofgestüts Lippizza) Im Jahre 15W hat der damalig? Regent von Il'nerösterreich. Erzherzog Earl. auf dem Karste, dessen treffliche Pferde schon im Alterthume den besten Ruf genossen, das nuch heute bestehende Hofgestüt iu Lippizza eingerichtet Anlässlich des ins heurige Jahr fallenden 300jährige>, Gedächtnis« tages dieser Errichtung findet über Veranstaltung deS kl. Oberststallmeisteramtes am Pfingstmontage, den I7ten Mai. in Liftpizza eine solenne Festlichkeit statt. Iur Feier des Tages und um die Erinnerung an denselben auch für späterhin festzuhalten, erscheint demnächst auch eine eigene Denkschrift über das Lippizzaner Hofgestüt. — (Armenbüchcr für Krain.) Für das Schuljahr 1880/81 kommen an den Volks, und Bürgerschulen in Krain Armenliüchcr im Geldwerte von 1818 st. 5)2 kr. aus dem l. l. Schulbücherverlage m Wien unent» geltlich zur Vertheilung. Die BezirkSschulrüthe haben die bezüglichen Anspruchschreiben bis zur Höhe dcr auf ihren Schnlbezirk entfallenden Quote bis längstens 31stcn Mai d. I. direct der Direction des k. k. Schulbücher-Verlages in Wien einzusenden. — (Freiwillige Feuerwehr in Bischoflack.) Sonntag, den U.d.M., fand in Nischoflack die diesjährige ordentliche Generalversammlung des dortige» freiwilligen Feucrwehrvereins statt. Den Vorsitz führte dcr Hauptmann.Stellvertretcr Herr Lorenz Sadar. Aus dem hiebei vom Herrn Raimund Karlinger erstatteten Berichte über die Wirksamkeit dieses Vereines in der zweiten zweijährigen Periode des Bestandes, b. i. seit 11. März 1878 bis 31. März 1880. werden uns fol. genDe Daten mitgetheilt: Mit Schluss der genannten Periode zählte der Verein 58 ausübende und A3 unterstützende Mitglieder; im heurigen Jahre haben 14 neue Mitglieder ihren Beitritt zugesagt. Die Vereinseinnahmen beliefen sich auf 807 ft. 30 kr. und die Ausgaben auf 785 si. 3'^ kr. Die unterstützenden Mitglieder haben 269 fl. 44 kr eingezahlt; die Inventarsgeräthe dieser Feuerwehr repräsentieren einen Wert von 3309 st. Die Feuerwehr wurde im Verlaufe dcr zweiten zweijährigen Periode fünfmal alarmiert und war zweimal >m Orte und dreimal auswärts thätig. Der Verein hielt vier Hauptversammlungen, fechsundzwanzig Ausjchuss-sitzuugen, zwei EhrengerichtSsitzungen, sieben Haupt« und sechszehn Schulübungcn ab. Bei der am Schlüsse der Generalversammlung vorgenommenrn Wahl der Func« tionäre wurden folgende Herren gewählt: Lorenz Sadar zum Hauptmann, Andreas Slabmt zum Hauptmann» Stellvertreter und Vercinslaisier, Raimund Karlinger zum Adjutanten, Johann Triller. Anton Gaber und Gregor Dolcnz zu Vertrauensmännern; Theodor Faul und Franz Petcrnel zu Steigerleitmännern; Franz Ie-sl'nto und Georg Gusell zu Sprihenleitmimnern; Wenzel Pliyer uud Blasius Pegam zu SchuhmannschaftK-Üeit-männer». — (Bedeutendes Schadenfeuer) Die eine halbe Stunde von Senosetjch in Innerlrain entfernte Ortschaft Niederdorf wurde kürzlich von einem bedeutenden Brandunglücke heimgesucht, dem die Gehliste von sechs Grund' und Kaischeobesitzern nebst den meisten Fahrnifse» und rmem The,le deS Viehstandes zum Opfer fielen. Der durch den Brand angerichtete Gesammtschade belauft sich aus 5000 st. und war nur zum kleinsten Theile versichert. Das Feuer kam, wahrscheinlich aus Un-volsichtigtcit eines der Dienstleute. gegen 9 Uhr abends im Gehöfte des Grundbesitzers Gregor Su^a zum Ans-bruche und griff, durch die Trockenheit und die Herr» schenk heftige Bora begünstigt, so rasch um sich, dass binnen ganz kurzer Ze,t sechs Gehöfte nebst allen Wirt« schaftsgebäuden in Flammen standen und trotz der bald am Brandplahe erschienenen Feuerspritze aus Senosetsch nicht gerettet werden konnten. Auch zwei Menschen, dir 6ljährige Inwohnerin Getrud Fernetiö uud deren dreijähriges Enkelkind Jakob Fernetii, wären bald nms Leben gekommen und wurden nur durch das muthige Eindrin-gen mehrerer beherzter Männer zwar besinnungslos und schon halb erstickt, aber noch lebend aus dem brennenden H.iuse gerettet. Vom Viehstand- sind I Knh, I Schwein, 6 Ferkel, 21 Schafe und 14 Lämmer in den Flammen umgekommen. Von den durch den Brand betroffenen Besitzern wurden folgende in nachstehender Höhe geschä« digt: Gregor Suöa mit 1500 fl, Valentin (lehovin mit 1200 si. Anton Moze mit 1500 fl.. die Kaischenbesiher Jakob Godnic mit 500 fl. Ursula Hreötal mit 100 ft. Josef Bellanc und dessen Inwohnerin Gertrud Fernetil mit 200 si. Außer den beiden Erstgenannten, welche bei der „Iiiunion6 u,6liu,t.j<:a äi «ieurtk" mit 350 fl.. beziehungsweise (>00 ft., in Versicherung standen, war leiner der Vefchädigten feucrvrlsichert. Zur Linderung ihrer Nothlage hat die l. l. Bczirlshanptmannschaft Adelsberg eine Sammlung milder Gaben im Bereiche ihres Bezirkes eingeleitet. Bei der Bewältigung des Brandes sowie der Rettung der bedrohten zwei Menschenleben hat sich nebst mehreren anderen Männern besonders der Grundbesitzer Josef Ielen aus Senosetsch hervorgethan. — (Selbstmord) Der Grundbesitzer und Gemeinderath Johann Razpotnil in Razpotje im Bezirke Littai hat sich zu Beginn der vorigen Woche auf dem Dachboden feines Hanfes erhängt. Der Unglückliche dürfte die That im Zustande momentaner Geistesverwirrung Verübt haben, da nmn schon seit längerer Zeit Spuren von Tiessinn und Melancholie an ihm bemerkt hatte. Schon im vorigen Jahre wurde er nur durch die rechtzeitige Dazwischenlunst eines Nachbars von der bereitb vorbereiteten Ausführung seines Selbstmordes abgeholte», und auch seinem Weibe gegenüber hatte er bereits wiederholt die Absicht ausgesprochen, sich das Leben zu nehmen, das er angeblich nicht länger mehr zu ertragen vermöge. — (Aus dem Gerichtssaale.) Die aus Seisenberg in Unterlrain grbiiitige 22jährige Dienst« magd Anna Koievar hatte sich diesertage vor dem Landesgerichte in Trieft des Verbrechens des Dirliftahls zu verantworten. Dieselbe war beschuldigt, ihrem letzte» Dienstherr» Carl Pctinello in Trieft aus seinem Schreibtische einen Betrag von 200 ft. gestohlen zu haben. Die Angeklagte, bei der überdies auch der volle gestohlene Geldbetrag vorgefunden wurde, war ihrer That geständig, infolge dessen sie vom Gerichtshofe des Ver-brechens des Diebstahls schuldig erkannt und zu vier-monatlicher, durch Fasten verschärfter schwerer Kerker« strafe vernrtheilt wurde. — (Spar- und Vorschussverein fiir Süd bahn bedien stete.) Wie nns seitens der lUer> einsleitnng dieser Genossenschaft mit unbesch'älikll-r Haftung, welche kürzlich in Wien ihrc diesiährigl- General-Versammlung abhielt, mitgetheilt wird. betrug die ^l,l. gUcl erzähl derselben im vlrsiosl«""'Verems,al)re lvtzb, «9« die Einlagen der Mitglieder haben sich im Jahre 1tt?9 von 186,095 ft. 20 lr. auf 197.379 fl. 1 lr.. daher um 11.238 fl. 81 lr. oder 6 Procent gehoben, die Verzinsung der Einlagen wurde mit 8 Proccnt fixiert. Der Geldverkehr betrug 494,705 fl. 75 lr. Der Um« sah im Vorschussgeschäfte hat sich auf 396.374 fl. 92 kr. gesteigert. Der Obmann Herr Oberinspector Franz Domenego wurde wiedergewählt und der Vereins« vorstand durch die Herren Inspectoren Schottner und Köstenbaumer und Secretär Groß. der Ueberwachungs« Ausschuss durch Herrn Concipisten Lamprecht com-pletiert. Neueste Post. Olistinal«Telegramme der „Laib.Zeitung." Wien, 13. April. Vor der Abstimmung über den Dispositionsfond weist Ministerpräsident Graf Taaffe darauf hin, dass in der Budgetdebatte des Jahres 1870 Skene erklärte, der Dispositionsfond müsse angesichts der Parteiverhältnisse Oesterreichs jeder Re« gierung bewilligt werden. Er betrachte die Bewilligung nicht als Vertrauensvotum und werde, wenn ihm der Dispositionsfond bewilligt werde, denselben in dem Sinne verwenden, wie Skene seinerzeit gemeint, näm« lich zur Abwehr. In der Specialdebatte wird der Titel „Kosten ofsicieller Zeitungen" mit der Ausschuss« resolution angenommen, welche die Regierung auffordert, einen detaillierten Gebarungsnachweis der offiziellen Zeitungen vorzulegen. Die Resolution Hofers, eine Verpachtung der officiellen Zeitungen zu erwägen, wurde dem Budgetausschusse zugewiesen. Der Titel „Verwaltungsgerichtshof" wurde angenommen. Paris, 13. April. Das Subcomitc des Audget-ausschusses beschloss, nachdem die Streichung des Cultusbudgets beantragt war, im Principe die verlangten Credite zu votieren, jedoch unter der Beoin« aung, d^.ss der Clerus sich den Institutionen des Landes nicht feindlich zeige. Rom, 13. April. Die Kammer wählte den ministeriellen Candidaten Coppino zum Präsidenten. Bukarest, 13. April. Die Kammer genehmigte den Handelsvertrag mit England. Constantinopel, 13. April. Da« türkisch-montenegrinische Übereinkommen wurde gestern unterzeichnet; es bestimmt eine zehntägige Frist zur Räumung der an Montenegro abzutretenden Gebietstheile. Wien, 13. April. In der Specialdebatte über das Budget wurden die Paraqraphe 1 bis 4 nach dem Auischussantrage angenommen, jedoch die Bewilligung des Dispositionsfonds in namentlicher Abstimmung mit 154 gegen 152 Stimmen abgelehnt. Pest, 12. April. (Frobl.) In der gestrigen, unter Vorsitz Sr. Majestät abgehaltenen gemeinsamen Mini« sterconferenz wurde, wie die ..Pester Correspondenz" erfährt, der Text des Gesetzentwurfes über Modification des Wehrgesetzes endgiltiq festgestellt. Eine der wichtigsten Bestimmungen dieses Gesetzentwurfes ist, dass in Zukunft auch die zum Einjahria.-Freiwillia.ell-dienst Berechtigten zur Losung zu erscheinen haben und nicht mehr ausschließlich in die gemeinsame Armee eintreten, sondern je nach Losnummer entweder in die gemeinsame oder in die Honved-Armee, respective in die Landwehr. Die Bedingungen für den Freiwilligendienst bleiben im wesentlichen die bisherigen. Der Gesetzentwurf wird in lurzer Zeit den Legislativen unterbreitet weiden. Pest, 13. April. (Presse.) „Magyar Orszag" meldet, dass Honvedminister Szende nur bis zur Er« ledigung seines Budgets Mitglied des Cabinets bleibe und sich dann ins Privatleben zurückziehe. Das genannte Blatt will erfahren haben, dass General Ernst Hollan zum Nachfolger Szendes auserseheu sei. Budapest, 13. April. Das Unterhaus wählte mit 172 gegen 62 Stimmen den Communications-Minister Pechy zum Präsidenten. Hamburg, 12. April. (N. fr. Pr.) Ein in die Elbe eingelaufener englischer Dampfer, „AlmwiekCastle", angeblich mit Kohlen nach Venezuela, in Wirklichkeit mit Waffen und Knegsbedarf nach Valparaiso bestimmt, gerieth gestern nachmittags in Brand, welcher bis heute mittags fortdauerte. Das Schiff ist zerstört, die Ladung, darunter 20,000 Schusswaffen, ferner Lederzeug und Uniformstücke, wurden vernichtet. Drei leichte Fahrzeuge mit 3000 Centner Pulver, welches der Dampfer einladen sollte, lagen an der Langseite desselben, als der Brand ausbrach. Es gelang jedoch rechtzeitig, diese Fahrzeuge zu entfernen. Das Schiff und die Ladung sind m England mit 98.000, hier mit 750.000 Mark versichert. Diplomatische Reclamationen mit Peru wegen beabsichtigten Bruches der Neutralität werden erwartet. Paris. 12. April. (Frdbl.) Die infolge der Hartmann-Affaire zwischen hier und Petersburg ent« standenen Differenzen dürfen als vollkommen beseitigt betrachtet werden. Fürst Orloff kehrt am 2. Mai be-stimmt nach hier zurück, um die Leitung der Botschaft wieder zu übernehmen. London, 12.April. (Wr.Allg.Ztg.) DieKönigin soll Samstag abends hier eintreffen. Der Colonien-minister Sir. M. Hicks-Beach reist heute von Baden-Baden ab. Dass die Regierung vor Zusammentritt des Parlaments zurücktritt, gilt nunmehr als sicher. Rückständig sind noch 24 Wahlen. Die Majorität der Liberalen über Conservative und Homeruler beträgt 64 Stimmen. Die „Morning-Post" glaubt sicher zu wissen, dass Gladstone Premier wird, und kündigt weiter an, dass Lord Kimberley Botschafter in Wien werde. Die gemäßigten Liberalen wünschen allgemein, dass Granville oder Hartington die erste Stelle einnehme. Zufolge eines Gerüchtes steht die Verlobung der Prinzessiil Beatrix mit einem deutschen Prinzen bevor. London, 13. April. Das Uebungsschiff „Ata-lanta", welches mit 300 jungen Seeleuren im Oktober eine Uebungsfahrt nach Westindien antraf wird vermisst, seitdem dasselbe die Bermuda-Inseln am 3Isten Jänner verlassen. Das Kanalgeschwader ist zur Aufsuchung des Schiffes abgegangen. Petersburg, 12. April. lWr. Mg.Ztc,.) Dcr Zustand des Fürsten Gortschatoff ist ein hoffnungsloser. Die Aerzte glauben, dass die Krisis infolge einer Lähmung der Gedärme eintreten werde. Telegraphischer Wechselcurs vom 13. April. Papier. Rente 73 80. — Silber - Rente 74 20. — Gold Rente 89 85.— 1860er Ttaats.ylnlehen 130 25, - Vantacticn 840. - Creditactien 267 90. — London 1l8 85. — Silber -. — K. l. Münz.Ducaten 5 53. — 20-Franken.Stückc 9 45°/,., -100'Neichsmarl 5645, Kandel und Volkswirtschaftliches. Rudolfswert, 12 April. Die Durchschnittspreise stellten sich auf dem heutigen Markte wie folgt: st, ^ lr. fl"^lr. Weizen pr, Hektoliter — — Eier pr. Stück . . — I Korn «--------Milch pr. Liter . . - 8 Gerste „--------Rindfleisch pr. Kilo . -52 Hafer „ 3 25! Kalbfleisch „ __ l0 6°, um 15° über^dem^^. Verantwortlicher Redacteur: Otto mar »amb^r^ D Für die vielen Acwcisc herzlicher Theilnahme > M während der langen Krankheit und beim «UN » M folgten Hinscheiden unseres theuren Kindes > W sowie für die schönen Kranzspenden sp"^?«e- W ^ trauernden Hinterbliebenen allen Freunden un» » ^ kannten ihren innigsten Danl aus. W > Familie Birschitz- > W Lalbach, den 14. April 1880. > W Mit ticfqcfühltem Schmerze geben wir allenH^ ^ wandten, Freunden und Bekannten die traurige ^„ W richt von dem Hinscheiden unserer innigst g" ^ M Tochter und rücksichtlich Schwester. Schwägerin M Tante, des Fräuleins » Marie Deu, W welche gestern um 11 Uhr nachts nach langem MA M hasten Leiden im 24. Lebensjahre, versehen "» « heiligen Sterbcsacramenlcn, ruhig entschlumme ^ W Das Leichenbegängnis findet Donnerstag.. > 15. d. M., um 3 Uhr nachmittags vom Stcrbch»"' M Ncugassc Nr. ü aus statt. . „..^ereN ^ Die heiligen Seelenmessen werden m m^ ^ Kirchen gelesen werden. W Laibach am 13. April 1«80. W Iofefine Deu, als Mutter. Dr. Eduard Deu, H°lH, M Gerichtsadvocat: Toussaiut Deu, t.t.Genchtsaoi ^ W als Brüder. Sofie Krause geb, Deu; «!'"" Mü ^____Neerbigungsanstalt be« ssmn, Dobtllet^^^^MD^ ----------------------------------—^^igell Unseren geehrten P. T. Abonnenten M l" Notiz: Die dieswüchentliche Nummer des Wazav fällt aus. ^a,ldll"3-. Jg. v. Kleinmayr k Fed. BambergsV»^^ ^< 3^l)l'^I)tVl(!)^ ^"' ^'^ ^"^' ^ ^^ ^" "'^^ besonders belebte Verkehr war im allgemeinen von einer günstigen Stimmung getragen und zeigte sich insbesondere a"> ^ »ell» war« Vavierrent«........7385 73ft5 VUberrmte........74 25 74 35 «oldrente.........89 S0 W — Uose, l854........ 124-. 124 25 . I860........ 13025 13075 . I860 (zu 100 fl.) . . 13» — 134 - . 1864........ 1742.°. 1747b llng. Prämien.AnI..... 114 - 11420 «redlt'L.......... 178—17850 «udolls-U.........19— 18 50 Prämienanl. der Btadl Wien 118 40 118 70 Donau.Ntgulierungs'Los« . . 113-..... 113 25 Domänen. Pfandbriefe . . . 146 75 147-Vesterr. Schatzsch«int 1881 rück« zahlbar......... 101 25 101 75 vesterr. Echahscheine 1832 rück» zahlbar........ 102 102 50 Ungarische Goldrente .... 106 50 10« 60 Ungarische Elsenbahn-Anleihe . 12« 2b 126 75 Ungarische ltisenbahn-Anlelhe. Mmulativstücke...... 12625 12675 Anlehen der Stadtgemeind« Wien in V. V...... l027ä --. »«lb Wai« Gruudentl«ftun«s Vbligatisuen. Böhmen.........103— l04 Niederösterreich......104 50 105 — Galizien.........9340 99- Siebenbürgen.......92-- 92-50 Temeser Vanal......91 50 92 50 Ungarn..........92 50 93 - Actleu von Vanlen. Nnglo.Ssterr. Vanl..... 1b3— ,53f,0 Creditanstalt ....... 288 40 233 60 Depositenbank....... 2!6l>0 2,? — Creditanstalt. ungar..... 273'25 273 50 Oesterreichisch.ungarische Vanl 841' - 843 — Unionbank ........ 112 10 N230 Vertehrsbant....... 133 50 134' Wiener Vantverein..... 143 25 143 75 Nctien »«n Iransvsrt Unterneh-«nngen. ««lb Ware Nlföld.Bahn .......15775 158'— T>onllu.Dampfschiss,.Gesellfchllsl 610 . 612 - Elisabeth.Weslbllhn.....191 - 19150 FerbinllndS.Nordbahn. . . 2440-2445 — »elb war« Franz.Ioseph-Vahn . . . . 170 - 17050 Oalizische Carl »Ludwig « Nahn 265 50 266 — Kaschau-Oderberger Vabn . . 128 75 129 95 Lemberg-Czernowitz« Bahn . 163 75 !69 — Lloyd. Mesellschast.....865— 6«? -- Oesterr. Nordwestbahn .... 166 75 167 25 « Ut. 2. . 170 — 17050 Rudolfs'Vahn.......l62 16250 Ttaatsbahn........279-280 — Südbahn.........8150 88^.. Theiß.Bahn........247 _ 24? 50 Ungar.-galiz. Verbindungsbahn 13» - 138 50 Ungarische Nordostbahn . . . 143 - 14^50 Ungarische Westbahn .... 14850 149'-Wiener Tramwau-Gesellschaft . 244— 244 50 Pfandbriefe. Mg.öst.Äobencredltanst.si.Od.) 120- 120 50 ^ ^ . (i. Ä.-V.) 102 20 102 40 Oesterrcichisch»ungarische Vanl 103 6a 103 80 Ung. Vodencredit-Inst. (N..«i.) 102 75 103 . Prlsritats'Vbligatisnen. Elifabeth.B. 1. Em.....99— 99 25 Ferd-Nordb. in Silber . . . 107' 10750 -------------------------^'«°>5 ssranz.Iosevh'Vahn - - ' ' il)6b" ,gl^ Gal. Carl-Lubwig-V,. l. E"- .^?5 ^5^ Oesterr. Nordwest.Hahn < ' 84 ?^ 7^0 Slebenbürger Nahn . > ' ' i?ij?^ ^^ G,,d 100'^. "" Hnalo'^ stachtrae-'.Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papierrente 73 75 bi» 7ii35. SUberrente 74 lä bis 74 25. Volbrente 33 80 bi« 8',) 90 ilredit 23750 bis 238 1b3 W. London 11s 80 bl« 11890 Napoleon» 3 4H'/, bl« 9 4ti.