Nr. 163. Freital,, 19. Juli 19M. 126. Jahrgang. Mbacher Zeitung Vläunmerationbprels: Mil Pnstvcrlendu»g: ganzMrig 3« ii, balbjäliriss lü li. Im Kontur: ganzjährig « ll, halbjäliriss il X. Flir die Zustellung in« Haus acmzjählig 2 «, - InsertiouSgcbUhr: ssür lleinc Inlerate bis zu 4 Zeilen 5» l>. grützere per Zeile :^i k- liei öslerrn Wiedeihullmgen per Zeile U b. Tie »Lail'ncher Zeitung» erschein» täglich, mit «usnlllimc der Eum». »ud steiertaqe. Tie Administration befintxt sich ttongrrl'plaV Nr, li, die Rldaltion Talniatlügasse Ätr, 10, Lprccksttmden der Redaktion von « bis l<> Ubr »«» mittagö, Unsranlierlc Vrirs^ lurrdcn »ich! ansscuomüi!'!!, '^icüinllrivie in^t znrnclgcstrllt. Amtlicher Geil. Seine k. und t. Apostolische Majestät habeil init Allerhöchster Entschließung voin N. Juli d. I. dem Hofrate bei der Landesregierung in Laibach Tottor Reinhold Ruling Edlen von Nii dingen anläßlich der erbetenen llbernahnie in den dauernden Ruhestand den Nitwrstand mit Nachsicht der Tare allergnädigst zu verleihen geruht, Den 17. Juli 1907 wurde m der t. l. Hof« und Staats« druckerei das XXI. und XI.IX, Stück der italienischen und das 1.XI. Stück der böhmischen Ausgabe des Reichsgesetzblattcs ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Geil. Das Regierungsjubiläum Sr. Majestät des Kaisers. Zu dein vom Abgeordneten Lueger angekiindig-ten Vorschlage, betreffend die Feier des 60jährigen Regierungsjnbiläums Sr. Majestät des Baisers schreibt das „Ncue Wiener Journal", es sei eul glücklicher Gebanke, die Alters- und IiwaliditätZversor-gung. die in einem Abgeordnetenhaus? des allge-ineinen Stimn,rechtes gewiß als ein Rechtsanspruch empfunden werde, durch ein,? umfassende und cni-schlossene Handlung aus dem gewöhnlicben pariainen tarischen Entlvicklnngsgange herauszuhebeu. Das Gefühl des Dankes für den Monarchen, unter dem Österreich politisch zum modernen, demokratischen Staate geworden ist, habe den Hebel geboten, womit das große Wert auf einen Ruck aus dem aladenw schen VorbereitumMadium empor- und in das Geleise gehoben wurde, ans dem es seiner Vollendung entgegengehen tonne nnd müsse. Das „Neue Wiener Tagblatt" erblickt in der würdigen Art, iu der der Antrag erledigt wurde, dic erste schöne Feier des Regierungsjubilänms Tr. Majestät. Des Kaisers Wunsch seien Akte der Humanität: mit der Erfü,ung de-s kaiserlichen Wnnsches entspreäje das Parlament zugleich einem Gebote der sozialen Entwicklung. Die „TentM Zeitung" sagt: Vor der Größe der Idee trete alles andere zurück, auch der beispiellose Erfolg, mit dem sie zündend eingeschlagen im Hause des allgemeinen Stimmrechtes. Sie werde heule iu allen Gauen Österreichs bekannt werden nnd boi allen Völkern, in allen Bevölkerungsschichten ebenso enthusiastisch aufgenommen Nx'rden, wie gestern von deren Vertretern im Parlament. Das „Grazer Voiksblatt" rühmt den Vorschlag, der die Verwirklichnng des dringendsten aller volts-srenndliclieii Werke, der Alters- und Invaliditäts^ Versorgung, in die nächste Nähe rücke. Was la^se sich Herrlicheres denken als Denkmal für Se. Majestät, den Spender des allgemeinen Wahlrechtes, als jenem großen Volkswelrke für ewige Zeiten den Allerhöchsten Namen zu geben. Der mit einein Beifallssturm im ganzen Hanse ausgenommene Antrag sei von allen nicht engherzig Emppfindenden als de»r Ausdruck echt patrioifchcn Denkens vei-standen worden, das Kaisertreue mit der Liebe zum Volke ver^ binde. Rußland und Japan. Aus London wird der „Pol. Korr." von unterrichteter Seite über den Stand der Verhandlungen zwischen Rußland und Japan bezüglich der Fischereigerechtsame der beiderseitigen Untertanen vor der russischen Pazifictüste geschrieben: Es wnrde in dieser Angelegenheit eine sichere Grundlage zunächst da durch gewonnen, daß man die in Betracht kommenden Reviere in zwei. Kategojrien schied, in diejenigen der Flüsse, Flußmündungen und Buchten und in diejenigen des Meeres. Man einigte sich ohne Mühe dahin, daß russische und japanische Untertanen auf offener See gleiclie Berechtigung zum Fischen erhal-ten füllen. Rußland fetzte jedoch noch die Klausel durch, daß die Eingeborenen und wirklichen Kolonisten der beziiglichen Kiistenslriche vor Japanern nnd russischen Nichttolonisten den Vorzug haben sollen, sich Fischereigründe zu wählen. Damit wollte man nicht nur die Rechte der ursprüngliche!, Bewohner der Distrikte schützen, sondern auch die Kolonisü'rung ermuntern. Es kann nicht überraschen, daß über Ein-reihnng bestimmter Bezirke in eine der beiden erwähnten Hauptkategorien im Laufe der Verhandlungen Meunlngsverschiedeicheiten entstanden, die beson- ders betreffs der Amurmündung und des Tartarischen Golfs hervortraten, Nx'la> den russisch gebliebenen Teil Sachalins von dein Festlande scheidet. Japan be-hanptete, das breite Mündungsgebiet, sowie die genannte Enge müßten als offene See angeschen werden, während Rnßland sie in, die zweite Kategorie rechnen wollte. Da mm in dieser die russischen Untertanen allein Fi scher ei gerechtsam e erhalten, sollten — eine Bestimmung, die natürlich erst nach längeren Verhandlungen durchgesetzt worden war -^ so kam es allein daranf an, in welche Kategorie das Amnr-Mündungsgebiet und die Enge einbe^ zogen worden. Schließlich wurde — nicht ohne Schwie^ rigkeiten und Stockungen — der mosw« viv^illli vereinbart, daß anch japanische Untertanen in diesen Gewässern Fischereilonzessionen erhalten können, aber mit der Einschräukung,, daß nur russische Untertanen n!ls Fischer und Arbeiter zur Verwendung kommen dürsen. Bei der Burteilnng der Haltung beider Mächte nnd des Grades ihwr Nachgiebigkeit darf man nicht außer Acht lassen, daß die Iahreis-zeit zu einer Beschleunigung drängt, und daß die Fischei-eislotten auf die Entscheidung warten, die in kurzer Zeit bevorsteht. Im übrigen empfiehlt es sich, die Verständigung zwischen den beiden Mächten über die Handelsfrage in Ostasien abzuwarten. Es ist gewiß ein für die gesammte internationale Politik erfreuiches Ereignis, daß loeitere Fragen, fast die letzten, zwischen den beiden früheren Ki'ieafüh-renden zn befriedigender Erledigung gelangten. Anderseits ist aber alle Vorsicht gegenüber den Ve^ richten geboten, welche nnn auch schon den Abschlnß eines allgemeinen Vertrages zwischen Rnßland und Japan nnd sogar dessen baldige Unterzeichnung ankündigen. Vom Abschlüsse eines allgenieinen Ver-träges zwischen den beiden Mächten ist in unterrich» telen sslreisen bisber nichts bekannt. Politische Uebersicht. Laib ach, 16. Juli. Das „Fremd«:iblatt" sagt, das Ergebnis der Tage von D e s i o und N a c c o n i g i entspreche voll-ans den Erwartungen und Wüuschen, die die Publizistik Italiens und Österreich-Ungarns an sie geknüpft Feuilleton. Streik. Von H'ctul' Fllingeu. (Fortsetzung.) Die wohnten in Spelunken, nannten einen elenden Tisch, eine Bank nnd einige Strohsäcke ihr eigen und lebten schlechter als die Zigeuner. Aber wo es Unfrieden zu stiften galt, da stellten sie ihren Mann; da hatten sie den großen Mund lind deklamierten von Ungerechtigkeit und Unter-drückuug. Sie waren es anch, die Wilhelm immer hänselten, weil er seinen Lohn nicht sinnlos durch die Gurgel jagte wie st?. Gar häßliche Spitznamen hatten sie für ihn erfunden, womit fic ihn beständig reizten. Als ob dieser weiße Rabe ein uuerträgliäies Ärgernis sür sie gewesen wäre. Aber Wilhelm achtet.? ihrer gar nicht. Seine Gedanken gehörten seinem Wort und seinem Heim. Lachenden Mundes stürmte er abends in seine Stube nnd tollte mit Marie und den bindern, als hätte er den Tag irgendwo im Grünen verschlafen, statt sich in den Unbilden des Wetters so rastlos abzumühen. Marie horchte auf. Unten knarrte das Tor. Jetzt kam ein Ächzen der Holzstufen herauf unter schweren fremden Tritten. Nein — das war Wilhelm nicht, — Und doch war er's. — Blaß, mit traurigen Augen kam,er herein. Er küßte seine Frau, die ihm entgegen eilte, unH drängte sie dann sanft von sich. „Sie haben den Streik beschlossen!" sagte er. Sie sehten sich einander gegenüber an den Tisch. Keines wollte das andere in die trüben Ahnungeu der eigenen bekümmerten Seele hineinblicken lassen. Dann fingen sie an, an den ernsten Dingen vorbei Zn sprechen. „Wie viel Geld hast du uoch, Marie?" Die junge Frau zog ihr abgegriffenes Porte-tnonnaie aus dem Kleid und kippte den Inhalt anf den Tisch. Sie zählten. „Übermorgen gibt's noch einmal den vollen Lohn —" „Ob sie's zwingen, daß alle ausstehen?" „Freilich zwingen sie's!" „Und die Bauherren?" „Sie müssen LZ jetzt wahr machen, was sie angedroht haben — aussperren!" „Soll mich wundern, wer länger aushält," sagte Marie, ans einem Grübeln aufschreckend. „Mich auch — soll mich sehr wundern," erwiderte Wilhelm; dann nach einer Panfe: „Die zwei Millionen in der Streikkasse halten lange vor. Sind zwar viel hungrige Mäuler zu stopfen —" „Wenn wir nur alle gesund bleiben," tröstete die junge Frau. „Drei Mart' fünfzig kommt täglich aus mew Teil," nahm der Mann wieder- das Wort. „Ich will niir's schon einteilen, Wilhelm." Wieder blieben sie minutenlang stumm. „Da ist es also jetzt noch nichts mit dein Sparen Marie." „Wir find noch jung, Wilhelm!" Wenn alles geblieben wäre wie bisher, hätt' ich mir in sechs Jahren 'ne kleine Ackerwirtschast ge-kauft." „Dazu wird es wohl auch so noch aushauen." „Meinst du?" „Wir wollen sehen." Der Mann erhob sich. Jede Bewegung fiel ihm hei,te so schwer. Er nahm die Lampe ans dein Gc-häng nnd ging, von Marie gefolgt, ins Wohnzimmer. Sie traten an das Bett, in dem die beiden Ältesten schliefen, ein Bub und ein Mädel, Prächtige, Pausbäckige Blondköpfe. Dann an die Wiege nut dem Jüngsten. Wilhelm fetzte die Lampe ans den Tisch. Er wendete fich ab, und die junge Frau sah, wie er mit dem Handrücken verstohlen über die Augen fuhr. Die Nacht wollte kein Ende nehmen. Wie eine Erlösnng kam der Morgen. „Noch einmal und dann noch einmal," sagte d?r Mann beim Abschied, „dann hab' ich Ferien." In der Tür drehte er sich um: „Wenn sie. nicht aussperren, Marie — dann arbeite ich. Ich will's und bm zufrieden — keiner soll mich hindern." Aber es kam nicht dagn. Die Unternehmer woll« ten es diesmal aus eine Kraftprobe ankommen lassen. Die Bauten wurden geschlossen. Auch die Willi, gen blieben zum Feiern verdammt. Marie suchte zu helfen. Während Wilhelm die. Kinder beaufsichtigte, wanderte sie von GescMt zu Geschäft, um Näharbeit zu erbitten. Endlich wurde sie angenommen. Fr einstrahlend kam sie mit einem Bündel Musen an. Die, alte Singennaschine, aus der Kindheit her, wurde in Stand gesetzt, und nun hob eiu Nattern nnd Sticheln an vom frühen Morgen bis in die späte Nacht. (Schluß folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 163. 1524 19. Iull 1907. hatte. Minist«- Tittoni habe sich seit Jahren als ein leitender Politiker bewahrt, der auf Grund vorzüglicher diplomatischer Sachkenntnis sei:: Nessort ulit Tatkraft und mit ruhiger Vorsicht verwaltet, als oin patriotischer Staatsniann. der scharfen und nüchternen Geistes der Entwicklung Italiens mögliche und erfolgreiche Wege vorzllZeichlien bedacht ist. Die Gel tnng seiner Persönlichkeit wirkt gewichtig mit, wenn heute das Ergebnis von Desio bei uns mit solch sympathischen Gefühlen begrüßt wird. Hat doch während seines ministeriellen Wirkens jener allmähliche Umschwung in den öffentliä>en Kundgebungen Italiens begonnen, durch den das Mißtrauen in die öfterrci^ chisch>ungarische Politik, das von einen: Teile der dortigen Presse bekundet wurde, einer gerechteren Würdigung weicht. Das über die Verhandlungen in Desio veröffentlichte Kommnniqu<5 bilde die Beslä^ tignng eines festen, dauerhaften Zustandes, welche den diplomatischen Bestrebungen beider Mächte auf allen Gebieten die trefflichste Förderung bereiten und damit auch die Basis ihrer von konservativen Absichten beseelte-: Balkanpolitit wesentlich und andauernd kräftigen wird. Dieses Dokument verkünde die Konkordanz der Auffassung des apenninischen Königreichs und unserer Monarchie im sicheren Bewusstsein des Einvernehmens mit dem. Teutschen Reiche, es ver» künde daunt eine Bürgschaft des Friedens. Dw „Pol. Korr." schreibt: Der Wiener Korre-spondcnt eines Berliner Blattes hat es für zulässig befunden, seine Meldung über die angeblich kürzlich erfolgte Verlängerung des Dreibundes mit den Worten: „Amtlich wird nur mitgeteilt" einzuleiten. Demgegenüber können wir auf Grund von an kompetenten: Orte eingezogenen Erkundigungen fest' stellen, daß dieser Berufung auf eine hiesige amtliche Quelle nicht die geringste Berechtigung zugrunde liegt,. Das Herrenhaus hält Dienstag, den 23. !-., 1 Uhr, nachmittags seine 5. Sitzung mit folgender Tagesordnung: 1.) Zweite Lesung des Gesetzes, betreffend die grundbücherliche Teilung vou Katastral-Parzellen, ferner die Zulässigkeit der gerichtlichen Aufnahme von Urkunden über die Erwerbung geringwertiger Liegenschaften. 2.) Zweite, Lesung des Gösches, betreffend einige Abänderungen des Gesetzes über die Evidenzhaltung des Grundsteue. -katasters. 3.) Hinndlicher Bericht der juristischen Commission über deren Vorschlag zur Besetzung der Stelen von zwei Mitgliedern des Reichsgerichtes und vo i drei Mitgliedern des Staatsgerichtshofes. — Auß'.r diesen Gegenständen sollen noch andere vom Abgc-ordnetenhause bis dahin eingelangte dringende Vor-lagen, darunter das Budgetprovisorium, erledigt warben. Man schreibt der „Pol. Korr.": Unter den vie-len tendenziösen Nachrichten, die über Portugal in der jüugsten Zeit verbreitet wurden, betraf eine die angebliche große K orr u ptio u unter den hohen portugiesischen Beamten. Es wurde hiebei erzählt, daß ein Diplomat, der mit einem hohen Gehalte zum Ge sandten in Ehina ernannt, wurde, sich gar nicht auf seinen Posten begab und außerdem noch andere bedeu» tende Bezüge hatte. Desgleichen habe der für Japan ernannt,.' (>iesandte seinen Gehalt bezogen, ohne seine Stellung anzntreten. Diese Behauptungen wurden in einem Schreiben, wolckM der portugiesische Geschäftsträger in Berlin an das „Berliner Tage-blatt" richtete, als unbegründet zurückgewiesen. In den: Schreiben wird ausgeführt, daß der vorlüge fische Ministerpräsident Joao franco in der Verw.il-tnng allerdings eine Säuberungsarbeit durch' führte, daß jedoch die Beschuldigung der Korrnptioil gegenüber der portugiesischen Diplomatie unberechtigt sei. Bezüglich des portugiesischen G.'sandten in Ehina handle es sich bloß um Anhäufung von Ämtern in einer Hand. Der Gesandte hat aber in Ehina geweilt, somit seinen Gehalt nicht in der Heimat bezogen. Der portugiesische Gesandte in Japan hat diesen Vosten mehrere Jalire la^ig innegehabt nnd bloß die Urlanbs zeit in Portugal verbracht. Die beiden Funktionäre sind seit einiger Zeit zur Disposition gestellt. Durch dieses Schreiben erscheinen die einzigen Beispiele, die in den erwähnten Nachrichten bezüglich der angeb lichen Korruption in der vortugiesisäM Diploma üe angeführt wurde::, abgetan. Tagesneuigleiten. — (Die Wette eines kaiserlichen Prinzen.) Von einer sehr niedlichen Wettgeschichtc erzählt man sich in den Offizierskreisen Berlins. Einer der deutsche,: Kaiscrsöhne traf unlängst ans den Potsdamer MilitärschieWänden ei'len jungen Leutnant, der auf Ringscheibe schoß nnd sofort nach den: Abziehen des getanen Schusses mit „Neun rechts", „Zehn nnten" noch vor dem Anzeigen zutreffend ansagte. Der Prinz sprach seine Verwnndernng über solch ein gutes Augenmaß aus, nannte es aber Zufall lind bot dem Offizier eine Wette au, er kön:w nicht vorher das Resultat von fünf Schüssen hintereinander richtig ange.be>:. Schmunzelnd erklärte sich der Schlitze damit einverstanden, und man einigte sich anf zwei Flasen Sekt als Gegellstand der Wette. Fünf Patronen wnrden ausgezählt nnd der Leutnant begann. Erster Schuß: „Vorbei". Der Gefwite an: Ziel Wvenkte den Allzeigestock zum Zeichen des Fehlens hin und her. Zweiter Schliß: „Auch vorbei" erklärte richtig der junge Offizier. „Ja, aber was machen Sie denn? Ich glaube Sie schössen auf die Scheibe?" fragte der erstaunte Prinz. — „Gewiß, ich schieße aber so, un: meinen Sekt zu gewinnen", lantete der trockene Be-scheid. Da eine weitere „Treffer"°Probe nicht verlangt wnrde, so trug der Bon für zivci Flaschen Schaumwein, die abends im Kasino eines Garde« regiments kalt gestellt wurden, den Namenszug des prinzlichen Verlierers. — (Der gefährlichste Gegner des A ntomobil s) ist, wenigstens in Bayern, die — Wildsau. Schon zum zweitenmale hat dieses Rüsscltier das modernste und gefürchteteste aller Fahrzeuge zur Strecke gebracht. Während alle Welt um Schlitz gugen die wilden Kraftwagen ruft, beginnen jetzt die Auto-mobilfahrer Schutz gegen die Wildsäue zu fordern. Das Automobil hat seinen Herrn und Meister ge-fnndcn. —(Eine genaue Beschreibung dee M arsbc w o h n c r) haben liebenswürdigerweise die Geister von verstorbenen MenselM kürzlich geliefert. Die Erde ist ja zur Zeit „nur" M Millionen Kilometer entfernt. Also hören wir: Ei.ie Frau Smead hat durch die Geister ihrer verstorbenen 5lin, der mancherlei Interessantes von Mars erfahren. Die Geister haben ihre mündliche-.« Erzählungen durch ^eichnungen erläutert. Die Marsbewohner sind nnr etwas größer als wir lind sehen aus wie die nord> amerikanisäien Indianer. Sie laufen nie. 2ie wohnen nicht ill Städten; ihr Staat ist demokratisch, und selbst die Fürsten müssen den Boden bearbeiten. Ob-wohl sie sehr zivilisiert sind, haben sie doch keine Ahnung von Erfindungen, die bei uns schon alt sind; sie haben keine Sägemühlen nnd können leine Holzboote bauen. Dagegen sind sie ausgezeichnete Wasserbaningenieure, was sie ja schon durch den Bau der berühmten Kanäle bewiesen haben. Sie kennen die Elektrizität und haben ein Luftschiff erfunden. Sie haben sehr sinnreich konstruierte Uhren, aber ihre Schrift ist noch hieroglyphisch. In der Marssprachc heißt „mare" (Mehrzahl: „mären") Mann: „kare" (karcn) Frau, „wereven" Schlange, „timeviol" Zeit, „trivcnial" Uhr. Der Artikel (der, die, das) heißt „ti". Das Obechanpl der Marsrepublik heißt „Arter" u id hat einen Palast, der aus großen und nx'ißen Steinen gebaut ist: die aus Steinen errichteten Türme sind Pyramidal. — (E i n e s o n d er ba re Z i gen n e r f ah r t.) Dem Pariser „Figaro" wird ans London berichtet, daß Lord und Lady Arthur Grosvernor, die letztere eine Schwägerin des Herzoge von Westminster, des Lebens in ihren Schlössern und Landsitzen müde, anch des Automobils überdrüssig, sich einen echten Zigennerwagen von einer herumfahrenden Bande gekauft haben, un: darin jetzt dauernd Wohnung zu nehmen nnd eine Fahrt durch ganz England anzn treten,. Die Lady führt selbst in Holzschuheu, kurzem Rock nnd großen, alten Sommerhnt das Pferd, während der Lord unterwegs das Brennholz für das Lagerfeuer zusammensucht. Unter dem Namo-.i Sarah Loe verkauft die Lady Nähnadeln und Flechtkürbe. — (Die T elep h onisti n nm von Mail i l a.) Die Amerikaner haben das Telephon natürlich auch anf die Philippinen mitgebracht. Nicht mitgebracht haben sie aber die Telephonistinnen. Diese rekrutieren fich vielmehr aus den angesehensten und wohlhabendsten Familien der Filipinos und unterscheiden sich nicht wenig von ihren Berufsgenoffin-nen in anderen Ländern. Unvermeidlich von einer Dienerin als Gardedame begleitet, kommt die Tele-phoniftin in Manila zum Dicust. Die Dienerin bringt ihr dann das Frühstück und holt sie ebenso unvermeidlich vom Amt ab, sobald die Stunde Der Ablösung geschlagen hat. Telephonistin in Manila zu seii: ist eine hohe Ehre, die den Zutritt zur „besten" Gesellschaft sichert. Freilich spricht eine solche Tele-p'honistin auch englisch, spanisch und Tagolog und manche noch Ehinesisch, japanisch uud andere orientalische Sprachen. Neben einer überaus sanften Stimme, hat sie noch die Tugend des Ostens, keine Eile zu kennen. Der Fall Vasilijev. Roman von Paul Dslar Höcker. (19. Fortsetzung.) (Nachdruck velbolcu.) Eckhardt, der den Arzt von dessen Somrneranf-enthalt in Baden-Baden her kannte, bat, noch so lange bleiben zu dürfen, bis Küchenhoff seine Diagnose geäußert. Da Martha das Krankenzimmer nicht init betrat, so leistete der junge Jurist ihr in der Zwischenzeit Gesellschaft, so gut er's verwochte. suchend, sie zu trösten. Die Konsultation dauerte lange. Vasilijev kam einigenlale zu den beiden herüber' wenn die Tür auf. ging. hörte man dann stets den polternden Toll des Medizinalrates oder die matte, gequälte Stimme des Leidenden. Der Nüsse berichtete, daß der Medizinalrat durchaus nickt zart mit dom Kranken verfahre. Er bezweifelte, daß seine derbe, etwas brutale Art den passiven Widerstand beseitigen werde, den IustnZ allen Versuchen, ihm zu helfen, ihm entgegenznbrin-gen gewohnt sei. Ziemlich aufgeregt und zugleich abgefpannt ver» ließ der alte Arzt den Kranken, in Marthas kleines Wohnzinnnor sich begebend, um den dort Versammelten zu erklären, was er von dem Fall hielt. „So was ist n:ir mein Lebtag noch nicht vor« gekommen!" hob er an, sich den Schweiß von der Stirne wischend. „Ei,: Mensch — kerngesund wie der — nnd macht ewom solche Fissemntenten." „Gesnnd?" fragte Martha konsterniert. „Und die Lähmung?" „Er ist nicht gelähmt!" rief der Medizinalrat. „Ich verstehe dock) auch noch was davon, zum Henker! Ich habe die Glieder, die Gelenke, die Mnst.el-partien genau untersucht. Es funktioniert alles ladellos. Das erste :r»ar nämlich, daß zum Beispiel die Knie nicht reagierten, wenn man oberhalb des Gelenkes einen leichteil Schlag gegen die Muskelpartie ausführt. Aber es ist alles in Ordnnng wie bei einen: Gl-enadier, den man zum Dienst aushebt." „Und Herz, Lunge, die inneren Organe," — warf Herr von Eckhardt ein, „sind ebensowenig affektioniert?" „Ein bißche,! schwach mag er sich fühlen, das gebe ich zu. Legen Sie einen gesunden Menschen für ein paar Wochen ins Bett mid geben Sie acht, in lvel-chem Zustand er sich befinden wird, wenn er dann Plötzlich aufstehen soll. Ein organisches Leiden liegt absolut nicht vor." „Aber was ist es dann, um Gottes Wille,:?" rief Martha. „Es kann doch nicht nur seine Abficht fein, uns zu ängstigen?" „Seine' Albficht — nein. Seine Krankheit ist einzig und allein die, daß ihn: der Wille fehlt, gesund zn soiu." „Wie soll man das verstehen?" „Ei, er ist hysterisch. Das ist sonst eine Krankheit von Frauen, die nichts in der Welt zu tnn haben, denen es zu gut gcht." „Und Sie meinen, Herr Medizinalrat,, luenn er den festen Willen Hätte, gesund zu werden, würde er sich aus diesen: Zustaude der Schwääie losreißen können?" „Nicht mit einem Schlage. Der Körper ist geschwächt — so gesund die Organe sind." „lind die Nerven?" „Ja, das ist eben: diese Art von Menschen schei-nen überhaupt nnr ans Nerven zu bestehen. Dabei ist durchaus ausgeschlossen, daß etwa ein'.' Erkrankung des Gehirus mitspiele. Ein Mensch, der fo klar nnd logisch Nede zn stehen vermag, wie Ihr Brnder, ist geistig dnrchans normal. Es war ja ein wahrer Nina» kämpf, den ich mit ihm ausführte — ein Rmgkampf mit Worten, mit Vcrnunftgründen." „Haben Sie ihn wenigstens dazu gebracht, daß er sich einmal erhob. Herr Medizinalrat?" fragte Botho von Eckhardt. „Schlver genug hielt'5," seufzte der Arzt. „Vasilijev hat wenigstens noch etwas Einfluß auf ihn. So setzten wir's also nach langein Hin und Her durch, daß er mit unserer Unterstützung sich aufrichtete. Er zitterte am ganzen Leibe wie Efpenlaub. Und als wir ihn losließen, brach er haltlos zusammen. Hätten wir ihn nicht aufgefangen, er würde sich ein Loch in den Kopf geschlagen haben." „Mein Himmel!" klagte Martha. „Aber wie soll das nnr werden? Es muß doch einen Weg geben, ihn wieder zn 5iräften zu bringen?" „Glauben Sie mir, es liegt lediglich bei ihm felbst. Der Arzt vermag da gar nichts. Vasilijev sagte mir, was er alles angestellt habe. Elektrizität habe nichts genutzt, Massage ebensowenig. Ja, :ch fürchte, ich fürchte: wenn der Unglücksmensch nicht von selbst znr Einsicht gelangt, dann bereitet sich da ein qualvolles, langes Siechtum vor." Martha schluchzte erschüttert auf. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 163. 1525 19. Juli 1907. — (T a s Geheimnis von, Minnea-poli s. Den Bürgern von Minneapolis, der größteil Stadt des noroamerika'iischen Staates '.vlinnesota, wnrde diesertage, wie ein Londoner Blatt wissen will, amtlich nlitgetcilt, daß sie über einer ungeheuren Höhle wohnen und daß die ganze Stadt bisher jeder» zeit in stündlicher Gefahr gestanden habe, einzustürzen. Tie städtischen Beamten gestehen, daß ihnen dies seit siinf fahren bet'aniü ,var, daß sie aber zur Vermeidliug einer allgemeinen Verwirrung streng das Geh^uluis wahrte.,. Tie Gefahr ist aber jetzt beseitigt. Arbeiter entdeckten die Höhle bei Ausgrabungen für deu Hanptabzngskanal nn Herzen der Stadt. Alsbald nmrde vereinbart, das Dach der Höhlc im stillen angemessen zil stützen. Jeder Beanüe weihte beim Rücktritt seiuen Nachfolger ein und wahrte sonst vollständiges Geheimnis. Tie städtischen Bnd-gets nnd Rechnungen wurden planmäßig gefälscht, mu die« Ankänfe von Zement und die Kosten der Schntzkonstruktionen geheim zu halteu. — Tiefes ganze Geheimnis dürfte ein Märchen sein- Minnea-polis wurde erst 18^!) gegründet und ist eine regelmäßig gekaute Stadt mit breiten Straßen und großen öffentlichen Gebäuden. Minneapolis hatte schon bei der Volkszählung von M)0 mehr als 214.M0 EinPohn«', und es ist nicht wahrscheinlich, dos; es möglich gewesen wäre, vor denselben die Gefahr, in der die Stadt schwebte, geheim zu halten. — (Von einem „gesegneten Hieb") weiß die deutsch-brasilianische Zeitung „Kolonie" zu erzählen, dessen Folgeerscheinungen vielleicht von augenärztlicher Seite wissenschaftlich nachgeforscht wirdi In Munizip Santo Amaro lebt ein nunmehr Wjähriger Mann, der seit 11 Jahren des Angenlichtes beraubt war. Zu diesem grausamen Vlartnrinm ge sslltc sich für den Alten ein weiteres, womöglich noch schlimmeres: seine Ehehälfte ist seit Jahren geistes-gestört! Zeitweilig bekommt die Frau rasende Wnt-anfälle, iil denen sie wie eine Furie alles zertrümmert, was ihr vor die Hände kommt. Unlängst hatte nun die Frau einen solclM Anfall zur Nachrzeit, nnd in ihrem Wüten versetzte sie auch ihren, Ehegemahl einen wuchtigen Hieb, der gerade ein Auge traf, das sich dadurch stark entzündete. Der Alte kroch aus deu Federn nnd machte sich, um die Schmerzen des Auges zu lindern, einen Umschlag von Wasser nnd Schnaps. Unterdessen hatt.? sich fein schlagfertiges Ehegemahl wieder beruhigt, so daß der Alte sich an sein Lager herantasten konnte, um gleichfalls den ersehnten Schlaf zu finden. Nach erquickendem Schlummer erhob sich an, anderen Morgen der Alte, um, wie alltäglich, sich seineu geliebten Mat6 zu bereiten. Während er noch am Herdfeuer hcrmnwirtschaf-tete, hob er den Kopf in Plötzlichem Schnurze, denn ein schneidender Sonnenstrahl hatte sein schmerzendes Auge getroffen. Noch vermochte er das Wnnderbar" nicht zu glauben: mit dein zweifelnden Nufe ..Licht!" wankte er zur Tür, mn sie zu öffnen. Er fah-, es war Tatsache"! Weithin über grünende Eampos schweifte sein Blick; vor Freude und Glück rollten ihn, die Tränen über das abgehärmte Antlitz, daß er nach 14 Jahren wieder an Gottes lachender Erde fich erfreuen konnte. Wahrlich, ein gesegneter Hieb von Frauenhand! — (DasScha f.) Der Lehrer will den Kleinen das Verhältnis des Hirten zur Herde recht klar machen und fragt i „Wenn Ihr mm alle die kleinen Schäfchen lv^ret — was wär' ich dann wohl?" — „Das große Schaf!" LolaI- und Provinzial-Nachnchten. Die Karftbahn-Eröffnung 1857.* I. Groß und fchwierig war die Aufgabe, die fich Mitte der dreißiger Jahre des vorigen I^rhuu-derts das Eisenbahnkomitee in Trieft gestellt hatte. Unendlich, fast unüberwindlich schienen die Schwierigkeiten zu sein, die sich der Verwirklichung eines so großen Planes wie es die Eifenbahnverbindnng zwi fchcn der Reichshanpt- und Residenzstadt W i e n mit der größten und wichtigsten Hafenstadt Österreichs. T r icst, lvar, in den Weg legten. Allein die Tatkraft einer angesehenen Anzahl von Kapitalisten, Handels' leuten und auderen Fördern beseitigte in Kürze alle diese Vorurteile und Hemmnisse und führte das großartige Unternehmen einer glücklichen Lösung zu. Von allen, Anfange an waren es die krainischeu Stände, die fich lebhaft für das Projekt einer Bahn zwischen Wien nnd Trieft zu intereffieren schienen. Auch der Handelsstnnd und die reichen Bürgen Laibachs maßen dem Unternehmen hohe Wichtigkeit bei und erklärten sich bereit, an den, Unternehmen mit * Stadtarchiv in Laibach; «Triester Zeitung»: «Novice»; «^aibacher Zeitung» und «Zgodnja Danica», sämtliche aus dem Jahre 1857. Aktien in der Höhe einer Million Gulden >lonv.-Münze zn partizipicren. An, 27. April 18^8 gaben sie vor dem MaMtrate der Landeshauptstadt Laibach folgende Erklärung zu Protokoll: „Wir haben in Erfahrung gebracht, daß die Errichtung einer Eisenbahn zwischen der Residenzstadt Wien und Trieft in. Antrage stehe, auch, daß sich diese Unternehmnng des vorzüglichen Schntzes Seiner kaiserlichen Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erz-Herzogs Johauu erfreue. Ta wir sehnlichst wünschen, daß diese Bahn Graz und Laib ach berühre, oder wenigstens in der Nähe dieser beiden Provinzialhauptftädte geführt weröe; und da wir dieses unschätzbare Werk nach Kräften zn fördern wünschen, ersuch?« wir den löblichen Magistrat, unsere Erklärungen zn Protokoll zn nehmen, daß für diesen Fall zur Vollführung des er-sehnten Wertes eine Snmme von E i n e r M i l -lion G ulde n K o n v. - M ünze für unfere Rechnung als Aktien vorgemerkt werde. Wir bitten, diese unsere Erklärung den, diesfäl-ligen löblichen Komitee, in Trieft unmittelbar oder mittelbar durch das hohe k. k. Landespräsidinm zn-zusenden und den besonderen Schutz für die, Stadt und die Provinz Kram durch die Genehmigung nn-seres Wnnsches zu erwirken." Hans Galle ui. zi., für fünfzig Taufend Gulden. Andreas Malitfch in. z>.. für fünfzig Tansend Gulden. Josef Seuuig m. p., für fünfzig Taufend Gulden ; für Sohn Iofef zwanzigfünftaufend Gulden. Gebrüder Heimann an ihven Namen sl. 15N.l)M nnd an Gustav Heimann fl. 2().()lX), zusammen Hnn-dert Siebenzig Taufend Gulden, durch S. Hei-maun in. p. Leopold Freiherr Lichtenberg m. p., für fünfzig Taufend Gulden. I. G. Skribe in. p., für zwanzig Tauseud Gulden. Jakob C. Mayer n>. p., fl. 20.M0, Guldeu zwan zig Taufend. Gebrüder Heimann noch fl. IM.lXX) (S. Hei-n,ann in. i>.) Hnndert Taufend infolge erhaltener Subskription von drei Tiversi, deren Namen wir später angeben. Michael Smole iu. l>., für Fünfundzwanzig Tau^ fei,d Glllden .U'.-Ü».'. I. Martiutfchitsch in. p., für Fünfzig Tausend Gulden in ^onventions-Mlinze. i<1 l^t M,M) fl. Ferd. Schmidt m. p., für Zwanzig fünf Tau-send Guldein. iNlntthäus Klobus m. s>,, für Zwanzig fünf Tau-fend Gnlden. L. Frörenteich m. i>.. Fünfzig Taufend Gulden für mein Handlungsgeschäft in Sozietät mit meinen zwei Neffen Matthias uud Andreas Seemann fl. M.sXX». sage Sechzigtaufend Gulden. Viktor Neckar ,u, p. Snbskribiere ich für die Summe von fl. lO.lXX», sage Vierzig Tausend Gulden. Vinzenz Velasti ni. l», Ich subskribiere für die Summe von Zehn Tausend Gulden. Fr. v. Wurzbach m. p. FideliZ TerPinz und Franz Fabriotti für Fünfzig Tansend Gnlden. Fidelis Terpinz m. p. Ich subskribiere für den Betrag per Dreißig Taufend Gulden. Dr. Franz Ruß m. p. Leopold Freiherr Lichtenberg m. p. nochn,al für Zwanzigtansend Gulden. Die Subskription erreichte also eine Höhe von !>20. Herzogtum Krain enthalt folgende K-nndmachnng der k. k. Landesregierung für Kram von, l^. d. M.: I. Tcr Artikel XI der Landesremernngs-Knnd-machung vom ^5. Oktober 1!X)5, L. G. Bl. Nr. 11, wird anfgehoben und hat diefer Artikel weiterhin, wie folgt zu lauten: Artikel XI. Handelsgewerde. 1.) In der Landeshauptstadt Laibach lind in den im Artikel li, Z. 1, angeführten Orten ift abgesehen von den im Artikel XII angeführten AusnahmSfällen an Sonntagen nur der Verschleiß von frischen, Obst während der Zeit von 7 bis W Uhr vormittags ge« stattet. 2.) In den Städten Rudolfswert nnd Gott-schee ist an Sonntagen der ununterbrochene Betrieb sämtlicher Handelsgewerbe, und zwar in Rndolfswert während der Zeit von tt Uhr vormittags bis l Uhr nachmittags, in Gottfchee während der Zeit von 7 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags gestattet. In den übrigen Orten des Landes ist an Sonntagen der Betrieb sämtlicher Handelsgewerbe in der Regel gestattet während der Zeit von 7 Uhr morgens bis l Uhr nachmittags, jedoch mit Ausfchluß der auf den vormittägigen Hauptgottesdienste entfallenden Zeit. II. Tie Bestimmungen dieser Kundmachung treten mit dem, Tage ihrer Verlautbarung im Landesgesetz-blatte in Wirtsmnkeit. — lL eben sr ettung st ag l i a..) Die k. k. Landesregierung hat dem, Anton Habijan aus Zellach für die von ihm mit eigener Lebensgefahr bewirkte Rettung des Thomas ^tnafliö ans Seebach vom Tode des Ertrinkens die gefctzliche Lebens rettungstaglia in, Betrage von 52 X 50 !i zuerkannt. — (Mandatsniederlegung.) Wie wir erfahren, hat Herr Direktor Johann Kubi».' sein Mandat als Gemeinderat der Stadt Laibach niedergelegt. — (Von der k. k. Lehrerbildung^-a n st a lt.) Zinn Eintritt in den ersten Jahrgang der k. k. Lehrerbildungsanstalt haben sich 77 Aufnahnis» Werber gemeldet. Auf Grund der am 12., 18., 16. und 17. d. M. abgehaltenen Prüfungen wurden 41 Bewerber anfgenommen. Im Tcptenibertermine fin-oet k e i n e Aufnahmsprüfung statt. — (Staatliche Viehzuchtförd ernng durch Alpe n m el i o r a ti o n en.) Tie vom Ackerbanmiuisterium eingeleitete Aktion der Förderung der Alpenwirtschafl der Vermehrung der heimischen Viehbestände ist im vollen Gange. In Befolgung des seinerzeit ergangenen Ministerialerlasses, in dem de»u, Gedanke,, Ausdruck gegeben wurde, daß es Aufgabe der Staatsverwaltung sein werde, auf dem Ge» ibete des eigenen Wirtschaftsbetrieb^ hinsichtlich de,r Alpenmelioration der Privatwirtschaft mit zur Nach-ahmnng anregendem Beispiele voranzugehen, haben die Forst- und Tomänendirektionen weitgehende An-träge gestellt, deren Überprüfung tuulichst noch heuer durchgeführt werden soll. In, Kronlande Talzbnra. sind die bezüglichen Erhebungen bereits in der zweiten Hälfte Juni vorgcuommen worden und werden, im Juli und August in Tirol, Oberösterreich, Steiermark, Kärnten und Krain fortgefetzt. Es steht zu erwarten, daß im nächsten Jahre mit den ersten Meliorationsbauten begonnen werden kann und das angestrebte Ziel der Vermehrung der Alpenweide, flächen in vollen. Umfange baldigst wird erreicht werden. — (V e r e i n swef e n.) Tas k. k. Landes-Präsidium für Krön, hat die Bildung des politischen Vereines ..Km^rnkil nv^xli nn 6<'knin^u ^r(>ki^<>" mit den, Sitze in Treffen, nach Inhalt der vorge» legten Statuten, im Sinne des Veremsgefehes zur Kenntnis genommen. —?. — (Todesfall.) Zum Ableben des Herrn Matthias 2,'i g u r wird uns mitgeteilt, daß mit Herrn Aigur einer der letzren in Krain lebenden gewesenen Grenadiere mit der historifchen Bärenmütze verschied. Seit der Gründung des krainifchen Militär-Veteranenkorps, im Jahre 1^75, gehörte Herr Aigur dein Vereine als wirkliches Mitglied an, und b> kleidete über 20 Jahre die Stelle eines Korpshaupt-mannes. x. " (Motorschiffe auf dem Laibach-slusse.) Wie wir erfahren, ließ die Firma Kot-nik in Verd bei Oberlaibach ein Dampfnwtorschiff herstellen, das für Ausflügler ufw. vou Obcrlaibach lind Umgebung bis Laibach nnd retour bestimmt wurde. Tie Probefahrt bis Laibach fand bereits vor einigen Tagen statt. Auf diesen „Dampfer" <^n iniinÄtul-t' haben 8 bis 10 Personen Platz. x. — (Eine interessante Schauste!» l u u g.) Im Hotel „Stadt Wien"" ist von heute an „Lona, das Welträtfel" zu fehen, eine in einen säiein-bar hypnotischen Schlaf versetzte, junge Dame, die auf einen, Ruhebette liegt und auf Geheiß ihres Herrn in wagrechter Lage recht hoch emporschwebt. Ein über fie hingezogener Reifen zeigt, daß fie ohne jegliche, Verbindnng nach oben nnd nnten frei in der Luft schwebt. Laibacher Zeitung Nr. 163. 1526 19 I^li 1907 — (Der G esa n g s v e r ei u „Slaven") lvird Sonntag, t>on 1. August, auf Oberrosen-b a ch ein großes Fest unter Mittvirkling der Laibacher Nereinskapelle veranstalten. — Ani 25. August nimmt der Verein korporativ an der Entwicklung der Fahne dos Gesangsvereines „Ilirija" bei St. Jakob in Tri^'t teil. — (D ie j.t aiser - Fr a nz - I osef - V olk s -schuIein T s che r n e m v I) zählt.? iiu abgelaufenen Schuljahre vier Klassen und zwei Parallelabteilnngen, an denen acht Lehrkräfte unterrichteten. Die Zahl der Schulkinder betrug in der Alltagsschule :l2l) (170 Knaben unö IM Mädchen), in der Wi,2derliolungZ' schule 45 (29 Knaben und 10 Mädchen). Der am Schlnsse des Schuljahres heransgeg>?bene Jahresbericht enthält zlr>ei Artikel, nnd ztt'ar eine kurze Geschichte der Volksschule in Tschernembl vom, Kate-cheteit Leopold Podlogar und eine Skizze über den Beginn der Auswanderung der Weißkräuter nach Amerika vmn Oberlehrer F. Retina. — (Der F eue rwe h rv c re i n in Idria) veranstaltet an: 21. d. M. in den Lokalitäten des Herrn Kajetan Ritt. v. Premel-stein in Ielii^ni Vrh bei Idria eine Unterhaltung, anf deren Programm sich Musikvorträge, ein Tanz, ein Glückshafen und eine Inriombola befinden. Beginn nin 8 llbr nachlnittags. Eintritt fiir NichtMitglieder sowie für Mitglieder 20 1>. — (Erprefsung und gefährliche Drohung.) Am 12. d. M. war die <>4 Jahre alte Inwohnerin Marie Ieraj ails Vresonntz mit der Reinigung der Bahnstrecke zwischen Bresowitz nnd Log beschäftigt, Gegen 4 Uhr nachmittags kam zn ihr ein nnt ".inem Irilinderhute bedeckter Mann, und forderte sie auf, sie müsse ihm entschieden eine Geldsumme geben, weil sie beim Bahnmeister w?gen Vernachlässigung ihres Dienstes verklagt worden sei, widrigenfalls sie sogleich die Arbeit verlassen müßte. Ieraj konnte dieser Aufforderung nicht nachkommen, da sie kein Geld besaß, und sagte, der Bahnmeister sei in der Früh bei ihr gewesen und habe nichte solches envähnt. Als der Unbekannte schließlich sah, baß seine Forderung erfolglos blieb, ftics; er die Drohung aus: „Ich werde dich derart durchprügeln, daß du nimendshin wirst gehen können, wenn du mir nicht eine Krone gibst"; hiebei versetzte er ihr einen Schlag mit dem Stocke über den Nucken und beschädigte sie leicht. Dem Gendarmerieposten in Waitsch, der von dem Vorfalle Kenntnis erhielt, gelang es, den Täter in der Person des Grund-besitzerssolmes Johann Dolinar ans Lukowitz auszuforschen. Dieser lengnete entschieden die Tat ab. wurde jedoch zur Jeraj geführt, die ilm als den Täter bezeichnete. Erst dann gestand er die Tat ein. Dolinar wurde dem Landesgerichte eingeliefert, l. — (Zerquetscht.) Am 17. d. M. nachmittags waren mehrere Arbeiter in den nrarischen Waldungen im Nikovatale bei Idria mit dem Herab schaffen de,r gefällten Holzblö'cke znr Bezirksstraße, die von Idria nach Vojsko führt, beschäftigt. Dabei zerquetschte ein herabkollernder Holzblock den Arbeiter Peter Bizjak, der auf der Stelle tot liegen blieb. Vizjak stand im 28. Lebensjahre, war nach Unter-Kanomlja bei Idria zuständig und hinterlaßt eine Witwe nnt zwei Kindern. — (Warnung vor einem Apparate.) Unter dem Namen „Z a h n s ch m erzstille r" wird seitens der Firma H. Neuwr H: Ko. nr Vodenbach Än Apparat ill Vertrieb gebracht, deissen Prinzip darauf beruht, daß ein mit Nelkenöl und Menthol getränkter Baumwolldocht verkohlt und die hiebei entstehenden Dämpfe dnrch die Nase aufgezogen werden sollen. Nach dem Gutachten des Obersten Sanitätsrates ist die Anwendung dieses Apparates nicht unbedenklich, weil bei dessen nngeschickter Handhabung Gesundheitsstörungen eintreten und bei jugendlichen oder empfindlichen Individuen sich auch dann ein° stellen können, loenn genau nach der Gebrauchsan-lveisung vorgegangen und die Vorrichtung sachgemäß gehandhabt wird. — (Preiserhöhung der Herrenwäsche.) Wir erhalten vom Vereine österreichischer Näschefabrikanten nachstehende Mitteilung: In zahl-reichen, teils in Wien, teils in Prag, Klattau und Pilsen abgehaltenen Sitznngen der österi-eichischen Wäschefabrikanten wnrde die durch die exorbitanten Mehi-forderungen der Weber (10 bis 1,5 !, und dar< über per Meter) geschaffene Marktlage eingehend besprochen nnd nach mehrmonatlich?r Beratung schließlich die unabweisliche Notwendigkeit konstatiert, die Preise der Herrenwäsche abermals zu erhöhen. Die planmäßig? Steigerung der Garnpreise nnd die da-durch verursachte N?rteuerung der Gewebe, haben in der Zeit vom August vorigen James bis heute einen Umfang angenommen, der dw Gestehungskosten der fabriksmäßigen Herrenwäscheerzeugung je nach Qun< lität um l0 bis 12 ^ ulld darüber vertelwrt hat. Hie. zu kommen noch die sich fortwährend erlwhenden Preise der sonstigen für die Fabrikation notwendigen Materialien. In Anbetracht dwser Sachlage muß die von den Mitgliedern des Vereines österreichischer Wäschefabrikanten beschlossene Preiserhöhung der besseren Qualitäten um vier bis sieben Perzent und der billigere», Qualitäten bis um zehn Perzent als ei'ie maßvolle bezeichnet werden, nm so mohr, da, wie aus obiger ziffermnßiger Darstellung hervorgeht, die erhöhten Produktionskosten nur zum Teile über wälzt werden, während einstweilen die Fabrikanten im Interesse des Detailhandels einen bedeutenden Teil des Mehrerfordernisscs anf sich zu nehmen versuchen. Sollte aber die Hochspannung der Garnpreis.' noch weiter anhalten, dann mnß wohl damit gerechnet werden, daß die jetzt in (Geltung tretende Preiserhöhung der Herrenwäsche noch nicht das Enbe der Bewegnng bedentet. * (Der du r sti g e B ü r st e n b inde r.) Ans Sprichwort „Er sauft wie ein Bürstenbinder" hält sich getreu der (iOjährige stadtbekannte Bürstenbinder Franz Cerar, der Plagegeist der Sicherheitswache, der vor längerer Zeit ohne jeden Pomp seine 25. gericht^ liche. Strafe feierte. Nachdem er schon wieder einigemal hintereinander wegen Exzedierens nnd Trnnken-heit verhaftet worden war, wurde er gestern abends in, der Wolfgasse, als er von Hans zn Haus bettelte, durch einen Sicherheitswachmann angehalten. Über die Franziskanerbrückc geführt, nahm er feinen Hnt vom Kopfe und warf ihn mit den Worten: „Der Ma. gistrat wird mir ohnehin einen nenen kaufen!" in den Laibachfluß. * (Ein Ath le te n kamp f.) Gestern nach^ mittags fand in der „Arena" des Gasthauses „zum Figawirt" ein Atbletenkampf statt. Die Kämpfer waren der :l0jährige Knecht Gregor Kastelic und der ^jährige bekannte Naufer und Alkoholist Michael Vojska. Da der Kampf zwifchen den beiden Athleten nicht sachgemäß durchgeführt wurde und sie auch fiir solche Vorstellungen keine Lizenz erworben hatten, erschien ein Sicherheitswachmann, der die Dämpfer in den Arrest abführte. Stolz auf die höfliche offizielle Einladung, folgten die Athleten mit zerkratzten Gesichtern, dein Manne des Gesetzes. * (Ein Soldatertr u n k e n.) Gestern vormittags ist in der Militärschwimmschule der Sanitätssoldat der 8. Sanitätsabteilung Friedrich Konrad beim. Baden im Laibachflusse ertrunken. Die angestellten Lebensrettnngsversuche bliebeil erfolglos. Die Leiche wurde ins Garnisonsspital überführt. — (An Blutvergift u n g) starb gestern der Schüler der <>. Nealschulklasse Ludwig N o u ^ e l. Er lvar ein Pflichteifriger Student, der sich in den Kreisen seiner Mitschüler allgemeiner Beliebtheit erfreute. Die Blutvergiftung war infolge einer eitrigen Wunde am Fuße eingetreten. — (Todesfall.) In Agrmn ist nach langer Krankheit der Vanalrat und vormalige Bürgermeister von Agram, Herr Adolf M o 5 insky d e I a g r e b -g r a d , gestorben. — (V on ei n e m H aifis ch v e r f ch l u ngen.) Ans Fiume U'ird vom l7. d. telegraphiert: Von Veglia ankommende Fiscl>er erzählen, daß hente an der Nordostküste der Insel ein Bursche, dessen Name noch nicht ermittelt werden konnte, beim Baden von einem Haifisch verschlungen worden sei. Der UmUück-liclie badete, in der Gesellschaft einiger Freunde und schwamm mit einem derselben in das offene Meer hinans. Nachdem die beiden eine Strecke Weges zurückgelegt hatten, kehrte einer zurück. In der Nähe, der Küste angelangt, hörte er Plötzlich fürchterliche Hilferufe seines Kameraden. Sich umwendend, bemerkte er, wie dieser plötzlich von einem Haifisch gepackt und in die Tiefe hinabgezogen wurde. — Da in letzter Zeit vielfach Haifische gesichtet, überdies zwei Personen verschlungen worden find, foll eine gründliche Razzia veranstaitet werden. Es wird ein Schiff mit der Miffion betrant werden, die gefähr lichen Bestien, einzufangen. — (Heuschreckenplage.) Man meldet der Grazer „Tagespost" aus Eilli: Die Heuschrecken, denen große Waldstrecken in der Tüsferer Gegend zum Opfer gefallen sind, ziehen die Sann aufwärts und haben bereits die Waldungen anf dein Nikolaiberge und Leisberge angefallen. Vorderhand sind die Schwärme nicht sehr dicht, doch ist zu befürchten, daß sich Nachzügler in dichteren Scharen einstellen werden. * (G e f u n d e n) wurde eine schwere, silberne Tabaksdose, ferner eine silberne Damenuhr samt soläM Kette. Telegramme des l. l. Ttlellraphell'Vttlesftllileuz'Nllmus. W i e n , 18. Juli. Seine Majestät der Kaiser hat angeordne: die Übernahme des Feldmarfchall- Leutnants Moritz Perl, Kommandanten der 20. Landlvehr-Infanterietruppendivision, auf sein Ansuchen iu den Ruhestand und ihm bei diesem Anlasse den Titel und Charakter eines FeldzeiU-meifters fowie die Würde eineo (Geheimen Nates verliehen; die Ernennung des Generalmajoro >tarl Leeb, Komlnaudantm der 2. ^ebirgobrigade, zum Kommandanten der 2li. Landwebr-Infanterie-truppendmiswu; die Trauoferierung des Obersten Moritz (^ h erardi n i, überkomplett im Iw fanterieregiment Freiherr von Tuccovaty Nr. 87, Kommandanten der 29. Infanteriebrigade, in gleicher (5'ia.euschaft znr 44. LandivehrInfanleric-brigade. Reichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 18. Juli. Am Beginne der Sitzung erklärte Milnsterpräsident Freiherr von Veck iu Beantwortung einer Interpellation dec-» Abg. Pe-r i (^, betreffend die Einflußnahme Kroatiens als staatsrechtlichen Faktors auf die Au5gleich5ver^ Handlungen mit llitgarn: Sowohl das österreichische Au5sileichsgefeh, alc> auch der korrespondierende ungarische (^eselM'Ukel leinten nur zlvei konstituiereitde Teile, nämlich die im Neichorate vertretenen .Königreiche und Länder einerseits und die Länder der ungarischen Krone anderseits, zu deren Vertretung nur der Neichorat, be,',lv. Neühstaq, nicht aber der kroatische Landtag in diesen (''»eseizen angegeben sind. Tie Regierung kann sich mir diese geseklicheu Bestimmungelt vor Auqen halten, daher keiue Iugereu', auf die in der Interpellation berührte Auqelegeulieit nehmen. Iu Veaulwortung von Interpellationen, betreffend die Äußerungen Dr. Nekerlee» über die Rechtsstellung Uugarno zu den okkupierten Provinzen, stellt der Ministerpräsident fest, die Negierung betrachte deu Berliner Vertrag, die Konvention mit der Türkei über die okkupierten Provinzen sowie die darauf bezüglichen österreichischen (besehe als die allein maßgebenden (Grundlagen für die Recht5slellnnq der okkupierten Provinzen, durch welche Akte die Mitberechtigung der im Neichsrate vertretenen Königreiche und Länder an dieseu Provinzen m völlig unzweifelhafter Weife klargestellt und verbürgt ist. lVol-fall.» Redner nahm übrigens die Gelegenheit wahr, sich die Überzeugung zu verschaffen, daß der ungarische Ministerpräsident iu den erwähnten Erklärungen unsere, in den angeführten (besetzen gesicherten, nnbestrcitbaren Rechte nicht im mindesten in Zweifel zu ziehen beabsichtigte. — Das Abgeordnetenhaus begaun dann die zweite Lesung des Pudgetprovisoriums. Abg. K lofa 5 erklärt, daß some Partei gegen dasselbe stimmen werde. Abg. Dr. M a y e r ist für das Vudgetprovisorium. Abg. Dr. Krek beklagt sich über die Zuriicksehung der Tlovenen auf dem (Gebiete der Schulen und erklärt im Nameu der Tlovenen die vollstäiwige Solidarität mit dein Vrndeni iu lll^garn. — (Hieraus ergriff Ministerpräsident Freiherr von Veck das Wort, um einige Programmpnnkto der Rcgie-ruug zu besprechen. Wir kounnen auf die Rede des Ministerpräsideuten morgeu zurück. Aum. d. Red.) Abg. Laginja kla^t iibor die Iurücksewmg des kroatischen Elements auf allen Gebieten des Wirt-scliaftlichen Lebens. Es sprachen noch Adg. Pautz. 3 tabiu s k i uud (N e u t i l i, lvelcher erklärt, der Feldzug, der gegen die Italiener geführt wurde, sei ein maßloser Altgriff auf deren nationalen Vefih. Er gibt seiner Befriedigung Ausdruck über die Erklärung des Ministerpräsidenten, betreffend die umfangreiche Aktion zur wirtschaftlichen Hebung des italienischen Gebietes. — Hierauf wird die Verhandlung abgebrocheu lind die Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung morgen 11 llbr vor-« mitkag. Unwetter in Wien. Wien, 1«. Juli. Nährend eines Wolken-bruches ergossen sich die enormen Wassermasseii! des überwölbten Alserbaches in die Täler von Nenwaldeck. Dornbach uud Hernals, so daß die Straßen innerhalb weniger Minuten bis zu einem halben Meter Höhe überschwemmt waren und die ,^'ellerräume und Erdgeschosse der Häuser iuundiert wurden. Vesonders in Neuwaldeck bestand große Gefahr, so daß zahkx'iche Delogierungen vorgenommen werden mußten. In den Stallungcn ist viel Vieh vernichtet worden. Der Ttraßenbahn-verkehr war stundenlang uuterbrochen. Zahlreiche Häuser mußten gepölzt werden. Laibacher Zeitung Nr. 163. 1527 19. Juli 1W7. Eine Dynamitftatrone auf den Schienen. Budapest, Itt. Juli. Die Gerüchtc von einem Tynamitatwntctt gcgon del, goswrn nach Kronstadt alMMnqoiwn Schnellzug reduzicrcil, sich daraus, das; zwischen Vraujicota lind T^va eine Dynainitpatrono orplodicrte. ünnuttelbar vor dein Überhange des Znqes nber die Vriicke erfolgt», die Explosion, wobei die Achse^incs Wagens beschädigt wurde. Tie linksseitige Tchiene wurde in einer Länge von 58 Zentimeter aufgerissen. Mau fand die Teile der Schiene in einer Entfernung von .'l<> bis 40 Meter. Eine Schwelle wurde ganz Mstört. Die Brücke erlitt eine geringfügige Beschädigung. Die Fenster der Lokomotive wurden zertrümmert. Weiterer Schaden ist nicht geschehen. Der Zug hatte eine cinstündige Verspätung. Die Untersuchung zur Ermittlung der Täter wurde eingeleitet. Budapest, 1K. Juli. Die Untersuchung über das Dynamilattentat auf den Kroustadter — Devaer Schnellzug ergibt immer mehr gravierende Momente. (55 scheint tatsächlich ein verbrecherischer Anschlag im Spiele gewesen zu sein, der glücklichem weise mißlungen ist. Auf einem Pfeiler der Maro5-brücke wurde nämlich ein Viertelkilo Dynamit mit einer Lunte versehen vorgefunden. Tatsache ist, daß die nnwissende rumänische Laüdbevölkerung seit langer Zeit in gewissenloser Weise aufgereiht wnrde und das; von einem Anschlage gegen die Eisenbahn schon lange die N,ede war, so das; die Annahme eines verbrecherischen Versuches immer mehr mi Wahrscheinlichkeit gewinnt. M a r sl r a n d (Schweden», Itt. Juli. Wäh rend eines beftigen Unwetters kentere heute uacht ein Segelboot mit l5> Inscisseu, von denen nur einer gerettet wurde. Tokio, 1«. Juli. Man hält es für wahrscheinlich, das; der Kaiser von Korea zugunsten des Kronprinzen abdanken werde, Wci5 den ersten Schritt zn einer.'lieform in Korea bedeuten würde. Peking, 17. Juli. (Kabclgrammgesell-schaft.) Ein Mitglied des kaiserlichen Hauses sehte eiue Denkschrift wegen Gründung einer chinesisch-katholischen.Kirche auf. in welcher der Papst um die die Einsetzung eines chinesischen Erzbischofsbehufs die Einschlug eines chinesischen Erzbischofs behufö Verhinderung von Missionsstreitigkeiten gebeten wird. Die chinesische Negierung ist unschlüssig. Verstorbene. Am 17. Juli. Maria Rady, Postbeamtensgattiu, 28 I., Deutsche Gasse 7, Vitium coräi». Im Iivilspitale. Am 16. Juli. Josef Remc. Inwohner, 7» I., Uloun aurig. — Johann Taviar, Maurerssohn, 5 Mon,, Nutoriti8 llcut». Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 (1 lum. 1« 2U. N. 7o0 3 26 1 SSW. mäßig heiter , " 9 U.M. 731 2 19-1 windstill , I9.< 7 U. F. .34 5 ! 16 8> SO. mäßig bewölkt > 00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 20 3°, Nor> male 19 8°. Wettervoraussage für den 19. Juli für Steier-marl und Kärnten: Größtenteils bewölkt, mäßige Winde, mäßig warm, besseres aber noch nicht beständiges Wetter: für Krain und das ztüstenland: Schönes Wetter, schwache Winde, warm, gleichmäßig anhaltend. Verantwortlicher Nedalteur: Anton Funtel. Kleine Fabrik mit 13Ltini3f*l-ct*LLft: wird in Laibach oder Umgebung zu pachten gesucht. Gefällige Zuschriften werden nebst Beschreibung und Preisangabo unter ,,Fabrik 67" an die Administration dieser Zeitung erbeten. (±1882) Automobil „Mercedes" 4 Zylinder, 8/11 H.P., ist beim Südbahurestaurateur Haupt (2883) in Agram preiswert zu verkaufen. S—l Schaufenster-Arrangeur, Verkäuferin, Wäsche -Zuschneiderin, nur erstklassige Kräfte werden für ein hiesiges Wäsche- und Modewarengeschäft bei guter Bezahlung u. dauernder Stellung gesucht. Offerte unter «Stellung» an die Administration dieser Zeitung. (2713) 6—6 Vsoin sorodnikom, prijateljem in znaucem javljamo prežalostno veat, da je naš iskreno ljubljeai, nepozabni sin, brat, svak in stric, gospod Ludovik Rovšek dljak VI. realènega razreda po kratki in muèni bolezui, previden s svetimi zakramenti za umirajooe, dne 18, t. m., ob 12. uri opoldno blažono zaspal v Gospodu. Pogreb bo v Boboto, dne 20. t. m. ob 3. uri popoldne iz hiše žalosti, Kolodvorske ulice št. 32, na pokopališèe k Sv. Križu. Svete maše zadušnice se bodo darovale v raznih corkvah. Predragega rajuika priporoèamo v blag spo-min in v pobožno molitev. V Ljubljani, dne 18. julija 1907. Zalujoèi Oßtali. I Filiale der K. K. priv. Oesterreichischen Credit- ^s^te^ Anstalt für Handel nnd Gewerbe in Laibach 1 I Fi*anas-JToser- ^liSift^^ »*¦•«»»« PH»-. ». I Aktienkapital K. 120,000.000- %^KT** Reservefond KL 63,000.000- (1718) I Kontokorrente. — Kauf und Verkauf von Effekten, Devisen und Valuten. — Safe - Deposits. — Verwaltung von Depots. — Weohselstube. 9 ---------—---------------------------- ______________________________________i Kurse au der Wiener Oürse (nach dem offiziellen Kursblatte) von, 18. Juli 1907. ________________________«<« notierte» Kuise verstehen ftch in ttronenwähniüst. Die «otierung sHmtlicher Altieil und der „Divcrlen Lu!e" «ersteht slch per Stücl. NUaemeine Staatsschuld Einheitliche Rente: loiw. steuersrei, ttionci! (Mlli-Nov.) per Kasse, , 9,^ »?.>. dello (Jan,-Juli) per 5t«sse «? «° U7.'b 4L°/«0.W Noten Febr..,lug,) per Kasjc......»30> «e .o 4 2"/« ö, W, Lilber («>priI>Olt,) per Kasse . . , - - . »s öl W,-1 ^8kver Staatslose 500 fl. 4"/„>4U^! ,biü^ l»S0er .. 1«0 sl. 4«/s,^' 2<«> <««4er ., 1N0 sl, . ,25'>'.'ü5ib4'7i, I»«4ei ,. 50 fl. . ,z,z?-?! ^4 7. Dllm,-Pfa»dbr, ^ 1»0 fl, 5°/<,2su b, 2!ü-«» Staatsschuld d. i. Reichs» rate vertretenen König» reiche und Länder. Hsterr, Goldrente, stfr., Gold ^ per Nasse . . . , 4°/. "b«.'>lö 5« Österr, ».rule in Kronen», stfr., K'. per Nasse. . . 4°/„ »7 ^ 97 s< oetto per Ultimo . . 4"/« S? 4< ^?« bft. Il!vestitions,-Rente, stsr,, «L, per Nasse . 8'/,°/° ««W h? u> lisenbahn.ztalll'sälult. vttschltltnngln. «lisllbelhbahn in E., stenersrei, zu l0,0N0 sl. . . . ^°/„ ^ ^ ^ -Iranz Iosef-Vahn in Silber (dw. St,) . . - b'/^/„!»0-b< ,Lj tl> Gal. Karl liubwig-Vah" (dld. Stücle) Nronen . . 4"/. »675 !,? 75 «udolfbahn ln Nrolienwährung, steuerfr, (div. St.) . 4"/« 8? - »5--Vorarlbergcr «ahn, steuersrei, 400 Kronen . . . 4°/, 9?- «»- )« «in»»,lchull»tlsch«ibun»ln «bglft»«P,lle Gisn,b»>in.Akn»n «lisllbtth.Ä. LM» fl. NM. ü' <"/„ von 40« Krone» . . , . 466 - 4«« -detto Linz-Äudweis L0U fl. ö. W. O. b'/<°/<>.....31-75 458'7i> detto Salzburg Tirol 200 . 0. N>. S. b°/„ . , , 42^-- 424 - Geld «Kare you, Zlaall zu» )»!>Iunz 2b«> no«««« «Ueuliahu.llliolitäl»' PblignNonln, 'Zühm. Weftbahn, Em. t«U5, 40« Kronen 4"/«... ßk 2b <,» L.', ltlisabethbah» UV!) und »00« W. -» ab lo",„..... 114-3. 1,^1,,. EMabelhbahn 4vu und 2000 Vl, 4"/o........,15 - ll«- ^ranz Josef-Bahn Em, 1884 ? z«^b 3'/,°/u drtto per Kasse. »1 k 82^< Ung. Prämicn-Anl, k lou sl. , ,»« z!k l9l> 25 detto k 50 sl, , ,8^ z!h !M! H."! Iheih-Reg-Lose 4»/» . . , . ,40 u< 14« l>0 4°/» uugar, Grundentl.-Obllg «z ßi 98 85 i"/° lioat. u. jlav. Vrundentt. Oblig........95- --- Nude« öffentliche Nnlehen. Aoiu. Land?«.»lnl, (blv.) 4°,„ 91 c! 9^6t Bosn.-herceg, Eisenb.-Landes» Vnlehen (biv.) 4>/,°/„ . SU- ,0''- z«/u Tonau-Neg.Anleihe 18?« 103 ,u4- Wiener Verlehr«°?lnleihe 4°/« »6 55 :»?'i>i> detlo isoo 4°/., 96-7,' 9.-?<' «nlehen der Otabt Wien . . im 75 102 ?b betto (E. ob. «.) . . .i»o — U« ^0 detto (1!«10) .... »6-75 97-75 betto Inv.-«.) 19«» . V?-b< 882! Vörsebau-Nnleden verlosb. 5°/» 9?-6l, z)8 «» Bulg. Etaateel/o 86 8^ 97 3.°, Vühm, Hiipolhrlcnbanl Verl. 4°/n 9? 4s 98'4k> ^rntraI.«ob.'Krcb,-Vl,, üsterr., 45 I. verl. 4>/,°/i> . . . 101-50 10200 gentral'«oo,.Kred.-!t1l., bfterr., 6bI, verl, 4"/„ , , . . 98 40 »8^o «red.'Inst,.österr,, f. «erl.'Unt. u.öffenll^rl^Kat.^vl.^/« 97-2H 9s-2° Landesb. b. Kin. Oalizien und Lodom. 57 >., I, Nlckz. 4°/« 9«- «,?-- Mähr, Hhpothclenb. verl, 4"/» 85 65 VL kü N..üsteri,La»be«.Hyp..Äns<,4«/u 9??k> v»?-, detto inll. 2«/„Vr. verl. 3'/,°/° 90 ül ui h,, delto K.'Nchuldsch, veil. 3'/l°/n 9U-2l> 91-25 detto verl. 4°/° 07 65 8« vk, Osterr..ungar. Äanl bU jähr. vcrl, 4"/« 0. W..... 8? 60 8860 dctto 4".» Ki..... »9l^ lUO'O Epari, l.tzft., 60 I. verl. 4°/» 98-?5 9U 7b Eisenbahn.Prioritäts' Obligationen. Feibil,anb«.Norov«,hn in»-8l, Etaatsbahn 500 Fr..... 395 - 4> Vodenlredit.Lose Tm, 188(1 2Ss>- 272- dett» Em. l889 272 - 2«2'-b°/„ Donau.Regulierung«-Lose lOO sl. ü. W..... 24?'- 2Ü7-- Verb. Pläm.'Unl. v. lOU Fr. 2»/» S2 b0 K>z,-Ä« zln««rlw»llchl Lose. Vudap,.Bllsilila (Dombau) 5 fl. 20 b>) 22 20 Kreditlose 10« fl...... 4L0 — 430'- Llary-Uosc 40 fl. K. W. . . «?- 147 - Ofenrr Lose 40 fl..... 19b - 2<'5 - Palffy.Loje 40 fl. K. M. . . 171- 181- Note» Kreuz, öst. Gef. 0., 10 fl. 442.' 4« 25 Rote» Kreuz, ung. Ge>. v., b fl, 27- 2«- Rudolf.Lose 10 fl...... fb- 75 - Salm.Lose 40 fl. K. M. , . 19Ä'— ^^ü>- Veld Ware türl. lt..V..«lnl. Präm..0blig. 400 Fr. per Kasse . . . i«ü 25 184 zli detto per M, . , . i«2bN I83f><> Wiener Komm,»Lose v. 1.1874 4b« - 4sn--Vew.'Vch.d. »"/«PrHm.'Schuldv. d.V«>rnlr..Nnst, !l. . , »»?-— 340-- «uschtiehrader ltisb, 5«» fl. KM. i8«o — 2«nL - drtto (M. «.) 21l! > ltisenbahn» Gesellschaft, 2»u fl. L, , 558 - 5«1-- ^Iol,d,«Necr,,Trieft.,500fl.KM, 445— 44?-- ldstrrr. Norbwestbahn 2NN fl. V. 4»b — 426 5< detto (lit, li.) 200 sl,N.P. Ult, 420 50 422 5r Pra«.Dur.cr Eilen b. 100 sl.abgst, 21« - 220- Ttaatseisb. 200 s!, 2. per Ultimo 6k>4 50 6555» Züdb. 200 fl. Silber per Ultimo 14« 50 143 äo Züdnordbeutsche Verbindungsb. 200 sl. KM...... 40(1 — 401- tramwah'Gcs., neue Wiener, Prloritäts.Ultien inu fl. . —— — — Ungar. Westbahn (Naab'Vraz) 200 fl, E....... 403— 4«4>7b «r. 2ollllb..Ultien.Ves, «00 )l. 260 —------- V«nlen. «nglo.Öftcrr, Vanl, 120 ss. . . 302 - 302 50 Ganlverein, Wiener, per Kasse -^— —'— dettll per Ultimo . . . 58 ^bd 535 50 >Uodentr..Anst. bsterr.,20Nfl.L, «018 — 1022 - ttentr..Nob..Krebb. «st,, 200 fl. b»6— 54» -Nrcditanstalt für Handel und Gewerbe, 160 fl,, per Kasse —'— —-— dett» per Ultimo «zi - 651 - Krebitba»! allg, ung., 200 fl. . ?ü2 — ?bz — Depositeubanl, allg., 20« fl. . 4S2-— 4ö» — ltslomptr. Gesellschaft, nieder» östcrr., 4 Krone» . . . 56?— 5s>j'— Viro> und Kassrnverein, Wiener, 20U sl........ 454— 456 — Hyplltheknbanl, österreichische, 200 fl. 30°/« xi -- 18l0 — Unionbllnl 200 fl...... 53« 5u 53l> 50 Aerlehrsbanl, allg, 140 fl. . 833- 834- znonftlle>zlnlerneh«ung»n. Vailges,, allg, üsterr., ion fl. . l20 — »22 — BrüterKohlenbergb.Vel.iooll, 734'- ?3>< — Hisenbabnw'Leihg.. erste, lUosl. Igü b0 20« — „Elbemühl", Papiers. u.V.>G, 184— 186 — Elelti'Ves,, allg. osterr., 200 fl. 4»2- 434'- detto internal.,2aafl. 588- «02 — Hirteilberger Patr.., Ziindh. u, Mct..Fabril 4oa Kr, , . in«»-— !07i' — Liesinger Vrauerci 100 fl, . . 266- 270 — Montan.Veiell!ch,,österr,.alpine 59>."50 5815(l , .Polbi.Hütte'', Tiegelgußstahl. ss..U.'G, 200 sl. ... 451-- 453 -Präger Eile».Ind..Ge!, Vm. 1»05, 200 fl...... 2610— 2620 — ?Xiuul»Vluiany »Salgo.Tarjaner Eisenw. 100 fl..... 540 50 54150 Talgu.Tllrj. Lteinlohlen i«n fl 574— 578 — ,.SchIöa.lmühl", Papiers., 2N»fl. 343- »53-..Ochobnica", «..«. f. Petrol.. Ind., 500 Kr..... Ü08 — 511 10 „Gteyrernlühl", Papierfabill und V..0...... 440— 444- Irisailer Kohlenw,.G, 70 fl. . 25?-— 2üi — Türl. Tabalregic.Ges. 20» ssi. per Kasse . —>— — > bctto per Ultimo 418 50 42^1 50 Waffcnf..Ves,, österr., in Wien. 100 fl........ 505— bl5- Waggon.Lrihanfilllt, allgem,, „l. ,5z,, P,^«- - - ,'..... »565 9z i,a Zürich und Bafel..... 95 57, 35 80 Valuten. Dulaten ..... ,,..,» ,, »» 2o-sslanlen°Stülle ... V. i,^ 19 °^ 2a.Mart-Stücke...... ^".^ 28^ Hentsche «richsbanlnoten . . 1,795 ll?85 Iwlirniichl'Vllulnoten . . . 95,0 9^39 Nubcl^ioten . , . . 2-59" 253« Ein.- -o.3=L(ä. VerkaMf von Rent«ii, I*lnii4ll>ri<-l<-ii, Prioritäten, Aklieu, flotten etc., I>eviN«n uud \'Hlnt«u. (4) Los-Versicherung. mMm 0Dm l!NM.2*jrowr Ba.aa.3ac- -u.n.d. T^7"ecli.slerg-e*cli.ä,ft ______________ IjHibnvh, NlriturKHtts«'. Privat - Depots (Safe - Deposits) "O"aa.t«x >lttatmVtrichlut> d.»r OP^rt«!. Virzlimng yon B»r>l»la|ea Im Konta-Korranl and auf Gln-Kaali, Laibacher Zeitung Nr. 163. 1528 19. IM 1907. Kundmachung ' "" betreffend die Ergänzuugswahlen in die Vrwerbfteuerlommisftonen der einzelnen Steuergesellschaften in Kram fiir die Neranlaannasveriode 1908/1909. Im nachstehenden werden im Sinne der tz§ 16 und 18 des Gesetzes vom 25. Oktober 1896, R. G. Vl. Nr. -120. die Wahlen fiir die in Gemäßheit des § 22 des zitierten Gesetzes mit 30. Juni 1907 ausscheidenden Mitglieder und Mitgliedstellvertreter in den Erwerbsteuertommissionen in Kram sowie zur Ausfüllung der im Laufe der V. Veranlagungspcriode 1906/l907 entstandenen Lücken in der Anzahl der Mitglieder und Stellvertreter für die Veranlagungsperiode 1908/1909 ausgeschrieben. Die Erwerbsteuerpflichtigen I.Klasse (Veranlagungsbezirk: der Handels-kammerbezirt Laibach, als das ganze Land Kram; Sitz der Kommission: k. t. Steueradministration in Laibach) haben unmittelbar aus ihrer Mitte, bezw. aus der Reihe der leitenden Betriebsbeamten (H 16, Abs. 5) des obzitiertcu Gesetzes) ein Kommissiousmitglied und einen Stellvertreter desselben zu wählen. Wahlort: 2 aibach, Wahltag: 3. September 1907. Die Erwerbsteuerpflichtigcn II. Klasse (Veranlagungsbezirk: der Handels-lammerbezirl Laibach; Sitz der Kommission: k. k. Steueradministration in Laibach) haben unmittelbar aus ihrer Mitte, bezw. ans der Reihe der leitenden Vetriebs-beamten (§ 16, Abs. 5 des obzitierten Gesetzes) zwei Kommissionsmitglieder und zwei Stellvertreter zu wähleu. Wahlort: Laibach, Wahltag: 3. September 1907. Die Erwcrbstcucrpflichtigeu der III. Klasse in dem Veranlagungsbezirke «Stadt Laibach, haben unmittelbar aus ihrer Mitte zwei Kommissionsmitglieder und zwei Stellvertreter zu wählen. Wahlort: Laib ach, Wahltag: 27. August 1907. Die Erwerbsteuerpflichtigeu der IV. Klasse im Veranlagungsbezirke «Stadt Laibach» haben unmittelbar aus ihrer Mitte zwei Kommifsiousmitglieder und zwei Stellvertreter zu wählen. Wahlort: Laib ach, Wahltag: 28. August 1907. Die Erwerbsteuerpflichtigen der III. und IV. Klasse in allen übrigen Veranlagungsbezirken (der Sprengel jeder Bezirtshauptmaunschaft bildet je einen Vcranlagungsbezirk der III. Klasse und einen Veranlagungsbezirk der IV. Klasse) übeu ihr Wahlrecht mittelbar, d. h. durch Wahlmänner aus, welche zunächst in jedem Steueramtsbezirke aus der Mitte der Erwerbsteuerpflichtigen der betreffenden Klasse dieses Bezirkes zu wähleu sind. Die Anzahl der zu wählenden Wahlmänner, dann der von diesen zu wählenden Kommissionsmitglieder uud Stellvertreter sowie die Wahlorte und die Wahltage sind aus der nachstehenden Tabelle zu ersehen: Wahl der Wahlmänner Veranlagungsbezirl, Klasse der - . y, d. i. Sprengel Erwerb» <«,<.,. Anzahl " der l.t.Vezirlshaupt. steuer- ^. ,^.°" ^,.. d« ^ c^. «/> c «,^ l. (Sitz des l. t. Steuer» Wahltag wählenden Mannschaft m gesellichaft ^ ^^ ^. manner Adelsberq ^ 9. August 1907 2 ... Illyr.°Feistritz 10. August 190? 1 "^ Senosetsch 8. August 190? ! 1 Wippach 12. August 190? 2 1 Adelsberg -------------^^----------------------" --------^- ^------------ ^ " u Adelsberg 9. August 1907 18 .^ Illyr.'Feistritz 10. Auqust 1907 16 "' Senosetsch 8. Auqust 190? 9 Wippach 12. August 1907 22 Gottschee 5, August 190? ! 2 III. Grohlaschitz 7. August 1907 1 Relfuitz 6. August N»07 ! 2 2 Gottschee Gottschee b. August 1907 ! 32 IV. Grohlaschitz 7. August 190? 13 Neisnitz li. August 19N? ! 22 Gurlseld 5, August 19U? 1 ... Laudstraß <,. August 1907 1 ^' Nasseufuß 8. August 190? 1 Ratschach 10. August 1907 1 ^ Gurlfeld Gmlscld 5. August 1907 19 ,v Laudstraß 6. Allgust 1907 1? ^' Nasseufus; 8. August 190? 17 Ratschach 10. August 1807 12 Vischoflack 20. August 190? 2 III. Kramburg 2!. August 1907 3 Neumarttl 22. August 1907 1 4 Kramburg . Vischoflack 20. August 1907 34 IV. ttrainburg 21. August 1907 43 Neumarttl 22, August 1907 13 ... Laibach (Umgebung) 12. August 1907 3 ^' Oberlaibach 9. August 1907 21 ... Littai 9. August 1907 2 . «... l"' Weixelburg 12. August 1907 1 .^. Littai 9. August 1907 26 "' Weixelburg 12. August 1907 16 Idiia 3. August 1907 ' 1 ... LaaS 6. August 190? 1 "^ Loitsch 1. August 1907 1 Zirlnitz 7. August 1907 1 ^ ^'^ Idria 3. August 1907 20 7v Laas 6. August 1907 13 V- Loitsch I.August 1907 12 girtnitz 7. August 1907 ^ 12 ... Monau 2. August 190? 2 6 Radmannsdorf ^ Ra^ ^"""!"^ '-.v Krouau 2. August 1907 1b "' Naomanusdorf 3. August 1907 45 ! Nudolfswert b. August 1907 3 III. Seisenberg 8. August 1907 1 Tressen 13. August 190? 1 ° Nudolfswert ' .......' Rudolfswert ^ 'b. August 1907 " 34 IV. Seisenberq 8. August 1907 11 Treffen' 13. August 1907 10 ... Egg 14. August 1907 1 ^. ^- Stein 12. August 1907 4 ,v Egg ' 14. August 1907 23 ! ^' Stein 12. August 1907 44 ... Mottling 1«. August 1907 ! 2 11 Tickernembl Tschernembl 17. August 1W7 1 11 Tichcruombl ^ ^^^.^ 'i^. Augusts? "'14' ^ Tschcruembl 17. August 1907 16 Wahl der Mitglieder in die Erwerbsteuerlommission und deren Stellvertreter Wahwr. "Oenw.'" An°.°r,un» (Sitz der l. k. Bezirks- Wahltag ------------------------------ hauptmaunschaft) Mit. Stell» glieder Vertreter Adelsberg 20. August 1907 1 1 Adelsberg 20. August 1907 3« 2 Gottschee 1«. August 1907 1 1 Gottschee 17. August 1907 2 2 ^Ew Mitglied mit zwei-" iahr,ger Funttionsdauer Gurlfeld 19. August 1907 1 1 Gurtfeld 19. August 1907 2 2 Krainburg 30. August 1907 2> 1 lahnger Funltlonsbauer «rainburg 30. August 1907 2 2 ! ,. ., . * Ein Mitglied »»d ein Laibach 27. August 1907 2* 2* Ttelwertrsier Mi! jl- zwei-jähriger Funlüoiisdaurr, Laibach 26. August ,907 3* 2 * ^" Mitglied mit zwei. " ' lahngcr Funltiousdauer Littai 20. August 1907 I 1 Littai 20. August 1907 1 1 Loitsch 23. August 1907 2 2 Radmannsdoif > 12. August 190? 1 1 Radmannsdorf 13. August 1907 2 2 ! Rudolfswert 22. August 1907 2* 1 * ^m Mitglied mit zwei. jähriger Funltiousbauer Rudolfswert 22. August 1907 2 2 Stein 24. August 190? 1 1 Stein 24. August 1907 2 3- * Em Stellvertreter mit zweizahr. ssuultlonsdauer Tschcrncmbl 26. August 1907 1 1 Tscheruembl 26. August 1907 1 1 Die näheren Bestimmungen, betreffend das Wahllokal, die Stunde des Beginnes und Schlusses der Wahlhandlung, die Einsicht in die Wählerlisten :c. werden den Mitgliedern der einzelnen Steuergesellschaften mittelst der Wahl- legitimationen unter Anfchluß der ämtlicheu Stimmzettel sowie durch die orts üblichen Kuudmachuugen der Steuerbehörden I. Instanz bekanntgegeben. K. k. Finanzdirettion für Kram Laibach, am 4. Juli IW7. Laibacher Zeitung Nr. 163. 1529 19. Juli 1907. glede volitev v pridobnf nske komisije posameznih davènih družb na Kranjskem za priredbeno dobo 19OS/19O9. V naslednjem se razpisejo v smislu §§ 16 in 18 zakona z due 25. oktobra 1896, drž. zak. St. 220, volitve v pridobninske komisije za pri-redbeno dobo 1908/1909, in sicer za v smislu § 22 omenjenega zakona koncem junija 1907 izloèene ude in njih namestnike pridobninskih komisij ter v popolnitev stevila voljenili udov in namestnikov, ki so tekom pete priredbene dobe 1906/1907 vsled smrti ali druzih vzrokov odpadli. Pridobninski zavezanci I. razreda (priredbeni okraj: okraj trgovinske zbornico ljubljanske, t. j. cela dežela Kranjska; sedež komisije: c. kr. davÈna administracija v Ljubljani) volijo neposredno iz svoje srede, oziroma iz kroga vodeÈih obratnih uradnikov (§ 16, odst. 5, gori navedenega zakona) enega komisijskega uda in enega namestnika. Kraj volitve: Ljubljana. Dan volitve: 3. September 1907. Pridobninski zavezanci II. razreda (priredbeni okraj: okraj trgovinske .zbornice ljubljanske, t. j. cela dezela Kranjska, sedež komisije: c. kr. davèna administracija v Ljubljani) volijo neposredno iz svoje srede, oziroma iz kroga vodeèih obratnih uradnikov (§ 16, odst. 5 gori navedenega zakona) dva iomisijska uda in dva namestnika. Kraj volitve: Ljubljana. Dan volitve: '6. September 1907. Pridobninski zavezanci III. razreda v priredbenem okraju «mesto Ljubljana» volijo neposredno iz svoje srede dva komisijska uda in dva namestnika. Kraj volitve: Ljubljana. Dan volitve: 27. avgust 1907. Pridobninski zavezanci IV. razreda v priredbenem okraju cmesta Ljubljana» volijo neposredno iz svoje srede dva komisijska uda in dva namestnika. Kraj volitve: Ljubljana. Dan volitve: 28. avgust 1907. Pridobninski zavezanci III. in IV. razreda vseh ostalih priredbenih okrajev (okraj vsakega okrajnega glavarstva obsega po jeden priredbeni okraj III. in IV. razreda) izvršujejo svojo volitveno pravico posredno, t. j. po volilnih mozeh, katere si volijo najprej v vsakem davènem uradnem okraju izmed pridobninskih zavezancev dotiènega razreda tega okraj a. Število volilnih mož in komisijskih udov in njih namestnikov, katere naj volilni možje izvolijo, kakor tudi volilni dnevi in kraji razvidijo se iz naslednje tabele: Volitev volilnih m o ž -------------------------------------------------------------------------- Priredbeni okraj Razred .. Št. (to je c. kr. okrajno davène volilni okraj volilnih glavarstvo) družbe (sedež c. kr. dan volitve mož, ki davènega urada) 8e imajo voliti Postojna 9. avgusta 1907 2 TTT 11. BiBtrica 10. avgusta 1907 1 Senožeèe 8. avgusta 1907 1 Vipava 12. avgusta 1907 2 1 Postojna----------------------------:-----------——-------------------------------- Postojna 9. avgusta 1907 18 TV 11. BiBtrica 10. avgusta 1907 16 Senožeèe 8. avgusta 1907 9 Vipava 12. avgusta 1907 22 Koèevje 5. avgusta 1907 2 III. Velike Lašèe 7. avgusta 1907 1 Ribnica 6. avgusta 1907 2 2 K° 6Tje Koèevje 5. avgusta 1907 32 IV. Velike Lašèe 7. avgusta 1907 13 Ribnica 6. avgusta 1907 22 Krško 5. avgusta 1907 1 TTT Kostanjevica 6. avgusta 1907 1 111 Mokronog 8. avgusta 1907 1 Radeèe 10. avgusta 1907 1 o Krško ——_--------------------------------------------------_ . ° Krško 5. avguBta 1907 19 jY Kostanjevica 6. avgusta 1907 17 Mokronog 8. avgusta 1907 17 Radeèe . 10. avgusta 1907 12 Škofja Loka 20. avgusta 1907 2 HI- Kranj 21. avgusta 1907 3 Tržiè 22. avgusta 1907 1 4 Kranj-------------------~—¦------------------——----------------------------- Skofja Loka 20. avgusta 1907 34 IV. Kranj 21. avgusta 1907 43 Tržiè 22. avgusta 1907 13 jjj Ljubljana (okolica) 12. avgusta 1907 3 5 Ljubljana (okolica) ' ?*?!** 9-avgusta 1907 2 jy Ljubljana (okolica) 13. avgusta 1907 70 Vrhnika 9. avgusta 1907 21 HI Litija 9. avgusta 1907 2 G j iti:a " Višnja gora 12. avgusta 1907 1 IV LltlJa 9- avgusta 1907 26 Višnja gora 12. avgusta 1907 16 Idrija 3. avgusta 1907 1 Xii Lož 6. avgusta 1907 1 Logatec 1. avgusta 1907 1 Cirknica 7. avgusta 1907 1 7 Logatec-----------------------r—r.----------------------------—--------------------- Idrija 3. avgusta 1907 20 IY Lož 6. avgusta 1907 13 Logatec 1. avgusta 1907 12 Cirknica 7. avgusta 1907 12 jjj Kranjska gora 2. avgusta 1907 2 8 Ra^.iji- ' Radovljica 1. avgusta 1907 3 jY Kranjska gora 2. avgusta 1907 15 Radovljica 3. avgusta 1907 45 Itudolfovo 5. avgusta 1907 3 III. Zužemperk 8. avgusta 1907 1 Trebnjo 13. avgusta 1907 1 9 Rudolfovo-------------------------------------------------------------------------------- .Rudofovo 5. avguBta 1907 34 IV. Zužemperk 8. avgusta 1907 11 Trebnje 13. avgusta 1907 10 m Brdo 14. avgusta 1907 1 10 Kamnit ' Kamnik 12. avgusta 1907 4 TV Brdo 14. avguBta 1907 23 Kamnik 12. avgusta 1907 44 rjj JUetlika 16. avgusta 1907 2 „ rirn.n„>lj " Crnomelj 17. avgusta 1907 1 TV Metlika 16. avgusta 1907 14 1 Crnomelj 17. avgusta 1907 16 Volitev udov pridobninskih komisij in namestnikov število volilni okraj ------------------------— Oporaba , i v i , , ,. , namestm-(sedoz c. kr. okraj- dan volitve udov kov nega glavarstva-------------------------- ki se imajo voliti Postojna 20. avgusta 1907 1 1 Pctoj». 20. .vgu8ta 1907 3- 2 V^Ao" Koèevje 16. avgusta 1907 1 1 Koèevje 17. avgusta 1907 2 2 KrSko 19. avguata 1907 1 1 Krško 19. avgusta 1907 2 2 KraDi 80. .„»U 1907 * 1 '^^Z" Kranj 30. avgusta 1907 2 2 Ljubijana 27. a,gu«a .907 r j * l^.tl^tŠ, Liubljaaa 26. avgu.ta 1D07 8* \ 2 'tlg&X Litija 20. avgusta 1907 1 1 Litija 20. avgusta 1907 1 1 Legatee 24. a,eu8«a 1907 2« 1 '&L&L%? Logatec 23. avgusta 1907 2 2 Radovljica 12. avgusta 1907 1 1 Radovljica 13. avgusta 1907 2 2 Rudolfovo 22.avguBtal907 2* 1 '^t? Rudolfovo 22. avgusta 1907 2 2 Kamnik 24. avgusta 1907 1 1 T. -, o, . 1on,, o o* *namestnik z dveletno Kamnik 24. avgusta 1907 2 3* funkcij8ko dobo Crnomelj 26. avgusta 1907 1 1 Crnomelj 26. avguBta 1907 1 1 Natanèneje doloÈbe o volišèu, uri zaèetka in konca volitve, o vpogledu I nih izkaznic, katerim bodo priložene uradne glasovnice, kakor tudi iz v Tolilske imenike itd. razvidijo udje posameznih davènih družb iz volitve- lobiÈajnih razglasil davÈnih oblastij I. instanc. C. kr« finanèno ravnateljstvo za Kranjsko. I^jabljana, dne 4. julija 1907. Laibacher Zeitung Nr. 163. ____ 1530 19. Juli 1907. (2866) Z. 484 60 1907 A.O. Kundmachuuq. Gemäß § 60 des Gesetzes vom 2«. Ottober 1887, L. G. Bl. Nr, 2 60 1888. hat die l. l. Landeskummissiun für agrarische Operationen in Kram behufs Durchführung der Spezialtei-lung der Gemeinschllftsgrimde Grundbuchsein-lagc 281 der Katastralgemcinde ssal unter die Insassen von Gradec iin Gerichtsbezirke Rat» schach als l. k. Lokaltommissär für agrarische Operationen den Herrn k. t. Bezirlsobertom-missär Franz Schitnit in Laibach bestellt. Die Amtsniirlsamleit dieses k. l. LolalloM' missärs beginnt sofort. Von dirsem Tage angefangen treten in Ansehung der Zuständigkeit der Behörden, dann in Ansehung der uuinittelbar und mittelbar Beteiligten, sowie der von denselben abzuge' benden Erklärungen oder abzuschließenden Ver» gleiche, endlich in Ansehung der Verpflichtung der Rechtsnachfolger, die behufs Ausführung nachstehender Spezialteilnng geschaffene Rechts« läge anzuerkennen, die Bestimmungen des Ge» setzes von, 86. Oktober 1887, L. G. Bl. Nr. 2 <1e 1888, in Wirksamkeit. K. l. Lllndeslommission für agrarische Operationen in Krain. Laibach am 10. Juli 1907. Jšt 484 z 1. 1907 a. o, Razglasilo. Po § 60. zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zak. St. 2 z 1. 1888., je c. kr. dežolna komisija za agrarske operacije na Kranjskom v izvršitov nadrobne razdelbe skupnih zem-ljišè, zemljoknjižni vložek 281 davène obèine Kai med poaeatniki iz Gradeca v sodnom okraju Itadeèe postavila gospoda c. kr. okraj-nega nadkomisarja Frauca Scbitnika v Ljub-ljani kot c. kr. krajnega komisarja za agrar-sko operacije. Uradno poslovanje tega c. kr. krajnega komisarja se priène takoj. ilS tem dnevom stopijo v veljavnost do-loè a zakona z dno 26. oktobra 1887, dež. zak' št. 2 z 1. 1888, glede pristojnosti obla stev, potem neposreduo in posredno ude-leženih, kakor tudi gledo izrecil, katera ti oddadö, ali poravnar, katere sklenejo, uaposled glodo zaveznosti pravnih na-slednikov, da morajo pripoznati zaradi zvr šitve nadrobno razdclbo ustvarjeni pravni položaj. C. kr. deželna komisija za agrarske operacije na Kranjskem. V Ljubljani, dne 10. julija 1907. (2867, Präs. :-i0Z0 12/7. GefangenaufsehersteNe mit den systcmmäßigen Bezügen beim t. l. Lan» desgerichte.Nagenfurt zu besetzen. Bcwerbungsgesuche mit dem Nachweis der Kenntnis der deutschen und slovenischen Sprache sind bis längstens 19. August 1907 beim l. k. Landesgerichts'Präsidium Klagenfurt einzubringen. Klagensurt, am 16. Juli 1907. (2874) Firm, 564 Rg. A. I. Š279! Vpis družbene firme. Vpisalo se je v register oddelek A: Ljubljana, Brat a Deghenghi, Mal us a & Cora p. — Brüder Deghenghi, Malusa & Comp., trgovina z lesno industrijo, tovarna glasovirjev, posredovanje posojil in za eskomptiranje menic. Prokura s e j e p 0 d e 1 i 1 a : Milanu Deghen-ghiju v Ljubljani, izbrisala pa prokura Franceta Blend a. — Ljubljana, 13. VII. 1907. (2875) Firm. 561 Dru-Or 63/7! Premembe in dodatki k že vpisanim družbeniin firinam. Vpisalo se je v register za druž- bene firnio : Sedež firme doslej: Trata pri S k 0 f j i 10 k i, z d a j : K r a u j. Besede firme: J. «fc A. Majdiè. Obratni predmet doslej: trgovina z mešanim blagom in opojno pi-jaèo, zdaj: trgovina z mešanim blagom in z deželnimi pridelki. — Ljubljana, 13. VII. 1907. (2877) _ Firm. 559 _ Zadr7lIL 25/217 Izbris firme. Izbrisala se je v zadružnem re-gistru : Grahovo, Mlekarska in sirar- ska zadruga grahovska, reg. zadruga z omejeno zavezo, vsled konèane likvidacije. — Ljubljana, 13. VII. 1907. (2872) Firm. 549 Zadr.T 111/14. Razglas. Vpisalo se je v zadružni register pri firmi: Kmetijsko društvo v Rovtah pri Logatcu registrovana zadruga z omejeno zavezo, prememba pravil, in sicer § 16., prvi odstavek , ki se odslej glasi: Javna razglasila zadruge se vršijo z en-kratnim objavljenjem v glasilu Za-družne zveze «Narodni gospoda^, izhajajoèem v Ljubljani in z oklicom po obèinskem slugi. Ljubljana, dne 12. julija 1907. Aiazeigeblcrtt. K. k. österr. So* Staatsbahnen. Auszug aus dem Fahrplane gültig vom 1. Mai 1907. Abfahrt von Xiaibaoh (ßüdbahn): Um 7 Uhr ö Min. früh: Personenzug nach Assling, Görz fiüdb., Triest k. k. Staatab., Klagenfurt, Glandorf, Salzburg, Innsbruck, Linz, Uutlweis, Prag. — Um 7 Uhr 7 Min. früh: Personenzug nach Kudolfswert, Strascha-Töplitz, Gottschoc. — Um 11 Uhr 40 Min. vorm.: Personenzug nach AesÜDg, Görz Staatsb., Triest k. k. Staatsb., Tarvis, Villach, Franzensfeste, Klagenfurt, Salzburg, Innsbruck, Bregenz. — Urn 1 Uhr 5 Min. nachm.: Peisonenzug nach RudolfRwert, Straacha-Tßplitz Gottschee. — Um 3 Uhr 45 Min. nachm.: Pereonenzug nach Assling, Görz Ktaatsb-, Triest k. k. Staatßb., Tarvis Villach, Franiensfeste, Klapensurt, Steyr. I.inz. Hudweia, Prac, Wien (Wostbahnhof). — Um 7 Uhr 10 Min. abends: Personenzug nach Rudolfswert, Gottschee. — Um 7 Uhr 35 Min. abends: Personenzug nach Tarvis. — Um 10 Uhr 40 Min. nachtB: Personenzug nach Assling, Görz Staatsb., Triest k. k. Staatsb., Villach, Innsbruck, München. Ankunft in Lalbaoh (Südbahn): Um G Uhr 58 Min. früh: Personenzug von Tarvia. — Um 8 Uhr 84 Min. früh: Personenzug von Rudolfcwert, Gottncheo. — Um 11 Uhr 15 Min. vorm.: Personenzug von Görz Staatsb., Tarvis, Klagenfurt, Lim, Frag, Wien (Westbahnhof). — Um a Uhr 32 Min. nachm. : Persononzug von Strascha-Töplitz, Rudolfswert, 8 Min. früh: Gemischter Zug. — Um 2 Uhr 5 Min. nachm.: Gemischter Zug. — Um 7 Uhr 10 Min. abends: Gemischter Zug. — Um 10 Uhr 50 Min. nachts: Gemischtor Zug (nur an Sonn- und Feiertagen). Ankunft in Lalbaoh (Staatsbahnhof} Richtung von Stein : Um 6 Uhr 46 Min. früh: Gemischter Zug. — Um 10 Uhr 59Min. vorm.: Gemischter Zug. — Um 6 Uhr 10 Min. abends: Gemischter Zug — Um 9 Uhr 55 Min. nachts: Gemischter Zug (nur an Sonn- und Feiertagen). ' Die Ankunfta- und Abfahrtszeiten sind nach mitteleuropäischer Zeit angogeben. (2283) 26—s Die k. k. Staatsbahndirektion. Soeben erschien: Margarethe Böhme: Dida Ibsens Geschichte Ein Finale zum Tagebuch einer Verlorenen. Preis M*L 4-8O. (2806) 0-ß Zu beziehen von: lg. v. Kleinmayp S Fed. Bamberg, Buchhandlung in Laibach, Kongreßplatz Nr. 2. ^^^^ Gegründet 1842. ^^^^ T Wappen-, Schriften- T und Schildermaler I Brüder Eberl Laibach Mlkloslcßtraße Nr. 6 BallhausgaBse Nr. 6. I Telephon 154. (1755) 364 I Wohnung bestehend aus vier bis sechs Zimmern mit großen Nebcnräuinen, möglichst mit Garten-benütznng, August November beziehbar. Antrage unter „Wohnung 2868" an dio Administr. dieser Zeitung. (2H68) 3 — 1 Soeben erschien: LISSA Von Friedr. Regensberg Mit Illustrationen von M. Zeno Diemer und einer Karte Preis geheftet in Chromouinschlag K 120, elegant gebunden K 2*40. Zu beziehen von lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung Laibach, Kongressplatz 2. (2805) 6—6 Gesielt nit 1. Anst liniraliiiiii in der Niihe Laibachs, bestellend aus einem großen oder zwei kleineren einfach möblierten Zimmern mit Küche oder Küchen-bonüt/.uug, Garten (kein Ziergarten) und Badegelegenheit Bedingung. Gefällige detaill. Offerte mit Preisangabe unter „Ingenieur F. H." an dio Administration dieser Zeitung erbeten. (2863) 3-2 Krebse schmackhaft zubereitete sowie lebende, sind täglich in der Restauration „Zum goldenen Fisch" („Pri zlati ribi") erhältlich. Ausschank vorzüglicher Getränke. Hochachtungsvoll (^594)6-4 Maria Rozman. Wohnung bestehend aus fünf Zimmern, Bade- und Dienstbotenzimmer nebst Gartenbeuiitzung, wird zum flugusttermin gesucht. Anträge unter „Wohnung A. B. 1" an die Administr. dieser Zeitung. (2878) 2-1 Austräger wird sofort aufgenommen bei (2879) 2-1 lg. v. Kleinmayr & Fed.Bamberg, Buchhandlung in Laibach, Kongreßplatz 2. /WMedaille: Berlin. Paris, Rom usw / Bestes koam. Zahn- ^*^ «sJ^ mittel ^^^2R&\*^**' ^ ^^T^l ^-^EKBnier .^ % T>^>^0 SeydlLaibach ^^y, Spital(Stritar)tfaHBe 7 >^ (305) 52-49 Geld-DapleheiT erbalten von 200 K aufwärta Personen jeden Standes zu 4 '^Vo un(* bei 4 K monatlichen Rückzahlungen, mit und ohne Giranten, durch J. Nenbauer, behördl. konz. Eskompte-burcau, Budapest, VII., Barcsaygasse ß/B. Ketounnarke erbeten. (2807) 6-3 Kluck und Verlag von I g. v. K l e i n m a u r 6 sse d, V a ul b e r g