^^ Mittwoch, 9. November 1898. Jahrgang 117. kaibacher Mum. ^^---------^ ^"'^'' h°lbj«l,^l,^°ltversenb»N8: ganzillhrlg sl. l5, halbjährig fl. 7 5«. Im Tomvtoir: ^^^ '' b!« .," '^ ,'l. 5 zu. Für d!e Zustellung ^,,M!i ili^."'garischeli Quotendeputation erklärt ^ !'°'l für '^ ^ der österreichischen Quoten- und führt aus, die '^lich ^^puwtion hielt seit dreißig Jahren ^ ^ttoeinn l ^^lncipe der Quotenberechnung ^Men in ^?'"^ der directen und indirecten i "^ Pys.,"den Staaten nach Abzug der ourch- ^ ^' uu°a j.^ ^ ""s"tig eingeführten Steuern 'N " lekt/,'? Deputation erwartete umsomehr ',^Z'lchen 3>" ^"ntium den Gegenvorschlag der ^'^l seiten?^"^" auf dieser Basis, als die ^ ^rech.... der österreichischen Deputation vor- ^,Il« lMt" ^ gleichfalls die Bruttoeinnahmen ^.^tejed,,^ der Sitzung beider Siebencr- ^>cl,^,^Z dle österreichische Deputation ohne ^ !^"l Gru.^ ^"^"ung den neuen Verechnungs- ^ ^ ^ten k, ^ Nettocrträgnisses der directen ^ l^slh^ l^""" vor, welcher Standpunkt von ^ ,i ^ als ,^^ationen bereits im Jahre 1877 '^Me ^^?"ltg unhaltbar bezeichnet wurde. ^^'düis'?^ unterscheidet sich von jenem ^l ^ dlr^» ^^ "ur bei den indirceten, fondern '"' k ^ gciil),,, "' Steuern das Nettoerträgnis als ' ^^t'ilu« ' '""lde, die Rechnung fei über- >^?^^i^s"^ "Ullnrlich durchgeführt, dafs ^V^le^.aum möglich fei. DasNuntium ^ Lie, 3 a,i ,.'^ Ungarll fchwer benachthciligenden '^l "lchit'^ „"entllch hlnfichtlich der Biersteuer, ^ Ev r"/" ""d der Ausfuhrprämien für ^ '^n ^,6' und erklärt die Differenzen '<^^Ntgel^"^""ltcn und Ansichten für fo H> ^Uiund " 0' dass eine Ausgleichung im Wege ?^ dem t, ^" aussichtslos jei. Das oiuntium '^'c«! ?^ Ä,,. der Quotendeputation einstimmig ^l l^nta ^ des Referenten: «Die ungarische i7 ^""l)ber ,, '"W^ ausjprechen, dass sie die > ^ x ^ ü^ ^egte Quotenberechnung sowohl ^^ ^H. "^.,.°uch bezüglich der Durch-^^tUl^ ^ung ^r unannehmbar halte, dass Kllt,5 cvlii^'b", die von ihr und ihren Vor-X ^ v!> ."" durchgefühlte Basis zu ver-V^ll ,^ue ^ l!" üsterreichlschen Deputation vor->^°h ^."Ns anzunehmen, dafs aber auch, ^^^plelleil Standpunkte, nach Ansicht der ungarifchen Regnicolardeputation in den Details der österreichischen Berechnung System und Consequenz vermisst werde, dagegen an manchen Stellen das Bestreben hervorleuchte, das Endresultat für Oesterreich so günstig als möglich erscheinen zu lassen, so wenig dies mit den Anforderungen der Gerechtigkeit in vollem Einklänge steht. Aus diesen Gründen ist die einseitige Berechnung der österreichischen Quotendeputation nach Ansicht der ungarischen Deputation nicht geeignet, die Grundlage für weitere Verhandlungen zu bilden, und so kann sich die ungarische Deputation zu ihrem größten Leidwesen nur auf die Eonstatierung der Thatsache beschränken, dass die Herstellung eines Einvernehmens zwischen beiden Quoten-deputationen nicht gelungen ist.» Zur inneren Lage. Die Aufmerksamkeit der Wiener Journale wendet sich nunmehr in erhöhtem Maße auch den Vorgängen in den Ausgleichs-Subcomitts zu. Das «Neue Wiener Tagblatt» weiß aus den Kreisen der Rechten zu melden, die Regierung betrachte das Vorgehen der Opposition in der vorletzten Sitzung des Subcomite's für das Zoll- und Hanoelsbündnis als den Wiederbeginn der Obstruction. Nach einer Lemberger Meldung des «Fremdenblatt» wird aus parlamentarischen Kreisen dorthin berichtet, dass die Debatten im Subcomitt für das Zoll- und Handelsbündnis weit über den Rahmen der sachlichen Discussion hinausgrelfeu und dass darin die Tendenz der Ausschussmitglieder der Linken, die Arbeiten hinauszuschieben, erblickt wird. Das «Vaterland» findet, die zweite Sitzung des SubcomiM für das Zoll- und Handelsbündnis habe noch deutlicher als die erste angezeigt, dass die Opposition alles andere eher anstrebt, als eine rasche Erledigung der Vorlage. Mlt der Methode, welche die Herren Lecher-Manthncr und Schwegel einschlagen, sei der Ausgleich auch in zehn Jahren nicht fertigzubringen. So lange sich die Herren nicht auf das wirklich Nothwendige beschränken, müsse man glauben, dass sie auch das Wert selbst nicht als nothwendig betrachten. Und dieser Umstand drücke die Aussichten für das rechtzeitige Gelingen des Werkes immer tiefer hinunter. Ebenso pessimistisch ist die «Arbeiter-Zeitung», welche zwischen den vielen Sitzungen uno ihrem mageren Resultate einen klaffenden Widerspruch erblickt: «Im Gegentheile, je fleißiger die Arbeit ausschaut, desto steriler wird sie. Die Majorität hat allerdings für die Ausgleichsvorlagen ihre Stimme verpfändet; es fchaut aber nicht gerade danach aus, als ob sie bald in die Lage kommen konnte, diese Stimme für das famose Werk abzugeben. Von den zweinnd-zwanzig an Paragraphen so überreichen Gesetzen sind vorläufig drei Paragraphen im Subcomitt erledigt; das deutet also nicht recht auf ein rasches Ziel hin.» Das «Extrablatt» bemerkt: «Wenn man in Betracht zieht, dass die ersten drei Artikel mit den alten drei Artikeln des Zoll- und Handelsbündnisses identisch sind, so muss man wohl zugestehen, dass die Verhandlungen des Subcomite's einen schleppenderen Verlauf nehmen, als der raschen Durchberathung der Vorlage zuträglich ist.» Die «Reichswehr» sagt geradezu: «Wenn nicht alle Anzeichen trügen, so kehrt »nan langsam, aber gewiss zur alten Obstruction zurück. Die letzten Ereignisse zeigen deutlich, dass die «neue Taktik» bald ansgelcbt haben wird. Das Vorgehen des Abgeordneten Dr. Lecher im Subcomite' des Ausgleichsausschusjes wurde auf der Rechten eimuüthig verurtheilt und gleichzeitig der Ueberzeugung Ausdruck gegeben, dass die Regierung einer derartigen fachlichen' Berathung, wie sie im Subcomite betrieben wird, nicht lange zusehen werde.» In demselben Sinne äußern sich die «Sonn- und Montags-Zeitung» sowie die «Publicistischen Blätter», welche auf den «ir«lllu» villo^i» hinweisen, in dem sich die Opposition bewegt. «Sie macht der Regierung zum Vorwurfe, dass sie sich durch Verhandlungen mit der Rechten eine Mehrheit gesichert hat, und sucht die Annahme der Ausgleichsvorlagcn zn verhindern. Ans der andern Seite verdächtigt sie das Ministerium, dass es auf die Vertagung des Parlaments und die Anwendung des 8 14 hinarbeite. Der Ausgleich foll alfo in keiner Form zustande kommen, weder im Wege des Parlaments noch im Wege der Verordnung.» Hingegen meint die «Oesterreichische Volkszeituug»: «In den Ausschüssen und insbesondere in den Sub-comit^s des Ausgleichsausschusses wird keinerlei Obstruction getrieben. Allerdings sieht sich die Minorität da einer unglaublichen Rücksichtslosigkeit der Majorität oft gegenüber, der nicht anders als durch obstructio-nistische Manöver beizukommen ist ...» Es wäre sehr, sehr traurig, wenn diese letzten Worte wirtlich die Anfchauung der Oppofitions-Parteien widerfpiegeln sollten; denn die ganze anderthalbjährige Obstruction "«e Aaueutunckelung Wiens. . ^ " vou Nivenot. X/kt fy, 111. ^ ^erfai?^ell Epoche, die man als den be- ^ .ftnet Erachtet und mit dem Name« '^t bild'uiin lt ^tztercr Stil zu hervor- V^-^chti^p "as wohl mit dem Empor- ^?>!^«tn^m," ""d reichen Adelsfamilien in ^>bach^nge steht. Die in der Hoch- ^ l?ä??liF z^ Harmonie des Grundplanes und ^!?A^ lassen wird, um den An- ?> Me " in und der Pracht zu genügen, U ' ^lllied Ausgeschraubt, und architektonisch V d?den "^ w^ Säulen, Architrave, Giebel ^tz^^ent)^ ^l dct und als rein decorativer /l^M ^ 'letzteres gilt in hervorragender Mbeiftt „"^enbau, und die Prunksucht des '3^^ enieu Schritt wetter und fucht HHn^N "icht mehr im Bereiche der ^ it >t 5 T)er >u""g, sondern in der Kostbarkeit '^>X >sti,^""Nll ist die höchste Aus- ^ö vNen.Hug auf Anmuth und Grazie, Ä? «^^n. ^'lchen Leben der Zeit entjprach. '''!?^/!> umlade Linie lst verschwunden, V. i„ ^Ual 3 den spielenden ornamentalen V > V" überwuchern. Das war e.ne 'h „^Wlgen Richtung war eine weitere t ^ zu erhoffen. Einen Umjchwuna. bewirkte die neuerwachende griechische Elasticität; wie ehedem die römische Antike, so gewann jetzt die griechische einen bestimmenden Einfluss auf die Kunst, eine Rückkehr, aber in viel strengerem Sinne, zu den einfachen architektonischen Formen wurde dadurch bewirkt, und die napoleonifche und Eongress-Zeit hindurch bis zu den Dreißiger-Jahren unseres Jahrhunderts sehen wir diese classische Richtung herrschen, deren letzte Ausläufer in die moderne Kunst übergehen, deren Anbeginn wir ja von den Sechziger-Jahren an rechnen können. Betrachten wir die Entwickelung der Architektur die Jahrhunderte hindurch, so kann man den Satz aussprcchen: ein Baustil lst nicht das Product einer einzigen erfindungsreichen Phantasie, sondern er ist, ebenso wie andere Künste, das Ergebnis des jeweiligen Volksaeistes, modificiert, und, um anf solche Einzelheiten einzugehen, hätte es näherer Erörterungen bedurft durch deu Einfluss der Localltät. Steht nun aber die Kunst in innigem Zusammen-lianae mit der Geistesströmnng einer Epoche, dann ist auch die Frage naheliegend, gibt es einen Stil des 19 Mirhunderts, und worin besteht er? Vor weniger denn drel Deccnmen brach in Wien die große Bau-epoche an, und ill dieser kurzen Spanne Zelt hat stch d?r äußere Charakter der Stadt volllg verändert. Dle monumentalste Straße der Stadt, und v.ellc.ch des Kontinentes überhaupt, darf wohl dle R.ngstraße aenannt werden. Würdigen wir nun aber dle Prachtbauten die sich da aneinanderreihen, emcr näheren Bettachluna., wir finden verschiedene Slilarten vertreten. Zunächst das Parlament; vielleicht in Erinnerung an die athenische Verfassung, die neben den Areopag die Volksversammlung einsetzte, wurde es in korinthisch-griechischem Stile erbaut. Im Aufriss in den architektonischen Details wurde dieser strenge durchgeführt, was aber die Gesammtanlage betrifft, so mussten bedeutende Abweichungen vorgenommen werden. Die griechischen Tempelbauten kannten kein Stockwerk, sie waren unbedeckt, und die von Säulenhallen umgebene Mittelcella war ein kleiner viereckiger Raum, in dem nur das Götterbild Aufstellung fand. In allen diesen und noch mehr Punkten musste den modernen Anforderungen und Bestimmungen des Baues überhaupt Rechnung getragen werden. Den Mittelpunkt des Parlaments bildet der mächtige Sitzungssaal, der nach durchaus modernen Principiell angelegt ist und dessen decorative Ausstattung allein der Antike entlehnt ist, ebenso verhält es sich mit den übrigen Innenräumcn. Im Mittelalter war die Blütezeit des Städte« wesens in Deutschland, die Rathsherren waren die Senatoren und Repräsentanten der ganzen Bürgerschaft. Deshalb wohl ist der gothische Stil für das Nathhans traditionell geworden. In der äußeren Durchbildung in den ornamentierten Theilen finden wir beim Wiener Rathhauso wieder die innige Anlehnung all das alte Vorbild, und zwar noch weit mehr, als dies beim Parlamente möglich war. Eon-ceffionen an das Moderne waren aber auch hier nothwendig, dies beweist schon die den mittelalterlichen Gewohnheiten widersprechende GroßrnmmaM der ganzen Anlage. Laibacher Zeitung Nr. 255. 2054 9. Novenüer^< der Linken wurde stets in den Pressorganen der Opposition als nichts anderes bezeichnet, denn als eine ununterbrochene Kette von «obstructiouistischen Manövern» gegenüber den «Rücksichtslosigkeiten» der Majorität — und damals wie jetzt bestanden diese «Rücksichtslosigkeiten» der Majorität aus Versuchen, das Abgeordnetenhaus zu irgend einer ernstlichen, positiven Arbeit zu bringen. Jedenfalls bcdeuteu die Worte der «Oestcrreichischen Volkszeitung», welche das Vorhandensein der Obstructiou so kategorisch ableugnet, einen bedenklichen, hoffen wir nur einen stilistischen Rückfall in die Obstructious-Epoche. Erfreulich ist nur, dass in der besprochenen Auslassuug des Blattes das Vestrebeu.der Majorität, den Ausgleich rasch zu perfektionieren, sehr deutlich, weuu auch wider Willen, anerkannt wird. Mit diesem Bestreben dürfte übrigens eine Anregung der «Ostdeutsche» Rundfchau» in Aeziehuug stehen, welche nichts geringeres als die Abstinenz der Deutschen vom Reichsrathe fordert. Anknüpfend an die Aeußerung der «Ostdeutschen Rundschau» sagt die «Deutsche Zeitung»: «Wir meinen, die Frage steht: Abstinenz oder Mandatsniederlegung? Freilich, greift man zum einen oder zum anderen, Wirkung hat ein folcher Schritt nur danu, weun er von allen 150 deutscheu Abgeordneten der Linken gethan wird. Darnm tain derlei taktischen Plänen die Auflösung der Clubobmäuuer-Confereuz gerade uicht gelegen. Sei dies uuu wie immer: die Frage, welches Oppositionsmittel die Deutschen jetzt gegen die Sprachenverordnungen, den Ausgleich und das Ministerium Thun zu wählen haben, da die Obstruction ihre Auferstehung kaum mehr feiern wird, bedarf ernster und reiflicher Erwägung. Die jetzigen Verhältnisse sind unhaltbar, die Deutschen werden nicht fortsumftfen und, die Hände im Schoße, abwarten, was da kommt.» Die deutschoppositionelle Provinzpresse befafst sich in ihrer überwiegenden Mehrzahl noch immer mit der Frage der Taktik. Während die «Bohemia» die deutsche Obstruction «zu jeueu czechischeu Postulaten» gercchuet sehen will, die «einstweilen zurückgestellt» werden müssen, treteu die «Reicheuberger Zeitung» uud mit besonderem Nachdrucke das «Karlsbader Badeblatt» für die Wiederaufnahme der Obstructiou eiu, womit sie sich selbstverständlich ill Uebereinstimmung mit dem «Grazer Tagblatt» befinden, das in «lampfesfroher Stimmung» die Ausgabe der Obstructions-Parole seitens des steirischen Vertrauensmänner-Tages mit Uugeduld erwartet^_________________________________ Politische Uebersicht. Aaibach. 8. November. «Narodui Listy» meldcu: Der Staatsvoranschlag für das Jahr 189!) ist fertiggestellt und wird demnächst eingebracht werden. An das Ministerium ist die Allerhöchste Eutschlicßuug, betreffend die Errichtung einer czechischen Technik in Mähren, mit dem Auftrage herabgelangt, eine entsprechende Rate ins Budget des nächsteil Jahres einzustellen, was bereits geschehen ist. Die Allerhöchste Entschließung wird noch vor der Einbringung des Staatsvoranschlages publiciert werden. In dieser Woche sollen heute und Donnerstag P l e n a r s i tz u n g e n des A b g e o r d n e t e n h a u s e s stattfinden; die übrigen Tage werden den Berathungen der SubcomM für die Ausgleichsvorlagen vorbehalten bleiben. Ueber die gestrige Sitzung des Poleu-clubs wird folgende Meldung ausgegeben: Der Polenclub beschloss eiuhellig, dem Papste anlässlich seines fünfzigjährigen Priestcrjubiläums telegraphisch eiue Gratulation zu übersendeu. Sodann wurde die Deputation gewählt, welche sich zum Fiuanzminister begeben soll, um die Beschwerde der Krakauer Kauf-mannfchaft und der Krakauer Handelskammer betreffs ungerechter Bemessung der Personalciukommensteuer zu unterstützen. Der Polellclub beschloss feruer, einen Ausschuss von 15 Mitgliedern zu wählen, welcher sich mit der Frage des Arbeitcrschutzcs zu befassen hat. Er beschloss weiters einstimmig, gegen die in Verhandlung stehende Ministeranklage zu stimmen. Im ungarischen Abgeordneten hause wurde uach Vornahme zweier von der Opposition verlangter namentlicher Abstimmuugen die Tagesordnung fortgesetzt. Ministerpräsident Baron Vanffy erklärte u. a., die Opposition werfe der Regierung Stillschweigen vor. Redner verwies auf feine Erklärung fowie auf die Erklärungen des Finanzministers und constatierte, die Regieruug halte an dem wiederholt dargelegten Standpunkte fest, wonach sie die Erneucruug des Zoll- und Handelsbündnisses mit Oesterreich als im Interesse des Landes gelegen wünsche und sich bestrebe, das Bündnis zustaudc zu briugeu. Die Berathuug der von dem Ausschusse durchberathenen Ausgleichsvorlageu stehe ill der Macht des Hauses. Was geschehe» werde, falls die Löfung der Ausglcichsfrage im Wege der Erneueruug des Bündnisses unmöglich würde, lönne momentan umsoweuiger discutiert werden, als auch in Oester« reich die Specialdebatte über die Vorlagen in den Ausschüssen begonnen habe, wobei zwischen beiden Rc-gieruugeu das Einvernehmen bestehe, dass meritorische Mudisicationeu nicht angenommen werden. Bezüglich der Quote trete für die Stellungnahme der Regierung der Zeitpunkt erst uach dem erwiesenen Scheitern der Verhaudlungeu der Quoteudeputation ein. Mit Rücksicht auf das letzte Nuntium der ungarischen Quoten-dcputation, worauf aber die österreichische uoch nicht geantwortet habe, sei dieser Zeitpunkt allerdings nicht mehr weit entfernt. Baron Banffy erklärte schließlich, es sei seine Pflicht, die gegell ihn erhobenen Augriffe zu erdulden, nmsomehr, als sie jeder Gruudlage entbehren. Er verwies bezüglich der Affaire Dessewffy auf die heute erschienene Erklärung des letzteren, welche die Oruudlosigteit der betreffeudeu Vorwürfe erweise. Wie die «Märkische Volkszeituug» mittheilt, erklärte Abg. Priuz Areuberg im Berliner katholischen Gesellenvereinc, dass der Sultan das Grundstück «Dormition äs Iu 8aint6 Vioi^o» dem Kaiser Wilhelm nicht geschenkt, sondern dass letzterer dasselbe vom Sultau um eiue hohe Summe gelauft habe. Das französische Kriegsbudget pro 1899 ist um acht Millionen Francs höher als für das laufeude Jahr beantragt. Für die active Armee ist eine Vermehrung von 461 Officieren, 179 Mann und 334 Pferden vorgefehcn. Die St^ ^ werden durch die Fortsetzung in d". "^,c^ vierten Bataillone, in der Creierui'g " ' ^ bataillons und mehrerer Batterien dcr 6^' ^M ' in der Vermehrung der Ätilitärärztt «'.^!>" der Vergrößerung der Cadres der M" ^ ursacht. ^^l^,,^ Bei Besprechung der FaschodaH^I>, der darauf Bezug habenden Erklärung ^ ^fti^ burys hebt die Petersburger P > ^, deu internationalen Charakter der g" ä ^^B^, Frage hervor. Die «St. Pctcrburg«^ ^ ^ sagen, die Frage der Räumluig M^ ^'',. gute Lectiou für die Lösung cincr ml0^ ^ tigeren Frage, nämlich die Fuige , d,^ Egyptens. Die «Nowoje WmW' ^oi^.''!' tincntalen Mächte hätten die Pflicht, "'^e <-^ rechte des Sultans zu vertheidign. ,^r^< sagen, die egyptijche Frage trage """ ,^1? ^ Charakter uud sie müsse in emeM ^ M" werden, welcher die ewige Neutraltt" ^, ^. dem Protectorate aller Mächte^proäaM^< Tagesneuigleiten. ^ ^ ^ — arbeitsstatistische Amt im Handels,»""! ^ Arbeitsbeiralh zu einer Sitzung einberui^^B,, ordnung lautet: 1.) Ansprache ^ , e,, ^,^ Freien vou Dipauli- 2.) Mtch"Afi^ staudes des arbeitsstatistischeu Amtes. V ^ A,, Verhaudlungs-Gegenstände: 3.) ^"^slild""> orduungs.Comitl!s; 4.) Reform der^W > ^!!^ eiustclluugen und Aussperrungen; ">) ^ > ?c' ' regelmäßigen Berichterstattung iwer me ^^,,!.> marttes für die Monatsschrift dcs ^ < Amtes; 6.) Organisation und ^""' ^, oermittlmig; 7.) Wahl eines einer Reform der Arbeiterunsall- ""b s,-„tl^ >',', 8.) Antrag der Mitglieder des Arliell^ ,,^ ^ uud I. Smitka, betreffend Erhebung" ^ ^ a) der Heimarbeiter und li) der l>» ^ ^., , Pcrsoueu. . - ..siit"t^,F' — (Laudes-CredlNU ' ^>>. den österreichischen Provinzen besteye" ,„M^ institute trateu am 7. d. M- """^ c-Mk^V Stellungnahme zu wichtigen Landmarschllll Gudcnus begrüßte die ^ gp ^ längeren Ansprache, darauf «fer'e" ^^t"'^ , uiederösterrcichischeu Laildeshypothele'"' > ^M^ ^ die wegen Aufhebuug der Neutettjl^^,M , , iwmmeucn Schritte. Dann kamen ^ ^c ^, ^ mullgeu der neueu Executionsordnung ^^>is0>^,^ Congress stimmte der Anregung ö"/ uo>l^.,>, l^ dieser Frage laut gewordeucn ^rauam" ^^1 ^ Anstalten au eine gemeinsame ^i ^ ^^ ^ sollen. Es wurde seruer bcschw!!«'' ^ di" ^ . uud laudwirtschaftlicheu Orgauisatlouc ^rc ^ heranzutreten, die Interessen dcr ^ n>' ^ in dieser Richtung zu wahreu. , ) B' ^. :. -(Vom russischen V^M^s^ Petersburg schreibt, ist die Kcuseru ^'^ «^ Fe odorowna iu Vegleittmg ly aill^>/ c^ fürstiu Olga Alexaudro^n^^^. ^ Heliotrop bluten. Roman nach dem Franzüstschen von Ludwig Wechsler. (33. Fortsetzung) «So ist es, Lady Ellen!» bestätigt Arthur. «Anfänglich hat auch sie gezögert; doch mein Bitten und Flehen, mein aufrichtiges Geficht haben sie allmählich für meine Sache gewonnen, und als ich sie vorhin verließ, verfprach sie mir, mich in meinen Bemühungen, meine Unschuld nachzuweifen, uuterstützeu zu wollen.» »Ah! Lady Ellen versprach es Ihnen?, forscht Chevrier. Arthur nickt uud fährt eifrig fort: «Hat sie es aber uicht bloß gethan, um mich zu beruhigen, um sich meiner zu entledigen? Und urtheilt sie im Grnnde genommen nicht ebenso wie die übrigen? Diese Befürchtuug bewog mich, diesen Schritt zu unternehmen, mit welchem ich mich Ihnen jetzt auslieferte, dcuu mir gilt alles gleichviel! Sicher ist einzig, dafs ich illit dem Gedanke» von meinem Vater für einen Mörder gehalten zu werden, uicht weiterleben kann! Für einen Menschen, wie er, bedeutet dies eme un-crtragbare Scclenfolter!» Obgleich Chevrier noch lange nicht überzeugt ist, macht er uuwilltürlich eiue zustimmende Bewegung. Armer dc Brezel Für eiueu Mcnschcu wie er mag dies thatsächlich eiu furchtbarer Schlag sein! Unbewegt durch deu väterliche» Schmerz seines hochverehrten Staatsanwaltes, uicht aber durch dui flehenden Gesichtsausdruck des Sohnes, deu er uach wn Viicheriaen uuch durchaus nicht sür unschuldig zu N"m"7'"""' "'"^" dcr PulizeicommWr mit großer «Bitte, Herr von Breze, sprechen Sie ganz offen. Ich werde Ihueu mit größter Bereitwilligkeit dienlich fein, nicht bloß um Ihrer selbst willeu, sondern auch Ihres Vaters wegeu, dem sowohl bei der Polizei als auch bei sämmtlichen BeHürden die größte Hoch-achtuug eutgegeugebracht wird. Sprecheu Sie also uu^ gescheut. Berichte» Sie mir deu Hergaug der Dinge der Wahrheit gemäß uud scheueu Sie weder Ausführlichleiten »och Wiederholungen.» Und voller Eifer beginnt Arthur die Erzählung der Begebenheiten jener verhängnisvollen Nacht. Doch lässt sei» Eifer bedeutend uach, als er die Kälte wahrnimmt, welche das Gesicht des Polizeicommissärs während seines Berichtes bekundet. «O, ich sehe, dass auch Sie mir nicht glaube»!» sagt er, nachdem er geendet, und lässt de» Kopf auf die Brust siukeu. «Um Ih»en bedingungslos Glaube» schenken zu können, meilt Herr, hiudert mich ein wesentlicher Umstand,» gibt Chevrier zur Autwort. «Wir haben, jedweden Zweifel ausschließend, coustatiert, dass iu jener Nacht außer Ihueu uud Lord Harrison niemand in die Parterreräumlichkeiten des Hauses getreteu ist.» «Diese Gewissheit beruht offeubar auf jeueu Fußspuren, über die auch mein Vater mit mir sprach?» forscht Arthur. «Wir habeu,» versetzt Chevrier, «die grauen Fuß-spureu auf dem deu ganzeu Fußbodeu bedeckenden duukelrotheu Teppich auf das sorgfältigste untersucht. Von draußen kam uiemaud iu die Räume des Erdgeschosses, nur Lord Harrisou, der schwere Wiuter-schuhe trug, und noch jemand, dessen Fußbekleidung aus leichte» Vallschuhen bestand — also Siel Ich muss noch hinzufügen, dass d" M^,^ F, nach einer Richtung hin gehen, '"^ Pc« / tung, die den Spureu der an0" ,„li,s, ^ gesetzt ist, woraus gefolgert we n ,.,. ^, Harrison allem hereinkam ""d ")> r^' ^ gieng. Das übrige ergibt sich d^/F ,1 «Wie, wenn der Mörder " ^ ! kam?» stößt Arthur hervor. ftarliil"',^.' ! «Die Aussageu der Lady N, ' '^' ' Schwester stimmen vollkommen " „ ,»i^,. 1 entgegnet Chevrier, «außerdem >1^t, ;^, ' Hausauf das schaft hatte Urlaub; mit Aus"« ^M'> chens schläft überhaupt niemano ^ z^/', ? das Stubenmädchen war auch 'Nst^ ^, ' dem Gesindegebäude kommenden " dll"^> falls nicht durch die Thür h^ '>-, ^, Harrisou eingetreteu war. I^uss, ° l.'V " also uothweuoigerwelse der ^^ > ^ - , , Ihueu angeführten Umstände, he"" ,« ^ nicht für vollkommeu glaubw-dlg ^ ,^ können.» ^. Oesi^ .,>,'^ »! Arthur Maul, 2«n « ^ ^ Fuße zittern. . ^n' ^..c" . . «Ich fehe das felbst em, P'^ >-b , ^ er gepresst. «Mir bleibt also "^ ^ 4 , ^. mich zu entfernen.» . Mge" ,z B,/ ^ Chevrier schweigt eiue" ^,.„ ,s . seiuell Blick i» den des junge"^, zgF ^ «Warten Sie nur, He" ^ dann mit Betonung. , (Fortsetzung so"" l ^^^eilulig Nr. 255. 2055 9. November 1898. " — ——I»_____!__________________---------------------------------------------—— > — ^^"m Kaukasus eiugetroffen, um ihrem ^i°"drow.?^^bfürstön - Thronfolger Georg ^bofe zu« "^lch, eiueu Besuch abzustatten. Nach ?°^^F"'genen Nachrichten sei der Gesundheits-3 l °" dein ^°^"s nicht unbefriedigend. Das Lungen-3 ^" Vlon? ^""ä leidet, hat erfreulicherweise in ^"befinden ^ !"'^ Fortschritte gemacht, »lud das <ü ^ die ws? ^^'r als früher. Es haben daher w'« frails?^t' ^"u Thronfolger einen Aufenthalt °^. '^stiche.. Niviera zu empfehlen, vorderhand ^,die Schelm'V"^'elche.) ^«nz Arescia lacht F W ^^"wstreiche eines Spitzbuben, der am l^i "Heines ^^mber del« von einem Liebes-^^'s. Her n Unternehmer Gugiari die goldene ^ Lllphani "' "" staler, gewandter Bursche K^"doch '."u^e von der Polizei entdeckt; als ^lT^n Mm . ""Ule, rifs er sich los und ent-^"itti «lid «" ^""^ l)"t nun der kühne Bursche ^?? in Nr^"^ltcn in Schach gehalten; er gieng ^^S^^'n spazieren und spielte der heiliges ^I> ^ als dp "'^ Scherze, von denen einer immer ^i ^ Piken °"^' ^"U's Abends stahl er einen 5 t, der^ !"^ Erbrachte ihn persönlich dem »ü ^ Korb ,,,i^"w als Geschenk; tagsdarauf stahl ^ ^upben ^"'"rauben und verkaufte fie einzeln ^>lnhren m Nch freiwillig bei der Polizei unter V^and M""'' "^chte "ne höfliche Verbeugung ^ "°" drei N s> ^'^'" der letzten Tage wurde er 'H. '" eine., s ^^" ^stellt. In seiner Noth sprang ^3, "e, hl < "l ^"'°l, und uiührcnd er hin-^ l.^ luurd«. ' 5""e drei Verfolger im Schlanun ^ ^°lle .es s^°" mitleidigen Bauern mit Mühe ^ptling ^"t. Fappani, der sich auf der Flucht ^3 ^tte ,^er Bastei eiue unbedeutende Wunde ^^"'len' UM'g. inzwischen in die Wohnung eines H^binden K^, " .^ "°" dein Dienstmädchen die ' illj^s! 'iu dum ^'^ ^"rde dem Räuber selbst die ^ «r ^ """' und er beschloss, sich freiwillig zu ^!lt , "3, von "^ll vom Präfecten einen Geleit-'' ^ ^Nes dp""" ungeheuren Menfchenmenge bc-^ ^"t s°'n "'^" Restaurants der Stadt, wo er «"l. ^^ ^ "v" Freunden und Geschwistern Ab-^ glii^,,. ^2ab sich haun, nach allen Seiten hin ^>l^r '^Gefängnis. ' '>,,H -"ieiisH ^ ^"' chliche Essreeord.) Wie viel l ^,^'t ny ls zu sattem Tode? Ein stets gesunder ^3> 3 ?0 ^)"" uud Durst soll nach dem ^ ' ^llhrun , Jahren nicht weniger als 9U.000 ^ ?5^^"lnien s ?°^ "l fester und flüssiger Form Vei einem Durchschnittsgewichte ' Xed 6 das a ^".^^" "lso ein Mensch während ' , ^ ächtes «„^lshundertachtzigfache seines eigenen ' 3^/^ie Gülten und flüssigen Nahrungsmitteln. ' ^«e^epatrii /"" des Volum bus.) Der ^ '^ der f!i7 "' "is dein spanisch-amerikanischen ' ^?" neu"« ^"becker '"". der vor 400 Jahren ' !>> wich ^"erschloss. Er wird sie für die " ^ ^ des ss"s fließen. Am 22. September wurden ' ^?'c>' ^r,?^^ i" Havanna ausgegraben, unl > ?^ii> lindes ^ ^" "erden. Aus Havanna wird ^ ^is, Capita,, "^tet: «Um 9 Uhr morgens traf , ^d "' der , ^" ber Kathedrale eil,, wo ihn die Letztere .?^>' und d '^°^' ^''n Iustizministcr als Notar, .iH i^'nenl m ^" ^ivilgouverncur, den, Decan der ^ ! "btt i>^ ""«rath und einein Arzte. Man berieth 'V ^>e -' dann , '"' "^ die Neste nach Spanien zu ' ^Ae,?^lich,,"urdc die Grabstätte geprüft, geöffnet ^/'der 5>a>, te des Entdeckers in einen Zink- ^ bl^ und ^^" der Sacristei aufgestellt wurde, ^ iick "' wäl" ^ ^""^^ "ird. Die Thüren der ' ^ Ü ""r t>^ dieser Zeit geschlossen, drinnen ^, "fkil ae^ s^ '"""ssion, während sich draußen ^.^ s^Mb ^, liatten, die das Ereignis be- >."^^er ^ Uhr war der Act beendet.» 5, ^ ^ciali^ ^' derzahnarzt.) Unter den ^e^^ die "' ^s ärztlichen Berufes in Berlin ^?>' i?^t besl.s^^ ^inderzahnarztes heralisgebildet. V^le? 'hr S ,s ^nrin, sich auf die lieben Kleinen zu «5 ^ ^'^ den ^ "'leben einzudringen und sich unter «» ^nlranf"l eiues Niannes zu erwerben, -dem ^z«h°"f, ^^s z^ind ,nit ruhigem Gewisse,! an- / csV^ztes^/en nothwendigsten Utensilien eines ^""i> ") Clw.^s 5 '"ben seinen Instrumenten eine ' U<^ schÄ'^ubons. , c. Gefolge des Patienten nicht selten '>ö ^' Ja 3 !^'. "einen Brüder nnd Schwe- 'V?K^im ^ w Fall ist schon dagewesen, '^ t l,l>. ^rz ^f^7 zuhause wird er n,it Näschereien V3^"Nl O f, " ^ Zahnschmerzen vorgegeben " zL "^l ^ "" Zahnarzt und zn seiner famosen ^M,""den. Anher diesen materiellen ^ ^ 9"ng verwendet der Kinderzahnarzt auch nioralische. Er erzählt der kleinen Else, dass erst vor> hin ein kleines Mädchen bei ihm war, noch viel kleiner als Else selbst, die so artig gewesen war, dass sie keinen Laut von sich gegeben hat. Das ist der Appell an das Ehrgefühl, und das Resultat einer langjährigen Beobachtung belehrt, dass er bei den Mädchen erfolgreicher als bei den Jungen ist. Erst wenn alle anderen Mittel erschöpft sind, muss das letzte, die Gewalt, angewendet werden, aber auch dann noch, schon auf dem Schaffot, d. h. auf dem Operationsstuhl, sucht das Kindergemüth wenigstens noch einen Aufschub. «Mama, ich mufs schnell mal raus!» lautet dann ein Ansruf, bis auch diese Gnadenfrist verstrichen ist und nichts mehr helfen kann. — (Wie die alten Egypt er ihre Obelisken errichteten), welche oft über 30 Meter Höhe und mehr als 100 Metercentner Gewicht hatten, ist eine noch immer nicht befriedigend beantwortete Frage. M. Arnoudean hat in der «Revue Scicntisique» die Ver» muthung ausgesprochen und eingehend erörtert, dass mangels anderer zur Aufrichtung so gewaltiger Steine geeigneter Hilfsmittel der Auftrieb des Wasfers dazu beuützt worden sei, indem mau den an seinem kimftigcn Standorte liegenden Obelisken mit hohen Wänden umgab und den also gebildeten Behälter mit Wasser füllte, nach» den, der obere Theil des Steiucs mit so umfangreichen Schwimmkörpern versehen worden war, dass ihr Austrieb ausreichte, die Aufrichtung zn bewerkstelligen. Dagegen macht nun I. C. Kriitmanu aus Haarlem in einer Zeitschrift darauf aufmerksam, dass die geistvolle Vermuthung Arnoudcaus außerordeutlich unwahrscheinlich sei, schon aus dem Grunde, weil es zu jener Zeit an geeigneten Vaustoffen fehlte, nin so große Wasserbecken dicht und standfest herzustellen, und weil außerdem ihre Füllung auf unüberwindliche Schwierigkeiten gestoßen sein würde. Local- und Provinzia!-Nachrichten. Laibacher Gemeinderath. Der Laibacher Gemeiuderath hielt gestern abends unter Vorsitz des Bürgermeisters Hribar eine öffentliche Sitzuug ab, an welcher 21 Gemeinderäthe theil-nahmen. Nach Eröffnung der Sitzung machte Bürgermeister Hribar die Mittheilung, dass die Frage der Errichtung eines Eentralbahnhofes in Laibach ihrer Lösung um emeu Schritt uäher gerückt sei. Einer Mittheilung des k. k. Eisen-bahnministcriums zufolge hat nämlich die k. t. priv. Süd-bahngefellschaft die bezüglicheu Pläne den, erwähnten Ministerium zur Geuehmigung bereits vorgelegt. Im Laufe des kommenden Winters werde nun die gemifchte Com-lnissiou abermals in Laibach zusammentreten, und sei es zu hosfeu, dass die brennende Frage betreffs Errichtung eines Centralbahnhofes nun in nächster Zeit werde end-giltig gelöst werden. Diese Hoffnuug sei umso berechtigter, als das k. k. Eiseubahnministerium der Stadt Laibach gegenüber dieser Frage großes Entgegenkommen an den Tag lege. Sodann berichtete Gemeinderath Dr. Tavcar namens der Rechtsseetion über das Ansuchen des Bau-ulltcruchmers Karl Wagenführer um eine neue Collan-dicrung des Brunnens bei der Centrale des Elektrieitäts-werkes. Die erste Eollaudierung wurde vom t. t. Obcr-iugenieur uud Gemeindcrath oujct unter Zuziehung des Ingenieurs Kovar als Vertreters des Unternehmers vorgenommen. Wagenführer protestiert nun dagegen, dass er selbst der Collaudierung uicht zugezogen wurde, und ersucht un, Anordnnng einer nenerlichen Collaudierung. Der Bericht des Bürgermeisters spricht sich ans formalen Gründen für eine neuerliche Collaudierung aus, welcher auch Vauunteruehmer Wagenführer sowie ein technischer Vertreter desselben zuzuziehen wären. Der Gemeindcrath schloss sich über Antrag des Referenten dieser Anschauung au und gab den, Ansuchen Wagenführers Folge, nachdem auch Gcmcinderath Huzek sich mit den, Autrage der Sec-tion einverstanden erklärt hatte. Gemcinderath Dr. Tavcar berichtete weiters über den zwischen der Acticngcscllschaft für Gasbeleuchtung uud der Stadtgemeinde Laibach abzuschlichcuden neuen Vertrag. Nachdem der im Jahre I860 abgeschlossene Vertrag im vorigen Jahre abgelaufen, nahm die Stadt-gemeinde die Besorgung der öffentlichen Beleuchtung selbst iu die Hand und errichtete zu diesem Zwecke das städt. Elektricitätswerk, während die private Beleuchtung zum Theile von der Actiengcscllschast für Gasbeleuchtung besorgt wird. Trotzdem der Vertrag abgelaufen, genieße jedoch die Gesellschaft für Gasbeleuchtung noch alle jene Bcnefizien, wie während der Vertragsdauer. Ohne die Stadtgcmeiude zu befragen, werden zum Zwecke der Röhrculcgung Straßen und Plätze aufgewühlt und dadurch der öffentliche Verkehr behindert. Die Stadt-acmeiudc sei zweifellos berechtigt, diesen, Zustande em Ende zu machen und die unentgeltliche Benützung des städtischen Grundes zn verwehre». Der Bürgermeister bat zu diese», Zwecke den Entwurf eines Vertrages, w,e er zwischen der Actiengesellschaft für Gasbeleuchtung uud der Stadtgemeinde abzuschließen wäre, vorgelegt, uud der Gemeinderath hat gestern diesen Entwurf mit unwesentlichen Aenderungen genehmigt. Dieser Vertragsentwurf bestimmt im wefentlichen-Der Actiengesellschaft für Gasbeleuchtung wird bis auf Widerruf das Recht ciugeräumt, die bisher gelegten Rohrleitungeu im städtische» Boden zu belassen und eventuell neue Röhren zu legen, doch muss jede Neu-leguug von Rohrleitungen acht Tage vorher dem Stadt-Magistrat angezeigt werden; der gleiche Vorgang ist bezüglich der Reparaturen zn beobachten. Die Actiengesellschaft für Gasbelenchmng verpflichtet sich, der Stadtgemeinde für die Benützung der Straßen eine jährliche Miete zu eutrichten, und zwar 5 Kreuzer für jeden currenteu Meter des alten Rohrnetzes und 10 Kreuzer für jeden currentcn Meter neugelegter oder reparierter Röhren. Bis zum Abschlüsse des neuen Vertrages sind 2 Kreuzer für jeden currenten Meter zu entrichten. Die Acticngefellschaft für Gasbeleuchtung ist für jeden anlässlich der Gasrohrlegungeu an Canälen, Wasserleitungs-röhren :c. entstandenen Schaden verantwortlich und hat denselben unweigerlich zu ersetzen. Für die Kündigung des Vertrages ist eine dreimonatliche Frist bestimmt. Gcmeinoerath Hubic betonte, dass das Rohrmaterial der Gasbeleuchtungsgesellschaft fchlecht fei uud oafs Gas in größeren Mengen entweiche, wovon man fich dort, wo Röhren bloßgelcgt wurden, leicht überzeuge,, kouutc. Der Erdbodeu sowohl als die Luft werde» in-ficiert, was der Gesundheit keineswegs zuträglich sei» könne. Redner beantragte daher eine Resolution, wonach der Stadtmagistrat beauftragt wird, die Qualität des Gasleituugsmaterials festzustellen und eueutuell entsprechende Maßnahmen zu treffen. Die Resolution wnrde angenommen und weiters beschlossen, dass der Staot-magistrat binnen Monatsfrist die Verhandlungeu mit der Actiengefcllfchaft für Gasbeleuchtung abzuschließen und über den Erfolg derselben dem Gemeinderathe zu be-richteu hat. Bis zum Abschlüsse des Vertrages ist der Gasbeleuchtuugsgesellschaft das Legen neuer und das Auswechseln alter Gasröhren nicht zu gestatten. Oberingenicur Dufse berichtete über die Errichtung eines neuen Eiskellers beim städtischen Schweizcrhaus iu Tivoli uud beantragte die Auwenoung des amerikanischen Systems, wodurch sich die Baukosten bedeutend vermindern würden, und die Uebertragung des Baues an die Firma Supancic um den Betrag von 3800 fl. Gcmeinoerath Huzek stellte den Antrag, dass die Baukosten den Maximalbetrag von 2400 fl. nicht übersteigen dürfen, während Gemeinderath Lence bloß den Betrag von 1600 fl. zu bewilligen geneigt ist. Nach einigen Be-merkuugen des Gemeiudcrathes Kozat, welcher für den Antrag des Referenten eintrat, wurde bei der Abstim-mung der Autrag des Gemeiuderathes Huzek angenommen, die Anträge des Referenten und des Gemciuderathes Lcuce hmgcgen abgelehnt. Oberittgettieur Duff>,< berichtete weiters über die Vergebung der Ncgulierungsarbciten a in Valvasor-Platz sowie in den angrenzenden Theilen der Herrengasse, Salendcrgasse und der Deutscheu Gasse. Die Arbeiten wurden nm den Betrag von 900 fl. an die Firma Supancic vergeben und sodann der Bericht des Stadt-magistrates über die jüngste Ziehung des Lotterie-Anleheus (Referent Svetek) ohne Widerrede zur Kenntnis genommen. Gemcinderath Plantan referierte über das Gefuch der Steinkohlenverkäufer um Abfchaffuug des Plombierungs-zwanges. Der Referent bemerkte, dafs die Plombierung der Kohlensäcke zum Schutze des consumierenden Publi-cums vor Uebervortheilung nothwendig uud keineswegs so kostspielig sei, wie die Verkäufer glauben machen möchten. Der Referent beantragte daher die Abweisung des Gesuches. Gcmeiuoerath Lenke plaidierte für die Berücksichtigung des Gesuches, zog aber seinen Antrag zurück, nachdem Gcmeinderath Turk erklärt hatte, dass er selbst Kohlenverkäufer fei, als solcher aber die Ploin-bieruug der Säcke nur befürworte» könne. Der Antrag des Referenten wnrde fodann einstimmig angenommen. Gemeinderath Groselj berichtete über das Gesuch der hiesigen Fiaker um Dispens von der Verpflichtung, zu den Perfonenzügcn Wägen auf den Untertraincr Bahnhof zu stellen. Es wurde constatiert, dass in den letzten fünf Monaten bloß 77 Passagiere sich eines Fiaterwagens bedient haben. Der Antrag des Gemcinderathes Turk, dass dem Gesuche Folge gegeben werde, wurde augcnommen. Der Bericht des Gemcinderathes Oubic über die Erfolge der städtischen höheren Mädchenschule in, Schnl-jahre 18l)?/98 wurde zur Kenntnis genommen und dem Director sowie dem Lehrkörper der Anstalt der Dank des Gcmeindcrathes für die ersprießliche Thätigkeit ausgesprochen. Ueber Antrag des Referenten Kozak wurden endlich einige Aendcrnngen betreffs der elektrischen Belenchtnng in der städtischen Schlachthalle genehmigt nnd sodann nm halb 8 Uhr die öffentliche Sitzung gefchlossen. — (Ehrung.) Die Vertretung der Stadtgemeindc Mottling hat in ihrer Sitzung vom tt. November Seine Excellenz den Herrn LcmoesvMoenten Freiherr« v. tzein Laibacher Zeitung Nr. 255. 2056 9. NovetM^ in dankbarer Anerkennung seines für das Land so segensreichen Wirkens und ob seiner hohen Verdienste um den Müttlinger Bezirk einstimmig zum Ehrenbürger der Stadt Mottling ernannt. — (Kaiser-Iubiläums-Gedenkblätter für das Heer.) Das Neichs«Kriegsministerium beabsichtigt anlässlich des bevorstehenden Negierungsjubiläums Sr. Majestät des Kaisers ein Gedentblatt auszugeben. Die Vctheilnng mit demselben wird in nachstehendem Ausmaße erfolgen: Jede Compagnie, Escadron und Batterie erhält vier Exemplare, jede Sanitäts-Abtheilung zwei, jedes Artillerie-Zcugsdepot, jede Militärabthciluug der Pscrdezuchtanstalten und jeder Posten derselben, jedes Garuisousspital, dann jede Militär-Erziehungs- und Vil-dungsaustalt ein Exemplar. Die Auflage dieser Gedenkblätter wird in 11 Landessprachen erfolgen. Die Dienstexemplare des Gedentblattcs sind fnr die Mannschasts-zimmcr bestimmt. Diese Gedenkblättcr töuucn auch im Pränumeratiouswege bezogen werden, wozu weitere Weisungen erfolgen werden. — (Anstellung von Unterosfi eieren im Civilstaatsdienste.) Im dritten Quartale des laufenden Jahres wurden 173 certificierte Unterofftciere im Civilstaatsdienst augestellt, und zwar 87 als Beamte und 86 als Diener. — (Erdbebenwarte an der k. k. Oberrealschule iu Laibach.) Gestern gegen 11 Uhr 40 Minuten verzeichneten vier Instrumente der Erdbebenwarte an der k. t. Oberrealschule ein sehr starkes auswärtiges Beben. Seit 2. Juli l.I. hatte die Erdbebenwarte lein so starkes Aeben registriert. Nach der Richtung der Bewegung zu urtheilen (vorherrschend Süd-N.) muss der Ursprung desselben am Aoria-Becken liegen. Während des Bebens war der Beobachter im Instrumenten-Zimmer, ohne jedoch die starke wellenförmige Bewegung empfunden zu haben, während diefelbe von einigen anderen Personen in Laibach verspürt worden sein soll. Das letzte auswärtige Beben, welches von den Instrumenten aufgenommen wurde, war am 18. October d. I. Seit dieser Zeit war vollkommene Ruhe; auch die Beben von Sicilien der vergangenen Woche wurden hier ebensowenig wie an den italienischen Erdbebenwarten außerhalb Siciliens von den Apparaten verzeichnet. 15. — (Verein oeutscherBühnen Mitglieder Oesterreichs.) Gestern um halb 51 Uhr abends fand im Gartenfalon des Brauhauses Perles eine vom Vertrauensmanne der hiesigen Schaubühne des Vereines deutscher Bühnenmitglieoer Oesterreichs, Spielleiter Herrn Mahr, einberufene Versammlung der Bühnenmitglieder statt, zu welcher der Vorstand des genannten Vereines Herrn Alfons Bolz-Feigl, Schriftleiter der Vcreinszeitung, als Referenten entsendet hatte. Herr Mahr begrüßte in einer längeren Ansprache Herrn Director Schlesingcr sowie alle Anwesenden nnd ertheilte hierauf Herrn Bolz-Feigl das Wort, welcher nach einer kurzen Begrüßungsrede ein ausführliches Referat über die gegründete Alters-, Invaliditäts- und Sterbccassc hielt. Ferner theilte Herr Bolz-Feigl den Bühnenangehörigen über die Schaffung eines Künstlcrheims die näheren Bestimmungen sowie die zu ergreifeuden Schritte behufs Aufbringung der dazu uöthigen Summen mit. Nach einer recht lebhaft geführten Bcfprcchung der Bedingungen für neueintretende Mitglieder meldeten sich zwölf Mitglieder der deutschen Bühne zum Beitritt an; Herr Director Schlesinger erklärte sich ebenfalls bereit, die Interessen des Vereines nach allen Kräften zu fördern, nnd trat ebenfalls als ordentliches Mitglied dem Vereine bei. Anherdcm wurde auf Anregung des Herrn Directors Schlesingcr eilt Beschluss gefasst, im Laufe des heurigen Spieljahres eine künstlerische Akademie zu Gunsten des Vereines zu veranstalten Nachdem Herr Volz-Feigl die Verdienste des Vertrauensmannes Herrn Mahr in gebüreuder Weife würdigte, ergriff Herr Mahr das Wort znr Schlnfsredc, iu welcher derselbe Herrn Bolz-Feigl, Herrn Director Schlefinger sowie allen Anwesenden nochmals herzlichen Dank für ihr Bemühen zollte. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 30. October bis 5. November kamen in Laibach 25 Kinder znr Welt, dagegen starben 14 Personen, und zwar an Diphtheritis 1, Tnbcrculose 1, infolge Schlag-flusses 2 und an sonstigen Krankheiten 10 Pcrfonen, Unter den Verstorbenen befanden sich ü Ortsfremde und 10 Personen aus Allstalten. Infcctionskrankheitcn wurden gemeldet: Typhus 1 und Diphtheritis 2 Fälle. — (Fremdenverkehr.) Hierüber geht uns, den politischen Bezirk Loitsch betreffend, die Nachricht zu, dass ill demselben im Vergleiche zum Vorjahre heuer eine bedeutende Zunahme des Frcmdenzuzugcs zu verzeichnen ist nnd, sind besonders der Ort Untcrloitsch, die Märkte Zirknitz und Planina sowie die Bergstadt Idria, bei denen ein erfreuliches Wachsen des Fremdenverkehres wahrnehmbar war, hervorzuheben. Ill diesen Orten sind während des heurigen Jahres zusammen 733 Fremde (509 männliche und 134 weibliche) eingetroffen, und zwar in Idria 106, in Zirknitz 154, in Planina 90 und in Unterloitsch 263. Von allen diesen Fremden warcu 156 aus Kraiu, 471 aus anderen österreichischen Provwzcu, 35 cmü dcn Ümidrrn der ungarischen Krone. t, aus Vosmen und der Hercegovma, 21 aus dem deutschen Reiche, 7 aus Frankreich, 13 aus Italien, 2 aus Amerika, 10 aus anderen Ländern. Von diesen Fremden verblieben in Idria 149 3 Tage, 39 7 Tage, 6 14 Tage, 2 3 Wochen; in Zirlnitz: 122 3 Tage, 22 7 Tage, 4 14 Tage, 0 3 Wochen; in Planina: 15 7 Tage, 10 14 Tage, 18 3 Wochen, 20 4 Wochen, 20 5 Wochen, 5 6 Wochen, 2 über 6 Wochen; in Unterloitsch: 220 3 Tage, 2 7 Tage, 25 14 Tage und 36 über U Wochen. —o. — (Ernte - Ergebnisse.) Ueber den Ausfall der heurigen Ernte im politifchen Bezirke Tfchernembl geht uns die Nachricht zu, dass dieselbe im ganzeil als mittelgut zu bezeichnen ist. Weizen, Korn, Gerste, Hafer und Kukuruz gaben durchgehend» gute, ill eiuzelncn Gc-genden sogar sehr gute Erträgnisse; minder gut fiel die Hirseernte aus. Die Erdäpfelernte gestaltete sich mittelgut, die frühreifen Sorten litten infolge häufiger übermäßiger Niederschlüge, während die spätreifen durch die Dürre ill der Entwickelung gehindert wurden. Das Kraut war ziemlich schön, doch der Mangel an Feuchtigkeit bewirkte es, dass die Pflauze im Wachsthum und in der entsprechenden Elltwickelung etwas zurückgebliebeu ist. Die erste Klee- und Heumahd war vorzüglich, und kann auch das Ergebnis der zweiten Mahd nicht als unaMstig be-zeichuet werdeu. Das Obst ist ungleichmäßig gerathell; während die Apfelbäume überall reichlichen Ertrag ab-warfeu, gerieth die Zwetschke mindergut und blieb der Ertrag an Birnen ein kaum nennenswerter. Die Weinlese ergab in quantitativer Beziehung ein mittelgutes Erträgnis, rücksichtlich der Qualität jedoch ein sehr gutes Product, und ist der Ausfall ill der Quantität auf die Niederschläge während der Blüteperiode und die heuer stärker aufgetretene Oidiumkrantheit zurückzuführen. —o. * (Brand.) Am 3. d. M. gegen halb 3 Uhr früh kam, wie man uns aus Tschernembl meldet, im Hause des Besitzers und Gastwirtes Johann Music in Bistritz, Gemeinde Döblitsch, durch Unvorsichtigkeit beim Brantweinbrenncn Feuer zum Ausbruche, welches sich rasch verbreitete und dieses Haus sowie die angrenzenden Gebäude des Peter Görschel, Johann Vogrin, Josef Petfche und des Peter Majerle fammt den dazu gehörigen Stallungen und Wirtfchaftsgebäudeu in Brand setzte und größtentheils einäscherte. Johann Music, welcher das Feuer zuerst bemerkte, unterlich es, die Ortsbewohner zu alarmieren, und versuchte allem zu löschen, welcher Versuch sich als vergeblich erwies. Es gelang den leider zu spät herbeigeeilten Bewohnern von Bistritz und den Nachbar-Ortschaften, das Feuer auf dic ob-genannten Objecte zu beschränken. Der durch das Feuer a»»gerichtete Gesammtschaden betrügt beiläufig 8600 fl., welchen eine Gesammtversichcrung von 1900 fl. gegenübersteht. —r. — (Ueberfalleu.) An» 6. d. M. zechte der Kaischler Alltoll Bezlaj, vulgo Matise, mit mehreren anderen Männern aus Preska beim Gastwirte Johann Cucincr. Als dieselben gegen 11 Uhr nachts das Gasthaus verließen, überfiel den Anton Bczlaj am Dorfwege beim Hause des Andreas Cueincr ill Prcska dcr daselbst lanernde, 26 Jahre alte Besitzcrssohn Iofcf Icnto und hieb mit einem scharfen Gegenstände auf ihn ein, so dass er am Kopfe eine ziemlich große Wunde, dann auf dcr linken Hand eine Verletzung davontrug; wahrscheinlich erlitt er auch einen Rippenvrnch, da er über sehr heftige Schmerzen klagt. Die Anzeige wnrdc erstattet. —1. — (Ertrunken.) Am 5. o. M. gegen 5 Uhr nachmittags ertrank der 16jährige Müllerlehrling Stefan, vulgo Gergasi, aus Cepuo, Gemeinde Kosana, bei dcr Mühle des Mühlbesitzers Josef Ambrozic ill Hcje. Dcr Mühlbcsitzer, welcher hievon durch den Säger Leopold Ambrozii unverweilt vorständigt wurde, begab fich schleunigst dorthin, worauf die beiden die Leiche aus dem Wasser zogen. Die an ihr angestellten Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Der Verunglückte, der am Damme der Mühle in kniender Stellung mit der Reinigung der Lampen beschäftigt war, hat sich wahrscheinlich mit denl Oberkörper zu weit vorgeneigt und ist kopfüber in das Wafser gefallen. Die Schlensen waren offen, und so riss ihn das Wasser fort. —1. — (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 5. auf den 6. d. M. wurden elf Verhaftungen vorgenommen, und zwar sechs wegen Excesses, drei wegen Vacierens, eine wegen Bettelns uud eine ans Grnnd steckbricflicher Verfolgung im Polizeiblatte für Krain. — Vom 6. anf den 7. d. M. wurden fcchs Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Aettclns und drei wegen Excesses. — Vom 7. ans den 8. d. M. wurden zehll Verhaftungen vorgenommen, und zwar fünf wegen Vacierens, zwei wegen Excesses, eine wegen Truilkeuheit, eine wegen Bcttelns uud eine wegen Uebertretung dcr Veruntreuuug. —i'. — (Deutsche Bühne.) Mit der größten Antheilnahme wird von allen gebildeten Kreisen dcr Alts-führung von Schillers unsterblicher Dichtung entgegen, gesehen. Der heutige Abeud wird mit dem «Prolog» eröffnet, den Herr Hngo Wähle sprechen wird. Ohne Pause folgt sodann «Wallcnsteins Lager». Die hentige Vorstellung beginnt ausnahmsweise um 7 Uhr abends. Für beide Abende herrscht die regste Nachfrage, und es dürften zwei ausverka''!^^.^ verzeichnen scin. Die Operette bemtct ^. ^. ^, Rip» mit Herrn Lenoir in der ^"<" ^ ^, — (Monats-Viehmartt.) "",. ^N^. monatlichen Viehmarkt wurden mlsgctne". ^ und Ochsen, 438 Kühe und ^ ,". sthc "Z> 1055 Stück. Der Verkehr in Ochse'' '"" gB ^". Käufer aus Mähren davon viel und u^„ B> aufkanften. Dcr Verkehr in Pferden uno " mittelmäßiger. ! von Wie uns einc telegraphische < M^ Gmunden bekannt gibt, ist Ihre l. "- '^^,5 Erzherzogin Maria Antouia, ^ 'B^ von Tos can a, den 7. November ^ verschieden. ^ sch>"'^ Die hohe Frau, deren ueller a)' ,^ .^ krantung wir vor einigen Tagen '""" ^ , 19. December 1814 als Prmzrssm,""" . z» ^ boren u»d hatte sich am 7. I"" " ,,a ^ mit Großherzig Leopold 11. von ^ , welcher am 29. Jänner 1670 geM' "'^i<,.,5 Der Ehe entsprossen: Großherzog " ^-, von Toscana, geb. am 10. Juni ^' ' ,». ^ Maria Isabella, verm. Gräfin ""l ^ol. ^ 21. Mai 1834; Erzherzog «arl A ^. 30. April 1839, f 18. Jänner ^' hei'l^Z Maria Luise Ammnciata, Fürst" A ^K-^ stein, geb. am 31. October 1^5; ^z^ ^. Salvator, geb. am 4. Augnst 1^ h^ ^-Johann (Johann Orth), geb. 25. ^v ^ Seit einer Reihe von Jahren p " j„ bl ^ gegangene Erzherzogin die Winters" ^,, zu verbringen; auch heuer sollte^ ^^^ ^ gewöhnlich, dle ehemals Minach M > beziehen. .^ 5,:, AMI- Vor wenigen Tagen "krankte " B^ die erst im vorigen Jahre eine ^ Mi''^ glücklich überstanden hatte, nnter mu ^„g ^ von Altersschwäche, was von allem - l'l', Schlimmste für das Lcbcn der hoyc" " ließ. ^^^_^- ,.g Sitzung des Abgeordneten»)"" . am 8. November. ^ l^ Zu Beginn der heutigen S'p's ,6^ neteuhauscs beantwortete Se. Excels >ö AM'/', minister Dr. Ritter von Mittel 01 ^ .. der Abgeordneten Kiemnann ""d^.'^ llild^ den Ausbau dcr bezüglich dcr Haudhabung der ^e"! ^ ^ «F, Staatsbahndircction in Leinberg, I" -^M.^ ucteii Dr. Sylvester und Ucbclstände auf dcm Salzburger ^ ^ ^ Ehiari und Genossen wegen Herao,^ ^ sätzc für Futtermehl. . „g iH^ Sodann wurde zur Tagesordnu^. ^^ und zwar zunächst zur Fortsetzung ^l Zustimmung. Der Redner p^"., iw'^O<, Stellungnahme seiner Partei gH^i^ Anträgen wegen Erlassnng >'s ^^r M / motivierte die ablehnende Halmnu ^ dieser Frage. ^milB'"'^ ^ Se. Excellenz der Herr 3'""" ^.gllH. ^ Kaizl griff mit einer längeren ^chc" ,,^, Debatte ein. In eingehender Ne0l, ^. ^ rechtlichen nnd praktischen M' "^ ^ ^,,^ schöpfte, rechtfertigte er das V"g^ z„ ^, (Kr zerlegte die Bestimmung des 3. ^ ^ schen Elemente und wies an der ^ d^,^ und zwingender Interpretation '^ „»l ^,,, giernng nur in dringenden 0" ^i'b ^»,5, erwogenen Interesse des Sw"^ .^^11 ., ^ unanfechtbarer Weise von dem "' gcht H.^,, Ornnd des 8 14 «rauch ^ Auseinandersetzungen des He"" .^ u'^F' Interesse des Hanfes in hohe" ^ " , 1""' .5 der Rede wnroe der Herr M» ' .A. ^ ^ Abgeordneten wärnlstcns beglüctw ,!^ ^ l^? Abg. Graf Stürgth ""OlllP^ ,,,f,^ Partei, welche mit der Schbm'"^.,., g'^F^v wic immer gearteter lttlqnalificicrdarcil Aellßerullgeli^ heü ^i ^ guten Oesterreicher verletzen »"M" - ^»B l tiefsten patriotischen EnttilsUMg l ^^lHitung Nr. 255. 2059___________________________________________^November 1898. ^niehr ^ ^'' !"^ Redner, «einer energischen M q.^"uver den Aeußerungen Schöncrers Aus-Z'ttu,,. "' so müssen wir doch fortgesetzt der Nc-Mchre v " s'' ^^ ^ auf dem eingeschlagenen Wege ^niivlllm ^" Politik unser Vaterland den ver-^^st,/N Mahren für die Zukunft preisgibt. -. 3laH^ ^ ^l"ts, Lärni seitens der Schönerianer.) ^als^ ber Mg. z^ienmann die Sprachen-^' ttllätt ^^''" der politischen Vorfälle liezcich-^lüi u„s5 "' die Deutschen werden das Ministerium ^lch^'Wm bekämpfen. — Der Antrag auf ^o»ui,°, "ttc ^"^d mit 155 gegen 84 Stimmen ?^lt in 5 ^ Generalredner Abg. Funke pole- "" Vli> if^"^ .^'de gegen die Ausführungen des ^ di/^"PWdenten "l der letzten Sitzung sowie >Pastci ^ 3'uanzmillisters Dr. Kaizl und sagt, We», nm. ? ' solange die Sprachenuerordnungen ^ch o ii e^'Dieselben kämpfen. Der Antragsteller Abg. /?' und »in/ 'V^- "' gebe die nationale Parole nicht M". se^, Z"nert gegen den Abg. Iaworski. Redner "b hriü.^lftruch werde immer fein: «Alldeutsch- ^3un?5 ^°lf greift in einer thatsächlichen und das polnische !!?Nort ?"" dieses ein «Schmarotzer-Volk». ?^chr Al,> '!" ""en großen Lärm hervor, und ^""en ^^""^ der Rechten umringen den Ab-Ä^'^ueit ', "üt den Rufen: «Hinaus!» Der 2' ^ols ^/"wl?^'"b"b wie Wolf kann das polnische Väe um i?^^""' Nuhe wurden die Anllage-^^ik.... ^Mn 115 Stimmen abgelehnt. — ^ vung Donnerstag. <. Erdbel»en. z^,"hr 4^' ^ ?- November. Hier wurden heute um Gilden k^" vormittags einige wellenförmige, ll ii?"ra « 3""'de Erdstoße wahrgenommen. si^yr ^'^. November. Hier wurden heute um vormittags mehrere heftige Erd- "H b'e star^ ^c?^"^ ^lolgten zwei sehr starte ^teii. '""e Nlsse an mehreren Gebäudell ver- ^ Spanien. ^1ii3 ^ ^rid ^"»'"°lT<>legram>!>.) ^N!^.' ». 3iovembcr. Der Vorsitzende der ^3^ Ml^ >t '!" Wns. '"ber. (Orig.-Tel,) Heute vorinit- ''"t!l/!'j^!l!n, ^bischöflichen Palais das Vischofs- M,^f'Mtn>t,>,,. Den Vorfitz führt Cardinal ^m!< 8^ Schönborn von Prag. ^ Per «,s ^''uber. (Orig.-Tcl.) Gcrüchtweise ^-<^"ä- Wolf schickte dem Abgeordneten Gniewosz seine Secundanten, die Abgeordneten Sylvester und Lemisch. Paris, 8. November. (Orig.-Tel.) Der Cassations-hof vernahm heute die ehemaligen Kriegsminister Mercier, Billot und Cavaignac. Ueber das Verhör wird strengstes Stillschweigen beobachtet. Athen, 8. November. (Orig.-Tel.) Mit der Cabinets-bildung wnrde Zaimis betraut; von dem früheren Ministerium verblieben der Minister des Innern und jener der Marine im neuen Ministerium. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wteu. ?lm 8. November. Pohl, l. k. Oberstlienteuant, s. Fa-milie; Mnrgel, Lehrerin, Rudolfsweit. — Agnes und Johann Nosau, Göttemh, — Blazon, Private, s. Tochter, ^igaun. — Corn, Ooeipostcommisfär, Innsbruck, — Ullmau, Theaterdireetor; Crsia, Priualier; Turri, Lallriii, Nflte., Trieft. — o. Obercigntr, Director, Schuceberg. — Puly, Pferdehändler, Cfalathnrn. — Neugeliauer, ^asni^, Weih, Jäger, Unterberger, Pekarcl, Leidel' lüüier, Hauöuer, Kfltc,; MatiZ, Äoheim, Vlmncl, Theuiuaun, H^minerichlag. Utler, Lirnhart, Reisende; Wurth, l. t. Inspector, Wien. — Miseroustl), Veamter; Friedl, ttim.; Iejenlo, l. u. l. Major, Graz. — Lpirgler, Schreioer, Beantte, Lnudenburg. — Rainhuber, Viehhändler, Obcrgrafeudorf. - iiofchul, Reifender, Prag. — «och, l. u. l. Oberlicutenam, f, Frau, Otoöe. — Löwe, Nfn,., Fabaried. — Maudl, itfni., Pinczhely. — Sauer, Kfm., Großlanizfa, — Kostner, Reifender, O ermofrl. — Lorruz, Restaulatenre^attin, Äfülmg. verstorbene. A in 7. Novell! ber. Franei«a Raziuger, ^atllrrsgatlin, ^l<» I., PolcinasNahe ^ti, ^epln'ili« I^!i»!iuliH corodii. Im Civilspitüle. ?l»l l;. Nuvenibcr. Franz Ltcrjane, Hivte, 13 I., Colülmstis nnd Vraudwnnden. — Leopold Cvclreüml, Frifcur, ^j? I., I)«in«»»li» plual^lick ploFreäüivH. Mctcurologijchc Bcobachtllngcu in 5?mbach. Erehöhe 806:i ,n. n ^ ll. ü)i. 742 6^l0 U S. schwach dewoltt , " i) . ?lb. 743 4 8 1 SO. mäßig dewölti j '9. > 7 U. Mg. j 743 4 j 8 0 , S. inähig j dewollt 0-0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 9 2°^ ,lm 3 8° über dem iliormale. Verantwortlicher Nedacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly siitter von Wifsehrad. Vielseitige Nnlvendung. Es gibt wohl lein Haus mittel vielseitigerer Verwendbarkeit al? -Molls Franz brant« wein und Salz», der ebensowohl als schmerzstillrndc! Einreibung bei Gliederreißen als seiner mustel- und nervenstärkenden Wirkung wegen als Zusah zu Bädern :c. mit Erfolg gebraucht wird. Eine Flasche 90 kr. Täglicher Versandt gegen Nachnahme durch Apotheker A.Moll, l. und l. Hof-Lieferant. Wien, Tuchlanbcn 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. (2?b) 6-5 Junger Mann, Comptoirist mit gutem Zeugnisse, der deutschen und slovenischen Sprache in Wort und Schrift mächtig, spricht audiiWienisch, sucht einen in seine Branche eingreifenden Nobenver dlenS Gefällige Anträge unter der Chiffre «B. M. O.f poste restante Lalbaoh, (43o0) 3-1 Fanöestyeater in «Faibach. Mittwoch den !). November «nd Freitag deu ll. Nouemlicr Gedenkfeier den Manen Friedrich v. Schiller. Die Walleustein-Trilogie. Drainatisches Gedicht von Fr. v. Schiller. Mittwoch den 9. November erster Abeud, Anfang 7 Nhr. 26. Vorstellung. Gerade. I. Prolog. IU. Wallensteins Lager iu eineul Aufzuge. III. Vie Pieeolomini in fünf Aufzügen. Freitag den ll. November zweiter Abend, Ansang halb 8 Nhr. 27. Vorstellung. Ungerade, WaUensteins Tol> in fechs Aufzügen. Das schönste Licht erzielen Sie duroh den Oebrauoh von Triester Kaiser- Kronen - Krystall (Sicherheits-Petroleum). Vorzüge: Absolut welsse Flamme, beim Brennen geruchlos und unentzündbar. In Orlglnal-Kaniu'n a 15 Kilo per Kilo 26 kr. franco Haus. — Linsatz für die Kanne ist nicht zu leisten. — Provinzaufträge erfolgen per Nachnahme in Kisten a 2 Kannen franco Kisten. Zu hahen bei: Jegliö & Leskovio, Miohael Kaatner, Josef Kordin, Johann Perdan, Victor Sohiffer, J. Jebaöln, Franz Terdlna sowie heim Consum- Verein. (4179) 7-4 Kleine ZalirLSclixn.erzexi bei täglichem Gebrauche von Melousine antisept. Zahn- und Mundwasser bewährtes und beliebtes Mund- und Zahn-Reinigungsmittel Ein Flac. mit Gebrauchsanweisung 50 kr. Allein-Depot: (4238) 2 «Mariahilf»-Apotheke des M. Leustek, Laibach. Telephon Nr. (58. Uin^elumder Postversandt. Daulsagllllg. Allen jenen, welche meinen innigstgcliebtcn Gatten zur lchten 3iuh( statte begleiteten oder ihm durch fchöne Blumeufpenden ihre ehrende Anhäng' lichleit erwiesen, sage ich meinen tiefgefühlten Dank. Ebenso danke ich wärmstenv allen lieben Frenn» den nnd Bekannten, die mir in den traurigen Tagen seiner lchten jtrankhell und anlässlich seines Ve» lustes so vielfach ihre Theilnahme bezeigten. Laib ach, 8. November 1898. Glga Muys. Course an der Wiener Börse vom 8. November 1898. «««dem 0^^« Tourm»^ ^ """ 3^" "°^ "', <-. X.. <^> Velb Ware Vom staatl zur Zahlung ubcruommcnc Vlilnbcllchah», 4«0 u, »«00 Vt. 2NU M, 4"/„.....ll!) — KU?.- Yrai,z Iu!l1 Ä,. lim, 1884, 4»/, l)«'«i >»«^lN Valiziiche Narl-Ludwig«Vah«, dil'slse Llücl,' 4°/„ , . . . 99 l0 l<« — Voni>!l'«/rncr Anhu. «i»,, <»»4, 4"/„ (biV, El,) E,, f. »W fl, si. 9U 40 K«! 40 > N»g, Guldreole 4°/« per Lass» !ny I>» >l!» ?'" blo, dtu, per Ullimo , . . . il'i, <> lüi 7" blo, Ncxte in N'roiisxwähr., 4"/„ slc>,^>srl'i !>!l W,', p« Ultimu , . !»? N' 9« ii' dtu St.lt, Al, GoldNwsl,, 4'/,"/» !l,"'3>< l2<>3^ dln. blo, Sillici luu fl,, 4'/,"/, »^ »>' ü>0 !i>> blo, slaa!«-0bllg, (Ung, 0stb.) ! v, I. 1876. 5«/«..... !i2" - 1U» dto. 4>/,"/<,2chantiealll'Ubl,c)bl. ,,'<,-25 i"> ." bto. P,Ü!U,.«»l.k loo ll. o. «». !>!!, «o ,n^ li^ bto, dlo. il üo fl. l. W. ,!i! eo,«i! !i! thtik «t«,'Los« 4»/. lOO f«. . !37i>l>,38b! Prundentl.-Vbligatione« (Mr »00 fl. llM.). «»/, ungarisch« (lO0 ll, », «.) . x» 5!^ lO<,^' <»/, »«aNscht und slavonisch« . 95, gz !»S »d G«de« 2ff«ntl. Anlehe». lo«l>»'«««.<2oll 2"/» . . ' « ,W - l»! - dt». .«»lelhe l»?« . . ,.!!<- !l>» - <»lebü.. — ^ «nleben b. Eladl„em>i,lde Wlr» ,„Z go KU^u »nleb«n d. Sladlgeim'lnde Wie» (Silber ober Vold) . . - - , .41, 1^,1 7s, Prämien.«»!, b. Sladlgm, Men ., ^ ' , ?,. V«rjeb«u.«nle>,». oerluÄ», »V, ,„, ^,, ,<>> : fl). V°bcr, °llN,G,«"5NL v«l,4«/<, g«,„, ^^ bt°. Pni!",°Lll>!d!i. »"/„. > ^m, ^.^, ^ ,.^ _ bto dl., ,^> '.'l"^ ll?ü»li«L?> N üs!»rr, i!a»d»'s H>!ft "n>l, 4 /« ^,^ ,zx),^„ Oes», »»« Va„l urrl, ./„ . . ^„,,„ ,y,,>,> Sparcasse,i.öst., »U I >>'/,/« v>^ l«^ ^_ Pllnllläl-^ol'lignlionen fftt-t!!!M,!t>6 ^lU,dI'lil!» V„!>^"Up. wo» !ü«ü<> !Ni» 4< ^/, Unlcrlminer Äahuen . 995» »<«> - zankluerein Wieucr. K'U fl, - > «3 7.', 2ü' Lt «rd.Ä , b"nd ,', O, ""st- 3,3 - »5.3 />, dl° d<° p" U»i'»« Neplbr. ,,.,.^ 35« 'l «rebilbanl. All« >m«,.^<) ll. . ,.8!, 7.>> ^ 7 DtV°IW..l.ä.,l, '-'">«'„^"L ..' "»' 2«,<< «iru u «lall""',, W'cncr, 2U<'fl. .^z_ 957 5, 0l!pu!!M„Ofst,,2U"ll ^/««. «»- «l.'0 Lüi,dsrl,a»l. vest.. »"" U- ^- ' « 5« «»lchtichvabrr E!s, 500 dlo, dtu, slit, IN 2«U sl. . 644 - N<« — D»!,au «Dampfschiffahrt« - Ges., Orsterr., l>»><> sl, llM, . < 4i>0 - 452 - sserbiümibH Nurdl>, KwOsl.CM. 2476- ^g»ii' Lc»ib,°Czcl„!iw, Iassy - Eisenb.» > «»l'si'Nschaft ^ou fl. S. , . üW - «»l — Llol)b, 0csl., Irirsl. 500 fl,«Vl. 4«« — 4!.'0'-Otslerr, Nurdw^std ^M! fl, T. «<5'5« 84"'5»> dto. dto. (!il. I!) LOO fl. s. »an 50 L»1'-Pla»,.D»l« Eis<>,il>. I!»a fl. V.. S5 50 «7 50 Ltoalseiscichal,» 8!>« ft. 2. . 355 15 »5!i 65 Lübbllh» !i«o sl. L.....n»'2i> l!U — Eüdilurbb, Verb.-«, 2«) fl. IM. l»o?'— !il>?'«>» Tl»mwayGeI.,Wr,,l7<»fl,e.W. -— -- !,tu. Em, l8»7, 20« fl, . . 567 50 57» -Iramway Gri,, 'lii-ür Wr , Pri«» rita».«c!!r!> >b.^<)«!l. Silbe« 2»4-— üi4 25 Ung'««stb.(«nab GrazM'Ufl.S. »,g^» »14 b« »»ner Lacalbah,is».»ct..V«l. ___ _ ^. zndustrie-Aclien (per Stack). ««Uges,. Nll«. «ft.. 100 fl. . . u«-l^ ««ydler Eisen» u»d O»«hl-I>ch. in Wien l<»0 fl..... «,; _ ««._ » Westnger Vla,!!»«! luo fl. , . „5, _ l«2 "ö «oütaii z «„ b»Iao't«rj. Steiülllbleil UU fl. ,,,,» _ <;.,^ ^ ..M»«l«2l.l" Papl»rl.llU0fl. zl"_^,7 _ »elb Wa,e Trifaller Kohlrüw.-Vef, 70 fl. l?3-5l> «74 !>o Wasfenf. O,Och,,»Wien.waft. 19» — Wo — Wc>>,sso,!-Leil)a!>st., «Na„ inPest, «l» fl......^. ' ' >'»2 - «8»>— wr, Äa»ss>1ellschast WN ft, , . ,09^0 ,i„4o Menerl»-!„l'r ^irgel-Nctien.Ves. g«.^ «<> ^7 ^ Divers» «oft (per Vtück). «übapcst Vnsillca (Dombau) . «70 7,^. «redlllofe lU0 fl...... UU<> 5ü 2>>1 li» «larh-Lose 4N fl, «M. . ^^. «„ ., «^. _ 4«/„Do»n» Dampffch, l«0fl,««l. ,7„_ ,«„._ Ofrorr Luse 4N fl..... «it'?!, ,>^75> Pnlüy Lulr^U fl, CM. . . . i!»_ ,,.4,. Nollisn ilrrnz, 0cs!,Ees,v,,l0fl. ,g ^ ,.,75 Nu!!>l'» Kn'uz, U»n, Ges. v., 0fl. ,„,^, ^ ^ «iüduIpIiLuk- l« fl..... 8^5», 2°. l.d kalm ^'ss4<>s!. VM. . . . «2üU «»üu K!, W>„uis Lose 4« fl. CM. . ß^2<, .,,^ Vn,ds!rin Lule 20 fl, CM. . . g^,^____ Vi'wmslich, b, 3"/„ Pr,'.Schulbv. d, Vuoo!icrl>t>i!a»sllllt, I. ««. <« ^ ,7 ,- dto, dto- II. ltm. 1««S . . 2b _. „„» ««lbacher Lose...... «2,.. zj.'" Deoiftn. «mstcrdllin....... 9« »5 99 7H Tcxtsche Plätze...... ü«, «2 5,9 — iio,!du«........ l20 6NlW?<» Pari« ........ 4?a