(Poetnina pla£ana r gototmi.) (rrsdjtint wöchentlich zweimal: TsnurrStag »ud Eountag früh. Gchris:'eitunn und Verwaltung: Prewvrva vlica Ne. ». Teiepdon 21. - Ankündigungen werden in der B-lwaltung gegen Ber-chnuna billigster Gebühren entgegengenommen. V?z«gSpr.ife: ftSr do- Inlaut. vie.ieljSbr.g Din SS-, halbjährig Tin »»-. ganzjährig Din 100—. %flt da« «uSIand enisprechende Erhöhung. — . März. Die Lag« ändert sich von Vormittag aus Nach-mittag, man kann sagen von Stunde zu Stunde. Cs ist daher außerordentlich schwer, aus der Menge der Kombinationen gerade die herauszugreifen, die bestimmt ist, Wirklichkeit zu werden. In der Stunde, in der gestern fünfzehn der bereit? beglaubigten Abgeord. neten der Radic-Partei im Parlamentipräsidium den Eid auf die Verfassung und kcn König ablegten, hatte sich Herr N>kola an den Hos begeben und nach kurzer Zeit hatie »er ParlamentSpräfiden« Ljuba Jovavoviö d«m versammelten Haust den Rücktritt der radikalen Regierung mitgeteilt. Der ParlamentSprästdent wurde roch am selben Tage vom Ksnii empfangen, den er über die Kräfte derhältniffe der Parteien Bericht erstattete, und Herr Rikola Peö't hat das Mandat zur Bildung einer neuen Regierung auf breiterer Grundlage bekommen. Run hält die Spannung an und die verschiedensten Kombtvationen schwirren durch die Luft. Pööic ho« die Gruppenführer der Opposition zu einer Br» sprechung über eine allsällige Zusammenarbeit in d°S Ministerpräsidium geladen. Drr greise Führer der Demokraten Liuba Davidovie ging allein hin und teilte Im Namen der gesamt?« Opposition mit, »aß jede Zusammenarbeit mit den Radikalen abgelehnt werde. Auch der Führer der Landarbeiter Laz c war bei Pas't und auch er lehnte do« Zusammengehen in einer neuen Regierung ab. Ale Fadie-Mgeordneten in Aeograd. Der berübmte 24. Mär, hatte einen blaßblauen Frühlingthimmel über sich von dem herunter eS nicht regnete. In der blassen Sonne zog die Spannung und Reugierd« ihre Stilen auf den Straßen; überall und in jeder Menschengruppe wurde nur ron dem einen geredet: Die Radicianer werden kommen, die Radicianer sind schon dal ES ist eine empfindliche Erscheinung der Nachkriegszeit, daß die Politik alle» in ihren Bann »teht. daß die Männer der Politik wenigsten« dem Runen und der Tätigkeit nach allen bekannt sind. Da« dürste ziemlich in allen Ländern der Fall sein, den» dir Zeiten sind leider vorüber, wo man sich im Schutze einer immer gleichen und geordneten Verwaltung um die Politik nicht kümmern brauchte. Hier in Bcograv ist aber immer mehr politisiert worden in der Masse als anderswo und diese Masse störte die Nachricht, daß die Kroaten gekommen feien, etwa so auf. wie ein Ameisenhaufen durch die höhere Macht ein«« Spazier stocke« lebendige Bewegung wird. Diese« Bild ist na« tüilich nur sehr bildlich zu nehmen. Die Straßen waren so wie immer aber in den Köpfen und Ge-sprächen war Bewegung. Man hatte da« Ereignis schon feit Wachen er> »artet. Man glaubte aber nicht daran. Die Beograder Oeffentlichkeit nicht, die Abgeordneten der Regierung«» Mehrheit nicht unb ich Halle oft den Eindruck, daß selbst die Leute der Opposition ihrer Sache nicht ganz sicher waren. Wenigste»« bi« in die letzte» Tag« hinein nicht. Schließlich waren die Raditi»ner aber doch ge> kommen in eine Erwartung sondergleichen hinein. Ganz Beograd stand im Z rchca dieser Ankunft. Natürlich denken die Radikalen nicht daran, das Hrst so ohneweiterS und in der vormalen Entwicklung der Krise aus der Hand zu lasten. Und es gibt Momente, die ihnen vor der fer« bischen Öffentlichkeit zu H lfe kommen. Sie sind die Serben. Kurzweg die Serben, die tief davon durch-drungrn sind, daß sie den Staat gegründet — mit schweren Opfern — gegründet haben. Wer sind für sie die Herren Davidovii, Spaho, Radlö und Sorvörc? Davidovc repräsentiert nur einen kleinen Teil der Serben, Spaho ist der Führer der bosnischen Mu-selmancn, Ra!ic ist Radiö, Korrs c ist der Führer der slowenischen klerikalen. Spaho, Radit und Ko» us c sind outovormstifch orientiert, alle drei von jenseits der Eave und Donau. Uad Davidovik? Davidoviö ist ein hochangesrhener Serbe, der seinen einzigen Sohn im Kriege um die Ziele deS Serben-«ums verloren hat. Aber Davidov ö hat nur einen Teil der demokratischen Abgeordneten hinter sich, denn — unb daS ist der springend« Punkt und da ist die wahrscheinlichste Kombloativn — Pribiöevii springt mit seinen Anhängern aus dem Demvkratifchen Klub aus. Diese Tatsache ist heule Allgemeingut in Beograd und in eingeweihten Kreisen wild für morgen die offizielle Erklärung feine« Austrittes mit aller Sicherheit erwartet. Also Pribiievit wird aus seinem Klub auS> springen. Die einen sagen, mit 1V Abgeordneten, die anderen, daß er mit 20 Abgeordneten zu den — Radikalen stoßen wird. Also radikal - demokratische Koalition. Prib cevö wird angeblich Innen- ober HuterrichiSminister, ferner sollen die Herren Edo Lu« kinii, KriZman und Timolijev i Ministerien bekommen. Die Deutschen spielen auch bei dieser Kombi- Blödere und kleinere Gruppen von Neugierigen standen vom frühen Morgen an in der Nähe der Station her« um. Ein Teil der Rad'c-Abgeordneten kam mit dem Zagreber Personenzug um 6 Ubr früh, ein anderer mit dem Schnellzuge um halb 10 Uhr vormittag«. Alle begaben sich in da« der Station gegenüberliegende Hotel „Petrograd* und von dort, begleitet von einigen Abgeordneten anderer oppositioneller Gruppen, in das Parlament. Und dort wartete man mit der größten Spannung. Viel früher als gewöhnlich hatten stch die »lubzimmer gefüllt. Die Wrndelgänge waren voll Menschen und auch in den Galerien saßen sie ßtvf an ticpf, obwohl die Polizei den Eintritt in daS Parla-mentSgebäude erschwert hatte. Dieser Morgen — da« diängie sich jedem ans — mußte der wichtigste In der pailamcntarifchen und politischen Geschichte diese« Lande« seit dem Umstürze hcr sein. Von allen Seiten sielen ununterbrochen die gleichen Fiagen: „Sind sie gekommen?" .Wieviele?" „Werden sie direkt in die Skupschiina kommen?" „Werden sie den Eid oblegen und wieviele?" Sie käme» dann ihrer 26 die Treppe herauf in denselben Trakt, wo auch der Deuische Klub sein Zimmer hat. In da« Zimmer der bosnischen Muselmanen, die ihnen Gastfreundschaft boten, da die Radicianer noch keine eigenen Räume haben. Nach einiger Zeit gingen 15 Radicianer in da» Parlamenljp'äsidium zum Schwören. Der Präsident Ljuba Jovai>ovii empfing sie, umgeben von den Füh. rern der oppositionellen Grr-ppen. reichte jedem einzelnen die Hand und erkläite in feierlichem Tone: ,ES ist mir lieb, daß Sie gekommen sind! Ich bitte Sie, im Sinne der Geschäfteordnung, die für un« Gesetz ist, nation eine bedeutende Rolle. Sie sind noch immer in der Mitte und beide Gruppen brauchen ihre Mitwirkung. Während diele Zeilen geschrieben werden, befindet sich der Obmann des Deutschen Klubs Dr. Strphan Kraft, einer brieflichen Einladung Folge leistend, im Ministerpräsidium bei Herrn Nikola PoSil. Die Deutschen haben in der Frage der Verifizierung der Radic Mandate den rechtlichen Standpunkt ein-genommen trotz aller Versprechungen und ve.stccktcn Drohunzen. DaS Verhältnis zur neuen Regierim?, werde sie nun von Pas ( oder von Davidovic gebildet, wird auch von der Berücksichtigung der Wünsche der deutschen Minderheit abhängen. Sine Entscheidung ist gegenwärtig natürlich nicht leich», aber sie wird so fallen, wie sie dem Interesse dieser Minderheit und dem Allgemeinwohl am zulunlichsten erscheine. Der Deutsche Klub wird von beiden Gruppen stark in Betracht gezogen. Für die deutsche Gruppe karrn die in der l-tzten Zeit eingenommene Haltung gegen-über Pas ( und feiner Regierung dicht etwa den Schluß zulassen, daß eine Unterstützurig einer neuen erweiterlen Regierung P°ö ö absolut unmöglich wäre. Die Entscheidung. Bon unserem Beograder Berichterstatter. Beograd, *6. März. „Der Obmann des Deutschen Abge-orduetenklubS Dr. Stephan Kraft hat heute Mittag Herrn Paölt zur Frage der vorgefchlagenen Zusammenarbeit mit der neuzubildenden Regierung die Mitteilung gemach», daß der Deutsche A b ge ord net en ktub, der Stimmung der deutschen Wählerschaft und dem Beschlusse den Eid abzulegen. Ich werde Ihnen, meine Herren, dln Text deS Eide« vorlesen und Sie werden mit mir zusammen jede« Wo»t au«sprechen. Jeder sage seinen Namen und Vornamen". Die Radicianer hoben nun drei Finger empor und sprechen mit deutlicher und lauter Stimme die Eidesformel nach: „Ich schwöre, daß ich die Verfassung treulich schützen und daß ich be i meiner Abgeordnetentäti^keit da» Gemeinwohl deS Söalz» und der Nation gewissenhaft und nach bestem Sönnen immer vor Augen haben werde." Nach dem letzten Worte der Eidesformel brachten die oppositionellen Führer und ande e Abgeordnete, die diesem man kann sagen, historischen »kte beiwohnten, ein spontanes »Hoch!' au«. Der Präsident wandte stch an die Vereidigten mit den Worten: „Meine Herren, jetzt besitzen Sie alle Rechte wie alle übrigen Abge-ordneten. Ich hoffe, daß auch Ihre übrigen Kameraden kommen weiden." Die Kioalea unterschrieben de« Re-gterung. J.'tzt sind Sie »usri.dcn, nicht wahr?' Der Deutsche ader zuckt« gleichmütig di« Achseln. sind, alt da» sie lange genug au»gefchrien wurden. Auch nicht in der Siedehitze politischer Hochspannung, wie sie gegenwärtig hier herrscht, und auch nicht in einem Augenblicke, wo viel, ja die ganz« Entwicklung der Krise von ihnen abzuhängen schien. Die Deutschen gehen ihren Weg, nicht an rechts gebunden und nicht an link». Sie behalten die freie Hand auch fernerhin. Sie gehen den geraden Weg der Rechtlichkeit und politischen Anständigkeit. Wie man in den Abendstunden redet, hat Herr P Se da» Mandat nicht zurückgelegt, trotzdem auch ein Teil de« Dschemiet adgeschweokt und auf kein« Weis« «ine Regierungsmehrheit zu erreichen ist. Man »imwt an, daß durch ein Hinausziehen der Keife da» Hereinbringen de» Budget unmöglich gemacht werde« soll, worauf dann der Ex!-x Zustand eintritt und nur an da« Volk appelliert werden kann. Nach den letzten Nrchrichlen wieder sollen die Radikalen eine Regierung bilden, i» der Pribcev'ö UnterrichtSminister, sein Freund Lakiniö BerkchrSminister und Grisogono Minister für Sozialpolitik werden soll. Morgen tritt der Beglaubigungsausschuß zusammen, in de» di« Opposition insolge deS Abschwenken» d:r Pribiianer i» die Minderheit g'räl. Die noch nicht beglaubigten Rad c Mandate kommen also in Gesahr. Viel bemerkt wird, daß der König nicht einmrl den Versuch gemacht hat, den Führer deS Block» mit dem Mandat zu betrauen. Man weiß noch immer nicht, wie die Steife enden wird, ein« Krise, di« an tief gehender Bedeu-tung alle bisherigen übertrifft. I t diesem Augenblick st'ht die Lage im Zeichen der unglaublichsten und ülecraschendsten Jnirige». Eine bewegte Szene. Am 18. März hielt der Obmann de» deutschen Abzeordnclknklubs Dr. Susan Krast eine Rede zum Budget des Finanzministerium«. Nachdem er die Finanzpolitik des Finanzministers Stojadinovi«? einer durchaus sachlichen Kritik unterzogen hatte, kam er aus die Steueroorschüsse in der Woiwodina zu sprechen. Er zeigte vom Rednerpult au« einige Zettel kleinsten Formate» — richtige Kaszettel — und bemängelte heftig, daß den steuerzahlenden Parteien derartige Wische, oft ohne Damm, ohne Angabe der Art der Steuer, versehen bloß mit der Zahl der gezahlten Tausende von Dinaren al» Bestätigungen der Steuer-leistung ausgestellt würden. Dadurch leide das Ber-trauen zur Finanzverwaltung und die ganze Steuer-mvral. Dr. Kraft gab zu. daß der Steuerapparat mit Arbeit überhäuft sei, aber es müsse damit nicht so arg bestellt sein, da man. zu anderen Dingen Zeit habe. Der deutsche Redner la« unter der gespannte,: Aufmerksamkeit deS Hauses eine Verordnung der Kreissiaanzver waltung Großbetschkerek vor, in der mit Mißvergnügen festgestellt wurde, daß e« noch immer Beamte gäbe, die mit dcn Parteien deutsch oder un zarisch verkehren. Da« fei verboten. Die Parteien seien verpflichtet, die Amtssprache zu kennen und, wenn sie diese nicht kennen, einen Dolmetsch mitzubringen. Da somit zum erstenmal in so scharfer Form die Frage des Gebrauches der Minderheitsprachen im Verkehre mit dcn Behörden vor dem Parlamente angeschnitten wurde, wird eS interessant se n, die ganze Szene so darzustellen, wie sie der serbischen Oeffentlichkeit von der radikalen Zeitung „Vreme" geschildert wurde. Vreme schreibt in dem Berichte über die Debatte zum Badget deS Finanzministers am 19. März, wie folgt: icwr Dr. Stephan Kraft, Deutscher, protestiert nach-drücklich gegen ein vertrauliches Rundschreiben der Finanz-Verwaltung in Groß-Betschkerek. worin den Bezirksiinanz-Verwaltungen strenge aufgetragen wird, sich in den Kanzleien nur der Dienstsprache zu bedienen. — So ist es! . . - stimmen die Radikalen zu. — Die Partei soll »nsere Sprache lernen! . . . wirst der ParlameniSsekretär Dr. Kobasica dazwischen. Sie soll lernen. Herr KobaSiea! Aber vergeneN Sie nicht, daß Hunderttausend Bürger erkt vor fünf -j- sechs Jahren in den Verband dieses Staates eingetreten find und von ihnen kann man nicht verlangen, das, Ire in dieser kiirzen Zeit die Staatssprache erlernen. ... — Soviel sie brauchen, tSnnen sie! . . . (Larm und Proteüe bei den öladibalen <. — Wie ist es uns in Bosnien und Hene?owma unter Oesterreich gegangen I? - wirft der Radikale Kosta Maiti^ dazwischen. Wir sind euch Deutschen gegenüber noch zu werch und erinnert ihr euch daran! Warum habt ihr daS nicht früher getan, als die Deutschen für euch stimmten? — nist der Demokrat Soki>5 den Radikalen zw. Herr Dr. Krast: von einen, Bürger zu verlangen, der ohne seine Schuld die Staatssprache nicbt beherrscht, daß er einen Dolmetsch zur Staatsbehörde mitbringt, um stch «it den Staatsbeamten zu verständige», auch »venn diese Beamten leine Sprach« beherrschen, das ist absurd, da« ist eure »«. gesund« StaatSverwatrung nnd auf dies« Weise . . . — ES ist nicht absurd, fällt Herr' KobaSica dazwischen. Jedermann muß die Sprach« seines Staates kennen I . .. (Lärm und Streit zwischen den Deutschen und den Radikalen.) — Aber es kann nicht einmal PaJiö gut serbisch l — lacht Herr Moskovljeviö von der Landarbeiterpartei. — gibt da verschiedene Gesichtspunkte, aber ich hoffe, daß wir uns werden verständigen können! — Da8 hertzt, da» die Behörden die Dolmetscher bezahlen solle» ?1 — protestiert der Radikale Toma Popoviö. — Warten Sie zehn — zwanzig Jahre, dann wird man die Staatssprache beherrschen können! — Wir haben siOO Jahre gewartet, aber wir mußten die türkisch« Sprache lernen. — Ich bin überzeugt. ruft Herr.Kraft, daß auch die Radikale Partei im allgemeinen die Meinung der Herren Kobasica und Massiv nicht teilt. — Laut Verfassung muß man die Staatssprache lernen, ruft ihm Herr KobaSica zu. — Ihr fahr diese Dinge falsch aus l Wir glaube», daß daS weder in, Interesse der Staatsbeamte» ist, noch im Interesse des Staatsapparate». — Bergeisen Sie nicht. Herr Krast. schreit ihm Herr Majkoviv zu. daß die Deutschen darauf ausgegangen nnd. die Serben bis zum Grund zu vernichten l — So ist es! — stimmt Herr Kobasica zu. Die Teutsche» sind die Träger der Idee des KcregeS gegen Serbien! — Ich ermähne Sie. Herr Massiv, ärgert sich der Vize-Präsident 5xrr Milutin Dragovi6, den Redner nicht zu stören. Sie aber, Herr Abgeordneter, bitte ich, zu Ende zu kommen. — Wir sprechen unS freundschaftlich aus! — beruhigt ihn Herr Massiv. Wir waren weitherzig gegenüber den Deutsche». iDer Lärm nimmt allmählich ab.i Herr Dragomö ermahnt schon zum wiederholten Malen Herr Kraft und will ibm da» Wort entziehen, bis dieser schließlich seine Rede mit der Erklärung schließt, daß er mit seine» (Mwffm nicht für dieses Budget stimmen könne. — ES steht unS nicht dafür!... wirft ihm der Radikale Pantovi6 zu. ^ — Erich steht es wohl auch nicht dafür, was 600.000 anständig« nnd loyale Bärger denken! . . . schreit erbittert Herr Kraft. — Ihr würdet für daS Budget Kimmen, wenn man euch Schulen und Gymnasien bewilligen würde, ruft der Radikale T. Popovic. Aber ihr wollt erneu Staat im Staate und das geht nicht! . . . — Bedrncken Sie unser Volk nicht! . . . ärgert stch Dr. Krast. Nehmen Sie ihm nicht mehr als notwendig. Hier sind Dokumente, Herr Pantov^! . . . Herr Kraft begibt sich M den Herren Pantov,.- und T. Popoviv, um sie »u «erstehen, aber er machte schnell Kehrt und sedt sich auf seinen Plad nieder, erregt und mit zornigem Kopf. . . . So die Darstellung de» Beograder Blatte». E» ist ganz klar, daß sie einigermaßen zugestutzt ist. In Wirklichkeit hat die gesamte Opposition die Rede des Abgeordneten Dr. Kraft mit außerordentlicher Aufmerksamkeit zugehört. Besonder» die Muselmanen und die slowenischen Klerikalen unterstützten de« Redner durch ihre Zwischenrufe. D ese Szene hat unter den Deutschen in der Woiwodina große« Aussehen erregt, zumal sich der Finanzminist^rStojadinoviö unter beistimmenden Kopfnicken des Ministerpräsidenten Pj£ic den Standpunkt der Finauzbehörde in Groß» Betschkerek in seiner auf die Rede de« Dr. Kraft folgenden Erklärung zu eigen machte. Da« deutsche VolkSblatt in Novifad Ichließt seinen zu dieser Sache geschriebenen Leitartikel mit den Sätzen: «Der Finanzminister, der anscheinend so gegen» w '.rtSentrückt Land und Leute beurteilt, wird aber vielleicht schon in Kürze da« Bedürfnis fühlen, sich die tatsächlichen Verhältnisse einmal von der Nähe anzusehen. Und wenn er sich abermals unter die deutsche Wählerschaft begeben sollte, so wird er dann hoffentlich aus seinen pompösen Worten in der Swpschtina die Folgerung ziehen und vor den deutschen Wählern serbische Wahlreden halten. Denn auch die Wahlwerber brauchen die Sprach« der nationale» Minderheiten nicht zu kennen, auch sie können sich Dolmetsche mitbringen und sich obendrein — von lauter Dolmetschen in die Skupschtln, wählen lasien." bemerkenswert ist, daß stch dieselve Regieraaz einmal ganz ander« stellte. I, der Sitzung de» ge-setzzebenden Ausschusses vom 6. Jält tS23 fntte Dr. Moler zum Paragraphen 92 de» L>)pitcl» > II drü Beamteoaes'tz-s den Antrag eingebracht, dem-zufolge ein StaaiSauc>estellter. der merkt, daß ein Bürger die SiaaiS pcache nicht beherrsche, verpflichtet werden sollte, sich der Matteriprache de« Bürger» zu bedienen. Dazumal hatte der Minister für die Ausgleichung der Gesetze Marko Trifunov c erklärt, daß er die Berechtigung »e» Antrage« Dr. Moier« vollständig einsehe, daß er den Autrag billige, defieo Durchführung Sache einer guten und vernünsligen RegierungSpolitik wäre, aber er löaue ihn wegea Mangels an spiachkundi^en Beamten nicht annehmen. Da« mag damals Pa>.teihöflich?eit gegenüber deu Deutschen gewesen fein. I» P i'zip: ist eS da»« selbe, man bekim trotz aller Höflichkeit da» Nein, „ur glaubte man diesmal der Maske entbehren und den Widerspruch riskieren zu können. J.'n«mer 26 Ct i tiec Zeitung •ete 8 Aus einer Schuldeöatte im Kärntner Landtage. Die letz'e Tagung des Kärntner L^ndtageZ hatte sich über Interpellation de« slowenischen Ab ijeotdn;ie.t Dr. Pelek mit der slowenischen Schul-frage in Kärnten zu besassen. N'cht ohne Neid ver« folgten wir Deutsch: Sloweniens die Berichte öfter-reichlicher Blätter darüber, wie im ,Bilajet Kärnten^ die Wünsche der dortigen völkischen Mu.deiheit re« sp-ktiert werden. Folgende Darstellung sei solch. J'.kob im Ro entale fei trotz des versprechen« die Schule errichtet worden. In St. Rup.echt bei Vötkermarkt wurde die sacht ganz verfehlt angepickt. Es fei nicht Schuld der Slowenen, daß die» die teuerste Schule in Käruten fei. In Z'll jei entgegen den Wünschen der Bevölkerung nur ein dreistündiger Deutschunterricht in der Woche bewilligt worden. Die Slowenen seien nicht ge>«n die d-mfche Sprache, sie wollen v elmehr, daß ih-e Kinder sie lernen. LandeSichulinspcktor Hofrat Benda ue-ft in feiner ruhigen, streng sachliche» Weife die sioweni, ichen Schuibe!chwerte» akienmäßig als völlig un begründet nach und sagt: „£>j« Klagelied de« Abg. Dr. Petek, daß wir sooiele Gouscheer Lehrer aus nahmen, wird durch die Talfache zmuchie, daß sie, denen dre Ausübung dc« B-rufe« in rhrer H bringen, da da» in Autsicht genommene Gebäude liir die zu errichtende slowenische Privaischule be stimmt ist. ES wurde d.h.r die erste Klasse iu der gemischtsprachigen Schule von St. Peter unter gebracht. Wa« St. Rnpiecht bei Völkermarkt betriff, sollte dort nach dem Kriege die slowenische Schule wieder eröffnet werden. Der Abg. Petek hat feiner« zeit zweck« Eröffnung der Schul- die Anmeldung von 80 Schüler« vorgewiesen. Al« die Schule ta:-sächl ch errichtet wmde, ließ sich am ersten Tige nicht ein einzige? Schulkind blicken. Einige Tage darauf waren eS ganze siivs Kinder, die gemeldet wurden. Nach mehrfache» Versuchen de» LanteS schulrate», die Schule zu eröffnen, kam «an über die Zahl von 6 Kindern für die erstt und von 1 Kinde für die zweite Klasse nicht hinaus. Wegen deS einen Schüler« konnte «an unmöglich einen zweite» Lehrer anstellen und so wurde er zu den sech« gesetzt. Schließlich wurde durch ein Gelländn « de» Abg. Petek klar, daß von uichtdeutscher Seite die Eltern beeinflußt woiden waren, ihe Kinder nicht in die slowenische Schule zu sch-cke», solange nicht eine Schulchwestcr oder ein national gesiuntcr slowenischer Lehrer angestellt werde. Mit letzterem Wunsche konnte sich der LandeSschalrat noch nicht beschäftigen. Um der Bevölkernng auch hier zu Willen zu fein, hat er t« binnen Jahresfrist schon «it vier Lehrkräften, da»unter einem slowenische» Geistlichen, versucht. Aehnlich verworren liegen die Schulvnhältnisse in Zell, wo über Wunsch der Bevölkerunzimehrheit bald eine utrcqaifltsche, bald eine slowenische Schul: bestand. Seit Zuli 1923 Hit die dortige Schule slowenische Unterrichtssprache. Zur Erlernung de. deutschen Sprache sind drei Wocheustunden arche räumt. Neu rlich gehen zu ungefähr gleichen Teile» die Wünsche der Bevölkerung wieder auseinander. Die einen verlangen in stürmischen Eingaben ur.d Abordnungen die gemischt!p:achige Schule, die ande-.n in gleicher Art eine slowenische mit bedeutender Er höhung der wöchentlichen Diutschslunden. Der Lmd:S schulrat kann also, ob so oder ander«, den geteilten Wünschen der Bevölkerung auf keinen Fall recht tnn. Abg. Petek konnte aus diese amtlichen Au«> sührungen, die stellenweise sehr lebhafte Heiterkeit au«ltsteu, nur mit dem Satze antworten: »In Z-ll ist eine slowenische Einheitsliste." Politische Rundschau. Zntand. Ein Schreiben PaSl6' an dle Gruppenchef«. Paö ö hat an die einzelnen GcuppenchesS ein Schreibe» folgenden I hal'S gerichtet: ,,S:ir e Majestät unser König geruhie «ir da? Ma> da» zur Kabinettsbildung zu erteilen, um ang'sich'S der neuen Situation in der Nationalve-fimmlung die parlamentarische Basis, durch Gewinnung aller jener Gruppen zu erweitern, die geoeigt siad, die parlamentarische Arb it fort;ufetz'N und zwar auf Grundlage der B »ovÄ rnv.rfafsunq, der einheiiliche» Einrichtung deS Staates und die im Einklang ist mit dem internationalen FriedenSvertrag von S>. Germain und den historischen Lehre», die aus bei unglücklichen Bergingenheit unseres Volke« geschöpft wurden. Ich ersuche Sie daher, zu eine« Meinung«. cu«tausch üb r diese Fragen zu mir zu kommen." Ja oppositionellen Kreisen wird dle Stelle im örirs Pa»£', die stch auf den Friedens vertrag von St. Germain bezieht besonder« kommentiert. Allgemein herrscht die Ai.sicht, P .9 i habe durch diese Wendung gezeigt, daß er j?tzl ganz auf das Gebiet de« G oß fitbetmim« übergeht und den Volktbelchluh vom Jahre 1913 nicht anerkennt, r> dem er deu Bertrag von St. G-rmaia z'tier«, der die Bereinigung der neuen Gebiete mit Serbien nach de« Zusammen-br"ch Oesterreichs anspricht. Spaltung in der Demokratischen Partei. Der Ehef der Demokratischen Partei Hit von ter Prib c viögrupp.' folgendes Sch eiben erhallen: „Die U>terz ^chieieu beehren sich. Ihnen ihren sol> gendni Beschluß mitzuteilen: In unserer bisherigen Tätigkeit d>ch den G danken der staatliche» und nationalen Einheit geleitel, lö wen wir nicht mit des Parteien mitarbeiten, wtlche einen ganz entgegenge setzen S'on^pui.kl vertreten. Treu den Pnnzipien de« P o^rammS und im Einklang mit den Beschlüssen de» l.tzlcn Kongresse« der Demokratischen Partei erklären wir, daß wir ihrer Politik unsere Zu« siimmung nicht geben können, da diese de» Zweck vcrsolgt, mit H;(fe d s söüeralistiichen Block« zur Regie ung zu g, langn». Wir bitten Sie, zur Kenntnis zu nehmen, »aß wir au» dem Demokratien Klub austretea und einen »Selbständigen Klub der De«o kratilch-n Partei" gründen, der seine Politik nach den Prinzipien deS Programm« der 'Demokratisch?,, Partei richten wird." Die Deutschen und der Dschemiet lehnen ihre Mitarbeit im neuen Kadinett« Paöi6 ab. Die Obmänner d-S Dcutschen Klub« und dcS Dschcm'eiklubS, Dr. Kraft und Ferrad beg Draga, besuchten P^Sie im NegierungSpräsidiu«. Beide haben ihre Mitarbeit »it bn: zu bildenden Regierung Poj't abgelehnt, jedoch j'der mit einer anderen Be. gründnug. Dr. Kraft äußerte, daß fein Klub die kommeude Regierung Pas t überhaupt nicht unter-stützen könne, weil diese keine Garantien zu bieten imstande sei, daß die Wünsche und Bedstrfniffe deS deutsch!N Bolke« in unserem Staate verwirklicht werden. Dagegen lehnte Ferad beg Draga die Unter-stZtzung einer P^iliregitrung. hauptsächlich wegen der Pribiöiah«en nicht anw ad«« will. Die kroatische Fcafl« «üßte zu« Beispiel i» Sinne der kroatischen Bauernpartei gelbst werd«?, wenn die P-rrtti in ihrer heutigen S:trkr wieder-gewählt würde. Die Neuwahl würde im llbrigen »anz bestimmt eine Majori.ät der sö»eral«stachen Elemente irzeben. doch hänge in Jugoslawien viel davon as>, wer die N-uwahlen leite. Schließlich er« klärt Ri»«6, die Nachricht, er werd« nach Beograd reisen, beruhe nicht auf Wahrheit, da er nicht fein Leben auss Spiel setzen wolle. Er beabsichtigt wieder nach London zurückjukehren, da er dort etnig« Frag«» mit seinen Freunden zu bespreche» hätte. Austand. Rücktritt der französischen Regierung. Die französische Kammer hat den Gesetzentwurf über die Regelung der Beamienpensioneu «it 271 gegen 26t Stimmen an die Kommission pirückver-wiesen, obwohl Finanzminlster d« Laste^rin di« Brr-traun,«frage gestellt hatte. Deßhalb hat Minister-Präsident Poii carö de« Präsidenten Millerand die Demission deS Kabinnett« überreicht. Hierauf ist der Minister rat unter Vorsitz de» Präfidente» Millerand W einer Sitzung zusammengetreten, um itber die Lage zu beraten. Präsident Millerand ha» die De« Mission det Kabinett! angenommen. Proltlamierung der Republik in Griechenland. Die griechische Ka««er hat die vejeitigung der tynastie Glücksburg und die Prokla«ieru»g der Republik fast einsti««ig beschlossen. All« Gegen-revolutionäre werden begnadigt. Eine volk«absti«. mung, die am 13. April d. I. abgehalten wird, soll die Proklamation der Republik nachträglich b-kräftig«». Kabinettskrise in der Türkei. Die türkische Regierung geriet in ein« schwierige Lage, weil die Nationalversammlung von Angora den BerfaffungSarttkel, der dem Präsidenten da» Recht gibt, di« Nationalv«rfa«mlu»g aufzulösen, abgelehnt hat. Man steht daher vor d<« Rücktritt der Regte» rung uud vor der Auflösung der Nationalversa««kmg. Entthronung de» Schach» vo« Perften. DaS persische Parlament hat den bisherigen Schach abgesetzt und bissen Sohn zum Nachfolger ernannt. Da aber dieser erst zwei Jahre alt ist, wird ihm ein Regent zur Seite gestellt werde». Ur« sprünglich wollte m^n di« R pablik proklamieren, ws» man ober mit Rücksicht aus deu gegenteilige» Standpunkt der Geistlichkeit bald aufgab. Kurze Zlachrichtm. In der Nordsee treibt stch da» früher« englische Sriegtsch.fl „Sullay' seit 17 Tagen sührerlo« u«. her. Dcr Kreuzer, der i» Umbau ist, riß sich »o, der Beraukerulig lo«; an Bord b.finde» sich «er 10 Mann, die aber nicht genüg«», da» Schiff » den Hast» zu manövrirren. — Der König von Italien hat Mussolini anläßlich der Annexion Fiuarf m»t dem höchsten italienischen Orden auSzezeichne». — Der Nachfolger Lenin«, Bol.'Skommissär Rhkov, soll sich gegenwärtig in Land»» aufhalten. fecta 4 StliUt AeU»sg Aus Stadt und Land Evangelische Gemeinde. Sonntag, den S0. Müij, sinbn um 10 Uhr vormittag im ©; mttabesaale ein #ffr» gcmrlb.t: F l.marjchall Conrab von Hötzenborf. der langjährige General, itabichef ber vormaligen österreicht,ch ungarisch-n Wehrmacht, ist schwer ciftar.fi. «ein Zustand gibt tu ernsten Besorgnissen Anlaß Feldmarschall Tonrad i'rt bekanntlich gerade jtftt im Begriffe, feine süc bie beschichte beS Weltkrieges außeroibentlich wert, vollen Erinnerungen zu veiössenilichen, beren Be. enbigung nun durch feine schwere Eikcankung be-droht ist. Selbfldiagnose eines Arztes vor dem Tode. Der 60 Jzhre alte pralu,che Arzt Dr. Stegmunb Bincz« in Ösen. Pest wurde zu eirem Patienten gerusen. Wählend er die Uatersuchung vornahm, würbe Bircze von einem plötzlichen hesugen Unwohlsein besallen. Dr. Bi- cze hatte roch die «rast, seinem Patienten, einem iHrch.äantoalt, fol gead«« zu sagen: .Bitte, verzeihen Sie mir, aber ich totrte gegen meinen Wille» gezwungen sein, Ihnen Unbequemlichkeiten zu verursachen, da ich sofort sterben werde.« «aum hatte Dr. CUcje diesen Satz beendet, sank er vom S-ssel und war wenige Sekunden später eine Leiche. Der Philatelistenverein ..Srtent" in Celje hält seine Tauschabenbe an ,ede« F.euag in seinem Rlubzimmer im Hotel Balkan ab. Diese er> freuen sich seilen» der Mitglieder eines sehr regen Besrchki. Der verein ist j-bem Ph'l-telisten zu e-ipsehlen. da bieser nicht nur viel« ,»ländliche, sonbern auch eine zahlreiche Anzahl ausländischer Mitglieder ausweist. LaninchenaussteUung in Marilwr. Aus Maribor wird berichtet: Am 23., 24. und 25. d. M. veranstaltete der verein für Kanincheozucht in Maribor eine AaninchenauSstel^ung, die beiktS am ersten Tage sehr gut besucht war. von den vielen Rasse» waren sehr viele Angora- urd Silberkaninchen ausgestellt. In einem Saal wurden auch di« Er zcugnisse al?: Dicken, Pelze und aus «aninckeu-seilen he-gestellie «leider ausgestellt. Der verein »er schon das achte Zahr bcst.ht und auch Mit' gl eder aus S'.aw0!.i.n und Kroaiien ausweist, hat den Zreck, die »aninchenzucht, die stch als sehr vorteithsfi erwitjen har, iider ganz Slowknien zu verbreiten. Meldung von Reserveoffizieren. Da« Ergänzung« bezirkttommanvo 2?tje utlt mit, daß alle Off ziere tn »er Refeive, die in daS juzr,f,a-wisch: Heer aujgenom»en wuide» unb im G-biete der Siadt 5;lj< ui d Umgebung ihren Wohnsitz haben, aufgefordert werden, sich am Moniag, dem 3l. b. M>, in drr Zeit von 8 biS 12 Uyr vormittags oser v.)» 2 bis 5 Uhr nachmittags pet fö.tr lieh bei obigem Aounatibo zu melden. Meldung Von tschechoslowakische,»Mi- litärpfltchtigen. D^s «onsutar der T>checho->>owal.,chen Republik in Lj id jana soide,t hi-rmit sämlliche sich in Slowenien aushaliel.de» ijchccho-Itowakiiche» Slaaisbürger der G.bur »jchrgänge 1vo2, 1903 und 1904 auf, sich schrchl.ch beim hi.sigen Amte anmelden zu wollen, welche Anmeldung nebst G-burit- und Zustälidigkcilödaten auch eine genaue Aoreffc en huUcn muß. Di.se Daien sind »em Konsulate zur Evidenz der Ssfeatzftichilgeu löng. Di« Assentierung wirb im Monaic flpUl stattfinden, was in den Zeilungen noch rechtzeitig verlautdart wird. Die elektrische Strasiendeleuchtung wi,b j.'hl be, uns neu eii^wch.«. Dazu süyu mau >>»e befcndere Drohtleiiu: g an der Straßenscile der Häuser. E» erscheinl u-S »ir »uich diese Luiung h'r-voigeruflne G-fahr so beiiächuich, daß daraus hin-gewiejen wer:e» mich. Der Dra^t wird an vielen Häusern unter Fenstern entlang geführt, un» fo tan» z. B. eiu aus dem Fenster herausgehängt.S c,wa« längeres Tuch duS L-beu kosten. Äet Tag wir» die Leitung wohl ohne Strom jem, doch ist es gerade bei Nach: nicht allzu selten, daß ein Tisch-lach auigestauvt wird, wenn da« auch polizeilich verbottN ist. Dann Ist bie G.fahr bei B st^ggungen ganz außeiorbenllich. Um dieser Äefahr zu entgche», wird eS notwendig fein, am übend immer gleich dir Sahnen einzuziehen; da« ist eine oft unmögliche Leistung. D.nn w»ro d:e Kreuzung mit Telephon-Stählen nicht zu umgehen sein und damit lünneu z. B. Schnrefälle beide Leiiung.-» auf einige Tage ganz lahmlegen. Es ist schlich.ich die Hafipfl chi der HauÄherren und der ElektrizliltlSanstali ganz um-liärt. Svjehr eine etwas bessere Stratzenbelenchtung wünichcniwtn ist, ioslhr ist zu de»auecn, baß die Vordereilungc» dazu >o wenig öff.ntlich duichge-ardenet wurden. Hoff-nllich wird cas durch diese Zeilen »ochiiäglich > och ettvaS wettgemacht. ?kmn«er 2ö 3fttllstirijlP. Ans Berlin wirb gemeldet' ^lln e.n-m Dorfe nahe bei Semhia brachte eine Krau 'ilh! Utf tcmincn' lo daß, wenn wir di: ^ h 5r?n5"' Jm ganzen Deut,chm Reich« in etwa 30 bi« 40 Iihren einmal Fitnfl.nge zur Ee'i kommen. Theoretisch ist ,ine Foimel aufatftellr nnö, b:t Zwillinge aus 80 Äebunen, Drillinge ouf'700« Ge.'uue», Bi.rlinge auf 500.000 Geburlen ui» kommen8' "U 4 SW'Uionf" ^tbnrlen «icrnal vor- Namenlose Linder. Aus Riga wirb ae. aieldei: Wie d«< Släiur melden, bcsinoen sich 1IZ «inder ohne EUenj nn" Name» in den stä»i,schen 5k.nberafy!en von Riga. Die «.n»er wurden wÄ t,r f Unt> ^^chkwistenzett eingeliefn» chtie daß Dokument« vorh-rbcn wären, aus benen man ersehen würde, wem die Kinder gehören. Bon *<»öwn haben sich niemals Angehöriac vier Sliern gimcldet. Die Regierung wird »unmehl den «tiidein Ramen geben müssen. Dieser Voisall w,r» als ohne Seispiet bezeichne!. 2Boü SU brauchen. daS ist «lsafluidl Dieses »eiche» ^hre Schmerzen vertreibt! Piobesendung 27 Dinar. Apoihiker Eug. v. Sell'r «tub:ca Donja, «l-aplatz Nr. 335, xLu* ' Uebersicht übtv die bisherigen Sa,n>iit.lrrlirbnksse für die deutsche Rinderhilfe in Sloinenien. Spender £»* Kinder Sammlung der „Gillire Zeitung " . 1.449-— so « .. „(Sottschcer Zeiinna- z L^tt'hilssauSschuß Vreiice .... !»2ö-— — » ^elje ..... 7.#63'5o « Ctnnoiitjice . . . i,020-20 7 h Cma.....l.oso-— _ „ Hrattnil ... 1 « trloülj« . . . } 17.129-75 t; „ Zagorje . . . J , . K^ eo«fa reist . . 1.713-50«) — «onjice .... — ]0 . »opriOTiif b. Moiicpje 1.78«-— — » Luija..... so«*— „ 'JWstrmbetfl . . . 2.570-__« » Maribor .... — « Ptuj • . . . . 6.000-— 12 „ Raöje Jram . . . »80-— — «OstiUec .... 1.469— — » Store..........1.380*— 4 » »v. Lovrenc ». P. z.oa«-— g » Üottanj .... z.2.'^-— — „ «elenie .... 4i-io — Bojnit..... 726'— 6 Vujenica .... 2.804-— » Summe »»t.34«-— 138 *) BereilS im „Deutschen BottSblait" ausgewiesen. .................. iiiniun ßa. der <%£>ctc jet- föne, cleitz 'Trea.xzcl', tn 0 ucl itxzr- for£ i/zr-Dt*-_____-x Achten Sie darauf, daß Ihnen Leim Einkauf von Seife dio echte „Zlatorog1 ausgehändigt wird! Zu Beginn dov Frtilijatirssaison in den allemeuesten FaQons vom einfachsten Drill bis zum feinsten Seidenbrokat erhältlich. Alte unmoderne Mieder \J v 1 werden gereinigt und vollkommen modernisiert bei DrSlgtl V F6CKQ, Miederspezialistin, Celje, ober der Haupttralik, Nummer 26 Ciilter Aei«»»g •itu 5 Wirtschaft und Verkehr. Weinmarkt. In Slowenien find di« Wein, preise unverändert geblieben. Der Jahrgang 1922 wird zn 4 50 bis 5 Din, bessere Sorten zu 5 50 bis 6 Dm pro Liter verkauft. Der Jahrgang 1923 kostet 5-50 bi« 6-25 Din. bessere Qualität 6 bis 7 Din und assortiert sogar 7 50 bi« 9 Din. In Kroatien kostet der 1922. Wein 3 bi« 3-50 bezw. auch 4-50 Din. Den B-nater Wein weiß man nicht genügend zu schien. In Dalmatien sind die Weiupreise unver-ändert geblieben. Beograd bekommt den Wein »ei-fien« au« der Umgebung und die Preise find etwa« in die Höhe geschnellt. Die entsernteren Orte haben wegen ungünstiger Bahnverbindung keine Käufer. In Oesterreich kostet der Wein vom Jahre 1922 7000 b>« 13 000 Kö.. vom Jahre 1923 hingegen 9000 bi« 15.000 Sö. Die Weiupreise sind im Vergleiche zur jugoslawisch'n Valuta viel höher a!« in Jugoslawien selbst. I« der Tschechoslowakei Foflct der Jahrgang 1922 4 bi« 5 Äc, der Jahrgang 1923 5 bi» 7 fit. In Ungarn find die Weinpreise zuiolge des Fallen« der Valuta bedeutend gestiegen. Alle« will nur kaufen und niemand will verkaufen. Die schwächsten Weine kosten 2000, bessere Sorten aber 4000 bi« 6000 La. Allgemein wird behaupte», daß die Weinreben dem strengen nnd langwierigen Winter einen sehr guten Wiederstand geleistet haben, weil dos Holz zur Reise gelangt ist und weil auch genügend Eedenfeuchtigkeit vorhanden war. 4X« 48) ^»achoruck txiboua.) Das Geheimnis des Sehränkchens. Roman von Burton E. Stevenson. »All da? ist mir jetzt klar," sagte ich. „Die Echränkchni möge» vertauscht worden sein, wie »u foaft — ohne Zw-isel hast du recht — aber oll das sühtt un« keinen Schutt weiter. Warum sind sie vertauscht worden f Wa« hängt denn an de« Bonle Schrank, daß der Unbekannte Morde darum begeht? Glaubt er den», daß er immer noch jene Brief« enthält?" »Er weiß, daß sie nicht mehr darin sind — du hast es ihm ja gesagt. Bo her wußte er gar nichts von dem Vorhandensein der Briefe. Wenn e« ihm bekannt gewesen wäre. würd? er sie herausgenommen Haien, bevor da« Schränkchen adgefch'ckr wurde." .WaS ist eS dann?* fragte ich. »Und zu allem hin, Godfrey, warum hat sich dieser Mensch im Van tineschen Hause versieckt und zw«i Mordtaten bedangen? Hat man ihn überrascht, während er an dem Schränk-chen arbeitete?' „Ich habe keinen Grund, anzunehmen, daß er je i« Hause Vanlinc« wa'," sagte G'dfr-y ruhig, „da« heißt, bi« du thn selbst heute nachmittag hingeführt hast." „Aber hö:' doch. Godsrey," bemerkte ich, ..da« ist ja Uisinn. Er muß doch im Hause gewesen sein, wenn er Bantitle und Drouet ermordet hat." »Wer sagt denn, daß er sie ermordet hat?" .Wenn er sie nicht ermordet hat, wec war es dann?" Godsrey sog behaglich an seiner Zgarre nnd bli.s dcn Rauch in die Lust. »Jetzt," antwortete er schließlich, werde ich ein wenig phantasieren. Wir wollen zu unserem fa'zinie-renden Freund zurückkehren, Armand, wle wir ihn vorläufig nennen wollen. Ec ist ein ganz außer. vrde-,Uich-r Mensch!" „Ohne Zweifel," stimmte ich bei. .Ich kann nur wiederholen, woS Ich bereits sagte — nein« Eroch'ens ist er der größte Der-breche? der Neuzeit." „Wenn er überhaupt «in Beibrecher ist. ist er fraglos ein bedeutender Verbrecher,- gab ich zu. „Aber e« füllt mir schwer, zu glauben, daß er ein Verbrecher ist. Es ist der gebildetste Mensch. dei'N ich je begegnet bin." „Natürlich ist er da«. Darum ist er ja so ge-sährl'ch. Ein ungebildeter Verbrecher ist nie gefährlich — die ungebildeten Verbrecher sind i«, die die G-. säügnisse füllen. Aber sieh dich nach gebildeten, Intel ligenieti im! Um ein großer Verbrecher zu fein, Leüer. bedarf e« geistiger Fähigkeiten, hober mistiger Fähigkeiten." .Aber warum lollte ein Mensch mit hohen geistigen Fähigkeiten ein velb'.echer sein?' fragte ich. „We. n er seinen Lebensunterhalt auf eine ehrlich« Weise verdienen kann, warum sollte er unehrlich sei»?" „Erster« sind die meist.n Verbrecher Verbrecher kalt« Wetter verschleppt zwar den Schnitt und da« Bebauen, immerhin ist gute Hoffaung für einen guten AuSgong vorhanden. U«bertraguny jaqoslawlfcher Staats obligattonen in das Ausland. Ja der letzten Zeit wurden die Vorschriften betreff de« Versahrens bei der Ueberlragung jugoslawisch r Staatsobliga« tionen in da« Ausland verschieden anigelegt. AuS diesem Anlaß hat die Generaldirektion der StaatS-schuld«n an alle beteiligten AmtSstellen im Lande ein ant Wahl und nicht au« Notwendigkeit; und bei rinim gebildet,-« Menschen bildet gewöhnlich di« Aus» regung drn Anporn dazu. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, L>ster, wa« >S für ein auf«-gende« Spiel ist, d n Samps gegen die G stllchaft - aufzunehmen, de« Gesetz zu brechen, zu w ssen, daz man allein gegen Tausende st-h». und am Ende doch zu triumphieren?" Ud dann glaube ich, daß jeder Verbrecher einen Defekt hat." „Zweifellos," stimmte ich bei. »Genau wie j?der vollständig ehrliche Mensch richt ganz normal ist," fuhr Gods/y rasch fort, .wie jeder große Reformer und E-ihusiait ein wenig ab-normal ist. Die normslen Menich-n sind die Durch schumS-nenschen. die ehrlich si„d un» doch g«:«jknilich die schwärz st-n Lägen auftragen, die »an» und wann der Versuchung u. t« liegen, di« sich den Umständen orpafsen und Kcmprvm ss? schließen, uod ein b quem^S. ruhiges L be:i zu führen bisteebt sind. Ich wiese hole. L-ster. daß dieser Mensch ein großer Verbrecher ist, und daß er t^aS Leben unendlich lebenSwciter findet, al« du und ich. Ich hoff.- ihm eine« Tage« zu begegnen — nicht in einem kleine» G fecht, wie «S dl-S heute war, sondern in einem Kamps aus L be» U'-5 To». Natürlich würde ich aus« Hrupl gcschlage > Ivrlden — aber sicherlich wird es interessant sein!" — Mit leuchtenden Aug n sah er mich an. „Gewiß!' stimmte ich bei. „Fähe fort in deinem Phantasieren I" .Gut. Dieser Aimand ist ein großer Verbrecher und hat natürlich »ahlreiche GfolgSleute. auf die er sich für die Ausführung gewiss r Einzelheiten ver-lassen muß, da er zu gleicher Zit.vur an einem Orte sei» kann. Absoluten G honam braucht er, um seinen Ecsolg zu sichern, und Gehorsam weiß er sich ouf dem einzigen Weg« za verschiffen. den eS unter v-rdrechein dafür gibt — durch Schrickt». Für Ui> gehorsam gibt «S nur eine Straf- — den Tod. Und d e ToseSart ist fo sicher und geheimnisvoll, daß sie säst übernatürlich «rfcheinl. Denn X) ff^cteure und Verräter sts« trifft, wie er selbst — mit Hilfe eines v rgisieten Hiecs in die rech?« Havd. S.ell' dir die Wilkang vuf seine Band« v»r! E. ist weit in der Fern«, wenn die Vorräte'ei statt-fi- d:t, uud doch stirbt der verrä.rr sofort und ficher! Ce wrr ein schr^cküchcr G-danke, und er wurde mit absoluter Genialität v.'rwirklicht l" „Aber," sragte ich, .welche Art von Verräter«! befürchtet« Armand?" .Daß da« Gehtimfach geöffnet würd«." Rundschreiben gerichtet, worin festgestellt wird, daß der Ueb«rtragong gar kein Hindernis im W«g« sieht. Die 7 proz«ntig« Staat«investitionsanleih« von 1921, die 4ploz«ntigen Obligationen sür die finanzielle L-qaidierung der Agraiverhältniss« in Bosnien und der Hirzegowina von 1921 und di« 2'/,prozentiz« StaaiSr«nte für Kriegsentschädigung sind absolut frei in« Ausland übertragbar (ausführbar). „Du glaubst also no h immer an den vergiftete» Mechanismus?* .Gewiß glaube ich daran. Die Tragödie von h ute nachmittags beweist die RichtigkeU dieser Theorie." „Da« sehe ich nicht ein," bemerkte ich. .DaS ist doch sonnenklar, Lester," sagte er un» geduldig. „Wer war dirser bärtig« Riese, der getötet warde? Natürlich d«r Verräter. W:r werden sirden, »iß er ein Mitglied voa Armand« Band: war. Er so'gte Armand »ach Amerika, legt« stch auf die Lauer, fi ig ihn ni;l dem N tz und fefselte ihn an Händ«» und Füßen. Glaubst du den», daß Armand nicht wußte, daß er in dem Haus« war? Glaubst du, er hä te Armand z im G-fangeven Wochen können, wenn »icser eS nicht gewollt häite?" . »Ich versteh« nicht, wie Armand sich noch rühre« konnte, nachdem dieser Riese ihn in feiner Gewalt hüte." „Nicht? Da hast ja selbst gesehen, daß er gar nicht gesessrlt war, daß er sich loSge>ch!riliea hatte!" »DaS ist rchtig." sagte ich nachdenklich. „Wir wollen unS den Hergang rekonstruieren," fuhr Godflky rasch fort. Der V.'niter entdeckt da« Gehelmili« d-S EchränkchenS; er folgt Armand uach N w Yi.k, folg, ihm zu dc« Hau'e in der Sechsten Avenxr, lauert ihm da auf, ergreift und fesselt ihn. Er ist halb verrückt durch feinen Erfolg — er trällert berauscht ein Liedchen von ,Rache, Rache. Rache' vor sich hin. Und UM den Triumph vollständig zu mache«, schlägt er seinen Gefangenen nicht gleich tot. Er rollt thir in eine Eck« und beginnt, das Schräukcheo von feiner Tuchhülle zu bef,«i«n. S«!n Triumph wird darin bestehen, da« Geheimfach vor Armand« Auge« zu ofsien. Uü» Armand liegt dort in der Eck-, »it funkelnden Aug'v, weil in Wirklichkeit der Augenblick seine« eigenen Triumphe» bevor steht!' »Seine« eigenen Triumph«?- fragte ich. „Was soll da» heißen?" .DaS soll heißen, daß der Verräter in de« Augenblicke, wo er das Fach öffnet, von de« der-gtfieten Mechanismus getroffen wird. Darauf hat Armand gewartet!" Ich lehnte mich ia «einem Sessel zurück und betrachtet« Godfny mit verblüfften und bewundernde« Auge». I tzt war mir ein Licht aufgegangen. Armand brauchte nur still liegen zu bleiben und den Verrät«! in di« Fall« gehen zu lassen, die er ihm gelegt hatte. Sein Wander, daß seine Augen so gesunkelt hatte«, a!S er dort lag und die wahnsinnig« Gestalt bei di» Schrank beobachtete. „E> st dann." suhr Godfrey fort, „al« der Ver» räter sich über daS Schiänkchen beugte, um nach der Fcter zu suchen, kam mir zum Bewußtsein, was b vorstand. Es war keine Zeit mehr zu verlieren — ich ip arrg in da« Z rrrmer. Armand verschwand im Augenblick, nnd auch der Riefe iuchte zu entkomme». Aber ich erwiicht- ihn an der Türe. Ich hatte keine «hnung vou der Gefahr in der er schwebte. Ich hatte nicht daran gedricht, daß Armand «s wagen würde, ncch da zu bleib.-«. Und doch hat er «S getan! I tzt, wo e« zu spät ist. verst'he ich c«. Ee mußt« diesen M«nsch-i. töten, eS gab sür ihn keine Wrhl. So groß die Gesrhr sein wvchi«, «r mus>te iai iö en." „Aber warum?" fragte ich, „warum? ' Uebersiedlungs -Anzeige. Den geehrten Kunden wird höflichst bekanntgegeben, dass sich Zaloga delniske pivovame Lasko, Celje mit Zaloga pivovarne Union vereinigte und befindet sich die gemeinsame Kanzlei Levstikova ulica Nr. 3. — Telephon Nr. 77. Wir empfehlen unser vorzügliches Doppelmärzen, eksportni Lezak, dunkles Bier (Porter und Herkules) mit der Versicherung der solidesten Bedienung und bitten, das uns geschenkte Vertrauen auch in Hinkunft zu bewahren. Hochachtungsvoll für Zaloga dclniskih pivovaren Union in Lasko Juro Ceroväek, Depositeur. •titt 6 tHllft Qcltnug Nummer 26 1" Geschäftsverkehr 1023: Gegründti Einlagenstand 1923: H Din 70,000.000-— Im Jahre 1900 Din 7,500.000 — Gelegenheitskauf I Komplette Drehstromanlage Fabrikat Elio, 7 KVA (9 PS), 220/380 Volt, für Beleuchtung sehr geeignet (250 Lampen), mit Schalttafel samt Messinstrumente neu, 1 Stk. 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