m. 182. Samstag, 10. August 1889. 108. Jahrgang. AiballM Zeitung. «'"Miia ,!???""' «Mt Voftvl«l«nbuu«: «°n»zahll« fl. 15, h»Ibj«bll« sl. ?,»0. I» «omptoll: NeiNtV'i"'p°lb,ähr»g fl.».«o. y«l ble Zustelluu, in« Hau» ,anzi»hll« jl. 1. — I»l«»»i«»l»,:»»», y«» ^^ »»«ai« Hz« ,y ^ ^^^^ ^ ^ stlöße« p«i.^elle n k» « de« «ft«en wledtlholunzeu pt. Z»il« « ll. Dle ,,«a«bach« ^««tnn»" «sch,l«t tsgllch mtt «n»n»dmt b« bonn» und ßtie««»««, V<« »b«»»»st»»N«» befinblt fich Longsessplah 2, bi« «evactl»» Vahnhofgasse «i. Vpiechstundln bn «ebactlon tiialich vou lv b<» 1» Nhl vormittag».— Unfl«uli«l««»t»f» »erben »,cht <»n,tn»m»«u unb »l»»ns«wtt»lcht,«ü««»si«llt. Nichtamtlicher Hheil. 3lationalitätell und Menschheit. 6nn "" Vorjahre Wien als Versammlungsort deutl^ "«, ^ Z'lsammrukuuft der österreichischen uud da a^ ^ !"^p^ossischcu Gesellschaft gewählt wurde, dch ? n' "'"" dem Gewichte der Ueberzeugung. Mar/ » ^ keines Staates dem Forscher ein so dein W?. ""^ luteressantcs Material zu Studien anf ^»der?> / ^" Anthropologie bitten können, wie die saltia.» N ^ t"^^"3""^' das d-rch seine mannig-li^X"s^mation sowohl wie durch die rs bcwoh-lü we ,' ^'^" Zeiten her. nnd in der geschichtlichen lach h °" grüßen Walldernng der Völker des Ostens Metem, m 3" ^"dern des Westens, nach den ge-thc>l lwd ?.^ldeu des Südens nehmen das Donau-^>m^l^"pässe> Pannonien. Illyricnm, No> ?'et>Ma l "Men. bald als Stätte vorübergrhendcr d'e AnfmV' . ^ °ls Dlirchzugsland, in erster Linie ^orik ll?""?" des Ethnographen wie des Cultur-Auf ^. s^nch. H der m«?^" ^^^" leben nun, als bleibender Rück- Miunen? l^en Völkerbewegungen, die verschiedensten ^e vm, ?? "^" es gegeben war. durch eine lange 5'"''ih e V"'^rten ihre physische Existenz zu "'"'Ne Oi^M Entwicklung zu fördern u„d ihre ^wahren «^ ^'"^ die Stürme der Zeiten sich Vige Ent^s "se Jahrhunderte bewegte sich diese "'archie, ?""3 ^" verschiedenen Völker unserer I'"" alten l?'s. ^"' gemeinschastlichen Grundlage 3>rnem N" ^'^ f^terbend von Volk zu Voll ^>^»^>^ausEgypten über Griechenland nnd Rom gewandcrt kam und im Wege Italiens und Frankreichs den Nordm und Osten des Contimnls eroberte. Grosi sind die Errungenschaften dieser Cultur, die von den einzelnen Völkern fortgebildet wnrde, uud erhaben die Denkmäler, die es in einzelnen Männern und dauerndcu Werken sich gefetzt hat. Im Laufe fortschreitender Entwicklung schlug freilich auch für diese Art der Culturausbildung die Todesstunde. Mit dem Erwachen des Volksgeistes, mit der Demokratisierung des Wissens sozusagen, begann jener erhabene Kosmopolitismus, den in seiner edelsten Gestalt eben nur die hervorrageudsten Geister zu fassen imstande sind. im Volke zu verfchwinden. Ein anderes trat an seine Stelle in allen Ländern, der Volksgeist erhob sich aus dem Schlummer, er wurde sich seiner selbst bewusst nnd differenzierte sich als Nationalität von anderen Nationalitäten, setzte sich alsbald in Gegensatz zu denselben und erhob das Princip der Nationalität als das herrschende zur Signatur des Jahrhunderts. Ein edler Wetteifer begann nun innerhalb der einzelnen Nationalitäten. Indem man in thcilwciser Ungerechtigkeit den Satz zwar nicht negieren konnte, da ihn ja die gesammte Weltgeschichte unwiderleglich demonstriert, sondern sich einfach über ihn hinwegsetzte, den Satz nämlich: dass die Cultur wie nach unabänderlichen Naturgesetzen von Nation zu Nation schrei« t»'t, welche alle der Reihe nach ihre Blütezeit und ihren Verfall aufzuwcisen haben, dass das einzelne Volt nnr sein Scherflein zu der allgemeinen Cultnr-arbcit beiträgt, im großen und ganzen aber auf dem seit Jahrtausenden gelegten uud forlentwickelten Grundbaue derfelben beruht, begann Nation für Nation sich auf die eigene Kraft und Art zu stützen, wollte sie nur aus sich heraus ihre geistige Eutwicklung und Bildung fördern, ja manche vermaßen sich selbst, ganz ueue Grundlagen ihrer Cultur sich schaffen zu wollen. Es lässt sich nicht verkennen, dass bei diesem Wetteifer, bei diesem Bemühen, es einander zuvorzuthun, die Nationen für ihre geistige Entwicklung Gewaltiges geschaffen haben, dass das allgemeine Maß der Bildung gerade infolge dieser nationalen Bestrebungen sich entschieden gegen früher gehoben hat, weil viele kleinere Nationen gezwungen waren, um ihre numerische Berechtigung darzuthun, die breitesten, früher von Culturströmungen kaum erreichten Schichten der Bevölkerung in den Kreis ihrer Bestrebungen zu zieheu. Allein neben dieicn anten ssolaen des nationalen Separatismus zeigten sich alsbald auch minder erfreuliche. Pochend auf die eigene Art und Kraft, bestrebt, die eigene Art je unverfälschter zu bewahren, ward man blind gegen die Vorzüge der fremden, welche die Fortbildung der eigenen nnr hemmend beeinflussen können, man ward unbewusst ungerecht gegen alles, was nicht heimisch oder zumindest stammverwandt, mau stellte sich sodann in bewüssten Gegensatz gegen alles Fremde, das man übersehen zu können meinte, und davon zum blinden Hasse war nur ein durch trennende politische Ereignisse neuerer Zeit oder durch die künstliche Erinnerung an die Unbill von Nation gegen Nation in vergangenen Geschichtsepochen genährter Schritt. Und so sehen wir denn heute, nachdem sich kaum der Kreis eines Jahrhunderts seit der Verkündi. guug der allgemeinen Menschenrechte geschlossen, die alle Völker des Erdkreises in sich faffen sollten, wie denn auch bei jenem denkwürdigen Feste der Göttin Vernunft alle Nationen der Erde symbolisch vertreten waren, dass sich nunmehr Volk gegen Volk in blindem Rassmhass gegenübersteht, der, künstlich genährt zu besonderen Zwecken, nur in wenigen erleuchteten Geistern keine Stätte hat, welche, das Wehen des Welt. gcistes verspürend, sich der Universalität und Gemeinsamkeit menschlicher Cultur bewusst sind. Die Stimme eines solchen Mannes ist auch jüngst in Wien erklungen, anläfslich der Eröffnung des Än-thropologcN'Congressps. Wir in Oesterreich-Ungarn, daS innerhalb verhältnismäßig enger Grenzen in ihrer be« sonderen Tntwicklung die Reste der alten Nationalitäten in einer viel größeren Schärfe bewahrt hat, als irgend ein anderes Land Europa's, haben auch die unerfreuliche Seite des Nationalitätsprincipes empfindlicher zu kosten bekommen, als dies anderwärts der' Fall sein mag. Deshalb vermögen wir auch die Aeußerungen Virchows — von diesem Gelehrten ist hier die Rede — desto mehr zu würdigen. In seiner Begrüßungsrede als Präsident des Congresses sprach Geheim-rath Virchow über die Ineinanderbildung der Rassen. Es war zwar nur eine rein physische Frage, allein wie tief greift diefe bei der sonderbaren Wendung, mit welcher das moderne Nationalitätsprincip die geistig treibende Kraft in den beschränkt nationalen Leib bannt, in das geistige Wesen ein. Virchow perhorresciert' den Standpunkt der beschränkten Nationalitäten. «Die Nationalitäten,» sagte er, «die deutsche wie die slavische, sind zusammenaesetzter Jeuisseton. Norcnbilder aus Kram. A l, ^>N Nnri!! ^"^lNazer Dolomitbergcn. 3"'chgrazer?^m von Laibach breitet sich das ^>.Md T^.°us' welches in den Bergen Äin>?2l N^. '""e bedeutendste Erhebung, 900 d^raz h°, ^ "reicht und das nach dem Dorfe z>l ^"urfreun5w -"",! l"hrt. Dieses Gebirge bittet t>°>Vnn des? '" b" zweiten Hälfte des Mai und lch! "der. wel^ ^"berst abwechslungsreiche Vegeta-^h,, welche den Neiz der Landschaft wesentlich ^^ind^n'V?5 ^ch dahinwindenden sandigen bctli.?"' SulMpns4 ?' "° '""" den freudig - griwn. M >/°n üftpl"^''. durchleuchteten Buchenwald b°r gleich St^n b"ld weißen Blüten derselben lbr<^>n grünen Teppich her- ^^ reicht " 7"cabüscheu "heben sich bogen-"' ! ?? Wfturr^ p"p"rfarbigen Blüten besetzten elbli^'cht. dasz """len. Geißklees, an manchen Stel-I>! >'. n!?l ^l n^?"chen. Diese Pflanze ziert auch d 'll 'd D t/"'; sie w.Ht ?m Humus- ^ a' ^>chtuna 'n"!"ude «"d sendet strahlmförmig ^r^slh" gMenen, ^chm^nna^, ""nut. der Vegetation nur einen kargen Vodm bietend, übertrifft nm dirse Zeit die übrigen Bodenarten, namentlich den Thonschiefcrboden, an Farbenpracht feiner das Auge fesselnden Frnhlings-flora. Dazu kommt noch ein fortwährender Wechfel der landfchaftlichcn Bilder, die man auf einer Wanderung in den Dolomitbrrgen vor sich hat. Bald schlangelt sich der Weg durch einen düsteren Föhrenwald, bald befindet mau sich im lichten Gehölze der Schwarzbuche, anch Hopfenbuche genannt, von ihren an die weiblichen Hopfenblüten erinnernden Fruchtansätzen, hie und da erlM sich ein Mehlbeerbaum oder die Mauna-Esche mit ihren weißen Blütenrispen an dem zu Thal steil abfallenden Aerggehänge. Wahrhaft prächtig sind d,e zahlreichen Bänmchcn des Alpcngoldregens im buchstäblichen Siune des Wortes übersäet mit langen, golden glänzenden Blütentrauben. Hat man eine tiefeingeschnittcnc Waldschlucht durch-waudcrt, so gelangt man auf einen kühn geformten Bergvorsprung, von wo ans sich eine herrliche Rundschau eröffnet auf das abwechslungsreiche Bild einer uun fchattigcn Thaleinschnitten. schroffen Gehängen uud sonnigen, von milder Frühlingöluft umwchtcn Berg-kuppm belebten Landschaft. Nach Norden schweift der Blick über die ausgedehnte Save.Ebci'c mit ihren zahlreichen Dörfern. Weilern oder Kirchen, uud ,m Hintergrunde erheben sich die mächtigen Karawankcn und die Sanuthaler Alpen. Nach Süden jedoch über. blickt man coulisseuartig hintereinander auftauchende Höheuzügc und am fernen Horizont die inuerkrainischeu Gebirge, wie Iavoruit, Nanos und Schnccbcrg. Einer der bcstgelegenen Aussichtspunkte des Gebietes ist die von Ausflügler« geru besuchte Kapelle «St. Jakob» ober Topol in etwa 806 Meter Ööhc. Will man einen Einblick gewinnen in die Vege-tationöuerhältmsse dieser Dolomitberge, so empfiehlt es sich. von Laibach nach Utik zu wandern. Von hier steigt man nach dem auf freundlicher Höhe liegenden Dörfchen Tosko Celo, quert den merkwürdigen Höhenzug Ravnik und erreicht St. Katharina mit der Ortsgemeinde Topol; von da gelangt man über schöne, Pflanzenreiche Bergwiesen nach der Grmada oder dem Tosec. Utit ist ein netter, freundlicher Ort am Fuße eiues Steinbruches, welcher einen in Laibach häufig verwendeten Baustein liefert. Schon in den ersten Frühlingsmonatcn. März uud April überraschen die Gehänge zu beiden Seiten dcs sanft ansteigenden Pfades durch einen reichlichen Blütcnflor. Die grüne Nieswurz wächst hier in Gesellschaft mit der stengellosen Primel, dem Leberblümchen, der Zahnlilie, des Thal-stcrnes und des Lungenkrautes. Waldbuchs mit rothen uud gelbeu Blüten ist recht häufig, ebenso wie die Anemonen, Vcilchen, Wolfsmilcharten und die frühe Segge. Die Strauchvcgetation, bestehend aus Wacholder, jungen Kiefern. Felsenwegdor. Sauerdorn und Liguster, ist um diese Zeit in der Entwicklung noch zurück; ebenso die verschiedenen Ginsterstauden und 5)1 i»u» cniulalu«. Das Geißblatt, welches an den genannten Holzgcwächscn emporrankt, ebenso wie die Wa dreben bildet einige Wochen später einen wahren. Schmuck dichr Thalbucht. In der Nähe von Toöko Celo (588 Meter), wo sich schon schöne Ausblicke auf die Umgebung eröffnen, findet sich nicht selten der Frühling«-enzian nnd in der Nähe der Gehöfte Oocu» vnuu», ferner die Hohlwnrz sowie das Milzkraut. ^ibachcr Zeitung Ni l82. 1552 ll). August lM. Natilr, dass heute noch kein Mensch sagen kann, von welchem Urstandpunkte ans sie sich zusammengesetzt ha' ben. Bei den deutschen Stämmen finden sich ebenso große Verschiedenheiten wie bei den slavischen. Man hat den Standpunkt der Blutsverwandtschaft hervorgekehrt. Nun wissen wir aber, dass eine gewisse Anzahl von Slaven einer gewissen Zahl von Deutschen näher steht als ihren slavischen Brüdern. Die blonden Elemente nnter den Polen haben mit den Deutsch..'» gewiss viel mehr gemein, als mit den schwarzen Südslaven. Wir sollten uns daran gewöhnen, für d5,se Bevölkerungen den Gedanken einer Blutsverwandtschaft ihrer Angehörigen aufzugeben. Unsere Aufga. uird es sein, die Elemente der Mischungen bei den verschiedenen Nationalitäten genau zu fixieren, zu untersuchen: wo kommen die kurzen und dicken, wo die langen uud schmalen Köpfe her?» Virchow erwähnte sodann die Antheile der einzelnen Völker an der Culturarbeit uud empfahl die Anerkennung der Bestrebungen derselben als selbstständige Mitarbeiter an dem Aufblühen der Menschheit, dann werde auch manches wegfallen von dem Gezänke, welches jetzt die Menschheit beherrscht. Und später, beim Besuche des Wiener Rathhaufes, kam Virchow noch einmal auf dieses Thema von dec Universität des menschlichen Geistes gegenüber der Beschränkung durch die Nationalität zurück, indem er sagte, dass wir, je mehr wir forschen, uns desto mehr überzeugen, dass nicht die Sprachen das Aeußerste sind, was die Menschen zu leisten vermögen, sondern der Geist, und dass. wenn der Geist ein sicheres Ziel bedacht hat, dieses dann allen gemeinsam sein wird. Wir haben in diesen Aeußerungen des großen Gelehrten eine jener Stimmen edelsten Kosmopolitismus verzeichnen wollen, der, ohne die eigene Nationalität aufzugeben, dennoch ein noch höheres Princip anerkennt, das der gesammten Menschheit, die Menschheits - Idee. Vor einigen Jahren gab Maurus Iökai gleichfalls in diesem Sinne seine Stimme ab, und wir hoffen, dass sich diese Stimmen mehren werden, zum Wohle und zur Ehre der Menschheit._____________________. * . Politische Uebersicht. (Se. Majestät der Kaiser) empsieng vorgestern den von seiner Inspectionsreise zurückgekehrten Erzherzog Albrecht in längerer Privataudienz. Auch der Botschafter in Berlin, Graf Szechenyi, wurde heute vom Kaiser in Privataudienz empfangen. (Zur Reform des mündlichen Sum« marverfahrens.) Eine über Anregung der Reichen-berger Handels- und Gewerbekammer vom Vorstande des Teplitzer Handelsgremiums einberufene Versammlung der kaufmännischen und gewerblichen Genossenschaften und Vereine hat eine Resolution beschlossen, durch welche dem Verlangen der Geschäftswelt Aus« druck gegeben wird, dass bei Beschlussfassung über H 1 der Regierungsvorlage, betreffend die Reform des mündlichen Summarverfahrens, die Wohlthat des Klagebegehrens bis zu 500 fl. im Bagatellwege nicht auf jene Bezirksgerichte beschränkt bleibe, welche sich am Sitze eines Gerichtshofes erster Instanz befinden, sondern auf alle Bezirksgerichte Oesterreichs ansgedehnt werde. (Vom Minoriten-Orden.) Das «Grazer Volksblatt' berichtet: Der Minoriten-Orden hält sich genau an die Regel, d. i. die legal erleichterten Con-stitutionen. nnd es liegt demgemäß ein Refurmbedürfnis im kirchlichen Sinne nicht vor. Wie wir aus bester Quelle erfahren, sind die diesbezüglich umlaufenden Gerüchte vollständig falsch und ist an keiner Stelle irgendwelcher Refurmantrag gestellt oder znr Sprache gekommen. Von allen Gerüchten ist nur das eine wahr, dass das Noviziat von Graz nach Wien kommt. (Zur Lohnbewegung.) Iu Vuchberg ist der Streit definitiv beendet. Die Ruhe ist wieder vollkommen hergestellt. Demzufolge ist das Militär, das dort stationiert war, wieder vollzählig abmarschiert. Vorgestern wurden in Trifail zwei und in Hrastnigg zwei Arbeiter abgeschoben, im letztereu Orte zwei Arbei> ter verhaftet. (Böhmen.) Die Leitung des Prager Corps-commandos wird interimistisch der Divisional Herr FML. Fischer von Wcllenborn übernehmen, und zwar bis zur Ernennung des neuen Corpscommandanten, welche nach den großen Manövern erfolgen dürfte. Als Nachfolger des Baron Philippovic wird 'in militärischen Kreisen der Corpscommandant von Iosefsstadt Graf Grünne bezeichnet. (Oeffentlichkeitsrecht.) Se. Excellenz der Herr Minister für Cultus und Unterricht hat der deutfchen achtclassigen Privat-Mädchenschule der Gesell» schüft der Töchter der göttlichen Liebe im Marien-Institute zu Krakau das Oeffentlichkeitsrecht verliehen. (Frankreich) Vorgestern fand die erste Sitzung des Staatsgerichtshofes statt. Ein Infanteriebataillon war in den Couloirs des Erdgeschosses aufgestellt. Die Sitzung begann um 1'/. Uhr. Beim Namensaufruf fehlten 26 Senatoren, Gresfier verlas die auf die Verhandlung bezüglichen Acten. Der Ge-mralprocurator begann die Anklagerede und erklärte, den Anklageact absichtlich sehr kurz gefasst zu haben. Heute werde er alles sagen. Er hoffe, über die Angelegenheit volles Licht zu verbreiten. Der Generalprocu-rator zeigte, wie Boulanger in verschiedenen Stellungen Complote. anzettelte, und betonte, dass Boulauger mit verdächtigen Leuten Beziehungen unterhielt, um für sich Propaganda zu machen. Die Verhandlung wurde sodann unterbrochen. Die Mitglieder der Rechten des Staatsgerichtshofes beschlossen, sofort nach der Verlesung der Anklageschrift die Kompetenzfrage zu stellen. (Die Irredenta.) Aus Rom wird gemeldet, dass die durch die letzte behördliche Auflösung des Comites für «'lr6n!o 6 ^ri<3»w» irritierten Irredentisten nicht übel Lust zeigen, der Regierung trotzen zu wollen. Sie sind nämlich an der Arbeit, ein neues Irredenta-Comite' zu organisieren. Diesem Unterfangen gegenüber ist jedoch die italienische Regierung ent< schlössen, durch Thaten zu beweisen, dass sie keineswegs gesonnen sei, das Treiben einiger ebenso verwegener als confuser Köpfe aufkommen und fortwuchern zu lassen. Es heißt, dass die Mitglieder des neuen «eomi-lato» wegen Verbrechens gegen die Sicherheit des Staates dem Strafgerichte eingeliefert werden sollen. (Im Lager von Krasnoje Selo) finden jetzt größere Waffenübungen statt. Mit besonderem Interesse sehen die leitenden russischen Militärkreise einigen besonderen Uebungen entgegen, welche ohne Platzpatronen abgehalten werden sollen. Die Truppen sollen dadurch ein ungefähres Bild erhalten, wi? etwa die Auskundschaftungen^lnd Gefechte einen, Gegner gegen« über verlaufen werden, der über rauch- und küallftt" Pulver verfügt. . . (Zur kretensischen Frage.) Nach ^ Berliner Meldung beschäftigen sich die Regierungen ^ den Vorgängen anf Kreta sehr angelegentlich. M" ) Anzeichen einer drohenden Haltung Griechenlands g'g die Türkei wahrgenommen. Die Centralmächte , England stehen unbedingt auf der Seite d^r ^n und erblicken in der griechischen Action ein Wen sisch französischen Einflusses. ..^ (Die türkische Regierung) h"t den ^ germeister Stiffikis von Klissura iu Macedmnen 'W seiner erwiesenen Verbindung mit den die do ^ Gegend unsicher machenden Räubern von seinem P i abgesetzt und sammt seinem Sohne TltfMemgleitell. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die g ^h Die kostbare Geige war ursprünglich im VeW Dubais'. Mse — (Ein greises Brautpaar.) ^'^n ci" Hodetz in Mähren wurde Sonntag den 4.«"^^ seltenes Fest gefeiert. Der 88jährige ledige GlUN^gl Johann Vybora heiratete nämlich die scho" ^ei> verwitwete 79jährige Anna Zapletal. V"^ e F^ sich einer vollkommenen Rüstigkeit, und erregte °l ^ umso größeres Interesse, als auch an demselben ^ ^, Sohn der letzteren mit einer 67jährigen Matro" Altar trat. ^° — (Alte Funke.) Man fand unwe't ^ ein Bronze.Aildsäule des Kaisers Geta (B"" P>< Caracalla, der ihn ermorden lieh) sowie eine ha .^„el> sche Biga und ein lombardisches Grab mit eilier ^he Rüstung und wertvollem Goldschmuck. Die 6"» ^»l wurden für 270.000 Francs an das Newyorler " verkauft. t^harina abermals an Stelle des I^IIedoru« altiloliu^ ,;u treten. Ebenso überrascht das Auftreten alter Edelkastanien. Ein Blick auf die Vodendecke jedoch lehrt uns, dass in dieser Hochmulde die Schieferformation die Oberhand erhielt, während der Dolomit nur vereinzelt hcrvurtntt. Am Ausgange der Ortschaft ist dieser Wechsel zwischen beiden Gesteinsarten recht auffallend zu beobachten. ^ckluss s°la^ Nachdruck verboten. Verschlungene Maden. Roman ans dem Englischen von Hermine Kranlenstein. (14. Fortsetzung.) Es war etwa vierzehu Tage, nachdem Sir Ralph Adrienne gebeten hatte, seine Frau zu werden, als Hauptmann Lynwood anf seinem Frühstückstisch einen Brief seines Onkels fand. Er wollte denselben eben öffnen, als er im Vorzimmer zwei Stimmen in heftigem Streit miteinander vernahm. Er horchte, und eine gemurmelte Verwüuschung drang über seine Lippen, als eine Minnte später die Thür aufgerissen wurde und ein kleines, dürres Männchen mit schwarzen Haaren nnd ungemein verschmitztem Gesichtsausdruck die Schwelle überschritt, während Stead-man, der Kammerdiener des jungen Osficiers, ihm auf dem Fuße folgte. «Ich konnte es nicht verhindern, Herr!» rechtfertigte er sich. «Ich sagte ihm, Sie seien ausgegangen, aber er ließ sich nicht abhalten einzudringen.» «Natürlich ließ er sich M)t abhalten, Sie Narr!» sagte der kleine, schwarze Mann mit verächtlichem Lä. cheln. «Ich bin zu alt geworden, um die kleinen Kniffe meiner Herren Clienten, wenn ihre Wechsel fällig werden, nicht zu kennen. O ich kenne sie nur zu gut, nur zu gut!» Er rieb sich die schmutzigen Hände und lächelte wieder, während er nnt prüfendem Blick die in dem Zimmer uncherstehenden, kostbaren Nippes betrachtete. «Es ist gut. Stcadman,. sagte der jungeOfficier. seinem Kammerdiener ein Zeichen gebend, dass er ihn verlassen könne, worüber dieser sehr froh war. denn er hatte einen Zurnesausbruch seines Herrn befürchtet. «Seyen Sie sich. Hyam.» fuhr der j'"'^^ fort, bemüht, gleichgiltig auszusehen und ö ^,,!' «Ihr Besuch ist mir ein unerwartetes Verg Der Gast grinste. . .H? 3^' «Unerwartet und ein Vergnügen, Win" ^Z zl ich muss gestehen, dass ich überrascht "",. ^F. hören. Mr. Lyuwood. Nach Ihrem Gesicht? " ^ ° Eintritt zu schließen, war weder das ei" andere der Fall.» O^ ^ «Sie nehmen es sehr genau,» bemerle.^ A>,, verlegenem Lächeln, «nnd Sie glaube", .^gZol^ benutzen zu können, da Sie mir gegenüber ^ ^ sind. während ich unter der Verpflichtn"« Schuldner zu sein,. M,sß «Das ist eine Verpflichtuug, derer V^chsel s, Augenblick entledigen können, Heir. ^ ^ßte^ ^ hellte fällig, und i'ch werde Ihnen mit g^z O" gnügen eine Quittung für den Empfa"9 ^ ausstellen.. ^„ ^ «Ohne Zweifel würden Sie das A Z/ Bester, aber es passt mir zufälligerweise '^ ds das Geld zu geben, und Sie müssen all" warten.» ^ Der Wucherer schüttelte den Kopf- Ich ^ü -Unmöglich. Herr, ganz """Hn, "^/ morgen selbst eine große Zahlung zuw^F!' Sie mir nicht zahlen, so bin ich ruiniert, ^ zugrunde gerichtet!» _ ,A I" «Bah!» rief Lynwood ärgerlich a"^c!,. ^ Sie mir nicht mit diesen erbärmlichen ^D« kenne Sie und Ihre Genossen leider S^" ^ "' zu wissen, was von solchem Gerede zu y ->>!!!^Zettunll Vlt. l^. 1553 10 August I»«!». lein llein "^"./"'^"'lch.) «Ich habe heute wieder lbNlnimcndV kommen Sie mal wieder.» — Vetller leiste,, Si k '""'^er kreditieren und immer credilieren, --------- doch wenigstens mal eine Abschlagszahlung.» Wal- und Provinzial-Nachrichten. s«r Theatersrage. "°chn,il!llaä ^,"'"'^''" Landesausschusse fand vorgestern Achr d°« ^. "Ue Sitzung der Theater H^es zu 700 Personen ent- '""8 der N.^ U""""' ebenso die Größe und Einthei-l'ch zur A"''", ^°s Project Hräel^.Hrub> wird schließ. Project Wal! '^ ""^ ^"sführung empfohlen. Das ^gramm ^ ? ^^ ^ ebenfalls an das gegebene Nkhoben l' ^^rdm einzelne Mängel desselben hervor-Ahne 'h- ^ ^ l'^gen die Probesälc nicht neben der '°> ilbttflM« >, ^" geschieht ohne Vordach, der Ballon l^ert, es H.°^ Parterre direct auf dem Boden ge« , ^e technlsss "" ^'schenraum :c.. überhaupt wird eine M mit zu ,^ Abrechen constatiert Auch die Facade '"'^ dllbcr ^?"' ^«uralischen Schmucke ausgestattet; es ^hlen, ^ aanze Project zur Annahme nicht em. !""3 dchra^^^^^lch als Vertreter der l. k. Regie-« "eignes3s, ." üblichen Standpunkt, da für Krain '" Nieder^ I^^b ^strhc und man sich daher an das "!""' dass?"'F bestehende Gesetz halten müsse, und Ü""ng zur c^ ^"^" "°r der Ausschreibung der Re< ^' Kee«b„?^'^ng vorgelegt werden solle. Herr ^2° vorael^" ^^ ob sich das Subcomitö die I'"g'ttuiwe, ^?« ' ^ l'ch von den Kosten durch Re-^'ueise um ^'^' Verminderung der Logenzahl, bei. ^sche und s,„. ' ^"llassung getrennter Probesäle sür ^w.g d 7^'^' Verstellungen " s w. jedoch ohne ?" Herr F,'^?"tes wbst, Ersparungen erzielen ^ da da« ^ - ""arte, dass sich nichts ersparen ^'Hrrr k > " ^en dem Vauprogramme ent. ?? "" dielen m°.^ "wähnte, dass unter 190.000 fl. 3 b°uen l?sl. °° "n Theater mit 60 Logen sich ^lz. ez ,N "ne Ersparnis von 10 Logen nutze 3^"' d°nn ^ ^'ich ein ganzer Rang ausgelassen 7 nicht z„^"7 °ber 23 Logen weniger, wozu r 5 ^sch2n. ^5""ben lö.,nte. Architekt W a lter ^ ^'b«ch m?^. c^^ um 1W.000 fl. ein Theater di!^lalim mV le', das« j,„ P^^cte Hräsk> theuere '" andren ^v.^ ^""' d°!s sich überhaupt noch in c>^ berr N^s,'jungen Ersparungen erzielen ließen. 3^sein Pr ! ^ ^sprach sodann die vom SubconM ^»^^ircierhobelien Bedenken in eingehender Ü!d">"!!. ^^^ ^'; ich^be Ihnen mein yl!. '!t Ihnen sicher, das wissen Sie sehr !m. ^echl^"'.^ kann schon sein; aber die Zeiten ^,^" d Ov?" "'" """ '"^"li 'st, sonnte «'aw/ "l denen !.""^ ber vielen Schwindler 'angels °""n es h^tzutage doch wahrüch nicht ^^'nitiolH',^e damit?, fraatc Otto. den K' "schrocken^^^"' Zornesblick anschallend. >"ch,/>ts. berr "" .leine" Stuhl riickte. 'A 1 ^"Mus e'..^'"^. Was sollte ich anch ^7'" länaere n ^" '"ls"'. Sie haben das Geld i»e il, His as Ihre Unterschrift hadc., „ Ein ^'^land''Mn ,st s" sicher, wi d e der ^''ich^s'^^swSiefchrwohl.^ ^stälig3"^"" sch'e" die Voraussetzung sFnrfsehimg folgt.) Weise und suchte dieselben sachlich zu widerlegen. Herr Baumeister Treo glaubt, eine Entscheidung zwischen den Differenzen der beiden Projecte stehe der Enquete nicht zu, und bemerkte er, dass das Project Hräsl/ der Schule Hellncr und Fellner am nächsten stehe. Die Architektur sei eine freie Kunst, und da habe jeder Architekt seine eigenen Ansichten und Anschauungen. Herr Landeshauptmann Dr. Poklukar bedauerte, dass Herr Walter den bisherigen Verhandlungen nicht beigewohnt habe; da im Walter'schen Projccte Dinge nicht berücksichtigt wurden, die hergestellt werden sollten, so würden die Kosten hie-für so groß sein, dass die Gcsammtkosten des Walter-schcn Projecles jenen des Hräsk/schen ziemlich gleich, kommen würden; er aber wünsche, dass ein Antrag eingebracht würde, die Kosten derart herabzudrücken, damit er das Project dem Landtage mit Aussicht auf Erfolg vorlegen könne. Herr Duffö anerkennt die Wichtigkeit der Geldfrage, doch glaubt er, dass eine erhebliche Ersparung nicht möglich sei; im allgemeinen sei er der Ansicht, dass man beim Hräsh'-Hrub^'schcn Projecte mehr Sicherheit habe, mit dem ausgewiesenen Kostenvoranschlage auszukommen, als beim Walter'schen Projecte. Uebrigens seien der Sub-Enqucte so detaillierte Voranschläge nicht vorgelegen, um diese Frage mit apodiktischer Gewissheit zu beantworten. Es wäre vielleicht angezeigt, beide Projecte einer dritten Stelle zur Beurtheilung vorzulegen. Herr Landeshauptmann Dr. Poklukar stellte an das Subcomitö die Anfrage, ob selbes wohl die finanzielle Frage eingehend studiert habe, d. h. ob es die Ein» heitspreise beider Projecte verglichen habe, worauf Herr Svitil die Aufklärung gab, dass die Localpreise thatsächlich erhoben wurden und dass auf Grundlage dieser die Voranschläge verfasst und geprüft wurden. Ein Vergleich zwi« schen beiden Projecten war nicht möglich, weil die Voranschläge Walters nicht in gleicher Weise verfasst waren, als jene des landschaftlichen Bauamtes. Herr Baumeister Treo meint, dass sich bei Vergebung der Arbeiten ohnehin nicht un« bedeutende Ersparungen werden erzielen lassen. Herr Hrästv gab Aufklärungen über die Kosten der Heiz« anlagen nach dem Projette Brülner, welche nicht so hoch zu stehen kommen, wie Herr Walter dies befürchtet. Herr Sa mass a verzichtet auf die Kritik beider vor» liegender Projecte, da er nicht Fachmann sei. er bespreche nur die geschäftliche Seite der Frage. Je theurer das Haus werde, desto theurer werde auch seine Erhal« tung; je theurer die Erhaltung, desto mehr sei das Un« lernehmcn des Theaterdirectors geschädigt. Früher hatte er 4000 st. Subvention, nun soll er 6000 st. erhalten, und doch werde er weniger haben als früher, weil auf die theure Regie so viel entfalle. Er beantrage daher die Ucberprüfung des Projectes in Ansehung der Ko> stenfrage durch Hellner und Fellner, welche überdies sich bereit erklärt haben, diese Arbeit unentgeltlich zu leisten. Herr Hräsk> fugt, er habe ohnedies feine Kosten auf das äußerste niedergedrückt und fein Project komme für den Anfang nur auf 205.000 fl. Gegen die Ueberprü» fung habe er nichts einzuwenden, doch sei cr dagegen, dafs dies von Seile von Mitconcurrenten geschehe. Hellner und Fcllner haben auf die Bauleitung «flectiert, seien daher als Mitconcurrenten zu betrachten; er beantragt als Ueberprüser die Herren Baron Hasenauer in Wien und Professor Schulz in Prag. Herr Duffe empfiehlt, dass beide Projecte überprüft werden. Herr Samassa schließt sich dem Antrage Duffö an; Hellner und Fellner habe er nur deshalb vorgeschlagen, weil sie eben Autoritäten im Theaterbaue seien und weil sie die Arbeit unentgeltlich angetragen haben. Herr Baron Taufferer frägt an, ob man nicht einen Logenrang auflassen könnte, doch sprachen sich fast alle Anwesenden gegen die Restriction der Logen aus, da diese Zahl ja die Basis des ganzen Finanzprojectes sei. Da sich niemand mehr zum Worte meldete, sollte zur Abstimmung geschritten werden. Nun entspann sich jedoch cine lange Debatte über die Frage, ob der com-binierte Antrag Samassa . Duff«! - Baron Tauffercr, die Ueberprüfung des Projectes durch eine fachmännische Capacität, oder ob der Antrag des Subcomitl?s, es sei das Project Hräsk^ anzunehmen und der Bau auszu» schreiben, früher zur Abstimmung kommen solle. Schließlich wurde der Antrag Samassa-Dussö«Baron Taufferer mit dem Zusatzantrage des Grafen Schaffgotsch, es seien beide Projecle ohne die Directive des Subcomitis der Ueberftrüfung zuzuführen, einstimmig angenommen. Be-züglich der Frage, welchen Persönlichkeiten die Ueberprüfung zu übergeben sei, wurde über Antrag des Re. gierungsrathcs Dr. Kccsbacher beschlossen, die Wahl der Persönlichkeiten dem LandeSausschusse zu überlassen. R» gierungsrath Dr. Kees ba cher fragte schließlich, in welchem Stadium sich die Platzfrage für das künftige Theater befinde. Baron Tanfferer gab die Aufklärung, das« der Kaiser-Iosefs-Platz in Aussicht genommen sei, dass sich der LandesauSschuss jedoch auch um diesen nochmals an die Gemeinde wenden müsse, da das Theater in seiner jetzigen Projccticrlen Größe mehr Raum bc< nöthige, als dies ursprünglich m Aussicht genommen war. Die Benützung der Sternallee zu diefcm Zwecke sei de« finitiv aufgegeben, worauf Dr. Keesbacher erklärte, dass er einem solchen tail, .lecompli gegenüber außer der Wahrung seines in dieser ssraae au^asspn'chencn Stand- Punktes nichts weiter zu bemerken habe. Nachdem der Vorsitzende insbesondere den Mitgliedern des Subcomite's für ihre werkthätige Theilnahme gedankt, wurde die Versammlung nach mehr als zweieinhalbstündiger Dauer geschlossen. — (Ausstellung von Schülerinnen» Arbeiten.) Von morgen an find durch vier Tage, wie wir bereits mitgetheilt haben, im Zeichensaale der hiesigen Fachschule für Kunststickerei und Spitzennäherei die Schülerinnen'Arbeiten zu sehen, welche sich sehr Vortheil« haft präsentieren und sowohl von dem Fleiße, der Lust und Lirbe zum Gegenstände seitens der Frequentantinnen als auch von der Tüchtigkeit der Lehrkräfte der k. k. Fachschule das beste Zeugnis geben. Es fallen angenehm auf die zahlreichen nett und sauber gearbeiteten Mustertücher aller für den ersten Jahrgang vorgeschriebenen Techniken für Kunststickerei und Spitzennäherei, welche dazu dienen, die Schülerinnen in diese einzusühren. sowie die Fülle der ebenso geschmackvoll als praktisch hergestellten fertigen Gegenstände jeden Vefucher überraschen werden. Und wer dann die einzelnen Arbeiten der Mädchen genauer betrachtet, der wird sicher mit den Resultaten des Könnens der Schülerinnen befriedigt sein und die Ueber» zeugung gewinnen, dass diese neue Lehranstalt einem wirklichen Bedürfnisse der Bevölkerung entspricht und einem fühlbaren Mangel abgeholfen hat. In unserem scinerzei-tigen Berichte über die Thätigkeit der hiesigen l. t. Fachschulen haben wir eingchendft eines Theiles der nun aus« gestellten Mustertücher gedacht, soweit diese eben damals fertig waren, als die Holbeintechnik, die doppelseitigen Stiche, z B. türkisch, persisch, rumänisch, italienisch, k ^our u. s. w., die Smyrna-Technik, die Knüpfarbeit und die Stil- und Zierstiche. Zu diesen Mustertüchern kamen seither noch vier weitere hinzu; da sehen wir das vom Herrn Director !ot ssinpuro, ferner eine i^oint-I:l0(? - Spitze, ausgelührt von den vier Schülerinnen des Svitzencurses, eine Reticella Spitz?, ebsnfalls ge« arbeitet von denselben. In Vroderie d'Espaqne wurden sechs Stück Sachets gearbeitet; in ein schönes Handtuch ist in italienischem Kreuzstich, pimto rii^to, hergestellt und mit Macrame-Fransen vervollständigt. Weiters sind sechzehn hübsche Arbeitstörbchen, zwei Behänge in KrcuMch-Vordur, ein Toilette-Kisscn auf Creme-Atlas in arabischer Technik und neun Handtuch-Bordüren in Platt-und Wiener Kreuzstich versehen mit ü, ^our-Saum von den ebenfalls sehr steißigen Schülerinnen dieser Abtheilung ausgeführt worden. — (Sanktioniertes Landesgesetz.) Der vom krainischen Landtage in seiner jüngsten Session beschlossene Straßengesetzenwurf hat mit kaiserlicher Ent< schließung vom 28. Juli die Allerhöchste Sanction er» halten. — (Vom slovenischen Schulvereine.) Der Cyrill- und Method-Verein hielt vorgestern zu Veldes in Oberkrain seine diesjährige Hauptversammlung ab. An derselben betheiligten sich Vertreter fast sämmtlicher Ortsgruppen, etwa 100 an der Zahl, sowie zahlreiche Freunde und Gönner des Vereines. Nachdem Bürgermeister Mall-ner die Ankommenden begrüßt, begaben sich die Versammelten in die Inselkirche, allwo Dechant RazborZek eine hl. Messe las, und sodann zur Generalversammlung bei Petran. Der Präsident des Vereines, Prof. Thomas Zupan, constatierte in seiner Eröffnungsrede mit Vergnügen, dass die Wogen des politischen Streites, welcher in der letzten Zeit die slovenische Nationalpartei in zwei Lager theilte, in den Verein nicht eingedrungen seien und dass hier nach wie vor Patrioten geistlichen und weltlichen Standes einträchtig zusammenwirken. Wie aus den Berichten des Secretärs Zlogar und des Cassiers Dr.Vosnjak er« sichtlich,zählt der slovenische Schulderem dermalen 6720 Mit« glieder; die Einnahmen beliefen sich im Jahre 1868 auf 6607 fl. 69 kr., die Ausgaben auf 4029 fl. 71 kr. Das Vcreinsvermögen betrug mit Schlufs des Jahres 1888 10.611 fl. 7? kr. Bei der Wahl der Vereins-functionäre wurden sämmtliche bisherige Mitglieder wiedergewählt, nur an Stelle des Pfarrers Zicker in Weitenstein, welcher der großen Entfernung halber den Sitzungen nicht beiwohnen zu können erklärte, wurde Advocaturscandidat Dr. Declo in Cilli gewählt. Ueber Antrag des Pfarrers Bercö wurde beschlossen, dass die Vereinsleitung sich an alle Pfarrämter um entsprechende Sub» vention zu wenden habe. Schließlich wurde den Vereins-functionären für ihre Mühewaltung der Dank der Versammlung ausgesprochen. Um 2 Uhr nachmittags fand beim Petran ein gemeinsames Mahl statt, bei welchem zahlreiche Toaste ausgebracht wurden; Prof. Zupan toastierte auf Se. Majestät den Kaiser, Notar Svetec aus die angekommenen Gäste, Dr. Vosnjak auf die anwesenden Reichsraths - Abgeordneten Nabergoj, Sullje und Bobrzinski, welch letzterer erklärte, dass die Polen im Reichsrathe die slovenischen Bestrebungen stets gerne unterstützen werden; ferner sprachen noch Prof. S u kl je, Nabergoj und der kärntnifche Landtags » Abgeordnete Einspieler. Mit den Abendzügen verließen die Gäste das liebliche Veldes. — (Ein verschwundener Geldbrief.) Beim Agramer Postamte hat man den Abgang eines mit 2000 Gulden beschwerten Geldbriefes constatiert, und wurde bereits ein der Malversation verdächtiger Amts» diener, Georg Vezjak, von der Polizei verhastet. Der Brief war in Wien von der Länderbank aufgegeben worden und war an Kaufmann Leopold Korican in Krapina-Töplitz adressiert. Vezjak hatte die Pflicht, den «commandierten Geldbrief in Zabok für die Krapina-Töplitzer Post aufzugeben, was er jedoch uuterließ. Vezjak leugnet entschieden, den Geldbrief unterschlagen zu haben. — (Veldes.) In A. Hartlebens Verlag in Wien ist soeben eine, insbesondere für Krain interessante Novität erschienen: «Veldes. Eine Idylle aus den Iulischen Alpen. Geschildert von Amand Freiherr v. Schweiger-Lerchenfeld. Mit 40 Illustrationen von Ladislaus Benefch» 12 Bogen. Octav. Gebunden 2 fl. 20 kr. Wir haben es hier nicht eigentlich mit einem «Führer» herkömmlicher Art, sondern mit einer Schrift zu thun, welche die Touristerei vom ästhetischen Standpunkte auf« fasst. Die «Perle der Iulischen Alpen», der anmuthige Veldcs-See, bildet den Mittelpunkt von Schilderungen, welche den Vorzug haben, dass sie von zahlreichen Anknüpfungen an andere Oertlichkeiten der Sommerlust und Curortefreuden umrankt sind und auf diefe Weife dem Weitgereisten die mannigfachsten Vergleichspunkte dar« bieten. Auch das «Sehen» ist eine Kunst, und der Autor umfasst mit visionärem Blick Dinge, welche sich durchaus nicht einfach von den einzelnen Ocrtlichleiten herablesen lassen. Dadurch wird das Buch zu einer anregenden Lecture, in welche man sich aufmerksam versenken muss, um den Iusamenhang der Erscheinungen, wie sie dem Verier vorschweben, zu ergründen. Wir stoßen hier auf ein ganz eigenartia/s Genre touristischer Schrist-stellerci. An der Hand folcher Schilderungen kann sich der Besuch einer Gegend wirklich zum Genuss gestalten, und das vom Autor eingeschlagene Verfahren erscheint uns als sehr nachahmenswert, vorausgesetzt, dass eine gleiche Auffassungsgabe dem Nachahmer zur Verfügung steht. Geziert ist das schöne Buch mit 40 von Ladislaus Venesch flott entworfenen und charakteristischen Bildern, welche den Text wirkungsvoll ergänzen. Die übrige Ausstattung ist tadellos. Als Deckcnbild figuriert ein prächtiger Aquarelldruck: die Ansicht der Inselkirche im Veldes-See. Alles in allem: eine wertvolle und anregende Lecture für die Zeit der Sommerfrischen und Ferien-reisen. — (Erdbeben.) Gestern abends 10 Uhr 15 Min. wurde hier ein kurzes Erdbeben gespürt. Der Stoß erfolgte in der Richtung von ONO. nach WSW. Die Bewegung war eine wellenförmige. — (Zur Streikbewegung.) Die Trifailer Gesellschaft bewilligte gestern nachmittags den dortigen Albeitern eine Erhöhung der Gedingschast um 12 Procent. Die Arbeiter, damit nicht zufrieden, leisteten der wiederholten Aufforderung des Vezirkshauptmannes, aus< einanderzugehen, keine Folge; dieser sah sich schließlich genöthigt, bei 200 Arbeiter wegen Auflaufes verhaften, und. da Trifail keinen Arrest besitzt, mit dem Separatzuge an das Kreisgericht in Cilli einliefern zu lassen. — In Hrastnigg dauert der Strrit fort. Zahlreiche Arbeiter wurden abgeschoben und delogiert, die Schule geschlossen. — (Tombola in Adelsberg.) In den Loca-litäten der Restauration «zur Grotte» in Adelsberg findet am 15. August eine Tombola statt, welche die Adelsberger freiwillige Feuerwehr zu Gunsten ihres Ver< einsfondes veranstaltet. Abends gesellige Unterhaltung bei elektrischer Beleuchtung und Feuerwerk. Anfang um 5 Uhr nachmittags. Im Falle ungünstiger Witterung wird die Tombola Sonntag den 25. August abgehalten werden. — (Besitzwechsel.) Der bekannte Weinhändler Herr Johann Graiser hat das am Deutschen Platze in Laibach befindliche Gasthaus «zum Silc» käuflich erworben und beabsichtigt, selbes in eine Weinstube umzugestalten. — (Aus Sagor) wird uns geschrieben: Angesichts der hartnäckigen Weigerung der Streikenden, die Arbeit wieder aufzunehmen, hat Vezirkshaufttmann Grill die Abschiebung der Rädelsführer des Streiks angeordnet; die Abschiebungen haben bereits begonnen. — (Zur Aufhebung der Si stierung der «Hrvatska».) Der Agramer Gerichtspräsident Cuculic erhielt vor einigen Tagen einen Drohbrief mit der Unterschrift: Redaction der «Hrvatska». Das Blatt, welches gestern wieder erschienen ist, erklärt ent. schieden diesen Brief, welcher dem Staatsanwalte bereits übergeben wurde, für eine Fälfchung. Der «Obzor» meldet, dafs der Herausgeber der «Hrvatska» gegen den Staatsanwalt Kraljevic die Syndicalsllage wegen gesetzwidriger Einstellung des Blattes anstreng». — (Erledigte Stipendien.) An der Landes-Obst-, Wein- und Ackerbaufchule in Stauden bei Rudolfs« wert sind sieben Landesstiftendien für Söhne von Landwirten und Weinbauern aus Krain zu vergeben. Bewerber um dieselben müssen gesund, kräftiger Constitution und wenigstens 16 Jahre alt sein. Schüler mit Landes« stipendien erhalten in der Anstalt unentgeltlich Kost, Wohnung und Unterricht; die Bekleidung müsse» sie sich jedoch selbst beistellen. Nähere Auskünfte können bei der Direction der Schule erhoben werden. Gefuche, welchen der Taufschein, die Studienzeugnisse, das Gesundheitsund Wohlverhaltungszeugnis beizuschließen sind, müssen bis 20. September l. I. bei der Direction der Anstalt eingebracht werden. — (Aus Krain bürg.) Um 25. d. M. um 1 Uhr nachmittags findet in den Vereinslocalitäten die diesjährige ordentliche Jahresversammlung des «ülnlt.o llni^vo» statt, und zwar mit folgendem Programme: Ansprache des Vorsitzenden; Bericht des Secretärs; Belicht des Cassiers; Wahl des Ausschusses; allsällige A"lräge. — (Lev stik - Feier.) Die für morgen anberaumte Enthüllung des Levstik-Penkmals in Großlaschitsch dürfte sich, den Vorbereitungen nach zu schließen, zu einem großen nationalen Feste gestalten. Aus Laibach be« geben sich zahlreiche Gäste nach Großlaschitsch; die Abfahrt von hier erfolgt um 5 Uhr früh von der Cital-nica aus. — (Diebstahl.) Der Südbahn - Maschinführer Cerne wurde diesertage verhaftet, da von einem H?izer die Anzeige erstattet worden war, dass Cerne mehrere Säcke Kaffee entwendet habe. Die vorgenommene Hausdurchsuchung bestätigte die Angabe des Heizers. — (GestrandeterDampfer.) Der vorgestern bei Cherso auf eine Sandbank gerathene Localdampfer «Velebit» wurde wieder flott gemacht. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.. Prag, 9. August. Der Kaiser empfängt Montag .im halb 7 Uhr früh auf der Durchreise im Aussiaer Bahnhofe die Localbehörden und eine Adel«deputatlon unter Führung des Fürsten Muriz Lobwuh. A Bahnhof wird prachtvoll decoriert. Von der Vt"" Niedcrsedletz in Sachsen fahren der Kaiser. ErzPM Franz Ferdinand uon Oesterreich-Este »md ^,, Kälnoky nach Pillnitz zum Besuche des Kömgs v" Sachsen. ,,... Berlin, 9. August. Das bringt einen äußerst warmen Vegrüßlingsaitim lässlich des bevorstehenden Besuches drs Kais"s " Oesterreich. Die deutsche, die preußische Armee r^'" in ihres Kaisers erhabenem verbündeten KriegM in Ehrfurcht ihren besten und trencheu Kamera "> Diese Kameradschaft bestand seit 200 Iah«'' «" Proben. Wo immer die Kaiserlichen und die Vra^' burgeu Preußen zusammcngefochteu, führten ^)"'6 ^ neu zum Sieg. So soll es bleibm immerdar: ^ früher oder später die Heere gemeinschaftlich 3"^. .^ pfe ausziehen, soll es geschehen im Geiste der bw seitigeu Wahlsprüche: «Gott mit uns». <"N" unilitt». s,^ Portsmouth, 9. August. Der Kaiser trat sswc abends 8 Uhr an Vord der Yacht «Hohenzolw"» " Rückreise nach Dover au, wo die «Hoheuzollm«' ^ dem deutschen Geschwader stößt und heute fruy Fahrt uach Autwerpen fortsetzt. ^il Cowcs, 9. August. Die Königin begleitt e " Kaiser bis zum Wagen und küsste ihm beide M'^ Sämmtliche Mitglieder des Königshauses f"b^ "^ dem Quai mir, wo sie sich vom Kaiser hcrM abschiedeten. Das Prinzenftaar von Wales beglclwe Kaiser bis zur «Hohcnzollern». <.««e>l- Nom, 9. August. Sämmtliche Mitglieder des" gegrüudeten geheimen irredenlistischeu smites >"^ vor Gericht gestellt, weil sie sich gegen die Slch"1 des Staates rerschworeu haben. ..«z Constulltmopcl, 9. August. Infolge des Ml"" der Cholera in Mesopotamien werden PlUvelU' aus Vassorah eiuer zehntägigen Quarantänem^erz^, Angekommene Fremde. Am«. August. , .., B" Hotel Stadt Wicu. Braun, Preis. Engel lind Dm""^!"' sende; Blaschly und Kömel, Kaufleute; Seibold """ ^ zilta, Studenten, Wien. — Keerans, Marinc-ObmW^,,,,, Gattin, Pola. — Kovanda, Kfm., Gmz. — NcttstM. ^, Berlin. — Familie Vlazick, Görz. — Hümasfcld, Kf>>^ " ^, — Eisner, Iiegeleibescher, Fünflirchen. — Wumbrechl!" Schneider, s. Sol)», Cilli. .. .... ,»^ Hotel Elefant. Novak, Damenschneider, Prag. — H°>/"ina^ Strohhcim, Wien. — Stritof, Privatier, s. Frau, P'"", Zff Rosrnzweig. Budapest. — Hiwel, Oraz. — NcMA " ^ milir, Trieft. — Hoihsinger, Getreidchändlcr, Czala'y'^e, Reiter, Kaufmann, Leipzig. — Fticdl, Ingenien^ München. AllK Hotcl Aairischcr Hof. Grabrijan, Kaufn,., Wippach. -" Oberlehrer, Trieft. — Ielocnil, Buchhalter, Litta'- ^ilh, Hotcl Siidbahlchof. Partich, Professor, Kuttenberg--^ ^,-^ ssorstiuspector. Kralau. — Wohlmuth, Kaufm., M' M Wahrheit. Nahnbmmter, Wien. ^- Rothenham»'" u» Planina. — ^agorc, St. Varthelmä. Aerftorbeue. ^> Den 9. August. Anton Sternad, Arbeiters-S^^,,' Monate, Pctersdamm l!5, chronischer Darm- uiw latarrh. Im Spitn, r: ^ tzF Den 7. Aullu st. Anna Pozenu, Arbeiterin, ^ HiM' fehler. — Franz Sustersii, Dicustmann. 43 I., ""'» culose. gl)3' Den «. Aunii st, Andreas Simoncic, CoM""«'' Herzfehler. Meteorologische ^—1^-----1---------------------------A ___^I^I^ ^ !____^-----^^ 9. 2.N. 734« 244 NO. fast h"l" »M ii . Al>. 735 U 15 4 West h^vitt" " c Bewoltt, später ziemlich heiter; nachmittaaS W>^ A,B Nesscn und Wind, aus NW. nach SO. sich ""breite"^ ^ anhaltend; abends Aufheiterung. Das Tagesmittel 19-5", uni 0 3" unter dem Normale._______^,-----"" Asicnuiumm,'!'!', Nedm'tcil: I. Äia<»lic^^-s^ bestes Tisch-lErfrisehnngsg«»' Had011 «rprobi bei Husten, Halskrankheiten,"" und Blasenkatarrh. ^^^^" Heinrich Mattoni, Karlsbad ffli tf*J jacher Zeitung Nr. 182. 1555 10. August 188!). Course an der Wiener Börse vom !). August 1889. n«« ^m offi^en Course««. ^». Geld War, „, EtaM-Aulchcn. Äbnr!^"'' '«""e w Noten 83 8« 84- >«Uer 5°/'^°°'"°se . 850 ss, 1»1Ü0 132 5.' '«l!»er ." ' V"zc l»00 ss, iuu >.!,8» b» ^ten,Nm^""/^'/l"'slfr<>i , I0!,90i,nl„ >> N'^,''<»vs'''uer'ro. . 125-, 25 5» 3"l>!lbe>3^,°'i" "' "Über . il5,'.o „,i s.c k"'»be!hd»l,,, !""' '" TNber ,0:, - 104 - ^'°'"r 3^ W^w ^larl . 114 -115 - ^°N^e..5^' ' ' - ".005100-25 ^, "°^"",ai00st,ü.W. ,«..,5.,.,, 7. ^^^-"'° t"/. 100 st, 127 25 ,28 - Geld War? Grulldcntl.-Olillylltioncn (fur 100 si, CM.), 5°/„ «alizisclie..... 104-50 105'- 5°/„ mährische...... II0-25 110 75 5"/u Nillm und Küstenland . . — — —'— 5°/„ niederösterreichische . . . 109 50 110 50 5«/„ stririschc.......-'---------'- 5"/„ lroatischc und slavonische . 105 — 1«l> — 5"/„ slebcnbüraische , . . . I04«0 105-20 5"/„ Temcser Äa»al , , . , 104 80 i«ä 20 5,"/n »ngarische...... I0< «u «05-20 Andere öffcntl. Anlehcn. DnimüNcss,-Lose 5"/^ U'O st. , 122 25 123 - dtll. Anleihe 1878 . . 107 75 I»8 — Anleben der Stadt Görz . . 11:''— —' Nnlrhen d, Stabiaemeinbe Wien <0<: - - 1W«<, Pläm, Änl, d, Sllldtqe»!, Wien 143 25 14:l'7l> Börsnibau Anlehrn verlo«, 5"/« N5 75 8L 50 Pfandliricfc (siir N»o st,), Vodener. ally. «st. 4"/„ G, . . ll9 —120 — dto, » 4'/,°/«. . . 101 10 —'- dtu, » 4"/„ . . . 98 8» n» 30 dto, PlHm, Sckiuibuerschr, 3"/„ !0!» «5, u»!> '/s> Oesl. Hlipothelenlianl I«j, 50"/„ 101 — 102 — Oest,«»!,, Vanl verl, 4>/,"/„ . 10i!,0 ,02-- drltu . 4"/» . . 100-50 U>>- - drtto öojähi. . 4°/n . . 100-50 u»>- Prioritllts-Olilissatioucll (fur 10» fl,), sserdiimob« Nordlial», Em, 18M> lO!»-— I,»0 5.» Gallische N nrl - Ludwig - Bah» ltm, 1U«< 300 sl, N, 4'/,'V„ . X"» l,0 101'— Geld Ware Oeslerr, Nordwestbal!,! . . . 1082s' 108 e<> Etalltsbal!»....... l?8— 198 75, Lüdbahii ^ 3"/„..... 143 7.', 144-50 » k 5"/„..... 120 80 190-80 U„g,Mliz, Bllhn..... 190 b« 1012b Diverse Lose (per Stück), Crebitlose 100 ss...... ,^,.5l, 18450 ClarnLuse 4« sl...... f,,,,^ g^ ^. 4"/., Dl,,!N» Danipssch, ,00 sl. . _'. ^ ,^« _ Laibaitn'l Präm, slullch, 20 st. «4.5« 25 — Osener Lose 40 ss..... 7^,75 ^,,?,, Palst,, Luse 40 fl...... y',,./5 ^2', Nudulvb Lole 1« fl..... 2°, 22 - Salm Luss 4,1 ss, . . l,„ ^s .,, Sl,Gelim? Uoss 40 fl, gf.^. «. " Walbstriüäinse 20 fl, , ...^ /. Äjiüdüct, Oväh Lose li« sl ^s, _ ^7,'^ Gcw, Sä,,b,3'V„Prän>, Schuld' versch b. Bodencreditanstalt . ,7^. ,« .. Ulllll - Actien (pcr Ttüch, Nuglo Oest, Van! 200 fl, <;0"/^ V, ^,»» 50 122 ^ ?»2 50 Crdt. Anst, f, Hc»,d, ». G, i^,fl, 30N - 30N-5l> Cnditbanl, Allss, »na, 200 fl, . 319 75 !lli<> 25 Depulitcnbanl, «Na. 200 fl, . i«7 - 1«»" (tscomptr lYes,,Ndrüst. 50<> fi, . 5!><> — 5l><»'— Vilu> n. Vasseiw,, Uirner 200 st. l97 — i9!< — Hüpothelenb,, «st, 20N si. 25"/ li. !'.» — «10 - UnionbllNl 200 fi...... »28-70 2L7 L0 Vcilehisbanl, Nllg. 140 fi. . . ILU — ,«i -. Actien von Transport-Unternehmungen. (pcr Etüll). Albrecht Vahn L00 fi, SÜber . -'- — — '.1!i»Id ssilunan, Bai», 200 fi. V- 200-- 20«- . Nöl,m, Nulddllwl 150 fl, . . , 22» 5(! ,3^ 50 » Wtslbahn 200 fl, . . .231 — 333-- Nuschtichrader ssis, 500 fl, LM, --— -- btl>. Nit, ll) L<>0 fl. . —-— ------- Donau ' Damvlschlfffahrl ° Ges., Orstrrr. 500 st. CM, , , , »77 - 379-- Dran liis, s«,°Db, «.) 2!'7 25 1!^, 85 Dur, Vodcnb, lt'l-V, 200 fl, V.----------------- sserdinlli!k«'.Nordl>, 10,»«fl,CM, 2540 254b <«al,,> » neue Nr., Prioritüt«-. «ctirn 100 st...... 99 50 is,<> b<» Ung.llllliz, Eiscnb. 200 fl. Silber 190^- I9l — «el» War« Ung. Norbostbahn L00 fl, Silber l5ss- - 18« bO Ung.Westb,(Naab'»raz)200fi.E. »«7 75 I»« »5 IndustrieActirn (per Vtück), «auges. «lllg, Oest. 100 fi. . »s— 87 — Eahdier Iijs»° und Liahl-Inb. in HLien 100 fl...... 7ä'b0 76'bU Eise!!bah!!w,'iieil,g., srste, »Ufi,------------------ 'Elbrmi'lh!.. Papirrf. u. V,^V, 5i l»0 bß -- Liesiuasr ittrauerei 100 fl. , . 105-75 1«« 7z Montan Gesell,, österr. ° alpine 75 70 79 30 Präger Visen-Inb-Ges. 200 fi. »60-7K SSI'?!» Llllgll-Iarj. Steinlohlen 80 fl,-------— — «Schlözlmühl», Papiers, 200 fi, — ..------- »Slevrermichl»,Papiers u,V°V, 12» — i«A — Irifailrl Nol>leuw,-»es, 70 fi, , 11« -- 11»-— Nllssfi!s,'G,.Oes!,i!,Wir»10«fl. 41^ — 41, -«üngaun Ueihans!,, «llg, in Pest »ost......... ?«-— 74 — Wr. Vausseselllchllft 100 fi. . . 77— ?»'— Wienerberger Mgel-ActienVes. l«4 75 l»z »5 Devisen. Deutsche Plilhe...... b» 4/. 5» »^iz London........ ,1l»'?0 >il» »0 Part«......... 47-H0 47b?. Valuten. Ducaten........ 5«« b?c< 20 sfiauc» Ttllcle..... »'l>' »b«^ Leutsil,!' Neich«l>aninoten . . 5857^ z« ,.^ Papier Rubel...... »»»,.. !'»»7i Ilaliriiilche Aanlnoten «00 U.) 47 l« 47»0 ia gesunden Kebsen8? la^, Gasthaus - Garten zum Wefilen. cr kann daselbst abgeholl WM)» ,, Hl'K° Po111 ¦--—^Hl____ Gastwirt. 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