ÄlR. 74. Freitag den V. April »858. Z. I0l. » , K k ausschließende Privilegien Das Handelsministeriun» hat unterm 6. Jänner »858, Z, 27550,3 l 12, dem Rudolf Dittmar, Lam pctifabrikanten in Wien, Landstraße Nr. l08, auf eine Verbesserung in der Darstellung des Rubels durch ?ln' Wendung einer bisher nicht beachteten Säure, wodlnch eS reiner, dünnflüssiger und zum Brennen geeigneter werde, em ausschließendes Privilegiun» für dic Dauer tineS IahreS ei'theilt. Die Privilcgiumsbeschreiblmg, deren Geheimhaltung angesucht wurd.>, befindet sich in, k. k. Privilegien-)lrchiuc in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat unterm 6. Jänner 1858, Z. 27555^31! I, dem Wenzel Mik.sch, Werk-fuhrer der Zivirnfabrik zu Liesing bei Wien, auf eme Erfindung und Verbesserung an der Nundwebmaschine. ein ausschließendes Privilegium fur die Dauer eines Jahres ertheilt. Die Privlll'giumsbelchreibung, deren Geheimhal tung nicht angesllchc wurde, befindet sich im k. k. Privilegien - Aichiue zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. .«.»^I H'''belsmimst^m^hat unterm 6. Jänner ,858, Z. 26547^,03, dem Friedrich Wilhelm Mow-bra>) zu Beaded l„ England, übe. Ei„sch.e.te., semes Bevollmächtigten Robert Galbraith, Z>«,!..I„^»ieur i., Wien, i^tadt Nr. l!03, auf eine Verbesse.luig au den Webestühlen durch eigenthümliche an dei,selbe>, angebrachte Vorrichtungen, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von drei fahren eilheilr. Diese Verbesserung ist in Großbritannien seit 2. März 1857 auf die Dauer von l4 Jahren piioilegiit. Die Prl'oilegi'.unsbeschreibulig, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Po-vilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat linteiln 7. Jänner »85«, Z. l(.6^>5, dem G. «Pfanükuche und C. Scheidle,', k. k. landesbefuglc V^aschinenfabiikanten in Wie», Althan Nr. l u„d 2 , auf die Erfindung, eisenie Gelt", Büchcr- und Dokumenten-Schranke in viel höherem Grade feuersicher zu machen, als dieß bisher erreicht worden sei, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer eines Jahres ertheilt. Dic PrivilegiumSbeschreibuna., deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien,Archive in Aufbewahrung. DaS Handelsministerium hat unterm 7. Jänner 1858. Z. 163! !2, dem Ludwig Seyß, Mechaniker ,n Wien, Stadt Nr. 267, auf die Erfindung, woriiach mittelst Anwendung reibungsfrei ei», uud ausfallende, Eingriffe in daS Steigrad bei tangcittaler Wirkung desselben alle schädliche Reibung an den Hemn>u"gcn der Pendeluhren verhindert und die Triebkraft auf einfache Weise reaulirt werde, ein ausschließendes Privilegium für die D^uer eines Jahres ertheilt. . Die Pric>ilegiumsbesch,cibung, deien Geheimhal' tung nicht angesucht wurde, b?si"det sich im t. k. Pr>-vilegien - Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. DaS Handelsministerium hat unterm 7. Jänner ,858, Z 2755l^>07, dem Franz Schmiß, Zivil-Ingenieur >n Pa.iS, über Einschreiten seines Bevoll-.„ächl.aten A Martin, Bibliothekkustos am k. k. po-l.t.chn.,chen I„,iitute .., W.e», Mieden Nr. 29, auf s ,^< ^ ? emer hydraulische» P'csse, ein auSschlie-ßcndes P .vtteg.um fm die Daue, en.es Jahres er theilt. D.ee Erfindung ist in Frank.eich seit 17 Iu"i 1850 auf d.e Dauer von fünfzeh» I,h.en vrioilegin Die Privilegiumsbclchreibung, deren Geheimhal' tung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Pli-vilegiet! - Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbe. lvahrung. Das Handelsministerium hat unterm 7. Jänner 1858, Z 27550^3106, dem Josef Bernhardt, Che-mikcr in Ober St. Veith Nr. 139 nächst Wien, auf eine Verbesseiuiig der ihm am 6, Dezember »856 pri-vilegilten Druckmaschine, womit jede beliebige Anzahl von Farben bei willkürlicher Große des Desseins auf .Kleiderstoffe gedruckt werden könne, ein ausschließendes Püi-iiegium für die Dauer eines Jahres ertheilt. Die Plioilegiumsbeschreibung, deren Geheimhal-lung angesucht würd.', befindet sich in, t. k. Privilegien. Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat unterm 7. Jänner ^658, Z. 27549^3,05, dem Ferdinand Machts, ^chraubenfabrikanten zu Leesoorf bei Nadel,, auf die Erfindung eines verbesserten Verfahrens, um Holzschrauben , N.eten, Nagel und alle schmiedbaren Gegenstände erzeugen, ein ausschließendes Puv.leg.um fur d.c Dauer eines Jahres ertheilt. tuna?.m.s?^ ^".'"^esch.eibung, deren Geheimhal-3Hei5 A^v^' im l. k. Privil. «858^^ H"'^ls'^n^^,t unterm 8. Jänner m« .Z r^^. "" ^'s^d Nobel in St. Peters-Ka^r "F'"^'^'' l'ü'es Submandatars Kornelius Kasper !n W.en Mariahilf Nr. 18, auf eine Ver-b sserung au Gasmessern, ein ausschließendes Privile-g.um fur d.e Dauer von fü„f I,h/„, ',,.heil.. D.e Pr.vllegnimsbeschreibuna, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien Archive >n Aufbewahrung. .«.°^^ Handelsministerium hat unterm 5. Jänner 858 Z 27^3,16 das dem Nathan Ziller auf d.e C.si.'dung und Verbe,Ierung von Sicherheitshalter., an ^>onn- und Regenschirmen, unter dem Namen »^lcherheitssch.rme« am 6. Jänner ,853 ertheilte auS. schl.eizende Privilegium auf die Dauer des sechsten und siebenten Jahres verlängert. Das Handelsministerium hat unterm 5. Jänner l858, Z. 275 59^3! !5, des dem Eugen de Varroc, auf die Erfindung eines Verfahrens, GlaS zu foliren ""b i" belegen, um eS resiekti.end zumachen, unterm b. Februar ,857 ertheilte ausschließende Privilegium auf d.e Dauer deS zweiten Iahies verlängert. DaS Handelsmimsterium hat unterm 10. Jänner '858 Z. 26986P0^2, dem Josef Beer in Wie.i, Mar.ah.Is Nr. 122, auf eine Verbesserung an der pr.v.legnt gewesenen Konstruktion von Sparherden wonach nur eine oder die andere Bratröhre ,e nach Be' l'eben geheißt werden könne, und o.ese Sparherdr mehr ror dem Rauche,, bei Sonne und W»,d geschützt seien. ^"""«"' N" '-e D7u^r 'e.nes tm.^g«^ gien Archive in Aufbewahrung. ^ ' ^"""" ,«.«^^^"^'""""'"'" hat unterm 7. Immer '858, Z. 27552)3108, dem Gustav Temesvar, Schuhe a"u^d' ^9?'?'^ ^e'^sienstadt, Lazarusgasse N? 5, aus d.e Erfindung wasserdichter GesundheitS - Männer.-st.esel und ^chul)^ ein ausschi.eßendes Privilegium für d>e Dauer eines IahreS e.the.Ir. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Gebcimkal- eines IahreS ertheilt " ' '^ °'e Dauer Die Pr.vilegiumSbeschreibung, deren G,s.P. , r lung angesucht wurde, befindet sich im k k l^.i > Archive in Aufbewahrung. ' ^ ^ ^ Puv.leg.eu. Das Handelsmimsterüill^hat unterm l,, der ?^ ass ^. ^ "^ feuerzeuge, eiu ausschließendes P.fvi ^iu ?./^' Dauer eines Jahres erth.ilc. ^'""leg'UM fur d,e Die Privilegiumsbel^eibmig. deren Geheimhal-tung angesucht wurde, befindet sich im k k lv.. > legien.Archive in Aufbewahrung. , ^'"" Das Handelsmim'ster.um hat untern, ,^ ^-1858, Z. 319^33, dem Karl 5? ^ ^' ^«"»er Erzeuge? zu bef. Bleiweiß. besserung in der Erz .q.,,. « " ^'"'',""f "«e Ver< bischer Methode, ein a. ,A)l ^'""" ""^ b°llän-die Dauer eineS Jahres eN'" Pl'ioilegiutn für Die Priv!l>q,umü l Bes^.« l Theresienfeld, auf die Verbesseru.ig in der Konstruktion der Oel> Dest'llirapparate, wornach der Kessel weit, niedrig, mit emem Ausflußrohr und zwei Mannsrohre», dann die Kl'.hlapparate mit mindestens zwei Abflussen uud zwei Kühlschlange» versehen seien, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer eines Jahres ertheilt. Di? Privilegiumsbeschreibung, dereu Geheimhal-mna nicht angesucht wmde, befindet sich >m t. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbe. wahrung.________________ Z. l427"^"(3)" Nr. 5575, »ä 42l8. Verlautbarung. Am k. k. WyinnasillM zu Araz wird in Folge der hohen Unterrichts-MiMelial« Erlässe vom 7. Februar, 28, Mai und ,1. September »857, Z. 2U3l, «785 und l4W8, der Konkurs zur einstweiligen Besetzung einer für den lateinischen und griechischen Sprachunterricht erledigten 3eh-rerstelle eröffnet, mit welcher der fixe Gehalt von siebenhundert, eventuell achthundert Gulden und der Anspruch auf alle übrigen, den Lehrern an Staalsgymnasien zustehenden Rechte verbunden ist. Sobald jedoch oa6 Benediktincrstift Admont in der Lage sein wird, für die zeitlich versehene LehrersteUe cinrn qualifizirten Ordenslehrer zu bestellen, wird die Versetzung des einstweilig bestellten Lehrers an cm anderes Gymnasium erfolgen. Die an das hohe Ministerium des Kultus und Unterrichts gerichteten Bewerbungsgesuche sind mit den gesetzlichen Nachweisen über Alter, Religion, Stand, zurückgelegte Studien, die er» wordene Lehrbefähigung, ferner über das bestandene Probejahr, bisherige Dienstleistung und mo» ralische Haltung, im Dienstwege bis zum I. Mai d. I. anher zu überreichen. Von der k. k. stcierm. Statthaltern. Graz am l4. März 1858. Z ^4,W^(3) Nr. 3l2tt. Konkurs - Ausschreibung zur Besetzung zweier Lehrerstcllen an der Trop-pauer k. k. Obcrrcalschulc. Aus Anlaß der mit dem Schuljahre 185^ eintretenden Aktivirung der V. Klasse an der k. k. Oberrealschule in .Troppau wird in Folge Ermächtigung des hohen Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 24. Fedrucv 1858, Z. 25U^lU3, der Honkurs zur Besetzung zweier, mit dem Gehalte von UM st. C. M., und bei definitiver Rangirung der Lehrer mit dem Vor-rückungsrechte in die höhere Gehaltsstufe von 8W ft. CM. und der gesetzlichen Dezenalzulage aus dem Studienfonde dotirten Lehreröstellen, und zwar einer mit dem Hauptsache der Naturgeschichte und der zweiten mit dem Hauptfache des Freihandzeichnens und des Modell irens, ausgeschrieben. Hiebei wird bemerkt, daß auf jene Kanditaten, welche neben ihrem Hauptfache die Befähigung zum Unterrichte in der deutschen oder böhmischen Sprache, oder in der Geografie und Geschichte, oder in der Kalllgrasie nachweisen können, eine größere Rücksicht genommen werden wird, und daß die Vorrückung des Freihandzeichnungs-lehrers in die höhere Gehaltsstufe an die Bedingung geknüpft werde, daß er sich mit der für die Rcalschullehrer vorgeschriebenen Stundenzahl am Unterrichte betheiligct und in seinem Wirkungskreise als Lehrer jene allgemeine Bildung bewährt, welche überhaupt für ein derlei kmt gefordert werden muß. Diejenigen, welche auf die bezeichneten Leh-reMe len resiektircn, haben ihre eigenhändig ge-jchncbencn und mit den erforderlichen Belegen lnstruirten Gesuche, wenn sie sich bereits in einer öffentlichen Anstellung befinden, im Wege ihrer vorgesetzten Behörde, sonst aber unmittelbar, und zwar längstens bis Ende Mai d. I., anhcr einzubringen. Von der k. k. schles. Landesregierung-Troppau am «. März '85». 2N4 Z 520. (l) Nr. «08, Edikt, Von dem t. k Bezirks.imte Nassenfuß, als Ge-licht wird dem unbekannt wo befmdlichen Franz Zbcrmel und dessen allfälligen, ebenfalls unbekannten Rechtsnachfolgern hiemit crinncrt: Es hade Mathias Kuchar von Drusche, durch Hcrin Dr, Forc^gcr, wider dus,ll/en dic .iN^ge alif A'iclk.'nmiüg tkt>. Nr. 9, uo>-kommende lNealität zu Drusche Hlius Nr. l u»^ Gestaltung der bücherlichen Besitzuischreidung «„!. psllc«, 8, d. M, , Z, 308 , hicramts eingebracht, worüber zur mündlichen Verhaüdluna. die Tag, Atzung auf den 25. Juni d. I. Volmilt^g 9 Uhr mit den, Anlange des § 28 G, O. vor diescm Gc^ lichte ai'gtvrdnet, und den Geklagten wege» ihrcs unbekannten AufelUhaltes Hclr Josef Pechani, k. k. Notar zu Nassenfuß, als ^„»ullil- :ul »<:,»„, auf ihre Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen w,rden dieselben zu dein Ende verständigt, daß sie oll^nfalls zu rechter Zeil scldst zu ersäninen, ud,r sich einen andern Sachwalter zu bestellen ui'd anher namhaft zu machen haben, widligens diese Rechtssache mit dcm aufgestellten Kurator verhandelt werden wird. K, k. Bczirk^nnt Nassenfuß, als Gericht, an, 9. Februar l858. Z, 521. (I) Nl. ,37«. Edikt. Von dem k, k. Bezirksamte Kronau, als Gericht, wird bekannt gemacht: Es sei über Anlangen der Frau Anna Walcher von Talvis, für sich und alS Vormünder!» der nnnderj. Wilhelm, Therlse, Anna und Johann Walcher, dann des Herrn Josef Miggitsch und dcs Herrn Jakob Ferclier, Milvormülidcr, durch Hcrrn Dr, Mar von Malhis, die erekulive Feilbiciung "er zu Gunsten der Frau Christine Koß mit dem Schuldbriefe ddc>. 31. Derember l847 auf den im Grundbuche Weißenflls «ul> llrb. Nr. 480 und 984^486, einliegenden Realitäten intabulirten For^ derung pr. 22000 st. (5. M. sammt Anhang, wegen der Frau Anna Walcher und del, mindcrj. Wilhelm, Therese, Anna und Johann Walchcr aus dem Urtheile des k k. l!andesgerichtes Klagensuit vom 4. Mä,z 1854, Z. 9l95, schuldigen 6! 66 fl, 56 kr. sammt N. V bewilliget, und die Vornahme auf den l7. März, <.>en »7. April und den 17. M,ai l858, jedesmal von 9 — «2 Uhr Vormittags bei diesem Gerichte mit dem Beisätze angeordnet. daß die Forderung bei der dritten Feilbiel»l,gstagsatzui!g auch untcr dem Nennwerthe dem Mcistbielcndcl! überlassen werden würde. Der Grundbuch5ertrakt, und die Lizitations. bedingnisse, zu Folge welcher auch jeder Lizitant, m!l Ausnahme der Exckutionssührer, ein Vadium von 2°/^ der feilgebotenen Forderung zu erlegen Hal, können bei diesem Gerichte eingesehen werben, Kronau am 22. Dezember 1857. Nr. 413. Anmerkung: Bei der ersten Feilbielungstagsat' zung hat sich kein öizitant gemeldet; es wi,d daher zur zweiten, auf den 17. Apiil I. I. anberaumten Feilbictung geschritten. Vom k. k, Bezirksamle Kronau, als Gericl't, am 26. März 1858. Z. 526. (!) Nr. il46, Edikt. Von dem k, r. Bezirksamtc ^!ack, als Gericht, wird hiemit bekannt geniacht: ES sei über das Ansuchen der bestandenen Hand lung Stazedomg k Eomp. von ttaibach, gegen Hrn, Ignaz Juschna von i!ack, wegen schuldigen 149 N l8 kr. E. M. c-> » c,, in die exekutive öffentliche Vcrsteigeruag der, dem ^etztern gehörigen, im Grund« und Satzbuchr des Stattdominiums iiack 8u!) Urb. Nr. 169 vorkommenden Entitaten, im gerichtlich erhobenen Schätzungswerthe von 173 fi. 45 tr. EM., gewilligct und zur Vornahme derselben die Feilbie-tungtlagsatzungen aufdcll 1. M«i, ansden l.Iu»i und auf den l. Juli 1858, jedesmal Vormittags von 9 bib 12 Uhr mit dem Anhange bestimmt wor-den. dasi die »eilzubielendc Realität nur bei der letz. ten Feilbielung auch unter dem Schätzungsivcltl!.' "n dcn Meistbietenden hintaugcgcbcn werde. Das Schätzungsprotokull, der Glundbuchsex lratt und die Lizitationöbedingnisse könne» bei dir sem Gctichle in den gewöhnlichen Amtsstundcn lin-gesehen werden. K. k. Bezirksamt liack, als Gericht, am 15. Mälz »858. Z. 528. (l) "" Nr. 300. E d i k l. Es wird bekannt gemacht, daß die mit Edikt vom 1l. April 1857, Nr. 1539, verlaulbalte, aber wieder sistirte exekutive Fcilbietung der Andreas iießeri'schen Realität zu IcUovitz, wegen dem Josef .Braune von Vottschee schuldigen a50 si. <>. «. ,.. ^tassumilt, und zur Vornahme die Tagsatzung auf den l(). April, die zweite auf den 15. Mai, die d>iltc auf den 14 Juni »858, jedesmal früh 10 Ul)r in Orte Jeltooitz angeordnet worden ist. K. k. Bezirksamt Ne!>niz, als Gericht, am :. März 1858. Z. 529. ci) Nr. »lö. Edikt. Von dem k. r. Bczirks.imte liieiiniz, als (Äe-licht, wiid hiemit llrichtllch eihobcilcn Schal-zxngöwerlhe von 738 st. (ZM., gewilll^ct und zur Vornahme derselben die Ncal'Fc>Ibicl!i»gslagsatzu»' gen auf de» l^. April, aus den «7. Ma, und auf oen 19. Juni 1858, jedesmal VormltlagS UM 9 Uhr im Orte Gora mü oe,n Anhange btslimlnt wor-, den, oast die feilzubietende iiiealität nur bei der letzten Feilbictung auch uiNer dlil» Schätzu»gswcr!hc an deil Mcistdillcndcn hiillangigcbcn wung geschritien und sein Vermög:n d^n sich lrgilimircndcn Erben ausgefolgt werben wird. ^ K. k. Bezirksamt Radmannsdorf, als Gericht, um «0. Februar l858. Z, 531. (1) Nr. 454, E d i k t, Von dein k. t. Bezirköalnte Radmaunsdorf, als Gericht, wird der undekaiiül wo bcfindlicdcll Agncs Afchm.nm, verehelichten Poön>g,hiemil elixnert : Es haoen die Wlüve M.aria Posnig, slir sich und alö ^ormundcrlnu, und Thoinas ^.>pus, alo Mit- ormund der nundeij. Bardara , Iatod . ijlanz und Maria Posnig, dann Simon Wall und Joscs Poönig, aUe von S!tindüchll, wider dicseld« die Klage auf Eltclmung der Indcbiiehaflulig der lhl mli cem l,itl0l:igtll Ve>lhttlungöbcfcheide vom 20. October 1857, ^i. 184, am crslen Satze zugewiesene», Foldcrung pr 362 st 1? kr. «u!» m-»^. 13. Fcbrual 1858, ^i. 454, hicramts ciügcdlacht, wolüoer zur mündlichen Verhandlung dic Tagsatzung aus den 26. Juni l. I., Vc'lnuilags 9 Uhr, mit dem An hange 0ul'utl)l' ucj l»^l,u» aus ihre Gc>ahl und Hosten bestellt wucde. Dessen wird dieselbe zu dem Ende verständiget, oaß sie aUcnscillo zu rechter Heil selbst zu elscycmcn, cder sich tincn andtru Sachwalter zu vc^cllen und anhcr namya>t zu machen yade, widrigcns diese Rechtssache mit dem aufgestellten Kurator verhandelt werden wird. K. k. Bezirksamt Radmannsdorf, alö Gericht, am 10. März 1858. Z"ü84? (>)' ^l. 1247. Edikt. Vom k. r. Bezirksamte Stcin, als Gtlicht, wird bekannt gemacht, daß das hohe k. t ilandcs. gericht zu ^aibach den Glundbesitzer Johann Dietsch nig von Markou, wegen Hangeö zur Vllschwtndu>,g, unter Kuratel zu sclzcn befunden hat, worn^ch dcn^ selben Gregur Hnbar von Markou als Kuracor auf gestellt wlnde. K. k. Bezirksamt Stlin, als Acllchl, a», 26. März 1858, ______ Z. 585. (V) "lr, 1132. Edikt. Von dem k. t, stadt. dcleg. Bczirtsgciichtc zu Neuftadtl wild dem unbekannt wo befindlichen Johann Tschertscheg von Hrastje, Pfarre Hönigstein, hillnit crinncrt: Es habe Herr Anton Ritter von Fichtenau, durch Herrn Dr. Nosina, die Klage gegen denselben z>l:l<). Zahlung cincs Darlehcnbetra^s pr. 200 sl 0. «. »:. hieramts eingebracht, worüber die Ver- hcnidlun^slagsatzung im summarischen Verfahren auf den 25. Juni I. I., Vormitt.igs 9 Uhr mit dem Anhanqe des §, 18 der allerhöchsten ElUschlicßuüg oom ls. Oktober 1845 anberaumt, und dem unbe k>nntt wo befindlichen Geklagten Herr Josef Varlcl von Hönigssein als l)ui'i»llil- ud ac'lum auf s !iieustadtl wird dem unbekannt wo befindlich^ Andreas Hudeuz und dessen allfälligen, gleichsah unberannten Rechtsnachfolgern erinnert: Es habe wider dieselben Johann Bcudcg, Vol' inund des Markus Borgan von Zhermoschnitz, durch Heri^n Dr, Suppan, die Klage auf Ersitzung des lin «l^elzbcrg gelegenen, im früheren Grundbuche des Gutes Pogamtz «> j»rn««. 29. Iäniitl , 1858,Z. 082, hieramls überreicht, woiüber zur ordenllichc» mündlichen Verhandlung die TagslitzlMg .nlf dc» 2H. Mai l. I. Volmiclags 9Uhr mit dem AU' hange des Z, 29 a. G.O. anberaumt, und den Getlaa/ ten wlgen ihres uiibekannlen Alifcnthaltes Herr Dl> Rosina, Gerichtsadvokat hier, als l>urulul'u" aufgestellt wurde. Deffe» werden dieselben zu dem Ende verständiget, ! daß sie zur obigen Tagsatzung entweder selbst i" erscheinen oder einen andern Sachwalter biöhin die-scm Gerichte namhajt zu machen haben, widriges diese Rechtssache mit dcm ihmn aufgestellten K"' rallir verhandelt werde»? wülde. K t. städt. deleg. Bezirksgericht Neustadt! ">" 3l. Ia.nier 1858. I. 537. (1) Nr. 6??> Edikt. Von dem k. k. städt. delcg. Bezirksgerichte z" Neustadt! wird dcm unbekannt wo befindlichen I''' r'od Bayer und dessen gleichfalls unbekannten Nechlö' nachfolgcl» hiermit elinoert-. . Os halic »vivcr ditsllden Johann Zimmerm«»'^ von Iiblau, durch Heirn Dr. Suppan die Klage a"' Verjährt' und Erloschenerklärung der Forderung p^' b0 st, EM. aus dem Schuldscheine vom 2l.Iä!U>^ »808, intabulirt auf die im flüheren Grundbuche ^ Gutcs Wcilihof vorkommende, zu Iablan lieget H>Ul)l)lN'e unlcrm 29. Jänner 1858 »ul> Exh. ^^' 677, hieramls überreicht, worüber zur ordentlich^ müildlichcn Verhandlung die Tligsatzung auf dcn^' Mai l. I. Vormittags 9 Uhr hieiamls mit ve"' Anhange des §. 29 a. G. O. angeordnet, und d" Geklagtci^ wegen ihce< unbekannten Au>liith"I^ Herr Dr. Nosina, Gerichtöadvokal hier, als s!ui'l't<"' u!'ll« bestellt wurde. Dlss,n weldcn dieselben zu dem Ende versta^ diget, daß sie zu obiger T^gsatzunc, entweder sclbl zu erscheinen, oder sich einen andern Sachwalter zu ^' stellen und anher namhaft zu machen haben, w>l" ' gt»S diese Rechlssacl)? mit oem aufgestellten Kl'lat" verhaildelt weldcn wild. ^ K. k. start, deleg. Bezirksgericht Neustadtl ^^ «1. Jänner 1858. Z 538. (>V ' Nr. 3232' Vo:i dem t. k. Bczirksamte Gurkfeld, als «^ richt, wird hiemit bctannl gemacht: ^c, Es sei über das Ansuche» der vormaligen ^,^,> schift i)luckrnst.in, durch den Machthaber I^^u^ Konip von Vliickenstein, gegen Josef Rack vo>^ .^i. zha, wegen alls den, gcriä)t!ichcn Bescheide vo"' ^. Jull 1853, Z. 3486, schuldigen 38'^ kr. ^',,^,g c!, t<. c!., in die exekutive öffentliche Versteig"' ^ der, dc>n ^ctztcrn gehmigcn, im Glundbu^^ ,,. Herrschet Ruckenstei» «>,l. Uib. Nr. 20'/, "" ,,,l)c menden, im gerichtlich erhobenen SchätzuNgsw^ ^. von l l09 si. 20 kr. CM,, gcwilliget und zl>r ^, nähme derselben die Fcilbietungstagsatzungcn "'^u"' 12. April, auf den »7. Mai und auf den l/'^,„tZ l. I., jedesmal Vormittags um 9 Uhr li'.c ^, mit dcm Anhange bestimmt worden, d"^ still's zubietende Rcaülät nur bei der letzten «''^^stl''^ auch unter dcm Schätzungswcrthe an den ^ tcnde» hintangcgebcn werde. sUrnndbllcl)^' Das dicft tratt und die l!ijUa!ionöbcd,ngnisse konn , ^„ge Gerichte in den gewöhnlichen Amlsstu'.r ^ sehen werden. ^^icht, "' K, k. Bezirksamt Gurkseld, al^ ! 30. Dezember 185?.