^.M ^^«^ Vl«num, . .^.. >^ .. H»<«ll<»ns>»l» „ — „ Für Malbuch ins Haus zugestellt . . . 5> ., — „ Mtt Post unter Schleifen.....«l .. h:> .. Amtlicher Theil. Aer Minister dcS innern Hal im Cinocruthmcn Mil oc« dg!c.! auoclc» l. l. Mnililciil!, d^u Hcllcn Vcopuld tjui>l!,!> zu S u l in > N e l s 1 e l, ' jcheld uno iÄcuossen o»c Oewlltlgun^ zur Cllichlun^ e,ner ^llxngtj^llichall mmr oer ^ilm^ „Es>lc ^Ug.-memc Berli^etungetianl ^^lovsnj^" m.t dcm Slye l» Malbuch erlijoll uuo bereu Hlaiulcu genehmigt. Der Minister dcS ^.liiern uat lm Cinucluchm^n mil d«n dcll^cnlglcn an)l'^u l. l. Him >lcncn ocn Hcrrm llllsl itlljchcli, Acxa.^cr (^luleu <^ a l l c >l l>e rg und Heinrich Schulter oic l)!Ulg,!i!g zur ^l^lchlung llnci llltlcngljellschasl" Mll dtm Sitze ll» Wleu ertheilt und delen ^laluien gc> Nthmigl. Der Minister dcs Innern hat auf Grund dcr cr» hallencn AUllhdchilen Crmächllgung und im Cixl^rnc^» mcu lNlt dcn velhcillglcn anücrln l. l. MlUlilcllcu dvm Herrn Ialoli freund in Plag iu Vllblndung uul dem Wiener Hanloereln o«e V»wlll«gung zur «l»« llchlung emer Äcliengesellschafl unlcr der Fllma „Präger B^nlocrcin" nut den» Siye m Prag crlhelll uu>> dc,cn Slaluten genchmigt. Astivzuschlag zu den Fahr» und Frachtgebuhren auf den österreichischen Clsenbahnen. Bon« l. Fcbruar l672 ab wird dcr Aqiozüschlag zu den hieoon oclsoffcncn (Äevühren jcncr ozujchlagcs l'clecht«^,l sl»o und «o,< dic>»!,! »i.-chic (Äcliraüch ulüchcn, m.l 12,.', Pcrze,,» dtiechi^l. lie (U.l.che!, dcS PulilxumS b^tchci, dcn «usiiahmcl, „0,, <5!>,l,.dunq eincs tlglozujchla.ls bleibe» uiw.sNxdtll. In dcm a«» 1. Dcc.mkcr 1^71 wiilsam ncwor. denen Tarife für den dlreclsn Cil. und ^rachl^nltl-vtllchr zwischc» önilionc» der k. l. plio, 0lleri. Sl aa tee > sel> va hn < Gcs el lschasl und dcr l. l. Priv. Wic ner - )ie u st a 5 t»Ora min al»'.'i e u s i ed ' ler Bah,, sind von dcr iillch.bung elncs Hgiozuschla^o bi« auf Weiltrcs blsrl't: 1. Die Transpolls» und Manipnlaliottsgcbichrcn lür Onler der Spcclalturlie 1, 2, :j. t, da n dci Klassen ^, U so wie jene der Klasse (^, sür ktz'nc jedoch nur insl)fcrne, als die für dlcsc Klasse fif!llcn Hrachtsa»'« und nicht jlne der Klasse l Anwendung finden. 2. Die VersichlrunMrämicn, die Nachuahnupro Visionen und dic «uj- „n?, ttblideaeduhren. Niich dem am l. Jänner 1572 wnlsam gemoN'cucn Taose sur den dinclen Cil' und Flachtssülciviilchr zwischen Sta« tionen der auSschl. pr. Ka» se r./Z er di n a nd ^ > N 0, d I, a lj n und der l. l. p r. u, ül>, > s ch . s chle s«-schcn '.ilolobahn eintlsc'l« „nd Slalionci, dll l. l. pr. Hohlnsladt Zöptiusr N a !, u andlrclje>lep"llczrdlNi»cl, jür <5i!^,f. fill die l ">,d lll, so w<. si>,-^il! Lpcc^ll«nliei> Nc. 1 M't tllnm Agiozuschl^e t>»^tdovcn. Wie,', am 24 IHl.mr 1"72. ^ Nichtalntlicher Theil. Das l. l. Landesocrlhcibisungs, Ministerium hat mit Circularveroldnung vom 10. d. M. FolgrndcS an« zuorducn besunden: „Damit dort, wo die Schulserien die lauer von acht Wochen nicht clreichen, der Bolls-unlcrricht durch die erste achtwöchrnllichc unlilarischc Ausbildung dcr ui'N'illclbar zur Landwehr asscn«irlcn ^eh^ainlscandidalcn ful Bottsschnlen unt> ^chrcr a» diesen »llnllallcn, welche dcn Anspruch aus Behandlung nach 8 27 des Wchrgesches haben, leine Slö.ung cileide, wird bewilligl, baß die gcdachtcn Vandwchr' münner unter der crwichülcn Boiaussctznng >u zwci unmlllclbar nach einandcr folgenden Iahnn au» je vier Wochen zur mllllärischcil A^edildung eingezogen wtlden." Da« l. l. Acterbaumilnstcrium, hat auS Anlaß einer Meinnngsverschleden^it. welche in Aelreff dcr Compclenz in Süllen der Dlenstcnlwcichun^ von Berg» all'eilcln zwischcn tinc» Gcz!,l^lia.!plmannschl,fl und emcr Gcr^liauplmannschafl ll,i!lanc>cn ist, im ^lnoer» slandlus; ,nll dem Mmistcrm n dcs Innern ^olgcndei« clöffütl: Dcr 8 2l)1 dc« all^emklncn Gerggcfcy:s bc» sl'Mlul, daß «ibciter nur nach einer 14lägigcn ^lus' tiloblljungssrist aus d:m Dleustc auslrelci, lonncn, ll.ucr die Folgen dc» eigcnmachligcn Oicnslau?l»,lleil our Ablauf dieser «ljchllchcl, Kündiglingsfrisl eolhält oaS nlcs zur Gcwerbeordnnng vom 20 December l«.V die Ä>,wcn oung deö gcnaunlcn <Ä>sc^s auf den Hligbau au«' s^lich!. so Hal bits dalli, semen (Vruxl,. weil sin dcn «tttsgvau durch sciuc Clgenlhüinl'chlcil beoingle besonderc ijolichr! 2 allg. V. O. lhrc Begründung und nmroc auch Mil dcr Beiordnung vom 2.'>. Mal 1866 libcr die 'Auedcyüllng der durch dic Gclvcll'coii,-liung tingcfülirleu ^lilicit^buchel auf dic Oergarbellcr und slnsscher ancrlannt; demnach erscheinen zur Handhabung der auch auf Oergarveilcr in Hüllen der Dlensttulweichung ciüwcndl'aren Cscwtil'cololdnunz gemäß dcm i? IN d^l' M'cn dic polillschen B^rwallungeoctzölden crjler Instanz bciulcn. Journalllimmln über die /ragrn drr illncrln Milik. Die „Wiener Abtnbpost' ltglslrirt in ihrem Tage«» btiichte vom 26. d, die cbcn laulgcwordenln Stimmen ul'!.l die «ctll,,, des Ncllassungsiusschusse« bezichun^«' wc sc seine« Subcomil'^ rucksichlllch der lciteodcn jjragen unscrcr inneren Polilll uud bemerl,, daß lwer die D,e-lussion dicscr fragen bieher leine Nachricht an die Oesfcnll chtcit aedruna/gen isl. Das ..Frc m den b l at t" conilolirl dicse Thalsachc mil großer (^cnuglhunng, in» dlM cs slch von der diScrclcu Vchandlung dcr dcm ob»» ^j>m Lndcomil'^ zur Vorbclalhung zugewicssnen An» gellgcnlii-itcn den bcslen Hisolg verspricht. )l'ich<<> — sltircidl das gcnannlc Vlalt — sei bedenklicher, all» das g?ohc pc>!>l,schc Puvlicum zum Zeugen jcncl Mcinunge ocrschic.^nhcilen zu machen, dlt sich bei großen und schwielig,» Fragen selbst unlcr Ocsinnungegenosscn ein» stellen. Gedenken, die iu der Dedal!c nngercgl und viel» liichl vom nächsten Ncdin' chl'ssl wcrdcn. gewännen die Ocdcutung principiell 'düngen, unlcrgcordnete l'lffc,enzcn clschicncn als entscheidende Oegensöhe. wenn Vclhündlnngcn, die ihrer Natur nach l lichcn Lharalter hallen, vorzeitig an dic gt>l,''aten. Oie offc,Nlichen Organe lic-des polil'jchcn Suffes ,md eine milunter ^., , cussion erhitze dic Weniulhcr, anstatt die «nsichlen z<» llä'cn und die Verständigung ftolzultreilen. Das seicu Utvelstündc, welche fast unvcrmeindlich mil einer Vie lhode verbunden sin», die schon im ssfim VorbereitungA. ladlum die Ocsscntlichleil zulasse. Daß die Regierung und die Bcrfassungsparlei diesen Uebel>lündcn vorzubeugen »uchcn, müsst deshalb von allen Freunden dn gutcn Sache gebilligt werden. ^. Auf das Mcritorische dcr dem Subcomiluchc au, ' zu machcn, daß gerade dleje vltlgcjchinatjle ^ einen Hauplanlhell an dcr beständig mil großem ^cl«l hcrvorgchobcnen nallonalcn Cnlwlcklung Vo^mcns ve» stye. „Hand auss Herz apojlrophlll das «Mail die czechischen Gegner — glaubt »hr wllllich, die böhmische Ballon hülle ce so well glbtachl, wie ihr heule llium« philtnd hcroorhebl, wenn nlch« dir jo vlelDerlüfleltc Ber» sassung ihr jene frcihcllllchc Ocwcgung geschaffen hiiile, ohne welche heute tem Ausschwung mo»l,ch l,l ^ Die giohartlge Cmfallung dcr Pilssc und des Bcrelnswesens, die rlefigc Cnlwlcklung und Ausnützung des Ässoc»a lloneprincipi«, t>ie lolossalc ölelgelimg von Handel, In» dujlrlc und Bcrlehs, wer ander» hat t>leS nioglich ge« macht, als unsere Berfassung, unsere ReichSocrllllung. unsere SlaalSgrundgtsctzl? Mag sein. daß noch Man-cheS zu wünschen übrlg bleibt, daß ManchlS andcis sein lünnlc. als l« lhatjächlich »st; ocrlanhl abcr inchl die Gcrechligtcil, zu conslatllcn, daß d>e Segnungen ^er Bersassung auch dcm Königreiche Böhmen »u hohem Grade zuilallengclommcn s«no, baß d»e böhmijche Ra lion eincn grohcn. wo nchl den hlößlcn ^theü ihres ilujschwungcs dem veisassnngemäßigen Sysllm und den aus demselben flicßcndcn ^scycn zu peldanlen hal> Und um wie Viele« glicher und gsdc.hlicher hülle b,eser Aufschwung sein lbnnen, wenn man der oeljassuns«-mühigcn Cn,Wicklung leine Schwieligleilen in dcn Weg gelebt, den Gang dee conslllutloneUen ApparallS nichl sorlwährend gehcmml und oerzogclt hällc > Wahrlich, unser herrliches «ohm^n müßte heule selbst Belgien und die Rhcm^ande übciflügclu, hülle nicht der traurige staalSrechNilh, Hader so manchcn schönen «nlauf im Keime 'o manche fruchtbringende Idee im Enl. stehen > Der «Pester rloyd" widmet wieder der Poli. lil des Ministeriums Aurrsperg einen cingeh:nl»en «r^ tilcl. Das Vvlgchcn desselben ,n der galizi,chcn ^rage Hal dic vollc Zustimmung dc« Blattes; man lönne auS dcn dllSfall? vom Mimjlcrplasidcnlcn atlacaclienen El llärungcn deutlich entnehmen, dnß es der ciSIcildanischen Regierung nicht um ein Durchhauen deS verworrenen KnolcnS, sondern um eine allmilllse und vo-sichlige Aue. einandcrwicklunc, ' l"- "^"3 für Zug. schcinl es. soll l ^l wervcn. aus we!» chem sich die festeren rmien der neuen Clilwicklung zu ziehen bestimmt sind; vor allcm aber joU ein Sy. stem vermieden werden, das ganz wesentlich die (kilola« ' ? bistieriger Versuche und dic fom 'M' ü,n.i der Rlgicilingsauloriläl zu, ,llc. ' crg es vermied, in dcr gal>i'jchen .: Proposilion htroorzulrcten, t.,e «I« Req,crungevorlage hätte gedeutet werben limnen. sichelte er nicht nur der lommenden Vclalhung, ' »ch dcm Eingreifen und der <5nlschl,lßnna des ^.. >>mS volle Freiheit." issN Die Verquickung der Frage des Ausgleiches mit jener der Wahlreform will dem Matt« als lein glückli« cher Gedanke erscheinen. Man dürfe den galizischen Ausgleich nicht vom Gesichtspunkte einer Art politischer Naturalwirthschaft auffassen. wobei Tauschobject sür Tauschobject hingegeben werde. Entspreche das Princip des Ausgleiches nicht an sich den Anforderungen der Billigkeit, sei es nicht an sich berechtigt, weil es die Be friedigung eines zum Staate gehörigen wichtigen Landes zum Zwecke hat, so werde es nicht billiger und berech» ligter durch die Erleichterung der Wahlreform." Parlamentarisches. Der Finanzausschuß hielt am 25. d. seine sechste Sitzung, welcher von Seite der Regierung Ihre Excellenzen der Minister des Innern Freiherr o. Wasser. Handelsminister Dr. Banhans. dann die Ministerial« ril'he Ehalupka, Waniel und Klepcczta beiwohnten. Aus der Tagesordnung stand die Fortsetzung der Berathung des Staatsvoranschlages des Mini« sleriums des Innern. Es handelte sich um die Bewilligung der in einer früheren Sitzung vertagten Post be» züglich der in dem Slraßenzuge von Wien nach Kagran zu erbauenden Dol,au»Brücke und beantragt der Res rent Dr. Gistra statt der von der Regierung prälirninirten Summe von 500.000 fl. nur 200000 fl. einzustellen. Nachdem der Abg. Wolfrnm für diesen Antrag da« Won ergrissen hatte, schließt sich der Ausschuß bei der Nbstim. mung dem Antrage des Referenten an. Bezüglich des weiteten Gegenstandes der Tagesordnung - Regelung und Erhöhung der Bezüge des nie-deren SlraßenbaupersonalS, beantragt der Referent zunächst nachstehende Resolution: ..Es werde die Regie« rung aufgefordert, die nöthigen Einleitungen zu treffen, um unter Berücksichtigung aller Verhüllnisse das System der Reichsstraßen aufzuheben und die dicsfalls erforderlichen Vorlagen ehestens im Reichsralhe einzubringen." Ueber diese Resolution entspann sich eine sehr lebhafte Debatte, an welcher sich die «bg. Wickhoff. Wolfrum. Dumba, Gomperz, Dr. o. Dcmel, Schönbach. Dr. Groß. Dr. Weigel gegen dieselbe, dlc Abg. v. Credit, v. Per-ger, Dr. Kuranda, Dr. Brestel für dieselbe auSsprachen. Abg. v. Ezedil beantragt statt der erwähntcn Resolution die nachfolgende: „Dle hohe Regierung wird aufgefor» derl, ehestens eine Ocsehesoorlage einzubringen, wonach die Verwaltung der dermaligen Staatsstraßen an die Länder übergeht und diesen nächst den Mautheinnahmen Subventionen au« Reichemitteln nach d«m präliminirlen Durchschnitte der letzten drei Jahre zugewiesen werden." Abg. Dr. Kuranda erklärt sich wohl mit der von de» Referenten beantragten Resolution einverstanden, jedoch möchte er nicht alle Reichsstraßen aufgelassen wissen, sondern nur eine Reorganisation des dermaligen Reichsstrahensy^tems defürworteo, indem er insbesondere auf den traurigen Zustand der Reichestraßen der Stadt Wien hinweist. Bei der Abstimmung wird sowohl die vom Referenten beantragte Resolution als auch jene von dem Abg. v. Ezedil vorgeschlagene Fassung »b« gelehnt. Vei Post 1".. nämlich «Der au« Anlaß der un« abveisbar gewordenen Regelung und Erhöhung dtr Ve« züge des niederen Straßenbaupersonales erforderliche Vetrag per 15O000 fl.," beantragt Referent nur 75.000 Gulden, «bg. Gomperz 100.000 ft. van der Straß 130.000 ft. einzustellen, während Vrestel und Wolf« rum für die Regierungsvorlage eintreten. Der Bericht» erstatter schließt sich dem Antrage des Abg. Gomperz an; bei der Abstimmung wird jedoch der Ansatz der Regierungsvorlage zum Beschlusse erhoben. Hierauf wird die Sitzung um halb 3 Uhr ge» schlössen. Abend« 6 Uhr ist der Finanzausschuß abermals zu einer Sitzung zusammengetreten. 8. Sitzung ies Abgeordnetenhauses. Wien. 20. Jänner. Präsident R. o. Hopfen eröffnet die Sitzung um 11 Uhr 30 Min. Auf der Ministerbanl: Se. Durchlaucht der Herr Ministerpräsident Fürst Adolf Auersperg. Ihre Excellenzen die Herren Minister Freiherr von Wasser, Dr. Ban hanS, Freiherr de Prelis, Dr. Ungcr. Das Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen und genehmigt. Die eingelangten Petitionen werden den betreffen» den Ausschüssen zugewiesen. Das Haus schreitet hierauf zur Tagesordnung. Die Regierungsvorlage betreffend den Gefehentwurj über die Herstellung einer au« Oberstelermarl nach Salz^ bürg und Nord Tirol führenden Locomotioeisenbahn wird über Antrag des Abg. Dr. Lipp einem besonderen, ane dem ganzen Hause zu wühlenden Ausschüsse von neun Mitgliedern zugewiesen. Die Regierungsvorlage betreffend den Entwurf eines für Niederösterreich und Schlesien wirksamen Gesetzes über die Erwerbung von durch Wasserregulirungsbauten gewonnenen Grund und Boden gelangt über Antrag des Abg. Dr. Waldert ebenfalls an einen Ausschuß von neun Mitgliedern. Die Regierungsvorlage endlich betreffend den Gesetzentwurf wegen Errichtung einer Hochschule für Boden» cultur in Wien wird über Antrag des Abg. Dr. Tchaup einem Ausschusse von 12 Mitgliedern zugewiesen. Abg. Dr. v. Mende berichtet hierauf im Namen des LegitimationSausschusseS über die direclen Reichs« ralhswahlcn in Böhmen und beantragt die Ngnoscirung der Wahlen der Abg. Dr. Klier undWolfrum und des Abg. Dr. Ganhans. (Angenommen.) Schließlich wird das Gesetz betreffend die Pen» sionsfähigkeit der Gefangenaufseher über Antrag des Berichterstatters des Finanzausschusses Dr. van der Straß in zweiter und dritter Lesung unverändert an« genommen. Hiemit ist die Tagesordnung erschöpft. Schluß der Sitzung 12 Uhr. Nächste Sitzung Dienstag Vormiltags l l Uhr. Auf der Tagesordnung steht: 1. Wahl der Schriftführer; 2. Wahl der Ausschüsse zur Vorberalhung der drei heutigen Regierungsvorlagen; 3. Bericht de« LegitimalionsausschusstS; 4. Zweite Lesung der Regierungsvorlagen betreffend a. den Lloyd'Vertrag; d. den Gesetzentwurf über den Verlauf von unbe» »eglichem Slaatseigenthum; o. den Gesetzentwurf über die Aushebung der Re» lrutenconlingente für das Jahr 1872. Politische Uebersicht. saibach, 2>4. Jänner. Bei Sr. Excellenz dem Ministerpräsidenten Grafen Melchior Lonyay wurde an 25. d. ein Minist errath abgehalten, in welchem, wie verlautet, auch die Vanlangelegenheit zur Verhandlung lam. — Die Elsenbahnverhandlungen haben ihren Abschluß erreicht und hat das Finanzministcrium dem Winbischgrätz'Con« sonium zlmi B^lue der Preßburg-Thrtiau-Uzbeker, und dem Konsortium Vajna zom Baue der Arad'Mezöhe-gyes'Szegediner Eisenbahnlinie, mit Vorbehalt der reiche täglichen Geneh nigung, die Concession ertheilt. Beide Eisellbahnlinieli sollen ohne Zinsengarantie gebaut wer» dci». — In Aügelegenheil deS Gesetzentwurfes über Aufhebung der Realien erfahrt „Magyar Polilila." daß deiselbc jcht uc.l einem aus Fachmänner» der verschiede lien Ministerien bestehenden Sechser-Ausschusse verhandelt werde. Die Commission hat die diesbezüglichen Vor schlage Valth. Horvüth's und Paul M.ricz' abgelehnt >md ein den Gegenstand von allen Seiten beleuchtendes Memorandum ausgearbeitet, das nächstens dem Mini« st.irathe vorgilegt werden und voraussichtlich als Sub« slrat deS neuen Gesetzentwurfes dienen soll. Der königl. ungarische Minister des Innern hat an sämmtliche Municipien eine Verordnung erlassen, ln welcher er dieselben zur allerschleunigsten Durchfüh-sung der neuen gesetzlichen G emei n oe-O rd n u n g auffordert. Der l. ungarische Iustizminister hat einen Gesetzentwurf zur Abhilfe der brennendsten Mängel der Strafjustizpfleae ausgearbeitet. Ein Ngramer Telegramm vom 25. meldet: daß endlich Besprechungen zwischen den g em äß i gten N atio -nalen und der Union spartei, den verfassungsmäßig Nationalen, in Agram begonnen haben; gleich» zeitig wird der „Reform" telegraphist, daß die mit 5,0 Unterschriften oerfehene Ptrtrauensadresse, welche an die mit Lonyay in Verhalttll!!!H gestandenen Männern ge» richtet wurde, auch Malanec und Genossen unterschrieben haben. — Zur Stunde liegt weder das Memo» randum der nationalen, rock das der verfassungsmäßigen Nationalpartei vollmhallliH, vor. Doch dürfte sich nun in nicht ferner Zullmst zur Discntirung beider Operate sowohl ungarischen wie croalischen Glättern Gelegenheit bieten. Ungarn blickt nicht ohne Bedauern auf die gl« gcnwärlige Lage Eroatien«, aber es ist überzeugt, wie unermüdlich und redlich die ungarische Regierung be» müht sein wird, daS Möglichste zum Wohl Croaliens nach jeder Richtung hin zu verfügen, bis auf gesetzliche! Basis ob.rmals den Vertretern der Nation die aleich hochwichtige Aufgabe all' umfassender Vorsorge und e, sprießlichen Willen« unter normalen Verhall,, gönnt sein wird. Betreffs der bereits erwähnten Dotationen für die Generale l>. A. schreibt die „Allgemeine Mil.'Ztg.," daß dieselben am 22. März vertheilt werden sollen. Sie fügt hinzu, der Kaiser Wilhelm habe beschlossen, die ganze Angelegenheit zunächst noch vor das Forum einer Eommijsion von Generalen zu bringen, nach deren Begutachtung erst die definitive Entscheidung erfolgen soll. Die Abgeordnetenkammer in Stull gart hat die Kosten der Beschickung tec Wiener Weltausstellung bewilligt. Müller (Stultgall) wünschte eine daS gesammtc Reich umfassende Ausstel. lung, nicht eine Ausstellung der Einzelslaaten ; Minister Scheurlen erinnert an den bereits vorliegenden Bundes ralhebeschluh über eine aelieinsame Ausstellung. In der parlamentarischen Initialivt'Eommission z» Versailles erklärte der KriegSminisllr bei Be-athuna ds Amnestie-GesetzentwurfeS, daß die Armee stets bereit sei. Unordnungen zu unterdrücken und die Befehle der Natlonal'Versammlung zur Ausführung zu bringen. Die in Rom erscheinende offtclöse ..Opinione" lieSt den säumigen Abgeordneten, deren Ausbleiben Wie Sprachlehre der Vhe. Vlotto: Die Ehe ift ein Uebel. Ein bittersüße« Iuch. Vit gleich fürwahr dem Zwiebel. Man weint und — ißt ihn doch. Alle« in der Welt, «eine verehrten Leser, hat seine Lehre. Jeder Mensch ist ein Lehrbuch — nur verschieden eingebunden. Die Ehe gibt uns eine Lehre fur's ganze Leben, da« heißt: den Text für ewige Zeiten. Lehre mit „h" ift Alle«. Leere mit .Doppel««" ift Nicht«. In diesem Unterschied liegt der «um» der Ehe. Ist die Frau Alles, ist der Mann nur — Nominativ: ift der Mann AlleS, ist er ein — vocativu». Die Sprachlehre hat zehn Redetheile. Die Ehe ist ein zusammengesetztes Hauptwort. daS Hauptwort ist die Frau. der Mann daS BedingungSwort. oder eigent, lich da» Nedtnwort. In der Eh« gibt e« drei bestimmte Geschlechtswörter: der Mann. die Frau und — daS Simandl und das Mannweib. Simandl gehört in die Gattung der Vlurmelthiere oder Hirschen. Mannweib in die Species der Hausdrachen. DaS unbestimmte Geschlechtswort sind — die stlitterwocten, weil man nie bestimmt weiß, ob er oder sie mil dem Flittern für «inen Narren gehalten »ird. In jeder Sprache gibt es Sprichwörter; in der Ehe auch. Der Mann ist der Kopf. die Frau das Herz. und doch fpricht die Frau zehnmal so viel als der Mann. darum heißt e» bei jedem Ehemanne: „Mir ist da« Herz über den Kopf gewachsen." Jede Frau ist eine ..gnädige", d. h. Frau von Mannes Gnaden oder „Gott sei dir armen Mann gnädig " „Das Weib ist Poesie!" da« lann nur eine Anspielung sein auf daS verloreene Paradies, und das hat jeder Ehemann. Das .Verliebtwerden" hat Achnlichleit mit einer Ohrfeige im Finstern, darum ist die Ohrfeige daS Beiwort in der Ehe. Ein geschlagener Ehemann ist ein gesteigerte« Beiwort. Der Mann ohne Weib ift eine Suppe ohne Salz. zu wenig oder zu viel Salz macht die beste Suppe un< genießbar und ohne Salz können wir gar nicht leben. Eine Guppe. welche die Frau dem Manne versalzen hat, ist ein Vorwort, welches die vierte Endung regiert, das heißt: er soll an mich benlen; eine Suppe, die sich der Mann selbst einbrockt, ist ein Vorwort, welches die dritte Endurg regiert, d. h. wehe mir, was mach ich mit ihr! Ein Mann ohne Weib ist ein Hauptwort ohne Artikel und darum ein sehr gefuchter Nrlilel. Jede Regel hat Ausnahmen, nur die Ehe nicht, da heißt eS: ..Friß Vogel, ober Geduld verlaß mich nicht." Geduld ist ein Eigenschaftswort. Die Frauen haben alle Eigenschaften bis auf die Geduld, darum find sie: Empfindungswörter. Beim lleinsten Wider» spruch de« Mannes empfinden sie alle Zustände der Nerven, alle Gattungen Krämpfe, alle Arten Migräne und alle Variationen von Ohnmachten und lassen den armen Mann den Vorgeschmack dir Hölle empfinden. Ein solch' hüllisch geprüfter Ehemann ist ein — Zahlwort, denn er m„ß die Ehe sehr theuer bezahlen. Die Frau ist ein unregelmäßiges Zeitwort in der leidenden Form. gebietenden Art und gegenwärtigen Zeit. Die Abwandlung lautet: ich d. h ich will! -^ du d.' h. Mann, du mußt ! er d. h der Hausfreund. Ein Hausfreund ist ein persönliches Fittwolt und Fürwörter vertreten die Stelle der libelllingenden Wiederholung, d. h. des Mannes. Die alten Griechen hatten .'i Zahlen: Die El«' zahl. Zweizahl und Mehrzahl. Die Ehe hat auch 3 Zahlen. Wenn Mann und Weib ein Leib sind. das ist die Einzahl, EinHeil oder Einigkeit; in unserer model' nen Zeit nur ein veralteter Sprachgebrauch. Die Hwei« zahl ist unbestreitbar, denn e« müssen zwei babes se'" Die Mehrzahl ift die häufigste. nämlich die 2l,e mit persönlichen Fürwörtern, d. h. mit Hausfreunden Die Thränen sind anzeigende und beziehen" Fürwörter zugleich, denn sie zeigen an, auf was st« sich beziehen. Thränen sind Perlen Es gibt echte und unechte Perlen. Die Thränen, welche die Frau heimle weint, sind echte. die. welche sie dem Manne bitterlich und schluchzend vorweint, sind unechte Perlen. Die We,berthränen willen Vei «ihriflln, Heiden Tilrlen, aber wer viel nach Thränen fragt, ist ein - Ehieitse« Die Dichter nennen die Thränen das Salz de Auge«, da« ist jene« Salz, mit welchem die Frauen 'y" '51 au« denKammersitzungen wiederholt jede end» gilliye Geschlußsassuriq verhindert, um so mehr in ern» sten Worten den Tezt. als wecnr die M,l,l,unqeu des Kammerprüstdente!', noch die diäna/nden telegraphischen Einberufungen dcm llebelstandc ein Ende zu machen vermochten. Die „Opinione" gibt den Ubgeoidnetn zu bedenlkl', daß die Session nickt leicht über den Mona' Mai hinaus verlängert werden könnte und daß, wenn die Kammer die Masse der ihr vorliegenden Alberen nicht jetzt ernstlich in Nna.r'ss nimmt, sie selbe spater laum zu bewältigen im Stande sein dürfle.l Die Commission der italienischen zweiten Kammer, die sich mit der P,ilsung der Dtfensiomah. r^eln des Staate« zu befassen hat. beschäftigt sich jetzt mit den Vorl«hr»mll.el, zum Schutze der Küsten; sie hat von der Nlgierung cine Slalisnl der auswärtigen Marineslreilträfte und auch ausführliche Daten über die Velh^tnisse der italienischen Marinearsenale verlangt und ist zum Schlüsse aelanat, daß der gegen» wärtiaeD- c -swsland der italienischen Küsten zu schwach sei. Im Balcan ist. wie der „Tr. Ztg." aus Rom geschrieben wird. negcilwärtig der Vertreter Ruh» land«? Gegenstand aller nur erdtr>llichen ?lufmerlsa- ^ndcsvcrtheidiqlma. die Ansichten zu wcit aus einand!>rqehen. so wird lein umfassender Organisations Vorschlag vorgelebt, sondern blos die Anweisung von Anschlägen zur Fortsetzung der Gefesligunasarbeiten. so> wie zur zweckmäßigen Anordnung der Perlheilüa'mgs-lräsle gefordcrl. Der glückliche ökonomische Zustand bietet Gelegenheit zu Steuerclmäßlgungen und zur Ab» schaffimg lä'liaer Auflagen, In C o nsl an ti n opel sind alle Vorkehrungen getroffen, um den Khed»oe glänzend zu empian^en. Scine Aussöhnung mit dem^ Sultan ist aufrichtig. Die directe Thronfolge - Ordnung der Türl.i foll im Mai proclamlrt werden. Hagesnmigkeiten. — (Wien bedarf jährlich) circa: 42.t.s)() Eimer Rum, Punsch-Essenz, Aral, Rosoglio, Liqueur. Branntwein; 405,Ws) Eimer Wein. iis)s><) Eimer Obst. most. 1,212 79s> Eimer Bicr. tt8l>'.< Eimer Essig; an Echlachtvieh, und zwar Ochsen, Kübe. Kälber, über ei« Jahr alt. 94.^5,0 Sliick. Kälber bi« zum Aller von einem Jahr 1.'lO.000 SlUck. Schafe. Widder. Ziegen. Böcke. Hämmel l,0.t',0s) Stück, Kammer bis 25, Pfund, Kitze. Spanferkel 4A.s)<)l> Slück, Schweine über .'!5 Ps„>,d 157.WO Elilck; slische« Rindfleisch 95.277 Rentner; zahme« GeflUgel 395.787 Stück; Huhner und Tauben üW.3b6 Paar. — (Blinden, und Taubstummen-Stati« ft i k.) Nach der letzlen Volkszählung gibt e« in Oesterreich Mä^nnr bli^'l'. Ei» la.ig gcdlizler Ehemann wird m!t der Z il zu einer l,!ten, velslc'cklc', Sul^. l^ic 3ahl l)e >,< der wichtigst« Vesland,l>il der Sprachlehre. Dlc Satzlehre der Ehe i,l bae Frauetlher«. Dmt' Treue sind die Nebensätze, tie Familie 'ft der N^satz. die W^rdi>,en Predigt der Zwischlnsotz. die Schwiemel mutter der Zu« sah, die Hüiner der «ufs^tz. die Freiheit der Ein. satz, und der Par,lchel der Nnleisatz oder das Ende vom Vi'c unl' l',l... die Frauen - was slH l,cd!, das mckl sich. W?l ich'mpit. der tauft. Ick h've nicht gesch'mpft. meine vtreyrtesten V Thaler nach Sicht und zwar zu einem wohlthätigen Zwecke acceptire» und wurde dann höflich entlassen. Aus dem Verichtssaale. (Schlußverhandlung gegen Dr. Bale,,' tin Preuz. Fortsetzung.) Zur Beleuchtung des Geistes» zustandes des Joses illados werden nun die vorgeladenen Zeu» gen einvernommen. Zeuge Anton N., dem Nadoö genau belannl war, gibt eidlich an, daß er zu einer halbwegs verständlichen Aeußt' rung liber sein Äechtsverhällniß zur Bahnverwaltung nicht geeignet war, daß er in vollkommener Nnlcnnlniß darllber war. wie er seine Ansprliche der Ballgesellschaft gegenUber gellend machen könnte ur.d daß sich siadoö gegen ihn. Zeugen, beschwert habe, vom Dr. Prcuz benachlheiligt worden zu sein. Josef K., Zeuge des zwischen Dr. Preuz und dem verstorbenen Rados geschlossenen Vertrages, bemerkt, daß ihn Preuz, welcher iu dem lwasthause, welches er. Zeuge, gepachtet halle, ein Zimmer zur Abhaltung der NmMage in Mottling gemiethet halte, znr Nnterfertigung des be» saglen Vertrages hale holen lassen, wöbe» Dr. Preuz in wenigen Worten gejagt habe. er habe dem Rados einen noch zweifelhaften Enlsctiadi^ingsbetrag. von dem er nicht wisse, ob er jemals oaflir elwas bekommen werde, abgelaust. Die Zeugen P«aria R. Barbara H. und Georg R. bestätigen Ubereinstunmend. baß Naboö schwerhölig und so geistesschwach war, daß sie ihm, da sie Überzeugt waien, man könne ihn leicht hintergehen, me ein Held in die Hände gaben; namentlich sei er zur Zeit des Neumondes sehr verwirrt und aufgeregt gewese». Radoö sei »m gröhlen (5le„d gestorben und habe nicht emmal ein ganzes Hemd besessen. Hierauf wird zur Besprechung des ll. Factum«. Be. trug zum Nachiheile der Anna Po^el verehcllchle» Zagar. Nbergegaugen. Diesfalls liegt dem Dr. Preuz zur Vast, daß er sich von Anna Po^el, obwohl er fllr sie d,e Stempel> und <^e» bllhrenvormerkung erwirkt hatte und laut Bestätigung des l. l. Tleueramtes Molllmg fllr in ihrer Mcchlsjache aner» laufenc Stempel nur 7 fl. 11 kr. zu zahlen hatte, doch sur Eltmpel den Velrag von I.l sl. 54 kr. zahlen ließ. In dieser Richtung verantwortet sich Dr. Preuz dahin, daß er die Idealstempcl im vollen Betrage in die Rech, nung der PoHel einsctzen mußte, da er nichl wußte, wie viel das Sleueraml b/eslir verlangen werde. Er habe gar »ich» in böser Absicht gehandelt, Übrigens wäre es Sache 5er Pozel gewesen, die lhr gelegte Rechnung zu bemängeln. Nach Verlesung der bezüglichen Bestätigung des Etcuel' amles, Möllling. der der «nna Po'^cl gemachten Rechnung und des mit ihr aufgenommenen Protokolls gelangt das lV. Factum, Uebervorlheilung des Georg Ianscloms, zur Verhandlung. Dieichezlialich gibl Dr. Preuz an, es sei ein ge» wisser Georg Ianselovic' im Mai des Jahres I«<:5 zu ihm cielommen und habe ihn gebeten, eine Klage gegen Joses Dohlarl«,', welcher ihm angeblich ein Paar Ochsen c»gen< mächtig glpsändet und transfcrirl halle, auf Rückstellung dieser Ochsen zu verfassen. Er, Nngellagler. habe diese Klage versaßt, und sie Tag« darauf beim Bezulsgerichte Möllling »relches das zuständige Gericht war, liberreichen noblen. T faßt wurde, angeiechnelen Kosten per 4 fl. 47 lr. gerecht« seltne,. Der Borsitzende bringt nun die Protokolle m,l Karl Dollar und Neora. Ianselovic zur Verlesunz, aus denen hervorgeht, daß Ianselovic gerade zu einer geil zum Dr. Preuz lam. als dieser im Begriffe war. nach Mottling zu fahren, daß er demnach nick« in der ?2ge war, eine Information mil ihm aufzunehmen, und daß chn Preuz ongt' wiesen habe, späler zu chm nach Möllling zu lommen. Weilers conftatirt der Vorsitzende, daß die mil Georg Ianselovic aufgenommene Informalion da« Datum vom ^!4. Mai 1K6ü trage, während sie in da« Geftionsprolololl des Tr. Preuz unterm 22. Mai desselben Iahrr« eina/Ua« gen wurde, ein Umstand, welcher dafür spreche, bah die In-sormalion ursprünglich nur flüchtig slizzirl und erst nach' lräglich ausgeferligl wurde, wobei dem Aufnehmer der Feh« ler passirle, daß er da« richtige Datum beisetzte. VIIl. Factum. In dieser Richtung erscheint Dr. Preuz beschuldigl, in die dem Georg Blahovii gelegle Rechnung einige Postcn absichtlich ungebührlich eingerechnet zu haben, so namentlich eine UrtheilszustellungsgebUhr pr. 17'/, tr., eine Exrotulirungstagsahung pr. 'j fl. und für Grundbuch»-extralle, die nicht bestellt wurden, 1 ft. 50 lr., zusammen 4 fl. 67'/, lr. Dr. Preuz bemerlt darauf, baß die erste Post wahrscheinlich von seinem Kanzleipersonale irrthümlich eingestellt wurde. Die Exrotulirung habe er voruehmen müssen, da dieselbe nothwendig war. Durch die Bestätigung des Bezirlsgericbtes Milling sei es noch nichl erwiesen, daß leine GrundbuchseNracle be-stellt wurden, da die Nnmerlung der Bestellung solcher Estracte sehr häusig unterlassen werde. (Kortjltzunz jolgt.) In dem vorstehenden Strafprocesse wurde am 27. d. da« Beweisfahren geschlossen, und es sollten die Schluß« antrage heute um 9 Uhr Vormittags gestellt werden Die Vertheidigung führl Herr Dr. 3l azl ag. Locales. — l^Faschingschronil.j Das Typographen. Kränzchen im Hotel slefanl ist am 27. d. in seiner Art glänzend ausgefallen. Schon beim Eintritt in den Tanzsaal machten wir die erfreuliche Wahrnehmung, e»aß die Jünger Gutenberg« auch bei der Decorirung be« Saales kunstsinnige Hand angelegl hallen. Der Besuch des Kränzchens war ein über alle Erwartung jehr zahlreicher, mehr al« zweihundert achzig Väsie bewegten sich in heilerer und und ungezwungener Laune in den Räumen und mehr als sünszig Paare nahmen an der Quadrille Theil. Wir sahen es den Tänzern an, daß sie beinahe Lust hallen, den diesmal zu klein gewordenen Tcmzsaal der Nnge nno Breite nach in die Wienerstraße hinauszudrängen Die Tanzluft war groß, du Musik zu« Tanze einladend, Knche und Keller gut. Die hübschen Mädchen und Frauen machten von dem ihnen für diesen Abend ausnahmsweise eingeräumten Hochheitsrechle der Ordensverleihungen — in Papier reichlichen Gebrauch. Unter den Gästen der Ge» selllchafl bemerkten wir die Herren: Landeshauptmann Grafen lluersperg, Rath Nchlschin, Bürgermeister Desch« mann, Dr. Eofta, Dr. Schaffer, kandesbeamle. die Ehef« der Buchdruckereien u a. Die Journalistik beider Zungen war vollständig vertreten. Wer die ammirte, b,s zum frühen Morgen andauernde Velvegung Paar execulirten in den Quadrille und im Colülon milunler recht originelle Fig«ren Die in eleganlen Toiletten über den spiegelglatten Fußboden schwebenden Damen entwickelten ein gewaltige« Feuer der tanzlust. Die Tänzer bemühten sich, der »ufsorderung zum Tanze nachzukommen; nach der Damenwahl sahen wir die Brust emes ichmucken lapseren l'ieulenanl« mit zwanzig kolillon.Orden geschmlickl. In der Haststunoe er» göhte sich die gewählte «Gesellschaft an dem Tombolaspiel. Die Räume der Schießstätte leerten sich erst gegen die frühe Morgenstunde. Die Bürgerlränzchen stehen heuer auf dem kulm,nalion«punll der Faschingssaison und. nach den t»i«. heilgen Erfolgen zu schließen, werden die nächsten Kränzchen sich eme« noch stärkeren Besuches erfreuen können — (Aus dem «ml«blall.) Kundmachung de« l. l. i?anbe«präftoenlen fur Krain betreffend den Porfpann«. prei« für Kram v,m I Februar bis letzlen December 1K72, ^. Ho.! «djuten der Gräflich ^ichlenberg'jchen Stiftung für angehende adelige Slaal»beamle. jede« ,m Betrage ron 525 fi., sind zu vergeben und Vcsuche mil den erforderlichen Belegen bi« 15, März beim hiesigen?anbe«. gertchle zu überreichen — (Wechselseilige B ra n d s cha den . V e r. sicherungsanstall sllr Steiermarl, Kärn-ten und Krain.) Um 22. d. fand in der i!andftube zu Graz unter dem Vorsitze be« Veneralsecrelar« Grasen Meran die Generalversammlung stall. Dem Rechenschaft«, berichte entnehmen wir, baß im abgelaufenen Jahre ">i;.!7 Mitglied« «u 87 l 2 Gebäuden im VersicherungsnfNh, 162 von 4,339 410 fi neu veigetreliU. dagegen 1540 Theil-nehmer »il 3475 Gebäude» im W:rlhe von 2.023.360 Gulden theil« sleiwillig auslraten, theil« ausgeschieden wurden. Vrände fanden Z<)2 stall, wodurch 460 Theil-nehmer mit 713 Gebäuden beschädigt wurden und wofür ein VergUtungsbelraz von 295.017 st. geleistet wurde. Hievon entfallen auf Steiermart 196 Brände mit 394 Gebäuden, auf Kärmen 65 Brände mil N4 Gebäuden und.auf Kram 41 Brande mit 205 Gebäuden. Die Ge< sawmtausgaben betrugen 357.684 st, die Oesammtein-nahmen 325.481 st. Da« Vermögen der Anstalt beträgt derzeit 688.505 ft. Die Versammlung geht hierauf zur Berathung der neue» Statuten über. welche dem Mini« sterium zur Genehmigung werden vorgelegt werden. In dem Entwurf« wurden fene Paragraphe wieder aufgenommen, welche das Ministerium Hohenwart beanständet hatte, obgleich si< mit den betreffenden Paragraphen der Wechsel« snligen böhmischen Versicherungsbanl gleichlautend waren, d« zu gleicher Zeit dem Ministerium vorgelegt und ge« nehmigt wurden, während d»e der steierischen Banl zurllcl. gewiesen wurden. An Stelle de« ausgetretenen Tirections-mitgliedes Dr. Karl Steiner wird Ritler v. Conrad ge. wählt. Nachdem noch Über Antrag des Ausschußmitgliedes Eomarra (Laibachi die Direction ermächtigt worden war, 1000 st. zur Unterstützung freiwilliger Feuerwehren in Steiermart, Kärnlen und Krain zu verwenden, wurde die Versammlung geschlossen." — (Predil oder Lack?) Aus guter Quelle er« fahrt die ,Tr. Ztg." , daß die General'Inspection der Eisenbahnen demnächst in der Lage sein wird, der dringenden Aufforderung des Handelsministers zu entsprechen und demselben die vollständige Darlegung aller Über die deiden Eisenbahnlinien Predil und Lack angestellten und nunmehr vollendeten Studien zu machen. E« sollen dabei die betreffenden Vor- und Nachtheile jeder derselben, die zu deren Ausführung erforderlichen Capitalien und Zeiträume, und überhaupt alle maßgebenden Verhältnisse mit voller Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit erwogen sein. Es bleibt dann Ausgabe der Regierung, zu beurtheilen, welche d»s Trieft dlrect zu führende Lime den wahren Bedürfnissen des ganzen Reiches, zur Vermittlung des Welthandels au« Deutschland und der Schweiz zum ersten österr. S«»smporium, am besten entsprechen lann. — («Die slovenische Bühne") Das vor. gestern zur Aufführung gelangle Lustspiel „Karl's erste Liebe" lann sich eines guten Erfolges durchaus nicht rühmen. Wenn die darstellenden Kräfte in der Folge der Auffassung ihrer Rollen nicht mehr Fleiß und der Aus« jühiuna, nicht mehr Accuralesse zuwenden sollten, so dürfte der Besuch der stvvenischen Vorstellungen wohl fchennalur, deren Triebfeder bei allen Handlungen nur Schadenfreude und Haß bilden. Schlau säet er Unfrieden in der Familie feines Wohlthäters und rächt endlich eine ihm vom Sohne desselben widerfahrene Beleidigung dadurch, daß er voll teuflischer Bosheit diefen durch llifer« sucht zum Morde des vermeintlich begünstigten Neben« buhler« verführen will, als aber sein Plan an der edlen Natur desselben zu scheitern droh», verübt er schnell ent« schlyssen selbst das grause Verbrechen und lenkt dann den Verdacht auf Jenen. Nach vollbrachtem Morde erwacht die Habgier in dem Schurken, er beraubt den vermeintlich Todten, und da« wird sein Verderben, er wird entdeckt und dem Gerichte übergeben, die beiden im Stücke vorkommen» den Liebespaare aber ,,kriegen sich." Nie gesagt, das Stück ist nicht übel, hat manche hübsche Scene und einige prächtige Figuren, wurde auch gestern recht gut gegeben. Bor allen nennen wir Herrn Ech les in ge r, dessen tüchtige Leistung in der Rolle jenes Teufels „Poldl" den lebhaftesten Beifall fand und dem Darsteller mehrmaligen Her« vorruf eintrug. Bestens unterstützten ihn Herr Hofbauer al« „Oberförster Querkopf" und Frau Leo als dessen Frau, endlich Frau Lucs, Fräulein Langhof und die Herren Löcs. Nadler und Schulz, die sämmtlich ihre kleineren Rollen recht befriedigend durchführten. — Heute und morgen haben wir wieder da« Vergnügen, die „Prinzessin von Trapezunt" aufgeführt zu fehen. Die Vorstellungen werden erhöhten Reiz gewinnen durch den Umstand, als Frau Paulmann die Stelle der „Re> gina" übernommen hat. Mittwoch wird „Valentine" g? geben, Herrn Nabler« Vtncftzvorstellung ist deshalb auf Donnerstag verschoben. — (Schadenfeuer.) Nm 23. d. um 11 Uhr Nachts ist in dem Stallgebäude des Lorenz Triller zu Etariduor, Bezirk Krainburg, Feuer ausgebrochen; es ver« brannte ein Stall sammt Futtervorräthen. Da« Feuer soll au« Rache gelegt sein. — (Mord.) Am 22. «bend« wurde unter dem Dreschboden des Grundbesitzer« Josef Spec in Leiten, Hs.. Nr. 13, Bezirk Rudolfswerlh, der Grundbesitzer Franz Hor» valh, in einer Blutlache liegend und mit abgedorrtem Flachs bedeckt, todt aufgefunden. Vei der Besichtigung des Leich» names zeigten sich am Hälfe zwei lödlliche, am Rücken leichle, am Kopfe fchwere Schlagwunden. Gegen des Lhe« w'.ib des Ermordeten follen Inzichlen dicses Verbreckens vorliegen, und wurde dieselbe — Ursula Horvalh — be« reits am 25. d. dem kompetenten Gerichte eingeliefert. Eingesendet. 4Ileu liraulleu kralt nnä llezuullbeit abue NeÄicill Ulla abne lo«tsll. kevalelelöre vn bari/ von l^ululall. Die delicate Hclluahrung tt^,,!.'^«-!.! <1<» l!^<) beseitigt alle Gebrauch machte, das heißt seit zwei Jahren, fllhle ich die Veschwerlichleilen meine« Alter« nicht mehr, noch die Last meiner 84 Jahre. Meine Beine sind wieder schlank geworden; mein Gesicht ist so gnt, daß ich leiuer Grille bedarf; mein Magen ist starl, al« wäre ich 30 Jahre alt. Klnz, ich fühle mich verjüngt; ich predig/, ich höre Beichte, ich besuche Kranle, ich mache ziemlich laii^e Reisen zu Fuß, ich fllhle meinen Verstand llar und mein Gedächtniß erfrischt. Ich ersuche Sie, dlcse Erklärung zu veröffentlichen, wo und wie Tie es rolln-schen. Ihr ganz ergebener «bb.> Peter «iastelli, Lacll.-ouibsol. und Pfarrer ,u Prunetlo, Krel« Moudovi. Nahrhafter al« Fleisch, erspart die N«v,I«,<-.,5s« bei Erwachsenen und Kindern 5)0 Mal ihren Preis in Arzneien. In Blechbüchsen von j Psuud fl, l.5<). I Pfund fl. 2.50. 2 Psuud fi. 4.5<). 5 Pfund fl. 10, ,2 Pfund fi. 20. 24 Pfund fl. 36. ll< v,!«>« i«s« !i.l6« in Pulver uild in Tabletten fill l2 Tassen fl. 1..». 24 Tassen fi 2 :>0. 4« Tasse» ft. 4 5<». in Pulver für 12.) Tassen ft. 10, j«r 288 Tassen ft. 20. Wr 576 Tassen ft. 36. Hu beziehen durch Barry bn Barry 4 n I«n»br,,ci Diechll <> Franl. in Üinz Haselmayer. m Pesl Torö,. in Prag I, FUrst. i» Vrllnn F. Cd er, owie iu allen Städten bei guten Apothekern »nd Sptc»reihänbler»'; auch veisendel da« Wiener Ha»« nach allen st die Regierung mit der Frage der Ernennung eines Pice.Präsidtnlen der Republik beschäftigt, aber bi« jetzt ist noch keinerlei Beschluß gefaßt worden. Co n stantinope l. 27. Jänner. Die Cholera tauchte wieder, wenn auch nur vereinzelt, auf. Tele<,r«Phlslt»rr HUeckselcou»» oom 27, Illnner. 5perc. Melallique« «2.50. — 5perc M,lall,que« mit Fi«,,. und November - Zinsen 02.5<). — kverc. 1ic>l,oual - Vxlehen 72, ^ l»^er Staals-Alllehen >07. — Baut.Ärt,.», «4!<. «redn-Nctie» 34«. — eoudou Il l.l' - KUbel Il.i. - « l Mun,-Ducalen 5,.45, «apole^lb ol 9.09'/,. Handel und Wolkswirthschaslliches. Valbach, 27. Iilnuer. Aus dem heutigeil Marlte find er^ schienen: 4 Wagen mit Getreide, 22 Wagen und ii Schisse i»? Klafter) ,mt Holz. _______________Durchschu'lle-Preift._______________ ^ sltt.« Vl,».. »lll.. !»l» ' st. tt. ft. ll. fi. l»>st. Wel>u pr Meh,n «^07 2« Butter pr. Pfund 4ii ^ llorn Saat „ 4 20 4 <^l <3>er pc 3tU 5» «0 »albsteisch „ - 27------- Heide« « 3W 3 9X Schweinrsirisch., 25------- Hirse „ 4 20 4'^ Hch^psei,ftr,!ch „ — Ki - . Kulurutz „ 4 5<> 4«« Hilhndel pr. stttcl — 40.. . Erdäpfel .. 8 20'-------- l°ul>,n .. ,5._. .. Linsen „ C2s/------ Heu pr «lentner l :>0 . ,.. «irbfeu ,. »;A).., Htrol, ,. ,40 — Fisole» .. N l»N------- Holz.hnrl.,pr Klft. — — ß »^, «indsschmlllz Pfd, - ti» - — . lveichc«. ^iii"____5 20 Gchweineschmalz „ — 46------- Wein. rolh., Vimcr-------14 _ «speck, frisch, « -Zttj— . —weißer ^ -------12 - «träuchert ,. -42^------- > " ^ ^ n " ^ -^ L »2 «^_______^ , ,«^" , «F. «U Mg. ?^<, ^-2« ! windftlil Ntb.m.R«. . ' 27. 2 . N. 7?il« ^. 6« „indstill trübe <^" ^^."b^ 7>" «^4-^4 ^windstill ! ganz^ew. ^ " 6 N Mg. 7.'l5,« ss^, windiiill heiter ! 2« 2 „ N. ?:i6.s.s. > s>.» windfliN dllnn be>o. ^ s,.« ll0„ Nb. ?3»<.„ ^- 2.1 windstill ganz bew. Den 27. Nacht« »teaen seit 2 lihr. Tagllder nkbelia und rea.llensch. Ten ^'«. »ach Mlüeruachl slerueichell. Nach sillen Hupothelarbauten noch die Altien einiger Vahnen, worunter ^'onwardel, und Hlaatsbahu obenan ; starles Nnsgebot dlllcltt den «lour« der D««>en, mehr noch jenen der Napoleons. . ^»»^' /T. «Ua»»u«ine «taa<»sckul». «l!r ,00 fi. «whtilUche «l,«l«fchuld ,, b y«t! in «ölen oer,in»l Mai-Novunber 62 60 62.80 ^ ^ ^ Fcbruar.«uauft 62 60 62 80 _ «ilber » Jänner-Juli 72 40 72.60 ^ ^ «pr,l-0ctobtr . 72 40 7Z.60 e«l» » 3 l«39..... uib.- 3!7.- , l6b4 (4'^) ,u 85U fl. 96 50 !>?.-1860 zu 500 ft. . . 107- 107.25 I I I860 zu l00 st. 122.50 123.- " " 1864 z« 100 ft. . 14!» - 149 50 «taats.DomüNtn-Pfandbr'tf» zu 1«0 ft. 0 W. in Silber . . 12!i;X) 123 — «. «ruud.ntlastunss'obllaattoile,, FUr ,00 ft. «Seld Waare Ovhmti, ... ,u.«ipll 97.— Ä« -Galiz»tu . . . h . 75 50 ?6 — «icdirOtsterreich. . , h , 35.— 96.-Obtr-Ocfterreich . « 5 , ft3 - 94.^ Siebtnblir«en ... ^ h ^ 77 2-. 78 -Gttlern,«» ... ^z. yy_. 91,_ llngarn ... ^ 5 « «025 «l «^. Vnd»r» Kftentlicke Anl»tz»n Douaulegllliruligelojt zu 5 pCl. 98 50 99.— U'u. ^'fsxb^^^ulkben ,u 120 ft. 0. W sicher 5", pr. sl«ck lll^0 lN 75 U»a Prauuenanlehen z> 100 st. » ».l?bsi 5mz»hl.)ffr «t»ck ill- N150 Wiener «lommunalaulehen, rllck- Veld Woare zahlbar 5 pt,. fur 100 si. . . 8» — »9.50 ll». A,«»llnNltuten Mfld Waare »ngl»-:ng»r. . . 17^'. - 176 5 mungen. Äeld Vaare «llöld-Finmaner «ahn . . . 185.— 186 - «öhm Wefibahn.....^65.50 266 5l) iarl-tutwig-«ahn ..... ^65.- 266.50 Douau Tampfschlssf. «csellsch. . 643.'- 645. - HlUakelh-Weftbahn.....246.- 247.- «lisaoelh'Weftbahn (Linz.Vud, ««ls.r Strecke) , . . . . 2l3.t« 214,.-Zzerd,naud«-««rdbahn . . . 3260—2265.— Hi,ul»,rch,».V,cel««V«tz« . " «elft W!I>ssl,er»««hn . l64 50 Itt5 — l»l«t,d. «ftlrr........44.j.. - 445^». Oefierr. Vlordwcstbahn . . .^»»M"»sL«) Uudolfz-Vahn .... .<^»i8 50 l«N. Siebenbürger «ahn . , '. 18« — 189.- - St»at«oahu . .....4l4 - 415,— Bildbahn.......2l'< - 21925' Vttd>nordd v«cb,nd, «ahn . . lkl. - 1t<2 - TheißVahn.....285 - 286.- Ungarische Nordostbahn . . . 165, - 166.-Unaarlsche Ostbahn ... 152 75 153,25 Tramway........239- 239 50 »>. Pfandbrief» (fltr ,00 ft ) «Lg. d.u- in S. verz. (l. Vmiff.) 95. . 95 50 Flrdiuaud«:Äiordb. in Silb. »erz. l05 .^»0 l0 Veld Waa« 2lebeäll,^ßahn in Wilder o,l,. . l»2. K2.50 Hlacklsb, <».H'/^«50<)Fr „I -74) » 500 Frc« pr. Slllck . -------____. Un« Oftbahn fur 100 si . ^.75 S?'. - ». Vrlvatlos, ,per Viuck.) treditanftalt ».Handel«. <»lw. «,ld «a»ll ,u NX) ft, ü W.....lA>l>» Il'l l" '«lldols-GliflUttg zu 10 ft. . . 14..'^ il,i^ W«chs«l l3W°«) Oeld Waal' Augsburg fllr 10s) fl ,Ubd. V. 96 5/) 9 l14!" bor,». f«r 100 8r»nc« . . . 44 70 44 8" G,l^ l8aar' <. VtUn,-DueaM . k ft. 47 tl. 5 ft. 49 lr. «avoleonsd «l ..9.N. 9^1 lj^ Preuß. Cafseuscheint 1 . 71 . 1 . 7