MÄlaEaia v gitoiiBi i Preis Din T50 71. Jahrgang MWWDM Kr 119 Dienstag, den S. Mai 1931 erscheint wöchentlich siebenmal. Schrlftleltung (fei. Infeni'rb. Nr. 2670) sewre Inseraten« u. Abonnements-Annahme In Marlbor: Jurclceva ul. 4 (Verwaltung). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurcitevaul.4. Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatl. Brlefl. Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumiert 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din. Mariborer ftcituna Vor Lleberrafchungen in Frankreich? Eine Präsidentschaftswahl mit Hindernissen. In weniger als zwei Wochen lnir.b Frankreich einen neuen Präsidenten haben. Wer wirb es sein? Darüber zerbricht man sich in Paris schon seit langem den Kopf, Es gibt eigentlich keinen Kandidaten. Zwar werden diele Namen genannt, doch sind die Chancen ihrer Träger oder die. Möglichkeiten der Auf stellung dieser oder jener Kandidatur recht fraglich. Die Präsidentschaftswahlcn haben Frankreich schon oft einen überraschenden Ausgang genommen. Diesmal dürfte dies diehr denn je der Fall sein. Der Präsident der französischen Republik toitb mit einfacher Stimmenmehrheit von °et Nationalversammlung auf sieben Jahre gewählt. Die Nationalversammlung (Assem-6Iee Nationale) wird von den beiden Kammern gebildet, dem Senat und der Abgeordnetenkammer. Sie tritt nur zur Verfassungsänderung und zur Präsidentenwahl zusammen, traditionsgemäß in Versailles. Da der Senat 313 und die Abgeordnetenkammer 612 Mitglieder zählt, besteht die französische Nationalversammlung zur Zeit aus 925 Mitgliedern. Zum Staatspräsidenten ist jeder Würger wählbar, in der Praxis werden nur ^währte Staatsmänner oder repräsentative ^rsönlichkeiten zur Wahl vorgeschlagen. jetzige Präsident Gaston Doumergue war ”°t seiner Wahl Präsident des Senats. Er hegte damals über Painlevch der Kammerpräsident war. Man hat in Frankreich noch aum Präsidentschaftswahlen erlebt, bei de-hrn nicht der Senatspräsident bzw. Kammer pfäsibcnt oder gar beide gleichzeitig kandiert hätten. Oft genug wurde einer von ih-stn gewählt. So waren von den letzten sran-® l'fchcn Präsidenten — der ehemalige Se-r°£§tztäfibent wurde eben erwähnt — De-wanel Kammerpräsident und Fallieres 2e-'«tspräsident, während andrerseits Mille-Vb ,u!rb Poincarä vor ihrer Wahl Mini-Präsidenten waren. Rboe§ ber derzeitige Senatsprä-hicr’s^ ber Oute Aussichten hat, gewählt z» y, äen. Er heißt ärgerlichcrweise D o u-31 6 r. Die Aehnlichkeit, die zwischen seinem beitTEn unb dew Namen des jetzigen Präsi-i,jrf en besteht, hat schon oft zu Mißverstand-tzetz^.OAührt. Paul Doumer steht im 75. Tenn5i^f, was natürlich gegen ihn spricht, te finden, daß ein für sieben Jah- estO Mchlter Staatschef sich nicht im Greisen ^'oum darf. Es ist interessant, daß bereits im Jahre 1906 auf dem Ex un. e§ Staatspräsidenten kandidierte. ^otiit, JaO liegen Falliere. Damals war er te der Abgeordnetenkammer. Heu- ehxj -s, umer in Frankreich allgemein ge-fvndx^ lq. Srunzofen glauben ihm eine be-hieii et • J11!9 schon deswegen zu schulden, et ’ist n tiege vier Söhne verlor. Sollte ct uieI uudidatur aufrecht erhalten, würde iednrn uns sich vereinen können. ?.u§reirfJ; Stimmenzahl zu seiner Wahl [’ch. Man > rrb' erscheint zunächst noch frag daß r.n:echnct überhaupt diesmal damit, brird. unhe! Einem Wahlgang nicht bleiben d'daten r ^dem Wahlgang neue Kan Sm werden können, ist die t5 groß "Eberraschungen diesmal beson-DaZ , e Rätselraten verursacht dabei Das Wiener Zollabommen und die Kleine Entente Der ‘Verlauf der Bukarefter Beratungen B u k a r e st, 4. Mai. In der gestern vormittags im Außenministerium stattgefundenen ersten Konferenz der Minister der Kleinen Entente wurde die allgemeine politische Lage mit besonderer Berücksichtigung der bevorstehenden Maitagung des Völkerbundrates in Verhandlung genommen. Die drei Außenminister erstatteten ausführliche Berichte über ihre Informationen hinsichtlich der außenpolitischen Ereignisse seit der letzten Konferenz der Kleinen Entente. In dieser Sitzung kam man auch überein, auf die Tagesordnung der heutigen Vormittagssitzung die Frage der deutsch-österreichischen Zollunion zu setzen, die alle drei Staaten in gleichem Maße interessiert. Interessant ist die Schreibweise der rumänischen Presse über die Lösung der Wirtschaftskrise, insbesondere über den Standpunkt, den die Staaten der Kleinen Entente gegenüber den deutsch-österreichischen Zoklvereinbarungen einzunrhmen haben. Die deutschen, aber auch die rumänischen Blätter betonen, daß Rumänien als Agrarstaat gegenüber der Wiener Zollunion einen freundschaftlichen Standpunkt cinnehmen müßte. Dabei rechnet man damit, daß auch Jugoslawien einen ähnlichen Standpunkt sich zu eigen machen werde. Die deutsche Presse meint, daß in dieser Hinsicht zwischen dem rumäni- Auch Italien lehnt ab Die italienische Note auf die französischen Vorschläge in der Seeabrüstungs-fragc ist gestern in der italienischen Botschaft eingetrossen und wird heute offiziell im Außenministerium überreicht werden. Paris, 4. Mai. lieber den Inhalt der Note ist vorläufig nichts näher bekannt, doch verlautet, daß dieselbe ebenso wie die englische Antwort die französischen Vorschläge ablehnt. Deutsches Riesenöefizit Einsetzung eines Dreimänner-Kollegiums mit besonderen Ausgaben Im Schöße der Reichsregierung wurde gestern ein Treimänner-Kollegium, bestehend aus dem Reichskanzler, dem Finanz-und dem Arbeitsminister, damit beaustragt, die Erledigung von dringenden Finanz- und sozialpolitischen Aufgaben vorzubereiten. Deutschland befindet sich nämlich in einer immer schwieriger werdenden Finanzkrise. Infolge des Rückganges der B e r l i n, 4. Mai. Steuereingänge »nd des Anwachsens der Arbeitslosigkeit ist das Defizit aus rund anderthalb Milliarden Mark angestiegen. Das Kollegium soll sich damit beschäftigen, irgend eine Weise dieses Defizit zum verschwinden zu bringen.. Es handelt sich vor allem um eine Reform der Arbeitslosen Versicherung. Banus «General Mailc' iktz ei- Weg B e o g r a d, 4. Mai. Die Leiche des Samstag verschiedenen Banus, des Armeegenerals i. R. Svelomir Mali c, wurde von Novi Sad nach Beograd überführt und gestern nachmittags unter außerordentlich großer Beteiligung von Leidtragenden am neuen Friedhof bei gesetzt. Die Einsegnung der Leiche in der Sabor-kirche wohnten außer Ministern und den hohen Würdenträgern auch Seine Majestät der König bei. Vor der Kirche nahmen namens der Regierung der Gehilw des Innenministers Sufic und im Namen des Lweres Milliarder Baker f. N e w y o r k, 4. Mai. Im Alter von 92 Jahren ist hier der dritt reichste Mann Amerikas, George Baker, gestorben. Er hinterließ ein Vermögen von fast 28 Milliarden Dinar. Trotz seines hohen Alters war Baker Präsident von 47 großen Unternehmungen und spielte im ante titanischen Wirtschaftsleben eine hervorragende Rolle. Er wurde allgemein die „Sphynx von Wallstreet" genannt. Aristide Brian d, der zweifellos Präsident werden könnte, wenn er wollte. Ob er es will, weiß man nicht. In seiner Umgebung spricht man hartnäckig davon, daß er es vorzieht, auch weiterhin Außenminister zu bleiben. Die Repräsentationspflichten des Staats chefs sagen ihm wenig zu. Briaud, der ebenso wie Doumergue Junggeselle ist, hat bis auf seine alten Tage die Vorliebe für seine Unabhängigkeit und absolute persönliche Betrngsanzeige gegen einen ungarischen Minister a. D. Eine jüdische Studentin hat gegen den ehemaligen Unterrichtsminister Haller eine Anzeige wegen Betruges erstattet. Die Studentin wurde wegen des Numerus clausus auf keiner ungarischen Universität ausgenommen. Sie wollte sich dann nach Amerika begeben, erhielt jedoch kein Visum. Ein Bekannter hatte die Studentin mit dem früheren Unterrichtsminister Haller in Verbindung gebracht, der sich erbötig machte, ihr gegen ein Engelt von 800 Pengö das Freiheit beibehalteu. War die „Gefangenschaft" im Elyste, dem bekannten Palais des Präsidenten, schon für Doumergue eine Pla-ge, so kann man sich denken, daß Briaud schon aus privaten Gründen sich für die Wahl zum Präsidenten bedanken würde. Es kommen noch politische Gesichtspunkte hinzu: Der Außenministerposten ist heute in Frankreich mindestens ebenso wichtig wie der Posten des Staatspräsidenten. Es ist kein schen »nd dem jugoslawischen Standpunkt einerseits und der Tschechoslowakei als einem Industriestaat eine Einigung Zustandekommen werde. * B u k a r e st, 4. Mai. Die Minister Tr. Benesch und Tr. Marinkoviä legten gestern am Grabe des Unbekannten Soldaten Kränze nieder. Mittags waren die Minister Gäste des jugoslawischen Gesandten 6 o l a k-A n t i ä. Dem Essen wohnten auch die gegenseitigen Gesandten, Finauzminister Argetoianu und der Sekretär des Königs, Dimitreseu, bei. Abends gab Außenminister Ghika seinen Kollegen ein Bankett. Visum zu verschärfen. Der Minister nahm das Geld, hielt jedoch fein Versprechen nicht ein. Die Angelegenheit hat in den politischen Kreisen peinliches Aufsehen hervorgerufen Eine Milliarde Dollar Defizit. Washington, 4. Mai. ■ Das Schatzamt der Vereinigten Staaten findet sich am Ende des zehnten Monats des laufenden Finanzjahres, einem Defizit von 878,571.129 Dollar gegenüber, daß das größte Defizit seit zehn Jahren darstellt. Es liegen Anzeichen dafür vor, daß das Defizit bis zum 30. Juni d. I. 1000 Millionen Dollar erreichen werde. Man hält es für wahrscheinlich, daß das Schatzamt dem Defizit durch Ausgabe langfristiger Schatzscheine begegnen werde. Börsenbericht Zürich,!. Mai. Devisen: Beograd 9.13, Paris 20.295, London 25.25125, New York 519.2125, Mailand 27.1825, Prag 15.375, Wien 73.05, Budapest 90.55, Berlin 123.64. L j u b I j a n a. 4. Mai. Devisen: Berlin 13.51, Budapest 991.33, Zürich 1095, Wien 799.90, London 276.50, Newyork 56.745, Paris 222.23, Prag 168.63, Triest 297.65. Geheimnis, daß gerade die größten Feinde Briands, die französischen Nationalisten, für ihn begeistert stimmen würden, um ihn auf diese Weise als Außenminister loszuwerden. Ob Briaud seinen Gegnern eine solche Freude bereiten wird, ist ganz ungewiß. Außer Doumer und Briand werden augenblicklich in erster Linie noch zwei Kandidaten genannt: Senator L e b ru n und der Finanzminister Leon B e r a r d. Die Gastwirte! Nehmet an der Gastwirtetagung des Draubanats am 11. Mai um 10 Uhr in Maribor teil! Nach der Versammlung Besichtigung des Weinmarktes. Die Legitimationen für den halben Fahrpreis aut Eisenbahnen sind beim Weinbauverein in Maribor. Gregorciöeva ul. 6, ebenerdig, zum Preise von 2 Dinar in Briefmarken erhältlich. 5419 * Werdende Mütter müssen jegliche Stuhlverwaltung durch Gebrauch des natürlichen »Franz-Josef"-Bitterwassers P vermeiden trach kn. Vorstände von Universitäts-Frauenkliniken loben übereinstimmend das echte Franz-Josef-Wasser, ba es leicht einzunehmen ist und die mild öffnende Wirkung in kurzer Zeit und ohne unangenehme Nebenerscheinungen sicher Eintritt. Leben ohne Herz Auffebenerregeobe Versuche in Amenla Ans der Tagung der Vertreter der ame rikanischen Gesellschaften für experimentelle Biologie in Montreal wurde die sensationelle Mitteilung gemacht, daß es den Dozenten des biologischen Laboratoriums im Staate Minnesota gelungen sei, ein lebendes Herz von einem Organismus zu entfernen, ohne dabei die Funktionen des lebenden Körpers zu stören. Die Versuche wurden zuerst an Hunden gemacht und ergaben in vier Fällen ein glänzendes Resultat. Das Experiment bestand darin, daß einem Hunde das Herz herausgcschnit ten wurde. Sille Blutgefäße mit Ausnahme von zweien wurden während dieser Operation abgebunden. Die zwei frei gebliebenen Blutgefäße wurden mit der Kopsader und mit der Lunge des Hundes in Verbindung gebracht. Das aus dem Organismus des Hundes entfernte und freiliegende Herz begann etwa eine Stunde darauf zu pulsieren. Die Bluchirkulation wurde wieder hergcstellt und der Hund lebte ohne Herz. So ging es ungefähr eine Woche. Am achten Tage hörte das Herz auf zu funktionieren und der Hund starb. Ungefähr denselben Verlauf zeitigten die Versuche an drei anderen Hunden. Diese Operation gibt den Gelehrten die Möglichkeit, die Funktionen des fre-gelegten Herzens ganz genau in allen Einzelheiten zu beobachten und wird zweifellos für die weitere medizinische und biologische Forschung von ungeheurer Bedeutung sein. Wenn die Entwicklung auf diesem neu eingeschlagenen Wege zu weiteren Er folgen führen sollte, so ist es gar nicht ausgeschlossen, daß in absehbarer Zeit den Menschen das Herz zwecks verschiedener „Reparaturen" herausgeschnitten und wie der eingesetzt werden wird. Dr. Eckeuer beim fransä-fffcften £uf'?abrmwe?- Haftbefehl gegen Al Lapone Ein neuer sensationeller Mord in der Chicagoer Unterwelt Die Leiche im Eiskeller C h i c a g o, 3. Mai. Der Staatsanwalt hat die sofortige Verhaftung des Königs der Unterwelt, AlCapone, angeordnet. Die letzte Ursache des Haftbefehls ist ein neuer Mord, der in der Nacht auf heute entdeckt wurde. In einem Eiskeller fand man nämlich den Leichnam des Konkurrenten Al Ca-pones, Miko Heiller. Heiller wurde von den unbekannten Mördern zuerst erschlagen und dann verbrannt. Die Leiche war vollständig verkohlt. Der Staatsanwalt nimmt an, daß Al Ca- st one der eigentliche Urheber des Mordes ist, weil Heiller die gegnerische Verbrecherorganisation kommandierte. Zwischen den beiden Verbrecherhäuptlingen bestand seit langer Zeit bereits ein erbitterter Konkurrenzkampf und der Verdacht liegt nahe, daß sich AI Ca-pone auf diese ihm nicht ungewohnte Weise seines Konkurrenten zu entledigen suchte. Sechs Anhänger von A! Capone sind bereits verhaftet worden. Der jetzige Aufenthalt AI Capones ist unbekannt, doch hofft man, des Verbrecherkönigs bald habhaft zu werden. Dos aröbtt Raketenauto fischen Luftfahrtminister Dum esnil einen Besuch abgestattet. Man vermutet, daß sich die Unterhaltung darum drehte, einen Landestlatz für den Zeppelin in der Nähe von Paris zu schaffen. Das größte Flüssigkeits-Raketenauto macht zurzeit seine ersten Versuchsfahrten auf dem Tempelhoferfeld in Berlin. — Links: der Erbauer des Raketenwagens, Dr. H e y-l a n d t, neben ihm der Reichsverkehrsmi- nister Guprard (mit schwarzem, runden Hut) bei der Besichtigung des Wagens. Rechts (am Steuer ohne Hut) der Erbauer des Motors, Obueringenieur Pietsch. Das modernste Hotel der Welt In London hat ein neues Hotel „Dorche-ster-Hotel" seine Pforten geöffnet. In Anbetracht der schweren wirtschaftlichen Krise, die zur Zeit in England herrscht, hat die Eröffnung dieses neuen Unternehmens Aufsehen erregt, dessen Chef aber behauptet, mit dem „Mahfair-Hotel", das vor einigen Jahren von derselben Gesellschaft errichtet wurde, solche glänzende Geschäfte gemacht zu haben, daß er keinen Augenblick zögerte, das Experiment zu wiederholen. Das „Dorchester-Hotel" soll das modernste und eleganteste Hotel der Welt sein. Das Hotelgebäude und seine Inneneinrichtung hat, nach Angaben der Londoner Zeitungen, die Niesensumme von etwa 500 Millionen verschlungen. Alle Räumlichkeiten des Hotels erstrahlen in bun ter Farbenpracht. Im iranischen „Grill-room" ist rot die tonangebende Farbe. Alle Teppiche sind rot, die Möbel in diesem Raum sind gleichfalls aus kostbarem dunkelrotem Holz und die polierten Tische haben nach neu ester Mode keine Tischtücher. Im Hintergrund des „Grillroom" befindet sich eine große spanische Bar, in der ausschließlich Sherry, Malaga und sonstige spanische Weine serviert werden. Selbstverständlich ist das Hotel mit schnellfahrenden Aufzügen versehen, die die Gäste auf eine Dachterrasse hinauffahren, von der eine wunderbare Aussicht über den Hyde-Park sich eröffnet. In allen sieben Stockwerke sind die Vestibüle, Säle und Konferenzzimmer mit Marmor reich ge- schmückt. In den dreihundert Gastzimmern, sowohl wie in den 60 Gesellschaftsräumcn sind die Wände mit einem neu erfundenen Jsolierungsmaterial versehen, so daß die Geräusche des Straßenverkehrs in die Räumlichkeiten nicht Eindringen können. Die Kellergewölbe erstrecken sich drei Stockwerke tief unter der Erdoberfläche. In einem dieser unterirdischen Stockwerke wurde eine modern eingerichtete Großgarage untergebracht. Ein Turnsaal, ein türkisches Bad, ein Schönheitsinstitut usw. stehen den Gästen zur Verfügung. ©leg durch Niederlage Die NeueParteiin England, deren Gründer das ehemalige führende Mitglied der Arbeiterpartei Sir Oswald Mosley ist, hat die erste Feuerprobe zugleich schlecht und gut bestanden. Bei den Nachwahlen im Bezirk Ashtou-under-Lyne wurde zwar der Kandidat der Mosley-Partei geschlagen, gleichzeitig aber auch hat dasselbe Schicksal der Kandidat der offiziellen Arbeiterpartei ereilt; gewählt wurde der Vertreter der Konservativen. Es scheint, .daß Sir Oswald Mosley damit sein Ziel erreicht hat. Denn nach allem zu urteilen, sind ihm die Konservativen heute näher als seine ehemaligen Parteigenossen. Der Wahlkreis, den bisher die Labour-Partei innehatte, ist ihr nun-i mehr infolge der durch Mosley Hervorgerm fene Stimmenzersplitterung verloren gegam gen Der Konservative ist der lachende Dritte geblieben. Aber Mosley ist zu klug, um die« sen Ausgang nicht vörausgesehen zu haben, und er ist froh, Macdonald Aerger bereiten zu können. Er ist durch seine eigene Niederlage Sieger geworden. Sir Oswald Mosley gehört zu jenen ehr« geizigen jungen Aristokraten Englands, die, neuen Wind spürend, auf dem Wege über die Labour-Partei Kuriere machen wollen-Sie nahmen ganz richtig an, daß die Heimat liche Konservative Partei für sie zu verkiw« chert sei. Sie nahmen aber falsch an, daß die Arbeiter-Partei sich geehrt fühlen und bemüht sein würde, den aristokratisches Neuankömmlingen die schönsten Posten ein« zuräumen. Sowohl Sir Oswald Mosley wie seine Gattin Lady Cynthia Curzo" Mosley, die Tochter des berühmten stock« konservativen Staatsmannes, wie schließlich auch der junge Sohn Stanley Baldwin^ des Konservativenführers Olivier — sie alle fühlten sich enttäuscht und so haben sie be« schlossen, sich selbständig zu machen und eia6 eigene Partei zu gründen. Dabei haben F sich in einer nicht gerade fruchtbaren We>!6 ein Beispiel am italienischen Faschist und am deutschen Nationalsozialismus nommen. Die soziale Basis der Neuen Pa? tei bleibt jedoch sehr eng. Sie kann sich der auf die Arbeiterschaft noch auf die Ä^« stokratie, noch auf das Bürgertunt stützt Sie rechnet nur mit den Elementen, ^ zwischen diesen drei großen Gruppierung^ schwanken, und die Zahl solcher kann ’f alt-demokratischen England nicht groß Deshalb ist das höchste, was die Neue erreichen kann, die Schwächung der ArbA' terpartei und als Folgeerscheinung eiÜ{ Stärkung der Konservativen. Das hat st bei der ersten besten Gelegenheit, näml^ bei den Nachwahlen in dem Bezirk AfFc auch erreicht. Ob dies jedoch eine dankba Rolle für eine Partei der großen und ne»6 Zukunft ist, darüber wird sich Sir Osw§ Mosley den Kopf zerbrechen haben Verschiebung des , magnetischen Der bekannte englische Gelehrte Sir las M a w s o n, der zur Zeit an einer N „ polexpedition beteiligt ist, richtete an as -vtawk^ behauptet nämlich, daß der niagn^,^ seiner französischen Freunde ein klingendes Schreiben. Sir Douglas Nordpol sich in der nordwestlichen ^tCtztte. um etwa 150 Kilometer verschoben 9 Die zahlreichen atmosphärischen ®t‘,rlgllr0« die in den letzten Monaten überall tfl Jsie' pa verspürt wurden, seien auf diese ^ bung des magnetichen Pols zurückznl Das unbeständige Wetter und das 9 ^ sei« ungewöhnliche Klima des Vorfrühu ^,her« en die Folge dieser magnetischen * , war in einem kleinen Teelokal auf einer Untergrundbahnstation in London als Kellnerin angestellt. Bor etwa zwei Monaten erhielt sie die Mitteilung, daß ihr Mann den Na men Langford geerbt und zum Lord ernannt worden sei. Infolgedessen sollte auch Mrs. Rowley in den Stand einer Lady erhoben werden. Diese Mitteilung brachte neues Leben in eine alte Tragödie und endete damit, daß die Polizei sich in die Angelegenheit einmischte. Vor einigen Tagen erschien ein Detektiv in dem kleinen Lokal, in dem Mrs. Rowley tätig war und ersuchte sie, dem Scotland-Mrd einen Besuch abzustatten. »Es handelt sich," sagte der Detektiv, „Um ih ken Mann. Bringen Sie, bitte, alle Briefe und Dokumente mit, die sich auf ihren Mann beziehen. Vergessen Sie auch nicht den Trau schein." Auf der Polizei erklärte die Dame, mit Mr. Rowley vor neun Jahren getraut worden zu sein. Nach einem Jahr ehelichen Glücks verließ Mr. Rowley plötzlich seine Heimat und zog in die weite Welt. Die er stcn Monate erhielt die verlassene Frau zahlreiche Briefe von ihrem Mann. Aber all-mäblich hörten die Briefsendungen auf. Wäh cend der letzten sieben Jahre hörte Frau Rowley nichts mehr von ihm. Eines Tage erfuhr sie aus den Londoner Zeitungen, daß Lord Langford, ein hochgestellter adeliger Verwandter ihres Mannes, gestorben sei, und daß der Lordtitel, der Sitz im Oberhaus und das Vermögen des verstorbenen Lords uns ihren vermißten Gatten nun übergehen sollten. Die arme und bescheidene Kellnerin sollte über Nacht zum Mitgliede der feinsten Kreise der englischen Hocharistokratie werben. Die Teestube auf der Untergrundbahn-station wurde am Tage darauf von Pressevertretern bestürmt. Unzählige Fragen würben an die Kellnerin gerichtet. Sie mußte ihr ganzes Leben erzählen. Die Frage, ob und wann ihr Mann zurückkehren beabsichtige, onnte sie aber nicht beantworten. Eines Tabes kam ein Herr ins Lokal und zeigte Mrs. 'towley eine australische Zeitung, in der ein Interview mit ihrem Mann veröffentlicht i Der neue Lord Langford erklärte, er erspüre keine Lust, nach England zurückzu-. yren. Er hätte sich zum zweiten Male ver-waLet untl möchte seine neue Frau nicht „ "affen. Eben dieses Interview des Lord dieses Interview des Lord Mh v mit dem australischen Zeitungskor-l, ondenten veranlaßte die Kriminalpolizei, Angelegenheit auf den Grund zu lini m.1" neugebackene Lord wird verdacht 9 Bigamist zu sein. Kino Q^^’Donfttto: Auf allgemeines Verlan-^iöntfnLr- .foIoffnIc Lustspielschlager „Die BorfnrL, tt noch heute, Montag, zur der tpprtr119. ^bracht. — Dienstag kommt tonfZn!etÜim:tc Masta Burtan -Groß-Un' und seine Schwester". »$n§i0£S°”tino: Montag zum letzten Mal 100%ion e,tUcb* Ab Dienstag der große schon" nnd Sprechfilm „Zwei Men- mU Gu,tav Fröhlich. Lokale C Montag, den 4. Mai Das Ende eines Ausfluges Der herrliche gestrige Sonntag lockte jung und alt in die freie Natur. Ein anregender Betrieb herrschte insbesondere in der Kärntner Reichsstraße, über die ganze Reihen von Fahrzeugen hin und her schoßen. Unter den Sonntagsausflüglern befand sich auch der 29jährige, in der Restauration „Jadranska klet" beschäftigte Kellner Marko S a m a-l u k, der mit einem Freunde einen Motorradausflug gegen Kärnten unternahm. Der gute Freund besorgte bald das Motorrad und beide begaben sich vergnügt auf die Fahrt. Das Unglück wollte es aber, daß die beiden auf der Rückkehr in einer Kurve knapp vor Kamnica von einem schweren Unglück ereilt wurden. Samaluk, der am Soziussitz Platz genommen hatte, geriet in der genannten Stelle so knapp mit dem rech ten Fuß an das Hinterrad des Fahrzeuges, daß die Speichen plötzlich den Fuß erfaßten. Im nächsten Augenblick verlor der Lenker auch schon die Gewalt über das Motorrad, worauf beide in voller Fahrt zum Sturz kamen. Samaluk geriet hiebei neuerdings in das rasende Rad, sodaß er eine schwere Verletzung an der rechten Fußsohle daoon-trug. Außer schweren Schnittwunden wurde ihm die große Zehe fast vollkommen abgetrennt. Der Lenker des Fahrzeuges, der hiebei ohne Schaden davonkam, brachte den Schwerverletzten umgchends in die Rettungs station, wo ihm ein Notverband angelegt wurde, worauf er ins Krankenhaus überführt wurde. (Sine Kindesmörderin vor dem Nichier Vor den Schranken des hiesigen Gerichtshofes hatte sich heute vormittags die Köchin Franziska P. wegen K i n d e s m o r d e S zu verantworten. Die Angeklagte, die erst im 24. Lebensjahr steht, war in letzter Zeit bei einem hiesigen Kaufmann als Köchin beschäftigt. Bevor sie noch in den Dienst trat, machte sie in Vuzenica die Bekanntschaft eines jungen Mannes, mit dem sie bald ein intimes Verhältnis einging, das allerdings nicht ohne Folgen blieb. Die Angeklagte übersiedelte daraufhin nach Maribor, wo sie, wie erwähnt, einen sehr guten Posten fand. Die Hausleute waren sich bald über den Zustand der Köchin im Klaren und erwiesen ich auch erbötig, die eventuellen Entbindungskosten zu tragen, doch stellte die Angeklagte jede Schwangerschaft energisch in Abrede. In der Nacht auf den 6. Dezember v. I. wurde die Angeklagte plötzlich von heftigen Geburtswehen befallen, worauf sie bald ein kräftiges Kind gebar. In der großen Verzweiflung, in welcher sie sich nun befand, erwürgte sie das Kind und legte es in eine Kartonschachtel, um es einige Tage darauf am steilen Drauufer unter der unteren Rus-ka cesta zu verbergen. Von vorübergehenden Leuten wurde jedoch die Leiche bald entdeckt. Die daraufhin eingeleiteten Erhebungen brachten bald die Täterin ans Tageslicht. Die Angeklagte bestritt in der Unter« uchung jede Schuld und beteuerte, daß das Kind bereits tot auf die Welt gekommen sei. Die Sachverständigen widerlegten jedoch die Angaben der Angeklagten. Bei- der heutigen Hauptverhandlung vordem Einzelrichter LGR. L e n a r t wurde die Angeklagte, die übrigens zur Verhandlung nicht erschienen war, zu einem Jahr Arrestes verurteilt. m. Der Freispruch im Mariborer Kommu-nisten-Prozetz endgültig bestätigt. Wie noch erinnerlich, wurde vor nicht allzu langer Zeit vor dem hiesigen Kreisgericht ein Prozeß gegen die Eisenbahnbediensteten Andreas Canzef, Josef Zupanc, Johann We-niönik, Anton Leks, Heinrich Vajngerl und Philipp Rebernik sowie gegen den Friseur-Nikolaus Novakoviä ein Prozeß geführt, da ihnen auf Grund einer Anzeige eines gewissen Johann Peönik kommunistische Umtriebe zur Last gelegt wurden. Das Gericht schenkte damals den Beschuldigungen keinen Glauben und befreite die Angeklagten von jeder Schuld und Strafe. Dieser Tage erhielt der Verteidiger Dr. R e i s m a n aus Zagreb die Mitteilung, daß die Septemviraltasel der damals von der Staatsanwaltschaft geforderten Revision nicht stattgegeben und Den Freispruch bestätigt habe. Montag Dienstag Vollständig neues Programm! VELIKA KAVARNA m. Vermählungen. Gestern wurde in der Wallfahrtskirche zu Maria Trost bei Graz der Sohn des hiesigen Weingroßhändlers Herrn H a u s m a n i n g e r, Herr Viktor Hausmaninger mit Frl. Lea Bernhard, einer Tochter des hiesigen Großkaufmannes Herrn Gustav B e r n-h a r d, getraut. — Am Samstag fand in der Franziskanerkirche in Maribor die Hochzeit des Leutnants Herrn Stako C v i r n, eines Sohnes unseres ehemaligen Stadtkommandanten Herrn Oberstleutnant Cvirn, mit Frl. Justine Krause statt. Den neu- vermählten Paaren unsere herjlichsten Glück wünsche! m. Verstorbene. In der Vorwoche sind in Maribor gestorben: Therese Zdolsck, 73 Jahre alt; Anton EilenZek, 80 I.; Therese Skupiö, 67 I.; Franz Härtner, 76 I.; Eduard Hein, 82 I.; Bartholomäus Kolar, 66 I. und Maximilian Miksch, 62 Jahre alt. m. Volksuniversität. Heute, Montag, um 20 Uhr spricht Herr Professor B o g o v i c über seine Reise durch das Mittelmeer. Ter Chor des hiesigen Realgymnasiums wird hiebei mehrere passende Lieder zum besten geben. m. Die pädagogische Zentrale in Maribor hält am 10. Mai um halb 10 Uhr vormittags im Zeichensaale der hiesigen Bürgerschule ihre ordentliche Jahreshauptversammlung ab. Im Rahmen der üblichen Tagesordnung werden die Richtlinien für das nächste Geschäftsjahr einer näheren Erörterung unterzogen werden. m. Der Geschichtsforschungsverein in Maribor veranstaltet am Sonntag, den 10. Mai einen gemeinsamen Ausflug nach Ptuj, wo den Ansflüglern Professor .Herr Ladnis-lav M l a k a r die römischen Denkmäler erklären wird. Die Abfahrt von Maribor erfolgt um halb 12 Uhr vom Hauptbahnhof. Zwecks Besorgung der Plätze auf der Eisenbahn werden alle Interessenten ersucht, ihre Teilnahme der Direktion der Studienbibliothek bekanntzugeben. Angesichts der fachmän nischen Leitung bietet sich den Ausflüglern die günstige Gelegenheit, das römische Peto-vio gründlich kennen zu lernen, worauf die Freunde der heimischen Geschichte besonders aufmerksam gemacht werden. m. Ein Sokolverein Maribor 3 wurde gestern gegründet. Der neue Verein wird ferne Tätigkeit auf das Territorium der Umgebungsgemeinden Kröevina und Kosaki beschränken. m. Schwerer Unfall einer Radfahrerin. Auf der Reichsstraße in Kosaki wurde gestern abends von einem hiesigen Mietautobesitzer eine jüngere Frau angetrosfen, die schwerverletzt um Hilfe bat. Die Verletzte — handelte sich um die Privatbeamtin Ilse N o-v a k — unternahm einen Fahrradausflug und war aus noch unbekanntem Grunde zu Boden gestürzt. Der Kraftwagensahrer nahm sich ihrer sofort an und brachte sic auf die hiesige Unfallstation, wo ihr die erste Hilfe geleistet wurde. m. Folgenschwerer Sturz. Der Privatbeamte Franz K r a m b e r g e r stürzte gestern in der Smetanova ulica so unglücklich vom Rade, daß er beim Sturze einen Bruch des rechten Schlüsselbeines erlitt. Die Rettungsabteilung überführte ihn ins Krankenhaus. m. Seidenschmuggel. Die Grenzpolizei nahm am Hauptbahnhofe zwei österreichische Eisenbahner fest, die beschuldigt werden, verschiedene Seidenwaren im Tender der Lokomotive nach Jugoslawien geschmuggelt zu haben. m. Karambol. Der Schuhmachergehilst Anton K u h a r wurde gestern abends in der Frankopanova ulica gerade im Augenblick, als er vom Rad stieg, von einem daherrasenden Radfahrer zu Boden gestoßen. Ku-har erlitt hiebei Verletzungen am Gesichte und obendrein wurde ihm ein Musikinstrument, welches er bei sich hatte, wollkommen zertrümmert. m. Roheitsakt. Unweit der „Drei Teiche" insultierten noch unbekannte Rohlinge den 18jährigen Maurergehilfen Anton K r i-s t o f und fügten ihm erhebliche Schnittwunden am Gesichte bei. KriLtof, der in der Dunkelheit die Angreifer nicht erkennen konnte, mußte sich ins Krankenhaus begeben. m. Frecher Fahrraddiebstahl. Dem Weber Viktor 2 agar kam aus dem Flur des Allgemeinen Krankenhauses ein fast vollkommen neues Fahrrad im Werte von 2500 Dinar abhanden. Es handelt sich um ein Styer-Waffenrad. in. Verhängnisvoller Sturz eines Kindes. Der einjährige Besitzerssohn Josef F r a n- FÜR DE FIRMUNG kaufen Sie billig und solid bei d BR. BIZJAK Maribor, Qosposka ul. 16 Besichtigen Sie meine Schaufenster' g e s aus Cirkovee stürzte im Schlaf so unglücklich vom Ofen, daß er beim Sturze einen Bruch des linken Oberschenkels erlitt m. Mutter und Kind verbrühen sich. Die Besitzerin Maria R a d o l i L in Prepole verbrühte sich mit siedender Suppe, wobei auch das in unmittelbarer Nähe des Herdes spielende zweijährige Söhnchen der Frau Verbrühungen erlitt. Beide mußten ins Ma-riborer Krankenhaus überführt werden. m. Wetterbericht vom 4. Mai 8 Uhr früh. Luftdruck: 735; Feuchtigkeitsmesser: — 16; Barometerstand: 739; Temperatur: + 23; Windrichtung: NW; Bewölkung: teilweise; Windrichtung: 0. * Remarque, „Der Weg zurück" ist soeben als zweiter Teil des KriegsbuchcS „Im Westen nichts Neues" in der Buchhandlung W. Heinz eingetroffen. 5481 * Der Fischereiverein in Maribor gibt den Besitzern von Fischerkarten, welche die Ba-nal-Gebühr (Taxe) noch nicht entrichtet haben, bekannt, sie mögen diese Gebühr für das Kalenderjahr 1931 bis 6. Mai l. I. bezahlen, da ansonsten die Fischerkarten verfallen. — Der Ausschuß. * „Rationelle Arbeit!" — ist die Parole des Tages. Auf allen Gebiete kann durch rationelles Arbeiten gespart werden! Auch im Haushalte! Zlatorog-Seifc hilft Ihnen dabei! Aus (Selje c. Fremdenverkehrsstatistik für April. Ver | gangenen Monat besuchten Celje 990 Fremde. Davon waren nach ihrer Staatszugehö-! rigkeit 725 Jugoslawen, 122 Oesterreicher, [ 46 Tschechoslowakei:, 37 Reichsdeutsche, 33 Italiener, 11 Ungaren, 7 Polen. 3 Russen, 3 Amerikaner, 2 Engländer und 1 Grieche. c. Verstorbene im April. Vergangenen Mo nat starben in Celje 26 Personen, hievon 221 im Allgemeinen Krankenhause. c. Florianifeier der Feuerwehr. Am Sonn tag feierten alle Feuerwehren aus Celje und der weiteren Umgebung den Tag ihres SchutzpatroncS, des heiligen Florian. Mit Musik und Fahnen marschierten sie durch die Stadt zur Pfarrkirche, wo um 8 Uhr eine feierliche Messe zelebriert wurde. c. Das gestrige Fußballwettspiel zwischen den Athletikern und dem S. K. „Olimp"-Gaberje, das zugunsten des Befchädigungs-fonds des Unterverbandes stattfand, war gut besucht und endete mit einem 7:1 (4:1)= Sieg der Athletiker. Die wenig geistreiche Geschichte vom Stall burschen und der Eßzeugputzerin, die in einem inszenierten Intermezzo zu „Aristokraten" erhoben werden, um dann gleich wieder im Stall und der Waschküche zu verschwinden, wurde mit sichtlichem Bemühen und teilweise (sinkendem Erfolg abgerollt. Paula U d o v i 5 rettete so ziemlich alles, was zu retten war, sowohl stimmlich als auch komisch-darstellerisch. Die Wassertrog szene hätte mit Einsatz von weniger H2D (Wasser) ebenso gelungen zu Ende gespielt werden können. Ihr brav zur Seite stand HarastoviL als Stalltrottel, eine Gestalt, die manchmal Lachsalven herausforderte. Die Komtesse Rola gab Elsa B a r-b i L mit sichtlicher Anmut, ohne stimmlich mehr herauszuholcn als vielleicht geboten wäre. Die Herren N a k r st, B l a z, G o-rinsek und T e r e i v spielten die vor-kommcnden Grafen karikiert-paralytisch, doch merkte man stellenweise vergebliche Ver suche, Komik aufzukämmen. Dsuka T r b u-h o v i 6 bewegte sich mit sicherer Eleganz. Stimmlich schwach. Vielleicht war es die spielleiterische Ueberlastung, Ivo sein Erfolg hauptsächlich liegt. Die übrigen Nebenrollen waren nicht in schlechten Händen. Es gab nach drittem Aktschluß Blumen und viel Applaus. Das Publikum amüsierte sich köstlich. Der Abend kam über das Amüsement wohl nicht hinaus. Kapellmeister Herzog hatte sich in die zarte Partitur mit Eifer hinein gearbeitet, ohne scheinbar von: Orchester rest los befriedigt worden zu sein. —ob. -s- Thomas Mann in Paris. Im Völker-bundsinstitut für geistige Zusammenarbeit in Paris wird Thomas M a n n am 7. d einen Vortrag über das Thema „ F r e i-h e i t u n d A d e l" (Goethe und Schiller, Tolstoi und Dostojewski) halten. Sheater und Kunst Nationaltheater in Maribor Repertoire Montag, 4. Mai: Geschlossen: Dienstag, 5. Mai, 20 Uhr: „Pusztakavalier" W. A. * Gtabttheater in pluj Montag, 4. Mai, 20 Uhr: „Zirkusprinzes- fin". Gastspiel des Mariborcr Theaters. ©slrmay: „Der Vufztakavalier (Zur gestrigen Erstausführung.) 1. Wer hat dich du lieber . . . Eine wenig lohnende Exkursion ins Reich des lieber-brettels. Gibt es — so irgendwie erhebt sich die Frage — noch ein zeitgemäßes Operetten repertoire? An diesem Versuch scheitert jegliche Hoffnung. Wir haben sie endlich satt bekommen. Die Puszta, ihre Librettisten und slowakische Anleihen nehmenden Komponisten. Paprika-Operetten mögen einmal „gezogen" haben. Das hat sich dann geändert. Eine doppelte Pleite: die 'der Sujets und die der musikalischen Stereotypie. Kalman der Letzte scheint so ziemlich alles erschöpft zu haben. Es ist langweilig geworden; in der ungarischen Tiefebene und ihrer Operette. 2. Man gab nicht „Paganini". Pflückte auch nicht das „Veilchen vom Montmartre". Verirrte sich nicht ins „Land des Lächelns". Mag sein, daß dies und das aus solchen und anderen Gründen nicht zur Aufführung kam. So griff man zweimal zu Szirmay. Und gestern war es ein Mißgriff. Sport Wertungsfastrt für Motorräder Ter Mariborcr Motoklub veranstalket am nächsten S o n n t a g, den 10. d. auf der 142 Kilometer langen Strecke Maribor — Slov. Bistrica — Konjice — Stranice — Vitanje — Straze — Slov. Gra dec — Dravograd — Muta — Marenbcrg — Martbor eine für alle Motorradfahrer-offene Wertungsfahrt „Rund um den Bachern". Die Konkurrenz wird in drei Klassen und zwar Beiwagenmaschinen unter und über 600 ccm sowie Solomaschinen durch* geführt. Die Maschinen haben mit Hupe, wirksamem Schalldämpfer, normalen Kotschützern, gebrauchsfähiger Lichtanlage und verläßlichen Bremsen versehen zu sein. Der Start wird um 9 Uhr vormittags am Trg svobo'de erfolgen, woselbst sich die Fahrzeuge zur nötigen Kontrolle eine Stunde vorher einzufinden haben. Das .Ziel befindet sich in der KoroZka cesta beim Kilometerstein Nr. 1. Zur Ueberprüfung d. Durchschnittszeit wird eine besondere Kontrolle aufgestellt werden, deren Standort geheim gehalten werden wird. Gewertet werden der Pünktliche und richtige Start, die Gleichmäßigkeit der Fahrt, die Behandlung des Fahrzeuges und die Fahrtdisziplin. Für die Gesamtstrecke, die in zwei Etappen eingeteilt ist, wird folgende Durchschnittsgeschwindigkeit vorgeschrieben: Beiwagenmaschinen bis 600 ccm, 30 bis 35, Beiwagenmaschinen über 600 ccm 35 bis 40, Solomaschinen bis 250 ccm 25 bis 30 bis OOOccm 30 bis 35 und über 600 ccm 35 bis 40 Stundenkilometer. Solo- und Beiwa gen Maschinen erhalten für Begleiter am So ziussttz 10 Gutpunkte. Nennungen sind mit tels der Mcldungsformulare und unter gleich zeitiger Uebermittlung des Nenngeldes an das Sekretariat des Mototlubs, Gosposka ulica 37, 1. Stock, bis zum 7. Mai 18 Uhr abends zu richten. Das Nenngeld stellt sich für Mitglieder auf 20 für Solo- und 25 fü Beiwagenmaschinen, während Nichtmitglie der 40 Dinar zu bezahlen haben. : S. K. Svoboda. Morgen, Dienstag, mit 8 Uhr abends findet im Klubheime eine außerordentliche Spielerversammlung statt, zu der alle Spieler erscheinen müssen. Auch werden die Ausschußmitglieder ersucht, dieser Versammlung beizuwohnen. Zu erscheinen haben ferner die Spieler Sinkoviö 1 und Le ben. Das Autogiro Flugzeug ^ * wmmmm mm. nennt der amerikanische Pilot Ray seine neueste Maschine, mit der er fast senkrecht im Garten des amerikanischen Präsidenten H o o v e r (rechts) in Washington gelandet ist. Für Start und Landung brauchte das Flugzeug nicht mehr als 50 Meter Raum. Radio Montag, 4. Mai. Ljubljana, 12.15 und 13 Uhr: Reprodu zierte Musik. — 17.30: Konzert. — 18.30: Italienisch. — 20: Konzert. _ Beograd, 20 30: Konzert. — 22.30: Abendmnsik. — Wien, 20.30: Hasses Oper „List über List." — 22: Konzert. — Mähr. Ostrau, 22.20 Jazz. — Brünn, 20.15: Orchesterkonzert. — Mühlacker, 20.15: Mozart-Abend. — 23 Tanzmusik. — Toulouse, 21.30: Opernfrag mente — 23.45: Nachtmusik. — Bukarest, 21: Schubert-Abend. — 22.15: Rumänische Musik. _ Rom, 20.40: Leichte Musik. ' -Prag, 20.45: Lieder und Arien. — 21: Kon Zert. — Mailand, 21: Bühnenaussührung - 22: Konzert. _ 23: Leichte Musik. -Budapest, 19.30: Orchesterkonzert — 22.30. Zigeunermusik. _ Warschau, 20.30: Mozarts Oper „Entführung aus dem Serail". — Bericht der Verkaufsstelle ANTON G0LE2, Maribor, Ale-ksandrova cesta 42. — Ziehung am 2. Mai 1931, den 6. Ziehungstag. (Irrtümer Vorbehalten.) Din 40.000.—: 90.729. Din 30.000.—: 81.406. Din 20.000.—: 12.717, 28.408, 63.701. Din 10.000.—: 50.599, 89.324. Din 4.000.—: 21.486, 35.230, 37.926, 49.055, 77.150. Din 2.000.—: 184, 512, 1824, 7567, 15.440, 22.080, 23.083, 23.349, 23.824, 25.687, 27.053, 31.932, 33.554, 33.890. 35.830, 37.377, 38.077, 38.248, 43.286, 45.941, 46.859, 47.298, 47.584, 49.622, 51.631, 52.571, 54.451, 56.636, 56.686, 57.519, 58.275, 61.186, 62.101, 62.941, 63.923, 65.769, 67.322, 71.702, 71.769, 73.811, 74.495, 75.000, 76.597, 77.052, 77.086, 79.107, 81.182, 82.368, 83.351, 83.707, 84.410, 85.173, 85.957, 86.645, 88.261, 90.894, 92.636, 93.066, 94.179, 97.949. Nächste Ziehung am 4. Mai 1931. 1764 gCatei, Hotelt. 5 Restaurationen! ■ Feinst linkisch gemahlenen » y Kalfcc bester Qualität, 1 kg ■ aa von Din52--aufiv.verschickt § n Z. ANDERLE g 5 Spez - Kaffee u,Tee-Geschäft 2 KB Maribor, Gosposka ulica 20 g g| Verlangen Sie bemusterte Offerte, jjj fBHUBUaHQBUHtf Wir fliehen allerorts tüchtige Herren als Hauptagenten. Keine Reif-tätig feit, kein Laden, sondern einfache Befolgung unserer Anleitun gen. Monatliche Einnahme min bestens 5000 Din. auch nebenberuflich. Interessenten, die die deutsche Sprache beherrschen, wollen ihre Adresse unter „(£. P. 1008" an Pnblieitas. D. D.. Zagreb, Iliea Rr. 9. 'enden. 5485 23.15: Leichte Musik. — Daoentry, 20.45: Bunter Abend. — 22.40: Konzert. — 24.15: Tanzmusik. Dienstag, den 5. Mai. Ljubljana, 1215 und 13 Uhr: Reproduzierte Musik. — 18: Konzert. — 19.30: Deutsch. — 20: Solistenabend. — 22: Leichte Musik. — Beograd, 20.30: Kammermusik. 23.50: Nachtmusik. — Wien, 20.10: Luftiger Abend. - 22 10: Abendmusik. _ Mühlacker, 20.30: Hörspiel. — Toulouse, 20.45: Konzert. — 23: Jazz. — 24.45: Militärmusik. — Bukarest, 21: Konzert. — 21.45: Liederabend. — 22.15: Konzert _ Rom, 20.40: Opernabend. — Prag, 19.30: Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla". — 22.40: Abendmusik. — Mailand, 21: Aus italienischen Opern. — 21.30: Symphoniekonzert. — 23: Leichte Musik. _ Budapest, 19.30: Verdis Oper „Traviata" Anschließend Zi« geunermnsik. — Warschau, 20.15: Konzert. — 23: Leichte Musik. — Daventry 20.45: Konzert. — 23.40: Tanzmusik. Der verkannte Morgan Bor der Pforte eines bescheidenen Hotels in dem armseligen polnischen Städtchen So« pyezyniez fuhr ein elegantes Auto vor. So« fort versammelte sich eine Menge neugieriger Menschen, die das Auto und seinen Jn-saßen mit größter Bewunderung ' und tiefstem Interesse betrachteten. Der Gast verließ den Wagen und betrat die kleine Hoteldiele. In die Fremdenliste trug er sich als Piermont Morgan, amerikanischer Staatsbürger, ein. Der Hotelier, der zu den intelligentesten Leuten des kleinen Nestes zählte, geriet, als er die Eintragung des Fremden erblickte, in höchste Erregung. In gebrochenem Deutsch, — es war die einzige Fremdsprache, deren er sich mit Mühe bedienen konnte, — sagte er zum amerikanischen Gast: „Sind Sie nicht der Sohn des Bankiers Morgan aus Newyork?" Der junge Herr ver stand schlecht, was der Gastwirt von ihm wollte und antwortete mit einer Schulterbewegung: „O yes, o yes." Darauf zog ei sich auf sein Zimmer zurück. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich in Kopyczyniez die Nach ficht, daß der Sohn des reichsten Mannes der Welt in eigener Person hier erschienen fei. Der Bürgermeister trommelte sofort eine Ratsversammlung zusammen. Es wurde beschlossen dem jungen Millionär einen feierlichen Empfang zu bereiten. Man ging dabei von der Vermutung aus, daß der vornehme Gast sich selbstverständlich auf großzügige Art revanchieren und der Stadtverwaltung eine nette Summe als Geschen> überreichen würde. Eine Stunde darauf erhielt der Gast in seinem Zimmer eine in feierlichen Redewendungen gehaltene Einladung, den Bürgermeister zu besuchen. Die ganze „Creme de la Creme" von Kopyczyniez war in den Abendstunden bei dem Bürgermeister versammelt. Als der junge Amerikaner den Raum betrat, verneigten sich alle Versammelten. Ter Bürgermeister hielt bei»' Essen eine Ansprache, in der er die große» Verdienste des Bankiers Morgan um" Amerika und die ganze Menschheit bis hoch '» den Himmel rühmte und seinem Sohne f»1 die große Ehre dankte, die er der Stadt Ko-vyezyniez mit seinem Besuch erwies. Ter Amerikaner merkte bald, daß ein Mißvcr-tändnis vorliegen müsse und erklärte: „3^ bin nicht der Sohn des Bankiers Morga» in Newyork, sondern des Dentisten Job» Morgan in Springfield." Die Stadväter gerieten in größte Verlegenheit. Mit eine»' gezwungenen Lächeln sagte er zum Fremden: „Sie sind doch aber zweifellos ein Verwandter vom Bankier Morgan?" wora»! der Amerikaner kurz und unbarmherzig die Antwort gab: „Ich kenne ihn nicht und ha»e ihn auch nie in meinem Leben gesehen." -1»1 nächsten Tage verließ der Amerikaner die Stadt Kopyczyniez, während der Bürgermeister und die Stadträte in größter Emp»' rung miteinander stritten, um die Bezahl»»-der bedeutenden Bankettkosten von sich »»§»' wälzen. HauswlrtsÄaftiiOkö Salat von Rotkohl oder Weißkohl- Man wählt dazu recht fein-gerippte id schneidet sie so fein wie möglich, »i‘1'g geschnittenen Kohl auf ein Holz.' klopft ihn mit einer Keule oder et Hammer recht mürbe, mischt ihn »If1 ^ Salz, wenig Zucker, reichlich 011 und den und mit und etwas Essig Dienstag, fett 5. Mai 1031. 5 WC33R:i35BHnaP? umm-iL- M'rUT-r. umnsxwsrjj-Ki ‘„MavtSorer Leitung" UJitmmcr 1!0. Wirtschaftliche Rundschau internationaler Eier- und Geflügelmarkt Im Laufe der vergangenen Berichtswoche sind die Geflügelzufuhren nach Italien bedeutend zurückgegangen, sodaß sich die Preise zu erholen beginnen. In Mailand wird lebendes Altgeflügel mit 7—7.25 Lire pro Paar und Junggeflügel mit 12—12.25 Lire pro Kilo, je nach Qualität und greifbarer Ware, bezahlt. In D e u t s ch l a n d hat sich die Lage nicht geändert und notiert Lebendgeflügel weiterhin 0.72—0.75 und geschlachtetes Geflügel 1.02—1.05 Mark pro Pfund. Die Zufuhren von Junggeflügel haben noch nicht eingesetzt. Aus den inländischen Märkten sind die Zufuhren sehr gering, weshalb die P.eise etwas angezogen haben. Altgeflügel >r ird je nach der Qualität mit 14—15 und Junggeflügel mit 18—19 Dinar per Kilo bezahlt. Gegenwärtig werden fast die gesamten Geflügelmengen nach Italien ausgeführt. Ausländische Käufer zeigen für frische Eier wenig Interesse, weshalb die Notierun gen eine flaue Tendenz aufweisen. Schweizerische und deutsche Interessenten bewilligen 105—110 Schweizerfranken und italieni sche 340—350 Lire pro Kiste franko Grenze des betreffenden Staates. Im I n l a n d gestalten sich die Zufuhren recht schleppend, weshalb Abschlüsse aus der Basis 60—65 Dinar pro 100 Stück, je nach Qualität, getätigt werden. Die jugosla-nische Ausfuhr bewegt sich gegenwärtig in der Hauptsache nach drei Richtungen, nach der Schweiz. Deutschland und Italien. Der Getreidemarkt Wenngleich die allgemeine Weltmarktlage in der Hauptfrucht Weizen als ungeklärt bezeichnet werden muß, so gibt es dermalen doch einige Faktoren, die einen günstigeren Ausblick auf eine wenn auch nur vorübergehende Besserung eröffnen. In den lieber« seeländern beginnt man sich endlich mit dem Gedanken einer mehr oder weniger erheblichen Verkleinerung der Weizenbaufläche zu befreunden, das Hauptübel der Agrarkrise ist in dem krassen Mißverhältnis zwischen Produktion und Verbrauch zu suchen. In Ka uada sind in der letzten Woche die sichtbaren Weizenbestände aus 6714 gegen73 Millionen Bushell in der Vorwoche und 95)4 Millionen Bushel zur gleichen Vorjahrszeit zurück gegangen, während sie in der Union mit augenblicklich 196.2 gegen 197.7 in der Vorwoche noch immer drückend groß sind. Die riesigen Lager müssen doch irgendwie geräumt werden, denn in mehreren Wochen nimmt die Winterweizenernte in den Vereinigten Staaten schon ihren Anfang. In Frankreich, Italien und Deutschland sind die Vorräte knapp geworden. Die genannten Länder haben denn auch in der letzten Zeit viel Ueberseeweizen gekauft. Das große Rätsel bleibt Rußland, dessen Stellung als Exporteur in der nächsten Saison noch ungeklärt ist. tung eines Fonds zur Versicherung der Exportkredite vor. dessen finanzielle Grundlage aus einem Kapital von 5 Mill. Tsche-chofronen bestehen soll. Ter Fonds darf keine größeren Verpflichtungen übernehmen als seinem Vermögen angemessen ist. Seine Haftung darf das Fünffache seines Vermögens nicht übersteigen. Der Exporteur ist mit 25 Prozent am Risiko beteiligt. Die Summe der Garantie wird 1500 Mill. nicht übersteigen dürfen. Der Entwurf bezieht sich auf alle Staaten, wobei jedoch die Frage Rußlands noch einer besonderen Klärung bedürfen wird. Tschechoslowakisches Gesetz über Exportförderung ; Im tschechoslowakischen Handelsministerium wurde der Entwurf eines Gesetzes ^Ur Förderung des Außenhandels cinge-vracht. Der neue Entwurf sieht die (Strich- X Aufhebung der Leder-Aussuhrtaxe in Rumänien. Agr. Bukarest. Das Finanzministerium verständigte die Zollämter daß beginnend mit dem 15. April d. I. ' e Ausfuhrtaxe auf Rindsleder und Schafsleder aufgehoben wurde. X Die Stabilisierung des Lei. A g r. B u- k a r e st. In der Öffentlichkeit tauchten Nach richten auf, nach welchen die Regierung neue Maßnahmen zur Stabilisierung des Lei durchführen wolle. Man glaubt, daß dies der Grundstein zur neuen Wirtschaftspolitik der neuen Regierung sein soll. X Führt England das Schutzzollregime ein? Vor einiger Zeit unternahm die englische Regierung bei einer Reihe von europäischen Staaten eine Demarche in Angelegenheit der Redaktion einiger Zollsätze auf englische Jnduftrieprodukte. Wie wir erfahren, hat die deutsche Regierung London bereits wissen lassen, wie sie sich offiziell zu diesem Fragebogen stellt. Deutschland ist bereit, der englischen Forderung zu entsprechen, wenn England den freien Handel sichert, d. h. frei en Zutritt ausländischer Waren und ferner wird verlangt, daß England eine Reihe von Zollmaßnahmen, die nach dem Kriege eingeführt wurden, z. B. den Zoll auf chemische Produkte, aufhebt. Der Landwirt l. Wie man die Strahlfäule beim Pferd behandelt. Zuerst sind die Hufe gut auszuputzen, die losen Teile werden entfernt, dann der Strahl mit Holzteer oder Kupfervitriol versehen. Der Huf muß trocken gehalten werden. Den Holzteer streicht man auf Wcrg-strähnchen auf, legt diese in die mittlere und seitliche Strahlfurche ein, gibt dann noch fe- ste Teerbauschen und dann ein Deckeleisen. Statt des Deckeleisens kann man zwei Weidenruten kreuz und quer geben. Ebenso wird das Kupfervitriol angewendet. Auch Alaun oder pulverisiertes hypermangansaures Kali kann so angewendet werden Als Schutz gegen Strahlfäule kommt vor allem eine geord nete Hufpflege in Betracht. Man hüte sich vor allzu häufigem Waschen des Hufes, gebe nur reine, trockene Streu, sorge für die rechtzeitige Entfernung der Jauche, da dieselbe infolge ihres Ammoniakgehaltes ätzend wirkt. Der Strahl soll womöglich wenig niedergeschnitten werden, die Pferde sollen sehr viel auf weichem Boden gehen (Acker). Zweckmäßig sind stollenlose Eisen. Der Unterschied zwischen einer bösen Strahlfäule und dem Beginn des Strahlkrebses ist nicht sehr merklich, und cs empfiehlt sich deshalb, schwere Fälle dem Tierarzt zu übergeben. bei Kranzablösen, Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antituberkulosenliga in Maribor! *sw»eosceoe®ea«ci»«aep'e3K8KTr’->.’ya® Nach fünf Jahnen wieder einmal fragt der sorgsame Herr Gemahl: > »Bleib mal ruhig auf dem Platz, 1 I wie steht es mit der Wäsche, Schaf - ?i »Alles in Ordnung/« Ilaiica sr.ru-h!, »denn neue brauch ich wirklich nlc’it'l Zlatorog schont sie noch viele Jahre* obwohl ich dabei noch Geld e^sna (Fortsetzung folgt.) L Harald Brmkovens blondes Modell 81 "man von Gert Rothberg. "frright by Martin Feucbtwanger, Halle a. d. Saale. 15. Fortsetzung. Bild! Wer sollte ihm zu seinem Bilk M°b«n stehen? Und er mußte dieses eine unerhörte Schaffensfreude Kraft war in ihm. bief0^!-6 er ,re*'en- Ein Zufall mußte ihm Urft *Arctu in den Weg führen, ein qlück-Zufall. Würde es sein? Berlin"^ Merlin! Das blonde Modell nicbH^-Jie kam nicht in Frage. Nein, sie Biibe§Ö1e ^sprach nicht dem Ideal seines Ein dickte Bernkoven vor sich hin. 'h Ausdruck kam nach und nach Gesicht. llünftinT^ "'sen. der Zufall wird mir DröuL pachte er. furzen Z Ringelte es. Er hörte einen ieine ft0ll/x 8ten Wortwechsel. Dann kam niemand bie er gebeten hatte, heute Klopfen .Onr vorzulassen, nach kurzem "'"nner. 3- Herr Professor! Herr Baron von Lohoff läßt sich nicht abweisen." Er zuckte zusammen. Schon wollte er ablehnenden Bescheid geben, da wurde hinter Frau Eisncr das Gesicht des alten Lohoff sichtbar. „„Verzeihen Sie, Harald, aber eine unaufschiebbare Angelegenheit." „Ich bitte recht sehr, ich stehe selbstverständ lich zur Verfügung", sagte Bernkoven höflich. die Ueberrumplung als Tatsache beiseite schiebend. Still ging Frau Eisner hinaus. „Bitte, nehmen Sie doch Platz, Herr Baron." Ter alte Herr sah ihn mit müden, eingesunkenen Augen an. „Vor kurzem war ich der Papa für Sie, lieber Harald. Ich sehe bis jetzt keine Ursache, daß wir uns plötzlich kalt und fremd gegenüberstehen müßten." Bernkoven lichtete sich auf. Jetzt wußte er, wie und woher der Angriff auf ihn erfolgen würde. Ich nahm an, daß die Baronesse Ihnen alles erzählt hat, nud ich wartete in all der Zeit auf die öffentliche Lösung der Verlobung", sagte er. Der alte Herr sah ihn an, nickte und sagte: „Es war Ihnen wirklich so bitterer Ernst, Harald? Und was ist eigentlich geschehen? Helge hat das Fest nicht besucht. Was hat sie sich sonst zuschulden kommen lassen?" „Nichts. Wir verstehen uns nur nicht. Daß Helge hinter meinem Rücken das Fest bei Raßmussen besuchen wollte, scheint Ihnen nicht wichtig genug zu sein, wahrscheinlich, weil doch Baron Theo es für gut befunden hatte, seine Schwester auf das Fest der Kokotten zu führen." „Theo ist ein leichtsinniger Mensch. Ich habe wirklich nicht gewußt, ob ich ihn ohrfeigen soll, oder was sonst am besten für ihn wäre. Er scheidet auch vorläufig hier aus, Harald. Es steht viel Ernsteres auf dem Spiel: Nachdem Helge an einem hitzigen Nervenfieber danieder lag, haben Sie nicht ein einziges Mal nach ihr gefragt. Und heute nacht hat sie Gift genommen, iveil sie um Sie sterben wollte, weil sie ohne Sie nicht leben will." Bernkovens Gesicht war fahl, förmlich versteinert. „Helga hat sterben wollen? Sie hat Gift . . . ?" Baron Lohoff nickte. „Ja! Werden Sie mit mir kommen, Harald? Es gilt ein Menschenleben. Helge wird es ja doch immer wieder tun, wenn Sie nicht^mitkommen. Sie sind ein Mann, sind der «tärkere. Vergessen Sie den dummen Streich mit Rasmussens Fest; Helge wird so etwas nie wieder tun; da hat sie viel zu viel gelitten um Sie." Schweigend stand Bernkoven. Irgendwo hörte er ein feines Klingen. Wie eine feine, goldene Kette. Und er fühlte, wie diese Kette sich um ihn schlang, unmerklich, sicher unbarmherzig. „Werden Sie mitkommen, Harald?" Fast demütig klang die Stimme des Barons, der früher nie verleugnet hatte, daß er die Wahl seiner Tochter nie begriff. Bernkoven riß sich zusammen. Ein kurzer Kampf, dann sagte er ruhig: »Ich wußte von Helges Erkrankung nichts, denn ich habe vollständig zurückgezogen gelebt. Wie geht es ihr?" „Schlecht. Man weiß nicht einmal, ob sie nach der heutigen Nacht mit dem Leben davonkommen wird. Die Stimme des alten Herrn klang in Schmerz förmlich tonlos. „Ich begleite Sie", sagte Bernkoven fest. „Ich danke Ihnen, Harald. Wir wollen gleich gehen. Mein Wagen wartet unten." Rasch warf Bernkoven den leichten Mantel über, Hut und Handschuhe behielt er in der Hand. Unterwegs ließ er noch einmal halten und kaufte im Blumengeschäft einen großen Strauß dunkler, langstieliger, duftender Rosen. Teilnahmslos starrte der Baron auf die Blumen. Man sah ihm die Angst an, die ihn folterte. Und da war in Bernkoven ein großes, echtes Mitleid mit dem alten Herrn. Und er dachte immer wieder: Um mich hat Helge sterben wollen? Kurz darauf standen die .Herren am Lager Helges. (Fortsetz. folgt.) L/assen Sie uns einen kostenfreien Probetransport für Sie mit einem CHEVKOLET-LASTWAGEN ausführen... Der tiefgelagerte Chassis erlaubt ein aüsserst rasches und bequemes Laden und Abladen der Waren können Ihre Einnahmen beträchtlich steigern und dies, ohne jeglichen Eingriff in Ihre Geschäfte. Wir sind gerne bereit Ihnen dasjenige Spezial-Modell des Chevrolet- Lastwagens zu bezeichnen, welches Ihre Transport-Unkosten auf ein Mindestmass reduziert. 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