MMfia pla6Nui v gotovMl M. iBlwflug Erscbeint wöclicntltch sechsmal (mit Aanihrae der t-tMcrlagc). Schrift-leitung, Verwaltiinfl und Buchdruckerei Tel. 25-G7, 25^ und 25^. Maribor, Ropalllka ulica 6. Manuskripte werden nieht retonrniert. Anfirtgen RQckporto bdleflen* Nr. 14» den tZ, Mai tffiB Inseraten- und AbonnemcatsT i m e s« weiß zu berichten, daß die jüngsten Besprechungen zwischen dem polnischen Außenminister Beck und den Gesandten Frankreichs. Englands und der Tsche choslowakei der tschechoslowakischen Frage gewidmet waren. Polen sei heute geneigt, seine schwebenden Fragen mit der Tschechoslowakei zu klären. Angeb- lich soll Frankreich Polen vor die Alternative gestellt haben: entweder freundschaftliche Regelung des polnisch-tschechoslowakischen Verhältnisses oder aber Kündigung des französisch-polnischcn Militärabkommens. Frankreich will dem Blatte zufolge zumindest so viel erreichen, daß sich Polen für den Fall eines deutsch-tschechoslowakischen Konfliktes zur Neutralität verpflichtet. I Das zweite Geleise auf der Strecke Zidani most—Zagreb. Zagreb, 12, Mai. Heuer wird mit der Legung des zweiten Geleises auf der Strecke Zidani most—Sevnica und Zagreb—ZapreSic begonnen werden. In diesem Zusammenhange wird auch der Bahnhof von Sevnica erweitert werden. Ifilt $)elium nicßt. au6ffll5ren Dr. Eckefer hofft noch immer, die Ausfuhrbewilligung zu erlangen. Washington, 12. Mai. Der Beschluß des amerikanischen Kabinetts, Heliumgas für die Ausfuhr aus den Vereinigten Staaten nicht freizugeben, hat in amerikanischen Militärkreisen große Überraschung ausgelöst, da man ein solches Verbot (angesichts der militärischen Un-verwendbarkelt von Luftschiffen im Kriegsfalle) nicht erwartet hatte. Dr. Eckener, der im Auftrage der Zeppelin-Reederei A. G, (Friedrichshafen) in Amerika weilt, um die Ausfuhrbewilligung durchzusetzen, erklärte Journalisten gegenüber, daß er dennoch hoffe, daß es sich nicht um ein definitives Nein handle. Hitlergru.'^ in der Armee nur für Hitler. Berlin, 12. Mai. Der Führer und Reichskanzler hat ein Dekret erlassen, wonach ihn alle Mitglieder der deutschen Wehrmacht, Luftwaffe und Flotte in Hin kunft — sei es in geschlossener Formation oder außer Dienst — ausschließlicb mit dem deutschen Gruß, d. i., mit erhobener Hand zu grüßen haben. Der militärische Gruß des Salutierens bleibt für alle Chargen und Ränge der Wehrmacht weiter in Giltigkeit, wenn sie sich gegen seitig grüßen. »örfe Z ii r i c h, 12. Mai. Devisen: Beograd 10, Paris 12.27, London 21.80, Newyork 438.00, Brüssel 73.75, Mailand 23.05, Ain sterdam 242.75, Berlin 175.95, Wien 51, Prag 15.25, Warschau 82.50, Bukarest 3.25. 3)0(1 3Belter Wettervorhersage für Freitag: Schönes Wetter, .weitere Erwärmung nachts sehr kühl, in höheren Lagen Nachtfrostgefahr. kei als auch Jugoslawien stellen zwei Völker vor, die in ihrer Jugend stehen: unverbraucht, wachstumsfähig und zukunftsträchtig in allen Enunzlationen ihres Lebens. Vor nicht ganz 30 Jahren wa ren die Türken noch Beherrscher serbischer Gebiete. Sie waren der »duSmanin« — der Erbfeind. Es gibt noch Kämpen, die als Freischärler in den Bergen südlich von Vranje um die Freiheit des Kreuzes gegen den Halbmond kämpften. Der Bal-kankrieg gab deni alltürkischen bzw. ottomanischen Reich den letzten Stoß. Die Jungtürkenbewegiing war später nur mehr die Liquidierung einer logischen geschichtlichen Entwicklung. Mit dem Verschwinden der Türkei vom größten Teil des Balkans verflüchtigte sich auch die Feindschaft zwischen Balkanslawen und Türken. Heute herrscht zwischen den einstigen »Erbfeinden« die beste Harmonie. Sowohl die einen wie die anderen freuen sich über die Erfüllung ihrer nationalen Aspirationen. Die Türkei hat sich geopolitisch auf ihre kleinasia-tisclio Mission beschränkt. Kemal Ata-türU will sein Volk zivilisatorisch an Europa angleichen, ein Werk, das noch Jahrzehnte der Arbeit beanspruchen wird Aber die bisherigen Erfolge müssen uns freuen, und zwar umso mehr, als dieser innere Aufbau, dieses Drängen in den Fortschritt, der sicherste Garant einer friedlichen Entwicklung ist. Das junge Jugoslawien und die junge Türkei sind fest entschlossen, in einem vortrefflich unterbauten Dnuerfrieden ihren .Aufbau zu vollenden. Von dieser Idee waren auch ilie lierylichen Trinksprüche getragen, die n'schclal Rajar und Dr. Stojadinovic in Rcograd gewechselt haben. »Mariborer Zeitung« Nummer lOf freitag, den T3. Mat r938. ^ I ©taot^ftreid) in ^Jraft lieti n^fdicitert Der Anschlag der Integralisten gegen Oe-tuHo Vargas. — Die Ruhe und Ordnung wieder hergestellt. Rio de J a n e i r 0, 12. Mai. In der Nitlers bom ftönlg In Ttoni vmm E'tm ^ie aiorterungen (er :iSoteii in öfT XfcOrd^fiotooM RF. P r a g, 12. Mai. Der Verständigungsausschuß der polnischen Minderheitspartei hat nunmehr seine Forderungen an die Prager Regierung ausgear-beiteL Wie der »D z i e n n i k P o 1 -s k i«, das einzige polnische Tagblatt in der Tschechoslowakei, meldet, verlangen die Polen die Wiedergutmachung aller ihnen durch Entnationalisierung zugefüg Unser Bild zeigt den Führer und Reichskanzler t>eim letzten Händedruck mit den' ' ten Unrechte und die WicderherRtellung Kaiser. Rechts der Duce. (Scherl-BIlderUicnöt-M.) Jdes nationalen Besitzstandes von 1918. einer besonderen Resolution registriert werden, deren Redaktion dem schwedischen Außenminister S a n d 1 e r anvertraut wurde. Genf, 12. Mai. Der ehemalige abessi-nlsche Herrscher Halle S e I a s s i ^ ist gestern plötzlich aus England abgereist, um in Genf seine Sache zu verteidigen. Aus diesem Grund wurde die Abessinien-Debatte, die bereits gestern hätte stattfinden sollen, vertagt. Der englische Außenminister Lord H a I i f a x stimmte dieser Vertagung unter dem Vorbehalt tM* daß die abessinische Frage noch heute von der Tagesordnung verschwindet. Der Negus wird heute als Vertreter seines nicht mehr bestehenden Staates gegen die formelle Liquidierung durch den Völkerbund protestieren, dem Abessinien formell noch immer angehört. Der Negus wird die Entsendung einer Völkerbundkommission nach Aethiopien zur Prüfung der Lage vorschlagen und die Forderung aufstellen, daß die Frage der Mitgliedschaft Abessiniens dem Haager Schiedsgerichtshof unterbreitet werde. Nach der Erklärung des Negus werden die Vertreter Englands, Frankreichs, Belgiens, Rumäniens, Polens und der Kleinen Entente die bereits vollzogene und noch geplante Anerkennung des Italienischen Imperiums begründen. Der Präsident des Völkerbundrates Munters wird nach einer Darstellung eine besondere Resolution ankündigen, auf Grund deren jedem Mitgliedstaat das Recht zuerkannt wird ,sich für oder gegen die vollzogene Tatsache in Abessinien zu erklären. Genf, 12. Mai. Den gestrigen Nachmittag füllte die Erörterung des Spart i e n-Problems aus. Nach einer Rede des rotspanischen Delegierten D e I V a y o, der die Aufrollung des Spanien-Problems forderte, erklärte Lord Halifax, daß England seine Spanienpolitik nicht zu ändern gedenke. Der franzö^'- ' c Außenminister B o n n e t sprach das schmerzliche Mitgefühl Frankreichs für die bedrohte spanische Demokratie aus, schloß sich aber dann dem Standpunkt Englands an. L i t w i n 0 w versuchte ebenso wie Del Vayo den Völkerbundrat als Propagandatribüne für Sowjetrußlands Europa-Politik zu benützen. Außerdem fordern die Polen die kulturpolitische und wirtschaftliche Autonomie» ;Co& eintfl OTtonitur« Sremska Mitrovica, 12. Mai. In der hiesigen Bierbrauerei '-/er gestern frühmorgens der Monteur Anton Hein-reich mit einer Reparatur beschäftigt. Plötzlir'^ erfaßte der große Transmission^-riemen den Rock des Mannes, der im nächsten Moment mit aller Wucht einige Male gegen den Plafond cschleudert wurde, so daß er mit zerschmettertem S"^?idel und Gliedern tot liegen blieb. Der erst 33jährige Mann hinterläßt die Witwe und zwei Kinder. Estland anerkennt das italienische Imperium. RF. R 0 m, 12. Mai. Der hiesige cstlän dische Gesandte hat in einem Schreiben, das an den König von Italien und Kaiser von Aethiopien gerichtet ist, der italienischen Regierung den Amtsantritt des neuen Präsidenten der Republik Estland mitgeteilt. Francos neaer Erfolg. RF S a 1 a m a n c a, 12. Mai. Wie der nationalspanische Heeresbericht meldet, haben die nationalspanischen Truppen Im Laufe der letzten 24 Stunden wieder einige Ortschaften In der Provinz Castel-Ion eingenommen. Die territorialen Gewinne in den Provinzen Castellon und Teruel beziffern sich auf 600 Quadratkilometer. Qöring kommt nach Oeeterrddi. RF Wien, 12. Mai. Oeneralfeldmar-schall G ö r i n g kommt in seiner Eigenschaft als Beauftragter für die DurchfOh rung des Vierjahresplanes heute nach Oesterreich, um die bereits angekündigten großen öffentlichen Arbeiten einzulei ten. Er wird morgen den ersten Spatenstich für die Errichtung der Hermann Göring-Eisenwerke in Linz vornehmen. Am gleichen Tage erfolgt durch Oöring auch der Spatenstich zu dem Bau des großen Tauern-Kraftwerkes. Die Reichsregierung hat hierdurch die Verwirklichung des Vierjahresplanes restlos auch auf Deutschösterrek;h bezw, die Ostmark ausgedehnt. Amerikas Ftotteoaufriithtiig. RF, W a s h i n g t o n, 12. Mal. Die zusätzliche amerikanische Flottenvorlage, die Rüstungskfedite im Betrage von 1.2 Milliarden Dollar vorsieht, ist im Repräsentantenhaus angenommen worden. Die Vereinigten Staaten werden 46 Kriegs schiffe, 26 Handelsschiffe und einen Luftkreuzer auf Kiel legen. Außerdem sollen noch tausend Flugzeuge gebaut werden. Kalinin über den sowJetnisalMh-tKheclio 9k>wakiBchen Pikt M 0 s k a u, 12. Mai. Der Vorsitzende des Obersten Rates der Sowjetunion K a-I i n i n empfing Sonntag nachmittag die ausländischen Arbeiterdelegationen, die zur Feier des 1. Mai nach Moskau gekommen waren. Nach den Begrüßungskundgebungen beantwortete Kalinin verschiedene Fragen, darunter eine Frage des tschechoslowakischen Gewerkschafts funktionärs S k a u n i c, der die Frage stellte, ob Kalinin als Oberhaupt der Sowjetunion die Anfrage beantworten könne, ob die Sowjetunion der Tschecho Slowakei zu Hilfe kommen werde, wenn die Republik unverschuldet angegriffen wird und ihr Frankreich Hilfe leistet. Kalinin antwortete im folgenden Sinne; >Dlc Sowjetunion hat die mit anderen Staaten abgeschlossenen Verträge stets in allen Konsequenzen erfüllt, sie wird dies auch in dem gegebenen Falle tun und, wenn es notwendig ist, alle ihre Ver pflichtungen gegenüber der Tschechoslowakei und Frankreich bis zum letzten Buchstaben erfüllen.« Den treulosen Verführer getötet. Vom Kreisgericht in Podgorica wurde die Hirtin Milica M a n d i 6 zu zehn Jah ren Zuchthaus verurteilt, weil sie am 1. Dezember den Landwirt Vojislav B r a -joviö auf der Weide durch einen Re-volverschuß niedergestreckt und ihm dann mit einem Stein den Schädel eingeschlagen hatte. Brajoviö hatte die Hirtin unter der Zusage der Ehe verführt, sie aber im Stich gelassen, als sie sich Mutter fühlte. FrtHag, den 13. Mai 1938. :>Mariborer Zeltung« Nummer 108. 3n Jltarftjam 1^7 Cote BWe DER OROSSTEN BERGWERKS KATASTROPHEN ENGLANDS. — KEINE HOFFNUNG, NOCH 45 EINOBSC HLOSSENE ARBEITER ZU RETTEN. London, 12. Mai. Nach den aus Markham vorliegenden Nachrichten sind bis jetzt 72 Bergarbeiter, die in dem Ex-plosionsstoHen eingeschlossen waren, als Leichen geborgen worden. 46 Leute muß ten ins Kranlcenhaus gebracht werden. 45 Bergarbeiter sind noch eingeschlossen und besteht so gut wie keine Hoffnung sie lebend ans Tageslicht bringen zu kön nen. London, 12. Mai. Seit gestern mittag gaben die eingeschlossenen Bergar-beiter — deren 45 an der Zahl — kein Lebenszeichen mehr von sich, obwohl die Telephonleitung noch funktionierte. Die nachmittags in den mit Rauch und Kohlenstaub gefüllten Stollen eindringenden Rettungsmannschaften konnten nur mehr feststellen, daß auch die übrigen vermißten 45 Leute den Tod gefunden haben. Die Zahl der Toten erhöht sich demnach auf 117. London, 12. Mai. In Duckmanton bezw. Markham herrscht tiefe Trauer. Es gibt fast kein Haus, von dem nicht die schwarze Fahne wehen würde. Viele ins Krankenhaus eingebrachte Verletzte ringen mit dem Tode. Von den Leichtverletzten haben viele infolge des plötzlichen Schreckens die Sprache verloren. Die Explosion ist nach Berichten der Au genzeugen furchtbar gewesen. Viele Tote waren derart verstümmelt, daß sie von den Angehörigen nur mit Mühe bestimmt werden konnten. ber Siebe" Die Film-Blondinen Hollywoods mtiMen sich umfirben. Ein Hollywooder »Schminkkönig« veröffentlicht soeben einen Zahlenbericht über den Geschmackswandel im USA-Fllm-Dorado. Der Bericht ist ein kleiner statistischer Grabgesang auf das blonde Zeitalter Hollywoods. Wenn es wahr ist, daß die Männer Blondinen bevorzugen, so spielt der Geschmack der Männer anscheinend in Hollywood und darüber hinaus in den Vereinigten Staaten Iceine solch entscheidende Rolle mehr. Oder sollte der Geschmack Jung-Amerikas sich tatsächlich seit jener Zeit grundlegend geändert haben, da Anita Leos ihr berühmtes Buch veröffentlichte, das die Blondinen auf den Tron hob und das sogenannte blonde Zeitalter Holywoods dem Zenith zuführte?! Wie man das Phänomen, daß die Blondinen im USA-Füm-Dorado ausgespielt haben, auch erklären mag, ob durch Geschmackswandel der Männer Produzenten auf den Männergschmack, eines steht fest: eine neue Haarfarbe ist in Hollywood in Anmarsch. Ja, sie hat die Haare der Filmstars und die Farb-fläschchen der kalifornischen Friseure bereits erobert. Fuchsrot ist Triumpf! Der Hollywooder »König des Schminkens« und maßgebliche Sachkenner in allen USA-Modefragen belegt diese Tatsache mit statistischer Genauigkeit. Er hat persönlich und durch seine Agenten, dank der guten Beziehungen zu den Pilniproduzenten und Regisseuren, die Haarfarben der weiblichen Filmstars in Hollywood seit 1934 sorgfältig beobachtet und geprüft. Seine Ergebnisse sind also beweiskräftig. Er unterscheidet vier Kategorien, erstens die Blonden, worunter sowohl die Platinblonden, die Hell-wie die Dunkelblonden rangieren, zweitens die Braunen, drittens die Fuchsroten und viertens die Kastanienbraunen. 1934 gab es nach Factors Statistik unter den Schönheiten der Filmstadt 159gBlon-de, 12Vo Fuchsrote, 51% Kastanienbraune und 22% Braune. 1934 konnte also als das Jahr der Kastanienfarbe gelten. 1035 stiegen Blond und Fuchsrot im Ansehen. Es gab 20«/o Blonde, 27% Fuchsrote, M^/o Braune und nur noch 39% Ka-stanienfarbenc. .Auch 1036 regierte noch die Kastanienfarbe mit 39®/o. Blond rangierte mit 28% vor Fuchsrot mit 27"/'n, Die Braunen lagen völlig im Hintertreffen mit 6%. . 1937 kam die große Wendung. Blond fiel auf 17% zurück: die Fuchsroten stiegen auf 35" o, die Kastanienfarbenen auf 41 die Braunen auf 7"/o. Jnd in diesem Jahr haben die i-'uchsroten end-Riiltif* die Spitze errungen. 44% Fuchs-i'otc ri;cj(cn nur 11" n Blonde. Der Sieg ist ' -Tf-r (Ho Kns<,iiiieniarbe bat s ich mit 30°.o geschlagen bekennen müssen. Der Stati'l ker untersucht auch die Ursachen für den V'.-nde! der Haarfarbe. Er schiebt dem Tode Jean Har-lows, der benihnil-^n Platinblonden, einen Teil 7U. Abe:' (Icr Tod Har- beschleunigte nur eine bereits im Werden begriffene Entwicklung. Hatte die Marlow doch schon in ihrem letzten Lebensjahr begonnen, ihr Platinblond rUmlhlich mit Brünett vertauschen. Der wichtigste Grund für den Abstieg der Blonden und den Aufstieg der Fuchsroten ist danach, allerdings nicht ein Gc-schmackswandel. Er rührt von der photographischen Technik her. Es heißt, daß ein rötlicher Reflex im Haar viel zu besseren Porträts beiträgt. In der Tat fin det man selten ein wahrhaft braunes Braun, das sich besser photographiert als ein rötlich durchsetztes Braun. Nur noch wenige beliebte Stars von Hollywood tragen Blond, unter anderen Carole Lombard, Sonja Henie oder Mae West. Die Liste der Fuchsroten aber zieren Namen wie Myrna Loy, Joan Crawford, Bar bara Stanwyck, Merle Oberon, Katherine B A BAYER E R l^sorat «eolstr1«r'tFraiiz-Joscf«-Bitterwassers oin wichtiges .Mittel. Reg. S. br. 15.485'35. Die Grippe wütet in Dalmatien. .s i b c n i k, 12. .Mai. In ^iihenik werden in der ielzien .^cit immer mehr Grippc-fällc verzeichnet. Gestern ist bereits der vierte, an Grippe erkrankte St.'idtbcwoh-ner gestorben. Tragischer Tod ehies Großmühlen-besitzers. S 0 m 1) 0 1, 12. .Mai. Am 7. il. M. hatte der Großmühlenbesitzer Georg Velkcr bei Sombor einen schweren Autounfall. Seinen Wagen lenkte ein .Mechaniker namens Josef RadicS der beim Überholen eines Radfahrers die Herrschaft über den Wagen verlor. Velker und sein Arbeiter Stefan Lakatos, der mitfuhr, wurden aus dem Wagen geschleudert. Velker erlitt so schwere Innenverletzungi' dnß .r balil nach der Einbringung ins Spital verschied, l.akatns schwebt noch zwischen Leben und Tod. Radic, der IccMien Führerschein besaß, wurde verhaftet. Tod des ersten kroatischen Venerologen. Zagreb, 12. Mai. Gestern früh ist der langjährige Primarius der venerologisch-dermatoiogischen .Abteilung des Stiftungs-spitales r)r. Janko Ritter von Thiery im .Mter von 64 Jahren gestorben. Der \'err:torbene war eine der markantesten Gestalten unter den .Ärzten in Kroatien. Pr. Ritter von Thiery, der seine Studien bei Dr. Khrlich in Berlin mid Frankfurt (Fortsetzung Seite 4.) ^»Mariborer Zeitung« Nummer 106. Freitag, den 13. Ma» 1938. JbiS jsiul 3eugen öer ^ergangenDeit RÖMISCHER MÜNZFUND IN SV. MARJETA BEI PTUJ. Vor Kurzem fand ein Bauer auf seinem Acker in üorisnica bei Sv. Marjeta bei Ptuj eine sehr gut erhaltene Goldmünze OOS römischen Kaisers Honorius. Es ist das nicht der erste Fall, daß man in dieser Gegend auf römische Altertümer stieß, sondern man fand schon öfters auf den benachbarten Feldern römische Alauerreste, Brandgriiber und Münzen, Bei Zamosani an der Fcsnica kann man sogar die Ueberreste eines größeren rö-niisciien Baukomplexes erkennen. Man will sogar hier die Ruinen eines römischen Lagers gefunden haben und der Museumverein in Ptuj grub daselbst um Jjc Jahrhundertwende, leider haben sich hievon keinerlei Aufzeichnungen erhalten. Man stieß öfters bei Feldarbeiten ;iuf Ziegelreste, keramische Bruchstücke, Oellämpchen und andere Kleinfunde. Als man vor einigen Jahren die Pesnica re-.culierte, entdeckte man im Bache nach den Aussagen der Bauern Pilotenreste einer römischen Brücke, denn hier führte die römische Straße nach Poetovio.. Den -chönston (Irabfund entdeckte man vor nictit so langer Zeit in Tprmin. Er >tamnit aus der Eisenzeit und besteht lAis mehreren zusammengebogenen eisernen Schwertern, Lanzenspitzen, einigen >chöncn Eisenfibein und anderen Klein-fiinden. wciche sich heute in der Sammlung des Herrn M i k 1 in Sv. Marjeta be-ii:iden. Auf unserem Solidus erkennen wir auf Avers die nach rechts gewendete Hüsto des römischen Kaisers Honorius. Er hat den Purpur um die Schulter ge- worfen, auf dem Kopfe trägt er das kaiserliche Diadem. Rund herum lesen wir; D. N. HONORIVS P. F. AVG. Der Revers zeigt uns den nach rechts gewendeten Kaiser, wie er mit dem linken Fuße auf einem vor ihm kauernden Gefangenen steht. In der Rechten hält Honorius eine 3)oniirr4tao, fttn 12. Oltoi von Slovenska Bistrica um 10 Minuten früher ab, sonst um 6.30 Uhr. Nach Sv, Martin verkehrt der Wagen Dic:istag, Mittwoch und Samstag. Für die Sonn- und Feiertage gilt der übliche Fahrplan, weshalb an diesen Tagen die Werktagsfahrten unterbleiben. Die übrigen unwesentlichen Aenderun-gen sind aus der Taschenfahrordnung »Avtobus« ersichtlich, die in der Verkehrs kanzlei am Hauptplatz zum Preise von 1.50 Dinar erhältlich ist und die die 3n der Mntituberkulosenwoche gedenket der ^ermsten der Mrmen 1 Fahne, in der Linken aber eine Kugel, auf welcher die siegreiche Viktoria da-hinschreitet. Zu beiden Seiten die Worte VICTORIA AVGGG und die Buchstaben S N, darunter aber das Zeichen der Prägestätte COMOB. Honorius war einer der letzten römischen Kaiser, welcher den raschen Verfall des einst so mächtigen Reiches in seiner ganzen Tragik miterlebte. Er wur de als zweiter Sohn des Kaisers Theodo-sius im Jahre 384 n. Chr. in Konstantinopel geboren und starb an der Wassersucht im Jahre 423 zu Ravenna. Unter seiner Regierung verheerten die Goten unter Alarich das sonnige Italien und plünderten Rom gänzlich aus. Während sich das oströmische Reich noch fernerhin gegen die Anstürme der Barbaren hielt, führte das »unbesiegbare und ewige Rom« bis zum Jahre 476 nur mehr ein klägliches Dasein bis es in den Stürmen der Völkerwanderung gängzlich unterging. A. S. S>er 6onimerfalftr4)Iaii im 6tä5tif(lben i^utobuo-berfelDr Mit der Einführung der Somnierfahr-rdnung auf den Eisenbahnen muß auch der Fahrplin im Städtischen Autobusverkehr irit Sonr.tag, den 15. d. einer teilweisen Aon-c-un? unterzogen werden. Im nachf'"';2cnJc". 5ei auf die wichtigsten Aenrirrurcro:' - -herigen Winterfahrordnung hincrev. Linie 1 i Hi-'*.''"annriot — König-Pe-ter-Ka>erne»: De-* '/trkehr wird morgens line halbe Stur::-? und wird der rr-;-.e bahnhof un 6.15 U; verkehren die be Stunde länger ur.c Wagen vom HaupiD'.atz ■-hi- aufgenommen V.''.;cn vom Haupt-■ fertigt. Abends 1 ""j-'fil!? eine hal-der letzte dti Bahn :hr- hof um 20.52 L'hr ah. Die ubriqen F weiten sind unverändert. Linie 3 (i^ 0 b r e z 1 e): .Mritag« lahri der Wagen vom Hauptplatz um 12.15 Ibisher um 12.10) und abends u.-n 17.10 (17.40) Uhr ab und dann ut. 1h.10, der letzte Wagen um 19.22 Uhr ab. Linie 4 (Tezno): An Sams!a;;;en s'.-V. ie an Sonn- und Feiertagen fährt c-ir. Wagen auch um 8.37 Uhr ab. Am Aben:' wird der letzte Wagen vom Hauptplatz iun 10.52 Uhr abgefertigt. Bis zum Ga^t-iiause Pulko verkehrt der Autobus öfter* nl«: nach der Wintcrfahrordnung. Nach der Mariborer Insel wird der Verkehr mit der Eröffnung des Inselbades, (!. h. am 15. d., aufgenommen. Bis 15. Juri fährt der Wagen ab 9 Uhr vom Hauptplatz jede Stunde, der letzte Wagen um !0 Uhr. Die Abzweigung oberhalb der ''i?el verläßt der Wagen 20 Minuten nach "der vollen Stunde. Vom 15. Juni bis 15. August werden die Fahrten bereits um ' crvollständigt halte, war der erste Vc-erologe in Zagreb und Kroatien über-haupt, der die Methode Dr. Ehrlich (Ha-!a-Ehrlich) in der Syphilistherapie ein-•librtc. Er war ein edler Mensch, der den '«Mttellosen vielfach umsonst ärztliche Hilfe zuteil ^^'crdcn ließ, und ein wahrer Vater der Armen. 8 Uhr aufgenommen und um 20 Uhr beschlossen. Bei ungünstiger Witterung verkehrt der Wagen nicht. Sind genug Fahrgäste vorhanden, werden auch außerhalb der Fahrordnung Wagen in Verkehr gebracht. Der Fahrpreis beträgt 3 Dinar samt dem Preis für das Betreten der Insel. Die Rückfahrkarte samt der Inselkarte stellt sich auf 4.50 Dinar. Die Fahrt von der Insel zur Stadt kostet 3 Dinar. Nach Meljc wird mit 15. d. die Linie eingestellt, da die Frequenz zu gering ist. Nach dem Bachem, bis 7ur Abzweigung unterhalb der Mariborska koCa, fährt der Wagen regelmäßig jeden Sonn-und Feiertag vom Hauptplatz um 6.30 und 17.30 und vom Bachern um 8 und um 19 Uhr ab. Der Fahrpreis in einer Richtung beträgt 18, Rückfahrkarte 31 Dinar. Sobald die Straße bis zum Ledinek-Säge-werk (sanfter Anstieg zur Mariborska kocasf fertiggestellt sein wird, wird der Wagen dorthin verkehren, weshalb sich der Fahrpreis um 2 Dinar erhöhen wird. Nach Sv. Peter fährt der Wagen täglich vom Hauptplatz um 6 und 11.30 Uhr ab, wogegen die Abendfahrt an Werktagen wegen ungenügender Frequenz mit 15. d. eingestellt wird. An Sonn- und Feiertagen verkehrt außerdem der Wagen um 18 und von dort um 18.30 Uhr. .■\uf der Linie Maribor—Pesnica—St. Ilj —Staatsgrenze wird Sonntag der täglich^: Verkehr wieder aufgenommen. Der V'. ageii verläßt den Hauptplatz um 10.45, trifft an der Staatsgrenze um 11.30 Uhr ein und verläßt diese um 11.45, Ankunft am Hauptplatz um 12..30 Uhr. Der Fahr-preH beträgt bis zur Staatsgrenze 8 und der Preis für die 3 Tage giltige Rückfahr karte 14 Dinar. Der Wagen hat in St. Ilj täglichen Anschluß von und nach Graz, Für den Dienst nach Radvanje—Pekre werden mehr Wagen in Verkehr gebracht weshalb zu gewissen Zeiten die Fahrord-nung etwas abgeändert wird. Auf der Linie nach Pekre—Ruäe verkehrt der Wagen nur A-^ittworh u. Samstag, falls diese Tage nicht mit einem Feiertag zusammenfallen, und zwar vom Hauptplatz um 10 und von Ru^^e um 10.45 l'hr. Nach Ce^je fahrt der Morguiautobus Fahrordnung aller Autobusunternehmungen in der weiteren Umgebung von Maribor enthält. 3or6-ftaratoant tommt noit 9Rorf6or! Wie wir erfahren, ist eine Ford-Kara-wane unterwegs durch Mitteleuropa und wird sich auch auf der Tour unterwegs einige Tage in Maribor aufhalten. Besonderes Interesse wird es bei den Autokennern erregen, da nicht nur die neuesten Modelle zu sehen sein werden, sondern auch ein Auto aus dem Jahre 1904 gezeigt wird. Dies ist ein Beweis der soliden und zu verlässigen Bauweise der Fordwerke, daß ein 35 Jahre alter Wagen die ganze Tour gleich den anderen mitmacht. Zugleich sieht man an den neuen Modellen den überwältigenden Fortschritt, den der Automobilbau in diesem einem Menschenalter gemacht hat, ohne jedoch von der großen Grundidee des genialen Autopioniers Ford abzuweichen, d. h. für das Minimum an Geld das Maximum an Leistung, Zuverlässigkeit und Bequemlichkeit zu erwerben. m. Todesfille. Gestorben sind die Bahnbedienstetenswitwe Agnes G u s e I im Alter von 79 Jahren, die Fabriksange-stellte Marie Standecker im Alter von 25 Jahren, die Hausgehilfin Gisela Stumpf im Alter von 19 Jahren, die Eisenbahnerswitwe Marie D a r i s im Alter von 72 Jahren und der Auszügler Josef M a z i r im Alter von 92 Jahren. Friede ihrer Asche! m. Doppelhochzeit in SveÜina. Im Hause des angesehenen Reaütätenbesit-zers Kren in Svcäina fand am Sonntag eine Doppelhochzeit statt. Frl. Therese Kren wurde mit dem Direktor der landwirtschaftlichen Kontrollstelle in Maribor Ing. Paul Fe r Iin c getraut, während ihre Schwester Frl. Josefine Kren mit dem Kaufmann Friedrich K e r t aus Crna den Bund fürs Leben schloß. Beiden Paaren unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Grundsteinfegang für das neue Priesterseminar. Sonntag, dci 22. d. wird die feierliche Grundsteinlegung für das neue große Priesterseminar, das unweit der nach Kamnica führenden Kastanien-allee unterhalb des Kalvarienberges errichtet wird, vorgenommen werden. Um 10 Uhr wird neben dem künftigen Bau, dessen Grundmauern bereits stehen, Fürstbischof Dr. T o m a z i r eine Messe lesen, worauf die Gründungsurkunden eingemauert werden, m. Prominenter Gast. In Maribor traf der hervorragende englische Balkankenner, Publizist und Schriftsteller sowie Professor an der Universität Oxford Co-vett Fileding Eduardis ein und gedenkt sich hier und in der Umgebung einige Tage aufzuhalten. Der Gelehrte bereiste wiederholt die Balkanhalbinsel und gab vor einigen Jahren ein erschöpfendes Werk über Jugoslawien heraus. Jetzt bereist er wieder unseren Staat, um das Material für sein neues Werk über Kroatien und Slowenien zu 'sammeln. Der Professor, der die serbokroatische Spra- che beherrscht, lernt jetzt Slov. cnisch, »tv in das Wesen des slowenisrhen Vo erschüttete. m. Verpachtung des Bahn*iofsbuffets in Dravograd. Die Staatsbahndirektion 'n Ljubljana verpachtet mit 1. Juli d, J. auf unbestimmte Zeit das Bahnhofbuffet II. Klasse in Dravograd-Meza im Sinne des diesbezüglichen Reglements. Das benötigte Betriebskapital beträgt 6000 Dinar. Die Gesuche sind bis r'nschl. 10. Juni der Rahndirektlon einzusenden. Genauere Auskünfte über die Bedingungen und die I I \ Höhe der Kaution erteilen die Bahndirektion in Ljubijana, Zimmer 59 bzw. 54, sowie der Stationsvorstand in Dravograd-JVIeia. m. In Pragersko ist im hohen Alter von 86 Jahren der Besitzer Anton H o C e v a r gestorben. Der Verstorbene, der nach Maribor überführt wurde, war der Vater der Gattin des Bahnhofrestaurateurs Majcen, Frau Majcen. Friede ihrer Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! in. Das Rote Kreuz In Radvanje teilt mit, daß seine ailjährliciie Wohltätigkelts-tomboia heuer am 3. Juli in Radvanje stattfinden wird. Die P. T. Vereine werden ersucht, an diesem Tage von etwaigen anderen Veranstaltungen Abstand zu nehmen. m. Ausbau des Kurortes RogaSka Sla-tina. Die Banatsverwaltung in Ljubijana Ir^gt sich mit der Absicht, bei der staatlichen i-Iypothekarbank eine Anleihe im Betrage von 10 Millionen Dinar aufzuneh men, um damit die Anlagen des Kurortes Rogaäka Slatina zu vergrößern und auszubauen. m. Scotland Yard interessiert sich für Edgar iClaus. Die Affäre des »Konsul« Klaus beschäftigt noch immer die internationalen Polizeistellen. Dieser Tage langte ein umfangreiches Schreiben des Scotland Yard aus London ein, in dem verschiedene Informationen über Edgar Klaus angefordert werden. Die Mariborer Polizei hat den Akt zur Banatsverwaltung in Ljubijana weitergeleitet. m. 9 Sträflinge bedingt entlassen. Aus der hiesigen Männerstrafanstalt wurden iieute vormittags neun Sträflinge bedingt entlassen. Sämtliche wurden daktyloskopiert und dann in die einzelnen Heimats-gemeinden abgeschoben. iii. Flucht aus dem Elternhaus. Der I4jährigc Gärtnerssohn Adolf Repina, der erst vor kurzem mit" seinen Eltern aus Deutschland nach Jugoslawien gekommen war, verschwand dieser Tage spurlos. Zweckdienliche Angaben ül>er seinen Aufenthalt mögen der Polizei mit geteilt werden. m. Die erste IMariazeller-Fahrt des »Piitnik« findet am 28. und ?n. Mai mit dem blauen Luxus-Expreß statt. Fahrpreis 200 Dinar. Näheres im »Putnik«-! Reisebüro. ni. Die Banatsaogestellten und -ruhe-Ständler werden am Sonntag, den 15. d. um halb 10 Uhr in der Gambrinushalle die Jahrestagung ihres hiesigen Unterausschusses abhalten. m. Spende. Für den armen Invaliden spendete »Ungenannt« 20 und 50 Dinar. Herzlichen Dank! m. Für den Ausflug nach Klagenfurt und zum Wörthersee, den das Reisebüro »Putnik« am Sonntag, den 15, d. unternimmt, werden Anmeldungen nurmehr bis Freitag, den 13. d. mittags entgegengenommen. Fahrpreis samt '\ittagessen in Klagenfurt 150 Dinar. Kommt mit in den sonnigen Frühling! tn. Bitte an mildttätige Herzen! Ein mit telloser und lungenkranker Kriegsinvalide, der für fünf kleine Kinder zu sorgen hat, wendet sich an gute Menschen mit der innigen Bitte um Gewährung von kleineren Spenden, die auch die Schriftleitung des Blattes übernimmt. m, Kuhdieb aufgegriffen. In nächster Nähe von Ruse wurde gestern ein gewis ser Alois B o r s i ö aufgegriffen, der eine Kuh verdächtigen Ursprungs zur Drau f;ihre trieb. Nach länpereni Leugnen gestand der Mann, die Kuh aus dem Stall des Besitzers Kasnar B o h a k in Ko?tan icvica bei Slov. Bistrica gestohlen zu haben. um sie nach Hciitschland zu schnuiR ppln. ni. Fi^r den Besuch des Eucharistischen Konf^resses, der m der Zeit vom 25. bis 'i9. Mai in Budapest stattfindet, hat das ungarische Verkehrsministeriuni in der Zeit vom 17. Mai bis 30. Auftust eine 50^'ifTc FalirnrciserrifiRigung gcwührt, (Ii«' überdies auch für zwei Ausflüge aus Hjjtlnpest bewilligt wird. Auch auf den iij'V'islawischen Staafsbahnen genießen die Teilnehmer dos Tiucharistischen Kon-in der Zeit vom 24. Mai bis 14. Iiili eine 50-pm7entipc FahrpreiserniäRi-giing. Ferner wurde das ungarische Visum ^o&nif-QI&enö örr i^n&etöafaöemifrr VERTfilUAiG DER SCHÜLERPREISE FÜR DIE BESTEN ARBEITEN AUS DEM HANDELSPACH ihre diesjährige Akademie veranstalteten die Schüler der Mariborer Handelsakademie gestern im hiesigen Theater im Rahmen eines dem Gedenken an den 180, Geburtstag des slowenischen Dichterfürsten Valentin Vodnik gewidmeten Abends. Diese Kulturveranstaltung unserer Handelsakademiker, die bereits Tradition geworden ist, erfreute sich eines zufriedenstellenden Besuches, vornehmlich seitens unserer Wirtschaftskreise, die die Bestrebungen der künftigen Kauf leute zu schätzen wissen. Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag des Schülers Karl L u t a r, der über die Bedeutung Vod-niks für das Kulturleben der Slowenen sprach. Der gemischte Chor brachte sodann unter der Leitung des Professors M i r k mehrere Lieder zum Vortrag, wor auf einige Schülerinnen der Anstalt unter der Leitung der Mitschülerin Ludmilla Z i m i ein folkloristisches Ballett zur Aufführung brachten. Den ersten Teil des Abends beschloß der von den Schülern zur Aufführung gebraclrtc Einakter »Schnupfen« von Nuiic; die Mitwirkenden wurden ftir ihre braven Leistungen stürmisch akklamiert. Es folgte die Verteilung der für die besten Arbeiten aus dem Handelsfach ausgesetzten Preise. Der Direktor der Handelsakademie Prof. M o d i c sprach über die Vorzüge der seiner Leitung anvertrauten Schüler, die er im besten Licht leuchten ließ u. den Vertretern des Kauf-leutestandes für die zur Verfügung gestellten Preise seinen herzlichsten Dank aussprach, wie auch dem Prof. M i r k, dem das Hauptverdienst am Gelingen des Abends gebührt. Am Preisausschreiben nahmen 34 Schii 1er und Schülerinnen teil. Den ersten von der Kauflewtevereinigung ausgesetzten Preis gewann die Schülerin des dritten Jahrganges Elfriede K o i a r, den zweiten Preis (Großkaufmann Pin t e r) Tat Jana F a n i n g e r (3. Jahrgang) und den dritten Preis Vlado V a 1 c n c a k (3. Jahrgang). Im Namen der Schüler dankte Viktor D a s k a den Vertretern der Handelskreise, dem Direktor und dem Lehrkörper für das stets an den Tag gelegte Entgegenkommen, worauf die Herren C v i r n, Cafetier S c r c c, Kaufmann J a n c i c und Abgeordneter Dr. J a n c i £ einige aufmunternde Worte an die Jugend richteten. auf 2.50 Pengö herabgesetzt, das nachträglich in Budapest ausgestellt wird. Die um 100 Dinar in allen Geschäftsstellen des »Putnik« erhältliche eucharistischc Legitimation berechtigt überdies noch zu verschiedenen anderen Ermäßigungen. m. Mesaerduell zweier Verliebter. In ämartno am Bachern kam es zwischen dem 33jährigcn Heinrich K a p u n und dem 2djährigen Martin T o p o 1 i c wegen einer Eifersuchtsszene zu einer blutigen Abrechnung, wobei sich beide rück sichtslos mit ihren Messern bearbeiteten. Beide trugen hiebei Stichwunden an der Brust und beiden Armen davon. m. Wetterbericht vom 12. Mai, 8 Uhr: Temperatur 4-10, Barometerstand 740, Windrichtung O—W, Niederschlag 0. * Lebefisgefährlich kann die Grippe sein, sehr unangenehm der Schnupfen. Härte Dich mit Dampfbädern im städtischen Bad ab. 4464 Ceüe c. Heute letzter Tag. Heute, Donners tag, werden die Presseausstellung im Sitzungssaal der Stadtsparkasse und die Ausstellung bildender Künste im Kleinen Saal des Hotels »Union« geschlossen. Wer noch nicht darinnen war, namentlich in der Gemälde- und Plastikschau, deren Besuch wir nochmals sehr empfeh len, hat also bis um 19 Uhr noch reichlich Gelegenheit. Wie wir hören, hat die Stadtgemeinde fünf Kunstgegenstände der Gemälde- und Plastikschau im Werte von 10.000 Dinar angekauft. c. Berufsjubilftum. Dieser Tage beging Fräulein Franziska VoSnjak aus Celje das Jubiläumsfest ihrer 35jShrigen Tätigkeit als Lehrerin in Ponikva. Mit 18 Jahren war sie nach Ponikva gekommen, wo sie nach 25jähriger Lehrtätigkeit zur Ehrenbürr:erin der Gemeinde ernannt wurde, eine Auszeichnung, wie sie nur wenigen Frauen zuteil wird. Ferner wurde sie für ihre Verdienste mit dem Orden des heiligen Sava ausgezeichnet. c. Gründungsversammlung. Dieser Tage fand hier die Gründungsversammlung einer Ortsgruppe Celje der Jugosla-wisch-bulgarischen Liga statt, die sehr fTut besucht war. Der Skupschtina-Abge-ordnete Herr Johann Prekorsek begrüßte die Erschienenen und legte in einer län geren Ansprache dar, daß das Slowenen-tum seine Freiheit nur in einem großen und starken Jugoslawien haben kann, in einem Groß-Südslawien, das mit dem sla wischen Bulgarien in Freundschaft verbunden ist. Die Wahl des Ligarates hatte folgendes Ergebnis: Vorsitzender Ab- geordneter Johann Prekorsek; Stellvertreter Prof Slavko Bolhar; Schriftführer Redakteur Rado Pecnik; Schatzmeister Direktor Albin MarCiö; Klubräte: Fedor Kosutnik, Dr. Drago Hoöevar, Prof. Kon rad Fink, Direktor Karl Sancin, Franz Saksida, Dr. Ernst Kalan, Josef Tonia-zii, Prof. Hans Mlinar, Josef Segula, Direktor Franz Mravljak, fng. Bosko Mar-janoviC, Franz Voglar, Prof. Janko Oro-zen, Slavko Kukovec, Peter Franca, Drago Justin, Dr. Josef Bavdek, Franz Ce-pin, Dr. Juro HraSovec, Dierktor Josef Smertnik, Dr. Dragotin Vreto und Dok tor Franz Kloar. c. Bergsteigertagung in Celje. Rudolf Haas, der im vergangenen Sommer 60 Jahre alt geworden ist, sagt in der Mitte seines neuesten Werkes »Der Bergadler«: »Bergsteigen ist Sichbescheiden in den Grenzen seiner Kraft, ist Gang des Licht hungrigen und Schönheitsdurstigen zum großmütigen Freund, ist Suchen nach den lautersten Quellen des Lebens, ist Sehnsucht, Himmelsnähe, Zwiesprache mit Gott«. Welch schönes Tun doch das Bei^gsteigen ist! Der Slowenische Alpenverein aber ist der Bahnbrecher, Wegweiser und größte Förderer nicht nur der bergsteigerischen, sondern auch der wirt schaftlichen Erschließung unserer heimischen Alpen. Er zählt über SOOO Mitglieder. Kommenden Sonntag, den 15. d. M. hält er in den Mauern unserer Stadt ein crroßes Treffen ab. Ueber 120 Vertreter verschiedener Orts^runpen werden sich um hnlb 9 Uhr früh im »Nirodni donv^ zur Beratung einfinden, die ührirjens all-i?emeln und frei zucrrlnr^lich ist. Am N-^cb mittarr findet ein rremeinsamer Ausflug 7Ur »r<^"'?ka ko^iT statt. c. Kino Metropol. Heute, Donnerstag, der »Schwanentod« mit Mia Corak. Musik von Chopin-Gounod. REPERTOIRE. Donnerstag, 12. Mai um 20 Uhr: »Dali- bor«. Ab. A. Freitag, 13. Mai: GeschkMseo. Samstag, 14. Mai um 20 Uhr: »Zwei Dutzend rote Rosen«. Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal. Sonntag, 15. Mai um 15 Uhr: »Wem gehört das Anwesen?« Gastspiel der Dilettantengruppe aus Cirkovce. — Um 20 Uhr: »Troubadour«. Gastspiel Marion V I a h o V i c. Ab. B. Zum letztcii Mal! ^olf^unlüerfität Freitag, 13. Mai: Dr. Davorin C i j a n (Maribor) spricht über die Einwirkung der Kampfgase auf den menschlichen Organismus. Burg-Tonldno. Nur noch Donnerstag der Prachtfilm »Ernte« mit Paula Wessi.--ly und Attila Hörbiger. — Freitag die Premiere des großartigen amerikanischen Meisterwerkes »San Francisco« in deutscher Fassung mit Jeanette Macdonald und Clark Gable in den Hauptrollen. Eine buntbewegte Handlung aus dem fernen Westen Amerikas. Der Lebens- und Leidensweg einer jungen hoffnungsfrohen Künstlerin, die schließlich doch das l.e-bensglück findet. Eine wundervollr Gestaltung der schönen Jeanette Macdn-nald, die diesmal auch ihre wundervolle Stimme zur vollen Entfaltung bringt. — Clark Gable ist wie immer ein Herzensbrecher für alle Frauen. — In Vorbereitung der berühmte Anzengruber-Rompn »Der Pfarrer von Kirchfeld«. Union-Tonkino. Heute, Donnerstag, zum letzten Mal der kolossale Lieder- und Arienfilm ',>Mctropoiitan<; niit Lawren^-e Tibbett. Freitag Erstaufführung des Grnß-lustspieles »Der mutige P"äutigaiiH mit Heinz Rühmann, Hans AAoser. Gusti Huber und Theo von Lingcn in den Hauptrollen. SkudUdte II. Klasse der 36. Runde (10. und 11. d.) Din 300.000: 8357-1 Din lOO.oAO: 80151 Din 80.000: 856(vi Dia 50.000 : 42464 Din 30.000: 82984 Din 25.000 : 84755 Din 10.000: 21673 24787 31763 48465 76278 Din 6000: 19701 2022S 37897 41496 46565 62179 62273 81136 90805 99M5 Din 300«: 1127 2.301 2l,%5 38938 43679 45403 49302 52263 57594 61154 fi6t)77 ()7062 70579 70723 73514 74903 76592 77411 7S7'S8 92714 Din lOOÖ: 1129 5794 10374 llOM 11.571 15295 17761 19582 38211 42943 49014 50245 51292 M794 56115 57554 57724 59533 61815 69896 70647 74iXXi 75135 76946 S0493 98714 99249. (Ohne Gcuiihr). Bevollmächtigte Hauptkollektur der KlJi'senlotterlc f^ankseschäft f^EZJAK. Marlbor. Qosposka 2S. Vom 17. bis 13. Mai versehen die c h ren-,Apotheke (Mag. Pharm. Ma-ver) in der Gosposka ul, 12, Tel. 28-12, und die S c h u t z c n g e I - A p o t h e-k e (Mag. Pharm. Vaupot) in der \Wk-sandrova c. 33, Tel. 22-13, den Nachtdienst. Freitag, 13. Mai. Ljubijana, 11 Schulfunk. 12 Schallpl. Frauenfunk. 18.40 Französisch. 1<» Nachr., Nationalvortrag. 20 Bunter .Nbentl. — Beog(^ad, 17.30 Schallpl. 18.20 Lieder. 10 Nachr., Nationalvortrag. 20 Violinkonzert (aus Zagreb). — Prag, 16.10 Konzert. 18 Leichte Musik. 19.40 Kammermusik. 20, 'i 20-Jahr-Feier des Nationaltheaters. — Budapest, 17.30 Zigeunerniusik. 18.10 Tar musik. 19.30 Oper. — Beromünster, 18.35 Kammermusik. 19,15 Vortrag. 20.10 >Bru-der Straubinger«, Operette. — Paris, 18.30 Lieder. 20.30 SiJifoniekonzert, — Straßburg, 18.30 Lieder. 19.30 Konzert. 20 vDer Kaufmann von Venedigc, Oper von Hahn. — London, 19.30 Bunte Stunde. 21 .Mte Schlager. — Rom, 19.30 Konzert. 21 vFra-squita«, Operette von Lehar. — Mailand, 19.30 Konzert. 2l Lustspiel. — Deutsch-jlandsender, 18.25 Lieder. 19.10 Lustspiel. I20 Kammermusik. — Berlin, 18 Konzerl. 19.10 Schallpl. 20 Konzert. — Breslau, IS Konzert. 19.10 Lustspiel. 20 Blasmusik. --iLeipzicr, 18.20 Tanzmusik. 19.10 Blaskon-! zert. 20 Bunter Abend. — München, 17.10 Konzert. 10.10 jngendlieder. 21 Funtei Abend. — Wien, 12 Konzert. 15.15 I Tonfilmen. 10 Konzert. 18 Jugend singl. ' 19.10 Lieder zur Laute. 20 Hörspiel, i - ! b. Der neue »NS-Funk« behandelt den Freundschaftsbesuch Hitlers in Italien. r>er vNS-Funk<' bringt ungekürzte ; Progranun aller Sender, bietet ferner für I jeden Sender eine besondere Beilage, die .-^uf dio wichtigsten Sendungen des in 'Frage kommenden Senders hinweist. >Mariborer Zeitung« Nummer 108. 6 Frelfag, 'den 13. Mal 1938. Am toi 28irtf(j^aftH(De ^nnäDerung im S)onaurauin FREIGABE DES INTERNATIONALEN HANDELS — EINIOUNG EUROPAS AUF WIRTSCHAFTLICHEM OEBICT Iii tiner Kundgebung der tscliechoslo-sidvakisclien Sektion des Europäischen ^\'irtsc!iafts- und Zollvereines in Prag inclt Minister a. D. Dr. V. Schuster dieser Tage eine vielbeachtete Rede, in (icr er die zehnjährigen Bestrebungen lim eine irtschaftliche Annäherung der rtaa'icn Europas, und im besonderen die Wirtöchaftsverhältnisse im Donaurauni aulzeißtc. An Hand der Resolutionen des Iii. Kongresses der Europäischen Wirt-;>chaftsvercinigung, der vor Jahresfrist stattfand, behandelte Redner das Fortschreiten der wirtschaftlichen Annähe-riin.r; im 1) o n a u r a u ni und konfron-tiortc dpnii die bisherigen Bestrebungen • dfn li'.'uugcn, geänderten wirtschaftlichen Situationen in Mitteleuropa. Der Einfluß Dcut'^chlands auf die Frage der ii'iticicuropäischen wirtschaftlichen Zu-•-ninienarbcii wurde bereits im Hodza-! 'Ogranim anerkannt, welches die Beteiligung nicht ausschloß. Der Hod2a-Plan iiat auch heute nicht an Bedeutung vrrloren. Meute zeigt sich besonders (Iriitlirh, wie voraussehend die Bestre-hnn.n:cn um eine mitteleuropäische Wirt- 36rfen6fri(l^tr Zagreb, 11. d. S t a a t s w c r t e: 2'/i% Kricgsscliaden -180—482.50, 4% Agrar 60 ö3, 4'yr Nordagrar 6|—0, G'/s Begluk !>2.50—04, G% dalmatinischc Agrar 92—• D:;, 7c; Stabilisationsanleihc 98.25—0, T'/s Invcstitionsanleihe 99—0, 7% Mypothekar-l)an!lhr kommt spät, Herr,« empfängt ihn die Königin mit leisem Vorwurf. Aber mit ungeduldiger Bewegung schneidet er ihr das Wort ab: :»Ich habe einem Diener Euer Majestät schwerwiegende Dinge mitzuteilen.« Und er gibt einem Lakaien den .\uftrag: »Graf Holk soll kommen.^: Während des Wartens wendet sich Stuensee mit kühler Frage an die Königin: »Befehlen Majestät, daß wir in der ^/Göttlichen Komödie« weiterlesen?<: Mathilde nickt und weist Stuensee mit leichter Bewegung ihrer von einer Spit-zenmanchette umspielten Hand einen Platz an. Während Struensee in dem Buch blättert, betrachtet er verstohlen die junge Frau. Ein Kind noch, ein schö nes, beklagenswertes Kind. Und er beginnt zu lesen. Von Paolo und Francesca, j Vors um Vers, von Unsterblichkeit um-I glänzt. Mit halbgeschlossenen Augen Angelegen Helten nach dem Ausland reisen» demnach von den Touristen, die Erbringung der Steuerbestätigung nicht verlangt wird. X 1.4 MiUMudeii KHnar Ueberschuß im Staatshaushalt. . Im Finanzjahr ld37-38 betrugen die gesamten ; Staatseinnahmen 11.804.8 Millionen' Dinar, das sind 108.2 v. H. des im Staatsvoranschlag vorgesehenen Einnahmebetrages. Im Laufe des letzten Finanzjahres wurden um 894.8 Millionen Dinar mehr eigebracht als im Haushaltsplan vorgesehen war. Im Staatsvoranschlag waren nämlich 10.910 Millionen Dinar Einnahmen veranschlagt. Die tatsächlichen staatlichen Ausgaben in demselben Jahre betrugen 10.431.7 Millionen Dinar. Es ergibt sich also ein Ueberschuß von 1373 Millionen Dinar. Diese Aktivsumme ist zur Deckung des Bedarfes der Staatskasse in den ersten Monaten des neuen Finanzjahres, zur Dotierung gewisser Fonds und als Reserve bestimmt. X Abrechnung der Bafemschulden-transaktlonen. Nach Beograder Meldungen hat die Priv. Agrarbank mit der definitiven .Abrechnung der von den Geldinstituten übernommenen Dauernschulden begonnen. Die bei den Filialen bestehenden ZensorenausschUsse senden die Akten mit ihren Äußerungen der Zentrale .ur definitiven Beschlußfassung ein. Auf Rechnung der provisorischen Annuitäten (der ersten und der zweiten) wurden bis Ende April 173.8 Millionen Dinar von den Schuldner eingezahlt. In dieser Zeit händigte die Agrarbank den Geldanstalten als Gegenwert für die abgetretenen Schuldposten 219.9 Millionen Dinar in 3% staatlichen Bauernschuldenobligationen, davon in Slowenien 49.4 Millionen. Auf Rechnung der ersten Annuität erhielten die Institute in bar 110 Millionen, während ihnen einstweilen 128.8 Millionen Dinar zuerkannt worden waren; die Zuweisung beträgt demnach 86.3%. X Rohhiuteausfuhr aus Jugoslawien nach Deutschland. Nach einer Mitteilung des Deutschen Reichswirtschaftsministe-riums hat das Kontrollamt für die Einfuhr von Häuten aus Jugoslawien für den Monat Mai folgende Einfuhrbewilligungen erteilt: Rohe Pferdehäute im Werte von 2580 RM, Schafhäute im Werte von 70.260 RM, Ziegenhäutc im Werte von 15.600 RM, Zickleinhäute im Werte von 1070 RM. Für den Monat April waren die gleichen Kontingente bewilligt worden. X Neue Senicung der russischen Holx-preise. Rußland hat heuor schon zum dritten Mal die Holzpreise am englischen Markt herabgesetzt. Jetzt wird für eine Partie von 140.000 Standards auf die unverändert gebliebenen Preise bei größerem Bezug ein Rabatt von 10 bis 15% gewährt. läßt Mathilde die Szene an sich vorüberziehen, in der die Liebenden einander küssen. Da reißt der Lakai die Tür auf: >Graf Holle.« Struensee unterbricht sich in der Vorlesung, legt das Buch auf ein Tischchen. Er erhebt sich nicht, als Graf Holk eintritt. Während sich die spöttischen Falten Struensees Mund vertiefen, holt er aus seinem Rock ein Dokument hervor und reicht es dem eleganten Stutzer Grafen Holk, der mit dem gleichen verbindlichen Lächeln, mit dem er soeben Ma-thildens Hand geküßt hat, jetzt das verhängnisvolle Dokument entgegennimmt. Selbstverständlich ist Graf Holk viel zu wohlerzogen, um in Gegenwart der Köni gin das Blatt zu lesen, und will es in seine Tasche gleiten lassen, aber Struensee hält sich nicht an Formen. »Es ist nichts Erfreuliches, Graf«, sagt er, >ich empfing es vom König und wollte Sie nicht warten lassen.« Nun ist Graf Holk doch betroffen. »Ma jestät gestatten,« wendet er sich an Mathilde und entfaltet das Blatt. Sein regelmäßiges, nichtssagendes Gesicht ist plötzlich aschgrau. »Das ist doch ...«, stammelt er. »Ihre Entla«8ungf, erwidert mit cisi- p. Jahrestagung des Hausbesitzerver« eines. Der Hausbesitzerverein in PtuJ hielt dieser Tage im Gasthof ZupanCic seine Jahreshauptversammlung ab, der u. a. auch der Vorsitzende der Zentralorganisation F r e I i h aus Ljubljana beiwohnte. In aufschlußreichen Ausführungen berichtete Obmann Rechtsanwalt Dr. S 1 u g a zunächst Über den Verlauf der Tagung des Zentralverbandes in Za greb, wobei er insbesondere auf die Resolution verwies, die gegen den Gesetzentwurf über die autonomen Sparkassen an die Regierungsstellen gerichtet wurde. Obmann Dr. Sluga brachte sodann auch eine Gedenkschrift zur Verlesung, die der Hausbesitzerverein in Ptuj im Zu sainmenhang mit der Einschränkung der Kreditgewährung an das zuständige Ministerium gerichtet hatte. Im weiteren Verlaufe der recht angeregten Versammlung wurde die Fesstellung gemacht, daß dem Verein kaum ein Fünftel aller Hausbesitzer in Ptuj angehört, wodurch natürlich die Wahrung der Interessen der Hausbesitzer nur erschwert werden. Damit im Zusammenhang empfahl Kaufmann Leopold S I a w i t s c h eine durch greifende Werbeaktion, während Dr. Z u p a n e i 2 eine Herabsetzung des Mitgliedsbeitrages für die Hausbesitzer aus den jüngst inkorporierten Gemeinden in Vorschlag brachte. Zum Schluß ergriff auch der Obmann des Zentralverbandes F r e 1 i h das Wort und betonte vor allem, daß die fiskalische Belastung des Draubanats am schlimmsten ist, weshalb man in letzter Zeit auch eine Abwanderung der Industrie beobachten kann. p. Im Stadtkino gelangt Samstag und Sonntag der Abenteurerfilm »Die Gefangene der Todesinsei« zur Vorführung. Ende gut — alles gutl Am 2. Mai spielte sich in Sarajevo vor dem Zar DuSan-Park ein blutiges Liebesdrama ab. Der 24jälirige Monteur des Städtischen Wasserwerks Sava Bogdanoviö verletzte die Schülerin der II. Klasse der Handelsakademie Bor-ka Pandurovic durch mehrere Re-volverschüsse und jagte sich dann eine Kugel in die Brust. Die Verletzungen bei der waren glücklicherweise nicht schwer. Das Liebespaar konnte bereits das Kran kenhaus verlassen. Vor dem Untersuchungsrichter erklärte nun Borka Pandu roviö, sie habe ihrem Sava bereits vergeben und werde ihn, da ihre Eitern die Einwilligung hiezu gegeben hätten, demnächst heiraten. Sava Bogdanovld wurde bis zur Hauptverhandlung auf freien Fuß gesetzt. Armer Bürodiener gewinnt 301.000 Dinar in der Klassenlotterie. Zagreb. 12. MaL Gestern gewann das Los 83.584 1000 Dinar und die Prämie von 300.000 Dinar. Der glückliche Losbesitzer und Gewinner ist ein armer Bürodiener in FoCa in Bosnien. gern Gesichtsausdruck Struensee. Nur mühsam beherrscht Graf Holk einen Wutausbruch. >Das ist Ihr Werk,« knirscht er. Aber Mathilde bereitet der Szene zwischen den beiden Männern ein rasches Ende. Leicht erhebt sie die Hand und deutet auf die Tür. Mit einer verzerrten Grimasse verbeugt sich Graf Holk und geht. Mathilde aber sieht Struensee voll in die Augen. Und in einer Aufwallung der Dankbarbeit reicht sie dem Manne, der ihren Todfeind gefällt hat, die Hand. Struensee beugt sich tlber diese Hand um einen langen Kuß darauf zu pressen, und er fühlt wie sich ihre Finger eng um die seinen schließen. Nun besprechen die beiden Staatsgeschäfte. Ein wichtiges Hindernis ist durch den Sturz des Grafen Holk aus dem Wege geräumt — der närrische König zählt nicht. Mathilde weiß, daß sie an Struensee einen Bundesgenossen hat. Noch sprc chen sie über hohe Politik, aber schon gleitet die Unterredung in eine Liebesszene hinüber. Mit feiner Nuancierungs-kunst, allerdings das tragische Paar zuweilen ein wenig verzierlichend, gestaltet der Schweizer Dichter Ernst Zahn in seiner Struensee-Novelle »Vorlesung« die- Freitag, den 13. Mai 1938. ^Mariborer Zeitunßv'< Nümmer 108. ined Dropaoonta ffir Me SrIditaiMctH Der Sportklub »2 e 1 e z n i ö a r« I.ringt am 22 d. M. ein leichtathletisciies Propagandameeting zur Durchfülimng, bei dem außer verifizierten auch noch nicht verifizierte Athleten an den Start gehen können, allerdings müssen sie bei einem Verbandsverein organisiert sein. Das Meeting findet ab 9 Uhr im »2elez<-niäar<('Stadion statt. Anmeldungen sind bis zum 20. d. an die Adresse; Jo2e Jen k o, Stadion des Sportklubs )^2elezni£ar« Maribor, TrJaSka cesta, zu richten. Für nachträgliche Nennungen ist die doppelte: Nenngebühr zu erlegen. Die Kämpfe werden sich in folgender Reihen folge abwickeln: 1. Laufen 80 Meter der Junioren Bund C. 2. Laufen 150 Meter der Senioren. 3. Kugelstoßen der Senioren und Junio ren. 4. Laufen lOOO Meter der Junioren B und C. 5. Weitsprung der Senioren und junioren. 6. Laufen 600 Meter der Senioren. 7. Diskuswerfen der Senk>ren und Junioren. 8. Laufen 80 Meter Finale. 9. Laufen 3000 Meter. 10. Laufen über 150 Meter Finale, 11. Speerwerfen der Junioren. 12. Hochsprung der Senioren und Junioren. 13. Staffel viermal 100 Meter der Senioren und Junioren. ; SK. Rapid. Freitag, den 13. '6. um 20 Uhr obligatorische Zusammenkunft aller Jugendspieler im Klubheim Hotel »Zamo-rec«. Der Sektionslelter« : Schwere Nlederli^ der jugoslawi« sehen Boxer. Nach dem Dreiländerkampf in Prag trugen Jugoslawiens Boxer Montag in Brünn gegen Mähren einen Kampf aus und mußten mit 11:5 geschlagen d-ne schwere Niederlage hinnehmen. Einen weiteren Kampf trägt Jugoslawien am Samstag, den 14. d. in Tmava gegen die Slowakei aus. : Hella Kova£ siegt in Bddapett. Belm internationalen Tennisturnier in Budapest trug Frl. K 0 V a d den Endsieg davon. Im Finale schlug sie die Rumänin Somogyi mit 12:10, 2:6, 6:4. Mit Frl. Somogyi gewann sie auch das Damendoppel gegen Bard-Baumgarten (Ungarn) mit 6:2, 6:1. ; Ein leichtathletisches Pro|)aganda-meefting findet am 15. d. in Celje statt. Veranstalter ist der SK, Celje. : Verbandskapitän Popovia wirlit für RumMnien. Verbandskapitän P o p o v i 5 hat die Aufgabe übernommen, den ausgezeichneten Angriffssttirmer Sipos »Gradjanskis« für die Bukarester »Ve- sen Uebergang. Die leidenschaftliche Beziehung zwischen Mathilde und Struensee ist freudlos und vergiftet, wie vom drohenden Gewölk jenes Verhängnisses überschattet das unentrinnbar auf Struensee lauert. Und wenn er im Triumph und Glanz an der Seite seiner Königin dahinfährt, so spürt er zuweilen in allen Nerven eine unbestimmte Ahnung jener anderen Fahrt, die ihm bevorsteht. Struensee hat seinen "Weg durchmessen, und wird zur Hinrichtung geführt. Das Tor der Zitadelle öffnet sich und in einem Prunkwagen fährt Struensee, reich geschmückt, aber gefesselt. Die Menge die ihm früher zugejubelt hat, ruft ihm Beschimpfungen zu. Man bewirft ihn mit Straßenabfall, jetzt trifft ihn ein Steinwurf. Der Besudelte und Blutende lächelt verächtlich. Die Prachtkutsche Iräfj;! ihn in immer schnelleren Tempo zum Schaffet und während dieser Höl lenfahrt ziehen an Struensees geistigen Auge alle Phasen seines abenteuerlichen Daseins vorüber, alle Wellenbewegungen dieses Ricichzeitif^ herrlichen und ab scheiilichon I.cbcns, das in hoch erhoben und zuliefst gedemütigt hat. Und Sie! Wie steht es mit Ihrem Haarwudis? 8iO Haare verlieren, Wenn die ScHuppen Sie plagen und sich gar achon kahle Stellen zeigen, dann wird's die allerhöchste Zeit, dafi Sie eingreifen, ihr Haarboden ist unteremihrt, die Schuppen und der Haarausfall be< weisen es; und damit hat auch die Verhomung der Kopfhaut begonnen. Diese mOssen Sie sofort bekftmpfen. Denn wenn die Verhomung gar erst in die Tiefe der Haarwurzelscheide dringt, dann mufi die Haarwurzel ersticken und verhunsm. Beginnen Sie noch heute mit der Anwendung von Neo^Slhrlkrln. NeO'Silvikrin nährt und stärkt die haartrildenden Oewebe, verhindert die tun haben. Die übrige Zeit schafft Silvikrin allein in Ihrem Haarboden. Es stellt die normale Funktion der Haarwur-sdn wieder her und fordert dadurch neuen Haarwuchs. einen solctien Haarwuchs tubcn. sofgcn Sie dann dafür, daß Sie ihn nicht verlieren. Nachlässige Pflege oder ungeeignete Haarpflegemittel können den schönsten Haarwuchs zerstören. Die Wahl des richtigen Haarwassers ist viel wichtleer als Sie denken I Die zarten Gewebe der Kopf* haut, die das Haar aufbauen, sind zu kostbar, um mit ihnen zu experimentieren. Sie haben es heute nicht mehr nötig, zu Pontius und Pilatus zu gehen. Silvikrin Iiat seine Wirksamkeit in der ganzen Welt bewiesen und er^art Ihnen die Mühe des Suchens und die Gefahr der Fehlwahl. Silvikrin beseitigt Haarausfall, erhält die Kopfhaut gesund und die Haare frei von Schuppen. Verwenden Sie als Kopfwasfier }eden Morgen nur Simkrin*Haarfluid, das einzige Haarwasser, das die konzentrierte Haamahrung Neo-oilTikrin enthält. Es kostet dabei nicht mehr als andere Haarwässer, Kopfhaut und Haar anfeuchten Dann sind Sie von aller Sorge um Ihr^ Haar ^befreit. Audi Sie können sdhidnen vollen Haarwudis haben Silvi die natHrllohe Baamabrmig Silvikrin lockert den Haorboden sozusagen auf, versieht die geschwächten, haarbildenden Gewe* be mit hochwertigen Nfihrsubstanzen und kräftigt die Hoarwurzeln. Die günstige Wirkung beginnt sofort und schon nach einigen Tagen rehen Sie Erfolg. Die Schuppen verschwinden überraschend schnell, die Kopfhaut wird rein und bleibt gesund« die Haarwurzeln funktionieren wieder normal, der Haarausfall hört auf und neuer, kräftiger Haarwuchs setzt ein. SllvUcrln iii In dar gan/n« Walt er« nflimdkSälntHcr* iMlung tit ditrch intvmatienale Potanl« gcKhOlzt. VUu näUg. FOf die tiglidw Haarpflege verlangen Sie Silvikrin Haar-Fluid. Die täelidie Anwendung erhält den Haarfooden gesuna und firuditbar, belebt die haarbildenden Gewe^ fordert den Haarwudii und brinn die nstOrlidie Sdiönheit des Haares voll zur Gehung. Veriiütet Sdiuppen und Haarausfall, sowie Skö-mögen im Haarwudis. Kleinere fHaschc . . # Din. 27.— riasche für 2 Monate , . Din. 48.— Fflr den Haarwudis und gegen Schuppen verlangen Sic Neo - Silvikrin Haarnahrung. Das neue Plüparat, das durdi äußerliche Zufuhr or^nischef Haarbaustoffe die haarbUdendcn Cc-w«e wirksam ernährt und zu neuem, gesunden Haarwudis brin^. In ernsten Fällen von Hurausfall, hartnädugen Sdiuppen, sdiütterem Haar und drohender Kahlhcit. Die Flaidie für einen Monat . Din. 66'— Sorgen Sie für Ihre Kopfhaut, dann wird Ihre Kopfhaut ffir Ihren Haarwuchs sorgen. Silvilfrin I ErhlltUdi 1d allen dasdilipgctt Gesdiiften. } macht die Kofijfhjcujt^uufitöa/t nus«: anzuwerben. Natürlich hat dieses sonderbare Entgegenkommen eines Verbandsfunktionärs allgemeine Entrüstung in Sportkreisen hervorgerufen. : Jugoslawiens Fußballaaswahl gegen Italien. Am 22. d. wird in Genua der Fuß ballkampf Jugoslawien—Italien vor sich gehen. Die jugoslawische Mannschaft wird sich zum Großteil aus denselben Spielern zu^mmensetzen, die in Bukarest sich so ausgezeichnet durchgesetzt hatten, nur im Sturm werden einige Veränderungen vorgenommen werden. Nach her wird die Mannschaft dem Kampf Frankreich—England am 26. d. in Paris beiwohnen. : Letzte Ligarunde zu Pfingsten. In seiner letzten Ausschußsitzung beschloß der JNS, daß die wegen des Länderkampfes mit Italien entfallenden Spiele der let-ten Ligarunde am 5. Juni (Pfingstsonntag) ausgetragen werden. Den Vereinen ist es freifrestellt worden, daß sie die Spiele, falls man zu einer Einigung kommt, auch an 6. Juni (Pfingstmontag) austragen Vnnpo'i. :Lechner soll In die Europaauswahl berufen werden. Das in Budapest erschei nende Sportblatt »Nemzeti Sport« befaßt sich in seiner Dienstagfolge mit dem FIFA-Spiel gegen England, das am 26. Oktober 1. j. in London zur Austragung gelangen wird, ausführlich und stellt die Auswahlmannschaft des Festlandes gegen England folgendermaßen auf; Pla-nicka (Tschechoslowakei), Minelll (Schweiz), Guincores (Spanien), Lechner (Jugoslaw.), Goldbrunner (Deutschland), Dudas (Ungarn), Piec 1 (Polen), Meazza (Italien), Dr. Sarossi (Ungarn), Braine (Belgien), Veinante (Frankreich). : Der Leichtathletik-Dreistädtekampf Beograd—Prag—Zagreb wird am 29. d. in Beograd zur Durchführung kommen. Bekanntlich ersetzt Zagreb diesmal Buka rest, dessen Vertreter im letzten Augenblick abgesagt hatten, : Schweden hat einen neuen Fußballmeister. Am Sonntag ist die Entscheidung in der schwedischen Fußballmeisterschaft gefallen. SIeipnir Norköping hat gegen den bisherigen Meister A. J. K. Stockholm mit 3:0 Toren gesiegt und damit den Meistertitel erworben. : FuBballmatch fordert Todesopfer. Am Sonntag fanden in Kotor das U.-V.-Entscheidungsplel zwischen den Fußball mannschaften SK Jugoslavija (Kotor) und SK. Crnogorac (Cetinjc) statt. Für das Treffen bekundete sich in der ganzen Crnagora großes Interesse, zumal es um den Meistertitel des Cetinjer U.-V. ging. Es siegte SK. jugoslavija mit 2:1. Das Treffen bot ein derart rohes und auf regendes Spiel, daß sich die Zuschaucr in ein Handgemenge einließen. Ein An- Ihänger der Jugoslavija, Lazar Boskovic, 'wurde hiebei von einem Schlaganfall ereilt und mußte ins Krankenhaus gebracht werden, wo er am Alontag um 10 Uhr vormittag verscliied. : Der Begründer der japanischen Sport bewegung gestorben. Auf der Heimreise vom Olympischen Kongreß in Kairo ist Professor Jigoro Kano, Mitglied des Olympischen Komitees und des Organisationsausschusses für die Xll. Olympischen Spiele in Tokio, im Alter von S7 Jnb'-cn gestorben. ; Keine Spieleriaubnis für Bawarowski Der Vollzugsausschuß des Davis-Cup-Komitecs hat Bawarowski, der für Polen antreten will, keine Spielerlaubnis erteili, da er nach den Regeln erst nacli dreijähriger Wartezeit für eine andere Nation wieder spielberechtigt ist. : Christi Cranz ging als Siegerin beim Riesenslalom in Titlis in der Schweiz her vor. Bei den Männern siegte der Norweger Kvernberg überraschend vor Romin-ger. : Die Italien - Rundfahrt, die bereit bis zur dritten Etappe gediehen isi. lenkt immer mehr das internationale Interesse auf sich. Die dritte Etappc von San Remo nach Santa Magherita gewann der Italiener Gotti. Heller Kopf! Praktischer Sinn! Inserieren bringt Gewinn! >Mariborer Zeitung«; Nummer 108. 8 Freitag, 'den 13. Mai 1938. FOX Spezial Creme FOX Brillant Tubencreme tUilMt AhttiMt Klalna Anz»ig«n koatan 60 Para pro Wort, In dar Rubnii ..Korr«» BDondcnz" 1 Dinar i DI* InasrfttanaUtuar (3 Dinar bla 40 Warte. 7'50 Dinar für grdaaar« Ansalgan) wird baaondara barachnat / Dia Mindesttaxa fGr «Ina Maina Anralga batrAgt 10 Dinar / POr 41a Zu» ■andung von chiffr.BrIafan latalna9abOhrven10Din«r au arlagan / Anfragan lat ainaOabOhrvon3DlnaplnPoatmaHian balcuaahUaaaan Kinderwagen in großer Auswahl hilligst bei »Obnova«, r. Navak Jiirciceva 6. 43Mb frische AteerfIsche: Barboni, Skombri. Moll, Sardellen — houtc l)oniierslas; ebenso rollte Ljutonicrcr und Dalma nnerwoine. Hs cmt>fiehlt sicli ^itibler, Gostilnn sLIutomer« K'otovSk-i tr«. 44«7 (iiüljcrcs Haus cv- mit Hof-.ccbäudeii oder (jaragen wird /ii kaufen gcsucht gegen Monasraten zu Dln ANa gut, aber dalli! Hab' nicht viel Zeit heute«, war die brummige, schon halb versöhnt klingende Antwort, f-:s war schon ein Ärger mit dem Vieh, eine der besten Milchkühe mußte krank werden. Na, da half nun nichts, die Kuh mußte raus. ?>Komm, Fito«, sagte Tante Carlä und* pfiff dem schönen, grauweißen Wolf«-luind, der während des Telephonge-sprärhs auf dem Fell vor dem Sofa ge-Ictren hatte. Der Hund stand auf und lief mit wedelnder Rute voraus. Die Tür zur Diele iiifnete er sich selbst, sprang sie an und driicktc mit der Pfote die Klinke herunter, Dann sauste er durch die offenstehende Haustür und die kleine, verglaste Veranda auf den Hof hinaus, mitten hinein in eine Schar brauner Hühner, die entset;;f aufgackernd davonstoben. Tante Carla war sprachlos. »Kerl, du hast wohl 'n Sonnensticht« j fnhr sie Fito an, der mit hängender Rute I ""riickkani und sofort die Ohren anlegte." t/cn Trompetenton dieser Stimme kannte er, und sie verhieß nichts Gutes. ^■»Wic nlt bist du, Fito? Vier Jahre! Und da jagst du meine harmlosen Hühner? Pfui . . . schäm dich!« Fito schämte sich. Er machte auch das mit einer gewissen Grazie, streckte sich zu Füßen seiner Herrin aus, schob den klugen Kopf flach in den Sand und blinzelte mit den Augen. Ein sanfter Tritt in seine Rippen brach te ihn wieder auf die Beine. Freudig aufbellend stob er davon, kam zurück, umkreiste Tante Carla und folgte ihr aufs Feld. Sein Fehltritt war verziehen. ♦ ♦ Der Viehhändler Heinrich Schreiber in Demmin fuhr zum Bahnhof, um beim Ver laden der gestern gekauften Schweine, die für Berlin bestimmt waren, zugegen zu sein. Anschließend wollte er nach Da merau hinaus. Er hatte seine Gründe dafür, die gute Dame mit der streitbaren Männerstimme auf sein Kommen warten zu lassen. Man war ja schließlich auch wer und brauchte sich nicht kommandieren und schikanieren zu lassen, wenn er das bei Fräulein Carla Schalk auch nicht sehr ernst nahm. Immerhin, man mußte sich rar machen, mußte zeigen, daß man nicht jedem Pfiff so gehorsam folgte wie Fito, der graue Wolfshund von Damerau Der konnte Herrn Schreiber auch nicht leiden, und es hieß sich hOltisch in acht zu nehmen vor dem bekannten Köter. Aber, wer konnte Herrn Schreiber schon leiden? Es gehörte zu seinem Beruf, mißliebig zu sein. Die ganze Umgebung von Demmin schimpfte auf ihn, und doch kam sie nicht ohne ihn aus. b Jadraiiska atraia. Organ der :i>Ja-dranska straZa«!'. Erscheint monatlich. Mainummer. Die Vereinsmitgliedcr erhalten die schön ausgestattete Revue unentgeltlich. Jahresabonnement für das Ausland 150, Einzelnummer 10 Dinar. Mit zahlreichen schönen Aufnahmen, aktuellen Beiträgen usw. b. Die Literatur. Monatsschrift für Literaturfreunde. Das Literarische Echo. Die vorliegende Nummer bringt interessante Abhandlungen aus verschiedenen Zweigen der Literatur, eine Zeitlupe, Echo der Zeitungen und Zeitschriften, Bühne, Nachrichten usw. b, »ücopoHtik« (Kurt Vowinckel-Ver-lag, Heidelberg). 2 Mk. Das Maiheft wird eröffnet durch einen launig, aber mit großen Verständnis für die weitreichenden geopolitischen Folgen geschriebenen Bericht von Klaus Mehnert, Honolulu, über di eim März vollzogene Annexion einiger Inseln im Pazifik durch die Amerikaner. Der Hauptteil des Heftes ist Frageti von Polen und der Ukraine gewidmet. b. »Das Innere Reich«. Zeitschrift für Dichtung, Kunst und deutsches Leben, Herausgeber Paul .Mverdes. 'ahr.cjanfi, Het 2 (Mai) 1938. Preis des Heftes 1.80 Mk,, vierteljährlich 4.80 Mk. Verlag Albert Langen—Georg Müller, 'Aünchen. b. »Fröhliche Kinderstube«. Ein Buch für Mutter und Kind zum Spielen und Feiern von Ruth Zechlin mit Zeichnungen von Maria Maillard. Verlag B. G. Teub-ncr, Leipzig-Berlin. »Die Spiele sind die Herzblätter des ganzen künftigen Lebens«, dieser Ausspruch Fröbels ist das Leitmotiv dieser reizenden Sanimliing von Kinderspielen, Erzählungen, Anleitungen zu Feiern usw. Offtut ffiffliy Besseres StubtnmMdchen, wcichcs servieren* bügeln u. Maschinnähen kann* zu zwei Damen für 20. Mai nach Zagreb gesucht. Offerte an F. Vrangegany. Svctl Kriz» Za-öretjc, Savska banovina 4243 Zweite Kttcbln für Saison per sofort gcsucht. Anrufr-Hotel »Mariborski dvor«. AäM Mädchen für allet, das perfekt kochen lernen will wird sofort gesucht. Aiifangsloltn 200 Din. Reisespasenersatz. Frau Gutsbesitzer Zwilling in ZdenCina _bei Zagreb. 4461 Köchin für alles mit guten Jahreszeugnissen wird gesucht. Qoaposka ul. 29. 4467 Suche ErzMwrin mit perf^k ten Kenntnissen der deutsch-und womöglich auch serbokroatischen Sprache, zu vier Jahre alten Knaben. Adr. in der Vsrw. 4475 .»Frühling 1938«. Bitte Bahn-hofrcstauratiou IL Kl. Samstag nachm. zwischen 5 und fl Uhr. 4474 Tief betrübt geben wir allen Verwandten und Bekannten de traurige Nachricht, daß uns untere innigstsfeliebte Mutter, Groflmutter, Schwiegermutter und Tante, Krau NEZA GUSEL Mittwoch, den 11. Mai nach langem, schwerem Leiden und ver sehen mit den Tröstungen der heil. Religion, im 80. Lebensjahre, für immer verlassen hat. Das Begräbnis der teuren Verblichenen findet Freitag, den 13. Mai, um 3 Uhr nachmittags vom Trauer hause Sp. Radvanfe 61 aus auf den Ottsfriedhof statt. Sp. Radvai^, am 12. Mai 1936. Die tieftrauemden Hinterbliebenen; 4477 Kerl, GveUv, Jokan« Fraast Söbne^ iUlsit Beti» Töchter; Keeper, Schwiegersohn und sämtliche Enkel. Gedenket bei Kranzablösen, Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antltuberkalosefillga in MdHbor! Si>end&n übemhnmt auch die »Mariborer Zeitung«. Gewiß, Heinrich Schreiber hatte noch einen Konkurrenten, aber der war ein grüner Anfänger. Die Gutsbesitzer, die versucht hatten, Herrn Schreiber abzuhängen und mit seiner Konkurenz zu han dein, kehrten nach einiger Zeit wieder reumütig zu Heinrich Schreiber zurück. Na ja, das war nun mal so. Schreiber feilschte zwar bis zum letzten, zahlte aber am Ende doch recht gut und war — das gereichte ihm zur Ehre — ein reeller Mann. Er hatte eigentlich noch keinen übers Ohr gehauen. Er würde auch Fräulein Carla Schalk nicht übers Ohr hauen, wenn er ihr die angebotene Kuh abnahm. Schreiber kann te den Damerauer Viehbestand, und er war gut. Mit Damerauer Vieh war noch immer ein Geschäft zu machen. Jetzt also erst die Schweine, und dann auf zum General Schalk! Das war Tante Carlas Spitzname in Demmin, den sie ihrem männlichen Auftreten und Ihrer tiefen Stimme verdankte, nicht zuletzt aber auch ihrer Grobheit, Sie konnte schimpfen wie ein Feldwebel. Der Berliner D-Zug lief eben ein, als Schreiber, vom Güterbahnhof kommend, zum Halteplatz seines Wagens ging. Wie alle Kleinstädter, war auch der dicke Herr Schreiber ein Mann, der nicht ungern ein bißchen Zelt vertrödelte, sobald es zu sehen galt, wer sich da wohl aus Berlin nach Demmin verirrt haben könnte. Aufsehenerregende Gäste würden es ohnehin nicht sein. Ein oder zwei Gutsbesitzer aus der Demminer Gegend vielleicht, und ein paar Geschäftsreisende. Man kannte das ja, aber Heinrich Schrei ber blieb doch stehen und wartete. Plötzlich riß er die Augen auf. Einer der ersten, der auf dem Bahnhofgebäude trat, war ein großer, breitschultriger Herr in hellein Mantel und flacher Reisemütze. Er trug einen kleinen Lederkoffer In der Hand, und hinter ihm folgte ein Dienstmann mit großem Gepäck. »Das ist doch — Herrgott — wie heißt er doch gleich? Wendt! Natürlich, Wendt — der Neffe von Fräulein Schalk!« ♦Schreiber setzte sich in Bewegung und ^»rüßte schon von weitem. Peter Wendt blieb stehen. Hatte ihm :er Gruß gegolten? »Wer ist der Herr, Dienstmann?« frag te er. »Der Viehhändler Schreiber von hier, gnädiger Herr.« Ach so. Jetzt erinnerte sich Peter. Er kannte Schreiber flüchtig, hatte schon mal ein paar Worte mit ihm gewechselt. Freundlich erwiderte er den Gruß. Da stand der Viehhändler vor ihm. »Auch mal wieder in Pommern« crkun-ligte er sich höflich. »Wenn ich nicht irre, wollen Sie wohl das Fräulein Tante besuchen?« »Sie irren sich nicht, das will ich, Herr Schreiber, und da ich überraschend komme, erwartet mich auch nicht der Wagen au- Damerau, Können Sic mir sagen, woher ich schnellstens ein Auto bekomme?« fragte Wendt. Schreibers Gesicht mit den vollen Hängebacken nahm einen Ausdruck entzückter Diensteifrigkeit an. »Das trifft sich vorzüglich, Herr Wendt Eben wollte ich mit meinem Wagen nach Damerau hinaus. Habe mit dem gnädigen Fräulein ein Geschäft abzuschließen. Wollen Sie mir die Ehre geben, mitzufah ren?« Komischer Mensch . . . Ehre geben! — Peter Wendt unterdrückte ein belustigtes Lächeln und erklärte, daß er Herrn Schreiber außerordentlich dankbar für dieses Anerbieten wäre. Natürlich käme er mit. Eine bessere und raschere Gelegenheit, nach Damerau zu gelangen, könnte er sich gar nicht wünschen. Schreiber winkte dem Dienstmann und führte Peter Wendt zu seinem Wagen, ließ das Hcnäck auf dem hinteren Sitz verstauen und lud Peter ein, vorn neben ihm Platz zu nehmen. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich; UDO KASPER. — Druck der »Mariborska tlskamac in Mariborc, — Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich Direktor STANKO DETfiLA» — .WAhnhdft in Marlbori