"«««»»MU prOlUoinH-ao »le.ZoS «t«n 4. Ausu»t 1SSS »k»«ö«M,1.4» Niirlutwik»,«! (IMI»» WWW»« W. «A«) »» »I0«K0.>Ii«» G rGt. »WL «0MB«w Ii,«,,«» ^,1. »«L »MW» 80MB«W Mridorer » M. « (VtMMwng) » VI». «Mit»» z« vli,. ckW,!» ««Mtt. » oii^ Ke <», ßbeiA« chuilMö 35 VI» dt» s 0I>^ eituW Dle Vorgänge tn Oftaflm Ueber die neuesten Borgänge in Ostasien schrieb der bekannte Kenner deS Fernen O-stens, Dr. A. Oehlke, den nachstehenden eingehenden Bericht: In Ostasien hat sich jetzt der von Japan vorbereitete Frontn^sel vollzogen, mit einer kleinen Farbenvariante: China wird, um sich xfkgell Rot behaupten zu können, gegen Weiß gewonnen. Mit ani^ren Worten: die kommunistischen Schwierigkeiten, die Nanking sich durch seinen neuen Anschluß an Moskau, das heiß: durch den überrascheilden Bertrag LitwinowS mit Doktor W. W. Jen vom l. Dezember 1932 in Genf zugezogen hatte, drahten ihm so üb?r den Kopf zu wachsen, das; eS begann, in dem gelben Bruder das geringere Uebel zu sehen und sich j dessen gegen den Msten gerichteter panatta- > tischer Front nicht mehr wie ttSher zu ver- i schließen. ^ Es war eine «cht asiatische Geschichte, diese j Entwicklung zum Frontlvechsel hin. Der-köstliche sogenannte christliche General Fens-«! juhsial'g, der sich „krankheitshalber" in einen» Bergttoster Schan^ungS bei einem srü-j Heren Untergeneral namens Hansutschieh l aufhielt, wurde plötzlich gesund und reiste nach ^^il'lgan, wo sich alsbald Tausende van Soldaten nach seinem Befinden erkundigten. Huangsu, der Vertreter Tschangkaischeks in Pekillg, erschrak um so mehr, als die Mhrer des feindlich gesinnten Kanton, das seim eigene IVkonroedoktrin zu besitzen glaubt, 5)ulianmin, Tschenminsckmh und der bekann-Tscl)en Eugen, sich von Fenqö ?lerzten offenbar mitlieraten zeigten nnd alsbald gegen Tschangkaischek aufstanden. Das war si'lr den von Son>jetruß!and gespeisten KonimuniZ-nlus das Zei6M, sein unterdrücktes .Haupt im Jangtsetal zu erheben. Und dieS war nun wieder Japans Chance. Unter solchem Gegendruck kam es am 25. Mai durch Vermittlung von Sir Tampson Mikes, dem britischen (Gesandten, zum japanisch-chinesischen Waffenstillstand in Tangku, dem Außenhafen von Tientsin, wo nun Fengs ??reunde abfielen. Der damit verbundene Kassenausfall veranlagte zögernde (Generale, wie Lit« schitang und Tsaitingkai, sich noch rechtzeitig! zu besinnen, und beeinflußte anscheinend s^ngs inner«' Organe, denn er nahm wieder Medizin. Kein Wunder, daß Moskau sich mit einem Male sehr geneigt zeigte, zu — sagen wir: zu verkaufen; denn aus a n t i j a p a n i s ch war in China teilN'eise antikommuni st i s ch geworden, was mau einen Frontwechsel nennt. In demselben Grade ab?r l)atte die Kauflust in Tokio abgenommen. Man wußte wcht, was man vielleicht unl-sonst bekommen würde, und Geld ist heute rar. Der Besuch Admiral Taylors, Chef der amerikanifchen Asienflotte, in Yokohama und Tokio gab Anlaß zu so viel Flvundschafts-empfängen, daß Japan seinen Rücken von der Pazifikseite im AugenVlikk gedeckt fühlt und Rußland allein die Spitze zu spüren bekommt. Kein Zlveifel: dieses letztere zieht sich zurück, es gibt auf und weicht nach Europa aus. Doch nicht l'ierauf ist an dieser Stelle der Blick zu ri6?tcn, sondern auf den »statischen Antrieb, der einst seine Wirkungen an der Weichsel zeigen dürfte. Der chinecks Umgestaltung Mitteleuropas durchsetzt. 3. Italien und Ungarn schließen ein Wirt-fchaftSabkomlnen ab, lvelches eine stärkere Be liefttung Italiens mit Getreide und Vieh vorsieht, als Gsgeilwert aber müsse Ungarn den Import der Jndustrieartikel aus Italien erhöhen. Dadurch, daß Ungarn mehr Getreide und Vieh nach Italien exportiert, würde es Jugoslawien zum Teil vom italienischen Markt verdrängen, ebenso würde aber auch Oesterreichs Jnustrieexport nach Ungarn durch die stärkere Beteiligung Italiens an der Ausfuhr nach Ungarn verdrängt werden. Beunmhigung am Qual ö'Orsoy Protest des ftanzöfischen Botschafters in Berlin gegen die Fliegerraids in Oesterreich und die nationalsozialistische Pro paganda im Saargebiet Paris,». August. Die Agence Havas veröffentlicht ein Kom muniquee, wonach das französische Angen-ministerium schon 7a>?ck)en die Spannung zwischen Den ' und Oesterreich verfolge. Das Kom!ii!>. üie l'etont die dent-1chen Fliegerraldo über Oesterreich, wo nationalsozialistische Flugzettel abgeivorfen werden, in denen die österreichische Beoi^l-kerung zur GehorsamSoeriveigerung der Regierung Dollfuß gogenüber aufgefordert werde, ebenso a^r auch auf die Änichluß-propaganda im Saargebiet, defsell Schicksal bekanntlich erst im Jahre 1v3ü im Wege eines Plebiszits entschieden wevden soll. Die ftanzösische Regierimg habe sich lnit den in- teressierten Regieruugeu ins Einvernehuien gesetzt, um durch eine Intervention ähnliche Vorfälle ein für allemal zu verhint>ern. Die Presse beschäftigt sich bereits mtt ^r Möglichkeit einer Intervention der Großmächte in Verlin. B e r l i n, 3. August. Der französische Botschafter Frnacois P o n e e t hat wegen der Wiederholung der deutschen Fliegerraids über Oesterreich so wie im Hinblick ans die nationalsozialistische Aktion im Saa' f m Auswärtigen Amt in der einen energischen Prv lest eingereicht. USA rüstet! Nsosevelt kümmert fich nicht mehr um die GE»f«r «»«fereNt. — de» Wett- ritften» zur Lee zwischen IaM» «nb Amerika W a s h i n g t o n, 3. August. Es zeigt fich immer mehr und mehr, daß Roosevelt für die kommei^en Verhandlungen der Genfer Abri'rstungskonfereuz kein Interesse mehr Übrig hat. Dies geht auS der Tatsache hervor, daß der Präsibeitt daz Marineprogramm bereits unterzeichnet hat. Die Vereinigten Staaten schreiten zum Bau von 2l neuen Fll>tteneinheiten. Der unmittelba-re Grund für die amerikanische Aufrüstung zur See ist vor allem in den japanischen Flotteilmanötxrn zu suchen, die Kaiser Hi-rohito Wr der Nase der im indopazifischen Raum slar'cnil'rk-n ameritantichm Atlant.k-Ho-chseeflotte leitet. Die sapanisc^ Regierung hat den Auftakt zum Ausbau des Flottenprogramms gegeben. Durch den nunmehr erfolgten Schritt !der ainerikanischen Regierung ist ein Wettrüisten Mischen den beiden Groß-lnächten nicht mehr zu vermeiden. der nationalistischen Stimmu»^ in Japan, wo jetzt der RipponiSmuS an Äaft gewinnt, jene Bewegung also, die dem alten NiPPon genannten Japan wieder zu seittem Recht verhelfen möchte, in denl sie zunächst die Spuren der Verwestlichung auSzutil^n bemüht ist. Nun kann sie ja nicht .Hochhäuser einreißen und jede Einfuhr verbieten, immerhin aber prtvati.in Westliches, Mzuwest-liches in Wissenschaft, Kunst, Sitte und .?>an-del ächtet!. Und auch da wird als besonders abschreckend immer wieder der ivestli«^ Bolschewismus gezeigt, symbolisch dafiir war die fürzliche Verbrennung von zehtNausend koin»nuslis!is<-ii<' S6>riften durch einen ihrer srülM'en Caiiilnlec und ^l^ierbreiter, Iunkichi Fiijioka. der von» Unken zum rech^ Ra- dikalismus (deutsch gesprvckM) hinübergewechselt und traurig war, daß die Poltet ihm für die Verbreunung nicht Tokios s<^-nen Nibija-Park zur ?:< Japans .Heiterkeit über die gantze »TWgtk" des ilZKPHchmß zM. U« den «oajevelt-Code. Washington,!^. August. Man nimmt an, daß ungefähr ein sechstel der Industrie der Vereinigten Staalen, die sechs Millionen Menschen beschäftigt, freiwillig die Codes angenommen hat. Man schätzt die Zahl der Arbeitgeber, die di.: Cc,. des annahmen, auf 700.000. Die Ncwyorker Baumwollbörse hat den Code Roosevelts angenommen. HochzeitSplänc der Habsbl»rger. Paris, 3. August. Wie „Fier-antworten haben. Italienisch»s»anzLsische Flottenverbriideruntz« Paris,?. August. Ein italienisches i5eschwader von vier Krell'/, ru und neun leichten Kriegsschiffen wird aiu und 6. Angnst im Hafen von Billesra.'.chi) einen Besuch abstatteil. Die Zivil- und '^i'arineliehArdeil des franzö'siscl>en Hafens wollen diesen Besuch benützen, um in Anwesenlieit des französischen Marinemi. nisterS eine Verbrüdeningsfeier mit den italienischen Gäste,! zu veranstalten. Der Liebling der Frauen. Im Film ist Menjou der Inbegriff )e» Mannes ron Welt und Erziehung. In Wirk lichfeit? Darauf gibt die Scheidungsklage Antwort, die seine Gattin neuerdings gegen ihn eingereicht hat und in der dem eleganten Adolphe Trunksucht und tätliche Beleidig gung Vorgeworfen werden. Börftnbertchte LjMjana, 3. August. Devisen: Bev, lin lZ«S.47 bis 1377.27, Zürich I llVLd bi» lIlS.M, London !8N.7k> bis 191 Z5, NowB York Scheck 4174.93 bis 4203.10, P>a«s Ä4.27 bis 225LY, Prag !69.73 bis l70.5S, Trieft 300.90 bis 30.'^.30, österr. Schilling (Privatclearing) 8.7V. Wrich^ 3. Augirst. Devisen: PariO' 20.2ZK, Lolddon 17.15, Ne?n durch ihre Umben^nnnng in ,.,"'>li'i^illt'!luischl' StationalKartei" alle Krimierungen und Bin „Mariborer Zntimg' Numn,er Z0S. Freitafl, Ven 4. AuguN tmng an die Ideologien der früheren Parteien liquidiert. Wie jetzt verlautet, wird die vlm Dr. Vojislav I a n i ö gegründete Zia-dikalsozialistischc Partei behördlicherseits auf gefordert werden, ihre Bezekhnullq ebenfalls im Sinne dieser üZ^trebungen abzuändern. Spanien und Sranirelch «»r >»« «bschwtz »i»«« — Spanische Generalftabsof^iziere al» Teilnehmer an srmiMchen HeereSmaniwern. P a r i s, 2. August. Die „Ordre" veröffentlicht heute die Mitteilung. daß die Verhandlungen über eine „französisch-spanische Militärallianz im Kriegsfälle" mit Erfolg wieder aufgenommen worden seien. Schon unter König Alfons u. Primo de Rivera l)abe sich der damalige Kriegsminister Maginot bemüht, von Spanien die Zusage zu erhalten, daß im Kriegs falle französische Truppen aus Nordafnla freie Fahrt durch Spanien erhalten. D,e Reise Herriots nach Madrid im Borjahre habe ähnliche Ziele verfolgt, aber erst jetzt sei die Aenderung auf militärischem Gebiete greifbar erfolgt. Für die nächsten Manöver in der Nähe von Bordeaux seien von spanischer Seite eingeladen: Oberst Morena vom Großen Generalstab, Oberst Novarra und Oberst Balbo. Nach Behauptungen des Blat tes hänge die Anerkennung der Sowjetunion durch Spanien mit der französisch-spa-nischen Militärallianz zusammen. Frankreich habe dabei die Vermittlung übernommen. Nach Gandhis Verhaftung. V o nl b a y, 2. August. Die indische Regierung hat die Gerichtsverhandlungen gegen Gandhi auf 14 Tage hinausgeschoben, unl die Wirkung seiner Inhaftnahme zu erproben. Die Börse war heute nicht gesperrt, die Makler lehnten jedoch aus Protest gegen die Verhaftung des Mahatma die Durchfiihrnng jeglicher Transaktionen ab. Die Regierung will die Makler zur Erfilllung ihrer Pflichten durch drakonische Maßnahmen zwingen. Rund um Xrianon Paris von der revisionistischen Haltung Italiens überrascht / Angebliche Angebote Frankreichs JtaUen gegenüber / Die enttäuschte Linkspresse Befreiungsfeier in knjaZevac. Beograd, 2. August. Das StÄdchen Kn/aZevac feierte l)eute den 100. Jahrestag seiner Befreiung vom Tür-kensoch. Den Feierlichkeite,l wohnten Vertreter der zivilen und miltärischen Behörden bei. S. M. den König vertrat General Ples n i e a r. Nach den kirchlichen Feierlichkeiten wurde eine Ausstellung des Ge-werl^s und der Industrie jener Gebiete eröffnet. Siidameriianischer Friedenspakt. ? o n d o n. 2. August. „Times" nlelden aus Nio de Janeiro, daß die brasilianische Kegierung sich bereit evklärt hat, den im November vergaitgenen Jahres von Argentinien vorgeschlagenen Friedenspakt der snd tmerikanisch^ Staaten zu unterzeichnen. P a r i s, 2. August. In hiesigen politischen und diploinaU-schen Kreisen wird das vermeintliche Ergebnis der römischen Verhandlungen zwischen Mussolini und dem ungarislZ^ Mi« nisterpräsidenten G ö mbös noch iveiter-hin auf seinen. Kern geprüft und find die Mutmaßungen darüber, was die beiden Staatsmänner wohl beschlossen hätten, der -Gewifiheit gewichen, daß sich Mussolini energisch für die Revision des Vertrages von Trianon einzusetzen beginnt. In Paris hat die Rundsunkrede des ungarischen Ministerpräsidenten, in der die revisionistischen Ziele Ungarns offen zum Ausdruck gebracht werden, keinestvegs überrascht. Es frygt sich nur, welchen Standpunkt in dieser Frage die fran zösische Diplomatie einnehmen wird. Zwischen Italien und Frankreich schwe-l ben bekanntlich Verhandlungen über die , Bereinigung aller bisherigen Hindernisse i auf dem Wege zur italienisch-französischen Verständigung, dem Herzenswunsch des Senators Henry deIouvenel. Es spricht sich hier herum, Frankreich habe den Italienern Somaliland angeboten, wenn Italien seine Aspirationen an der Adria fallen lasse. In Frankreich werde angeblich auch die Abtretung des Syrien-Mandats an Italien erwogen. Diese Angebote scheinen in Italien Gefallen gefunden zu haben, doch will der Duce in der Frage der Flottenparität nicht nachgeben. Selbstverständlich sind die in Schivebe befindlichen italienifch-französischen Verhandlungen durch den Gegenstand der neueste,! riwtischen Beratungen zwischen Mussolini und Göntbös gestört worden. Man geht nicht fehl in der Annahme, wenn behauptet wird, daß eine neue S-iwation geschaffen wurde. Der offizil^se e m p s" vertröstete die franzöfisi!^ öffentliche Meinung, indem er von vornherein die Befürchtung zerstreute, Italien könnte im Rahmen des Vievmächte-vertrages die Frage der Bertragsrevision an schneiden. Man habe nicht zu befürchten, daß Italien die Forderungen Ungarns unterstützen würde. Diese Auslegung des „Temps" ist durch einen Alarmruf des Turiner Blattes „S e-r a" unsanft wiederlegt worden. Die „Sera" beantwortete die Ausführungen des als offiziös geltenden Blattes mit dem Hinweis darauf, man möge sich ln Paris keinen Täuschungen hingeben, denn Italien werde sich trotz seines Einvernehmens mit Frankreich nach wie vor offen für die Revision des Ber träges von Trianon ansetzeil. Für die „Wiederherstellung" Ungarns setzen sich auch englisc!^ Blätter ein. Die ,.M o r n i n g P o st" ist sogar der Ansicht, die Revision der Grenzen von Tria- Bomben-explofion ln einem Brünner Hotel Das durch die Explosion zerftt^rte Hotel „Europa" in Brünn. Die surchtbare Ezplosions-katastrophe in Brünn, die das im Zentruni der Stadt gelegene Hotel „Europa" zuin großeit Teil zerstörte und nicht iveniger als sieben Todesopfer forderte, konnte bisher noch nicht aufgeklärt n'erden. Mit Sicherheit wur de nur ermittelt, ^ß ein stellungsloser Architekt sich selbst, seine Freundin und 'ein K Monate altes Kind >!> einem Ziinnler des Ho-eis durch einen Spreirgsioff 'uil)rscheinlich Elrasit, getö« : i und dadurch t>ie Katastrophe verankcht hat. non sei die wichtigste politische Angelegenheit in Mitteleuropa. Z ü r i ch, 2. August. Der Pariser Berichterstatter der „N e u-en Züricher Zeitung" tneldet seinem Blatte, Italien habe das Versprechen gegeben, die revisionistischen Bestrebungen Ungarns moralisch zu unterstützen, und zwar unter der Bedingung, daß Ungarn in allen Fragen, die sich auf den künftigen Nen aufbau Mitteleuropas beziehen, den Direktiven Italiens folgen werde. P a r i s, 2. August. Die franzöisifche öffentliche Meinung ist über die Haltung Italiens in der Frage der Vertragsrevision sehr beuruhigt. Man war hier schon fest überzeugt, daß die freundschaftliche Grundstimmunsi, die in der letzten Zeit im Verhältnis zwischen Paris und Roin eintrat, als Betveis dafür anzunel)-men war, daß Italien seine revisionistis!lciern sich entschieden, der neuerlmnn-ten pvovisoriscsien Regierullg Platz zu machen, ulld haben sich schllier bewaffnet im Re-gierungsssebände lierbarrikadiert. Inl .'('illblick alif die allgemeine Erregnng in der Bevölkerung hält man es sür ausgeschlossen, das^ die neue provisorische Regierung vor der für den w. August ausgeschrie benen Neuwahl ihr Aint wird Übernamen können. Maeterlinck u« zwei Milionen Z^eanken betrogen. ^ i z z a, 2. August. Der Advokat des bekannten flämischen Dichters Maurice M a e-t e r l i n ck, Alldre C a st i g l i a, der zugleich Biirgerlneister von Contes an der Ri-viera und Generalrat des Departements Tee 'alpen ist. wurde gestern verhaftet, iveil er einen Betrag von ?,M).000 Franken, dei, Maeterlinck ihm zum Ankauf eines .'^^^auseZ Übergeben hatte, veruntreut h«t. Panik im Airku». P a r i o, 1.'. August. In einem großen Pariser Zirkus ist gestern spät abends Mh-rend der Porstellung der Fußboden einer Tribüne eingestiirzt. Eine wilde Panik bemächtigte sich der Znsclmuer. S2 Zuschiuer wnrden mehr oder ininder sch'ver ve''leht und mußten ins Zpital gebraM ^'erden Mottenmanöver im SMm Szwn Japan demonstriert seine Macht zur See / Kaiser Hirohito an der Spitze der Kriegsflotte / Die Rüstungsausgaben Japans T o k i o, 2. August. Die ausgsdchntesten Flottenmanöver, die Japan jemals erlebt hat, deginnen am Montag im westlichen pazifischen Ozean. An den Uebungen, die bis zunl 2ö. d. dauerll nlrd die vom ^i-ser geleitet lverden, nehinen 150 Kriegsschiffe und zahlreiche Marineflugzeugzeschll>ader teil. In Politischen Kreisen betrachtet man die Mansver als Antwort Japans an die Bereinigten Staaten, die durch Zusamnien-ziehung ihrer Seestreitkräfte rnr Pazifischen Ozean in Japan große Verstimmung hervorgerufen haben. Bemerkenswert ist in diesem Ausammenhang, daß offiziös mitge- teilt wird, Iapail sei entschlossen, seilie Flotte bis zu der nach dem Londoner Vertrag zulässige,: Höchstgrenze auszubauen. Tie Boranschläge für die nächsten Jahre sehen den Bau von 11v Wasse^lugzeugen, die Modernisierung von vier Kreuzern, die Anlage neuer Flugplätze, Flottenstationen und Arsenale unld sl^ie^ich die BerwiMi>chung eines schon bekanntgegebenen großen Flotten programmes vor. Insgesamt stellen fich im Fiskaljahr IYS3/S4 die FlottenauSgaiben auf 76V Milliollen Jen, jene sttr das Landheer auf 550 Millionen Jen. Sbinefentragöbie Aberglaube fordert 200 Todesopser / Die verhexten RettmgS- ringe Man ist bei uns gewohnt, alle Augenblicke eine Schreckensnachricht aus dem Lande der Mitte zu HSren. Man nimmt eS schon fast als Selbstverständlichkeit hin, wenn man hört, daß wieder ein paar tausend Chinesen einer Ueberschwemmung, einer .Hungerkatastrophe oder den Kriegswirren zum Opfer gefallen find. Die Katastrophe, die sich jetzt i« lelben Meer ereignet hat, und die iiber 2va Todesopser sorderte, zeichnet sich aber durch besonders grauenhafte« vinzelheite« auS und «urde durch eiuen Aberglauben verursacht, den wir nur schwer Verstehelt können. Der kleine Küstendampser Hso-Sohan, der im Besitz einer amerikanischen Gesellschaft ist, befand sich aus der Fahrt von Wei-Hai-wei nach Tsiilgtau. All Bord lvaren 22l) chi« ilesische Kulis, die in Tsingtau Beschäftigung suchen wollten, und unter ihnen war auch eilt ehemaliger Sträfling, der eine lnehrjäh-rige Freiheitsstrafe wegen Giftmischerei u. Zauberei abgebüßt hatte. Unter den übrigen Kulis stand er im beste» Rufe, er hatte sie vollkommen in der Hand, sehr zum Aerger der amerikanischen Schiffsleitung, die nicht mit Unrecht fürchtete, der „Zauberer" »verde die allderen Kulis gegen sie aufhetzen. Während der Ueberfahrt, für die nur zwei Tage vorgesehen warell, kam es zu einer Katastrophe: Eine schwere Kesselexplosion tötete mehrere Heizer, und außerdem wilrde das Schiff leck. Aus Anrate» deS Zauberer« weigerten sich die Kulis, an den Arbeiten zur Abdichtung des Lecks und zum AuSschöpsen des Wassers teilzunehmen. Die Besatzullg selbst konnte der eindringengenden Fluten nicht Herr lverden, das Wasser stieg imlner höher im Schiffsranln, und schließlich war der Augenblick gekomlnen, ill deln der Kapitän das Lchisf verll'ren geben lnußte. Schleunigst wurden die Ret« tullgsboote zu Wasser gelassen, aber sie ken- ihr Leben ebenfalls lbedrvht geniesen sei, hätte sie mit Hilfe von Freulrden und in Mün-nerkleidern Rumänien an Bord eines schwedischen Fvachtdampfers verlassen. Die Nonnen des Klosters nahmen das junge Mät»^ chen auf. einiger Zeit stellten sie jedoch fest, daß ihr geheimnisvoller Gast inl Besitze meh rerer Revolver war, worauf sie die Polizei beimchrichtigten. Vor dem Polizoigericht ge^ stand die angebliche MinisterStochter ern, daß sie nicht Nattascl^ai heiße, das; ihr aber ihr richtiger Name unbekanltt sei. Sie be-sitze keine Ausweispapiere und habe sich vergeblich bemÄht, festzustellen, toer sie sei. Das junge Mädchen wurde vorläufig in Hast behalten, bis die polizeilichen Erinitt^ lungen abgeschlossen sein llxvden. isiLr den Unterleib« nachhaltig an und Mrn beruhigend auf die Wallunc^en. Prozessoren VerdauungStvankheiten erNäven. dnf, sich bot Fraaz-Josef-Wasser bei Erscheinungen, die von Selbswergi/ftuTlff des Ma^enkcrrinfanal» auSaehen, als ew ausgezeichnetes ReinimnmH-Wittel bewährt. Das „Franz.Josef".Bitterwasser ist in Apothekn, Drogerien und Spezereihan^lun. gen erhältlich. Joh« O^Connel fteigeiassen. N e w y o r k. Der Brauereibesitzer und Politiker aus Mbany, Leutnant I. O'C o n-n e l, der von Verbrechern entfichrt worden war, ist nach 23tägiger GefangensäM frei-gelassen worden, nachdem ein Lösegeld von 40.000 Dollar bezahlt worden loar. John O'Connel ist der ?!efse eines der nlächtigi'ten politischen Mhrer der Vereinigten Staateil, Daneil O'^nnel. Er kam am Sonirtag in das Sommerhaus seines Onkels in den Ber gen bei Albany in einem erbärntlicheli Zu-staild. Er lvar von seillen Clltführern nach Bozahlullg des Lösegeldes in einenl Autonlo bil in der Nähe der 220. Straße in Nmvyor? um 1 Uhr nachts bei einem Friedhof ausgesetzt wor^n. Sie waren mit großer Geschwin digkeit zu dem erwähnten Platz gefahren und hatten ihr Opfer mit verbundenen Augen aus dem Auto geworfen, worauf sie mit lvahnsillniger Schnelligkeit davorrfuhrcn. Die Polizei hat im Zusammenhang mit der Ent führung drei Persollen verliaftet, da.unter eillen bekannten ^ngsterfiihrer. MiMonarsttaovdle B e r l i n, 2. August. Auf dem deutschen Riesendampfer „Bronlen" spielte sich mehrend der Fahrt von NeMork nach Bremerhaven eine noch linanfgeklärte Milliollärs-tragödie ab. Der amerikanische Missionär Charles Ranger wurde von seinen» Reisegefährten, dem Millionär Werner Hcve, in seiner Kabine erschossen. Die beiden Millionäre wollten gemeil^am eille Fahrt nach Deutschiland inachen uwd von dort auS auch andere europäisc!^ Hauptstädte besuchen. Anl Dienstag verweilten sie längere Zßer Erregung, daß er seinell Freund erschossen habe. Sie hätten sich cze-meinsam init einer Pistole beschäftigt, dabei sei er. Heile, dem Abzugshahn zu nahe ge-kolnni^'n und die Kugel sei seinem Freund in den Kopf gedrungen. Heye war von au-ß^ergewölinlschor Erregung erfaßt un>d eS iie-durfte eilergischer Vorhaltungen, bis er sich soweit zusammennahm, daß er die Einzelheiten des Zwischenfalles er^z^bleil konnte. Der Schifssarzt benzühte sich um Ranger, der zwar noch am Leben war, doch bald darauf starb. Heye erlitt einen Nervenzu-sammellbruch und nlußte in seine Kabine g^'bracht werden. Ueber die Hintergründe dieser Affäre wird man wohl ech nach l5ii!? treffen der „Brelnen" und llach dem schluß der Nachforschungen, die in Amerika über die beiden Millioil^re und ihre persönlichen Beziehungen angestellt nvrden iniiss''n. Klarheit gewinnt. Ein weiblicher Aaspar Hauser L o n d o n, 2. August. Eine mysteriöse Angelegenheit beschäftigt gegenwärtig sie Behl^vden von Windsor. Ä)r dem dortigen Polizeigericht erschien äm Montag ein hübsches und gutgekleidetes Mädchen, das beschuldigt wird, ohne Genohlnigung der Ein-lvanderungSbehörden llach England gekommen zu sein. Das Mädcheil, das lnir gebrochen englisch spricht, lvar eines Tages in einem Kloster bei Windsor aufgetaucht und hatte um Unterkunft gebeten. Sie gab an, sie sei die Tochter de^ erm-^rideten rnnläni-schen Kinmlzministers Paul Nattaschai. Da Wenn der Gtadtrichter krank ist. N e w y o r t. Die lieue Hitzewelle hat zahlreiche Lodessälle durch Sonnenstich ulld (.Ertrinken zur Folge. Die Hitze sucht die at-lantisrl)e Küste heiill. NeMork hatte bei lV> Prozent i^nftfeuchtigkeit 40 l^rad Gelsius. Die Seebäder verzeichneten eillen Rekordbesuch. In Coney Island, wo Sonnta^i eine Million Menschen Kühlung suchten, l'adeten zuln ersten Male viele Taiiselid Mäliner lnit entblößtem Oberkörper, lveil es sich nrit Win deSeile herunigesprochen l)atle. das^ der ?tadt richter erkrankt ^var, der für das Tragen von eknracbell Badehosen (^ieldstrafel, verhängt. Sein Stellvertreter d.rgesien ist bekannt dafür, daß er derartige ..Telikre" llie-derschlig Na g h "nähte sich mit einer sechs Zentiineler '.anqen ?acknliki'' nadel einen Kilopf am Rock all, ohne deil Rock abzulegen. Bei den letzten Stich^'n drah ten unerwartet zlvei (^endannen in den den. Nagy fuhr so sehr zllsammen, daß er sich die Nadel vor Schreck ins .'c'erz stieß. Die Nadel ging durch die ^rust und den Herzbeutel und blieb im liirken .Verzvorhof stecken. Nagy verlor das B<>wu!'.tsein. Ans der chirurgiscl>en Klinik wiirde dciS .^'^erz geöffnet, die Nadel entfernt nnd das Herz lvieder vernäht. Naay ist fielierfrei und sein Aulstand beftiodigeild. . Affen als Hochschulhonorar. Bor einiger Zeit hatte der Senat der Ohio Wesleyan Universität eillel« Beschluß be' kanlftgegeben, wonach es den Söhnen Unbe^ mittelter Eltern gestattet wurde, das Hock-schulhonorar in Naturalien zu zahlen. Die se Maßnahlne sollte den jungen Leuten, deren Väter Landlvirte sind, daS Studium leichter ermöglicheil. Ulige^^äblte Schweine hat die Unincrsitiit schon als Studiengebnh' ren erhalten, ganze Waggonladungen an „Mariborer Zeitung" Nummer ZOS. Freitag, ßen 4. Ausii,st W-jci. Weizen und jonftigen landwirtschaftlichen Produkten. Nun wurden ihr aber kürzlich 20 Rliesusasfen angeboteil, die der Sohn eines Menageriebesitzers als Honorar anbot. Auä) die 2l) Affen wurden angenommen u. ermöglichen jetzt dem jungen Manne ein mehrere Semester lang gesichertes Rechtsstudium. Aus Gelle c. Die pensionierten Lehrer von Celje nnd Umgebung halten ihre monatliche Zu-sanlmenkunft diesmal am Samstag, den b. Ac'. in Pojnik ab. Tic Fufzgcher versammeln sich NM 13 Uhr vor dem Bahnhof, die anderen benützen den Antobus nach Vojni? um 14.40 Uhr (Ri'iclfahrt um 18.25 Uhr). c. Die Mitglieder des Studios sowie alle, die bei der Borstellung des Sommernachts-traulns mitgewirkt haben, ^verden ersucht, hellte, Tmlnerstag um 20 Uhr im Gesund-heitc-heim zn erscheinen. c. Verstorbene im Juli. Jnl vergangenen Monate starben in Celje !j4 Personen, hie-voil 2!» inl Allgeiileinen Krankenhause, 2 in in der Stadt und 7 ill der Umgebungsge-meinde. c. Steuersragen und die Gewerbetreibenden. Der Verein der jugoslawischen Gewer-detreibenden veranstaltete vergangene Woche einen Vortrag über Steuerfragen. Eingangs begrüßte der Obmann Herr H o l o-bar die Anwesenden sowie den Steuerverwalter Herrn u m e r, der dann in Sachlichen Ausführungen alle Steuern, die beim c^werbestande in . Betracht kommen, be-sprach. c. Fremdenverkehr im JuN. Im vergangenen Monate kamen 1135 Fremde nach Ce-ije, hievon waren 3l)7 Ausländer. c. Skelettsund. Bekanntlich wird aus dem Kredit für öffentliche Arbeiten auch der Ko-privllica-Bach reguliert, bei welchen Arbeiten hauptsächlich Arbeitslose beschäftigt sind. Die Regulierungsarbeiten sind nun schon bis zur Umgebungsvolksschule in der Ko« menstega ulica sortgeschritten. Als man Mon lag dott zu graben begann, fand man ein Skelett, daß bereits einige Jahre dort gelegen sein durfte. Mit der Angelegenheit werden sich noch die Behörden befassen. c. Arbeitsmarkt. Bei der ExPositur der Arbeitsbörse waren am 31. Juli 752 Ar-lx?itslosc angemeldet, gegenüber 765 vom 21. Juli. Die Arbeitslosigkeit sinkt stetig. c. Das Personal der Polizeivorstehung für die Arbeitslosen. Die Beamten der Vorstehung der Stadtpolizei sowie die Mannschaft der Eick>erheitsmache haben untereinander 220 Dinar für die Familien der arbeitslosen Bergarbeiter in Trbovlje gesammelt. c. Das zweite Auswahlspiel zur Ennitt-lung der Städtemannschaft, die Sonntag, den k. d. M. gegen eine Zagreber StÄdte-Mannschaft spielen mrd, fand Mittwoch abends beim Felsenkever statt. In beiden Teams waren Spieler aller vier Klubs. Es siegte das Team A mit 7:3. Schiedsrichter war Herr Schallecker. Die endgültige Mann sc!^ft wird erst bestimmt werden. c. Neun Berhaftmlgen am Portiunkula, fest. Dienstag abends wurden in und vor der Iktapuzinerkirche, in der das Portiunkulafest stattfand, neun Personen festgenommen uttd zivar wegen Ruhestörung und unsittlichen Benehmens. Bezeichnenderweise wurde aber diesmal kein Diebstahl der Po-li^ zur Anzeige gebracht, obwohl bei dieser Veranswltung in früheren Jahren immer zahlreiche Diebe ihr Geschäft ausübten. e. Aahrraddiebftahl. Montag vormittags wurde dem Handlungsgehilfen KruSiö vor dem Gebäude der Pensionsanstalt in der Razlagova ulica ein Fahrrad Marke „Puch" im Werte von 1000 Dinar, Evidenznummer 2-10884-3, gestohlen. c. UnfMe. In Zabukovca spaltete ein Bergmann so unvorsichtig Hollz, daß er dabei seiner dreijährigen Nichte Anna TeroviL ei-iren Finger an der linken Hand abhackte. — Die 5,2jährige Pevee Maria, Besitzerin in Slatina, siel auf der Straße und l>rach sich dabei das linke Bein. — Das 37iährige Dienstmädchen Ema GradiL aus Kmarje bei JelSe fiel auf dem .Hofe und beschädigte sich dabei schwer am Bruistkorbe. — Der 27jäh« rige Hoteldiener Biktor Tavöer aus RogaSka Slatina wollte ein Faß Bier aus dem Atelier schaffen, das ihm aber ausglitt und auf den Arm fiel, sodaß er einen Armbruch erlitt. — Der 8jährige Karl Zajberl, Arbeitersohn in Ztore, spielt« neben einem Haufen alten Eisens, daS plötzlich auf ihn siel und ihm das rechte Bein brach. — Alle Verunglückten wurden ins Allgemeine Krankenhaus gebracht. c. Bon einem Taschendiebe mit einer Geld tasche beschentt. Dienstag kam zur Polizei ein hiesiger Kaufmann, der sich Sonntag an der Feier in Ljubljana befunden hatte, und gab an, datz er, in Celje angekommen, eine fremde, leere Geldtasche in seiner Rocktasche vorgefunden hatte. Augenscheinlich hat te ihm am Bahnhof in Ljubljana ein Taschendieb diese Tasche zugesteckt. e. Wieder ein Fahrraddieb gesaht« Am 26. Juli wurde einem Kaufmanne in Ljubljana ein Fahrrad gestohlen. Schon am selben Tage wurden in Celje auf Grund einer Personenbeschreibung der 29jährige Fr. L. aus Branislavci bei Ljutomer festgenommen. Er gab aber an, daS Rad in Dom-/ale gelauft zu haben und wies auch eine dissbezügliche Bestätigung vor, die der frühere Eigentümer und zwei Zeugen unter schrieben haben sollen. Es war aber leicht zu erkennen, daß er diese Unterschriften gefälscht hatte. L. gestand schließlich, das Rad gestohlen AN haben. Er wurde dem Kreisgerichte eingeliefert. beide, bekam Lowe Wadenkramps und Zer-lendi siegte 7—5. Insgesamt hatte der Kampf fast neun Stunden gedauert. Nicht weniger anstrengend mag die amerikanische Federgewichtsmeisterschaft gewesen sein, die l889 an einem Sonntagnachmittag in San Fran-zisko Dal Hawkins und Fred Bojan begannen. Am ersten Tag drangen sie 75 Runden aufeinander ein, dann mußte der Kamps wegen Einbruchs der Dunkelheit abgebrochen werden. Am nächsten Tag siegte dann Hawkins durch k. o. in der insgesamt 91. Runde. Kopfe und Händen daß er ins KrcmkenhailS nach Wolfsberg überführt werden mußte, wo er jetzt seinen furchtbaren Verletzunc^en erlag. Dem Sohn der so tragisch ums Leben gekommenen Eheleute, Josef Iuris, vlg^ Vranik, in Viö, dessen Haus vor kurzem ebenfalls ein Raub der Flammen wurde, wendet sich das ungeteilte Mitgefühl der Bevölkerung zu. Als Brandleger kommt der Keuschlerssohn Franz B e r ch t o l d aus Rabenstein in Frage, der bereits festgenommen nnd dem BezirksgeriÄ)t in St. Paul eingeliefert wurde. Sport : Der Motoklub Vtaribor veranstaltet anläßlich des Rennens am Loiblpaß, welches Sonntag, den K. d. stattfindet, seine Klub ausfahrt und besucht zugleich die Sportlol legen des M. K. Jlirifa (Ljubljana). Da für den gleichen Tag auch der 1. Hrvatsti Motoklub l^agreb) seine Wert>in^s^al?rt auf den Loiblpatz ausgeschrieben hat, bittet der ! Ausschuß des Motokluts Maribor um voll-! zähliges Erscheinen. Der Hauptstart findet ! Samstag, den 5. d. um 13 Uhr am Mavni trg statt. Diejenigen Mitglieder, die !ich am Hauptstart nicht beteiligen können, können auch Sonntag früh starten. Die Nachzügler stoßen Sonntag um 9 Uhr in TrZig vor dem Hotel LonLar zur Hauptgruppe. Falls sich mindestens 30 Teilnehmer finden, wird ein Autobus für Teilnehmer zur Verfügung gestellt. Die Fahrt kostet von Maribor bis zum Loibl-Paß 120 Dinar hin und zurück. Reflektanten für die Teilnahme mögen sich morgen, Freitag, den 4. d. M. zwischen 18 und 19 Uhr im Sekretariat deS Moto-Klubs einfinden : Amerikanische Leichtathleten in Hamburg Hambur g, 2. August. Die amerikanischen Leichtathleten gingen gestern bei ei. nem großen internationalen Meeting an den Start und konnten fast durchwegs die ersten Plätze besetzen. Die Ergebnisse: Laufen, 100 Meter: Metealfe 0:10.3. 200 Meter: Metealfe 0:22. 400 Meter: Fuqua 0:48,6. 800 Meter: Euningham 1:54,8. 3000 Meter: MarCuskey 8:47,5. .Hürden 110 Meter: Morris 0:14,9. Kugelstoßen: Sievert ^Deutschland) 15,14 Meter. Diskus: Laborde 48,43 Meter. .Ho^prung: Spitz 1,88 Meter. : Doch Carnera—Gchmeling? Max Schme ling hat trotz seiner Knockoutniederlage gegen Max Baer noch eine Chance erhatten, zu einem Wettmeisterschaftskampf zu kommen. Wie aus Turin gemeldet wird, ist der Kampf zwisckien Carnera und Schmeling für den 24. Äptember nach dem großen Littorio-Stadion in Rom abgeschlossen worden. Mussolini selbst soll darauf gedrungen haben, daß der Kampf in Rom abgewickelt wird. Carnera, der mit dem Balbo-Flugzougge-fchwader in seine Heimat zurückkehrt, hat sich von allen anderen Verträgen freigemacht : Gport'lwriosUAteu. Das längste »knd anstrengendste TenniSmatch, daS je gespielt wurde, lieferten einander bei den Olympischen Spielen in Antwerpen 1920 der Grieche Zerlendi und der Engländer Gordon Lowe. Das Spiel begann um 4 Uhr, keiner der Parwer riskierte etwas und löffelte dem anderen bis 7 Uhr Lobs zu. Wegen der hereinbrechenden Dämmerung wurde das V^th abgebrochen und tags darauf um 10 Uhr fortgesetzt, aber auch um 12 Uhr war noch keine Entscheidung gefallen. Dafür hatten sich die beiden Spieler die Schuhe durchgelaufen, nach der kurzen Zwangspause wurde bis 3 Uhr weitergekämpft. Noch immer war das Ende nicht abzufehen, da legte der Schiedsrichter eine halbstündige Pause ein, um 4 Uhr, das Match stand im 5. Satz für Au« VW« p. Märkte im August. Samstag, den 5. d. wird in Ptuj der alljährliche Oswaldinmrkt abgehalten. Im Monate August finden außerdem noch die üblichen Märkte statt: Pferde- und Rindermarkt am 16. und 29 und Schweiuemarkt am 9., 17., 23. und 30. d. Telephonzellensrage und kein Sude. Schon öfters wurde über die mangelhafte Telephonzelle am Poftanit in Ptuj Beschwer de gefül)rt Es verlautet bereits einmal, daß man sich an zuständiger Stelle ernstlich mit dem Gedanken trage, an die Errichtung einer neuzeitlichen Telephonzelle zu schreiten. Es scheint jedoch, daß dies mit Schwierigkeiten verbunden ist, da die neue Zelle noch immer aus sich warten läßt. Die gegenwärtige Zelle kann von stärkeren Personen überhaupt nicht benützt werden, da ihre Dimensionen eben viel zu klein sind. Angesichts der bevorstehenden Obstkampagne wäre es dringend nötig, daß endlich einmal eine moderne Telephonzelle den bisherigen, veralteten Marterkasten unverzüglich ersetzt. P. Die Kinoleitung teilt mit, daß im Monat Angust der Spielplan unverändert bleibt. Die Borstellungen finden jeden Sams tag um 2l).30 und jeden Sonntag um 18.30 ,lnd 20.30 Uhr statt. Im September werden anßerdem Borstellnnqen jeden Mittwoch u. Donnerstag gegeben, somit an vier Tagen in der Woche. Drovoarao g. Einbruch. In der Nacht zum Montag wurde in das Gasthaus des Herrn .H a t -tenbergerin MeSa eingebrochen. Die unbekannten Täter drückten die Fensterscheibe ein und stiegen in das Gastzimmer ein, wo sie aus dem Kredenzkasten mehrere Pakete Zigarren und Zigaretten an sich nahmen. Dann gingen sie in die Küche, wo ihnen verschiedene Eßwaren und Wein in die Hände fielen, worauf sich die Gauner unbemerkt entfernen konnten. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1000 Dinar. Die Gendar merie hat eine strenge Untersuchung eingeleitet und fahndet eifrig nach den Langfingern g. Sine lebende Fackel. In Rabenstein jenseits der Grenze ist, wie bereits berichtet, dieser Tage die ibgenannte Stauberkeusche abgebrannt. In der Hütte lag die schwerkranke Gattin des Keuschenbesitzers Marie I u r i L, die nun ein Opfer der Flammen wurde. Das Bett fing Feuer, sodaß die arme Frau in wenigen Augenblicken einer lebenden Fackel glich. Da ihr nicht rechtzeitig Hilfe gebracht werden konnte, verbrannte die Schwerkranke beim lebendigen Leibe. Der Gatte der Frau, der 70tühriq!' Josef IuriL, stürzte sich in das brennende > .ms und versuchte die Lebensgefährtin zu retten, doch war sein Bemühen umsonst. Der Mann erlitt hierbei so schwere Brandwunden am Noöo Freitag, den 4. August. Ljubljana 12.15: Schallplaten. --18.30: Radioorchester. — 19.39: Hunde-und Katzenzucht. — 20: Naturbilder. — 20.30: Uebertraguug aus Beograd. 22.30: Schallplatten. — Beograd N: Konzert. — 12.05: Schallplatten. ^ 18.30: Plauderei. — 19: Nationallieder. — 19.30; Schallplatten. — 20.30: Jugoslawische Lieder. — 21: Konzert. — 21.30: Konzert. ^ Wien 11.30: Berühmte Künstler. — IL: Mittagskonzert. — 15.55: Zigunermusik. ^ 16.55: Insekten als Baukünstler. —. 17.30: Neue Musik für Viola. — 18.20: Gedatlken über den Sport. — 18.45: Technischer Vortrag. — 19.10: Orchesterkonzert. — 20.15: Rund um Liebe, Konzert. — Breslau 19: Neunte Symphonie von Beethoven. 20.30: Lieder im Volkston. — Straßburg 20.30: Galakonzert. — M ü h l-a ck e r 2020: Heitere Musik. — 22.25: Mozart-Klaviermusik. -Leipzig 20.20: Hörspiel. ^ 21.10: Konzert. — Buka « r e st 19.40: Bajazzo. — No m 21.15: Bnn-ter Abend. — 21.50: Konlödie. — Zürich 20: Volkslieder —Prag 20.30: Tschechi-sche Opernmusik. — 21.30: Lustspiel. — O b e r i t a lien 20.30: Konzert auS Rom. — München 20.10: Hörspiel. 21.45: Flotte Weisen. — B u d a p e st 20.30: Schallplatten. — 21.45: Zigeunernul- sik._ W a r s ch a n 20: Siimphoniekon- zert. — 21: Weekend. — 21.10: ffonzert. Königswusterhau'^n 20.20: Hörfolge. — 21.15: Orchesterlon.'.ert. Daventry20: Gesangsvortrage. ^ 20.30: Orchesterkonzert. — 21.10: Symphoniekonzert. ?!ino Union-Tonkino. Nur noch heute der grandiose Film „Rasputin" oder „Der Tänlon der schönen Frauen" mit Conrad Veidt, Carl L. Diehl und Charlotte Ander. — Ab Freitag die Premiere des großen Lustspiels „Liebe und Freude". In der Hauptrolle Jv. Petroviö, Gretl Theimer, Theodor Loos, Feliz Bressart und Paul Morgan. Burg-Tonkino. Nur noch einige Tage die hervorragende Lustsp^lpvsse „Zwei glückliche Tage" mit Paul Hörbiger, Claire Rommer, Ida Wüst u. a. in den Hlniptrol-len zur Vorführung. Ab Sanlstaq „Ein Lied sür Dich^^ mit Jan K i e P u r a. Beim Arzt. „Herr Dottor, Sie haben ganz vergessen, daß Sie mir vor drei Minuten gesagt haben, ich solle die Zunge zeigen." — Ich lia-be es nicht vergessen, gnädige Frau, aber ich wollte mal in Ruhe das Rezept schreiben. Jetzt können Sie die Zunge ruhig wieder drinnen behatten." dlscli lanxem 8Lkvoren I^eicken unö vvrseden mit äen tiell. Sterde.';.^-lcramenten versedie«! gestern, im blittienäen unsere wnlestselieb!^ I'ocl^ter unä Lcli^ester, k'rAuIein Vsrs HvsksiNC Das LelkrÄduis ttnÄet morgen k'reitax. äen 4. ^uxu8t um 16 lilir. viiii ^ler >^utbstlrunx8liaile äes stü^t. k'rlsälwkez; in ?0kre2io uu5 statt. Die kl. Seelenmesse virä Samstse. cien 5. ^ueust um 9 in I l lii^lskanerKircke eelesen veräen. A^arlbor. l^jutomsr.' lZvll Z. ^uxust 1933. .loslp unÄ jVlNrl« tkvNlvne. Lltsru; VlÄs. lZorl» uniZ (Zoscilviste! tidrtiron Vorvonätvn. 9.^s»^ Freitag, den 4. August lvss. ^Vkariborer Zeitung^ Nummer Ä)S. /^sZcaF «^dmiabend der Antttuberkulofenliga Fast ein ganzes Jahrzehnt war es Herr Banalrat Dr. I p a v i c, der mit seltner Umsicht und Aufopferung die Tätigkeit unserer agilen Antituberkulojenliga leitete. Um so unancicnelinier loar fiir die Leitung der Liga die Nachricht, von der Verseilung des bisherigen Obmannes nach Lsubljana, in dem der Verein eine seiner Hauptstützen ver liert. Saale der „Nabavljalna zadruga" fand Dienstag abends eine Festsitzung des Ausschusses der Antituberkulosenliga statt, die der Ehrung des scheidenden langjährigen und verdienstvollen Präses Herrn Banalrat Dr. Ipavic galt. Anwesend waren u. a. auch der neue Leiter der Bezirkshauptmannschast Maribor linkes Drauufer Herr Dr. S e n e-k o v i e, welcher der Antituberkulosenliga bei dieser (Gelegenheit eine allseitige Unter-stiltzung versprach. Die unvergänglichen Verdienste des scheidenden Obmannes wurden in mehreren Ansprachen gewürdigt. Es sprachen die Herren Vizeobmann Schulleiter A l t, Altbürgermeister Schulleiter G r L a r, Gymnasialdirektor Dr. T o m i n 8 e r, der Leiter des Gesundhcitsheimes Dr. B rt ov e c und DonnetStoo, den s. August schafter verlieren. Der scheidende Bezirkshauptmann mSge versichert sein, daß ihn die Bevölkerung in bester Einnerung behalten werde. Redner begrüßte hierauf seinen Nach folger, Herrn Bezirkshauptmanil Dr. S e-n e k o v i L, den er im Namen der Drau« stadt herzlich willkommen hieß. Es sprachen sodann die Herren Msgr. U m e k, Gymnasialdirektor Dr. T o m i n S e k, Oberst P o-P o v i 6, Abgeordneter Dr. P i v ko, Prota T r b o j e v i 6, Bezirkshauptmann M a-k a r und Schulverwalter Cvetko auS KrLevina. Alle Redner hoben die Vorzüge des scheidenden Vanalrats ins rechte Licht und drückten das Bedauern aus, ihn aus ihrer Mitte verlieren zu müssen. Banalrat Dr. I P a v i c dankte, sichtlich gerührt, für die vielen Beweise des Vertrauens und der Wertschätzung und versicherte, er werde an die schönen Jahre, die er in Maribor verbracht, stets mit Freude denken. Er dankte allen, die ihn in der Ausübung seiner Obliegenheiten, sei es im Dien ste, sei es in öffentli(^r Betätigung nach Kräften unterstützt hatten, seinen herzNch-sten Dank aus. Der neue Bezirkshauptuiann Dr. S e-nekoviL drückte seine Freude aus, daß es ihm vergönnt sei, schon bei Amtsübernah me so vieler Beweise der Sympathien und Prinmrarzt Dozent ^ h^^rzlicher Zuneigung teilhaft zu sein. Er danlt- kbcrdks dem sch-w-ndcn P?>I-s w ^ ^ Namen der internen Abteilung des Allge- ____ nieinen Krankenhauses, mit der die Antitu berkulosenliga Hand in Hand arbeitet, so wie im Namen der Patienten dieser Abtei lunq. Nachdem ein Antrag des ersten Vizeob Mannes, des Ersten Staatsanwaltes .Herrn, Dr. I a n e i e, der bisherige Obmann mo- j ge seine Funktion bis zur kommenden Generalversammlung beibehalten, mit Begei hen, überall, wo es nötig ist, seinen Mann zu stellen. An den offiziellen Teil schloß sich ein ge-mütli ist hier nach langem, schwerem Leiden Herr st°r7nV °nq-nömmm w°r. sprach ! Al°lz K - c ch l - r. MagistratSkirekt-. i R. Herr Bmalrat Dr^ I p - » i t. sichtlich «e- »esdorben^ DaS Bearnbnis findet Samsla,,. rührt einige Dankensworte sür die vielen Beweise des ihm entgegengebrachten Vertrauens Er drückte allen Ausschußmitgliedern seinen tiefgefühlten Dank sür die tatkräftige Mitwirkung aus und erklärte, daß er al>ch auf seinem neuen Posten das unei den 5. d. vom Trauerhause, SlomSkov trg 11, aus statt. Herr Koochler leitete lange Jalre als Direktor die Geschäfte des Maril^orer Magistrates und erwarb si>ch sowohl in dieker Ggenschaft durch sein jederzeit konziliantes Vorgehen wie aurb als qenmiftiqe Wirken der An'ituberkul°!°nli«°! Primimann bei allen die r>-r»lichNon Si-m. in Maribor mit allen KrSsten nnttrstlitzen! ^««h'cn^ Dii! Erd« sei ihm l.-icht! werde. Schließlich sprach er den Wunsch aus,! ^ BermWung. In Maria v Puökavi daß das zweite Jahrzehnt der Tätigkeit der - z^>urde der Richter des ^eisgerichtes in Ma-Liga mit einem raschen und erfolgreichen 1 vibor und mehrmalige Ol»'Mpia-iesi^en bekannten Grcß-werden möge, zur Wre des Vereines und ^ grundbesitzers .^errn Plemels, getränt. Dem der Stadt Maribor, vor allem aber Nutzen der Aermsten der Armen. zum Abschltdsobend sür Banalrat Dr. Äpavlc .Herzliche Begrüßung seimS Nachfolgers. Welcher Beliebtheit und Wertschätzung sich der bisherige Leiter der Bezirkshauptmannschaft Maribor linkes Drauufer, Herr Banalrat Dr. I P a v i c in der Oeffentlich^ keit erfreute, bewies am deutlichsten der Abschiedsabend, der ihm zu Ehren gestern abends im großen Saale des Hotels „Orel" veranstaltet wurde. Gleichzeitig war die Veranstaltung als Begrüßungsabend für ^en neuen Bezirkshauptmann Herrn Dr. SenekoviL gedacht, dem der Ruf eines vorzüglichen Gesellschafters und tüchtigen Verwaltungsbeamten vorangeht. Der Abend war ungewöhnlich gut besucht. Anwesend waren u. a. Vertreter aller Behörden und Aemter sowie Korporationen, darunter Bürgermeister Dr. L i p o l d mit Magistratsdirektor R o d o ä e k. Erster Staatsanwalt Dr. I a n L i L, Gymnasialdirektor i. R. Dr. T o m t n 8 e k, Bezirks-hauptnmnn M a k a r, Polizeichef Dr. H a-c i n, in Vertretung des Brigadiers Oberst P o p o v i 6, Stadtkommandant Oberstleut nant N i k o l i 6, Stadtpfarrer Msgr. U m e k, Prota T r b o j e v i 6, die Abge» ordneten Dr. P i v k o, Direktor Krejöi und SPindler, Grenzkommissär K r a j-n o v i l-, alle Referenten der Bezirtshaupt-mannschaft usw. Die Reihe der Auspracheli eröffnete Biir-germeister Dr. L i p o l d, welcher namen'? der Stadt dem '^^edaitt'ru ".'lu'^dviick nerlicli, daß wir einen so ti'ichlilien un.. ti!Ise.!.5 uettvermäl)lten Paare un'ere her^üicbsten Glückwünsche! m. Sein 4Njöhriges Priesterfubttänm feierte dieser Tage in Vuhred der dortige all-^seits beliebte Pfarrer Herr Heinrich H r a- o v e c. m. Aus der Redaktion der „Deutschen Zeitung". Der bisherige interimistische Hauptschriftleiter der „Deutschen Zeitung" in Celje. Herr Dr. Ferdinand H r i b o v-schek voitt „Deutschen Volksblatt", ist nun nach Novi Sad zuri'lckgekehrt. Die Hauptschriftleitung des Blattes übernahui nun Herr Dr. Erich P e t s ch a u e r. m. Das Amtsblatt flir das Draubanat veröffentlicht in seiner Numuter 62 u. a. die Konvention über die Zwangsarbeit, Abän-denlngen der Bestimmungen über die Rei-segebühren der Bediensteten des Justizressorts und die Verordnung über den Bieuen-transport auf die Heidenweide. m. Heute, Donnerstag findet kein Park-tonzert Patt, wohl aber inorgen, Freitag von 20.30 bis 22.30 Uhr. Das Konzert wird zu Ehren der Teilnehmer am Kongreß des Ju-gsslawischen Gas- und Wasserwerkvertandes ^veranstaltet, die Freitag abends im Parl-(5afe ihren Kommers abhalten. IN. Mlkkehr von der Bachernkolonie. Die Kinder der zweiten Gruppe, die im Ferial-heim mn Bachern einen Monat verbracht ha bcn, kehren Mittwoch, den 9. d. um N.l3 Uhr nach Maribor zurück. Die Eltern 'Verden ersucht, dieselben am Hauptbahnhof ab- »holen. m. Todesfall. Nach kurzer ß^ankheit ist heute frül, der dem Postamt Maribor 2 zu» geleilte Postbeinnle .s^err Franz K o l a r im Alter von ^^tihrei, gestorben. Der Da- und Kollegen sehr beliebt war, hinterläßt außer der Witwe zwei kleine Kinder. Die Beisetzung erfolgt Samstag, den 5. d. unl 16 Uhr auf dem städtischen Friedhof in Po-breZje. Ehre seinem Andenken! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! m. Verlängerte Polizeistunde während der Mariborer Festwoche. Um den Gästen eilt-gegenzukommen, hat die Banalverwaltung das Ansuchen der Gastwirtegenossenschaft um Verlängerung der PoUzeistunde während der Mariborer Festwoche bewilligt. Voul 5. bis 15. d. können die ^sthäuser bis 2 und die Kaffeehäuser bis 4 Uhr frlch offengehalten Iverden, jedoch mit der Einschränkung, daß nach 2 Uhr alkoholische Getränke nicht mehr verabreicht werden dürfen. m. Abfahrt nach der Ferialkolonie am Ba chern. Die dritte Gruppe der Kinder, die vier Wochen i^m Ferialheim der Königin Ma ri bei Sv. Martin in frischer Bachernluft verbringen lvevden, fährt Donnerstag, den 10. d. um 9.38 Uhr mit dem Zug nach Slov. Bistrica ab. Die Eltern werden ersucht, die Kleinen eine halbe Stunde vor der Abfahrt des Zuges auf den Bahnhof zu bringen. Das Gepäck ist am Abend vorher, d. i. Mittwoch, den 9. d. um 21 Uhr im lAesundheitsheim in der Koro^^Leva ul. 3 abzugeben, '^mit die Kinder dasselbe nicht mitzuschleppen brauchen. m. Autofahrt zu den Plitvieer Seen und auch Heuer mit Freilichtaufführullgeu vor die OeffentUchkeit zu treten. Nach deni vorjährigen „Wildschütz" von Fintgar ist das Bolksstück „RokoviljaLi" (Die Räuber), das von Govekar dramati.sierte Werk ^^ur-Liö', das Sonntag, den 6. d. nachmittags zilr Aufführung gelnligt. Das Stuck ist neu dramatisiert, wobei die eiiizelnen Bilder in drei Teile zusanmiengefaßt werden, so daß nur zivei Pausen eingeschaltet werden. Beglnn der Vorstellung uul 1(), Eirde gegen 13 ^Uhr. Preise von 10 Dinar abivärts.^ES gibt mehr als 600 Sitze. Insbesondere werden die Bich nenrereine und Dilettanten auf diese Freilichtaufführung aufmerksam gemacht. Die Vorstellungen iverden im Freien, iin Schatten stattfinden. Die Zugverbindungen sind sehr günstig, so daß mit eineui zufriedenste!-len^den Besuch gerechnet werden kann. Die Bachernansfliigler werden eingeladen, bei dieser Gelegenheit auch der Freilichtaufführung der hervorragenden Dilettalltengruppe beizuwohnen. vr. Lpszelslist liir Lklrurxle, ist und ordiniert viecler im Sanatorium. (Zo-8lX)8ka ulica 49. I'elepiion 23-58. vc)n Il—12 UNnn' und k^Liertaeen von 9—lg likr. 9l5i7 m. Strahenzuftandskarte von Jugoslawien Der Iugoslaiwische Antouwbilklub hat erstmalig eine StraßenzustandSkarte herausgegeben, die in ziveckmäßlger Darstellung dem Kraftfahrer über den Zustand der Straße Aufschluß gibt. Die Karte ist als gsschmacl-voller i^ltprospekt hergestellt und enthält außer allen Straßenzügen auch zahlreiche nach Dalmatien. Die Reisevereinigung - Bilder der jugoslawischen Fremdenverkehrs^ „Nord-Süd" in Graz veranstaltet in der er- ^ Mtren. Sie wird auch durck» das hiesige Testen Septemberhälfte eine besonders schöne, ^ ^ewriat des Nnwkluk^ zu beziehen sein, -bn^chslungsreiche und preiswerte Gesea.! SÄ.«müd.. Die ZljShrige Arbeiters, chafts^hrt IN nrakem, modernen A.!t»SuS^°rau Anna nahm gestern eine »rSk-r° über ZU den Wt- > M^nge Lysol ein. Sie wurde vm der Rct- »icerSeen eines der Landschasts«.m>>'rE.>.!,i,ngzaStcilung rechtzeitig ins Krankenhaus w ^11^ 'I ^ ^ iibe^ührt, w» ihr der Magen ausgepumpt split, der al^ ^iserstadi de'? römischen Das Motiv der Tat ist nicht bekannt. Imperators Diokletan an der -/lorla. Van dort führt der Weg längs der Meeresküste' m- Hundebitz. Die ISjährige, in der Rad-über das interessante Tcogir, Zibenik nach - !>ansska cesta wohnhafte Private Julie Lo « Zara, der alten .Hauptstadt DalmatienS.' ter wurde gestern abends von einem Hunde Weiter über die Badeorte des >7lnarnero ^ Gssicht gebissen, Sie mußte die Rettungs-(Crikveni a) nach Filtme zur einzig groß-^7 iÄ 72 «3 65 56 61 72 6« Obwohl der Dinar seit dem Borjahre an Mrt eingebüßt hat. haben sich, wie aus der Tabelle ersichtlich ist, die Preise für pflanzliche Stoffe weiter gesenkt und die Preiic für tierische Produkte nur mäßig erhöht. Tinziq und aNein die Jndustriepro-dukte mit einer beträchtlichen Anfwkrtsbe-we^unli der Preise geantwortet, was darauf s zurück^^uführen ist. i)l,ß der weitaus größte' Teil der jugoslawischen Industrie seine Rohstoffe aus den, Ausland einführen muß. Ber-gleicht man die Indexziffern für den Groß-i)andel mit selten für die Kleinliandel, so finden wir in Jugoslawien ähnliche Ber-l^ältnisse wie in viel-en anderen Staaten. Während sich seit dem Jahre 1926 die Preise int Großhandel um rund 40 Prozent ermä-s,igt haben, gingen die Preise im Kleingeschäft nur UN, rund 25, Prozent zurück. Das Handelsabkommen mit Deuifchland Beograder Prejsestimmen. Die "Z^ograder Blätter berichten in großer ?luf,nachung über den Eamstac^ nachmittag erfolgten Abschlnß des vorlänfigen dcntsch-si'ldslawischen Handelsabkommens u. Einbmchstcher Bon Gmil K a u t s ch i t s ch. '^>rr Tippmann wurde allgemein tils ein unge,nein ängstlicher Mensch l^zeichnet. Diesen Ausdruck gebrauchten zunieist seine Freun de und Bekannten. Wir aber wollen mit Herrn TippmeMing lich für Einbrecher. Dian sprach von raffinierten Einrichtungen, die ein (?inschleic^n in ldieselbv fast unmöglich inachten. Genaueres wu^e meni-''nd, denn .Herr Tippnlann verriet auch seinen besten Freunden nichts. Das hatte Grund. .Herr Tippn,ann liat te ei,rmal Freunde besessen, die mii der Verbrecherwelt in Bezi«'hungen gestanden tnaren. Als ?^rr Tippmann eines Nachts erwachte und in das dem Schlasziminc'r angrenzen« de Gemach trat, aus welchem er ein Ge-rüvsch zu höre,-, gelmrbt hatte, sah er sich plö^lich zwei Herren gegenüber. Sie trugen schwarze melier iin^ hatten die.Hute in die „Erste Braune Großmesse" veranstaltet wird; sie wird vor allem von Betrieben des deutschen Handwerks nnd der Klcini,ldustric beschickt. Für den Besuch der Messe durch Ausländer bestehen Vergünstigungen bei der Benutzung der Verkehrseinrichtungen fast aller Länder. Die verbilligten Fahrscheine von und :mch den Grenzen sind bei den Ehrenamtlichen Vertretern bezw. Geschäftsstellen des Leipziger Messeamtes in, Auslande, in den größeren ausländischen Reisebüros erhältlich und gelten zur Hinfahrt von, 22. bis zum 31. August und zur Rückfahrt vom 27 August bis 9. September. . He»' »nk Gtrohmarkt. M a r i b o r, 2. d. Zugeführt wurden 6 Wagen Heu, 2 Wagen Grummet und 2 Wagen Stroh. Die Ware wurde zu 30—35 Dinar Pro 100 kg gehandelt. X HolzverlSuse. Die Forstdirektion in Ljubljana nimmt bis 16. d. Angebote für Holzverkäufe entgegen. Einzelheiten können dortselbst in Erfahrung gebracht iverden. X ao«wr»oerhiing««g. Franziska K e-k e e, Geschäftsfrau in Muretiuci bei MoK-kanjci; erste Gläubigerversammlung am 10. d. M. um 9 Uhr keim Bezirksgerichte in geben dessen Inhalt wieder. Die „Politika" bringt außerdem die ihr vom Deutschen Gesandten aus diesem Anlaß gegebene Erklärung. Das Blatt führt in einer redaktionellen Bemerkung zum Abschluß des AbkonnnenZ aus: Unsere Ausfuhr nach Deutschland geht seit einigen Jahren ständig zurück. 1930 führten wir Eier für etwa 150 Ntillionen Dinar oder 28.5 v. H. unserer Gesamtaus-fuhr aus. 1931 ging unsere Ausfuhr auf 108 Millionen Dinar oder 26 v. H. zurück, worauf das Jahr 19.^2 einen katastrophalen Unterschied gegenüber 1930 zeigte, indem wir Eier nur im Werte von 33 Millionen ausführten. Ebenso zeigen die anderen Hauptausfuhrartikel einen jähen Rückgang. 1930 führten wir Aepfel im Werte von 57 Millionen Dinar oder 30 v. H. der Gesamtausfuhr aus, während diese Ausfuhr 1932 um die Hälfte zurückging, d. i. auf 27 Millionen Dinar. Fast genau so ist es auch mit frischen Pflaumen, deren Ausfuhr 1930 einen Wert von 6 Millionen hatte, 1931 von 14 Ml-lionen, 19^2 aber von 9 Millionen. Trockenpflaumen und Pflaumenmus zeigen geringere Unterschiede, jedoch wurde der Zoll auf sie so erhöht, daß ihre Ausfuhr in dieser Sai son große Schwierigkeiten haben wird. Deutschland hatte bei uns gute Abnehmer -für Jndustrieerzeugnifse wie Chemikalien, j Ptuj, AnmeldmMfrist bis 26. d., Tagsai^ung Farben, Lederwaren, Maschinen, Kabel, verkam 5. September um 9 Uhr. schiedene Geräte, Eisenkonstruktione,,, Sei-! O-Perrelchisches Einfuhrverbot für denwaren u. a. Es nahm mit einer ^lnfM, Seit einigen Wochen wird das bei uns immer eine wichtige Stelle e,n. Mit für Schweinefett in vester- dem Abschluß des vorläufigen Abkommens, lückenlos durchgeführt. Während im wird der Stillstand in den Hwidelsbezieh-^ Einfuhrbewilligungen auf ungen beseitigt, der etwa fünf Monate dau- ^ Schn^einefettkontingente ausgegeben wur--ric. D- unsere Ausfuhrkampogiic vor PreiSstüdungS Tür steht, ist zu hoffen, daß man wen,gstens j von der Erteilung jediveder einigerniaßen den Schaden fiir be,de Ber- z s?infuhrven>illigung abgesehen. traqzpartcien wird gutmachen iSnncn^ : .... lungen um »on der Geucralzolldireklisn »erSsstnt m B-rIr°g^ mit Deutschland »°n Mem ^ juqoslawIVen A». w-aen der Andorung der .7/M°''w ersten J^hre-MINe IWZ " -w" »uch MlNeNun^n Wer die Ne. koimte». da diese «ne Festt^^^^^^^^ ^ ^ ^ ra'lm.° der neuen ' den «grarst-°ten gegenkber »°.wmdig ^ I , . l , e n^ daS am I Gesamtexpvrt im Werte von 143.!.? Millio-! ilen Dinar mit S41.6 Mill., d. s. 2?> 82''/q der Gesamtausfuhr beteiligt »var. ES folgön Oesterreich mit 340.3 Mll. b.^tv. 23.73?S, DeutsckMnd mit 10o.1 Mill. bzw. 13.60«/° und die Tschechoslowakei mit 91 Mill. bzw. 6.34SS. Diese vier Staaten nehmen 67.4l»?'S nnseres Exportes auf. — An der E i n f u hr iin Gvsamtiverte von 129^.5 Milliotlen Din. ist wieder I t a l i e n mit 209.^ Mill. bzw. 16.2056 Mtser stärkster Lieferant. Es folgen Oesterreich mit S01.7 Mill. bzw. Deutschland init 165.7 Mill. bz,v. ?2.80l'/a u. die Tschechoslowakei mit 1fi6 Mill. bzw. 12.20^. Die erwähnten vier Länder be^ striten somit 68.15°/« unserer gesamten Ein- Leipziger Herbfimeff» 1Y33 Termiv« und Vergünstigungen. Die Leipziger .Herbstmesse 1933 wird am Sonntag, den 27. August beginnen und bis Donnerstag, den 31. August dauern. Die Textilmefse wird nur bis 30. August geöffnet sein. Entgegen frtiheren Meldungen wird gleichzeitig, d. h. vom 27. bis 31. August auf dein Gelände der Großen Technischen Messe und Baumesse die „Messe für Bau-, Hausund Betriebsbedarf" durchgeführt. Eine be-s.^ndere Note erhält die diesjährige Leipziger Herbst,Nesse dadurch, daß in ihrem Rahinen Einbrecher in seinem Hause zu finden, gewann jedoch sofort seine Fassung wieder. „Guten Äbend, meine Herren," sagte er ruh,'^. „Sie werden begreifen, daß ich etivas überrascht bin und müssen entschuldigen, daß ich in einen, A'ufzug ersä)eine, in welchein nian für gewöhnlich nicht Gäste e,npfängt. Aber ein Besuch um diese Zeit kommt für mich gänzlick) unerwartet. Ich würde sie sehr gerne auffordern, die Mäntel abzulegen, aber ich denke, es lohnt sich's nicht. Die Polizei kann jeden Augenblick da sein. Es dauert höchstens einige Minnten." Wenn .?>err Tipp,nann gedacht hatte, sich an der Bestürzung der Beiden weiden zu können, so sah er sich getäuscht. Sie schienen seine Worte gar nicht zu beachten sondern sahen sich bewundernd im luxuriös eingerichteten Nauin UN,. „Sie N'erden sich wohl wundern, ,vie dieS inöl^Iich ist," fuhr Herr Tipplnann in heiterem Tone fort. „Sehen Sie, Sie sind gewiß durch die Tiire hereingekommen. Mit der Türe in Verbindung ist eine Vorrichtung, die, wenn inan sie nicht abstellt, autott,atisch die Verbindung mit der ,iäch«sten Polizeistcition herstellt und diese alarmiert. In spätestens zehn Minuten ist die Polizei da. ^belhaft, loas? ?kber m,genomn,en, die .'^^erren wären dnrch d>i!? Fensler hereinlieklinlnien. Anch da>^ fuhr. Deshalb ist es verständlich, daß .Handelsverträge ,nit diesen vier Staaten die größte Aufmerksamkeit verdienen nnd von größter Wichtigkeit für unseren Außenhandel sind. X Kreditverbilligung in Oesterreich. Auf Initiative der Regierung faßten die Wiener Banken den Beschluß, den Kreditzins-, fuß für Kaufleute in Industrielle von IS'' auf 9.5<'/o zu senken, un, die brachliegende^ Wirtschaft einigermaßen anzukurbeln. X Insolvenzen. Der Verein der Jndu» striellen und Großkausleute in Ljubljana ver< öffe,ltlicht für die Zeit vom 21. bis 31. Juli^ nachstehende Statistik (in Klaiun,ern die Zif-! fern der Vergleichsperiode des VorjahreS).< 1. EröffneteKonkurse: Drauba«' nat — (2), Savebanat 2 (4), Vrbasbanat — (—), Küstenlandbanat — (—), Drinabat 1'. (1), Zetcvbaimt — (—), Donaubanat 1 (4^^ Moravabanat — (—), Vardarbauat — Beograd, Zemnn, Panöevo — (—). — 2.»i EröffneteZwattgsausglei-1 ch e: Draubanat 1 s-'i), Savebanat 2 (22)A Vrbasbanat — (2), Küstenlandbanat 1 (4),? Drinabanat — (8), Zetabanat — (1), Do-' naubanat 3 (3), Moravabanat 1 (1), Var-i darbanat (—), Beograd, Zeinun, Pan-i öevo — (2). — 3. E r ö f f n e t e V e mittlungsausgleiche, soweit^ dieselben bekannt geworden sind: Draubanad 3. Savebanat 3, Vrbasbanat —, .Küstenland' banat —, Drinabanat —, Zetabanat —, Donaubanat 2, Moravabanat —, Äardar-banat —, Beograd, Zemun, Panöevo 1. — 4. AbgeschaffteKonkurse: Dran-banat — s2), Savebanat 5 (1), Vrbasbanat! — (—), Küstenlandbanat 1 (—), Drinabanat! 1 (—), Zetabanat_ (1), Donaubanat — (9), Moravabanat 1 (1), Vardarbanat ^ (—), Beograd, Zemun, Panöevo — (1). 5. BeendeteZwangsausglei-ch e: Draubanat — (4), Savebanat 3 s6),' Vrbasbanat — (3), Küstenlandba,lat 1 (3),< Drinabanat — (1), Zetabanat — (-1, Donaubanat 1 (13), Moravabanat — (1), Vardarbanat — (—), Beograd, Zen,un, Panöevo 3 (1). X Ermäßigung der Holzexporttarife in Oesterreich. Wie verlautet, soll eine Vereinheitlichung der österreichischen Frachttarife für den .Holzexport durchgeführt werden, z,v. in der Weife, daß für säintliche Hol^gat^ tungen, also soivohl Staminholz wie Stangenholz und Schnittholz, nach allen Relation nen eine gleiche Basis für die Tarife erstellt wird, die ungefähr der jetzt in. Verlehr nach Italien ,md Ungarn gelt^'nden entspricht. X Vtarke Steigerung der österreichischen AnnstdüngeranSfuhr. In den nächsten Tagen gelangen 450 Waggons schwefelsaure? Ammoniak österreichischer Erzeui^nng nach Spanien und Uebersee zur Ausfuhr. Durch diese Lieferung werden die Lager an Kunst-dimger in Oesterreich gerännit, nn, der neuen Produktion Platz zu u,achcn. (Erwähnenswert ist, daß auf Grnnd des .Handelsvertrages init Ungarn in diesen, Jahre bereits WaWons ungarischen .Kunstdsiugers nach Oesterreich eingeführt wurd.en und Ungarn noch die Erlaubnis zur Einfuhr ,veiterer ',0 Waggons erhalten haben soll. Lvnd. Herr TWsmann w« Men genützt. ^Dvrt befinden sM l die gleichen Einrichtungen wie bei der Tür. Ueberdies ist eine Alannvorrichtnng in meinem Schlafzininier mit den Fenftern in Verbindung. Wenn sich ein Fenster öffnet, zuckt über meinem Bette ein grelles Li6)t auf. Ich benütze keine Mingol, wie dies gewöhnlich der Fall ist. da ich einen unge,nein tiefen Schlaf habe und das Klingelzeichen deinnach sehr stark sein inüßte, ,nich zu wecken, ,vas die Einbrecher — verzeihen Sie, wenn ich in Ihrer Gegen,vart dies hurte Wort gebrauche — ziveisellos lvarnen ,vürde. Und es wäre schade, ,venn der Polizei ein schöner Fang entgehen würde. Gegen grelles Licht bin ich jedoch sehr einpfindlich und erwache sofort. Aber ich hätte die Herren doch ersuchen sollen, die Mantel abzulegen, die PoNzei bleibt nngewöhnlich lange aus. Wie leicht ki^nnten Sie sich hinterher verkühlen. Aber Sie können es ja noch lUdmer tun." „>Wir sind so frei," sagte einer der beiden, die sich nicht iin Gerin^ten < !,'.geschüchtert zeigten, „auf die Polizei erst zu »varten, würde zu lange dauern. Wir sind nämlich von der Polizei." .Herr Tippmann blickte verwundert drein. „Sie.. sind . . von .. der.. Polizei..? Dtis verstehe ich nicht." „Abcr bei Ihnen ist doch heute Nacht einge-lln'n inorden'^" Mn. . ge. „Nun la, vor '.tngLsähr einer halben Stunde lvurde die Polizeistation alarmiert. Durch einen Irrtum fuhr die Polizeimannschaft in! falscher Richtung, so dos; sie etnias verspätet ankam. Sie kau, jedoch ncch gerade znrechtj die Einbrecher, die das .Hans eben verlassen» ivollten, festzunehmen. Sie si(^en bereits hinter Schloß uud Niegel^ Daraus erklärt sich auch, da^ ,vlr es nicht für eilig fanden, Ihnen uuser j^toinnlin Einbruch nichts wahrgenonnn' haben, tatsächlich einen gesegneten Schlaf ; haben." „Aber wie fa,nen Sie in das .Haus he ein?" „Durch die erbrockzene Tür nattirlich. M muszte doch nachsehen, r o nicht a,n Ende e Berbi'^clien norlag Wie leicht liätte n,an ^ ermorden ki^nnen." Herrn Ti)Zpmann ging Frettag, be« 4. August 1SSS. „Mariburer ^^ettung" Nummer ?M. Die bunte Welt Ginweihuna des neuen Seebabndofe« in «fterbourg ..>K^ i'i'! ^'cliruil und die d^?r fmu.'^öjisch^il ^lic^qicrung bei der V(.'sichti^iuttg der jiroßeil Gleis- «ich Vahnstl'iMnl^''c»en des neuen ^ccdahuhof» in Cherbourss, der zugleich mit dem neuen Ticsseehnfen am Sonntag eingelveiht wurde. Rechte der sran zi^'sische Schienen-Zepp, der den Präsrdenten in ij stunden, I<» Minuten von Paris nach Cherbourg brachte. GSswngknanM und SchlangenkuU Interessante kulturhistorische Keqelisätze Die Schlange nimmt, kulturhistorisch betrachtet, einerseits als Geqenstand der Angst ui,d des Hasses, andererseits des kultischen Anbetung, eine ganz besondere Stellung im Tierreich ein. Es ist eine bemerkenswerte lind zugleich schwer erklärbare Tatsache, das; Tlur die christlichen Völker vor der SÄange Äbscheu empfinden. Die Schlange isö in Wirklichkeit kein schlimmerer Feind des Menschen als jedes beliebige wilde Tier, sie greift den Menschen nur dann an, wenn sie von ihm getreten oder geschlagen wird. Tas; die Schlange dem Menschen anch gute Dienste leistet, indem sie Millionen von Schädlingen in der Landwirtscs^ast und im (^'?nrtcn vernichtet, ist verbältnisma^ig wenig bekannt nnd wird kaum beachtet. Die Schlange spielt wie kein anderes Tier, eine besondere Nolle in beinahe allen Religionen. Manche Religion verleiht ihr sogar göttliche Eigenschaften. Die Schlange ffUt auch als Sinnbild der Unsterblichkeit. ?te-gypter, (kriechen und Ri)mer betrachteten das von den Christen gehaszte.Reptil als ein beiliges Tier. Heute noch ist in China, Japan uud Indien, sowie bei vielen afrikanischen Negerstämmen die Schlange heilig. In Gegenden, in denen die christliche Religion herrscht, wird dagegen die Schlange stets in Verbindung mit dunklen Mächten gebracht. Venierkenswert ist die Tatsache, da^ im alten Rom und in Griechenland die Schlange als Symbol des Guten, nicht des Bösen, be- Wlllll«»!!! kannt war. In den Tenipeln des Dionysos im alten Hellas wurden Schlangen gezüchtet n. bei Prophezeihung und kultischen Handlungen benutzt. Asklepios, der Sohn des Apoll, der Patron der Medizin, wurde stets mit der Schlange, die hier als Symbol der Heilkunde und nicht des Verderbens auftritt, alige-bildet. Der Stab des Asklepios, das Wahrzeichen der niedizinischen Kunst, ist mit einer Schlange geschmückt. Auch die Achter des Asklepios, .'!>ygiäs, von deren Namen wir das Wort .^)ygicnc ableiten, war von einer Schlange begleitet. Bei den wilden Völkern ist die Schlaugen anbetung allgemein verbreitet. Die nord-amerikanischen Indianer haben stets Schlangenfeste gefeiert, die sie von den Ureinwohnern Mittel, und Südamerikas übernommen haben, in deren Religionen die Schlange gleichfalls eine wichtige Nolle spielt. Ist die europäische oder vielmehr die christliche Abneigung Ni)r einer Schlange nicht ein eingebürgertes Vorurteil, dessen Ursprung sich im Dunkel verliert? — Die Zoo logie kennt ungefähr 1700 verschiedenen Schlaugeuarteu, von denen eigentlick) nur ein geringer Teil Gistschlailgen sind, während die Vorstellung der Schlange mit dem Begriff Gift bei dem Laien unweigerlich ver bunden zu sein scheint. Beachtenswert ist der unglaublich feilte Hörsinn der Schlange die sich der Zunge als Hörorgan bedient, und die die schwächsten Schallwellen unter scheiden kann. Wenn eine Schlange Speise zu sich genommen l?at, verfällt sie in einer Art somnolenten Zustand und wird gutmütig. Die Schlangenbeschwörer bauen ihre Kunst aus der genauen Kenntnis der Eigenschaften des Reptils auf. So verstehen Eingeborene in Indien und in Aegypten mit den giftigsten Kobraeremplaren umzugehen, indem sie ih nen zunächst Speise vorsetzen. In Amerika und Schlangenbeschwörer dasselbe mit den nicht weniger gefährlichen Klapperschlangen. Es ist bekannt, das; Schlangen mnsikliebend sind, besonders hypnotisch wirken hohe tentöne auf das geheitnlrisvolle Tier. Mexikanische Verbrecher in der Maria-Madre Strafkolonie, einer Insel an der Kalifornischen Küste, vertreiben ihre Zeit dadurch, das; sie riesengros^e Boas zähmen. Diese Boas, sonst gefürchtete Riesenschlan gen, solgen deil Sträfliitgen wie Hunde. Bei einer Filniaufnahine, die kürzlich auf dieser Insel stattfand, mußte ein Filmschauspieler mit einer 22 Fusj langen Boaschlange kämpfen. Nach dem Rat eines sachverständigen Sträflings bekam das Ungeheuer zuerst ein Lamm zu fresse,!, wonach das furchtbare Reptil sich allen Wünschen des Regisseurs fügte! Interessante Versuche von amerikanischen Psychologen bewiesen, das; Kinder, nie nichts von der angeblichen Gefährlichkeit der Schlangen wußten, gar keine Angst von den Reptilien empfanden und mit ihnen spielten. Selbstverständlich waren es keine giftigen Schlangen. Kinder gagegen, die tion ihren Eltern in dieser Beziehung belehrt wa ren, empfanden Abscheu vor den Tieren. Diese Experiniente deuten daraufhin, daß die angeblich instinktmäßige Abneigung von Schlangen keineswegs angeboren ist. Sm Sommerparadies an der See Furchtbares AnWetter in Sachsen ^ ^ iZluu.:. .. u... iu P:rnu auseinandergeWche» Aln Sonnabettd ging ein gewaltiges Uu'.vet-. ist vollistäindig vernichtet, zahlreiche Dächer ter über Pirna a. d. Elbe nieder. Tausende wurdeti abgedeckt, Schornsteine umgerifien von Bäumen wurden entwurzelt. Die ^rnte und sämtliche Telephonleitungen zerstört. Die Zahl der Toten beträgt se.-s)s. die der Verletzten zwanzig Personen. kalt über den Rüetcu herab. „Da die Einbrecher die Leitilugsdrähte durchgeschnitten hatten, fuuktiouiersc die elektrische Klingel nicht und wir kamen unangemeldet herein. Nach lmigereui Suchen nach einem Lebewesen kanten wir hierher, wo Sie uns fanden. Worauf es die Einbrecher eigentlich abgesehen hatten?" „Vielleicht sind die .Herren so lieb und fol-g<'t. mir ins Arbeitszimmer," sagte Herr Tipplnantl. „Ich glaube, der Geldschrank hat es lhnen angetan. Es ist doch eitle fabelhafte Idee voit lnir, das mit den Alarntvorrichtun-^hne sie tväre ich fetzt entschiedeit um die Hülste iil^'itles Verinögens ärnler, da ich ineilt mis den Baukeu, wo es ohnehin iticht I'yer :st, herausgenommen habe uud cs iin Geldsihraitk verwahre. Es hat sich gezeigt, das', d'nt, datik meiner Sick^erheitsvorkeh-rnngen, nl^xl' am sichersten ist." Sie traten in.? Arlvitszitniner. Wie erwartet, N'ar der !^k'!dschraitk geöffnet und der Itt-halt aitSgeräiluit. Eine zweite Türe jedoch .uar niinerselirt. 5>'rrn Tippinanns Gesicht verzog siib .^u eineni breiten Grinsen. „Sehen Sie, tneine Herr^'n, hier ist die Kunst der Dte-be i'escheitert. Diese r Schrank ist neuester Kon stlutti^'i! und sast diebessicher. Die erite Tür veriiiofl'ten die Einluech'er zli ösfiten, die Ziveite j.'deerr Tipptn^iint strahlte übers ganze Gesicht. „Sie haben nicht einmal bemerkt, wohin ich ge-driirkt habe," fuhr er fort. „Sehen Sie, jetzt werde ich die Türe wieder fchliefzen." „Lassen Sie das lieber! Uns interesiierr der Inhalt mehr, als Sie glauben." Eine Handl'^.'nx'jin'ig z.nang Herr»» Tipptnanil, die .'i^-iittde in die Hl^he zu geben. Er sah die Miii-dlttig eines Revolvers drohend auf sich gerichtet „Das; wir keine Krinrinalpolizisten sind, dürfte Ihneit jetzt zweifellos klar sein," sagt? einer der beiden Herren. „Uebrigens bestä. tigen nur Ibneik sehr gerne, das^ der Mecha-»lisntns wund^'rbar ist. Die zweite Türe l)at i'ns genug geärii^'rt nnd obwohl wir voin üach sind^ uiulUcu wir es als hoiffnuugslsS aufgeben. Es blieb uns also nichts andere) iibrig, als Sie zu wecken, um uns behilflich zu sein, sie zu öffnen. Wir sind Ihnen sehr M Dank verbunden, daß Sie uns ersparten, Ge-waltmaßnahmen anzuwe:lden und es bereitwilligst von selber taten. Wir greifen nämlich nie gerne zu Gewaltmitteln. Ihre Sicherheits vorkehnmgen können wir nur bewundern und wir lvürden wohl kan'n der Polizei entgangen sein, wenn wir nicht in ^nntnis sol cher die Vvlsicht besessen litten, alle Lei tungsdrähte durchzuschneiden. Gestatten Sie, daß wir nun auch unsererseits eine Vorsicht? Maßregel anwenden und Sie binden. Bitte!^ Herr Tippmann mußte sich in einen Stuhl sehen und wurde an Haitdeit und Füßen fest gebunden. Dann räumten die beiden in aller Ruhe den Geldschrank ans und verstauten, das «Geld in einem unsrliciubaren Koffer. Ms sie fertig »varen, wandten sie sich abermals an Herrn Tippmanu. „Wir bitten nochmals um Verzeihung, daß ivir Sie in einer solch uirbe-auemen Lage bel.'»ssen inüssen, aber Sie wer den begreifen, daß wir auf unsere Sicherheit bedacht fein müsfen. Indem wir Ihnen für den reftlichen Teil de? Nacht eine „H^ute Nacht!" wlkrschen, gesiatteti Sie tnis, uns empfehlen zn di'irfeit." Damit .nareir di^' l'ci^ den Nack) einer leichten Verbeugung ver-schtrnnds». Ein Schläfchen bei Sonnenglut in der felbst-gebauten Sandbitrg. Im Hin!tevMunde rauscht das Meer. Witz und Humor Einil ist angeklagt, «hemijche FabMMe gefälscht M haben. „Herr Ricl)ter", sagt er, „verstehen Tie et. was von Eheitue?" „'.Ikein", jagt der M:i^ ter, „dazu ist der SachverstÄiÄige da." — Emil fragt deu Sachverstänbi-geit: „V^'rste-lien Sie etioa? von Strafgesetzen?" ^ „Nein, >azu ifl Herr Richter da!" — „Seben Sie^ und ich soll kennen!" jainmert ??mmn«r SlV. ven 4. Äugust lSZZ. Vsrs>«k«runss5umm« «in« I^IIIIoiA Nomon vo« Lola Stein (5. Fortsetzung.) (N»chdr«ck verboten.) „Quäle nüch nicht", stös^t er dabei heraus. „Sprich nicht mehr über dies alles. Jrgelld-wie wird es sich ordnen. Ich glaube, ich sehe schon einen Weg." Dann ist Jngeborg allein. Die Tür fällt hinter Carlo inS Schloß. -ie starrt cmf ihre Hände, die e? geküßt hat. Nach langer Zeit einmal wieder glü-I?cnd und zärtlich t?oki'ißt. Aber in seine Ar-Ml?, an sein .Herz l>at er sie nicht genommen „Wer steht zwischen uns?" gri'ibelt das eiu'aine Mädchen. „Warunr lastt er sich nicht von mir Helsen?" Es nius, treuere Gründe haben, als sie weif;. Mit mlvÄen Schritten, unendlich traurig, unendlich hoffnungslos geht sie zum Sekretär znrilrk. Will die Pcrlen nneder verschließen. Ifir Vlic? fällt dabei absichtslos durchs "svenster. Da krampst sich ihr Herz in Schreck und ?tnqst zusammen. lZic sieht Carlo das Haus verlassen. Wohin sieht er zu dieser nächtlichen stunde? Wer nmrttt auf ihu? Was hat er twr? 4. Roulette. An der Ecke der neuen Rabenistrahe stößt Carlo fast mit Roland Moebius zusammen. Die Begegnung ist Carlo sehr unanc^enehm, «tber als der Jltgmdfreund stehen bleibt, muß er ihm die Hand schütteln. „Ein schwarzer Tag heute an der Börse", sagt der junge Direktor der Versicherungsgesellschaft „Universum". „Und es klirsieren einmal wieder die tollsten Gerüchte über all« möglichen Zahlungseinstellungen. Hoffentlich übertriebene!" Er sieht Carlo ernst und teilnahmsvoll an. Aber der weicht seinen Augen aus. Die alte Freundschaft Kwiischen den Familien hat einen Bruch erlitten, als Roland Moebius um Jngeborg Detlefsen anhielt und sie ihn abwies. Kiirze Zeit später ist ihre Verlobung mit ihrem Vetter Carlo bekannt geworden. Wenn die einstigen Freunde sich jetzt ke-gegnen, sprechen sie ein paar Worte nntein' ander, die Bäter frühsbücken zuu'cilen zusammen bei Ehmke oder Schümann. Trifft Jngeborg Detlefsen Iioland Moebius auf Msellschaften, lvas sich nicht immer vermei- den läßt, da sie in denselben Kreisen verkehren, so geben sich beide ganz unl^sani^en u,^ freundschaftlich kühl. ,Lch war bei meiner Schwester Helnli und will nach Hause", erzählt Roland. Die MoebtuSfche Villa steht am Msterufer. „Was machst du denn noch zu dieser Nachtstunde hier, Carlo? Wieder spielen bei den SwertschkowS?" habe etwas ganz anderes vor", lügt Carlo hastig. „Was heißt übrigens wieder spielen?" So viel ich weiß, sind wir uns dort nur einmal beg^net?" „Mr beide ja. Aber ich habe von meh-reren Seiten gehört, daß du dort Stammgast geworden bist. lSin gefährliches Haus, Carlo! Heißer Boden!" „Eine angenehme Zerstreuung", entgegne te Carlo so lässig wie möglich. „Wir Detlefsens sind keine Spielernaturen." „Wir MoebiuS' auch nicht. Darum hat mir die Sache keinen besonderen Spaß ^jemacht. Aber es gibt ja noch andere Verlockungen in diesem reichlich raffiniert aufgezogenen Klub." „Eine intime Bar, wie sie jedes Hotel besitzt." ^Und eine interessante Hausfrau, die liebenswürdig für ihre Gäste sorgt. Diese Gräfin Tamara besitzt eine große Anziehungstraft. Der Mann, an dessen Grafentum ich übrigens nicht glaube, ist ein ekelhafter Kerl! Ein Galgengesicht!" „Er will mich aushorchen", dentt Carlo unwillig. Wahrscheinlich wird iiber ihn und Tamara Alexandrowna schon geklatscht. Cs sind ja auch immer wieder dieselben Leute, die man im Hause Swertschkow trifft. Und Roland Moebius kennt viele Menchen. Äe-mde zu ihm aber soll das Geranne nicht dringen, denn Carlo weiß sehr genau, daß Roland noch immer an Ingeborg denkt. „Na, dan viel Spaß," jagt Roland kurz. Er merkt Carlos Befangenheit. Schließlich hat er ja auch keinen Grund, gerade ihm Rechenschaft darüber zu geben, wie er seine Nächte verbringt. Aber ein dumpfer Zorn ist doch in Roland Moebius, als er jetzt allein seinem Hause zugeht. „Er ist der Berlobke deS entzückeirden Mäd chenS von.Hamburg," denkt er grimmig, „und zieht ihr die zweifelhafte Gesellschaft ei ner sogenannten Gräfin Swertschkow vor . . Carlo hat einige Minuten gewartet. Andere Passanten begegnen ihm, als er langsam weitergeht. Verwünscht, daß man immer die unwillkommensten Personen trifft. Nun ist.-as Haus erreicht. Roland MoebiuS hat ganz richtig vermutet. Carlo will an der Stätte, an der seine großen Verluste entstanden sind, versuchen, sich daS Geld zuriickzugewinnen. (Fortsetzung folgt.) l(ieiner /^nsi-agsn KnßWQry sinä s in vfiÄ- M3cksn beizulegen, snsonsisn ctis /^«jmlnistfstton liiciit in cjei- l_scis ist, (jss (Zev,ünsokto 2u eflscilgsn. In der .Hiltte aus dem Aoxnj nri) wurde vergangenen Sonn-irrtünllicheriveise meine ro>e lvolsjalte von Tmirister mitgenomttlcn. Bitte dieselbe cntn>eder dortselbst »der in der iieilLn Zchille in RuSs den. VL79 veroicktet »iel»«? i^ridge - Unterricht gesucht. Zuschriften an die Aerw. unter ^Bridge". »2^8 Je»« Dame «ni» Herr, die in der KoroSka c. 19 das möblier« te Zimmer angesehen l^aben, werden ersucht, ^n nochmaliizer Befprechui^ kmnmen. Y2'13 Da«r»elea, anerkannt beste und billigste, nur im Spezial« lsalon Baizer, Frankopanovci ul. 4L. Antobus-.^ltestelle Än-detnica. 0277 St«de»t für den Unterricht der .s^Mvenilschen Sprache gesucht. Unter „Hlmovarangabe" an d. Berw. A294 vinlagebWh der Zadruzna go-spodarSka ^nka gegen ein sol-l^S der Spodnje «tajerska zr tairschen gesucht. Unt. an die Veno. 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V« 8i» »»«>» i«m»r »«kw««, Ä« >rLiu»«o »ivi»«r »«iQ. 仫 ä«r ?vä» <-«»tol»t>pvä«e i>t. ck«? vm«» »m oä«e »«Xd«o6 «ia«a H>nu»ä«rd«r v«, v»timm»r v«rleüi«i» virä, H«» A« L« auked ir«m»a ßSNfülwliod«» «rl«alt«o kiwasa. Li» V«r»uek mit »I.i»b»«puä«r« Ir»nn g«nii-g«», um 6«« »«ri«« «» t«««»!». eidt in itirem eiikvnen scv-^ie im Flamen iiirei- Kinäer, Wrsn unä ^«rjonca» !>^ackrickt. äal! ikr suter, lieber Qatte unä Vater, tterr Tiirkisches Kaffeehaus» das «in. zige in VaraZdin. konkurrenzlos, gut eingefschrt, an der-kehrsreicher Stelle, neben Kino, mit ganzer Einrichtung u. allen AuSschankbewilli^zungen, Vertrag gesichert auf mehrere Jahre, niedrige Mete, wegen I Fami^ienanigelegenheiten sofort ! M verkaufen. Anzu!fr»flen persönlich bei Mustafa DzafiS, BawKdin. 9L»7 ^»»dtratSiUrvktvr >. deute, nacli lanxem scltweren I..e!6en. verselivn mit 6en lil. 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