Kr. 16. Sonntag, den 22. Jelruar 1880. V. Jalirgang. Pränumerations-Bedingungen. Mit -voft-versruduiig: . . »SO . . . J.M Äan^ayrüz . • . &4ti rtür <^iUi: v'piutltSi . • . —.55 . . 1.W &aikj*f)Tia . . . . . «.— l«Kintl Siitrlluag (Einzelne Nummer« 1 fr. Erscheint jeden Öouncrpan ui«k> Sonntag Morgens. Inserate werden angenommen in der firfkltton tot ..3t3lni4rrti mit ^»hxiui gntnitll »«d»e» 3*|ctotc für »ic „4iO.rr I «n: #. W»(i« i» an» «Um D«t>«,. *ic!t-c..ch in ^vai. .1. CVlxllT und Stott«. k j*wv. tu iB'ten verstärken, denn ,— Z» weit getrieben, Verfehlt die Strenge ihres weisen Zweck«, Und aUzuftraff gespannt zerspringt dr Sogen." Die bisher aus Petersburg eingelangten Depeschen bringen wenig Auft ärung über die Alt wie da« Auentat in Scene gesetzt wurde, so wie über dir Männer, welche dasselbe verübten. Die Zahl der Verwundeten und GclS?teten, ist bedeutender als urfp.ünglich angegeben wurde. Am Thatorte fand man eine geringe Quantität Pyroxylin in eine lederne Schmiedesckürze gewickelt. Die Exp osion soll durch GaSröhren. welche unver» wendet im Kellerraume lagen, eingeleitet worden sein. Diese Röhren, welche behufs Auswechslung schadhafter Leitungen v»r 8 Tagen bereits ins Palais geschasst wurden, dienten al« Patronen für den Sprengstoff. Den Petersburger Zeitungen wurde verboten, andere als von der Polizei zensurirte Mit» »Heilungen über das Attentat zu veröffentlichen. Die für den Hof arbeitende» Schmiede uno Schlosser wurden in Untersuchung gezogen, um die Arbeiter zu eruiren, welche die Röhren und sonstigen Ei'enbestandtheile in» Palais geschasst. Ueber weitere Verhaftungen in hofftaatlichen »in unter den höheren Militärchargen zirkulire» die unglaublichsten Gerüchte. Daneben verlautet, daß das Attentat gar nicht dem Ezaren gegolten, daß hohe Persönlichkeiten die Lchreckensaffaire nur so zum Scheine eingeleitet habe» und mit genauer Berechnung die Explosion vor dem Erscheinen des Czaren anfliegen ließen, da man dem Ezaren RichtS zu Leide thun, sondern blos Schreck einjagen wollte, »in ihn von jedem Giiadenatte anläßlich de» Re> gierungsjubilüumS abzuhalten. Unter den bei der Katastrophe Verunglückten wird auch ein Gardeoberst genannt, ein »ar?« Verwandter der Fürst,» Dolgoruki; dann ein ' Geheimrath. Oftrow, aus dem kaiserlichen Stall-I musteramte. Die Heiden «urden, gräßlich ver-' stümmett, mit zerschmetterten Glieder» unter einem Fenster des Palastes im Hofe draußen als Leichen aufgefunden. Die Zahl der übrigen Opfer wird auf über hundert angegcde». Auch zirkutirt da» (Gerücht von mehrfachen Selbstmorden höherer Offiziere, die seit Bekanntwerde» des Attentats vorgefallen seien. Hu* dem Aeiigsratlje. Ja der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 18. d. stellte ^er Minister • Präsident Graf Taaffe die nevernonnten Minister L o n r a d und K r i e g S - A u vor. Hierauf wurde von ihm die Interpellation M enge r's, betreffend die Etngave eer böhmischen Bischöfe folgendermaßen beantwortet: Die am St). Dezember eingesargte Eingabe sei in Wesenheit nichts anderes als eine Erneuerung von Erklärungen, welche seit dem Bestand« der neuen Schulgesetze au« kirchlichen Kreisen wiederholt hervorgegangen und theilweise auch in die Oeffeiitlichkeil gelangt sind. Es >ft bekannt, daß diesen Gesetzen seit jeher vom kirch-lichen Standpunkte aus, mannigfaltiger Wieder» sprach entgegen gestellt wurde. Auch die in Rede stehende Eingabe dält diesen Wiederspruch aufrecht und ist nach Inhalt und Form, als lediglich aus Fcuillctvn. Au spät: Ein Gesellichaftsdild- Roman von W. Hösser. (41. Fortsetzung.) Die alte Dame fand an ihrem schönen Sckützlinz von einer Minute zur ander» immer größeres Gefallen. Sie berührte heimlich die Hand des Blinden und als dieser lächelnd nickte, sagte sie: — Wenn ti so ist. dann bleiben Sie für den Augenblick bei mir. liebes Kind. Ich suche gerade eine Art von Gesellschafterin oder Bei-stand . . . nicht um Jemand zu haben, der mir die Langeweile verscheucht, sondern damit mich eine junge Kraft in allen meinen hundert und aber hundert kleinen Obliegenheiten unterstützt. Wollen Sie das? Jetzt mischte sich auch der bis dahin schwel« gendc Herr in das Gespräch. — Ich muß Ihnen zunächst meine Schwell« und mich selbst vorstellen, sagte er freundlich, während zugleich seine tastende Hand die des jungen Mädchen« suchte. — Ich selbst bin der Graf von Weißeaborn und die Dame ist meüle Schwester, Eomlessc Ulrike, die Mutter der Armen und Elenden unserer Gegend, die Palhin aller heranwachsenden Dorfschlingel, unter denen die Ulrichs und Ulriken zahlreich vertreten sind. Wollen Sie für den Augenblick unser Anerbieten annehmen, so heiße ich Sie als Hansgenossin herzlich will-kommen. Eva fühlte, wie nat> so viele» Stürmen Ruhe und Friede in ihr Herz zurückkehrten. Mit nassen Augen dankte sie den guten Menschen für so viel unverdiente Fürsorge, und als etwas später die Equipage an einer Dorsschenke hielt, da hatte sie sich in das Herz des blinden Greises schon so hineing.schmeichelt, daß er die Führung deS Bediente» ablehnte und sich vertrauend auf de» Arm de» Mädchens stützte. Der alte Diener stand mit abgezogenem Hute vor seiner Herrin. Gräfliche Gnaden, sagte er, wer ist die fremde Dame? Sollte man nil.t meinen, der Herr Graf gehe so dahin mit der Comtesse Adele, wie vor Zeiten, ehe das Unglück kam? gräulein Ulrike sah mit thränenfeuchten Augen den Beide» nach. — Er hat es also auch schon bemerkt, Ignatz? seufzte sie. Na, da wollen wir da» arme junge Ding doppelt freundlich aufnehmen, Alter, wollen denken, diese Aehnlichkeit sei ein Wechsel, den der liebe Herrgott just auf unsere Herzen ausgestellt! ... das Kind ist eine Waise, elternlos und schutzbedü-fug, ei geht einstweilen mit uns nach Hause. Der graue Lehnsmann küßte voll Ehrerbiet-ung die Hand seiner alte» Herrin. — Arm und schutzbedürftig zu sein, das ist ein Freibrief zum Herzen memer gnädigsten Herr« schast, sagte er. Die fremde Dame kann von Gluck sazen. Dann aber, sich mit d.°m Gepäck beschäftigen, fügte er bei sich hinzu: — Wenn die Eomtesse wüßte, wer es war, der das arme junge Ding ^u verderben trachtete! . . . Kann eine schöne Uederraschung werden, wenn er ein Mal »ach Hause kommt i Ja, ja, da sage nur »och Einer, daß '»k Apfel nicht weit vom Stamme fällt! Dieser ist doch ein hübsches Stück fortgerollt ... in den Sumpf hinein. . Eoa eroierte sich schon vor Beendigung der in eigener Equipage gemachten Reise die Herzen ihrer beiden alten Beschützer bis auf den letzten Winkel darin. Als man auf Schloß Weißenborn anlangte, bezog sie die Zimmer neben denen der Eomtesse Ulrike und deS Grafen, sie erhielt eine einfache elegante Ausstattung, und wurde ganz wie I ein Kind des Hauses behandelt. Jetzt schien ihr da» Leben seine Sonnen» feite zu zeigen, gebildete edle Menschen umgaben Bei der Abstimmung wird die Wahl des Abg. ZamoySki agnoScirt. Abg. Ozarkiewicz beantragt folgende Reso» lution. „Die Regierung wird aufgefordert, ihre Unterbeamten an zuweisen, daß sie sich in ihrem Amte jeder Wahlagitation einhalten. Die Resolution wir» angenommen. Vor Schluß der Sitzung erklärt Fürst Aloi« Liechtenstein, daß nachdem in Folge der Antwort des Minister«Prüsidcnten auf die Inter« pellation M e n g e r sein Antrag auf Revision der Volksschulgesetze gegenstandslos geworren sei, er diesen Antrag zurückziehe. Kleine Chronik. Eilli, 21. Februar. (Vortrag.) Wie aus dem Inseraten-theile ersichtlich hat Dr. Ritter von Bin-centi nl« Thema zu dem am 25. d. im Ea-sino stattfindenden Vortragsabende „Die Todten-karawanen der Perser und Inder" gewühlt. Seit Jahren bereit« unternimmt Ritter von Vincenti größere VortragStouren in Deutsch-land. Keine Vortragsweise hat sich speciell für die Verbreitung der Kenntnisse über den Orient ausgebildet. Vincenti hat Jahre lang im Oriente gelebt und daselbst Egypten. Asien, die große arabische Wüste mit den Oasen, die Euphrat» gegenden und Kleinasien bereist. Er spricht voll» kommen Arabisch, etwa« Persisch. Türkisch und persect Neugriechisch. Seine Reisen halten die Sprachforschung zum Hauptzwecke. Seine Kennt-nisse von Land und Leuten so wie orientalischer Kultnrfragen hat er in einer namhaften Reihe von Romanen urd Novellen niedergelegt. Wir nennen davon den culturhoristorifchen Roman „die Tempelsiürmer Hocharabiens" (3 Bände). „Unter Soleier und MaSke." „In Gluth und EiS". „Wundergeschichten der Liebe" und „Der Roman eines Gefolterten." Alle diese Werke zeichnen sich ebenso wie seinen Vortragsweise durch eine geniale Originalität und eine farbenprächtige Schilderung aus. Vincenti nimmt auch als Ae-sthetiker eine hervorragende Stellung ein. Er ist Kuustreferent der „Wiener Abendpost" der „Deutschen Zeitung" und schreibt auch Wiener-driefe für die „AugSburger Allgemeine Zeitung". Wir glaube» im Interesse unserer kunstsinnige» Bevölkerung den Besuch deS angekündigten Vortrage« wärmsten» empfehlen zu müssen u»d können mit voller Sicherheit einen genußreichen Äbend verbürgen. (An« »e« VeretnSleden.) Am 19. d. M. fand Abe»dS 8 Ut,r die Jahresversammlung de« Sannlhaler Alpen-Elubs im Holet zur „goldenen Krone" statt. Der'Obmann Herr Gustav Stiger erstattete den Bericht über die Thätigkeit deS Vereines im verflossenen Jahre, und hob insbesondere die Schaffung de» Au«-sichtspuncte« auf dem „Dost" hervor. Der Eassa« stand beträgt gegenwärtig 72 fl. 35 kr., wovon 50 st. in der hiesigen Sparcassa erliegen. Zu Rechnungsrevisoreu wurden die Herren k. k. Major Pokorny uns Josef Rakusch gewählt. Den zweiten Punct derTagc.'orvnung bildete die Neuwahl der BereinSleitung. Nachdem Herr Gustav Stiger erklärte, daß er eine Wieoerwahl zum Odmanne nicht mehr annehmen würbe, wurde Herr Dr. G antschnigg z>tm O?manne gewählt. Zum Obmannstcll''ertreter wurde gewählt Herr Gustav Stiger. al« Ausschußmitglieder gingen die Herren Josef Rakusch. Pacchiaffo und Eirl MatheS aus der Wahlurne hervor. Ueber Antrag des Herrn Dr. Neckermann würbe beschlossen eine Petition an den Landtag um Subventionirui'g bei Errichtung einer Bezirksstraße ll. Elasse von Laufen nach Sulzbach zu richten unb die baser interessirten Landgemeinden zu veranlassen sich durch separate Petitionen an der Sache zu be-»heiligen. Herr Dr. Neckermann erklärte zugleich seine Bereitwilligkeit die Petition im Lanctage einzubringen, und deren Abfassung auf sich zu nehmen. Weiter« beschloß der Verein im heurigen Jahre den Uedergang vom Ok-eschel über ven Steiner» Sattel in« Feistritzlhal auch für minder geübte Touristen praktikabel zu machen und sich mit dem österreichischen Toiristen-Elub resp, der Section Eisenkappel in» Einvernehmen zu seyen. Zam Vereinslokale wurde das Hotel zur „gotdeneu Krone" gewählt, woselbst für die Mitglieder de» Sannthaler Alpen-Elub die Werke der Vereins-Bibliothek zur Einsicht aufliege». Die Versamm-lung beschloß endlich eine Resolution de« Inhalte«, daß in Entsprechung der Statuten am letzten Frei-taq eine» jeden Monate» eine Verein«versai:.mlung stattfinden möge. Auch wuroe der Wunsch ge-äußert, daß jene Mitglieder des Vereine» weiche eine Partie in Gesellschaft beabsichtige», dieß auf der im VereinSlocale auflitgMiden schwarzen Tafel annonciren mögen. Der Vereiu hat mit feine» verhällmässig geringen Mittel» Ersprieß-liches geleistet, und es wäre zu wüschen, daß sich die Bevölkerung von Eilli und de» Sannihales durch zahlreichen Beitritt zum Sannihaler Alpen-Elud an dessen Bestrebe» betheiligen möchte. Die Gewinnung cas Ausfichl«puuctcs am Dost hat z. B. den Verein blos circa 30 fl. gekostet und demnach haben sich Heuer schan mehrere hundert Personen an der Aufsicht von diese» vorzüglichen Aussichtspunkte aus erfreut. Der Mitgliederbeitrog beträgt jährlich zwei Gulden, ein so geringer Betrag, baß ihn selbst Minserde-mitteile leicht zu», Nutz und Frommen ihre» Heimatlandes des schöne» Sanaihales opfern können. E. 0. (Frühlingsboten.) Obzwar unsere Berge noch »icht vollkommen schneefrei sinv. so erschließen doch bereit» an sonnigen Abhängen die Primmeln der Initiative, der Bischöfe hervorgehend zu er« kennen. Wa» die am Schlüsse der Interpellation gestellte Frage betrifft, so gibt es, um die Achtung vor dem Gese?e aufrecht zu erhalte», keinen an-deren Weg. als dasselbe, solange es in Kraft be-steht zu vollziehen, sich aber auch den Erfahrungen und Wahrnehmungen nicht zu verschließen, welche dessen Vollzug in Betreff der Zweckmäßigkeit seiner Bestimmungen an die Hand gibt. Die Regierung hat die Sammlung dieser Erfahrungen, während des 12jährigen Bestandes der Schulgesetze und deren unbefangene Würdigung sich zur besonderen Ausgabe gemacht und sieht es für ihre Pflicht an, da wo sie Verbesserungen de» Bestehenden auf Grundlage ihrer Erfahrungen für nothwendiger ochtel, sie im administrativen oder legislativen Wege zur Geltung zu bringen. Unter allen Um-ständen wird die kaiserl. Regierung jedoch ihre Pflicht, auch auf diesem Gebiete den Gesetzen Achtung zu verschaffen und zu sichern innerhalb ihre« verfassungsmäßigen Wirkungskreise« zu ent-sprechen missen. « Nun folgten Berichte de« LegitimativnS-AuS-schusse«. Referent Dr. W e e d e r beantragt die Wahl der Abgeordneten Dworski zu agnosciren. Arg. Kowalski beantragt über die iu dem Proteste angegebene Thatsache Erhebungen zu pflegen und da» Resultat derselben dem Haufe vorzulegen. Bis dahin sei die Entscheidung zu vertagen. Dieser Antrag wird abgelehnt und jener deS Referenten angenommen. Gegen den weiteren Antrag de» Ausschüsse» auf «gnoszirung der Wall de» Abg. Grasen Zamoyski spricht Abg. Kulaczkowski. Er beschuldigt den Re-serenten, daß er sich in seinem Berichte beinahe al» Anwall de» Abg. ZainoySki gerne und die im Proteste angeführten Thatsachen unberücksichtigt lasse. Abg. Kronawetter teautragt, es sei der Wahlakt an den Legitimations-Ausschuß zu-rückzuweiien und inzwischen Erhebungen zu pflegen ob die im Proteste angeführten Thatsachen auf Wahrheit beruhe». Abg. Kulaczkowski beantragt die Annullirung der Wahl. Abg. Kronawetter bemerkt, der Aus-schuß sei gegenüber dem Abg. O f f e n h e i m viel energischer vorgegangen, al» in dem jetzigen Falle. ES handelt sich heute darum, der rutheni'schen Be-völkerung, welche 3 Millionen Seelen zählt, aber nur durch 3 Abgeordnete vertreten ist, zu zeige», daß man ihre Beschwerden wenigstens prüft. Abg. I. Ezerkawski vertheidigt da» Vorgehen de« Aus« schliffe? und verbittet sich die Intervention des Abg. Kronawetter zu Gunsten der rutdeui» schl» Bevölkerung. Sie bedürfe derselben nicht. Abg. Kronawetter repücirt. eS habe Niemand da» Recht, derartige» zu verbitten. Ueb-rigen« sei ihm v.m den Rutherien gestattet worden, hier ihre Sache zu führen. sie, eine zusagende Thätigkeit füllte ihre Zeit, eine angtnedme reiche Umgebung ließ Leid und Seele ausruhen vom Sturm. Der Adel de« ganzen Kr«ist« verkehrte im Schlosst, ein geistbe-lebter Umgang durchleuchtete strahlend dir Einsam-keil de» entlegenen Gutes, Bälle und Gesell« schaften verschönerten mit ihrem rauschenden Zauber das Alltagsleben, und Einladungen zu Wagen und zu Schlitten brachten die kleine Familie bald hierher, bald dorthin. Ueberall wurde Eva wie eine Tochter der Familie aufgenommen, überall erregte ihre Schönheit die Bewunderung der Herrenwelt. Tante Ulrike war ganz stolz auf ihr Töchterchen, wie sie faaie. AU' die Diamanten un» Schmucksachen ihrer eigenen Jugend wurden aus Kisten und Kosten hervorgeholt, um jetzt Eva'S sanfte, von einem Hauch leiser ch'vermuch nur noch gehod.ne Reize in'« rechte Licht zu stellen, für jeden Ball gab e» ein neue« brillantes Kleid, für jede Gesellschaft ganz gewiß ein Tableau, bei dem die Vielgefeierte in besonders reichem Eo/lüm den Preis de« Abends davontrug. Taite Ulrike und der Graf wetteiferten mit» einander, das Mädchen zu verziehen. — Sie hat Adelen's Stimme, behauptete der Blinde, hat auch ihre Art und Weife bis in die kleinste» Einzelheilcn hinein. Al« sie neulich das Kinderlied sang, das: „Der liebe Goit ging durch den Wald" ... da bin ich zum ersten Male ungeduldig geworden, hab' gegen mein Un-glück gemurrt und redellirt, obwohl e» der Herr mit so vielen irdischen Gütern zugleich gegeben! Ein Mal möchte ich die« Mädchen sehen! Die alte Dame klopfte ihm auf die Schulter. — Du brauchst on dem Bilde Adelen'« keinen Zug zu ändern, Reginald, tröstete sie. Ich hab' noch neulich oben in der Bibliothek ihr Porträt angesehen und die Aehnlichkeit zum hun-derlsten Mal bewundert. E« ist eben ein seltsame« Spiel der Natur. — Ich glaube, sie ist nicht glücklich, fuhr der Graf fort, nachdem er mit der Ruhe de« wahrhaft edlen, vom Vergänglichen unabhängigen Cdarakiers den kleinen Schmerz über die Uner-fültbarkeit feine« liebsten Wunsche« in sich zurecht-gelegt. Als sie neulich sang, hörte ich jene» Ton unkingestandlner Klage, der auch die Stimme meiner armen Tochter durchbebte, damals, al« sie den Schurken kennen lernte, der ihr Ledensglück zertrat, Glaub' mir, alte Schwester, Ihr mit Euren gefunden Nugea hört minder scharf als der Blinde. Fräulein Ulrike erschrak. — Da ist Keiner, von dem sich annehmen ließe, daß er bei ihr einen Eindruck hervorgebracht, Reginald, antwortete sie ziemlich hastig. Dem jun« gen Rittmeister von Teubncr würbe ich ihre H^u, sthr gern bewilligen, auch dem Baron Fatken» derg ... der dicke alte Major PloaSky dagegen dürfte als ganz ungefährlich gelten. Wen» könntest Du etwa sonst meinen, Bruder? Der Graf schüttelte den Kopf. — Ich weiß nichts, Ulla, durchaus nichts, aber denncch lasse lch mir nicht nehmen, daß Eva einen stillen Kummer mit sich herum'"ügt. Ratstr» lich wäre e« undelicat, hier nachzuforschen. Die alte Dame nickte. — Gewiß! Gewiß! versetzte sie zerstreut, nicht ohne sich bestimmt vorzunehmen, daß über kurz und lang doch Eva'S Geheimniß in ihren Besitz übergehen müsse. Ich will genau Acht geben, dachte sie, ich will schon erkennen, was an der Sache Wahre» ist, und was sich mein alter Bruder einredet. Sie beobachtete auch nach ihrer Meinung ganz ausgezeichnet scharf, die gute Seele, aoer dennoch gab sich Eva keine Blöße. Es war ja fü? dcS arme verfolgte Mädcheu Alles fo am best:«, e» war weit mehr al» sie jemals hoffen dürfte, zu erreichen; weshalb sollte sie durch ein unbe-dachte» Wort an diesen Verhältnissen rütteln ? Nach Hamburg konnte und wollte sie nie« mal« zurückkehren. Ernst war jetzt längst verhei- ihre gelben Kelche. Auch die ersten gleichfarbigen Schmen.rtinge, die Eitronenfalter, wurden heule im Stadtparke gesehen. (Wegen zwölf Kreuzern ein Krüp- pel!) Am Sonntag Nachmittag fuhren zwei Feldbauern. die Min nach Marburg gebracht, in ihre Heimat zurück. Bei ver Mauth in St. Mag-dalena (Drauthor) angekommen, wurden sie auf-gefordert, zwölf itreuzer Mauthgeld zu entrichten; beide entgegnete» jedoch, taß sie lieber umkehren, und auf der Pettauer Straße heimkehren, als biete Gebühr zahlen — was zugestanden ward. Die stelddauern fuhren trotzten» auf der ReichSsttaße weiter. Der Mauthuer (Wenzel Dworfchak, ein Mann von siebzig Jahren) ging neben dem Wagen. Als die Pferde angetrieben wurden, fetzte Dwor« fchaz den linken Fuß auf den Axenslock und wollte sich auf den Wagen hinaufschwingen; die Gauern stießen ren Greis aber so heftig zurück, daß er vom Wagen stürzte, unter die Räder fiel und ihm der Unterschenkel de« rechten Fußes gebrochen wurde. Die Tbäter hieben nun auf ihre Pferde ein. Zwei Herreu von Marburg, welche zu Wagen des Weges kamen, eilten dis Kranichsfeld nach, wo diese „Mauthfreien" erkannt wurden, es find dlt Grundbesitzer I. Sterdak und I. Moischnik von Saulendors. (Ein neuer Raub Kusej's.) In der Nacht vom 19. d. gegen 11 Uhr wurde der Keufchler Malh. G ifchek in Moste ob Stove duich einen Var-u vor dem Hiufe aus dem Schlafe geweckt, Eine Männe.stimme rief: Geld her. oder dein Haus wird an allen vier Ecken angezündet." Gaijchek sah zum Fenster hinaus unt bemerkie einen mehr bürgerlich gekleideten Mann, welcher ihm zurief: „Ich bin der Schartet (ein Name Gufcj'S. Die Rcd.) Gel» her!" Auf die Bemerkung Gaifchcks. daß er folckes niat l» sitze de« gehrte der Strolch neuerdings 300 fl. und da dieselben nicht verabfolgt wurden zündete er das Sirohdach des Häuf es an der südöstlichen Ecke an. Gaischck gab in Folge dessen einen Schuß ins Freie ab und eilte m>t feinem Weide hinaus um den Brand zu löfchen, was ihnen auch gelang. Alebald kam jedoch der Räuber, der indessen aus dem benachbarten Walde mindestens acht Schüsse abgefeiert hatte herbei, schoß »un aus der Nahe auf d-n «euschler eine Flinte ad, deren Ladunz Letzterem in die Wagen und Lninvackcn drang. Als nun Gaischck ins Haus floh, bemächtigte sich der Räuber des Rackc» unz der in demfelven be« findllchen Taschenuhr, worauf er sich dann wieder in den Wald zurückzog, wo er mindestens noch 6 Schusse abgab. Gaischck ist ledensgefährlich ver-letzi. (Ein großmüthiger Räuber.) Im Dezember vougen Jahres wurde oas Postamt in Salgo-Tarjan ausgeraubt. Die eingeleitete Unter« suchung verlies reiullotollo». Die Postmeisterin, ratet, vielleicht lebten Mama und er in einem Haufe, sie wäre genöthigt gewesen, mit Bruder und Schwägerin freundlich und gleichgiltig zu ver-kehren, sie hätte endlich in ganz kurzer Zeit den Nachforschungen der Frau Leßner wieder verfallen und ihr nochmal« folgen müssen ... das Alles aber flößte dem gequälten Mädchen immer neue« Erschrecken ein. Zwar sträubte sich ihr eigene» reines Selbst, die Mutter für eine Kupplerin zu halten, die Schuld des begegnen» mit dem Baron ohne Weitere» ihr bn^umessen. ober dennoch lebte diese unselige Frau in Verhältnissen, wo Frevel wie der des adligen Attentäters als ein Nicht?, als ein angenehmer Zeitvertreib galten. Der Baron «ar mit dem Haufe ihrer Mutter längst bekannt, er fand in demselben unvermuthet die schon in Hamburg begeh te Beute wieder vor und folgte unbemerkt dem Zuge, der sie zu entführen drohte . . . unmöglich konnte Frau kcßner darum wissen. Und doch, trotz dieser Vertheidigung, welche sie ihrer Mutter angedeihen ließ, vermochte sich Eva ost des leisen Grauen» nicht zu erwehren. Wenn das ein abgekartetes Spiel war? Sie schauderte. Dann schien eS aber auch undenkbar, die Aussagen dieser Frau als wahr anzuerkennen. Hantelt so eine Mutter? gegen welche sich einiger Verdacht richtete, wurde ihres Amte» enthoben, ihr Vermögen unter Sperre gestellt. Bor kurzem erhielt die Tarjaner Behörde einen mit 300 fl. beschwerten Brief zugesendet. Mit Bleistift und offenbar verstellter Schrift ge-schri-bcn stand in dem Briefe Folgende«: „Ich bin Räuberhauplmann. Ich habe nickn gewußt, staß ich durch die Beraubung de» Postamtes eine Fa-milie brotlos mache. Hicmit sende ich al« groß-müthiger Mensch 300 fl. des geraubten Geldes und verspreche, daß ich die fehlende Summe bald ersetzen werde, da ich Aussicht habe, einen größeren Raub auszuführen. Ich werde die Beute nicht unter meine Bande vertheilen, sondern zu Gunsten der unglücklichen Familie verwenden." Alls dem GcrichtSsaale. (Auslosung der Geschworenen.) Für die am 30. März d. I. beginnende II. SchwurgerichtSiession wurb?n in der am 20. d. beim hiesigen KreiSaerichle statlgefundenen Sitzung nachstehende Geschworene ausgelost. u zw. al» Hauptgefchworene die Herren : Josef Kadlik. Dienst-mann-In^itulS-Jnhaber, Anton Massali, Iuvelier, Remkert Martin;, Handelsmann, Dominik FaleS-kini,Hausbesitzer, MichaelWresfnig. Hausbesitzer, Ed. Iam'chitz. Hausbesitzer. FrarzPichler. Hausbesitzer. ?eonhard Iendl. Buchhalter, Johann WieSthaler. Hausbesitzer. Josef Stark. ?ederfabrikant. Josef Blecha. Hausbesitzer und Friedrich Iauk. HruS« besitz», sämmtlich aus Marburg. Iostf Rollo, Grundbesitzer zu Wittmonsdorf, Josef Vouk, Kauf« mann zu Vernica, Johann Wrentfchur, Lederer zu Mahrenberg, Joh. Dirmaq.r, Winh zu Frieda». Wilhelm Lan»rr. Holzhändler nnd Rcalität-nbesitzer zu ?emberg. Joses Fraß, Grundbesitzer zu Ober-welliti'chen, TbomaS Srabotnik. Realitätenbesitzer !» Gonobiv. Franz Kautiö, Handelsmann zu Hölldorf. Anton Peserl, Fleischer zu Pettau, Franz Weinaerl. Postmeister zu Ranzenderg. Iako» Wittmay.-r. Grundbesitzer zu Negau, Hermann Straßgüttl, Handelsmann zu Wind. Feistritz, Vin-zenz Polo6n!k. Gem.-Vorstand zu Maria Neuftifl. Josef Weingerl. Grundbesitzer zu Gatschnig, Anton Krisper. Kaufmann zu Rohitsch, Dr. Sixtus Ieloufchca. Ritter v. Fichtenan. Advokat zu Pctlau, Johann Flu^ber, <^em.-Vorstand zu Tcp?au, ich. NaSko, Realitätenbesitzer zu Wind. Feistritz. ^ranz Pasniö, Grundbe^tzer zu Lesiena, Georg Ritter von l»oßleth, Fabriksinhaber zu St^ Leonhard, Daniel Ramutha, Gemeindevorstand zu St. Martin, Carl Gradt, Grundbesitzer zu ?ahomgraben. Ferd. Stamen, Hausbesitzer zu Friedau, Franz Peklar, Grundbesitzer zu Klappenbem. Als Ersatzgcschwo» rene wurden ausgelost die Herren: Dr. Robert Prossinagg, Arzt, Josef Drobinz. Gzsthofbcsitzer. Carl Io'ike. Greisler, 20"stant!n AtmoSlechner, Iuvelier, Carl Regula. Hausbesitzer; Binzenz Ianiö, Hnisbesitzer, Dr. Josef Koc'evar, Arzt, Nein, nein, e» gab au» dem Wirrsal all dieser Räthsel und Zweifel kein Entrinnen, eS gab für sie keine Heimstätte außerhalb diese» gastltchen Hause», dessen Bewohnern ihre Treue, ihre Hingedung nach Möglichkeit vergalt. Eva fühlte, daß sie vergessen müsse, ganz abschließen mit Hoffnung und Erinnerung, daß sie nur leben dürfe im Augenblick. WaS ihr dafür zu Theil wurde, reichte auch bin, um die Lücken eine» verödetet« Daseins er« träglich auszufüllen; sie war die Freude und der Sonnenschein der beiden alten Leute, das sah sie täglich und dankte ihnen aus vollem Herzen diese rührende Siebe, in deren Schutz sie weder Familie noch Heimat entbehrte. ES war viel Unglück durch die» Hau» ge« gangen, Tante Ulrike halte e» in vertraulichen Stunden ihrer theilnehmenden Zuhörerin erzählt und hatte ihr dann auch jene» Porträt oben in der Bibliothek gezeigt. Die einzige Tochler des Grafen, Comtesse Adele, ein schöne» verwöhnte« Mädchen von zwanzig Jadren, war vor beinahe einem Vierteljahrhandert dem Willen der Eltern entgegen mit einem leichtsinnigen und noch dazu mittellosen jungen Officier auf und davon ge« gangen. Man wußte zwar, daß er sie — vielleicht in der Hoffnung auf ihr reiche« Erbe — wirklich geheiratet hatte, weitere Nachrichten sämmtlich au» Cilli; ferner Andrea» Elsbacher, Kaufmann zu Tüffer und Carl Schuscha, Bürger-meister zu Sachsenfeld. «Wiener Frucht- and Meblbbrse vom 2l. Februar.) lLrig.-Tetg.) Man notirte per 10'iflilo gramm: Weizen Banaler von fl. 14.20—.14.90. Tfjerj von st. 14 70—15.30, Theiß schweren von fl.--- —,—, Slovatischer von fl. 14.10—14.70. Mo. ichw, von fl. 13.--14.10. Marchsclder von fl. 14.--14.L >,Wala- chischer von fl. 13.--.13,75 Usance pro Frühjahr von fl 14.4Y-I4.45. Roggen Nyirer- und Pesterbaden avn st. 11.--11.50, Slovakischeevon fl. 11.25—11.65 Anderer ungarischer von jl.l l.--,1 1.4N.Oesterreichischer non fl. 11.20—11.65 Kerfte Slovalische von fl. 8.75— 10.25, Lberungarische von fl..--, Leftereichischer von fl. 8.50.—0.25, ^uttergerste von fl. 6.50—7.50 Mai« Banaler oder Theiß von fl. —.--.—, Internationaler von fl. 82.0—8.30, Cinquantin von fl. 8.60 —8.85, aus Lieserung pro Frühjahr von fl. — —. Hafer ungarischer Merca-rtil von fl. 7.85 7.95, dtv. gereuterr von fl. 8.28—9.20, Böhmischer oder Mährischer von fl. 7.75.-7.85, Usance pro Frühjahr von st. 7.85.-8.- R e p S Rübser Juli < August von fl. 11.76—12.25, Kohl August-September von fl. 12.25 —12.75. Hülfensrüchle: Haidekorn von fl. 7.25—7.50 Linsen von st. 20.— 30.— Erbsen von st. 12.—18.— Bohnen von fl. 11.50 14.—. Rab « öl: Rassinirt prompt von st. 31..0—31.75. Pro Jänner, April von fl —.---•—. Pro September, December von fl. 33.75—34.—. Spirilu «: Roher prompt von st. 36.— —36.25. Jänner, April von fl. —.--Mai, August von st. —.-.—.— Weizenmehl per 100 Kilogramm: Nummero 0 von st. 24 25—25 — Nummero 1 von fl. 22.50—24.—, Nummero 2 von st 21.50—22.53, Nummero 3 von st. 19.50—20.50. Roggen m e h l pr. loO Kilogramm: Nummero 1 von ft. 18.25—19.25 Nummero 2 van fl 16.20—17.25 Course der Wiener Aärse vom 21. Februar Goldrente...........85.35 Einheitliche Staatsschuld in Noten . . 71.45 „ »in Silber . 72.30 l860er Staa'.S-AnlehenSlose .... 130.— Bankactien........... 844.— Creditactien........... 307.50 London........... . 117.15 9iapoleond'or.......... y.361/» I. f. Münzducaien........ 5.53 100 Reichsmark.........57.70 fehlten jedoch gänzlich; der Officier war wenige Jahre später in Wien gestorben und von seinem unglücklichen Opfer trotz aller Nachforschungen keine Kunde in die Heimat gelangt. Ob sie lebte und aus Stolz beharrlich schwieg, ob sie längst, von Kummer und Elend getödtet, im Winkel irgend eines AimenkirchhefeS begraben lag. Nie-mand wußte es. Der alte Graf hatte anfänglich die Spuren der Flüchtlingen dilrch ganz Italien, wohin sie sich zuerst gewendet, in der Absicht einer ecla-tanlen Bestrafung des Verführer« aufgenommen und verfolgt, dann aber, nachdem sich das Pärchen feiner Entrüstung zu entziehen gewußt, kehrre er gebrochenen Herzens, tödtlich getroffen von der ihm zugefügten Schmach, nach Weißenborn zurück, um zunächst feine Gemalin zu begraben und dann einem schweren Nervenfi Ihrem Höflichen Mulz-Evtrict nahm. In einisreii Tagen zeigte sich erhebliche Besserung. Niclut Gott verdanke ich nur Ihnen meine I.ebensrettung. — Bitt- >ti:t Ziv;.-Ti h:rig v n ."•» Flaschen Malz-extract-tj «nndheitsbier. , X!!i Ch.>«o!-ide Nr. 1 und .» Beutel Hoff-sehe Malzboni>obs Ihr stets dankbarer Voelkor. Landschaftedireetor in Ntu-Ingelow. In Cilli zu haben bei i. Kupferschmid. V ortretg: im Casino. Der Orientalist und bekannte Orient Wanderer Dr. Carl Ritter von Vincenti aus Wien welcher vor Kurzem von einer grossen Vortragstour in Deutschland heimgekehrt, wird Mtttrnch rlrit XS. tl. Tt., H t /»»• Abrmt*. im grossen Saale des Casino-Vereines einen Vortrag halten Über (ti! „DleTodtenkarawanen der Perser u. Inder". Der Vortragende, welcher die unteren Bnpbrat^egendea i.t'fttiC ler-i l bat. schildert in glühender farbenprächtiger Sprache die frommen Karawanen nselt der berühmten heiligen Stadt Hfftrrsn .11 Euplimt; Der Vortrag hat j:u .Wiener Orieut.ilisehen Museum» sowie in einer Reih" von deut eben Gr<»»stälten allgemeine Sensation erregt. PrcUie «1cm* Plsttzi; t Sitzplatz 1 fl. — Entree 50 kr. — Studentenkarten 20 kr. Der Billetverkauf findet in der Leihbibliothek von Johann Kakusch, Herrengasse ti, statt 5 I ' ii J? % Oeffentliclier üani?L. Seit 8 Jahren litt ich an heftigen Gichtschmerzen, so das« ich mich oft wnehcnlting nicht rühren konnte und bettlägerig war und, kaum vom Bette ausgestanden, ab. rm lls von hefli^-n Schmerzen befallen wurde und meinem Berufe nicht nachgehen konnte. Als letzten Versach pmbirte ich endlich das BRESLAUER UNIVERSUM des Herrn Osoar Silberstein in Breslau und gebrauchte es unter gewis'-euhufter Befolgung der den Fiischeu beigegebeneu Anweissng. — Zu meiner unaussprechlichen Freude trat hiedureh. was ich nimmer zu hoffen wagt«, eine merkliche Besserung ein. nach Gebrauch von "2 Flas'heben sind die heftigen Sehmerzen last g.inz verschwunden, und seit drei Jahren schon war ich nicht mehr bettlägerig. — leb fühle mich daher gedrängt, dem Herrn Oscar Silberstein in Breslau meinen innigsten herzlichsten Dank hiemit öffentlich auszudrücken, da ich durch sein treffliches Mittel s wunderbar von langwierigen Leiden befreit wurde. Also nochmals heissen Dank aus freudig bewegtem Herzen! Alain li'ftjiw. t'nterstandler im Lazareth-Spitale in StejT. A iiiiici-K 111»j£-. Langwierist«, veraltete, tief im Organismus eingewurzelt" Krankheiten aller Art, insbesondere Oloht und Rheumatismus. Lähmungen, Brust-, Lungen- und M&genleläen. H&morrhoiden, Knoohenfras*. Flechten und sonstige Hautausschläge. Frauenkrankheiten u. w„ bei welchen bisher jede Behandlung ohne Erfolg g- ldieben ist. wer.lei: durch den Gebrauch des Blut- und 8&ftereinigungsznitt«la 3HESLAUEÄ UNIVERSUM für immer '»eseitigt. ö Das Ureslnnor Uuiversnin ist per Flasche zu 2 fl.. zum Gebrauche auf l» Wochen ausreichend, zu haben: in i'illi bei J. l4.tS]»lVr»cSlzi>H*. Apotheker. Druck nnd Verlag von Johnnn Rakasch in Cilli. Verantwortlicher Redacteur Max Besozzi.