pr«'» 1'SV 7S. iks»on««nk »I«t»»am«t SotmwOtving (?»»»> «wssMdM ZS70> »o«,l« V«n»»ttung umt Suowtruok«r«t (7«l»ß«» iawnlfd»« bl». Z0S4): KH^t,IVVK. sursis«,« ut. 4, in »»0«UW, »»I« S I«t. 2»ss< ^«a«» d«UO9»» ktr. SS vonn«s»Uy, 3V. ü/IZf? 1SS5? o. t»» .iuröiisv» «ZI. < lVvfvslwng) ö«ug»pr«i»s. mon»t!. 2S vtn. ni»t»II«s> 24 0in. 6ure^ pa»l mon»t>. 23 0in. »ük «i>, adrig« ^u»!«nlt mo—tl. ZS 0ii^ ^»«lnummvk i di» ? ttin. ««ss6«i> »tokt sGwssnisiA. aridorer Amm Der baltische Block Di^' TiLkussion iiber dic: Bildunji eincs ^^lvcls l'ciltisch».'!- Liint'l'r wird in d<.'n in-lcreislerx'i! .Un'ift'ii iiiil .^ros'.cr L-i'bhaftigkeil 5ic iliachl nicht .^u l^'ftreitenoi' 7^or!'s>>!ill^' ijt dcr ^a^lt sici) um dic Znfam-uienarocit der tlcin^'r<'n Ztaaten dl?6 Ostscc-i^eb'.ele;.'. C'Z gchvven dazu 5chwel'i.'u, Nor-Zrc.-en, Dänemark, l>1tlaud, i^'ettland nnd ?!<' Gre>s',iillich^<' deS linltists^en iii-'v. Tv'iiiichlanl'» und Nus'.lalid. w'ldeu sich 0l^ d^.'ui '^;sctt nicht vtteiliticn lönncn. T'ie neu<' nördliche itli.'tnc Entende darf kcin^' lnilitiirisch-strnlcgjschv'n Zi7n iliuen nicht an Gegensätzen wie der Gri.niland-Uonslikt überzeu-send lx'N'eist. Ans dcr anderen S<'ite wiesou die sol^enannten Nandstaatcn, Estland, !.'''ttland nnd Litauen, schon seit lanc^-em die Teiid.'nz aus. sich in au!;enpolitischer. aber cn6, in wirtschaftlicher .^'^i^'sicht zusamm^'u-zuschlieszen. Es hab<.'n sich jedoch dabci C6nvi<'risiteitcn recht crsieblich.'r Art criie-licn, dic l>iS auf den lieutiiien Taq nicht be-lind. Eie di'irsten auch der Bildunii d acplanten grossen baltische« Blocks zu-tl!in>est Nir die nächste ^^eit iin stehen. Ecsnvierilsieiten und lx'i Pol<'n und d.s'ul ^^lnspriicheu zu suchen. ,',u den ?tacl;soliieslaateil de.^ russischen ^'^^^'.enrv'iches qed^ireli n^ben den drei Rand-s^!'^iten noch s^'innland und T. auch Polen. 0«1') 5 !l' !! „^chuiv' au^nelei! ini^chl.'. Ti^er wiice lU'.'r pralt«ich eiu<^ ii.' >.v.'-aeuioui.'. '^ie Verh^errschasl 'Pelen'^ iiil öil-iiti,..'!: Teil des . tnelin nicht Li'.auen sein Ve!» daoesien e'i?,i^'Ie!it !iii!t'.'. Littinen bcjindet sich seit l.'.^ !^'li»rei'. j!n ^'''.nsland eine-.^ latenten !»triei^e-5. ?ie j'nlnisch-litailische <''n'en;e ist tieschlossen. (^'->.1 leine Cisenealni nnd Postverlnn-dnn^ /,mi!c!.en^ den beiden Ländern. Briefv' nii: isch.'n '^rie'inarlen sind in Litauen el'enio lülznläisiq nne in P^'len litanisch«: ?!' polnischen ^^^liZi.'lani^'c'püssc' trafen den "'^'erns.'v!': „Giilti,i für iiile Länder mit ?l'.!.^nlis'!ne LitanenZ". Die lilanischen ÄnS-leüM'^'-^^sse irnqen den Venners: „(^)iUtic, siir as>' Länder ini^ ^lN'Znahine P!.iIeuS". T'ieser lrieasiisinliche ,^ustaud, der durch dl'/ 'l'ovs?an!)<'i's<'!n der Siarheldrahtverhaue NN der l'l^'In'sch sss^^ilischl),, ..Demarkationslinie" lr.^n unlerslrichen nnrd. ri'lsirt von d.iil Toli .!)er^ n" dein die Pulen die liwn-ssche >)aup»sladt Wilua lx'setztcn. Diese In- Hitlers Abwedrmaßnahmen gegen die Juden Nationalsozialistisches Manifest an die SA. und SS. ^ Die Antwort auf die Greuel Propaganda im Ausland — Beginn des antisemitischen Kampfes am i. April Berl i n, i!9. März. Die Leitung der NSDAP richtete heute an die Ocffentlichkeit und vor allem an die SA uu'c. EÄ einen Aufruf, l)cr die (>;eneral-offensioe gegen das Judentum in Teutschland ankündigt. Der Ausruf legt zu.rächst die Lage dar, in die die Regierung der nationalen Revolution durch die ini Ausland betriebene „(^)rcucl-Lügen?n'oPaganda deS Iudentuttic;" gelangt ist, wobei betont U'ird, l>ie neue Neqierunii liole die Reichsbürger jitdischer ^)uissc uou vornherein als qieich-berechtij^l aiij^esehen. ^)adilr6i, das; ein gro-sjer Teil indischer 7^'tellektueller ins ÄuS« linid gesliichtet ist nnd sich so.^usugen auf die ^eite der .Vtonlnlllnisteu gesclüageu hat, in-dein die ^»iegierung der nationalen Revo-lution in perfidester Weise geschmäht wurde, habeu sich die Indeu selbst ans;erhalb des Gesel.;es gestellt. Oadurch sei aber der NTTAP auch der liikpf gegen die Juden aufgedrängt worde". Die Leitung der Nl^DAP ordnete di' Errichtung besonderer Organisationskoinitee-Z .ulv Belänipfung des Judentums in Deutschland an. Der Bon-keit richtete sich gegen si'ldische Kaufleute, Nnlern 'hiner, Vanlen, -^eitnng,. ,, n. sw. Die Geueras^'ffensive beginilt an? l. Avril. ?ln diesem Tage werden die LA. vor jüdischen AeschäftSläden Postiert sein und deni Pu-blikuin den Eintritt in ii'ldische (^^»eschästSlä-den vorwehrein Die Juden dürsen ferner fortan nur iin ^iertiiiltnis ilires Prozeittsat-zes im öffentlichen Leben mitwirken. Die nächste Lorge lverden die Cinfuhrnng des nunierus elansns an den Mittclschnlen und Hochschulen sein. Der Aufruf schliefet niik den Worten? „Das deutsche Volk kennt keinen alideren ^^^isleir, als in frieden nnd Ruhe leben zi? dürfen. Der Kanlpf gegen das Indentnin ist ein L?anipf der Notwehr. DüS internatioin^le Judentnni N!)ge es wil-sen, dasi die nationale!!>!ev!Zlntion in Deutsch land kein Phanton' ist, sondern die '^ertre-terin der grossen dentschen ?!ation. Wer sich init der Regierung der deutschen nationalen Revolution in einen .<>tainpf anläs'.t, der hat den ^el)dei'.siandschnh eineiil Äolk Volk ttO Millionen vor die ^üfte geschleu-dett". Der Ansruf nnrd iir Deutschland bereits praktisch dnrel)gcf!lhrt. Taufende von Inden verlassen fluchtartig Dentschlaud. Di«' Behörden erl^ielten von der Rcgierinig die Weiiln^g, d-en Luiden nirgend-.'' behilsiich .zn. sein, wo sie auswandern wollen. An Bargeld dürfen sie sedoch nicht nwhr lnitnelnnen, als fiir 11 Tage nötig ist. tnug be,Zeichnete, dvnsenigei, einen lieilsr erwiese.!, die ilire !!>'.^l^ilitte aiir liebsten miit deil Ä-afsen anütra.^'^u »'..öchten. P a r 1 s. ->9. S'ar.v Wie aus Moskau l'e'.^chiet eir'i, siio Behörden in Charki^w ein«" gr^s^'n ntuti-nis6>-sev.'ratistiichen !on>eree'.?e/.>! " eil Organis.ltion aus dir ^vnr aeki'inn!^ ren <)je! dlnin l'e't>in^en hauen !e?l. e Agenten Stalins al>'. der Uli-lun' '>>? -^r' treiben nnd tiie llt'rain ' .^n ''in.»! >-7 . > digen ^taat zil inachen. Die 7?>:y'ev -wegung iin,> I'ereis.z !^k'!'nellvei''l' ü n Tode verurteil! nnd er!.li..'isen ioor>'N. r i'l > s e l, Prl)f. ^llberi E ; >, si d^'r ^ - lich in fia'.n!i?l'!,den. Protest.!, seq'!? 5 ier-Neg!'n<' sich ^rgin.'k, !>a! -"n! ,'^nden n!ltgett'ilt >'r 'i'!>' 'i, ii)re^ ^ le niederlassen werd". W a s li i n g l n, Präsident R o o sevelt !)al glinz -lder' rasrizei'derweise de>n .?ena! >1'' '/^^'Nei^i'!ti genkachl, das; er iieli snr die 'oferiigl i.a-' tifizierinig de? i^il^'edsgerlchts^'crtrnai'-'' ei'.t-schlössen !)abe. Tirser Entschln'^ >u.'ose!>ett"i ha« in c.lleil .^ireileii gros,es Anfselien er vi^' MulfoNn's V'an Sechs Hauptputtkte. Parts, 29. Mär.^. „L'^'^^ntransigeant" meldet aus Genf, das; der Terl des Vierer-Abkoinmvns von Mussolini einer griiiidli-chen Revision unterzogen wurde uild fedl ans folgenden s! Arlileln besteht: I. die Vertragsehliesienden verpflichten siä), im Geistc des ^tellogg-Paktes ^^u arbeilen Ulld teine Eouderiuasjnahinen zu ergreifen; dieser Punkt bestätigt das Prinzip der Revision der ^-riedensvcrträge in; Linn des ?lrtirels 19 des Viilk>'rbuudpaktes, allerdings llur in dem Falle, das', siä) eine Situation ergibt, die.^tonslikte zwischen den interessierten Ländern .zu ?^olge l)aben tömlte; betrifft die Gleichlx'rechtiglmg Deutsch-lauds. Jul Falle die Abrlistungskonfereuz nur zu Teileraeln?isk<'n gelangen sollte, iniiizle da^' >Piin',ip der s^Ueichl?er>'u-li'Nlng in einein Londeradle-iinnen oer vier (^iros',-^ geregelt werden: Regelnng der aiu^erenropäischen Prob^ leine: dieser Punkt seltt die Valier des Vertrages ani' l(» ^'^ahre fest: t'. Registrierung des Abkommens beim ^zöljervund. Kurze Nachrichten 'Ä e r l l n, '^9. März. Voll den in Braunkchw-^ig verhaflet'?n Ltahlhelni-Leuten und Marnsien nnir deil 1200 wieder ans freien ^ns'. gesiellt, während die iibrigen noch lveiter in .'^^aft verbleiben. L o n d o n, März. Der Austritt Japans aus dein Völter-buiid ist ili englischeil volitischeii !>treisen .-.ieinlich gtoicllgiltig entgegengenomilielk lvorden. Der „Star" schreil't in diesein ''.üsa'ninen l?anae. ^'^a^'a': in^ide 'ür di.j' den? gere.tiieil llrteil der >nens.'Ni'eik. „Evening '^^celvs" schreiltt, ^'^^apan habe «dadurch, das', es den '^'n. R o Iii, Miir.z. Trip^'^litinnen «'le die erste >.''nri''lnn>lg seil der Eiii'i-de-!^ neuen Ltra'g^set'.es vell^ei^en. '''-tt>-?u '>c^Nil ermordet ha!«'.', wn'^de dilrch e.n litärabteilnng dnrch Erschiei^en Inn^^^u il- i."g - >.'s. -. iil i?>'N I' '>d !i:et. angrissnahiiie der Hauptstadt eines sreindeii Landes wurde von der Pariser Äolschaster-konferenz nachträglich gntgeheis;en, ohne das; Litaneii sich diesenl Veschlns, gefügt hätte. Seitdenl ist es uui die Wilnafrage niclit inehr still geworden. Lie bildet daS i^^aupthinder-" ni'? zu einein Randstaaten-Block, sie dürste auch eiii 5''inderilis Ztir Äildnng eines gro-ßeil baltischeli Blocks darstellen. Dein: teiiie der Parteien ist zuiii Entgegeiikomnien in der Ailnasrage bcreit, und ohne die beiden Länder oder anch ilur das eine von ihnen, ist inl europäischen Nordosten keine Interes-seng?metns^l'ift deilkbar. In deil allerle^tten Tagen kiak die litatlische Presse mit aller Deutlichkeit zu verstehen ge' geben, das; nur eine ^Zurückstellung der Wil-lmirage iiiiler gewissen Umstäildeil eil'" Grlllldlage sür ein Zusaulmengshen Litau- ens init Polen evtl. ergetien tonnte. Dieser ^^'edai'te .^eugt von einer geunssen Wandlutig der Stiininuiig niUer den str.'iteiiden Län dern. Es lväre sedocli fal'ch >n glanben. das; die Wilnafrage das einzige >>inderniS znr '^'ildung eiues ^lcels wäre. Eiii zniilindest el)enso großes Hinderni.' bildet der Unn'tand das; die aus?enpo1iti!clien Interessen Litaueils. !lac!i den neuesteil Acin>'iilngen des litaui schen Ausjeinninis^ees ^'^jailniils .;u nrleileii. d'.lrrlnns nicht mit den ^^nteressen Polelis tonsovm gehen. Aie dom auch sei: die Idee eine? baltiscf»en Blocks lnachk trot< aller Widerstänk»e erbebliche Fortschritte. Eine selir gewichtige Rolle koinlnt dabei Finnlaiid >zii. das eitle '^Z^rüeke '.wischen deli iiordisclien Läilderil und den ilstrandstaatcn darsteltt. BöNenberWte L l u l) l l a !l a. Mär^ Devisen' ^er» lin ^nr^ch l - lit3.8'>, Wien (Privatcl.l 8.8l)—V ,s« dou —1s^7.''7, Ren'vork .',723.1.7!?, Paris 22.).70—:.'2sv9,. Prag 170.67—l71.5.'^, Trieit ?W 7.'? Zagreb, März. T-evijcn: ')^"vlin li:-;<.8.ü7— 1.'^7s>.Z7, Mailand 291..'^.''-Mi.7.'i, Landein 10!^.!)7—l07..'>7. New»" ? <'^c>iecl) .')722 14—.',75»0..'^, Paris " l — Praa 170.K7—!7l..^.", ^^är'ch l lsl",..';')...! n r i c»l. '.11. Mä'.z. Dev'scn: Par!-^ '.^0.37:.'.',. London 17.71, A''.'wnors 5»''^ Aäitel, Mailaiid 2l!.. » ,»> > Schwerer vki Knii P ! N i, l^^estcrn gegen .'atd !'' Uln- ere gnele ail der scl>.nfen >^!ras?eul!:??e in 5 ''!'!>'ie. an der eine ^ch^.^iede st'.!?:, eii sol.^en' 'N'e-. rer Motorra!>nnfall> Nu: die aen.inn!e ,1eis lain dei- Militärl'iiot .'^-e-'^wel^e' I. Ä a j-^ : e n ails ^'>lerangesahren. (^^rade al!-^ er d e er» loähnte ^rraszenlnroe passierie, ! .in id'n der l!l>iälirige Ans.zügler Ivan i t- o r an5 Brstse entgegen. Ehe 'ich der Mann in 5i-cherl^ei? bringen lonilie, rannte ie.i^ der Mo-torrai'fahrer auch schon iiieder. '^''i('^r'-. der iiiit sch'.rx^ren Verleihungen ^wuhtlo-^ celen dl'eb, n'urde in boisn'.inil'.^toiein ^>usla''>' in? s'rankenhans nt'ersüln't. Er l''ng ausser eine:n ?chäeelba>'isl^rn6^ aucli arge >nnere Verletuingen sowie Prelin!:'ien iies linken Veille? davon. Maf.'en der lnit kicil'er Hant davonkain, nabin sich des schwerverletzten 'vfort an und selüe liach dessen Einliefernng ins ?pitak ^ie ??ahrt acgen ^>agreb wieder klnt. Wen di<' ^chnld an dem nliilnl's^-^ien ,'^ii'ainnlenvralk tri^'t, lv'^> die bereits eiN' gclciletc Untersuchung zei.vin. „Ä^ariborcr Leitung" Nummer 83. ' Donnerstag, den lZl). 1053 ReWonskampagne und Ihs Welircho Stimmen enaNftver vnd franzvfifcher BlStter Die franzvflfche Vreffe lehnt den Muiwimi Macdonatd-Vlan ab — Frankreich Hütt in Treue zur Kleinen Sniente .l.' London, 88. März. üt'ondc'r<' der lonserva-!i'i? s <' r '1 e r", dao s^arvins, voelelx'r Europa U'ürdi: einer ^a- :a''tr'" s>e -iUlreil^en. n'cnn die Beiniihuns>en Mnnoüni'^ und "^.'lacdc'nal'd-^ um di? Bcfesti-aunli d!'-- >choit'?rten. "^ie t^^iden ?:as>'-^iu:'nnv'r erkannt, das; die im M!'.'» verfl'sitcn ^riedcnSverträsie einer .''ii'.diicb.'n Neuiiion zu unterzieben sci^u. R'''.i!nou lus'lssie nach Ansicht d^'s ^''lU'si'.us '.'ud unt Vorbedacht durch-sirr.'ibr'- ^/iir'7' ersterc müs'.ie nach ^.su'i'ln de^.! kouicrrlitivl'n Vkatte? als nvl-'.,d' 7 und .>ullissi^^ er1°l'ärt werden, daf; ^^kecht der direkten Verbin-llstp'.'eus'.c'n und ^em iibriqen .v.!er'..'>in't W^.'uu sich 'i?>''len und eiuev solchen Li^innq ent ee^-zusieiunnu. erklärt das ?^laft, da^. sei es lUc!'^ u'-^t-i'^nd?^. d's^ Frankreich dieselbe ei'ininiinl' .^li'nntt ^ra^'.kreich ei^-uc^r «einver^'.^s'uil^cs'Cn l'^iren^^rc'vision ,'u, ^rerde ?^eu!s?luq ^^.uzustiunnen, wenn e? '!.>?i>st i'.iclV. d^'n -^er n^^lli-aen ?>>olicvlinsi lc'> Voten ivisl. ^^-nls^lini nu»'^ ?^^iacdonald lliil.-.'n i'ch ?.uar init dein Prnbsein der N?-auch in d^'u (5-i?l-',e:'I'ie;ten l'eschlniiqr, si' enlbie'^l^'n nch ^lvdnch eil,>,'r Veröip.'utli' s'Pl^^ne 'ch!.':i dt'>>hall'. das', oiue li'i-, de!s?Is>''u cr,'>ö'!'cht werde. '^)luf - den 7^al- — smreil'^ der „s^l's^rver" __'/'i we>iu die europäischen ^-rn'dens- '''ü^'ebn^rqen (srsolq bereitet selu so!-I>'u, u'''>!.i, d'^s^ '.unächi't die vier filhreud^n ''^''i''»n'.lic>;!c ^^usainmentryten. Hallen die t'''v.'s',un'7ch!e eiue priu^^ipielle Ciniannsi I da?ni nnrd <>ieselle iu (^''enf auch den :^>.'i'ien Zlaatt'N uuterbreiiet iverden. '?lel?nl!ch spricht sich auch die ,.5nnday T - '.u e au?, t>!e die Nevinenöidee ver-und erl'ärt, die Revision se! der '^chlus'V'i ^'.uv ^^esuu'1 aller palitischeu ^ra^ f'ei! U!'ch dein riegle, ahue Nerision sei ei-Äl'ri!'lnni incht deutbar. DaS Blatt ^^chtiev seine Betrachtuniieu n'örtlich u?!t deni B^uierlen: „^vrankreich nud seine Ver-?uiu!'»<'seu n^rd'U si-ch vor der Ren'u bae ^^ieuiswu uiistert sich 'n scharfen Tiinen „V u n d a Y Referee". Das Blatt meint, mit der Revisiion komine auch der Appetit Deutschlairds. Paris,??. März. Der dem Quai d'Orsay nahestehende ,.T e m P s" beschäftigt sich an leitender Ttelle mit dem Kommunique« des Ständ'-lien Rates der sUeinen Entente, deren Ttel-iunsinakjiue zu den Politischen Fraqen heute von .irös>ter Bedentnnji sei. Die Staaten der .lileinen Entente hätten nun erklärt, dlis^ niemand ein Necht besitze, mit ihrem Vermö-.qen und ihren Nechten zn disponieren. Die Kleine Cntente babe sich nun offen iiecsen die Schaffung eines Viermächtedii'ekioriulns ausgesprochen, welches den anderen Ltaaten seinen Willen diktieren und »die politischen ??rasien zu deren Schaden reqeln wurde. Die 5tleine Entente sei nicht gewillt, zuzusehen, wie der V?>lkerbund, in dem alle Staaten siles6?terechti ren der Situation und verhafteten 2l)l) Stahl heluüeute und 11^0 Sozialdeuiotraten, die auf jeden Fall Mitglieder des Stahlhelm werden wollten. Weitere Einzelheiten über die ^Hintergründe sind noch ausständig. Reichskanzler Adolf Hitler hat auf Hier Hot ein WirbelstUsM gewütet Grund dieser Erscheinungen den Stahlhelm ans deln Korps der HilfsPolizei ausgeschieden. B e r l i n, 28. März. In einen: Sonderslugzeug ist zwecks ^rlä-rung der Vorkommnisse in Braunschweig eine Untersuchungskommission, bestehend aus dem Stahlhelul-Bnndesfi'lhrer S e l d t e, Maior von Stephani und Hauptmann tl. D. Körner an Ort und Stelle abgeflogen. Reichsminister Seldte erklärte zu den letzten Vorfällen in Brauufchweig, daß gerade in der letzten Zeit bei den nationalen Verbänden, so auch beim „Stahlhelm", ein starker Andranst der Aufnahmskandidaten sich bemerkbar gemacht habe. Bei der Auf-nahnw bzw. Ablehnung der Ansuchen müssen die jeweiligen lokalen Führer viel Takt beknnden. Schließlich erklärte Seldte, er glaube es nickit, daß der brannschweigische Stahlhelmfnhror von Wolffenbüttcl niit diesen Vorkommnissen in Zusammenhang sieche. Sollten sich jedoch die Vorfälle in dem Sinne der ersten Meldungen bewahrheiten, dann würde er drei Kommissäre nach Braun schweig schicken, um dort reinen Tisch zu machen. Berlin, 28. März. Nach einer amtlichen Mitteilung, die nach erfolgter Aussprache zwischen Seldte u. Göring erschienen ist, ergab die Unter-snchung in Brannschweig, daß es sich um eine rein lokale Angelegenheit handelt, die bereits in den Nachmittagsstunden von der Reichsregierung wieder in Ordnung gebracht wird. Die Zusammenarbeit von SÄ., SS. und „Stahlhelm" im gesamten Reichsgebiet werde durch diesen örtlichen Vorfall in keinerlei Weise gestört. Es bestehe auf allen Seiten der einstimmige Beschluß, die kame-radschaftlichl^ Zusammenarbeit der Verbände noch mehr zu festigen. Unsere ''tu'uul>ui< zeig! den Schauplatz ines Toruadli!?. der ti'irzlich deu amerikani-rl'>en Staat Teuuesse heiuigesucht hat: neilculveil sind Orlschalten und Äa.ldunae.n in ein Trümnierfeld vertvandelt, und ver-zN'eifelt suchen die Bewohner unter den Ruinen ihrer Waihnstätten nach Resten ihrer ^)abe ' ' ' ^ - Der ZMeber Tapred-Äandal Den Staat und die Bl'natsverwaltunk^ um mehrere Hunderttausende Dinar betrogen. Generaldirektor Zipser und Buchhalter Schill verliaftet. Z a g r e b, 28. März. Die Polize-i ist durch einen Zufall eineni großen Taxenschiwindel der Tapred-A.-A., einem der größten Autobus-Unternehmen in Za'greb, auf die Spur gekonnnen. Die l^ell schaft hatte eine eigene Perforiermaschine zuln DurHlöchern der F^^»rkarten. wie sie einer engeren Zusammenarl-eit i^er vier (Großmächte A'.'.sdruck rerliehen, doch ha^s er eindringlich Ä^tont, daß ^iese Zusauuneu. arbeit im Rahnlen des Völkerbünde!? zu oerbleiben habe. Nur der Völkerbund sei beru« fen, die europäischen Kragen deflnitio zu regeln. Im Lager der französischen 9ink5pre!s-^, die das Einverne'hmen aller Staaten als VoraussetMng eines Dauerfriedens hinstellt, ist es vorläufig nnr die „R e p n b l i -q u e", die sich entschieden für eine leib'.'ei-se durchzuführende Revision der Verträge einseht. „Wenn es gerecht war", fchreil-t das Blatt, „daß Frankreich die Freilx'it Elsaß-Lothringens verteidigte und bei der Vereinigung Polens mitwirkte, ist es and.'rerseitS ungerecht, daß das deutsche t^iebiet in zwei Teile gespalten wurde, und daß den Sulzes. sionsstaaten der ehen^aligen .^^aböburgermo, narchie Territorien zugewiesen wurden, die von Magyaren bewohnt sind." Kauz vehement seht sich Gustave H e r v ^ in seiner „V i c t o i r e" für die Revision ein. Her-vo ergeht sich in scharfen Angrifsen gegen die Meine Entente, die angeblich durch ihre starre Haltung in der Frage des Tri^non-Vertrages die Gefahr eines neuen Krieges heraufbeschwöre. _ Die „Victoire" :st ein keinesfalls ernst zu nehinendes Blatt, da sein Heransgeber schon seit jel)er zwischen einem extremen NationaNsmus nnd einem extremen Sozialismus hin u,id her gependelt hat. das Taxamt der Banalverwaltung für die Kenntlichmachung der mit einer 155>^igen Staats- und Banaltare belegteu Karten be-nützt. Es hat sich herausgestellt, daß dcr Staat und das Savebanat nnl viele Hunderttausende Dinar betrogen wnrdeu. Der Generaldirektor Alfred Z iPser und der mittlenveile Mückivte Buchhalter Schill tonnten in SuLak festgenommen werden. Außenminister Beck kommt nicht nach Prag. Prag, 28. März. Amtlich wird mitgeteilt: „Die Nachricht der „Narodni Listv" vom Sonntag über eine für zu Ende dieser Woche beabsichtigte Reise des Polnischen Anßenministers Doktor Beck nach Prag wird nicht bestätigt.- Der ..Mgaro" fordert die Besedung von Main» Aussehenerregender Artikel des genannte« französischen Organs. ^ Für die Werbung von AreiwiUigen. P a r i s, 23. März. Der „Figaro" veröffentlicht heute einen Artikel, der riesiges Aufsehen erregte. Es heißt darin: Angesichts der innerhalb eines Jahres offen durchgeführten Mobilisierung von 300.000 Nationalsozialisten konnten Frankreich und Europa in dieser Ungewiß, heit und in diesem Ehavs nicht lebLN. Es ergebe sich daher die Notwendigkeit, Mainz wieder zu besetzen. Man habe eingeN'endet, daß die Wiederbesetzung den Krieg bedeuten würde. Diesem Einwand inüsse man entgegenhalten: Wenn Deutschland heute in der Lage sei, sich der Durchführung des Versail. ler Vertrages mit Waffengewalt zu lvider-setzen, wie Klange werde es dann dauern, bis es in dcr Lage sei, nach Paris zu niarschie-ren? Frankreich müsse nun energisch handeln. Dann werde die Welt anders nnt Frankreich rechnen als jetzt, da sie den Ruin und die Unterjochnng Frankreichs verlangt. Man möge Freiwillige aufrufen. Man »verde leicht die erforderlichen 100.000 Mann finden. Pari s, 28. März. Im Anfchluß an die Fert.,-st.ellnug der Befe-stignngswerke an der deutsch-französi--schen Grenze hat der Oberste Zlriegsrat eine vollkommene Umorganisierung der Garniso. nen an der Grenze beschossen. Da die Be. festignngswerke sehr ausgedehnt siud, ergibt sich lvegen der Besetzung derselten die Notwendigkeit dcr Verstärkung der '^^'-arnisonen. Nach Elsasz und Lothringen werden u. a. 31 x^nsanteriebaraillone und entsprechende Abteilungen Fußartillerie verlegt werden. Ein Postslugzeug brennend abgestürzt. Brüssel, 28. März. Ta'? Poslfln.izeug Briijsel—Berlin ist in der Näbe von l^'ssen eiuige Kilou^eter öst-ich von Dirzuui^en inl brcnnel.den Zustand abgestürzt. Iln Flug- Vonnerstag, den 30. ÄkSrz lvIZ. »Mariborer Zeitung" Nummer zeug befanden sich zehn ?^ahrqäste uns zwei Piloten; acht Insassen sind bei l?tendizem Leib verbrannt, die übrigen wurden schlner verlckt. Das Flul^zeuq ^ttc Brüssel fahr-pianmählg um 13 IHr 3K Minuten verlas« sen. Ein vierjähriger Knave rettet sei«»« drei Geschwistern das Lebe«. Gteinamanger, 28. März. In vincm Haus, in dem vier kleine Kinder allein sieblieb^'n waren, brach gestern abend ^x:uer cil". Tas Hau? I?rannte nieder. Die .Binder wari'n der Erstickung nahe. Ein vier ikil,ria-r ^inab« konnte aber seinen drei Ge-schmisk'ln das Leben zu retten, indem er das Fenster .zertrümmerte und um Hilse schrie. (5^^ kamen .Leute herbei, denen es gelang, die ^^lnder aus dem Flammenineer, allcr-d'.ngs mit schweren Brandwunden, heraus, zuyoien. Franz L^har aus internationale» Bühne«. Franz Lehars Kompositionen machen zur Z>.'it die Runde über die gro^n Nuhnen Europas. Der Kompc-nist besindet sich äugen blicllich in Paris, die 2V0. Aufführung seiner Lperette „Land d"s LkchelnS" feierlich begangen wird. Bon.Paris auS wird sich Lt>har nach Wien begeben, wo sein lyrisches Dcaum „Judith" in der Staatsoper aufg<'fi'lhrt werden wird. Die i^uptrollen werd^'ll Maria Jeritza und Richard Tauber ljs'crn^hinen. Bei Asthma und Herzkranlheite«. Brust, und Luii^ienloiden. Llrofulvse und Rachitis Schild-^'»rüi^'nverarösicrunti und Kropfblldulig ist die Rcai'lilNti drr Darmtätiakeit durch 'Gebrauch des lüilürlichon ..»^'ron^.^y>sk"'Vitterw.isserS von sir>?f'>er ?9:chtia!^l'it. Altsiersilimt? Kliniker sak»ci' VerstoviuiMn diircki d'.? D>iS .,Z^ran^'-?^osek"i ?Uttorw.isser ist in nNen T'rogcricn und 5v<",c'reis!!'lgcl zn>el menschliche E''??c'tte und die Trilmer eines Flusizenges gr als zwei Meter tief in? Ccs>nee vergraben und die Aerzte mustten in, nächst.'n Dr 'se ivar-ten, bis sicki ein »nter .'ttosterabt zn d n '^verletzten dnrck'i^ekäinpst hatte. Die Ncldioitatio-ne^r liatten die Ss^S-Nu'e ^N'hört, a^er in diesen: arktischen ^i-etter konnten sie keine Hilfe bringen. Ein Kino ain 21. März W'.dekinds „Frublinsiserivachen" auf das Prrgrainm. Spöttische ?^erak>.iche nnird^'n gezogen, d^nn das Wetter. di^S nmn liier crlel'te, l^a.^t.? :nit dem Frubling wen'g zu tun. Aber ^01,11 kan! das Kino doch noch <^ut<'n Ben» lv In Saloniki ist der Prozeß gegen den jungen Mois ^Aseo beendet worden, der im Vorjahr seinen Vater durch 18 Messerstickie ermoridet hatte. Das Geschworen>.'ngerlcht nxlr sehr niild. Es verurteilte den l-^jähri-gen Vatermörder zu 20 Monaten Arrestes, wovon ein Drittel mit der ^Ilntersuchungs-haft abgeblisit ist und ein Drittel sofort nach gelassen wurde. Nicht der Sohn 'ei der Mör-t^r, sagte nmn, der Vater sei selbst an seinem Tode schuli>. Er hatte ein Verhältnis mit einer .^>albn>elt>dan,e und wollte sich deobalb nach lgsähriger Ehe scheiden lassen. Die legten ^^IKorte des Staatsanwaltes an die t>ie--schworenen ianteten: Mögen sie lveurteilen, ob die Löhne das Recht haben, über die Väter zu urteilen. „ Sie haben geurteilt und den Söhnen das Recht gegeben In Be.^grad nnirdc >der Vei-?auf der Verhandlnni^ nnd das Ilrteil, wohin nmn auch kani. sehr lebhaft besprochen. Aseo war eine bekannte Beo grader Persönlichkeit nnd auch Leia, seine Freundin, ist in Beograd nicht unbekanni. Am ersten Frühlingstage sah man sie in einem neuen Pelz und mit emein grossen Straust von Primeln und Veflchen. Ani i^li'i chen Tage wurde in Sasiniki über den Mörder ihres l^^eiiebten der Stab aebrochen . . . An den Straßenecken blühen inl dichtesten Sturm blaue, rote, grüne nnd gellie Blil-nlen in voller Pracht. Dünn lvsleid^'te, arme Frauen bringen sie in die Stadt. Die wundervollsten Orchideen sind z>k kaufen, Astern, tie^dunkelrote Rosen und Tulpeu in hurpdert Farben, '^unstbiu'nen. Wo ninnnt nran seht die echt'.'n lx'r'c' Der Sch'iee dsckt alles zu. Die Blunn'ns''i>?d?'er bekla^n'n sich ül-er die unlantere ^son^urreuz, aber j)ie l^'e« da^'nien, bei del'en Ei'chl.''ne:! die ?^har der Veograder „BezprizDrni" versch,-n',det. drlik ken ein Ange zu. Und so an d'.'n Stra s;'i'.ecken in zitternden >?^äkft^en die einzigen P^iviel^-enen Farlvn rot iin^d blau nnd ni^d arml in die weisi>'ran' ?'rostiosigs''it d^.'s "Tl.. einer Ecke des Proarannucs W-»? nän'üch ini! erslvn Frühlingstages hinein . . . gekündigt: „Das Theater ist geheizt?' Die schönste HauMadt der Welt ^ degradiert Vkllo Horizonte, die neue Hauptstadt Brasiliens Die brasilianische RegieriiNg beabsichtigt schon in den nächsten Tagen die Stadt Bello Horizonte ',ur .'^^auptst'^dt de^^ Landes zu proklamieren. Rio de Janeiro, dac' ln^5 jet.tt als schönste Hauptstadt der Welt galt, wird sich also dieses Rufes iu Zukunft nicl's niehr erfreuen können. Der Plan der Perlegnng des Regierungsz^'ntrum^^ Brasiliens ins uere de»^ Landes ist übrigens nicht n<"l und tauchte wälirend der letzten vierzig Jahre wiederholt ans. Die kli natisckien Verhältiiiss'.' Rio de Janeiro?, diei'r landschaftlird berr-lich gelegenen Stadt deS si'idamerikanischen iiiontinents, lassen v'.'l z>l wünschen übrig. Ansschlagg^bend für den Entschlus', der bra-silianischeu Regieruitq scheint aber nicht d.': Mit dem ZV. Kind beschenkt Die kinderreichste Familie Großbritanniens Der kinderr.^ichlste Mann Englands, Henry Nelms zu Towersey in Oxfordshire, ist nllt dem dreiszigstcn Kind besckienkt worden. Es ist ein niedliches Mädler^n, das den poetischen Namen „Junirose" erhalten hat. Fünfzehn Kinder stammen aus seiner zive,-teii Ehe, die er mit einer Wienerin einging, die bereits Mutter von drei Kindern war, als er sie heiratete; von den vierzehn Kin-dern, die ihm seiiu? erste Frau geboren hatte, leben noch zwölf, zwei Söhne fielen im Weltkrieg, ,'^u »einen siebenundzivanzig lebenden Bindern ist noch ein achtundzwan-zigstes hinzugekommen, und Mr. Nelms ist darüber ganz glücklich. „Es ist etwas Wundervolles, n>enn inan Vater wird", sagte er den Berichterstattern, die ihn über seine Enivfindnngen anssrogten, „nnd so oft ich dieses ErlebniiZ auch s6)on gehabt hal«, es hat nichts von seiner Schönheit verloreu. So lauge man noch ttinder bekolnmt, fühlt man sich uoch jung." Dieser „reichste" Vater Großbritanniens ist bereits dreiundiechzig Jahre alt, und es bleibt abzuwarten, wie lange er sich noch seine Jungend erhalten wird. „Das Leben ist niÄ)tS ohne LUnder", schwärmt er. „Meiner Frau und mir wird es nie zuviel werden. Wir begrüßen sie als ein Gnadengeschenk der Natur und versuchen, ihnen eine glücklick>e jtindheit zu gewähren: das ist das beste, was man ihnen auf den Lebelisweg mitgeben kann." Natürlich ist die kleine „Junirose" ein StaatSbaby, das bei der Geburt zehn Pfund wog, und es herrscht eitel Glück und Wonne in dem kleinen Hause des Mr. Nelms, der dabei ein eiusacher Landarbeiter ist und seiue Fainiilie mit ge-ringem Tageslohn ernährt. kliunitische, sondern dcr misitärisÄ)-volitische t!'es'chtspunkt geniesen zu sein. Die anfrül?-rerischeit Bewegungen, die sich in d<'n letz, ten ^aliren in den verickiiedenen Provinzen Bms'Iiens ailc-b reite ten. konnten zniar von der ^>ntralregiernng init Erfolg niedergeschlagen werden. Sie erbrachten sedoä? den Belveis, das; die strategische Lage Rio d? Janeiros in höckistein Mas^e inignnstig ist und in» Falle der Wiederholung der Revolten de^ Regierung keinen sicheren Schntz bieter. B.'llo .^'lorizonte ist die Hauptstadt des Distriktes Minas Geräts und mit Rio de Janeiro durch eine direkte Eisenbabniinie verbunden. Es liegt am Fns^e de? malerischen ?erra di Esbinhaco und weist zahlreiche vrächtlge Bauten inid iiffeut'liche Anlagen inl^. Was seine Bevölkerungszahl anbetrifft, so kann sich Bello.Horizonte mit Rio de Janeiro keinesfalls messen. Es zählt nur ettva l)s1.0f>0 Einwv'hner, während die bisherige 5!iausitstadt lMillionen Menschen in ih' ren Mauern beherbergt. Seine BedeutMig als.?>afen- und .'oandel-stadl kann allerdings Rio de Janeiro nicht einbüssen. Es ist und bleibt neben Buenos Aires die zweitgrößte südamerikanische Stadt. Die Fremden, die jeinals Gelegenhi^it hatten, Rio de Janeiro zu besuchen, waren durchwegs von der märchenhaften Schönheit dieser südamerikanischen Metropole entzückt. Die Gründung Rio de IamiroS geht auf das Jahr 156k^ zurück. Es lvar zuerst eine portligiesische Siedlung. Im Jahre 1710 eroberten die Franzosen die ^tadt und räumten sie erst gegen Zahlung von li<)0.y00 Cruzados. Nachdem der Hof 1807 nach Rio ^ Janeiro ÜVer^delte, nnlckiS die Stadt sehr schnell. Während Rio de Janeiro vom gell'en Fieber häufig heimgesucht wird, zeichnet sich das l^20 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Bello Horizonte durch gesundes Höhenklima aus. Ein itnsationeNkr Äuwet?nraud In Londoil N'urdr ein Jltim'ieudi.'bstahi. ausgeführt, der in seineni Unifaiig s^'ldsi. für Scotlai.d ^.'lard eine Sensation em.'n Ran--ges darstellt. Dc'r '^rert der gestoh^ei^ei». SMnuclstücke beträgt oiele Millionen. D.^r Diebstahl ist offensichtlich so gut oorb^ reitet und so is^'jchickt durchgesülirt wiriX'n. vcls; die englisciie Uriminalpoüz^'i noch nichl die geringst-' Spur von den Täl<..n 'nden konnte. Der luuge anieritanische :'^.)^iiuonär Thoanas E ni e r y r.mhnle mit seiner F au in einem Hotel des Londoner Westend. E ns-! r») stannnt ans der Fomilie des berü!?uUernlegen ven i.K'iir als -l Milliarden Tinar hniterliei;. ^crau Em<.'rli stellt in dein Ruf, eine d^r schönsten ^Frauen Anieritas zu sein. I i Tage liatie dc.s junge El'epaar, da.» i'^en ganzen Si'nriner über iil ktngland weilen will, bereits ui den: Hotel gewohnt. Äls der Mü'ionär mir sv'i, m'r Frau vo^ui '.^'unch zucüulehr'e, I'esanii slch d^is Zinnner der jungen Fran in fürchterlicher Unordnung. Der ^chmuctlasten '.var au'5 de-n Wandschraitt gei?olt und erdrom-n worden. Von den wertoollen Juwelen war nicht niehr ein Stüct da. Die Pol'.zei .1 n.üe sofort alarmiert, und binnell w.'niger Minuten n'aren die Detektive von Grolland .'jar?» zur stelle. Sie koilnten aber zn' "a)sr nichts seststellen, als dasz der Einbrnu' von „erstklassigen Fachleuteu" begangen sein musjte. Weder ein Fußspur auf den schuieren Tep-pickten noch ein Fingeral'di uck n>ar zu ent« decken. Die Vernehmung des Hotelpersonals ergab nicht den geringsten Anba!^c'punkt. Niemand hatte eine verdäcbtige Verion gesehen. Die Detektive verniulen, das; das Ehe paar schon von Frankreich ans von den Juwelendieben verfolgt N'vrdi.'n sei. Alle Eisenbahnzüge, die London verlieszen, wurden abgesucht, ebenso die Tchiffe, die aus den englischen Häfen ausfuhren, und die Flugzeuge. Ei?r Zug, d!?r deu Londoner Vietoria Bahnhof UN? -l Uhr verlies;, gerade zn deni Zeitpunkt, wo der Einbruch eindeckt wurde, konnte nicht mehr gefaf;t werden. Und gerade dieser dürfte es wohl gewesen sein, mit dcin die Einbre6n'r die Flucht ergriffen. Das italienische Königspaar im Hriligo« Zahr. Nachdenl der Friede zwiscl>en Quirinm und Vatikan besiegelt ist und durch die Verleihung der „Goldenen Ro'e" an Königin Helene von Italien seinen äußeren An.drnck gefunden k^t, wird das italienische Kön'gs-paar auch an deu Feierlichkeiten des Heiligen Jah*eS teilnehmen. Die lieiden Majestäten werden sich nach d<'m Vatikan begel'en und den Reigen der B^'inchcr erö'fnen die nach de.'' u"? dep WM "DonnerKag^ den 30. Mürz 1!)! einvwnsim. 'Äe iverdeii mit dvr Bahn. N'cnl nüch c^.cul ^ür6?eu.st'atilans vom Pa^t feier-uch <'iupsün(ion u'crd'l'n. Man hat bereits t«?-l^ttNLn, di. prliiq.'A'nrächcr im Vatikan für>' den hohen '^'.' t'.slou Drogerien und Cpe.;erel' s^.in^Inln'il'n erhülklich. Ce??e deni (^)cri6itHdicnste. Der Auskul- tiiur ^.'m ^tleissierichte !derr Vatroslav T r ' n i k wuv'oe zum Ltrcisgcrichte in vevsetU. l-. Tüd'---snll. !^.i> Nrva naS starb am ?7. d. '>ii' ^ tN'an')i7.ta r i l im Alter ''"I !'..', 7^riei>e ilirer ?lsn)e! O. ^ küc IlnteritiiizzlttgöbediirstigL, di.' Vvu d.'r Lsndlq^'iueinde ausgegeben N'ur-d^n, iinluli jim i^ut bewährt. Da die erste 'cl?oi! veilstnndlg vergriffen lst, hat die "^lai^i-seineinde neue Vlectö angeschafft, I'^le ciii der Ztadttasse erhällüch sind. Tüglich v erden dort Vlocts snr Ä.>0 diS 400 Dinar verlnnft. c. Zwei ^^wn.ierte. Der Arbciterbildungs- verein .,Tv!?boda'' veranstaltet Samstag, d.n 1. '>!vr,l INN 2s> Uhr im kleinen Union-ls^^aie ein ^^iederlvnzert. Zonntaes, den >r's nni !')..»>> Uhr findet inl grossen Eaale . Nnr^-dnl do'.n" das (^iefanqskonzert des N -chores der „^Dljla" statt. r. ?5!zie>.^rZchtct Versammlung. Freitag, den 'jl d. NN? Uhr findet inl Klubzimmer dl'-? >>!.'elv ^.l'nrn'ia'' eine obligatorische 'INNiUN.1 nilee i^>erband!Z- und Unter-v'.r.'andvschied'-'richicr von Celje Natt. e. Totschlag. ?lln Feiertage, den 25. d. in Trvino bei La>ko Bauernburschen einen, (^'»asthanfe. "oie es schon üblich ist, e.Unland u.ii'r ihnen ans einer nichtigen Ursl-uie eine 'ij.-eiinelei, die sich dani^ aus der krasse sortseNte und ili eine Messersteche--lei nu^arlete. Der '.'^'jährige Besilzerssohn ^>ohann ^'enarl l>ekaui dabei einen Stich in d'^' ;?'l"n nna einen (5tich in das rechte !^^'eln. Der Clieh in die iZ'rust war tödlich, oa die Z^ci)la>iader durchschnitten wurde u. 1 rsaned .!!.'enart !uv^ davauf. Der Njährige !.''^1!!'erssol>n ?sran', .'»ilezin bekam einen ^iili) in die '-^^rnst und in den linken Arm nins^ie ins Älij^euleine 5trankenhaus über-iühri N'erd.'n. Drei Burschen uiurden ver-iiuslet und dem .'^treic^gerichte eingeliefert. f. Das erste Meisterschaftswettspiel in diesen? Jahre findet Eonntag, den April NN? 1."' Ubr siul Spvrtvlay beini Felsenkeller .^,nns(I?en ^^'.eni La?to und denr „Athleiik-svorlUnb" slült. (Schiedsrichter Herr Ja ne-i t-. e. ?infäl!c. Der lOiährige Besitzerssohn 7^rai!^'. !in<"^ nllv ^strlvno versuchte auf ei-i.i^ fahrenden ?Laqen iiu springen, wobei aber vnit deni linten '^^^eine il? die Wa-genspeichet' lani; er erlitt einen Aeinbrnch. — Der .')l^jäbtigc' Michael .^tor aus Sv. Lovrene niärnitl' sich zu .<^ansc bei einem eisernen '^sen. (^'r verlor das b)leichgewicht und sie! nlit deni Nii^en auf deil ^sen, wo-bi i r seinocre !^'^randwttnden erlitt und sich Nile.) durch den Fall beschädigte._Der K7- luhrige ' iiechl Ivan Petelin fnhr auf der '.'inbiinnsla eestn nnt einem .^lewvagen. Die I'se'.de scheuten, der Wagen tippte um und b^q'.'nb den .'^7necht unter sich, dem mehrere ' /li pen geli^ochen nnirden. — In Nifnik bei '^v. Iuris wurde beiui Besitzer Zupane ein neiie^' Lruliue?i gegraben. Die Tochter >'? '.^^esitiers nnirde dal^ei von einer Winde nilr solcher ('-ewalt getroffen, das; sie einen Brnch des rechten Schlüsselbeines erlitt. — Alle Vernngljickten wurden ins Allgemeine rant'enl>au6 ilberführt. ^eater uns Kunst Nativna«h?ater in Maribor Repertoire: ^-^en ^i.'.'r^',: s^kichsossen. Dozn^ersing, den :z0. März nni 20 Uhr: 5P0«7 Langstreckler voran! Svlmtag Croß-Country um die Meisterschaft von Jugoslawien Unser „steirisches Meran" ist hener der Lchauplatz sportlicher Sensationscreiiinisse geworden. Zunächst waren es die EiSlauf-künstlcr, die nicht nur die Sportenthnsiasten begeisterten, sondern auch alle „Unlieteilig-ten" in ihren Bann zogen. Nachher waren es die Fußballer, die mit dem nicht wenig riskanten Gastspiel des famosen ungarischen Fußballmeisters eine großen Sensation anl grilnen Rasen herausforderten, die nicht nur Z0<)0 Zns6)aucr in belle Begeisterung ner-selten, sondern auch die skeptischen Sparmeister zufriedengestellt zu haben schien. Kommenden Sonntag bereiten unsere Leichtathleten eine Sensation auf der Aschen bahn vor, die nun wiirdig das heurige aufsehenerregende sportliche Programm unserer Stadt weiterausfilllsn wird. Pas Lros;-Country uin die Meisterschaft v»»n Jugoslawien verdient es auch, das; ihm oaS Interesse der gesamten OeffentNchkeit zugewendet wird. Zum ersten Male werden sich konnnenden Sonntag die Meister der ?lschen-bahn im Kampf un> die höchste Trophäe, die ein Land zu vergeben hat, gegenüberstehen. Es gilt, im Laufe über 10 Kilometer den Sieg davonzutragen, wobei gleichzeitig die ein.^lnen Läufer sowie die Mannschaften gewertet werden. Die Organisation dieser größten leichtahle itischen Veranstaltung, deren Ehrenschutz Herr Bürgermeister Dr. Lipoid übernommen hat, wurde dem hiesigen Leichtathletikausschuß übertragen. Banus Dr. MaruZiv und Bürgermeister Dr. Puc haben für die Sieger (der Einzel- und Mann schaftskonkurrenz) zwei prächtige Pokale gestiftet. Beide Trophäen sind bereits im Schau fenster der Firma Doleek Marini (Go-sposka ulica) ausgestellt. Das Berkehrsmi-nifterium hat für die Läufer sowie für alle Interessenten in der Zeit vom 30. März bis V. April eine 50?6igo Fahrtpreisermäßigung anf der Eisenbahn gewährt. Diesbezügliche Legitimationen sind zum Preis von 5 Dinar bei den Geschäftsstellen des Reisebüros „Pntnik" erhältlich. : Der Grazer „Sturm" kommt. Nach längerer Pause besucht kommenden Sonntag wieder der betannte Grazer ..Sturin" unsere Stadt. Das Spiel geht am Vormittag ins Szene. Den Gegner wird „Rapid" stellen. Dein Gastspiel kommt diesnial eine erhöhte Bedeutung zu, zumal „Sturm" durch seine Siege über den G.A.K, in letzter Zeit eine überragende Form aufzuzeigen imstande war und anderseits „Rapid" die Gelegenheit geboten wird, die letzte Kraftprobe vor dem Start zur Meisterschaft zu bestehen. Den Zuschauern wird übrigens auch Gelegenheit geboten, zwischen diesem Kampfe u. dem Waffengang „Maribor"—„Jlirija" eine Parallele zu ziehen. : SK. Rapid — Altherren. Donnerstag, den ii0. d. ab 17 Uhr Zusammenkunft am Sportplat) zwecks Besprechung des Trainings. Vollzähliges Erscheinen Pflicht! : SK. Rapid. Donnerstag, den .W. d. um Ltt Uhr wichtige Spielerversannnlung im .s-)otel „Zamorec". Äe Spieler der ersten Mannschaft h«51^en mit Rücksicht auf daS Spiel gegen „Sturm" zuverläßig zu erscheinen. : Die Jahreshauptversammlung des GSK Maribor findet Donnestag, den 6. April NM L0 Uhr im Jagdsalon des Hotels „Orel" statt. : Erösfnuilgsparti« der „Per«n"'Motor-radfahrer. Unter zahlreicher Beteiligung un ternahm vergangenen Sonntag die agile Motorradfektion des Radfahrerklubs „Pe-run" ihre Eröfsnungspartie nach RuZe. An ?^I.M v»<0 su^Ml^eock 50l? sonl^e»!. Au« v«ul p. Zwei Brände in Prepole. Die Ortschaft der imposanten Ausfahrt beteiliateu sich ins /lw Drauselde wurde di^er Tage gesamt ttl> Radfahrer und 15) Motozyklisteu > Nlit den^ Obmann des Vereines Herrn ?'^'uer äscherte das Wohn- .s'i l e b S, den Seltionsleitern K n ul e r c (Tezno) und Kl o j n i k (Sv. Peter) sowie dem Sekretär des Iug. Nadfahrcrbnn-deS D i j a n i « an der Spitze. Die Expe-ditiou leitete der rülirige Obmaun der Mo-tosektion .(>err Otto O r e P i n k o. In RuZe, das festlich beflaggt war, wurde den Fahrern eiu herzlicher Empfang bereitet, bei dem Bl'irgermeister Lesjak einige schöne Worte an die Gäste richtete. Für den Ausflug ulachteu sich auch die .Herren Po 2 ar und K a c in NuZe verdient. . Der akademische Z^echtklub in Maribor hält morgen, Donnerstag, um L0 Uhr im Iagdsalon des.^>otcls „Orel" seine erste ordentliche Jahreshauptversammlung ali. Die Mitglieder werden ersucht, der Versammlung vollzählig beizuwohnen, da insbesondere we gen der Besprechung der Durchführung der Staatsnicisterfchaft die Anwesenheit der ge-sainten Mitgliedschaft notlvendig ist. : „Edelweitz 19W". Die heurige Eroff-nunasvartie findet Sonntag, den 2. April statt. Die Ronte fiihrt über Kamnica, Bre-sternica und sliuLe nach La^^niea zur Tante Nesi. Dort selbst Treffpunkt mit den Famili-enmitgliedem. Es wirkt die Fenerwehrka-pelle aus Pekre mit. Abfahrt um 14 Uhr vom Kl,lbheim. Güfte herzlichst wiMommen! Der 1. Fahrwart: Michael Mohr. : Vom ^^ois-Cllp. Italien spi<>Il^ gegen Jugoslawien von? 4. bis K. Mai in Florenz. N^rlne.-ien oegen Austtailien^^om 21. bis 2lZ. Mai itl OiÄt^ und Wirtschaftsgebäude des Besitzers Jakob Rojiö vMkonliinen ein, während ^^m folgenden Brand die Objekte der Bosiher Georg Sagadin, Johann Ro^Wau und Josef Dras-tovii! zum Opfer fielen. Die Brandursache ist noch unbekannt. Der Schaden ist bedeutend. p. Todessall. In Ormo2 verschied der dortige angesehene Haus- und Realitätenbesitzer Herr Othmar D i e r m a y e r im Alter von <>8 Jahren. — Friede seiner Asche! Den .Hinterbliebenen unser Beileid! p. Die Jahreshauptversammlung des Handelsgremiums fand auch hener unter recht zahlreicher Beteiligung unserer Kaufmannschaft statt. Bor Uebergang auf die Tagesordnung wurde an S. M. Köuig Alexander eine Huldigungs- und an den Banus Dr. MaruiZiK eine Begriißungsdepesche entsandt. Der Vorsitzende .Herr Fr. Lenart entwarf in längeren Ausführungen ein Bild der gegenwärtigen schwierigen Lage der Kaufmannschaft und streifte dann die Geschehnisse im vergangenen Jahre. Das Gremium rief im Vorjahre einen besonderen Ausschuß ins Leben, dem die Ausbildung der Hilfskräfte oblag. Es wurden ollabendlich verschiedene Kurse abgehalten, die einen schönen Erfolg zeitigen. Da die Banalverwaltung eine Aenderung der bisherigen Arbeitszeit angeordnet hatte, wurden seitens des Handelsgreminms Schritte unternommen, um wenigstens eine Abänderung der .Solv»tagsarbets' zu ervL?:ken. Auch wurde an die Postdirektion eine Eingabe gerichtet, um endlich einmal die Erriä.tung einer neuen Telephonzelle ani hiesigen Postamt durckMsetzen. Die weiteren Berichte erstattete der Sekretär Herr O s e n j a k, der verschiedene Bestimmungen des Verzeh-rungssteuergesetzes erläuterte und die Gre-mialstatuten verlas, und der Kassier Herr V r a b l. welcher eingehends über die finanzielle Gebahrung deS Vereines berichtete. Ueber Antrag des Rechnungsprüfers Herrn Brezn i k wurde i-em Vorstand einstimmig das Absolutoriun^ erteilt. Bei den Allfälligkeiten wurde die Mitgliedsge-bühr um 20 Prozent herabgesetzt. Zum Schluß ergriff der Sekretär des Gremial-Verbandes in Ljubljana Herr K a j z e r das Wort, um in sachlichen Darlegungen zunl Bauernschutzgesetz Stellung zn nelnnen. Nachdenl noch eine diesbezügliche Resolution angenominen worden war, schloß der Borsitzende die Versammlung. p. Die heurige Militrirkontrollversamm-lung findet zwecks Bekanntgabe der Ein-reihung sämtlicher Militärpflichtigen am 23. April um 8 Uhr a-m Vichmarktplake statt. Jene, die am genannten Tage nachgewiesenermaßen verhindert sein würden, haben sich dortsel^b^t am 30. April nm 8 Nhr einzufinden. Es haben alle Militärdienstpflichti-gen, die nach Ptuj zuständig sind, zu erscheinen. Die nötigen Militärdokumente sind «mitzubringen. unentschuldigt fernbleibt wird sich zu verantworten haben. p. Die behördliche Kontrolle der Kraftfahe zeuge findet Heuer am 30. März um 14 Uhr am Viehmarktplatze statt. Die Inhaber von .Kraftfahrzeugen haben die BanaMeuer bei der iBezirkshanpblnannsckiaft inr Vorhinein zu entrichten. Auch haben die Inhaber von Fahrzeugen, die dem öffentlichen Verkehr dienen, die Bestätigung der bezahlten Einkommensteuer 1^2 bei der Bezirkshaupt-Mannschaft vorzuweisen. p. Die Hauptversammlung des Sportklubs „Ptuj" stand Heuer im Zeichen einer fast vollzähligen Beteiligung. Der Präses Herr Josef Fürthner konnte eine Reihe von neuen Mitgliedern begrüßen, insbesondere galt sein Willkommgruß den Offizieren und Unteroffizieren der hiesigen Garnison, die in recht stattlicher Anzahl dem Sportklub beigetreten sind. Ueber die sportlichen Ereignisse sprach Herr B e r s e l. Die Mannschaft absolvierte im vergangenen Iah re insgesamt 10 Spiele, von den drei gewonnen wurden, zwei endeten unentschieden, während fünf verloren gingen. Insgesamt wurde ein Torverhältnis von 22:35 erzielt. Auch die .Handballsektion ließ im Vorjahre wieder von sich hören. In drei Spielen erzielte sie ein Gesamtscore von 11:42. Ein besonderes Augenmerk wurde im Vorjahre dem Skisport zugewendet. Insbesondere die Skimeisterschaft von Ptuj, die in vier Kategorien 44 Wettbewerber am Start versammelte, erzielten ihren propagandistischen Zweck voll und ganz. Aber auch die übrigen Sektionen fiir Ännis, Rudersport, Rad- u. Motorradfahren sowie für Leicht- u. Schlver athletik erzielten durchwegs namhafte Erfolge. Bei den Wahlen wurde folgender Allsschuß gewählt: Obmann Josef Fürthner, 1. Obmannstellvertreter Franz Nedog, 2. Obmannstellvertreter Wagrandl, 1. Kassier Höller, 2. Kassier Schönlaub, Zeugwart Pogaönik, 1. Schriftführer Persel, 2. Schrift führer Urfchitz; Ausschußmitglieder: Hauptmann Markovie, Omuletz, Damisch und Ka-wen-^ak. Die einzelnen Sektionen werden leiten Sakotnik (Tennis), Urschitz (Fußball), Frau Naverznik (Handball), Schönlaub (Rad- und Motorradsport), Peer (Schwerathletik) und Versel (Wintersport n. Leichtathletik). Das Schiedsgericht seht sich aus A. Scharner, Dr. Starkl, Fr. .KorLe, Ferd. Ernst und Hauptiuann StojkoviL zusaunnen. Rechnungsprüfer sind L. Scharner, Leutnant Stankovie und Kurt Elsbacher. p. Einbruch. Noch uubetallnte Tätvr vev-übten dieser Tage einen Einbruch in das Herrenhaus des Weingutsbesit^s Martin Prinr in Br^zoivce (Kollos) und lies;en ^»er-sck)iedene Kleidungsstüeke und Bettiväsche im Werte von 1500 Dinar mit sich gehen. Den Tätern ist man bereits auf der Spur. p. Neberfall aus einen Jagdaufseher. Als vor einigen Tagen der am Tlir^'-ki vrh wohn l)aste Jagdaufseher Franz Bittara heimwärts ging, fielel! zwei Männer über ihn her und rangen ihn zn Boden. Die beiden Angreifer uiif',handelten hierauf den niehrlos ttNl Boden liegenden Jagdansseher in rohe« ster Weise. Der Borfall wird ein geriehtlieheS Nachspiel haben. vo^mevsraN, ven Z0. MSrz l9Z3.' Märiborer Zeitung^ Nummer M«W0ch, d« 2V. Mily Iahresbaupwersammlung des GAWäbifch-deutschen 5wlturbundes Reiche Ärbeitsbilanz des verflossenen Vereinsjahres Vcrgani^'enen Montag fand unt<^ zahlreich?? Teilnahme im Hotel Halbwidl di? Icithrc^hauptversammlung des Schwci'kisch-dcutschen 5tutturbundcs, Ortsgruppe Mari-lwr, statt. Den Vorsitz fi'ihrte der langjähri» qe ri'chrige Vereinsobmann .Herr Rechtsanwalt Dr. Lothar M ü h l e i s e n. Einen eins^clienden Bericht über i>ie Tätigkeit dcr Ortssiruppe im verflossenen VclX'insjcihre erstattete der Selretär Herr Dr. B a d l, dcr n. a. ausfi'chrte, dast d!<' Ortsqrnppe, die bei ihrer l^riindunsl 40 Mitglieder Mite, lx'nte auf die stattliche Anzahl von 8s>(1 Mit^üeiiern ai^^ewachsen ist. Das verflossene "l'ereiusiahr war nach diesem Bericht e^in überaus erspries^liches und vielseitiges. Auf dein (^'.el-iete der ^^haritas N'are besonders die ?chaffttn.si einer Mndersonnni'rfrlsche am Bachern zu erwähnen, wo dcr Bund in el--ner von Turnussen armen deutschen erlioii'uq-^b-'durftiaen Knaben und Mädchen kostenlose Taqe dcr (^rholunq un?, des S'.'ie-leus in der freien Natur ermS>7lichte. Der ?'<'reln, dess.'n Wirfunqskereich sich auch auf das Dvautal erstreckt, nahln zu Weihnachten ^.'ers>>^'iedenenort?' «di^e Veichen?unss armer ^chnllind-c'r vrir. Die Innendl's'cherei ist vom evanae!isch?n Vfarraint dem Bund freundlichst leilnveise zur Verfiigung gestellt wor- den und zählt bereits 600 Bände. :-ehr erfolgreich war die Dätiffkeit, die die rlihrige Thoatersektion des Bundes im rcrflossenen Veroinsjahre eut^oickelte. Wie aus den: twm Kassier .^^rrn Ludolf F i schb ach cvstatteNin Kassabericht her--vorgeht, betrugen die Einnahmen im ver-liangeiuzn Jahre 86.403 Din., die Ausgaben 78.2^9.40 Din. Diese Ziffern zeigen, wie ungeiuein groß der Opfermut dcr deutschen Biirgerschaft trotz der schweren K-rise noch ist. Bei der darauffolgenden Wahl wurde der alte Ausschuß mit Obmann Dr. M ii h l-e i f e n an der Spitze einstimmig wiedergewählt. Neu ist im Ausschus^ an stelle deS aus Maribor scheidenden Dr. Harald Scheibl Herr Dr. B u 8 a r als Au?-schusmitglied und als Vertreter der Jugend« gruvpen Herr Hölzer. An der sehr lobhaften Aussprache üler die künftigen Vereinsaufgaben und Ziele nahmen die Herren Prof. Ing. Ter-gan^, Pfarrer Baron, Dr. Blanke, Ing. k^elber und Dr. Kupnik teil. Die Anwesenden nahinen den angenehmen Eindruck mit, daß der >^ulturbun^ in seiner Entwicklun'g einen weiteren schonen ??ortschritt zu verzeichnen vermochte. SM heimischer «ansNer setz« flch durch Der junge, außerordentlich talentierte Ki'lnstler Herr Max von F o r m a che l ist soeben luit den Skizzen zu der vom hiesigen Deutsch.schwäbischen .Kulturbund vor-bi'reiteten „Jedermann" - Inszenierung bs-sMftigt. Es ist aü'o denkbar gri.^ßtes Interesse fiir diese Auffi'ihrung vorhanden, zu ster Herr von Formackier den szenischen Aufbau entworfen hat. ?Sie reif die Inszenie-fungsk'.lnst svormalchers ist, beweist schon die Z'atl.'che, daß ihn Mar R e i n h a r d t im I^ouahre mit der Inszenierung des „O b e-c n" in den Salzbnrger Festspielen betraut iat. Die großen Wiener Blätter brachten -i,!e Reibe von sehr schmeichelhaften Rezsw ßonen über die Knnist Max v. ?^ormachers. So schreibt z. B. die „Neue Freie Presse" liber die soeben bei Perkes in Wien ausgestellten Dekorvttonsentivürfe. Zeichnungen u. Nostinnentwürfe des Künstlers folgendes; ..Dieser jun^, le'cht'händig entwerfende, emi nent begabte Künstler ist ein Schüler der ^Professoren Strnad und Wimmer gewesen, x-v besißt T1)eateMnt. Revueblut. Kabarett-ttnt. Er wird seinen Weg mach^'n als Thea-lerkünstler, nicht als bilt^nder K'ünstler, obwohl er auch dem Kunstfreund durch Ein-fallsix'ichtum, Farbenklanfl und 5^igurenbe-lvegung manches Erfreuliche bietet. Phantastische Proportionen, savamscher Schatte»-tlieaterspuk, Papierumchzinwelenpracht, .Ho-xendamonie. Mädcheneleaanz. So erschafft er sich einen ..flüssigen Palast" — um ein entzückendes Wort aus HoffmannsthalS j?rühzeit zil gebrauchen." So urteilt neben »ahlreichen anderen proni'nenten Blättern die „Nene ??rcie Presse" und es wäre wirk-lch zn wünschen, daß stch die iuaoslawischen Bühnen für Max von Formalster zn interessieren beginnen, denn gerade auf dem s^'eliete der Theaterdekoration und der ^o-stümentwurfe bietet fich im ju«soslawis'5ien Bühnenleben nvcl> ein reiches Arbeitsfeld für den heimischen Künstler. schen ein, um gemeinsam den Namenstag der Kenaunteu zu feiern. Unter den Anwesenden befand sich auch Auöko, der alsbald einen Streit berausforderte, in dessen Verlauf der sein Taschenmesser hervorzog und damit den Bruder der Iubilantin leicht verletzte. Bald darauf kam es im Vorhause zu einer zweiten Keilerei, in die fich auch der bisherige Präsident der Anstalt Herr Dr. Bilto Baltiö ernannt. m. Aus dem Staatsdienste. Dcr in hiesigen Kreisen bestbekaunte Sportsmann .Herr Ing. Rudi Koud elka rückte in die 6. Gruppe der Staatsbeamten vor und wurde gleichzeitig mit einem wichtigen Resecati bei der Gtllcraldirektion der Etaatsbahnen in Beograd betraut. m. Aus dem Polizeidienfte. Der Beamte der Polizeibehörde in Maribor Herr Cyrill Bremec wurde mit Erlaß des Innenministeriums Pensioniert. m. Ueber das Leben und Wirten von Karl Marx spricht am F r e i t a g, den 31. d. im Rahtuen der Bolksuniversität Herr Professor T e p l y. m. Vortrag anliihlich der Kunstausstellung. Im Rahinen der gegenwärtig inl großen Kasinosaale stattfindenden Kunstausstellung hält Sonntag, den 2. April uut N Uhr der Kuusthistoriker.Herr Professor Dr. 8 ijanec eiuen Vortrag über die Richtlinien der slowenischen modernen Kllnst. m. Der Verband der slowenischen Genos« senschaften hält Montag, den 3. April um l0 Uhr in Celje im großen Saal des Hotels „Union" seine Jubiläumsvollverjamm-lung ab. m. „Der ökonomische Charakter des Paktes der Kleinen Entente" heißt der hochaktuelle Vortrag, den am 3. April der Senator und ehemalige Handelsminister .Herr Dr. F r a n g e an der hiesigen Bolksuniversität halten wird. m. Trauungen. Dieser Tage wurden getraut der Tischler der Staatsbahnwerkstätten .Herr Josef Trstenjak mit Frl. Marie SiZlch, der Kesselschmied .Herr Ivan Ros mit Frl. Anna Molk, der Gendarmeriewacht Meister Herr Ivan Mola« uiit Frl. Ma-rica Merc und dcr Photograph .Herr Mirko Japelj mit Frl. Erna t>crne. Ml« dem Serichtssaale Eine blutige ländliche Rauferei bildete heute wieder den Gegenstand einer Ber-bandlung vor dem Dreiersenat des Kreis-gerichtes. Vor den Gerichtsschranken stand der 21 jährige Schneidergel)ilfe Konrad V ueko al»s Srednja Bistrkca, der sich wegen Totschlages, begangenen am 24. No-venlber v. I. am Besit^erssohn Anton Soko, verantworten hatte. Die Anklageschrift schildert den bluti^^en Zwischenfall wie folgt. erwäluzten Tage fanden sich bei der '-Z'esi^eriti .'»katharina Kramar mehrere Bur- sc^at/et //aut/ ^ber Sie scküt^en sick ieiclit mit I^ivea-dreme! l^eiben Lie sllsbencllick (lesickt unä ttänäe vor clem Lcklaten- und ts^sllber vor äem /^us-xeken mit ^ives-Lreme ein! Oie ttaut bleibt ^sclurck gtSnäiA 7srt unc! Aesckmeiäiß^, viicl viclerstanclskSki^ kesen ^inä unc! V/etter unä ßevinnt eine ^rtlieit uncl k^riscke, clie vir so xem bei cler seden. ^ 8ie vi58en xut: diickt eine (^reme ^ suüer k>?jvea entt,S!t Luzeerit- unä clsrum ist sie unersetzbar. Oin 6'— — vin 25'— der Besiherssohn Stefan Soko einmengte. Was dann weiter geschah, konnte bisher durch die Aussagen t>er Zeugen noch niclit ermittelt werden. Ein Zeuge fand Soko schwerverletzt am Boden und brachte diesen nach .Hause. Soko wurde ins Krankenhaus uach Murska Sobota überliefert, wo er aber nach längeren! Siechtum der schweren Verletzungen am .Kopfe und an der Brust erlag. In der heutigen Untersuchung stellte Vuöko die Täterschaft in Abrede. Da nicht sämtliche Zeugen erschienen waren, wurde die Verhandlung vertagt. m. Trauung. In Graz wurde dieser Tage .Herr Ing. Fritz I a w u r e k, ein Sohn i)eS hiesigen bekannten Dentisten .Herrn Ja-wurek, mit Frl. Helga S t i g e r, dcr Tochter des bekannten Geometers .Herrn Ing. Stiger, getraut. Dem neuvermählten Paare unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Todessall. Im hohen Alter von 79 Iahren starb der Snttlernieister Herr Franz Zechner. — Friede seiner Asche! m. Versetzung in den Ruhestand. Der Bezirkshauptmann von Eelje Herr Dr. Ivan H ubad wurde in den Ruhestand verseyt. m. Veränderung bei der Pensionsanstalt in Ljubljana. Der Verwalwngsausschuß der Peusiousanstalt für Privatangestelltc in ^'jubljana wurde seiner Funktion enthoben. Zum .^kommissär, der schon in der nächsten Zeit Neuwahlen durchführen wird, wurde nl. Der Verein der Staatspe»lsionisten hält Saulstag, den 1. April unl halb 15 Uhr eine wichtige Sitzilng des Gesamtausschusses ab, zu der alle Äusschußniitglieder zuversichtlich erscheinen ml^gen. Nl. Ibsens „Geister" bringt Mittwoch, den Ii. April die Theatersekiion der hiesigen „Ia-dransla strata" zur Aufsühruug. Die Regie führt .Herr Max F u r i j a n. IN. In der Volksuniversität in Gtudenei spricht Donnerstag, deit .W. d. um 19 Uhr .Herr Franz P i v k a über deu Gaskrieg. Nl. Zimmerschießen des Jagdvereines. Heute, Mittwoch, um 20 Uhr findet iiu Gasthof „Pilsner Bierquelle" wieder ein Zimlnerschiessen des Slow. Jagdvereines statt. Mitglieder und freunde des Schießsports sind geladen. IN. Die Mariborer Schneidermeister und -lneisterinnen hielten dieser Tage die .Haupt-versalnmlung ihrer Genossenscliaft ab. Den Vorsitz führte der Obniaun .Herr K o s a r, der sich allch eingeheuds lnit der schwierigeil Lage des Schneidergewerbes beschäftigte. In den Genossenschastsvorstand wurden gelvählt die Herren: Anton Kosar, Anton Besak, Stanko Vidovie, Rajko Zotter, Fr. Lorber, Anton .Karner, Michael LeSnik, Leopold Ieglie, Franz Zidari«", Franz Reicher, Karl .KunLiö, Franz Everlin sowie Fran Marie Kitzler. Stellvertreter sind Franz Po-! toönik, Alois GranduL, Marie Krauv^er und - V0k ^Ssserea CosalireQ! (Zebell Lis ilim ?anklavin-Pastillen, ziv cteiinsieie-kea unll vercjvn voi, Kja-«lera gvru tlevommea. Virvid»,: .-IllSe?»" t. ». 4i«<>nri riiltv. lmt« S ttf. 2670 ». iS. N. ISZZ. .Heinrich Kodriö. Zunl Vorsitzenden der Prü fungskomlnissiou für Lehrlinge und Gehilfen wurde Schueidernieister djtiberc und zu dessen Stellvertreter Scs)neidernleister Allton Besak gewühlt. Das Ehrengericht bilden Besak, Kullviö ulld Zotter. m. Ein französischer alpiner Bortrag sinket lnorgen, Donllerstag, ilnt 20 Uhr iil der hiesigen Volksulliversität statt. Anl Vortragstisch erscheiilt Univ. Prof. I. L a -lvaix ails Ljubljaila, der über die fra>izö-sischen Alpen und über die srallzvsische Alpinistik ausschlußreiche Mitteilungeil ntachen wird. Die Pracht der frunzösischen Bergwelt lverden zahlreiche skioptische Bilder verml-schaulichen, sodaß der Vortrag auch jene iuteressieren dürfte, die die srauzizsische spräche nicht beherrschen. m. Fleischbelieserung der Mariborer Gar. nison. Der Stadt,nagistrat teilt nlit, daß Donnerstag, den.';0. d. uul 11 Uhr in der Kanzlei des hiesige,, Militärtreiskomnian-dos, Trstenjakova nl. 5, die dritte öffentli-che Lizitation der Fleischbelieferung für die Mariborer Garnisoil in der Zeit volu 1. April bis zuiu .30. September l. I. stattsill-det. Nähere Bedingungen lverden dc-n Interessenten in der oben erwähnteir Kanzlei bekmlntgegeben. m. Ein Kind veruuglückt. Gestern nach^ nlittaklkken. Vsrsl?» ZiZen linci Nlinllcben ^nlä58t r Zer ^ntNuderkiilosenllx» tn d j>I»rldor5 S TonnerZkag, r>en :w. Mar^ Wirtschaftliche Rundschau HopfenMse im Abnehmen Aus der Generalversammlung des Hopfenzüchtervereines für Slowenim c^^inniacz vormittags fand in '/>alcc die ^^asiit'^'hnu^iocrsaminlu^ig des .'oopfenzüch-t^rvercincs filr Slowenien jiatt. Ter Ber-^liniillilui ivohitte als Vertreter der Be-h^'rde dl'l jtelsvettrelcnde Bezirkshauvtmann 5x'rr l o P i"' i aus ^elje sowie der Ali-sieov^^nele Herr r k o r « e k bei. Da der 'Obmann .«I^^rr Rodle? iwch immer krank ijl, wurd^ die Versalninliiuci vom Obnmmi-itetlierUeter Vlrrn Alois?)til)eltiasire an die Anlcitunqen des '!>eie!nc,i «letiatten nnd die Saisonsbertchte ^ennu uerfolcit haben, I)aben inl vergangene,i "^ahre einen «^nten Absah zn verzeichnen sieyadt. Tie >.)ossnungen aber, daß sich der 'i'cavN nu'lzen der Anfsiebnng der Pro-fiibition in !!liereinil^ten Staaten erheblich verbessern ivärde, n'erden sich aber wahr-sl-l,t'i>ilich nicht bewalirtieiten nnd ist das sierade s^c-i-^snieil ')» erwarten, da alle Etaa t, inir niit bester Onalität-zware .-»u kon-fii'. 'iereii u. dii..i 7jNleresse fin' unseren 5)vp-fsn iin Anolalide verbreitern. 5)er ^eiretär .>)err Petric^ek tierich-düninf einsiehend über die Vercinötä--lil^Ic'it. Ter Perein zählt jetzt Mitglieder, die IN 11 'iweigvereinen organisiert sind. '>?lni>'rdein gibt e!? noch lil vereinzelte Miti'lieder. "^n den lei.uen vier 7^ahren ist die ''1c'itgliederan',nl)l nnl nicht weniger als i7 dns', die '!)^eiräge, die die .'^^)opsenzi'lch-ter seinerzeit als Eintomnlensteuer gezahlt licilien ' ioescl)e Stener in anderen Gegenden nic!)t eristierte — selU an die 5^opfen-7^ini,ier in ^,^orin einei Anleihe rnclerstattet inerden sollen. Der Vorschlag wnrde ein^ sliii'niisi angenainmen. Der .'liassenberiebt In'sagt, das; der Verein nü v^'rgnngenen Ias)re Dinar Aus- Ntibeii h.iite nnd se>;t ohne jede Mittel ist. '»üicli einer linigeren Debatte nnirde beschlos^ ieu, de>i Mitgiiedsbetraij ni6)t zi« erhöhen, N'lihl rden stets die Interessen der Hopfenbauern in Anerkennung ihrer großen Wichtigkeit für unser Wirtschaftsleben wahren würden. Ausführlich sprach auch der Abgeordnete P r e -k o r Z e k, der versprach, alles in der Volksvertretung flir die Hopfenzüchter zn tun, denen er auch dringend rate, endlich ein-nial die notwendige Schritte beiin Handels-nnd beim Agrarministerium sowie beim Institut zur Fördenlng des Außenhandels bezüglich der Kontingentierung bei der Ver-zollntlg des Hopfens zu unternehmen. — Lchliestlich wurden in den Zentralausschuf^ berufen die .Herren Obniann Franz Noblek, Obmannsstellvertreter Rudolf Lorber sowie die Mitglieder Anton Petriöek, Andreas Aittloga, Jng. Hans Jeschonnigg nnd Ier-nes Razbor^ek. Arupons 46 bis 46, tertia Ki:upons 42 bis 44, Hälsersohlen (2 bis 4 kg) 30 bis 32, däl-jersoh^ (5 bis 7 kg) 28 bis 30, Hälsersoh-len <7 bis W kg) 2K tis 28, Randstückei )!)-len <3 bis 5 kg) 18 bis 20, Randstücke-Brand fohen 2Q bis Ä Dinar, gelbes Kuhleber B. (5 bs 7 kg) K0 bis 65,, gelbes Änhleder C. (5 bis 7 kg) 58 bis 60, tertia !^nbleder (5 bis 7 kg) 5« bis 58, schwarzes Kuhleder un: 2 Dinar je kg billiger, Kalbswichsleder (l.5 bis kg) K5 bis 7!^, K^albswichsleder (4.5 kg) 62 bis 70, Ricmenkrnpons 60 bis 65, OpankenM'iPse prinia 48 bis 50, fekunda Opankenleder 44 bis 46, tertia Opanke ziipse 4^ bis 44, gezogenes Spaltleder filr Opankenmacher W bis 42, ausländische Äru-pons je nach QualitSt 70 bis 85, prima Soh lenleder 34 bis .W. seknnda Sohlenleder 32 bs 34, tertia ScHletileder 22 bis ?4, Prizre-ner lÄhafieder je nach Oualität und A^">icht 40 bis 50, Piroter Schafleder 50 bis 55 je KUogramm, Rindsbor 12 bis 14 Dinar je Quadratfuß, farbiger Bor um 2 Dinar je Quadratfuß teurer, farbiges Sandnlenledcr 10 bis IS Dinar je Quadratfuß, schwarzes Chevreaurleder je nach Qualität 14 bis 25 Dinar je Quadratfuß, ferbigeS Chevreaur-leöer je nach Qualität 20 bis M Dinar ie Quadratfuß, Vhevrette 6 bis 8 Dinar je Quadratfuß. Aael»ebkk LeSerma N All'5 Zaizreb wird gemeldet: Nach längerer 5lauh<'it niacht sich auf dem Hiesigen Markte N'ir^er lebhafteres Interesse tenierlbar. Der li^eschäftsulnsah läßt setzt nichts zu wiinichen übrig und auch die Zahluugsl^edingungen sind il'lnstig. Auf dem Zagreber Markte Zellen iet^t folgende Preise: Priina Blankleder k!<) bi.> 12 kg) 5>2 bis 55 Dinar, seknnda '^^iontleder 48 bis 50. tertia Blankleder 46 bis -18, Blclnk-j.i!psc 45 bis 17. Blank-.H.ilse :i5 bis 37, Blank-Randstncke lis Z0, pri-nm .>irnpons (3 bis 5 kg) 48 bio .'i0. sekunda X Gegen die Ettt«ig«ung der F'^rftdomS-nen. Die Beograder Zentrale der Judustrie-korporationen richtete an den Landwirtschaftsminister eine Eingabe, worin gegen die beabsichtigte Enteignung der Forstdomänen Stellung genommen wird. J'n der Eingabe wird darauf hingewiesen, daß im Zinne der früheren Versicherungen des Landwirtschaftsministers dk Entschädigung für ein Joch Forstqroßgrun'dbesitz durck)-fchnittlich 600 Dinar betragen soll, während sich der faktische Wert auf 5000 bis 20.000 Dinar Pro Joch stellt. Durch diese Enteignung würd«.' am schwersten unsere Holzindustrie betroffen tviirden. In der Eingabe wird hervorgehoben, das; nach der Verfassung das Eigentum gewährleistet erscheine. Die Enteignung de? Privatbesitzes sei im allgemeinen Interesse aus Grund des Gesetzes gegen eine ango-nessene l^ntsck)ädigung zulässig. Eine unter den anc^fiihrten Bedingungen durchgeführte Enteignung der Forstdomänen würde jedoch einer tatsächlichen Beschlagnahnte von Private? ? nt um gl? i vÄommen. X Rückgang der Neschüstttiitiqkeit. Nach Milte: lunaen der WirtschaftSkammer in Linbljana überstieg im letzten Vierteljahr 1032 :ii: Handel und Gewerbe die der abgemeldeten Betriebe beiweitonl die Zahl der angemeldeten Uttternehnnlngen. Im Handel gab es 199 (im dritten Vierteljahr 286) Amneldung^'n und 728 (1 !ti) Abu'.eldun gen, die Differenz stellt sich seunt nns ^triebe. Aw stärksten ist der Rnclii.iu.1 iin Vieh-, Holz- und Mannsaktnrwarcnhauocl. Die Zahl der angemeldeten Gewerbebttrie-be stellte sich in der angegebenen Periode auf 317 (284), die der abgeineldeten Betriebe jedoch auf 734 (-80), Differ-enz !I7. In: gesamten Jahre 1032 wurden im Tranbanat 1000 (gegeni'lber 10VV im Jahre 10liN 5>zn-delSbetriebe angemeldet und 147^^» ab- gemeldet. Jnl Gewerbe lauten die enlivre-chenden Ziffern 2076 (2270) nnd 2053 1775). In den letzten zwei Jahrcn ist somit die Zahl der .^Handelsbetriebe um 1^? ans 12.450 zurückgegangen, während sich die Zahl der Gelverbebetriebe in der gleichen Zeit um 244 aus 32.933 erhöht hat. X Stand der Nationalbank von: 22. d. M. "in Millionen Dinar, W Klammern der Unterschied gegenüber der Vorwoche). A k t i« v a: Aketalldeckung 1931.64 (—3.91), da.'on in Gold 1761.44 (-i-0.007). Wechselporte^ fenille 20W.72 (—5.15), Lombarddarlehen 334.32 (—5), Vorschüsse an den Staat 6s!0 (—). ^Passiva: Banknotenumlauf 4529.19 (—57.8^4), Verbindlichkeiten geg^n Sicht 928.01 (-i-52.81). davon Forderungen des Staates 0.30 (-s-5.56), verschiedene Ver. bindlichkeiten in Giro- 303.17 (-1-33.15) u,^ anderen Rechnungen 615.54 (-s-!1.11). l^e-fristete Verpflichtungen 1301.95 (—1si.S5l. ^Bedeckung 35.30?S (0.01?6), davon in Gold allein 32.27?S (-s-0.03?^). X Im Warenelearing mit der Tschechoslowakei wurden bis 24. d. den tschechoslowakischen Exporteuren, die von jugoflawischen Schuldnern beglichenen Forderungen bis ein schl. Nr. 10.714 (in der vergangenen Woche 10.522) von der Landesbank fll'ssig gemacht. Vorschüsse auf den Clearingverkehr nnt Jugoslawien werden für Forderungen bis Nr 17.000 (in der Vorwoche 16.500/ bewilligt. X Reue Handelsverträge mit Italien. Nach römischen Meldungen beabsichtigt die italienische Regierung demnächst sämtliche für Italien »ingünstigen Handelsverträge zu kündigen und neue Verhandlungen einzuleiten, unl eine günstigere Außenhandelsbilanz zn erzielen. So dürften, wie in nnterrich teten Kreisen verlautet, neue Verhandlungen auch mit Jtlgoslawien angebahnt wer-! den. X Eine Goldkrone hatte bisher in Oester reich einen Wert von 1 Schilling 4 Grosiben und stellt bekanntlich die Einheit dar. in der die Zollsätze ausgedrückt erscheinen. Infolge ! des Schillingdisagios hat sich das Verhältnis j verschoben, was Praktisch einer Zollherabset-l znng entspricht. Um diesem Mißverhältnis abzul?elfen, lvurde, wie wir bereits erwähnten, der Schilling valorisiert. Eine Goldkrone beträgt ab 30. d. nunmehr 1 Schilling 80 Groschen. Dadurch werden die bisber geltenden Zollsähe in Oesterreich stark hinausgesetzt. vu bist die l^uh »«» voi^ Kl.oittii.oe sieakii/^i^k^-sreii^ dv k^euc!,t>vANLer. kssNe (8aa!e) 10. Fortsetzung ° 'Finze s^iesl^5)l war jedoch so anders, iiinn f.?! sonst bei .^kellnerinnol zn find.'n geivofsnt: er nui-s eillen Zng der Vornehmheit. der Mario befreni^ete. Und nun sah er niich >ie V^än^e de.^ Mädä^enS. die zujanl-nii'ngetrcnnpst ivaren, wie niil sich selbst im '.auni .^11 halten. DaS Ovaren Hände, stellte er fest, init seinen, spitz ^^nmnsenden ^in.ie::n niid schnml angeset^-iten Nägeln — eS n^ren .''Glinde, die eine andere ^'ebensschiM ver-rieti'll. alc' die, anS der dieses jungc Mäd-liien ri' der Tracht eines Serviermadchens '>!! foinnien Wen. '^^tler er hatte nicht »veiter Zeit, nachzu-d^'iiken, denn Sonja wnr init einer l-eftigeii anfgesiande:! nnd hntte ihren ^uriictgeschoben. ,.Jck> habe eö satt", sagte sie schars. „Das i'l in bier ein sch^Wes Lokal, in das du M'ich geführt Host! Ich bin es nicht gewöhnt, daß ein Mann, der mich begleiten darf, eine Kellnerin gegen mich in Schutz ninrmt . . Ehe Mario noch etwas zn sagen ver-niochte, war Zonja schnell durch den Gang geschritten. Da Ilinchte an den Stufen, die l^arten sühilen, die l^estalt Vreittncrs ans. Breittner sah Erstaunen das zorn-gerivtete der schönen FWmdlva; lMtte anch Sonja ihn gesehen. Sie ging lebhaf! anf ihn zu, sprach ein viiar Worte, die Mario ron seinem Tisch aus nicht verstehen konnte, ging mit Breittner. der erst ein betretenes, dann zufriedenes l^)esicht machte, eilig die Stufen wieder l)inab, und war alsbald hinter dem rosenumrankten Tor verschwunden, das vont starlshof hinaus zu dem Parkplatz für die AnIoS führte. Mario hatte reg-ungslos der Gestalt Zonjas nachgesehen. Jetzt, wie eln^chend. strich er sich u^it der Hand über die Augen. Ein schnterzlicher Ausdruck lag anf seinen Zügen; er sah auf — da stand noch mit Giften? l^)ei'icht die Kellnerin. Er sah. sie kmnpste mit sich. Auf >dem tieferblaßten, süßen Mädchengesicht la'geit Schreck nnd Schmerz. ,.Es knt mir so leid", sl<,i!,melte lie. Dann errötete sie tief, a>ls hätte sie dus ^!npassende empfunden, das darin laig, den Gast anzusprechen. „Lassen Sie nur, Frättlein", gab Mario lnüde zur Antwort. „Es trifft Sie keine Schuld; die Dame ist eine große Künstlerin, etwas nervös, abgearbeitet. Sie hat es nicht so genleint. Wieviel habe ich zn zablen?" „AA bitte, nichts", sa^ Lore von Hunws hastig. „Die Dame lMt ja die Orangeades g>ar nicht zu sich cienoinnien, und auch Sie...", Sie verstumnltc tvieder. Sie hatte sagen! wollen: „Sie haben ja hier nur Aerzer gehabt", aber sie wagte es nicht. Was mußte der vornehme t^iast van ihr denken, tvenn sie das wagte. Und wirklich, Mario hatte schon bei den ersten Worten des jungcn Mäi^iens sein Ersdaimen nicht unterdrücken können. „Wie koinmen Sie dazu, daidurch Schaden zu haben", sagte er, und dann kurz, wie um die Unterhaltung abzuln'echen: „Also bitte, zusanimenrechnen!" Er entnahttk seiner juchtenledernen Geldtasche einen Schein, und als Lore noch zögerte, sagte er ärgerlich: „Bitte, etlvas schnell, ich habe Eile." Da schrieb Lore mit zitternden Händen den Betrag auf den Zettel, den sie aus ihrem Bestellblock riß. Alvr nlerkwürdig, sie konnte heute nicht einmal zusanimen-rechneil, wieviel ein Kvffee und eine Oran. geade niachten. „Lassen Sie schon", saate Mario, noch nn-goduldiger; eiue starke Nervosität hatte ihn erfaßt. Er niussie Sonja nach, inn^^te sich mit ihr aussprechen; er konnte es nicht ertragen, sie feindlich ge-gen ihn gestimmt zu wissen, gegen ihn. der sie ntit aller Leiden-schaft liebte. Er warf einen Betrag e nf den Tisch. „Für Sie", sgigte e'' seinen Stnhl zurück und "Me. d" -n der Hand, schon durch dm li'at'.:n, Väbrmd »einer hohen, eieganten Gestalt, seiliem klas-s'ich schönen Gesicht viele bewundernde Blicke aus den Augen der Frauen ^ folgten. Lore stalld wie gelähnit, sah auf das Geld auf der bunten Tischdecke. „Nein, nein", flüsterte sie ror sich hin. Sie steckte den Betrag, den sie für die Getränke einzukassieren hatte, in ihre kleine schniarze Geldtasche, die ihr an einem Rienien über die u^jsje Zierschürze hing. Den Nest ergriff spitzen Fingern, als wäre cr etwas Giftiges — und dann, ganz ohne zu den'^en, lief sie durch den Garten die Steinstnfen hinunter. Suchend sah sie sich un,. D^^rt drüben zwischen den Wagen stand d'e k>ohe Gchalt in dem blanen Jackett und den hellen Beinkleidern, dort neben dein -chnit-tigen Sportfahr-r. blind lief Lore vorwärts. Ein Chauffeur, der gerade mit seinem Wagen aus dem Parkplat, herausmanövrierte. fluchte, als eine kleine, schwarz gekleidete Kellnerin ihm gerade vor die Nader lief. Lore merkte es gar nicht. Sie lief weiter, stand atemlos vor Mario, der eben die Tür seines Wagens ösfnete. „Bitte", sagte sie. Ihre Stimnie schwankt«-^ ihre Augen sahen ?nit einer tödlichen Verlegenheit anf den schönen, hochge'vachsenen Mann. „Bitte, nebinen Sie, ich kanki kein Trinkgeld . . 'Z)ie Slinime crst'ckte ihr, sie legte wortlos die Geldsuinme auf den Fnh-rersih nnd ehe Mario noch ir?^e',deine Erwidernng aeben konnte, war die schn.a'le. dunkle l^!estalt fluchtartig dnrch die "lü^il^ der warten^^en Autos wieder hindnl-h u»^ im nöchstzn Au^nbUck versckwu'tde^ -Donnerstag, den 30. März tSZZ. > .'^ariborer Zeitung" Zlummc'r ^t;.' vei' I.snclv^ii't Wie wendet man Kunstdünger am rmtabelsten an? Zu den Mitteln, um t»ie Gestehungskosten hcrabzi'.'etz>Ln, gehört in erster Lini»: die An-lvendil„g von kilnstlichen Düngemitteln und eine genaue ikcnntnis der Nährstofsverhält-nisse ink bewirtschafteten Boden. Kunstdün» gung nluß i'.ttiner rentabel sein, nur muß sie richtig lc-lngeN'enÄet n>erdcn. Vor allem ist vor einseitlsicr Dilngung zu warniin. Die Landwirte greifen .zu dem pro kg n.n billigsten Ti'utger nnd denken: Kunstdiinger ist ittuilstdiinger. Dies aber klinn gefi'chrte Kunst-düngung einen Reinertrag liefern. Für die kleinen und mittleren Landwirte, die über ichre BoiiLn oft nicht ganz genau unterrichtet sind und auch oft die Mühe scheuen, d«:?» Boden untersuchen zu lasseu, ist vs nnl besten, wenn sie einen bewährten Mlschdüngür verwenden, der alle NülMoffe in der fiir die stultnrpslanzen ani besten geeigneten ?s0rnl enthält. Solche Mischdünger r.'eröen von der heinlischen Industrie in bewährter und guier Qualität zu billigem Preise erzeugt und sind überall zu lMben. ?l>ie soll ttian dün-gen? Diese ^rage ist nicht so leicht zu beantworten, da hier viele Faktoren niitspielen. Äber bei den heutigen Verhältnissen ist eine gute inittlere Düngnng anl besten zu einpfehlen. Bon den Mischdüngern 45«, koniutt eine Menge von zlrka 2.'i<) fg pro Joch in Betracht. Tie Lan^^wirte m^^gen anch bedenken, daf; durch jabrelangen Raubbau die Böden derartig nährstofsnrm »Verden, das, ein Ersah dieser ?iährstoffe nur durch riesige Mengen Ell^lidi'sNMr nil^glich wäre, die aber keinem Landwirt znr Verfjlgim.g stellen. Also anch inl ^uileresse der Erhaltnng der Fruchtbarkeit des Bodens ist eine sach-geniäfte Amven-dnng von ^innstldnngern nnerläßlich. Wir nwllen noch einiges über die richtige Anl^iendung der Kunstdünger sa^en. Vor allenr seien die Landwirte vor einseitiger Tüngnng gen>arnt. Dies kann direkt zu schweren Mi^rfolgen sichren. Bezüglich der zu verwendenden Mengen ist es bei den heutigen Verhältnis^ sen ani lvsten, wenn nlittlere Düngergaben verwendet iverden, die eine gute Durch-schnittÄ?rn-te sichern, denn es mus; auch hier die wirtschaftliche Älge der Landwirte berück stMigt iverden, die es nicht zuläßt, das; der ein^^lne Landtvirt allzu große Kapitalien in .Kunstdünger invoftiert, da ihm solche ja oft gar nicht zur Verfügung stehen. Auch wird sich ininier, ivenn der Landwirt über die Nährstoffr?erhältnisse seines Bodens nicht ganz genau orientiert ist, eine Düngung mit ?)lischdnnger empfehlen. Eine genaue Aufstellung der nötigen Mengen zu den verschiedenen Kulturpflanzen nnd Bodenarten würde im Rahmen dieses Artikels zu weit führen. Die Kunstdünger-fatriken geben aber bereitwilligst Auskunft nnd stehen mit ihren Fachleuten den Land-wirlen sederzeit gerne znr Verfügung. In lttlferer nächsten Nähe ist die ivelt-bekannte liunstdünger-Fabrik — 'I'vorvic-«g — Ruse. Sie produziert Kalkstick-steff, einen der Ttirkftoffsalze. die man geradezu als „Motor des Pflanzenwachstums" bezeichnen kann. Unter diesen kommt dem ^ a l k st i ck st o f f eine besoudere Bedeutung zu. Dieses Düngemittel enthälr etwa 1<>—Reinstickstvff. Sein Nährwert steht also zunschen dem von schwefelsaurem Ank-moniak nnd ^wl'tsalpeter. Er wird darum auch in ähnlicl>en Mengen angewendet (150 bis .'iM kg je lia). Von allen soifftigen Stick-stoksdüngern alvr unterscheidet er sich günstig dnrch seinen hohen Gehalt an wirksamen .'>lalk. Er entswlt soviel ^alk. wie etwa der gleichsirosten ?1>niie an kohlensaurem Kalk entsprich!. Mit an<>even den auch mit 120—140 kg Kalk an. der im Kalksticlstoff kostenlos niitgeliesert wird. Meist wel<>en vsn Kalkstickstoff drei Korten in den Handel gebracht, die geölte Torte, die lveni;st!r, die gekörnte, die gar nicht uild die ungeölte Marke, die sehr stark staubt. Wenn man Wiesen und ')'kckerdüugt, venvendet man normaler^veise die ge^ilte oder gekörnte Marke, besonders wenn man andere Kunstdünger, wie Thoniasmehl und Kalisalz, zumifcht. Die ungeölte Marke dient vor allem zur Kopst^üngung, tvenn n'.an gleichzeitig mit der Düngung verschiedene Unkräuter vertilgen will. Zu den .Hackfrüchten kann der Kalkstickstoff nur vor der Saat ausgestreut werden. Man teilt die in Rüben oder Kartoffeln zugedachten Stickstoffinengen darum meist am besten in ztvei TeUe. Der erste Teil wird in Form von Kalkstickstoff vor der Taat gegeben, die zweite in anderen Formen, „auf den Kopf", livenn die Rüben einige Wochen alt geworden sind. Solcherart streut man am besten je Joch zu den Rüben 150 kg oder sc ha ?^s)—.'i00 kg geölten Kalksticlstoff aus. Man darf ihn aber nicht einseitig anwenden, sonst tommt er unter Unrständen infvlge Mangels an anderen Nährstoffen schlecht zur Wirkung. Man mischt ihn daruni am besten mit rtuia 200—?.^0 kg ThoinaSuiehl und 1')0__170 kg 40?j7igem Kansalz je Joch (oder etwa der doppelten Menge je ha). Am einfachsten ist die Amixndnng des Mischdungers „N i t r o f o s k a l - R u S e"! An zweiter Stelle wird der Landwirt an die Beseitigung der Hederichverunkrantung mit .?iilfe des ungeölen Kailstickstoffes denken. Vt'an m-ust stch dabei an folgende Regeln halten: Vor der Seat nms; richtig mit Phosphor und Kali gedüngt werden, nicht aber mit Stickstoff, sonist lagern die Frncht später, wenn sie wieder Stickstoff bekommt. Klee darf ei-st nach der .Hederichvertilgung gesät werdeu (etwa eine Woche nach deui .Kalkstickstoffstreuen samt man ihn mit leich-t»i: Saategge uuter). Sobald der Hafer oder die Sonlnrergerste hanÄhoch geworden sind, ist meist die richtige Zeit. Ter .Hederi<5> soll liiebei erst zwei bis vier Blättchen entwickelt haben. I'st nun das Feld regen- oder Tannas; und kann man windstilles, sonniges Wetter erwarten, dann gvl>t man an das Ausstreuen des Kalkstickstoffes. Man streut auf ein Joch.Hafer oder Fnttergerste se Joch etwa 100 kg (je ha etwa das Doppelte). Die Sommerungen lverden darauf etwas gelb- lich, „verbrannt" sagt umn. Man darf daher nicht erschrecken, da^ ist in 8—14 Tagen durch eine besondc'rs l'ippige tiefgrüne Färbung nieist ganz überwunden. Der Kalksticlstoff ivirkt hier also nicht nur als Dünger ertraMeigernd, sondcrn auch als Magaziu, iudem er den Getre^devslan« zen lästige ?6ittiarol^cr vonk Halse schafft und zu besserer Cntuncklun-g verhilft. llebrigenS kann niau nrit diesenr ungeöi len Kaldsticlstoff auch taunasse Aieseu und Weiden (bei einer Menge von lüv kg Kalksdickstoff je Joch) weitgehend von vielen lüstigen Unkräutern befreien, wie von ^llav-pertopf (Klafi), ."kratz-- oder Kohlt.istel, Löwenzahn, Margeriten, Moos usn,. Auch hier düngt man im Frj'lhjalhr, aber au? bestell schon beiul ersten Crgrünen der Wiesen und Weiden. Dadurch kann unter Umständen der Heuertrog oft verdoppelt werden. Kompost In der Wirtschaft finden stch eine Menge Abfallstoffe, die sonst keine Verwendung finden, die aber, dein Stallmist beigemengt, in unverwestem Zustande auf die Felder oder Gärten käuieu. Es empfiehlt sich daher, zu diesem Zwecke einen eigenen Kmuposthaufen anzulegen, die'e Substanzen durch längere Zeit zu kompostieren. Zur .Koulpostbereitung ^gnen sich alle pflanzlichen Abfälle, wie Gartenlauf, Kartoffelkraut, Quecken und Unkraut, das noch nicht Sa,nen trägt. l^!ar-tenabfälle, Tchilr. Zögesp^ne, dann tierische Abfälle, u>ie Blnt, Eingeweide. Leder- nnd Wollabfälle, Nachgeburten, abgebrühte Maikäfer nfw. Diese Substanzen w''rden mit T^chschlamm, Bauschutt, Abfallkalk, Graben auShub, ^tras^enkot oder Erde überdeckt nnd durchgescknchtet, dadurch ^rird eine Verwesung und Zersetuing dieser Stoffe ermög-licht, dnrch Spülicht, gewöhnlicher Jauche.^ frischen, Rinder- oder Schafuiist gefördert. Der Komposthaufen soll imuvcr fei,cht gehalten nnd wo möglich in einer scl^iattigen Lage errichtet werden. Vierteljährlich soll der Haufen einmal ungeschichtet nx'rden und erst uach zwei edcr drei Iahren zur Verwendung koulmen. Aeltere Komposthaufen können mit fckattenspenden Pflanzen bebinit iverden. Für diese Zivecke sind Speisekürbisse, Riesen- oder Zentnerkürbisse zu empfehlen. Die Knrbi.?kerne legt nmn im Mai gleich oder sät sie in kleine Töpfe nnd versettt die juugeu Pflanzen später an Ort nnd Stelle. Eine Pflanze genügt gewö-hnlich für einen ganzen .Haufen, nur bei sehr großen Haufen sollen niel^rere Ereniplcire aniiepflanzt N'er'-' den. Es ist notwendi-1, zwei Komposthaufen anzulegen, nm nicht iuinler frisck)e Abfälle mit schon verrotteten zu mengen. Vor dem Abfahren ist der .^tompost durch eiii (>)atler zu werfen, um uichtverrotte?:? liiörver, wie Steine, Ziegelsteine ctc. a>'.s dcui^^l^l.'n ;u entfernen. !>to.ilpost ist ein vorlrePiaier Dünger jür alle .^iultureii, lvsou^.'rs für löelnüse und L'l^'t.iärten, el^enn^ Bei der itonipostierung ist daraus zu achten, das', iricht Absälle seuchenlranker Tiere, ebenso niclvt Unkrlintsamen und von Krankheiten besallene Pslanzl?n, lo von Kohlhernie bes^^llenen Kohlstrünke, zur '-I^er-n>endung komnien. Zur rascheren Erreichung der l^aro kaniv der Kompo-st mit Adco versetzt werdendig, es wir,-) ani beste in sogi^nannten Borkeimkisten, Lattenkisten, durchgeführt nnd die abgekeinilen .Karti^if-'eln direkt von der Kiste in die Erde M'rpflan^^t. ?<'ll'st'-er-stäirdlich nrnß das Fc:i>. allf das Frühkartoffeln gelegt werden, gut bearbeitet sein, und es ruüssen genüg^md Näbrstoffe für ein schnelles Wachstum vorhanden seiil. Es sollen Stallnristdüngung iur Herbst und im Fri'lhjahr ergänzende Kunstdüngern?engen gegeben werden. Bei der Ernte ist darauf zu sehen, daß die 'Frnhkartofselu vorsichtig ausgenommen werden, denii ihre zarte .Haut ist lecht verletzbar und ein schles^eS Aussehen beeinträchtigt den Preis und die Konkurrenzfähigkeit mit Auslands^oare. Me Krauselkranihei« v« Weinstockes Bei kränselkranken Roben bilden sich schon beim Austreiben im Fri'lhjahr schwache Triebe, bei denen die Knoten ganz nahe bei einander stellen. Sie vergeizen stark, bilden sogenannte Jrxentriebe und der ganze Stock erhält dann ein besenartiges ?lusschen. Die Blätter bleiben klein, verträiufeln sich (dal-lier Kräuselkraukheit) und nehmen im Frühjahre, wenrl ihr Wachstum am auffälligsten ist. eine lZffelartige Gestalt an. .Hält umn die Blätter gegen das Licht, so sieht man zahlreiche feine Stichstellen auf der Blattfläche, die den Eiudrilck bleickier, unregelmäßig begrenzter Flecken machen, die Sang stellen der Kräuselmilben. Ebenso wie die verzweigten Triebe verdorren auch die Blätter und fallen ab. Auch die Gescheine bleil>en klein, sterben frühzeitig ab oder entwickeln nur gauz kümmerliche Trauben. Die Ursache der j^änselkrankheit (Akarinose) sind winzig kleine Milben, die mit dem blossen Auge nicht sichtbar find, da fie nur etwa ein Zehntel Millimeter lang sind. Sie überwintern in der Rinde an der Uebergangs-stelle des jüngeren in das alte Holz uud kommen aus diesen Verstecken im Frühjahre, bevor sich die K'nospen öffnen, wieder ihervor, befallen die jungen Triebe nnd Blättchen cin deren behaarter Unterseite, wo sie besonders zahlreich zn finden sind. Sie vevnn'hrelk sich über Sonnuer sehr starf nnd tg K^rllsti^^g>er Tolbar-lösung gespritzt werden, doch hat dies nur dann einen Mrt, wenn die Unterseite der jungen Mätter ausjiiebig lvneht wird, eine vollkonnnene Wirkung wird aber dabei kaum erzielt werden. Die Leimringe sind im Frühjahr abzuneh. men. Da sie über Winter ihren Zweck, die Weib^ chen des kleinen Frostspanners an der Ei-abla^iv zu verhindern, nnnmehr erfüllt haben. Bekanntlich ist das Weibchen des Fro-st--spanners nur mit Flilgessiumnielu auSgestat tet und inus^, UN? seine Eier an den Kn-ospen der Obstbäume abzulegen, au deiu Stamm hinaufkriechen. Mit deni Frühjahre ist der Leimring auch kaum mehr fäniiisch, außer er ist mehrn?als anfgeranbt und wiederholt mit Rauvenleiin bestrichen worden. Anch hat sich häufig das befestigte Unterlagspapier während der langen Zeit gelockert oder es sind in diesem durch Wind und Wetter Löcher entstanden. Wenn man nun so einen Leinrring abnimint, io kann n?an nnter demselben nianch-nial ^cbädlinge finden, die sich dort ül>ei' den Winter verbargen. So sind nicht zu selten dort Blnt^ufe zil finden. Der ak^non?niene Leimring n>ird' anr besten verbrannt, de inUer de?n^bbeit angetroffenen Schädlinge vei'nichtct imd ein nener Leinmng angebracht, der inr Frühsahr und inr Sonliner stnte Dienste/leistet da dnrch, daß er den von Wind und'Regen-abgeschüttelten Raupen, dann den zahlreier. an kalten frostigen Tagen das l^e^lügel nicht frühe aus dem Stall zu lasse??, da dann leicht Erfrierungen eintrete??. Sind Weichteile und' Beii?o erfroren, so 'i??d sie sl'fort mit kaltem Wasser zu reibe??, dann n?it C-veoliirjalbe zu behandeln. Kannibalisams bei Pelztiere». Bei der Pelztier'^?icht und sicher ouch in der Natur ko?nn?t es vor, daß die Fähe, das u>eiblic!)e Tier, ihre Junge?? gleich nach dem Gebären oder erst einige Tage nach dem Gebären aussrißt. Die Ursc^clx'?? dieses Kan-nil'alisn???S sind versckiiede??e. Tie Ersahrllng hat gelehrt, daß bei crsterem Fall s?lrusig eine u>?z?vecli??ösnge Er??ähr?l??g, hauptsächlich zu gros',er Mineral,??ongel in? OrganiSn?,?S des Muttertieres, schuld ist. Eii?e ai?dere Ursache ist Nervosität. Irge??deine 5tör?lng verursacht Angst >lnd Bange ????> da?nit ein A???-sressen der Welpen. ??>as alvr erst einige Tage nach de?n Gebäre?? vorkom?nt. Ein' dritte UrsiKlx' sind S??sten?stör,??ig<'n. bei denen Milckiinanges eintritt: diirck? d.^s B' ??n?s'tsein, das^ de'' NachN'nchfi niclit ernälir! loerden sai?n, tritt ?! .^^0 ?tnnd..'n na.-l' dei?c Werfen ebenfalls ^ial?nibau-:^iliu'' ein. .Mvridvrei Rumil^er «S. Donnerstag, den ZV. När^ 1?^^? Aino Vur,i-Tonkino. Bis einschlichtich ?srejtag auSt-se^eichnetl.' Kriminal- lind Detektiu-ichlnt^er ,,ttriinittalreporter Holm", .'onud-luiui: III kieii schnl!ed?dcckton Alpen dcr Sckwcii, in einem ','^erqlivtel. l5inc spaimcn->>lindlttnii niit viel Situationskomik. In deil »aiipti^ollcn »arrt) Hardt, .uann ^plceinciilnvi nnd Brink. — In ^^^or-l'l'reituni^ «'iiier der schönsten und grösztcn 7>i!n'.e dieses' Ifll?rc's „Rauschgift". — In fand ,^Ieich.-»eiti<-t in filns der xirößte« Tlic'^iteril die Urauffnhrnnst dieses fsroßen >>»N'5 '.'llliev'-' T^oirsiliNiZ stritt nnd c'rranfl etilen beisviellosen Ersvlti. Mil nnsiewöhnlich slcivtein 7^iili'resse versvltite Preiiticren-"iidlilnin die l^escheynisse ^ilms und irendere liei den sensationellen Szenen niit nnederholt svvntan Beifall, da'i' Spiel von l>jt'rda Manrus, Trndc vvn Peiev Lorve nnd Naonl Mlan si's'elte die ''lischaner nud l>ei der iiberrascheu deil Lösnnli ain SMiin de>^ ^ilnies sekte wie dev lanaanhalteuder Beifall ein. ilni'in-Tnnksno. >>eiite. Mitlmoch, let^^ter "'nq „T'cr lveikzc .üttusch". Ab Donnerstal? dei- e See nnd U-Bootfilin „Morsten» niil nr"nnnenteii denismen ?!nrstelsern. (n" ''.'«cisl.'i-nierl inil einer Reihe von anf-'.'eitich.'lid sp^u-nendeii Szc'ilc'n, die technisch i'i'ino-^ q!'die'^>t sind. T^ie xiandllluq mit qtos'.eu srliain'.'ieleiiselien Monienten vei-uiillist. ?a;il biete' dao ''.^t'eez', die srlirni-l'sil.n.i'z'e '.icovdsee, den dnnnatjickn'n ^'I^inter^ 'liünc'. '^esonde>'^ schön sind die Seeauf-nc>i)nseu. ^ — «>-1..»».---- D>^nncl»t,:q, :i!>. li.'.I.", ühr MittasiiZniunl. .'il) '.'lai1>iintta.^'.'sonzl.'rt. __Ilalie- i^stmesse. — S1.I0 Akendmufik. — Äeo. grab, 20 Uobertrasiunq aus Ljubliana. — 22.15» Nachtmusik. ^ Wie«, Walgnvrs O^vr „Tannliäuser". — Heilsbcrg, 20.30 Tüuz< nnd Tan/^lioder. ^ 21.lv Al»endver» a>rst - . Breslau, 20.15 ttonzert. — 21.1s) BortMils__ 22.30 Esperanto. — Pojte Parisien, ..'li..'j0 ''Ali^ndmusik. — 21..'i0 5^ör-spiel. — London-Regional, 20 Abelu^nulsik. — 2'.^: .stalnniermusik. — 2K.20 Tanzmusik. _ Mühlacker, 20..i<) Wa^ncr-?lhend. — 22.20 Sonaten. — 2Z Nachtinujik. — Leip-zist, IV.'iO Ziimph^inietonzert. ^ 2l.l0 ^ust-spi«'!. Bukarest, 19.30 Wolf-^rrariS Oper „Der Schinuck der Madonna". — Rom, 2l). K'> Synlphon'iekonzert. — ZiirZch, 20 ShlnplioniekonzeN. — Langenberg, 20 '^'iben^konzcrt. -- 22.!j0 Nachtniusik. — Prag, l'.^.M Sincsspici. — 22.4!> Nachtmusik. _Öberitalien, 21 Ul?^lrrtra'csuns; uns d<'ln Theater. ^ München, 1!i.Ä5 Cornelius Oper ,/Dcr Varbicr von Bagdad". — 21.t''>0 Schramineluttlsik. — Budapest, 20.:;0 Orche-stcrkonzert. — 22.10 Jazz. —. 23.15) Zigeu-nermusik. Warschau, Ä> Leichte Musik. — 21.30 Abendveranstaltung. — LL.l.'i Tanz-nlusif. Taventry.Rational, 21 Chorkon-zert. BücbersÄ'au b. 8oeit»In!i revija. Zeitschrift für kulturelle, ötonmnische und sozial-politische Ara-qen. !!^ierlag >^ibenil, pvist. prcd. 17. BczugS-preiiZ jährlich Tin. 60___ li. Wissen und Fortschritt. Jahrgang 7. Februarnun,nlAn« ^LnR«I 0li» kür kerreo Vin 29E NI'O' .. .'<> Orst^'Itoli^;e? t. -- 2<).!!0 ^ötiti-'r^l «de^o ^Fortschrittes und der ^orfchunss Lilict 2 IZiNS? is, öris!-MZk'ken dei^uleczen. cts snsonsten 6>e /^clmiaisti'Ation riiLiit m ciei- ist, ciss (oev/i)nsc:iite ?u eriecjli^ea. ^»ler bringt iinmcr wieder 'lienes? ^volc>inel>er luil iV'ineii '! ^^rsckiedeu.'n re!'^>.'i?den 7,ug. wird «'.ebeteu, in ^'»ie nl> .'>1! toiiknil'ii. Jagdgewehr, .^talibcr 10. nnd !l»t flsicilteii, ivird siesauft ^.'lntriiin? unter si^'ivehr" inl dil? Goldene Heeren- ulid lange Tnmcnlctte l,nlfen iiesncht. T'iisitlch von Ulir. ni^li tra Tür.<. .">«->0 Altes Wold lind siliiermiin^^sn Mise zu tzöMvreiien. M. ^l- .—-------^I cier's Colin, t^^osposk^ ulica lö. Mnler- und Llttstt'cich>.'rarv^''trn> wl'vl'cn sl'si^, iin!> l'iUilNt ini'> ' «x'iillirl. ^?ner .>derr. tX'r ui ,^o. i'in T^'Lllisünil li.ir.i. liru liat ilm leiliiveisr l'eten. in, 7. l^^nis's^^liio ni!i.I? lloi^ «eel?r. tLl? s)nmeii liir stets Lute k?t.cliL im NLU eriUsiiv- tsn s)as?'e!'sri^ioi' - »kiVX«. l^re?ernav« ul. 2. Tauerkiaste 'ns?re!?N ?'nni»?n nt morXii' dür^'n ?!NkNll?l>s Is'ren darf dc'ckeli. we T'iiierli.i^N? « liiüe k'^'wnnisen Sik ZUlf Bi'rnia'elinr^sattstiilt. in ist Nil') iil. ilj. e)eF^ZcatF/«a vwvvwvvvvvvvwvvv Aöltllng! Schuster - RAimaschi- »c .;ll l'orksitticn. 7^van Trn/., '^inzvanit^ 2l>>. ^i3ö-1 Pftug und itiäder. Mstenhcdür, ."l.vindw.'.lA'n billiq .ul oerllnuen. Vliiuinger SloveiiSka nl. 2^. Motor VÄ. Tm'e ttln, inl t'ejlcii ^"^ustande, i>c.r lanfen. Lteiiec sür l'ü^^alitt Unter ,.ÄW" an die Vcrm. Automobile Auburn. BiigaNi, P^'Us^eDt. 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Vir sm6m «Ierl.axv,6ew VuvsvkejeÄe» eiaretveo »u eutspievilv», ilvr e» va»»vl»t. ?ui uack biUix beilivvt »u vvräe«, au^I» äe^ vRttlerisvkv ltSuker» 6vr sieli m»elz bester üilockevAre »ekat. kommt »ut «eise K vlivuox. lll-kivkSlükWZIiü trüker: 120-130 — 150 — 170-180-— 2M-250 — 70 -SÄ'-11^'-12S'-150-1»0'-200- «.Mmsmsrii klüIiN: iGtLt» 240- 200'-260- 2?0'— 300- 2S0'— MM: -. 140- 7ivak.Ki.«om Drei Zimmer. ÄltÄ». Zpeis. nilcs nnter ciitenl Sd^Inssel. ilnd Zimmer nnd ^;n vermieten Tu.^anvon ttl. 12, Macida-:<7l« Besi^, I^tt ^och, jiemischte ünl^ lnren, mit .Hans Din., ep. SptNl'uch. Nur ernste Sell'st tcnifer schreiben unter ,.Vn- .. -771^—-H—"" chcrn^^ fi»i die Penv. i ^-^^ernnete nwt'l. Zimmer,^ lep., ------ ------I '^xilniln'fnas>c. .v.ine- Ziiishau^ in Maribor preiSivert .z^.j^evl, iil. I. TomKiöev zll oertansen. Aniiebole unter „Nentovel" an die Äeuv. .'!in-che, zu riermicten. Arli.''ter, Drei^immerwohnuua fiir !index lose Partei zu mieten z^esncht ab 1. Mai. Adr. Vcnv. 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