tjiliiirl|ft' Eladjrahlatt, Organ bet Verfasiungspartei in krain. *tt.596 tifconntmtntl-eebingnifft: SaiijjLbrig: Hur Baiba* (I. 4.— Mit Post fl. 5.— HaldjLhrig: , . . 2.— . . . 2.50 gSittttltierig: . . . 1.— „ . . 1.25 fur Zuftellung in'I Hau»: iUitctclji^cig 10 It. Samftag den 9. Janner Insertion«-Preise. einfyattige Petit-Zeile & 4 ft., be, Wieberholungen a 3 tr. — anjeigen bit 5 Aeilen 20 Ir. giibatti on, Administration u. ®r»«bition: Schustergaffe Nr. 3,1. Slock. 1892. Wiener Lrief. ^rlamentarische? ArbeitSprogramm. — BShmischer Landtag. — Zur Lage. SOS it n, 6. 3 tinner. J. N. Nach dreiwochentlicher Pause tritt das ^lbgeorhoetenhaus am 8. b. roiebet zusammen. Den etften Gegenstanb seiner Berathungen roerben bie Hanbelsvertraqe bilben, beren Annahme wohl Eeinem Zweifel unterliegt. Von verschiebenen Seiten tt)irb nun gemelbet, bah ber Reichsrath bereits Enbe >^8nner ben Lanbtagen Plutz machen solle. Allein biese Djelbung enlspricht. roie wir erfahren, burchaus Njcht ben Thatsachen. Wenn auch tin bestimmter ^eschluh hieriiber nod) nicht vorliegt, so besteht boch t>ie Absicht, ben Reichsrath so lange tagen zu lasien, kjz das ganze ArbeitSprogramm beS nachsten Ses-^vnsabschnittes erlebigt ist. Nach ben Hanbelsver-^rtzgen soll die juribisch e. Stubienorbnung, bie Vor-lage fiber bie Donau-Dampfschifffahrt, ber Gesetz-eritrourf 6etreffcnb bie Regelung ber Baugewerbe, unb iltm Schlufse eventuell ber uber bie Wiener Ver-Erhrsanlagcn ber parlamentarischen Berathung unter-iopen merbcn. Auch in ben erst-n Lesungen soll ein vyscheres Tempo eingeschlagen roerben. Die Erie-^igung ber hier angegebenen Dorlagen rotirbe jeben-Tqd8 ben ReichSrath bis Ansangs Marz beschaftigen * lonimenben theils abziehenben Touristen, unter benen man fehr viele Damen bemerkte. Die heitere lustige Stimmung roirkte ansteckenb, lieh uns auch alles bishet Mitgemachte unb Gesehene im giinstigsten Sichte ktscheinen, unb erhohte so umvillkurlich bie angenehrne ©rinnerung, bie wit hier a in Schlusie bieser iiberouS amiisanten 9liefengebirgStour mitnahmen. Der Abftieg erfolgte siidrocirts an ber felsigen Lehne ber Schneekoppe. An ben Wafserstiirzen be8 Koppenbaches vorbei gelangt man auf bem steilen, aber gut erhaltenen Wege in einer Stunbe zur Bergschmiebe im Thalboben beS Riesengrunbes, von roo auS bet Riickblick auf bie bas Thai abschliehenben Steilivanbe — bie mit mehrfachen, betn Quellen-gebiete ber Aupa entfpringenben Wasserfallen geziert sind — einen cbenfo ernften alS grohartigen Eindruck niacht. In einer roeiterenStunbe erreicht man „P etz e t", bie erste Ortfchaft im Aupathale, mit eine in recht guten Hotel gleichen NamenS, roelches von fehr vielen Sommergasten befucht ist. Hier beginnt bie neu angelegte Fahtstrahe, roelche thalabwarrs ftihtt butch bie beiben Theile ber fehr zerstrcut liegenben Ortfchaft Gtoh-Aupa, bcinn an ber Kreuzschenke vorbei dutch das lanbschastlich fehr rotrlfame, von steilen Walbhangen befchattete „Dunkelthal" mit bem Stammschlosse bet Grafen Aiche lburg, unb writer butch bie verschiebenen Theile bes langge- Ausgleichsaction beabsichtigt unb vorbereitet, tann also keinesroegs als eine Durchfuhrung bes PunkteS "VI ber Ausgleichsveteinbatungen angefehett roerben. Die auf ©runb ber Stipulotionen eingefetzten Com-tniffionen bet ben Kreisgerichten haben in ber neueften Zeit uberall gearbeitet uub trotz ber Verzettelung ber Angelegenheit butch ben Lanbesausfchuh ist eS gelungen, nunmehr die Abgtenzungen der Kreis-gcrichtSfprengel Chrudim unb Koniggtatz namenttich auch bei ber Obetgerichtscommission besinitiv zu ertebigen. Die Beschliisse berselben liegen bereits vot unb es fteht gar nichts im Wege, bah biefe Abgrenzungsopetate fofort beint Zufammentritte des Lanbtages demfelben vorgelegt roerben. Falls die Regierung bieh unterlaffeit follte, so roerben bie Deutfchen gletch an Beginne ber Sesiion auf das Alletnach-dtucklichste die Vorlage ber bereits fertiggeftellten unb nicht ntinber bie Befchleunigung bet Operate bet tibrigen Kreisgerichtsspengel verlangen. Die Aitbeu* tungen ber officiofeit Blatter entbchren fomit jedet thatfachlichen Grundlage. Es fallt den Deutfchen gar nicht bei, nunmehr von ber Berathung ber Aus-gleichsvotlagen abzufehen. Im Gegentheile es ist mit aller Bestimmtheit zu crroarten, bah bie Deutfchen auch beziiglich bes CuriengefetzeS auf ein rafches Tempo wenigstens in ber Ausgleichscommission bringen roerben. Wit roieberhoten also nachbrucklichst: Die ftredften, inbuftriereichen Marktfleckens Marschenbotf, nach bem Stabtchen „Freiheit" — Eisenbahnstation bes Seitenstranges von Trautenau — von Potzet aus in 3y2 Stunden erreichbar. Von hier aus machen wit noch einen Abstecher nach bem eine SSiertelftunbe entfernten witklich reizenben „3 o ha n n i 8bob" bent bohmischen Gastein, bas mit seinen eleganten Villeggioturen, ben comfottablen Hotels unb fchon gehaltenen Anlagen mitten in roalbreicher ©ebirgS* lage einen fehr beftechenben Einbruck tnacht, unb that-fachlich auch von zahlteichen Curgasten aus ben beften Gefellfchaftskreiseii befucht ist. — Nach biefern lohnen* ben ©eitenfprunge entfiihrt uns ber Zug nach ber fchonen Stavt Trautenau, roo man nebst anberen fehr fehensroerthcn Objeeten auch vas grohe Schlachten-benkmal aus bent Kriegsjahre 1866 auf bet einen fchonen Ausblick bietenben Gablenzhohe befucht. In ber nachsten Eisenbahnstation Parschnitz fteigt man aus unb miethet einen Wageit zur Fahrt nach ben Felsenstabten W eckelsborf unb Abets-bach, beren Frlsenrounbet zu ben merkroiirbigsleit Natuterscheinungen bee Bohmetlaitbes gehoren. — Von ber sachsischen Schroeiz her begleitet ben Ge-birgszug fast parallel ein aus Quaberfanbftein beftehenber Zug, bet aber nut in einzelnen Unter-brechungen zu Tage tritt, roie bieh bei Groh- unb Klein-Skal bet Fall ist, rodhrenb bieses ©eftein_ bei Weckelsborf in einer AuSbehnung von^ Stunben Lange unb iiber eine Stunbe emportritt, urspriinglich offenbar ein comp Behauptung, alS ob zwischen den Deutschen unb bet Regierung oder sonst welchen Factoren ein Ueberein-kommen tiber die Sistirung bet Berathung bet Au«-gleichsvorlagen bestiinbe, ist von A bis Z etfunben. Denn nach roie vor ist bie nationals Abgrenzung ein HetzenSrounsch bet beutschen Beoolketung, fie liegt abet auch im Jnteresie be« Staates, da ja dutch bie Abstkckung notionaler ©ebicte bie ReibungSflachen zwischen ben beiben Volksstammen verminbert unb babutch eine Gewaht fur ben nationalen Ftieben geschaffen roitb.-------- Unter ben zahllosen publicistischen Kundgebungen bie ftch bei ber Jahreswenbe mil unferer inneten Sage befchdftigten, roar in hetvottagendet Weise ein Attikcl bet Mfinchnet „Allg. Zeitg." bemerkensroerth, auS bem roit nachstehend noch einige Stellen folgen laffen: „Ueber ben jahrelangen Kleinschacher mit Gonceffionen, bei bem bie Ftactionen unb Gruppen bet ehemaligen Rechten feme Kunden roaren, hat ©taf Taaffe ben richitgen Mahstab fur bie Beur-theilung be« in bet liberalen Linken oerlbrperten Deutschthums oerloren. Unb boch muhte schon eine unbefangene Erroagttng ber Witkung, roelche bie Be-tufung eine« MitgliebeS biefer Linken in ba8 Mini-stetium nach den verschiebensten ©eiten hin getibt hat, ihm ben ungeheueren qualitative!! Unterfchieb zwischen ber beutfchliberalen Pattei unb alien fibtigen Ftactionen be« Parlament« beutlich in's Berouhtfein btingen. Fur jede ber anbeten Nationalitaten unb Purteien rottrbe ber Eintritt eines threr Vertteter in ein Cabinet, bem fie bisher in Opposition gegen-iiberftanb, bie Bedeutung eines politischen TriurnphcS hoben, fur bie Deutschen ist bie Betufung dcS Grafen Kuenburg lediglich von symptomatischern Werth, eine AbschlagSzahlung, eine Anweisung auf bie Zukunft. In biefer principiellen Auffafsung treffen Freunb roie Feinb zufammen, in ihr fpricht fich bie Bebeutung bet beutfchliberalen Partei alS bet Staat«> pattei im eminenteften Sinne auS, in ihr liegt, beroufjt obet unberouht, die zutreffenbe Kritik ber Methods be« Grafen Taaffe, die Deutschen nach deni' felben Recepte ber kleinen Mittel bald kalt, balb roaren zu behanbeln, das er feinerzeit nicht ohne Erfolg ben Czechen, Slovenen unb Cletikalen gegen* fiber anroenben fonnte. Fteilich ist bie Situation, bilbete, im Saufe ber Qahrtaufenbe abet burch Erosionsarbeit in SSerwitterung, in eine Unzahl ein* zelner Theile zerklfiftet rourbe, von benen einige fiber 200 Fuh emporragen unb bie in ihren originellen, oft fiberau« bijarren Formationen als Pyramiden, Kegel, Cylinder u. bgl. als oberirbifche Gebilde auf ben Befuchet ebenfo uberraschend roirken, roie die unteritiifchen Wunder unferer ©rottenroelt am Karst. Es roare vergeblich, biefe Arten von Naturmerkrour-bigfeiten burch eineeinfache Befchreibung veranschaulichen zu roollen, da ja auch ber Einbruck, ben man felbft burch fehr getungene photographische Abbilbungen ba» von geroinnt, roeit hinter jenem jurudbletbt, ben unS nut bie eigene roirkliche Slnfchauung hervorzubringen vermag. Mit biefem Ausfluge haben roir bie Grenze beS eigentlichen „Niesengebirges" fiberfchritten, unb roir roenben uns bemnach zurtick zum nordivestlichen Theile ber ©ubeten, bem Jfergebirge. Jch Habe schon im ersten Theile meines Vortrages bemertt, bah baS Jfergebirge in geolo-gifcher, culturetter unb auch in manch anberet Beziehung mit bem Riefengebirge fehr verroanbt ist, roeshalb bie fiber letztereS gemachten aUgemeinen Bemertungen auch auf bas erstere Bezug haben. In ber HSHenentroicklung ergibt ftch ein Unterfchieb baburch, bah bie Rfickenhohen beim Riefengebirge zwischen 1300 bis 1500 Meter oariiren, roahrenb biefelben beim Jfergebirge meist unter 1000 Meter bleiben, ba ftch nur einzclne Gipfel fiber biefe Hohe erheben, roeshalb auch bie meiften Niicken bicht be- in roelche ein Jahrzehnt „Versohnung" im Style DunajewSki'« ben Staat unb ben Grafen Taaffe gebracht hat, von einer Sefchaffenheit, roelche bie Fehlerhastigkeit jenet Methobe in milberem Lichte erfchetnen lafet. Die dutch unaufhorliche Concefsionen auf Kosten bet einheitlichen ©taatsibee unb deS Deutschthums gestachelte Begehrlichkeit be« ©lanen thumS kann, hauptsachlich au« Rucksichten bet ciuhern Politik, nut allmcilig burch eine fystematifche Ent-roohnungScut zurfickgedrangt roetben, eine jahe Um« stellung be« SteuerS unb ber Segel hcitte ba« Staat« fchiff heftigen Erfchlitterungen ausfetzen mfiffen, roelche, roenn gleichzeitig auhere Complicationen eingetreten roaren, nicht unbebenlliche Folgen herbeiffihten tonnten. Es zeugt fiir bie politifche Reife bet beutfchliberalen Partei, bah sir sich biefer Einsicht nicht entzogen unb e« forgfam oermteben hat, butch ungebulbigeS Dran gen, roogegen sich ihr leicht ©elegenheit geboten hatte, die Entroicklung det Dinge zu fibethasten, vielmehr trotz ihres noch immer regen Mihtrauens in die Auftichtigkeit be« leitenben Minister« bemfelben reich-lich Zeit gelaflen hat, seine srfiheren Berbinbungen mit aller Behutsamkeit zu lockern .... Der An-theil an ber Regierungsgewalt, roelcher ber beutsch-libetalen Partei butch ben Eintritt be« Grafen Kuenburg im Cabinet gegeben rourbe, ist allerbing« zunachst ein fehr befcheibener. Nicht ein Fuhrer, son-bem nut ein etnfatheS, roenngleich burch ©esinnungs-treue unb Befahigung hervorragenbes Mitglieb ber beutschen Linken ist in bas Cabinet eingetreten, lein beftimmtes Ressort ist ihm zugewiesen. Aber bennoch bebeutet bie Setufung be« Grafen Kuenburg einen roichtigen Erfolg bes liberalen Deutschthums, benn ber neue Minister roirb, roie er einerfeits ber be= berufene Vermittler zwischen seiner Partei unb bem Grafen Taaffe ist, so anbemfeit« bie politifche Con* trole ber Regierung tibeit unb jebe heimliche An-knfipfung mit ben grunbscitzlichen Wibersachern seiner Partei unmoglich machen; sein Wirken roitb zunachst bedeutungsvoller butch bas roetben, was er oerhinbern, at« burch bas, roas er in positivem Sinne fchaffen roitb. Unb er roirb roohl nicht allzulange als bet einzige Minister bet beutfch-libetalen Partei im Cabinet verbleiben. Die Ftage ber Majoritatsbilbung erheifcht von Monat zu Monat bringenber eine natur- roalbet sinb. Da nun viele ber letzteren oermoge ihrer Sage fiberrafchenb fchone Ausblicke bieten rofirben, roenn sie nicht burch bie Walbcultur be= hinbert roaren, so haben fowohl Private, als nament* Itch bie rtihrigen Gebirgsvereine biefem Uebelstanbe burch Herstellung theils aus Eifen, theils aus Holz construirter Aussichtsthfirme (tbgeholfett, so bah, roenn man einen solchen erfteigt, man aus alien bebeutenberen Hohen auch zahlreiche anbere Thfinne fiber bie Baumgipfel emporlugen sieht. Das Jfergebirge beginnt im Neihethale mit bem Schafberge unb streicht bis zu ben Thllrmen bes Queih, bes kleinen unb grohen Zacken, von roo es bann in bas Riefengebirge fibergeht. Es ist in drei langgestreckte, flachgeroolbte Gebirgsstocke geglie-dert, von benen der an Hohe unb Ausbehnung bebeutenbfle, ber hohe Jserkantm, in ber breiten unb machtigeit Kuppe ber Tafelsichte bie grohte Erhebung: 1122 Meter erreicht. An biefen schlieht sich in ber Nahe ber Tafelsichte fiibmefllich ber mittlere Jferkamm an. Der britte Gebirgsstock, ber Walsche Kamm, ist von ber kleinen Jfer unb ber fchroarzen Defse eingefchloffen. Diesen drei Hauptkammen sinb gegett Sub unb Norb Vorlagcit angesetzt, in Benen auffaHenbetweife nachst der Tafelsichte die hochsten Erhebungen liezen : Sieghubel 1220 Meter, Tauben-hatts 1069 Meter u. a. m. Eine intereffante, aussichtsreiche Vorlage bilbet ber Schroarzbrunner-berg bei Gablonz unb bet fchone Spitzberg. (Schltth folgt.) gemahe Lofung unb sir roirb biefelbe in obfehbatet Zeit ftnben mfiffen. politifche Wochenuderstcht. Die Gesetze, betteffend die Vetwaltung der Btudetladen unb die Errichtung von Aerzte-f am mem, erhielten die kaiserliche Sanction. DaS Slbgeorbnetenhaus tritt heute in bit Berathung ber Handelsoe t ttag e ein. Die altczechifchen LanbtagS-Abgr-ordneten behalten nach ben neuesten Melbungen bis auf Weiteres ihte Manbate. — Der ct oatis che Lanbtag behanbelt ben Antrag auf Abiinberung del Gemeinde-Wahlordnung. Der uttgattf che Reichstag rourbe am 5. b. M. in ber Dfner Hofburg com Kaiser in feiet* Iicher Weise geschlosien. Die Thronrebe betoni unterAnberem mit Befriebigung bie freunblichett Beziehungen m it alien Machten ohm Ausnahme. Diese Beziehungen unb unfete Bund' niffe bieten die Gewaht ffir die moglichfte Er» haltung des Friebens unb bie Beseitigung bet Gefahren, roelche bie europaifdje politifche Lage be> brohen lonnten. Die Hanbelsvertrcige roerben bas politifche Bfinbnih, in roelchem roir ju zroei Rachbarmachten stehen, noch fester gejlalten unb beffl aUgemeinen Friebenswunfche entfprechen. Auch mit ben Rachbarn im Suben unb Subosten roerben voraussichtlich bemnachft Verhanblungen beginne roegen Abschluffes neuer Handelsvertrage, unb roer es unsererseits an Bereitwilligkeit nicht fehlen, aui mit biefen Lanbern bauernbe Hanbelsbeziehungen j fchaffen. Auf ber Reise zu seiner Gemahlin nach Pa lanza fiattete ber Son ig von R umanien am 5. b. M. inBubapest bem Kaiser Franz Josep einen Besuch ab. Bei biefem Anlasse soll unter Anberem auch bet Anschluh Rumanien« an ben Drei> bunb einen Gegenftanb ber Erorterung gebilbet haben Die Mehrzahl bet in- unb auSlanbifchen Blatttf betonte in ihren Reujahržartifeln bie Friebent' ausfichten; namentlich auch die franzoftfcheiji belgifchen unb italienifchen Joumale conslatirten bi< f r iebtichen Ansprachen ber Potentaten. Die franzosische Kammer hat bas ©efetz, betreffenb bie Entschabigung unschulbi 33erurtheilter, aitgenommen. Die franzosische Kammer genehmigte bo Budget pro 1892. Die belgif che Regierung roirb in ber Kamine« bemnachfl eine Vorlage, betreffenb die Revisio» bet Verfaffung, etnbringen. Die romifche Curie ertheilte bem apoflo1 lifchen Runtius in Paris ben Auftrag, bii franzoftfchen Bifchofe einbringlichst zu er mahnen, gegenfiber ben politischen Agitation«« ber monarch if then Parteien fortan bei fonfligC papstlicher Ungnabe ftrengfte Zurfickhaltung zu fibfl unb einzig unb allein ber Pf lege ber telf giofen unb socialen Jntetessen zu ofr liegen. Det Papst Habe den gegen den Runtiu* Czaki vor zehn Jahten gerichteten Ansturm dk> Monarchisteit zurtickgetviesen; er roerbe jetzt, wo skW Voraussicht an ben Thatsachen bie Bestcitigung 8(l funben unb bie Monarchie allen Boben in Frankrei«! oerloren Habe, nicht nachgeben unb keinem bet P^' tenbenten bie Kirche als gefiigiges Wetkzeug oul' liefetn. Am 2. b. M. fanb in Lis f a boit bie ErO nung ber Cortes ftatt. Die Thronrebe constat bie auSgezeichneten Beziehungen Portugals zu alle Machten unb gibt ber Versicherung Ausbruck, N , Portugal in Beliefs ber HanbelSvertr a leinetlei Zugestandnisfe machen roerbe, ohne roerthige Coitcefffonen zu erlangen. Die Regi^11" roerbe Mnhitahmen jur Nerbessesung ber Finals treffen. U 0, V % 0 d, x In Folge herrschender HungrrSnoth find in Jtuhland Bauernunruhen vorgekommen. In Warschau unb Charkow fanben zahlreiche tztudenten-Verhaftungen statt. Die t u r k i s ch e Regierung erklarte ben Diachten, bah fte sich keinerlei biplomatischem Einflusse fiigen, sonbern selbststanbig ihre ei-q encn Wege gehen werbe. Rumanien erhielt abermalS ein neueS Mi-Nisterium, nachbem bie beiben letzten nut wenige TSochen im Amte waren. In P e r s i e n bauert bie Agitation gegen baS Tabakmonopol fort; zur Herstellung ber Ruhr tnus$te Militar beigezogen roerben. Vochen-LhromK. Aus Anlah bet erfolgten Sanctionitung bet neuen evangelischen Kitchenvetf assung Begab sich eine Deputation ber genannten Confession in bie Hofburg, um bent Kaiset ben Dank zum ^ufibtutfe zu bringen. Det Kaiset etroiberte, bah big evangrlische Kirche ftets auf feinen vollen Schutz *e<6nen konne. Mit lebhaftem Jnteresse Habe ct bie teit bent Jahte 1877 in ben evangelischen Synoben hiysichtlich bet VetfassungStevision gepflogenen fchroie-rigen Betathungen verfolgt unb fteue sich, bah biese Nunmeht zu einem etfreulichen Abschlusie gelangt seien. Erzhetzog Rainet fammt Gemahlin unb ^atoneffe Walbeck haben sich vom 5. b. M. nach ^an Remo begeben. Jnt Laufe bieses MonatS finbet in bet Wienet Unb Dfner Hofburg je ein Hofball statt. Die Konigin Victoria von Englanb hat t§ten Urenfeln, ben sechs Kinbetn beS KaiserS Wilhelm sechs niebliche Hochlanb'PonnieS alS ^eihnachtsgeschenk zusenben lassen. Die Ex-Konigin Natalie hat eine Domane 6e, Biarritz angekauft unb roitb bott stanbigen ^Ufenthalt nehmen. gn Wien statb am 6. b. M. F.-M.-L. Ptinz ^»i-drick vonSachsen-Weimat-Eisenach Lt b„ Lungenentzunbung. Det Reichsrathsabgeotbnete Dt. Hetbst ist ^ebenklich etktankt. Canonicus Dt. Stefan Bucetich in Agtam •tbytbe zum Erzbischof von Agtam etnannt. DieKatl-Lubwig-Bahn, banit bie Pt a g-unb Dux-Bobenbachet Eisenbahn %tbett am 1. Jannet 1892 in ben Staatsbetrieb ^etnommen. DieosterteichtscheFelbattillette roitb ^^vrganisirt unb vetstarkt nunmeht au8 14 Corp«-^rtillerie-Rcgimentetn, 42 selbststanbigen Battetien ***lb einet selbststanbigen Gebitgs-Battetie-Division ^strhen. Die neuen Bezi tkSamtet ber Gtoh-^omntune Wien, 19 an ber Zahl, traten am 2. tz A. in Wirksamkeit. DaS Bub get ber Groh-Commune Wien %rbe in ben EinnahmSrubriken mil 10,976.270 fl. 'tttb in ben AuSgabSrubriken mit 31,193.530 fl. ?«ranschlagt; bafl Deficit mit 20,217.260 fl. roitb Umlagen auf fammtliche birecte unb inbirecte ^teuern bebedt rottben. Am 5. b. M. rourbe in Wien bet zroeite ^ketteichische Thierarztetag eroffnet. Aus bent zroischeit Wien unb Kaiset-EberSborf ^^Nehrenben Catriolroagen rourben 3 ©elbbeutel ^ 21.000 fl. enthaltcnb — gestohlen; einige be« ^ebstahleS verbachtige Postbebienstete routben ver- DaS grohe Wiener GeschciftShauS Herz-? a n n 8I 9 gttinbete cinen Pensionsfonb ftir Sebienftete unb roibmete zu biesem Zroecke ben ^dthaften Bettag von 100.000 fl. In bet Etabt Baben bei Wien roitb bie ^elttifche Beleuchtung eingeftihrt. Sammtliche in Deflerreich bestehenben Lanb-wi tthschaftS-G esellfchaf ten zahlen 164.000 Mitgliebet. Die SLbba hn erztelte im Jahte 1891 an Einnahmen 40,236.918 fl., um 1,763.556 roeniger, alS im Jahte 1890. Det SBerrooItungSrath bet Subbahngesellschaft erhielt amtlichen Bescheib, bah baS Project einer Pachtung biefer Bahn seitens beS StaateS besinitiv fallen gelasien rourbe. Mil bem Baue ber Telephonlinie Wien* Graz-Triest soll in biesem Fruhjahre begonnen roerben. Profesior Dr. Ebuarb Lipp, Director beS aUgemeinen KrankenhauseS in Graz, ist gestorben unb vermachte fetn ganzeS Vermogen im Werthe von mehr alS 100.000 fl. bem Deutschen ©chut-v e r e i n e. In Matiahof bei Graz statb bet bettihmte Ornithologe Pfarrer BlasiuS Hanf. Die stabtische Sparkasse in Cilli zahlt 9351 Einleger unb verroaltet an Einlagen 3,360.169fl. Die karntne rische Sparkasse verroaltet ein Vermogen von 16,006.244 fl. In Gorz statb ber bekannte Lustspielbichter Julius Rosen. Am Neujahtstage hat in A b b a z i a bie eigent-liche Saison begonnen. In Theresienstabt hat sich bet Artilleriehaupt-mann Erwin Freiherr v. H tibl, angeblich roegen ungunstiger Vermogensverhaltnisse, erschossen. Das oierte osterreichische B u n bes-schiehen finbet vom 26. Juni bis 5. Juti b. I. in Br tinn statt. Die Influenza herrscht in alien ©egenben EutopaS; in Graz sinb 1150, in bet Umgebung Graz 925, in Klagenfutt 400, in Rom, Florenz, Turin, Mailanb mehr als 10.000 Personen erkrankt. In bie osterreichische Lanbroeht routben 508 unb in bie ungarifche Lanbroeht 247 Reserve-lieutenantS eingetheilt. Am 3. b.M. fanben auf zroei ungarischen Bahnen unb auf ber Btennetbahn Zusam-me n st o he statt; mehrere Bahnbebienstete blieben fofort tobt, einige rourben fchwer oerrounbet, Pas-fagtere blieben unverletzt. In Bub ape ft hat sich bet Hauptcassier bet vaterlcinbischen Sparkasse, Lubroig Pius-fich, ber meht als eine Million oeruntreute, erschossen. Dieser Unterfchlagungsfall roirb eine Reform bes SparkassewesenS in Ungarn zur Folge haben. Det Generalbirector ber ersten Pester vatet-lanbischen ©parcasse gab im Ramen ber Direction bie Etklarung ab, bah fte ben ganzen Schaben aus eigetten Mitteln becken roetbe. Sieben croatische Baue rn burs chen ous bem Bezirke Capo b'Jstria, bie gelegentlich eines Excesies in Capo b'Jstria schroere Drohungen gegen bie it alienische Rationalitot ausstiehen unb mehrere Jtaliener thatlich am Leben bebrohten, routben vom Triester Landgerichte zu zwei- bis fiinf-zehnmonatlichen Kerkerstrafen vetuttheilt. In ber Umgebung von Vrbovez in Croatien fanben Wolfsjagben statt; an berselben nahmen 1600 Bauern theil. Gencral-Jntenbant Graf Hochberg in Berlin als Prasibent bes Directoren-VereineS hat bad An-suchen bes czechischen Theaters um besien Aufnahme in ben beutschen Btthnenverein (Directoren-Berein) abgelehnt. StabSarzt Dr. Pfeiffer in Berlin soll ben Inf luen za-BacilluS entbeckt haben. Die Spar- unb Wechsel-DarlehenScasie in Schrimm (Provinz Posen) stellte ihre Zahlun-gen ein. In Darm stabt ist bie antifemitifche ..Hessische VolkSzeitung" roegen 2tbonncntcnmangel eingegangen. Pastor Mtiller in Golbenstabt (Dlbenburg) oeruntreute 100.000 Mark Kirchengelber unb rourbe fltichtig. Die neue Orgel in ber Domkirche zu Antwerpen zahlt 6000 Pfeifen, 90 Register unb 4 Claviaturen. In bet Stabt Binche (Belgien) bronnte baS Theater ganzlich ab; 18 Perfonen exlitten Vetletzungen. Die Stabt Rom zahlt berzeit 432.658 Ein» roohner. In Rom sttiken fammtliche Kutschet. Am Futze bes Aetna herrscht grimmige Kalte. Ein von Genua mit 1200 Auswanbetern nach Btasilien abgegangener Dampset muhte roegen unter ben Passagieren herrschender Influenza nach Genua zuruckkehren. In ber Christnacht routben in bet Kitche zu Valencia roahtenb ber Mefse vier Bomben geworfen. Bei einem HochzeitSmahle in M a st e r t o n rourben 30 Personen mit Arsenik vergistet. Local- unb jDrovini-tlndiriditen. — (Ptovisorium im Lanbesbubget pro 1892). Dutch eine Allethochste Entschlichung roirb genehmigt, bah in Krain, vorbchaltlich ber vet-fassungsmahigen Feststellung ber Lanbesvoranscklage ftir 1892, bie jut Deckung bet Lanbesbebtirfnifle erforberlichen Umlagen in bent ftir bas Jahr 1891 festgesetzten Ausmahe ptovisorisch auch ftir das Jaht 1892 ausgeschrieben unb eingehoben roerben. — (Zut Datnachachtung!) DaSLanbeS-prdsibium ftir Krain gibt belannt, bah bei einer beabsichtigten Wibmung von Iiteraiijchen unb Kunst-werken an Seine Majestat ben Kaif et frtiher im Wege bes Lanbesprasiviums bie Allerhochste Geneh-migung einzuholen ist. — (S lov en is ches.) Die ReujahtSbettach-tungen bet slovenischen Blatter trugen fast auS-nthmSloS eine melancholische Fardung. Allgemein roirb constatirt, bah im abgelaufentn Jahre bie Ent-roicklung ber innerpolitischen Bethalt»isie ftir bie Patteien ber alten Rechten teine giinftige roar unb bie Ernennung eines „beutschen Lanbsmannministers" eine erhebliche Krciftigung ber Stellung ber Linken bebeute. Die bevorstehenbe Ernennung Bilinski'S an ©telle Czebik'S roirb als eine politische Concession an bie Polen bezeichnet unb mit Rucksicht auf bie be-lannte Reigung Bilinski'S zu einem Btinbnisse bes Polenclubs mit ber Vereinigten beutschen Linken alS ein roeiteres ungtinstiges Symptom angesehen. Was speciell bie Verhaltnisse in „Slovenien" anbelangt, messen sich Rabicale unb Clerikale gegenseitig die Schulb an bem hettschenben Zroiste bei unb beibe Theile oerbinben die Mahnungen zur endlichen Um= keht unb Einigteit mit ben heftigften Vorivtirfen ftir ben Gegner, ein Weg, bet so bald laum fein Ziel sinben btitfte. — Einen roeiteren Beleg in biefer Richtung bilbete auch bie letzte Vetsammlung bes katholisch-politischen Vereines, bei rodcher, um ben scharfen Angriffen ber rabicoleit Presse roiber bie „slovenische Delegation" roemt moglich ein Paroli zu bieten, ben nationalen Abgeortmeten bas Ver-trauen ootirt rourbe. Um ben Rabicalen abet noch eines anzuhdngen, bei benen bie letzte Gregr'sche Rebe ein „zustimmenbes Echo* gefuneen Habe, rourbe bei bet Gelegtnheit ber Abroechslung halbet gegen biefelbe Front gemacht. — (Slovenische Petitionen.) Man be-richtet uns aus Karnten: Ein bemerkensroerthet Fall slovenischer Agitation, ber so recht braftifch die gonze Art unb Weise biefer Hetze beleuchtet, roitb auS Prdvali gemelott. Von bott ging namlich, roie auch von onbeten Genteinben eine mit 71 Unterfchriften versrhene Petition um (Sinftihrung bes reinslovenischen Unterrichtes in den Volksschulen Pravali-Liescha nach Wien ab unb eS rourbe bekanntlich in letzter Zeit mit biefen Petitionen von slovenischer Seite un-geheuer viel Larm gemacht. ES lohnt sich nun, vor-erst bie Petition in Beziehung ouf bie Petenten einer genauen Priifung zu unterziehen, woburch man am besten erfahrt, welchen Werth berartige von Auswartigen verfahte, von ahnungSlosen Bauern unterzeichnete Petitionen haben. 39 ber Petenten fmb des Schreibens unfunbig, unb doch ist kein ein-zigeS Kreuzchen in ber Petition sichtbar. Zehn ber-selben ftnb nicht Besitzer, zehn ftnb im Orte gar nicht eingeschult, fiinf ber grohten Besitzer, beren Namen ebenfalls unter ber Petition stehen, haben erklart, bah sie nicht unterfchrieben haben unb ihnen ber Jnhalt vollkommen unbekannt sei. Die Meht-zahl ber Unterfdjriebenen hat gar feine schulpflichtigen Kinber; 17 Kinber besuchen ouf personliches An-suchen ber ©Item anstatt ber gemischtsprachigen Expo« fttur in Pfarrbotf bie beutsche Schule in Prdvali, urn bie beutsche Sprache zu erlernen, unb bie Unter* schriften ber $ titer biefer Kinber prangen jetzt auf ber slovenischen Petition. Der Ortsschulrath legte erne Anzahl ProtoIoUe vor, welche anltihlich solcher Aufnahmsbewerbungen aufgenommen rourben. Auf biefen steht bie Unterfthrift unter bem Wunsche, bie Kinber mochten deutsch [ernen, auf ber Petition ober bie gleichen Namen unter bent Wunsche, alles Deutsche miige aus ber Schule oerbtmnt sein. Man muh also roirflich sagen: Ahnungslose Seute! Zum Theile erklart sich bieses Doppelspiel rooht auch aus bem bereitS erroahnten Umfianbe, bah eine Anzahl von bem Jnhalte ber Petition feine Ahnung hatte, ja Einige nicht einmal selbst unterfdjrieben, roeil sie beS Schreibens unlunbig finb unb auch Niemanben zur Unterf thrift bevollmachtigt haben. Es konnten also hochstenS 30 ber Petenten ernst genommen roerben, welche Anzahl hinfichtlich ber 368 Steuer-pflichtigen biefer Gemeinbe wohl als oersthrotnbenb Ilein bezeichnet roerben kann. In Anbetracht biefer Umfianbe erklarten bie legalen Vertreter bet Be-volkerung, bie oersammelten ©emeinberathe unb AuSschuhrnitgliebet, bas in ber Petition gestellte Be> gehren alS etn hochst benachtheiligcnbes fur bie bortige Bevolkerung unb sprachen sich gtundstitzlich bagegen aus. Sie fteUten an ten Bezirksschulrath bie Bitte, mit alien gesetzlichen Mitteln bie Aufrechthaltung ber gegenroartigen Schuleinrichtungen, bie ben Sebttrf« nissen ber bortigen Bevolkerung entsptechen, zu be* roitken, unb ersuchten, bem Sanbesfdhulrathe fiir seine gebeihliche Sorge fiir bas bermalige Volksschulroesen ben ehrfurchtSvollen Dank zum AuSbrucke zu bringen. — (Der Rucktritt be8 Abgeorbneten Dr.vonDerschatta unb berVerein „© tib» mar t".) Aus bem oberen Savethale schreibt uns ein Freunb unseres ©lattes: Fruher als sonst iiblich unb in einer, rote uns buntt, nicht gut geroahlten Form haben mehrcre Zeitungen ben Austritt bes Dr. von Derschatta auS bem Abgeorbnetenhaus in bie Oeffentlichkeit gebracht unb sich zu einer Zeit roegen femes Nachfolgers erroarmi, wo Dr. von Derschatta sein Manbat noch ausftbte. Seim Jahres-roechsel ist bie vor langerer Zeit schon ersolgte An-funbtgung zur Thatsache geroorben, inbem Dr. von Derschatta in einem an feine Wahler gerichteten ofsenen ©chteiben bie Nteberlegung bes Manbates anzeigt unb hinzuftgt, bah bteh nicht aus politischen, sonbern nur geschastlichen Ursachen gesthehe. Dr. von Derschatta hatte namlich bis jetzt gemeinsam mit Herrn Dr. M. Ritter von Schreiner bie Abvv-catur ausgetibt unb ba Enbe 1891 bie Auftbsung bieses VerhaltnisseS stattfanb, fo hat Dr. von Derschatta selbststanbig eine Kanzlei errichtet, ber er sich zunachst ganz zu roibmen gebentt. Wenn es vom politischen Stanbpunkte auch aus beflagt roerben mag, bah ein so hochbegabter unb sehr eisriger, von alien Parteien geachteter Abgeorbneter roie Dr. von Derschatta aus bem Parlament scheibtt, so lonnen roir hierin etnen besonberen Nachtheil fiir bie Deutfchen in ben Alpenlanbern aus bem Grunbe nicht rrblicken, roeil Dr. von Derschatta auch Ob-mann des Vereines „Submark" ist, unb biefe Stelle, in ber er 6ei ber bermaligen Lage ber Ver-htiltnisse ungletch mehr fiir bie roahren roirthschast-lichen Jnteresien ber Deutfchen, rote als Abgeorbneter in einem in starker Gahrung besinblichen Parlamente zu thun vermag, zur Freude aller Gut-gesinnten beibehalt. Mit Begeisterung haben roir ber ©titndung bes Vereins „Sildmark" zugeftimmt, ba bie Schaffung eines rein roirthfchastlichen Vereines str bie hartbebrangten Deutschen in ben Alpenlanbern als Erganzung bes beutschen Schulvereins zroeifellos von alien klarbenkenben Genofsen als brtngenb nothroenbig erkannt roerben muhte. Auch mit ber Wahl bes Sitzes in Graz, als ber grohten beutschen Stabt in ben Alpenlanbern haben roir uns gerne oertraut gemacht, boch roenn roir heute bie bisherige Thatigkeit dieses Vereins naher betrnchten, so fonnen roir es nicht verhehlen, bah uns eine ge-roisfe Wehmuth ob bem SBentgen, roas er bis nun gethan hat, befchleicht, bas nach feine* Richtung hin mit ben Leistungen bes beutschen Bohmerroalbbunbes unb bem Bunb ber Deutschen Norbmahrens auch nur annahernb einen Vergleich auszuhalten vermag. Unb ba glauben unb hoffen roir, bah balb eine ent-fcheibenbe Wenbung zum Besseren eintreten burfte, roenn Dr. von Derschatta, nicht mehr an bas Parlament gebunben, mit aller Thatkraft unb ber ihm eigenen jugenblichen Begeisterung als Vereinsobmann leitenb unb organisirenb etngreifen roirb. — (Persona Inachrichten.) Furstin Eleonora v. Auersperg, Herzogin von ©ottschee, iibernahm bas Prolecwrat uber ben Kindergarten in ©ottschee. — Der absobirte Rechts-borer Dr. Wlab imir Forster rourbe zum Conceptspraftikanten bet ben politischen Behorben in Krain ernannt. — Conceptspraftifant August Reich rourbe zum provisorifchen Finanzconcipisten, bie Kunststickerin Theresia Wennig in Graz zur Hilfslehrerin an ber hiesigen Fachfchule fur Kunststickerei unb ber Postosficial Ferbi nanb Tomažič zum Postcontrolor ernannt. — Die ©eneralbirection ber Subbahn verlieh bem hiesigen ©tationSchef, Herrn Habit, ben Titel eines Inspectors. — (Morastentfumpfung.) Das vom Sanbtage beschlofsene Gesetz, roornach zu ben Kosten ber Eutrotisserung bes Laibacher Moores nebst ben Leistungen bes Lanbes unb ber Jnteressenten auch ein Staatsbeitrag von ungesdhr 700.000 fl. in Anspruch genommen roirb, rourbe nicht snnctiomrt. Als Hauptgrunb ber Sanctionsverroeigerung ist von ber Regierung angegeben roorben, bah berlei Beitrage nur im Rtthmen bes sogenannten Meliorationssonbes geleistet roerben fonnen. Uns scheint ber ©runb nicht ganz stichhaltig, nachbem ber Meliorationsfonb vermoge seiner Mittel faunt fur alle ihm obliegen* ben fleinen Unterstutzungen ausjufommen vermag, etnen Beitrag in ber angegebenen Hiihe aber in ab' sehbarer Zeit nicht zu leisten imstanbe sein roirb unb berartige grohere Beitrage bereits mehrfach burch ©pecialgesetze beroilligt rourben. Bei biefer Sachlage befilrchten roir eine neuerliche erhebliche Verzogerung biefe roichtigen Frage utnfomehr, als feitens ber Regierung unter Einem auch roeitroenbige unb complicirte Serhanblungen auf ©runb ftefl WasserrechtsgesetzeS angeornbnet roorben sein sollen, beren Seenbigung faunt fo balb zu erroarten steht. — (Strife ber Sergarbetter.) Wie in anberen steirischen Sergbaubejitfen, ist auch im Trisailer Kohlenreviere und denj anstohenben krai-nischen Kohlenrevieren zunachst in ©agor zu Beginn bes Jahres bie Arbeitseinstellung erfolgt, bie sich nicht bloh auf die Kohlenbergrocrte beschranft, sonbern auch auf anbere im ©trtkebejirfe geUgettd tnbU' strielle Etablissements ausbehnte. Die Arbeiter fordcrn bem Vernehmen nach etnen Minimallohit von 1 fl. 50 fr. fur Hauer unb 1 fl. 20 kr. fttt Forberer, genaue Einhaltung ber achtfltinbigen Schicht, freie Wohnung unb Del. Zur Aufrechthaltung ber Dcbnung ftnb von hier in das Strifegebiet 1 % Bataillone bes Jnf.-Reg. Nr. 17 abgegangen unb auherbent auch aus Cilli zroei Compagnien bes bort ftalionirten JnfanteriebataillonS vorthin abgeorbnet roorben. ©where Ruheftorungen ftnb biSher nicht vorgefontmen, aber es ist auch bisher nicht gelungen, bie Arbeitseinstellung zu beheben. — (Aus bem SSereins t eben.) Der Ver ein ber Frauen ber christlichenLiebe ver-offentlicht foeben seinen Jahresbericht pro 1891. Die Einnnhmen betrugen 3916 fl. 46 fr. (barunter Beitrage ber Krainer Sp trfasse pr. 650 fl., bes Fllrsten Johannes zu Liechtenstein 200 fl., des Fiirstbischoss Dr. Missia 150 fl., Kostgeld der Dienst-mavchen 655 fl., Vermachtnih einer Kbchin 160 fl., Beitrage ber Wohlthater 1481 fl.); bie Ausgaben 3910 fl. 80 fr. (barunter fiir Lebensmittel 1760 fl. 93 fr., Profefstoniftenrechnungen 858 fl., ©teuern 183 fl.), roornach sich ein Cassarest von 5 fl. 82 fr. ergibt. Auherbem famen bent Vereine noch zahl-reiche unD namhafte ©aben in natura zu. Mit bet Wibmung von 20.000 fl. einer unbefannten Wohl> thaterin faufte ber Serein bas ehentalige Kiitoet-spital in ber Polanastrahe unb unterzog basselbe einer grunblichen Reparatur. Nuninehr ist bas Ver-einShauS „Jofephinum" vollenbet. Im Hause roirb eine Anzahl alter SDienftboten unentgeltlich unter-gebracht unb oerpflegt; auherbem besinbet sich bartn ein Afyl fur bienstsuchenbe Mtibchen; biefelben zahlen fiir bie Zeit ihtet Dienstlosigfeit, Wohnung unb Verpflegung taglich 10 fr. unb fonnen sich im Nahen, Biigeln rc. uben; enblich beherbergt ber SSerein ein Afyl einer Nahfchule unb ein Afyl fiir 30 anne ©chulmabchen unb ist ein Zimmer vot-hanben fur zeitroeilig crfranfte Dienstmabchen, fOt roelche bie Dienstherren ben entfprechenben Betrag zahlen. Im Betichtsjahre rourven in ber Stabt unter-stiitzt 70—80 Parteien. 3m Mtidchen-Asyle roaren bas ganje Jaht 30, in ber Nahfchule 15—20 Mtibchen. In ber betreffenben Slbtheilung befanben sich 20 alte Dienstleute. Im Dienstbotenasyle roaren 45 Dienstmabchen. — (Mot b.) Am 5. d. M., beilausig urn die filnfte Nachmittagsftunbe, rourbe bet hiestge Hanbelsagent WenzelStebry, Vertreter bcrgrofeen Zucketsabtifssirma Schollet & Co. in Wien, tit feinem in bet Ftanzisfanergasse Nr. 3, ebenerbig besinblichen Gomptoir, roo er bei feittcm Arbeits-tische mit ber Revision seiner Werthpapiere unb Baarfchast beschaftigt roar, von bishet noch un-betannter Hanb mit einer Hacke erfchlagen unb ilber* bieh mit Messetstichen tobtlich cerrounbet. Polizei, ©enbatmerte unb ©trafgericht ftnb mit ber AuS-forfchung des Morbers vollatts beschaftigt. DaS ©etiicht, bah Werthpapiere unb Baatgelb geraubt roorben finb, soll sich nicht bestatigen. BiS zur Zeit, roo roir bas Blatt abfchliehen ist es nicht gelungen, beS Morbers habhaft zu roerben. — (Ungludtsf alle.) Der 7jahrige Sohn bes Anton Ro h li ch aus Zarečje, Bezirk Abels-berg, gerieth bei Leitung eines leerctt Eiswagens unter bie Rader unb blieb fofort tobt. — Der 19jahrige geistesfranfe Butfche Johann Krista« aus DobtaLevo, Bezitf Loitfch, ist bereits meljtete Tage vom Hause abroesenb unb man vermuth^ bah betselbe etstoten sei. — (Das zroeite Saison-Concettber philhatmonischen ©esellschaft) ftl*®.6 Die it stag, ben 12. d. M., Abenbs 7 Uhr ^ bet „Tonhalle" statt, Zur Auffiihtung gelangen-Suite fiir Dtchester von Joh. Seb. Bach. S9II,‘ p h o nie fur Orchester (B=dur) non Franz Schubert, tziinf L reber, gesungen von Fr. Fanny Stulp. Concert fur Cello von Molique. (3 m e i t e r Kammermusikabend.) — Hnstatt, roie in Aussicht gestellt rourbe, als Beethoven-Sl&enb rourbe ber zweite Kammermusikabenb mit ver fuhlte sich nicht ^ bie Elsenivelt bes Soinmernachtstrauins versetzt, ein Heer von Kobolben zu bem launigsten Vt-^abernai zu entfesfeln scheint? Angesichts bet ^tzleichartigen unb bem Zusammenspiel bed Quar* *8 frember Kraste, die sich gleichroohl zur grohten tyftiebenheit beroahrten, must bie Ausftihrung bes V*ett8 eine vorzugliche gennnnt roerben- sJiamentlich t, * fchroierige Scherzo flog roie eine Vision bahin etroecfte durch seinen Zauber einen ivahren sAtIn von Beifall. Demgematz hattcn bie Hetrcn *. Haufen, I. Sajoviz, K. Till unb H. Wettach feinen geringen Antheil an bem grohen Erfolge beS Octettes. Anfpruchslos roie ein Veilchen, aber roie innig unb liebensrottrbig steht bas Beelhoven'sche A-dnr-Duartett biefer glanzenben Erscheinung gegen; uber! Dietz anmuthvolle Quartett, bas nunmehr zum britten Mate (zuerft im Jahre 1874) gegeben rourbe, roirb hdufig mit bem auch von tins gehorten A-dar-Quartett von Mozart verglichen, bem es hin-sichtlich tier Form sehr Shnlich ist, unb man behaup« tet, bah Beethoven sich bas letztere gerabezu zum Muster genommen habe. Aber auch in seiner Stim-mung klingt es an Mozart an, man benfe vor allem an bas stipe reizenbe Menuctt, roogegen bas Anbante schon ganz von Beethovens Geist erf it It ist. Fteilich hat bas Quartett schon einen ganz entschiebenen subjectioen Zug; aber roenn es sich gteich in bet feinsten Variation bes Anbante sogar zum Heroischen erhebt, so bleibt boch sein Charakter liebensrourbigst^ unb anmuthigste Heiterkeit, bie bei Beethoven, roeil sie nicht hdufig ist, umso entzuckender anmuthet. Auch bas Quartett sand eine schone Interpretation unb erntete namentlich am Schluh grohen Beifall. — (L a ibacher beutfcher Turnverein.) Die Sylocsterfeier bieses Vereines gehbrt von jeher zu ben am starksten besuchten Unteihaltungen zur Feier ber Jahreswenbe. Auch biesesmal fomtte man sich tiberzeugen, roie formlich ber Naum zu enge roirb, Alle zu fasten, bie ba kamen, um in gemuth-licher unb erhebenber Weise Abschieb zu nehmen vom alten Jahre. Dah bie Jugend — hie unb ba etroas noch zu sehr Jugenb — die Hauptmacht stellte, unb bah so viele rosige Mabchengesichter bem neuen Jahre entgegentachten, tonnte jebem Theilnehmer nut als gute Vorbebeutung fur bas Neujahr getten. Die erste Abthrilung ber Bortrage brachte bic Korner-feier bes Jahres in's ©ebachtnih, in ber zweiten Abtheilung entfeffelte ber Engelsberg sche Chot: „Poeten auf ber Atm" einen roahren Sturm beS Beifalles, bet nicht nut bem Tonbichtet, fonbern auch ben vor* tragenben Sangern unb nicht am roenigsten Dem-jenigen gatt, ber biesen Chor stimmungsvoll auf bem Flugel zu begteiten verstanb, Herrn Fr. Stark. In ber letzten Abtheilung geroann Herr Premdt, obroohl er noch mit ben Folgen ber Influenza zu fampfen hntte, durch ben prachtigen Vortrag bes ©tudentenliedes: „ 2Bein her!“ tauten Beifall, ber sich felbftoerftanblich an bet ©tubentcntaset ain be= geiftertsten auherte. Mit bem einschmeichelnben Tanz-tiebe von Kremser, Liebesgluck, schloh bie Neihe ber Sieber. Wahthaft iiberruschenb roaren bie heiteren Vortrage, roelche mitten eingestreut roaren, so stellte sich zuerst ber Schnellzeichner Musilli aus Babajoz vvr, unb zauberte itntner mit ftaunenSmerthet Nasch-heit unb Sicherheit Charaktetkopse mit seinem Gtiff.l hetvot. Dah man an biefer „Fixigkeit" trotz seiner Verkleidung Herrn J. Moro augenbticklich erkannte, ist begreiftich. Dann erschien ein echtes Bertinerkinb, Herr P. S ch n ei b e r, ber als „gruner Junge", u. zro. in bem buchstdblichsten Sinne bes Wottes, bie gauze Zuhiirerschaft hinzureihen ivuhte. Herr Schneider jetgt ungemeine Begabung unb es roare zu wunschen, Bah er ben Schatz seiner Vortrage stetig vermehre unb oabei sein Konnen verstarke. Um bie Mitter-nnchtSstunbe btgruhte Sptechivatt M a hr bie An-roeseiiben namens bes Vereines mit eiitern kraftigen Gut Heil Neujahr! roorauf Alles sich erhob unb sich gegenseitig begtuckrotinschend zutrank. — Die Ne-gimentscapille untec Herrn Nemraroa's berodhrter Fuhrung beschloh bie kunstterische Hdtste bes Abends unb nicht lange barnuf roicbette das junge Volt tanzend in's neue Jaht hinein. — Wohl bekomm's! Bis zum frtihen Morgen blieb man beisammen, was hoffentlich nichts Schliinmes zu bebeuteu hat. So roar ber ©vsammteinbrudt nicht ubet, aber roir rotin-schten bem Veteine am Schtusse bieses Jahtes eine Sytvesterfeier, bie ben Ucberlieferungen ber vergan-genen Jahrzehnt besser entspricht. — Der Verein HStt heutc, ben 9. b. M. Abenbs um Halb 9 Uhr, in ber Casino Gtashalle seine tegelmahige Hauptver-sammtung mit folgenber Tagesorbnung ab: 1. Re-chenschaftsbericht ubet bas Jahr 1891. 2. Neuroahl brs Turnrathes. 3. Allfdllige Anttdge. — (Fa f ch i n g s ch ro n i k.) Der Casinoverein eroffnet bie Reihe seiner biehjahrigen Catnevals-unterhaltungen heute uber acht Tage mit einem Gesetlschaftsabenbe, ber jeboch bet bem zu erroartenben lebhaften Besuche im grohen Saale ftattfinbet. Wie roir erfahren, roirb bem Beginn bes Tanzes bie Abroicftung eines sehr anjiehenben Programmes vorausgehen. Es soll ein sehr luftiger Einacter auf ber hiibschen Biihne bes Vereines auf« gefuhrt roerben unb auherbem einige tebenbe Bitder zur Datstellung gelaitgen. — Fur ben 6. Februar b. I. ift bie Veranstattung eines in ben Casino-sdlen abzuhaltcnben Kranzchens ber Einjah-rig-Freiroittigen geptant. Damit erscheint ein neues Fest in ber Neihe ber hergebrachten Faschings-beluftigungen, bas von ber tanzlustigen Welt sichet mit gtohem Beifalle begriiht roerben roirb, zumal dessen Veranftalter schon im vorhinein die Geroaht fur einen tiberaus unb animitten Vertauf dessetben bieten. — (Die Theatervorstellungen im Neboutensaale) roerben, roie roir oernehmen, beftnitiv morgen uber acht Tage, b. i. Sonntag ben 17. b. M. ihr Enbe ftnben. Jnnethalb biefer Zeit beabsichtigt bie Direction noch einige Novitdten vor-zufuhren unb noch ein Gastspiel zu verantassen. Jm Hinbtick auf bie Sage bet Gesellschaft roare es sichet lebhast zu rounschen, bah ben letzten im Lause ber fommenben Woche ftattfinbenben VorsteHungen ein reger Besuch zu Theil rourbe. — (Krainischet Mufealverein.) Die nachste Monatsversammlung bieses Vereines finbet Mittrooch ben 13. b. M. um 6 Uhr Abenbs im Lesezimmer beS NubotfinumS statt. Hiebei roirb Herr Gymnasialptofessot Julius W a It ner einen Vortrag tiber „Krain unb bas Ktistenlanb zu Beginn bes osteueichischen Erbfolgekrieges (1741-42)" halten. — (C h r ist b a u m - F ei e r.) Auch bie Orts-gruppeSagor bes beutschen Schutvereines veranftaltcte ein zahtreich besuchtes Weihnachtsfest in bem Schul-tocate bes borttgen Kindergartens. Die Kinber sangen hubsche Lieder, beclamirten nette ©ebichte unb be-tuftigten bie Zuhorerschaft mit Kinberspieten. Die* selben rourven mit Spielsachen unb Kteidungsstucken reich betheilt. Der Obmann der Ortsgruppe, Jngenieur Schuller, betonte in langeter Rebe bie Wichtigkeit unb Nutzlichkeit bes Institutes bes Kindergartens und banfte insbesonbere ben Frauen unb Fraulein fur bie retchlichen Spenben. Or igiiml 'Xclc^vanunc dro „$aitindirr Mochrnlilatt". S. Wicn, 8. Janner. In der gestrigen Clubsitzung der Linken reserirte Plcncr uber die politische Lage, welche er als ungekliirt dezeich-nete und betonte, durch die Ernennung Kuen-burg's Habe sich im Berhiiltnih der Partei zur Regierung nichts geandert, die Liukc werde viel-leicht in die Lage koininen, gegen die Negiernngs-vorlagen aus sachlichen Gruuden stimmeu zu inussen. Solite in politischen oder nationalen Fragen einc Einigung unterbleiben, so ware sogar der Fall des AuStrittes Kuenburg's aus bem Cabinet gegeben. Plener wnrde auf Antrag Hallwich'S die bediuguugSlose Zustiinmimg aus-gesprochen. Kairo, 7. Janner. Der Khedive ist an Lungcnentziindung gestorben. Briefkasten der Redaction. (>. JM. Laibach. Dic voii 2h»c» bcsprochenen 4Iriike>, motili sich ber slovenische FaiiatiSmu« tviebct ciiimnt in der Kotdetung gefSllt. dab ode Aufschriften, Ankundigungen ic. in Laibach nut slovenisch fcin fallen, unb nebenher mit etroa« ©enunciation unb Terrontmur droht, find unfetet Aufmerk-fomteit nicht entgangen, allein mit boben kin Bedutfnih, mit bit lei Autvruchen be« Deutschenhaffe« unb be« Grohenwahne«, bie in letter Binie bod) nut lacherlich find, zu poleniifiten. Dieselben fanbrn bi«her ibre Lotteclur unb roetben sich hoffentlich ouch tiinftig Ruben in bem praktischen flebutfniffe unb bem ©efdjaftfintereffe bet bctteffenben Srtife. Wa« aber fetcied bie jebt bloh slovenische Aufschtift bei bet ftabtischen Svarkasse aubelangt, ist man Detattige«, bei bet bctrfdjenben stobtischen Betwaltung langft gcwohnt. Blinbe Deutschfeinblichkeit ist ja bet fieitftern ihre« Handel,,«. Dah e« bie minbefte gorberung be« Anstanbe« unb bet Billigkeit ware, bei einem stabtischen Institute, fiir welches mit ben Mittelu bet Stabt — an bercn Herbeischoffnng bie beulfdje Beuolfetung vethaltuitzmabig in so hetvotragenbeni Mahe be* theiligt ist — ©atantie geleiftct roitb, bie Gleichberechtignng beibet LanbeSsprachen zu wahren — bnfiir auf Betstanbuip obet Beruckfichtiguug z» redjitcn, mate Bctgeblid). S. Oberkrain. Die in entsptechenb adaplirten Raumen im Dachaeschosse be« JRubolsinum«" untergebrachlen ge-ftebetlen Bewohnet finb teine Fasane, roie in einem hiefigen Slatte ittig beridjtet routbe, fonbetn Rebhichner. Dieselben wutbcn born ktainischen Jagbschutzvereine au8 Bohmen be-gogen unb sollen im Ftiihjahre on geeignetct Stelle angesetzi roetben. GLngeserrdel. Bericht uber die Thatigkeit der Section „Krain" des Deutsche« unb Oesterreichischen Alpenvereines im Jahre 1891. Ltstaitet in bet (Seneralberfammlung am 28. December 1891 com Vorstande Dr. Emil Bock. Als ich Anfangs dieses Jahres durch Jhr Vertrauen zum Vorstande unserer Section gewahlt rourbe, gieng ich mit grotzem Zagen an die Arbeit. War ich doch im Allgemeinen unb im Speciellen mit ben betreffenben Verhaltnissen roentg vertraut. Dah ich heute in ber gliicklichen Sage bin, fiber ein Jahr erfolgreicher Thatigkeit berichten zu lonnen, verbanfe ich nur ber fraftigen Unterstutzung, welche ich von vielen Seiten genoh. Es ist heute eine mir erwiinschte Gelegenheit, bem Gefuhle bet Dankbatkeit AuSdruck geben zu lonnen alien Jenen gegentiber, welche mit Wort unb That geholfen haben, bie Aufgaben ber Section zu lofen ober fte bet Losung nahe zu bringen. In erfter Linie muh ich bet Centrale beS Deutsche,, unb Oesterreichischen Alpenvereines gebenlcn, welche un8 butch materielle Unterstutzung beistanb unb butch iht freundliches Entgegenkommen, thre roohlwollenbe Gesinnung unb Beteitwilligkeit, mit Rath zu helfen, einen fraftigen Ruckhalt geroahrte. Der lobliche Serein ber Kraini-schen Sparcasie hat uns heuer in ganz befonberS munificcnter Weise unter bie Arme gegriffen. Die Krainische Jnbustriegesellschast hat in zuvorkomrnenb-fter Weise SSeranftaltungen getroffen, bah thre Forst-organe Wegbauten leiteten unb aužfiihrten. Nut bie rege Hilfe beS Hetrn Obetforster Fasan in Stein ermoglichte bie mustergiltige AuSfuhrung ber Wegbauten in ben Steiner Alpen. Die Hetten bed AuSschuffeS haben es nie an Lust unb Liebe zur ©ache fehlen laffen unb haben sich frenbig ben Zeit unb Gelb kostenden Ausflugen unterzogen, roenn es gait, itgendwo in ben Alpen an Ott unb Stelle Jnfor-mationen einzuholen. Allen Genannten beehre ich mich an biefer Stelle ben Dank ber Section auSzu« fprechen mit ber Bitte, auch funftighin ber Section unb ihren Aufgaben roohlmeinenbe Gesinnung zu be= wahren. Mit ben Vorkommnifsen in unserer Section am beften vertraut, Habe ich mit Zustimmung beS AuSschuffeS, inSbesonbete beg Hetrn SchtiftffihretS eS fibernommen, Jhnen in kurzen Ziigen ein Bilb fiber baS Leben ber Section unb ber Arbeit deS AuSschuffeS im Jahre 1891 zu geben, unb bitte Sie, mir bei ber Losung biefer Aufgabe geneigteS Gehor fchenfen zu wollen. DaS abgelaufene Jahr ist baS zchnte beS Be-standeS, ober — roenn roir bie Pause von einigen Jahten abtechnen — baS 25.; benn Krain mat bereits bei ber ©riinbung unseres Alpenvereines be- theiligt. In biefem Jubeljaht hat sich in ben Vet» binbungen bet Section nach autzen ein wichtigeS Ereignih vollzogm, ein Ereignih von bet grohten Tragweite fiir unset alpineS Leben. Die Steiner Burger corporation hat in hochherziger Weise bet Section Krain gestattet, auf bent Hochplateau Na podeh unter bem ©rintouc unb bet Skuta etn UnterlunftsHauS zu bauen, zu welchern sie uns das etforbertiche Holz unentgeltlidh liefern nferben. So ist ber bebeutfamfte Schtitt zut Erschliehung ber hetrlichen Steiner Alpen gefchehen. Eine so auhergewohnliche Beteitwilligkeit, alpine Zwecke zu forbern, verbient auch einen auhergewohnlichen Dank. Ich bitte Sie, verehrte Anwesende, zum Zeichen des Dankes unserer Section sich von ben Sitzen zu erfjeben unb mich zu ermadjttgen, ben Dank bet ©eneralversamm'ung specieU ber loblichen Steiner Biirgercorporation zu ubermitteln. Wit schliehen mit einem Mitgliebstanbe von 154. Die Zahl ber auSroartigen Mitgliedet hat in erfreu-licher Weise burch Beitritte in Velbes, Neumarktl, Weihenfels unb ©uttfchee zugenommen. Zwei Mit» glieber unserer Section hat uns ber Tob entriffen: Herrn Lonbesgerichtsrath von Zhuber unb Herrn Dr. Walther in Leipzig. Ehre ihrem Anbenken! AuSschuhsitzungen rourben 11 abgehalten. Die Bibliolhek der Section hat durch Schenkung und Rauf werthvolle Bereicherung erfahren. Es ware wiinschenswert, dah sich einmal ein ModuS ftnben liehe, auch bent Biicherschranke ntehr Aufmetksamkeit zu schenken, was bisher bei unferen geringen Geld-mitteln nicht moglich war. Dagegen hat bie Section int abgetaufinen Jahre einer Richiung ihre Thalig-leit zugewendet, die man in getuiffer Beziehung auch eine Iiterarifche nennen kann. Abgesehen von Baro-meterregeln, welche Herr TopolanSk, zusammengestellt hatte unb die vervielfaltigt ben Mitgliebern zugestellt rourben, hat ber Ausschuh bas von ben Herren Dr. Roschnik unb non Zhuber auSgefiihrte Panorama vom Laibacher Schlohberg lithographisch reprobuciren laffen unb an bie Mitglieber unb ©ectionelf vertheilt. Der Beifall unb der ziemlich reiche Adsatz int Buchhanbel zeigten, dah biefe Rundschau einem lebenbigen Bebfirfnisse entfprach, und roaren der beste Beweis, dah dieses Unternehmen kein fchlechter Wurf war. Enblich hat ber Ausfchuh auf ntetnen Antrag beschlossen, Photographietableaux zusammenzu' fteHen, welche, bie schonsten ©egenben ObeckrainS verftnnlichenb, nun hinter ©las unb Rahtnen zahl-reiche Bahnhofhallen, Clublocale u. dgl. im In- unb Auslanbe zieten. Moge biefeS fchone Bild unferem fchonen Lanbe recht viele Serounberet bringen! Einen innigen gefvlligtn K>tt dildeten die Vor-tragsabenbe ber Section, von benen ntun abgehalten rourben, bie nach Thema unb Personlichkeit bes SBortragenben reiche Abniechslung boten. Der zahl-reiche Besuch zeigte, dah unsere Sectionsabenbe ein beliebteS Stellbichein ber beften Gesellschaft smb. Es trugen vor am 19. Janner 1891 Professor Dr. ©artenauer : Uebet bas Wanbern bet Vogel; am 4. Februar Herr Topolanski: Ueber bas Wetter; am 18. Februar Profvffor Dr. ©ratzy: Ueber bie Steiner Alpen; am 2. Marz Dberlieutenant Hentke: Ueber bie Vorarbeiten unb Herstellung bet Special-karte; 16. Marz Herr Muller aus Triest: Ueber bie ©rotten von St. Canzian, 6. April Director Šubic: Ueber 2l,nateurphotographie; 14. November Herr v. ©atibolbi: Ueber bas Jser- unb Niesen-gebirge; 23. November Professor ©artenauer : Uebet Vulkane; 9. December Herr v. ©aribolbi: Ueber baS Jfer- unb Riefengebirge. In unset Siller lebhastestet Erinnerung steht noch bie frohliche herzliche ©tunbe, welche roir am 7. August mit unferen VereinSgenossen am ©tibbahn* hofe verbrachten, als biefelben non Graz nach Triest fuhten. Bei biefer Gelegenheit, noch ntehr abet be int Feste beS Alpenvereines in St. Canzian sah man au8 bet grohen Aufmetksamkeit, bie ben an* roefenben ©ectionSmitgliebern zutheil rourbe, bah unfere Section bent Centralausschusse unb bent gonjen Vereine gegentiber eine ehrenvolle ©teHunj einnimmt. Den Bemiihungen beS AuSschuffeS gelang es, Stubentenherbergen zu errithten in RabmannSbotf, Vigaun, Neumarktl, Ahling, Mrjftrana, Weihenfell unb Abelsbetg. Gleichz-itig routbe bie Deschmanw hiitte alS ©tubentenheiberge erklart. In Seriidtsichtigung ber Thatsache, bah ein gutes Fuhrerpersonale bie Grunblage fiir bie gebeih' liche Entwicklung tounstifchen Verkehres ist, hat bei Ausschuh bem Fiihretwesen seine beste Aufmerksam keit geschenkt. Wenn bie bisher erzielten Erfolgt noch fehr bescheiben sinb, so moge bie Versamm lung bieh mit bem Umftanbe entfchulbigen, bah wit in ben localen Verhaltnissen mit auhergewohnliche« ©chwierigkeiten zu kampfen haben. Vorerst traten roir mit alien Fiihrern baburch in Fuhlung, bah ii mil von alien ihre Fiihretbiichet etnfenben lieh, um so einen genauen Einblick in ihre Thatigkeit gcroinnen. Ich kann nicht umhin, hier zu erroahnen bah bie Section Krain auf bie in ben Biichem bet Ttiglavfiihrer niebergefchriebenen Belobungen ber selben stolz sein kann. Als in ber Nacht vom 22. auf ben 23. Augui ein verheerenbes Unroetter in Oberkrain furchtbatf Setftorungen anrichtete, Habe ich im Namen bet Section einen bittenben Aufrus nach Unterslutzungen oeroffentlicht. Der Erfolg war ein glanzenber, benn 2371 fl. 2 ft. sinb eingelaufen; allerbings stand die Krainische Sparcaffe mit 1500 fl. hochherzigen Sinnes an ber Spitze ber ©eber. Die Vertheilung rourbe raschestens ousgefiihrt, inbem schon av> 30. August von einem Mitglieb unserxr Section 130 ft fiir Lebensmittel, am 1. September 1316 fl. fflt Herstellung von Bauschaben von zroei Mitgliebern ber Section, beibemale an Ort unb ©telle, na4 Einholung personlicher Jnformationen vertheill rourden. Das Uebrige fant bann successive an ©emeinben zut Vertheilung zur Reparirung von Weg' unb Briickenschciben, roobei moglichste Seriif sichtigung ber toutistisch roichtigen Dbjecte anempsohlf rourbe. Ich beniitze auch biese Gelegenheit, u» allen Jenen, bie unS halfen, so tiefeS Elend y milbern, hetzlichst zu banfen. Dutch die Beschliiffe ber Generatverfammlun} beS vorigen VereinSjahreS hat bet Ausschuh befanntlich ein Atbeilsptogtamm fibertragen erhalten, so bah er eigentlich mit gebunbener Marschroute jeinen Weg antrnt. Alle bisher erwahnten, vom AuSschuffe burchgefuhrten Arbeiten roaren in biefe# Programme nicht enthalten. Ich beehre mich nui>, borfibet zu berichten, was ber Ausfchuh int Auftrag! ber seinerzeitigen Generalversammlung aus$ hat, unb bin in bet gliicklichen Sage, mittheilen J» fbnnen, bah mit AuSnahme eon zroei Auftrag«« AlleS erlebigt rourbe ober int ©ange ber Erlebigun-sich besinbet. ES ist bieh bie AuStaselung Deschmannhiitte unb bet Ausstieg vom Weihenfelsek See zur Mannhartscharte. Die Reparatur an Deschmannhutte routbe nicht auSgefiihrt, sic baS Jnnere ber Hiitte bebeutenb verkleinert hatte, mit grohen Kosten verbunben geroesen un ziemlich resultatloS geroesen ware. Bei ber erNM lichen grohen ©teigerung bet Frequenz biefet v“* wirb man ohnehin in Kiirze baran benken ntfln^j sie burch einen trodenen Holzbau zu erroeitern, fo ist eS jebenfalls beffer, fiir biefen Bau bo- ®e zu sparen. Der Weg auf ben Mannhart konnte Allem ungiinftiger WitterungSverhSltniffe roeg«n auSgefiihrt roetben. Auherbem roirkten hier unangcW.. persftnliche Umftanbe hinnetnb, beren Detail mir zu etlaffen bitte. Fiir bas ncichste Jahr.'/^ abet AlleS fehr giinstig, roeil Herr Weih in fels sich allet touristischen Angelegenheiten b«le ™ angenominen hat. Die Weganlage vom Deschmann-hous zur Maria-Theresienhtitte routbe fiber die Kaderca ousgeffihrt unb haben sich bobei Herr Belar unb Herr Janesch bankenSwerthe Verbienste erworben. Die Wegreparatur in ben Martulikgraben unb Za okam foioie butdj bit Belca zum MittagSkogel find mil Hilfe ber Organe bet Jnbustriegesellschaft gemacht Yyfltben, roaren abet bei bem schlechten Zustanbe bet lEBege fast Neuherstellungen. Wenn die Wegherrich« lungen in ben Steiner Alpm bas Praliminare auch Lei roeitem fibetschtitten habcn, so sinb eS eben mustetgiltige Steige; benn e8 routbe mit Spreu« 8ungen unb Stufenschlagen nicht gespatt, um bie Aeganlagen zu einet moglichst dauerhaften zu ge-ftolten. Die Vorarbeiten ffit ben Bau bet Hutte aus bet Golica sinb so roeit gediehcn, bah ich hoffe. bie Eroffnung roitb im Sommet 1892 stattfinben konnen. ^et Sougtunb ist etrootben unb geebnet, roobei Un8 Betgvetwalter Fesiel in Ahling in freundlichster Art an bie Hanb ging; ebenfo sinb bie zuftihrenben SBege beteitS hergerichtet- Die Detailplane unb Aostenvotanschlage sinb in Durchatbeitung unb Be-latljung begtiffen. An SZBegmatlitungen routben au6» fteffibrt von Herrn Moriz Roschnik: 1. Laibach, Dtle, (Golovc), Lauetca. 2. Kleiner ^riglav-Matia-Thetesienhfitte. 3. Maria-Theresien-Hfitte-Sieben Seen-Wocheiner-See. 4. Ktonau-Mat- tuli!gtaben=Za okam. S3on Hettn Belar: 1. bet Kredercaweg unb 2 bet Skokweg, welcher bie kfirzeste Vetbmbung fcetileUt zwischen bet Matia-Thetesien- unb bet ^aumbachhiitte; beiben Herren banke ich im Namen be, Section bestenS, befonbetS Hettn Roschnik ffit bje mjt grohen Sttapazen oerbunbene Tour fiber sieben Seen. Auhetdem sinb am Programme nicht stehenb toigenbe Wegbauten auSgeffihrt roorben: Weg unb ^tWe betm Petični! beburften bringenb einet Ver-Sefferung, die s«hr gut vollzogen routbe. Wahrenb be8 verflossenen Sommers zeigte eS sich seht beutlich, hQ£ j>er Tourisienclub roeber Lust noch Mittel besitze, feinc Schopfungen in Strain zu ethalten. Det Beg t)0m jtieinen Triglav zum Maria-TheresienschutzhauS fcefanb sich in cincm Iloglichen Zustanb. Det AuS-f*u6 sah fich bahet genothigt nach vothetiget An-f*aae bei ber Section VeldeS be« ToutistenclubS, QU<6 biesen Weg herzurichten, wa« in ber gleidjen fotiben SDBeise geschah, roie ber Anstieg vom Desch. ^annbauB zum kleinen Triglav. hoffe, bie verehtte Bersammlung roitb bem ^«tionS.AiSschuh vom Jahre 1891 ffit baS Plus ^hb Minus bet geleisteten Arbeiten bas Absolutotium ^dtheilen. oum Schlusst bitte ,ch, noch genetgtcS Gehor iit schenken einigen Worten, roelche bie Stellung unb ^dg Leben unferet Section praciftren sollen. Die Section Krain ist auf bem besten Wege, J* bem Leben bet ganjen Alpen eine hervorragenbe ^otte zu spielen unb kann ohne grohe Mfihe ein *Wtor roetben, bet fur unsere Heimat unb ffit bie Touristik reichen Segen zu entfalten tm Stanbe Leben roir boch,on ben Pfottcn hettlichstet ©e-^qSroeltcn, beren unvetgleichliche Schonheiten cnblich in meiteften Kreisen befannt roetben; benn bet bet Serge KtainS roitb ein immer zahl-^icheret. Dieh AlleS hat biShet bie Section Strain ihren bescheibenen Mitteln geleistet. Wit konnlen %r ^och Diet meht zu Stanbe btingen, roenn roir eine grotzere Anzahl thatiger Mitglieber vet r^tzlen unb roenn bas Interests an unserer Sache %obl im engeren als auch im roeiteren Kteise ein ^QeteS ware. Sollen wit ben an unS herantretenben grojjeren Aufgaben auch in ziveckbienlichet ^eije gerecht roetben, bann mfiffen roir alle unsere firdfte aiistrengen, bann muh auch ber jeroeitige ^Sschuh von alien Seiten opferroilligeg Entgegen-hxmcn sinben. ©eftotten Sie, hochverehrte Amvesenbe, dah ich Jhnm am Enbe de« X. Section«jahte« bal Schicksal bet Section Strain auf'« Warmste an’« Herz lege unb Sie bitte, bie Zwecke bet Section, roelche bie besten unb schonsten sinb, bie feme von allem ©etriebe bet Zeit stehen, nach alien Straften zu forbem. _______________________Dk. Emil Bock, der,. Vorstand. Berstordene in Laibach. An, 30. Decembri. Franzirka IelovLek, Private, 83 I., Vegagasse 10, MaratmnS. Am 31. December. Franz HankoviL. AnfselierS-Sohn, 5 3. 4 M., Seilergang 3, Maseru. — Johanna Vidmar. RciifcbletS-Tochter, 1 3. 6 M., Lchwarzdorf 30, Bronchitis. — 3osef Furlan, Keiischlers-Sob», B 6 M., PeterSdoi-f 51, Bronchitis. — 3ofefa k>erbst. Private. 85, 3., Wicnerstratze 10, MaraS,»„§. — AgneS ®olob, Magd, 60 3., fluljtlial 11, AlterSschwache. — 3oba»» 3žmic, jjenf. Stadtwachmann. 80 3., 3nde»steig 4. AlterSschwache. — Emma Richter, Auf-seherS-Tochter. 6 3., Chrovgasse 13, liautige Brainie. Ain 1. 3atiucr. ?oliann Smote, SchnlimacherS-Sohii, 1 3. 6 M., Ziegetstrahe 9, Maseru. — Anton Lavrin, ArbeiterS-Sotin, 7 '!)(., Reber 4, AnSzehrung. — JVranj Miiller, Dinr-nistenS-Sohn, 13.4 M.. Feldgasse 38, Maseru. — Mathias 3arc, KenschterS-Lohu. 5 3.. Schwarzdorf 51, Bronchitis. — Georg Gangl, Zmaugling. 54 3.. Potaiiadamm 50, Lniigen-entzundnng. — 3o(ef Sferjniic, ArbeiterS-Sol>». 10 M., GIjioii-fldffc 10, Maseru. — Augusta Melite, CoudnetciirS-Tochter, 7 M, Wienerstratze 21, Maseru Am 2. Iauiier. NikolauS FerliL, CoutrolorS-Sohu, 5 3., Aemouastrahe 5, Maseru. — Viktor SorLark, SchueiderS-Sobn, 3 M., Wieuerilrabe 38, Katarrh. — Magdalena Sliižič, KcuschlcrS-Soliu, 32 3., Sloven 40, Tuberkutofe. — Paul Bezek, ArbeiterS-Sohu, 1 3. 6 M., Ziegrtftratze 8, Maseru. A»i 3. 3auuer. Vinceuz Marinka, WirthS-Sohn, 3 M.. Alter Markt 19, Maseru. — Andreas Breskvar, Hausbesij;crS-Sohn, 5 3., Krakancrgasse 25, Maseru. — MottliaiiS Hribar, Fatzbiuder, 71 3., Gradaschzagassc 22, AlterSschwache. — Maria Lebeu, DienflmaiinS-Tochtcr, 1 3. 3 M., FlorianS-gasse 24, Maseru. Am 4. Janner. Franz Mrak, BackcrS-Sohn. 5 3., Polana-strahe 27, Bronchitis. Pom Ducherttsch. Der Stein der Weis««. 3llustrirte HalbmonatSschrift. Jahrlich 24 Hefte von je bier Bogeu, Preir de» HefteS 30 ft. Diese Zeitschrift, welche in gemeinverstandlicher Sprache wiffen-schaftliche Krageu der Gegenwart beliandelt, ist langst tin Liebling der studirenden 3ugend, der Lehrer unb Erzieher, der Gewerbetreibeudeu und 3ndustriellen, voruehmlich aber ein beinalie niientbehrlicher Rath- unb AuSkunftSgeber in jenen Kreifen, deren Lerntrieb der Befriedigung bedarf. DaS foebtn erschieneue 1. Heft deS nciien (IV.) JabrgangeS enthalt neben 40 Bilbern zwolf hochinteressante Artikel. Wir finben vertreten: GeologischeS, Maritime«, Eisenbah»tech»ischeS,Photo-graphie, Phyflologie, HyvnotiSninS, Matl;eniatik, Nrgeschichte, Naturwifsenschast. DeS Belehrenden unb U»terl,altende» roitb also genng geboten. — Prannmerationen besorgt die Bnch hand lung ® ion t in i in Laibach. (3588) Local-Verinderang. Dai feit 33 Jahrcn in Wien bcstehcnde unb best- mommirte erste osterr. 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(8566) Feigl Co., Parfumeure, Prag. ___________(yegrundet im Jahre 1815. Sparkafse-Knndmachung. Im abgelauftnen Monate December warden bei der krainischen Spar kasse von 2451 Parteien ................ 425.471 fl. 93 kr. eingelegt und an 1865 Jnteressenten....... 505.507 fl. 24 kr. ruckbezahlt. Von den im verflossenen vierten Onatale iiberreichten 93 Hypothekar-Darlehensgesnchen, mit welchen im Ganzen 237.068 fl. 72 kr. angesprochen wnrden, sind 90 Gesnche durch Bewillignng von 220.988 fl. 72 kr. ganz oder theilweise beriicksichtigt und 3 wegen Mangels der statutenmatzigen Sicherheit abgewiesen worden. Laibach, am 2. Janner 1892. (1590) Die Direction der krainischen Sparkaffe. Kundmachung. Die Direction der k. f, priv. wechselseitigen Brandschaden-Wersicherunl,s-Anstalt in Graz beehrt sich den P. T. Bereinstheilnehmern derselben bekannt zu geben, das# die Elnzalilimg der Vci'eiiiNbcitrttge pro 1 »93 mit 1. •Tanner 1 §03 be^onnen It at und dieselbe jederzeit, sowohl an der Directions-Casse in Graz im eigenen Hanse Nr. 18 und 20 Sackstrahe, als auch bei ben Repraseiilalizeu in ^lagensurt *tib Laibach *), sowie bei bcit Distriets-Commissaren geschehen kann. Dabei diene znr Kenutnih, datz die lant Kundmachung vom 5. September 1888, Nr. 12480, allgemein gewiihrten Nachliisse von den larismahig entsallenden Vcrcinsbeitragen den P. T. Bercinstheilnchmcrn anch siir das Verwaltungsjahr 1892 zu Gute koinnien. tiraz, im Janner 1892. Direction der !;. lr. priv. nwchsrljettigen Brandschaden-Vtrsicherungs-Anstall in Graz. *) D»e ftaiulri der Reprasentanz in Laibach bcfindct sich im eigenen Hanse der 4l»stalt» Maria Tl-eresien-Stras?« Str. 2, cbener <8rde uninittelbar ncbcii der Einfahrt. (3586) (N a ch d r n ik lu i r b nicht [j 0 11 o t i 11.) ®’Cna lliw'S -WI <•514 3577 Solili? Agente« werdei, in allen Ortschaften ecu finer leistunaSfthigen Bankstrma behufS Verk>iuf»S von in Oesterreich gesetzlich erlaul'ten StatitSpapieren u»d Sofen qegfn gilnstige Zahlungibfdingungfii enga-filvt. Bci »ur cinipcm Fleike sind monatlich 100-300 Gulden ju verdicnen. Offerie find an die Agentur .1. ltOTTEll, li u <1 a p c s t, Andrassy-HtraBso 52 zu richtfn. (3541) Pails 1889 gold. Hedsllle. 250 Guldrn in Gold, wenn Cr?mo Crollcli nicht "lle Hautunrrinigkeitui, at« Soiumfrsvrofffn, Leberslecke, Eonnenbrnnd.w!itessfr,J!asfn-rolhf ic. btfritigt und den Itiiit bi« in? Alter Mtnbtnb weitz und jugendfrisch tvliilt. St t i li f Schmmke, PreiS 60 kr. Man verlanae anSdruck-tich die „]irvlsgelcr(mte t’rSnio C!roliclibn re wfrth-loft Nachahniungen gibt. Savon tirollili, dazn ge-horige Seise 4H kr. tirollvli’e Hair Milkon, da« beste HaarfArbeniittel der Welt ! bltifvti, Fl. 1 fl. it. 2 fl. Hau|it-Ucpot J. (irollcli, Itriiun. Zu haben in allen beflercu Halidtungen. 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Wilhelm Gottlieb, Budapest, Andrassystrasse 49. „Znm goldrnkn Reichsapsel" J. Pserhofer’s Apolheke in Wien ■ . ■ .*• 1^ , wSje'-b. sva*«* ■ Blutreinlgiiiigs - Pillen, vormals Universal - Pillen genannt, verdienen letzteren Namen mit vollstem Rechte, da es in der That sehr viele Krank-heiten gibt, i„ welchen diese Pillen ihre wirklich ansgezeickuete Wirkung bewahrt haben. Seit vielen Jahrzehnten find diese Pillen allgemein verbreitet, vo» vielen Acrztoi vcrordnet und es wird wenize Familien geben, in denen ein kleiner Borrath dieseS vorziiglichen HausmittelS mangeln wurde. , , , Von diesen Pillen kostet: 1 Schachtel mit 15 P,llen 21 kr., I Rolle nut 6 Schachtelu 1 ft. 5 kr.» bci nufraukirter Nachnahmesendung 1 fl. 10 kr. Bei vorheriger Einsendnng des Geldbetrages kostet sammt portofreier Zusendung: I Nolle Pillen 1 ft. 25 kr., 2 Nolle« 2 fl. 30 kr., ft Nolle,, 3 ft. 35 kr., 4 Nolle,, 4 ft. 40 kr.. 5 Rotten 5 ft. 20 kr., 10 Rotten 9 ft. 20 kr. >cl)gnt>ti, NuniciieHifl J. ■*ai‘rli»fer und ^war in rotlirr gd)iift tragc? von I. Pserhofer. 1 Tiegel 40 ft., mit SraucoAiifciibiing 65 ft: geaeii fiafatrl), 6eiferfeit,itrnnu>f" *) biifteii ic. 1 Fliischchen 50 ft. I Amrikamschk Gichtsalbr,,« 2» j pulvct grgtn Mchmeitz. Zusenduna 75 ft. . opf-sals°«. """ ftbtn«=Cftni (jlrajct Ctopfen) schlechle Vctdanung ic. rc. 1 Flnschchcu 22 ft. Cllglischer Ittonbtrbalfam, 1 swe &o ft. fiakttplott, 35 "■ 6«n«oil|ini»=yom«bt, SŽZSu&fS Wuerftl-Waster, ™Mrft.&'ii:!1 1 Tiegel 50 fr., mit Ftanco-Zusendmig 75 ft. Wversal-Reinigimgssch, einSSScflX mittel gegen allc Folgcn gcftorlct Bekbauuug. 1 Pncfet 1 ft. 41uker den hier aenaunten Praparaten sind noch sammtliche in osterreich ischen Zeitungen laeknndiate in- nnd anslandische pharmaceutische Specialitaten vorrathig nnd werden allc At etwa am Lager besii.dlichen Artikel aus Berlangen prompt und b,ll>g,t besorgt. -^»dunaen ver Post werden schnettstens cffectuirt gegen vorheriae Geldsendung, grosjere Be- ' v " - stelluugei, mtd) .,cge„ Nachnahme des BetrageS. Bei vorheriget Eiiiseubnug beS ©elbbetrngcs (nm besten mittelft Postnuweisung) ftctlt fi* bn« P-tto bcbeiitcnb billiflct als bei Nachuahmesendnugen. (8591) Gjnge sender. JflHfcenkntnrrli, »y«|,e|isle, Appe-(itlosiKhelt, Stodbrennen etc. sowie die 3385 Katarrhe der Lnftwege, VerMelileiniiinK) Husten, llelser-kelt sind diejcnigen Krankhciteu, 111 welchcn nacli den Aussprllchen medicinischer Autoritaten mit besonderem Erfolge angewcndet wird. SUCHARD NEUCHATEL(schweiz) Coldene Medallle Weltaueetellun* mrla 188». Wein-Extrakt. Zur augenblicklichen Erzeugung cines vorziiglichen, gesunden Weines, welchcr vom cchten Natnrwek nicht zu unterscheiden ist, empfehle ich diese betvahrte SPecialitiit. PteiS fut 2 Kilo (oii«teichcnb 311 100 fiiter Wein) ft. 5.50 Accept roitb gratis beigepackt Fiir bcsten Etfotg imb gefunbeS Fnbticnt garautite ich. Bpiritiis-Ersparniss erzielt man durch meine uniibertroffene Verstar-kungs-Essenz fiir Branntweine; dieselbe verleiht den Getranken einen angenehmen, schneidigen Ge-schmack und ist nur bei litir zu haben. PteiS fl. 3.50 yet Silo (aiif 600—1000 Liter) inclusive ®c btanchSanweisung. 0*T Autzet dieseu ©pccinliiatcn offctirt id) fammtliche Essein zeu zur fabrication vou Rum, Cognac, feinen Liq»eu> ren rc. in unubetlroffeuet Voziiglichfeit. Recepte mctbeu gtati« beigepnckt. PteiSliste franco. Karl Philipp Poliak, Essenzen-Specialitaten-FabrikiuPrag Solide Dertretcr gcsucht. 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