Dicustllg, 17. Miilz 1896. Jahrgang 115.
LMcher
Ieitmg.
^^'l/N' ViK Postversenbung: ganzjährig si. l5, halbjährig fl. 7 5°. Im Comptoir: ^ ^lllif MWg ft, 5 50, Für die Zustellung in» Haus ganzMri« ft, 1. — InserNonsgebür: Für ^^^^" z>, 4 Z^iis» 25 ^ .^ größere per Zeile « tr,: bei vfleren Wicderholungei! per Zelle 3 lr.
Die »Laib. Zelt.» erscheint täglich, mlt Ausnahme der Vo,m- und Feiertage. Dle Nbwinlstratto» befindet sich
Longreftplah Nr. z, die Redact»» Gahnhofaalse Nr. Ib. Sprechstunden bei Nedacrlon uon « bl» li Uhr o»rn»lttag«.
Unfrankierte Urlefe werden nicht angenommen, Manuscripte nicht zurückgestellt.
^ Amtlicher Theil.
^ilch^/nd l. Apostolische Majestät haben mit VM^fLntschließung vom 4. März d. I. den .^IiU"lchen Consistorialrath und Bezirksvicär, ^hren l?^ '" Schwarz-Kosteletz Karl Hodinai ^., '/^anonicus bei dem Collegiat - Capitel in '"" allrrgnädigst zu ernennen geruht.
__________G » utsch m. p.
^R dip"^ k- Apostolische Majestät geruhten aller-,'l. dez n/.^nsferierung des Majors Adolf Fel-^^Schützen-Regiments Innsbruck Nr. I, ^tn. ^Infanterieregiment Leitmeritz Nr. 9 an.
Majestät haben mit
«kl ^"M'eßung vom Z. März d. I. dem Ü"seld ^. lunfclassigen Mädchen«Volksschule in Aeiiz HMnn Nichtawitz das goldene Ver-""gnädigst zu verleihen geruht.
^tt' ^4 N>- —----------------
^ > Xv^ ^^ »urde in der l.l. Hof- und Stnts. . ^ Ausgab, und XVI. Stück des «eichszesetzblatt«S in ^^^V ^gegeben und versendet.
> ^nc^ '"biilt unter
. ^aib h l'wns. Urkunde vom 18. Jänner 1896 für die
. >C°n'DW enthält unter
^^?""spu,''°ns'Urkunde vom 26. Jänner 1696 für die
> <2^""bllhn Rovereto-Ravazzone;
z °l 189^ 3""a des Finanzministeriums vom 25. Fe» ^. ?^t I, sss ^reffend die Ermächtigung der hauptzoll. h?^beh^'Me i« Oswiecim und Iägerndorf zur Aus-i?Klindm^"a von Zucker;
, "ar i^s^^a des Finanzministeriums vom 26. Fe. Aebenl ss "ssend die Befugnis - Erweiterung des ^ Zollamtes ^Clasf,^'^^.
^.^ Vl"?.,M wurde m der l. k. Hof. und Staats-^Mlattez a,z ^ Stück der kroatischen Ausgabe des ^-^u^gtben und versendet.
^^wmtlicher Theil.
^j> g^en des Herrn Haudelsministers.
^ von Gi? "^^" der Herr Handelsminifter ^ Än "^ 13 l^ n^" ^er Sitzung des Abgeordneten-^l^>hlne °°.f"'den Voranschlag seines Ressorts >
^.. ——
^°" 2Nax von Weißenthur«.
^le^Ute ^ ^- Fortsetzung.
35listAelnV der Vorstellung,, fuhr sie mit
^!.": ich al"'f..'"°6te ich es, Ihnen ein Wort
><. 'Ick . ' ^ haben dasselbe nicht ver-
"li<,^e e« .
^'T>°? ward n^"°"'lnen,. entgegnete er, und F^°ll ^aben Z "" "ne Schattierung bleicher. K? 5o?^ G^es nicht verstanden!^ rief sie >r,.d> Attbu"^ "" es, welche die Ver-> ft un, j, urz ^flehen wollte - ich bin es l"^ 'gender. F)"ge flehte! O, Doctor,- fuhr 5'Hn>^ Erregung fort und
^> l M A?"' ^ bin so unglücklich, ich '^! ^" t>'r wZ ^ .""e ehr ich gelitten habe, >?>. welken gewesen ist, seit ich die ^U^Et^^ """ grausamen Irrthum
^DOZ ^ W« >°° '^°
h'^n >H >°>°E^'tt!. !uhr ,«n°ch'urz«r ^le.,Nrni ')"'' si/7 ""H darum auch verachten ^'t'> s^'ln Er»« ^ abermals die Hand auf . .5 "h n^""Z °n die Liebe, welche ">^ ^ «lrin ^«"oen haben, verzeihen Sie
^ 6lw "' die Liebe?, wiederholte er
"ung lann das in mir wecken?
Doch einzig die, das« Sie mich verachtet und verhöhnt, dass Sie ein gewissenloses Spiel mit mir getrieben haben!»
«Ich war wahnsinnig!» klagte sie. «O, seien Sie nicht hart! Meine Reue ist aufrichtig und bitter, Gott weiß es! Lassen Sie sich daran genügen!»
«Ich sagte Ihnen schon einmal, dass ich Ihnen verzeihe!» sprach er mit abgewandtem Antlitz, denn er konnte den flehenden Blick dieses schönen Augenpaares nicht ertragen.
«Und mir kann solche Verzeihung nicht genügen! In solchem Tone gesprochen, so widerstrebend ertheilt, hat sie keinen Wert für mich!» rief sie leidenschaftlich. «Wenn Sie mir wirklich verzeihen können und wollen, dann müssen Sie mich freundlich dabei ansehen, dann müssen Sie mir die Hand reichen und sprechen: Ella, ich habe vergeben, ich will vergessen!»
Er entgegnete nichts, aber sein stolzes Antlitz nahm einen weicheren Ausdruck an und Ella trat, Muth schöpfend, näher.
«Entsinnen Sie sich jenes einen Abends und der Worte, welche Sie damals gesprochen haben?» flüsterte sie. «Sie sagten: Ella, ich liebe Sie, wie kein Weib je zuvor geliebt worden ist; um Sie mein zu nennen, würde ich mein Leben, meine Seele hingeben! Leon-hard, ich möchte — ich möchte diese Worte wieder von Ihren Lippen vernehmen!»
Tiefe Stille herrschte; man vernahm nur das unruhige Athmen des jungen Mädchens, als es mit geneigtem Hauftle vor ihm stand; aber dann jählings machte er sich mit einer heftigen Geberde von der Hand frei, welche auf feinem Arme ruhte, und trat hochaufgerichtet vor ihr zurück.
«Sie lieben!» rief er im Tone höchster Verachtung. «Ich habe Sie niemals geliebt! Ich wähnte eine andere Seele in ihrer schönen Hülle und einzig jene habe ich geliebt, Sie, die Sie in Wahrheit sind, niemals! Sie haben keinen Ehrbegriff, kein Herz, keine Wahrheitsliebe! Sie wissen nicht, was alle diese Worte bedeuten! Ich habe Sie nie geliebt, ich wiederhole es! Jetzt aber verachte ich Sie! Ich hasse Ihre Schönheit, die mich betrogen hat und die auch jenen Aermsten betrügt, welcher Sie liebt und dessen Gattin zu werden Sie versprochen haben. Und angesichts dessen bringen Sie es über sich, Worte zu mir zu sprechen, wie Sie es soeben thaten? O, Schmach, dreifache Schmach über Sie!»
«Leonhard, haben Sie Mitleid!» rief sie, bittend ihre Hände gegen ihn ausstreckend. «Ich bin bestraft, mein war die Sünde, mein auch ist die Vergeltung, aber sie ist herb genug zu tragen ohne Ihren bitteren Tadel. Sehen Sie denn nicht, dafs — so unwürdig ich auch sei — ich Sie liebe, namenlos liebe?»
Ihre letzten Worte glichen einem erstickten Schrei und Leonhard wandte sich mit einer leidenschaftlichen Bewegung hinweg; er war sehr bleich geworden.
«Leonhard,» fahr Sie fort, «Leonhard, hören Sie mich doch, haben Sie doch Mitleid! Ich liebe Sie, ich liebe Sie mit aller Kraft meiner Seele, mit jedem Athemzug! Haben Sie auch für all meine Liebe kein Wort des Erbarmens?»
Sie legte ihre Hand auf die semige und neigte das schöne Haupt, dass es an seiner Schulter ruhte; der Diamantring — das äußere Zeichen ihrer Verlobung mit Lord Cggleston — funkelte an ihrem Finger. (Fortsetzung folgt.)
Laibacher Zeitung Nr. 64. 500 17. März 1^.
Angriffe gegen die vierte Commission zurück, welche correct vorgegangen fei und das Material gewissenhaft geprüft habe. Da der Antrag Apftonys reichlich unterstützt wurde, erklärt der Minister des Innern, er habe trotz der bereits eingeleiteten Untersuchung gegen denselben nichts einzuwenden, wenn er das haus beruhige. Der Präsident erklärt, der Beschluss könne nur dahin lauten, dass Lattoczy nicht in die Reihe der verificierten Abgeordneten aufgenommen erscheine. Der Act werde an den Herrn Minister des Innern geleitet.
Der deutsche Reichstag setzte am 14. d. M. die Berathung des Colonialetats fort. Auch diese Debatte wurde vollständig von der Verhandlung über Peters und sein gewaltthätiges Verhalten in Afrika beherrscht. Die interessantesten Ergebnisse lieferte die heutige Berathung schon zu Anfang der Sitzung. Gleich nach deren Eröffnung erklärte der Director des Colomal-amtes Kayser, dass der von Bebel gestern verlesene Brief an den Bischof Tuker, worin ein wichtiges Schuldbekenntnis Peters' bezüglich der rachsüchtigen Iustisicierung eines Negermädchens enthalten ist, der Reichsregierung unbekannt gewesen ist und, dass auf Grund desselben eine neue Untersuchung gegen Peters eingeleitet werden würde. Bemerkenswert war ferner, dass Peters nur Ankläger im Hause fand und dass allein der freiconservarive Abgeordnete Graf Arnim einen misslungenen Versuch zur Ehrenrettung des beurlaubten Reichscommissärs machte, und zwar an der Hand einer von Peters ihm übersendeten Selbstuer< theidigungsschrift, deren wesentlichste Angaben sofort von Kayser actenmäßig als unwahr widerlegt wurden.
Die Italiener haben Friedensunterhandlungeu mit König Menelik von Abyssinien eingeleitet. Diese Unterhandlungen sind die unmittelbare Folge der Niederlage der Truppen des Generals Aaratieri. Unter den gegenwärtigen Verhältnissen erwies es sich als das Zweckmäßigste, dass an den Abschluss eines ehrenvollen Friedens gedacht werde. Angesichts der Eindrücke, welche der Amtsantritt des Eabinets Rudini hervorgerufen und der sich in den freundlichen Aeußerungen der großen Mehrheit der italienischen Blätter manifestiert hat, bezweifelt man in Rom nicht, dass es dem Mini» sterium ohne Schwierigkeiten gelingen werde, die gemäßigten Elemente der Kammer zu einer Majorität um sich zu vereinigen. Die von der Regierung zu er« wartende Richtung, nämlich eine Politik der Sammlung und das Bestreben, die afrikanische Frage in einer der Würde des Landes entsprechenden Weise mit nicht zu großen Opfern zu lösen, dürfte voraussichtlich deu Beifall des ganzen Landes finden. In der Kammer soll die Einsetzung einer parlamentarischen Enquete für die Prüfung der afrikanifchen Angelegenheit vorgeschlagen werden, es ist jedoch bisher noch nicht bekannt, welche Stellung die Regierung zu einem solchen Plane nehmen würde. Eine römische Meldung der «National-Zeitung» theilt folgende Punkte als Substrat der Friedensverhandlungen mit Menelik mit: Italien verzichtet auf Tigre, acceptiert als Grenze den Marebfluss. Artikel 17 des Vertrages von Uccialli wird nach dem amharischen Texte interpretiert, wonach Italiens Protectorat nicht anerkannt wird. Die italienischen Gefangenen werden zurückgegeben. Die Schwierigkeiten für oen Abschluss des Friedens biete nur noch die Weigerung der Italiener, Ras Mangascha als Fürsten von Tigre anzuerkennen. — Der König von Italien hat an seinem Geburtstage ein Decret betreffend die Amnestie für die von den Militär-Gerichtshöfen aus Anlafs der Unruhen in Sicilien und Massa-Carara Verur-thellten unterzeichnet. Festlichkeiten, die sonst am Geburtstage des Königs veranstaltet wurden, unterblieben heuer auf Wunsch des Monarchen.
Aus Madrid wird gemeldet: Amtlich wird eingestanden, dass die Zahl der Insurgenten auf Cuba 50.000 übersteigt. Ein neues Armeecorps von 50.000 Mann wird hier organisiert und auf alle Fälle bereit gehalten, ebenso werden drei Bataillone Freiwillige ausgerüstet. Somit wird die unter Waffen stehende Heeresmacht Spaniens auf 300.000 Mann ansteigen.
Die Regierung ist überzeugt, dass die projectierte Operation, für 100 Millionen Pesetas Cuba-Obligationen bei den einheimischen Banquiers abzusetzen, keinen Schwierigkeiten begegnen werde. Die Regierung besitzt gegenwärtig noch 500.000 Stück der obgenannten Titres.
Die Ankunft des Fürsten Ferdinand von Bulgarien in Constantinopel ist für den 26. d. M. bestimmt und wird dessen Aufenthalt daselbst acht Tage währen.
In der vorgestrigen Sitzung des rumänischen ^nats beantragten mehrere Senatoren aus Anlass des Geburtsfestes des Königs Humbert das Erheben ^« ^?!?" und eine Kundgebung für den König Ministerpräsident Sturdza schloss slch die em Antrage an und wate Rmnänisn m?rd? stets ein dankbares
rumänischen Sache von Victor Emanuel erwiesenen Dienste und daS von Italien bekundete unausgesetzte Wohlwollen bewahren. Die Senatoren erhoben sich von
ihren Sitzen und brachen in die Rufe aus: «Es lebe Italien, es lebe König Humbert!»
Die «Times» melden aus Kairo: Der Endzweck des Vorrückens der englischen Truppen ist zweifellos die Befreiung Kafsala's. Die Besetzung von Dongola ist sür den Schutz Egyptens von wesentlicher Bedeutung. Die beste Grundlage für das schließliche Vor-rücken auf Omdurman und für die Erlöfung des Sudans aus der Berberei.
«Reuters Office» meldet vom 14. d. M.: Die Entsendung egyptischer Truppen nach Dongola wird morgen beginnen. Obgleich noch nichts entschieden ist, ist es fast gewiss, dass Truppen nach Dongola entsendet werden.
Die «Times» melden, das Interesse, welches dir englische Politik an Egypten nimmt, macht das Vorrücken nach Dongola zu einer dringenden Angelegenheit. Der Stoß, welchen das Prestige der europäischen Mächte durch die Niederlage der Italiener erlitten habe, werde durch den Friedensschluss mit Menelik nicht neutralisiert. Die Jahre der englischen Verwaltung hätten Egypten eine machtvolle Armee gegeben. Für Egypten sei es jetzt an der Zeit, den Sudan wieder zu gewinnen.
Tagesneuigkiten.
— (Vorgänge an der Wiener Univer» sität.) Der akademische Senat der Wiener Universität sprach inbetreff einer Erklärung der deutsch-nationalen Studentenverbindungen, jüdischen Studierenden die Satis« jaction zu verweigern, well denselben das Ehrgefühl überhaupt abgeht, ohne dem gesetzlichen Verbole der Herausforderung zum Zweilampse vorzugreifen und sich nach der Lage der Umstände weitere Maßregeln vorbehaltend, die schärfste Missbilligung ilber das Verhalten und noch mehr über die Begründung des Beschlusses der deut» schen wehrhasten Studentenverbindungen, wodurch ein Theil der Studentenschaft als der Ehre bar erklärt werde, aus.
— (Verhaftete Checkfälscher.) Vei der Kölner Filiale der bergisch»märkischen Nanl zeigten am 14. d. M. zwei junge Leute drei Checks auf ein Frank' furter Vanlhaus im Gesammtbetrage von 30.000 Mark vor. Sie wurden für nachmittags bestellt und bei ihrem neuerlichen Erscheinen verhaftet, da sich unterdessen die Checks als gefälscht erwiesen. Das sofort mit ihnen angestellte Verhör ergab noch weitere Mitschuldige, welche ebenfalls sofort verhaftet wurden.
— (Ein Jugendstreich Varatieri's.) Ueber den unglücklichen Oberbesehlshaber der italienischen Truppen in Oftafrila theilt der «Vrgsl.» nachstehende interessante Daten «it: Varater Orefte ist geboren zu Condino bei «rco in Südtirol im Jahre 1841 und v>zog das Gymnasium von Trient, das er 16bs aus unbekannten Gründen «it dem von Meran vertauschte. Hier wohnte er bei der angesehenen Näckersfamilie 9teib«ayr. «ber schon im December desselben Jahres wurde der unbündige Septaner Varater wegen groben Unfuges in der Etudentenlirche aus der «nftalt entlassen. Der Bater des Generals soll au« Deutfchtirol, und zwar aus Lajen bei Mausen stammen und den echldeutschen Namen Vrader (? eher Weirather) in Varater, später in Varatleri geändert haben. In Frains, einer Parcelle von Lajen, be» findet fich noch heute der Vraderhof, der als Stammfitz der Nrader, beziehungsweise Varatieri, angesehen wird.
— (Der Strike der Kohlenarbeiter.) Aus Mährisch'Oftrau vom 14. d. M. wird gemeldet: Die Arbeiterführer suchen die Arbeiter zum Ausharren im Strike zu bewegen, indem sie ihnen Unterstützungen aus dem Auslande in Aussicht stellen.
— (Anarchistisches.) In einer am 15. d. M. mittag» in Verlin in Noetzons Vrauerei ftattgefundenen Änarchistenversammlung wurden die Anarchistenführer, Redacteur Landauer und Spor, welche über die Gründung einer freien anarchistischen Vereinigung sür alle Ge« sellschastsclassen sprachen, verhaftet. Die Versammlung wurde jedoch nicht aufgelöst.
— (Vorgänge auf Kreta.) In Selino auf Kreta wurden zwei Christen gelobtet. Die Verhaftung ber Mörder war unmöglich, da die Gendarmen wegen rückständigen Soldes den Dienst verweigern. Aus dem« selben Grunde drohen auch die Civilbeamten mit dem Strike.
Local- und Prouinzial-Nachrichten.
Städtisches Elektricitiitswerk Laibach.
Der Gemeinderath der Stadtgemeinde Üaibach hat, wie bereits gemeldet, in seiner Sitzung vom 14. März d. I. beschlossen, das geplante städtische Cleltricitätswerk nach dem Gleichftromfysteme mit Venützung von Accu» mulatoren auszuführen. Dieser Beschluss erfolgte zufolge eines ausführlichen Verichtes, welchen der Referent des zur Durchführung des Eleltricitiitswerles gebildeten Ausschusses, Gymnaftaldirector Senelovic, erstattete. Wir ergänzen unseren hierüber gebrachten kurzen Bericht nun« mehr durch die nachstehenden bemerkenswerten Erörterungen aus dem erwähnten Referate.
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Der Ausschuss, bestehend au« den He"" ^ Ingenieur I. V- Hrasly (Obmann), Director «^ ^< lovic (Referent) und Director I. subic y"^^' ziehung deS am 14. December 1394 gefassten ^ ^ rathsbeschlusses hinsichtlich Durchführung des /^ städtischen Eleltricitiitswerkes den Vorstand "l H. technischen Abtheilung des Wiener Technolog ^ werbemuscums Herrn Prof. Karl Schlenl i" ^i achtung der eingelaufenen Projecte aufgefordert ^ da« erhaltene Gutachten sowie durch eigene "»^, Untersuchungen die Ueberzeugung erhalten, b"l M^ sprünglich in Aussicht genommene System des e«^ Wechselstromes für die in Laibach obwaltenden" ^ und zu gewärtigenden Consumverhältnisse nicht en^ ^ wert erscheint und durch da« GleichstromW" cumolatorenbetrieb wesentlich ilbertroffen wird. ^
Das Consumgebiet der Stadt Laibach, « z, sowohl das derzeitige als auch das sür die n°M^ lunst zu gewiirtigende, lässt sich durch den b «e" >, strombetrieb ohne Aufwand allzuhoher Kos«« > ^ Leitungsnetz ganz leicht beherrschen, so, dass ^,. anlassung vorliegt, von dem einfachen und M ^ ström abzugehen und auf die Anwendung """ ^> ftromsyftemes mit hoher Spannung überzugehen, ^ ^ keinem Falle all die Vortheile bieten würde, ^ Gleichftromsystem mit Accumulatorenbetrieb. " ,F ström ist vor allem sür den Consumenten v°" F al« der Wechselftrom. Das mit Gleichst""^ Bogenlicht, bei welchem alle Lichtstrahlen «" ^ «l wärts geworfen werden, ist bei gleichem el"'"' F wand weitaus effectvoller als das Wechfelft"" , ^ bei welchem das Licht im ganzen Raume M ^ ^ auch ist da« Gl?ichstromvogenlicht ruhig" schönerem Glänze als da« Wechselstrombogew'" zK
Der Gleichstrom lässt sich zum Betriebe«" ^ motoren in vortheilhastester Weife ausnützen, «> ^ ^ Wechselstrom für eleltrifche Kraftübertragung.^ Anwendung befonderer umständlicher «nd <^ Kunstgriffe benutzt werben kann und nie«"' ^ lommen wirkt, wie der Gleichstrom, und a"^ . gleich hohe Oelonomie erreicht. Da aber " ftlH Venützung der eleltrifchen Kraftübertragung ^ Kleingewerbe sowie auch sür häuslichen Vetr' is .. unbedeutendes Feld der Anwendung haben "'„p' Ueberlegenheit deS Gleichstromes für Vetriev" ^,«' motoren von größter Wichtigkeit. Auch d"l ^t< acht gelassen werden, dafs die elektrische lk"sc M in Laibach, welches bisher noch leine Straft^^" über kurz oder lang für Straßenbahnbetriev ^ l finden dürfte, für welchen Zweck bisher allem ström herangezogen werden konnte. . ,^g <".
Auch gestattet der Gleichstrom die EA M lytischer Wirlungen, welche bei ausgeschlossen sind, und ist daher zu g"° .^ Verwendungen geeignet. , ^ W?
Hiermit im Zusammenhang steht """ M H , keit. bei Gleichstrom Accumulatoren zu verA zM au» physikalischen Gründen bei Wechl"'" ^ , ausgeschlossen sind. . .z«li«e^^ ,
Die Accumulatoren sind bisher baS ""'>H 1 ^ Mittel, elektrische Ströme aufzufpeichern, und lo ^
Reservoire für Elektricität angesehen «,">" ^ ^ ^
ermöglichen, den Consumenten auch zu l^^chl^,^ ^ schen Strom abzugeben, zu welcher die ^" 5^'/
im Netriebe stehen, wobei sie allmählich ""^" ^ werben, um fpäter, wenn die Mafchinen " ^5 gefüllt (geladen) zu werben. . MM
Durch diese Accumulatoren wird "^F'ts l<
Betrieb der Stromerzeugungsmaschinen aui ^j i ^ ^
nothwendige, möglichst lurz anzuberaumen ^b^ ^
schränken und, so lange der elektrische "^/ ^
Accumulatoren reicht, ohne Maschinenbetrttv ^^ge,.,! ^,
Sie sichern den Consumenten vor GeMe^.^ l> ,,
geben der elektrischen Spannung eine ^l«^ ^ h
welche bei reinem Maschinenbetriebe " z^te» ^
und auf die Gleichmäßigkeit des eleltr'l^ , ? ^
vorteilhaftestem Einflüsse ist. .^leit "^ 5,
Zufolge der vollkommenen Glelch"^ > ^. >. h
erhöhten Betriebssicherheit wirb der GlelW ^^ ^ ^
mulatorenbetrieb sür den Consumenten M ^ ^ gehrenswert, und es hat fich in Sta" i<^
Budapest), wo beide Systeme vertreten!'^B^ I,,
Vorliebe der Consumenten für den G"" ^ ^ ^
derzufolge in jenen Straßen, wo WeAe s z,n 0"" . "
ström abgegeben wird, bei gleichem P"" „icd' F ^, '»
dem Gleichstrom der Vorzug eingeräun« ^ ^
Nußer diesen wichtigen Eigens«" ^ller'z^i ^
Gleichstrom für den Confumenten wen ^z '^ ^
lassen als den Wechselftrom, ist d"^ nte" ^ ' '°
ungefährlich, was sowohl für den <^"" ««/', ,
hauplfächlich für das Perfonal der ^ M^ «
Bedeutung ist, während bei Anwendung^ F>!^ ?
Wechselstromes trotz aller Vorsicht "'" h^X' ^1^ ^
glllcksfälle vorkommen, welche daran " OB /" ' nur dort anzuwenden, wo zusolge grop' , M ^
Anwendung niedriggespannten Gleichst"" .^ , erscheint. « de«e" L l
Außer allen diesen Gründen, vo" ^el ^ sich geeignet ist. den Gleichstrom vortye»
^H^geitung Nr.I64._________________ _____501 17. März 1396.
^tlhtil/ ^, ,^ ^chlbe auch ganz bedeutende ökonomische« ^echnuna? ° "°^ °" hierüber angestellten eingehenden MtM? ""^r den für Laibach zu erwartenden °" llel,l°n? "" wesentliche Steigerung der Rentabilität l'ffey. "n städtischen Eleltricitätswerles erwarten
^un^ bereits oben angedeutet, wird es durch An«
^ttzeu? '""umulatoren möglich, den Vetrieb der
! "H der ?^"°^"k" zeitweise ganz einzustellen und
M „^ ».^yreszeit und dem Consum auf eine geringe
, " ^>e w» ?^^""ben zu beschränken, während welcher
Men ,n.l ^^ vortheilhaftefte Ausnützung der Ma-
^''"gen lann.
Iyzun^ bei Wechselstromanlagen die Strom-^ ^ ^"" fortwährend, das ganze Jahr durch " venia >> ^ndurch in Aetrieb sein müssen, auch 3>twäbr,?," cZ" l"" Conlum h^cht und daher 3'"d um Bedienung erfordern und dabei fort-Mllte^, "" überhaupt in Vewegung zu bleiben, c^llyy,^ """ Schmiermaterial verbrauchen, werden >ll^. ^^ungsmaschinen der Gleichftromanlagen mit ^^.;"°etrieb nur den fünften oder höchstens den 3>vl, ^ " wahres in Vetrieb fein müssen. Es >z der m) ^"^ nicht allein die Kosten für Be« ?'"lh un^?'^'"^' Indern auch jene für Material-^Otlilh »3, ^tatsächlich jene für Heizmaterial außer-^kltuna l, ^ ""^" überdies die Kosten für In-«. ^leilt k? Maschinen nicht unbedeutend geringer. ^^,. ende ^°"heil der Gleichstromanlagen ?""d. ^'"orenbetrieb tritt hauptsächlich in den Vor-?l"t> ist " "r Stromconfum tagsüber nicht sehr be-^ «i!^ « ^" " 2aibach und in allen Städten, "ll>. ahnlichen Charakter haben, der Fall sein
!,^ ^ ^"ibach vorliegenden Verhältnisse dürften ? ^tlek " ^^bten. welche leinen sehr regen Ge. 'i^lte da^ - "' änlich wieder zu finden sein und lW «!",z lf '" allen solchen Städten, wenn dieselben lkn l Nan , " ausgedehnt sind oder wenn nicht !,!« ''bock '! . °ite in Betracht kommen, das nunmehr »^lltilb flectierte Gleichstromsystem «it «ccumu-t« ^ dlldn^ ^" vortheilhaftefte erscheinen. Es er->H klonen °"^ °'^ Thatsache, dass die elektrischen V ^tildt "" Dampfbetrieb in den mittleren und ^ '""lyflem ^"ropas vorwiegend nach demselben ^,» ""oil, "^ Accumulatorenbetrieb ausgeführt ^ d'e Nllnm?" "'^^ ausgeführt werden und es be« ^>i l« Edtt ^ I"h" hindurch geführte Statistik,
W«z .. ? ^ l"r derartige Verhältnisse überall
^ und ülonomifches bewährte.
h. ^°sH^ "" «Glasbena Matica..
zHltllche O« "^ "UN die Klänge der beiden Concerte, ^ " unk V" " Bewegung fetzten und von allen ^ ? 3nlettss, """n Dealer Bestrebungen mit dem X""lhige ^''^ ausgenommen wurden, denn ideal mufs ^iü Eiteren N Streben genannt werden, die Kunst V> die .n"'^ su erschließen und Leistungen '»^"°k!t^ °ue Merkmale nicht nur künstlerischer ^k!>n ?»° . ""lh künstlerischer Vollendung ^ de l ,^s« iol^" "^° "°" laum jemanden finden, '!« ?^nen ^^^ale zwecklos hält und wir haben >" ^ ^e Tbä? ,^"h"len nachgewiesen und betont, ^dk > " unt,, ^" keineswegs durch das Anbeten >V ^iche?"^n wird, denn Freude bringt der ^l>„ ' Freude !,""" Kunst, Freude am Schönen ^ °" dem durch die Kunst verschönten
^»'elU^^lvM""!^" s"eck dieser zwei Concerte >'> haben ^ 2°"i sorgenfrei denselben ent->,!" ftaltsin^ s" gewissermassen die Feuerprobe 3^"en ul ,? Wei 0r°W Wohlthätigkeits-?" 3 " Her ^" aber >!l '? ^e Schranken forderten. Alle i7 «^>, "Werun" « musikalische und daher größte >N "lennung "?2 Wenfalls hegte, wandelten sich in ^>!«h^"eten "'" Begeisterung um. denn beide
l« .1 '"ch V ^l« der V"" «roße Erfolge und boten
^l/>clu^^^l)°r nicht allein den Muth son-
!°^i^ns wit U besitzt, u« °us dem heißen Con-
^htel.>'delt _.^"n zu bestehen.
?^"? ^esch^t ungestraft unter Palmen! Die
."" 'er Musik macht da«
^ ^e n" den G° ^'»enen Leistungen zu vervoll-
^.°" hw'^^rgeZ,"^ und steigert allmählig das
" ^""ht?'^N HeA c ^ künstlerischem Ehrgeiz, der
« >»«n hü'" lttebl. M,„ l7„n dahe? diesen
1.^>)as^>e °ufs innigste zu wünschen,
^i?'t t> ! "« ia w ' Schwerste und Neueste vor-
ez,Ae.chen Concertbefuchern köstlich.
^le„ °^ez ""? 200 dgder «llltrösterin Musik geboten
!'"i <^"n Z" Leitun« ?^o"" bestehende gemischte
^i/^bliH.^lhiaz"N seines ausgezeichneten Diri-
^ ^"^eb^"°"schlil?, "° neuerlich, dass er wieder
^ ^' "it b^-Z/N'acht hat, bass er sich mit
'Wertem Fleiß und Ernst der'
>Pflege der Kunst widmet. Die großen Fortschritte und Hauptvorzüge des Chores traten insbesondere bei den wunderschön gesungenen a capell» Chören und in den anmuthigen Voltsliedern hervor; da stand der Chor auf der ganzen Höhe seiner Leistungsfähigkeit. Hiebei sei des großen Verdienstes nicht vergessen, das sich Herr Hubad durch die geistvolle Harmonisierung der Volkslieder erworben.
Er hat die Lieber in so eigenartiger und wirksamer Weise in Ton geseht, ohne ihrer Vollsthllmlichleit nahe zu treten, dass diese kleinen Chöre sich an künstlerischer Bedeutung weit über manche umfangreichere Chor» Conpositionen erheben', die mit dramatischem Dünkel auftreten.
Wir haben auch bereits seinerzeit angedeutet, mit welcher Präcision und mächtigen Tonfülle, mit welch zarter Schattierung und sicherem Einfatz gesungen wurde, wie mächtig die Entschiedenheit des Rhythmus und die Frische des Tones packle, dass sich das Publicum freudig mitreißen ließ und durch begeisterte Beifallsstürme die Wiederholung einzelner Nummern erzwang und erzwingen wollte.
Das innige Verständnis, der aufopfernde Fleiß und das große Talent des Dirigenten Herrn Hub ad trat hell zutage, denn einen fo großen Chor, der aus Sängern jedes Alters besteht, zu feinen und sichern Schattierungen bringen zu können, wie sie eben hervorragend bei den ^ (npsiia Chören bemerkbar waren, ist ein großes, 'anerkennenswertes Verdienst, und auch die Art, wie er die großen Chorwerke und das Orchester dirigierte, war des höchsten Lobes würdig.
Die in srüheren Concerten der «Olasbena Matica» bereits zur Aufführung gelangten wirkungsvollen Chöre von Foerfter «Ljubica» und Nedvrds «^»^uj v pia-uin»ki iuj» haben wir bereits wiederholt besprochen und es erübrigt uns daher nur zu bemerken, dass sie auch diesmal trefflich gesungen wurden und ihre volle Wirkung aufs neue ausübten.
Die Ausführung bcs Madrigals «Uu8i«a uustr»» von Gallus erfordert eine geradezu künstlerische Qualität der Ausführung, denn derlei Composition«», die fönst in den Bibliotheken fanft fchlummern, da sie sich aus rein technischen Gründen nicht zur Aufführung durch große Mafsenchöre eignen, tonfchön und sicher wiederzugeben, mufs entschieden als hervorragende Leistung bezeichnet werden, lässt den großen Beifall erklärlich erfcheinen.
Das gleiche Schicksal hatte die geistvolle, prächtige "' Maske trug, Herrn Lei bold (v. Malt.tz) und Herrn Schmidt ^Doctor Prontheim). Alles in allem eine Vorstellung, die fich leben lassen durste und die sowohl der Direction wie nicht minder der Regie (Herrn Roll mann) alle Eh« machte. Das Haus war mittelgut besucht. —?l>—
— (Heimische Kunst.) Der akademische Maler Ludwig Grilz hat neuerdings zwei Porträts (Pastelle) ausgestellt. Das männliche Porträt befindet sich in der Geschäftsauslage des Herrn Kollmann, während das weibliche in der Auslage des Herrn Giontini ausgestellt ift. Beide Porträts sind nach Photographien trefflich aus» geführt und vollkommen gelungen.
— (Förderung des Weinbaues.) Bei der landwirtschaftlichen Filiale in Gurkfeld werden Vered-lungscurse für die Holzveredlung der amerikanischen Reben am 26. und 27. März. 1., 2. und 3. April abgehalten werden. Der Zutritt zu den Veredlungscursen ist für jedermann frei; an denselben müssen jedoch alle jene Weingartenbesitzer, welche bei der Filiale unentgeltlich Rebenmaterial und die von der lrainischen Sparcasse be-willizten Prämien erhalten, theilnehmen. An diesen Tagen kommen auch die Reben, eventuell die Prämien zur Vertheilung, und zwar den 26. März für die Weingarten-befiher der Pfarre Gurlfelb, den 27. März für die Weingartenbefitzer der Pfarre heil. Geist, den 1. April sür die Weingartenbesitzer der Pfarre Haselbach, den 3. April für die Weingartenbefiher der Pfarre Arch und den 3. April für die Weingartenbesitzer der Pfarren Nründl, Bucla und Cerllje.
— (Aus Krainburg) geht uns die Nachricht zu, dafs dortselbst inbetreff des Baues des neuen Gym-nafialgebäudes am kommenden Freitag die Verhandlung stattfinden werde. —o.
— (Benefiz.) Morgen wird zum Vortheile der Soubrette Fräulein Lindner die reizende Operette «Prinz Methusalem» von Strauß gegeben. Fräulein Lindner ist eine Künstlerin, deren vielseitiges treffliches Wirken von Anbeginn der Saison jederzeit durch den schönsten Erfolg ausgezeichnet war. Bei der großen Beliebtheit, deren fich die Venefiziantin allgemein erfreut, wird es voraussichtlich weder an gutem Besuch noch an den gebürenben Ehrungen fehlen.
— (Trio-Vereinigung.) Eingetretener Hindernisse wegen wird das für heute bestimmte Concert der «Trio'Vereinigung» auf unbestimmte Zeit verschoben.
Neueste Nachrichten.
Sitzung des Abgeordnetenhauses
am 16. März.
Das Abgeordnetenhaus erledigte heute zunächst gemäß den Anträgen des Vudgetausschusses mehrere Nothstandsanträge und beendete dann die Debatte über den Voranschlag des Handelsministeriums, der unverändert genehmigt wurde. Im Laufe der Sitzung überreichte der Herr Finanzminister eine Regierungsvorlage betreffend den steuerfreien Bezug von Mineralöl unter der Dichte von 770 Grad zum Motorenbetriebe und zum Reinigen von Petroleumschächten.
Gel'egrcrnrine.
Wien, 16. März. (Orig.-Tel.) Seine Majestät der Kaiser ist heute abends um 6 Uhr in Wien ein» getroffen.
Cannes, Itt. März. (Orig.-Tel.) Ihre Majestät Kaiserin Elisabeth ist an Vord der Yacht
London, 16. März. (Orig.-Tel.) «Reuters ^ meldet aus Cairo: Einige Bataillone egyptischer ^ "^z sind heute nach Wady Halfa abgegangen, wo I ^ ^ 1. April das ganze Expeditions-Corps versand, den Vormarsch nach Dongola anzutreten. M
Belgrad, 16. März. (Orig.-Tel.) Mr > welcher gestern den gewesenen Minister 3tlit«c ^, gerer Audienz empfteng, ist heute mit der Natalie nach Nifch abgereist. ^,«B
Newyork, 16. März. (Orig.-Tel.) Eine ^ ^ aus Havanna meldet: Die Garnison von ^" ^i Havanna hielt irrthümlich ein spanisches Vatwu > Aufständische und bejchoss dasselbe. M ^ glaubten, dass die Aufständischen die Stadt emgen"^, hätten und griffen dieselbe gleichfalls an. 1^ ^ ^ wurden dabel getödtet, 5 Officiere und 2? ^ j verwundet._________________________ ^^
Allgelommeue Fremde.
Hotel Stadt Wien. stiB^'
Anl 14. März. Kümerer, Naß, Hoffmann, "^ Kraummm, Hanselli, Reingruber, Kflte., Wien. ^,,^h»^ ! Kfm., Berlin. — Heilig, Kfm., Monfalcone. - ">" iln"" Hubatschel, Me., Marburg. - Hrenn, Kfm., M'-^l«^ ttfm., Sissel. — Ermacora, Bauunternehmer, Mo"" ^ Ermacora, Baumeister, Tarcutto. — Küttner, Privat, ^ Lang, Kfm., Stuttgart. . .1^
Am 15. März. v. Gutmannsthal, yerrW ^B Wcixclstein. — Baron Hagen, Privatier, Trieft, '"^i^ Privatier, Iohannesthal. —Castellani,Kstn., Bregeuz ^„ü ^ Li)w, Keller, und Rcbitfch, Ksite., Wien. — Löwe, Kfn^ " ^, Pollat, Kfm., Deutschbrod. — Simshäuser, Kfm,, " . Hoser, Kfm., Innsbruck. — Steinitz, Kfm., Godnil- ^ M" Am 16. März. Pirnat, l. t. Notar, Sitisch- ZM k. l. Notar, St. Veit. - Gruntar, t. l. Notar, f. 3""' «^
— Dr. Treo, Advocat, Adelsberg. — Achacie, Wuche^ Dp Lees. —Förster, Oberbcamter, Haas, KohnG., ^yn'" <>? Fussel, Königstein, Stern, Kftte., Wien. — Lehne, »^ E
— Stein, Kfm., Prag, — Gottlieb, Kfm., Prossmtz- ^ Instrumrntenmacher, Villach. — Beucs, August"^ Brunn. — Traut, Kfm., Trienl. — Konrad, Kfm>, Stein, Kfiil., St. Petersburg. ^
Hotel Nefant. . g,,^
Am 14. März. Graf Pace, l. t. Pezirlshauptma""'^^, berg. — Dr. Schmidinger, t. t. Notar, Stein- ^^»ll,^ Kfm., Nürnberg. - Weber, Kfm., Zwenlau. ^«„g,,U winsln, Gllick, Breuer, Bermann, Kslte., Hochenegg, ^^ ^l» ^,
— Bayer, t. l. Hauptmann, Graz. — Manlo»!, "1»'^^ Privatiers. Tochter, Trieft. - Stirsly, l. l. Lieutena'", ^z Nowal, Beamter, Eisnern. — Miku,ch, Mm-^Mi^l, Tcandola, Kfm., Mailand. — Walluschnigg, Nea'""^ü" Feldlirchen. — Debetal, Kfm., Karfreit. — ^le'", ^ Lulovica. — Bäcker, Vahnbeamter, Villach. Me-, ^
Am 15. März. Friedman«, Puhr, Geister, M M^, l. t. Staatsbeamter, Wien. — Thaler, Kfm., ^^isel, ' Redal, Kfm. Berlin. — Walzer, Kfm., Graz. ^ Hg. vatier, Laibach. — Mollach, Gasthofbesitzer, Sch"«"" ,
Hotel Vaitrischcr Hof. ^M,H An» 14. März. Sernadio, Rfd., Trieft. - ^'Z >ii!»'"° ^ Murau. — Krebesz, Maler, Tuzfina. — Miro, "' lerin, Venedig. <.,.„ ^
Am 15. März. Sturm, Privatier, f. twnahH H,
— Hlldovernil, Besitzer, s. Nichte, Veldes. - ZH"H ^ wald. — Schneider, Handelsmann, Gottschee. -^ '" ^^ Gottschee.______________^___________
Verstorbene. .^"^
Am 1 5. März. Vrunhilda Ellenich, Haul»" z, 4 I., Floriansgasfe 33, Scharlach. ^cutol'A 3'
Am 1 6. März. Johann Hrovat, Steuers! '^ ^ am Brühl 27, Schlagfluss. - Adela Stixa, M^ ^^ Theatcrstiegc !l, l^in'2i^5i8 pulm.______
Meteorologische Veobachtungen^in^!^^ 1s. 2 U.U. 740-5^M'7 SW. znüVstarl ha b ^B^s ^- 9 . Ab. 740-4 6-6 SW. .mäßig ^L^-si "^ 17.l? U. Mg. j 740 - 5 , 3' 6 , NO. mäßig be" 5,t!', Das Tagcsmittcl der gestrigen Tempera«" 1 -9° über dem Normale. ^^^^o>^ ------------------------------------------------------------TTlnils" ^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-^"' ^-.^ Ritter von Wissellrad. ^^^^
l Danksagung. ^..
Für die vielen Beileidsbezeigungen M" ,„e"" der Kranlheit, wie bei dem Hinsch""" Fla" innigstgeliebten, unvergesslichen Gattin, vc
Emilie DauptMlltttt
geb. Spilar ^
sowie für die zahlreiche Begleitung der tb"^c"H blichen«, zur letzten Ruhestätte und v" ,^,, " der schiwon Kränze spreche ich allen "" richtigsten und herzlichsten Dank aus. !
Laibach am 14. März 1696.
__________________________________503__________________________ __________ 17. März 1896.
___ Course an der Wiener Börse vom 16. März 1896. N«« dem oMenm Cours««»«
^Mlck ^^ weld War,
I.^ „ '"«' Iünn^c?^ 10095 10115
^l i»/«." »iprilV^l 10095 10115
'^-ckv ^ ' A3' 195 50 19650
^bt, ^,^, bU ft. ^5.50 19« 50
, -^^ "" - . 157 50 158 50
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^. ^om. . 99-eoiyaLft
!^ ^!^^. ""'l,!i,M. «21 —281 »0
Veld W«re
Vo« Sta«t«Hnr Zahlung
übernommene Eisenb.'Vrlor.«
vblioattone».
Elisabethbahn «DO u. 8000 M.
für 800 M. 4°/»..... I1?'?i> 11875
lNisabethbahn, 4U0 u.2000 M,
200 M. 4°/„...... 122 75 122 25
Franz-Ioseph>V., Em. 1884,4° <, 99 75 10075 Galizische Karl -Lubwia - Nahn,
/,°^Schai!lregal°Nbl.-Obl. 100-15 101 15
dto. Präm.°«nl. ^ ino fi, ü, W. 161 — 1«2 —
dto. bw. i^ 50fi,ö, W. 161—162 —
Iheih-Meg.-Lose 4°/» 100 fl. . 145 — 145 50
Grund Obligation»»
(für 100 fl. CM.),
4°/o kroatische und slavonische . 97 — 87-75
4'/^ ungarische (100 fl, ö.W.) . 9650 97 50
And»« äss»ntl. Anl»h»n.
DonauNeg^Aose 5»/„ . . . . 127 75 1287s»
dto. -Unlelhe 1878 . . 10? 50 — —
Nnlehen der Stadt «Vörz. . . 112 — — —
«nlchen d, Etabtgemeinde Wien 105 — 10« — Anlehe» d. Ltabtgemeinde Wien
(Silber »dei Gold) . , . . 129'— 12950
Prämicn-Anl, d, Stabtgui. Wien 169 50 170 —
Börsebau-Nnlehen, uerlosh, 5'/» 100-4» 101-4«
4"/„ Krainer Lande«-Anlehen . 98 35i 9935
Velb Ware
Psaudbrisft
(fürlOOfi.).
Vodcr,»lle.öft.ln50I.vl.4«/»». —.— .....
dto. „ „ ln 50 „ 4°/, 9» 20 100 20
dto, PrHm.-Echldv. 2°/„ I. Vm. 115 — 11« -
dt°. dt°. 8°/, II. Em. 117 75 1I8 50
N.-i!fterr,Lllnoe«lHyp.,«lnst.4°/<, iou-— 10080
vest.-ung. Vanl verl, 4°/<> . . 10080 101 —
dto. bto. 50jähl. ,, 4°/o . . 100 20 101 —
Nparcasse.1.i>st..3UI. ü'/,°/„vl. 10150 —--
Priorllat««Vbligalian««
(für 10a fi.),
Feldinanbs-Norbbllhn . 785 740
Creditlose 100 fl...... 201 50 202 50
Clary-Lose 40 fi. CM, . . . 58 50 59 50
4°/i>DonllU'Dllmpffch,I0Nfl.CVl. 136 — 140--
Ofener Lose 40 fl...... «i?5 62 75
Palfsl, Lose 40 fl. CM. , . . 59'50 6050
Nothen Nreuz,Oest.Ves. v., I0fi. 18 75 1925
Ruthen Nrcuz, Una.. Ves.v,, 5 fi, II — 1170
«udnlph-Lose 10 fl..... 25'— 2S-—
Elllm-Losc 40 fl. CM. . . . «»'— 70 50
Et.-Henois-Lose 40 fl, CM. . 71 50 72'5U
W»l°stein-L°le 20 fl, TM, . . 5» — — -
Winolscharäh°Lllse M fl, CM. .
0. Bodencrebitanstalt,!, — fferbin»nd«'«orbli. 1000N.CM. 3460 3470 Lemb,- Tzernow,-Iassy - Tisenb.«
Gesellschaft 2c>0 fl. E. . . . 295'—296 — Uloyb, Oeft., Trieft, 500 fl. «M. 45» — 45g.__ Oesterr. Nordwcftb. 200 fl. S, . 28475 285-75
dto, dto. ilit, U) 20!» «l. «, 235-75 28625 Prag-Dürer Eismb, 150 fi. E. , 9«— 9g.^_ Staatseisenbahn 200 fl. V. . . 36735 36775
Eüobahn 200 fi. S.....97-50 98 —
Lüonordb. Verb.°Ä. 800 fl. CM. 220'— 221-20 Trllmwah°«ef.,Wr.,1?afl.ö.W. 4?«-— 47« —
dto. st. . . . 105 — io« _
Ung.Hllllz. Nsenb. 800 fl. Gllber 90? 50 809 L«
Ung.Weftl,.(Rnab'«raz)»0<)fl.E. 207'—«09 —
Wiener ürn>lb»hnen-»ct.«V«s. ««— «ii —
zndustli«»Altt»n
(per Ltüct).
Vauges., «llg. «st., 100 st. . . «4>— »4.7z »gybier «risen, und Vtahl'Inb.
ln Wien 100 fi..... «0— «1 —
ltisenbahnw.'Üeihg., Vrfte, »0 fl. 180-— 1»» —
„«lbemuhl", Papiers, u.«.«. 55— 5«b«
lliesiüger Äraucrel 100 st. . . 111-50 113 —
MontaN'Gesfllsch., vest.-alpine 84— S4-zy
Prager Eisen°Ind.°Ves. 800 st. Nl» — «7, —
Galgo»T»rj. Eteinlohlen 60 st. 5K0 —567 —
„Sch«glmühl". Papiers., 800 fl. 3ia — zu-—
„Ttedrenn.", Papiers, u. V.-V. lg? — i?»»—
Trifailer Kohlen». - Ges. 70 fl. 158-50 inu —
Waffenf.°«.,Oeft.in Wien, I«0fl. »94 — z»» — Waggon'Lelhanft., «llg., in Pest,
»" fi......... 440- 460--
Wr. Baugesellschaft 100 ft. . . i8» — i»4 5»
Menerberger glegel'«ct<«n^Gel. 811 — gl,-.
D»vis»n.
Amsterdam....... S9'45 9»55
Deutsche Plätze...... 58 97. »9 Ili
London........ 12070 121'—
Pari«.......... 47-87» 47»»»
Et. Petersburg...... -.-. —>—
z>alut»n.
Ducaten........ 5-«» 5 70
20-Fiancs-Vtücke..... S5? »5»
Deutsche Äelchsbanlnotn, . . 5897z 5905
Italienische Banknoten . . . 43-70 «-«»
Papler-Nubel...... 18« 12»^
t^lglgaližfa v Ljubljam.
\} . Dr. pr. 720.
y ni sedeži ne veljajo!
^C?k dae 17-marea
, k^ÄlMafonkl
*%!S sPis4l?Ä Po noveIi Prospera
°l Pol Uglasbil Georges Bizet. |l U 8l uri- Konec ob 10. uri.
^HwteNn Lllibach.
^ "°^ "e>. 18. M«.,
l. Li°n d "'' ^°"' Minna
>«i w"h«,ale«.
^^us'l?on"^"^"gen von Daleleur-^^^! °" I°h- Strauß.
Ö6'V^ge. (1170) X\ ^t^lr Bel*ler Nr. 27
"J??e,l!*ine "
^ |Ü|S| ' **relseil
LaiMer tescher Turnverein. !
ent HeU!
Die Vereinsmitglieder sammt Familien werden hiemit zu der
Mittwoch den 18. März 1896
abends halb 9 Uhr
in der
Casino-Glashalle
stattfindenden
Josefi-Kneipe
eingeladen und haben freien Zutritt. Nicht-mitglieder müssen durch ein Vereinsmitglied eingeführt werden.
ms* Aus der Vortragsordnung sei die Mitwirkung des Streich - Orchesters des L. B. C. und verschiedener Künstler erwähnt. (1180) 2-1 Der Knelpvoraitzende.
Ein möbliertes Zimmer
mit zwei oder drei Betten mit separatem Eingang, Parterre, ist an Herren oder Fräuleins mit ganzer Verpflegung vom 1. April an zu vermieten. Auch Klavier steht zur Verfügung. Wo? sagt aus Gefälligkeit die Administration dieser Zeitung. (1179) 2-1
7lÖ76) 3—1 ŠT8847
Oklic.
Leopold Dekleva iz Britofa je proti Požerl Mariji star., Antonu, Jakobu, Petru, Blažu in Mariji ml. iz Gor. Ležeè, sedaj nepoznatega bivališèa, in njihovim neznanim pravnim na-sledßikom tožbo de praes. 3. marca 1896, št. 884, za priznanje zastarelosti hipotekarnih terjatev s prp. pri tem sodisöi vložil.
Ker temu sodišèu ni znano, kje da bivajo in mu tudi njih pravni na-sledniki znani niso, se jim je na nji-hovo škodo in njihove troške za to pravdno reö Anton Horvatiè iz Go-renjih Ležeè skrbnikom postavil in se mu tožba vroèila, o katerej je v skrajšano razpravo doloèen dan na
8. aprila 1896 ! ob 9. uri dopoldne pri tem sodišèu.
To se jim v to svrho naznanja, da si bodo mogli v pravem èasu drugega zastopnika izvoliti in temu sodišèu naznaniti, ali pa postavljenemu skrbniku vse pripomoèke za svojo obrambo zoper tožbo izroèiti', ker bi se sicer le s postavljenim skrbnikom
! razpravljalo in na podlagi te razprave spoznalo, kar je pravo.
C. kr. okrajno sodišèe v Senožeèah dne 4. marca 1896.
(1083) 3—1 St. 983.
Oklic.
Na prošnjo Ivane Bavdek iz Cirk-nice radi 721 gold. 70 kr. preloži se z odlokom z dne 7. novembra 1895, št. 6033, na dan 26. februvarija 1896 odrejena druga izvršilna dražba Jo-sipu Jakopinu iz Raven pri Sv. Vidu St. 7 lastnega in sodno na 2223 gold. 90 kr. cenjenega zemljišèa vlož. ät. 6 kat. obè. Ravne in na 100 gold, ce-njenih pritiklin na
15. aprila 189 6 ob 11. uri dopoldne pri tem sodiööi s prejšnjim pristavkom.
C. kr. okrajno sodiäce v Loži dne 26. februvarija 1896.
(961) 3—2 St. 726.
Oklic.
C. kr. okrajno sodišèe v Loži naznanja neznano kje v Severni Ame-riki bivajoèemu Antonu Zgoncu od Lešnjakov št. 2, da je Janez Lovšin iz Sušja št. 5 vložil zoper njega tožbo de praes. 10. februvarija 1896, št. 726, zaradi 69 gold, s pr., na katero se je narok za sumarno razpravo doloèil na
10. aprila 1896, dopoldne ob 9. uri, pri tukajänjem sodišèi z dodatkom § 18. sum. po-stopka.
Tožencu postavil se je France Rupar od Lešnjakov št. 2 skrbnikom za èin, s katerim se bo stvar raz-pravljala, dokler se ne imenuje drug zastopnik.
V Loži dne 10. februvarija 1896.
7692)~3—l St. 1231.
Razglas.
C. kr. za m. d. okrajno sodiSèe v Ljubljani naznanja, da se je vsled tožbe Janeza Mohoöa iz Ljubljane (po dr. Storu) proti zapušèini Matevža Tomšièa iz Kozarjev (zastopani po prigl.dedièih Francetu in Jakobu Tom-sièu, neznanega bivališèa) radi ugas-nitve terjatve s pr. de praes. 18. februvarija 1895, St. 26.284, slednjim postavil Jože Kermelj iz Kozarjev
skrbnikom na èin in da se je za skrajäano razpravo doloèil dan na
24. aprila 1896, dopoldne ob 9. uri, pri tem sodisöi. C. kr. za m. d. okrajno sodiäce v Ljubljani dne 21. januvarija 1896.
(695)3—i~" St. 2075.
Razglas.
C. kr. za m. d. okrajno sodisèe v Ljubljani naznanja, da se je vsled tožbe Jere Habjan, posestnice izSrednje Vasi St. 8, proti Juriju Habjanu od ondi, oziroma njegovim nepoznanim pravnim naslednikom (po kuratorju ad actum), radi pripoznanja lastninske pravice zemljišèa vlož. št. 270 ad Rudnik de praes. 29. januvarja 1896, St. 2075, slednjim postavil Karol Lenöe iz La-verce skrbnikom na èin in da se je za skrajšano razpravo doloöil dan na
21. aprila 1896, dopoldne ob 9. uri, pri tem sodiäci.
C. kr. za m. d. okrajno sodiäce v Ljubljam dne 3. februvarja 1896.
(960) 3—3 St. 872.
Razglas.
C. kr. okrajao sodisèe v Loži daje na znanje:
Dne 13. aprila in
> 13. majal896, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, vräila se bode izvršilna dražba Janezu Ju-vanèièu iz Krvave Peöi lastnega in sodno na 140 gold, cenjenega zem-Ijišèa vL st. 8 kat. obèine Ravne pri Osredku.
Pogoji, izpisek iz javne knjige in cenilni zapisnik leže tukaj za pregled.
V Loži dne 18. februvarija 1896.
"(991) 3—3 St. 879.
Razglas.
Z odlokom dne 19. novembra 1895, ät. 7333, na 6. februvarija 1896 doloöena druga izvršilna dražba Mar-tinu Kozjanu iz Želebeja št. 14 lastnih, sodno na 2169 gold. 70 kr. cenjenih zemljiäö vložna st. 179 kat. obö. Bo-žakovo prestavi se na dan 8. aprila 1896, dopoldne ob 11. uri, s poprejänjim dostavkom.
C. kr. okrajno sodiäce v Metliki dne 4. februvarija 1896.
i M W^^^^^angenehm zu nehmende natürllohe Abführmittel ist das ^^
1 !¦ >¦ H. IJ_ !¦¦¦ ¦_¦_!__I__IJJ BITTBR-WÄSSER,
I Äl IT AI MUl ll fcM 9 91 "* K.*™-t',™'S"~-
\ X^OiM Vi ^ V M^^ I ¦ [^ 1 ^H ^^A Zehn g°Idcne Medaillen der ersten Ausstellungen.
NÄ' ^i^fc^^,,^^ Y ^PJrA^ii j ^f 1^^ Weitverbreitet und verkäuflich überall. In Laibaoh auoh 1 aeft. ^d^r^^^Kmmäkmmmmmmm^K^^^^^^^^^Kmmi^^^^^m vorrathig bei Mlohael Kaatner und Peter Laasnik.
^ Kllc;" oder «Ofner» Bltterwassef
^^^^ (1020) 16—2 Dle Direction In Budapest.