Schriftteitung. ViathhansgasseNr.5 Hau«). »».,-«?»»»«! liisiich <»it «»»nadme bei e»»«- tt. Briet-Mi«} ton 11-12 US« Oäim. Handschrifle» weiden nickt »r«s,e»ede»; »-«eiiloir Ei»" Ie»dl!»<>c«> iruZzc deiLSlichUgt» »«küidigu»»«» «««r die Berwalwuz g«ge« verein»»» dir dilltgN sen-»»«taun Scdühn« eatatst*. — «<> Wleterh-larjen Peri». »»chlal«. ri« „TeX Ische W-tch!" crfArtnt jeden S»n»l»z ui>d ttmmltnj uiorflcnP. Erwartung: RathhauSgasseNr. 5 (Hwnmtt'fckrt Bczugsvcdiiitiuiigk» ff* «t(l< n«t Büsten««» tu-« H«»«: vi»«»Iliq . Vierteljährig ^ald^üyng , B. —45 (1. 1.50 B. »•-«. «.— Äailjjjhriz Xatrfj die Pvst bezs^en: . . . E ».aj »««iiohTia ...«.«« Rffit'« Wo«(und erhöh«, ftch tue «»„ 8JS.0OO. Mr. 90 Gissi, Sonntag 8. Movemöer 1896. 2l. Jahrgang. Seid einig! Einen harten, verzweifelten Kampf um Sein oder Nichtsein kämpft unser Volk in den Ostmarken. Und wie in alter Heldensage Wunders viel erzählt wird, von dem zaglosm Herz, von dem eisernen Muthe der Helden, so sehen wir auch die deutschen Söhne Norikum» und deS BojerlandeS mit wahrem Heldenmuthe an den Schutzwehren de» VolkSthum». Und doch fehlt uns eins! Jeder tritt für sein Volk ein — aber jeder thut eS anders und der schlaue und feigsinnige Feind nützt die Verschiedenheit der Waffen, die Theilung deS Angriffes nur allzugut aus. — Gar viele Feinde bedräuen GermaniaS trautes Ostmarkheim. Aus der Versenkung nationaler Un» bedeutenheit steigen im Süden mit anmaßender Auf« dringlichkeit unausgereiste Volksansätze — die flove-,tischen und serbokroatischen — hervor. Ohne die Voraussetzungen zur geistigen Gleichberechtigung zu besitzen — es mangelt ihnen autochthone Kunst, Literatur und Wissenschaft — ohne also an der Ltaatsentwicklung mit gleichen Kräften und gleichen Leistungen mitarbeiten zu können, haben diese Volks« anjätze. deren culturelle Entwicklung wohl erst nach Jahrzehnten dem rastlosen Zeitgeiste gerecht werden kann, doch die politische Gleichberechtigung als Ge» schenk von Staatspolitikern erhalten, denen eS mehr noch an politischer Voraussicht, als an gesundem nationalem Eigensinne gefehlt hat. Im Norden sind unsere nationalen Gegner bereits fortgeschrittener, aber auch mit der Gleichberechtigung nicht zufrieden. Im „böhmischen" Großkönigreiche wollen sie auf der Grundlage eines mehr fabelhaften, als histo-rischen StaatSrechteS das Deutschthum, das dort erbgesessen ist, vernichten, die deutschen Minderheiten slavisieren, die deutschen Mehrheiten verdrängen. Und die Regierung? Immer deutlicher zeigt sich bei ihr der Plan, Oesterreich nach slavisch» clericalen Grundsätzen zu regieren, immer offener wird ihr Zerstörungswerk an dem Kilt des Reiches, Mark Hwain. Wer ist Mark Twain? Mark Twain ist der Schriftstellername des größten amerikanischen Hu-sumsten Samuel Langhorne Clemen»; er, der tiefen wirklichen Namen vergessen ließ, rührt daher, daß die Lotsen auf dem Mississippi beim Auswerfen d«S SenkbeilS ausrufen: mark one — mark twain (oder two) u. s. w. Mark Twain, geboren den K). November 1835, verlebte in Hannibal, Staat Mississippi, seine Jugendjahre: er war ein gut« herziger, wilder und mutwilliger Knabe, der oft die Lchule schwänzte, nnv allerhand lose Streiche be» ging. Sowohl in „Tom Sawyer- wie „Huckleberry Finn" hat er seine Jugendzeit drastisch geschildert. Als er zwölf Jahre alt war. starb der Vater, der Friedensrichter war, und er wie seine Geschwister mußten sich ihr Brot verdienen. Er wurde Buch, druckerlehrling beim „Weekly Courier* in Hannibal. TieS Blatt hatte 100 Abonennten in der Stadt and 350 auf dem Lande; die städtischen bezahlten mit Colonialwaaren, die ländlichen mit Kohlköpfen und Holz — „wenn sie überhaupt zahlten," fügt Mark Twain hinzu. ES war ein kümmerliches Leben. Als der Lehrling, der wenig an den Setz' tasten gekommen war, 15 Jahre zählte, hatte er .ausgelernt" und ging auf die Wanderschaft, wobei n nach New-^lork kam. von da nach Philadelphia, dann nach Cincinnati, nach Louisville und St. immer entschiedener ihre Feindschaft gegen das Deutschthum. Und dieses zerfällt in seiner politischen Ver« tretung. jeder Tag fast bringt eine neue Partei-bildung. Lähmender Hader vernichtet unsere natio» nale Thatkraft und die Gegner, an ihrer Spitze die Regierung, frohlocken über Sieg auf Sieg, doch nicht auS ihrer Kraft, sondern aus unserer Schwäche. Die liberale Partei siecht und stirbt dahin. In längst vergangenen Tagen war sie eine stolze, achtunggebietende Macht, die die Kraft des deutschen Bürgerthum» und des deutschen Adels in sich ver« einigte. Allein ihre nationale Bedeutung verlor sich in großkapitalistischer Eorruption, in Judendienerei und in volksoergessenem RegierungSbedientemhum. Dadurch wurde das deutsche Bürgerthum im Süden und Norden, jenes Bürgerthum. das in erster Linie und fast allein die Sache des nattonalen Kampses zu führen hat. von der liberalen Partei abgestoßen und die letzten Tage zeigten uns, daß die liberalen Abgeordneten Deutschböhmens der willenlosen Ver-einigten Linken den Rücken kehren, w»il sie ti vor ihren Wählern nicht verantworten könnten, einer Partei weiter anzugehören, die auf nationalem Ge-biete nicht nur nichts durchsetzt, sondern auch nicht» durchsetzen will. Im Süden des Reiches haben sich die bürgerlichen Abgeordneten schon früher zur deutschnationalen Partei bekennt, welche das natio-nale und freiheitliche Banner über ganz Deutsch-Oesterreich erhebt und allerüberall das nationale und freiheitliche Bürgerthum um sich schaart. Im adeligen Großgrundbesitze macht sich eine schmähliche Wandlung bemerkbar. Auch er fällt von der Vereinigten Linken ab. In Oberösterreich, Niederösterreich und Mähren pactiert er mit der conservativen Partei — eine alte Erfahrung lehrt: Wer mit den Clericalen pactiert, verkauft sich ihnen, liefert sich ihnen auS. Die clericale Partei Oester-reichs hat sich selbst daS Schandmal des Volksoer-ratheS aufgedrückt, sie hält eS mit unseren Feinden. Louis. Nirgends hielt er lange aus. Er wurde Lotse auf dem Mississippi, was er im „Leben auf dem Mississippi" fchilderte. Der Ausbruch deS Bürgerkrieges machte dieser Laufbahn ein Ende. Nun wurde er Goldsucher in Calisornien, von wo aus er Skizzen für verschiedene Blatter schrieb und später eine Redacteurstelle erhielt, was ihm so wenig behagte, daß er wieder Lotse werden wollte. Der ihm befreundete General Mc. Comb redete ihm dies auS, weil er Mark Twains große» Talent erkannt hatte. Er blieb also der Feder treu und entschloß sich zur Herausgabe des „Californier"; da aber das Blatt trotz der prächtigen Skizzen nicht ging, ging er selbst, und zwar wieder nach den Bergen als Goldgräber. Dies Geschäft glückte nicht und Mark Twain wurde Berichterstatter auf den Sand-wich-Jnfeln. Aber schon nach zwei Monaten war er wieder in San Francisco. Hier lebte er bis 1867 ein wahres Hungerdasein. Dann begab er sich auf Reisen, um Vorlesungen zu halten, wobei er vielen Anklang fand. In demselben Jahre erschien der erste Band seiner Skizzen, der in Amerika wie in England begierig gelesen wurde. Er kam wieder nach New-York, dann nach Washington. Mit Hilfe seines Freundes Mc. Comb konnte er sich hiernächst einer Reisegesellschaft auf der Fahrt nach Europa anschließen, von wo er Berichte an eine kalifornische Zeitung schrieb. Nach der Rückkehr war er wieder in Washington, 1863 wieder in San Francisco, In der deutschen VolkSpartei ist noch viele» ungeklärt und ungegohren. Sie repräfentirt die Einheit der nationalen Elemente — und diese sind ja die volkserhaltenden — des Ostmarkstamme». Während in den Provinzen die Ausgestaltung der Partei unter dem Sterne glücklichen Gedeihens steht, hat sich in Wien und Niederösterreich eine Unsicher-heit und Verworrenheit der nationalen Idee ein-geschlichen, die zu einer verhängnisvollen Annäherung nationaler Elemente an den Luegerianisnius und seinen clericalen Heerbann und zur Bekämpfung und Niederwerfung der wahrhaft Nationalen geführt Hai. Drohend erhebt die Reaction ihr Haupt in den Plänen der Regierung, drohender und rückhältiger wird der Ansturm des SlaventhumS — das deutsche Volk vertändelt die Zeit mit programmmatischen Vorarbeiten. Wir stehen in letzter Stunde vor dem EntscheidungSkampse! Noch ist es Zeit! Darum erheben wir heute den Ruf: Seid einig! Schaart Euch Mann für Mann um die Fahne der deutschen VolkSpartei. die uns, wenn ihr die besten Kräfte deS Volkes zu Diensten stehen, auf dem Wege na» tionaler Erstarkung. freiheitlicher Entwicklung und wirtschaftlicher Gesundung über den slavischen An-stürm, über die clericale Wüstarbeit und über pol-nische Regierungskünste hinweg zum Siege führen wird. Das walte Gott! y. a. versuch zur Ehrenrettung der miithmllßtichcn Inastaslus - Gründeniinmls -Ittentäter. Am 5. November wurden die Herren Jereb und Vol. beide Schreiber in der Kanzlei des au» deutscher Familie stammenden Slovenenführers Herrn Dr. Crisper dem Laibacher LandeSgerichle al» des in der Nacht vom 3. auf den 4. November an dem AnastasiuS-Gründenkmale verübten Attentats drin-gend verdächtig eingeliefert. Die erste an diesem Denkmale erfolgte Kundgebung von slovenischer Seite unterscheidet sich von der jüngst vorgenommenen sowohl durch die Mehrheit der betheiligten Personen l869 wieder in New-Aork, wo er vergeblich einen Verleger für sein neues Werk .Harmlose auf Reisen" suchte. Endlich druckte eS die VerlagSgesellschaft in Hartfort, eS wurden 200.000 Exemplare davon verkauft und 75.000 Dollars Reingewinn gemacht, der Verfasser erhielt die Hälfte. Damit war sein Ruhm gegründet, er wurde ein gesuchter Autor. Mark Twains größere Schriften, welche den .Harmlosen auf Reifen" folgten, zerfallen in zwei Gruppen? die erste Gruppe schildert das Leben im fernen Westen zur Zeit de» Edelmetallfiebers und da« Leben auf dem Mississippi (ersch. 1883), die zweite umfaßt die Jugendstreiche des Tom Sawyer (1376) und des Huckleberry Finn (1886). In der ersten spendet er mit vollen Händen auS dem reichen Schatze seiner Erfahrungen, und der Humor tritt ein wenig zurück; in der zweiten zeigt sich das um-gekehrte Verhältnis. Die Welt von heute fühlt vor allem das Bedürfnis, sich zu erheitern, und es wird deshalb niemand wunder nehmen, daß „Tom Sa» wyer" und .Huck Finn" ein weit glänzenderes finanzielle» Ergebnis hatten, als die ernsteren Bücher. Aber gerade darum fei der hohe Wert dieser be» lehrenden, der Wirklichkeit abgelauschten Darstel» lungen besonders nachdrücklich hervorgehoben. E» sind interessante Blätter der Culturgeschichte, und auch in Naturschilderungen leistet Twain Vortreff-liches. Am meisten aber schlägt sein eigenartiger, echt amerikanischer Witz ein. Dieser Witz ist ebenso o als auch durch die gewählten Mittel, welche im ersten Falle in verschiedenen Rohproducten bestanden, während bei der neuen Manifestation ein einheit-liches Kunstproduct, Tinte, verwendet wurde. DaS Benehmen der beiden Herren Beschuldigten findet in unserer Stadt allgemeine Missbilligung, jedoch dürste die Stimmung eine andere werden, wenn das uns von durchaus unzuverlässiger Seite mitgetheilte Plaidoyer des Herrn Dr. Crisper, der wie wir aus selber Quelle erfahren die Vertheidigung seiner Bediensteten übernehmen wird, allgemein bekannt wird. Wie uns unser Interviewer ausS bestimmteste versichert, wird die Vertheidigungsrede mit den Eingangsworten „Hoher Gerichtshof" beginnen. Die weitere Fortsetzung wurde unS berichtet wie folgt: „Die beiden Herren, welche ich hier zu vertreten die Ehre habe, stehen unter der schweren Anklage einer qualificierten boshaften Beschädigung fremden Eigenthums. Wir wollen vorerst diese sogenannte Beschädigung inS Auge fassen. Stellen Sie sich, meine Herren, irgend ein Ihnen bekanntes Denkmal einer berühmten Persönlichkeit vor, so werden Sie finden, dass es mit gewissen Emblemen ausgestattet ist, mit gewissen Beigaben zur Figur, welche dem Berufe der dargestellten Persönlichkeit entlehnt sind, die Werkzeuge, welche an ihrem Ruhm gearbeitet haben, daS Schwert in der Rechten des rühm-bedeckten Feldherrn, der Griffel in der Hand des berühmten Malers, und endlich Feder und Tinten-fasS an den Bildnissen der großen Dichter und Denker. Lassen Sie uns nun, meine Herren, daS Mittel, dessen sich meine Herren Clienten zu dem Attentate bedienten in Beziehung zu dem Objecte desselben bringen, des Denkmales des gefeierten Poeten AnastasmS Grün, und berücksichtigen Sie serner, dass wir in einer Epoche der Kunst leben, welche an Realistik nicht übertroffen sein will. Sie werden mir, meine Herren, zugestehen, dass AnastasiuS Grün, wie alle modernen Schriftsteller, seine Ge-danken durch Tinte der Nach- und Mitwelt über» liefert hat, und dass ihm dies mit einem leeren TintenfasS nie gelungen wäre. Sie verstehen, meine Herren, worauf ich lossteure: waS ist die Tinte auf dem geschändeten Denkmal andere» als ein Emblem, der modernen Kunstrichtung viel ent-sprechender als ein leeres SteintintensasS, dass der Bildhauer hätte hinzufügen können, unendlich be-zeichnender und natürlicher als der ausgemeißelte Lorbeerkranz, den der große Todte nie im Leben getragen hat. WaS ist also die in Frage stehende Beschädigung? Eine Ergänzung der Darstellung, die Ausfüllung einer Lücke, welche sich dem ein-sichtsvollen Beschauer in unangenehmer Weise fühlbar machte. Ich komme zum Schlüsse, meine Herren. Nachdem ich dargelegt habe, dass die Beschädigung eigentlich eine Vervollständigung ist, stelle ich an den hohen Gerichtshof die Frage, ob er einen Paragraphen des Strafgesetzbuches kennt, der von einer boshaften Verbesserung fremden Eigenthums spricht — ich glaube mich nicht zu täuschen, wenn ich annehme, dass diese meine kleine Ausführung den Freispruch meiner bedauernswerten Clienten zur Folge haben wird!" (Stürmischer Applaus im Auditorium. Glockenzeichen deS Präsidenten.) vielseitig wie Mark TwainS schriftstellerische Veranlagung im allgemeinen. ES wäre müßig. Unter-suchungen darüber anzustellen, ob Twain hier und da die Farben zu dick aufträgt oder nicht. Mag da« sogar häufig der Fall sein — dem Werte seiner Echristen geschieht dadurch kein Eintrag. Wer Um-schau hält über seine Werke, wird bald finden, daß der amerikanische Humorist*) ebenso sehr ergötzt und erheitert, als belehn und erzählt. Kein Mann wird Mark Twain") lesen, ohne einen nachhaltigen, mora- *) Tab Mark Twain nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Mensch grob dasteht, beweist sein jetziges Verhalten. Bekanntlich hat er durch den Bankrott der Verlagsfirma von Webster in New-Aorl, welcher er sein Vermögen an-vertraut hatte, alles verloren. Mark Twain aber hat sich, als Sechziger, entschlofle», alles daran zu setzen, um seine Gläubiger bei Heller und Pfennig zu befriedigen. Da die Einnahme auS der schriftstellerischen Thätigkeit zu langsam für seinen Zweck voranginge, trotz der groben Honorare, die er zu beziehen gewohnt ist, so hat er sich zu einer mehr-jährigen Vorlesungstour um die Welt entschlossen und ist nun inmitten derselben begriffen. „Die geistigen Zähigkeiten eines Menschen" — erklärte er öffentlich — „dürfen von den Gläubigern nach Recht und Gesetz nicht mit Beschlag belegt werden. Aber ich bin kein Handelsmann, und die Ehre ist ein strengerer Zuchtmeister als das Gesetz. Nach dem bisherigen Eriolg zu urteilen, den ich aus meiner Vor-leiungStour gehabt habe, hege ich die Zuversicht, daß ich, wenn mir Gott das Leben läßt, innerhalb vier Jahren den Rest abbezahlt haben werde. Dann kann ich, völlig schulden-frei, mein Leben neu beginnen." Deutsch- Wacht- Fotitifche Wundschau. Kochzeit im Kaiserhanse. Donnerstag hat in der Wiener Hosburg Pfarrkirche die Vermählung der Erzherzogin Maria Dorothea mit dem Prinzen Ludwig Philipp von Orleans stattgesunden. Der Kaiser Franz Josef, die Königin von Portugal, das Brautpaar, die Erzherzoge und die Erzherzoginnen sowie die sremden Fürstlichkeiten hatten sich um 103A Uhr im Spiegelzimmer versammelt und sich in feierlichem Zuge nach der Hofvurgpfarrkirche be-geben, wo sie von dem Cardinal Fürsterzbischof von Wien empfangen wurden. Letzterer vollzog, nachdem das Brautpaar knieend ein kurzes Gebet verrichtet hatte, die Weihe der VermählungSringe, hielt alsdann die Ansprache an das Brautpaar und nahm die kirchliche Einsegnung der Ehe vor. Mgcordnctenhaus. Am 3. November stand der Antrag des deuischnationalen Abgeordneten Dr. Bareuther auf Erlassung eines Gesetzes zum Schutze der Wahlfreiheit in Verhandlung. Der Gefetzent-wurf, der bei der Vorberathung stark verwässert wurde, kant jedoch nicht zur Erledigung, fondern wurde an den Ausschuss zurückgewiesen. Hoffentlich kommt er bald wieder an's Tageslicht. In der Debatte ergriff der Jungtscheche Dr. StranSky die Gelegenheit, auf die geistliche Agitation hinzuweisen und gesetzliche Bestimmungen gegen Einschüchterungen von der Kanzel herab zu verlangen. Der Redner verwies aus Mähren, wo gerade in letzter Zeit wieder auf diesem Gebiete recht traurige Erfahrungen gemacht worden seien. ES wurden Wähler von der Kanzel herab bedroht und eingeschüchtert. Man drohte ihnen, dass sie, wenn sie einen bestimmten Candidaten wählen, bei der Beichte keine Absolution bekommen, dass sie in die Hölle, in die ewige Verdammnis gerathen werden. ES würden die Monstranzen ausgestellt, um gegen einen bestimmten Candidaten zu wirken. Es sei wohl zu erwägen, ob nicht die Interessen der Religion dadurch ge-schädigt werden, wenn das Volk sieht, dass in der Kirche nicht das Wort Gottes, sondern daS profame Wort der Politik gesprochen werde. — Richtig! Z>as Kanliergesetz. Der Gewerbeausschuß deS Abgeordnelenhanses hat vorgestern den Bericht über das Hausiergesetz vorgelegt. Der Ausschuß hat an der Vorlage verschiedene Aenderungen vorgenommen, welche sich zum Theile als Verschärfungen darstellen. Namentlich wurde den Gewerbebehörden daS Recht entzogen, über ihren Bezirk hinausgehende Hausier-lizenzen zu ertheilen, so daß die Behörden lediglich für ihren eigenen Bezirk Bewilligungen zum Hausier-Handel gewähren können. Hausierer, welche ihr Ge-werbe in mehreren Bezirken ausüben wollen, müssen deßhalb von der Gewerbebehörde eines jeden dieser Bezirke die Bewilligung erhalten. Die Bewilligung wird für längstens ein Jahr ertheilt. Dem An-suchen um Verlängerung sür längstens ein weiteres Jahr ist zu willfahren, wenn nicht besondere gesetz-liche Gründe für die Abweisung sprechen. Endlich wurde aus Antrag der antisemitischen Mitglieder des Ausschusses die Ausschließung bestimmter Orte und Gebiete vom Hausierhandel in einem wesentlich größeren Umfange fixirt, alS dies die RegierungS-vorläge beantragt. Während nach der RegierungS-vorläge das Verbot de» Hausierhandels nur durch Verfügung des Handelsministeriums erfolgen konnte, lisch krästigenden Einfluß aus seinen Schriften zu gewinnen. Durch die im Verlag von Robert Lutz in Stuttgart erschienene Ausgabe der ausgewählten humoristischen Schriften Mark Twains, welche das Wertvollste und für deutsche Leser Geeignetste in vortrefflicher Uebersetzung wiedergibt, ist cS uns nunmehr ermöglicht, Twain in seiner ganzen Fülle kennen und lieben zu lernen. Die schöne sechsbändige Ausgabe enthält folgende Meisterwerke Mark Twain: 1. „Abenteuer und Streiche von Tom Sawyer", 2. „Abenteuer und Fahrten von Huckleberry Farn', 3. „Skizzenbuch". 4. „Leben auf dem Mississippi", und „Nach dem fernen Westen", 5. „Im Gold- und Silberlande", 6. „Retsebilder und verschiedene Skizzen', nebst einer Lebensbeschreibung des be-rühmten Humoristen. Die sechs Bände enthalten einen Lesestoff, welcher berechtigt ist, viele nichts-nutzige neue Bücher zu verdrängen und in den weitesten Kreisen bekannt zu werden. Sie haben neben ihren großen geistigen Vorzügen auch noch den der Billigkeit. (Zu beziehen in sechs Bänden zu 10 Mk., eleg. geb. 13.50. einzeln jeder Band 1.80, eleg. geb. 2.50.) Möge diese Ausgabe dem größten Humoristen der neuen Welt auch in Deutschland ein weitere» Publikum erobern. 1896 kann nach den Anträgen des Ausschusses in Landes-Hauptstädten und Städten mit eigenem Statut der Magistrat nach Einvernehmung der Gemeindever-tretung den Hausierhandel völlig dauernd, sür ge-wisse Waaren oder auf bestimmte Zeit verbieten. In Curorten und deren Currayons, sowie in Otts-gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern, die kein eigenes Statut besitzen, kann aus Einschreiten der Gemeinde und nach Einvernehmung der Handels-und Gewerbekammer des Bezirkes, sowie deS be-treffenden LandeSauSschusses der Hausierhandel vom Handelsminister völlig dauernd, für gewisse Waaren oder auf bestimmte Zeit untersagt werden. Das gleiche gilt für Länder oder einzelne Landeslheile, wenn eS von der LandeSoertretung verlangt wird. Die Ausschließung von Curorten vom Hausierhandel erfolgt im Einvernehmen mit dem Ministerium d«S Innern, welches über einschlägige Gesuche daS Gut-achten des obersten SanitäiSratheS einholt. In den vom Hausierhandel ausgeschlossenen Städten, Orten und Gebieten könne» jedoch an ansässige, hilssde-dürftige und unterftützungSwürdige Personen, welche zu einem anderen Erwerb unfähig sind und daS 24. Lebensjahr zurückgelegt haben, beschränkte Hausierbewilligungen ertheilt werden. Die LnndtagswaHken aus der Städtecurie Äicderösterreichs haben einen vollen Sieg der Antiliberalen ergeben. Von den 21 Mandaten der Stadt Wien fielen 13 sofort den Antisemiten zu. In der inneren Stadt kommt es zu einer Stichwahl zwischen je drei Socialpolitikern und Liberalen, des-gleichen in der Leopoldstadt zwischen den Antilibe-ralen Dr. Lueger und Müller und den beiden libe-ralen Candidaten. Dr. Lueger wurde im fünften. Bürgermeister Strohbach im neunten Bezirk gewählt. Die Schönerianer Hauck und Pacher sind uiuer-legen; letzterer erhielt nur wenig Stimmen. In den Landstädten wurden 9 Antiliberale und 3 Liberale gewählt. Zwischen dem in letzter Stunde ausge-stellten Schönerianer Dötz und dem Liberalen Dr. Kopp kommt eS zu einer engeren Wahl, von den 78 Mandaten des niederösterreichischen Landtages verfügen die Antiliberalen schon üver 45. Halizische Zustände. Die „Deutsche Zeitung" meld«: Der Hofrath Laskowsti verbietet auch weiterhin dem Abgeordneten Wojcik die Abhaltung von Versammlungen trog der Anfragen im Ad-geordnetenhanse und begründet daS Versammlung»-verbot mit de? Clausel: „Wird aus denselben Gründen wie früher abgelehnt." Abg. Wojcik hat für diese Tage abermals eine Versammlung nach Krowodze einberufen, doch wurde ihm am 20. v. M. wieder daS amtliche Verbot eingehändigt, in welchem unter anderem auch zu lesen war: „Die politische Behörde hat die Anschauung gewonnen, dass die bisher abgehaltenen Versammlungen genügen und daher andere Versammlungen nicht nothwendig sind, umsomehr als sie nur zur Agitation dienen." Der pelegirteutag der deutschen Lehrer-vereine, der Sonntag in Wien stattfand, hat svl-gende Resolution gefasst: „Die Abgeordnetenversammlung des Deutschösterreichischen Lehrerbundes in Vertretung von 15.000 Mitgliedern erkennt it> dem auf dem Salzburger Katholikentage zum Aus-drucke gebrachten und von der Versammlung an-genomenen Forderungen bezüglich der Schule nichts anderes als das Bestreben, dem Staate das un-eingeschränkte Hoheitsrecht über die Schule zu schmälern, die Herrschast der Geistlichen über die Lehrer zu erringen, durch Einführung der streng consessionellen Schule die verschiedenen Confessionen noch mehr zu trennen und die Volksbildung plan-gemäß herabzudrücken zum Schaden der culturell» Entwicklung des Volkes. Die Versammlung, durch-drnngen vom Geiste der Reichsvolksschulgesetze vom Jahre 1369 und erfüllt von der Nothwendigkeit einer wahrhast sittlich- religiösen Bildung der Jugend, verwirft die angestrebte Herrschaft der Geistlichen über die Schule als eine unstatthafte, durch nichts zu rechtfertigende Anmaßung gegenüber dem Staat«, als eine schwere Schädigung einer allgemem wahren Volksbildung und verwirft sie nicht minder, weil durch die geistliche Herrschaft auch die Lehrer-fchaft wieder in jene unwürdige Knechtschaft herab-sinken würde, die eine der traurigsten Erscheinungen der Concordatszeit gewesen ist. Die Abgeordneten der deutschösterreichischen Lehrerschaft erklären in voller Einmüthigkeit, jeden Angriff aus die freie Schule und den Lehrerstand, komme er von welch« Seile immer, zu bekämpfen.' Vereinigte Staaten von Wordamerika. Tie Entscheidung bei der Präsidenischastswahl fiel zu Gunsten der Republikaner und Goldpartei aus. indem von den gewählten Electoren (Wahlmännern) die Mehrzahl sür Mac Kinley, der bekanntlich auch 1896 ein fanatischer schutzzöllner ist, stimmen wird. Der Wahlkamvf war überaus heft'g; eS kam in einzelnen Orten auch zu blutigen Zusammenstößen. Letzte Machrichten. Aus der Vereinigten Linken find die Ab-geordneten Augüen, Bauer, Bendel, Bohaty, Four-nier, Funke, Gvon, Groß. Hallwich, Hoffmann, Hütter. Kirschner, Knoll. Krepek, Nittche. Pergel», Pollak, Roser, Schier, Schücker, Schwab, Sigmund, Slühr, Swoboda und Tausche ausgetreten. Die Genannten bilden einen freien Verband unter dem AlterSvorsitze d,S Abgeordneten Nitsche. Pie böhmische Srage beschäftigte Freitag daS Abgeordnetenhau». Tie Jungtschechen brachten einen Dringlichkeitsantrag aus Regelung der Sprachen--frage in Böhmen, Mähren und Schlesien ein, der auf die Slavilierung dieser drei Provinzen abzielt. Die Dringlichkeit wurde abgelehnt. Wir werden aus diese Angelegenheit noch eingehend zurück» kommen. Acamten-SreiHeit. Ein SteueramtSbeamter in Brück erhielt dieser Tage vom Hosrathe Korber einen Verweis, weil er bei der Landiagswahl (!) nicht sür den Regierungskandidaten (Wannisch !!), sondern sür den Deuischnationalen gestimmt hat. Dieser amtliche Partei-TerroriSmuS bestimmte den Abgeordneten P o s ch in der Freitagssitzung deS Abgeordnetenhauses eine Interpellation einzubringen. Z>ie Landtagswaölen in Wien endigten in der inneren Stadt mit einem Siege der 3 Liberalen und 3 Socialpolitiker, in der Leopoldstadt mit einem Siege der Antisemiten. Die Wahlen in Ztngarn hatten in den 413 Bezirken nachfolgendes Ergebnis: 282 Liberale. 37 Nationale, 4ö Kossuthianer, 7 Ugronianer, 20 Anhänger der Volkspartei. 7 Stichwahlen. Die liberale Partei hat 65 Mandate gewonnen. Kerzog Wilhelm von Württemberg. Freitag ist in hieran der ehemalige Grazer Corpscommandant Herzog Wilhelm o. Württemberg im Alter von 68 Jahren gestorben. Er diente durch volle 43 Jahre im österreichischen Heere und hat sich insbesondere bei der Occupation Bosniens große Verdienste er-worden. Kriede. Wie die „Ag. Stef." meldet, nehmen die italienischen Friedensverhandlungen mit Menclik den besten Fortgang und dürften bis End« No-vember beendigt sein. Ar(t)on, der bekannte Panamischwindler,' wurde vom Geschworenengerichte in Versailles zu achtjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt. Aus Stadt und Land. tzillier Hemeinderath. Freitag nachmittags 5 Uhr fand im Gemeinderathssaale eine ordentliche öffentliche Sitzung dcs Gemeindeausschusse« statt, ia welcher nach Genehmigung deS Protokolles der letzten S.tzung der Vorsitzende, Herr Vicebürger« meister Julius Rakusch folgende Einlaufe mit-theilte. Herr Landeshauptmann Edmund Graf AttemS, ist mit dem Titel eines Geheim» raiheS ausgezeichnet worden für die ihm aus diesem Anlasse dargebrachten Glückwünsche sprach » dem Herrn Bürgermeister und der Stadtgemeinde seinen wärmsten uns aufrichtigsten Dank sowie die Versicherung seiner Sympathie für daS Gedeihen der schönen Stadt Eilli aus. Die Handels- und Gtwerdekammer in Graz berichtet, dass sie über Beranlaffung der Herren Kammerräthe Altziedler und Trau» sich an die Generaldirection der Süd-bahngesellschast um Aenderung der sür Cilli so ungünstigen Zugsoerbindungen gewendet hat. Der Stadtbauamt empfiehlt, den Stadtplan auch auf daS Gebiet zwischen der Wölloner Bahn und der nördlichen Gemeindegrenze auszudehnen, da sich daselbst eine rege Bauthätigkeit entwickelt habe, da man die Baulust auf das Stadtgebiet lenken müsse, da ferner aus Anlajs des Ausbaues der Eisenbahnstrecke Wöllan-Unterdrauburg an jenem Platze Baulichkeiten entstehen dürften und da schließ-licy die Wiesenparcellen dann als Bauplätze eine erhebliche Preissteigerung erfahren dürften. Hierauf erfolgte der Uebergang zur Tagesordnung. Bericht der Rechtsabtheilung. (Ber.-Erst. G.-R. Tr. Sajovic): In Graz wird ein 10 bis 14 Tage währender LehrcurS für Aichangelegenheiten abgehalten, in dem Marktaufsichtsorgane im Gebrauche der Maß« und Gewichte unterwiesen werden. Für Cilli ist dieser EurS nicht von Belang, da hier aus den Märkten nichts in Gebinden verkauft wird. Es wird daher von der Beschickung des Curses ..y-uische Umgang genommen. Berichte der Bauabthei-lung. (Ber.-Erst. G.-R. Mareck.) Bekanntlich hat der Gemeinderath im Prinzipe beschlossen, einen Stadtplan anfertigen zu lassen. Hiezu sind zwei Offerte (Ingenieur Teischinger mit 4800 fl. und 16monatlicher Arbeitszeit und Ingenieur Lindauer mit 3800 fl. und ^monatlicher Arbeitszeit) eingelangt ; nach der letzten — vertraulichen — Sec-tionSberathung, zu welcher der ganze Gemeindercuh geladen war, hat auch Ingenieur Lang ein Offert auf 3000 fl. und Ivmonatliche Arbeitszeit ein-gebracht. Die Section beantragt: der Gemeinderath möge beschließen, dass ein Stadtplan ver-fertigt werde, dass jedoch getrachtet werden solle, von der Statthalterei die Zusicherung einer staat-lichen Subvention zu erhalten. Hierüber entspann sich eine äußerst lebhafte Wechselrede, in welcher G.-R. Kurz sür eine unverzögerte Aufnahme der Arbeiten, ohne RücksichtSnahme auf eine etwaige Staatssubvention, eintrat. Der Antrag Kurz wurde schließlich abgelehnt und jener der Section ange» nommen. Ferner beantragt die Section, die Ab-fassung deS Planes im Offertwege zu vergeben, während G.-R. Bobisut dieselbe in der Gemeinde eigener Regie durchgeführt wissen will. Der An-trag der Section wird angenommen. Ebenso wird der weitere Sectionsantrag angenommen, dass die bis zur Fertigstellung des Stadtbauplanes einlan-genden Baugesuche vom Stadtamte nicht direct zurückzuweisen, sondern an den Gemeinderath zu überweisen seien, damit dieser entscheide, ob der Bau von Fall zu Fall bewilligt werden kann oder nicht. Das Anerbieten des Ingenieurs Georg Hofmann in Graz zur Herstellung einer Wasserleitungsanlage wird zur Kenntnis genommen und dem WasserlmungS-comit6 zugewiesen. Tie Eingabe der Kirchenvor-stehung zum heiligen Geiste wird als für den Ge-meinderath gegenstandslos zur Kenntnis genommen. — Da nach dem Berichte der Feuerwehr das Eberhardt'sche Feuerlöschpräparat sich vorzüglich bewährt hat und sich insbesondere zur raschen Dämpfung von Zimmer- und Kellerbränden eignet, wird beschlossen, den Hausbesitzern die Anschaffung von je 200 Litern dieses Präparates (Preis 3 fl. 50 kr.) zu empfehlen. — Der Recurs der Elife Rauch gegen die Entscheidung des Stadtamtes, womit di« Errichtung eines Gewölbes im Haus« Nr. 4 RathhauSgasse als ungesetzlich erklärt worden war, wird abgewiesen. Die Angelegenheit der Errichtung eines öffentlichen PissoirS in der Klosteraaffe wird dem Siadtbauamte zu weiteren Erhebungen zugewiesen. — Die Erledigung einer Eingabe der Gasanstalt wegen Erbauung eines neuen Gasofens wird vertagt. — Bericht der Finanzabtheilung. (Berichterstatter Gemeinte-rath Karl Traun.) Zu den Latrinenwagen werden einige nothwendige neue Schläuche ange-fchafft. Bericht der Gewerbeabtheilung. (Her.-Erst. G.-R. Altziebler. Zur Errichtung des Schlachthauses wird ein Theil des Sima'schen Grundstückes im Ausmaß« von 1350 ^Klafter zum Preise von 2700 fl. gekauft und zwar unter der Bedingung, dass der LandeSauSschusS die Einverleibung der ganzen Sima'schen Realität in daS Stadtgebiet bewillige, seitens mehrerer Gemeinde-rathe wurde darauf hingewiesen, dass der Preis von 2700 fl. sür den Platz viel zu hoch gegriffen sei und beantragt, dass der Ankauf nur im Prin-cip« beschlossen, die Feststellung des Preise? aber weiteren Unterhandlungen vorbehalten werden soll. (Die Preissrage wäre übrigens Sache der Finanz-abtheilung. Anm. d. Schristl.) In dieser Angelegen-heil hat daS Stadtamt die Pläne zu verfertigen und binnen Monatsfrist vorzulegen. Bericht des Theaterausschusses. (Ber.-Erst. G.-R. Marek.) Der Feuerwehr wird im Stadttheater ein« eiserne Leiter beigestellt. — Der öffentlichen, folgte eine vertrauliche Sitzung. ßentralcommisston für KnnK- und historische Z»enkmale. Conservator Bergrath Emanuel Riedl in Eilli berichtete über Bruchstücke von Römersteinen, die beim Bau der slooenischen Sparcaffe in Cilli aufgesunden und vernichtet wurden; die Centralcommission beschloß, hievon die Statthalterei in Graz mit dem Ersuchen in Kenntnis zu setzen, auf die Verhütung ähnlicher Vorfälle thun-lichst Einfluß zu nehmen, die umso b e d a u e r -licher sind, als Cilli ein alter, hochwichtiger Römerort ist und ein mit Eifer und Sorgfalt ge» leiteies Localmuseum besitzt. DaS sürstbischöfliche Lavanter Eonsistorium und Conservator Bergrath Riedl in Cilli theilten mit. daß die in ^Hochenegg gefundenen Römersteine bereits zu beiden Seiten des Kirchenportals pyramidenförmig eingemauert wurden. tzaknoverein ßilli. Das Herbstprogramm für 1896 ist in folgender Art festgestellt worden: 14. No- 3 vember: Familienabend, 7. December: Familien-abend, 31. December: Sylvesterabend. ??om lteiermärkischen Landesschntrathe. In der Sitzung vom 8. October hat der LandeSschul-rath den Dr. Franz Vapotitsch zum Supplenten am zweiten Staats-Obergymnasium in Graz bestellt, über eine Anzahl von Gesuchen um Zuerkennung von DienstalterSzulagen, GeldauShilsen und Er-ziehungSbeiträgen, sowie über die Schulgeldbefrei-ungen am ersten und zweiten StaalS-Obergymnasium in Graz. dann am StaatS-Obergymnasium und am StaatS-Untergymnasium in Cilli entschieden. An-gestellt wurden als Oberlehrer: An der doppel-sprachigen Volksschule in Rann der definitive Ober-lehrer Johann Ornik dortselbst; an der deutschen Volksschule in Rann der definitive Oberlehrer Franz Rudl in Ranten; an der Volksschule in Felddorf. Bezirk Drachenburg, der definitive Lehrer und Schul-leiter Johann Hönigmann dortselbst. Als Lehrer und Schulleiter an der Volksschule in Spitalic, Bezirk Gonobig, der definitiv« Lehrer Johann Rupnik in Schiltern; an der Volksschule in St. Hemma, Bezirk St. Marein, der definitiv« Lehrer Johann CugmuS in Cadram. Als Lehrer, be-ziehungSweise Lehrerin: an der utraquistifchen Volks-schule in Rann der definitive Lehrer Jgnaz Supan dortselbst; an der deutschen Volksschule in Rann die definitive Lehrerin Karoline Potocnik dortselbst; an der deutschen Volksschule in Gonobitz die defi-nitive Unterlehrerin Katharina Wesenscheg dortselbst; an der Volksschule in Lichendorf, Bezirk Mureck, die definitive Lehrerin Auguste Rom in Ratschen-dorf. Als Unterlehrer, beziehungsweise Umerlehreri»: an der utraquistischen Volksschule in Rann der de-sinitioe Unterl«hr«r Josef Pecnik und die definitive Unterlehrerin Wilhelmine Burian dortselbst; an der Volksschule in Ottendorf, Bezirk Gleisdorf, die pro-visorisch« Unterlehrerin Karoline v. Formacher Edle aus Lilicnberg dortselbst. Der Lehrer und Schul-leiter Franz Kramer in Kapellen wurde in den dauernden Ruhestand versetzt und ihm bei diesem Anlasse sür sein vieljährigeS, eifriges Wirken auf dem Gebiete der Volksschule die Anerkennung aus-gesprochen. Hin Nnlng ist es. wenn Radfahrer die Haupt-alle« und die Gehwege des Stadtparkes zum Fahren benützen — insbesondere dann, wenn man ihnen zumuihen kann, daß sie das diesbezügliche Verbot lesen können und wenn sich Spaziergänger im Parke aushalten. Wir machen hiemit unsere Sicherheitswache auf diesen Unfug aufmerksam. Wegelagerer. Füns Bergarbeiter auS dem Janesch'schen Kohlenbrrgbaue in Buchburg trieben am 3. und 4. November ihr Unwesen auf der Tüfferer Straße in dem beim .Jungfernsprung" gelegenen Gasthause. Sie überfielen die Passanten und bedrohten sie mit Steinen und Taschenmessern. Besonders scharf setzten sie dem Grundbesitzer Tschechowin zu, den sie zweimal am 3. d. M. Nachmittag und am 4. Morgens anfielen. Er konnte sie nur durch ein Gewehr verscheuchen, daS er zur Sicherheit mitgenommen hatte. Er rief auch die Arbeiter des naheliegenden Steinbruches um Hilfe an, diese standen ihm gegen die Bedränger bei und es kam zu einer Balgerei, in der auch Verletzun-gen vorkamen. Die Excedenten wurden von der städtischen Sicherheitswache am Hauptplatze verhaft«». Kinematograph. Der im Gartensalon des Hotels »Weißer OchS" zur Darstellung gebrachte Kinematograph (lebende Photographien) hat in Cilli ob der Deutlichkeit und Vielseitigkeit der Bilder, sowie der Natürlichkeit der Bewegungen auf den-selben allgemeinen Beifall gefunden. Heute, Sonn» tag den 8. d. M. finden unwiderruflich di« letzten Vorstellungen statt. Z>er Illukonilt Argo Radames, der wegen seinen vorzüglichen Leistungen von hohen und höchsten Herrschaften schmeichelhafte Anerkennung gefunden hat, wird heute, Sonntag abends 8 Uhr, im Hotel „Elefant" eine Vorstellung geben. Schaubühne. Di« Fledermaus. Operette in 3 Acten vor Joh. Strauß. Wie hatten wir uns auf diese liebe alte Bekannte gefreut, und mit welch verzerrter Fratze mussten wir sie wiedersehen. Fürwahr, die uneingeschränkte Anerkennung, welche sich die Ge-sellschast des Landestheaters in Laibach bei uns durch die bisherigen musikalischen Aufführungen verdient hat, hat der 5. November l. I. glänzend über den Hausen geworfen und der Herr Theater-director mag händeringend hinter den Coulissen geklagt haben: .Noch so ein Sieg — und ich bin verloren!" Die Aufführung der Operette hat uns 4 den Eindruck einer — minderen Generalprobe gemacht. Das mindeste, was man verlangen kann, ist doch, dass Sänger nnd Orchester gleiches Zeit« maß halten. Ueber einen Umsturz hätten wir wohl-geneigt geschwiegen; wenn aber in jedem Akte ein solcher zu verzeichnen ist, so übersteigt dies jenes Maß, bei welchem aus schonender Rücksicht ein Auge zugedrückt werden soll. — Wir können es nicht glauben, dass unsere Kapelle, welche bei ganz neuen und schwierigeren Werken fast tadellos spielte, ihrer Ausgabe am Donnerstage nicht gerecht werden konnte, da sie doch in dieser Operette nicht nur die Begleitung schon öfter besorgt hat, sondern fast alle Weisen derselben bei Concerten zum so und sovielten Male in uneingeschränkt-gelobter Weise wiedergebracht hat. Wir können die Schuld nur wo anderS: — in der führenden Hand suchen. — Von dem prickelnden Reiz, dem lodernden Feuer, welches gerade dieses Werk Strauß' zu einer Meisterschöpsung macht, war nur ein matter Abglanz wiederzufinden. Selbst Fräulein Seidl (Rosalinde), die bisher durch ihr frisches Wesen zu ersetzen wußte, was anderen fehlte, spielte ange-kränkelt, als ob ihr ein Alp aus der Brust lastete. Andere suchten durch Uebertreibungen die flaue Stimmung die dem ganzen Abend den Charakter aufgeprägt hatte, zu heben (Frosch. Alfred). Prinz OrlowSky war nicht nur im Entreeliede — sondern überhaupt eine verunglückte Figur. Hätten Eisenstein, Frank und Adele (die beste Leistung deS Abende«) nicht diese Besetzung gehabt, so wäre die Aufführung überhaupt unter daS Niveau deS annehmbaren ge-sunken. — Dem Herrn Director wollen wir aber den wohlmeinenden Rath geben, sich die herbe Kri-lit, die er nicht nur hier, sonder» im ganzen Publi-kum gefunden, zu Herzen zu nehmen, und sich vie Gunst der hiesigen Theaterbesucher, die ihm von vornherein gewiß wohlgesinnt waren, durch solche Wagnisse nicht für immer zu verscherzen. Cilli soll und darf nicht die Probestätte für anderweitige Aufführungen sein. Lr. vermischtes. Per verschlossene Kirchenttvhl. Die Sitte, die Stühle in der Kirche zu vermieten, verschuldet eS nicht selten, dass manche Kirchendesuche? keinen Sitzplatz finden, während vielleicht noch eine Reihe Stühle leer ist. ja sogar verschlossen gehalten wird. Dies konnte ein schlichter, alter Domprediger nicht leiden. CineS Tages bemerkte er einen älteren Herrn neben einem Kirchenstuhl stehen, der sechs Sitze enthielt, jedoch nur einen Herrn barg. Er unter-brach seine Predigt und wandte sich an den im Stuhle Sitzenden mit den Worten: „Lieber Bruder in Christo, öffne doch Deinem Mitbruder die Thür!" Dann predigte er weiter. Als feine Anrede jedoch erfolglos blieb, unterbrach er durch die gleiche Aufforderung seine Predigt, bis der Angeredete Zvacht- verlegen emgegneu: „Ja, Herr Pastor, das kann ich nicht, ich bin ja auch blos herübergeklettert!" Hine angetroffene Weissagung. Schade, dass alte Zeitungen nicht mehr gelesen werden! Sind auch die gleichzeitigen Verhältnisse, so weit sie poli-tischet Natur find, meist mit osficieller Tünche bis zur Unkenntlichkeit überstrichen, und hat auch in anderer Beziehung die Censur gerade die wichtigsten Mittheilungen unterdrückt, so findet sich doch hie und da etwaS. was der Erinnerung werth ist. Im Jahrgange 1820 deS von Kotzebue gegründeten »Literarischen Wochenblattes" liest m:n Folgendes: „In 20—30 Jahren werden die Juden bei völlig gleichen Rechten und überwiegendem Reichthum? im Besitze vieler Rittergüter des verarmte» Adels sein, und der Christ muß dann für sie das Feld bauen. DaS mag dann große Katastrophen herbeiführen. daS führt dann, wie Fries behauptet, zu jenen blutigen VolkSausständen des MittelalterS." Dazu findet sich die Bemerkung: Es wird so arg nicht werden. — Heute weiß Jedermann, das die Vorher» sagung zum großen Theile leider in Erfüllung gegangen ist, in Oesterreich noch weit mehr als in Deutschland. gewährtes Aecept, die Männer bei guter Laune zu erhalten. Nimm 3 Pfund Geduld. 2 P'und Nachsicht und 1 Pfund Vorsicht, mische dies unter Aufschüttung von 1 Liter kaltem Wasser wohl durcheinander und lasse eS so lange gehen, bis eS zu einem Teig geworden ist. Sodann mische unter fleißigem Schaffen als Gewürz so viel gute Laune bei, daß der Teig ganz durchdrungen wird; backe ihn im Backofen der Liebe gut und dauerhaft und gib dem Manne von Zeit zu Zeit ein Stückchen davon, nlit Feinheit bestreut, zu genießen. Hine schlechte Vertheidigung vor Gericht ist besser als gar keine, müssen sich drei chinesische Falschmünzer gedacht haben, die unlängst in der Nähe Dangtfchans abgefasst wurden, als sie falsche mexikanische Silber-DollarS prägten. Sie behaup-toten nämlich vor dem Richter, dass die falschen Münzen einzig für gewisse Kaufläden geschlagen worden seien, um sie in deren Geldschränke zu legen und so etwaige Banditen, die mit Raubab-ficht einbrechen dürften, zu täuschen, nicht aber um daS Geld als gutes in Umlauf zu setzen. Was eine Kand aushalten kann. Ein Ti-roler Blatt erzählt folgende bezeichnende Geschichte: Ein Bauer verletzte sich bei der Holzarbeit die Hand. Als sich die Wunde verschlimmerte, nahm er Zu-flucht zu einem Manne seines Vertrauens, der aber selbstverständlich kein Arzt war. Dieser legte ihm Tabakblätter auf die eiternde Wunde. Als nun der Bauer den dadurch hervorgerufenen Schmerz nicht mehr ertragen konnte, gieng er zu einem anderen „Heilkünstler", der legte ihm Pech auf. Die Hand schwoll immer mehr an. Ein dritter Bauerndoctor steckte Schafwolle in die Wunde, „damit", wie er sagte, „keine Luft zukomme". Ein vierter behandelte 1896 die Hand mit Leim! Der Zustand der Hand ver-schlimmerte sich mehr, und mehr und der robuste Mann konnte den Schmerz „bald nicht mehr auS-halten." Jetzt wurde es ihm denn doch zu dumm, und er sand endlich den Weg ins Spital, wo ihm durch eine entsprechende Operation zunächst Linde-rung und dann allmähliche Heilung zuiheil wurde. Lieber aber hat der Mann alles vorher versucht und erduldet, alS sogleich Heilung am rechten One zu suchen. _ Schrifttöum. Im Verlage der Manischen !. u. t. Hofbuchbandlung in Wien erscheint in nächster Zeit „Das Gesetz be-treffend die direkten Personalsteuern", iowi« die neben demselben in Geltung verbliebenen bezüglichen Ge-setze und Verordnungen. Mit Belegstellen auö den parlamen-tarischen Materialien, erläuternden Anmerkungen:c. von Dr. Richard Rei ich, Ministerialvicesecräter im Finam-Ministerium. - Als Formal in die bekannte Manz'sche Gesetzausgabe mit groben deutlichen Lettern gewählt. FRITZ R&SGH, Buchhandlung, CILLI. (Tinctnrrk baltainicaj M Hpot|ffirl A.Thierry, Pregrada bei Rohltscb-Sauerbrunii. geprüft uat kagaia«tCT|it(iSt ift buir? ©«Harn n» tana, Mi jtltl ftttyMn »II tliiet filbetatn ßab'tl vnialoffni >>, kl «ich» «ei»« irlrma Adolf Tblarry, Apotheke „«um Sohuti-•■Hl" '* Prafrada ringcpcAflt Ist, aaa mal jtM Kl« ich He» mit cian gtitara Utiqortte arrfcftöi (It mit txx gan) gleichen kchutz-»atf« Bit (in »tag. Mmm achte stet» aas di««« Sohntamarke I a»t «a«atan «alxa» «(Win aGaaa W»lsa»d »Irtaa »an alt auf «ran» tat Matk»n» fcbn»n«f<»ia ftaaaaa |wl»ll4 »tafelt«, a»a»s» ala «i,daa» •aafiafee »an Ulfjaaaia. Da» Caa«tSiitttjeii'*tnft bet Mn (■ gaebtdltuUmag (A 578» D eiosi bHajt laut aaal»»lchtm e»fun», bat ftHBarat IriMtlri aber dar »tlattbdei» tchtbllqa Lieft? »niddu «<> kala r«p»> «tlata Ballama «flftiat, b»at»ll» «i» dlree< »ad »dreealr»: Ar die Schutxengel-Apottat» «aa A. Tblirry la Pragrad» bei Roblteob-Sauorbruan. it (aSta Ra lebet V«i>I»iia» Defterteich.llnzcins it Nein« «dar « lappal» e» d »raiaa. auch «a«»len au fiermealas ll Net« obet • Drrpeltlalche» d ftiem do Heller Citataet all U Heilt «be» • tXMciHatte« Batbaa atcht netten bet gtriiWi) ist tun Vnaadaaaaif»»! »bet «achaaialt 1(1 »ttrajrl. Adolf Thierry, Apotheker la toirada M RoblUeh-Sauerbraoik Allein echter ICHOIEM S Um allen Tla-nngen voran— hengen, führe ton nun an dleee fe«hCrdlloh rofll-etrlrt« Schutzmarke. "M ..........................niiimiiiiHiiiiiuiiiiniiHiHiiiimiiiim.....ihihiiiiiiiiiiiiiiiiiii............................................................................ll........... 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Gieb den Brief Mama nicht, Otti es ist unsere Pflicht, wir müssen ihn Papa geben, er muß eS einmal wissen." „Elli, wo denkst Du hin? Da» ist unmöglich! Du kennst Papa'S Heftigkeit, und Mama würde eS uns nie vergeben, nie! „Mein Gott, fo geht es immer, immer," stöhnte Elli, das Gesicht in die Hände legend. Hier Angst und dort Angst, ach. und einmal wird, muß doch alles zu Tage kommen, und dann wird daS Ende um so schrecklicher sein. Wer nur wüßte, was recht ist.' Sie rang verzweiflungSvoll die Hände. „Du siehst die Sache zu schwarz an. Elli. Nun ja, Mama hat geborgt, und wirklich sie kann mit dem, was ihr Papa gibt, nicht reichen. Wie groß wird die Schuld sein? Jedenfalls nicht mehr, als sie all-mählig, wenn wir ihr wie schon öfter, unsere van Papa erhaltenen Garderobegelder geben, abzahlen kann. Und sie thut« doch nur für unS, die gute Mama, um uns einige frohe Stunden zu verschaffen. ES wäre doch unrecht, wenn wir ihr deshalb Aerger bereiteren. Und Du weißt, wie Papa ist, er vergäbe ihr das nie." t< Elli beugte im stummen Schmerze das Haupt. „So geh, Otti, gieb ihr den Brief. Du hast recht, es geht nicht anders, und doch — und doch. —* Otti verließ leise daS Zimmer. Elli lehnte sich im Stuhl zurück und ließ ihren Thränen freien Laus. Diese (Seldkalamitäten. die» Borgen und Sorgen der Mutter, das war eS ja, was ihr die ganze Jugend vergiftet hatte. waS sie jetzt zwang, dem Glück an Otiomar'S Seite zu entsagen, wenigstens vorläufig zu entsagen, bis die Verhältnisse sich geklärt hatten. Und sie mußten sich einmal klären, daS hatte sie sich gelobt. Sie wollte nicht ruhen, wollte Tag und Nacht arbeite», um so viel zu verdienen, bis sie die Schulden der Mutter abgetragen hätte. Wenn sie nur wüßte, wie viele es wären, wenn die Mutter nur aufrichtig fein wollte. Aber in dieser Beziehung bewahrte die Rälhin, fo redselig sie sonst auch war, vollständiges Schweigen. Jsidor war ein Konfektionsgeschäft, von dem sie ihre Garderobe zu entnehmen pflegten. Sollte die 4 Rechnung doch wieder nicht bezahlt sein, so dringend auch der Rath darauf hielt, nicht« auf Borg zu nehmen? Sie nahm sich vor, selbst hinzugehen, selbst nach-zuforschen. Erst nachdem sie diesen Entschluß gefaßt hatte, griff sie nach dem Briefe OttomarS. Mit einem Ausdruck unendlicher Zärtlichkeit drückte sie ihn an die Lippen. Ottomar war ihr Stolz, ihre Freude, ihr Glück. Und er liebte sie. Wie er sie liebte hatte sie jetzt erst recht erfahren, da er ihretwegen die Aussich-ten auf eine bessere Zukunft hatte aufgegeben, an kleinen Verhältnissen sich genügen wollen, um sie heirathen zu können. Aber sie durste ja seinen Wünschen nicht nachgeben, durste ja ihr elterliches HauS noch nicht verlassen. Und sie konnte ihm daS nicht einmal sagen. Diese unglücklichen Familienverhättnisse, daS war der einzige Punkt in ihrem Leben, über den sie nicht ganz offen gegen ihn war. Und er, wenn er auch vielleicht ahnte, mehr ahnte als sie dachte, war zart-fühlend genug, um diese schmerzliche Seite nicht zu berühren. So war eS ihr nicht zu schwer gefallen, sich in den Willen der Eltern OttomarS zu fügen, die un-bedingt von ihm forderten, dem an ihn ergangenen Rufe nach Athen Folge zu leisten. Anders die Ver-öffentlichung ihrer Verlobung: die hatte sie gewünscht, auf die hatte sie sich gefreut, schon um ihrer Familie willen, die in dem Widerstand der Professorin gegen sie eine Beleidigung, einen völligen Rückzug zu er-> kennen meinten. Nicht ohne Schmerz hatte sie ver-zichtet. Zwar zweifelte sie keinen Augenblick daran, daß. Ottomar ihr die Treue halten werde, und diese Ueberzeugung war ihre Seeligkeit und ihr Trost in manch schweren Stunden, an denen ihr Leben nicht arm war; doch gestand sie sich im Geheimen, daß ihr daS Scheiden von dem Geliebten unter anderen Ver-Hältnissen leichter geworden wäre. Ottomars Brief enthielt nur wenige Zeilen. „Der kurze, in Gegenwart so vieler Zeugen genommene Abschied, sowie vorgestern im Hause, kann unmöglich unser letzter sein, Elly! Ich muß Dich durchaus noch einmal unter vier Augen sehen; habe ich Dir doch noch so viel, fo namenlos viel zu sagen. Wo aber uns treffen ohne Zeugen? Ich habe mir Folgendes erdacht. Heute Vormittag zwischen 12 und 1 Uhr gehe ich zu Geheimrath Lutzen, mir die Empfehlungsschreiben für Griechenland zu holen, die er mir gestern angeboten hat. Sei Du gleichfalls zu derselben Zeit dort. Wenn nicht anders, kann ich Dich doch nach Hause geleiten, und dann gewinnen wir noch einige Minuten Zeit. Doch hoffe ich auf unser gutes Glück, und daß Fräu-lein Jrmgard allein ist und unS ein kurzes Beisammensein in einem der vielen Räume ihre» großen Hauses ermöglicht. Ach, daß man sich so die Seligkeit eines kurzen Augenblickes abstehlen muß! Aber Du willst es nicht anders, und ich muß mich fügen. Auf Wieder-sehen denn, ein letztes Wiedersehen! Dein Ottomar." Ein Lächeln trat auf ElliS Lippen. Ach, auch sie sehnte sich fo, ihm noch einmal inS Auge zu sehen. AIS ihre Uhr der zwölften Stunde nahe war, legte sie den Pinsel fort und kleidete sich zum Ausgehen an. Kaum jedoch war sie fertig damit, als draußm die Eorridorglocke ging. Gleich darauf klopfte es an ihre Thür, und Jrmgard Lutzen trat herein. DaS junge Mädchen, cdio von Kopf bis zu Fuß, im enganliegenden pelzverbrämten Jäckchen, einen großen Rembrandhut mit wallenden Federn auf dem blonden Haar, sehr im Gegensatz zu der einfach, wenn auch anständig gekleideten Elli, eilte sogleich auf die ihr überrascht Entgegenkommende zu und umarmte sie herzlich. „Ich muß doch wirklich sehen, wie eS Dir geht und waS Du eigentlich treibst. Natürlich immer fleißig! WaS malst Du denn da schon wieder?" Jrmgard hatte sich ihren Plan gemacht. Sie war entschlossen, jede Arbeit, die Elli unter der Hand hatte, zu kaufen und einen möglichst hohen Preis dafür zu zahlen. Elli entfernte das Seidenpapier, das sie über den Carton gedeckt hatte, und zeigte der Freundin den Entwurf zu einem Fächer. Sie erklärte den Gedanken der Zeichnung: Amoretten, die mit Rosengewinden zwei antiken Flötenbläscrinnen voranfliegen, denen ein Zug im Tanze sich bewegender, mit Kränzen ge-schmückter Jünglinge und Jungfrauen solgt. .Ganz reizend," rief Jrmgard einmal über das andere, „wirklich ganz reizend. Weißt Du, daß ich heute Morgen immerzu gegrübelt habe, was ich meiner Cousine Edith zu ihrer Hochzeit schenken könnte? WaS Passenderes und Hübscheres als diesen Fächer kann eS doch gar nicht geben. Wie wär'S, wenn Du ihn für mich ausführtest? Elli war ganz roth geworden vor Freude. Wenn sie den Fächer wirklich ausführen durfte, dann stand ihr eine hübsche Einnahme bevor, und sie konnte der Mutter, wenn sie wieder in Verlegenheit war, auShelfen. „Gefällt Dir die Zeichnung wirklich? fragte sie. „Ausnehmend, wie oft soll ich'S wiederholen. Und weißt Du waS? Komm gleich mit mir, wir wollen sofort die nöthigen Einkäufe machen, denn wir haben gar nicht so lange Zeit mehr, und die AuS-lagen möchte ich Dir nicht zumuthen. Auch müssen wir nach dem Griffe, den ich recht elegant haben möchte, die Farben bestimmen." ie Vermählung im Kaiserhanse. Da» Ober-Hofmeisteramt hatte daS Programm für die Feierlich-leiten anläsSlich der Vermählung der Erzherzogin Maria Dorothea mit dem Prinzen Philipp von Orleans wie folgt fertiggestelt. DaS Programm war das folgende: Mittwoch den 4. November um 12 Uhr mittag»: Die Nenunziation der Braut; um 6 Uhr abend«: Tafel in der großen und kleinen Galerie zu Schönbrunn und im Maria-Therefien-Zimmer; um 3 Uhr abend»: Theater-Vorstellung in Schönbrunn; um 10 Uhr abend»: Thee in Schönbrunn. Donnerstag den 5. November um 11 Uhr vormittags: Vermählung und heilige Messe in der Hofburgpfarrkirche zu Wien; nachmittag»: Familien-diner im Alexander^ Appartement, MarschallStafel im technischen Appartement. Verhaftn«!! eines Kahnenssüchtlings. Mae berichtet auS Semlin: Paul BreSnitz, ein Sohn de» Journalisten Bresnitz, welcher al» österreichisch-ungarischer Soldat einen Diebstahl begangen hatte und deshalb flüchtig geworden ist, versuchte nach Belgrad zu ent-kommen; der Polizeieomissär auf der Belgrader Eisen-bahnstation wie» ihn jedoch nach Semlin zurück, wo er sofort in Haft genommen wurde. Wieder eine «indische »^Ketdenthat". Au» Laibach wird geschrieben: Da» hierortige Anastastu» Grün Denkmal wurde in der Nacht vom 3. auf d. M. von frecher Bubenhand in arger Weise mit Tinte be-schmutzt. Die Thäter sind noch nicht bekannt. Abenteuer eines Hendarmen. Au» Feldbach wird berichtet: In der Nacht zum 31. Oktober traf der patroullirende Gendarm Titularpostenführer Augustin Brandstetter de» BezirkSposten« Feldbach im sogenannten Kcnixwalde in der Gemeinde Raabau mit dem Jagd-aufseher Alois streun zusammen, der wegen Wilddiebe dort Vorpas» hielt. Infolge der Finsternis» und in der Aufregung hielt der Jagdaufseher den Gendarm für einen Wilderer und dieser wieder glaubte in dem Jagd-aufseher einen Wildschützen vor sich zu haben. Als sonach der Gendarm, indem er sein Gewehr „fertig" nahm, den vermeintlichen Wilderer mit „Halt" anrief, krachte ein Schus» au» de« Jagdaufseher» Krenn Gewehr und in demselben Augenblicke stürzte der Gendarm, der gestrauchelt war, zu Bodcn. Krenn stürzte sich sodann auf den am Boden liegenden und jetzt erst erkannten sich Gendarm und Jagdaufseher. Dieser Vorfall, welcher schlimm hätte enden können, hatte glücklicherweise keine anderen Folgen, al» eine leichte Hautwunde «uf der Stirne de» Gendarmen und konnte c» bisher durch die ärztliche Untersuchung nicht festgestellt werden, ob diese Verletzung durch Krenn'» Schus» herbeigeführt wurde, oder aber, ob der Gendarm sich die Wunde beim Fallen selbst zugezogen hat. Än den Kurilen Aismarck ist folgender Draht-grüß auS Hamburg vom 30. Octoher 1896 in Friedrich»-ruh eingetroffen: Hurrah! Du kühner Fechter l Wie jeder Hieb da sttzt, Wenn sich di- Offiziöse Darüber auch erhitzt. Scklag' sie nur auf die Köpfe, Du Fechter deutsch«? Art, Schirm' uns mit diesem Schilde, Du deutscher Ekkehard. Von Aohann Ärth. Der «Neuen Freien Presse" wird au» Bern gemeldet: Erzherzog Johann, genannt Orth, hatte bei der Freiburger Santonalbank, sowie bei der Bank in St. Gallen je eine Million Franc» in Depot gegeben. Die Verwandten der zugleich mit dem Erzherzog verschollenen Frau Orth haben nun beim Cantonsgerichte in St. Gallen einen Prozeß angestrengt, um die Herausgabe der bei der Bank in St. Gallen liegenden Million zu erwirkcn. Frau Orth ist mit Ludmilla Stubel auS Wien identisch, mit welcher Johann Orth vor Antritt seiner Seereise die Ehe geschlossen haben soll. Z»as )ahr 1897. Das kommende Jahr bringt un» zunächst — eine Nachricht, über die unsere junge Welt gar nicht ungehalten sein wird — einen sehr langen Fasching. Derselbe währt vom 6. Jänner bis zum 3. März, umfaßt also fast einen Zeitraum von zwei Monaten. Ostern fällt demgemäß recht spät und verspricht wirklich schon grün zu werden, am 11. April ist Palmsonntag, auf den IS. und 19. diese» Monate» fallen die Osterfeiertage. Pfingsten, fca« herrliche Fest, wird am 6. und 7. Juni gefeiert, auf den 17. Juni fällt Frohnleichnam. Somit dürfte, selbst mit allen Wetterunbilden gerechnet, im kommenden Jahre doch darauf zu hoffen sein, daß wir die großen Sommerfeste der Christenheit diesmal in etwas frühlingSfreudigerer Stimmung werden verbringen können. 6 Deutsche Zv«ä»t" 1896 Hkeubewaffnung der frauMschen Artillerie. Der verschiedentlich auSzesproche»e Bersorgniß vor bal-dizer Ncubewasfnuog der französischen Attillerie, der Deulschland alsdann gleicherweise begegnen müsse, stehen die Mililärkreise bemerkeuSwenh kaltblütig gegenüber. Wiederholt wird betont, daß min in Pari» genau wissen müsse, ein solcher Schritt werd« die unverzügliche Neubewaffnung auch der deutschen Artillerie zu Folge haben. Hrmordete Wissionäre. D«r „Nordd. Allg. Ztg." zufolge wurden die von der Leipziger MissionSzesellichaft entsendeten Misstonäre Karl Segebrok und Ewald Ovir, beide russische Staatsangehörige, am 20. Oktober in Meru im Kilimandscharozebiet von Eingeborenen er« mordet. Eine Expedition unter dem Compagnieführer Johannes ist zur Bestrafung der Mörder abgegangen. Durch Aeberschwemmung vernichtete Stadt. Aus Lissabon meldet der Draht: Auf der Azoreninsel San Miguel wurde durch große Ueberschwemmungen die Stadt Ribeira Quenta fast vollständig zerstört. Zahl-reiche Personen kamen dabei um das Leben und ein bedeutender Viehstand xing zu Grunde. Die Ernte ist vernichtet. Der Schaden ist unberechenbar. ES herrscht allgemeine Bestürzung. Z>as allg. ovtigate Hkenstonsrecht der privat-beamten. Am 27. September l. I. baten die Vertreter von 32 Privatbeamten-Vereinen aus allen Theilen der Monarchie die Regierung um Fristverlängerung sür die statistische Erhebung bis Ende des Monates November. — Dieser Bitte wurde Folge gegeben und die politischen Behörden I. Instanz neuerdings beauftragt, einerseits mit dem nöthigen Nachdrucke auf der Ausfüllung der Fragebögen zu bestehen, anderseits die Ausfüllung der Zählkarten soweit al« thunlich$u fördern. Jedem Privat-beamteu, der sich an die politische Behörde wendet, wird seine Zählkarte bereitwilligst auögesolgt; auch können Zählkarten von der Privalbeamten Gruppe deS Ersten allgemeinen Beamten-Vereines in Wien IX. Koling. 15 bezogen werden. Die Privatbeamten-Grupp« ladet die StandeSgenossen, welche noch keine Zählkarten ausgefüllt haben, ein, von dieser Gelegenheit, im Interesse Aller, den ausgiebigsten Gebrauch zu machen. Saubere Zustände. Folgende kaum glaublicht Mittheilung ist dem „Tergowinski GlaSnik", d«m Organ deS kaufmännischen Berlins und der Börse von Bel-grad, entnommen: „Seit Monaten drängt sich in der Belgrader Post alltäglich eine unabsehbare Menge von Leuten, die darauf warten, das« ihnen die Postanweisungen ausbezahlt werden. Wochenlang kommen diese Leute nicht nur täglich, sonder» mehrmals des Tage« und bitten und betteln, das« ihnen daS Geld, ihr eigene« Geld, ausbezahlt werde. Die Kaufleute, die da« Geld zu den dringendsten Zwecken, zur Bezahlung von fälligen Rechnungen und Wechseln nöthig haben, müssen von Kanzlei zu Kanzlei wandern und mit dem Post-beamten förmliche Unterhandlungen führen, um zu ihrem Gelde zu kommen. Aber Alles die« hilft nicht«, und «« ist auch keine Aussicht vorhanden, das« es ander« wird. DaS Geld zum Auszahlen der Postanweisungen ist einfach nicht vorhanden, noch wird e« bald vorhanden sein, trotzdem d:r PostanweisungSdienst sonderbarerweise nach wie vor fortgesetzt wird." Der „Tergowin«ki GlaSnik" macht nun den Vorschlag, das« die National« dank die Auszahlung der Postanweisungen übernehmen soll. „Alldeutschland", Zeitschrift zur Förderung germanischer Lebensanschauung und alldeutscher Gemein-bürgschaft. Unter diesem Titel erscheint zu Ende diese« Monat« zuerst eine neue Monatsschrift, herausgegeben von dem Bunde „Alldeutschland' zu Hamburg. Getreu den Zielen diese« Bunde« wud „Alldcutschland sich die Aufgabe stellen, im Deutschen Reiche gründliche Auf-klänxng über die Bedrängnisse der außerhalb des Deutschen Reiches lebenden deutschen Volksstämme, besonders der niederdeutschen (plattdeutschen) Vlamen und der Deutsch-Oesterreich«, zu Mitreiten. Tüchtige Schriftsteller haben sich uneigennützig dem jungen Unternehmen zur Verfügung gestellt. Au» den bedrohten Greuzniarken werden Berichte über die Kämpfe mit dem Uslaventum und Wälschtum erscheinen. Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung durch die Post, den Buchhandel oder die Verwaltung in Hamburg, Kaiser Will>elmsrraße 41, zährlich 2 Mark - 1 fl. 20 kr. Probenummern werden An l ang November frei und umsonst versandt werden. Verfälschte schwarze Seide. Illoii sctbtttint du SRsllerrfifu t<0 Stoffe», cos dem matt laufe» will, un* bie etnwtse ?crfa>ich»ug teilt fofoit 11t Tag«: Archie, jcin OtldtMt Seide träufelt ioftit julannen. »«lilctit bald nnt bintetlif« «KJiifl «Ite Seide (die Init'i ivtöfiti wird und betchl) brennt faxt (»iiMkMIich glimmen tic ,.Lch»i»!»»en" weitn. »»■ i«hr mit ßaebßoff er1ch»ett »»d htnler-I-l«l r.sit d»nteltr«>»>« Asche, die sich >m (Sejeils»y 10? ächten Seide richt hsustll. sondern krümm!. Zerdr>ile» im ^railen-Aarmai' k au I (chiacia i*sjf e. tfopue in Klare» ] < j>r»4 u. |«SseeiiO.75. San mer'a ? oda aaa mer'i Bit? I. Aufl., geh. M. 2.—, geb. s.75. Anst g'schaat. Bit obi g'folln'! S. Aufl., geh. M. 2.-, geb. «.79. Enthalten ein« geoat« Ansahl der küstUchsten Dialekt-gedickte aas dem oberbajrriacbea Volksleben. Ferner empfehlen wir auch »eine geUtrollen Orlglcalhtunoreakea Der tlnnorist nnd Spaaavogel ant Reisen nnd Daheim. oeh. M. geb. M. Spaxlergiinge durch die moderne Ge*ell»ehaft. Geh. 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Die englische Aerztin, Fräulein Dr. Grosfield, hat gelegentlich einer Vorlesung über diese» Thema an ker Royal Institution, Liverpool, den Damen daS Radfahren empfohlen, aber einen besondere« Nach-druck darauf gelegt, dass es müßig betrieben werde und gerade daS falle ihr schwer, bei den Damen ihrer Praxis den Gebrauch des Rades auf das richtige Maß zu beschränken. AlSdann verwirft sie den Mißbrauch, der mit dem Korset getrieben wird, empfiehlt weite Schuhe, eine ausrechte Haltung und wollene Unterkleider. Mit Rücksicht auf die Er-«ährung sagt sie, di« Nahrung sollte auS einer richtigen Zusammensetzung von Fleisch und Vege-t-bilien bestehen, stärkehaltige Speisen seien nicht zu empfehlen, frisches Brod und Alkohol direkt zu vermeiden. Das Beste, was man aus eine Tour mitnehmen könnte, seien Chokolade und BiScuitS. von denen man immer für einen etwaigen Noth« fall einen kleinen Vorrath bei sich führen sollte. Niemand sollte mit einem leeren Magen oder direkt nach dem Mahl fahren. Durst könnte man ver-meiden, wenn man beim Fahren den Mund ge-schlössen hielte. Eine andere medizinische Autorität, Dr. Fenton au« Amerika, sag« vom Radsahren der Frauen: „Die Erkrankungen der Frauen nehmen einen hervorragenden Plag in unserem sozialen Leben ein, aber wenn man näher zusieht, erweisen sich 90 Procent von ihnen alS sunktionäre Störungen hervorgerufen durch Langweile und Mangel an Gelegenheit und geeigneten Mitteln für die Frau, ihren Ueberfluß an Muskel-, Nerven- und organischer Kraft auszuarbeiten." Srei «ach Goethe. In Berlin circulirt aus Anlaß der letzten NordlandSreise Kaiser Wilhelms folgender VerS frei nach Goethe: „Hochdroden im Norden „Ist jetzt Ruh' „In allen Fjorden „Spürest Du „Nicht einen Hauch »Vom Aegir; „Abgereist ist endlich der Skalde, «Warte nur, balde „Ist er wieder hier!" Kine scherzhafte Aeberraschung, welche der Vergessenheit entrissen zu werden verdient, knüpft sich an daS Portal deS königlichen katholischen Gymnasiums zu Glogau. Unter diesem Portal, so wird berichtet, war in alten Zeiten ein Zweig angebracht, aus dem eine Taube als Symbol des heil. Geistes thronte und drunter waren die Worte eingegraben: »Wo vos omnia docebit*. (Dieser — der heilige Geist — wird Euch alles lehren.) Wie alles Irdische, erwies sich auch daS genannte Sinn-bild als vergänglich: Die Taube fiel dem Zahn der Zeit zum Opfer und nur der Zweig blieb über der Inschrift, die nunmehr von der verlassenen Haselgerte zu sagen schien: „Diese wird Euch alles lehren!" — eine Versicherung, die gewiss auch ihre Berechtigung hat. Eine allerrieölle cheschichte, die nebenbei be-glaubigt sein soll, macht jetzt in Neu-Aork die Runde. Sie stammt aus der Jugendzeit des Prä-sidenten Cleveland. Eine« Tage« hatte er einen losen Streich versucht, für den er eine Anzahl Schläge mit dem Linieal auf die flache Hand be-kommen sollte. Noch ahnte der Knabe nicht das Strafgericht, spielte deshalb bis zu Anfang der Stunde munter „Marmeln" und beschmierte sich die Hände abscheulich. In dieser Verfassung eilte er auf seinen Platz. Kaum hatte er sich gesetzt, als ihn der Lehrer ans Pult rief, ihm seinen Fehl-tritt vorwarf und drohend sein Lineal schwang. Der kleine Cleveland warf während der Stra'-predigt einen schnellen Blick auk seine Hände spukte rasch in die Rechte und wischte sich, ehe er sie zur Bestrafung hinhielt, den ärgsten Schmutz verstohlen an seinem Gewände ab; die linke Hand hielt er hinter dem Rücken. Der Lehrer besah die schmutzige rechte Hand und sagte mit leichtem Spotte: „Höre Junge, wenn Du imstande bist, eine andere Hand aufzufinden, die noch schmutziger ist, als diese, so will ich Dir die Strafe schenken." Ohne ein Won zu sagen, nur mit einem gutmüthig schlauen Lächeln, das ihm noch heute eigen ist. zog der junge Eleve-land jetzt noch die versteckte linke Hand hervor und zeigte sie dem Lehrer. Nur mit Mühe konnte dieser das Lachen verbeißen, während die ganze Classe in Jubel ausbrach. ..Du kannst aus Deinen Play gehen," sagte der Lehrer, und triumphierend folgte | der künftige Präsident dem Befehle. Von deute angefangen sind tiplich wieder die beliebten echten Frankfurter am der ersten Dampfwursterci Ton Wiener-Neustadt bei Herrn Nlrlan Bahr, UathhausjfHHfie -X, Raneheches Haus, in haben. 100-1-90 T llrünucr ucn ScbaMtnfe, aoeb Reste. Dkeclefte, dilllgOe »«„»»«ucllc gol r. t. pilo. u. {JAntea Xorlx Schwarz. Zwlttaui Briinn). lach da» kleinste Win* wird adzezede», {Richt' aavrmttnt«« »artiSgeir»«»>»»>. Muster fronen. «erKadi »cr N;chi>-ch»c. T«»Ieade von »iier!ei»m»g«u. 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