Nr. 306. Planumelalion«plci«: Im Tomploil «anzj. s>, 1>, halbj N, l> s>v, ssül dir ><, lr Mi« dcr Post „nnzj, fi. i^. Yaldj. fi, 7'5><> Tamstass, 9. September. Insellion » gtbl»» : Flll N«int Ins««»« b!« ,» « Zcütn «^ ll,, «rßß«e pe, Zcl,t Wir» nls Prcssa.crichl Hal aus dez ,^" q/l l-l. Sta"gMMaM^, crlannl. dass der InhaK ^»tsllld! o ^ ^" Periodischen Druckschrift „Conslitutionelle Rit dcr ^ » "^" "°"l ^U. August 1««2 enthaltenen Artikels CtcUe vm. "V"^ b'c „Unsichrrhcil auj dem Lande" in der Ailllüs. ^ 'ü, '" l°""nt ^^ j,,^^ Eintheilnnss" bis „für die Än. 1^ .°"°!u»t" das Vergehen uach t^ :i00 St. li>. resp, ^°!ll ^al>/. i!. !^cs vom 17. Dezember 1Uil2. 3ir. 8 R. G, M. Vttbul d„ ^' begründe, und hat nach 8 4l)3 St. P. O. daö D«z, ,^l"rrlircit!ina. dieser Dructschrisl ausgesprochen, < ltaa der , ', "'^^^"^^ "^ Press^rricht in Triesl Hal ans ^-^umis» iüu ^"^""""^^^ '"^ dem Erlenntnisje vom >,Tricsl"/^"°^ ^^ ^"0. die Ucitcrvccbreilnna, der Zeilschlist ''lrüsslij ^2^?U" Ar, l.M vonl ^0. Ananst !ft«2 weaen des ^^kcs >m,.'^i!""l)c!l" nach 8 »08 St. G. und Art. V1I1 dcs ?»^^^17. Dezember 1862 verboten. Nichtamtlicher Theil. get U^3.^estät der Kaiser haben, wie da« «Pra. HGb^ii l. "" '"^det, dem Vereine zur Unterstützung wichen, 5 2" ^lbeschifsverladcr zu Aussig ein Gnaden-«ich m„ °°" ^ si. und, wie der «Bote für Tirol Ällurs."^erg" meldet, zur Deckung der Kosten des ^ln , ^ in Rallo 100 st. zu spondlU geruht. PrimH,, .f U"d l. Hoheit die durchlauchtigste Krön-bittger ü.?""zl)gln Stefanie Hal, wie d,c „Salz-!l>rate s^ !'^" ""ldet. der unter höchstihrem Protrc-»' <2a,1. " lMernalionalen Stiftung „Mozarteum" Zur Kaiscrreise. Se M . Wien,?. September, von den?^^^ ^" Kaifer tritt morgen, geleitet die f^ '^s^^slcn Wünschen Seiner treuen Völker ber No,, ^' >ag.k berechnete Reise nach dem Süden welche d ?.^ ""' ^lle Städte und Ortschaften, tüstei, s^ ^„arch auf diejer Re.je berühren wird. ^pfaiw i ^ ^ gel,edlen Herlscher cmcn solenncl, UUl!sle„H bereiten. Im stolzen Palaste wie m der ^"' tv" solcher! alles, auch auheillch kund zu Nchei, in, ?!' ^^ ^kbe zu dem angestammten Mon» glücklich j^"öe» de^ Volles eingewurzelt, ist und wlc 2rnt, lvH^ leoer darüber fühlt, dajb der edle Ne-^eitler W, '"^ !" warm dle Leiden und Freuden Mitempfindet, nun persönlich erscheinen Wird, um Zeuge der treuen Anhänglichleil zu sein, welche die Äewohner von Steiermark, Kärnten, Krain und Istrien ebenso beseelt wie alle anderen Stämme des weiten Reiches. Das Programm für die Reise Sr. Ma. jestät des Kaisers über Klagenfurl, Görz und Pola nach Trieft ist folgendes: Freitag, den 8. September. Wien — Klagenfml. (Südbahn und Kronpllnz-Rudolf.Äahn — 40 Meile», l) Stunden.) Abreise nach Vruck a. d. M.: Früh halb 7 Uhr. An. kunfl: Vormittags w Uhr s>0 Minuten. Empfang auf dem Bahnhöfe durch die Behörden ?c. Hie»aus Rlvuc der Garnison. Weileireije: Mittags 12 Uhr 10 Minuten. Ankunft in Glanoorf: Nachmittags 4 Uhr 8 Minuten. Revue der aus St. Veit disponierten Uhlanen« iticadruu. Ankunft in Klagenfurt: Nachmittag« 5, Uhr. Empfang auf dem Bahnhof durch die Spitzen der Behörden ?c. Abends 8 Uhr: Serenade nnt Fackelzug. Samstag, den !>. September. Klagenfurt. Früh 7 Uhr: Revue der Garnison. Vormittag« !) Uhr: Aufwartung — im Allerhöchsten Hoslagcr — der Hofwüldenträger, des Clcrus, des Officierscorps, der Behörden ?c. Nachmittags 1 Uhr: Allcrh. Besichtigung: 1.) Maria- Thercsia.Monument, 2.) neue Volksschule, 3.) Volk«. lüche und Mädchen-Atbl'ilischule, 4.) allgemeines Krankenhaus, b.) Irrenanstalt, i'>.) Bleilveißfabrik Rainer, 7.) Maschinenfabrik der Vlonlangeselljchaft, 8.) ärarische Taoalfabrll. Nachmittags 1 Uhr: Allerhöchster Befuch der Anlagen auf dem Kreuzoerge und der Schießstättc. Abends 8 Uhr: Allerhöchste Besichtigung der Stadt- beleuchtung. Sonntag, den 10. September. Klagenfurt. Vo: mittags '.) Uhr: Allgemeine Audienzen. Vuliinllags il Uhr: Allerh. Besichtigung: l.) Waisen. haul.Kajcrne, 2.) ^arnlsonsjpilal, 3.) Waisenhaus del Ulsullncrlnnen, 4) Landhaus uno dortige Museen, 5.) Tauustummenmstltul, 0.) Krankenhaus der Elisa« belhlnerlnnen, 7.) Tuchfabrik der Gebrüder Moro in Vltlnng. Abends 0 Uhr: Allerhöchster Besuch des Seefestes in Pörlschach. Montag, den 11. September. Klagenfurt-Villach-Tarvis-Malborghel. (Südbahn und Kronprinz.Rudolfbahn — 17'/, Meilen, 3 Stunden), dann nnt Wagen nach Flitsch (4 Meilen. 3 SlUliden). Abreise nach V'llach: Fmh 6 Uhr. Ankunft 7 Uhr. Empjang auf dem Acchichofe durch die Behörden :c. Hierauf Revue der Vainison. Allerhöchste Besichtiguilg de,lb l0 Uhr: Weiterreise nach Tolmein. Äiachmittags I Uhr: Weiterreise nach Görz. Ätzkunst halb (^ Uhr nachmittags. Empfang — vor dem Ullcih. Hoflagcr — durch die Behörden ?c. Abends hulb 8 Uhr: Fackelzug. Mittwoch, den 13. September. Vörz. Fi üh 7 Uhr: Revue der Garnison. Vormittags ii Uhr — im Allerhöchsten Hoflager — Aufwartung der Hoswüldentlüger, des Clcrus, des Osficirrscoips, dcr Behörden :c. Vormittag 10 Uhr: Allgemeine Audienzen. Nachmittags 2 Uhr: Allerhöchste Besichtigung: 1.)Ita-lirnijche und jlovenische Ackerbauschul?, 2.) Srlden-und Weinbau'Versuchzstation, 3.) Spital der barm-heizigni Brüder. 4.) Fiauenspital, b.) Mllllärspital. Nachmittags 4 Uhr: Allerhöchster Besuch des Volksfestes auf der Campagnnzza. Abends halb 8 Uhr: Beleuchtung der Stadt. Feuilleton. ^ Eisenbahnunglück bei Hugstettcn. ^lltna/^^. "Usetzliche Katastroph, welche sich am Mn beut/ 3 °"! ber Frelburger Bahn ereignete, l "" ders^ "lten ausfühlllcheren Berichte vor. "" in tz, ' ^°n einem Augenzeugen herrührend. ^^lbu'"^.Lm.desz.«: ?lb ^ n "/g. 4. September. Als ich heule nachts » bra^. "nen Brief für Sie auf den Ein. Uhr-iH lraf .,^ dadel 1000 Menschen aus dem Bahn-Elchen'n^t ich d,e erste Nachricht von dcm enl-o> EoÄr.? ""l der Bre.sacher Bahn. Der Kol. .^''^g mM ""t etwa 1200 Personen, fuhr ? l/Änu^b ""«,?ler ab; ihm folgte nach wen», ^lniiißi^ j).?' ^ Uhr 30 Minuten abends — der H lasten ,Ä.""H ^leijach. ohne dass vorher von Hugstetten Nachricht über das öu e dezlwll, f "Verzuges eingetrossen wäre. Es N NewHe °'^amste Fahrt empfohlen. D.ejer Un..'! "lcht fspi "" ^d im Mooswalde, dass die «6""3 oe« Q "^ überzeugte sich von der Ver-V^Uen. (z?«i„ "Verzuges kurz vor der Station dl !!". andere A^" ^" ^« übereinander ge. eil,e °"'"°tive l> ?«""'^?"rzt neben dem Fahrgelc.se, ii4^raue«h,^ "/^, '" d.e Erde t.es eingebohrt -l«^"' ^ u H^ 7""l! b" Zuges von etwa die ,„6"°. mu^ ^'""'"' le:»e Rtde; der Blei-3ei>N ^ zu'ucldampfen und brachte gleich p >kr N^ ^""undeten mit auf den V/^chV'^l. woh.n noch le.nettel telegra- di« V„h«tteu die" ^!'""" ?"'' denn d.e umgestürzten ^le zerr, ,.. ^"p^ustangen zerbrochen und l'i,en. Die Feuerwehr wurde almmierl und hinausgeführt auf die Unglücksstätte. Militär ist der Manöver wegen keines hier. Aerzte und Wund« ärzte wurden aufgeboten. Als Ihr Äeiichterstutler auf den Bahnhof kam, waren bereits 18 Verwundete, und so viel er vernehmen konnte, drei oder vier Todte eingebracht. Er« stere wurden verbunden und der Pflege im Spital übermittelt. Von Minute zu Minute wurde die Rück-lunst eines Zuges nnt wetteren Verunglückten er. wartet. In oen Warlrfälcn lagen einige gerade in Behandlung Genommene auf Polstern und Matratzen, andere wurden auf Tragbahren hereingebracht Em Reisender aus Kolmar, der mit seiner Frau lm eisten Pelsoncnwagen nächst der Locomotive sah, erzählte, dass ein einziger Ruck verspürt wurde, der ,hn in d»e Höhe warf, während die Rückwand des Wagens hereinbrach, ihn aber nicht verletzte, wogegen links und rechts Leute neben ihm verwundet wurden. Aus oem halb umgestürzten Wagen scl er hcrausgelrochen und habe seme Frau ebenfalls gerettet; die anderen konnten sich schon nicht mehr helfen. Es wüthete ein heftiges Gewitter und der Regen slojs in ^lröulcn nieder, Blitze erhellten für Augenblicke die grausige Scene, dazu das herzzerreißende Jammern der Ver< wundcten und das Rusen der Kmoer nach den Eltern und der Eltern nach den Kindern. . . . Einer Frau wurde» beim Herausfallen beide Fiihe durch die Federn über einem Rade und der Längsschiene eingeklemmt. Die Arme h'cng lopflingb herunter, bis es möglich war, mittelst Brettern ihren Körper zu stützen, worauf Bauersleute nnt Aexten und Hcbcisen die Wagen zu zertrümmern und Die einklemmenden Eisenlhelle zu lockciN suchten, wodurch die Fühe der Frau frei wur. den, aber »n welchem Zustande? Die Arm«, Bein-uud Schädelbrüche, die Augenzeugen wahrgenommen, lasse, sich hler incht beschreiben. D'esen Morgen hörte ich von einem solchen, dass bereits 4^ Tobte gefunden wulden und über 5,0 Verwundete. Die schwerste Albeit ist dac Freistellen der vier übereinander ge-thülmlcll Wagen, deren Insassen größtencheils erdrückt sein müssen. D'e Katastrophe überragt die jüngste Heidelberger bcorulend nn Zahl von Todten und Verwundeten. Das Unglück geschah auf offener, gerader Bahnstrecke, wie man sagt, durch zu rasches Fahren auf einer Stelle mit größerem Gefall, wo gebremst werden sollte, so dass die große Zahl Wagen mit ihrer Last auf die elwas kleine Locomotive einen größeren Druck ausübt»-, dem sie nicht durch rascheres Rotieren nachzugeben vermochte; dadurch winde sie >n die Höhe gedrückt und so die Entgleisung und dle grauenhafte Katastrophe herbeigeführt. Wirkung in dic Ferne. Der „Gaulois" vom 2. d. M. schreibt: Die Ankündigung bei Schönheitsconcurses in Pest Hal in PcniS cm t'lagi-lomlschet Nachspiel zur Folge lmo auf dem Gew'ssl'n.' Bei der ersten Nachricht von diesem aufregenden Eom'llrfe haben einige unserer hübichrsten Schauspielerinnen und auch einige weinger hübsche ihre Koffer gepackt. Diese Gelegenheit wollte em geschickter Ilidustr'critter. der den Moment auszunützen versteht, nicht vorübergehen lassen, Auguste Flanchard, m Paris gebürtig. Faubourg du Temple wohnhaft, Elmaschmist, präsentierte sich unter dem sonde, baren Namen Joan Hopopolar m den Wohnungen der Damen Leunlde Leblanc, Blanche Pierson, Celine Monlaland, Zulma, Bussar, Desclauzes und Macc-Montrouge. Nachdem Flaiichard durch ehemalige College,, vom Theater m Erfahrung gebracht halle, dass dlese Damen gesonnen seien, an drm Cuucuch in Pest cheUzuuehmen, aber innerlich noch mit Zweifeln über den Erfolg ihre» Lailacher IewmgN?206 MjsjzZ» 9. September 1twS °> von ihm entwickelten Grundsätze im ganzen Bett^ unserer Landwehr als maßgebend betrachtet und ° folgt werden. Im Augenblicke ist es von besoM' Bedeutung, die Ueberzeugung von der KriegstüchM und der Zuverlässigkeit der k. k. Landwehr neuerdW gefestigt zu sehen." ^. Zur Lage. Die ..Agramer Zeitung" bringt einen ^ geren Artikel über die innere Lage in "^' ^ reich, dem wir Folgendes entnehmen: «GrafTau>>, ! ist sich selbst treu geblieben und hat leine jener H heiten angetastet, welche sich für das Gedeihen ^ leithaniens als segensreich erwiesen. Im Gegemy^ er hat diese Freiheiten zu erweitern gesucht,. ""0 Wahlreform mag die Herren von der Opposite" ^ angenehm erinnern, wie viel populäre Mahrege?', während ihrer langjährigen Hegemonie verav. haben. Was noch Illiberales an den Inst'«^" haftet, haben die Herren von der Vereinigte» "^. selbst geschaffen, und sie haben entschieden "M^ wenn sie von einem Ministerium, welches sie do^ den Todtengräber der Freiheit verschrieen, verlas dass es liberaler sei, als sie selbst je gewesen- <«^ minder unbegründet waren die finanziellen ÄeM ^ denn Ritter v. Dunajewski, der die StaatsfinM'^ einem desolaten Zustande vorgefunden, ist es way seiner verhältnismäßig kurzen Amtsthätigkeit g""H„ die Einnahmen auf einer gerechten Vasis zu H^ und den Staatscredit zu heben. Durch die ^'"! ^B von Postsparcassen wurde den Leuten eine beq ^ und billige Anlegung ihrer Ersparnisse elmoM^. sind bereits auch »m großen Stile entworfene ^, regeln zum Schutze des Kleingewerbes vorbereite ^ Die «Presse" constatiert die gUnM „-nähme, welche der Entwurf der neuen "A^D 0 r 0 nung in der unbefangenen öffentlichen M ^ gesunden hat. Sie schreibt: ..Seit acht Tage" P° h>e die Details der neuen Marktordnung bekannt, "" ^ Bevölkerung wie die Fachkreise hatten Gelegenye'^ mit den Bestimmungen derselben vertraut zu '" ^e ihr Urtheil über dieselbe abzugeben. So l^ ^ Urtheile bereits veröffentlicht und so weit sle M Aeußerungen verschiedener Art kund geworden ,^,. kann man mit geringen Ausnahmen nur von « ^ menden Erklärungen Notiz nehmen. In den 3^" ^ wurden in objectiver Weise die Vorzüge bel ^ Marktordnung hervorgehoben, in landwirlsM ^ Kreisen gab man voller Befriedigung Ausdruck, ^ besondere sind die Landw'NschastK.Gesellschafte" ^^ digt; die Bevölkerung erwaltet mit Vertrauen "^^ lebentreten der neuen Institutionen, weil sie von ^ Wirksamkeit Belebung des Marktes, Besre""»^ Misöbräuchen. Vrrwohlfeilung des Fleisches Hel und nur Viehcommissionäre und einige Flell^ mach.,, Opposition." ^bie Der „ Prager Ll 0 yd" wendet s'ch U »« Behauptungen der oppositionellen Blatter, "^ a"' Schuld an dem Zurückbleiben Wiens gege""° schilderen Grußstädten der Regierung in die Sch"y' F bei, möchten, und bemerkt: „Gerade das ""' ^d^ Taaffe Hai. so weit es in seiner Macht laK. ^»sts holt bewiesen, dass es die WlchtiaM und U)e" ^» Wiens nach Gebür zu schätzen wisse, und HFl' nichts ferner liege, als d«e Interessen der ^'«^F' stadt hintanzusetzen. Die Fortsetzung der D°"^ b> gulierung. die Ertheilung des Wahlrechtes ^ Fünf-Olllden-Männer. die Förderung des V^F' einer Stadtbahn, die Reform des Npprovls""'^ M wescns durch die neue Marktordnung, all ° ftM noch manches andere zeigt klar, dass die ^" M Herz u»o Verständnis für Wien hat und de>, ^l"' blühen nach Kräften zu fördern bemüht w>^ ft> trotzdem der Aufschwung unserer Metropole '^ cher ist, wie ihn Paris oder Berlin aW 5F haben, dann sind hieran Verhältnisse sch"^'^ Beseitigung wahrlich nicht in der Macht t>" rung liegt." jl, t>el Im gali zischen Landlage beantrag fFl Sitzung vom «. d. M. Rey. die Ncgien"g ^^' dern, dass die bisherige barbarische Art d" ^e'' pelung an der Grenze durch eine andere, en > ^ 0 dere ersetzt werde. In erster Lesung gela"L M °. betreffenden Ausschüsse die Verlheiluna. der Bequartierungslosten, d«e ^ ^ Fl>" Landesausschusses über die Bewaldung e'nzr z s sandgründe und der Entwurf eines Ba"^' Lemberg. .__________ ^ Die „Agramer Zeitung" vom 4. d> Assolt^, Gestern fand eine Confcrenz aller drel ^rde ^, unter dem Vorsitze des Banus statt, un" helt^ schlössen, die von den einzelnen Chefs ausy gA-Entwürfe über die VerwallungsreforM ^ ^^v Ende September einzuberufenden g^ ^n li Commission vorzulegen. Die Regierung "" ^W den Berathungen dieser Commission '«"" Unternehmens kämpften, stellte er sich ihnen in Zigeu-nertracht unter dem erwähnten Namen als ruinierter Ungar vor, der nun das Metier eines Parfumeurs ergriffen habe. Freilich hoffe er bald aller Noth und Sorge sre» zu sem, da er ein wunderbares Wasser erfunden habe, da« alle bestehenden Schönheitsmittel belweitem übertreffe; in 24 Stunden streiche es aus dem Gesichte die Runzeln, welche 16 Jahre Rampen-licht und 20 Jahre Soupers in dasselbe gegraben. Er habe es in einem Laboratorium zu Budapest entdeckt. Den Damen empfahl er dringend, es erst kurz vor dem entscheidenden Tage, also am besten während der Reise im Elsenbahnwaggon zu gebrauchen. Fräulein Desclauzes taufte um schwere« Gold ein halbes Flusch-chen. CcUne Montalano nahm 12 Flaschen. Zulma Buftar 1 große Flasche, Mme. Macc.Montlouge zwei Flacons, Blanche Pierson 3 Flaschentorbe voll und Leonide Leblanc 1 Liter. Die schöne Magnier begnügte sich, ein Glas davon als Talisman zu laufen. Die Damen hatten jedoch nicht die Geduld, die Stunde der Abfahrt zu erwarten, sondern begannen die vorgefchrie-dene Diät sofort — in sehr kleinen Dosen. Sie befanden sich anfangs ganz wohl dabei und ihr Teint Ichien, wenigstens »hnen selbst, heller zu werden. Der Tag der Abreise brachte jedoch eine Katastrophe. Sie hatten an jenem Tage, in ihren Erwartungen ein wenig enttäuscht, die Dosis verdreifacht, und die Folgen liehen auch nicht lange auf sich warten. Statt m den Zug einzusteigen, mussten sie sich beeilen, so schnell nls möglich ihre respectiven Wohnungen zu erreichen. Der infame Flanchard, der sich auf der Anklagebank zu verantworten haben wird, hatte ihnen, wie die Analyse ergab, das unter dem Namen „Hunyady Iauo.2« belanme Bitterwasser als Schönhelts-mMel verlauft. ' ^bacher Zeitung Nr. 206 ,755 !). September 1862. San tm^ ^^«lich der zur vorläufigen Allerhöchsten Mb zu unterbreitenden Vorlagen präcisieren, leio/m. <^' "'" Entwürfe vor: Eine Verwaltungs-Ma / c . '"^"^""l1 der Comitatsbehörde als zweiter ^' ,'^'°^''" Entwürfe über die Gehalte der Re-M^^bi'alnten und über die Organisation der Oe. A» li Staatsanwaltschaften und schließlich eine Gymnasial-Enquote. in. lmln^ ^nqu^te sprach sich über den Antrag, die voll^? " b'e I. Classe des Gymnasiums von dem nuilun? zulilckgsleqten zehnten Lebensjahre des .,M ehmenden Schülers abhängig zu machen, zu-Mr." "V"s und war der Ansicht, dass die Durch-züalick?« !^? träges, der eine Aenderung der be. Enl^f west'mmung des Gymnasial'Organisations-2e„i«i^ 'nvolviere. einer Zustimmung seitens der bedürfe, weil die Erfahrung lehre. MH^ "ne verschwindend kleine Zahl von Schülern uete ..>. " ^ "l'b 10. Jahre in das Gymnasium halti..,« " Landeeschulläthe in ihrer ablehnenden der N? ^^enüber Gesuchen um Allersnachsicht von " "nchtsvenvaltung kräftigst unterstützt werden, ptiisu ^' lib bezüglich der Maturities, klnzuiilkv" ^ ^" "^ einzelne Erleichterungen M tu» !! ^"""' "uroe von der Enquete als in-b'shtt l ?'^"et und hiebci hervorgehoben, dass die "ügen ,° ^uuudenen Erleichterungen vollkommen ge. Ptilsun. '""^" Zugeständnisse die Instilulion dieser die D °> ?""i '" 3rage st^cn könnten. Der Antrag, zu entlad ^' ""b I"lpcctoren von Schre.bgeschäften lichee >,?' ^'^ ^e imstande wären, sich ihrer eigenl» zu lv'dn, ^^lch'dialetlischen Aufgabe ausschließlich schwer k.. ^?"^ als ein aus finanziellen Gründen VeV^arer bezeichnet. Frage, ob nicht Maßnahmen ge. senden kl '"^"' um den sich hie und da er-steuern w V^" '"^en Ueberbürdnng der Jugend zu ^rdunllkfi bemerkt, es sei wohl wahr. dass Ueber-^Mnib), ^ ^kommen, dieselben snen jedoch theils als ii, >>,'' /Heils hätten sie in anderen Umständen, u u b e / "Uebelrnaße des Stosse« ihren Grund. Um den Voden ^ ^ n Klagen desPublicums bkzeich,,^ öu entziehen, wurde eii als zweckmäßig in VeM« ^ bles auch ,n Preußen praktic,c>l werde. ""!"en " ""es jeden Schuljahres in der Lehrer-^zuqrbeilp 'genanntes .. A r b e > l s p r o g r a m m" tlgung dez ^^^^^ bie für die hausliche Beschäf-^rtvendh^, .^ulers an den einzelnen Wochentagen e chUlttn ni«^'^ leststellt, und das den Lehre» n und V"" .^ !"^"nd des ganzen Schuljahres zur Richt-«ltern d^nen hätte. Bezüglich des Antrages, die "' in all. c>^"le besuchenden Kinder aufzufor. n^^nomw "^"l' "o eine Alt von Ueberbürdung M entstund. c^""e derselben durch Selbstüberbür. '"l liillg^ u /"b. indem einzelne Schüler mehrere. gewesene Hausaufgaben 2 berech,. °""'" elner für deren Bewältigung vr?^"d hieb"^^lf"n Zeit ^ bewältigen ver. "°bt hah^^l die Unzulänglichkeit ihrer Kräfte er- e?^""nt lr!ssN' ^ niüge nach dem Vorbilde der ^^nliche ^" I"stnlctionen für Realschulen auch V"' ^7 ^"^'^" ^^""l"" ausgearbeitet d ?."' Erf,br', " ^" Sachkenntnis und der päoago-^l'chen U2' " Zachmännern beruhend, zur ge-N"' die H l""g der einzelnen Autoren in der ^ der E "^^ ""d Handhabe bieten wird, fand ^>--^_^^^ Aufnahme. Der n ^°" Island. hiri^'^. auf .?"' A'be.ten Hcrr Baihaut hat de w "r" ein« Red ^^'^'"^°tll.chen Bankcll in "abin ^e: G., Ehalten, »n welcher er unter an. W ^ "it Z.^ues Cabinet ist entstanden. Man n? > Ferö^ N'lwng auf und nannte es wohl i«a> best ^ einige glaubten, es sei ^H '"t. da " '., "be"u Plah zu halten'. Hätte le>". l^'edcr fan ^ f"'mster,nm lchon nach ein.gen ^ch bä.^ ^ die n,i" '""'?'' '" können Sle sicher :^7:da,s^,«' "w.esene Ehre abg.lchnt hätte. ^hren ^! die FäbA '.^"''' '^ b'cscm Ministe- »5 ^eine'NK' L''^' deformen durchzu- "Nick. "b die ösf nlli^ .n) "" "" »°"i entgegen- ^^" zu wo^ 3'^/'""Ng schelut mir bere.ts en» Flaulre'ch erwartet von seinen Erwählten, dass sie das Cabinet vom 7. August unterstützen, weil es leben und gedeihen will. well es der Flllctionsstreiiigleitcn und Mimsterlrisen müde ist, weil dieses Cabinet die Einigkeit der Republikaner und den Fortschritt auf fein Programm gesetzt hat, weil es eine freimüthige, hellblickende und feste Po» litik verfolgen, keine berechtigte Hoffnung Lügen strafen nnd den Wünschen und Interessen des Landes gemäß den Durchschnitt der sofort ausführbaren Reformei, ziehen wird." Aus London wird unterm 6. d. M. berichtet: Infolge der namentlich auf dem Conlinenle herrschen» den, durch das Gerücht von dem N.lftreten der Cho» lera am R^llm: Miere heivvlu/nif nrn Besorgnis veröffentlicht die Regierung eine Depesche aus Vorn. in welcher constalierl wird. dass das Gerücht durch den Tod des Heizers an Bord eines Schisses. welches Pilger von Bombay nach Mekka brachle, entstanden sei; ein weiterer Todesfall sei nicht vorgekommen. Der Gesundheitszustand in Aden ist ein vortrefflicher. Seit Oktober I««l ist daselbst kin Cholerafall vorgekommen. Die neuesten aus Indien eingegangenen Nachrichten constlitieren, dass in den letzten vierzehn Tagen sehr wenig Cholerafä'lle vorgekommen feien. Aus Belgrad wird unterm 6. d. M. gemel» det: Entgegen der Meldung der Oppositionsblätler von einer Stockung im Bahnbaue, erklärte der Bau» tenminister. dass der Bahnbau überall die besten Fortschlilte mache. Der Krieg in Egypten. In den letzten drei Tagen haben außer kleinen Plänkeleien zwischen den beiderseitigen Vorposten keine Zusammenstöße zwischen den Engländern und den Truppen Arabi Paschas staitgefundeu. General Wol» selcy ist zunächst auf die Ergänzung des Transport, materialcs bedacht, während Arabi Pascha seine Position bei Tel-el-Kebir stetig zu verstärken sucht. Der Gesundheitszustand im englischen Lager wird als ein befriedigender gefchildert. Eine Londoner Meldung der „Köln. Ztg." ver-zeichnet das Gerücht von der Besetzung vonSalihie, 15 Meilen nordöstlich von Kassasin, durch Arabi zur Bedrohung der englischen rechten Flanke. Man wünscht daher. Wolseley möchte durch die Hochländer einen Flankenmll'sch auf der Straße Kanlara» Salihie-el Karaim ausführen lassen. Die Vermuthungen über Woiseleys Operationsplan gegen Telrl'Kebir sind ge. theilt, doch glaubt man, dass er zur Täuschung des Feindes gleichzeitig mehrere Bewegungen unternehmen werde, so die Bedrohung Tel'el'KebirK durch Ge» schütze von der Anhöhe südwärts mit allmählicher Umgehung; dann eine Einleitung zwischen Tel«el'Kebir und El-Karaim; endlich die Umgehung El-Karaim« durch einen nördlichen Flankcnmarsch. Dem Reuter'schen Bureau wird aus Alexan-drien. 3. d. M., gemeldet: Infolge eines Missver-sländnissez seitens eines jüngst in Comeletik stationierten neuen Signalisten wurde gestern nachmittags gemeldet, dass der Feind längs des Mariut-Sees im Vorrücken sei. Admiral Dowell landete sogleich von der Fregatte „Inconstant" und dem Panzerschiffe „Invincible" alle mit Schusswaffen versehenen Mann-chasten und wartete geraume Ieit, allein der Feind erschien nicht. Sir Evelyn Wood beabsichtigt, auS Leuten seiner Brigade ein Corps berittener Infanterie zu bilden. Die Beduinen verschanzen fortgesetzt ihre Stellungen an der Nbukir-Seite von Alexandrien in nächster Nähe der britischen Vorposten. Der Plan, die Deiche in Meks zu durchstechen und den Mariut-See mit Wasser zu füllen, zu dem Zwecke, eine An-Näherung des Feindes von dieser Seite unmöglich zu machen, wird in kurzem ausgefühlt werden. Der Khe» d,ve hat hiezu die nöthige Erlaubnis ertheilt. Nachrichten zufolge, die aus Kairo eingetroffen sind. herrscht dort große Besorgnis, dass der Polizei« präsect außerstande sein werde, die Ordnung aufrecht zn erhalten. Ungeachtet seiner unaufhörlichen Bemühungen sind die wenigen dort verbliebenen Europäer von dem plünderungssüchtigen Pöbel bedroht. Hagesneuigkeiten. — (HofNachricht.) Ih« Majestät die Kai-serin machte, wie die ..Linzer Zeitung" berichtet, in Begleitung Ihrer l. und l. Huheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Marie Valerie am 4 d. M friih einen Ausflug von Ischl nach Gosau und lehrte abend» wieder nach Ischl zurück. — (Gewerbliche Schutzmarken) Im Ver. läge der l t. Hof. und Staatibruckerei ist soeben er-schienen: das VII. und VIII. Heft des Jahrganges 1882 der Uebersicht der gewerbli chen Marken, welche bei den Handels- und Gewerbrlammern der üsterr..ung, Monarchie in den Monaten Mai und Inni 1882 registriert, umgeschrieben und gelöscht wurden.— Gleichzeitig ist das erste Semester 1882, in elegan» tem Umschlag broschiert, versehen mit einem Firmen, und Nachschwgercglster. zur Ausgabe gelangt. Dieses 10 Bogen starke Werk enthält 2^0 im Lause des ersten Semesters 1862 neu registrierte Marken in mvglichst getreuer Natürlichkeit, und bietet somit einen unentbehrlichen Behelf für Industrielle,c.. überhaupt für alle. welche sich über die Echtheit einer vorkommenden Marke klar werden wollen. — (Ein Denkmal für Guido von Arezzo) Am Sonntag ist in Nrezzo (Toscana) das Denkmal deS Belieoictiner» MöncheS Guido von Arezzo (Guido Ar^ tinuS), welcher sich in seiner Heimat, dann in Rom und in Deutschland große Verdienste um die Förderung des Kirchengesanges erworben hat, in feierlicher Weise und unter zahlreicher jubelnder Betheiligung der Bevölkerung enthüllt worden, 32 Musilbauben intonierten den königlichen Marsch. Das von Salvini angefertigte Denkmal wird als gelungen bezeichnet. — (Da» G-burtsfest einer Hundertjährigen) In den letzten Auguft.Tagen wurde in Monlbrillau in der Nähe von Genf der Geburtstag einer mehr als hundertjährigen Greisin mit großen Festlichkeiten gefeiert. Frau Vacheron.Lhossat ift 102 Jahre alt. Ihr Vater. Herr Thossat. war im Jahre 1800 Bürgermeister von Larouge. zur Ieit als General Vonaparte mit seinen Truppen durch diesen Ort zog. Frau Vllcheron, die zweimal im Hause ihreS Vaters mit dem General Bonaparte gespeist, erinnert sich noch ganz gut nller Einzelheiten der damaligen Tischgespräche. Die Greisin ist die Cousine deS bekannten, im Jahre 1875 in Venf verstorbenen Generals Dusour; sie ift außerordentlich wohlcrhallen. erfreut sich der besten Gesundheit und einer unverwüstlichen guten Laune; sie ist eine große Freundin der Lecture und spielt täglich stundenlang auf ihrem Claviere. — (Dllmvfwagenverlehr auf dem Eise.) Ein Herr Wradi hat. wie russische Blätter berichten, einen Train erfunden, der sich ohne Hilfe von Schie. nen auf dem Eise bewegen wird, und hat bei der Stadtverwaltung in Petersburg um Erlaubnis zur Eröffnung des Verkehres auf dem Eise der Newa, ihren Armen und auf dem Finnischen Meerbusen nachgesucht Der Oberpolizeimeister erhebt gegen die Genehmigung leine Einwendungen. — (Kabel bruch) Eine» der beiden englischen Kabel, welche Indien mit China verbinden und in der Stadt Bona ihle Landstation haben, ift vorige Woche gerissen. Korallenfischer dürften wahrscheinlich die Urheber dieseS Unfalles sein. Mit Hilfe eineS kürzlich erfundenen Apparates kann man den Punkt, wo der Rise erfolgt ift, ganz genau bestimmen. Die Wieoerausfischung und Reparierung deS Kabels wird trotzdem einigen Aufschub erleiden, weil die briden Fahrzeuge der „The Eastern llompany". welche gewöhnlich derartige Arbeiten auS-führen. gegenwärtig mit der Legung eineü Kabels in Nlexandrien beschäftigt sind. Locales. Arainischer Landlag. 2. Sitzung am 7. September. Beginn: halb 11 Uhr. Vorsitzender Landeshauptmann Graf Thurn. Am Reglerungslische: Herr l. t. Landespräsident Winller und Herr l. l. Regierungs» sccretär Graf Pace. Unter den anwesenden Herren Abgeordneten bemerkt man auch die Herren Luckmann, Pfeifer, Robii, und Ritter v. Vcheneck. Der Schriftführer Herr Eoncipist Pfeifer verliest das Protokoll der eisten Sitzung in slovenischer Sprache. Abg. Dr. Voinjak und Oenosfen interpellieren wegen Reform des Be zirlss chul - Inspec. torenwesens nach dem Beispiele des Küstenlandes und anderer Kronländer. Der Herr Landespräsibenl nimmt die Interpellation entgegen. Der Herr Landeshauptmann theilt mit, dass die Allerhöchste Sanction des Collectur-Ablösungsgesetzes unterm 13, Juni d. I. erfolgt sei. (Beisall aus Seite der deutschen Abgeordneten.) Aus der von Seile des h. Lanoespläsidiums an den Landesausschuss diesbezüglich gerichteten Note entnimmt man, dass wegen Einleitung der erforderlichen Verfügungen zur Erwirkung der Stempel- und Oebürensleihrit für die betreffenden Ablösungscicte die geeigneten Schritte bereits erfolgt sind und dass somit mit der Kundmachung des oberwähnlen Landesgesehes bis zum Erscheinen des ReichSgeletzes inbetreff der Stempel- und Oebürenfreiheit zugewartet, miltlllweile abcr die in den tzß 12 und 22 drs Oesehes angeoeu-tete Vollzugsvorschrift und die Instruction für die Steuerämter vet fasst werden wird. Es folgt die Verlesung der eingelaufenen Petitionen, und zwar: ») Petition der Schulgemeinoe Lengenfeld um eine SchulhausbaU'Subvenlion, überreicht vom Herrn Landeshauptmann. (Wird dem Finanzausschüsse zu- gewiesen.) d) Petition der Gemeinden Altenmarlt u. a. um Herstellung einer Brücke über den Kulpaftuss bei Winkel.Vlazevci. überreicht vom Herrn Landeshauptmann. (Wird dem VelwaltungKau^chusst zugewiejeli.) c) Petition der Bunenzüchler im Reisnizerlhul um Abstellung der Taxen, welche einige Gemeinden Laibacher Zeitung Nr. 206 1756 ^^eptember W^« für fremde Bienen einHeben, überreicht vom hochwürdigen Herrn Abg. Klun. (Wird dem Verwaltungsausschusse zugewiesen.) ä) Petition der krain. Landwirtschaft-Gesellschaft um Creierung von Landesstipendien für Schüler des Hufbeschlagcurses. überreicht vom Abg. Dr. Ritter von Vleiweis. (Wird dem Finanzausschüsse zugewiesen.) 6) Petition der Gemeinden Straztse u. a. um eine Unterstützung anlässlich des Hagelschadens, überreicht vom Abg. Detela. (Wird dem Finanzausschusse zugewiesen.) Der Herr Landeshauptmann theilt mit, dass er dem Herrn Abgeordneten Hotschewar einen viertägigen Urlaub ertheilt habe. Der Landeshauptmann theilt die auf der Tagesordnung befindlichen Berichte des Landes-nuöschusses (Punkt 3 bis 11. Sieh «Laib. Ztg." vom 7. d. M. Locales, Landtagssitzung) dem Finanz« üusschl'sse zu, mit Ausnahme von Punkt 8 (Bericht des Landesausschusses mit einem Gesetzentwurfe, betreffend die Vertilgung der Kleeseide und Ackerdistel), welcher dem Verwaltungsausschusse zugetheilt wird, wohin der Herr Landeshauptmann auch eine eben eingelaufene Zuschrift des hohen Landespräsidiums über denselben Gegenstand leitet. Der Herr Landeshauptmann holt vom Landtage dle Ermächtigung ein, den in den nächsten Tagen fertigzustellenden Rechenschaftsbericht dem Re-chenschastsbenchts-Ausschusse zuzuweisen. Abg. Hofrath Dr. Rltler v. Kaltenegger stellt den Antrag, dass diese Zuweisung mit dem Vorbehalte geschehe, dass dann einzelne Partien dem Finanz» oder Verwaltungsausschusse zugewiesen werden könnten. (Angenommen.) Dei Herr Landeshauptmann schließt die S'tzung um II Uhr. Tag und Stunde der nächsten Sitzung wird im schriftlichen Wege bekannt gegeben werden. Aus dem l. l. Landesschulrathe für Krain. Auszug aus dem Protokolle über die ordentliche Sitzung des l. k. Landesschulrathes für Krain vom 31. August 1882. Nach Eröffnung der Sitzung durch den Herrn Vorsitzenden trägt der Schriftführer die seit der letzten Sitzung erledigten Geschüftsstücke vor, was zur Kenntnis genommen wird. Hierauf wird zur Tagesordnung gefchritten. Inbetreff der Aufnahme einiger Zöglinge in die hiesige Lehrer-Bildungsanstalt wird entschieden. Sechs Lehrstellen an allgemeinen Volksschulen werden definitiv befeht. Die Gesuche eines Uebungs« und eines Volks, schullehrers um Zuerkennung der ersten, beziehungs» weise zweiten Dienftalterszulage werden erledigt. Mehrere Gesuche um Nachsicht von der Ab« legung der Lehrbefähigungsprüfung werden höhernottK vorgelegt. Gesuche von Real- und Gymnasialschülern um Zulassung zu Wiederholungsprüfungen und um Be-wllllgung der Wiederholung der Classe, daim Gesuche um Zulassung zur Maturitätsprüfung im September« termlne d. I. werden erledigt. Der Bericht der Direction einer hierländigen Mittelschule, betreffend die fernere Belassung eines Supplcnten an derselben auf die Dauer des nächsten Schuljahres, wird höhernorts vorgelegt. Den Gefuchen zweier Gymnasiallehrer um defilii» live Bestätigung «m Lehiamte und Zurrlenliulig des „Professors "»Titels wird Folge gegeben und einm Gymnasialplofessor die erste Quil>quennalzulage zu« erkannt. Competenzgesuche um die am k. k. Staats«Unter« gymnasium in Kramburg erledigte Lehrstelle für Frei« handzeichnen und Kalligraphie werden höhernorts vor« gelegt. Die Erweiterung der einclassigen Volksschule in Watsch, nn Schuloeznke Ltttai, zur zweiclassigen vom Schuljahre 1882/83 an wird unter gleichzeitiger Bestimmung der bezüglichen Gehaltsclasse beschlossen. Den Gesuchen zweier Volksschullehrer um Er. höhung ihrer Gehalte nnro keine Folge gegeben. Recurse in Schulversäumnis-Straffällen und meh rere Remunerations« und Geldauihilfsgesuche werden erledigt. __________ — (Der krainische Lehrerwitwen« UnterftützungSoerein) hielt am 4. d. M. um 9 Uhr vormittags im Saale der Eitalnica seine Generalversammlung in Anwesenheit von 40 Mitgliedern. Der Vorstand des Vereines, der hochwürdigste Herr Propst Dr. Jarc. begrüßte die Versammlung und theilte mit. dass die h. Regierung die Abänderung der Statuten in dem Sinne genehmigt habe, dass vom Ieitpunkle der Wirksamkeit der abgeänderten Statuten die Witwen der Lehrer eine Iahrespenfiun von 100 fl, die Waisen, luelche weder Vater noch Mutter haben, 50 fl. und jcne Wmien, welche nur einen der Ernährer verloren haben, 25 ft jährlich Unterstützung erhalten werden. Das Ver» «mzvelm0g Unter fortwährenden, einem Triumphzuge g" chenden Ovationen passierte der Hofzug um 3'/, A bei Einöd die Grenze Kärntens. In Friesach beglM der Landespräsident Kärntens ehrfurchtsvoll den M" archen und stellte die Beamten der Localbehörde« ^ Auf allen Zwischenstationen bis Klagcnfurt sa"^ stürmische Kundgebungen statt. Besonders ylanM war der Empfang in Glanourf durch die Vu'rgelW tzen und eine Abtheilung Trabantengarde in altertW llcher Trach. mit Fahnen und Musik. Daselbst be,m der Kaiser das bereit gehaltene Pferd, um eine ^ dron des 12. Uhlanenregunents zu inspicieren. "^.. genfurt wurde der Kaiser von einer unabsehbaren ^ schenmenge begrüßt.__________ Brück an d er L <: i th a, 6. September. ^'"! Excellenz der Landesvertheioigungs'Mlmstec " " Welsersheimb hat heute folgenden Befehl aü« Truppen erlafsen: ^ „Se. Majestät der Kaiser haben über die 3" Haltung, Ausbildung und Führung der Trupp" " XXII. Landwehr-Truppendwision bei den stattB«"' Uebungen die Allerhöchste Zufriedenheit ausM"^ geruht. Die allergnädigste Anerkennung wird " ^ zur besonderen Aufmunterung dienen, mit dem " . bewährten Eifer und aufmerksamen Verständnisse ., fernerhin bis zur Vollendung der gestellten "^M fortzufahren und das Allerhöchste Vertrauen del I Gelegenheit nach Kräften zu rechtfertigen." ^l Premysl, 7. September. Se. Excellenz ^ Herr Ackerbaumimster Graf Falkenhayn lst zuNH suche der landwirtschaftlich.industriellen Landest lung in Piemysl eingetroffen. Verstorbene. .« Den 6. Scptembcr. Theresia Trontel, Näherin, Zicgclftraßc Nr. 15. ^ungentubciculose. . ,;Mfl, Den 7. September. Johann Ohocli). Urmcnpll"' 60 I., Karlstadterstraße Nr. 7, kungentuverculosc. ImSpitale: ^I,, Den 4, Sept « mbcr. Ignaz Grum, Taglöhn", Lungenentzündung. h7Z, Den 7. Septcmber. Iatob Tobias, Taglöhn", rechtsseitiges plcuritischcs Exsudat. Meteorologische Beobachtungen in^b^ ? U. Mg., 737-30 'fi^ii OTschwäch ^Acbel B 7. 2 , N. 737 06 -»-17 6 windstill bewöllt M 9 . «b^ 787 92 ^-lU tt windstill ^tegcn^^ 7 U.Mg. ?.iij'l6 ^15 6 O. schwach Regen 5 3 U „ N. 73« »2 ^.1<.>0 windstill bewöl t M. 9 » Ab. 741-li? -I-itt U W. schwach bewöllt ^ Ncgcn. tiefe dunllc Wolkenzüge, schwaches Abcndlo^^j, Tagcsmitlcl der Wärme an beiden Tagen -^ 15 7° uno's beziehungsweise um Oll" und 18" über dem Normale-^^ Verantwortlicher Redacteur: Ottoma r Ba^^--^ Hcutc Samstag, den !). September, im Oastno . großes Militiir-Conccll, von der Musikkapelle des s, f. 26. Llnc"s Großfürst Michael vou iliusslaN^,,. Anfang hall, « Uhr. Eintritt « Um güligen Zuspruch bittet ^kaO' Ncsmu^>^ Depot der k. k. Generalstabs-K^ Maslilal, 1: 75.U00. Preis ftcr Älall 5,l) lr.. >" ^'" aus i!einwlllld gespannt tt<» lr. ., .^« Jg. u. MemmlM ! lich fur Möbflkäiifur all««- Stiindo, mit «W ^aio»»0^flj. "obst J'roiHiiourant, für 1 11. siO kr. franco *" „qtTJlSS' ., J. G. & L. Frankl, Wien, II, Obere DfÄ** Kelcliste AuHwahl s«rU««r Mii^el, »olid» Wl (2816) 12-U »»^M Course ll« der Wiener Korse wm ?. September 1N82. (^^«0^°«,^.«°««) «», Otlb Ware ^lbtn"'l' '......'»" ?7 in ^tt<°° z°n«<: »no« 180 ll, ,»1-— l««« ^"'"l°s» ..!«,„ 17b - ,70 5.0 ^°'««t^che"l'" . »5-L5 9b73 »°r 1»!!^^^"''«- lililzahl. ' ^' - - »!»20 II!» »b ' ik'p^entl^/ ' ' - - «»-:« 8«bs. ' °t«i°^'^°^ >'"°'«! . '««.Ob,. (Ung.Ostb.)>l,l<-?f. ,10 25 lh«li.« " «ll"l.^°0!,.ö.W. 1,8 »b „«75 ^'Mizisa,^ ' '.....I»?«» 109'— ft/ °hli!cht '......"U"l" ^00 lib u°»>ld»«^,j^,l' - ... 10« — 10b — ^«»utisch, ü»>! „ ' - ' lO4 — 105 — ^.^ '^' U"b llovonischt , », - I0ll - ' «eld Ware «"/, fiebtnb«rg'—------ Plämien.Nnl.d.Elabtgem.wiln I»S 7b 1«7 «5 Pfandbriefe lsüriWfi.) Vodencr. allgöfterr. 4V,'/°VoId 11» 75 ii< lö bto. in 50 „ „ 5»/, . 100 — 100 5>l dl°. in bo , „ dt«, in b<1 _ „ 4»/, . »»80 94 «0 bto, Prämien.Vchuldverschl.ll«/o 100 — I0l» 5.0 Oefi. Hypolbelcndanl I0j. 5'/,"/<> 100 »5 — — Oefi.'Ung, Van! veil, b°/, . . ii/,°/,. . ,00 «, >VL ?b dlo. „ 4°/, . . »l-50 V575» Ung, aUg.Vobencrebit'Nctienges. in Peft in 34 I. vcrl. 5>/,"/<> - —'— — ^ Pnsritäts» Obligationen. (für loo st.). «li Vahn «tm, !«!<> :>W fi. S, 4>/,»/o . , ico— II,«^!^ Oeld Warr Oefter«. «»rdwestbahn . . , . <02 üc, 102 7^ Siebenbürger.......«18c, »l l!0 Slaallbahn 1. Lmisston . . . <»«'— i»i — Kübbahn k »<>/,......i«^ «K i»4 7b „ «^b"/«......,17-S: 1,8 — Nn»..gali,, Vahn.....»4»^ »l> iu Diverse Lose (per Glück). Erebttlose ion fl...... 174 75 175,— Donau'Dompfsch. 100 st, . !« — 11«, — Ojcner l!oIds!c>N'i?olc 2N ss..... — — z«,-^. Winbllchgiäh'Lo'c !i0 ft. , . , ,»75 »»«5> Van! - Nctien (per e>tll5). Anglv'Oefierr, Vanl iza fi. . . lli-6l> III — «anl-GcleUIcha!!, wilncr Wo fi.---------------- »antverein. Wicnci, ,00 ft. . . n?'7b 11» zik «dncr..«nfi., Och.xoufi. S.40«/, X6» bl» »»»-— «irdl.'Nnfl. <. Hand u, O. luc» ft. »»l 7l. ?2l — Lldl,'«nss,, «Ug. ling, ,00 fi. . .no — »io kc Deposllenb^, «llla, i!u« fl, . . . 210 75 ,ii 25 !i«complc>Ocl., Nicderöst, 5.0« «, «74 — ß«, — Hypothelenb., 5st, «<«» fi. 25<>/„ V. ^..^ ^.^ Ländelbanl tst. ll00st.O. b0°/,«. ^» —-— Ocficrr,°Ung, «anl.....»»7 — 8«l» — Unionbanl 100 fi......>»S'— i<» >5> llt, ,4l,>— Ncticn von Transport» Unternehmungen (per Stuck). Ulbrecht'Vahn >»n ss. Silber . — — — — «Isi0 _ we!lb«bn !i»c> fi. . . . «,3-be »14 - Vuschliebraber !iijl>, .»»oo fi. «M 88» — 8»! — ^ (lit, N) «00 fi, . 1,1 — I»? — Donau » Dampslchiffahrt . Ges. Ocsterr, !i«u ff. EM.....bl»5 — «5 — Dr«u.«!s(»»l..Db..>!,,loNfi.S.-------—>— Duf-Vodcnbl«herE,'U,i!<>«fi,S, —'—------- !t!iWdt, ldb, lvoo fi, 0 fi. Silb, lW'5,0 iu^! 7^ ijün!lilchcN'l^arcser5, xx» — Valz.itarl^urwig-^ «uuff,LM. »!lu ^>!«^o ?l> Oraz»HöfialbelU lluuN.ü.W. »4tt — »l.l, — »ablenberg.Eiscnb, 200 fl, . . — — - — itaschclU.Oberb. «»scnb »uofl. S. 1487b I4tt »l> >!embe'.^'lizrn«w.>Illf1y len> tahu.Vtftll. »00 s!. 0 W. . . 17< »5 17» 7s> l»loub. öft, uug,, Tnefi l'00fi,l^ bto. (lit, «) «0U fi, Silber , 24, »k »4» 75 Prag.Dufcr ltiscnb. 150«.Silb. »u — su bo Ruboll' «ahn ll00 fi. Silber . iß»-— 1«u Sledcnbilracr fi. . —>— — — «lilenbllbn, >N 40»/, lOl'50 !0« — ""......""' "' ^. »«- »«'«) 7 7 »b 77 7b ,1 188" I»9 — Waäcns.G,, Ocst. in W, I«) fi. 1«^— 1« — lnsailrr «oblenw.-Ves. 100 fi. . — — — — Devisen. Deutlche Plahe......58'I0 b« »l< London.........11« l»o ill« i<» Pari«.........47 ib 4?« Pel«»bUl«.......—— — — Valnten. Ducalen........ V bb »s? «0,Kranc»'Stuck«..... »eul