^ »fMw ^ssO>O l)!n I SO VV. t» kB»W>Ii >t>d>»m»I «ln«o»»N«MoI» Lekfiftlvlwng. V«n>f»ltw»g u«^ vnok^niokGkOj! t^»rlboe. »tvöli«« W>« < 7»I»pkoi, la<»nvd«ii lZrt«NlvI»«a I«t «i«t> kvokpoew dsliulGi«». ^4. t», >vu A »Ir. >SS 0onn«r«»s. 6«», lg. ^ull 1029 » KtHNßMWt« I> het, wobei zu dieser Provinz das ganze Ge« biet der mandschurischen Bahn hinzugefügt ivurde. Die von China angeregten Räu« inungsverhandlungen wurden aber hinaus« zeschoben. China lvar damals machtlos und inußte sich die Usurpation gefallen lassen. Schon schien die Mandschurei für China verloren, i»a brach im Jahre 1904 der ruf-itsch-japanische Krieg auS, den Rußland m schmählichster Weise verlor. Auf denr :nan-dschurischen Plan erschien nun Japan und diese Macht war es auch, die sich im Ports-mouther Frieden (5. September 1905) die Eigentumsrechte über den südlichen Zweig ^r nlandschurischen Bahn, die sogenannte vüdchinesische Bahn, sicherte. Nur der nörd-liche Teil der Bahn blieb In Händen der Küssen. Aber die Nachbarschaft der Japaner lähmte jeden weiteren Asien.Vorstoß Rus;-iandS. Vertragsrechtlick) aber blieb Rußland aoch immer .Herr über die mandschurische Bahn und von diesem Vorrecht des Zarismus machten auch die Bolschewiken Gebrauch, die die Mandschureibahn als Bestaud teil des sibirischen Eisenbahnnetzes erklärten. Später kam zwischen dem mandschurischen Diktator Tschang Tso Lin und den Sowj-'ts ein Bertrag über die gemeinsame Verwaltung der Bahn zustande, aber infolge der tu« nerchinefischen Wirren blieb alles beim Al« ten: d^e Russen waren die Herren auf der ganzen Bahn. Die neue nationale Regierung des geeinten China mit dem Sitze in Nanking glaubte nun, diesem Zustand ein Ende bereiten zu können, und so erfolgte der Polizeiputsch in den Aemtern der Ostchinesischen Bahn, die Entfernung und Ausweisung der russischen Beamten. Man führte chinesische Verwaltung ein, doch würde ein Rechtsspruch unbedingt zugunsten Rußlands ausfallen. Es wäre vielleicht richtiger, mit Rußland formell über den Ankauf der Bahn in Verhandlungen zu treten, wie es in der letzten ^it erwogen und durch verbindlir^n schrift lichen Meinungsaustausch beiderseits vorgesehen wurde. So haben wir jetzt den schärfsten Konflikt der Nachkriegszeit. Ein Krieg im Fernen Osten «tegt weder im Interesse Rußlands noch Chinas. Denn hinter dem Gespenst deS Krieges erhebt sich der Schatten Japans, welches wenig zu verlieren, aber im Falle eines russisch-chinesischen Krieges viel zu gewinnen hätte. Auch Die Vmlnlgten Staaten von Europa Dle Medcheit ver eurovalfchen Staaten dem VroW Drtands beretts zuaefiimmt Rur England und Italien sind unschlassig bezw. dagegen SM. Paris, 17. Juli. In sämtlichen politischen und diplomati-schen Kreisen wird das Projett de» Äußen-Ministers Brian d über die Lchassung der Bereinigten Gtaaten von Suropa allseits kommentiert. Der Plan hat in weiten Kreisen die größte Beachtung gesunden. Am meisten interessiert freilich die Uealisierungs Möglichkeit an sich sowie die Frage, ob Briand hiezu l^reits die Zustimmung der meisten europäischen Staaten in der Tasche habe. In diesem Zusammenhange bringt die Mutige „Bolontee" die nachstel)enbe Information: „Dem Außenminister Vriand hab?n bis» lang ihre Zustimmung zu seinem Paneuropa Projekt die meisten europäischen Staaten schon im vorhinein garantiert. Es fehlen nur noch England und Italien, die sich aber gewiß nicht gegen einen VorsGag werden fteäuben können, der die Sympathien und die Solidarität der Mehrzahl der europäischen Staaten gefunden hat. Nun können auch schon Einzelheiten veröffentlicht werde, die bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt ni^ nicht für die Oesfentlichkeit reif waren. Hauptziel besteht jetzt darin, den geeignetsten Weg sllr dieVerwirklichung des Planes zu sinken. In Genfer Kreisen wird das Projekt allseits sympathisch begrüßt, doch glaube man, daß eine europäische tSirtschafts Union der politischen Vereinigung vorangehen mtißte. Wie nun in Genf verlavtet, ist der Plan Vriands bereits den Regierungen Deutschlands, Englands, Italiens, Rumäniens, Griechenlands und der Tfch«^ slowakei zum Studium und Gutachten unterbreitet worden. Gleichzeitig wurde« die genannten Regierungen besragt, welchen Standpunkt sie aus der Septembertagung bes Völkerbundes einnehmen würden, weim Briand zu einer großen Rede und Erklärung über seinen Plan der Bereinigen Staaten von Suropa aushole« würde." Entspannung im Osten Ein« »ah«,««» Japans — Die LM. Schanghai, 17. Juli Nach aus Ranking hier eingelangten Alel' düngen hat die chinesische Regierung bis heute die Ultimativnote der Sowjetregierung noch nicht beantwortet. LM. Tokio, 17. Ju!j. Die japanische Regierung hat durch ihre diplomatischen Vertreter in Nanking und Moskau den Regierungen lkhinas und Ruil» land mitteilen lassen, daß sie Ihre Reutralt, tät im Falle eines russisch-chinesischen Krieges ausgeben würde, wenn ihre Interessensphäre in der Südmandschurei bedroht werden sollte. Man glaubt in diplomatischen Kreisen, daß dieser Schritt der japanischen Regierung sehr viel zu einer Entspannung zwischen China u. Rußland beitragen werde. Man hosft deshalb, daß der Konslikt aus sriedli«^ Weise beigelegt werden dürste. Sawl-inol« «tchl deanlworl«! SM. Berlin, 17. Juli. In hiesigen amtlichen Sowjetkreisen (Sow jetbotschast) herrscht hinsichtlich d>och' verratsprozcß gegen den ehemaligen Skup-schtinaabk'.eordneten und Zas^rebi'r Recht-Z-nnwalt Dr. Paveli^^ und den Journali-sten Gustav PerLcc fortzesept. Der Tsnat begann mit der ^'Zeugeneinvernahme, doch lvaren die Zeugen nicht vollzählig erschienen. Ein chilenisches Kriegsschiff gesunken TU. Newyork, 17. Juli. Wie aus Valparaiso berichtet wird, ist das chilenische Truppentransportschiff ,.Ab-tao" infolge eines heftigen Sturmes univeit des .?>afens von Valparaiso gesunken. Nach einem amtlichen Bericht der chilenischen Regierung sind von der Besatzung ertrunken. Börsenberichte Z il r i ch, 17. Juli. Devisen: Beograd 9.12 sieben Achtel,' Paris ZO.WI?.^, London Newyott 5I0.VL, Mailand Prag 15.335, Wien 7.?.N, Budapest Berlin 123.87. Zagreb, 17. Juli. Devisen: Wien Budapest W4.8?, Berlin 1359, Nai land 2W.()17, London 27liM, Newtiork l>tU)7, Paris 22^1.15, -Prag IM, Zilrich 1()l)7.40. — Effekten: jiriegsentschädigungs-rente ^l)4. L i u b l j a n a, 17. Juli. Devisen: Berlin 13ü7.ki0, Budapest Zürich für Rußland liegen die .Dinge nicht günstig. Hatte Rußland >durch die Abkehr ChiimS von der Politik der 5somintern schon einen starken Prestigeverlust erlitten,'^ so :nüßte ein weiterer Verlust an Prestige für Moskau direkt den Zusanimenbruch seiner Asienpolitik bedeuten. Im Falle eines Krieges würde die mandschurische Bahn den Japanern als reife Frucht in den Schoß fallen, jenen Japanern, die sich heute des Besitzes der südchinesischen Bahn erfreuen. Hinter Japan, dessen Schatten nun breit über die Man dschurci sällt, erheben sich, aber dräuende Schatten Englands unh vor allem Amerikas. So wächst der russisch-chinesische Konflikt zu dcni Mittragendsten Ereignis des jehi.ien ,Seltp5Iitlschen Augenblicks. Noch nie waren die Wolken so bedrohlich zusammengeballt wie jetzt. An der asiatischen Küste des Pazifik donnert und blitzet es. Man darf sich aber keiner Täuschung hingeben: eine Beilegung des Konflikts würde keine endgültige Befriedung, sondern nur eine Verz^rung der Kriegsgefahr bedeuten. 1095.90, Wien 801.08, London 276.43, New York 56.37. Paris 223, Prag 168.S0. — Essekten ((!^ld): Kredit Celje 170, Laibacher Kredit 123, Kreditanstal-t 170, RuSe 27S-285, Se^ir. 105, Baugesellschaft 50 Kurze Nachrichten t. Der tschechoslowakisthe Premier iu Td-brovnik. Der tschechoslowakische Minister-Präsident Udr ^ al ist in ^brovnik eingetroffen und begab sich sodann nach dM bekannten Seebad Kupari, wo er einige Wochen zu verbringen gedenkt. t. Aknderung des Fahrplanes im jugosla-wichen Flugverkehr. Nunmehr startet das Perkehrsflugzjoug in Zagreb statt um 7 erst INN 7.30 Uhr. da der Wiener Nachtschnellzug öftero Verspätungen aufweist. Der Abflug von Beograd erfolgt um 15.30 Uhr. Die Fluggäste bcnühen in Zagreb das nm 6.4b Uhr voni IclaöiiZe^' trg abfahrende Auto, mit dem sie bis zum Flugliafen Borongaj befl)rdert werden. t. Schuldirektor Franz BoduSek ^ siebzigjährig. Heute feiert der Schnldirektor i. R. und Vizebürgermeister von Trbovije, Herr Gustav B o ld u 8 e k, in vollster 'eistiger und körperlicher Frische feinen siebzigsten Geburtstag. Am 17. Juli 1850.in Viranje geboren, kaur er schon in jungen Jahren als Lehrer nach Trk>l.wlje, wo er seits'.^r auf ver-fchiedenen Gebieten unermüdlich wirkt. Seit dem Jahre 1805 war er durch volle 30 Iah« re zu seiner vor einigen Iahren erfolgten Verseilung in den dauernden Ruhestand tätig. Den Bemühungen des Jubilanten gelang es niä',rend seiner Amtszeit eine ganze Reihe von Vvllsschulon zu gründen. Nicht minder war Herr Direktor VoduSek auf kom munalpolitischem Gebiet der Gemeinde Trbovije tätig, welcher er nach dem Umsturz durch mehrere Jahre als Gerent vorstand. Den allseits zukommenden^ Glückwünschen schlieszen auch wir uns gerne an! Bordringen des schwedischen Zündholztrusts auch nach Italien. Die Svenska Tand- sticks-Gruppe bemüht sich in letzter Zeit, ih-ren Produktionsbereich auf Italien auszudehnen. l5s sind feit einiger Zeit Verhandlungen im Gange, die a^r noch nicht zum Abschlüsse gebracht werden Sonnten. Der schwedisck)e Trust soll Italien sehr günstige Bedingungen geboten haben, >da ihm viel daran liegt, auch dort feften Fuß zu fassen. Bon italienischer Seite wird über die Ber« Handlungen jede Auskunft ver!veigert und erklärt, daß Einzelheiten erst bekanntgegeben würden, »Venn ein Ergebnis vorliege. DonlkiMif, ?tt< 13. Aull.sl1?'1. Das Attentat von Gttp Die Sendarmen LaSovlS und Ioslä ihre» Derletzmioen erlegen — Der Hergang be< Attentat« — Vwdllche Abretse des Königs nach Beograd Beograd, 16. Juli. I« Znsammenhange mit de« Attentat von Stip liegen die nachstehenden Sinzelhei' ten »sr: Gonnt«»g abends stand die kleine Gtadt im Aeichen eine^ Sokolsestes. Bor dem Hstel »Aoala" mar eine Teilte errichtet »orden, an welcher ein Gokol-Ausmarfch vordeiziehen sollte. Aus der Tribüne befanden sich ^r GrohZupan, der Oberst Atihaj-looiü und der Bürgermeister Aalamatijevic sowie die ersten Bürger der Stadt. Die ganze Lttsmerksmnleit des PMilumS war auf de» zu erwartenden Softlnmzug zerichtet, der aus einer Nebengasse kommen sollte. In jenem Moment kamen aus einer ande» r,» «ebengasse zwei Männer in mittleren Z^en. Gie trugen abgenützte serbische Mi» lUirmüt^en und trugen ein unsicheres Gebaren zur Schau. Der Polizeiagent Sukri Taj. »Oviö erAiSte die beiden und, da sie ihm verdächtig schienen, forderte er sie zur Uus. »ettleistmlg aus. Anstatt einer Legitimation zogen die beiden ihre Nevolver und seuertrn »uf den Agenten mehrere Gchiisse ab. Auch Tajnoviö griss nach der Gchu^asse. Run fpraug der in der Nähe befindliche Agent ß^tre»i^ hinzn und warf sich auf de» «nbe-kanuten Angreifer, Es entspann sich lkin Kampf auf Leben und Tod. ES gelang Taj. »Ovi^ schließlich, den Angreifer mit dem Ae-«lverfl^t auf den Sopf zu schlagen, fo dah der Angreifer bemutztlos zusammenbrach. Aber im nächsten Moment erlangte er das Bemusktfei» wieder und begann neuerdings auf die Agenten loSzuschiehen. Cm lzerbei» geeiUer Vendarm nützte dann die Gelegenheit aus und gab aus den am Boden liegenden Angreifer einen tödlichen Schuh ab. Inzwischen war der andere Angreifer bereits geslüchtet. Un^r der Bevölkerung entstand eine der-attige Panik, das^ ales auseinandsrstob und die Polizei nicht recht wusste, wen sie eigentlich «»folgen sollte. Dies kam dem zweiten Attentä^r Mecht und so gelang es iljm, zu entfliehen. Der Attentäter bog in eine Äi-teagasse, traf dortselbst einen Gendarmen «ud feuerte zwei GWsse auf ihn ab, die ihn ßchver verletzten. Bei dem neuen Krastwerk versuchte ein zweiter Vendarm namens La-zar Jafis den Flüchtigen auszuhalten, doch erhielt er zwei Tresser und sank zusammen, worauf der Attentäter in der Dunkelheit per ßchwand. Srst am nächsten Abend fand ,nan den Attentäter in der Rühe von Bardi^te dei AoLane an der bulgarischen Grenze. Man umzingelte ihn und er wurde zur lle-bergobe aufgefordert. Da er mit Revolver-schüffen antwortete, wurde ein Gewehrfeuer auf ihn von allen Veiten eröffnet, bis man ih» förmlich mit Kugeln durchsiebt hatte. ;^r Leichnam wurde »ach Stip gebracht. Wie es sich später herausstellte, wars der zmeite Attentäter i» Stip aus der Flucht noch eine Bombe, die aber nicht explodierte. Die schmer verwundeten Gendarmen GW-ro Lackovi^ und Lazar Jasi,! wurden lns Militärspital gebracht, wo an ihnen sofort eine Operation vorgenommen wurde. Larko-vis erhielt einen Lungenschuh ober d.'m Herz, während Jafiä die Nieren und einige Därme durchschoffen hatte. Die Verletzungen der übrigen Polizeiorgane siad leichterer Natur. Bled, IL. Juli. S. M. der König ist heute nachts unerwartet noch Beograd abgereist, wo er voraussichtlich eine Woche lang Ausenthalt neh-men wird, worauf er nach den bisherigen Dispofitwnen wieder nach Bled zurückkehrt. Die Opfer des Attentats Die beiden Gendarmen Laekoviü und Iasiö gaben einige Stunden noch ihrer Ueberführung ins Militärspital ihren Geist auf. An dem heute stattgefunden,:» Leichenbegängnis beteiligte sich eine groß^' Menschenmenge mit den Spitzen Äer plilitischen und militärischen Behörden. Die Einsegnung nahm der Bischof Benjamin vor, der eine ergreifende Grabrede hielt. Die Gr^iüredner feierten die beiden Toten als Mn'tcr der Pflichterfüllung. » Nack) i?er Leichenfeier wurde ei^'^ P r o« t e st v e r f a m m l u n g einberufen, an der eine große Menschenmenge teiliikihni. Es wurde eine Nesolution zur Verlzsung gebracht, in der die Bluttaten de? »mazedonischen Komitees verurteilt werden. Tie bulgarische Regierung wird darin der Beziehungen zu den Mazedoniern beschuldigt. Es werdey von der Regierung scharfe Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Attentate gefordert. Gleichzeitig wird gegen die Anl-ncftie und Rückkehr RadoslawowS Protest erhoben. Die Bevölkerung des Bezirkes Bregoilnlea sei ftoatstreu und glaube an die Macht und Hilfe seines Staat-S. An den Kö-nig und den Ministerpräsidenten wurden nach Absingung der Staatshymne Ergeben« heitvdepeschen gesandt. Die Identität der Attentäter Es handelt sich, wie die Untersuchung zeigte, um zwei jugoslawische Staatsbürger aus Awzedonien, die vor neun Jahren nach Bulgarien desertiert stnd, da sie wegen einiger Deliite vor ein Militärgericht hätten ge-stellt werden follen. In Bulgarien traten sie in den Dienst der Mazedonischen Revolutionären Organisation und waren dazu bestimmt worden, in Iugoflawien Attentate zu verüben. Jeder Attentäter hatte eine Parabellum-Piftiole mit einer größeren Anzahl von Patronen, ferner war jeder init wei Bomben ^ausgerüstet, auf denen die 5!nitialcn VMNO sButreSna Makedonskata Revolucionona Organizacija) eingraviert waren. Einer von den Attentätern batte ein vo-llkomlnen neue!? .Hemd an, n>it der Firmenbezeichnung: Nikola Had^i Nikolow, Sofia. Ätalims GeMlk slir Bulgarien Sin Schritt des Soft»!« vesandk»« Piaeenlini »«i Ltaplsche« General Wlkows Milliv» i« Ao« B e o g r a d, 1V. Juli. Wie in hiesigen halbamtlichen Kreisen verlautet, soll der bulgarische Gesandte in Rom, General W l k o w, der italienischen Regierung einen Bericht über die Grenzzwischenfälle an der jugoflawifch-bulgarischen Grenze unterbreitet haben, in dem die ausschließliche Schuld auf Jugoslawien und die jugoslawischen Vrenzbehörden gewälzt wird. Pa-rallel hiezu verhält sich nun ein Schritt des Sofioter italienischen ^sandten Piaeen» tini beim Ministerpräsidenten Ljaptschew, über den aus Sofia die nachstehende offizielle Mitteilung vorliegt: „Anlästlich des gestrigen Befuches des italienischen Gesandten Piaeentini ^im Ministerpräsidenten Ljaptsi^w stellt die „Zora", das Organ Ljaptsi^wS, sesi, dah Piacentini diesen Schritt im Ginne der Instruktionen seiner Regierung unternommen habe, die die Besorgnisse Bulgariens wegen des bedrohten Friel^ns an den Westgrenzen des Landes vollkommen teilt. Italien sei bereit, alle bulgarischen Wünsche hinsichtlich der Er Haltung des Friedens mittels jener Masj-nahmen zu fördern, die die Großmächte beantragen oder unteritthmen würden, um die Spannung zwischen Jugoflawien und Bulgarien zu mildern. Aus diesem Grunde bietet Italien den übrigen Großmächten seine Bereitwilligkeit der Mitarbeit an der Erh ü» tung des Friedens an. Diese Rotisikation ist eine Folge der kürzlichen Unterredung Ljap-tschew-Piarentini sowie des Berichtes, den der General Wlkow der italienischen Regie- rung unterbreitet hat." « Sofia, 16. Juli. Ministerpräsident Ljaptschew empfing gestern den griechischen und den italienisck,»« GeschästSträger und konserierte mit ihnen über die Loge auf der bulgarlfch-jngoflami-schen Grenze. Hochzeit der fiamefischen AwiMnae Newyork, 16. Juli. In Manila fand in Anwesenheit von 5000 Gästen die Trau-ung der siamesischen Zwillinge Luziot und Simplicio Todino mit den Schwestern Natividad und Viktoria MotoS statt; zunächst hatten die Standesbeamten den Zwillingen die Heiratserlaubnis verwei.iert, diese Entscheidung wurde jedoch vom General, staatsanwalt rückgängig gemacht und unter Bezugnahme auf einen Präzedenzfall in England die Entscheidung gefällt, daß die Brüder sich nach Gutdünken verheiraten dürfen. Die erste Filmaufnahme des Mondes Den Astronouien der amerikanischen Prln« cetown-Universität ist es jetzt gelungen, die ersten Filmaufnahmen vom Mond durchzu-fiihren. Die Aufnahme geschab mit Hilfe der Linse eines 23zölligen Fernrohres, die fast zwei Fuß in, Durchmesser hat. Der Film bietet ein wundervolles Panorama der Mondlandschaft, wie es bisher auch mit den besten Photographien nicht zu erlangen war. Man kanil hier das frühe Licht der Dämmerung beobachten, das mit einer Schnelligkeit von nur fünfzehn Kilometern in der stunde über den Mond hinschwebt und den Riesenkrater des sogenannten Kopernikus-Gip-ftls bereits mit einer leuchtenden Krone umgibt, während die Täler noch im Schalten liegen. Dieser riesige Mondkrater erhebt sich klar in der Mitte der sichtbaren Fläche und bietet einen nmjestätischen Anbl'ck. Besonders eindrucksvoll sind die Bilder des Sonnen-aufganges, der auf den: Monde nicht M-mählich erfolgt wie bei uns, sondern mit Plötzlicher Pracht. Glänzendes Sonnenlicht ergießt sich über einzelne Teile, während andere noch iui Dunkel liegen. Das Publikum sieht hier in wenigen Minuten so viel, wie ein Astronom nur in mehreren Stunden durch ein Fernrohr beobachten ?Snntc. Die Aufnahmen sind nnt einer Geschwindigkeit von je einer iil sechs Sekunden genmcht und zeigen das Aufgehen der Sonne hundertmal schneller als es wirklich vor sich geht. Allein der Film, der den Kopernikus-Gipfel vorführt, ist 50 Fuß lang und enthält S000 verschiedene Bilder. Keine Ahnung. Ein Diener (zun: andeni, der kürzlich bei einem Protz in Dienst getreten ist): „Nun, wie gefällt's dir bei deinem neuen Herrn?" — „Geld wie Heuz aber von Bildung keine Spur! Gestel^n bekam er mit der Post allerlei Liköre, Essenzen und Parfümerien — heute komme ich in sein Schlafzimmer — hat sich der Esel die Glatze mit Benediktiner eingerieben!" Die Tochter des Zigemrers Roman von Gustav A. Weinberg. Copyright by Mart. Feu5)lwanger, Halle-Saale. (Nachdruck verboten.) Mit einem leisen Seufzer legte sie sich in das breite Bett. Sinnend stützte sie den Kops auf b:z feine, gepftegte Hand. Was war das mit ihr? Sollte dieser Mann ihr Schicksal werden? Oft schon lMtte sie geglaubt, :hrem J^ieal gegenüberzustehen, hatte auch niemals Hehl aus ihren Empfindungen gemacht; aber noch immer hatte sie rechtzeitig erkannt, das; es doch nicht Liebe sein muß,^ n>enn man eimu? Menfchenzugetan ist. Aber diesen Mann — denn könnte sie lieben ^ — Wie hieß er doch? Bruchstedt? Arnim von Bruchstedt'^ Seltsam, wie vertraut ihr dieser Name Nang! Ueberhaupt hätte sie ihm von der ersten Minute des ErblickenS an vertrauen mögen. Warumhatte sie ihm ihren Namen nicht genannt? Bei diesem Manne war doch Miß-trauen unnötig! „Nun, vielleicht ist mir der Zufall glinstig --dachte sie nach; dann war sie rasch entschlafen. Nicht so Arnim. Der sas; noch lange, lange in dem Caf^. Und als er endlich ging, war er sich innncr noch nicht einig, wo er die „schöne Unbekannte" hintun sollte. Cr sah immer die seltsamen Augen vcr sich. Wo er hinblickte, sah er diesen dunlel flackernden Blick. Noch im Bett warf er sich hin und her, bis er endlich gegen Morgen in einen tiefen, tranmlosen Schlaf sank. Erst spät erwachte er. Sein Kopf k>nlmmte ihm, wie nach einer schweren Kneip-^rsi. Mit ein paar Sprüngen war er inl Badezimmer, lieb das kalte Wasser an sich hlrab-rieseln. Ah — das tat gut! Aber sein erster Gedanke war die Unbekannte. J^tzt am Morgen allerdings sah er die Sache mit ganz anderen Augen an. Gestern abend war er zu erregt gewesen. Das Schauspiel hatte ihn mehr aufgeregt, als nötig war. Dazu die faszinierenden Augen und das Beisammensein mit ihr —. es lvar zuviel gewesen. Trotzdenl aber machte es ihm Ver.znügen, an den Abend zu denken. So, wie inan sich eines schönen Erlebnisses erinnert. Cr beschloß, seine Promenade bald zu beginnen. Es war jetzt halb zehn Uhr. Da würde sie wohl noch schlafen. Aber wenn er gemütlich frühstückte, dabei die Post und die Zeitungen las,würde es wohl Zeit werden, dm Patrouillengang zu beginnen. Also kleidete er sich in aller Gemütsruhe an, rauchte eine Zigarette dabei und ließ sich dann das Frühstück bringen. Mit Behagen nahm er es zu sich nnd las dabei Briefe und Zeitungen. Als er dann ging, war es bersitZ ein Viertel vor elf Uhr geworden; aber er Holle ja Zeit, so unermeßlich viel Zeit. Mit einZM Auto fuhr er b.s zum Wittenbergplatz. Langsam schlenderte er zur Gedächtniskirche hinauf. Sah sich ein paar Minuten den Betrieb an und gang dt^nn zur Hardenberg-straße. Als er eben die Ueberführung passiert hatte, stutzte er plötzlich. Ging sie dort nicht? Ja — das mußte sie sein! Mit raschen, weit ausholenden Schrillen eilte er ihr nach. Da sie auf der anderen Seite ging, lief er noch ein paar Schritte weiter, nbsrquerte die Straße und stand vor ihr. Und als er vor ihr stand, mußle er sich schnell umdrehen: das war sie nicht! Also hieß eS: weiterbummeln. Und aufpassen. EMich hatte dann sein Ausharren'auch Erfolg. Da hinten kam sie. Vom Kurfürsten, dämm her. Sie trug ein hechtgraues, enganliegendes Kostüm, ebensolche Strümpfe und Schuhe, und hatte eine kleine Kappe auf das Haat gestülpt. Mit hochwtem Gesicht blieb sie bei seinem Gruß stehen. Eine Verlegenheit, die sie unsicher Machte, ließ sie nicht die richtigen Worte finden. Doch bald hatte sie dies Gefühl überwunden, und ruhig plau^rnd schritt sie an seiner Seit dem nahen Tiergarten zu. In ihr war seltsame Ruhe, Geborzenheil; und ohne sich etwas zu vergeben, antwortete sie auf seine Frage, was das Ziel ihres Ausganges wäre: „Warum soll ich's leugnen? Ich suchte ^ Sie! Wie ich auch Grund habe, annehmen zu dürfen, daß es meine Person war, die Sie hierher gelockt hat. Habe ich recht?" Ein leifeS, schelmisches Lachen perlte diesen Worten von ihren Lippen; und Arnim mußte sich gestehen, daß alles Seltsame, Rätselhafte, daS er gestern abend zu erkennen glaubte, verschwunden war. Ein wenig verblüfft über ihre Offenheit war er aber doch. (Fortsetzung folgt). Ze^unq^ ??ummer 7^ WW»S«IW>>WWWWW»»^^W»>MI^ XragWes Snbe der Ozean-WeWeaerei R Am 13. Jul starteten fast gleichzeitig von dem Parier Flughafen Le Bourget nach Newyork ein französisches und ein polnisches FluMug. Die französische Maschine (rechtes Bild), die den Namen „Fragezeichen" trägt, wurde,von den Pil,)ten C o« st e S (rechts) und B ellonte (links) ge- führt. Die Flieger mußten in der Gegend der Azoren infolge starker Gegenwinde, die die Fluggeschwindigkeit auf ein Drittel her« abdritckten und somit einen übermäßigen Benzinverbrauch zur Folge hattzn, nach Frankreich zurückkehren, wo sie nach SSstün-diger Flugzeit bei Paris wieder landeten. Das polnische Flugzeug (linkes Bild), „M ar s ch a l l P i l s u ö s k i", unter der Führung der Flieger K u bala (links) und Idzikowskt (rechts) stürzte bei dem Versuck), auf einer Insel der Azorengruppe notzulanden, ab. Jdzikowski wurde getötet, Kubala verletzt. Des Szeanrlts^n .Wremen" erste Amertkafahrt v»ra»»ftchlltch« Fahrkda«« 4'/, Tag» — „«alaPnUpoftv«-I»«hr" »der t»n vz««» — Brtespvft t« 72 Munden w Amerika Breme n, IS. Juli. Der neue Riesen-Kämpfer „B reme n", das größte Schiff der deutschen .Handelsflotte, trat gestern abend in Anwesenheit von 500 deutschen u. ausländischen Pressevertretern und einer Iiunderttausendköpfigen Menschenmenge seine erste Ueherseereise nach Amerika an. Sckii'sf, dessen Passagierplätze vollkommen ausverkauft sind, wird versuchen, das blaue Band des Ozeans wie^r M Deutschland zu «robern. Auf Grund der Ergebnisse der Probefahrt rechnet man damit, daß das Schiff an Schnelligkeit de«, bisher schnellsten englischen Riesendampfer „Mauretania" übertreffen und die Fahrt nach Newyork etwa in 4'/^ Tagen zurücklegen wird. Als sich das Schiff in Bewegung setzte, brach die versammelte Menfchenmenge in brausenden Ju bel aus. Eine große Anzahl von Dampfern, darunter einer mit Pressevertretern nn Bord, gab dem Dampfer bis zum Roten-Sand,Leuchtturm daS Geleite. B e r l i n, 15. Juli. Der Postverkehr zwischen Europa und Amerika, der bisher sechs bis sieben Tage in Anspruch nahm, tritt mit dem heutigen Tage in eine i^eue Phase seiner geschichtlichen Ent Wicklung. Heute sticht der neue 46.000.Ton-ncndampser „Brome n" des Norddeutschen Lloyd, der mit den neuesten Errungen schaften der Technik ausgestattet und auch zur Beförderung von A a t a P u l t P o st eingerichtet ist, zu seiner Transozean-Jung-fernfahrt in See. Katapultpost ist ein neues Wort, das von den Sachverständigen der Fliegerei geprägt wurde. Eigzu dem aus allen Länd'.'rn Europas, aber auch aus Japan, Amerika und Australien Schüler konltt,en, um seine Unter, suchungsmethoden zu studieren. Die bei ihm ausgebildeten Assistenten sind von Anträgen chemischer Fabriken überlaufen, die auf diese Art Einblick in die Experimente Pros. Gräfes zu erlangen hoffen. Professor Grase ist nämlich einer neuen Vitaunnlehre auf der Spur, die nicht nur Ve „Bremen". aus wissenschaftlichen Gründen interessant, sondern auch von ungeheurem wirtschaftlichem Wert ist. Neber die Bedeutung der Vitamine ist schon genug geschrieben und gesprochen worden. Erst vor kurze«! hat man «die gegen Blutariuut lvirksamen Leberviaiiara:»: entdeckt. Schwachen Kindern gibt man eine Nahrung,' die nach Vitaminmen.i.'n' dosiert ist, und auch die Erivachsenen richten ihre Mahlzeiten vielfach nach dem Vüamingehalt der Speisen. Dennoch ist heute vom Wesen der Vitamine nur bekannt, daß sie für eine ordnungsmäßige Verwendung und Harmonisierung der Nahrung im Körper '5orgc zu tragen haben. Diese Entdeckung verursachte eine gänzliche Umstellung der Nährfheorie, da man bisher der Ansicht war. daß die Brennbarkeit der Nährsboffe ihre ausbauende Wirkung bedinge. Neii.'re Forschunaen haben nun erwiesen, daß eS auf die Brennbarkeit erst in letzter Linie, vor allem aber auf das richtige Verhältnis der Aitamine iu» Körper ankonime. Das U-Boot „Kronprinz Wilhelm" versenkte auf seinen Kreuzfahrten im Ozean viele hundert Frachtdampfer. Ehe aber ein solches Schiff seinen: Schicksal überlassen wurde, suchten sich die Matrosen die feinsten und hochwertigsten Nahrungsmittel aus seiner Ladung heraus, um daraus ihre Menage zu uiachen. Als es einige Zeit an frischen Nahrungsmitteln gefehlt hatte, mußte sich das U-Boot in Südamerika internieren los-sen, weil ein Teil der Mannschaft gestorben, ein anderer schwer erkrankt war. Das Spi-tas, in das man die Offiziere und Matrosen brachte, stellte sofort die richtige Diagnose auf „Avitaminofe", das heißt Mangel an Vitanlinen. Mit Absud aus Kartoffelichalen, Roiskleie und Zitronen gelang es. die Schwerkranken zu retten. Kartoffelschalen- Vie 6a» »tickt unaren, auch aus Pflanzen zu gewinnen sind. Welche Bedeutung diese Entdeckung hat^ ist noch nicht abzusehen. Einen Begriff davon kann man sich machen, wenn man an das Insulin denkt. Das Insulin, das bisher nur aus der Bauchspeichzldrüse. aus ^er sogenannten Pankreas, gewonnen wntde und' dementsprechend teuer ivar, M nun auch aus Pflanzenstoffen gewonnen werden kön« nen. Insulin ist für alle Zuckerkranken v?n Vkofeffor Delbrlkk Geheimer Regierungsrat Professor D.'. Hans D e l b r ü ck, der hervorragende Historiker, der früher an der Universität Bic« lin gewirkt hat, ist am 14. Juli im Aller von M Jahren in Berlin gestorben. ^„VarNorer ^e^kung* IS? TonnerZIag,' 5en IS. IuN ';k>21. ungeheurer Bedeutunj?, für man/hl'»: D'abe-tiker die einzige der ^'idenuer- Haltung. Wird nun das Insul:;', aus i^sianzcn ge-lvonncn, dann wird dil.'s:s Medikament auch Minderbemittelten /.>ic ^^t.'rfiiqunsi st.'l)en. es wird allen Kran?>.'n erreichbar sein. Ncich Versuchen Prof. GrafeZ scheinen btison-derS die Hülsenfrücht« zur I'.ns>llinherst>.l-lung zu eignen. Gelins.t cin2 billige stellungsmethode zu finde», 'o bi.'!'i^t ditse Entdeckung eine gunz z^'wnlt'iis liche Bedeutung. Taf; man diese zu mürZisjeii weig. ist dar, aus zu ersehen, das^ da? Gc.?inittr.i der Wie« ner Kaufmannschaft Prof. l^-!rafe eir ganz mc'dern eingerichteieZ Laboratorium zur Verfügung gestellt hat und ihn und 'eiue Forschungen n,aterk^ll untersti^tzt. Wenn die Forschungen P.'of. (Grases auch weiterhin Erfolg haben, danil wird es — da er sich zur Aufgabe gemacht hat, sätntliche wirksanien Nährstoffe auf ihre ch^inische Zusammensetzung zu untersuchen — >ald mi^g« lich sein, diese slinlhetisch, ^oZ heißt c.uf chemischen! Weg herzustellen. Tie ?luspizi>.'n, daß es so N'eit kommen wird, sind aiinstig. Kino Burg'kino. Bis Donnerstag wird der Abenteuerfilm „Rofemarie" vorgeführt. Anl Freitag beginnt der erstklassige De« tektivschlager inl Genre der Harry'Picl-Filme „Detektiv Harry" niit Harry L i e ld t k e in der 5^'>auptrolle. Eine besondere Attraktion bildet der Auftritt des jugoslawischen Meisters Rudolf Pill ich, inelcher in der Pause nuf seiner chronuiti-schen Harmonika einige Stücke zuni Aor« trag bringen wird. Ta Meister Pillich nur von Freitag bis Conntag auftritt, so vec« säuine niemand, die seltene (Gelegenheit ei neS besonderen Kunstgenusses auszunützen. Trotz des erstklassigen ProgrannnS ,'.or-male Preise. Demnächst findet die Reprise des besten Emil Iannings - Films „Ter Weg allen Fleisches" statt. Union'kino. Bis einschlicf;Iich Sonntag das grl)szte dramatische Ereignis „Therese Ra-quin" nach dem berühnitcn Ronian von Emile Zola mit La I a n a, A. S ch l e t« t o w, Gina M anes und W. Zilzer in den .Hauptrollen. Die Tragi^die einer Frau, die im Philistertunr an der Seite eines ungeliebten Mannes dahinvegetiert durchglüht von Sehnsucht nach der Liebe die ihr in der Ehe versagt bleibt. Tie wird zur Anstifterin des Mordes, den: ihr l^atte zum Opfer fällt, und endet selbst eines freiwilligen Todes. Der Arbettemarlt In der Woche vom 7. bis 13. Juli suchten bei der Arbeitsbörse in Maribor 155 männliche und 67 weibliche Personen Beschäftigung, während es nur 1l>4 freie Platze gab. Arbeit erhielten 49 männliche und Üi? lveib-liche Personen, II reisten auf Arb^ltsuchs ab uud 32 wurden außer Evidenz g?ieyt, ^odaß zu Wochenende noch 869 Arbeitsuchende i?l Evidenz verblieben. Vom l. Jänner bis 13. Juli suchten insresamt 3295 männliche und 16KÜ weiblick)e Personen Velchäft''gung, wogegen nur 2615 Plätze zu besetzen waren. Arbeit erhielten 2975 Per'one,^, 793 reisten auf Arbeitsuche ab und 1393 wurd^'n außer Evidenz gesetzt. Durch die Arbeitsbörse in Maribor erhalten Arbeit: 12 Knechte, 6 Feldarbeiter, I '^v.'nzler,' 1 Zinlmermaler, 2 Säger, Schuhmacher/ 2 Müller, 1 Tapezierer mit einer luihcjäh-rigen Praxis, 4 Maschinenarbeiter für eine Schuhfabrik, 2 Schuhmacher (Zuschnelder), 2 Schneider für eine Sckiuhfabrtk, 3 Maurer/ 1 Eisendreher, 3 Tischler, 2 Wa.zucr, 3 binder und mehrere Lehrlinge ,Faßbinder, Wagner, Schlosser, Spengler/ Bäcker und Schmiede), ferner 16 Mägde, 1 Wirtschafterin, 2 Arbeiterinnen für einen Weingarten, 2 Feldarbeiterinnen, 7 Köchinnen, ^8 Di«?nst Mädchen, 3 Stubenmädchen, 1 !7i?chiu für eine Gendarmerieulesse, 1 perfekte Serviererin, 3 Zahlkellnerinnen, 1 A'indergärtnc« rin, 1 Erzieherin, 2 Photographinnen, 2 Stepperinnen für SchuhoSerteile, 2 Bedienerinnen, 3 Hilfsarbeiterinnen, 1 Läuferin, IHotelstubennlädchen, 1 Lehrmädchen zum Steppen von Schuhobcrteilen, 4 Lehrmädchen (Näherinnen). Nadio Donnerstag, Z8. Juli. Ljubljana, 12.39 Uhr: Reproduzierte Äu slk. — 13: Zeitangabe und r.'produz'erte Musik. — 18: Nachnlittagskon.;:rt. —. Z9.39: Tie Geschichte der Slowenen. — 29: .^kon zert. — 22: Nachrichten und Zeitangabe. -Beograd, 17.39: Jazz. ^ 20.39: Serbische Zigeynermusik. — 21.-19: Huinoristischer Dalo^. — 22.95: Konzert. — Wien, 15.39: Märchen für groß und klein. — 2l^.95: Sym phoniekonzert. — Anschließend: Aüendfon zert. — Breslau, '^9.15. ^loüvdas Lust spiel „Die Wette". — 22.30: UeSertragungs-versuch von Bord de5 Ozeandampferz ..Bremen". — Anschließend: Tanzmusik. — Brilnn, 17.45: Deutsche Sendung. — 2i.20: Lsonzert. — Daventry, 19.45: Kannn^r-nnsik. — 22.35: Tanzmusik. — Stuttgart, 29.15: .Heinrich Marschner-Abend. — 22: R. l'^rcin und K. Köstins Szene „Die Notleine". — 22.39: Tanzmusik. — Fraukjurt, .:'9.15: A. Federicos Jntermezz^o „Die Magd als .Herrin". — Anschließend: Mozarts Singspiel „Bastien und Bastienne". — Zlun Schluß I. Offenbachs komische Oper „Die ^>erwandelte Katze". — 22.15: Kammernlu» sik. — Berlin, 17: Liedernachmittag. — Anschließend: Teemusik. — 29: Uebertragung aus dem Berliner Leben. — 31: Konzert__ Anschließend: Tanzmusik. __ Langenlierfl, 19.15: Spanisch. „ 39.45: Alte nnd moderne Tänze. — Anschließend: Ztvnzcrtül'cr-tragung. — Prag, 17.55: Deutsche Sen-dung. — 21: Violinkonzert. — 21.Ä: Snie-tana.Abend. — Mailand, 17: Ia.zz. — 20.39 Mascagnis Oper „EavaNeria Nnsticzna". _ 22.35: Jazz. — Miinchen, 18: Äamuierinu-?ik mi^ Gitarre. — ?0.35: Abcndkon;ert. — ^ nl. Der ttreislommissär Herr Dr. LcSko- vor ist von seinem Urlaub zurückgekehrt und hat seine Agendett wieder übernonnnen.- n:. Tschechische Studenten in Maribor. Montag'nHttids traf eine Gruppe von Prager Hochschülern unter Führung des Do-zenteil Herrn Dr. N o v a ö e k in Maribor ein und übernachtete im StaatsgWlnasiuni. Die Gruppe, in der sich auch ein polnischer Student befindet, war auf einer Studienreise durch Jugoslawien und besichtigte die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten unseres Staates. Auf der Rückreife in die Heimat n,achten die Gäste auch einen Ausslug na6) Me^ica, um dortige Bleibergwerk' eingehend zu besichtigen. Die Akademiker kehrten gestern vormittags über Oesterreich nach der Tschechoslowasei zurück. Nl. Streit um den „Wienergraben". In letzter Zeit ist in unserer Oeffentlichkeit und teilweise auch in der lokalen Presse eine lebhaste Debatte darüber entstanden, ob die Bezeichnung „Wienergraben" für die von Kanlnica gegen Nordwest führende Bodensenkung «IN Platze sei. Allgemein neigt man der Ansicht zu, daß diese Bezeichnung irrig sei. Jedenfalls hat dieser Graben mit Wien absolut nichts zu tun. Der Ausdruck „Wiener" ist wahrscheinlich aus dem slowenischen „Vinarje" oder „Vinski" entstanden, da noch gegenwärtig in i'iesenr Tale Weingärten bestehen. Wir glauben, die beste deutsche Bezeichnung für das erwähnte Tal wäre wohl „W e i n g r a b e n" und inl Slowenischen „V inski d o l" oder „V i n a r j e". ni. Schwierige Lage der Doppxlbesitzer. Pon verschiedenen Seiten laufen in letzter Zeit Beschwerden ein, daß die österreichischen Behörde^! >den jugoslawischen Doppelbesitzern beittl ungehinderten Grenzübertritt Schwierigleiten bereiten. ' Bekanntlich kön« neu Leute, die jenseits der Staatsgrenze Grundstücke besitzen, in der 29 Kilometer breiten Grenzzone, falls sie mit den nötigen Legitimationen versehen sind, im Sinne des 8: SoUften-konzert. — 29..'i9: Populäres Konzert. — 22.45: Tanzmusik. — Poris. 20.20: <7on.ii'rt. M a r i b o r, 17. Juli. f besonders iene in der Gegend von Sv. Duh na Ostrens vrhu, mit kilonteterlangen Umwegen verbunden ist. Wie verlaut.'t, gedenken unsere amtlichen Stellen in dieser Hinsicht in Wien vorstellig zu werden. m. Hechte im Parkteich. Im Teich unseres Stai!tparkeS treiben zwei Hechte ihr Unwesen. Die beideil Räuber mußten nock) als kleine Fischlein in denl aus den „Drei Teichen" kommende,^ Bächlein in deil Parkteich gelangt sedin, wo sie nun bereits eine stattliche Größe erlangten und gefährlich zu werden beginnen. Angeblich sollen mehrere junge Enten den Raubfischen bereits zum Opfer gefallen sein. Cs wäre anl Platze, die beiden Räuber aus dem Teich zu entfernen, da dieselben sonst noch größeres Unheil anrick)ten lön«iten. m. Bachernausflug der Privatangeftellte«. Wie bereits'berichtet, veranstaltet die hiesige Ortsgruppe des Privatangestelltenver-bandes kommenden Sonntag einen Ausflug nach dem Bachern. Die Abfahrt erfolgt mit dem Frühzug bis RuSe, worauf der „Klop-ni vrh" über Smolnik zu Fuß erreicht wird. Ein Teil der Ausflügler wandert noch bis zum „Veliki. vrh", wo im dortigen malerisch gelegenen See gebadet werden kann. Die Gruppen vom „Alopni vrh" und „Veliki vrh" kehren nachmittags nach Smolnik zurück, wo sie von iHren Fmnilien erwartet werden können. Zu diesem Ausflug, der im Falle ungünstiger Witterung verschoben wird, werden alle Mitglieder eingeladen. Nl. Fremdenverkehr. Im Laufe des gestrigen Tages «sind 89 Fremde, darunter -13 Ansländer, in Maribor zilgereist und in verschiedenen Herbergen abgestiegen. m.^Sin junger Tunichtgut sestgenommen. Die Polizei machte gestern abends einen zun geren Radfahrer stellig; da er di2 Herkunft feines Fahrrades nicht recht nachwetsen konnte, wurde «der Bursche in Haft genommen. Die eingeleitete Unlersil6)ung ergab nun, daß der Tunichtgut —. ein geivisser Johann Latsch e.r.aus Radkersburg ^ bereits vor einigen Tagen ooin Elternhauie flüchtete,, zuvor aber eineil größeren Geldbetrag zun: Schaden feiiter Tante entwendete. Woher er das Rad hatte, konnte bisher noch nicht festgestellt werden. ul. Sin junger Ausreißer. Wie wir gestern berichteten, nahm dieser Taze die Polizei einen etwa 6jährigen ^knaben in Gewahrsam, ivclcher sich ohne Anfsicht ill der Stadt herumtrieb. .Heute ln-'ldete sich nun beiin Polizeikomnttfsariat die Mutter des Knaben und erzählte, daß ihr Sohn, der 7jährige Rudolf B e z j a ! aus Paltinje bei Sv. Lenart v Slov gor., bereite vor mehreren Tagen Plötzlich verschivand und seit dieser Zeit unauffindbar war. m. Ein Weltreisenker festgenommen. Tie Grenzwache nahm gestern abend einen' gewissen Helmut Fach aus Frankfurt'a. M. fest, da er ohne Dokumente die Staatsgrenze passierte. Außerdenr soll er das Elternhaus wider den Willen seiner Eltern verlassen haben. Nl. Fahrraddiebstahl. Denl Mechanikerlehrling Alois Wudler kam gestern vor dem Hause Nr. 14 in der Aleksandrova ce-sta, als er einen Moment in einem Geschäfte zu tun hatte, ein Fahrrad inl Werte von etwa 790 Mnar abhanden. Es handelt sick) utn ein bereits abgenütztes Milano-Rad. Nl. Wetterbericht vo,n 17. Juli 8 Uhr früh. Luftdruck: 740; Feuchtigkeitsmesser: 5; Barometerstand: 740; Temperatur: '-s- 21; Windrichtung: NW; Bewölkung: 0; Niederschlag: 0. » Gartenterrasse „Astoria" täglich Abend, konzert. 9289 * Gambrinushalle. Heute Mittwoch großes Garte-konzert d«r Schönherrkapelle. «V280 ^ Belika kavarna heute Kabarettabend mit vollständig neuem Programm. 9292 * Donnerstag, den 18 .Juli uni 7 Uhr abends Militärkonzert (Orchester) im Restaurationsgarten EmerSlS, Aleksandrova cesta 18. 9298 * Die Tombola der Freiw. Feuerwehr in Pobretje findet am 11. August im Garten der Frau Rojko statt. Die Gewinste sind, wie imnicr, Uiortvoll, nnd deshalb versäume niemand, sich rechtzeitig die lkarten zu 2.50 Dinar zu verschaffen. Sie sind auch in den Trafiken in Maribor erhältlich. 9297 * Ns Gtiitze der Hausfrau sucht eine jun« ge Frau, LS ^ahr alt, mit einem zweijähri-«gen Mäderl, auf drei Monate ein Unterkommen. Sie ist in allen Zweigen der Landwirtschaft bewandert, kann auch kochen und ist ehrlich und verläßlich. Adresse Verw. 121 * Sommerfest des Arbeitergesangvereines „Frohsinn". Sonntag, den 21. Juli Ml 16 Uhr findet das Sommerfest des obigen Vereines inPschunders GasthauSgarten und Lokalitäten mit anerkannt guter Bewirtung. Musik der Eisenbahn-Bediensteten (Schönherr)' Tanz, Volksbelustigungen und -Gesang. Eintritt 5 Dinar, für Mitglieder Dinar. Kinder frei. Autoverkehr ab Glavni trg. Im Falle schlechter Witterung findet das Fest nächsten Sonntag statt. 139 * Bei Menschen, bie niedergeschlagen, eingespannt, zur Arbeit unfähig sind, bewirkt das n«»türlicho „Frvnz-Josef"-Bittenvafser freies Kreisen des BluteS und erhöht daS Denk- und ArbeitSvewtkgen. Führnrde Kliniker bezeugen, daß das Franz-Josef. Wasser auch-für geistige Arbeiters Nerven^ schwache und Frauen ein Darmöffmmgp mittel von hervorragenden! Werte ist. SS ist in Ltpotheken, Drogerien und Mineral-Wasserhandlungen erhältlich. 34 : „Rapid"-Altherren. Freitag, de»; 19. d. findet um 20 Uhr im Gasthaus Mahajnc in der Tattenbachova ulica xine wichtige Altherrensitzung statt. Vollzähliges Erscheinen unbedingt notwendig, da-das bevorstehende Wettspielprograinnl ausgearbeitet wird. Der Kapitän. : Um die Weltmeisterschaft im Mittelgewicht geht aill 18. d. M. in Newyork ein Kampf zwischen denl Titelverteidiger Tommy Longhr a n und dem Herausforderer Jilnmy Braddockin Szene. : Zehn Rationen beim Semmeringer Tennisturnier. Das internationale Tennisturnier «nr Semmering, das heute seinen Anfmtg nalhnt, weist ein glänzendes Nennungsergebnis auf. Nicht weniger als zehW Nationen werden bei.diesem Turnier vem treten sein. Die stärkste, ausländische Exp» ditio«r wird aus der Tschechoslowakei er« wartet, die KoZeluh^ Menzel, Rohrer und Maröalek entsendet. Äußerdem kommen Spieler aus Ungarn, J.u a..o s l a w i e n, Polen, Deutschland, Frankreich, Nuinänien, Dänemark und Siam. : Reform des Davls-Sups. In einer Sit. zung der Davis-Cup-Nationen, die kiirzlich in Berlin stattfand, wurde auch die Frage, ob jene Nationen, .die an Grasplätze nicht gewöhnt'find, lveiterhin gezwungen werden sollen, angeschnitten. Ferner wurde oorge-schlagen,'in'Zukunft die besten acht Nationen zi^ setzen, wie es heute auf den großen Turnieren iiblich ist. Schließlich wurde beantragt, man folle den Davis-Cup n^r alle zwei Jahre austragen. Diese Anregungen werden !^n Davis^Cup-Nationen in schriftlicher Fornl vorgelegt werden. : Athletik-Bierländerkampf in Rom. Wie aus Rom gemeldet ^wird, wird am 6. Oktober daselbst ein internationaler Athletikkampf von vier Natimteu ftattfinden, an dem neben Italien die Tschechoslowakei, Ungarn und Griechenland beteiligt sein werden. : Die tschechoslowakischen Frauenmeisterschaften in der Leichtathletik. Die leichtathle-tischen Frauenmeisterschaften der Tschech^-slowakei, die vergangenen Sonntag in Prag ausgetragen wurden, brachten nachstellende Bestleistungen: Diskus: Vodicka 34.19; 89-Meter Hürden: Vidlak .14.4; 190 Meter: Smolova 13; Speer: Pesek 29.41; 4-mal-100-Meter-Stafkel: Chri^im ö5.b; 800 Meter: Prosa 2:40 2; 200 Meter: Smolova 27.6 Hochsprung? Tomanek 1.41; Kugel: Bodicka 10.12; Weitsprung: Smolova 4.67 nnd 4-mal'2^Meter-Staffel: Chrudim 1:59.? : Das Jnterzonenmatch um den DavlS-Cup. Amerika wird für das Jnterzonenmatch gegen Deutschland, das Freitag, SamS tag und Sonntag in Berlin stattfindet, nach folgendes Team stellen: T i l d e n und H u n t.e r im (Linzel, Lott und' H e n-n e s s e y im Doppel. : Ungarn slir den Sport. Der nng-iruchs .^ultuslninister, der sich in letzter Zeit immer nlehr als Förderer des ungarischen ShorjeS erweist, hat ein ganz großzügiges Pro. gramm für den ^ungarischen Eport'c?iNvlk?' kelt. Eine Hochschule für Körperkultur, dke noch lm Jahre 1929 vollkommen ausgebaut sein müsse, dann eine gedeckte Schwimmhalle, eine. Sportarena und «in Ferienhsim für Hochschüler in Tihany, wo lv.lXX) btuden-'ten'im' Sommer ntcht'Nllr Erhokrmg finden, sondern auch in allen.Wassersport^iocigen Ausbildung erhalten werden, sollen zur körperlichen Ertüchtigung d^ ungarischen Volkes beitragen. Llnerwailete Sktreldeftauffe S»p«nghafle Preiserhöhungen ans alle« MSrklen — Angiin-sttge Srnleergebniffe t« Amerika Nicht nur beim Weizen, sondern auch beim Mais gehen die Preise sprunghaft in die Höhe. Dasselbe gilt für Mehl, das auf mehreren ausländischen Märkten in 24 Stunden Kurssteigerungen um volle ü Prozent erfuhr In Budapest wurden auch die Terminkurse stark hinausgesetzt. In Verbindung mit den großen Weltmärkten l tendiert auck) die Wiener Produktenbörse sehr fest. Kein Wunder, daß die Wareneigner stark reserviert sind u. angesichts der raschen Kursbesserungen mit Realisierungen warten. Die ^ internationale Getreidehausse muß selbstredend auch'die jugoslawischen Märkte stark beeinflussen. Ftir Theißer Weizen wurden an der Novisadcr Börse gestern schon Preise zwischen 225 und 240 Dinar per Meterzentner gefordert. .Hand in Hand damit erhöhte sich auch der Mehlpreis um einige Prozent. Wiewohl die jugoslawischen Börsenkurse ausgesprochen feste Tendenz aufweisen, entsprechen die Getreide-' und Mehlpreise, wie dies bei uns schon seit Iahren in solchen Fällen immer zu beobachten ist, nicht der Weltparität. Cs steht zu hoffen, daß sich die stürmische GctrMehausft bald legen und die Kursnotierungen )vicder in ruhigere Bahnen lenken werde. :Nach der ungewöhnlichen Getreideba'sse, die bereits seit Wochen die Weltmarktlage be herrscht und die dazu geführt hat, dajj sich zektweise dic Preisnotlerungen sogar unter die Vorkriegskurse senkten, hat über Nacht eine Hausse eingesetzt, in welcher geradezu vän Äunde zu Stunde die Kurse sprunghast in die Höhe schnellen. Die Baissespekulation ' hat.slch. anscheinend zu weit vorgewagt und UKst'.nun stürmisch zum Rlukzug. Der Hauvt grvnd.'dürste jedoch darin liegen, daß die aiqeritanisl^n Ernteberichte sehr ungünstig lomtsn. Infolge der großen Dürre in Nord-und' ^damerika, insbesondere in Kanada unp Argentinien, dürfte der diesjährige Ern t^rtrag weit hinter dem vorjährigen zurückbleiben. Dies führte dazu, daß sich der Ge-trßidepretS rasch erholte und auf allen Märk tett der Alten wie der Neuen Welt eine stür nüsche Hausse einsetzte. 'Go ist vorgestern in Amerika der Weizenpreis-. an einem einzigen Tage unl nicht ive-nigi»r als'8 Cent per Bufhel, somit um et-wq 16 Dinar per Zentner, gestiegene In Binnipeg betrug, die Preiserholung sogar so Dinar Per Zentner. In Chicago vollzog sich die Eröffnung der Börse in sehr fester Hältüng, da gleich bei Beginn des Verkehrs Gerüchte verbreitet wurden, daß die Ernte iir.'verschiedenen Teilen von Kanada zu den schlimmsten Befürchtungeil Anlaß gebe. Auch in. Liverpool erfuhr der Ketreidepreis eine Steigerung von 7 Penny, d. i. gegen 16 Dinar Per Zentner. Mission organisiert, die sämtliche Cierei^por-'te'kontrollieren solb. In Teutschland hat die Regierung einen wichtigen Schritt im In. teresse der Rationalisierung der Eierproduktion und der Verwertung unternomm.'n, wofür eine Million Mark aufgewendet wird Es wurde eine einheitliche neue Marke für frische Eier geschaffen und unter der Qualitätsbezeichnung „Das deutsche Frischei" sje-langen nur beste, kontrollierte Qualitäten in den Verkehr. In Ungarn ist das Angebot noch immer schwach. Die Ausfuhr stotlt voll ständig, da frische Eier in der Hitze zunl Transport sich nicht eignen. In der Schweiz war die Tendenz lveiter steigend, doch ist die Nachfrage gering. Unverändert blieben die Preise in Holland und in Schweden. Höhere Preise melden Dänemark und Polen. Auch in London sind die Veräte gering und die Preise infolgedessen höher. Die Nachfrage für Kühlhauseier ist liberal! geringer. Seftlgle« aus den SiermSMen Aus Wien wird gemeldet, daß sich dort ein starkes Eierangebot Rußlands zeigt. In .Litauen wurde jetzt eine Eierausfuhrkom' Äagreber Margareten-Jahrmarkt Aus Zagrel) wird vom I4. d. bl^richtet: Margareten-Jahrmärkte verzeichneten bis her immer einen guten Erfolg. So war es Samstag, da der Auftrieb sehr stark w(:r; es waren auch qualitativ sehr schöne Cxeni-plare zu sehen. Die Nachfrage war sehr lebhaft, was eine Steigerung der Preise zur Folge hatte. Hornvieh stieg um 1.75 bis 2.5l) Dinar für das Kilogramm Lebendgewicht; Pferde utn 2(X)0 für das Paar und Schweine um 2—3 Dinar für das Kilogranim Lebendgewicht. Für den Export wurde ziemlich viel gekauft. Es n 0 t i e r t e n (in Klamniern die Prei se auf den: Vorjahrsmar'lt): Hornvieh: Stiere v-10.50 l?—w), Melkkühe 10-11 (9— 9.5l)), Echlachtkühe 4—Z (4-7), Zuchikal-binnen 8—9.50 (9—10), Schlachtkalbinnen 6 bis 8 (6-7.50), Jungvieh 1. Klasse 10^ 11.25 (9—10), Jungvieh 2. LUafse 5—7 (7— 8), Ochsen I. Klasse 10—11.25 (9-l0), Ochsen 2. Klasse 9—10 (7—8), Bosnische Qchsen 2. Klasse 7.50—8 (5.50—K.50), ^älbcr, lebend I0_^11 (10-13), geschlacht-'t 14-16 (1^16). Pi«d«: Hcnqsts Linar für das'Stürr,' l.'ast"— 10.00l> (ii00«l—,s)00) Bauernpf..'rde —AM k>5>M—Zö«X>>, Fohlen 'ür Stü«' Cchlachlpf-rd.- l-,^M tI^Ü0-2) 'ür da« Kilogramm Lebendgewicht. Schweine: Heimisch?, qemästell! l<'i_17 baS Kilogramni Lebendgewicht, L>,rmi-^ geschlachtete s,g biz izzm Schwe,,.« bis I Jahr iz_,^ ' Echweine iiber I Jahr I2^A>-ll -100), Stroh 73 bis 80 Dinar für den Meterzentner. X Konkursverhängung. Ueber das Vermögen der Firma F. V o d en i t in Sl). venjgradec wurde ter .Konkurs verbängs. Zum .Konkursmasjeverwalter wurde der dor tige Rechtsanwalt Dr Feroo derne bestellt. Erste Gläubl^ilirversammlun?' ank 30 d. M. um 10 Uhr b^^i'n Bezirk.-igcrlch: -n Slovenjgradet, Anme!>lng.Z:rist bis 1. S.'p-tember, Feststelluna^tagsahrt am 10. Sev-teniber um 9 Uhr bli:n solb^n l^iericht. X Heu- und Strohmarkt. M a r i b a r, 17. Juli. Tie Zufuhren beliefen sich auf 7 Wagen .Heu und 2 Wagen Stroh. .Heu wurde zu 65—85 und Stroh zu L0-.70 Tinar per 100 Kilogramm gehandelt. Witz und Humor Romantisch. „Wäre es jetzt nicht wundervoll, Liebste, auf diesem Mondstrahl zu ent-fliehen, hinauf zu den blinkenden Sternen wo alles ewig ist, auch die Liebe?" — „Ach,' ich könnte nur bis morgen vier Uhr, da bin ich znm Friseur bestellt." Kleiner /^nieiqer Derschlevent« gft»«zösisch. Mtt-tfchüler nt.'ch. tZ in deutscher ?^mi!ie Fran-iiisisch umerrtchten. Adr. Berw. 5227 In'dl« gee^yete« Damm! Erst-klassiget Bubikovflchncider ange lapgt im Frisemsalon St. To-man. Aleksandrova Mäßige Preise._g27i Vtzrk.«a»4' Ao»tertt Erstllaljia. russisches Quartett mit Gesang, tiigUch und bei jeder Witterung. V2<7 E«t« PrUwtkoft wird gesucht. Anjr. an die Verw. unter „Gu-te'lt« Möbeln, K'ücheneinrichtun« aen. Kleider. Mäntel, schuhe. Bücher. Uhren usw. — Maria Schell, AoroSka cesta 24. ü50tt Äu verkaufen ^Verttauensfachen Kql» Ptzitoartttell Frische, irok-km mlaqerte. schleierfreie Ware kauft man beim Fachmann Vß«t»»e»«r, größtes Ph-tospe-Hialhau» Glowel^lenS. l1ü40 Ritters geogr. statist. Lixitvn und Breckhau!» « Äon!)efjut,o'is-Lexikon werden billig verkauft. Anträge unter „Lecikcn^ an d. Schönee» schlimm, junger Hund und ein Riesen-Asparagus zu. verkaufen. Adr. Berw. V253' Gchlafzimmet (Blumeneschc) m. Doppelmessingbett, sehr gut er« Ehalten, preiswert zu verkaufen. Dortselbst auch ein dunkles, po« litierteZ Schlafzimmer abzu;ieb. Maistrova 1/2 links. V274 Grösser. Persertepplch beim Nta« gazineur Meljskci cesta 928? Schter Dalmatinerwein Din. 8 per Liter über die Gasse. Casova ul. 7. Mno .Union" im Lose. Realitäten Eptaihende, ertragreiche Lohn-«lühu mit Sägewerk, alles 1V2S neu -erbaut, mit ^4 Joch Grund und fsahrnissen S. a. d. Wieserbahn. Anträae unt. „Gün sttg «VI" an Kienreich. Graz, «acksk. 4._ Hübsches FamilienhauS mit Garten, beste» Bauzusland. nn dsr Gtadtgrenze, ge.?;n .'is>.W0 Dinar Anzahlung verkäuflich. Autrü?izung und Beleuchtung im Hause. Persönlich vorzustellen Aleksandrova cesta l!. Fordvertretung. 93l)5 2 mSbl. Zimmer, sedes mit sep. Eingang, rein, elektrisch. Licht, ruhig, per sofort zn vermieten. Stritarjeva 11. 922t> Lehrmädchen siir Damenschneiderei wird aufgenommen bei Armbruster, V!aribor, Slovenska ul. 4. 9273 Äu mieten gesucht Tüchtiae Weisinäheria wird gesucht. Anfr. Verw. 9281 Dreizimmerwohnunq mit üiü« che und Zubehör möglichst Park näh? gesucht. Anträge unt. ,.So fort" an die Verw. ?2.'>3 Kanzleiräume oder Wohnunq, 2—4 Zimmer (Parterre oder ü Stock). Aleksandrova cesta oder GerichtSnähe. sofort zu mieten gesucht. Anträge unter »Mög« lichst bald Z.'i" an die Verw., Perfektes Stubenmädchen mit IahreSzeugnissen und Nähkcnnt-nissen. das gut aufräumen, servieren und bügeln kann, wird zu kleiner Famili«? per 1. Aug. na6s Zagreli gesucht. Offerts m. Z^uanisabschristen. Altersangabe. Bedingungen nn^ Photographie an Frau Nada Gorjon. Bled, Parkhotel. 9296 Näherin wird gesucht. K. We-siak. Cankarseva ul. 2. 9267 Zimmer und Küche von ruhig. Partei, 3 Personen, gesucht. — Anfr. Verw. 9243 Ein oder zwei Lehrsunqen fiir Tischlerei, stark. nnndestenS IN Jahre alt, werden bei voller Verdstranni anfgenommen bei G. Kobäle, Slov. Bistrica. 920« Offene Stellen Tapeziererlehrlinq wird gesucht, s.'. Wesiak, Cankarjeva ul. 2. Schönes Billenzimmer a. Stadt park, völlig separ., elektr. Liäit, rein, sonnig, ruhig, sofort zu vermieten. Trubarjeva 4a Vil« la „Sttiria". N27Ä Lehrmädchen wir!» aufgenomm. bei Ernst Gert, Glas^ u. Por-zellanhandlung, Maribor, Yi-?. sposkoi 1Z. 92^1» Lehrmädchen f. Damenschneidc» rei werden aufgenommen. Ko-rosLeva 32. 9117 Gesnnde Lehrmädchen für Da-menschneiderei werden aufgenommen. Slovenska ul. 12 im Hofe. 1. St. * Lehrling mit guter Schulbi'.dg.. der Freude zum .^aufmannSbe-rufe bat, wird aufgenommen li. C. Büdefeldt, Maribor, Gos^'c-ska ul. b455 Konstantinopet. ? Uhr abends, envarta Sie zu .Hause. 92^1 Lehrmädchen wir!» aufgenomm. bei Ernst Gert, Glas^ u. Por-zellanhandlung, Maribor, Yi-?. sposkoi 1Z. 92^1» Lehrmädchen f. Damenschneidc» rei werden aufgenommen. Ko-rosLeva 32. 9117 Suche Erzieherin, serbisch-deutsch sprechend, zli zwei Kindern. ? und 13 Jahre alt. Solche mit Französisch' und Klavier-Kennt nissen bevorzugt. Offerte an: Tr. Zzegö Ienö, Temerin, ?aL-ka. Gesnnde Lehrmädchen für Da-menschneiderei werden aufgenommen. Slovenska ul. 12 im Hofe. 1. St. * Reines, nett milkil. Zimmer, se« pariert, elektr. Licht, ist an ei» nen .^errn zu vermieten. Po!» lipi, 11. SM perfekt zuschneiden und 'ehr schick arbeiten kann, wird fiir d. Herbftsaifon in einem Modesalon aufgenommen. Gefl. Antr. unter „Älbständig 19LV" an d. Vl!^w._ »1201 Zwei ältere Selchergehilsen wer den ausgenommen bei VnoLe« valnici. Ljublsanct, Dalensska cesta 2Z. 0295 Fleischhauerlehrjunge» der event schon Kenntnisse besitzt, wird p. sofort resucht. Antrage: An:on Pinteri<>» Zgornii Breg 5!t vri Ptuiu< ^2'LtI Lehrling mit guter Schulbi'.dg.. der Freude zum .^aufmannSbe-rufe bat, wird aufgenommen li. C. Büdefeldt, Maribor, Gos^'c-ska ul. b455 Korrespondenz Konstantinopet. ? Uhr abends, envarta Sie zu .Hause. 92^1 Ta^ Fräulein aus der Binarsta ulica 25, mit welchem ich über den Umtausch der Fahrräder gc sprachen k>abe. ersuche ich nin Mitteilung, ob eine Zusammen« kunft wöglich ist. Ter Herr aus Konstantinopel. 922 t ^ l'üclttlxen ^ Konäitor sucht zu sofortigem Antritt Hotel „Roiial", Osijek 1. VS04 ScIiiiiiciiliicirz^riiriiiiilIi^^ I'I X II """"" " " ?i!rIlMiilI!iiiIieii.kiil!e slRvvonIscker Provenienz» prompt ver-Isäbgr, in sUen yusntitÄten unä Oimen-sionen, iiekert ?u diUi^sten preisen die ?vorn!c» psricsta I pUsns «>. «t. oiN Xurlov»«, 7elepkon 14». postlack 46^ 2um IiÄl6!?6N ^!rÄ auf eine tüektise Xratt und ist der Posten ein 'äau-ernäer. 0tterte swct an äie .Ver>valtunx unter N. 1929« 2U riekten. 9100 » l- unä Z^voevör. Platte», Filme. Papiere »md EhemlkaNeen. I11u5trierte Preisliste xrstis. WMMIlMWkillll) ° ftisridor, 5!oven8ka ulics. «Sko« mit I Äahr»»zeNG«islO» wird zum sofortigen Gin I tritt gesucht. Anträge mit Zeugnisabschriften und GehaltSansprüchen an das Hotel Osijek t, zu richten. 92gb Schristen« «ch Almmermalerel sowie Transparent - Reklame besorgt tadellos, schnell und billig Franz AmbrotiL. MariSor, Ärasska ul. Z. WS Broker vki.>sion, »u »l«k k««>u»I«rt«n p?«I»«n l s'r«üi«?i!'L :: »aoOL. v»iv :: ot<:> :: via az 5!svlco öernetie. klsriboi'. /^lel(5s?,WNl» iiie»k5e kaaum (Du sollst llickt ekvbrvekea!) Qrsndioses vrsm» nick 6em detttdmten l?omsn von ImII Tvlt 929l Der öesik vulxo »^bksIirtmAliIe^ Bahnstation Mayerhaf im Sulmtal, 10 Gvhminuten von Gleinstütten entfernt, an guter Zufahrtsstraße gelegm, kommt am 2. August zur gerichtlichen Versteigerung. Zur Liegenschaft gehören: größeres Herrenhaus, schönes, starkes Mühlengebäude samt Mühleneinrichwng (drei Walzenstühle, zwei Steinwalzen u. drgl.), schönes Stall- u. Wirtschäiftsgebäude, Oelpresie, Remisengebäude, SSgeanla-ge und zirka 10 Joch arrondierter Acker- und Wiesengrund. Alle GMude sind gemauert und haben ZiegelVedachung. AusWnützende Wasserkraft zirka 80 PS. Radstube, Jluder, Wchranlage und Ägeanlage sind einer Ausbesserung und teilweisen Neuherstellung bedü^tig. Ein Drittel Anzahlung, der Rest kann zu 858 liegen bleiben. Der Besitz liegt in getreide- und holzreicher Gegend. Sofortige Anfragen erbeten bei Bavkanzlei Taltl, Graz, vergmanngasse 18. 9294 MM sucht zu sofortigem Antritt Hotel „Royal",^ Osijek 1. Y?«S KNilllill mit gute« GchulbNltunst wird! aufgenommen bei Ferd. Greiner, MariVor» Aosposka ulica Nk. S. oSSS grosses oak7ei^it0»«iek7 ^^ugjzMwt von cZer ^isend«dnel-Kapell« unter pelsünllcker I^eltunx 6e5 Kapeltmelite» Lcdvntierr. öexlnn 20 Ukr. k^lntrltt trei. vorrüjzücde 8pel»en u. (ZetkSnke Ist bestens xe»orxt. — Um zs^Iieicken LeRuck dltten l. - zeock v«czcck»iWikk ksutt vom (Zuten llas Leste unä beiledt 6!e anerkannt orprodtsn Z00^300X60 mm llus Lliamvtte 2U I'adrilcspreisen pro Ltilclc 2U 16.— l)!n nur von der 8170 ^sdrilesnieäerloze N. /^nÄrosckiti, Horidor. Danksagung. Auberstande. den vielen, vielen Teilnehmern am Leichenbegängnisse den innigsten Dank allszusprechen, danken wir aus diesem Wege allen herzinnigliä). BeslZnders danken wir der hochwürdigen Geistlichkeit von Sl. Magdalena, dem hochwürdigen Aerrn Psarrer von Limbus. der Gemeindevertretung von Radvanje, den Freiwilligen Feuerwehren von Maribor, Äazvante, Pekre, Studenn, Radvanje sowie der Feuerwehr der GtaatsdahnVerksiätte und dem Be-grädnisverein Radvanje. Aerzinnigster Dank k,ebührt auch dem neu-gegründeten Männergesangverein „Lyra- in Radvanje für die Ab» singung der überaus schönen Abschiedslieder. herzlichst danken wir endlich sür die vielen herrlichen Kranz- und Blumenspenden sowie sttr die zahlreichen mündlichen und schriftlichen Beweise wohUuender warmer Anteilnahme. Radvanie bei Maribor, am 16. Juli 1929. Die tieflrauemde S««MU gvtz»«r. kockt versci^ieclenes Obst, tlülsenkrüclite usw. nur mit I^LX-^pparaten ei,i. äa nur in l^^X-Naseken einxekociltes Obst äen t^atursesclimaek i^ält. Lin-2j?e8 l^axer in ^aribor bei 8616 IvsiN ItovsLiS KoroSka eesta 1V unä Slovenska uttea ll). k^s5ekini5t leclix, ^lter ^viscken 28—40 .Isbren, virä so-Z ^ kort aufgenommen, declienen sinä ein Dieselmotor uncl ^^vei KSltemssct^inen, aucii sincl einsclilS^iAe l^epsraturen aus^ukütiren. Oeiialt nack VereinbgrunZ^. l<08t un6 V^oi?-M ^ nunx im ttguse. ^llre88e in 6er Verv. 9235 Wl^^4chch44«4chchchGch40»chch0chchHchch»che ^al»a8ter- uuck 8tul!lcatur-Lip8 SU5 äev Werken Sekottvlsn. uniidertrottsn In Oua» lltüt, elnLelanLt und ?u k^abrkks-en eros-preken eu Kaden bei 8169 II. HÄQrRwor. 'M^on tiefstem Zclimerie erfüllt xeben vir allen unseren I^reuncjen unä öe» ^ ksnnten cke unssxbsr trsuriße k^Iacl^riciit, äsL unser innixstxeliedter» un-ver^eljliclier Ostte, unser ßuter Vater, 8ot?n, örucler, Lckvsxer unck Onlcel, tterr ?rsn2 Rs2!l)orKeIc ttolzilnäustrleller, Qastwlrt unä floi»ekk»uer am vienstsx, 6en 16. ^uli 192S im 42. I^ebensjst^re aus tr»xi«cl,e >Veise kür immer aus unserer ^itte entrissen vurcle. Oer teure Verevigte virä vonnerstaA, clen !8. ^uli um 16 Di^r vom 7rauer-i^ause, Llov. lZistrica 72, aus auk clem liiesizen Orttkrieälioke ?ur evixen l^uke bestattet. Die bl. Leelenmesse kür den val^inxexRnxenen vlr6 Ik^reitRss, äen 19. .luli um 7 l^l:r in äer liiesigen Klosterleirctie zelesen >veräen. . Llovenslca Listrica, ^aribor» Qrai» clen 17. ^uli 1929.' .lulle l^azidorSeli» Oattin. I^r»n?, frit«, ttermano» ^üUe unä ^ckl, Kinäer. I^osa lersi, Butter, fsmlllen leraS» Vr. A/lüklelsea. ke!ben5ckut>» Kummer unä Raidoriek. Lb«Irvä»llt«or uiill lllr älo Ksäaltllvo vvrsotvortlleki: I^llo vortllcli! Vlrelttor — Vroek «iGt tlskan,»« lo ittsrldor. k'ilr ö»v U«r,u»»«dOr aoil 6«» Vravk v«aot- Stanko ISoläa Mndodalt lo 5I»sldor. <