711 Amtsblatt zur Laibacher Zeitung Nr. 100. MlMtag den 4. Mai 1874. l!98) Nr. 3261. Kundmachung. Ueber Ansuchen der l. l. Statthallerei in "rol vom 30. April 1874 wird öffentlich kundgemacht, daß die Einfuhr croatischen Viehes für oas VerwaltungSgeviet der lirolischen Statthat-l"ei verboten ist. vaibach, am 30. April 1873. 5on der k. k. fandeeregitlung. (135—3) Nr. 26.'.?. Ausweis "brr die am 3«. April «574 zur Slüctzah ""«l ohne «Prämie verlosten Obligationen de« krainischen (^rundentlaftunsss Mondes: lVlit (^ oupong « ^ « Gulden: Wr. 76, 172, 369; ! "it (Coupon«» >«VO Gulden: ^ ^cr. 21, 170 ^^^ ^g<; 3<^ 4^4^ 55^ '^«, 601. 627, 784, 832, 852, 964, 1254, "74, 15^ 179^^ 1839, 1937, 1964, 20K0, "^, 22l)2, 2206, 2351, 2553, 2588, 2597, A91, 2718, 2791, 2836, 2839, 2876, 2946, »it <5„uponsü 5 <>O Gulden: ^r. 122, 165, 298, 301, 738, 763; "it VouponS^ » « « » Gulden: .^r. 13, 94, 244, 273, 283, 284, 290, '^' 422, 520, 620, 724, 771, 858, 864, ,A W52, 1W8, N33, 1241, 1342, 1477, 1^' ^530, 1551, 1555, 16l6, 1628, 1784, °,2' 181?, 1877, 1930, 2025, 2054, 2124, ."5, 2269, 23<^6, 2322, 2336, 2411, 2450, ^2. 2476, 2527, 2547, 2591, 2637, 2673, ^4, 2716, 2719, 2749, 2753, 2816; "it(5«>nponS 55000 Gulden: "l- 291, 620, 650, 657; ^»>. ^. Nr. 246 pr. 250 ft. don. " " l74? „ 13100 „ b r ^ .^uponsobligation Nr. 54 per 5000 ft. Theilbetrag per 3800 ft. dttl ^^bezeichnete Obligationen wcrdcn niit dcn ^ osten Kapitaldbcträgcn in dem hicsür in östcrr. s^^ung entfallenden Betrage nach Verlaus von bes. Monaten, vom HerlosungStagc an gerechnet, W ^'"' i'andcslasft in i.'aibach unter Bcob dtlck^ ^" geschlichen Forschrift dar ausbezahlt, ^ auch für den unvcrlosten Thcilbctrag per 1200 fl. der Couponsobligation Nl. 54 per 5000 fl. die neuen Obligationen ausstellen wird. Innerhalb der letzten drci Monate vor dcm (tln-lösungstcrminc werden sowohl die verlosten Schuld vcrschrcibungen als auch sämmtliche Coupons bei der kram. ?andeslasse gegen 4 Perzent Einlaß, nach Tagen berechnet, zu gunstcn del? krainischen Grund-entlastungosondes cscompticrt. Uebrigens wird noch zur allgemeinen Kennt nis gebracht, daß folgende bereits früher gezogene und rückzahlbar gewordene Obligationen noch nicht zur baren Auszahlung präsentiert worden sind: Nr. 137 pr.' . . 100 Gulden, „ 1434 „ . . 100 „ „ 1524 „ . . 100 „ „ 1662 „ . . 100 „ , „ 1843 „ . . 100 „ i „ 2576 „ . . 100 „ 2810 „ . . 100 „ „ 2851 „ . . 100 „ 2869 „ . . 100 „ „ .276 „ . . 500 „ „ 316 „ . . 500 87 „ . . 1000 „ 234 „ . . 1000 „ „ 1502 „ . . 1000 „ „ 1590 „ . . 1000 „ 2492 „ . .1000 „ 2579 „ . . 1000 „ 2722 „ . . 1000 „ ., 2723 „ . . 1000 Da von dem für die Rückzahlung bestimmten Taqc dieser Obligationen an das Recht aus dercn Verzinsung entfällt, so wird die Cinhebung der dies» fälligen Kapitawdcträge mit der Warnung in Erinnc rung gebracht, daß in dem Falle, wenn die über dic Bcrsallözcit hinaus lautenden Coupons durch die priv. österreichische Nationalbanl eingelöst wer den follten, die behobenen Interessen von dem Kapitale in Abzug gebracht werden müßten. Laibach, am 30. April 1874. Hlgm kram fandesauoschuste. "(197—1) Nr. 729. <5oncuMusschrcibu»g. Bei der gefertigten l. l. Bergdileclwn ist die Stelle des l. l. BergphysilerS in der IX. RangSklasse der Staatsbeamten, eventuell die Stelle eines bestellten Bergarztes, letztere Stelle ver tragsmäßig gegen halbjährige Kündigung zu besetzen. Die mit diesen Stellen verbundenen Genüsse sind, u. z.: Mit der Stelle de« t.l.Vergphysi-kers: der der IX. Rangsllasse entsprechende Gehalt von jährlich cmtausendeinhundcrt ^ :uit dem Borriickungsrechte in die höheren (^,«..^ufen von 1200 ft. und von 1300 fl. nach je fünfjähriger Dienstdauer, ein Naturalquartier, eine Attivilats-zulage von jährlich einhundert Gulden, ein Reise pauschale von jährlich einhundert Gulden und der Bezug von jährlich sechs wiener Klafter Brennholz zur Beheizung des Ordinationszimmers. Mit der Stelle des Bergarzteö: eine Bestallung von jährlich eintausend Gulden, ein Reisepauschalc von jährlich einhundert fünfzig Gulden, ein Naturalquartier und eventuell der Erlös aus der sogenannten „Baderschichte", gegenwärtig im beiläufigen Betrage von jährlich 3l>0 fl., für den Fall, daß der Bergarzt die Verpflichtung zur Besorgung des unentgeltlichen Ra sierens der Werksangehörigen übernimmt. Dem l. l. Bergphlisiler und dem Bergarzte wird überdies die Benützung eines Hausgartens und eines Krautackerö gegen Entrichtung eines mä ßigen Pachtzinses zugestanden, so lange die Grundstücke nicht zu WerlSzwecken benöthiget werden. Die dem l. l. Bergphystler und dem Berg arzte inftructionsmäßig obliegenden Dienstpflichten werden bei der Bergdirection mündlich oder über Verlangen schristlich bekannt gegeben. Die Bewerber um die Stelle des k. l. Berg-phystkerS, eventuell um die Stelle des bestallten Bergarztes haben ihre mit einem 50 kr. Stempel versehenen Compelenzgesuche hinnen viel Wochen bei der n k. k. Bergdirection einzureichen und in lc.,,!...lii das erlangte Doctoral der ^? dicin und Ehirurgie, ihre allsiiUige andcrnx,l > Ausbildung und Befähigung, ihr Älter, ihren Stand, die bisherige ärztliche Berwendung und die Kenntnis der slovcnischen oder einer verwandten slavischen Sprache durch Diplome und Zeugnisse lm Originale oder in vidimierten Abschriften nachzuweisen. Idria, am 1. Mai 1874. K. k. Dergdireclion.