Nr. 224. P«2»u«tl»l<«»albj. st. bD° Fill »i« H»st»ll«n, «n« H», Samstag, 30. September. 1882. Mit L Oltober ^z>«ll «w ntuel «bvnneinenl »us die „Laibuchcr Zcitultg." l>ie l35 Plänumerations-Prei« beträgt für 'ant vom I. bis ltnde Oktober: zv M unter Schleifen.....1 fi. 25 lr. ZU ^ch u,s h,^s zugchellt . . . 1 « - , ^""ptou abgeholt......- « 92 . Vom I.Oltober bi» Onde Dezember: KrN^^ifen.....3fi.?5lr. !S^Wt'"eUt- - - ^"^ Amtlicher Theil. illlH l- ""d l. Apostolische Majestät habe» Mlt ^l„ !^ ^ ^nljchllcljlltlg vom 24. September d. I. ^tllitn ^"U b" l. l. Theresian'schen Älademle Otto Ad,_s,"«ljer»helmb zum l. l. Edelknaben aller. ">l zu ernennen geruht. ^."^^lptlmbfr 18«2 wurde in der l l. hos- und Elaat«-" i» ^ '"' b°s l., Stück des ReiHsgeisßblaltee, vorläufig «^>»lt^. °t«»eiu der humanitären Solidarität zu erweitern und zu kräftigen. Wahrhaftig, das schöne Beispiel unseres edelgesinnten Monarchen sollte all« jene, die es thun können, zur auKgleblgsten Hllfeleiftung anspornen, da» Veljpiel de» Monarchen jollle überall im besten Sinne dc» Wuttcs aneifeind willen. Wo e» gilt. helfend und rettend anzugreifen, dle schrecklichen folgen emer Katastrophe zu mildern und den von emem ele«en» laren Unglücke hart Betroffenen rajche Hilfe zu brm-jzen, da ,st unjer Kaiser stet« der Hrste, stet» Derjenige, dessen Hdelmuch und WohlchäUglellssum sich wfort in einer groharllgen Spende für d»e Unglücklichen kundgibt." — Aehnlich auhert sich die ^3leue Zeit". Sie bemerkt: «Auch ke»mal wieder, w»e ichon so oft, wenn es Unglück zu lindern, unverschuldete Noth abzuhelfen, Thränen zu trocknen galt, steht unser erhabeuer Herrscher mit wahlhast kaiserlich« Mumficeilz an der Spitze. Auch diesmal wieder zeigt sich bei Kaiser als besorgter Helfer w der Noth, als wahrer Vater Seiner Völker." Auch dle ebenso rasche als thatkräftige Hilfsaction der Regierung zu Gunsten der von der Uebelschwem-mul,g hklmgesuchltu Gegenden m Tlrol und ttarntu» findet in allen unbefangenen Kreisen rückhaltlose Anerkennung. Selbst die Partel-Olgau« der Umlen vermögen ftch der Würdigung diese» pflichlbeomjsten Schrittes der Regierung Nicht aanz zu enlz«eheli, bloß die allezeit gesinnungstüchtige ,Deu.sche Zeitung" glaubt «hl opposillvuelles Gewissen durch «m uesgesühl-t/s „endlich" salvlcien zu müssen, obgleich ihr hinlänglich bekannt sem dürfte, daj» kaum noch die ersten flüchtigen rd überall die lebhafteste Genugthuung hervorrufen. Die aÜKenulne Mildthätigkeit wirb fleiluh auch weiter nicht rasten dürfen, soll oa» zerstörte Pa-radle» wieder aufblühen »no den Schwerbetroffenen mindesten» lheilwelfe da» ersetzt »erden, was chnen die Elemente raubten." — D« »Wiener Allgemeine Zeitung" sagt: «Bitt anellennenswerlel Raschheil hat die Regierung d»e Rettungsactlon für ble Ueberschwemmten »n Tirol »nd Kärnten in Angriss genommen." Das .Extrablatt" schreibt: .P»e hochherzige Spende des Ka»sel» für die Ueberschwemmlen war d»e Vorläuferin der HUje, welche del Staat der schwer getroffenen Bevölkerung Tlrols und ttarmens zu drin« §en verpflichtet »ft. Die Regierung hat nicht erst den Zusammentritt de» Reichstalhes abgewartet, um sich «inen Credit für Hllfszwecke votleren zu lassen, sondern sie hat mll anertennenswerler Rajchheu von der Vollmacht des § 14 der Verfajjung Gebrauch gemacht und cu»e halbe Million Gulden für T»rol und!sOO,(XX) Gulden für Karnten. zusammen 7(X),(XXl Gulden, zu« Z»««l< del Hllfsacllon >n diesen beiden Provinzen a»s§ew,rfen." — Die „ Vo r stabt-Zt, tung" «-lläll, dass sie die heftigen »uslafsungen der fbdela-liftlschen Blätter nicht oaran hindern, dankbar zu sem sür dle Initiative, welche die Regierung «greift, lnbe» sie den Ueberschwemmlen in den sllpenUindern Staat»-Hilfe zuwendet. — Die „ Mor gen post" sagt: „Jedenfalls begrüßen w»r es mtt Genugthuung, daj» das Reich nicht gezaubert hat, ven vom Unglücke ereilten Ländern seme hilfreiche Hand zu bl«len." — Die „Tribüne" bemerkt: „Die Regierung hat von der ihr gesetzlich eingeräumten dlsclellonaren Gewalt rasch Gebrauch gemacht; der erste Reglerungsact nach der Rücklehr des Monarchen und der Krunrälhe von den Vudapefter gemelnsa«en Mlnisterconjerenzen war die ltmlettung der staatlichen Hllfsamon für vie vom Unglücke schwel getroffene Bevölkerung Tirols und Kärnlen»." Feuilleton. Herbst-Mode. Ha, l, Wien, 26. September. U"«? U°"" "n» die Mode Neue», Beachten»-?"d ober l?^°" ^ N'lt: Wer vieles br,ngt. wird ?'!"! sich d.I 2«r z-der «was bringen. Die Jugend ll«l^en lvi. « °/ '" ""l lebhafteren Farben kleiden ll^'t«in«'"^' man si-ht wundervoll abgetönte i„m >d.au7"vulhlau, Russischgrün. Pflaumenblau V unh^..^carr,5rte Pla.dst.fse m hellen. ?^t Dillis^ ^ »nemander übergehenden Falben, «m Ü" Wb a,n «" "°'""le «Ulasgewebe m,l an-H^"z d« ?.?^l"l.Borduren. Für Damen, die W?btc.ün b,/"en» etwa» ferner stehen, scheint ten^thr ett,^"V"l'^ «odefarb werben zu Wz>"" K""°U nuancierte Roben, vom dunkel-H »"ten ,l^7 ^"lten Vronz.schatlierung ge-^t?^^induna,n < ""^ m,uv^ucü D,e neuesten "^"" und Sammt für s»«üt> «lein?«, ^ ""b S'c.l.enne für Gesellschafls-Nkn" buH""rte, gestreift, gelupllc, m.t Pli,," "H^^^^^ °.el zu anliegenden "!«n^" und bi' <^" ^"llragen v0l,ahr'ger Roben W?° " l°ssen ^ ^°^lte docy als vollständig neu hü " ^ u"z ^".^^'" »'tier aus Sam«, ge-d°rn ^chw«, ,? ^^t originell. Gle sind °n der ?"i° m" drei 'n^"1" ^'U^lchbhen auslaufend. ^">!«n Di?"' ^"."^ """ i" '«walben-'»e mi°i .^^ ^"mel werden vollständig an-"' unten mn sechs Knöpfen gefchlossen. oben dagegen sind sie klau», fast auf der Mitte der «lchlel eingenäht. Die französische» illtodelle zeigen logar, damit die Hlnsahnahl ja recht merklich hervortritt, eine - Walla.Hlnlage. Für Gesellschllflsroben g,lt zumeist die möglichst fpitzzulaufende Schnebbeutallle, welche für diejenigen, die über ein mehr als ausreichendes Maß Geduld verfugen, hinten mit etlichen Dutzend bchnüröjen aus-gcnähl ist. So unprallljch diese Mode ,st, findet sie doch viele Freundinnen. Die vor» z» jchllehenden Taillen erhalten gewöhnlich Goldknöpse; man umgibt auch die Ränder der Iaquet» mit jemen Gsldcorden. beseht die Vordertheile derselben mll «rohgeschlungen-n. aus Goldschnur gefertigten Brandenbourg«. Sollder find jeoenjalls die ähnlich den Paffemenlerien gefertigten Besätze aus farbigen Ullatperlen, die. fosernc sie genau zur Farbe de» Kleide» passen, einen ebenso eleganten wie geschmackvollen Aufputz geben. Hchle Spitzen sieht man glelchfalls v,el «lt diesen livriud k'^ill'!' ausgenähl; desgleichen die großblumigen Da-mastslofsc und vlloui-» li^lmnü». Zu den modelnen Besuhs,l»fj-n zählen neuerding» wiedkl dle handbrellen A^duo.Borourcn- man verwendet sie zu Klclocin. Munlelsts. auch zu Regen« Mänteln und Thealcl'Umhäiig-n. D«e neursten Regenmäntel sind aus lchwaizem Kaschm« gefertigt, salbig gefüttert, unlen herum mit die, brellen Baadad'Vol-dulen beseht^ dazu passende, mit tittlischem Stoffe über» zogene Knöpse. breiter lülllscher Klagen mit Metall-schloss. Sehr schön, nur zu allem eher »ls zu emem Regenmantel geeignet! Letzterer sollte au« wajjerdichtem Stoffe geferltgt sein, ohne Besatz, fast fo lang »,e da» Kleid und möalichst farblo». D,e neuen Herbftroben find faft ansnahmlo» steif unterfüttert. D»e Tournure hat sich zu e,nrm halben Relsruck erweitert; wer sich jetzt noch ablehnend gegen denselben veihätl, wählt zu «mdchen eme Rosshaar-ltinlage oder trägt eine ganz eng. ganz unsichtbar ein-geschobene Stahlspange, dle selbstverständlich leme eigentliche Crmollne ist. doch aber als Vorläuferin der-selben angesehen welden kann. Die hie und da auftretende Ansicht, dass man die Klelder jetzt schleppend trägl. ,ft lelnesfall« begründet; wohl sind sie hmlen länger als vorne gearbellet. doch eben für e,ne stark auftragende Tournure berechn-l. Wo diese fehlt, schlepp» du« Kleid, doch ist dies kemeswegs dutch die j,tz,ge Mode bedingt. Um dle Röcke recht abstehend zu erhallen, umrand« man sie sogar nnten m,t dicken Borden, setzt über dieselben m Quetschungen gelegte Doppeliüjchen; die mit Spitzen besetzten, unlelfalterlen Volants sind bekanntlich für jede elegante Robe un-eilasKllch. Neueldmgs sieht man stall der weihen Valllst - Untersätze fatblg seidene mit gleichsalblgen Spltzm. Zu schwarzen Seidenkleldern werden goldgelbe oder caromallothe Spitzen untersetzt. Wenngleich sie kaum '/, Cenlimeler brelt zum Vorscheine kommen, verleihen sie doch dem Kle,dc eme besondere Eleganz und machen jeden anderen Aufputz übet flüssig. D>e pralnfchen Engländerinnen tragen diesen dem Sau» der Robe untersetzten Gpitzenvolants entsprechend ßlciche Rüschen am Hal»au»schnttt und Nermel Wir haben uns zwar sehr an weißt Llngerien und Spltzen gewöhnt, doch ,ft n.cht zu leugnen, das» auch dte au» arbigen ScidensMen geferllglen Rüschen sehr lleldsam sind. Unlängst bewunderte man eme unjerer schönsten Vlvlldmnen, dle zu einn vpernvorftel- Laibachtt Zeitung Nr. 224 19N6 30. September lM Das durchlauchtigste Kronprinzenpaar in Siebenbürgen. Görginy, 27. September. Se. k. und l. Hoheit Kronprinz Erzherzog Rudolf kehrte um6Uhr sammt Gefolge von der Jagd zurück. Beim dritten Treiben wurde im Ifticskler Waldreviere von Baron Samuel Iosila em zweljährlger brauner Aar erlegt. Görgcny - Szent» Imre, 27. September. Nach dem Tmer begab sich das durchlauchtigste ki onprinz l > che Paar mit sämmtlichen Iagda.ästen um 8 Uhr bel Fackelbeleuchtung in den Part, wo der Bär auf einer aus grünen Zweigen errichteten Unterlage dahingestreckt lag. Dle Ankunft Ihrer l. und k. Hoheiten signalisierte das Gcjchmetter der Iagdfanfaren. Die Gesellschaft kehrte sodann in den Spelsesaal zurück. Morgen findet im Katvaer Hotter eine Jagd statt, zu welcher der Befehl zum Aufbruche für 7 Uhr ertheilt ist. Görgeny. 28. September. Das durchlauchtigste lronprinzliche Paar wird Görgcny am 2. Ollober 3 Uhr nachmittags verlassen. — Der Prmz von Koburg begibt sich heute zur Jagd nach Pressburg. „Drei Jahre Graf Taaffe." 1. Die »Augsburger AUg. Zeitung" enthalt unter d«r obigen Ueberschrlft eme Serie von Artikeln, in denen dle innere Lage des Reiches, der Kampf der politischen Parteltn und dle Haltung, die das Cabinet Taaffe denselben gegenüber einnimmt, in prägnanter Weije geschildert werden. Der erfte Artikel entrollt ein Bild der politischen Entwtcklungsgeschlcht? Cisleithaniens der letzten ore, Jahre. Es hecht daselbst: „Das Mi. Nlsterlum Nuersperg hatte langer als sieben Jahre ge-lebt, es hatte die robusteste Konstitution unler allen parlamentarischen Regierungen Cisleithaniens. und wenn es trotzdem schllehllch nlcht einer gewaltsamen Katastrophe unterlag, nicht tragisch endete, sondern kläglich dahinsiechte, so trug nicht seine eigene Natur daran die Schuld, sondern die Excesse, dle sich seine Freunde erlaublen. Am 25. November 1871 wurde das Mmiftermm Adolf Auertperg gebildet, am 22sten Jänner 1878 gab es zum erstenmale seme Entlassung, well es sich zu schwach fühlte, die bevorstehenden Nus-glelchsoerhandlungen mit Ungarn zu führen und nicht mehr auf die Unterstützung seiner Parte», der Verfas« sunMartel wohlgemerlt, resteclieren zu dürfen glaubte. Se. Majestät Her Kaiser lehnte am 3. Februar vessel» den Jahres das Entlassünasgesuch mit Rücksichtnahme auf die Nothwendigkeit der Beendigung oe« Aus« gleiches ad. Die Haltung der Verfassungspartei in dieser Frage spottet aUer Kritik. Bald sehte man sich aufs hohe Ross und erklärte Ungarn den Krieg, bald wieder wich man man muthlg zurück und sagte offen, der Widerstand set nur ein Experiment gewesen. Am 7ten März billigte das Haus nnt 145 gegen »)0 Stimmen den ZMarif und die Flnanzzölle Mit Ausschluss der Ansäße für Kaffee und Petroleum, auf welche die Un« gärn den größten Wert legten. Am 27. April Itt78 einigten sich die beiden Regierungen über den Ausgleich und verpflichteten sich, ihre Parteten für densel« oen zu gewinnen. Am '.'. Ma« traten die Club« der Linken nebst den Ruthenen zusammen und sprachen sich höchst lndlgmerl über dle Vereinbarungen der beiden Regierungen aus; namentlich der vorgeschlagene Modus der Lösung der Restitulionsfrage erschien ihnen un» annehmbar. Am 15. Mai trat der Ausgleichsausschuss zusammen, die demselben angehörenden Führer der Verjassungspartei ließen es an den bittersten Äorwür« sen und schärfsten Angriffen nicht fehlen; die Majorilät lehnte die Vorschläge der Regierung ab. Aber schon zehn Tage später änderte derselbe Ausschuss seine Be» fchlüsse und accevtierte in der Restitulionsfrage den Standpunkt der Regierung. Für diese »Nachgiebigkeit" revanchierte man sich moessen durch eine umso erbit. tertere Opposition gegen dle »vosnlsche Politik", und das Mimsterium Auersperg, müde dieses würbelosen Herumzankens mit der schlecht berathenen Partei, gab am 3. Juli abermals seine Demission. Lasser wartete aber nlcht einmal das Schicksal dieses Entlassung«-gesuches ab, sondern drang in den Monarchen, seine ttgene Bitte zu erfüllen und ihn m Gnaden zu ent-heben, was auch Mit Allerhöchstem Handschreiben vom e'" in der Zeit vom Oktober 1878 bis Februar 18" ll büßt und gesühnt. Nie hat em Ministerium no«" seiner Partei so viele Chicanen. Demülhlgunaen M" ' wie das Cabinet Nucrspera in den lkhlen Tagen !' Ex'ftenz, nie wnrde eine Regierung von 'H"M 9 Anhange rücksichtsloser behandelt, als d>e ^"" welche der Verfassungsparlei eine Machtstellung Staate verschafft haben, d»e sie nie besessen Y" auch nie besitzen wird. ^ l..«<«lttl Am 2i1. Oktober 1878 wurde der Adressenlw^ Sturme an emen Nusschus« gewiesen. Am o, Ollober beschloss die verfassungstreue Major"" Antrag Gislra« in die Berathung der Neg'" « Vorlage betreffs des 25.M,llionen.Credits "Fl/'^ gehen, dagegen den Berliner Vertrag ", ^"'^„. zu ziehen. Die Regierung hatte die Schwache, drasfy in der That zu bestimmen, den «"!'"" trag ,hr zur ..geschäftsordnungsmäßigen Beyan" ^ abzutreten, und jetzt schwoll den Herren "!'"",„ Kamm! Der Udiessausschus« war in zwel ^" » mit seiner Arbeit fertig, am 4. November bega''- '"^ die Debatte im Plenum. D,e Linke saM* "! .,z, auf den Sturz des Regimes speculierendel, ^" Partei ein Bündnis ab. und die Adresse, m w ^ die auswärtige Politik verurtheilt und t»e «^3 ^ selbst der «verkappte Reaction" brschuldigl w ^. gieng mit NiO gegen 70 Stimmen durch- "0cy ^ caler geberdete man sich in der darauf spende ^ legationssession. Am 24.November beanlraate Vr. V im Vudgewusschusse der Delegation den Uebels «^ Tagesordnung über die der gemeinsamen Regierung. Nur der U"tcrslußu» ^ Clericalen und der Polen, dann der loyalen V ^. der Herrenhausmitglleder halte es die gemeM>a" ^ gierung zu verdanken, dass ihre Vorlage i/y ^ angenommen wurde. Die Rcgierunglparlel A ^ling, sich in die schroffste Opposition zu der ^ ^„ll und der Sturz Andrassyi bildete einen v^^l-ihres Programm«. Die österreichische Regttlun» ^ zweifelte nachgerade, und U,'ger war es. der »w > ^ Parlament es aussprach, sie werbe den T"s^dtl, an dem sie definitiv zurücktreten werde. Kem ^il denn an der Opposition gegen die auswärtige ^ ^ch und den ungarischen Ausgleich hatte die V>" . ^ nicht genuq. sie kündete ,n aller Form "" «assy's großen Kampf gegen die österreichische Wehrv .^, an. Wurde da« Thema schon in der Adl"»ic ,^ O-dlert, so sprach man am 21. Dezember 18?» ^!« sicht klar und bündiq aus. An diesem T"ge «' h,z d>e Majulltät. dte Verlängerung drs Weyrge'le zll Ende 1879 zu bewilligen, aber die ^a" g de« beauftragen, auf die .möglichste Herabmlno" Heeresaufmande« zu dringen". ^ Otl" Im Jänner 1879 kam dann gliickl'H " ^M" liner Vertrag an die Tagesordnung, b" 'zich Imi!^ romilm^tt (eine Tracht, lv^^ jl ß^' rumänischen Bäuerinnen gleichkommt) werden h,„ schillernden. handbreiten Gürteln gehalten; ' ^B Winter hat man breite, im Haar zu lragenoe ^,^ au« Goldftligran in Vorbereltung. die eckt" sieht man vielfach mit Guldperlen durchs<'^'' «chtillig Unabhängig von der herrschenden Moo^z^. sehen wir jetzt da und dort die Vorliebe !" ^ ,hell destrachten stch geltend machen. Nicht ""'z,Ochl'lt' gesagt, in Rumänien, wo t»e al« D'cht"'" w' Oi"' stellerm gleich bedeutende Königin Elis^'t) " ^ fluss. wie auf viele« andere. so auch day'^tl.ch machte, das« d,e rumänische Natioiiallracyl, . ^ ve< eine der malerischesten, phantasievollsten "',^ ^ss-quemsten wieder zur Geltung kommt; ""AsNchafl '' land sieht man Damen der blsseren, "''<^„eli. >"' russischer Landestracht erscheinen - d" U,egc"h"^ Ungar.nnen haben längst für fes"'^ «^ ja ihre eigenen Nationaltrachten wieder ange'c" ^ < sehr kleidsamen ungarischen Häubchen <«"" . si"d' recht eigentlicher Mode-Nrtilel geworden ^,erla"^ auch weit über die Grenzen ihre« "9"^' ^eN " hinaus allglme.nsten Ve.fall ^ Von « <^ uM Häuptel man zwar. dass s" der ^ooe ,^ l" worfen sind. dennoch ist Form und A " »^ gr V mcr dieselbe. Die Oh'ringe "ltd ""' "^,n, "" als im Vorjahre tragen, die Ärochcn ' "^ Arw Blatte«, eines Käser«. Schmetterling«^ , aul ^ Plare von sicher So.te; davon. Handschuhe zu tragen, ist man Welt« 5 ^e 5^ dagegen hat man die nicht lmnder au>. kaibllcher Zeitung Nr. 224 ?W7 .^'.'. veplcmber l^^. Mlmmuiig zu gewähren, gab aber auch zugleich V°.n,"'.'. Wer Freunde „t.efste Beunruhigung" zu s?loU Der Antrag Dunajewsli, der unter Um. »e!li « °^'" logische war und dahin gieng, den " nner vertrag einfach zur Kenntnis zu nehmen, M„ '"" "Um gegen ü« Stimmen der Polen, Ml-des l5 ""^ einzelner gouvermmentaler Abgeordneten von ü!l"^"^ angenommen, und die Regierung konnte llu«l3 r- ^"chen, dass der Vermltllungsantrag des "2!^uljee mil 154 gegen 112 Stimmen durchgieng. d„ <^pp°sUlon nannt, sich aber fortan dle ^Parte, ^ Hul.derlundzwölf". In der Debatte selbst erklärte ein??!?' "^ ^""'^ ^^ Regierung nicht mehr als sli/k ^ ^^ b" Verfasfungspartei betrachten". Das w-> v? ö"sse den Boden aus; am 10. Februar a" ' "uertperg und Unger aus dem Cabinet und «...,/- ^bluar wurde der Statthalter von Tirol, duz llk "b Taafse, als Minister des Innern m unk n"!'"^ Stremayr berufen. Von diesem Tage an tllufi "^ ^°ln 12. August 1d7i) ballert dle «lera Wicn, 27. September. l« (Richtigstellung. — Mandatsnieber-. »ung.) Dle „Pol. Korr." schreibt: «Wir waren U ^"kulich in drr Lage. d,e vielfachen Gelüchte. die zz.,,,^ UUaul)ire>ie des t. und l. Botschafters am St. den a,ü"2" H"le. Grafen Wollenstem, geknüpft wur. ^„'". 8°l,z unbegründet zurückzuwelsen. M,l wrlcher iur ^"^'chtell jedoch daran gearbeitet wird, Gründe jchyc^ ""Haltbarkeit der Position des genannten Bot. ^ttsill ^ erfinden, beweist eine neuerlich aufgetauchte ja^"' welche, offenbar m der Zuversicht. da,s Thal-^lier^ ss "^ ^"^ kurzem zum großen Theile in stsjen z ^enlllchlelt sich ereignet haben, bereits ver-»l l. 'e'kn, im Publlcum verbleitet wurde und dic Ksunk ^^'e «n eltlhcllnljchrn Journalen Eingang Zollen!! ^' Diefer Version zufolge hätte Glas ^li "llem aus den Händen des Oberprocurols der er oh. "nb Frivolität die uisprunglichcn Hifmoer Kljch^?^' ^eijion ganz einfache Thatsachen m ein ^nljchv,^^ i" stellen wussten. Da nämlich gar leine ei ft^ 'lt des Herrn Pobedonoszew existiert. dürfte ^etplor "^ e»n Schreiben handeln. welches der >"Nl ^.,^l der heiligen Synode m,t Bezug auf d>e !""skNln,l bellrffenocn. lin Verlaufe der Vechand. "lliftü^" '^enannlel, RulhenlN.Plocrsje voigebrachten ""d tvor "" ben Grafen Wollenstem gerichtet hatte ^ den » " sowohl seine angeblichen Beziehungen ^"llste,, plagten llarstlllle als auch Dlvofmoncn U'oivio. /^ Olgl, Hr.ch^r, or« Dobizai!,ll), Rau-^lleml" ° ""^ UclUlsjcn Palnww nmchlc. l^.af ^ >b" "lujttc llch umw mehr veipjlichlcl hüllen, ^ h^ l^^Uche Umstände enthaltende Schlehen s^le^i, ^^^kn Functlonals seiner Ulrglclung Ml<^ / als kl. ^tlul^ , fluchen und objettlver BeUllhellung ^^^l arlelt der Angelluglcn gelsgen war, d>er sind auch in die Lage verseht, auf das bestimmteste zu versichern, dass der Herr Botschafter sich unmillelbar nach Ablauf seines Urlaubts auf seinen Posten zurückbegeben wnd." In einer neuerlichen Zuschrift an Se. Excellenz den Herrn Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Dr. Smolka. hat der Abg. Dr. «roliaweltcr angezeigt, dass er auf seinem berelts ausgesprochenen Mandats' verzichte beharre. Von dcn Landtagen. Die am 26. d. M. zujammengellcirnen Landtage haben lhrc HonstnulerunaMroeilen vernoel und die Ml'illoiljchen Berathungen auf^rnommen. Dlc Mehrzahl derselben hat cm sehr relchhalllges ArbeUs' material zu bewältigen, da sowohl von Selle der Re« g»,iung als von Seile der betreffenden ^anoesausjchüsse zahlreiche Gejehvorlagen unterbietet wurden und auch d,c laufenden Agenden elnen bedeutenden Umfang an. genommen haben. AuS Kairo mlldet man unterm 27. d. M.: Der M i n i fterrath beileth heule über die Vilüung drr Gerichtshöfe zur Aburtheilung der be, dcr Rebellion be« «heiligten Individuen und stellte dre, Decrete fest. wllche dcr Khedive morgen unterzeichnen soll. Da« eiste verfügt t»,e ltlnjeyung einer aus neun Mitgliedern bestehenden Spsc'alcmninijston in «alro zur Aburtheilung aller von Mllilär-und Civllperfonen begangenen Rebellionsacte; Vorsitzender dlefer lioiN' Nilssion wird Ismall Bey !ein. Das zwelte ordnet die B'ldllllg eines Kxegsgerlchles in Kairo an, welche« m Gemähhcil des Mililär'blrlisgssehss inappellabel scin foll und alle ,hm unlerdieitelen Fälle aburtheilt; Vorsitzender wird Muhameo Rcuf sein. Das dritte detuftl die Nledcrsehnng eine« «rlegsgerichtes ,n Ale. xandrlkn zur Aburlheilung dcr von dm Commissionen ,n Alexandlien nnd Tanlah vorgeleglen Fälle. Die Verhandlungen der .Urlegegerichle werdr», öffenlllch fein, und können sich die Angeklagten Vertheidiger wählen. Wie es heißt, wird der Khedive demnächst em Decret veiöffenilichrn, welches alle Ossillere von, Hlipuän abwärls amnestiert, ausgenommen jene, d:e dxect bei drn Meulerelkn belheiligl waren oder el ft nach dem Beginne des Fcldzuge« ,n o>e Armee ei',, getreten sind. Französischen Blättern wird von hier unter dem 25,. d.M. :eleg>aph,erl: Arab, wuroe heule vom General Aoye, d»m Generalstauiches des ^öchjttoin. mandlerenden, Geneiuls Wuljeley, emem langen Ver höre unterzogen. Arub, gcst^no zu, dass öu» Pro-g,amm der Nallonalparlel e,n fchweler Iirlhum war. nnd elllärte sein lebhaftes Bedauern dalUber, dass er so viel Unglück über sein ^^nd u/brachl habe. »e Notablentammer uu^ull'i.n und alle Theil» nehmet an der lluf!tänc»jchen Blioegung zu velbannen; gsjchieht d,es nlchl, erllalle Arubl dem General Aoyc, jo wird ,h,c Ruche nach den, Alizi^e del ^t,inlander eme schreckliche , 'landen zu sein. Er hade o»e .. >s uuf dem kaufenden geh^I» ten. aber temc Antwort velummen, und d,es habe er al« stillschweigende Billigung jelnci i aufgrfasst. ltine Fniqe des Herrn Beauwan. ch des Ge- lieuntwune,.' Vl'i^,l l'^ln, dass < ,! Gludi ^..r gt.chllcben. noch ngri, zemlinoen dazu crmächllgl Habs. Der Seclttär Arabls. Vi>rel. b.silidel sich noch »mmcr ,m Gefängnisse; er dürfte einlach des Landes veiwifi,,, welben, da nichts elnstlich Belastend ' In den jaisicilei! Tepeschen »u,fische,, druljches und ,lal,euljcher Ossiclkle gefu. ^en. weiche Arab, lyre D enste anboten. Locales. Kramischer tandlag. 8. Sitzung am 28. September. (Fortsetzung.) Abg. Baron Tausser er erstattet den Vericht namens des Verwallungsausschusses über tz (i del Rechenschaftsberichtes „Commumcalionen". Der Nus-schuss beantragt, der h. Landlag wolle beschließen: l.) Von dem dem Vezirlistrahen.Ausschusse Gurl-feld behufs Heistellung der Gurlfeld.Landstrafler Ve-^ilsstrahe gewährten Vorschüsse von (XXX) fl, wirb dcr Betrag von 3^O0 fl. als nicht rück^ahlbc,,e Sub-vention zur Abschreibung bewilligt, während die zweite Hälfte von 3000 st. als ein an den Landesfond vom Jahre I8A3 angefangen, in fünf gleichen Jahresraten u 600 fl. rückzahlbarer unverzinslicher Vorschujs zu behandeln lst. 2.) Die Erfolgung des Betrages von 1000 fl. an den tt ' «heN'Ausschuss Idria fiir den Bau der Idri^ r Bez,rlsstrahe, welchei im Jahre 1683 an den Landesfond rückzuzahlen ist, wird zur Kenntnis genommen. Z. ü) Die vom Lanbesausschusse dem Bezirls» straffen.Ausschüsse Ratschuch bewilligte Abschreibung des demselben im Jahre 157li ertheilten Vorschussrestes, resp. d>c Behandlung des genannten Betrages pr. 300 st. als Subvention, wird genehmigt. d) Der vom Landcsausschusse dem Beznlestra, henätze des H 6 des Rechenschaftsberichtes werden zur genehmigenden Kenntnis genommen. Zu 3d ergreift Abg. Potocnil das Wort. um neuerdings die Flüge der Lackel Bahn m Anregung zu bringen, und betreffs der Unlerlramer Bahn auf dcn Moous des Zustandekommens der Kremsthal'Bahn hmznws'sfn Redner führt an, welche Betrage für die V K der Interessenten gezeichnet li.____, ... ___„.. ^^lcasfe allem z^^>""' '.^,>>>>l, Dle Strecke von Lulbach blt llä<,l ll4 Kilometer, und würden slH d^ Ko>lu: fur dlcje Lln,e aus 3.400.000 fl. bls 1 Mckwnen belaufen. Für Böhmen und Galizien seien, abgetechnet die gallzlsche Transversalbahn, 3i> Millionen für Eisenbahnen in der letzten Zelt votiert worden. Für den Norden und Nordweslen des Reichrs sei al>o ln dü chl jo viel geschehen; es denn auch dem 7 der fell 14 Jahren um ^.... bahnen bltle, in dieser Richtung willfahrt werden. lbchlus« jolli' In der x. S tzung wurde der nachstehende Gesetze cntwulf in allen Punkten angenommen. Derselbe lautet: Gesetz, wirksam für das Herzogthum Kram, betreffend d»e Vellilgung der Kleefelde und anderer Unkräuter. Ueber Anlraa bei Landtage» Meines Herzogthums Krain sinde I l c^l - ti l. Dlr iehaar lc. genannt — ^u^ulu — »st uuj Acckcrn jeder Art fowle auf Wiesen, Weiden. Ackerramei' >'' "' üidern, itisenbahn-dämmen und andeien Giui uich di? Btsihrr. beziehungiweisc Nutzmeher ^>>l ^^a, l Glund- stucke, längstens bls zu Brgmn d ^u i.,r. tilgen. ß 2. Wlrd aus einem Vrundsil.^^ u>e «!ee>cl0e im blühenden Zustande angelrojfsn, fo ha» der Ge-lneind ' ' , !, l'tz!lhung5wtljt Nutzniejjet ober lftnchler, vor- '» zU lusil'!!, ß 3. De, «ill »ft berechtigt, nach An- hörung von ^^^.,^..^rn und mit Zustimmung dcs Landrsausschusses »m Verordnungswege dle zweck-enlfpiechende ^ ' i als des ,m j, 1 lisz-'chnet-n U wenn solche Un- ,ge!uh!^leil ihres Sumen« ^,, . ., ,^____^ ,. . und m einer Oegend in einer fttr die Vodencullur gemeingefährlichen Weise auftreten. Unter letzteres Voraussetzung kann der Landes- gleiche Anordnung hinsichtlich solche ü, welche — ohne Nntzpflanzen zu jnn ^- lu .^fähigen und Nutzpflanzen schaollchen Pilze» ».^ ^^ger diciien. tz 4. Der Landesplüsident hat nach liinoerlik^. mung des Lllndkhaubschusses die ersotbeiliche i^ rnng zur Durchsühiung drl im z 1 und eventuell uu; ^tt a^ ----------------------------------- ......_ ____ ^elsteiil^^^uue zu liagenoe,,. m,t Perlen oder ^de„j^^rhlei,uy.haken acccpllerl. Da d,e Uhren klle »elch m,t echten Steinen be« ^,. Älz l„uei?"^"^ wieder ,n Aufnahme kommen, jl. ^l^l- as "ch^"'e eu.psi^ll m^n »lns o.e u, ' >^' '"'e Ne, l!^" ^li.loul.-^uj, die vel Sonncn-l.^ersl sl)l?-!" ?"'"dl werden können. Der Stoff d«>z> ^ew^' ""chen wen.ger w.e die ganz-Voll '^ von d.^^^>'dl' ""'en nut falblgem Fülle,, "b^^ "m »canzu,lschen lHoldgestell sehr ejs^ct. '2^^ die sich selbst öffnenden und ">>d?> '" an7.?"""' '^ '«'" "l der Tl.ester l>»t . 'lj lvmp.. "^""nsweiler Vollendu„i; Stock ">an ,'^ u..,e" m" »^^llem B.n.lius.ohr gcfe,< det k""n delar..^ ^a,l.gem Rosenöl gefüllt; wl„n ^d h^ 9"^ch'lm "ur zrve. M.nulen ,n ^s,>het't. '' ^l' w.e m.l i)iosendu>l übergössen; ^>? ^ljl ..l,"' .^" dem Och,,m «nnewohnende ^le,/^ "^ i ' ^"^e lang ,e>ne ttrafl beha!.. llilnd,^llu!^ ', >l legt mm, ncurrdingt Wert aus »^'U M«..ele.s,c. durchliankl. ^'tl? ^": w..,.^ ' z'"" der fla.lendslen m.o m>. ^t»es^ ^M„° .,, "frischend, mehr ne.venc.regend ^?Me. sehr ''«'"" au« exo.ijchen Pflm.zen (3jr c""« elV«^ ' "^"'d'3'"l!'gle>», ohne d.e m Dresse.) '»"nle Dame el.st.elen zu können me.nl. Ida Varber. Laibacher Zeit»«« «t. 224 190N 30. September M?. Grund des § 3 angeordneten Vertilgung und Aus» rooung zu erlassen. § 5. Uebertretuligen der Bestimmungen des § 1 sowie der auf Grund des § 3 erlassenen Anordnungen sind von dem Gemeindevorftande nach Maßgabe des §58 der Gemeinde-Ordnung an den Schuldtragenden nut einer für Armenpflege in die Gemeindecasse fließen« dtn Geldstrafe von 1 bis 10 ft. oder im Falle der Zahlungsunfähiglelt nnt Arrest von 6 bis 48 Stunden zu ahnden. Das Slraferkenntni« ist der Partei entweder mit« telst schilfillcher Ausfertigung und Zustellung gegen Empfangsbestätigung oder mündlich m der Gemeinde« lanzlei ,n Gegenwart zweier Zeugen kundzumachen. Im letzteren Falle ist dle Kundmachung und der Tag derselben von den Zeugen auf dem Straferlennt-nlsse zu bestätigen. ß 6. Gegen das Straferlenntnis geht die Ve« rufung, welche binnen acht Tagen nach erfolgter Kundmachung desselben beim Gememoevorsteher einzubringen ist, an die politische Behörde. Gegen zwei gleichlautende Erkenntnisse findet eine »eitere Berufung nicht statt. Z 7. Dle ln den HH l und 2 enthaltenen Be« stlmmungen dieses Gesetzes sind nebst der nach H b gegen säunnge Besitzer, Nutznießer und Pächter zu verhängenden Strafe zweimal in jedem Jahre, und zwar zu Beginn der Monate Mai und August, durch d»e Gememoeuursteher zu verlautbaren. H 8. Der polmjchen Bezlilsbehörde liegt es ob, darüber zu wachen, dass dle Bestimmungen dleses Ge-sehe« von den Gemeinden ihres Bezirkes genau befolgt werden. Wenn Gemeindevorsteher die Vollziehung dieses Gesetzes unterlassen oder wenn Gemeinden den lhnen als Grundbesitzern. Nutzniehern oder Pächtern gemäß tz 1 und eventuell § 3 obliegenden Verpflichtungen nlcht nachkommen, jo hat die politische Vezlrtsbehörde auf Kosten der betreffenden Gemeinde die erforderliche Abhilfe zu treffen. § U. D»e l. l. Gendarmerie sowie da« zum Schutze einzelner Zweige der Landescultur bestimmte Aufsicht«« personale sind verpflichtet, jede wahrgenommene Ueber« tretung dlejes Gesetzes dem Gemeindevorsteher, und wenn diesen selbst ein Verschulden lrlfft, der politischen Bezlllsbehörde anzuzeigen. s lO. Mlt dem Vollzuge dieses Gesetze« sind der Ackerbaumlnister und der Munster des Innern beauftragt. In der gestrigen (9.) Sitzung wurde über An« trag des Abg. Luck mann und Genossen und des Avg. Dr. Ritter v. Bleiwei« - Trsienis ki und Genossen für die Ueberschwemmten in Tirol und «ärnten die Summe von 1000 ft. votiert, und zwar 000 st. für Tlrol und 400 st. für kärnten. — Der Antrag des Finanzausschusses über die Petition der Prlvat'Logenbesitzcr um Einräumung des Mltent-scheldungsrechtes bei pachlwelser Hintangabe der Theater« unlermhmung r»ef eme längere Debatte hervor. Der Antrag lautete: Der Landtag anerkennt e«. dasi den Pllvat'Logenbesltzern gegen Lelstung der bisher üblichen Ergänzung der Subvention für den Theaterunternehmer nach Maßgabe des jeweiligen Erforoer« msse« — dle em>pcechende Elnstussnahme auf dle Ver« gedung des Thealtls und die dleisälllgen Bedingun» gen einzuräumen sei, und er ermächtigt zu diesem Behufe den Lande»au«lchuse, ein die Durchführung dieser Berechtigung im Snne der Petition regelndes Ueber« tmlommcn mlt den T),olts Bericht erstattet. Zehn Lehrstellen an allgemeinen Volksschulen werden definitiv beseht. Das Gesuch eines Schüler« um Ausnahme in die vierte Vollsschulclasse wird erledigt. Ueber dle Verwendung der zur Anschaffung von Lehrmitteln und Unterrlchlsbehelfen an hierländigen Gewerbeschulen bestimmten Dotation der Franz« 60 Studenten in dem so wohlthätig wirkenden Institute der „Laibacher Nolls« lüche" ihre gesunde, nahrhafte Mittag«- und Nbenolost, so möge man auch e»nem Theile derselben eine gesunde, freundliche Unteilunst bieten, der Dank der einstigen Männer, welchen man jetzt in ihrer Jugend hilfreich die Hand reicht, »irt» denjenigen, welche dies edle Werk geschaffen, der schönste Lohn sein. Da« gegenwärtig ver« lassene Gebäude der alten Schiehstätte. wo srrher jah.e« lang wackere Männer Auz' und Hand in der Führung der Feuerwaffe geübt, möge fortan ein Hort werden für die arme studierende Jugend! Wie wir erfahren, ,ft bereit« an die löbliche Direction der lraimjchei, Spar-cass«. al« Eigenthümer,n de« Schiehstätte,Gebäude«, die Vitt« um Ueberlllssung de« rückwärtigen Thei'e« zur Errichtung be« in «lu«sicht stehenden „Stuoenten.Heim" gerichtet, und da derselbe mit dem Hauptgebäude in leiner Verbindung steht, auch mit dem Saale und den Nebenlocalitäten in leine Nerührung kommt, so dürfte das genannte Institut, da« ftetS für die Schulen und die Schuljugend so viel Gute« thut. auch diese Vitte bewilligen. — (Generalftabzlarte.) Vor einigen Tagen wurden nachfolgende Vlätter der Specic-'lar^e der öfter« relchisch.ungarischen Monarchie, im Maße 1 : 75.000. ausgegeben. Ione 4. ">, len bestanden, nichts geändert habe. « ,^ London, 29. September. Wie die «Times fahren, ist beschlossen worden. 12,000 Mann '""M^ zu belassen ; von muhgcbender Seite wild besülwo ' das Occupatlonscoip« thellwelse au« ludischen ^"^ muhamedanischen Glaubens zu bilden. ^, ^, ttalro. 28. September. ,; Uhr abends. (""'^. Meldung.) Die Explosionen dauern in Zw'!^"^ men von weniger al« einer halben Mmule soll- „ Bahnhof ist „l Brand gerathen. Man g'"."". ^ das Feuer aus einem Zuge infolge der °ußli)ach des Bahllhuses gesleigell wUlde. standen se>. . «^c Newyorl. 28. September. Bench« y"'"„ Vlätter au« Panama melden, das« Unterh^" »^ lm Gange seien, um nut Eh'lls Unterstützung V wieder al« Präsidenten von Peru einzusehlN^^^- Verstorbene. z.Soh" Den 2 6. Septcml, cr ^ojef Toniic. Gaslw'" 19 Vion.. Prterslliahe Vii. !l. Allsz-Hruna. . ^löh>"^ Den 2 «, 2 eptembcr, Ä«nes Hlad,4ee. >t»«' ^M Witwe, i^; I,, hradchlydoif ?lr 5». Marasmu« ^. ^X> Ä„,lustintl^ gewej, Aerzshrungsueuer^llsjeheisiol)"' .,,^g Polanaftrahc i)ir. Itj ^lijabety.lllndeispital), Vlu'M!^^' Lottoziehung vom 27. September: Brunn: 40 5tt 3.i .iO ^>^ Meteorolog^ che !tteobachlungen^»^5!^s Z ^? '-^ zZ - ;l - ? u. Mg. 735 0» ^8 8 SV.'ichwach ^ be»^ll ^0 29 2 . ^i, 73.'! ll -»-17^ SW. schwach be«" i> . Ab. ?3i'^5 -<-l« 4 ViS, ichwach b,!0"ll ^, la^subcr wechselnde Vcwülllmg. Sonnenschein. ^ ee" Das Tage»m!ltel der Wärm« -^ 14 8', um t" Normale. ______________________. Veli,- Verantwortlichn «ebacteur: l>»»»«ar 2«^^--«-" Ein«e,e»det. ^ss t/ Der Unterfertigte gibt hiemit beta««!, ^,^.,. mit Nllfllllg des Monates Oltober ki«" .^tUl) schcn (lurs (zunächst anllkc und deutsche ^Mst für erwachsene Mädchen eröffnet. ^"t)",e dl""6 verübe, ertheilt bercltwilligst die ^uchy" ^>i DeDöt der k. k. Generalstabs-Karten- , ^schtn^' Mahjlab l : ?b. lr.. '" auf Leinwand aelpan"« " „ '/.s.<,NlllllM 3g.«. Klemmayr H Feä. älams.erg' ^.lllllla^^ ^^^___________i» ^clivcltH.__——^^^^ lilue lM KliZ^. auch m zw.. ^t'sn 'vcrdcn. Das "°v ^> ^ «afi< 6._______ Ih:1i fur M..Mkänf«T »Uff SUiwIo. i»il • b(,zioi sl|, nebst Prei»ronrant, fur 1 »I. ÖO kr fra»^ nslnaaStr»^t. J. G. & L. Frankl, Wien, II, OW g^f ei^ Kelch»te Aaiiwalil sertifer Möbel, •« |fl» (4104) 18-1 ^^ba^er Zeitung Nr. 224 1»«»» 30. September 1>j82 Course an der Wiener sörse vom 3!). September N',N8. ^^^.^(5^«^) ^UMlMt .....'6 l»<>! 7, 9K Wie, '"'»>, . , 10« . I^,, 7H ,7t. l5. In/ ... II»« 11» 50 »: . Ramien.'»«, 5°" ^ '"'«! " 's'' '-" - «°««l!,isch, ' '.....,0«— ,07 — «""ohl'lch, ' - - ... 9» »o ,co »o ^'tätlich, un^ 5«/, l.tmc»»ai,«l>n««n , . »8— U« s.l> b"/, unganjche......»e»ö! »8 7l> Nndere öffentl. N«lehen. D"nau»Neq ^'c>lr 5^ ,fi, , 115 — 115 s><» dlo. «nltihs 1«7x, N^iflf-sfi 10» 75 ,04 «.', «nllhn» b. E! >a» «5 »03 7l> «wlthen d. k: ------------- Plämitn.Nnld SlatlacuiWi.n 1« 75 1»« ,,> Pfandbriefe Vobtnn. allg, östsll.4'/,"/<>oId n« ?l, iif, ><' dlo. in 5« , » l^/n ! dlo. in 50 , „ <'/,",, dll' >I, 5>,, ., ., 4"/^ ' ^'/,°/° ION «.<> — — Q.,. „.„ ----^ ...... „ . . >(,f> bO I«)«f> tlo. , »'/,"/, . , ION 2«^ l02 4 ,00 ft.», >' !in in bilb. ,0« «k,,l»? " . , . . lo, 5 , Öl»,,.,,,>»,! ."»,,- »<. ft« zo ElaalOdahn I, Vm! Slldbllhl! ^»°/<,......l,«?k ,»,'!,>!, ^ ^ .V/n......!>?»!, l,n ,l, Nn«..g«N, V»h».....9«?^ 9b — Diverfe i!«se (per Slü T<>«Vs. 4« fi. . . , . . 5,-7^ f, ,","'<-",«.. , 47.7^ .,^„ . — — »!»'- 3bbl» 3!» — Bllnl Ncticu Nn«>^ ..... ' ^N s>, . . !l«,s,,, Bo, ' "' »««st.____' — ^ — »l! — - «i. — ««.H.^'V.E., ^I,^ H.H "l.....»« — 8»« — ,.„,I„,„»! ...,, !l......,l, »o I<4 lc U'<-,l«bl«l«,ns «!^a. 140 n»U'Da„ lche<.! l^ cfli-17 5'0 »04 — «»»' — !N» !i<> ,7(. — 17^ ^- 17'. l,,> Vlaa>«c„cn»,d» ««» ^. o, W <54« ?b »4? «^> «^ l" ill»«« ^ . . , 14» ?N >44>— Tin Induftric Acllcn ^ .'« Devifen. ! t'ondon . . . P»i>» ... . Pelclsbulq , ____. —-— »alnre« »S4I »»« - 9'44 »'« ! ^!!>"I . . .....—'-"! ^-'-^ ! DtUÜcht «f,!v«>l'llNln<'te» . . .»^> ls. »«,«> i Die ! j Ofen- u. Thonwaren -Fabrik I des I A.11I011 Jolociiik j (vormals F. Legal) jj in. Xja,iloa,c3rL, Tirnai^erlände iTx. 4= - empfiehlt dem p. t. I'ublieuin ihre Erzeugnisse, von hilligsicn l»is zu rle,n feinsten Oefen, jc-rner ; Sparherdkacheln, Bau- um) Gart en Verzierungen, Wandverkleidungen, Abortröhren, feuerfeste Ziegel und alle in das Kadi schlafenden Artikel unter Zusicliernug fulljgsl.er - und solidester Bedienung. j Vreixwmrante auf Verlanyvn. [3608] 12-11 ; Herren-Kleider Jcn-Anzüge etc. vor- acb Uostollung olegant und billigst 8ch M. Kunc, und om s elNter' Jud«'n«f»Me» Lalbw.li, ^«n« '« i-1!1 Sich *" geneigten Aufträgen BNo aufw Stofr° &m lessor haltond, vor-'^ KMnU6^ Muator nobst Proinon gerno -^ CÜt- (4125) 1 luxilium, ^rnröhreniuss hl 1)(1' Herren und IJfs bei Damen, ^ Woif I1*''11 "i«(Iici»i»choii Vornc.hrif-BAt«uaff I Prillisrat- heilt ohne Ein- /^tnL. mer2loB o1""' Folgekrank-/Är^W^L feiten, friKoh cntxUn-(hT J Bwk ''''m>> n(|(^i ^0 ""'"¦ ?f* m Ä n' <et* fiTtin41ich lin(I wwfiwyv •'"tMpnT.lifni'I ichnell. ^n5 wffi Ausdrücklicli verlang«' (j Au x ilium für Herren Ufti ^° siirh 0(lnr s'"ir Manien und i«t A.V1'1«^, U bolfihrondcr Hroschliro «D alt dos uOin#r <'"n«ultatiori in der thinde" K»lirrn Lr- Hartmann hnroch. 011 Um aU in all°» gr«-.8a«in-ii Ajio- ü den Proi« von fl. 2'80 zu *"^UDtHÄ & nahen. Vh" ePÖJ: w. Twvrdy, >o Nsi- ii«. hlaarkt Nr-n- Wlen- AU1*9 ^'s 2*^ ?r> Hartmann ordiniert J.^H, unVi"'1,4 hiR(i Uhr in Boinor VI?.b'sher nil »nJc'" 'Toe^[Art boHt;n«V,h«Mlt Mo-ü'r^ He n( °" in di»rroU.»tor W««-Wien C4 r TniUsiK Auch brieflich. vX(>nndt;Selleröas8eNr.ll. "^Al'"thck«'r. V.WW) <'. \ V, K|^n er'chien '">'! i«t durch ^ nmayr & Fed. Bamberg II ßotertWittmannB 7rnchtsbriefe k^T, •1ianof«rtt, S >' Ö1 1>1S *»' »«'»»' -It voll. > tUll'»-ätF^ttjn«*erM^f n . ,¦ h *^Mi "tor .. r fsft«»ten M«-i- b%I Ujm*nnH n \ Curiu> ^ 2 fl. 16 kr. I hr*ittü| fj i^'V^W.riflfo sind da* f*« tilstbriel«! ^'a.......)f(tM l0 i«ib.«i,, B Nie Mdellmlt bae rcichhaltigstr und bill,gftc lic Vlodcnwelt rrschrinl zu Vsginii und Mitts jcben Monate«. Das Abonnement bctläsil für ^iaibach ins Zaus zugestellt 75 kl., mil franco Lostvnsenouna. 1 ff. pro Huarlal. <4ii?) 4 i Pll'l'l'iniiinn!!!, stthrn j^Ul sscnristirn Ansich< zu Dil-nftsH. A^nurini-lil^ iiwrnimml und ä»löl'l'chl s ' '' >''^.....>^s !t/l,iback h„u, berzr,< Magd im Schloss z., ^.,. .. dkr Bssihfs Mllrcnb Slwiel von Pi^la zum ^m> ' n.