sPo&tmna piftMn« t gotorini.» Mm Leitung Erscheint wöchentlich zweimal: D»»»er«tag «» «»»»tag ftStz. s£ gga s»5to »asses Rummer 51 Sonntag, den 3. Juli 1927. Zu den kommenden Warsamentswahlen. Der VeMiisdewohlwirbel in E lje behinderte m>« bi« jetzt, eive« Ereig»i« j«ne Ausmerksamkeit zuzuwenden, welche iS arch von unserem Stavdpu»kt au« Oexbicel; e« ist die Au«ichreibu»g von Neu-Wahlen für da» Parlo«evt. Do« Volk, do« wieder tit mal seine gesetzzebe» lischm Vertreter zu rählev hat, ist opathiich ge-worden und reite Wohl, betontet« kerne Pirla> «eriiirohl, ist i» vnseito Gige»den «,hr i»stavke, leidevschostliche Ivleiliohme zu erwecke». Und dii» ist verständlich. Die vorougegargeee» Wahlen ließe» baute Möglichkeiten maonigfaltizer »muälz-nder Verbesserungen i ff p; die Märner und die P ozranme Daten ntu nnb rech unoi«piobiert. Ihre ver-heißuntztv levchteten. Inzwischen haben sich die Pro granme ol« wirk! chkeiitlose Phrasevfanmlungeu er. wiese», die Mürvir aber hoben ihre Derkpiechurgeu nicht xchalte». Da» ist roch die m ldeste Charakter i-sinung der verschiedenen volk«begltcker. ES ist nach jeder bisheriger» Parla«ent«wahl nicht besser geworden, sondern viel schlechter, für alle «Stünde und Schichten: j&r die Arbeitet, für die Bauern, für die v«c«!e» und für die P:vsto»is!e». G-wisse Ent. hüllungen haben gezeigt, daß in unserem »eichen Staat nicht lur die ollgimeive WeUwirtschasiSkrise a» dim b'stindigeu Schi chte,werden Schuld trägt, sondern vielleicht zu« größere» Teil die >rt und «eise, «ie die vo» Volk gewählten Vertreter da« ihnen bewiesene vertrauen vergalten. Und trotzdem. Trrtz dieser Teilnah»«lofigkeit der Wählerschaft find gerade die Wahlen vo« Zahre 1927 vielleicht die bedeutungsvollsten von allen bisherige». Wer» die bisherigen Wahlen «arche lffeve Frage iu unsere« jungen Staat zur Ale Licht äule am Aomplatz tn Marburg. Marburg. »I. Juni. Zl'S im Jahre 1890 au« Anlaß der Regulierung nosere« Domplatze« vebft anderen Baulichkeilen auch der alle Tom- und Stabes an Hof uab die dazu gehörige Gartenmauer abgetragen wurden, flieg man »et den Srabung«arbeiter> aus mehrere zylindrisch« hohle Mauer stücke von ausfaUevder Form und auf einer» Baldachin |u einem gotischen Türmchcn. Die Vermutung, daß mau e« mit den T>ümmern einer Lichtsäule zu tun habe, die auf dem hier eh>mal« um die Kirche herum gelegenen Feiet Hofe gestanden, dann «der roch Auflcfsung de» FrsedhofeS zusammengestürzt »bar vnd unter d«m Mauer werk begraben wurde, bestätigte sich al«bald tmch Forschungen im Stadtpsarr-archiv, welche ergaben, daß i« Jahre 1521 eine Kkchenvifitattor» stattgefunden hatte, tn welcher von einer solchen Lichtsäule Erwähnung geschieht. Al« baulich!« Denkmal einer vergangenen Z-it bildeten die Trümmer dieser Lichtsäule immerhin ein wertvolles archäologisch«« Fuodstück und sollten nun, noch Jahrhunderten durch Zufall au« Tage«licht gebracht, auch der Diff weitende Partei der selbständigen Demokraten aber wird iu ihrer Eilifnnvng von der Macht absterbe». Dies« Ueberzeugung bricht sich auch i» unseren @e> biete» allgemein Bahn und viele verlasieu da« sinkende Schiff. E« liegt überhaupt iu der Lost, daß die Wahlen vom Jahre 1927 für unsere selb, ständigen Herren eine traurige Ge'chichtlichkeit bedeuten werden. Und e« ist recht so: Lüge, Hohlheit, Phrasengebi««el und U-noral müsse» tu eine« gesundenden Staat endlich zu Fall komme». Für unser» nationale Minderheit bedeute» sreie Wahrung der ursprünglichen Formen kunstvoll erneuert. Ihre Aufstellung erfolgte im Jahre 1392 an der äußeren südlichen Kiichenmaver der Domkirche innerhalb einer zu diesem Zwecke gemachten Ausbuchtung d M'l»urg' übersetzt werden 'fonte. Der SHS >mt«schi»mel reitet schon large auf d,r P-ijovo. Sie enihält eit e Rizeihl von Rubriken nit Fragen, darunter einige, deren E-rdztrtck r« ist, de« Enpsänqer der Pi java aus Ehre uud Gewisieu auf de» Zuh» zu fühle», ob er oder eine« feil er Fr» mil e? Mitglieder über ein N beneinkc««en vnfügen uud wenn, in welcher Höhe. Da«it ist aber die Sache roch nicht ab-getan. Die Sellstbeichte genügt dem »nt«!chi«»el rech nicht. Der Enpsänger wird gleichzeitig ver-;fl'ch!et, 'eite Angabe» vo» zwei Zeugeu — diese mtsi-u Skaa'«beamte fein — bestätige» zu lassen. Selbstverständlich haste» dabei die Zeugen, bei Rad und Galgen, für die Richtigkeit der Rr-gabe». Solche „Piijcvi" werden de» Staat«pensiouüreu i««er nur zur »uisülluug zugestellt, wenn ihre Not schon so groß geworden ist, daß sogar die Staa!«-Verwaltung e« für peboieu findet, zur Rettung dieser Ertrinkenden einen Strchhal« zu riskiere«. Datei weiß man nicht recht, ob t« Zufall oder gar «bficht ist, daß diese No'stavderkenvtnifie zu«erst «it einer Wahlka«pag»e übereinfallen. Geuuz au dem. d e „Pr jiva" ist trotzdem, h er Wr.kung angenehm. Nur die Z'ugeufchaft und die Gewissen«. am Lopt'e der Säule und da« Dach (Baldachin) auf. Beide fte>d stark »nwillert, da« Mauerwerk und die Arabesken abgefallen, der kleine Dach vor« prung auf einer Seite ebenfalls schon abgebrochen, da« Kreuz a» der Spitze de« Dache« ist überhaupt nicht mehr vor» Handen. Die HZupturiache der Beschädigungen, welche die L chtsäule erlitten hat, liegt wohl an d-m Mangel einer schützenden Bedachung, etwa auS starkem Kupfer-blech, wie bei ähnlichen Denkmälern an anderen Orte», um auf solche Art die ,-»störenden Elrflüsse der NtederichlagSwässer möglichst hintan,uhalten. Ja Marburg besteht ein Seschicht«- und «lter-tumSverein, ein schon in der österreichische» Zeit ge» gründete! Mufeumverein mit einem schon damals er« richteten, s.hr s.henSwerten OliSmuseum, da» nun ia a» deren Besitz übergegangen ist; früher bestand auch «tn eigene« D'özesanmuseum, welchcS aber später mit dem städtischen OitSmuseum v-re ni^t wurde; ferner zählt Marburg zahlreiche Historiker und Archäologen, aber — an der schönen Lichtsäule am Donplatze geht man achllo« vorüber, ohne stch um ihren Verfall und die dringende Notwendigkeit einer AuSb.fserung zu kümmern. Bei Betrachtung de« unerfreulichen Zustande«, in welch'm fich die Lichtfäule heute befindet, entsteht aber die Frage, wer wohl zu ihrer Erhaltung ver» pflichtet ist oder wäre. Wenn man in Erwägung zieht, daß die Lichtsiule einsten« zum Fried hos der Stadt» pfarre gehörte und auch heute w'eder auf dem ehemaligen Stetdipfanfriedhofe steht; daß sie stch außer» Seite 2 frage bereitet eine* odir dem anbeten Sorge». st da» ?>a Freundschaft«, und V.rttauevt d enst, den ma» vch! vo.i jedermann vei langen kam. Da« siid bie Wermni«tropfeo, bie die freudige Ecreguvg »er Pijava stark beeiotröch igen. Da« sieht »an deo Grsich'ern an. die, mit ber P ij-va in ber Tasche, sich aus ber Siche räch Zuge» de« fi'den. W-vn bie P üsung üb>r bie v-twe»bung vo» Siaatlgelbera uur inner u»b überall so hoch» »olpeinlich wäre wie bei der Bm'fsuvg bir Teuerung« zulazen für die Staatspensionisten! I deniall« hinkt der Aml«schi»we! mit ber Pcijava. W »» schon eine B-t»iiev«kootrolle ge» Kote» ist, wozu ist da« Steueramt? Warum wird biesc« nicht dienstlich veipst chte», über die Deiwöge»«. Verhältnisse der Staat?p.isio-äre zu berichte»? Dr« wäre bie einzige „Pcij va", gege» bie nienanb ein Bedenken erheben könnte. a. l. Lillier Zeitung Nummer 51 Politische Nuutschau. Inland. Z»er Kampf um die Kandidaturen. Der Wahlkampf hat schon begonnen ; an letzte« Sonntag fanbc» im ganzen Staat über 100 Wähler-Versammlungen nnb ftonferaze» statt, auf beneo hanpliächlich über bie ftanbidatnten herhanbelt wurde. Der Parla»eotSprästde»t Marko Trifkod 6 wirb der Führer ber P.Siö Liste '» So»dor fei», al« ®:ge». kanbibat steht ihm der I istizmiaistet Sabotic gege». über. Minister Svet «lav Sianko kanbibiett ia Novisab a'g'ti den früheren Minister Dr. Slavko Milet 6 (Pai 6 an r). D eser letztere wirb überbie« im südliche» Banal kandibineo. «m 26. Jani warbe auch scho» bie erste Kandidatenliste eingereicht, unb zwar be be»okratische be« Dr. Joan Ribar in Ofijek. Davidov'6 kandidiert in v.anje, in der Stadt B.ograd und im Kreis Beograd. Der Miaifier Dr. Ninko P-ii6 ist Kandidat in Sabac, außer be» roch i» Südserbit». Den Ministerpräst)enten B lja Ba kiö:v:t habe» die Ribikale« 003 Split die dortige Listen führ uag angetragen; ferner wird er ia Skoplje kandidieren. Der frühere Außenminister Dr. Ni«öö wird in Bctfchkerek kandidieren. SCHICHT-WÄSCHE Einweichen mit Wasch» Extrakt ..FRAUENLOB" Herauswaschen mit Schicht's Terpentin»Seife. bem jetzt sogar innerhalb der obgeschtlderten Einfriedung der Dom und Stadtpsink.rche befindet, daher gewissermaßen einen Bestandteil dieser bildet, so dürfte e« k.um zwetfelhast sein, wem znnächst die Obsorge für die Eihaltung der Lichtsäule obliegt. Gefördert würde die Sache aber j-deofall», wenn die obzenannten wissenschaftlichen und Kultinvereinigungen. aber aut noch andere maßgebende Kreise ihren Einfluß an den zuständigen Stellen zur Bettung bringen würden. Bei dieser Gelegenheit soll nicht unterlassen werden, auch ein Wort über die derzeitige äußere Beschaff nheit der Domkirche seist zu lagen und darauf hinzuweisen, daß der Mörtclverpatz ring« um die Kirche, besonder« aber in den Nischen zwischen den Strebe-Pfeilern meist tn großen glichen abgefallen und da« Gemäuer bloßgelegt ist. Da? gleiche gilt von der Hauvtfront, die gleichfall« in größeren und kleineren Stücken vom Mörtel entblößt Ist. Da» Deckblech vom ersten S-stmse an der Westseite de« Turm-« oberhalb de« KircheiriurmS ist vom Roste fast ganz z rfrrsscn und znbrochen und einzelne Stücke davon hängen herab, um eine« Tage» ganz heiabziafalen. Auch da« Gemäuer im Janeren der Kirche, vor allem beim Ein» gange neben der Sak'istei, läßt manche« zu wünschen übrig. Die bauliche Wiederherstellung auch dieser und noch anderer Mängel, die einen sehr unichönm Anblick gewähren, erscheint demnach umkomehr geboten, al» der jetzige stark vernachlälstgte Zustand mit der Würde und der Bedeutung einer Dom- und Kathedralktrche al» der ersten und vornchmlcn Kirche der Diözese nicht ganz gut tu Einklang zu bring'» ist. ?ciSIö v!6 gegen den Waylterror. Am San«tag empfing her Föhrer der selbstäv-digen Denokrate» H?rt Sv»to;at Prib iev c. ber stch geoenmätlig aus ei,er P opaganbareis« iu Bo«rie» befiabet, in Saroj vo bie dorliien Joarvaiisten, denen er nachfolge»!"« erklärte: „Wean da« Regine nicht da« Prot-koat über die Radikalen übernommen hätte und sich die R-giernng vichi in die Wahlen einmischte, dann würde» die Radikalen in den hie sigen Gegenden ganz ausgemerzt werden; ich weiß nicht, ob i» qa»z Bosnien 2 Raditale gewählt würber. Ja Trav'ik, wo ich eine K»nf«re»z ab» hielt, wurde voa ber Polizei auf ®;anb einher alter Vorschriften, bie aber heute vch! mehr gültig sinb, weil bie Verfassung proklamiert hat, baß bie Wahlen frei si,b unb besonder« in der Wahlzeit die Versan»luug«freiheit vollkonnen garantiert wirb, über 100 Freunbea v rbole». an meiner ftoafnnz >eilz«neh»en. Auf biefer tkonfernz erklärte ich, dav für solche Täte», wenn nicht rechtzeitig die volle Berso»»lungßsreiheit verbürgt wird, vor de» Volk und vsr der Geschichte die Demokraten vtrantwortlich sein rauben." Nach einen B-richt de« Laibacher ,Iutro" wurde H:rr Prib e v l, al« er tagidaraus a Foöa vor einer Berjamnluag reden wollte, von Poltzelichreiber unterbrochen, welcher ihn erklärte, er »üffe die Versammlung auflösen, weil ec nicht sür Ruhe g«anliereu kinne. PcibiieO'6 protestierte gege« bie »uslüfuuz, aber scho» trat die S.'»barmerie mit gefälltem Bajonett in Tätigkeit unb trieb bie Versammlungsteilnehmer auseinander. Pcibiö o!6, bem diese leite Nachahmung der Wahlmetyoden der Piibi!'v!6-Pai 6-Wahlreaieravg au« bem Z,hr 1925 lff'vbar sehr aus die Nriven giva, richtete sofort räch stehende« Tlegranm a» bett Ministe, Präsidenten Biikcev k: „Mciue heutige Bersanmlung in Feie würbe von Bectteter ber B-Hörbe ausgelöst. I, Garczba, wo ich heute reden wollte, hat ber Bezirkt hauptnann be» ganze» »u«!chuß ber selbständig demokratischen Partei eingesperrt, weil er bie R-bner-tetbäne -für netne Versammlung schmück«. Ich pro-testier« gegen b n Terror, den die B HSrde» unter Ihrer Regierung ausüben, die sich so benehneo, al« feien sie Orga,e Ihrer Partei, nicht aber de« Staate« und Volke». Ich fordere, daß Sie sür bieFreiheit berWahlen unb für bir Versammlungsfreiheit garantierev." Hute». Daß die W»hievten gegenwärtig besonder« dicht durch den Blätternald fl egen, v:rsteht sich. Eine da-von wurde von einem Latbacher und einem Mir-burg'r Tagblatt reproduziert, wonach bie Sliw-nische Bolkipartei mit den slo»eni'ch?n Radikalen ein Wahl-bünbnl« abgeschlossen unb in seiner Au«w!tku»g da« Laibacher Maidat be« Dr. So oi c dem radikalen Führer Dr. Ravnihar überlassen hätte». Ja Mac-bürg weide H:rr Ianko Taviar ans ber geneinsamen radikal-klerikal?» Litte al« Wahlwerber auftreten. Der „Slovenic" vom Freitag berichtet nu», baß bie Laibacher Vertrauevsmin»erv?rsannlung ber Slov. Volkspartei nit großer B-gnst-rung wieber Dfl. Roro§ c zu kanbibteren beschloss?» bat, worau« zu schließen ist, baß alle bezügliche» Nichrichten Säten siib. Ausland. Aialieu gegen den Minderyeitenkongreß. von 22. bis 24. August wird h>uer in Gens der III. Mi»be»heite»kol>greß tage». Für be» fio». gccß ist nachfolgende Tagesordnung bestinnt worden: l. Bebrohnnq de« europäischen Frieden« durch bie nationale Unduldsamkeit; 2. Mitarbiit ber natio- nalen Minderheiten in den Staaten und in der internationalen Welt; 3. die Sprachenfrage; 4. die Souoeräiität be« Staate« und ba! Recht ber Min» bereiten; 5. bis verhälin'ifra-e zur Nationalität»,, statistik; 6. Organ latioa und P ovaganda. Die rinisch- Tribuns »imnt folgendermaßen zum Mm« berheitevkongreß Stellung: Saum ist bi« italie». feinbliche H tze in Berlin zu Eibe, wtrb ei» inter-nationaler Kongreß ber vö'.keibunttigen (?) vor» bereitet. Aaf biesem Kongreß werde» wir unter b«u Deleaate» die verschiedene» Tienzl «ilfan, B'kedvjak, Rajfii, Saglielno. Frrera, C mpa uns G.-nossen sehen. Alle werden deo internationalen Ocgantsatioae» dienen. Denkt den» bie Regierung nicht daran, in dieser skanbalisen Sowüdie aaf echt faschistische Art zu i-tervenieren und alle Ber eine auszulösen, die i» Italien sür bie nationalen M'nberh-ite» arbeite», 'h-eu Delegaten aber bie R^sepäsii abzunehme» ? Avßenminist,r Stresemann für die AriedeuspotttiK. Dieser Tage weilte R^chlaußettminister Dc. Stresemann in bet norwegische» H ivp stibt OJlo, wo er sich säe bte vo'jihnge v:teilu»g mit bem Fciebenioodelprei« bebaukce. Ec würbe vs» all-n Kreisen unb auch von ber Sö,ig«familie ans da« herzlichste empfangen. Al« er i, der U nvirfi-tSlSaula i» glänzender Meisterrede t.flirte, baß bi« Mehrheit bc« deutsche» Volke« sür den Friebm sei. daß aber ein abgerüstete«, friedliebenbi« Volk un» Möglich weiter unter ber (genalt fre»d:r B.jinetie gehalten w:rb«u düife, wollte der Beifall d:r au«, gezeichneten Hörerschaft gar kein Enbe nehmtn. Aus Stadt und Land Aeuerwehrtaq. Die Lntiang ber A.et-willigen Feuerwehr in C lje v;rlautbart: W e all-jährlich, so gebenkt auch heute bet v rein am 31. Jali etnin Feuerwehrtag abzudalte», um ber Bürgerschaft nnb auch fernerstchende» Sceisea eiae» B-nei« vo» ber erlüchttgeobe» Arbeit be« B:rei»e« zu gebe», nicht zul'tzt aber auch um bie fi,anzielte Not diese« humani-läceu Utternehmen« zu ban»en unb die »otncubige »ußg'staltvng zu sichern. Al« nächster Schritt gilt die Gründung einer Ret tun q« ab t ei lang. Der Mangel bieier segen«reichen Einrichtung «acht sich m unserer Stadt empfindlich geltend; fast täglich konnte» wir beobachten, wie Kranke unb vulehte auf uunürbige Weife in« Spital geschleppt werden. D:n soll »UN atg holst« werbe». D e Kameraben siad teteit, hitju ihr« Z?st unb unentgeltlichi H lfe zu opser». Die C llier Frein. Feuerwehr bittet bi« gesamte B:völkeru»z, vaß sie, wiao a» de» Sam«'ltage» unsere Frauen unb Mädchen ia u»» seren N.men virsprech n, eine (leite Sp.nde für den eblen Zv.'ck gern« und w llig gebe», damit mir an bie Durchlühruag birf.« Plane« scheiten könne». Die C llier Freiwillige Feuerwehr erwartet voa ber gesamten B vö k-rung ta kcäftigtte U uerstützang und Förderung ihrer ber Allgemeinheit gewidmete» freiwilligen Tätigkeit. Da auch auswärtige vereine für Feuerwehrzwecke sammeln, machen wir ausmerksam, daß in ber nächste» Woche u,sere Frauen sür die Stadt C-lje sammeln werden. D»r Vidood»«, 23. Jini, mürbe im ganze» Staat al« Sedächtni«'ag sür bi« für bi« Htimat Ge-sallenen durch feierliche Gottr«dienste und H sfen ber StaatSfahien gefeiert. In C?lje ist in ter Psarr-kuche St. Daniel ein Hzchamt zelebriert worden. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 2. Jali, fiavet der Go tesdienit un 10 Uhr vor-mittag« i» ber ChristaSkirch: stitt. Ütu»»n 51 füllet Aeltung €ttt« 8 üinst Mühe und Plage —jetzt fröhliche läge! c/xe. Da« Kön»k«paar ist am Sonntag vor-mittags in Ljubljana eingetroffen, von wo au» König Alxander dir Reise noch dem Sommer frische- ort Bled im Antttrokil, Königin Ma,ia ober im Hofzug fvns'tzte. Die Bkvokatenpr üsung in Ljubljana hat Herr Dr. Eswund Kipack au« Mai borg mit gniem Elfolg ab^eleg». Auszeichnung. Die Professoren »«Ion Sestiik vn» Ma tin Mastnak wurden für ihre Ber dienste anf pädäzog>schem und kullurellem G.blt »it dem &. Saraoikta IV. «lasse ausreichn,t. Zum zweiten Vtz Präsidenten d,s Fremdenverkehrivnbande» tn Slowinien wurde Herr MagistraiSrat Jvo ^jf c in E-lje gewähl'. Für die R«novt»rung der Marien-kirche langte» an weitere«» Spenden ein: F-an Milla Utdj, Äou'mem^citlin, sammelte an Bau-flciaen 575 Din nnd an nten (Frau Lina Schäa. berger 100 Di». He r Karl Loibner 100 ©in, Hirr Konfektionär Johann Mastnak 100 Din rnd Herr Jnstiumenteemocher Wenzel Schräm« 100 Dir), znsawmn also 975 Dinar; ferner verkaufte Frau Arna Kullich um 500 D!n Bausteine flitleo erste, Blrck. Der Hilsiaui chrß nlavbt stch, auf diesem Wege ateu Werbern einer edlen Sache srwie allen großherzigen Spendern den innigsten Dank zu sagen. Wie mir von der karfumo AioS Kalischrng in Erfahrung brirgen, «nd der Tnim im Lauf der nächsten Woche fertiggestillt Wir. Nach allgemeinem Urteil wurde die FarbideS EtelprtzrS richt glücklich gewählt und stützet vcllstr Anelkennurg und Zu. frtedevheit infolge de» »ürdigen und vornehmen Tones. Durch die g»ü»dliche Rervvierung deS Tur» »eS «kennt man eist die feinen architektonischen Gliederungen und Pevfil!e>ung«n de« schlanken und i» seine» For»en schön gehaltenen Turme», dessen romantschit Sharakter so recht zur Teilung kommt. Der HilfSon«!chnß bittet nevnding» herzlichst um Anwendung weiterer Spenden, um da« noch immer dedeutende Defizit decken zu körnen. Kauft fleißig Lausteine l In den Ruhestand ist auf eigene« In-srchen getreten der GitichiSkanzleibeamte Herr Karl Novak in Teije. Todesfall, Am 26. Juni ist in Se'je Herr Ktei»ger chitkanzeiobovorstehet Johann Jrai Sek im >lier von 61 Jahren verschieden. Der Verschiedene war ein onSgezeichnetir Mann und Leimtir, deu alle gern hatten. Todesfall, Am 27. Juni ist In Seife Frau Heinine J'cha, die Gemahlin d«S bekannten Cafe» ner», im Aller von 56 Jahren gestorben. Die herzensgute Mutter und vorbildliche HnrSfrcu be-trauern ihre Familienangehörigen und oll« Freund« ans dos schmerzlichste. Statt eine« Kranzes für den verfio:denen Kanzleiobervorpeher Herrn Jvariek spendet« Herr Druckereileiier Gaido Schidlo 100 Diuar zugunsten der hiesigen freiwilligen Feuerwehr. Statt eine« Kranze« sür die verstorbene Frau Hei min» Jicha hat Fa»>lie Luha 100 Din sür d<« Freiwillig« Feu rwehr C-lje gespendet. Autounfall. Am 25. Znvi ereignete sich in B> i u ein Au'ounfoll. Der do t'ge M chaniker war anf der Probefohit mit einem Fatwagen begriffen und durch den unglücklichen Zufall zweier gleich-zeitig erfolgtet Pieudisekie wuive der Wapeu tn den Straßengraben geschleudert. Beide Jifcffe». der Mechaniker Radanoo c uvd der Cjovffeut des Wagen, besitze,«, erlitten schwere Arm- uid Beinbrüche nnd befinden stch j tzt im Kiaekenhause. Ar» mildtätige Herzen richtet ein junger Mann, der insolg? einer Blutvergiftung deo linken Unterarm verloren hat, d e herzliche Bitte, ihm durch Zuwendung gütig«r Spenden die Anschaffung einet Unterer»Rötest zu er»öalichen. Et steht xavz allein und ohne Mittel in det W-l'. Wet eine Kleinigkeit gibt, verhiist eirem braven jungen Menschen dazu, daß er sich wieder sein Brot verdieneo kann. I« Besitz einet Protese könnt« et seinen Berns (Heizer) wieder orSüdkN. Spenden nimmt die Verwaltung unsere« BlaiteS entgegen. Die Ersparnisse an Heizmaterial beim Wa'chen mit .Rad on" sind a» «lößteu, wenn man stet« einmal im Mo»a«, 1—2mol in der Woche, di« sch»ntzige Wüsche kocht, während man da» Mittag essen bereite». Die eigentliche .Wäsche' entfällt voll-kommen. Wi che einweichen, kochen, sch»eisiu, tiockaen — jede andere Arbeit ist überflüssig. Druckfehle»bertchtigung In unser Folge vom 16. Jnli teilten wir mit, daß in Wien die Ber»ählu»g des Herrn Jng. Karl Kanzler stitt-gesu»den habe. Wie uns nun »itgeleilt wird, ist der Name der Braut unrichtig gedrrckl worden. Die Ge wahlin des Herrn Jng. Kanzler heißt mit ihren Mätchennomen richtig Gill Bikoschek. Ein« Ungeheuerlichkeit. An» Goitschee wird nrs geschtieben: Es wud schwerlich einen Menschen «it gefunden Sinnen geben, der von der Bivölkerung irgend eines Dorfes oder einer Stadt oder eines Lande» in Pou!chal biharp'en wollte, doß Morde tort etwa» Gewöhnliche» seien, weil stch einmal irgendein Mordfall zngetragen hat oder zngelrcg'N haben soll. Ganz sicher aber ist es, doß e» keinen Juristen geben kann, der vor Gericht ein ganze» Volk mit der Verdächtigung det Blutschande brandmarken könnte, weil sich «in«al — wie ibrigen» ja auch unter anderen Völkern l — unter ihm der Fall eine» unna-tätlichen Verhältnisse» zwischen einem Vater und einer Tochter begeben hat bzw. nach dem Lentege-rede begeben haken soll. Und dennoch. Niemand wird es glauben, daß wir diese ungeheuerliche Be-schimpsung eines ganzen Volkes einem Manne vor-werfen uiLfseu, det nicht not Jurist ist, nein, det daneben anch roch det Bürgermeister des größten Ortes in jenem Ländchen ist. dessen Volk er in eirer Zeugenaussage bei Gericht so uvsaßlich be-leidige. ES liegt utfi die Ab'chrift einer Zeugen-aussag» vor dem Bemktg,richt Kcö-vje vo» 22. April 1927 (K! 35/27-2-Bc III 43/27-2«) vor, in welchem in G.genwart de» Herrn R!chierl toller und des PiotrkoUsühre!« Peren ö der BürgermeistetdetStadtGottlcheeHerr Dr. Zvan Sajovic. Rechtsanwalt ebendor», in einer Strafsache g'grn Maria nnd Georg Ruppe, toa d«n>n der argebliche Vater Johann Fritze, Klient de« H^rrn Dr. Sajov'c, bchaup ete, daß das in Frage stehende Kind nicht bat seine sei. sondern dem unnaiürlichm Verhältnis zwischen Bater und Tochter Rippe enl'ploffen träre, da» ncchfolgende wöcilch ans der sloweniich-n Sprache Uebelsetzte zu Pro'okoll tat): »Al« ch diese S cherheit (über da» unnatürlich? Verhältnis zwischen Vater und Trchter Rupp ) hatte, übergab ich aus besonderen Auftrag F tzk« ruhigen G w ffev» die Anzeige, die» um» iomehr, weil solcheBerhältnifse unter den Gottscheern ziemlich gang nnd gäbe find." Wenn man bedenkt, doß Herr Dr. Sajov'c nicht nnr der Bürgermeister diS Havptstädt-chen« jene» Lölkcher» st, unter d m Ulch feinet Be-hcupiung die Blulfcharde ziewl'ch gong und ^.äbe sein soll, sondern doß et auch dir Delegierte e'net großen Partei ist, sür die «r die Goitlcheer zu g ewinn en hat, denn bleibt «inim angisich!» dieser Vesch'mpsuvg einfach der B.rstand st'hen. Wir glanben nicht, daß e» einen von einet gotischeerischen Mutler geborenen Me-fchen geben kann, der den ungeheuerlichen Satz dieser Zeugenaussage nicht al» brennende Be-fchiwpfuiig e«pst»den würde. Wie armselig die ^stählernen nationalen Mäinn^ der selbpäadigen Demokraten — so nennen sie sich in einem Leitartikel der .Nova Doba' l — noch den ve. flössen en Wahlen eigentlich dastehe», beweist wohl am besten der Umstand, daß sie 2 (sage nrd schreibe zwii I) Blatlsolgen ihieS Cillier Leib-otgan» mit Artikeln und Notizen anfüllen, die auf einem Druckfehlet in nifiter Zeitung basieren. E» war »iml ch dir Na«e «ireS reugewählten Ge-Miinderete», den, wie wir seinerzeit ausdrilcklich sest-stellten, nicht die Wirtschaslspartei, sondern die Sfo> wenische Volk?Partei kandidiert hatte, in fetter, statt i» grn ähnlicher Schrift gesitzt wo den. wa» bei der Korrektur übersehen worden war. Diese Differenz zwischen seiter nnd genöhnlicher Schrift gibt den Herrin willkommenen Stlff sür zwei ganze Zeitung»« nu»mern! ES heißt zwar im Neue» T>stame»t, selig st»d die Atme» im Gi ste, aber «S wäre denn doch viel durchgreifender, weru die Her reu liebet dmch do» Aufzähleu ihrer Leistungen auf olle» Veduten der gtmeindeimtlichen Zngerirzen (auf einem gkwiffen Gebiet soll es eine Anzahl sehr „ge» hei«ni«dollet" Leistungen geben!) deu Wähler» de- krsulein Klux xenieKt iHr Leben. Sie plagt sich nicht mit Rumpeln und Reihen, sondern läßt Radion die Arbeit tun. Radion wäscht allein! »Löst Radion in kaltem Wasser auf, gebt die vorher eingeweichte Wäsche hinein, laßt 20 Minuten kochen, schweift aus!« Wäsche rein und blendend weißl Reiben und Rumpeln ist unnütze Plage, ruiniert Wäsche und Hände und — wird man vielleicht schöner davon? Radion das ideale Waschmittel schont die Wäsche! ANNIE KLUG »cm 4 Eillier Zeitung Rn««er 51 «osstriere» würden, wie schrecklich sündhaft sie gehandelt habe», daß fit die sclbstäidigen Hrren nicht wähliev. All s andere Ist Lirifari und kann «ur eines cinflöjen, uämlich Mtleid. Da w r iber «irklich nicht verlangen köraen. daß fl: ih: B all »it diesen ihr«» „L-ifJungen* «»fälle», so inte-reff -int diese? Th mi für oll: G »eiadebürger van Eelje wäre, so vergöinen wir deo Herren den »selten" Knochen unsere» D ncksthler»! Wir komme» uiS überhaupt scho» reiu al» Ielbfiiadigde«okrattjche „Wohltäter" und „Außirecher'' vor. vor den Wahlen die Maideklaratiou, nach den Wahlen der feltgt-brncktt Herr Gratschuer! Die Charakters ften. Man sollte eigent. lich annehme» fösneo, daß die selbständigen De«o-kraten alS typische sogenannte „Intelligenzler" au> ihren drastisch ausgelegten Fehlern e wc>« für die Zukunft lernen «üßtes. KetiuSveg»! Sie bleiben unentwegt bet ihrer alten Leier, bei ber sie »ich« einmal direkte Widersprüche vnmeibeo. So spricht tm „Iutro" dieser Tage ein gekränkter selbständig, bemokiatischer Nitiz'chreiber au« Ä lll an einigen 6'eln von ben unbeträchtliche« Ueberbleibsel» deS Deutschtums ia der Südsttin«ark. während er anderseits den Klerikalen viihäl», daß ste ihren Sieg bloß bi» D utfch'n zu verdanke» habe», baß blefer Sieg ein „Nationalverraf sei, weil sich die Klerikalen «it den „unbeträchtlichen* deutschn» Ueberblelbfel« verbändet haben. Wenn der Bestand unserer Minderheit von der Mei»uog der felbstä»> bige» „Demokraten" abhängig wäre, dann würden wir fchoa lange nicht mehr körnten „Nationalgarde" da» Beispiel italienischer Schwarz^emdea durchkosten zu müsse». Tempora mutantur . . . Jadesse» hat sich mit sooielem an« bereu auch diese Anficht in Marburg geändert. Wie vühältuißmäßig ruhig ist diese Frage nicht anläßlich der letz'eo G.'»einderat»fitzuug behandelt worden. Keine deso,deren Nusregnigen mehr und der Ge» mei»derat»saal ist über der Frag» nicht — eingestürzt Wo liegt eigentlich der Tiefpunkt der Q lelleu dieser Veränderung? N in »o ander» al» in li den Gelde? 700.000 Dinar Schulde» nur bei der städtische» Spa kufs, dagegen fein eigentlicher rechtmäßiger Schuldner. Da» ist für ein kleine» Theater keine Kleinigkeit l Und dabei gar keine »uZficht fär die komme»»« Saison. HichstenS «ia paar Drama-abend« wöcheallich oder — zusperren. Da» Nitnt« ges'tz d i MiteinanderlebenS der vslksstiwme zweier groger Kalturnatioaea hat fich eben auch h'er in dem Wunsche deS umgekehrte» bewährt. Wo e» heißt, füc eine solche ober ähnliche Sach: tiefer in den Sack zu greifen, da versagt die Hand ebea de» selbe» nationale» ScharsmacheiS, bess?» besondere Pst cht e» wäre, seinen P»radefanati«mu» vorbildl ch zu bitätigea. Da» sogenannt« Nationaliheater war übrig««» von veainn ei» Diag der U iwizlichkeit. Wir kSa»e» diese Behauptung auch ro» slowenischen Standpavkt au» beweise». I »dessen bleiben wir bei der Forderung de« Arweinderale« de» deutsche» Klnb» Herrn Dt. Mühle sea stehen, der zur Frage der Lösu»g der Krise eine deutsche Vorstellung wöchentlich verlangte; da heiaii che K äste nicht zu habea find, so soll man eben Darsteiler au» G:az zum Gast, spielen einladen. I, diesem Falle wäre bie deutsche Mi»d«>h«it Marburg» bereit, auch sonst bi«Theit«r-v rwaltung zu untrrstützen, so baß aach di« Oper uud Op.Trtt« aufrecht «»hall«» werden kirnten. KahrtdegünfttgunO für die Laibacher Messe. Da» Eisendahvministerium hat »achträgl'ch bewilligt, daß der halbe Fahrkartenprei» aus Personen-u.d Schnellzügen für di« Besucher der Mtsse schon vo« 23. J»n» bi» 11. Juli, bei ber Abreise vo, Ljabljana aber vom 2. di» 15. Jali G.liung hat. Kroaten tn Klagenfurt. Darüber schreibt da» Zigreber „Morgendlatt": Am 26. Janl trasen in Klagenfart „die Brüder vo« kroatische» D.achen" an» Zagreb ein. Sie wurde» am Bahnhos vo» Bizebürgermetster Dr. RokitarSky G-meinberat Artrak, dem jugoslawischen Konsul Dc. Miro» v'ö-Sorgo und eine« Vertreter de» Fremdenverkehr«-büio» «r»art«t und begtüfef. Die Vertreter der Stadt Klagenfart richteten an die Gäste herzliche Wort«, die von deren Führung ia «drufo herzlicher Weise in deutscher Sprache erwidert wurde». H:ute fand in der Heiligengeist Kirche die Enthüllung der Gedenktafel sür die Gräfin Aurora Veronika ZrirLit statt, die Tochter de» 1671 hingerichteten Banu» von Kroatien, Grasen Peter Zrintki. di« 1735 al» Chor«eiüerln de» Ursulinenktoster» ia Kiagenfurt starb. Morgen findet im Sandwirtsaal eine gemüt-i che Zusam«enkunft statt, bei der der Männer-gesangverein .Frohsinn^ über B.ite der Kroaten Kärntner Lieder finge» wird. Die Kcoateo, die «ia Dopp-lquartett mitgebracht haben, werden stch mit kroatischen Volksliedern revanchieren. Merke: „Fcaueolob Wasch'xtrakt" liJt dea Schnitz. In jedem Haushalte gibt es unansehnlich gewordene Ledersacheni braune * Schuhe, Aktentaschen, Reisekoffer, Ledersessel etc.. die -wenn mit lirauns'scher „VILBRA" Lederfarbe Aufgefärbt —■ ein Aussehen wie neu bekommen Die auf- Sesäfblen Ledersachen werden »nen wieder eine Freude bereiten. Ausftugszuge tn» Drautal. D»e on in Ljubljrna hat die Personenzüge Nt. 1712 mit dem Abgang von Mzribor Hptbh. um 5 38 U»'- morgen» und Nr. 1715 mtt der Ankunft in Maribor um 210t llhr abend» für Sonntage und Feiertage bi» einschließlich 30. Lep-tkmber al» »utfla>,«jüge best mmt. FIr diese Züge bekomme» die «itffilgl« in der III. uud II Kl. eine bOHige Ermäßigung auf diese Weife, daß sie bei der Abfahrt eine Au«fiag»reloarkarte zum halben Prei» kaufe». Für Eatfernungen von über 60 Kilo» melern. also voa Maribor bis Dravograd, Guiravj und Pcevalfe gilt diese Begü^stiguag auch für Sam«tage und Tage vor den Fe ertage». Eine so anlgegebene Av»fl ig«karte gilt auch säe die H'im-kehr au Tazea »ach den F»i>rlage». Dies« Be» stimmu»g«u traten am 85. bzw. 26. Juni ia Geltung. Ein tragisch»« Autounglück ereignete stch am Sonntag vormittag» »n der nächsten Ung». bung voa Saraj v), wobei der amerckaatsche Zoor-aalist Edgar Aldiich au» Newyirk u,d seine G -«ihli» Helene liilich verunglücken. Au» de» Reite» dokum'nten der veruaaläck e» ist ersitz l ch. daß sie scho» fast die ganz« ©:l, dmchreist habe». Zuletzt weilten fie iu i» J,dten. i» »er Türkei, »n Pnfien und schließlich gelangter fie i» u seren Sraat. In Jugoslawie» reisten st« mit dem AuiomodU M»rke Sludebacker de» Mtlan Popovö au» Beograd. A« Sonntag nachmittag» k i»en fie bi» vulog bei Sera» j vo. Dort brach, wie Popov c behauptet, da» Volant -und da» Auto, da» mit großer G stzwiadigkeit fahr, brach durch einen Zaun und überschlug stch auf einer Wiese. Aldrich and feine F au blieben tot; PopoviS war verwuudet und wurde in» Spital nach Laraj vo geschafft. Eine Gattenmökderin freigesprochen. D'e Wiener Geschworenen haben dieser Tage Fr« NVy G o^avrkc», die ihren Mann Trajaa G.osa» veSci, Sänger der Wiener S:aat»ope , uiederge« fchvss:» hatte, weil er fie nicht auf feine Gastspielreise nach Berlin mitnehme» wollte, fceige^p'oche». Die G schwore»en verueiate» die Frage aaf Mord «it allen 12 Sti«men und bejahten die Frage aus Totschlag. Die Frage, ob fi' ihren Mirin t» geistiger vtrwirruag oder bei klarer Vernunft erschösse» habe, wurde «it 3 gegen 4 Klimmen verneint. Aus Gc»»d diese» Wahrspruche» wurde di« Gatt«»mäcd«rin, die auch während de» P'ozefie» keinerlei Reue über ihre Tat bezeugt, sondern vo» ihrem tote» Mann nur Häßliche« zu erzähle« gewußt hatte, freigesprochen uad sofort tu Freiheit gesetzt. D.» Urteil ber Wiener Geschworene» über ei»e Tat, die der H'.rrsch« last de» WeibeS über einen fch«achn» Man» eut-sprang, hat überall En'täuschang uad wohl auch Erbitterung hnvargerufeu. W.lche Folge» ei» solcher F eispruch für ähnlich gestimmte Seele» haben ka»n, zeigt ein Fall, der sich schon am Tage nach der UrteilSsälluug ia Mährisch-Oftrau ereignete. Eine energische fange grqu, bie eben mit ben neueste» Zeitungen au» ihrer Heimatstadt Wen zu ihre» Gatten, bem Besitzer einer große» Maschineareparalar» welkstätte, zurückgekehrt war. bebrohte ihre» Mann mit dem Hnwei» auf de» Freifpiu tz «it de» E -chießen. Der Mann kam ber Frau zuvor unb i» unbeschreiblicher Erregung schoß er sie mit fünf Re-voloerschitsfen nieder. Später fand di« Polizei unter Nummer 51 Eillier Zeitung Seite 5 dk» Scpsk'ffe« der G.löteten einen gelabt,«« Sie-vclor a'S Bewei« ihrer cnitenseindl chen Absichten. .Weiteres vom Tt ueramt berich'et da» Mardnrger Abendblatt de« ,JNro-: Em StJit-»ahler hztt« vor Begkn des Steuer jihre« den Fragebogen der Steuerbehörde schöa auftgifüdc unb i« die Rubrik „Linder" ohn« L-ugeiea eingeirage», baß er 2 Sinder habe. Das Gieuera»! erkannte ihm aber im ZchlaiigSaustrag blrß -i> Sind an oub strich ib» »aS a»d«re. Aber der Bater li'ß stch r.tch' ru so abfertigen. 8t beschwerte sich schriftlich und führte auch an, baß doch wrhl er selber am besten w si n werd«, mi'virl S-nder er htb«, di« Behörde möge al'c de« I rtum korrigieren D.r Man« b k^m deu ZrhlunxSauftrag wirklich zurief, aber ohn« Sorrektur. I, ber Rabrik „A-merkung" war vem-rki: .Aus Antrag be« Jnha'zerS würd« U: Z'hl der Kinder um eine« eihöh'." Ein deutsche» ?ti»senozanluflfchiff. Ecst > tz' kommt 'S a» den Tai, vaß in der dev' scheu Las weikksalr l i» geh imen ein Oz'anlvsisch fs erbau« wurde. D^S Fluzz-ug ist l4 M-t-r hoch und hat Räumlich!,ii«a |ii' 200 P-fsagiere. E« w! b von drei Mo oren betriebe,', von denen jeder ollein sür stch arbeit«'. I b«r Motor hat seiner» Maschinisten. DS Laftsch ff will in 48 L u»de» ben Oj«i»i» ube> sl egen. D-.e H rst:llun^«kosten betrage» etwa 1 Million Mnk. w Solide daaerhasce \ HERREN: WÄSCHE Tourlstenheraden, farbig Din 56.— Crcton hemd mit 2 Krägen „ 82.— Cretonhemd mit Poppelln- brnst nnd 2 Krägen . . „ 98.— Chiffonhemd mit I'oppeliti- brost nnd 2 Krägen . . „ 108.— Zepliirlicmd mit 2 Krägen „ 110.— Zephirhemd Ia, 2 Krägen „ 140.— Stehumlegkrägen steif, 1 Stück „ 0.— Chiffonunterhosen kurz. . « 35.— Zephlrnnterhosen kurz. . „ 42.— FrKRICK ^^Celjf, Aleksaudrova ul. 1 Klein- Nachrichten au« Slowenien. Dal Wettnhäutchev, daS seinerzeit vo» Hnru Pfrimer ber Stadt Marburg gevidmet und im voriüea Jihr« wegen schlechten Z »stände« atmovtie-t worden war, viue Jistrumentr, vo» Lambrecht in Eöi tinge» umgearbeitet, erhiltev; die U'berscheis.e» der I strumerte find, soweit ste nicht inftrnjtlosa! fiad, «»«»ehr i> slowenischer Sprache ang'sühr«. — Lm Srmi'az gege» 10 Uhr vo.mitlagS kreiste ei« Ano plan längere Zelt Ab c ber Stadt Eelje, weicher E.»lab«ngen zum Flagmeeting in Ljabljaaa abwarf; btete Flugveraattaliung. be Z»schauer au8 ganz Slowenien anlockte, ging mit vorzügliche« E folg unb ohne Unfall vorüber. — Aa »en User« ber Sana kann man be« öderen Sol»a«ea bade» s h'n, bie natüil'ch mit »ich'« bekuidet fiad, ein ungemüt- licher Anblick sür Sinder und Frauen; die „Nova Doba" unterzieht sich ba annke»»ers»erten Aufgabe, di» Militirbehirbe aufzisorber«, baß fie sür bie da« dendcu Golbatea eine» Platz aussucht, wo fit unter fitz si".d; dieser Tage fiel et»e alte Dime fast in Ohn» ich«, al« sie plötzlich den Anblick von 50 im tldamtkostü» badend»» Soldat«» vor fich hitte. — S» ber Marburger Psa»»l-ihanpalt fi,det am 13. Juli l. I. bie Piiiderlizitat'01 für verpsStbeie Effekten vo« N^. 29 778 biS 31737 u»b für Pre-tioics von N. 765 bi« 2750 flott, fallt diese Ge-genstänbe bis 9. Jali nicht verlängert oder avSg'löst werben; am 11. unb 12. Jali bleibt die Anstalt für Partei»v rkehr geschlossen. — Ja Ma?bnrg wurde am 27. Jali nachmittags der Magistrats beamte B §c il v rhastet; derselbe soll bie am Haupt» dahzhos eiozubebende» Pfltsterzaschußjelber in ber H&he von 8)00 Di« v rantreut hibe». — D!e Mnbarger Gekandarärzte hadm am 27. Jani d. I. mit be» (Urztestre l begonnen, weil fie feit drei Monate« k?i«e Zih'u'g bekamen unb weil ihnen umweht auch die Wohnung gesündigt würbe. — Bei den Gerichten (SteiSzericht uad Be^i-kigerichi) in Marburg fUb ab 1. I >ll d. I. bie Am!«stuaben von 8 b« 14 U)r, a« Samttage» balb 8 bis 14 Ujr f-stgesetz'. — A« 1. Jalt b. I. werden i, Marburg auS der Drank^f rne 16 Pa-teien delogiert, weil da« Aerar keine Zivilisten als Pirteie« habe« will. — Ji Marburg wird b we3oiporaist ein Elillstanv eingetreten — ma« darf jedoch den Tag nicht vo: de» Abenb lobe« unb so ist eS auch abjuwartiv. m t w ichen Folgen der unliebsame Gast i» den A,lagen abschließen wirb. Feuchtigkeit häite ber Bode« gerüzead — nun soll sonnig,«, ruhig S Wetter solgen. Die voa ber hiesigen Hzpfenlager-hau«geuvsi:nschafl im v?ifl?ss«rea Jahre bewerkstelligt». ausgiebige Erweiterung ihrer L igerränme ha« sich atermal« als «vzutrdrnb erwiese». Au« niese» Grunde ward« di« Elbaauog eiaeS neuen La^erhiuseS, anschließend an da» bereits bestehenbe, beschlossen; eS geh! b:rzeit seine? Bollendung cnt> gegen. Nun wird unsere „Hmelj««a" olle« ge» rechten Snso derungen be« Hopfenhandelt Mit L-ichtig» keit entspreche« körne». / ss ____________ für jrdr Wätdie? BrHzrug.rni« Plcrtil fe-wauhen,brw ahr t durchTagc tcinc duftige trudle. Laibacher Muster«,sse vom 2 bi« II> Juli. N ich h« Informationen, die wir vo« ber Leitung der Laibacher Mustermesse, bie am Samölag seierlch eröffnet wurde, erh'elt««, ver-sprich: bie h-rnige M ff vera»stiltu»g erstklasfig zu sein. Sie wird fitzerltch oll- zufiiede« st'llen, so» wohl bie Aussteller al« bi« Säufer. Der Zei puvkt ist nach M inung aller gu'gewähli. Die Mesfc-leituug hat einen bescn>eren verteilnngSeutwurf ausgearbeitet, welcher folgenbeS umfaßt: A Internationale Mustermesse, bie auf solgeube Gcopp'« znsälli: 1, Maschineuinbust^e; 2. Eise«» und Stahlp odukie, Bächsenmacherei, Manilioa; 3. di« übrigen Melollprodukie; 4. lanbwirtschiftliche Maschine«, ^ckerbaugtäte; 5. Aa'ovobile, Zwei» räder. P-eumatik«, Wägen; 6 Elektrotechnik unb Beleuchtung; 7. Sotmetik, pharmazeutiichi unb chirurgische Fabrikate; 9 Möbel unb Wohnung«» einrich'ungen; 10 Holzindustrie; 11. Leder und Lebt lonfcliion; 12 T x llindustrie, T xiilkoofek«!»«, Pelze, Wäsche, Sirch-nparamente; 13. Hiite, Stroh-bii'e, Spitzen; 14 Lo »waren, Majolika, Fayiece, GlaS; 15 Galanterie, Bijouterie, Juwelen, Feinmechanik, Optik, G.avmre; 16 chemisch» J,duitri»; 17. Lebensmittelindustrie; 18 Icketbau; 19. HjuS» bau; 20. t»rrfdh'ebene Werkzeuge. L. Handwerk S-gruppe. C. Eine besondere Rabioab-teilu » g. D D e hymnische Ausstellung, di» scho« zum viertermal veranstaltet wird. Sehr interifiant wirb sicherlich auch dte A«to»obilauSstell«ng. Der ht«,ig« Mesietermi» ist sür btefen Znelg zu« erstenmal gÜnst'g, während die frühere« Messe» immer im Herbst stattfanden, wo bi: Autosaiso» schon vorüber wir. B'Zügiich der öSerreichlsch uugari» schen DoeKriegsobligationen teilt bi« Fi. nanzbelegat'on in Lj lbljrna auf zahlreich« Anfrage« vo, Eigentümern «olcher Odlig-,tw««n, wann fie unier Staat umtauschen bzw. honorieren werbe, nach, folgendes mit: Die Ge«eraldirektio« ber StaatS» schulden in Beog'ab hat vor kur«m in einem koa» krete« Fall berichte«, d-ß diese Oäligatione« solange i» ihre« TressztS verbleiben werde», bi« die Frage ber Ü bernahme ber Agenbe« dieser O)liga»onr« gelöZ fei« wi d. Die Eigentümer von öierreichisch-ungarilche« vo kriegSobligalionen möge« sich also bezüglich ber U-b«rnahme ihrer Ooligatione« von Seile unsere« Staate» nicht um Ausklürung an die Delegation wenden, so lange d e erwählte Frage u ch' gelöst ist, weil ihnen die Delegation k.iae kou-krete Ansklärunq geben kann. fÄÜGÜSTTACEKl □ amen- und Herren-Frisiersalon Celje, Gosposka ulica 13 und 16 besonders ermässigte Preise für den Damen-Fristersalon; Bubikopf schneiden Din 7.— Bubikopf ondulieren „ 7.— Laugen Haar „ „ 10.— Maniküren . . . . n «.— Pediküren . . . . „ 10.— Bubikopf waschen . „ 8.— Langes Haar waschen Din 10.— Abonnement monatlich (täglich ondulieren) . . . Din 75.— lOmaliges Ondulieren auf Aus-weiskarteu . . . Din 50.— Ausführung von Hpez 1 a 1 • Blond Ie rtt ngen und Färben der Haare mit Henne. Den p. t. Damen empfiehlt »ich bestens AUGUST TAC'EK. Preise bedeutend ermfissigt I Lastwigsn:'/, b. 1V» tonnlg für alle Zwecke. 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Die teure Dahingeschiedene wird am Mittwoch, den 29. Juni um 4 Uhr nachmittags in der Aufbahrungshalle des städtischen Friedhofes feierlich eingesegnet und hierauf im eigenen Grabe zur ewigen Ruhe beigesetzt. Die heilige Seelenmesse wird am Donnerstag, den 30. Juni um 8 Uhr früh in der Marienkirche gelesen werden. Celje, den 27. Juni 1927. c <© 3 e Z - -8 * Je 'S ® o 'S * g w Viele Millionen Conserven - Gläser I Z g > ® ! §c IK j Einkoch-Apparate | Sa, verbilligen g | die JUuihali-Conterren Eine neue Erfindung: Dreyer » Ffiitwft-lMir« „IZT zu haben bei: M. Raucb, Celje Glas- und Porzellanhandlung, Bauverglasung Presernova ulica Nr. 4. # Wnaarr 51 Cillter Zeitung €ugen de« mächtigen Herrn voa Ober>Eilli sprach stch« nicht so leichthin in den Tag hinein wie etwa beim Heuumk.hren oder auf der Hausbar,!. Heute besann stch jeder erst, bevor er sprach. Doch darüber, daß die Pircheimert« de« Hciorich Werner auf irgendeine Weis« beh xt haben müsse, waren stch die meisten, besonders die älteren WeibSleute, einig. D- stch meldete, schickte Herr Ulrich um den Pirch,iwn. Nach einer Weile kam drr Bote |u,Ück. „Ist der Hau« Pircheimec herausgekommen?" fragte der Cillier. „Nein, Herr, er will nicht komme«. E« scheint ihm den Beistand verwirrt zu haben. Doch ist ein andrer Bürger draußen, der statt fetner spreche« will." Da« war Ludwig, der Handelsmann. Wa« der dem Grafen erzählte, klang nicht nach H^nfpuk und Zauberei. Ludwig wußte da«, wa» er gesehen und gehört hatte, richtig auszudeuten und »er-nünftig darzulegen. Nachdenklich senk e, al« jener geendet hatte, Herr Ulrich da« Hrupt und feine Augen wurden milde. Da ward Ludwig kührer und sprach von He'nrich« jähem Z»rn und feinem Schwertstreich auf den Bogt und Valentin. Doch da fuhr der Eillier auf. Ein harter stahlblauer Blitz schoß unter feinen gifurchteo Augenbrauen hervor. »Da« laß mir, Handelsmann Ludwig I Hat da« Welb au« Liebe gefehlt, so mag man e« wohl mit dem Tod verschonen. Und meine« beste« Söldner häng' ich darum nicht, weil er stch feines Better« schöne» Welb genommen hat. Doch wer den Blmbarin auf stch lädt und stch an feinem Führman«, meinem Bogt, vergeht, der tst der Strenge de« Bericht« verfallen und lieb»' ich ihn wie meinen eignen Sohn. Siehst du tn deinem Hau« nicht auf Ordnung, Bürger?" »Ja. Herr, da« tu ich, weil« so fetn muß." »Recht so. Da wirst du vun wohl auch Bescheid wissen. Du hast mich gut berichtet uad kannst geh:»." Nachdnkltch und nicht leichten Herzen« schritt Ludwig au« der Beste hirunter tn de« Markt zu seinem Hau« am Brunnen. » * • • Und dann kam der Gerichtstag. E« lag wie ei« dumpfer Druck Über Berg und Wald und auf den Herzm der Menschen. Sie arb.'i teten und schaffn« riiht an dem Tag. obwohl, ei« paar Bürger ausgenommen, niemand tn der Gericht»-stube im Schloß etwa« zu tun hatte. Doch da« Be-wußtfei», daß heute da oben hinter den grauen Mauern über Leben und Tod tweier Menschen au« chrn Mitte geurteilt werden sollte, machte ihnen bange. Auch denen war« nicht gleich, die früher scharf gege« die Bircheimerin und Heinrich Werner gesprochen hatten. Sin Gerichtstag ist ein gar eigen Ding für den, der ein warme« Her, I« der Brust trägt, da« die Stimme der Menschlichkeit kennt. Den« wie leicht wird da« dunkle Orakel der Gerechtigkeit mißdeutet und dann gnade Gatt dewj nigen, der ihr verfällt. Oben iu dem steingrpffasterte« Rittersaal der Lest« Munvparist hielt Graf Ulrich von Eiiit, umgeben von fetnen Ritter« und Marktfchöffe«, Gericht. Ti fernst waren di« Gestchter aller »awesende« und Ludwig der HandelSman« hatte schwer« Sorgen-falten auf der Stirn. Han« Pircheimer, obgleich auf Geheiß de« Grafen nochmals aufgefordert, war n ch« gekommen. Sein Hoftor war verriegelt und da« Hau« schien wie au»acstorben. So hatte der Wächter voa der Mauer gemeldet. I tzt «klangen Schritte draußen im Sang. Die Türe ward g öffnet, Kette« klrrrten, Heinrich Werner trat, voa vier Söldnern begleitet, t« den Saal. Sei« Schritt war fest und stcher, al« er zur ArmenfÜadnbavk hinüberging. Z var war er blaß n-.d abgemagert. Doch stand er aufrecht da und trug den Kopf nicht minder hoch al» sonst. B:im Anblick seines staatliche« Söldnnführn» glitt eine seltsame Weichheit Über de« Grafen Sestcht. Bor zehn Jahren, ein halbe» Kind noch, war Hrinz Werner in feinen Dienst getreten und seither war alle« gut gewesen, bi» zu d m unseligen Pstngstsonntag. „Heinz Werner, e» ist traurig, daß ich dich so wiedersehen muß', begann Herr Ulrich. »Du hast einen meiner Söldner innerhalb de» Burgfrieden« er schlagen und da« Schwert gegen meinen Bogt erhoben und dadurch de« Zo'j verdient. Auch bist du u»« erlaubter Gemeinschaft mit de» W:ib deine« Better« Ha«« Pirchtimer beschuldigt. Sag', auf Ehr' uad Seligkeit, pflegst du mit ihr de« Umgange» oder nicht 7" »I», Herr, auf Ehr', und Seligkeit, st- hat mir L:ib und Seel' gegeben wie ich ihr all mein Leben gab. U«d darum woll« ich ste offen uad ehrlich voa ihrem Maune fordern." Erschrocken schaute« stch die Schiffe» an. Be> troffen horchte Graf Ulrich auf. Heinz Werner mußte wohl doch rasend fein. Denn welch ei» srev lhafie» Uatersangen sprach er d« so fcst uad selbstbewußt au»! Mhe al« einer in derb Saale hielt ihn für beh xt. Die früher aa die Zau-berei der Pircheimeria nicht geglaubt halten, waren nurm hr überzeugt von iheeu schwarzen Künste«. „Du hast doch wissen müsse», daß die Ehe ewi> bindet und daß dir keine Macht auf dieser Welt da« Recht verschaffen kann, da« Eheweib eine« andern dein zu nennen", sprach Graf Ulrich streng und fein« Brauen zogen stch zusammen. »Herr, Li.be ist et« größere« al« alle« Recht auf Erden. I h bi« in meines Better» Hau« getreten chae e nen Gedanke« an seta W ib. Wie« kam, kann ich nicht sage». Doch war«, al» ob «tn Starke« in uns selbst uns zusammengerufen hätte. Wir habe« mehr T il aneinander al« oftmal« Weib und Maavl' Die Schiffe« murmelten und schüttelten die Söpfe. Ladwtg fuhr stch hastig mit dc« Finger» durch de« grau«« Bart und zog ein gar bedenkliche« Sestcht. Graf Ulrich aber schaute dem Heinrich fest t» di« Augen und fragte schnell: »Die Pircheimnin hat dich beh-xt, glaubst du daran?' »Nein, Herr, dea« Liebe ist kein böser Zauber. Mag sein auch, daß st« viel tausendmal stärk« ist al« ein solch«." Hell, deutlich und bestimmt klang Heinrich« Stimme. Graf Ulrich aber und die Schöffe« ver« mochte« stch ihrem Eindruck nicht ganz zu »«schließen. Sie wäre« zwischen sonnige« B«ge« und Rebenhügeln aufgewachsen. Drum hatte« fie warme gute Herze«. »Laßt die Pircheimert« herein!* befahl Graf Ulrich. Und wieder gtng die retchbefchlageae schwere Eicheatür auf; diesmal um Mara einzulassen. Sie trug t ine Letten und schien ganz ruhig und ua< befangen. Ihr Blick v«laak in Heinrich» Ingen. Die Schöffe» fantt dem Grasen verhielten den Atem. Denn die Plrcheimerin erschien heute r»ch schöner al« sonst. Ihr seine« schmale« Antlitz war voll Glanz und tn den mirchentiefen Äuzen lag da« Umfangen einer Welt. ES war, als sehe fie nur Heinrich; der war aufgestanden und lächelte wie einer, an dessen innerem Licht die Schatten dieser Erde macht-tos nieder gleite ci, gle ch alt ein todbringende» Ge'choß an den festen Platten und Riuge« eineS wohlgefügien Panzer«. Furchtlos und «hobene« Haupte« stand Mara dem Richter gtgeriu!»«. Und Graf Ulrich richtete nunmehr da« Wort an ste: „Pircheimntn, Ihr fei» verdächtigt, H x rei an meinem Sildnerführer Heinrich Werner, dem Bett« Eure« Ehewirt», geübt uad iha also zur Buhl-fchaft mit Euch bewegt zu haben.* »Nein, Herr, von Zinbneien wetß ich nicht«. Ich hab' dem Bettn Heinrich gut fein müssen v»« erste« Tag an, da ich tha gesehen. Uad muß ich darum sterben, J?r Herren,. so tu ich» gern. Rar schenket ihm da« Lehen!" Hergestellt in äsn l.ux-kabi'iken die neue Art Seife ecitc « Eillier Zeitung Nu»mer 51 Lehrjunge aus besserem Haus mit guten Schul-Zeugnissen wird für eine grössere Bäckerei in Maribor aufgenommen. 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FRIEDAU MARIBOR, ALEKSANDROVA CESTA iy _ Razglas. Stev. 729,27. Mestna obcina Celje proda na licu mesta po travnikih pod Celjsko koio rastoö dozorel kostanjev les (247 dreves), ki ga bo posekala in zloiila v seznje, najboljfemu ponudniku. Odvoz posekanega lesa in nakladanje istega na vsgone je stvar kupca. Reflektanti se vabijo. da vposljejo pismene zaprte oferte predstojnistvu mestnega magistrota do lO.julija 1927 do 5. ure zveöer. V teh ponudbah je navesti ceno za en seienj ali pa za en q posekanega kostanjevega lesa. S sekanjem se bo po odobritvi ponudbe takoj prißelo. Podrobneje infoimacije dsje intercsentom mestni gozdar (mestni magistrat, soba st. d). Mestni magistrat celjski, dne 28. VI. 1927. Vladni komisar: Dr. A. Fartfnik, s. r. 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