»M« ilÄ,»sMl pjMl» VIn 1Ä0 os. /»lirging v»ok«wt A tMeM» WßollWMK GkweliNGMol» V«kflfU«ttui»g, Vsnlmtwns «»6 Svet,ön»okOtGl: t^dof. >i!« 4» 7Ot«pko» I»wn»d«» Ick «ww Mkkpoew d»t»tl«gO» »Ir. 2SS ^r«It>g> 6sn 2S. Olitövir 1S2S tiiiww» » ^banftOM«icki-Ann»km« I« ^sildos» vi. 4 öMWASpe»!««: )U»kol««, «on«tz. ZZ V!n. Tu»isahr erzielte englisch-französische Marine-Abkommen, das überflilßtgenveise so viel Lärm verursachte. Man solle alles möglichst einfach sehen und nicht unbedingt sofort geheime Manöver und Verschwörungen Kur Bildung von Einheit?, fronten vermuten. So weit der „TempS", dem übrigens der Borwurf einer blonderen Neigung zu hochpollitischen Interessen nicht immer erL^art werden kann, sodaß es zumin- Leipzig eingeleitet, mit dem Ersuchen, die Entsckieidung deS preußischen Staatsmini-steriums zu annullieren. Das Reichsgericht hat den Rekurs der Dentschnationalen mit Rücksicht auf die gesetzlich !^gründete Entscheidung des Innenministers Grzesinski ver werfen. Börsenberichte Z ü r i ch, 24. Oktober. Devisen: Beograd N.12K, Paris 20.AI7Ü, London 2!).62^, New-tiork 517.70, Mailand 27.025, Prag 15.285, Wien 72.48, Budapest 90.15, Berlin 12Z.L.t. L j u b l j a n a, 24. Oktober. Devisen: Berlin 1352.25, Budapest 980.32, Zürich 1095.90, Wien 794.8, London 275.82, ??eiv. York 5V.44, Paris 222.74, Prag 167.U7, Triest 29tt.3N. Krokodilplage ln Bornes Borneo leidet zur Zeit unter einer Krokodilplage, wie sie selbst in dieser krotoidilen« reichen Gegend noch nie bekannt n>ar. Im südöstlichen Teil der Insel ist das Heer der Krokodile so zahlreich, daß die Eingeborenen es nick)t wagen, ihre Häuser beim Einbruch der Dunkelheit zu verlassen. Im Laufe von wenigen Monaten sind nicht weniger als 80 Menschen von Krokodilen aufgefressen worden. Ein Weik,er, der ein Haus am Rande des Urwalds bewohnt, gab seinem Diener den Auftrag, einen Brief an seinen Nachbarn zu bringen. Kaum hatte der Schw.irze das Haus verlassen, als drei riesige Kroko-dige ihn überfielen und ihn buchstäblich vor den Augen seines entsetzten Herrn weg-schlepipten. Als der Kolonist nach seinem Gewehr griff, lvar es bereit? zu spät. Die drei Bestien hatten ihre Bellte zerrissen und verschl-ltngen. Zur Zeit hat eine Gsneraloffen sive gegen Krokl>dile eingesetzt. Man verfährt nach den neuesten Methoden und will versuchen, zum ersten Male Maschinengewehre gegen die gefährlichen Reptilien anzuwenden. i< »uktzt ksrtvi» lmk»rl»jrk»rt«ni»a?o »pvtvlll" oe»t« 55l W dest nterkwürdig erscheint, wenn dieses ehr-w-ürdige Blatt die Sache möglichst einfach zu sehen empfiehlt. Die Wahrheit ist, daß Italien und Frankreich angesichts der Gefahren, die iHnen auf der Seeabrüstungs-K'onferenz in London seitens Englands nnd Amerikas drohen, sich über die vielen Streitpunkte zu verständigen suck)en, die die beiden Länder bis jetzt von einander getrennt haben. Eine Gemeinsamkeit der Interessen soll hevauSgearbeltet iver- Zeikung* Nummer LSG. ?^re?ta^de,r' SS.^Vttöver'lvSS. den, die enHer und wichtiger ist als die Ge« genlsütze, idie die Beziehungen zwischen Rom und ^is in der ersten Zeit oft in einer sehr unangenehmen Weise beeinflutzt haben. Man weiß, daß Italien für die Hegemonie am Mittelmeer mit allen Kräften kämpft, t»aß eS bis jetzt nichts unversucht gelassen hat, um die Stellung Frankreichs ü!^all ^ort zu schwächen, wo es ihm selbst zugute kom« nren Nnnte, und daß Mussolini keine größe-ren Ambitionen hat, als die Kolonialmacht Italiens mehr auszubauen, als dies Frank« reich lieb wäre. Schon vor Zehren waren VerhaMungen zwischen Frankreich und Italien zwecks Beilegung aller Streitigkaiten und Besserung der Beziehungen geführt, ohne daß ein günsti^s Ergebnis erzielt wurde. Im Jahre 1923 wurde der franzö» fische Dip>lomat de Beaumarchais mit dem speziellen Ziel nach Rom als Botschafter versetzt, eine Vereinigung mit Italien her« beizufülhren. Er war dabei nicht glücklicher als sein Vorgänger. Jetzt hat Italien die Initiative zu Verhandlungen mit Frankreich ergriffen. Es ist anzunehmen, daß die Fiih« lungi^me zwischen Rom und Paris dies« mal produktiver sein wird alz in den letzten Jahren. Den beiden größten lateinischen Ländern der Erde droht eine gemeinsame Gefahr seitens der Angelsachsen. ^ heißt es auf der Hut zu sein, Streitigkeiten vergessen und sich die Hand zu reichen. Die außerordentliche Politische Aktivität, in der sich heute die ganze Welt befindet, hat schon zu manchen Umstellungen und zur Bildung von neuen Konstellationen geführt. Die Verstandicittng zwischen Rom und Paris bedeutet eine Wendung der politischen Gestal tung Europas, eine Wendung, die neue Ke« fahren und Komplikationen in sich birgt. Noch keine Meldung vom Szeanfllegei' L o n d o n, 23. Oktober. ^Telunion.) Von dem amerikanischen Atlantikflieger D i t e' man liegen noch keine Meldungen vor. Man glaubt, daß er nur sehr geringe Bell« zinvorräte an Bord habe, die es ihm bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 1l;0 Stundenkilometern gerade ermöglichen loiir« den, sein Ziel, London, zu erreichen, voraus-gesetzt, daß die Wetterk^dingungen e'ni.^er-maßen giinstig seien. Von den Wetterdienst, stellen in Nelvyork und Neufundland, sowie vom englischen Luftsahrtministerium wird erklärt, daß Diteman auf dem größten Teil seiner Reise Rückenwinde finden und auch sonst kaum mit besonders ungünstigen Ait-terungserscheinungen zu kämpfen haben dürfte, abgesehen von einigen Regenböen. ? Zart umschrieben. „Aber sagen Sie, warunl heiraten Sie denn das Fräulein L. nicht? Sie hat doch ein schöel der Banale Die halbamtliche Nachrichtenagentur „Avala" berichtet: ^ute w»rde die Ministe-riÄverordnung über die Ki«anzierung der Banate sowie tlber die Lermaltung des Vermögens der abgeschafften SreiS- und Be-zirksselbstoerwaltungen unterzeichnet. Die Verordnung umsatzt 46 Artikel und enthält u. a. die Bestimmung, daß der V o r a n-schl a g filr jedes Banat nach den Grund-sS^n des GiaatsvoranschlageS zusammenzustellen sei. Die B a u a l « m l a g e n aus die staatlichen Steuern dllrsen 1V Prozent nur mit Einwilligung des FinauMinisterS übersteigen. Der Banalvoranschlag muß vom B e o g r a d, 23. Oktober. FinanMinister genehmigt werden. T:r Voranschlag ist össentlichen Charakters und muß genau spezialisiert sei«. Für seine Durchführung ist der BanuS verantwortlich. Das Vermögen der Kreise geht in den Bermögensstatus der Banate Über. Der Banns wird dem Finanzminister seine Vor-fchlSge darüber unterbreiten, was mit den Kreis sparkassenaus seinem Ber-waltungSterritorium zu geschehen hat. Die Giltigkeit der gegenwärtigen K r e i s v o r-anschlüge wird bis 31. März verlängert. Llll Aslhe lts lllllk's lllldtls... Die.»Auslrvmarxiste«- si«d savsker geworde« — Ei«e Sr-»liir««s »es Liirgermeisters Seitz — Zur veneraldebaNe iiber die Versass>ntsrefvrm ^ie erste Lesung der Regierungsvorlage iiber die Versasiungsresorm ist beendet. Sie entwickelt sich verhältnismäßig ruhig, wiewohl als letzter Redner der LandeSsührer der niederösterreichischen Heimwehren Jng. R a a b auf der TrWne erschienen ist. Auch aus der Rede des Biirgermeisters Seitz war zu ersehen, daß die Sozialdemokraten zu Verhandlungen bereit sind. Geitz beschäftigte sich in seiner Rede hauptsächlich mit der Position der Bundeshauptstadt Wien im neuen BersasiungSentwurs. Diesen Teil der Bersas-sungsgesetze lehnte Seitz im Namen der Sozialdemokratie ab, anderseits sprach er jedoch die Bereitwilligkeit seiner Partei aus, über den ganzen Komplex der eingebrachten ve-setzentwürse verhandeln zu wollen. Seitz erklärte, er werde zum gegebenen Zeitpunkt selbst die Wege aufzeigen, aus denen die Be-schwerl>en der llhristlichsozialen in Wien ek»e Regelung erfahren könnten. Als Präsident der Sozialdemokratischen Partei erklärte Redner, die Partei habe bereits zwischen sich und allen denjenigen, die mit roher Gewalt und Staatsstreichen sich beschäftigen, einen scharsen Trennungsstrich gezogen. Der Führer des Landbundes, Dr. S chö n-bauer, lehnte die sozialdemokratischen Bedenken ab und erklärte eS als ein geriiiges Zeichen von demokratischem Geist, wenn von dieser Seite die Diskussion über die Ber-sassungsresorm absolut abgelehnt werde. Wenn die Sozialdemokraten glauben, daß Neuwahlen ausgeschrieben werden sollen, dann müssen sie auch wissen, daß Neuwahlen nach der neuen in Kraft getretenen Verfassung nicht möglich sind. Der Landbund ist je- W i e n, 23. Oktober. doch bereit, jede Form anzunehmen, die in VerfasiungSfragen die direkte Befragung des Volkes enthielte. lver Landesführer der niederttsterreichi-schen Heimwehren Jng. Raab erNSrte, es gäbe im Staate bewassnete und militärisch di^rchgebildete Formationen, daher sei es zuerst an den Sozialdemokraten, abzurüsten. Die Heimwehren seien eigentlith ^on der Sozialdemokratie gegründet wor^n, so paradox dies auch klingen möge. Die erste Bedingung sür die Abrüstung in Oesterreich sei die Garantie sür die sreie Orientierung der ^r-beiterschast in jedem Betriebe. Zu der vsll-ständigen Abrüstung werde es erst kommso, wenn die Heimwehren die Gewißheit erlangen, daß die Arbeiter in den »Fabriken ungehindert und ossen ihrer Ueberzeugung Ausdruck verleihen können. Wenn nun die Heimwehren militärisch organisiert sind, so ist dies noch lange kein Veweis, daß sie den Staatsstreich durchzuführen gedenke», sondern das ^genteil. Wann wird die Bahnsirecke Nogaiec-Krapina eröffnet werden? Einer Zeitungsnotiz entnehmen wir, daß auf der neuen Bahnlinie Rogatec—Krapina am lb. d. M. der Güterverkehr und am 23. d. M. auch der Personenverkehr ausgenommen worden sein soll. Eine telephonische Anfrage bei der Staatsbahndirektion in Ljub-lja?,a belehrte uns jedoch, das; diese Meldung auf einen Irrtum oder bloße Vermutung zurückzuführen ist. Tie Bahndirektion selbst weiß von der ganzen Angelegenheit nur so viel, daß die neue Strecke unter ihren Bereich fallen wird und daß gegenwärtig hie und da ein Regiezug mit Schotter oder Material vorsichtig die neue Bahn beführt. Alles übrige entziehe sich ihrer Kenntnis. Die Direktion für Neubauten hüllt sich in ^efsteS Schweigen und will offenbar die Verkehrsabteilunff der Ljubljanaer Bahndi-rektkvn über Nacht vor die vollendete Tat-fache stellen. Die Redaktion glaubt, mit diesen Zeilen alles gesagt zu haben, was ihr über den Zeit. Punkt der Betriebsausnahme, die Zugsslchr-ordnung und alles, was damit im Zusam-menha,rg steht, bekannt ist. Wir konnten nur noch das in Erfahrung bringen, daß die B^hndtrektionen. alles Wissenswerte aus ih-rem Wirkungsb-riiche dem Zeniralprekbu. reau in Bcograb mitzuteilen verpflichtet stnd. Ueber die Tätigkeit dieser Nachrichten. Me wissen wir nicht viel. Wir können un. leren Lesern nur den Rat erteilen, den wir uorigens selbst zu besolffen gezwungen sind: abwarten, wie sich die Dinge weiter entwik-keln werden. Hlinkas Dorffs» Die vinführung der Goldwährung in eGR oertagt. Prag, 23. Oktober. ^r ständige Ausschuß des Parlaments, uelcher über die Regierungsvorlage betreffend die Einführung der Goldwährung in der Tfchechoflowakei verhandelte, mußte un-verrichteter Dinge auseinandergehen und wurde bis zum neuerlichen Zufammeutritt des neuen Parlaments vertagt. Pater Hlinka hatte nämlich alle der Slowakifchen VolkS-partei angehörigen Mitglieder diefeS Aus-schusies abberufen, um auf diese Weise den zentraliftischen Parteisn Ähwlerigkeiten zu machen. Der Feldiug gegen WoNenkrader Die Wolkenkratzer sind seit jeher der Stolz der Weltstadt Newyork. Sie grüßen mase« stätisch den Fremden, der zum ersten Mal sich dem Hafen der Wunderstadt nähert. Unzählige Abbildungen amerikanischer Wolkenkratzer sind in der ganzen Welt verbreitet. In der letzten Zeit aber hat sich in Amerika eine Bewegung bemerkbar gemacht, die da» Ziel erstrebt, die Auswüchse des Wolkenkratzerbaues AU begrenzen. Bereits heute hat die Bevölkerung der amerikanischen Großstädte unter den Wolkenkratzern swrk zu leiden, sie nehmen Licht und Luft weg, sie verhindem den Verkehr und stehen überhaupt, wie eine 'amerikanisc!^ Zeitung schreibt, einer vernünftigen und hygienijchen Lebensweise im Wege. Sollte im Falle eines Unglücks die ^fanze Bevölkerung eines Riesenhauses auf einmal auf der Straße erscheinen, so würde «ine Katastroipihe eintreten, denn die Leute wür- Das 8piel 6er ?rillies8lu Roman von Gerald Cumderland. 38 (Nachdruck verboten.) „Die beste Garantie von der Welt. Ich werde von Ihnen leine weitere Summe verlangen, denn Sie besitzen nicht mehr. Ter Betrag von zehntausend Pfund ist genau kalkuliert. Er ist die Grenze Jhr^r finanziellen Leistungssähigkeit." Verblüfft von d^r dreisten Offenheit des eigenartigen Geschäftsmannes schwieg Frank. Er war innerlich entschlossen. Gros' Bedingungen anzunehmen, aber er war klug, nicht sofott einzuwilligen. Sonst wiirde er Argwohn erregen. „Lassen Sie mir Zeit, etwas nachzudenken?" fragte er zögernd." „Es ist z^r schon sehr spät, Herr Mitchell, und Sie. müssen niorgen in aller Frühe abfahren — aber sagen wir zwanzig Minuten, wie?" „Ich denke, zwanzig Minuten werden qe-nügen." „Wenn Sie nicyts dagegen haben, bleibe ich im Zimmer, während Sie sich entsch:::-den." Er nahm ein Spiel Karten ans der Rocktasche. „Ich habe hier nämlich ein neues ^atiencespiel, das ich gern ausprobieren möchte. Das stört Sie doch nicht?" „Aber nein." Gros trug die Lampe nach einem kleinen Tich am Fenster. Eine Minute später war er ganz in sein Spiel vertieft und schi-n seine Umgebung vergessen zu haben. Frank lag in nervöser Unruhe in seinem Bett. Jetzt hing alles von Prinzessin Warenski ab. Wußte sie bereits Irenes Aufenthaltsort und teilte sie ihn mit, so war alles in bester Ordnung. Dann trug er kein Bedenken, Gros sein Wort zu geben und es bei der ersten ^Gelegenheit, die Ersolg versprach, sogleiä» zu brechen. Ein Ehrenwort, das durch Erpressung erwirkt war, durch die Drohung, eine Frau zu mißhandeln, das !r>ar liberhaupt kein Ehrenwort. Wenn ihn aber Prinzessin Warenski in: Stich ließ? Dann allerdings lag die Zukunft im Ungewissen. Tann iväre er in der gleichen Lage wie anl Abend des Verschwindens Irenes. Es gab nur einen Weg sür ihn. Ließ ihn die Prinzessin im Stich, so mußte er die zehntausend Pfund zahlen. Mer etn imtink-tlves Gcsühl sagte ihm, sie Mrde ihr Versprechen, halten. ObwoA sie ihn oft betrogen hatte — jetzt glaubte er ihr. Die Minuten vergingen. Eine halbe Stunde mochte verronnen sein. Gros war ganz in seine Patiencepartie vertieft. „Ich habe nlir die Gefchichte durch den Kopf gehen lassen", sagte Frank schliesslich, „und ich. . .' „Entschuldigen Sie mich noch einen Augen blick, Herr Mitchell. Ich glaube — ja, ich glaube wirklich, dies verdammte Spiel geht auf. Eine kniffige Geschichte. Aber es kann nur noch ein bis zwei Minuten dauern." Die Uhr auf dem Kamin schlug EinS. Gros seufzte befriedigt auf und erhob sich. „Fertig!" rief er. „Man hat mir gefagt, es wäre die schwierigste Partie mit einem einzigen Spiel. „La Rochelle" heißt sie. Aber — was wollten Sie sagen?" „Ich erkläre mich mit Ihren Bedingungen einverstanden. Mir bleibt kein anderer Weg." „Sie sind ein verständiger Mann, Herr Mitchell. Nun wollen wir uns also ganz klar verstehen. Erstens — Sie geben mir Ihr Ehrenwort, keinem Renschen zu verrat.:«, was Sie seit dem Verlassen Londons erlebt haben." „Mein Ehrenwort!" „ZlveitenS: Sie oersprechen, sich auf schnellstem Wege zu Ihrem Londoner Bankier zu begeben, sich zehntausend Pfund in Gold aushändigen zu lassen und diese sosort nach Paris in das Hotel Splendide zu bringen." „Ich verspreche es.* „Ferner versprechen Sie, das Geld einem meiner Agenten auszuhändigen auf Grund der Anweisungen, die Sie bei Ihrer Ankunft im Hotel empfangen werden." „Ich verspreche es." „Sehr gut. Dann habe ich nichts hinzufügen, außer Sie daran zu erinnern, daß. sollten Sie diese Anweisungen nicht genau befolgen, etwas geschehen wird, was Sie bestimmt zur Vernunft bringt. Sie wissen, lvas ich damit meine. Morgen halb 10 wird mein Wvgen vorfahren, um Sie nach Le Havre zu bringen. Und nun ^ gute Nacht, Herr Mitchell, auf' Nimmerwiedersehen." Gros nahm die Lampe und ging langsam zur Tür, von der aus er Frank einen Augen blick mit leicht spöttischem Lächeln ansah „Gute Reise!" „Leben Sie wohl", erwiderte Frank. Der große Mann öffnete die Tür und ver schwand. Frank hörte den Schlüssel im Schloß schnappen. Er war mit sich zufrieden. Er hatte sein Temperament gezügelt. Der Bursche ahnte nicht, daß er in kurzem betrogen sein würde. Grsße Verbrecher, ging es Frank durch den Sinn, sind in der Regel hervorragende Menschenkenner. aber dieser war doch nicht ganz so klug, wie er zu sein glaubte. Frank vermochte nicht sofort einzufchlafen. Er erwartete allerdings ^n Besuch der Prinzessin erst später. Sie würde warten, bis alles im Haus zu Bett gegangen war. So lag er wach und voll Erwartung im Dunkeln. Eine Stunde verging und er begann »u fürchten, sie werde nicht kommen. (Fortsetzung folgt.) yrMtz, 2«. VVMt MtttMre? ZeNung" Nummer 5N!.' den ewlmder zertrampeln. 'Ne ^fewde der Wollerrtra^r setzen sich für eine gesetzliche Begrenzung der Stockzahl bei den neu zu errichtenden Hä-usern ein. Sie wollen die Höhe der Wohnhüuser mit nur 8—lO Stock« werten begrenzen. SeldstverDndlich würden diese Bauten wie Zwerge erscheinen neben den AtttsenwarenhSusern und gigantiischen OeschästShüusern. Treuade der Aolken« kratzer erwögen dagegen den Plan eines Ha^u^eS, daS 130—12V Ltockwecke haben soll. Merdings ist die Beförderung der Mieter dieses Ungeheuers bis zu ihren Wohnungen heute schon ein Problcu», doS nicht so leicht zu lösen ist. Die Gegner deS Wolkenkratzer-blMeS ertlüren. daß, ^venn es so weiter geht, die Zeit nicht allzu weit entfernt :st, in der jeder Autoverkehr in der Stadt verboten sein wird. Je mehr Wolkenkratzer, um so größer find gleich^-^itige Menschenansammlungen auf der Ctraße, die einen Zlutoverkehr vollständig unmöglich machen. An der Peripherie der Etadt müssen da^r Parkpltthe für AutoS eingerichtet werden, zun?al die Nohihäujer sich iumer in die Umgebung der Städte verschieben. Vom Parkplatz werden die Auto^ b^tzer entweder zu 5?u^ gehen müssen, waS nicht immer eine leichte Aufgabe sein wird, oder sich mit der Untergrundbahn begnügen. Eine Kommission ist vom Magistrat ernannt worden, um den Streit zwischen den Gegnern «nd den Freunden der 'Wolkenkratzer zu schlichten. Der Feldzng gegen die Wolkenkratzer hat trotz^m zabsrei,!^ An^nger in der Presse und in der Oeffentlichkeit. Dle Torte de» VavsttS Papst Pius der Tiste, der täglich mit Geschenken überhäuft wird, hat sich fiir daS Geschenk einer armen Pilgerin aus Masserauo zur grös;ten Freude der "Ttisterin mit einem Gegengeschenk bedankt. Mariettina De-nil.ola kam mit einer Gruppe piemontesischer Pilger nach Rom und bra«^e zwei Flaschen Wein mit, die ihr Onkel, der Pfarrer von Masseranc, mit der Bestimmung in sein?n Keller nie^rgelegt hatte, dab sie nach der Aussöhnung von Kirche und Staat d?m Papst präsentiert werden sollten. Zum Zei-ch'eii seines Dankes lie^; der Papst der Pilgerin eine Torte nach MassdraNo schicken. Das Geschenk kam in einer Schachtel an, die mit dem ptipstlichcn Wappen geschmiickt ^^>ar, und ihm war det Brief eines päpstlichen Beamten beigefügt, in dem zu lesen stand, dak »der Bersi^hnungSweln herrlich ge-schmeM'^ habe. Die päpstliche Torte hat in Masserano einen wahren Aufruhr hervorgerufen. Man reißt sich um jeden Brocken, und niemand wagt, seinen Anteil, der als Reliquie angesehen wird, aufzuessen. - Der Mann, der Budddalempel verlchtnN Das Stockholmer Nationalmuseum har, wie bekannt, vor einiger Zeit durch Vermittlung Sven Hedinö die komplette Einrichtung eines Buddhatempels . aus dem Ti^t erhalten. Der Tempel ist aber bezahlt worden, und zwar von einem Amerikaner^ schwedischer Herkunst, der seiner Baterstadt dieses großzügige Geschenk' inachen wollte. Mr. Vincent Bendix — eigentlich h.'ißt er Bengtsson, hat aber seinen Namen amerikanisiert — hat bereits zivei Buddhatempel ver schenkt, einen an das Museum in Stockholm, den anderen an das Naturwissenschaft-gliche Museum in Chicago. Mr. Bendix i^t, wie so viele andere, als,namenloser Junge nach Anlerika ausgewandert und machte dort eine Erfindung, die ihn in einen sogar nach amerikanischen Begriffen reichen Mann ver« wandelte. Es war ein neues Autosystem, daß dem Schweden ein Bermösitn einbrachte. Der Erfinder steht an der Spitze der „Bend!; Conrpany", eines großen.Konzerns, der "ine .Autofabrik sowie za^reiche FlugMglverke besitzt. Auf. die Frage eines Journalisten, er zu seiner Position gekommen ist, erwidortl' der Mann, der heute in der Lage ist, Budd--hatempel zu verschenken:. „Ich )a^ stets schwer gearbeitet und arbeite heute nock. Mein angeborener .?>umor hat mir über manche schwere Situation hinweggeholfen." Auf die Frage, was ihn in Stockholm beson' derS interessiert, äußerte der Amerikaner den Wunsch, dem König seine Auswartung nw» chen zu können. König Gustsv empsing dar' aufhin deil liebensloürdigen alten .^rrn in Privataudienz. Autonomistenntederloge im Elsaß? AOEgys Niederlage dei den Senaks-Ersatzwahlen — Fleger stOgrelch hervorgegangen ' ' ' S t r a b u r g, 2.'i. Oktober. Bei den a« So>ntag ftattgefm,denen vr»! franzüfischen Zentralismus gilt. Die Pariser Führer der! Presse frohlockt daher und sieht in diesem elfSffischen Autonomisten Nbb^ Haegy bei der dritten Abftimmu:?g niedergestimm^' worden. Der Vahlerfolg neigte sich aus die Eeite des katholischen Eegenwndidaten Fleger, welcher al» entschiedener versechter de» Wcihlergebnis das Ende des elsässischen Au tonomiSmuS. Es wird o^sen die Meinung vertreten ,daß durch den Sturz Hae^'^z im Elsaß eine „Aera ^r Beruhigung" eintre» ten werde. Llnerhörte Bluttat Dr«> Mchler »»« Landtten er«ordek S o f i a, 23. Oktober. .Heute nachmittags hat die Räuberbande des berüchtigten Bk^n-ditenführers U z u n o w, die erst kürzlich auf den Schnellzug Sofia—Varna ein Attentat versuchte, auf der Landstraße bei Suchin-dol eine mtsetzliche Bluttat verlebt. Die Banditen hielten zwischen 2 und 4 Uhr nachmittags sämtliche vorllbcrfahrenden AutoS 'n und zwangen die Insassen zum Aussteigen und plünderten sie der Reihe nach auS. In einem der angehaltenen Autos besand«, sich vier Mitgl-ieder des Gerichtshofes von Su^ chindol, die zu einer Gerichtsv^rhar^dlnug nach Sevlicvo fuhren. Als die Band'ien er^ übrigen angehaltenen Personen ab, zogen ^e bis auf das He-md aus und erschossen sie der Reihe nach. Den Kugeln der Banditen fielen der Prälsident des Preisgerichtes von Su-chindol, Kurazew, der Staatsanwalt Ma-niew und der Richter Tontschew zum Opfer. Der vierte Richter, Stojanow, kam mit dem Leben davon, dank dem Umstand, daß einer der Banditen ihn kannte und für Stosanow die Gnade des Rauberhauptmannes erwirkte. Das Blutbad auf der Landstraße bat in ganz Bulgarien ungcires Aufsehen erregt. Die Bande U^nnow wird von Gendarmerie und Militär verfolgt. Bisher ist e? nicht ge- fuhren, daß ihnen vier Richter in die .?^ände'lungen, der Räuber habhaft zu werden, gefallen waren, sonderten sie diese von d?:: Das Wunder des ..Do X" Fluqzeuffe als Waffenosrkehrsmittel Der „kleine Eisen-bahn^ng der Lilsle" — Völliger Umschwnng de» Flugverkehrs lich hös)er stellen als mit den bisher verven» deien Flngzeugtypen — selbst mit dreimoto-ri^en Großflugzeugen —, so wir> sich der Preis fiir den einzelnen Fluggast doch erheb- Aus Berlin wird uns geschricl-eu: Air stehen iui Anbeginn l einer neuen Etappe des Lnftverk.'hrS. Zuck erstell Mcilc ist es mit Hilfe eines Flugapparates >1^' un« gen, 1VV Menschen auf dem Luftlvege glolch' zeitig zu transportieren. Das Erstaunlich^ti' dabei isk, daß diese Leistun-^ nicht von Luftschiff, sondern von einem F l n g'l z e u g vollbracht wurde. Die Tats>'?iev llnter-schied. In dem Augenblick, da wir lasen, daß lvL Personen im Flugzeug befört-ert wer-den sind, wurde uns ertt die gnu^^e Tragivei-^ te dieses Vorganges osse.^bar. ES ist nicht zuviel bel)auptet. ^oenn man von einem v i> l« ligen U IN s ch w u n g d e S F l u g-Verkehrs durch den neuen, riesi.^en Ap' parat spricht. Denn bisher lvar das Flugzeug nur Transportmittel für wen'ge. ^^etzt ist der Beweis dafür erbracht worden, daß es. auch als Massenverkehremittel Ler>ven-dung finden kann. Damit wird hoffentlich zu gleich eines der lebenswichtieisten Probt'eme der Flugzeugindustrie uud '^es Flugzengver-kehres, seine Rentabilität gelost. Denn zi,)ei' felloS ivaren d-ie Preise 'ür hoch, als daß der Luftverkehr ?in?m großen Kreis von Interessenten erschl.'sien werden konnte. Wenn selbstverständlich auch die Nn« kosten eines Fluges mit einem so geivl.iltlg.ni wie der"„Do. ist, sich erhell- lich niedriger stellen können, vorausgesetzt allerdings. wß die RiesenQpparate einen ent-sprechmden Zuspruch finden. Damit ist in nächster Zeit mit großer Wahrscheinlichkeit zn rechnen. .Habeil doch Hundnttausende und Millionen den Wunsch, einmal einen Flug mitzumachen, einen ?^nsch, ^er infolge der ver^ltnismäßig hohen Unkosten bisher nicht erfüllt werden konnte. Darüber hinaus aber werden Flugzeuge mlnmchr in ganz anderer Weise als biSber als Beförderungsmittel inl Personenverkehr lierange^gen werden müssen. Der „Do. Z." ist tats^Mich cUs ein kleiner „Eisenbahnzug der Lükte" zu bezeichnen. Denn man braucht nur einmal darübn nachzudenken, wiev-iel Personen mit einem Eiscnbahnnxlggon. unter der Voraussetzung, daß alle Sitzplätze haben, befördert werden ki^nnen ^ um die Wichtigkeit des Flugzeuges als Massenverkehrsmittel richtig einzuschätzen. Der „Do.könnte sogar bis zu M) Personen fassen, aber für sie wÄre wegen der Raum^chränkung keine Sitzmöglichkeit vorhanden. Die Beförderungsleistung von Personen ist an sich erstaunlich und bew-un-dernswert genug. Wie auS den herangezogenen Vergleichen hervorgeht, ist damit tatsäch lich der erste Schritt zur Verwirklichung deS Massenflugverkehrs getan. Welche Bedeutung man nicht allein im In land, sondem auch i,n Ausland den n^uen Fluga^iiparaten beimißt, geht «schon allein dar aus l)ervor, daß Frankreich und Italien )luf träge für den Bau solcher Großflugzeuge gegeben liaben. Die Leistung des „Do. ist (Aich erstaunlich im Vergleich zu den Palsa-gierbefl)rderungSleistungen der Luftschiffe; vermag doch das jetzt größte Luftschiff der Welt, der englische „R. W1" nur 75 Pissa-giero zu befördern, obwohl er fast um die Hälfte größer ist als unser „L. 127". Sollte eine genilgeude Rationalisierung beim Bau von Flugzeugen' sowie in ihreu: Betrieb durchgeführt iverden, so dürfte die Zeit nicht mehr allzu fern sein, bis die Riesenapparate zuul V^assen'Zchnellfliigverkehr eingesetzt >ver den. Himmel und Hölle aus Erden Ans den Inseln des ewigen Tanzes Bon R. B u l w e r. Unendliche Palmeiimälder über dem Wasser, tropistl>e Hitze, blauschimlnerndes Meer, melancholische, leise suniinende Ge'^ünge der Eingeborenen, ain .'^'»orizont verschwindende weic^ Konturen serner Inseln das ist der ganze Zauber der Inselgruppe, die auf dem Atlas als Ta 'hiti verzeichnet ist. Das Schiff, auf dem ich mich befand, traf im .^>afen an eiilem Feiertag ein. Zivei Schisse waren nach der kleinen Siedlung Urutua unterwegs unser Dampfer und daS schiff einer Filmgesellschaft, die auf Tahiti „naiur-getreue" Aufnahmen maclien wollte. Unsere !!V^atrosen, größtenteils Eingeborene, jubelten wie Kinder, als wir den Filmdampser überholten. Sie schnitten die unglaublichsten Grimassen und riefen den Matrosen des zurl'rckgebliebenen Schiffes zu: „Fahrt zurück, ihr habt keinen Dainpf mehr!" Die kleine Siedlung Urutiia gilt als ein Paradies auf Erden. Unzählige Scharen von Eingeborenen in roten, rosigen, violetten, gri'lnen und iveißen phantastischen An'.iigen ^ ^.....^ ^ ^ ..... „Ä)o X" Über dem Bodensee marschieren unter Begleitung von Trommel-gewirbel zum gros^eli Platz, der inmitten des Städtchens liegt. Auf den Kröpfen tragen sie Kronen ails erotischen Bluuien. Ein sonderbares Bild. Ein Anblick, von dem der phantasievollste Regisseur einer europäischen Revue noch nicht geträumt hat. Die ganze Nacht dauert da? Fest, Ge'sänge schwirren durch die Luft. Und es wird ohne Ende getanzt. Gegen Mitternacht trifft noch ein ^Zchiff von einer benachbarten Insel ein und setzt dreihundert neue Gäste an Land. Sie schließen sich dem Tanz an. Trommelgewir. bel und lautes Lachen vereinigen sich zu einer sonderbaren .'^>aru!onie. Lachen ist überhaupt der Lmit, den man hier des öfteren vernimmt. Kein anderes Volk freut sich so des Lebens wie die Eingeborenen von Tahiti. Menschen, die stch stets glücklich fühlen, auch wenn ihnen von vielen Seiten so manck^eS Unheil droht. Erst gegei» 4 Uhr inorgens b^uhigt sich das Mens^ngewoge. Die Eingeborenen, von Taitz und Gesang erinüdet, gelten schlafen. Sie liegen tausendweise auf Matten. Jeder hat aber ein sau-bereS Kisseu unter den Kopf gelegt, 'liach Sonnenuufg?, erzählte mir sonderlxire Gesckichten. S-e ist die Witive ei lies sran.u^ischen GendarmS, der n>Zhrend eines schrecklichen Z»>kIonS vor einigen Jahren umS Leben gelomulen ist. Der Zyklon war so schrecklich, da!^ lnan unwilltürlich den Weltuutergang er>»>ar»?? umßte. Der unglüc? liche Mann wiirde von eignem Wirbelsturm erfaßt und direkt? in !'vlt«r geschloiidert. Erst nach drei T.agerschoni Zelkung'^ yreitag, !^n 26. Oktoö«r IVSS^ geblieben ist. Jetzt lebt I>i« Mtwe mit chren vr^t 5k^ilrdern auf der Jn^l. Was württe cine Mtwe mit einer grohen Familie o-hne Mit« t«l in einer europäischen Großstadt nnsan« gen? Hier braucht man sich nicht um den Lebensunterhalt zu bekÄmmern. Nahrun'g u. sostar Kleid-ung wird von der Natur uW>nft geliefert. Bananen und Früchte gibt es ge« nuI, um satt zu werden. Die jdleidung bi!stcht aus einem Lcndenschurz. l^ne Tochter der Französin führt ein „tahitunischeS" Leben. Was so'l das be-deuten? dsdmtiit, daß sie einen Tingeborenen zum Manne hat :ind gar nicht varan geda'ht ha», diese Che irgend wie M registrieren! Die Französin konn diese Schmach nicht verschmerzen und lveint bit^ terlich — ihre Tränen sind Gifttrokplfen im Par-idies der Tropen. Was sie erzählt, ist, wie ich bald feiststellen kann, eine gewöhnlich Erscheinung auf Tahiti. Ein Einw-ohner ^r Jntse^ stammt von einem Lord. Er hat einen fcinsn englischen Gesichtsschnitt und aristokratische Hände. Er nimmt a^r die Mahlzeiten auf dem Boden seiner 5^ütte fitzend und i^t mit den Fin-gern. Er schmatzt und spricht, ein Cel ist die erbliche Syphilis, die das Lay^ verwüstet. Erst nach der Verbreitung der Salvarsan-Kuren. die von französischen Aerzten angenxind^ werden, gibt ^die Sanierung der Insel einigerinaßcn bemerkbare Resultate. Das Schlimmste ist, daß die Einwohner bei ihrer paradiesischen Lebensauffassung» äußerst unkultiviert und abergläubisch sind. Man kann manchmal die schrecklichsten Bilder beobachten. Ich sah einmal ein 14jähriges Mäd^n, dessen Beine von Geschwüren buchstäblich zerfressen waren Man erzählte mir, daß das Kind bereits v Monate krank sei, daß die Krankheit mit einer Kleinigkeit anfing und daß sie von Tag zu Tag zunimmt. Ich begab mich zum Hause der Kolonialverwaltung, während der Gedanke mein Gehirn durchbohrte: Warum leidet dieses lobensunkundige Kind so furcht« bar? Z>vei Eingeborene, die nebenher gingen. schnalzten mit der Zunge vnd schulte!, tm deli ^k'opf. Drei Tage später starb das unglül^^: Mädchen. Es hatte einen Brütet. Als man ihm sagte, er soll sich eine Sal« varsaneinspritzung machen, hielt er sich den Bauch vor Lachen. Das wäre gar nicht so wichtig, meinte er. Eine andere schreckliche j^vnlheit, die in diesem Paradies? wütet, ist die Elefantenkrankheit, die die Beine der Be' trosfenen bis zur Unkenntlichkeit aufbläht. Alles das, wie ein Missionar sagt, sind die Folgen der Zivilifierung, od-r. richtiger gesagt, der Cyipihilisierung. Trotzdem gibt es hier kleine Inseln, auf denen Krankheiten unbekannt sind, da die Rasse der Eingeborenen eine nnglaubliche Wit>erstandslraft be-fiVt. Vor dem Tode hat auf Tahiti niemand Angst. In einem Restaurant wurde mir ein junges hübsches Tahitaner-Mädch?n' gezeigt. dklS schwer tuberkulös war. Ich gab ihr den Rat, nach der Insel Pomotu zu fc,hren. Alle Lungenkranken suchten und fanden auf dieser Insel Heilung. „Ich will nicht nach Pomotu", lautete die ljartnäckige Antwort. „Tann wirst du während der großen Hitze starben, wie viele von deinen Freutldinnen schon gestorben sind." — „Wenn schon," er.mdertei junge Mädck)en. „Ist denn der Tod so j Das sonntägige Alugmeeting Der hiesige Aeroklub teilt mit, daß das für den kommenden Sonntag nachmittags angesetzte groHe Flugmeeting am Exerzisr-platz in Tezno beijedemWetter statt findet, da Regen und Wind die Vorführung der in Aussicht genommenen akrobatischen Kunststücke in der Lust nicht beeinflussen können. Das Publikum wird darauf aufmerk ^m gemacht, daß die Vorführungen bereits um 13.30 (halib 2 U-Hr nachmittags) beginnen, um bis zur Dämmerung das reichl^al-tige Programm voll und ganz erschöpfen zu können. Das Publikum wird aufgefordert, sich d?n Weisungen Ordner bedingungslos zu fli-gen, da sonst leicht Unglücksfälle sich ereig-i^en können. Um den Besuch der einzigartigen Veranstaltung jedermann ermöglichen zu können, wird ^r A u t o b u s v e r-kehr nach Tezno an diesem Tage verstärkt werden. In Aussicht genommen ist auch ein Sonderzug vom Hauptbahnhof biS Tezno, der die Besucher zum Flugplatz "nd zurück befördern soll. Eintrittskarten (Sitzplätze 20, Stehplä^^e 10, für Mitglieder des Aeroklubs 5 und für Militär, Schüler und Kinder 3 Dinar) sind in den Trafiken Svetek (Slovenska ui-ca), Gole ^ (Aleksandrova costa) nnd I v ann 8 (Go>!poska.uUca) sowie in der H a u p t t r a f i k am Glavnl trg bereits ethältlich. Da sich für das sonntägige Luftmeeting überall ein -ungewöhnliches Interesse bekundet. ist mit einer massenhaften Besucherzahl zu rechnen, wozu bereits die bisherigen Propagandoflüge der tollkühnen Piloten '>cr Raab-Katzensteiner Werke nicht wenig beiqe« tragen haben. Der schneidige Flug unter der Rcichsbriicke hindurch, den> Herr Ingenieur Knopf Dienstag mittags vollführt hat^e, versetzt^ jedermann in Beivimdenmg. ^''i-der wurde der für gestern angesagte unter und iiber der Reichsbrück" '1^en, daß die Vorlage über die Einfü.'^runft der Linienverzehrungs- und der städtischen Einfuhrsdeuer in7 Finanzar'" huß noch nicht völlig durchberaten wurde. m. SlonZakische Gänger in Maribor. ")er Gesangschor ^r slowakischen Lehrer, der sich auf einer Tournee durch Jugoslawien be findet, beschließt die Reihe seiner überall nit größtem Beifall aufgenomnienen Konzerte in Maribor. Die Gäste treffen Freitag nachmittags um 15 Uhr mit dem Triester ?-linell zug in llnserer Stadt ein, wo sie am Bahnhofe feierlich empfangen werden. Der Zutritt zum Blthnfteig ist jedermann frei. Die Bevölkerung wird schon am Bahnhof Gelegenheit hcdben, mit dem slowakischen Liede bekannt zu werden. Nach dem Enrpfange besuchen die l^lste die Wein- und Obstbauschule und einige andere Sehenswürdigkeiten der Stadt. Abends um 20 Uhr findet im großen Unionsaale das Festkonzert statt, daS schrecklich? Ich will hier leben. Hier auf Tahiti ist es lustig zu leben und auch lustig zi» sterben. Komm' ^u meiner Beerdigung — da wird es ein gro^.e? akischen Staatsfeiertages <28. Oktober) gedacht ist. Es ist zu erwarten, daß der Besuch der Veranstaltu?lg nichts zu wünschen übrig lassen wird. Wegen der sonntägigen tschechoslowakischen ParlamentSV>hlen reisen die Sänger bereits mit dem Zagreber Schnellzug um 5<1 Uhr nachts über Wien in ihre Heimat. Nach dem Konqert gemütliche Zusamnienkunst in der Bahnhofrestauration. m. Verschiebung des Bortrages In der BolkSuniversitAt. Der für Freitag, den 2ü. d. M. im Kasinosaale anberaumte außerordentliche Vortrag des Universitätsprofessors Herrn Dr. Hal ni über seine Verbannung nach Sibirien mußte auf einen fpäteren Zeitpunkt verschoben werden, da am gleichen Abend ^das Kon^-ert der slowaki'schen Lehr:r stattfindet. Die bereits gelösten Karten werden zurückgenommen, ^r Vortrag wird demnächst stattfinden. m. Eine Abvokaturskanzlei in Prevalje hat Herr Dr. Emil Stefanoviö eröffnet. m. Das neue Geschäftshaus des Herrn V l a h o v i 8 auf der Aleksandrova eestz wurde dieser Tage fertiggestellt und bereits von einigen Parteien bezogen. Der stattliche Bau trälgt viel zur Versc^nerung des Stadt bildes bei. früli8tilell uner, 1 Automechanik-r, 4 Zin:mermaler. 3 Fabriksarbeiterinnen, Nn Vlel ersparea Ae deugen imcl XrkÄtAuntÄ^igkeit vor, Venn dei clem ettten ^uttretea von »ctuiner» jchlietzlich Montag lä 'ft der unstreitig beste Saisonschlaiger: „Ma-noleScu, der König der Hochstapler" mit Ivan M o s j u h i n, Brigitta Helm und Dita P a r l o in den Hauptrollen. Dieses Filmwerk ist für Maribor ein besonderes Ereignis, da ein so gleichwerti« ger.Film, was Spiel, Handlung und stgttung betrifft, schon lange nicht gezeigt yMrde. Ivan MoSjulhin und Brigitta .^lm in einer ihrer besten Rollen. — ^n Das UrteN des Varls Bon Georges D e l a m a r e. Lionel Sardin ist, das kann keiner leugnen, der entzückendste Junge! Ausgezeichnete Erziehung, angeborene Feinfühligkeit, ein gstiügendes Maß von Geist machen ihn zu einem angenehmen Gefährten, ihm feh»t nur die Bestimmtheit be: Entscheidungen. Lange hatte er unter geeigneten Berufen herum-getaippt, bis er beim Ingenieur geblieben war, aber ebenso gut hätte er Medizinei oder Kaufmann lverden können, wenn er zufällig bei ihren Studien hängen geblieben wäre. Dieser Fehler schadet nicht weiter, wenn man doch, wie Lionel Sardin, das eine oder andere Mplom benutzen kann. Jedoch wenn es sich um so etwas Wichtiges wie Heirat handelt, ist eS ein Unglück, nicht nach klarem Plan handeln zu können. Denn hierbei kommt nicht in Frage, sich dem Zufall zu überlassen: es handelt sich um das ganze künftige Loben! Als Lionel anfing, sich in seinem Junggesellentum zu langiveilen und mit der Ehe zu liebäugeln, kamen thm drei Kandidatinnen in den Sinn. Alle drei hat-ten würdige Qualitäten aufzuweisen. Er-ßenS' Rosine: groß, blond, von natürlicher, Borbereitung: „««,a «are«ina" nach Leo Tol st. o^li^S berühmtem Wer? mit Greta G a r b o^und John Gilbert in den Ha-uptrollen. Union-Kino. Bis Freitag läuft das glänzende Lustspiel „Der mutige Geefahrer" nach der gleichnamigen Operette mit Gustav Fröhlich. Betty A st o r und Nikolai K o l i n in den Hauptrollen. SamSta^ wird der erschütternde Gros^film „AuS dem Tagebuch einer Verlorenen" nach dem gelesenen gleichnamigen Noman von Mar» garethe Böhme zur Ausführung gelan« gen. In Vorbereitung der schönste Film der Saison: „Alt-Heidelberg". DolkSwlNfchaft Sanierung der Eosulicv Linie Eine der größten Schiffahrtsgesellschaften im Süden Europas ist wohl die Triester „C o s u l i ch", die aus der Nationalisierung der ehemaligen „Austro-americana" entstanden ist und über ein Aktienkapital von 250 Millionen Lire verfügt. Vor etwa einem Jahre übernahm die Gesellschaft auch den in Schwierigkeiten geratenen „Triester Lloy d", den Nachfolger des seinerzeitigen „Oesterreichischen Lloyd", der einen annähernd gleich grossen L^chiffspark ausiveist. Die „Cosulich" ist nun nach und nach selbst in Schlvierigkeiten geraten, da einerseitI eine Reihe von Linien unrentabel geworden ist, andererseits auf ge:'.:issen Linien aus Prestigegründen neue Niesew'chiffe in Dienst gestellt wurden, die das Verlustkonto der Ge« sellschaft noch vergrößerten. Nicht zuletzt war die Uebernahme des „Lloyd" eine zu harte Belastilngsprobe für die „Cosulich", die nun daran gehen must, Massnahmen zu treslen, NM einem Zus<^mmenbruch vorzubeugen. Zu diesem Zivecke wurde der Beschluß gefaßt, das A k t i e n k a p i t a l um tt05Z, von 250 auf 100 Millionen, herabzusetzen, was durch Ueberstempelttng d-:r Aktien, deren Nominale 200 und deren gegenwcirr!,i^r Kurslvert 85 Lire beträxit, auf ^0 Lire No» minale geschehen soll. Dadurch werden die sich auf etwa 15^ Millionen Li.re stellenden Verluste ausgeglichen. Da jedoch der „Cosulich" durch die Uebernahme des „Ll)yd" und einige Investitionen im Laufe der letzten ^al>re die^ Schulden iin Vetraj^e von runk» i!00 Mill. angewachsen sind, soll das Aktienkapital gleich nach der Reduzierung von 100 auf 400 Millionen erhöh: iverden. um dadurch die Schuldenpoft auszugleichen. Angesichts dieser großen Transaktion dürfte die öffentliche Aktienzeichnung woA wenig Aussicht auf Erfolg haben, deshalb wurden schon vor längerer Zeit Berhandlnn-gen mit einigen Geldinstituten und nüt der italienischen Schiffa-Hrtsgesellschast ,.Lloyd S a b a u d o" Verhandlungen eingeleitet, deren Ergebnis die Bildnng eines Konzerns ist, das die neue Aktienmission der „Cosulich" übernehmen soll. Eine Folge dieser Sanie-rungsaktion wird auch ein Arrangement zwischen der „Cosulich" und dem „Lloyd unbestreitbarer Eleganz, der Stolz eineS jeden Gatten. Die zweite Laura, braun, hatte schöne Sammetaugen und einen Perlmutterteint, sie hielt sich in bescheidener Zurückhaltung und schien wunderbar sanftmütig. Es ist wahr, daß Ginette. die dritte, mit ihrem wilden Lockenkopf, der sich, in keine gleichmäsjige Frisur fügte, den lachenden Augen und dem nachdenklichen Mund, der Typ der modernen Gefährtin war . . . All dies wiederholte sich Lionel, er sprang von Laura zu Ginette, von Ginette zu Rosine, fand an der einen Vorzüge, die ihn von der anderen abspen-stig machten, stellte sich tausend Fragen, vergaß zu essen und zu trinken, schlief nicht, kurz, ivar todunglücklich. Doch in einer schlasiosen Nacht fand er einen Ausweg: da er sich nicht entscheiden konnte, war das beste, aus den Mädchen die Bestimmung herauszulocken, die sie der lde« alen Ehe beilegten. Beim Tango fragte er Rosine: „Wie würden Sie Ihr Leben einrichten, »venn Sie verheiratet wären, gnädiges Fr^iulein?" Das junge Mädchen wußte, daß Lionel Sardin eine angemessene Partie war und daß er sich sür sie interessierte. Er war ein eleganter Junge, tanzte gern, liebte Gesellschaft . . ., so antwortete sie: „Oh, ich mag kein Einsiedlerleben, wie man es einst sührte. Noch nie war das Leben so schön wie heutzutage. Es darf nicht in: Trott gehen. Auch ohne eine besondere S^el- Sabaudo" sein, wonach beide Ge^iellschasten, die gegenwärtig auf den gleichen Strecken Linien unterhalten, einige Schiffahrstlinien auflassen, um das Geschäft rentabler zu gestalten. -0- X Stand der NationalbZnk vom I.'). Oktober (in Millionen Dinar, in klammern der Unterschied gegenüber der Borwock^e): Aktiva: Metalldeckung 3l)4.7 (—2.".1), Tarlehen auf Wertpapiere I5V0 s—17.1), Saldo verschiedener Rechnunen 1088.8 (-s- 2.8). — Passiva: Banknotenumlauf 5703.0 (—92.4), Forderungen deS Staates 134.8 (-1-3.4), oer-schiedene Verbindlichkeiten in Giro- und anderen Rechnungen 1(105.5 (-^-51.5), Eskomp-tezinHsuß g?S, Darlehenszinsfuß 8?v. X Rutzviehmarkt. Maribor, 22. d. M. Der Auftrieb belief sich auf 160 Ochsen, 10 Stiere, 392 Kühe, 8 Kälber und 8 Pferde. Der Handel war sehr lebhaft; verkauft wur den 359 Stück, davon 21 nach Oesterreich. Es notierten für das Kilo Lebendgewicht: Mast-ochsen Din. 9..50—10, .Halbmastochsen 8.5<>— 9.25, Zuchtochsen 7.75—8, Schlachtistiere 7— 10.50, Schlachtmastkühe 7.25^, Zuchtkühe 6.2j^7, Melkkühe und trächtige Kühe 7—8, Beinlvieh 3.50—5, Jungvieh 8.50—9, jtäl-ber 13.50. Der nächste Nutzviehmarkt findet am 29. d. statt. X Heu- und Gtrohmarkt. Maribor, 23. d. Die Zufuhren beliefen sich auf 11 Wagen Heu und 2 Wagen ^trob. Heu wurde zu 70—100 und Stroh zü 50 Dinar per 100 Kg. gehandelt. ^ -- Meater ««d Kunst Naiivnaitveater in Maridor ÄeVertyire: Donnerstag, den 24. Oktober um 20 Uhr: „Aerger«ns im Lt. Florianstal". Ab. C. Kupone. Freitag, 25. Oktober: Geschlossen. Samstag, 20. Oktol»er um 20 Uhr: „Aerger-nis im Florianktal". Arbeitervorstellung. Sonntag, 27. Oktober um 20 Uhr: „Msral der Frau Dru'Ska". Srazer Muflt- und Theaterbrief Wer das Grazer Kunstleben verfolgt, wird schon oft die Beobachtung gemacht haben, daß auf Wochen musikalischer und dramarischer Stagnation regelmäßig Zeiten folgen, in denen sich die bemerkenswerten Veranstaltungen zl?'ammendrängen, oft mehrere am selben Tage, so daß das Publikum in Verlegenheit kommt, wohin es seine Schritte lenken soll. So bot die vergangene Woche eine Uebersülle an Theateraufführungea, Konzerten und Vorträgen, die des Besuö^s ivert waren, zum Teil aber wohl wegen des zeitlichen Zusammenfallens nicht den ver- lung zu haben, kann man in Bewegung bleiben, die modernen Theaterstücke besichtigen, tanzen gehen, Unterhaltung finden... mein Mann und ich werden uns glänzend amüsieren!" „Das ist zuviel", dachte Lionel, „mit der kann man nur von Kleidern, Festen, Essen sprechen. In ernsthaften Dingen, ohne die nichts möglich ist, kommt sie nicht mit. Nein, ich heirate nicht solch Fräulein Leichtsinn." Und als ihn ein Paso-Double etwas sipäter mit der nachdenklichen Laura vereinigte, stellte er an fie dieselbe Frage wie an Rosine. Laura h«tte bei ihm ein ruhiges, nachdenkliches Wesen zu erkennen geglaubt. Darum antwortete sie: „Die Ehe ist für mich eine Stätte der Sammlung, ^er Besinnnng. Ist es nicht die Pflicht jeder Frau, dem, mit dem sie das Schicksal teut, Ruhe und Stille zu geben? Sehen Sie! Die schönste Pflicht liegt im Hause." „Oh. oh", überlegte Lionel, „Gott beivahre mich vor solch einem Tugendbold. Ich sehe mich vvr der Zeit altern! Dort zuviel Geflügel, hier zuviel Suppe!" Jetzt hatte er an Enttäuschungen genug. Doch als er eine Stunde später am Büfett stand, traf er Ginette, ^ie er doch nicht ausschließen wollte und so begann er seine verfängliche Frage. Ginette lrank in kleinen Schlucken Champagner und sah ihn nLltend an. Sie antwortete cht sofort, da sie überlegte, aus welchen Gründen er wohl fragte. So gewann ihre Klug' »MckriSoree Zeitung' Nummer dienten Besuch aufzuweisen hatten. Dem' Kritiker ist es natürlich unmöglich, allen diesen Veranstaltungen beizuwohnen, er muß sich daher auf yas Wichtigste beschränken und kann oft nur einen kleinen Teil der Vor-trags^olgen anhören. Sich auf das Urteil der Berufsknllt'geu verlassen, ist eine gefährliche «ache. ich beschränke mich daher in meinem Berichte auf diejenigen wichtigeren Theateraufführungen und Konzerte, bei denen ich selbst anlvesend war. Im Opernhause begegnete die Erstaussüh-ruug von Verdis „Die Macht des Schicksals" großenl Interesse. Diese fast ganz in Vergessenheit geratene Oper liegt ihrer c!^t-stehung nach zwischen dem „Maskenball" und „Aida". Viele Züge erinnern an die früheren Schaffensperioden des Meisters als der musikalische Ausdruck noch von ' der Melodiefreudigkeit zurückgedrängt wurde, doch nimmt man schon einen Hauch der »leu-en Zeit lvahr, ?lidavorahnungen und An-«lätze zum Musikdrama. Leider war Verdi wie so oft in der Wahl seines Textbuchzs nicht sehr glücklich die konfus'e und ganz unwahrscheinliche Handlung vermochte selbst der Bearbeiter Franz Werfel nicht verdau-lich umzugestalten. Doch die prachtvolle, lebensprühende Musik — unser Orchester schwelgte in süßem Wohllaute entschädigt reichlich für die Mängel des Buches. Kapellmeister Karl T u te i n hatte der Oper hingebungsvoll sein ganzes großes Können gewidmet und das Werk liebevoll vorbereitet, so daß es trotz nicht ganz entsprechender Besetzung große Wirkung auslöste. H a l l-st r ö m gab die Carusorolle des Mestizen Alvaro. Er bemühte sich ernstlich, den Verdianforderungen gerecht zu werden, doch eignet sich sein Heldentenor nicht für die italienische Kantilene. G r o d vermochte alz Don l5arlos in keiner Weise zu befrie-digen und Frau Giede sang zwar sehr schön und stilvoll, doch litt ihre Leonore stark unter dem vollständigen Mangel an Temperament. Eine in joder Hins^c^ vorzügliche Leistung bot T i s ch als Pater Guardian und erwies sich neuerlich als ganz hervorragender Verdiinterpret. Die Vertreter der kleineren Rollen: Meinl (Marche-se), D o l l f il ß (Fra Melitone) und Frau Langer (Preziosilla) erfüllten ihre Aufgaben durchaus befriedigend. Lob verdient auch die geschmack- und stimmungsvolle Inszenierung AltmannS. Die Operette „Liebe und Trompetenbliv sen" von Sturm und Bachwitz zeichnet sich durch ein recht gutes, wirkungsvolles Libretto aus. das eine zwar ziemlich unwahrschein liche Handlung durch heitere Einfälle und witzige Situationskomik mundgerecht zu machen versteht. Nicht recht einleuchtend ist der Titel, da das gelegentliche Blasen mili-täriischer Signale auf der Bühne ^ daS Stück spielt in einer kleinen Festung deS vormärzlichen Oesterreich — mit der Handlung in keinem ursätzlichen Ausammenhange steht. Die Musik von Mac Roland ist ganz geschickt gemacht, stellenweise auch recht hübsch in-1 strumentiert und enthalt einige wirksame I „Schlager", verschmäht aber nicht allzudeut- heit Zeit. „Das Leben, das ich nach der Heirat zu fthren bec^sichtige, interessiert Ae? Das, daS ich augenblicklich führe, ist Ihnen wohl nicht interessant genug?" „Ach, das will ich nicht sagen", stammelte er. ^Jch fragte nur . . Das junge Mädchen sah ihm mit spöttischer Liebenswürdigkeit inS (Besicht. Langsam und bedeutungsvoll fuhr sie fort: „Wissen Sie nicht, daß das Leben der Frau das ihres Mannes widerspiegelt? Stellen Sie sich vor, daß Sie heiraten: alles hängt von dem C^rakter ab, d<^n Sie in die Ehe bringen." „Also gläubig ' Sie", fragte er unbeholfen, „die Ehe sei ein Rätsel." „Ja, wenn auf der Welt alles bestimmt iväre, müßten wir auf das Schönfte im Leben verzichten, auf Zufall und Neugier.'^ Sie wandte sich zum Tanz und ließ Lionel nachdenklich zurück. Rosine und Laura hatten eS gut gemeint und ihn mit Deutlichkeit gefüttert, so daß ihm ungemütlich wurde... Doch Ginette in ihrer Doppelsinnigkeit und Heimlichkeit brach Plötzlich seinen Wunsch nach Gewißheit. Wie recht hatte sie! Die Ehe ist ein Spiegelsaal, in dem wir unS betra«^ ten und unsere Wesen nacheinander formen. Nachdenklich, wie er war. wand er sich noch eine Weile im Kreis seiner Ratlosigkeit. Dann packte ihn die ewige Macht des Unbe kannten und er ging zu Ginette und bat um il)re Hand. '„V^arlborer Wkun'g' NMsif?r liche, fast wie beoibfichtigt anmutende Anleh nungen an Bekanntes von Schubert bis Lehar und OS?ar Strmch. Mer was hat ,n dem altösterreichischen Mitte» ein moderner Jazz zu suchen? (spielt und ste^ung-en lyur de unk^ ^ritz P o fs l a r s bewährter Leitung flvtt ii'dd mit natürlicher Frische, !>i<; Danien Schwarz und steine r, hie Herren M a r a u, S ch u l z und D i e st e l waren mit vollem Einsah i^rer Kräfte bei 'der Sache und besonder? ?l l p a s s y als urdrollM Ordvnnanz erwe^^e viel Heiterkeit. sSchlllß folgt.) Nre?käg» 5enVktöLet 19iÄ Gpott : Mitteilung des M. L. Für kommenden Sonntag >vur!>en folgende Spiele geneh-lnigt: Iugcndspiel „Rnipid"—„^elezniöar" Ilm 1Z.A) am „^'Iezniear"-Platz, „Grazer Sportklub'—„2clc^ni?ar"-Platz uub „Rapid"—„Ptuj" in Ptuj. Die Playinspektion besorgt Herr Koren. Der Sekretär. . Schiedsrichter am Zonntag. Die sonntä-qigen Wettspiele leiten die Schiedörtckiter B izj ak („^lezniLar"—„Gramer Tport« rlub"), N e m e c („Rapid"—„Ptuj") und Vesnaver („Rapid"—„Z^lezniöar"). : Die jugoslawische Handballmelsterfchast wird Heuer nicht auZgetraqen, t>a die Unter« verbandsmeist<'rschcrsten sowolil v04i LjuAja-na als auch von Neossrad noch immer nicht beendet sind. : Wieder neue Termine für die Handball^ Meisterschaft von Slowenien. Der Handball« ilnterverbaild in Ljubljana will auf jeden Fall die Austraqunsi der noch restlichen Meisterschaftsspiele erzwingen, indem er unter Drohunq der strengsten Strafen neue Ter-inine anordnete. Diesen zufolge hätte „Mu-ra" am 27. d. gegen „Ilirija" und am 8. ?!oveinl'er gegon „Maribor" zu spielen. : S. S. tt. Maribor in LMljana. Der Wettkampf um den „AosPosvetSki pokal" zwischen „Maribor" und „Jlirija" wird nun doch endgiiltig koimncnde^i Sonntag in Ljul'lmna zur (Erledigung gebracht werden. Ein Städtespiel Marihor—Celje wird am zweituächsten Sonntag in Celje durchge« führt werden. : Das Gastspiel „Rapids" in Villach wurde aus techttisck)en Gründen auf den zweitnächsten Sonntag verschoben. : Die Wintersportsektion des S. S. K. Maribor teilt ulit, dasz die nächste Tanzstunde erst Montag stattfindet. Heute, Donnerstag, wichtige Zusammenkullft aller Winter« sportler iiu Caf«. „Bristol". : „Edelweih Samstag, den 26. Oktober Festal)rechllungssttzung, im Anschluß auherordentlichc AusschnWhung. Ort: Klub« heiui (Hofsalon). Zeib: 20 Uhr. Erscheinen der Funktionäre und Zeltinhaber Pflicht. : S. K. Zelezniear (Fubballsektlon). SamS tag NM 18 Uhr findet im l^sthause Laufer eir.e wichtige Spielerversammlung sämtlicher Fukiballer statt. Leichtathletitsettion: Samstag um 15 Uhr haben sich sämtliche Leichtathleten zuverlässig am Sportpla^ einzufin« den. : Die Wintersportsektlon deS Slow. Al' penvcreines Maribor—RnSe veranstaltet auch Heuer zu Weihnachten einen Stikurs auf dem „Ä'lopni vrh" imter der bewährten Leitung des bekannten Skinl'eisters >^van Tavöar auS Ljnblsaila. Sä.nltli6)e NUt-glieder werden ersucht, ihren Verpflichtungen nachzukmnmen. Inforniationen erteilt Fr. V e t r i h, Uhrengeschäft Stosec, Inröiöe-va ulica : Die Sklmeisterschaft des Kreises Marlbvt führt die Wintersportsektion des Slawen. Alpenvereines Maribor—Ruße am IN. ner im Terrain des „Mopni vrh" durch. Auszert^om bringt dieselbe Sektion am M. Februar den beliebten Patronillenlauf mit dem Ausgangspunkt bei der „Mariborska koöa" zur Durchführung. Au, Vorabend findet dortfelbst eine gesellige Zusaurmenkunit aller Alpenfreunde statt. : Lausen „Quer durch Graz". Au^ 3. November findet unl 11 Uhr vormittags daS Langstrel^enlaufen „Ouer burch Graz" statt. Am Rennen beteiligt sich n. a. auch der bekannte Langstreckenläufer der Vi^ieubahner Podpeöan. : Wieder zwei Weltrekorde der Japanerin Hitomi. Die Ol^inchiasiegerin Hitomi (Japan) hat bei eineni Meeting in Korea zwei neue Dau'enweltreknrde aufgestellt. Sie lief Sin..Nur-Aiaael Flugzeug" UM biese Lehrgänge nicht nur ein tüch!igzA Eingeborenen-Verwaltungspersonai heran-zu.ziehn, sondern auch dvs allgemeine kulturelle Niveau der Negerbeoölkei^ung .z.l heben. Die Unterrichtssprache ist Saccheli. Daj allgemeine Bestre^n ist nun darauf ^richtet, das Äuaiheli, von dem' eS bereits Grammatiken, Unterrichtsbücher und sogar eine eigene Literatur gibt, als Univer'a'spräche in Mittelafrika zur Geltung zu bringen und die vielen anderen Sprachen zu verdrängen, dre heute noch iii diesen Gebieten gesprochen werden, und welche das. gegenseitige Verständnis zwischen den einzelnen Stämme» außerordentlich erschlveren. wird von der Rhön-Rossitten-Gesellschaft demnächst in Berlin der weiteren Oeffeutlich' keit vorgeführt werdett.^Die schlvanzlose Konstruktion bezweckt eine Vereinfachung im Bau, eine Verringerung, des Lustwiderstau-des und dadurch eine Herabsetzung der mo- torischen Antriebskraft. Bei den bisherigen Berfm^en entwickelte das neue Flugzeug' mit einM ^Fahrradwotvr ^on 3—10 Pferdestärken ^ne'ÜÄeschwindigkcit von 180 Stundenkilometern uild eine ersiaunliche Steigfähigkeit. 200 Meter in 24.9 Sekunden und sprang 6.07 Meter weit. Den Rekord für die -M-Meter-Strecke hielt bis jetzt Miß (Edwards mit 25.4 Sekunden und die Weltbestleistung im Weitsprung Mß Green mit 5.57 ?.'!eter. : Deutsche Leichtathleten in Japan. Bei dem leichtat'hletischen Meeting in Keiso in Korea, bei Vldracher tnit 10.3 Sek'tu-den für die 100 Meter einen neuen Weltrekord aufstellte, vollbrachten auch die anderen deutschen Leichtathleten sehr gute Leistungen. So lief zum Neilspiel Wichuianu die 200 Meter in 21.7, Dr. Peltzer die 4)at. Dieser Weise versichert nun, im (Extrakt der Pflanze, die in» Hiina-laya-Gebiet wächst, das (Elixier des Lebens gefunden zu haben. Er führte den Saft in die A'dern einer Frau ein, deren Herz bereit^? zu schlagen aufgehört hätte. Und wiederholte das Experiment Är Wiederbelebung au elnizetrockneten Fröschen. Die Aerzte sehen den näheren Ausführungen Jagadis No-ses ulit außerordentlicher l^annnng entgegen, lvas nach den fabelhaften Wirkungen die'ses Lebensfastes wohl begreiflich ist. Die treulose Frau des Mörders Mail erinnert sich noch des Prozesses Me« storino, der vor Iahre'^rist die Geinüter in Paris und gairz Frankreich stark erregt hat. Meistorino wurde, wie bekannt, wegen (Zrmor. duug des Juweliers Gaston Trupheme zur lebensläugliclien Strafarbeit auf Guayaua verurteilt. Mestorino hgt den Mord begangen, um seiner jungen Frau, die ständig in Geldnöten war, ein Leben in Luxus und Freude zu ermöglichen. Die Frau legte nach der Verurteilung ihres Manes ein feierliches Gelübde ab, ihm in die Verbannung zu fol-gei^ Dil-^er Tage ivurden niehrere Strafgefangene nach der Insel Saint-Martin-De-RL gebracht, um von dort die Reise nach Guayana anzutreten. Mule. Mestorino befand sich aber nicht bei dem Transport, und die Pariser Blätter wollen bei dieser Gelegenheit feststellen, das; die leichtsinnige, junge Dauie ihr Versprechen gebrochen l)des Arztes und Tierarztes, ^n der Ackellbauwissenschaft, zu Ingenieren.und KU Geist^lichen ausgebildet. Man hofft durch Radio Freltag, L5. Oktober. Ljubijana, 12.30 Uhr: Reproduzierte Äu-sik. — 13: Zeitangabe, reproduzierte Musik und Börsenberichte. — 13.30: Tagesnachrichten. — 17: NachmittagskoTlizert. — Iü.g0: Italienisch. 20: Konzert. — 21: Konzert. — 22: Nachrichten und Zeitangabe. — Beo. grad, 12.40: 'Schalllplattenkonzert. — 13: Nachmittagskonzert. — 19.20: Rutsch. — 19.Ü0: OpernübertraMNg. — Wie», Konzertakademiie. — 19.30: Jwlienisch. — 20.05: R. .Hawels Wiener Volksstück „Mutter Sorge". Anschließend: Abendkonzert. — Graz, 20: Konzert. ^ Anschließend: O. Li-waS Baiuernposse „Der Raidiotvltfel". Breslim, 19.05: AbendkoiHert. — 20.85: vn-terhaldungSmufik. — 2L.S0: Schall!p«latten» muslk. — Daventry, 21: Symphoniekonzert. — S3.4Ü: Danzmuifi!. — Stuttgart, 20: mermusikabend. — 81.40: Offenbachs Komödie „Seine Sch^veister". — W.30: Unter-haltungsmustk. -7^ Frankfurt, 19.30: Stenographie. ^ 19.40: Schach. —. 20: Kamnter-muisik. — 21.40: Stuttgarter Uebertragunz, — 23.30: Unterhaltungsmusik. — Berlin, 17.40: Unterhaltungsmusik. — 20.30: Höhepunkt aus „Großen Opern". — 22.30: Mend Unterhaltung. — Langenberg, 17.30: Vesperkonzert. — 19.15: Engliijche Unterhaltung. N: Abendkonzert. — Anschließend: Nacht nmsik und Tanz. — Prag, 10.30: Konzert. — 20: Unterhaltungsmusik. — 21: Zeitgenössische Musik. — 22.20: Orgelkonzert. ^ Mailand, 16.30: Kinderlieder. 17: Nachmittagskonzert. — 20.30: Synchhoniekonzert. — 23.15: ?lbendkonzert. — München, 17.30! Orgelkonzert. — 1Y.30: Konzert Umberto Urbano. ^ 31.10: Konzert. — Budapest, 17.45: Orchesterkonzert. — 19.30: Opern-Übertragung. —'2S.30: Zigeunermusik. — Warschau, 17.45: Orchesterkonzert. — 20.15: Symphonieko-nzert. —- Paris, 20.20: Abend« konzert. Ml»«»«» VostaNsche Reudeltea Für das Mandatgebiet S ü dwest -afrika sind tier Dienstma'-kcn mit dem Aufdruck auf „South Africa". bezw. OMzieel auf „Suidafrika" erschienen. Es handelt sich um die postläufigen Werte zu 1, 2 uud li Pence. Zunächst sollen nui. 1(10 Bogen von jeder Sorte überdruckt worden sein, nnd zwar einzeilig. Die Werte zu 1 und 6 Pence sind in Bozen zu je 240 Stück l>ergestellt und haben keinen Punkt hinter dem Ausdruck. Der Fehldruck, der bei allen drei Werten ohne Aufdruck vorkommt — ^ ohne Punkt bei 8. >V. bei der 148. Marke im Bogen —, ist bei den Marken mit Dienstaufdruck bereits berichtigt: ^ Pennt, grün, Mitte schtvarz (Springbock), 1 Penny rosa, Mitte scherz (Zwravelle), 2 Pence brauulila, Mitte schwarz (Pretoria) und « Pence orailge, Mitte dunkelgrün (Orangenbaum). Flugpostniarken sind für A l a o u i t e zu 50 gel'bgrün, 1 Piaster karminrosa, aus 25 Pi.^jter blau und 25 Piaster blau mit dem Eindelker überdruckt geschaffen worden, für Gran v Libanon bloß die zu I Piaster karminrosa und für S y r i e n dieselben wie die erstgenannten. Iit B r u nei l)at die 4 (5ents ihre Farbe wieder wechseln müssen, iveil Portoveräirderungen e« nötig nmcht?n. Man benutzte wiederum das altbekannte FlußlandschastSinuiter mit vwlfa-c^-en Schreibschriftnxlsserj^khen. St. Christoph bringt die 1 GMKng schwarz und grau auf grün und dt« v VchL-ling rot und grün auf gelb mit d»m fachen CA-WasserAeichen in ^ vss nsus l'Iz-Ionnsn ?()kv»I.S5tVSgSN 6 lzuie Lkvi^oe i-vk i«kk 1 . I'sz "sonnsn ^uklsst ZU cisn östsisbs lcostsn oinss QntonnsnWsxsns. 2. ^siisssparnis: 40 PS ^otor — 86 Ttun6onliilomstsr. 3» Livksi'Iisit: AuKsi'si «!sk- samss Looksbi-smssn-S^stsm. 4, /^usxszsioknsts p^sltsfunx: /^uslsß^sr-I-Iintsrio6ssn (nuf bei Icostspiolizsn psfsonsnvsxon anxsvsnciot). 5. OorSum'iFSis unä stSrksts Ksrosss» risn in disssr t.s»t«SLSnk>ssss. S. ^oi'clXunctonciionst. Wsrum cisnn tsui'srs, IsnZsamssv unci «snigor virlcsams l'rsnsportmittsl sn«snMa'rlbl>?vr Nun:n,er 586. Ysrell-^, V'en LS. '1Y?9 Kleiner ^nieiqer t^Z^seHFsskeZies Klaviere! Neue, sehr Mte Kla-viere von Ik^.W Din. aufm. Kleine Teil-Mhlunqen. Th. Büuerle, Gospo« ska iil. 5f;, Maribor. 14405 Einlagerunffen von Möbel» so- wie Ä^ren niler Art und clsse Cpeditionsarbeiten übernimmt prompt und billig Zpeidition A. ReiSmann, VojaSniSka l^. 141B Photoaraplsieren ist zeitlos — es ist an keine Saison tiebun« den. Gerade im Herbst finden Sic die sch!)nsten Motive. 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