Nr. 7. Freitag, 10. Jam« 1896. Jahrgang 115. »°«,M^a ii kU^?" „P « ftoerlenb » na: «»nziiihrig fl, tli, halbjahrig ft, ? 50, In, d,r Vonn« und Feiertage, Die «ldmintftratlo» befindet stch 3"a; gefürstctcr Graf von Habsburg und Avl von Kyburg, Gürz und Gradiska; Fürst von «em und Brixen; Markgraf von Ober- und Nieder-kirck N '" Al^en; Graf von Hohenembs, Feld-Cntt ^enz, Sonnenberg lc.; Herr von Trieft, von ""naro und auf der windischen Mark; Großwojwod ts„.« . . ^ Wojwodschaft Serbien :c. lc. lc., Mn kund und zu wissen: den yy o^nblag des Königreiches Dalmatien ist für l ' "- Jänner 1896 in seinen gesetzlichen Versammlungsort einberufen. s< .. ^geben in Unserer Reichshaupt- und Reside„z-un3^ °^ ^- Jänner im Eintauseudachthundert »ms. ^"^""lnzigsten, Unserer Reiche im achtundvier-"'Ullen Jahre. Ga..!?!'" p- Welsersheimb m. p. tt"."'ch m. p. Bilinsli m. p. ^^ebur m.p. Gleispach m. p. Glanz m. p. womit ki ^^^ """ ^- December 1895 mil ole Abhebung der zur Erhaltung des Heeres, «negsmarine und der Landwehr erforderlichen "ecrutencontingente im Jahre 1896 bewilligt wird. r^,""^ Zustimmung der beiden Häuser des Reichstes ftnde Ich anzuordnen, wie folgt: y Artikel I. der n"^ ^^"ltung des Heeres, der Kriegsmarine und auf ^- wehr wird die Aushebung der erforderlichen, Lüi,^ "" Neichsrathe vertretenen Königreiche und ^^^entfallmden Necrutencontingente, und zwar: 59.211 Mann für das Heer und die Kriegs-, marine, dann 10.000 Mann für die Landwehr nebst den gesetz. mäßig für letztere von Tirol und Vorarlberg zu stellenden Recruten, und der Ersatzreserve aus den vorhandenen Wehrfähigen der gesetzlich berufenen Altersclassen für das Jahr 1896 bewilligt. Artikel II. Diefes Gesetz tritt mit dem Tage der Kundmachung in Kraft und wird mit dessen Vollzuge Mein Minister für Landesvertheidigurig betraut, welcher dies-falls mit Meinem Reichs - Kriegsminister das Einvernehmen zu Pflegen hat. Wien am 30. December 1895. Franz Joseph m. p. Badenim. p. WelserSheimbrn. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 27. December v. I. dem Fabriksbesitzer Emanuel Ritter Pr oslowetz von Pros kow und Mar stör ff in Kwassitz in Anerkennung seines verdienstvollen Wirkens auf in-dustrnllem, landwirtschaftlichem und gemeinnützigem Gebiete das Comthurlreuz des Franz' Josef - Ordens allergnadigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 5. Jänner d. I. dem Landes-Regierungsrathe der Landesregierung in Klagenfurt Iofef Kopp den Titel und Charakter eines Hof. rathes mit Nachsicht der Taxe allergnadigst zu verleihen geruht. Badeni m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 31. December v. I. dem mit dem Titel und Charakter eines Regierungsrathes bekleideten Oberinspector der Generalinspection der österreichischen Eisenbahnen Franz Heindl taxfrei dm Titel und Charakter eines Hofrathes und den Infpectoren dieser Behörde Theodor Rühl und Karl Werner den Titel und Charakter eines Oberinspectors allergnadigst zu verleihen geruht. __________ Glanz m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 5. Jänner d. I. den Forstrath Anton Rossipal zum Oberforstrathe im Ackerbauministerium allergnadigst zu ernennen geruht. _____ Ledebur m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. December v. I. den Postrath Theodor Nechwalsky ^um Oberpostrathe in Wien, den Postrath Ludwig Pikor zum Obervostrathe in Lemberg und den Postrath Franz Koller zum Oberpostrathe bei der Post- und Telegraphen-Centtalleitung, weiter den Postrath Andreas Lunda zum Oberpostinjpector im Handelsministerium allergnadigst zu ernennen geruht. Glanz m.p. Se. t. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. December v. I. dem Oberinspector der TababHauptfabrik in Hainburg Franz Kikowski aus Anlass der von ihm erbetenen Versetzung in den dauernden Ruhestand den Titel und Charakter eines Oberfiuanzrathes mit Nachsicht der Taxe allergnadigst zu verleihen geruht. B i l i n s k i m. p. Nichtamtlicher Theil. Die Ereignisse in Transvaal. Das «Frcmdenblatt» bespricht heute an leitender Stelle die Ereignisse in Transvaal. An die scharfe Polemik ankniipfmd. welche im Zusammenhange mit diesen Ereignissen zwischen der englischen und deutschen Presse entstanden ist, führt das Vlatt aus, dass man trotz dieses Zeitungskrieges einen ernsten Conflict zwischen Deutschland und England wegen Transvaal nicht zu befürchten habe. Beide Mächte haben große Interessen, die unter einem solchen Conflict leiden würden und deren Erwägung hinreiche, um erkennen zu lassen, dass die in der südafrikanischen Angelegenheit aufgeworfene Frage sie nicht aufwiege. Die englische Regierung stehe auf einem ganz anderen Standpunkte, als die Londoner Zeitungen, die es für gut halten, gegen Deutfchland und die südafrikanische Republik los« zugehen, statt der Chartered Company, wie es sich gkbürt, den Text zu lesen. Diese Gesellschaft, durch ihre, mit oft äußerst gewaltsamen Mitteln errungenen Erfolge über die Negervölker verwöhnt, glaubte dem ungeheueren Gebiete, das sie ihnen abgenommen hat, jetzt mit leichter Mühe auch Transvaal hinzufügen zu können. Sie habe sich damit aber nicht nur eines flagranten Rechtsbruches schuldig gemacht, sie habe auch einen schweren Fehler begangen, der allerdings ge« eignet sei. solche Engländer, die auf stete Vergrößerung des Reiches bedacht sind, mit großem Verdrusse zu erfüllen. Die Dauer der thatsächlichen Herrschast dlr Buren hänge schließlich doch davon ab, dass sie nicht von den Einwanderern aus den sie umgebenden englischen Ländern überflutet werden, und diese Ueber-flutung sei schwer aufzuhalten, wenn die wirtfchaftliche Regsamkeit, wie bisher, ausschließlich auf Seite der fremden Ankömmlinge ist. Der Kampf um Transvaal fei in letzter Reihe ein socialer zwischen altansässigen Holländern und zugeströmten und zuströmenden Angelsachsen, und die neuesten Ereignisse seien dazu geeigrut, die ersteren nicht nur im allgemeinen zu doppelter Vor- Feuilleton. Nalvasor-Studien. Von P. v. «adics. Fr ^' in °m»"2c° Vavasor. Notar ^ S.Marco Venedig und dessen «Finanzpläne» 'ur Innerösterreich 1584. 16 Hl Umstand, dass der in der ersten Hälfte des 5ann N 3 "ls nach Krain gekommene Herr Io-dann a« l Vavasor, anfangs Kaufherr in Laibach, Gallen^ «?^ H^l der Herrschaften Thurn am Hart, u. s '^ Malschach bei Steinbrück, Tüffer, Gonobitz lnög^ ' es in unsern Landen rasch zu großem Ver-^tbesii^no hohem Ansehen gebracht, mag wohl auch Hauses ^"k"o gewesen sein. dass ein Verwandter seines in Ben?'^ Francesco Valvasor, Notar zu S. Marco tionen 5 K ^^ sich nebenbri mit finanziellen Opera-Gear, d- '^s^ zu haben scheint, sein Auge auf unsere gar an V^^' ja sich mit seinen Finanzplänen so-bez^''^".^zherzog. Regenten von Innerösterreich, i""g«nmse an die i. 0. Regierung in Graz wandte, zu der er übrigens auch «in anderem Wege» vorher schon in Beziehung getreten war. Wir begegnen nämlich in der älteren Registratur der k. k. Statthalter« in Graz einer Reihe von Actenstücken, die von 1584 bis 1602 reichen und sich auf die Finanzprojecte dieses Herrn Francesco Valvasor für Innerösterreich beziehen. Der «Notar zu S. Marco» versuchte, wie aus diesen Aktenstücken hervorgeht, wiederholt und zwar durch Empfehlung verschiedener Mittel als finanzieller Helfer bei der i. ö. Regierung aufzufpielen, sei es durch Befürwortung geheimnisvoller Projectanten oder notorischer Alchimisten — wobei Gcwinstsummen bis zu 400.000 Thalern in Aussicht gestellt wurden, sei es durch den Vorschlag zur Einführung einer in den i. ö. Landen noch nicht bestehenden Industrie oder Handelsartikels; ja er unternahm schließlich selbst eine Reise von Venedig ucich Graz und der Erzherzog' Regent verordnete «aus dem Mittel» seiner Hoflammer eine Commission, welche mit Francesco Valvasor zu verhandeln hatte. Das Ergebnis dieser Besprechung mit Francesco Valvasor scheint jedoch kein für denselben besonders günstiges gewesen zu sein. da der letzte dessen Persönlichkeit betreffende Act die Anweisung auf 100 Thaler darstellt, welche Summe Erzherzog Ferdinand für den nach Graz gekommenen Francesco Valvasor «als einen Zehrpfennig' bei der i. ö. Hofkammer augewiesen. Der erste Antrag des «Notars zu S. Marco» durch «zwei fürgeschlagene Mittel, dardurch Ihre Durchlaucht (der damalige Erzherzog.Regent Karl, Ferdinands Vater) etlich Tausend Gulden bekhumen möchte,» siel also iu das Jahr 1584, und es erliegt in den alten Hofkammer-Arten im Concept eine darauf bezügliche Entscheidung der i. ö. Regierung, der auch eine lateinische Ucbertragung beigefügt erscheint, datiert Graz 10. December 1584. Diese Entscheidung, «Recepisse» überschrieben, konstatiert im Eingänge, dass sich Francesco Valvasor mit seinem Antrage an den Hoftannnerraths - Präsidenten Hans Khisl zu Kaltmbrunn, erzh. Rath und Hauv!-mann zu Adelsberg, gewendet, und enthält den Aus-spruch des erzherzoglichen Dankes dafür, «dass — wie es wörtlich heißt — Du Dich in diesen und andern vnsern Sachen* gantz treulich und eifrig bemüht», w- * Deutet auf vorherige andere Beziehungen des Francesco Vnlvasor zur i. i>. Regierung. (Anm, b. Verf.) Laibacher Zeitung Nr. 7. 52 w. Jänner 1896. sicht zu bewegen, sondern auch sie darauf aufmerksam, zu machen, auf welchem Gebiete der Kampf schließlich praktisch entschieden wird. Bei der Eigenartigkeit der Verhältnisse, namentlich im Goldgebiete, sei das Prv' blem sicherlich ein schwieriges, und dass sich die Buren vorläufig zu helfen suchen, indem sie mit der Erthei« lung politischer Rechte an die Eingewanderten möglichst sparsam vorgehen, sei begreiflich. Die Hauptsache sei, dass der Republik nunmehr Zeit gelassen werde, um die ihr durch die Thatsache der Masseneinwanderung geschaffene Lage zu bewältigen, und dazu habe allerdings der Einbruch Jamesons und das dadurch in Europa erregte Aufsehen in unfreiwilliger Weise am meisten mitgewirkt. Es habe sich gezeigt, dass die Buren auf wertvolle Sympathien rechnen können, aber es werde auch niemand, der alles in allem erwägt, glauben können, dass ihretwegen ein ernster Conflict zu befürchten sei. Die Aufregung der englischen Presse werde sich wohl bald wieder legen, ohne auf die politischen Entschlüsse einen nachteiligen Einfluss geübt zu haben. Politische Ueberftcht. Laib ach, 9. Jänner. Das 'Fremdenblatt» veröffentlicht folgendes Communique''. «In die Blätter hat sich eine seltsame Nachricht über die österreichisch«ungarisch?» Aus-gleichsconferjenzen eingeschlichen. GrafVadeni soll dieser Mittheilung zufolge bei diesem Anlasse nichts Eiligeres zu thun gehabt haben, als den ungarischen Ministern zu erklären, dass die österreichische Regierung die Ausschreitungen und Hehactionen der Antisemiten gegen Ungarn aufs tiefste bedauer?, und die Behörden bereits angewiesen habe, in jedem einzelnen Falle die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. So schmeichelhaft eine solche Urberschätzung der antisemitischen Sprech» und Schreibcampagne gegen Ungarn für deren Urheber auch wäre, so sind wird doch bemüssigt, dieselbe ganz und gar in Abrede zu stellen. Graf Badeni hatte bei Anbeginn der Ausgleichsconferenzen deren Theil-nehmern sicherlich ganz andere Eröffnungen zu machen. Er nuhm die Aufmerksam! it slk Fragen in Anspruch, die für das Reich gewifs belangvoller waren, als an« tisemitische Staats- und Reichsauffassungen. Überdies wären Aufschlüsse dieser Att umso überflüssiger, als ja Graf Badeui bisher deutlich bewiesen hat, wie er über die Excesse und Hetzereien des Antisemitismus denke, und Zweifel über diesen Punkt gewiss nirgends mehr bestehen können. Dass man bei uns bei jedem Anlasse vor allem an die Herren Antisemiten denken muss — mit dieser thörichten Annahme sollte man doch nicht mehr kommen. Das Reichsgesetzblatt veröffentlicht eine Verordnung, durch welche mehrere Bestimmungen des Mehl Verkehrs provisorisch einer Abänderung unterzogen werden. Die Modifikationen beziehen sich auf drei wefrnt-liche Pm.ktr. Zunächst wird die Frist, innerhalb welcher die Zollrestitution begehrt werden kann, herabgesetzt. Nach den gegenwärtigen Vorschriften muss das Mehl, für welches die Zollrückoergütung angesprochen wird, innerhalb eines Jahres vom Zeitpunkte des Bezuges des Getreides ausgeführt werden. Nunnvhr soll diese Frist sechs Monate betragen. Die Zollvergütung selbst wird wesentlich eingeschränkt. Wahrend bisher für 70 Kilogramm importierten Weizenmehles, beziehungsweise 65 Kilogramm Kornmeliles der auf 100 Kilogramm Weizen oder Korn entfallende Zoll rückerstattet wurde, soll künftig die Zollrestitution derart erfolgen, dass für hundett Kilogramm Mehl der Zoll für hundert Kilogramm Getreide rückerstattt wird. Endlich wird die Zollsicherstellung, welche bisher auch in Effecten oder anderen Eautionsmitteln erfolgen konnte, künftig in barem Gelbe geleistet werden müfftn. Der nieder österreichische Landtag hat nach mehrtägiger Pause seine Berathungen wieder aufgenommen und in seiner gestrigen Sitzung mehrere Nusschussberichte über Flussregulierungs^Angelegenheiteu erledigt, eine Reihe von Subventionen für wohlthätige Zwecke bewilligt und schließlich einige Berichte des Landesausschusses zur Kenntnis genommen. Die nächste Sitzung wird Freitag abgehalten. Der VorarlbergerLandtag wurde heute in üblicher Weise unter Hochrufen auf den Kaiser eröffnet. Der Landeshauptmann gedachte in seiner sehr patriotisch gehaltenen Ansprache des Hinscheidens der Erzherzoge Albrecht und Ladislaus und erörterte sodann das diesjährige reichhaltige Arbeitsprogramm. Die gestrige Sitzung des mährischen Landtag e s war formeller Natur. Im Einlaufe befand sich u. a. der Bericht, bezw. der Antrag des Landesaus-schusses auf Errichtung einer böhmischen Landes-Ober« realschule in Ungarisch-Brod, deren erste Classe im Schuljahre 1896/97 eröffnet werden soll. Heute nimmt der deutsche Reichstag seine durch die Weihnachtsferien unterbrochene Nraeit wieder auf. Es ist nicht unmöglich, dass er sofort von der auswärtigen Politik in Anspruch genommen wird, denn es werden Stimmen laut, welche eine Erörterung des Reichstages über die Transvaal-Angelegenheit fordern. Der Kampf zwischen den spanischen Regierung strupften und den Insurgenten auf der Insel Cuba ist allem Anscheine nach in das Stadium der Entscheidung getreten. Die Rebellen sind von verschiedenen Seiten her auf dem Marfche nach Havanna begriffen, sie wurden jedoch von spanijchrn Generalen wiederholt in ihrer Vorwärtsbewegung aufgehalten und abgelenkt, und einzelne Banden sind vernichtet worden. An einzelnen Orten, so namentlich in der Provinz Pinar del Rio, haben sie einige Orte geplündert und in Brand gesteckt. Ein großer Theil der Insurgenten soll in der Nähe der Stadt Havanna von Marschall Martimz«Campos, dessen Demissions-Absichten nun dementiert werden, geschlagen worden sein. Wie man der -P. C.» aus St. Petersburg meldet, soll demnächst eine besondere Commission mt der Aufgabe einer durchgreifenden Aenderung des gegenwärtig bestehenden Systems der administrativen Beschickung betraut werden. Als Vorläufer dichr Aenderung sei die vor kurzem erflossene kaiserliche Cabimtsordre anzusehen, welche verfügt, dass für die Freiheit der Person der russischen Staatsbürger bessere Garantien als bisher geschaffen und denjenigen Personen, welche von der Maßregel der administrativen Verschickung betroffen werden, das Recht deS Appells an die höchsten Rcichsbehörden eingeräumt werden soll. Der vom Gcneralgouverneur von Turkestan, General von Wrewski, an allerhöchster Stelle unterbreitete Antrog, wonach die Strafe der körperlichen Züchtigung für russische Ansiedler in Turkestan auf-gehoben werden soll, ist bereits vom Zaren genehmigt worden. Die «Aqenzia Stefani» meldet aus Massauah: Am 5. d. M. abends aus dem Lager des Ras ab< gegangene Kundschafter sind heute in Ndigrat ein-getroffen und erklären das Gerücht von der Ankunft Meneliks in dem erwähnten Lager als unrichtig. Ein am 3. d. M. angekommener Kundschafter versichert, dass keine Truppe Meneliks Aschanghi passi rt habe und dass ein Gerücht von dem Vorrücken Meneliks lucht im Umlaufe sei. Seine Officiere der Avantgaide seien noch weit südlich von Aschanghi. Man hörte, dass es in der Provinz des Negus Rebellen gebe. — Ein Schreiben des Commandanten von Malalle benachrichtigt den General Baralieri, dass starke feinbliche Colonnen am 5. d. M. nach den Höhen im Süden von Makalle marschiert seien, wo eine Revue stattgefunden haben dürfte. Später lehrten diese Colonnen in das Lager zurück, welches nach den Kundschaftern nicht verschoben worden ist. Am 4. und 5. d. M. kam es zwischen den beiderseitigen Vorposten zu einem Feuergefechte, in welchen die Italiener keine Verluste, der Feind dagegen einige Todte und Verwundete halte. Heute kam die Verstärkung in Adigrat an, was sowohl wie das Versprechen, «soliches zu fürfallender Gelegenheit gegen ihn zu erkhennen». Aus dem weiteren Contexte entnehmen wir nun, dass durch des Valvasor Vermittlung sich ein gewisser Antonius Manaleßo, ein Edelmann, bereit erklärt habe. die Mittel und Wege dem Erzherzog anzugeben, wie dieser «ohne mennigMches Beschwur» (ohne Beschwerde für die Unterthanen) «in vier Monat Frist 20.000 Kronen Pares gelts zu Handen bringen könne», für welche Mittel und Wege aber besagter Manaleßo ein Honorar von 6000 Kronen für sich in Anspruch nahm. Auf diesen Antrag lautet nun die Erwiderung der i. ö. Regierung dahin, dnss, wofern es ein solches Mittel wäre, das «wir» zuvor gemusst und das wir nichl hätten gebrauchen wollen" «oder so beschivärlich, dass wir es nicht ins werth khumen lassen möchten» «oder was dergleichen Vrsach mehr sürfielen». man also «sein entdecktes Mittel» sich «nicht zu Nutz machen könMe», «auf einen folchen Fall man ihm nichts zu geben * Deutet auf den eventuellen Vorschlag, sich mit Alchemie abzugeben. (Anm. d. Vers.) schuldig sein solle». «Demnach -^ heißt es weiter — haben wir dir hiemit soviel zu verstehen geben wollen, dass ob wir wohl dieses Anbringen und Erbieten von dem Manaleßo zu ganz gnädigen Gefallen annehmen und uns nicht zuwider, Ihnen derwrgen mit Gnaden entgegenzugehen, fo bedünkt uns doch, wtil zu beforgen, dass diese Dargab fürnämlich unsere armenllnter -thanen, die ohne das der beschwerlichen be-harrlichen Grenzhilfe wider den Türken ihr Bestes treulich thun, betroffm, und wir das in anderem (auf anderer Seite) viel mehr entgelten, als es uns dießfalls besondern Nutzen machen möchte, dass er (Mallaleßc») sich für seine Bemühung, wo nicht an einem wenigeren als ungefähr 3000 jedoch auf das Meiste an 3500 oder da es ja nicht anders fein möchte gar an 4000 Cronen begnügen lassen solle». Er, Francesco Valvasor, möge nun mit ihm (Manaleßo) zum Vergleich kommen und da die Sache seinem Vorgeben nach «in Schwung khumbt», «dass wir die genandlc Sume gelt zu Handen gebracht, wür ihnen sodann seiner gebühr entrichten und ohne allen Schaden hallen wollen.» bei der Bevölkerung als auch bei den eingeborene? Truppen einen ausgezeichneten Eindruck hervorbracht« Die Verschiebung der Verstärkungen dauert in M kommen befriedigender Weife fort. Ueber die Verstärkung der britischen Flöt? sagt ein Leitartikel der «Times», die Bildung ^ neuen Geschwaders repräsentiere nur eine VerstärlBi der britischen Flotte wegen der noch nicht a"! gesprochenen, jetzt den europäischen Frieden und b' Wohlfahrt des britischen Reiches bedrohenden Gefahiel Es liege ein gewichtiger Verdachtsgrund vor, dff Deutschland seit einiger Zeit einen heimlichen Schl»i gegen England vorbereitete und den Transvaal hi^ auserkoren habe. Hiedurch erkläre sich die Hartnäckig dkr Boeren, welche die bescheidensten Zugeständnisse <" die Ultlander verweigerten. Die Wilte betrachte bel Fehler Großbritaniens nicht als Rechtfertigung für dl< deutschen Kaiser, die englischen Verträge willkürlich l zerreißen. Die «Times» sagen ferner bezüglich der LandB deutscher Matrosen in Laurenzo Mal quez, um in den Transvaal abzugehen: dies n»ül ein schlimmerer Act der Freibeuterei gewesen, als d5 Jamesons, da er von einer regulären Regierung a«) gsgangen wäre. Tagesneuigleiten. — (Erzherzog Franz Ferdinand vo' Oeft er reich, Este.) Bon autoritativer Seite low" dem «Fremdcnblatt» folgende Mittheilung zu: Se. l. utl! l. Hoheit Herr Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich Este, in dessen Bcfinden leine wesentliche VeränderB' eingetreten ist, und Herr Erzherzog Eugen find a? 26. December in Nssuan glücklich eingetroffen. Erzherzoi Franz Ferdinand gedenkt daselbst längere Zeit zu ver weilen, während Erzherzog Eugen am 2. Jänner ei"< Rundreise über Spanien angetreten hat. In Vlgleitu"» der hohen Herren befinden sich Rittmeister Graf Tl)"" und Rittmeister Varon Vronn, während Generalmajo' Gras Wurmblllnd schon am 6. December von Kauo na«l Wien abgereist ist. — («us dem Militär-Verordnung < blatte.) Das M>lilär°Verordnungsblatt publiciert di> organischen Bestimmungen sür die ungarischen Landweg Plstriclscommanden, sür die Landwehr-Infanterie. u"l CllvalleNe-Vliglldecommand.n sowie für die ungacisaP Landwehr-Localsholden; fez^r sür den ungar«schi" Landwehrcavallerie-Inspcctor, welcher ein Generalmaj^ ober Fcldmarschall amll'chen Verzeichnisse nicht enthalten sind, nicht liefert^ s «en. Schlifßlich wurden die Anträge des Kammercom»^ wegen Nichtertheilung von Börsenlarten an drei Vöcsianel' welche ihren Verpflichtungen im Auslande nicht nach' gekommen sind, genehmigt. — (Cin Geständnis im Arrest.) Der '" Verwahrungehast der Belgrader Polizei befindliche Ioft! Czigarsly aus Nlt«Vecze in Südungarn gab in Gege^ wart des Semlincr Sladlhauptmannes Selulilsch na» längerem Verhöre an, mit fünf Genossen die reiche Wl>^ Natalie Szeczer in Marlonosz bei S Psi au?g/rnubt i" haben. Als Beute wurdcn 22.000 fl. Bargeld und 11.000 fl. Wültpapiere mitgenommen; die letzteren ve^ brannten die Räuber, das Bargeld theilten sie unter fw und flohen nach Serbien. Bei Czigarsly wurden 1500 f" bei seiner in Schabah angehaltenen Frau 4115, fl. vo? gefunden. — (Zur medicinischen StudienreforlN/ Zu Beginn der Sitzung de« Obersten SanitiltSralhe« <"" 4. d. erstattete der Vorsitzmde Prosessor Nr. Ritter vo" Hofmann Belicht über die Ergebnisse der Enqucle ilbel die Reform des medicinischen Studien- und Prüfung wesens, welch? unter dem Vorsitze des Untecrichtsminift^' Freiherrn von Gautsch unmittelbar vor Weihnachten sta^ gefunden hatt?. Dieselben entsprechen in allen wesentlich^ Punkten den vom Obersten Sanitiitsralhe in seinem 3"" gulachten zum Ausdrucke gebrachten Anschauungen. Local- und Provinzial-Nachrichten. Arainischer Landtag. Vierte Sitzung am 9. Jänner 1896. Vorsitzender: Landeshauptmann Otto Detela. Regierungsvertreter: Landespräsidcnt Äaron He»"' Vezirlscommissar: Varon Nechbach. ^ Das Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen «" verificiert. Laibücher Zeitung Nr. 7. 53 10. Jänner 1896. . Die Landesregierung legt den Gesetzentwurf über eme Bauordnung für das Gemeindegebiet der Landeshauptstadt Laibach vor. Abg. Baron Schwegel stellt den Dringlichkcils-antrag. den Gesetzentwurf zur Berathung und Bericht« ^ ?/"^ Spccialausschusse zuzuweisen und die -«ahl desselben sosort vorzunehmen. ««genommen. Nie eingelangten Petitionen werden den betreffenden «usfchüsskn zugewiesen. Al. ^ Verlesung gelangt der selbständige Antrag des «°g Pfeiler und Genossen betreffend einen Gesetzentwurf wegen grundbücherlicher Einverleibung aus Grund von .Lwlltlnlunden " geringfügigen Grundbuchssachen, und ^" wen als geringfügige Grundbuchssachen im Sinne ,. «elchsgesehes vom 5. Juni 1S90.R.G.Bl. Nr. 109, ^ne anzusehen, bei welchen der in der betreffenden ^"Naturkunde angegebene Vetrag einer Forderung oder «1.. ober der Wert einer Liegenschaft oder eine« . ?« Oberhaupt die Summe von 100 fl. ohne Zinsen und Nebengebüren nicht übersteigt. k-,r ss F hribar begründet den selbständigen Antrag ^' ?nd die Befreiung von Landesumlagen für die durch N b^bebenlataftrophe im Jahre 1895 beschädigten 'Avaude. und zwar seien alle jene Gebäude auf dieselbe a 'ivauer zu befreien, die im Sinne des Gefetzes vom i»i» ^' ^W von der Hauszins« und Classensteuer be-<«n lvurden. der » ^ Abgeordnete bespricht die verheerenden Folgen K. ", ebenlatastrophe. die Unterstützung, welche durch work ^ Privathilfe den Beschädigten zutheil ge« unl.,?' "btt bei dem riesigen Umfange des Schadens .-"^"»lich sei. Pie Unterstützung durch die Regierung, Cl°n ? ^ Befreiung von der Hauszins« und neue u ' ^°^ allerdings die Bevölkerung wieder mit Litt- """"sicht erfüllt. Nachdem nun die Regierung ^ aewährt. sei es auch Pflicht des Landes, seine ume^ ' ""^ lo namhaft zu den Lasten beitrage, zu vlrtr. "' ""^ l)" umfo mehr. als die Landes- iebe« l."T b" durch Clementarlatastrofthen Gefchädigten ^.^ell bedeutende Beiträge bewilligte, trotzdem in solchen ^n der Schade theilweise durch Versicherung gedeckt Veri, ^." b" Erdbebenkatastrophen nicht der Fall ist. «anoesfond werd? allerdings einen Ausfall erleiden. «iNi^,^ eine Erhöhung der Auflage auf gebrannte , «ui N "^"l'lgkeiten gedeckt werden lönne. Redner weist , sch„:^" eingeholter Erkundigungen nach. dafs die Ab- , ^ "vung der Landesumlagen in den ersten fünf Jahren l Iah.'. ? NM 7000 fl, in den folgenden zwanzig ^ Umllln , ^ fl. betragen würde. Der Entgang an Üeiltn ^^ Umgebung büliefe sich in dem 25jährigcn § beanlrÜ? .""^ ""»'^^ 3000 fl. In formeller Beziehung l an »..«!>," Abgeordnete die Zuweisung des Antrages ,l " sinanzausschuss. ^ Angenommen. st. die 3t?°' ^ ° vüe begründet den selbständigen Antrag, ,l sei llusl^"!!^ beziehungsweise das Nckerbauminifterium session ei ' ^^" " ^" kommenden Reichsraths« el schastlicher 3 ^^ehentwurf wegen Errichtung landwirt->^ lragen d s« ^"^°^" 3" unterbreiten und Sorge zu »> des l,,'^ ^^ eminent wichtige Gesetz noch im Laufe l>c A A?" ^°^" in Kraft trete. i< slande d ^"^"cle betont, dass es gleich dem Gewerbe-5 'Men, w "^.""lschaft ermöglicht werden müsse, auf ? eine« N^^^ ^ 5"" Schutze ihrer Interessen zu v<>r-"khm'endp "^ c^'"'^^ b«e Agrarkrise, die groß? stets zu-iß niähj. " ^erschulbung des Grundbesitzes, weist ziffer-lel und nim . l" "°^ "elche derselbe zu tragen habe „< ^lbgeotdn / ^"^ Revision des Catasters Stellung. Der »s ^u, tz^."°. "örtert sodann die großen Vortheile, welche "" ^sen?^ ^"^ Errichtung von Genossenschaften er-z!l lall dez ^"^en, unter denen er insbesondere den Weg-l,b Näßten Z"''^enhllndels bezeichnet, der gegenwärtig den el' b'e tzerein- '" ^iehe. Redner spricht sich schlichlich für ft. ebatte genehmigt. antrug^ ^ "nanzausschujs stellt ferner die Resolutions- ^Lend? O.s b"lim zu wirken, dass sämmtliche ein- '^Ulrathz '"^^ um Pensionen u. dergl. vom Landes- "uefchusz ""begleitet werden und es sei der Landes- l" ^^chetun«" ^"'^°llen, durch einen Fachmann auf n blichl«!»,^ echnlscher ^^ndlage zu erheben. Welche Ver- .„d "lhtes.nz '" das Land für die gulunft hinsichtlich des "nonöfondes Übernehme mil RiWcht auj den gegenwärtigen Status der Berechtigten und die wahr-! scheinlichen Veränderungen in demselben. Abg. Varon Schwegel findet bei dem Umstände als der Pensionsfond eine rapid steigende Tcnbenz zeigt, das Bestreben, durch Erhebungen Sachverständiger völlige Klarheit in die Lage zu bringen und zu erforschen, welche Opfer das Land in der Zulunst für den Fond werde bringen müssen, gerechtfertigt. Es sei jedoch die Gefahr nicht ausgefchlossen, dass durch den Versicherung«« techniker einer Privatgesellschaft die Aufgabe nicht recht gelöst werde, außerdem werde eine solche Erhebung mit großen Kosten verbunden sein. Redner empfiehlt daher dem Landesausschusse, an die Regierung mit der Bitte heranzutreten, das versicherungs«technische Bureau des Ministeriums des Innern möge sich mit dieser Frage befassen. Bei Gewährung der Bitte werde der Landes-ausschuss über verlässliche Paten verfügen können, um aus Grundlage derselben für die Aufbringung der Mittel zu sorgen, welche zur Bedeckung des voraussichtlichen bedeutenden Ausfalles bei diesem Fonde sich ergeben werden. Die Resolutionen des Ausschusses werden angenommen. Namens des Finanzausschusses berichten: Abg. Kalan über die Petition des Gemeindeamtes in Franzdors um Subvention behufs Adaptierung des Spitales. Die Petition wird dem LandeSausschusse zur Erledigung abgetreten; desgleichen die Petition der Oberin der barmherzigen Schwestern um Subvention zur Herstellung des durch das Erdbeben beschädigten Siechenhauses. Abg. Zitnil über die Petition der slovenischen Vorschusscasse in Gurlfelb um Bewilligung eines Credites bis zu 50.000 fl. Mit Rücksicht auf die ungünstigen Landesfinanzen und die weiteren nothwendigen Erhebungen wird die Petition dem Landesausschusse zur Erledigung abgetreten. Abg. v. Lenlh Über die Petition der Landwirtschaft«-Filiale in Zirlnitz um Subvention für die Erhaltung der Baumschule, und über die Petition des Ortsschulralhes in Senosetsch um Subvention für die Herstellung des Schulgartens und Bienenhauses. Die Petitionen werden dem Landesausschusse zur Erledigung abgetreten. Abg. Hribar empfiehlt dem Landesausschusse eingehende Würdigung der letzteren. Abg. Murnil über die Petition des Bereines für Knabenhandarbeit in Wien um Subvention; dem Vereine wird eine Unterstützung von 25 st. bewilligt. Die Petition des Albin Adlesic, Hörers an der Kunftgewerbeschule in Wien, um Erhöhung der Subvention wird dem Landesausschusse zur Erledigung abgetreten. Abg. Luckman n über die Petition des Zwangs-arbeitshaus - Auffehers Sylvester Oblal um Pensionierung ; demselben wird die volle Pension von 360 fl. zu« erkannt. Abg. Murnil über die Petition der Insassen in Werbouz bei Döbernil um Unterstützung anlässlich der Elementarereignisse; dieselbe wird dem Landesausschusse zur Würdigung abgetreten. In den Ausschuss zur Berathung und Berichterstattung über den Gesehentwmf betreffend die Bau-Ordnung werden gewählt: die Abgeordneten Grasfelli, Hribar, Kalan, Kosak, Luckmann (Obmannftellvertreter), Dr. Papez (Obmann), Dr. Schaffer, Dr. Tavcar und Freiherr von Wurzbach. Der Landeghaufttmann beraumt die nächste Sitzung für Montag an.__________ section Krain des deutscheu und österreichischen Alpenvereines. Um 7. d. M. hielt die Section ihre Hauptversammlung, die ein erfreuliches Bild von der Thätigkeit dieses Vereines im verflossenen Jahre entrollte. Der Obmann Herr Dr. Rudolf Rösch nil wies in seiner «n» spräche auf die außerordentliche Unterstützung hin, welche die krainlfche Sparcasse dem Vereine gewährt hatte, und veranlasste die Hauptversammlung, ihrem Dank durch Echebcn von den Sitzen Ausdruck zu geben und hiedurch den künftigen Nusschuss zu ermächtigen, diese Dankes-iiußerung sowie den Beschluss der Aufstellung einer Gedenktafel in der Deschmann'Hütte zu Ehren der kraini-schen Sparcasse derselben schriftlich bekannt zu geben. Hierauf dankte der Vorsitzende dcm Ceutralauöschussr in Gcaz, der l. k. Staatsbahnverwallung, der lrainischen Industriegesellschaft, mehreren Gemeinden Obertrain« und der Presse sowie den Mitgliedern und Freunden der Section, namentlich Herrn Primarius Dr. Bock und l. k. Notar Dr. Vol. für ihre Unterstützung, den Herren Dr. Baumgartner, Professoren Gftirner und Knapitsch, Dr. Julius Ritter von Payer, Dr. Bock und Dr. Binder für die gehaltenen Vortrage. Herrn Maler Comptou für die Spende eines NquarelleS vom Kanlersattel. und gedachte weiters dankend der Schwestersectionen. welche ihre Antheilnahme anlässlich der Erdbebenkatastrophe durch Unterstützungsbeiträge in edelster Weise zum Ausdrucke brachten. Dann erinnerte der Obmann an die vorzügliche Vertretung, welche die Section durch die Hilltenaufseher Gregor Rabitsch und Anton Relel, di? Wirtschafter Man?nil und VUmun und durch die MoManer Führer gefunden habe und dankte Persönlich den Ausschuss-Mitgliedern für ihre Unterstützung. Dem vom Schriftführer Herrn Moriz Roschnll erstatteten Jahresberichte entnehmen wir Folgendes: Der AuSfchufs. bestehend aus den Herren: Dr. Rudolf Roschnil, Obmann; Professor Josef Vesel. Obmann-» ftelloertreter; Moriz Roschnik. erster; Hans Ianesch, zweiter Schriftführer; Rudolf Kirbifch. erster; Otto Fischer, zweiter Vassier; Ignaz Elsner, Hüttenwart; B. Lerget-porer, Gauwart, erledigte seine Geschäfte in siebzehn Sitzungen. Die Mitglleberanzahl betrug 216. Ein besonders glänzender Nortrag war jener des Nordpolfahrers Dr. Julius Ritter von Payer, der ein Reinerträgnis von 234 fl. 46 kr. zugunsten der geplanten neuerlichen Nordpolexpedition ergab. Außerdem fanden folgende Vorträge statt: Dr. Kamillo Baum» gartner, Oraz: «Aus den jütischen Alpen»; Prof. Adolf Gftirner, Villach: «Die Wischberggruppe», mit Vorführung von Tlioptilonbildern durch Prof. V. Knapitsch; Dr. Emil Bock: »Die Bergkrankheit.; Dr. I. I. Binder: «Bergfahrten in Griechenland». Die beabsichtigte Abhaltung einer Unterhaltung musste infolge des Erdbebens unterbleiben. Der Verkehr mit dem Central-Ausschuss in G,az war ein schr reger; das Wohlwollen, dessen sich die Section seitens desselben erfreute, kam unter anderem in der persönlichen Betheiligung des ersten Präsidenten Dr. Alexander Riegler und des Weg- und Hüttenreferenten Arthur v. Schmid an einer wichtigen Ausschuss Berathung zum Ausdruck. Die dem Ausschusse von zahlreichen Schwester-See-lionen und einigen anderen Spendern anlässlich der Erd« bebenkatastrophe zur Verthellung übermittelten Unter« stützungsgelder im Gesammlbetrage von 1674 fl. 91 lr. wurden zum gröhlen Theile schon ihrer Bestimmung zugeführt. Den Mitgliedern des mederösterrelchischen Gebirge Vereines wurden über Ansuchen in den Schutzhütten der Section die üblichen Begünstigungen eingeräumt. Pi? Vereinsbibliolhel wurde geordnet. — Wiederholt konnte sich die Section im öffentlichen, insbesondere im Verkehrs-inleresse bethätigen, so durch eine Sammlung zugunsten eines Schulhausbaucs in Heiligenblut, durch Erstattung von Gutachten oder Vorschlägen an Behörden, was u. a. den Erfolg hatte, dafs die k. l. Postdüection in Trieft ein sehr praktifches Placat aller Postfahrten in Krain und im Küstenlande veröffentlichte. — Ein Placat wegen Einführung des alpinen Nothsignales wurde von der Section in 120 doppelsprachigen Exemplaren verbreitet. Anläselich des bedauerlichen Unglücksfalles des Alpenvereinsmitgliedes Pros. Schmidt aus Komotau that die Section was möglich war und spendete einen Kranz. — Um dem besorgniserregenden Ueberhandnehmen der Markierung gefährlicher Wege in deu Steineralpen zu steuern, wurden von der Section entsprechende Vorkehrungen eingeleitet, deren Nothwendigkeit der glücklicherweife gut abgelaufene Unfall «Hermann Wunderlich» in den Steineralpen erwies. In der Publiciftlt und im Kartenwefen, dann durch Ertheilung von Auskünften konnte vielfach im Interesse des Fremdenverkehres in Krain gewirkt werden. Drm hiesigen k. l. hydrographischen Bureau hat der Ausschuss seine Unterstützung zugesagt und konnte dieselbe bereits bethätigen, unter anderem durch Vermittlung der Aufstellung und Beobachtung von Schneepegeln in Mojstrana und Reichenberg, während die Aufstellung von zwei Riesen-Pegeln (im Pelel am Triglav und aus der Golica) wegen der vorgeschrittenen Jahreszeit auf das nächste Jahr ver-fchoben werden musste. Die der Aussicht der Section unterstehenden Führer haben derselben alle Ehre gemacht. Die Zahl der Führer betrug 22; Lorenz Slantar vlg. Schest aus der Wochein und Lorenz Potocnil, Steiner-Feiftritz, haben den Bergführer-curs der Section Obersteier in Leoben mit Erfolg mitgemacht. Die Durchführung der neuen Führerversorgung wurde für Krain beendet, indem alle Führer mit Ausnahme von Lorenz Ielar und Peter Logar in der Wochein, Franz Kremfer in der «FrischauWlte», welche die nothwendigen Bedingungen nicht erfüllen wollten, in der Fllhrervrrsorgungsliste Aufnahme fanden. Der dienst« unfähig geworbene Führer Johann Klancnil in Moj-strana genoß auch heuer eine Unterstützung von 36 fl. Der Führer I. Legat in Lengenseld legte feine Concession zurück, Johann Rabilsch in Mojstrana ist zum Militär eingerückt; Lorenz Potocni! in der Steiner-Feistritz wurde neu autorisiert. Im Sinne einer im Gesammtvereine eingeführten neuen Schlüsselordnung wurde beim Grubenvorftand Anton R Titel» und Hauptrolle, Fräulein Lindner, spielte und !sang ihre bedeutende Partie mit der gewohnten Routine l geschmackvoll und sicher. Herr Straßer, der, wie ^noch erinnerlich sein dürfte, seinerzeit den Hector von ^Marfillac so ergötzlich gab, trat gestern in der gewöhnlich dem ersten Operettentenor zukommenden Partie l des Marqui« d'Nubigni auf. Die guten Eigenschaften des Künstler«, die wir wiederholt zu rühmen Gelegenheit hatten, lamen auch diesmal zur Geltung, obgleich er stimmlich indisponiert war, worunter die gesangliche Leistung starl litt. Fräulein Seibl brillierte als Ninon durch prächtige Toiletten und ersang sich mit einer Walzereinlage warmen Beifall, doch hat die Künstlerin seit einiger Zeit gleichfalls gegen eine stimmliche UnpäsSlichleit zu kämpfen. Sehr brav hielten ftch die Herren Felix, Ramharter, Novotny und Fräulein Meißner. Chor und Orchester erfüllten ihre ! Schuldigkeit. Da« Haus war mittelgut besucht. ^ ! — (Der Laibacher deutsche Turnverein) !hält morgen abends 8 Uhr seine ordentliche Hauptversammlung ab. — Wir werben auch ersucht mitzutheilen, das« der regelmäßige Turnunterricht in der Turnhalle !der l. l. Oberrealschule Dienstag, den 1 4. d. M. wieber aufgenommen werden wird. Der Turnrath hat weiters beschlossen, am 1. Februar in der Casino« Glashalle einen zwanglosen Familienabend und am 1 5. Februar in den Sälen der alten Schießstätte, !sall« dieselben schon versügbar sein werden, ein Tanz-!lränzcheu zu veranstalten. — (PhilharmonischeGesellschast.) Sonn« tag den 12. Jänner um halb 8 Uhr abend« findet im großen Saale der «Tonhalle» der zweite Kammermusik-Abend (68. Aufführung) statt, veranstaltet von den Herren: Hans Gerftner, I. Violine; Adalbert Syrmel, Vloloncell; Josef Zöhrer, Pianoforte; unter gütiger Mitwirkung der Herren: Hermann von Nickerl, II. Violine; Heinrich Weltach, I. Viola; Karl Till, II. Viola. Programm: 1.) Jos. Haydn: Quartett sür zwei Violinen, Viola und Violonc^ll, np. 76 in O-äur (H,1!y^rc> eon spinto,^.äk^io uagwrmto, NkuuLtto presto, ^llsAro ma non troppo.) 2.) Johannes Nrahms: Quartett für Pianoforte, V>olme, Viola und Vloloncell, op. 26 in ^-äur; erste Au<-führung. (^.llo^ro iion troppo, kooo ^äaßia, 8o^«r2<) — ?s>«o ^.Iloßr«) k'inai« — ^IlsAra.) 2.) Anton Dvotal: Quintett für zwei Violinen, zwei Violen und Viowncfll, «p. 9? in N» äur. Neu, erste Nufiuhrung. (^Iieißro Htm tanto, ^Ilo^ro vivao«, I^arßliottn, — (Sanitäres.) Ueber den Verlaus der Scharlach-Epidemie in der Oltfchaft Niedertiefenbach wird uns ge» meldet, dass sich der jetzige Krankenstand noch auf neun Kinder belauft. Von den erkrankten 26 find bisher drei gestorben. — Die in der Ortschaft Niederdorf bei Reif-nitz seit dem Monate October v.J. herrschend gewsene Vlattern - Epidemie ift nunmehr gänzlich erloschen. Von den erkrankten 29 Personen find nur zwei Kinder gestorben; auch die in Ralitnih an Blattern erkrankten zwei Kinder find genesen. —o. — (Offertausfchreibung der königlich serbischen Staats Wirren lediglich das Ergebnis eines Complots sind, welches bezweckt, die Annexion der Republik herbeizuführen. Washington, 9. Jänner. (Orig.-Tel) In einer Parteizusammenlunft der republikanischen Mitglieder des Senates wurde nach stürmischer Debatte beschlossen, das Finanzcomite' anzuweisen, die Tarifbill ohne M änderung dem Repräsentantenhaus« wieder vorzulegen Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 8. Jänner. Excellenz Baron Schwegel, Sr. Majesty wirN. Geheimrath, Reichsrath« und Landtagsabgeordneter, Ehre"' bilrger der Stadt Laibach; Pcrelles, Strocheim, Weinberger, Ebner und Häusler, Kstte., Wie». — Koppstein, Kfm., Sioft — Graf Nuersperg, Neichsrath« und Landtagsabgeordneter, l,'' Kämmerer. Herrschaftsbesihcr, Thurnamhart. — Ritter vo>> Langer, Neichslath- und Lanotagsabgeordneter, Gutsbesitzer Merschlin, — Globocnit, t. k Notar und Laudtagsabgeordnetec, Krainburg. — IelovZel, Bürgermeister und Landtagsabgeold" neter. Oberlaibach. — Pozcnel, Realitätenbesitzer, sammt Fra'l Ill.'Feistril). — Kulic, t. l. Hauptmann, Fiume. — BchosM Kfm., Lees. — Winterhalter, Kfm., Marburg. Am 9. Jänner. Ebner, Kunz, Vogler, Köllner, Vettel heim, Lcmbcrger, ssischer, Tausly, Deutsch u. Angel, KM Engländer, Director, Wien. — Rhomberg, Geometer, Klag"' urt. — Mally, Ksm., Trifail. — Loy, Oberkellner, Trieft. Lottoziehnng vom 8. Iilnne?. Prag: 12 27 76 66 77. l...... „ , >. «^ Meteorologische Beobachtungen in Laibach.^ 5 l R^ ft ^ A I 5Z 3Z« KZ «,„, Ansicht s"s _____^ Z-2^ Z^__________________________^5 9 2 U.N. ^35'- 7 -o- b "SO. z. starl....."hesser"""^ - - ^' Nb. 739 0 -3 0 O. z. stark heiter ^ 10,lMMg.j 742 5 j-4'8 > O. starl i bewöllt ! « " Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur —2 3", " U-4« über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschuwsl» Mitter von Wissehrab. . Seiden-Damaste 65 kr. bis st. 14'65 p. Met. — sowie schwarze, weiße und farbige He^ berg-Veide von 35 lr. bis fi. 14-65 p. Met.— glatt, gcst"H carriert, gemustert, Damaste ?c. (ca. 240 uersch. Q«a<> ^< 2000 vcrsch. ssarben, Dessins zc) porta- unll gtnusss^ .jz «»U8. Muster umgehrud. Doppeltes Briefporto uach dcr Sch^, 8oillsn-fal)l'll(on 6. »snnobol-y (k. u. k.»o«), ^s>^ (125) 9^ Depot der k. u. k. Generalstabs-KarteH' Maßstab 1 : 75,000. Preis per Blatt 50 tr., in Tuschens" aus Leinwand gespannt 80 lr. ^< Jg. v.Kleinmayr H Fed. Hambergs Huchhand^ ' in taibach. Laibacher Zeitung Nr. 7. 55 10. Jänner 1S96. Course an der Wiener Börse vom 9. Jänner 1896. «««dem gellen C°uM°te ztaat«.Hnl»h»n. «en» ! «are ^ NlchMiche «enl,- j» Noten ! " s'lb.-r ,er,, Iünner.Iuli 100 55 100 75 8üu3 «'°st°llt«lose . 85U fl. 144- 1«'- '»«<« Staats , ,.X> ^. 193.50 19^ 50 ?^"7°"z'°nenN?m'. 93-95 10° 15 °" p" "lU«o . . 9995 100 15 schreibnngn». ^>!»b.>thb»h» t« «,, feuerfrei ""'"ul"°'««0uN,LM? 31«85!»1,35 GeN> Wore Vo» Staate znr ZaUnn« üb«l»»mmene «tsnib^Pri».' Obliaatione». sitt- LIX) M, 4°/l>.....11? 50 118 50 (tli'abetbbahn. 400 u, 200" M. j WN M. 4",„..... 121-75 122-Lü F,a^'Ios«MV., »n>, 1884, , i steuerfrei fliiLook-roncuNom, 1 98-90 99-10 4°/„ t>t°, bli,. per Ultiino . . ! 98'90! 99-10 dlu,St.V. <,, 1i!4 50 1«5'50 dto, bt«. Sllb« 100 ff., 4V,',, 102'iü 103-15 dlo. Etalltl-Obll«, sNn^>, Mb,! v. I. 197S, 5° „.....130-75 13I'7ü d154 — dts. dto, i^ 50fl. 0. W, 158-50 153-50 !lh?if.'Ne^L«lt 4°/, 10« fl, . 141-142- GnmdlnU.' Gbligntion«« (für 100 fl, dt«. -Nnleihe 1»7« , . 105—.10« 50 «nlch«! bcr Swbt «erz, . , 112'—! --- «>Ueh«n d, Stadtgemelildc Men 105—,10550 Änle'M d. ölabtgemelube Wi?n j /Ellber oder l>, d, Elabtgm, Wien 16« »5 16? »5 BlirsebaU'Nnlehen, ver'.o«b, 5'« 100-->1U1-— 4"/., ftr«i:ier iiandei'Nnsebm , ——! 98'50 ßs»nbtrl«ft (fürloofi.). »0d«.<,lly,»ft.,. 3»/„l.Vm. 115 — 115 75 dto. btl>, 3°/»/II, !lm. 117 — 117-75 N.'üfterr,Lanb?^Ht»p,, ^eldlnanol Nordbahu Viu l»»e 10050 101-50 Oesterr. Nordweftbal», ... 109 50 110'5O VlaalHliahn....... 218 50 —.- Vüdbllhn k ^..... 163 15 170 tü dto. l> b'/»..... 121- 132 — Ung.'gallz, Vllbn..... 107 — 107 90 4°> Untertralner Valinen , 99 50 100 - l!ln»rst Los« (plr Dlüc5, Vubaoest Ällstlica (Domb»u) . ? 25 7 75 ssreblt!c>ic «VN f!...... 1»? — 19!) — TlaruLofe 40 st, VVl. . . . 55 50 5L 50 4",,Do!wu Danlpssch.lUdfl,CVl. 133 — 137— 0sc->,er Los? 40 ft...... 00'35 L0 50 PalffU'tiose 40 st. l»- Nothen ttreu^, UngGe' v, ü ss, »»-60 1180 Rudolph iil>!e lN si..... 23 »5 24-85 ValM'Lost 40 N, TVi. . . . S8 — 70 — Vt.'Oenuls'Lus? <0 ft, ssW, , «9— 71 — Wllldstein i!o!e 30 «. LVl, , , 54-- -- Wlndllchgläy'^j.' 2« ft. ü!.M. . 0 Äodencreditllnftali, l,Vm, , 16" 1750 btu, dto. ll, Em 15BV, . , 87 50 30 ' «albach« «ole...... »!i—, 84- <,, Oesterr,, 500 ft. «M. . , .458-461 — D»«-AodenbacherH.-N.i!0Uft.L. 73-— 75 — Ferdinand^Nordb, IOW fi.CM, 3860 38»0 Lemb.' Lzernow.'Iassy»Vsenh,, Gesellschaft Loo fi,H. . . . »90 — 291-5» Llonb, Oesz., Iriesi,50Nfl HM. 46? -^70-llesterr. Äiord»tfN'.zl00fi, H, , z?4 5o z?5 — dto. dto. Mt, 8» » st, 3. 875 —!»?6 — Prag'Duxer «^lenl,. 150 fl. S, , 9?-—! 9»- -<3t»atse!stnbahu M<' si, i. . . .'l57 35 357-75 Südbahü 2U<) ft. H.....100-75 101-^5 Güdnorbd.Verb.'».»00fl.«Vl. 219 -/^'l Tramwa!^<»eI.,Wl.,l7<)ss.ö.?3. 487—^4»g.. dto. Gm.I^?,«!«)^. , . . —'—j -.-— l»»»»!^«el., «eu«Wr., Prl«° lttil»<»ctien 10a fi, ... los 50 I0ö — Nn«.»a«ltz. Nsenb. »<« fi. NUber »oa-»5 «<>8 3b Nng.WeNb.(ÄaabOr>,,j)8!)0ff.V. 20« — 80« — wimil yottll^chnn, Act. Ges. S8— «-.. ! 3ndnfl»-it<ßrtiUa>!ü<-j,, «Hy. öst., »l»0ft. , . 38-50 94 — «ghbltl («sen- unb Vtahl'Inb. ln Wien ll» fi..... 60'— 6» — Gisenbllbmv.-Lelha., Erste, 80 fl. 115 - 11? 50 «Ewemilhl", Paplerf. u. V. «. 58 50 54« vieslnger »rouerei »00 fi. . . 1,5». 11? — Mo!,km-<««1tUlck!.. 0efi..»lv N. - - ,...... 4«0 - 4»s - W!«,t!-b«a:? ltleg?l'Uct!en?'»e!. »go — «4 — y»vls«N «MfttrdHM......., 9? 85 9S-35 Deutsche Vitme......^ 59 »0 59 4ü Londol!........,13140 1»1-?0 Par>.1 , ........, 4810 «'15 Vt, ^w^te